Music.
Oh, der Götterkomplex-Podcast. Oh Gott. Meine Güte, wie kann man sich in meinem Alter schon fühlen wie 80? Ach ja, Grippewelle. Hallo da draußen, wir melden uns hier aus dem Krankenlager, dem Götterkomplex-Krankenlager. Und ich liege hier nicht allein und neben mir auf der Pritsche liegt der noch sehr angeschlagene Ort hier. Hi. Ja, hallo, schönen guten Tag alle da draußen. Ich finde es irgendwie, also auch wenn es lustig klingt, Mir geht es echt noch dreckig. Ich halte mich heute ein bisschen zurück, aber ich freue mich trotzdem, da zu sein und eurem Geschwafleute ein bisschen zu lauschen. Das ist wunderbar. Ich meine, wir sind, ja, also ich bin Kassenpatient. Ich merke das auch, weil irgendwie steht auf der Infusion, die ich habe, Schnitzel, aber handgeschrieben. Schmeckt aber nichts. Aber Philipp, der hat einen Schnitzel gekriegt. Wie geht es dir? Ja, guten Tag, Hallöchen zusammen. Was freue ich mich endlich mal wieder, euch hier zu hören und zu sehen. Ich habe ja versucht, irgendwie hier ein bisschen die Stellung zu halten. Und ich bin ja wieder fit tatsächlich. Mich hatte es ja, ich hätte mal gesagt, so gut zwei Wochen vor euch gebrezelt. Und deswegen kann ich hier gerade wieder fröhlich sitzen. Und hervorragend hast du uns vertreten. Vielen Dank auf jeden Fall dafür.
Dein Hörtipp, den muss ich noch nachholen. Da bin ich noch nicht so gekommen. Das hat mich extrem neugierig gemacht. Man kann sehr gut machen, wenn man krank ist. Ja, wenn man nicht gerade mit sich selbst und seinen Wehwehchen beschäftigt ist, aber... Nee, alle anderen sind auch krank im Haus. Das ist das Problem.
Ja, es bleibt eine Aufgabe. Aber ich wollte gerade ansetzen und sagen, wir vom Götterkomplex wären ja nicht die Jungs vom Götterkomplex, wenn wir nicht doch die Liebe zu den Menschen, die uns zuhören, respektieren und sagen, wir quälen uns auf jeden Fall wieder an die Mikrofone. Wir möchten heute allerdings eine etwas entspanntere Folge machen. Wir wissen, wir befinden uns noch in der KI-Reihe. Wir werden auch in der nächsten Episode einen Abschluss finden dieser ganzen Reihe. Allerdings nicht heute. Weil wenn ich jetzt mal in die Gesichter links und rechts neben mir schaue, Ich glaube, da brauchen wir noch ein bisschen Hirnschmalz, aber seid gespannt, da kommt auf jeden Fall was Cooles. Wir haben uns gedacht, wir werden heute den Tag mal ein bisschen entspannter bestreiten und haben uns überlegt, was ist denn da draußen eigentlich an Science Fiction, also an Filmen, an Literatur, aber auch an Musik, das uns begeistert. Und Philipp war ja so lieb und hat uns in der vergangenen Woche einen Tipp gegeben, den Ort, die gerade schon angeteasert hat. Ich habe es auch noch nicht gelesen, was da so alles von dieser Autoren kam, aber du warst ja wirklich sehr euphorisch. Ja, tatsächlich. Also ich bin einfach total beeindruckt von dem Werk der Autorin Aiki Mira. und.
Diese Autorenperson ist erst seit 2021, glaube ich, aktiv und das hat mich total geflasht und hat so gut wie mit jedem Werk direkt irgendwie einen Preis abgeräumt. Ich finde den Ansatz ganz spannend. Das ist ein... Oh Gott, ich will es jetzt überhaupt nicht in irgendeine Schublade stecken, weil ich glaube, ich würde mit Sicherheit falsch liegen. Es ist auf jeden Fall ein gesellschaftskritischer Ansatz, der auch die aktuelle Klimakatastrophe mit einbezieht. Und ich finde es einfach grundsätzlich irgendwie sehr, sehr gut kombiniert. Gerade in Neongrau, da geht es um Gaming, aber auch Gaming in einer anderen, ja, auf anderen Ebenen. Mir fällt es sehr schwer, das irgendwie zum Rahmen, ohne irgendwie groß zu spoilern. Ich kann einfach nur sagen, hört es euch selber mal an, beziehungsweise lest die Bücher. Ist tatsächlich einfach, bleibt eine Hörempfehlung. von meiner Seite aus. Gerade auch die Produktion ist ganz cool, ne? Vom WDR, da ist echt viel ja, wie sagt man so schön, Production Value reingeflossen. Was ich nämlich zum Beispiel nicht wusste, jetzt muss ich mal mit einem kleinen, klugscheißerischen Wissen hier prahlen.
