Music.

Herzlich willkommen zum Götterkomplex. Folge, ich habe keine Ahnung und es wird auch irgendwo in der Episodenbeschreibung stehen. Mein Name ist Philipp und mich gucken hier sehr begeisterte Augen an. Hallo Niklas. Hi, grüß dich. Zur Info ist es Folge 71. Also wir sind schon mit der 7 vorne. Wir sind alt geworden. Wahnsinn. Das ist schon wirklich relativ lang. Und wir würden an dieser Stelle tatsächlich auch den Orti begrüßen, wenn er denn da wäre. Der Orti lässt sich entschuldigen und grüßt ganz lieb vom Ostseestrand, glaube ich. Hängt da rum mit einem bunten Getränk in der Hand, hoffe ich zumindest. Und Niklas und ich haben uns heute für euch etwas ganz Besonderes ausgedacht. Das hatten wir nämlich so in der Tat noch nie. Wir haben es zwar schon oft gehört, aber wir haben noch nicht drüber gesprochen. Und zwar über die Musik im Götterkomplex. Ja, Niklas.

Und zwar ist das tatsächlich eine ganz besondere Musik, denn die ist, wenn man so will, handgemacht oder mindestens mal selbst gemacht und zwar selbst gemacht von Niklas. Also da von meiner Seite erst mal herzlichen Dank dafür. Gerne, gerne. Es hat ja auch richtig Spaß gemacht. So ist es ja nicht. Ja, total. Also ich meine, sonst hättest du es natürlich auch wahrscheinlich nicht gemacht. Aber das ist so, naja, das ist so dein kreativer Ausgleich irgendwie. Wie dein kreatives Ausleben eigentlich dieser ganzen Götterkomplex-Fantasie. So habe ich das zumindest immer verstanden, weil du nämlich... Total, also Musik ist einfach voll mein Ding. Und wenn man so viele Jahre wie ich versucht, irgendwie Musik zu machen und ich sage jetzt wirklich mal versucht, dann kommt man irgendwann vielleicht auch an den Punkt, dass man sagt, so jetzt bin ich vielleicht so weit, das zu machen, was ich halt persönlich einfach gerne höre. Das ist einfach Filmmusik. Also ich weiß auch von dir und ich weiß auch von Orti, Wir lieben Filmmusik, wir haben immer schon, auch in unseren jungen Jahren.

Bilder in unserem Kopf gemalt, die eigentlich beseelt waren von der Filmmusik, die wir auch gerne gehört haben. Sei es Herr der Ringe, Star Wars oder was auch immer. Es gab ja kaum ein Wochenende, wo wir nicht irgendwie einfach mal eingetaucht sind in irgendwelche neuen Soundtracks von Filmen, die gerade rausgekommen sind. Und das blieb dann auch immer so als Motivation im Hinterkopf. Und das Coole am Götterkomplex ist ja, dass wir jetzt gesagt haben, komm, jeder drückt sich halt einfach so aus, wie er möchte. Ich schreibe zwar auch gerne, aber dieser Reiz zu sagen, komm, ey, kümmere dich doch jetzt einfach mal um den Götterkomplex und die musikalische Begleitung. Das war schon, das war cool. Es hat Spaß gemacht. Ach und ich finde, das hört man auch. Also gerade, was du sagtest, wo wir auch in unserer Jugend uns einfach wahnsinnig viel mit Soundtracks beschäftigt haben. Wir haben ganze Nachmittag oder ganze Abende damit verbracht, Soundtracks zu hören, in unseren Fantasien irgendwie abzutauchen und uns gegenseitig die Bilder zu erzählen, die uns einfach gekommen sind, als wir die Soundtracks gehört haben. Das war schon irgendwie zum Teil sehr, sehr intensiv. total intensiv und es war ja auch immer irgendwie total Sci-Fi-lastig, auch wenn wir totale Herr-der-Ringe-Fans waren. Wir sind so alt, dass wir tatsächlich alle Herr-der-Ringe-Filme als Nachtpremiere im Kino gesehen haben, also wirklich live dabei waren, als die Menschen um uns herum das erste Mal diese Filme sahen und wir waren ja sofort gehuckt. Ich kann mich ja daran erinnern, dass du, Orti, ja noch den Soundtrack vom zweiten Teil, die zwei Türme geschenkt hattest und der arme Orti musste immer am nächsten Tag eine Mathe-Klausur schreiben.

Das war tatsächlich immer so, ja. Und hat nie gepennt, weil er sich natürlich voller Hingehabe diesen Soundtracks gewidmet hat und ist darin völlig abgetaucht. Und wenn wir uns aber darüber unterhalten haben, welche Bilder wir dazu im Kopf haben, dann war das immer irgendwie Sci-Fi. Trotzdem.

Haben den Bogen irgendwie immer gedreht. Ja, tatsächlich. Ich kann mich auch noch an einen weiterer sehr, sehr prägender Soundtrack, den ich noch so im Kopf hatte oder gerade in unserer Jugend war, von Gladiator. Oh ja.

Oh ja, Hans Zimmer, der alte Penner, der hat geile Musik gemacht, das stimmt. Ja, er macht ja immer noch, ne? Also, er ist ja immer noch aktiv irgendwie. Jetzt muss man ein bisschen rumnerden, also von Herr der Ringe ist es Howard Shore und von Gladiator dann Hans Zimmer und auch da kann ich mich an sehr, sehr lebhafte Sci-Fi-Fantasien von Raumschiffen, Raumschlachten und ähnliches erinnern. Und ich glaube schon auch, dass das mit ein Trigger war, warum wir hier diesen Podcast gestartet haben und warum wir hier unser eigenes Universum schaffen wollen, weil wir diese Bilder in irgendeiner Form zum Leben erwecken wollen. Und diese Bilder, diese Bilder, Niklas, die erweckst du mit deiner Musik. Und das finde ich absolut beeindruckend. Das finde ich deswegen total beeindruckend. Oder zumindest ein Aspekt, warum mich das total beeindruckend fand, war, wir haben die erste Folge aufgenommen, hier vom Götterkomplex und ich glaube, du hattest sie geschnitten und meintest dann, hier, ich habe mal schnell ein Intro zusammengeklickt und, dieses Intro ist auch immer noch zu hören in der ersten Episode, es ist dann glaube ich ab der zweiten Episode das Intro, was ihr auch gerade schon gehört habt. Nichtsdestotrotz wollen wir euch auch dieses erste Intro nicht vorenthalten, beziehungsweise wenn man genau hinhört, erkennt man auch tatsächlich, dass Teile daraus in unserem Outro drin sind jetzt mittlerweile. Ganz genau.

Wir hören einmal rein und dann erzählst du mal, oder erzählst du uns vielleicht mal ganz kurz, wie das Ding entstanden ist und wie man das mal eben so zusammenklickt. Okay, ich versuche es. Lass uns reinhören. Also hier kommt Intro Attention. All occupants walk to the nearest stairway exit. Attention. Attention. Attention.

Ja, das macht immer noch Spaß. Also ich kann mich da, ich habe mich, glaube ich, bei der Diskussion ein bisschen rausgehalten. Es ist nach wie vor, glaube ich, mein Favorite-Intro, was ich eigentlich auch gerne für Götterkomplex gesehen habe, weil es für mich einfach so raumschiffartig ist.

