Ich ziehe mir erstmal eine neue Haut über, glaube ich. Steck's nicht drin in dieser Haut. Wobei erstmal probehalber ziehe ich dir eine andere Haut über und dann gucke ich mal, wie das so läuft. Boah, jetzt wird's eklig. So, Schnitt. Aus. Aus.

Music.

Ihr hört den Götterkomplex-Podcast. Herzlich willkommen zurück. Und ja, wir wünschen euch erstmal einen schönen guten Abend, schönen guten Morgen, schönen guten Nachmittag, egal welches Base-Zeit gerade bei euch ist. Wir haben in der letzten Folge ganz viel über Musik gesprochen und ganz viel über Kreativität. Und in dieser Folge wollen wir uns mal wieder den Naturwissenschaften widmen. Und dafür sitze ich nicht alleine hier, denn dafür habe ich mir meine lieben Mitgötter mit ins Studio geholt. Hallo, Philboy. Hallo, einen schönen guten Tag. Und ja, aus dem Urlaub zurück ist der liebe Orti. Wie geht's dir? Ganz entspannt. Wunderbar. Ihr liegt auch jetzt mittlerweile so ein Haufen Sand im Studio. Und das ja, hast du uns ja was Schönes mitgebracht. So ein paar Muscheln gesammelt und so. Genau, reflexartig hier ein Handtuch über meinen Schreibtisch geworfen.

Und jetzt muss ich aber wieder, jetzt muss ich ja hier was leisten und ins Mikrofon sprechen und meine Gedanken preisgeben. Das hat mir viel besser gefallen, in der letzten Folge einfach am Strand zu liegen und die wunderschöne Folge zu genießen, die ihr aufgenommen habt. An der Stelle nochmal Dankeschön für die schöne Vertretung. Und das ist immer super schwierig, wenn man nicht dabei ist, weil man so viel zu sagen hätte. Philipp kennt das ja auch noch, der war ja auch schon einmal länger abwesend. Aber ich musste mir echt wirklich, also man hört das dann und denkt, dazu würde ich was sagen. Und man versucht schon fast mitzusprechen, wenn ihr da am Talken seid. Aber ich muss wirklich sagen, ich habe die Folge sehr, sehr, sehr genossen. Und es hat auch sehr gut getan, dann vielleicht einfach mal nur zu hören und nichts zu sagen, vor allem wenn es um die schönen Musikstücke ging, die ihr da nochmal besprochen habt. Mich hätte deine Meinung auch wirklich interessiert, aber ich denke mal, bei einem Glas Bier werden wir mit Sicherheit nochmal drüber reden können. Liebe Freunde da draußen, wir nähern uns einem riesigen Themenkomplex. Ihr habt es schon mitbekommen, vor zwei Episoden haben wir gestartet mit dem großen Thema Bioengineering.

Humanmedizin, Flugmedizin, Weltraummedizin. Was passiert mit dem Menschen in der Zukunft? Wie können wir ihm helfen? Wie können wir ihn zu längerem Leben verschaffen? Und ja, was passiert denn dann eigentlich mit uns und welche anderen tolle Augmentationsmöglichkeiten gibt es da vielleicht. Eine riesige Reise, wir werden uns jetzt in die Tiefen unseres Unwissens hineinwagen und überall wahrscheinlich nur an der Oberfläche kratzen, aber nichtsdestotrotz werden wir uns mal an diese Aufgabe heranwagen. Und der erste, der losgezogen ist, das ist unser lieber Philboy. Ich kann mich daran erinnern, dass du in der Eröffnungsfolge dieser neuen Reihe, die wir jetzt gestartet haben, für deine Konzeptfolge ganz laut hier geschrien hast bei einem Thema und da ging es irgendwie um Genetik.

Also ich weiß noch, dass du da völlig gehuckt warst. Und da bin ich jetzt mal hart gespannt, auf was für Ergebnisse du gekommen bist und welches Konzept du uns in der Konzeptfolge hier mitgebracht hast. Kurzer Einwurf an dieser Stelle. Ihr befindet euch in einer Konzeptfolge. Bedeutet, hier werden Konzepte vorgestellt, für die wir losgegangen sind und diese recherchiert haben. Und dann versuchen wir mal herauszufinden, im Anschluss, wie diese Konzepte eventuell in unser Götterkomplexsystem, in unsere Geschichte hineinpassen könnte. Das heißt, am Anfang vielleicht so ein bisschen wissenschaftlicher und nach hinten raus ein bisschen mehr Sci-Fi. Aber umso gespannter bin ich, was du gefunden hast. Ja, ich war total fasziniert von der Idee.

Dass man Datenmengen mithilfe von DNA speichern kann und habe mich deswegen auf den Weg gemacht, um mal herauszufinden, was das Ganze so ausmacht, wie denkbar es ist, wie undenkbar es ist, wo wir eigentlich aktuell stehen und habe dann kurz innegehalten, wie das doch so häufig ist, wenn man mit einem klaren Ziel irgendwo hin losrennt und recherchiert und dann doch so ein bisschen auf andere Themen irgendwie kommt beziehungsweise das Themenfeld erweitert. Und du hast gerade sehr schön gesagt, Niklas, dass so ein bisschen dieses Bioengineering, du hast Flugmedizin, Weltraummedizin, das sind sehr medizinische Themen genannt. Und ich möchte eigentlich mit dieser Folge nochmal den Gedanken oder unsere Ideen noch mal ein bisschen weiter inspirieren. Vom medizinischen, rein humanmedizinischen Weg hin zu.

Wo können uns biologische Wechselwirkungen, biologische Mechanismen in Technik, in technischen Konstrukten, vielleicht auch in Raumschiffen, weiterhelfen? Und wo können wir da weitergehen und weiterdenken und was inspiriert uns hier vielleicht? Und ich habe mich dazu entschlossen, euch einfach mal zwei Beispiele mitzubringen, wo wir aktuell gerade wissenschaftlich stehen. Wie gesagt, das sind zwei Beispiele von wirklich unzähligen Beispielen. Also wenn man anfängt, dieses Thema zu recherchieren, dann findet man ungelogen hunderte Anwendungsbeispiele, wo Bioengineering unserer heutigen Technik erforscht wird und vor allem, welche Anwendungsfelder Bioengineering hat. Da gibt es wahnsinnig, eine wahnsinnig große Startup-Szene, die natürlich auch aktuell sehr, sehr stark an dieser ganzen Thematik Brain-Computer-Interface, also BCI, wie es so schön genannt wird, forschen, da ist Neuralink tatsächlich zu nennen. Aber auch einige Gründer, die mit dem Musk zusammen Neuralink gegründet haben, haben mittlerweile wieder separate Ausgründungen gemacht.

Und zum Beispiel kommt 2026, also ich versuche 2026, ein Produkt auf den Markt zu bringen, was Menschen wieder das Tageslicht zurückbringt, nämlich erblindeten Menschen. Da sind wir wieder in dieser humanmedizinischen Geschichte. Wahnsinnig interessant. Das lasse ich jetzt mal gerade aus. Ich glaube, da kommen wir noch. Wir werden noch einen großen Blog Humanmedizin und so weiter haben. Ich glaube, da insbesondere wird auch dieses Brain-Computer-Interface, BCI, interessant werden. Was ich jetzt mal mitgebracht habe, ist eine relativ aktuelle Forschung und ein, man könnte fast sagen, alter Hut.

Aber wir fangen jetzt mal mit der aktuellen Forschung an. Oder anders vielleicht gesagt, könnt ihr euch vorstellen, ob das Thema DNA-Speicherung eher der alte Hut ist oder die aktuelle Forschung? Habt ihr da eine Idee? Ich glaube, das ist ein alter Hut. Aber das liegt auch nur daran, weil Philipp und ich, wir haben immer zwischendurch mal darüber gesprochen, wie faszinierend das ist. und ich weiß, dass ich vor ein paar Jahren mal im Zug gesessen habe und darüber recherchiert habe und auch das halt unglaublich faszinierend fand. Aber ich meine, das ist ein schon sehr, sehr lange bekanntes Phänomen. Wahrscheinlich die Nutzbarmachung ist dann wieder die Frage. Bist da absolut auf der richtigen Fährte. Das ist tatsächlich der alte Hut. Zu dem würde ich dann gleich kommen, weil das ja auch eigentlich so der Initialgedanke dieser Rechercheidee war. Ich würde euch gerne eine andere Idee präsentieren und dazu vor allem im Nachgang auch meine Gedanken, was die Nutzbarmachung in der Science Fiction ist. Und zwar...

Gab es 2024 den Artikel in der Nature Self-Healing Electronic Skin with High Factual Strength and Toughness. Also eine selbstheilende elektronische oder künstliche Haut mit großer Stärke und Festigkeit. Das heißt also tatsächlich haben Forscher eine elektronische Haut entwickelt, die insbesondere selbstheilend ist. Und dabei ist sie noch extrem high, reißfest und hochgradig dehnbar, wie es so schön heißt. Genau das, was ein Terminator so braucht eigentlich. Ja, oder aber auch ein sehr ungeschickter Niklas, der ja dazu neigt, dass in seiner Gegenwart die Schwerkraft irgendwie anders funktioniert als für andere Menschen. Aber wenn du jetzt sagst elektronische Haut, jetzt denke ich gerade irgendwie an Elektronen und irgendwelche, ja an Atome, aber das meint es wahrscheinlich gar nicht. Was ist denn das? Genau, dazu kommen wir jetzt. Ich wollte einmal gerade grundsätzlich noch sagen, also das Beeindruckende hier oder das Paper sagt eben, dass das Ziel grundsätzlich war, die Eigenschaften von Haut, also von unserer menschlichen Haut oder generell auch von tierischer Haut, nachzubauen.

Und aktuell oder bisher, also diese aktuellen Versuche waren grundsätzlich zu schwach, oder nein, anders, man hat das immer schon mal versucht, aber das, was rausgekommen ist, war grundsätzlich zu schwach. Das war nicht reißfest genug oder da mussten irgendwelche flüssigen Bestandteile mit da rein sein, irgendwelche, das nennt man Ionenflüssigkeiten. Daher kommt nämlich dann auch das Elektronische, also durch freie Ionen ist diese Haut dann irgendwie, wird die deswegen elektronisch benannt.

Ich muss dazu sagen, Achtung, noch weniger bin ich ja Physiker, aber noch viel weniger als Physiker bin ich Chemiker. Also es kann sein, dass ich relativ viel Quatsch versuche, die Chemie da echt relativ weit runterzufahren, wobei es aber schon ein sehr, sagen wir mal, großer Bestandteil eben dieser Forschung ist. Ein Glück hattest du Bioleistungskurs im Abitur, wie ich zufällig weiß. Aua, warum? Ja, aber es war ja auch Bioleistungskurs und kein Chemieleistungskurs. Und da hatten wir nichts mit Disulfidbrücken und UPI-Bindungen.

Das sind vierfach Wasserstoffbrücken. So, weiß ich nämlich nicht, was das ist. Das sind auch immer ganz spezielle chemische Verbindungen, die sozusagen zusammenkommen, um diese Haut zu generieren. Das Besondere hier ist nämlich daran, dass diese Haut oder sagen wir mal Material, dass wenn das Material reißt, muss man nichts hinzufügen, muss man nichts tun, sondern einfach nur einen gewissen Temperaturbereich halten und dann wächst diese Haut wieder zusammen, relativ schnell, wie ein Reißverschluss. Das hat was mit irgendwie schnell bindenden eben diese Disulfidbrücken und diese Juppie-Bindungen zu tun, die dann diese Haut einfach wieder zusammenfügen. Also wir sind hier schon wirklich in dieser Terminator-Richtung. Dann denke ich jetzt mal kurz an ein Bild. Mal angenommen, zwei Objekte, die die gleiche Haut mit den gleichen chemischen Eigenschaften haben, geraten zufällig aneinander. Dann denke ich gerade an den Film The Thing, wo sich das dann einmal auch miteinander verwebt und etwas ganz Neues daraus entsteht. Aber vielleicht geht auch gerade meine Fantasie mit mir durch. Liebe ist tabu unter den Terminatoren. Also die dürfen dann sich nicht zu nahe kommen. Genau, weil die so zusammenkleben. Jetzt mal liebe Grüße aus der blauen Brieffraktion in Chemie, Physik und Mathematik.

Also das klingt ja erstmal mega krass abgefahren. Und wenn du das erzählst, die Frage ist jetzt, also dieser Anwendungsbereich, wenn ich mir jetzt überlege, okay, ich habe ja eine Haut, Aber jetzt kommt da so ein Stoff oder so eine neuartige Haut daher. Was ist denn der Initialgedanke, wofür diese Haut angewendet werden soll? Ja, dazu würde vielleicht passen, wenn wir hier eine zweite Eigenschaft hinzufügen oder eigentlich eine zweite und dritte Eigenschaft, denn diese Haut ist außerdem temperatur- und drucksensitiv.

Das heißt, du bist in der Lage, aufgrund dieser Haut auch Temperaturen und Druck auszulesen. Naja, wie gesagt, wie unsere menschliche Haut. Das ist ja wirklich für einen Androiden oder für einen Roboter, ne? Also mit Tastsinn, mit Gefahrensinn. Also es wird tatsächlich davon gesprochen, dass es sogenannte weiche Roboter geben soll. Also sprich Roboter, die, wenn die mit dieser Haut überzogen sind, natürlich entsprechende Griffmechanismen und so weiter haben können und die dann keine separaten Sensoren oder die dann noch feinfühligere Sensoren durch diese Haut letztlich haben und damit einfacher greifen können, sensibler, flexibler greifen können und damit natürlich den Menschen wieder ähnlicher werden und damit auch mehrere Sachen, wie der Mensch zum einen machen können.

Zum anderen allerdings, was ich auch tatsächlich hochspannend finde, also das war jetzt tatsächlich so ein bisschen meine Übertragbarkeit irgendwie, nebst dieser ganzen wirklich Anwendung von Robotern, Robotik und Prothesen zum Beispiel, ist sicherlich auch ein Riesenthema. Das hatte ich nämlich, ich hätte auch gedacht, das ist ja dann auch, also klar, dieser Initialgedanke, dass wenn man so eine Haut entwickelt hat und sie einer künstlichen Maschine gibt, dass das natürlich total sinnvoll ist. Ich weiß auch, dass das lange Zeit ein Riesenproblem war, gerade der Tastsinn und die Feinfühligkeit für Roboter hinzubekommen. Mittlerweile ist man da auch relativ weit. Da gibt es ja immer so auch so beeindruckende Videos, wenn Roboter eine Tomate in die Hand nehmen und dann halt eben auch wirklich merken, okay, wie fest muss ich eigentlich drücken. Und das war früher wohl immer ein Riesenproblem, aber das kriegt man jetzt ja auch mittlerweile hin. Über so eine Haut natürlich wahrscheinlich noch wesentlich effizienter. Aber klar, wenn ich mir vorstelle, mit Prothesen etc. Ist das natürlich nochmal etwas, was auch dem Menschen zugute kommt, was sehr gut vorstellbar ist. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass eine solche Haut tatsächlich auch Daten aufnehmen kann und weiterleitet, eine...