Offensichtlich ist da ja irgendwie, ist das eine Raumschiff-Situation, so verstehe ich das, so höre ich das. Und da ist eine Notsituation, deswegen kommt da ständig dieses Attention. Und ja, Niklas, wie klickt man sowas schnell mal eben so zusammen? Ja, die Frage ist ja, was will man eigentlich hören? Und es war zu dem Zeitpunkt so, dass noch nicht lange Prometheus draußen gewesen ist. Und der Trailer zu Prometheus damals, der hat mich völlig umgehauen. Über den Film brauchen wir uns nicht unterhalten. Der war Quatsch. Aber der Trailer war geil, weil er hat Folgendes gemacht. Und danach hat man das in fast jeder Trailer-Musik gehört. Nach den typischen Brahms von Hans Zimmer. Das wissen wir auch alle. Aber man hat Geräusche oder Teile von bekannten Liedern genommen, die schon am Publikum bekannt gewesen sind. Und das war bei Alien dieses, diese Sirene aus Alien 1. Und das hat mich total gecatcht. Und für mich war klar, so was wollte ich auch haben. Also hab ich mir ein Instrument genommen. Das ist eine Library von mir. Also, wenn man Musik produziert, dann gibt man auch ganz viel Geld für Libraries aus und für Presets und für alles Mögliche an Instrumenten. Aber ganz kurz für mich, weil ich wirklich voll nicht im Musikgame drin bin. Ein Library ist einfach eine Anzahl von Tönen, die durch verschiedene Instrumente erzeugt werden. Und die setzt du dann zusammen, oder was? Sowohl als auch. Also, Libraries ...

Also wenn man Musik macht, dann gibt es verschiedene Herangehensweisen daran und eine Möglichkeit ist natürlich sogenannte Samples, also fertige Audio-Files schon einzukaufen und die dann auch zu benutzen. Das ist, eigentlich macht das jeder, wenn man ehrlich ist, aber man nimmt dieses Rohmaterial und kann es dann auch wieder verfremden. Das habe ich in diesem Fall so ähnlich gemacht, weil hier war es ein sogenannter Synthesizer, also so ein Gerät, so ein Programm, das selber auch Töne erzeugt. Das habe ich mit diesem Sample gefüttert und habe diesen Klang verfälscht, sodass diese Sirene rauskam. Ist, ne, ne. So. Und dann wollte ich aber was ganz Bestimmtes haben. Ich hab nämlich noch einen Trailer gesehen, der mir richtig gut gefallen hat und da war der Film wieder Kacke. Das war Greenland. Dieser Film, wo der Meteor auf die Erde knallt. Vom Thema her eigentlich voll mein Fall. Der Film war nur leider richtig doof. Aber da gab es eine Szene, wo eine Notdurchsage durchs Radio kam.

Seek Shelter Immediately. Seek Shelter Immediately. Das wurde immer wiederholt und dazwischen kamen halt die Cuts von diesem Film in einem Trailer und da habe ich mir gedacht, das will ich auch, das will ich auch und da habe ich mich auf die Suche gemacht bei YouTube, ich bin mal so ehrlich, bei YouTube im Übrigen, für alle da draußen, die vielleicht auch Hörbücher produzieren, ihr findet dort jeden Scheiß, wirklich, das ist unglaublich. Wenn ihr hören wollt, wie eine Gabel auf einen Holztisch fällt, das findet ihr da. Aber natürlich kauft man sowas im Idealfall auch. Ich habe eine Demo benutzt, die ich aber auch frei verwenden durfte. Das war nämlich eine Notfallansage von einem Hochhaus auf Englisch, die es in den USA auch so gibt, die ich dann auseinander geschnibbelt habe. Und dieses Attention habe ich dann immer wieder als Schlag genommen, um diese Steigerung zu erzeugen. Mit den Streichern, die dann hochkommen, mit einem sogenannten Swell. Das sind halt mehrere Ebenen von Tönen übereinander, die gegeneinander verstimmt sind und so wächst das Ganze, dann wird es ein bisschen weiter orchestraler. Das geht vergleichsweise schnell, wenn man von vornherein die Idee hat.

Also wenn du dich jetzt da hinsetzt und sagst, was mach ich denn heute mal? Ja, du hattest das Stück also eigentlich schon im Kopf. Also du hattest schon wirklich ganz präzise im Kopf, was du wolltest und hast es dann, salopp gesagt, nachgebaut. Im Übrigen wollte ich nochmal ganz kurz auf diese rechte Situation kommen, falls da gerade irgendein Hörer, eine Hörerin die Augen oder die Nase gerümpft hat. Also bislang hat YouTube noch keins deiner Stücke in irgendeiner Form markiert. Von daher ist das... Gott sei Dank. Und ich weiß, dass der YouTube-Algorithmus da tatsächlich relativ korrekt arbeitet und relativ viel so Urheberrechtsverletzungen rausfindet. Das ist hier nicht der Fall. Also es ist dein Werk, du hast es erstellt und sehr, sehr geil. Also ich fand es wirklich, ich finde es immer noch einfach ein wirklich sehr, sehr gutes Stück und habe direkt ein zweites Stück mitgebracht.

Dieses Stück kennt ihr, lieben Hörerinnen da draußen, kennt ihr schon und zwar verwenden wir das ganz gerne mal in unseren Storyfolgen und zwar nachdem wir eine Geschichte haben vorlesen lassen, kommt dieses Stück, weil ich das irgendwie ganz nett finde, dass diese Geschichte noch so ein bisschen nachklingt im Raum. Und das hat mich total inspiriert. Ich glaube, es war anders gedacht oder auch für einen anderen Verwendungszweck, Niklas, von dir gedacht. Dafür habe ich das jetzt einfach mal verwendet, so in ein, zwei Schnitten. Ich finde, es passt nach wie vor gut. Ich schlage vor, wir hören einfach mal rein. Und du erzählst uns doch vielleicht mal, wofür du es eigentlich verwendet hast oder wofür du es eigentlich geschrieben und komponiert hast. Hier ist Sibrimstein Lost.

Music.

Ach ja. Sehr schön. Ich finde, das schwingt noch so nach. Das ist so eine schöne, weiß nicht, so eine schöne nachdenkliche Melodie, so ein schönes, ja, fast schon, meditativ vielleicht nicht, aber es schmeichelt so ein bisschen. Verträumt, ja, total schön. Ja, das war auch die Idee tatsächlich. Ihr habt ja auch dieses Klimpern darüber gehört, das soll eine Schneesituation darstellen eigentlich, also der Hintergrund zu diesem Song war nicht der, dass er unseren Götterkomplex irgendwie bereichern sollte, denn ursprünglich hatte ich mal bei einem Kompositionswettbewerb teilgenommen. Und zu Gewinn gab es ein paar Boxen von Adam Audio. Ich liebe diese Firma einfach. Und ja, und ich habe alles gegeben, weil ich diese Boxen haben wollte.