Mir fällt gerade folgendes ein, ich bin gestern in der Therme gewesen. Und da gab es auch so ein Kneippbecken, Wassertreten. Und was mir so aufgefallen ist, und das lernt man ja auch relativ früh im Bio-Unterricht, der Mensch kann ja eigentlich gar nicht so richtig sagen, ob er es für ihn wirklich, also er kann sagen, ob er es für ihn kalt oder warm ist, aber immer in Relation zu dem vorher gefühlten. Und eigentlich kann er nicht sagen, so hier sind es jetzt gerade 20 Grad, sondern mir ist jetzt warm oder mir ist jetzt kalt. Sondern hier wäre die Maschine natürlich in der Lage, genau zu sagen, ja, hier sind jetzt minus 10 Grad, hier sind jetzt 20 Grad, hier sind jetzt 80 Grad. Oder, keine Ahnung, die.

Oberflächenspannung von dieser Flüssigkeit beträgt jetzt das und das, weil ich das mit meiner Haut quasi ertastet habe. Ja, du kannst damit im Prinzip es lässt sich weniger beeinflussen durch vorherige äußere Faktoren, denke ich. Das ist ja also so eine gewisse Objektivität da beizubehalten, glaube ich, ist sicher Ich habe mir gedacht, ich habe das Beispiel gewählt, weil ich es super interessant dahingehend finde, was ist denn, wenn man dieses Ding ein bisschen größer denkt, dieses Material, und vielleicht noch in seinen Eigenschaften noch etwas verändern könnte und zum Beispiel ein Raumschiff damit bespannen kann. Also, oder eine Sonde oder sowas. Also gar nicht irgendetwas, was am menschlichen Körper ist, sondern was wirklich mit der Umwelt interagiert, wo automatisch auch Drucksensoren sind, wo automatisch auch irgendwelche vielleicht anderen Sensoren sind und vor allem, die dann im Zweifel auch wieder zusammenwachsen kann, wenn es irgendwie beschädigt ist. Da könnte ich mir zum Beispiel auch ein sehr starkes Anwendungsgebiet irgendwie vorstellen. Warum sollten wir auf langen Reisen, nehmen wir mal an, jetzt bei einem Raumschiff, mit irgendwelchen starren Metallhüllen rumfahren, die kaputt sind oder die ein Löchstchen haben, wenn da irgendwas durchschlägt. Macht doch viel mehr Sinn, wenn das beschädigt wird, dass es sich selbst wieder repariert. Finde ich mega spannend.

Vor allem, ich finde es immer, jetzt habe ich hier schon wieder sofort Weltraumgefechte im Kopf, aber ich habe halt immer überlegt, wie gut wäre das, wenn du ein flächendeckendes System hast, das sagt, hey, pass mal auf, da zwickt mich gerade was. Da ist irgendjemand, kommt gerade oder will mir an die Haut. Und man sagt, ey, unsere Außenhülle meldet gerade, dass da was auf der Haut unseres Schiffes rumkrabbelt. Guck dann doch nochmal genauer hin. Und dann hast du vielleicht da irgendwie ein Kamerasystem, was genau hinguckt. Aber, weil ich dann oft denke, so könntest du Infiltrationsmanöver komplett lahmlegen. Wobei, dann wird es wahrscheinlich immer auch die Gegentechnik geben, die dann vielleicht an der Stelle die Haut dann, also diese Nervensysteme, die in diese Haut integriert sind, vielleicht lahmlegen.

Aber das ist spannend, finde ich, für ein Storytelling zu sagen, ja krass, das ist ja wieder so ein super krasses Schiff, das ist komplett überzogen mit diesem System und das System meldet ständig irgendwelche, die feinsten Veränderungen der Schiffshülle oder des Raumschiffes. Vom Storytelling finde ich sowas natürlich sehr, sehr, sehr cool als Material. Und was du auch angesprochen hast, wenn man jetzt bedenkt, du hast jetzt irgendwelche Mikrorisse durch Partikel im Weltraum, durch die du da mit deinem Raumschiff fliegst und das heilt sich an der Stelle, finde ich es mega spannend. Ich mochte, ich muss aber auch immer sagen, ich mochte nie diese Vorstellung von diesen.

Biosynthetischen Zwitterraumschiffen, muss ich ganz ehrlich sagen. Da gab es ja schon viele Ansätze in der Science Vision und viele Serien, wo ich dann immer denke, ah ja, irgendwie ist das spacig, irgendwie finde ich das cool und dann denke ich mir, aber ich möchte nicht in der Haut rumlaufen. Dann kriege ich irgendwie keine Ahnung oder in so einem organischen Wesen. Ja, wobei hier an dieser Stelle ist es ja so, dass wenn jetzt zum Beispiel ein Teil des Raumschiffs beschädigt wäre, auch vielleicht ein Teil dieser künstlichen Haut, die darüber liegt, weggerissen wurde und vielleicht nicht genügend da ist, damit es wieder zusammenwachsen kann beispielsweise. Oder wenn es zusammenwächst, das von der Oberfläche her nicht reicht. Ich finde die Idee auch ganz charmant, dass man sagt, dieses Material ist vielleicht so teuer, dass man ausschließlich neuralgische Punkte damit versiegelt quasi, um zu sagen, okay, hier wollen wir jetzt ganz genau wissen, was gerade passiert. Ja, voll. Nur als Beispiel. Das Gute ist, wir haben ja gerade einen Chemiker in unserer Runde sitzen, der die besondere Fachexpertise zu diesem Thema mitgebracht hat. Wie teuer ist denn dieses Material? Hast du da irgendwas rausbekommen? Wirklich gar keine Ahnung. Das ist noch in überhaupt keinem industriellen Maßstab in einer Art und Weise.

Ich glaube, in der Nature ist das ein Paper, was jetzt relativ fresh 2024 rausgekommen ist. Also das ist ja noch nicht mal in einer Prototyp-Status oder sowas. Ja, weil oft findet man das ja so raus, dass man dann sagt, ja, das aber in so einem gigantischen Maßstab ist arschteuer, so wie mit hier Kohlenstoff-Nanoröhren und irgendwelchen Supermaterialien. Da findet man das ja dann oft raus. Aber in der Chemie, wir haben ja alle wenig Ahnung, aber manchmal ist es ja dann erstaunlich, wenn man sagt, nö, im Prinzip ist das, das, das, das in der richtigen Kombination und das sind alles Stoffe, die nicht teuer sind. Ja, nee, nee, nee, das sind schon spezielle Stoffe, neue Stoffe, neuartige Stoffe. Und ich weiß nicht, ob das hier wirklich in den Bereich Biologie zählt. Auch da bin ich grundlagenmäßig nicht sattelfest oder ob es wirklich rein Chemie ist. Für mich, weil halt das Wort Haut drin vorkam, dachte ich, passt das hier rein? Und finde ich grundsätzlich ein inspirierendes Thema, um mal weg von diesem humanen Ding zu kommen, in diese größeren Anwendungsgebiete. Einfach mal als Idee. Und weil wir das immer so machen, auch hier seien die Autoren dieser Studie tatsächlich genannt.