Habe aber auch an mich selbst den Anspruch gestellt zu sagen, ich möchte einen Song komponieren auf einer klassischen Ebene, auf einer Filmmusikebene, der kristallklar ist. Und das hab ich halt gemacht, indem ich halt klassische Instrumente benutzt habe, die ich nicht verfremdet habe, sondern wir hören dort wirklich das klassische Soundtrack-Fiebern. Ja, man hört dort ein Klavier, wo man das Fell noch hört. Man hört dort sowieso Chimes, die rauf und runter gezogen werden mit dem Hall dahinter. Man hört Streicher und ganz prominentos Cello untenrum, das halt nochmal diese Grundstimmung mit unterstreichen soll. Man sollte das Lied komponieren zu einem Bild, was man bekommen hat. Und deswegen ist der Song so kurz, durfte nicht länger als so und so viele Sekunden sein. Deswegen ist es nicht ausproduziert worden.

Aber das war wirklich viel Arbeit. Also das war genau der Punkt im Gegensatz zum ersten Song. Ich hab da gesessen, hab mir gedacht, geil, ich mach jetzt klassische Musik oder einen Soundtrack. Und dann hab ich da wirklich einen halben Tag gesessen, hab mir in der Nase gebohrt und hab mir gedacht, scheiße, da kommt nichts.

Kreativität auf Knopfdruck ist ja so ziemlich das Schlimmste, was einem kreativen Kopf ja passieren kann. Ja, total. Aber am Ende ist ja was gekommen. Jetzt ist natürlich die Frage, hast du die Boxen zu Hause stehen? Nein, ich hab jetzt andere.

Okay, gut. Ich frage nicht weiter. Nein, alles gut. Ich bin auch tatsächlich noch nicht mal in den Top Ten gelandet. Ich hab mir aber die Sieger-Songs mal angehört und die waren durch die Bank wirklich herausragend. Aber das waren hauptsächlich Produktionen, die so in die Pop-Ecke gingen. Insofern war mein Stil da wahrscheinlich einfach nicht hierfür angebracht. Keine Ahnung. War einfach so. Total okay. Ich finde ihn großartig. Wir haben ihn ja auch schon oft verwendet. Und von dem Verträumten haben wir den nächsten Song hier hier drin. Der heißt tatsächlich relativ platte Verpackung. Das ist ein Verpackungssong. Ich finde aber, der knallt und den hat man auch schon als treuer Götterkomplex Hörer, als treuer Götterkomplex Hörerin, hat man den auch schon mal gehört, aber eher so in den ersten Folgen. Wir haben den schon relativ lange nicht mehr gespielt. Ja, jetzt wo du es sagst, das stimmt tatsächlich. Wir haben zu der Zeit immer aufgerufen, hey, mach doch mit, mach doch mit. Also, macht mit, lauscht dem Verpackungs-Song, diesmal ohne drüber Gelaber von uns. Hier kommt der Track Nummer 3, Verpackung, Song.

Music.

Ja, der knallt, ne? Ich finde, das ist für mich so eine Schlachtsituation oder eine Bedrohungssituation. Der ist so richtig soundtrackig irgendwie.

Und ich fand da das Besondere, das war jetzt der erste, nicht der erste Song mit Vocals, aber der erste Song irgendwie mit so einem Chor, der irgendwie knallt, ne? Ja, genau. Der war auch gar nicht so günstig. Also es war jetzt nicht so, dass ich in die Kirche gerannt bin und mal den Lippstädter Chor gefragt hab, hey Leute, ich hab hier was, könnt ihr mal so ein bisschen... Oder sowas singen, sondern tatsächlich gibt es die Möglichkeit, Chöre, abgesampelte, abgenommene Chöre zu spielen mit verschiedenen Intonationsarten, mit verschiedenen Lauten.

Das ist eine abgefahrene Technik. Und diese Orchesterbänke, so heißen die, diese Chor-Libraries, die kosten auch ein Schweinegeld leider. Den hier hatte ich mir tatsächlich kurz, bevor ich den Soundtrack gemacht habe, auch gegönnt. Deswegen mussten die Chöre jetzt da rein. Ja, super gut. Ja, das war auch wirklich ein bisschen tricky, muss ich sagen. Es ist tatsächlich so, dass wenn man jetzt nicht unbedingt ein Orchester vor der Nase hat, ich meine, ich kenne es tatsächlich nur als Zuhörer, ich hatte nie die Ehre, eins zu dirigieren. Aber es ist schon so, dass wenn man so etwas macht, sich schon die Fragen stellen muss, wo sitzt denn eigentlich welche Geige, wo sitzt denn eigentlich welcher Teil, um so eine Hörgewohnheit, die ein aufmerksamer Zuhörer von Soundtracks halt hat, auch irgendwie zu befriedigen. Und da war es so, dass man halt schon, oder ich halt schon gucken musste, bei den Streicherläufen zum Beispiel.

Dass die halt auch weiter links irgendwie gepennt sind, weil dort normalerweise die Bratschen und die Streicher, also die Violinen sitzen und die Blazer in der Mitte, dass die halt einen so richtig schön in die Fresse pusten. Ja, das muss ja dann auch sein. man muss halt Platz schaffen für alle Teile dieses Songs und das ist das Schwierige am Soundtracks machen, du musst wissen, was ist dir denn jetzt wichtig also ist es jetzt wichtig, dass du die Streicher hörst, dass die im Vordergrund sind, ist es jetzt wichtig, dass, dein Aufbau stattfindet und der Rhythmus im Vordergrund stehen muss oder ist es wichtig, dass dir die Brahms voll in die Schnauze drücken, hey hier ist jetzt ein Hans Zimmer Song oder was willst du denn eigentlich und ich hab da einfach mal ein bisschen rumprobiert und das hat richtig Bock gemacht, apropos Hans Zimmer, der hat mich dazu auch inspiriert, denn angelehnt ist das Ding an den Soundtrack von Batman Begins, Und das war also nur vom Hören einfach mal das, was ich halt auch irgendwie mal umsetzen wollte. Dieses Rhythmische, diese Drums, die dazu kommen. Ich hatte einfach mal Bock, was zu machen, was aber trotzdem nicht so aufdringlich ist, dass man immer noch was drüber erzählen kann. Und da hatte ich tatsächlich die größten Schwierigkeiten mit hinterher, als wir die Folgen fertig haben, das abzumischen, weil ich ja nun mal auch drüber gesprochen hatte und das war ultra schwer, weil, überleg mal, du hast alle Frequenzen abgedeckt, es ist einfach voll, der Song ist einfach voll in der Mitte.

Und wo redet man da noch? Wo hat man da noch Platz? Also darüber muss man sich halt auch Gedanken machen. Ach krass. Ja, Wahnsinn, was da alles hinter steht. Ich hab, tatsächlich hatte ich das große Vergnügen, nicht vergangenes Wochenende, sondern davor das Wochenende ein Konzert zu besuchen und zwar hat eine Freundin von uns, die ist also hobbymäßig, Flötistin in einem Symphonieorchester oder hat jetzt zum ersten Mal in einem Symphonieorchester gespielt und das war schon einfach cool, wenn man mal wieder so ein Orchester sieht, wie viele Leute da einfach sitzen, wie viele Leute und dann diese gesamte geballte Wucht, die du wirklich abbekommst. Das merkst du ja richtig, wenn die im Tutti spielen. Also das heißt, alle Instrumente sind zugange. Das ist schon Gänsehaut. Das war schon wirklich cool. Ich bin da bei dir. Ich war vor wenigen Wochen noch in Lippstadt, hat die Neue Westfälische Philharmonie gespielt, zusammen mit dem Lippstädter Chor. Und die haben Mozart gespielt.

Das Requiem und das geht einfach so unter die Haut. Das ist unfassbar.

Jetzt im Übrigen auch, wo du sagst, da sitzen viele Menschen, da sitzen auch witzigerweise wieder viele Zuschauer. Ich war total überrascht, wie viele junge Leute auch in dem Publikum saßen und sich das gegeben haben. Also nicht so, wie man sich das vorstellt, nur Schlipsträger, alte Leute, die irgendwie Klassik toll finden. Nö, aber ich glaube, dass auch durch Filmmusik klassische Musik auch wieder einen Hype erfährt. Und das finde ich super geil, muss ich sagen. Glaube ich auch. Also ich habe auch für mich festgestellt, ich konnte, also ich hatte da lange Zeit irgendwie ein bisschen Probleme und genau diese Freundin meinte so, naja, ihr müsst euch mal ein bisschen die eingängigeren Stücke anhören. Das sind tatsächlich oft die alten russischen Komponenten auch, also sowas wie die Nussknacker oder die Moldau oder sowas. Das sind so Themen, so Melodien, die, boah, die gehen auch richtig unter die Haut und auch da habe ich witzigerweise sehr parallel zu Soundtracks, habe ich da einfach auch Bilder im Kopf. Also ich finde so, die Moldau, wenn man die zum Beispiel mal hört und diesen Fluss irgendwie da ja leicht erspringen irgendwie, dann hat man das direkt vor Augen, wie die Quelle zum größeren Fluss, zum Rinnsal, zum Strom irgendwie wird. Das schafft auch tatsächlich diese Musik. Ich finde das immer wieder erstaunlich und auch hier bei dem Konzert, da waren glaube ich 600, 700 Leute waren da drin. Das ist auch dieser Aspekt made by human so ein bisschen. Also den Verdacht habe ich da oft. Wir haben schon drüber gesprochen. Ich glaube, dass eine KI mit Sicherheit auch eine Band.

Nach F'n könnte man Spiels halt irgendwie nach, mit Sicherheit könnte eine KI auch ein klassisches Stück nach Vorgaben komponieren, aber die Vorgaben, also im Prinzip die Raster, die verschiedenen Stile, die Stilmittel, die Elemente, die werden vom Menschen erschaffen. Aber wenn wir da sitzen und sehen ein Orchester, aber ein großes Orchester, ein modernes Orchester mit Chor dabei, mit all den Registern, die man sich vorstellen kann, da geht einem doch das Herz auf. Das ist eine Gewalt, die da schwingt. Und wenn man sich dann aber auch mal die Tonarten anguckt, in denen komponiert ist, dann weißt du auch, warum. Anscheinend scheinen wir Menschen ja als eigener Resonanzkörper ja auch immer etwas in uns zu haben, was von der Musik getragen werden kann, was uns mitschwingen lässt. Und das kann ein großes Orchester einfach. Gerade wenn der Klangkörper, also wenn das Gebäude, in dem das stattfindet, auch dafür gemacht ist. Wie zum Beispiel die fette Orgel, die in der Kirche spielt.

Das ist das, was wir gerne sehen und hören wollen. Ich will jetzt um Himmels Willen weder elektronische Musik noch Hip-Hop noch Pop irgendwie in Abrede stellen. Es hat nicht nur seine Darseitsberechtigung, sondern diese Leute, die das machen. Jacob Collier nehme ich jetzt mal ganz weit vorne. Der Typ ist genial. Das ist ein Musiker, ein begnadeter Musiker vor dem Herrn. Die schaffen Dinge, da wage ich nicht von zu träumen. Das ist unfassbar, was diese Menschen leisten. Aber nochmal, klassische Musik im richtigen Kontext ist einfach wunderbar. Und wo du gerade die Russen angesprochen hast, beziehungsweise die Osteuropäer, du hast ja so eine Zeit lang, An den Kaiserhöfen kam dann auf einmal die große Musik, also du hast Tchaikovsky gerade angesprochen mit dem Nussknacker, mein persönlicher Lieblingskomponent, ich liebe den, der ist so geil, das ist unfassbar, Smetana hast du gerade erwähnt, da gibt es aber auch noch andere, Jybjostakovich zum Beispiel, der die Revolution in Russland, der ist ja geflohen vor der Revolution, musikalisch verarbeitet hat, das kann man sich echt mal geben und da entstehen Bilder im Kopf, weil genau das die Zeit gewesen ist, in der genau das passieren sollte. Und da muss man, jetzt höre ich auch gleich zu reden, du merkst, wie euphorisch ich bin, wenn es um dieses Thema geht.

Es ist ja nicht umsonst so, dass John Williams sich auch an dieser Musik auch bedient hat. Also es gibt ja Viehsitzungen, die behaupten, dass gerade der Soundtrack zu Der Weiße Hai und vor allen Dingen die Intromusik von Star Wars nun mal nicht auf seinem Mist gewachsen sind. Da muss man vielleicht fairerweise sagen, er hat sich da auch einfach inspirieren lassen. Das ist bei jedem Musiker so, genauso wie ich mich inspirieren lasse von einem Hans Zimmer, der mit seiner Musik einfach sehr rhythmisch nahbar ist.

Haben natürlich auch die großen Meister sich immer wieder inspirieren lassen. Das ist auch Teil des Prozesses. Ja und sich natürlich auch gegenseitig inspiriert und gegenseitig auch immer wieder befruchtet. Ich finde, deine Faszination für klassische Musik kann ich absolut teilen, bin aber eigentlich immer ein bisschen abgeschreckt. Ich finde, es schwingt oder das ist so ein bisschen die Gefahr. Dass so ein gewisser Hauch von elitärem Wissen, von exquisitem Know-how da irgendwie mitschwingt. Aber ich finde, das ist wie ein guter Wein. Wir haben hier tatsächlich 200, 300 Meter von unserem Haus entfernt haben wir unsere kleine persönliche Weinhandlung. Und der hat Weine, und der hat Weine, die kosten 200, 300 Euro. Der hat aber auch Weine für 6 Euro. Und ab und zu gehe ich da mit meiner Frau auf den Samstag hin und sage, ey Olli, wie ist es? Wollt ihr ein Schlückchen probieren? Probieren wir mal. Und schmeckt euch da hinher, dann probieren wir ein bisschen durch. Und ich so, ach du Olli, empfehle mir einfach was, ich habe doch keine Ahnung von Wein. Und dann guckt er mich immer an und sagt, hä? Du trinkst doch Wein. Ja, da hast du doch auch Ahnung. Es kommt darauf an, ob er dir schmeckt. Und ich finde das, ich finde das genau so auf die klassische Musik zu übertragen. Schön, dass sich da Leute so tief mit auseinandersetzen, dass sie da irgendwelche, weiß ich nicht, Harmonie, Sinfonien und Sinfonien und Tralala. Und irgendwie, da gibt es ja wirklich nochmal, also das ist ja eine unglaubliche.