Das ist nämlich einmal Jung, Lee, Kim, Lee, Chong, Yu und Kang. Das sind jeweils einzelne Nachnamen. Also von daher tippe ich aus dem asiatischen Raum kommt dieses Studium. Wie gesagt, fand ich spannend, müssen wir weiter beobachten, inwieweit das irgendwie machbar ist, aber naja, als Inspiration, glaube ich, also mich hat's getriggert, mal gucken, was da meine Fantasie so rausmacht. Ja, sehr cool. Da wäre jetzt mal die Ansage und mal die Bitte an die Community, falls ihr vielleicht ein bisschen mehr darüber wisst und falls ihr Bock habt, vielleicht auch was dazu beizutragen, dann könnt ihr uns das gerne mitteilen. Schickt uns doch einfach eine Mail an info-at-götter-komplex.de oder aber ihr guckt mal auf unseren Discord-Kanal. Verlinkungen natürlich wieder in den Shownotes und dann könnt ihr euren Senf gerne dazu beitragen. Auch gerne, wenn ihr schon Anwendungsideen für unser Science-Fiction-Universum habt. Philipp, konntest du noch was rausfinden, das interessiert mich jetzt gerade? Du hast jetzt einmal gesagt, zwar jetzt mal für Science-Fiction-Universum weg von dem humanmedizinischen Gedanken, aber spielte der da auch eine Rolle? Also, dass ich das auch als Hautersatz des menschlichen, der menschlichen Haut quasi sehe. Ja, ja, ja, das ist glaube ich, also jetzt rein menschlich glaube ich nicht, also jetzt nicht im Sinne von.

Brandverletzungen oder so, wo man die draufpacken kann, da bin ich mir nicht sicher, da habe ich jetzt in dem Forschungspaper nichts gefunden. Die sprachen dann schon eher Robotik, also über Robotik, dass man durch so eine fühlende Haut irgendwie eher so.

Prothesen oder wirklich Roboterarme oder irgendwie sowas aufstatten kann. Ja, ich finde das so krass, also Also wenn das jetzt da auch noch initial mitgedacht wäre und das sozusagen ein pH-hautneutrales Zeugs wäre, was du dir so aufsprühst.

Vielleicht kennt man das ja in so Kriegsfilmen. Dann wird mal schnell irgendwie was über die Wunde geklebt. Und dann wächst das wieder zusammen. Das wäre natürlich cool, wenn es dann wirklich so was gäbe und man sagt, okay, wie so ein fortgeschrittenes Sprühpflaster. Ja, genau. einfach nur dafür sorgt, dass deine Haut aber auch stabiler ist. Also die Idee finde ich im Übrigen auch ganz cool. Man wird vorher eingesprüht vor einer möglichen Kriegssituation, um den menschlichen Körper oder die Haut an sich erstmal robuster zu machen. Wer kennt es nicht? Das Schettinspray. Ah, ja.

So Schettinplatten. Als Panzerplatten an deinem Körper. Musst halt nur nackt rumrennen. Ja, guck mal, dann wird doch ein Schuh aus der Nummer mit den Echsenmenschen. So, siehste, wir wussten es doch. Wir wussten es doch alle irgendwann. Das war einfach nur ein ganz kleiner Exkurs in ein Thema künstliche Haut. Wie gesagt, eher chemisch, aber jetzt wollen wir doch wirklich mal tiefer einsteigen in die erste Idee, Ursprung dieser Folge, nämlich die DNA und vor allem die Speicherung der DNA. Und wie so oft, meine lieben Freunde, leben wir doch eigentlich ein bisschen in der Vergangenheit. was unsere Science-Fiction-Ideen angeht. Denn... Ups. Du hast ja vorhin schon angeteasert, dass es eigentlich ein alter Hut ist. Das ist ein alter Hut, aber mir war nicht klar, wie alt. Also die ersten Konzeptideen und Konzeptpaper zur Speicherung von Daten in genetischen Erbinformationen gab es 1959.

Krass, ey. So ein Scheiß, was? Das wäre jetzt so ein Klassiker, nee, nicht Witz, so ein Quiz, was wir immer so gerne machen. Was glaubt ihr, wie alt ist das schon? Ja, das könnte man wirklich mal als Quiz machen, tatsächlich. Aber 1959, meine Fresse, hätte ich nicht gedacht. Da ist gerade Dune rausgekommen. Ja, merkst du? Ja, herzlichen Glückwunsch. Und 1988 gab es dann wirklich die erste erfolgreiche Kodierung eines Kunstwerks. Aha, Wahnsinn. Also die erste konkrete Anwendung. Aber jetzt nochmal ganz von vorne. Also müssen wir einmal kurz klären, DNA. DNA, haben wir alle schon mal gehört. Die deutsche Bezeichnung ist eigentlich DNS. Weil es die Abkürzung ist für Desoxyribonucleinsäure. So heißt das, so heißt das eigentlich chemische Stoff. Und das ist natürlich der Träger unserer Erbinformation. Ich erzähle das Ganze, weil es gleich ein bisschen, oder weil es, glaube ich, gleich ganz gut illustriert, wie man damit Daten speichern kann. Und zwar hat das Ding, das Molekül, diese Molekülkette hat eine relativ, oder einen interessanten Aufbau. Nämlich, ihr könnt euch das vorstellen, wie eine Strickleiter, die am oberen Ende so ein bisschen in sich verdreht ist.

So ungefähr sieht unsere DNA und diese einzelnen Sprossen, die diese Strickleiter hat, das sind die sogenannten Basen oder die Basenpaare. Das sind also, es gibt vier Basenpaare und die sozusagen hängen immer aneinander und bilden einen Code. Denn wenn man jetzt von Anfang dieser Strickleiter angeht, bis nach oben ist dieser Code sozusagen auszulesen. Die Reihenfolge dieses Codes, da kommen einfach Buchstaben, das ist A, T, G, C. Ich langweile euch jetzt nicht mit biologischen Namen, wie diese Dinge da alle heißen, aber... Ich glaube Adenin, Zytosin, Guanin und... Und? Ah, fuck. Ich komme nicht aufs Letzte. Nicht schlecht. Thymine. Thymine, ah. Thymine. Und es gibt, glaube ich, zwei mögliche Basenpaarungen. Also es gibt vier, diese komischen Dinge, aber zwei Basenpaarungen, die miteinander irgendwie kombinierbar sind.

Adenin paart sich mit Thymine und Zytosine paart sich mit Guarine. Genau. Und macht das dann mehr als Einsen und Nullen? Also dass dann die Idee ist, dass mehr Informationen als quasi Eins und Null möglich ist? Dass das krasse Ding dann daran ist? Oder was ist die Idee? Die Idee ist erstmal grundsätzlich vom Prinzip her, kannst du ja, das macht der Körper ja auch, der Körper liest jetzt praktisch die Reihenfolge dieses Codes aus und generiert Eiweiße daraus. Und diese Eiweiße machen dann wieder Dinge im Körper und das ist sozusagen der Bauplan, der immer wieder genutzt wird, um gewisse Mechanismen in unserem Körper in Gang zu setzen. Und die Idee ist jetzt hier, wenn der Code sozusagen, also dass man diesen Code auch übersetzen kann in eben Binärdatenorti, das was du gerade meintest.

Und zwar eigentlich wird das Ganze, wird jeder Base, also du musst ja diese DNA aufspalten, die verbinden sich zwar immer nur mit ihren Basenpaaren, aber du musst die aufspalten und das ergibt dann ja einen Code. Und ja, du hast recht. Zum Beispiel könnte man sagen, 0,0 wäre die Base A, 0,1 ist C und 1,0 ist wieder G und 1,1 könnte T sein. Das heißt, du kriegst da schon mal mehr Informationen unter. Das krasse jetzt ist tatsächlich, das kennen wir alle noch aus Corona, diese PCR-Methode. Die PCR-Methode ist die Polymerase-Kettenreaktionsmethode, die letztlich nichts anderes macht, wie diese einzelnen Basenpaare in einer bestimmten Reihenfolge wieder auf so ein Trägermaterial zu tackern. Und das ist genau der Schritt, den man für diese DNA-Speicherung braucht. Das heißt, du zerlegst einen Datenpunkt, zerlegst du in seine Binärdaten und fügst dann entsprechend deine Basen einfach rein und packst die in der richtigen Reihenfolge auf dein Trägermaterial, sodass du am Ende eine DNA da stehen hast, die, wenn du die wieder auseinanderklamüserst und von vorne nach hinten durchliest, gibt das ja genau den gleichen Binärcode wieder. Das ist so das grundlegende Prinzip dahinter.

Das wirklich krasse ist, warum man das überhaupt machen sollte, ist ehrlicherweise diese schiere Menge an Daten, die damit zu übersetzen beziehungsweise zu speichern ist. Aber Menge an Daten, nicht Geschwindigkeit des Auslesens oder des Schreibens, richtig? Absolut richtig, absolut richtig. Also es hat noch ein paar mehr Vorteile als die Menge, aber die Menge hat mich dann doch ein bisschen schon ein Tacken aus den Socken gehauen. Der die pessimistische Schätzung, die ich gefunden habe, geht davon aus, dass in einem Gramm DNA theoretisch roundabout 215 Petabyte zu speichern sind. What? Ich weiß nicht, ob ihr Vorstellungen davon von Petabyte habt. Das ist, also ich, nee, überhaupt nicht. Hast du irgendwas zu relativ... Hab ich.

Hab ich Terabyte, kriegt ihr ungefähr wahrscheinlich noch hin, ne? 1000 Gigabyte ist ein Terabyte. So, eure Festplatte im Rechner, mag so zwei, drei Terabyte haben, das ist ja so, oder einen Terabyte, dann habt ihr zwei Festplatten, habt ihr so zwei Terabyte Speicher, vielleicht auch drei, vier, das ist so das, was man heutzutage so in etwa hat. Und du bräuchtest jetzt von diesen einen Terabyte Festplatten, bräuchtest du 215.000 Terabyte Festplatten, um auf diese 215 Petabyte zu kommen. Krass. Also ein Gramm DNA speichert so viel Daten wie auf 215.000 Festplatten. Also ein Terabyte Festplatten drauf. Jetzt habe ich gerade meinen Sci-Fi-Motor angeschmissen.

Wir haben ja mal drüber gesprochen, dass wir ein intergalaktisches Internet brauchen, das enorm viele Daten synchronisieren muss miteinander. Und wir hatten ja immer die Idee, dass Raumschiffe an und für sich die großen Rechenzentren sind mit den Informationen, also von wo nach wo sie geflogen sind. Und wenn wir sogar in einem WAP-Zeitalter sind und wir WAPen von einem Sonnensystem zum nächsten.

Dann haben wir uns vorgestellt, dass die Raumschiffe quasi immer wieder ihre Informationen aus dem jeweiligen Sonnensystem ans nächste weitergeben und versuchen, sich so zu synchronisieren. Wie so ein Ameisenhaufen so ein bisschen, ne? Genau, genau, genau. Und wir haben dann uns, dadurch, dass das jetzt vernetzt, also es sind mehrere vernetzte Sonnensysteme, die immer wieder Handelsbeziehungen miteinander haben und alle 15 Minuten, keine Ahnung, springt ein Schiff von A nach B Und somit hast du quasi immer ein relativ synchrones Informationssystem, das natürlich auch abhängig dann ist von den Lichtgeschwindigkeiten, von den Informationsgeschwindigkeiten. Also die Informationen sind nicht überall gleichzeitig abrufbar, aber sie sind, sag ich mal, relativ konstant in einem Sonnensystem durch diese Synchronisation möglich. Und in meinem Kopf hatte ich natürlich immer, klar, dann brauchst du aber auch dann irgendwie wieder so auf jedem Raumschiff so eine Rechner-Farm. Also, weil so viele Daten miteinander synchronisiert werden müssen und das ist ein Riesending und macht das denn Sinn, diese Raumschiffe immer so groß zu machen, weil Gewicht ist scheiße im Weltraum und, und, und, und. Und wenn ich das jetzt höre, klingt das ja wahnsinnig interessant, wenn ich mir vorstelle, dass ich das ganze Internet des Sonnensystems in so einer kleinen Speicherbatterie habe, die mit DNA funktioniert.

Speichertechnik gefüllt ist. Jetzt kommt ja Niklas noch mit seinem Einwurf, die Frage war ja die Geschwindigkeit des Einlesens, Auslesens. Weil jetzt kann ich mir vorstellen, ich kann so viele Daten da reinspeichern, was absolut faszinierend ist, aber wie sieht das denn aus mit Daten weitergeben und Daten also einlesen, auslesen, synchronisieren, Echtzeit? Das wäre halt jetzt auch voll meine Frage, weil ich kann mir vorstellen, dass gerade sowas Biologisches auch vielleicht sehr fehleranfällig ist. Also dass vielleicht starke Übersetzungsfehler auftreten können, die dann im stille Postprinzip dann auch zu krassem Missverständnis entführen können. Ich könnte mir auch vorstellen, dass man eine KI an Bord hat, die versucht, Fehler auszugleichen. Dass man so Iterationen kennt. Man kämpft ja dann mit sogenannten Mutagenen, wie zum Beispiel Strahlung, die ja Erbgut verändern kann oder auch zerstören kann. Das heißt, dieses genetische Material muss ja dann auch irgendwie besonders geschützt werden, könnte ich mir vorstellen. Damit es da nicht zu Fehlern kommt. Sehr, sehr gute Punkte. Ich muss mal einmal kurz sortieren. Also, erstens, Orti, da habe ich auch noch einen schönen Vergleich zu, die gesamte Datenmenge dieser Welt, dieser schönen Welt, auf der wir gerade sind, war Stand 2024.

Roundabout 149, 150, so ganz genau, Zeta-Byte, das ist nochmal eine Ebene, ich glaube nochmal zwei Ebenen über Petabyte. Wenn man diese Datenmenge zugrunde legt, bräuchte man, kann auch sein, dass Zeta-Byte fünf Datenkategorien größer ist als Petabyte. Da bin ich mir auch nicht so hundertprozentig sicher. Das ist immer eine ganze Menge. Und auf jeden Fall ist es die gesamten Daten dieser Welt. Die gesamten Daten. Das ist schon echt nicht wenig. Und das würde in diesem Maßstab würde das in etwa 700 Kilo sein. 700 Kilo bräuchten wir an DNA-Masse, um praktisch die gesamte Welt an Daten zu speichern. So, das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt ist, Niklas, den du angesprochen hast, die Datensicherheit.