Wissenschaft, das ist Musizieren. Du kannst den Scheiß studieren, Mann. Es ist so, du kannst es studieren. Ja, du kannst es studieren. Und ich kann es aber trotzdem genießen, ohne es studiert zu haben. Weil ich entscheiden kann, ob diese Musik mich in irgendeiner Form berührt. Und ich glaube, da geht es einfach nur darum, dass man offen ist. Dass man offen ist für vielleicht mal einen anderen Klang. Und wenn er dir gefällt, ist cool. Genau, ganz genau. Vor allen Dingen überleg mal. ich meine, das ist doch mit Kunst im Allgemeinen so, auch das, was wir machen. Das Coolste ist doch, wenn du Leuten was zeigst und meine Freundin zum Beispiel, die macht viel Kunst, dann zeigt die was und dann kommen auch mal so Sachen bei mir auch, ich hab da keine Ahnung von, aber ich hör oder seh es mir trotzdem mal an. Darum geht es doch gar nicht, du sollst keine Ahnung davon haben. Der beste Kritiker ist immer die Person, die sich am besten gar nicht damit beschäftigt hat. Und die Person soll mir sagen, ob es ihr oder ihm gefällt oder nicht. Oder ob es irgendwas in dir berührt, irgendwas auslöst, ne, irgendwelche weiteren Bilder bei dir entstehen lässt. Absolut. Weitere Bilder im Übrigen. Ich möchte euch da noch was zeigen. Ich weiß gar nicht, ob du es auf der Liste hast, aber wir haben mal einen Trailer produziert. Du erinnerst dich? Und den würde ich mir gerne mal mit dir anhören.

Music.

Da wollte ich noch mal mit dir reinhören. Ja, der ist auch sehr, sehr epochal, wie ich finde. Das hat auch Spaß gemacht. Also das war wieder so ein Song. Da gibt es auch eine sehr intime Geschichte zu. Und zwar, nein, ich war nicht nackt, aber nach dem Hören. Nein, also Hintergrund war der, dass ich vor Urzeiten schon mal mit Orti zusammen versucht habe, Musik zu machen. Und da versucht aber meine ersten Gehversuche in Richtung Soundtrack zu machen. Da standen mir aber die entsprechenden Mittel noch nicht zur Verfügung und ich wollte für Ortis damaliges Schiff, die Avenia Angores, du erinnerst dich? Oh ja. Ja, das war das erste Schiff, das sich Ortis mal in irgendeiner Geschichte in unseren Jugendjahren ausgedacht hat, ein kolossales Biest.

Dafür sollte ich einen Soundtrack machen, das haben wir zusammen versucht, haben nach einer Kiste Bier verzweifelt aufgegeben und das war's dann. Geht halt nicht so gut, wenn man eine Kaste Bier im Kopf hat oder einen Halb. Ja doch, da sind schon schöne Sachen bei entstanden, aber in diesem Fall war's halt nix. Aber die Melodie war noch da. Dieses da, da, da, da. Erinnert ein bisschen an Star Wars, gebe ich zu. Aber dieser erste Knall, dieses ba, ba, ba, da, da ist auch eine Orgel mit drin. Und ein Chor. Und das komplette Register. Da ist alles drin. Denn ich wollte den ersten Schlag als gewaltigen Punch haben, dass man sich denkt, ach du ahnst es nicht, was passiert denn jetzt hier? Weil es war ja nun mal der erste Trailer für unseren Podcast. Und mir ist völlig klar gewesen, dass natürlich hauptsächlich unsere Freunde und unsere Familie das sehen würden. Aber ich wollte auch, dass jeder, der sich das anguckt, zumindest neugierig wird. Und was würde besser zu uns passen als die pure Epik?

Der pure Knall, die pure Weite. Ja, für die Götter. Bäm, bäm. Im Übrigen hier etwas, ihr könnt euch das noch mal in Ruhe anhören. Spult ruhig mal zurück. Denn der Chor singt nicht irgendwas. Denn es ist ein Chor, in dem man einen Text eingeben konnte. Gab es damals von Waves. Jetzt mache ich gerade heimlich Werbung. Keine Sorge, wir werden von denen nicht bezahlt. Funktioniert bei mir nicht mehr. Ich muss mir die neue Version leider kaufen. Aber ich habe mit Text-to-Speech oder Text-to-Gesang folgendes den Chor singen lassen. Ja.

Niklas, Philipp, Ortie, nee, stimmt gar nicht. Niklas, Ortie, Philipp, geil. Das singt der Chor. So gut, ey. Keiner nörd. Ein kleines Easter Egg. Ja, ein kleines Easter Egg. Ich wollte euch damit und uns damit einmal würdigen. Ich liebe ja auch so kleine Easter Eggs. Wer weiß, wenn ihr bis hierhin gehört habt, dann könnt ihr das jetzt.

Eurem Götterkomplex Fanfreund erzählen und sagen, hey, ihr müsst euch den Trailer nochmal genauer haben oder zurückspulen. Sehr, sehr cool. Niklas, wir biegen jetzt gerade um eine Ecke. Alles, was vor der Ecke war, war bekannt oder man hätte es kennen können, wenn man ein aufmerksamer Hörer des Götterkomplexes ist. Und nach dieser Ecke kommen wir jetzt in Bereiche, die noch nicht bekannt sind. Wenn ich das hier richtig überblicke. Wir biegen jetzt auf etwas ein. Ich glaube, Niklas, bevor wir da jetzt den ersten Song hören, glaube ich, müssen wir das ein bisschen einordnen. Wir hatten gerade eben als zweiten Song, haben wir schon den Song gehört, der nannte sich Siprimstein Lost und die nächsten Songs heißen auch Siprimstein. Könnte es möglicherweise mit einer gewissen Gwendolyn von Zyprinstein zusammenhängen, die einen gewissen Antrieb im Götterkomplex-Universum erfunden hat. Das halte ich für ein Gerücht und teile meine Antwort, würden dich beunruhigen. Ja, ich gebe zu, es genauer um sie geht es.

Music.

Ja, fast zwei Minuten war jetzt der Song Sipremstein, The Idea. Und der ist ja auch mit einer gewissen Intention entstanden. Magst du uns vielleicht hier diese, ich kann sagen, Weltpremiere einmal erläutern, was es damit auf sich hat? Ihr kennt doch die Künstlerscham. Also man leidet immer irgendwie mit, wenn die eigene Musik dann irgendwo gespielt wird und fragt sich, gefällt es den Menschen?