Wie fehleranfällig ist das Codieren? Und da kommt so ein Punkt ins Spiel. Es ist schon relativ fehleranfällig. Das ist fehleranfällige, haben wir aber überraschenderweise auch bei unseren Festplatten, auf denen wir schreiben. Also sei es jetzt ein Flash-Speicher oder einen normalen DISS-Speicher und so weiter. Da haben wir auch relativ hohe Fehlerquellen. Wir haben aber Möglichkeiten gefunden, die vor allem beim Auslesen zu korrigieren. Das funktioniert nicht so gut wohl bei dieser DNA-Speicherung. Du musst es vor allem beim Einlesen korrigieren oder beim Einlesen darauf achten, dass es korrekt ist. Und du musst vor allem auch Redundanzen einfügen. Das heißt, es gibt auch Schätzungen. Ich sagte ja eben, die pessimistische Schätzung ist 215 Petabyte in einem Gramm. Die optimistischen Schätzungen sind roundabout 450 EB. Verdammt, das habe ich mir aufgeschrieben. Ich glaube, Exabyte oder sowas. Also das ist dann nochmal eine Größenordnung mehr. Ja, wobei ich mir jetzt gerade denke, dass das vielleicht nur die theoretische Größe ist. Und zwar, wenn ich Redundanzen anlege, dass ich eigentlich wesentlich mehr Daten sozusagen speichere, aber alle Datenpakete irgendwie fünfmal vorliegen. Einfach dem vorsorglich, dass möglicherweise die ein oder anderen Files irgendwie corrupted sind. Kurz unterbrechen, ich bleibe mal kurz in diesem Sci-Fi-Setting. Mal angenommen, ich vergleiche mal die Daten, die vorhanden sind mit denjenigen, die ich jetzt neu rüberkopiert habe.

Habe ich immer so ein bisschen das Problem? Ich meine, das gibt es ja heutzutage auch. Ich brauche ja ein System, das mir versucht zu sagen, wie zum Beispiel auf meinem Rechner, wenn ich jetzt etwas von Ordner A nach Ordner B schiebe, sagt er mir, hey, die Datei existiert schon. Meistens geht es hier aber um den Namen und nicht um den Inhalt. Willst du die ersetzen? Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass da eine KI hinter steckt, die vergleicht, habe ich diese Daten schon oder nicht und ich transportiere fehlerhaften Daten von A nach B, handelt es sich dann hier um ein Update dieser Information? Oder ist hier quasi die alte Datei nochmal neu aufgespielt, aber sie ist halt irgendwie fehlerhaft. Also die Idee finde ich gerade irgendwie spannend. Total. Ich glaube, das ist auch ein schönes Ding, womit man schön spielen kann. Tatsächlich ist die aktuelle Forschung beschäftigt sich gerade mit dem Thema, Datensicherheit und Fehlereliminierung. Da habe ich auch ein Paper gefunden. Das ist relativ aktuell. Das ist auch in der Nature veröffentlicht. Das habe ich überhaupt nicht verstanden, um das mal ganz offen zu sagen. Ich weiß, dass das ein Thema ist. Und ich weiß, dass das gerade tatsächlich.

Geforscht wird. Und jetzt muss ich einmal blättern, weil ich mir das nicht aufgeschrieben habe. Das ist noch in meinem Recherchedokument. Kann ich vielleicht nachher nachreichen, wo da der aktuelle Stand ist. Es gibt auf jeden Fall Verfahren, das sind auch zum Teil Verfahren der Informatik, wie solche Redundanzen hergestellt werden können. Da geht es um Prüfsummen, da geht es um solche Geschichten.

Also Informatik bin ich echt raus. Es ist auf jeden Fall möglich durch Verfahren, und da wird auch daran geforscht, diese Fehler möglichst klein zu halten. Nichtsdestotrotz kann man sie vielleicht nicht ausschließen. Ich wollte noch kurz so viel sagen, es gibt einen extremen Vorteil.

Den DNA-Speicherung hat, nebst dieser schier unglaublichen Datenmenge, die gespeichert werden kann, ist tatsächlich die Datenhaltbarkeit. Also wir haben tatsächlich ja grundsätzlich das Problem bei all unseren Festplatten und Speichersystemen und so weiter, wenn die nicht ständig gebackupt werden, was ja auf riesigen Rechenzentren passiert, dann ist diese Mean Time Between Failure, so heißt das Ding, das ist dieser Wert, ab wann eine Festplatte, ab wann davon auszugehen ist, bei wie oft beschreiben und auslesen dieser Festplatte, wann die einfach die Grätsche macht. Und das passiert häufiger, als wir so denken. Also das ist durchaus gängig, dass das passiert. Ich arbeite halt selber in einem Medienbetrieb. Wir haben auch zum Teil große Datenmengen. Und wir sichern immer noch, wenn wir vom Dreh kommen, behalten wir die beschriebenen Karten mit dem Rohmaterial und sichern aber trotzdem noch auf eine externe Festplatte. Und es ist häufig bisweilen vorgekommen, dass diese externe Festplatte einfach auf dem Weg vom Dreh bis zu unserer Postproduktion die Grätsche gemacht hat. Und das hast du halt bei DNA tatsächlich nicht. Und du hast sogar diese Haltbarkeit so krass, so lange gegeben.

Dass diese DNA in einem Trägermedium, also meistens irgendeine Art Flüssigkeit oder so, zum Teil zwei, drei Millionen Jahre hält. Also man hat ja mittlerweile geschafft, DNA aus einem Knochen eines Mammuts zum Beispiel zu extrahieren. Die DNA war noch intakt, sonst hätte man sie ja nicht extrahieren können. Ja, verrückt. Das heißt, du hast wahnsinnig lange Zeiträume, die das überbrücken kann. Und ja, Niklas, auch da gebe ich dir recht, natürlich muss diese DNA vor äußeren Einflüssen besonders geschützt werden. Gut, aber das trifft ja auf jedes Speichermedium irgendwie zu. Also irgendwo hast du einen Rechenkern, du hast eine Festplatte. Das ist auch immer mein persönlicher Horror. Das habe ich jetzt letztens auch gesehen, wenn ich eine Platte kaufe, dass dann auch alle Leute sagen, achtet da drauf, wie viele Operationen diese Festplatte machen kann, bis sie halt unweigerlich irgendwann in die Fritten geht. Und das ist sowas, das willst du halt nicht wahrhaben, aber du weißt, ja scheiße, das passiert auf jeden Fall irgendwann. In einer absehbaren Spanne auch. Genau. Es kann in fünf Jahren, es kann morgen soweit sein. Ja, das ist wieder was, klar, weil jeder hat wichtige Daten.

Und man merkt halt, dieses Daten, Datensicherheit ist ein riesen, riesen, riesen spannendes Thema. Vor allem auch für Storytelling. Wo werden Daten gespeichert? In welcher Art werden sie gespeichert? In welcher Form werden sie abgerufen? Das wäre jetzt nochmal meine Zwischenfrage. Erstmal finde ich das unfassbar unglaublich, was du gerade vorstellst. Also einfach um sich diese Komplexität Und die gewaltige Menge an Daten, was da möglich wäre, ist erstmal unfassbar. Aber bis jetzt ist das ja der heilige Kral, den du quasi vorstellst. Wie ist das denn mit Datenabrufbarkeit oder sonst was, mit der Geschwindigkeit von sowas? Kann ich damit auch problemlos arbeiten oder ist da irgendwie ein Manko, wo man sagt, das geht dann halt eben nicht gut, ist ein super Speichersystem, aber es ist kein gutes Arbeitsmedium, weil dafür ist es zu langsam oder konntest du dazu irgendwas rausfinden?

Total. Also ihr wisst ja, ich bin einer derjenigen, die sagt, ich finde Limitationen in unserem Universum einfach total spannend, weil sie Möglichkeiten eröffnen, um Geschichten zu erzählen. Und sicherlich ist eine Geschichte ganz klar, dass dieses System der Archivierung und Zurückholen der Daten wieder in eine digital nutzbare Form relativ lange dauert. Ja. Also da ist jetzt keine, also wir können uns glaube ich nicht, also aktuell kann man sich nicht vorstellen, da wird dran geforscht und zwar wird da extrem dran geforscht. Witzigerweise habe ich in der Financial Times einen Artikel gefunden, der ist vom Oktober 2024. Da hat man tatsächlich diese Lese-, diese Encoding- und Decoding-Geschwindigkeit hat man in etwa um 10.000 Mal schneller hinbekommen, als es aktuell existierende Methoden gibt mit verschiedenen anderen chemischen Methoden. Und das ist ja schon mal ein extremer Sprung nach vorne und macht es wahnsinnig schnell. Aber immer noch bei weitem nicht so schnell wie ein, sagen wir mal, klassisches Flash Drive oder was das heißt, ne? Ja.

Das wird, glaube ich, nach wie vor der Bottleneck sein, dass man verhältnismäßig relativ lange und wahrscheinlich auch spezielle Gerätschaften braucht, zumindest dann jetzt, um diese Daten da rauszuholen und um sie da auch wieder vernünftig und sicher reinzupacken. Finde ich aber cool gerade, du hast ja gesagt, Limitationen beflügeln ja auch so ein bisschen die Fantasie und unsere Kreativität, um damit irgendwie cool umzugehen, um tolle Geschichten zu erzählen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass in der ersten Zeit der Menschheit, in der Zeit des Exodus, die Menschen solche Speichermedien benutzen, um das Wissen der Menschheit irgendwie mitzutransportieren.

Um es einfach zu sichern, man aber noch nicht so ganz genau weiß, wie wird sich die Technik noch entwickeln, dann ist es ja auch erstmal in Ordnung, wenn das Transkribieren noch relativ lange dauert. Aber vielleicht entwickelt sich die Menschheit ja nun mal auch so weit, dass sie sagt, hey, wir forschen kontinuierlich eben an diesen Themen weiter, nämlich an der Schreiben- und Lesegeschwindigkeit. Dann kann man sich schon vorstellen, dass in ein paar hundert Jahren später, in den nächsten Generationen, man ganz anders eben mit dieser Technik umgehen kann. Aber genau, was du sagst, finde ich ja auch cool, dass man irgendwie sagt, du hast auf jeden Fall ein cool erzählbares kleines Archiv, also für die Reise auf einem Generationenschiff, wo man sagt so, hey, wir haben jetzt das Wissen der Menschheit tatsächlich eben auf dem Generationenschiff gespeichert in so einem Medium. Dort werden dann ja vielleicht auf dem Schiff auch nur kleine Datensätze dann, Also man sagt dann, ich möchte jetzt gerne den Cluster X aus dem Datensatz mal rausnehmen. Der wird dann wieder in ein anderes Speichermedium übertragen, wo du dann schnell mitarbeiten kannst. Dann überführst du das dann wieder. Aber weil genau das ja auch so Sachen sind, sonst müsste man sich ja vorstellen, stell dir vor.

Selbst wenn wir sagen, unsere Speichermedium werden effizienter, aber das ganze Wissen der Erde auf einem Generationsschiff in einer Halle voller Serverräume, müsste in meiner Vorstellung, selbst wenn wir 200 Jahre weitergehen, sehr, sehr groß sein. Immer noch ein Riesending, ein riesenanfälliges System. Und sowas ist schon mal cool, dass man sagt... Wir haben diese kleinen Archive, das ist ja dann immer noch, also wenn wir uns jetzt vorstellen, das Wissen eines Sonnensystems, du hast jetzt gerade gesagt hier 700 Kilo oder sowas, ich stelle mir gerade so mehrere, auch so wie so Serverräume vor mit so Bio-Containern, wo das dann halt gespeichert wird, aber dann sind es halt eben, was weiß ich, 100, 200 Container, die da in der Halle drin sind und dort kannst du unfassbar viel speichern. Und du hast eine Erklärung, du hast eine Herleitung dafür, dass man sagt, das funktioniert auf diesem Prinzip. Das ist das Schöne immer, dass wir sagen, hey, wir haben das aus diesem Konzept genommen und wir können das so argumentieren.

Finde ich gerade mega, mega cool. Was ich auch super interessant finde, ich habe da noch keinen Plot für, aber was ich super spannend finde, ist zum Beispiel Viren oder Bakterien oder sowas. Alle DNA. Und so ein scheiß Virus, der hat keine DNA, der hat RNA, ist ein bisschen anders, aber ich meine, schmeißen wir den Sci-Fi-Motor an und können halt vielleicht kleine Informationsfragmente auch in Viren verstecken. Also wirklich in wirklich biologischen Viren.

Und die setzen sich vielleicht bei Menschen fest und ein Mensch wird unbewusst, der wird gar nicht krank oder so, aber er ist von einem Virus infiziert und hat diese Viruszellen in sich und trägt damit unbewusst vielleicht irgendwelche Informationen von A nach B. Und dann reicht der vielleicht ein anderes. Genau, der weiß nicht warum oder sowas. Genau, der kann dann, also zum Beispiel. Das fand ich grundsätzlich, habe ich auch schon. Also der menschliche Körper als Informationsträger, finde ich, ist auch mega, mega spannend. Das quasi, dass man sagt so, ja, nicht suchen sie irgendwie den Chip, den der im Sicherheitscheck hat, sondern der hat eine korrumpierte DNA irgendwo auf einer Zelle sitzen. Und in dieser DNA ist der komplette Code, Sicherheitscode von dem und dem Militärstrang oder sowas. Oder die, was weiß ich, die Flotten auf Aufenthaltspunkte sämtlicher Schiffe.

Ja, sowas finde ich halt auch mega, mega, mega spannend oder halt auch zu überlegen, dass man sagt, naja, grundsätzlich hat quasi jeder Mensch einen kleinen Datenspeicher, so einen kleinen biologischen Knubbel, wo in DNA ganz viel von ihm selbst, also ganz viele Informationen über ihn selbst generell gespeichert werden. Das ist so seine biologische Patientenakte, die er dabei hat. Ja, oder was ich mir auch vorstelle, sind zum Beispiel Chips für Roboter, die sowas wie ein Basissystem haben, das genetisch ist.

Und man entdeckt, und die Geschichte spiele ich gerade in meinem Kopf so ein bisschen für Sipprimstein weiter, diese Maschinen, je länger die existieren, entwickeln tatsächlich sowas wie einen minimal eigenen Charakter, weil sich halt diese DNA verändert. Ja, mega. Finde ich super geil. Finde ich super spannend. Ja, wir haben ja in dieser KI-Folge über diese Bewusstseinsartefakte auch so gesprochen. Ich glaube, wichtig ist, oder was ich spannend finde, ist, dass man eben nicht diese typische Sci-Fi-Debatte aufmacht mit dem klassischen Bewusstsein, das ist jetzt wie ein Mensch. Sagen wir Battlestar Galactica, die sind exakt gleich wie Menschen und irgendwie wird es dann langweilig. Aber als ich das recherchiert habe und dieses Wort Bewusstseinsartefakte, das fand ich so spannend, dass man sagt, naja, mit gewissen Techniken, wenn man das verknüpft, DNA-Speicherung.