Ich bin mal gespannt, welche Bilder bei euch im Kopf entstanden sind. Schreibt es uns doch bitte mal in die Kommentare. Das würde mich wirklich mal interessieren, was ihr, bevor ich jetzt erzähle, worum es eigentlich geht, was ihr euch dabei gedacht habt. Das fände ich wirklich sehr, sehr cool. Das werden wir mit Sicherheit auch mal kommentieren. Also, Gwendolyn Sipremstein ist ja nun mal keine Unbekannte im Götterkomplex-Universum. Dem aufmerksamen Zuhörer ist nicht in Gang, dass ein gewisser Philipp, der hier vor mir sitzt, mal eine Idee hatte. Und zwar haben wir uns damals um das Thema Antrieb im Götterkomplex-Universum gekümmert und verschiedene Ideen aus der Jetzt-Zeit, verschiedene Ideen aus der Physik mal erläutert. Und Philipp, du hattest da eine ganz spezielle Idee. Das weiß ich noch. Ja, die war speziell. Also es ging im Prinzip ja um überlicht schnelles Reisen und es ging dann um die Frage, ey, machen wir Warp? In welcher Form machen wir Warp? Und wir sind dann irgendwie darauf gekommen, dass wir vielleicht so eine Art Zwischenantrieb brauchen, nämlich den Siprimsteinantrieb, weil wir irgendwie was eigenes haben wollten, weil wir auch den Namen Warp, es wird im Götterkomplex irgendwie den Warpantrieb geben, aber der wird ein bisschen anders irgendwie funktionieren und wir wollten irgendwie noch einen anderen Antrieb haben.

Da irgendwie mit einem Namen drin ist und dann, ja, dann haben wir uns irgendwas Pseudowissenschaftliches eben überlegt, halt Sci-Fi-Gebubble mit irgendwelchen Quanten- und Quantenfluktuationen, die die kleine Energiefelder erzeugen und dadurch war es jetzt also möglich, die Energie aufzubringen für einen kleinen Interplanetensystemartigen Sprungantrieb, nämlich den Siprinsteinantrieb, das war so grob die Zusammenfassung. Und mir ist die Geschichte nicht aus dem Kopf gegangen. Ich neige dazu, auf Geschichten zu stehen, wo starke weibliche Protagonisten irgendwie nach vorne preschen und ich habe mir überlegt, also so wie du es damals erzählt hast, klang das alles recht nüchtern, klar, es war ein toller Progress für unsere Geschichte im Allgemeinen, da wir ja nun mal auch mit einem Zeitstrahl arbeiten, den im Übrigen, liebe Hörerinnen und Hörer auch bei uns auf der Webseite einsehen könnt, kein Problem. Und da ist Siprimstein und die Erfindung des Siprimstein-Antriebs auch drin zu finden. Ich habe mich aber die ganze Zeit gefragt, wer ist denn diese Gwendolyn eigentlich? In welcher Welt hat sie gelebt? Und warum hat sie diesen Antrieb überhaupt erfunden? Was war der Kontext? Was hat sie dabei bewegt? Und wie war diese Frau? Und eine Sache, die jetzt mal wirklich überhaupt kein Geheimnis ist, ich stehe total auf Biopics oder ich stehe total auf Sci-Fi-Filme, wo es um das Leben eines ganz bestimmten Menschen geht und inspiriert zu meiner eigenen Geschichte, ich habe mir nämlich vorgenommen, um die Siprum-Stein-Geschichte zu erzählen, ist.

Ja, das hatte ich euch ja mal irgendwann geteasert, also ich schreibe aktuell tatsächlich an der Gwendolyn Siprum-Stein-Geschichte, und zwar das Leben von Gwen. Titel gibt es gerade noch nicht. Ich hätte am liebsten genommen die Entdeckung der Unendlichkeit, aber schade, diesen Film gibt es schon. Genau, ich schreibe an dieser Geschichte, weil mir dieses Bild von dieser jungen Frau und dieser Frau, die tatsächlich die Menschheit irgendwie nach vorne bringt, nicht aus dem Kopf gegangen ist. Denn am Ende ist es für unsere Götterkomplexuniversum die wichtigste Erfindung, die es überhaupt gegeben hat. Das ist einer der absoluten Wendepunkte in der Menschheitsgeschichte in unserem Götterkomplexuniversum und genau das wollte ich eigentlich herausstellen. Und die Idee, den Song, den ihr gerade gehört habt, ist eben dieser Wendepunkt von der Person, die an etwas forschte, hin zu, fuck, ich hab da eine Idee.

Und genau diesen Aha-Moment festzuhalten, wie sie da sitzt mit ihren Kollegen. Sie ist da, ich erklär mal kurz das Bild. Sie sitzt da mit ihren Kollegen, die diskutieren über was, über ein vergangenes Experiment, wo es erst mal egal, ich weiß schon, wo es stattfindet. Und aus einem 0815-Gespräch wird bei ihr eine fixe Idee und diese fixe Idee fügt sich zu einem Gesamtbild zusammen. Sie springt auf, das ist dann die Stelle, wo die Musik anschwillt, rennt zurück zum Labor, Und findet heraus, dass das, was die aus Versehen gefunden haben, nutzbar gemacht werden kann. Und das ist im Prinzip genau dieser Punkt. Ich wollte die Wichtigkeit dieses Moments herausstellen. Ich meine, es werden auf der Welt so viele tolle Entdeckungen gemacht, die im Nachhinein vielleicht mit einem, keine Ahnung, mit einem Preis nominiert werden, mit einem Mellpreis oder weiß der Geier was, ja. Aber diese Momente, wo die Menschen wirklich auf die Idee kommen, so und so ist es, boah, die liebe ich, die liebe ich auch in Filmen. Zum Beispiel, bestes Beispiel für mich ist so, jetzt in jüngster Vergangenheit, Oppenheimer, als er da saß in seinem Bett und die Bilder von den Atomen da hatte. Und wie sich das aufbaut, wie man dann auf einmal an diesen Punkt kommt, wo man sagt, ja, jetzt wissen wir, wie es geht.

Mich inspirierte im Übrigen ein Film ganz besonders. Und den Filmtipp, den hatte ich schon mal gegeben. Und zwar ist das der Film Contact aus den 90er-Jahren, wo die Protagonistin Alan Arroway auch auf die Signale von Alien stößt. Und ich finde, diesen Moment, wo das passiert ist, der ist so unglaublich mit einem tollen Soundtrack von Alan Silvestri, Silvestri, der ja auch für ganz andere Soundtracks bekannt ist, wie zum Beispiel Forrest Gump oder für die Avengers und so weiter, der Sound der 90er eigentlich, also hört mal bitte die Soundtracks von Alan Silvestri oder Silvestri, ein begnadeter Komponist. Also ich vergöttere den, ja. Und dieses Feeling, das wollte ich erzeugen. Und man muss sich dann entscheiden. Also ich weiß noch nicht, Philipp, was hast du da für Instrumente rausgehört? Wie wirkte das auf dich? Erzähl du mal bitte.

Also ganz prägnant ist ja dieses, ich weiß, ich bin, habe wirklich gar keine Ahnung, aber ist das irgendwie ein Glockenspiel, ein Xylophon oder sowas, was diesen Glockenklang macht? Das ist so für mich für mich so das zentrale Instrument. Dann war leise zu hören ein paar Bläser, ich weiß nicht, ob das Posaunen oder ob das Trompeten waren und natürlich die Streicher, die im Vordergrund waren. Ähm, und da war ja noch dieses, dieses, ist das ein Zupfen oder sowas? Von einer Harfe oder so? Irgendwie so, oder irgendwie vom Cello, aber eben gezupft, ne? Das dumm, dumm, dumm, dumm. Ja, ja. Das sind Kontrabässe, die angestrichen werden. Die dem Ganzen noch Fundament geben können. Das Schöne ist ja, wenn mit bassigen Instrumenten kannst du einen Kontext erschaffen. Und wie ein Herzschlag, der auf einmal losgeht. Ja, das ist die Idee dahinter gewesen. Aber man hört auch ganz viele synthetische Klinge. Ich möchte das, man muss sich ja, wenn man anfängt einen Soundtrack zu schreiben, muss man sich ja entscheiden, was man eigentlich, nicht nur was man erzählen will, sondern wie ist die Geschichte eigentlich? Und für mich ist völlig klar gewesen, dass ich eine Sci-Fi-Geschichte nicht ausschließlich mit Instrumenten spielen möchte, die wir schon kennen.

Also muss ich ja auf eine hybride Art der Komposition zurückgreifen, wie sie Hans Zimmer auch gerne macht, nämlich auch mit Synthesizern arbeiten. Und trotzdem Klänge nehmen, die uns irgendwie vertraut sind. Dieses Verträumte, und das ist Gwen nun mal, sie ist noch nicht erwachsen, dieses Verspielte auf diesem Xylophon weicht dann einer tragenden, treibenden Erkenntnis. Sie wird erwachsen in diesem Moment und wächst auch über diesen Ursprungs-Theme hinaus. Und das ist etwas, das möchte ich gerne in der ganzen Geschichte, ich werde zu dieser Geschichte immer wieder Soundtrack schreiben, auch als Signature-Sound für Gwendolyn Siprumstein nehmen am Anfang immer diese Marimbas und diese Glockenspiele und hinterher wird es eher dieses verträumte, weite Klavier, dieses schicksalhafte mit den Streichern und den Drones. Also eine Zukunft, der sie sich nicht entziehen kann. Eine Verantwortung, die nur bei ihr ist. Und das ist das Wachsen dieser Person. Und das war meine Idee dahinter. Ah, saugcool. Also kann ich echt einfach nur sagen, es ist wirklich großartig. Ich ertappe mich manchmal und ich weiß auch, dass Orti das manchmal macht, also auf dem Weg zur Arbeit oder so. Wenn man gar keine Lust hat, einen Podcast zu hören oder andere Musik zu hören, dann machten wir, also ich auf jeden Fall und wie gesagt, ich weiß auch von Ort, wir machen uns dann ab und zu an und träumen einfach ein bisschen, weil der wirklich zum Träumen einlädt. Das ist das größte Kompliment, dass ein Komponist da haben kann, ganz ehrlich.

Voll. Vielleicht geht es euch da draußen ja genauso. Ihr könnt selbstverständlich diesen Podcast auch gerne nochmal zurückspulen an die entsprechende Stelle und euch den Song nochmal geben. Du hast gerade gesagt, dass du deinen Schreibprozess immer wieder begleiten willst, auch dadurch, dass du die Inspiration dadurch holst, dass du einen Song komponierst oder einen anderen Song oder Songs generell für Siprimstein komponierst. Einen weiteren Song stellst du heute hier vor oder stellst du zur Verfügung. Das ist jetzt bei mir gekennzeichnet mit Siprimstein Eden und da gehen wir doch jetzt mal weiter und hören da einmal rein.

Music.

Ja, sehr, sehr, äh, sehr, sehr tragend, fast traurig irgendwie anmutend, ebenfalls aber auch sehr atmosphärisch. Ich habe ihn bislang auch nur einmal gehört, das war jetzt gerade das zweite Mal. Auch da sind bei mir total viele Bilder, äh, hochgekommen, also auch im Kontext so von Sipprumstein. Es wirkte auf mich so vielleicht wie ein Misserfolg, wie ein Rückschlag auf jeden Fall, der aber immer wieder am Ende so ein kleines Hoffnungsschimmern durch eben dieses Thema, was wir eben schon in The Idea hatten. Das kommt dann ja immer so ein bisschen drin vor. Das war so meine erste grobe Interpretation dessen. Hast du dir Ähnliches gedacht? Oder möchtest du es überhaupt verraten, was du jetzt schon gedacht hast?

Wer hat ein fetter Spoiler? Also jetzt erstmal nur zu der Art, warum ich die Melodien wieder benutzt habe, ist, ich wollte selber einmal ausprobieren, das war der erste Gedanke, wie es ist, wenn ich einen zweiten Teil mache, wie homogen ist es dann noch? Also bin ich dann konsistent in dem, was ich produziere oder bin ich es nicht? Und das war hier einfach mal der Versuch, bekannte Themen nochmal aufzugreifen und sie in neue Kontexte zu setzen. Und das ist ja etwas, was man in der Filmmusik ja nun mal auch recht häufig macht. Das heißt, das wäre vielleicht jetzt nicht unbedingt der Song, den man hinterher irgendwo auf TikTok hört, sondern das ist dann einer von vielen im Soundtrack auf der CD, der halt nebenbei irgendwie durchläuft, der aber in einem Film, wenn man sich das als Film vorstellen möchte, schon einen Impact hat. Und das Dröhnen, was ihr da am Anfang hört, das ist ja, wir haben es ja hier mal gehört, das wummert wirklich. Ich produziere mit einer 2.1 Anlage, die das auch abbilden kann, die tiefen Frequenzen, das ist gewollt gewesen. Also im Prinzip geht es hier erstmal darum, dass man sieht, nur um diese Bilder zu generieren, ohne zu viel zu verraten, man sieht ein Raumschiff, das vor einem Himmelskörper unseres Sonnensystems, ich verrate noch nicht welcher, vorbeifliegt und man einfach durch die Perspektive diese Gewalt, diese Größe, diese atemberaubende Unendlichkeit und das Kleinsein des Menschen auch mal erfasst und das ist bedrohlich.

Dieses Raumschiff fliegt dann in einen Mondschatten hinein und aus diesem Schatten heraus pellt sich dann, eine Raumstation und das ist ich würde ja jetzt sagen, ich würde ja jetzt den Namen verheimlichen, aber es steht schon im Titel es ist die Eden und das ist eine Referenz, eine ganz klare Referenz im Übrigen an unseren lieben Freund Orti der ja nun mal auch die Eden 2 konstruiert hat, in einer Raumschiffliebefolge, liebe Hörerinnen und Hörer besprechen, Philipp und Orti im Übrigen, genau dieses Raumschiff-Design von Orti, was wie ich selber sagen muss, es ist unglaublich toll, also Orti hat neulich ein 4K-Render davon gemacht, das sieht aus wie ein Film, es ist unfassbar schön, dieses Raumschiff, und einfach nur gewaltig. Folgen sind tatsächlich noch nicht veröffentlicht von der Eden 2, also das wird noch auf euch zukommen. In dem Moment, wenn ihr diese Folge jetzt aktuell hört, wenn ihr die natürlich im halben Jahr hört oder in zwei Monaten, dann gibt es die Folgen wahrscheinlich schon. Okay, dann war das hier ein kleines Pre-Shadowing vom Pre-Shadowing. Ja, aber ist doch gut.