Da ist im Prinzip, es ist im Menschen ja auch so, da ist quasi meine Information, die Information, wie ich gebaut bin, ist da drin enthalten. Jetzt hast du eine Maschine und du hast eine Haut, über die wir gerade gesprochen haben, die solche Informationen vielleicht auch anders übertragen kann. Wir haben in der Robotik darüber gesprochen, dass man versucht, nicht mehr über Kameras oder irgendwelche Fremdsysteme das Sehen zu ermöglichen, sondern Augen wirklich zu simulieren. Das bleiben zwar künstliche Augen, aber wenn ich mir vorstelle, je mehr es gelingt, die natürlichen Prozesse in einer Maschine wirklich wahrhaftig umzusetzen, dann kann ich mir auch diese Artefakte vorstellen. Wie ist das jetzt eine Signalübertragung oder fühlt da jemand wirklich? Aber spannend finde ich in den Geschichten, dass das eben...

Das ist, dass man dieses Bewusstsein dieser Maschinen oder das Bewusstseinsartefakt, dass sie gänzlich anders sind als das, wie der Mensch dann eben ist. Du hast ja jetzt nicht einfach, ah, da ist jetzt das fühlende Wesen, das denkt so wie ein Mensch und so weiter, sondern, und dass darüber vielleicht auch Debatten kommen. Ich weiß jetzt gerade gar nicht, ob mein Roboter gerade irgendwas gefühlt hat oder ob der hier irgendeine Angst hat, aber eine Störung. Und das sind irgendwelche Bewusstseinsartefakte, die dann vielleicht passieren. Und das Verhalten ist aber irgendwie nicht klar zuordnbar. Und es sind Phänomene, die auftauchen in der Kombination dieser ganzen Techniken. Mega spannend. Voll. Fand ich auch. Und vielleicht so abschließend möchte ich vielleicht noch sagen.

Warum ich diese Punkte ausgewählt habe und ich generell auch bei diesem gesamten Thema das wahnsinnig interessant und für wahnsinnig wichtig halte, ist, weil es doch hier runtergebrochen um die Faszination Leben geht. Wir hatten diese Folge gemacht, was ist das Leben? Und ich finde, das zeigt mir wieder mal mehr, was wir hier gerade besprochen haben, dass Leben irgendwie was Ordnendes ist und dass etwas aus Chaos entsteht. Also nehmen wir diese Haut, diese Struktur wird zerstört und auf einmal ordnet das Leben wieder und schließt diese Struktur wie ein Reißverschluss wieder zusammen. Also das Leben ordnet, strukturiert, organisiert sich. Und zum Teil entsteht ja Leben auch aus, ja, ich will nicht sagen aus nichts, aber doch irgendwo ja schon aus nichts. Aus ein paar einzelnen Molekülen, Atomen, die zusammengepackt werden, die geordnet, die strukturiert werden und daraus entsteht Biologie und entsteht Leben und das kann Technik so irgendwie nicht abbilden und deswegen halte ich das für so wichtig, dass wir darüber sprechen und überlegen, wie wir das in unserer Sci-Fi-Welt auch nutzbar machen können. Das wollte ich noch abschließend sagen. Ich bin auf jeden Fall mega gehuckt von diesem gesamten Themenkomplex, weil ich den für wahnsinnig spannend zukunftsweisend und auch.

Man kann es sich überhalten, ob man es erschreckenderweise, aber auf jeden Fall auf eine erstaunliche Art und Weise sehr aktuell auch ist.

Wasser natürlich auf die Mühlen auch der zukünftigen Kreationisten. Wenn ich Chaos habe, das geordnet wird, was zu Leben führt, wer ordnet denn da? Und ich glaube, das wird eine Frage bleiben, die auch die Völker bei uns im Götterkomplex wahrscheinlich für sich selbst zum Teil beantworten werden. Und was hinten daraus dabei entsteht, das wissen selbst wir noch nicht zu sagen. Dafür seid ihr da draußen nämlich verantwortlich. Wenn ihr nämlich schon Bock habt, über eben die Dinge, die ihr gehört habt, zu schreiben, etwas anderes daraus zu machen oder sollten sie euch inspiriert haben, dann dürft ihr uns das gerne mitteilen. Wir lesen, hören, sehen gerne all das, was ihr uns zusendet und werden uns mit Sicherheit darüber unterhalten. Philipp, dir erstmal herzlichen Dank. Also ich persönlich bin wieder völlig angemacht. Ich habe Bock, mich weiter mit diesen Themen zu beschäftigen. Da ist wieder so viel cooles Potenzial drin, so viele tolle Geschichten verstecken sich da drin, dass ich eigentlich Lust habe, wirklich sehr viel Lust habe, da weiter drüber nachzudenken. Herzlichen Dank. Sehr, sehr gerne. Kann ich mich nur anschließen. Mir hat es richtig Freude gemacht, mal auch wieder so eine klassische Konzeptfolge zu hören tatsächlich. Also irgendwie ist es ja immer das Ding, dass man sagt so, ah, heute könnte was Geiles kommen, was so auch wissenschaftlich fundiert ist, was eine Uridee von irgendjemandem ist, ein Urkonzept, ein Gedankenspiel. Aber das, was du hier vorgestellt hast, ähm...

Finde ich, klingt auch so erstaunlich machbar.

Und das finde ich dann immer besonders reizvoll, weil wir ja nicht so ganz ins Fantasy-mäßige abdriften wollen, uns aber auch so Problem stellen wollen, wo man dann sagt, ja, riesige Datenmengen des Universums speichern, das eines Sonnensystems speichern, wie soll das denn gehen? Und dann kommen solche Ansätze und das finde ich schon immer geil, wenn man sagt, hey, guck mal, hier ist ein Konzept, hier ist ein Paper, hier ist dies, das, jenes und das ist so plausibel, dass ich dann auch sagen würde, ey komm, das nimmt man, das ist geil.

Und mich hat das auch wieder ein Stück weit schlauer gemacht und mein Ich, das vier blaue Briefe bekommen hat, freut sich so im Erwachsenenalter. Ich muss halt immer so ein bisschen drüber schmunzeln, dass ich jetzt halt merke, die Themen sind so geil interessant eigentlich. Warum hast du früher so gepennt bei der Scheiße? Ich kann dir sagen, warum, Otti, weil es leider Gottes unsere Lehrer damals nicht geschafft haben, uns zu erklären, wieso wir den ganzen Stuff, den sie uns damals versucht haben, beizubringen, wofür man das eigentlich braucht und was man damit Schönes machen kann. Aber das steht auf einem anderen Paper. Ihr Lieben da draußen, wir sind mittlerweile am Ende eben dieser Episode angekommen. Wir freuen uns sehr darüber, dass ihr durchgehört habt. Und ja, wir würden uns natürlich auch sehr freuen, wenn ihr für diese Episode mal einen Daumen hoch da lasst, ein Like. Egal auf welcher Podcast-Plattform ihr gerade unterwegs seid. Das hilft natürlich uns, um den Götterkomplex auch gefunden zu werden und sorgt auch dafür, dass unser Universum weiter wachsen kann. In diesem Sinne verabschiede ich mich mit euch in die Nacht, in den Tag, welche Zeit auch immer gerade bei euch ist. und wir verabschieden uns mit einem wohlgemeinden und dermatologisch getesteten.

Music.