Ist ja alles irgendwie in der Mache. Unser ganzes Universum und die ganzen, sagen wir mal, künstlerischen Ausdrucksformen, die wir irgendwie ja alle in irgendeiner Form betreiben, sie sind ja alle in der Mache. Und deswegen ist das völlig in Ordnung, dass du das so ein bisschen pre-shadderst. Genau. Also um da jetzt weiter zu gehen, also wir haben dieses Brumm gehört, man sieht dieses Raumschiff und dann kommt dieser Undock-Moment, wo man sieht, wie halt jemand mit dem Raumanzug in diese Station hineinschwebt und erstmal alles aktiviert werden muss und das hört man dann auch, dieses Klavier, das Bam, Bam, Bam, Bam, das ist halt das Hauptthema von Sippremstein, ist quasi da in der Szene Pre-Shielding auf das, was da noch kommen wird. Aber es wird dieses Mal begleitet von tiefen Streichern und Bläsern, die, ja, wie du schon sagst, traurig wirken. Da wird die Anlage in Betrieb genommen und man ist halt total isoliert. Und das wollte ich damit ausdrücken. Also das war die Idee. Es ist wirklich ein Konzeptstück, das ausschließlich für diese Bilder gemacht worden ist. Also erst waren die Bilder da und dann ist der Song entstanden.

Das hört man auch, finde ich. Also man hört, dass dieser Song wirklich eben deskriptiv eigentlich ist. Dieses Stück beschreibt einfach das, was du da im Kopf hattest. Sehr, sehr cool. Ich finde das nach wie vor einfach extrem beeindruckend, dass man so etwas erschaffen kann. Mir erschließt sich das halt absolut gar nicht. Das gesamte Musikfeld ist nicht in meinem Vorstellungsvermögen irgendwie drin. Umso cooler, umso faszinierender finde ich das Ganze.

Und ja, du hast ja grundsätzlich in deinem, sagen wir mal, bisherigen gesamten künstlerischen Leben ja eben nicht nur Soundtracks geschrieben oder klassische Stücke geschrieben. Du kommst ja eigentlich so ein bisschen, deine oder eine große Liebe von dir, ich glaube, da verrate ich jetzt nicht zu viel oder zu aufregend, das ist ja tatsächlich vor allem elektronische Musik oder auch Trance-Musik, glaube ich, wenn ich das richtig im Kopf habe.

Und da gibt es tatsächlich sogar auch ein Stück, das soll so ein bisschen hier den Abschluss bilden, weil das zwar auch Siprimstein heißt, auch glaube ich, oder ich bin mir relativ sicher, die Themen verarbeitet, aber tatsächlich ein bisschen in eine andere Richtung geht, in so eine tranzige Richtung irgendwie geht. Die Story dahinter ist im Übrigen eine, die möchte ich hier einfach gerne erzählen, weil ich hoffe, dass meine liebe Freundin diese Folge auch noch hört. Ich habe diesen Song ursprünglich für sie geschrieben. Also ich habe sie damals kennengelernt und habe, wie das dann halt bei tollen Menschen so passiert, ich habe mich in sie verliebt und ich hatte dann die Idee zu diesem Song. Den habe ich dann umgesetzt und als ich den Song dann mit Orti gehört habe, ist uns beiden aufgefallen, das könnte auch irgendwie ein Soundtrack sein. Und das war tatsächlich der Ursprung für die Idee, für Siprim Schein einen Soundtrack zu machen. Also das war der Startpunkt eigentlich. Und ja, der Song, den ihr gleich zum Abschluss hören werdet, der kommt aus der Tiefe meines Herzens mit ganz viel Liebe. Im Kontext zu Sipprumsteinen wird es der.

Der Bore-Moment in der Geschichte sein. Das wird das Ding einfach darstellen. Ich werde es noch mal für die Geschichte noch mal ein bisschen verändern. Du hast recht, es hat sehr viele Trans-Vibes. Da kommen sehr viele Elemente zum Einsatz, die auch in der Weite der Möglichkeiten von elektronischer Musik zum Einsatz kommen. Immer noch sehr theatralisch, keine Frage, aber das ist nun mal Trans. Ich bin mal gespannt, wie es euch da draußen funktioniert und ich bin wirklich gespannt, ob es euch gefällt. Ich muss mich erst mal bedanken, Philipp, dass du mir heute mal die Gelegenheit gesprochen hast, über meine Arbeit zu sprechen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ihr merkt hoffentlich auch da draußen, kreative Sachen, die machen einfach Freude. Und da möchte ich jetzt mal kurz ein Shoutout an euch raushauen. Wenn ihr Ideen habt, egal welche, ob es Bilder sind, ob es Musik ist, ob es Geschichten sind, schickt es uns zu. Wir sehen es uns an, wir hören es uns an, wir lesen es und wir werden euch mit Sicherheit ein Feedback dazu geben und das Götterkomplex-Universum ist so jung, ihr habt mit Sicherheit auch die Chance, in diesen Geschichtsstrahl mit als Teil hineinzuwandern.

Absolut, also da findet sich immer eine Ecke oder auch eine große Ecke oder ein ganzes Sonnensystem, was ihr beschreiben könnt und wie ihr gehört habt, auch sei es eventuell, Mit Musik. In dem Zusammenhang sei übrigens noch gesagt, was Niklas gerade meinte, schickt es uns gerne zu, wir haben gerade zum Beispiel noch ordentlich Lesestoff, so viel sei vielleicht vorangekündigt, ganz nebulös, aber es hat sich einiges ergeben, wir haben schon einiges bekommen und zum Teil eben auch richtig lang oder richtig viel Text und dafür auch nochmal ein fettes Dankeschön. Aber auch ein fettes Dankeschön, lieber Niklas, für deine zum Teil auch doch sehr privaten Worte hier. Hat mir, fand ich wirklich schön, fand ich wirklich sehr eröffnet und vor allem auch vielen Dank für die Weltpremiere von den Songs von Rund um Siprimstein.

Mir war es tatsächlich auch mal ein Anliegen, dass wir auch mal diese ganze Musik hier beleuchten. Wir hören das in jeder Folge. Wir hören nebst Verpackungssongs auch ein Outro und ein Intro und so weiter und so weiter und haben halt noch nie drüber gesprochen. Deswegen war es mir ein Anliegen, dass wir das auch mal entsprechend würdigen. Ich finde es großartig, ich finde es richtig klasse, dass der Götterkomplex eben in der Lage ist, selbst Songs zu schreiben und sich somit sozusagen ein bisschen auszustaffieren, anstatt diese Songs eben irgendwo einzukaufen aus der Konserve. So, von daher, vielen, vielen Dank. Ihr Lieben da draußen, wenn euch diese Folge gefallen hat, dann gebt uns doch bitte ein Sternchen oder einen Daumen hoch oder egal, wo ihr uns gerade hört, kann man bestimmt eine Bewertung da lassen oder einen Kommentar. Es freut uns auf jeden Fall, zumindest freut es den Algorithmus, der uns ein bisschen pusht und hilft, den Götterkomplex bekannter zu machen und unser Universum wachsen zu lassen. In dem Sinne würde ich mal sagen, wünsche ich euch den Segen der Nacht. Habt einen schönen Tag, einen schönen Morgen, einen schönen Mittag, wann und wo auch immer ihr uns zuhört. In dem Sinne musikalische Grüße. Elnach!

Music.