Eine liebe Kollegin von mir, die mittlerweile ja, also wir sind Kolleginnen, arbeiten in einem Team, die hat aber bevor sie zu unserem Team gestoßen ist, hat sie diese Hörspielproduktion als Aufnahmeleiterin begleitet. Jetzt fragt man sich.
Aufnahmeleiterin beim Hörspiel? Ja, tatsächlich beim Hörspiel. Das ist nämlich so, dass das WDR sich tatsächlich richtige Hörspielstudios leistet. Das kann man sich so vorstellen. Da sind zum Teil verschiedenste Türen aufgebaut. Da sind verschiedenste Untergründe in dieser Halle. Das heißt, man kann mit unterschiedlichen Schuhen unterschiedliche Geräusche auf Untergründen simulieren. Man kann verschiedene Gangarten, Schritte, Tempi und so weiter simulieren. Da sind Treppen in irgendwelche Studios gebaut. Und wenn das alles nicht ausreicht, dann haut der WDR auch gerne mal einen On-Location, wir würden sagen Dreh, aber einen On-Location-Audio-Session raus. Das heißt, da fährt das gesamte Team, Produktionsteam, zu einer real existierenden Location, die dann komplett mikrofoniert wird, um eben wirklich diese Atmosphäre zu erzeugen. Und die Schauspieler, also die Sprecher eigentlich, sind oft auch Schauspieler.
Die spielen wirklich die Szenen nach, damit wirklich die authentischen Geräusche auch wirklich, oder die authentische Simulation entsteht, wie als wenn ich jetzt zum Beispiel rennen würde, als würde ich außer Atem irgendwas erzählen und so weiter. Also es ist schon echt aufwendig und hat mich echt beeindruckt, weil ich nicht wusste, dass Hörspiele tatsächlich beim WDR doch so aufwendig produziert werden und ich finde, man hört es. Finde ich auch krass. Ich dachte, das kommt mittlerweile alles aus einer Sound-Library. Also, dass da natürlich irgendein Sound-Director steht und sagt, okay, ich muss das jetzt da irgendwie alles zusammen schnibbeln. Aber ich hätte jetzt gedacht, das kommt einfach aus tausend Libraries, die du dir zusammenkaufst und da ist schon das Richtige dabei.
Außer die Sprecher natürlich, klar. Ja, wir reden hier natürlich über den WDR. Diese Budgets, die haben wir beim Götterkomplex-Universum. Leider Gottes nicht. Auch wenn ich hier in meiner Krankenzeit ... Ja, ich habe mein Studium ein bisschen geupgradet, muss ich sagen. Das kann ich mal so als Wasserstandsmeldung mal geben. Es sieht tatsächlich mittlerweile eher nach einem kleinen Tonstudio aus. Aber Otti, du hast vollkommen recht. Ich hätte jetzt auch gedacht, man greift auf etwas zurück, was man schon produziert hat.
Aber das ist wirklich sehr beeindruckend. Und das, was du gerade erzählst, das habe ich schon mal in einem Artikel gelesen. Und zwar ging es da um die Produktion von, ich glaube, es waren die drei Fragezeichen. Wo man auch mal so einen Blick hinter die Kulissen in Anführungsstrichen gewagt hat und mal gezeigt hat, womit arbeitet man eigentlich? Und da sind genau diese Elemente, die du gerade beschrieben hast, auch beschrieben worden und gezeigt worden. Und ich glaube, ein Aspekt, der ist nicht ganz zu unterschätzen, Es geht, glaube ich, vielleicht gar nicht zwingend darum, wirklich die Geräusche on set zu produzieren, sondern das nimmt man dann mit. Aber es geht vor allem, glaube ich, um die Immersion der Schauspieler und Schauspielerinnen. Dass die wirklich in das Gefühl reinkommen, in die Rolle reinkommen und damit mit den richtigen Geräuschen, die sie vor Ort erzeugen. Also keine Ahnung, wenn die einen schnellen Schritt über Marmorhalle oder sowas machen, dass sie dann darüber irgendwie wirklich in die Szene auch reinkommen. Das, glaube ich, ist da eher so ein bisschen der Hintergrund. Und das ist ein bisschen so wie, ich weiß nicht, ob ihr wisst, wie The Mandalorian gedreht wurde. Das wurde ja nicht vor Greenscreen gedreht, sondern...
Ich habe einen ganz speziellen Namen, der mir jetzt ad hoc nicht einfällt. Das ist sowas wie die alten Rückpro-Techniken. Also es ist im Endeffekt ein riesiger Screen im Hintergrund der Schauspieler. Dort läuft eine zum Beispiel planetare Szene ab. Und dazu ist aber der Content, der hinten auf dem Screen läuft, ist sozusagen mit der Kamera connected, sodass wenn die Kamera sich seitwärts zum Beispiel bewegt, sich auch der Inhalt in dem Screen hinten perspektivisch korrekt bewegt. Sodass aber der Schauspieler direktes Feedback hat und sofort sieht, was sozusagen in seinem Hintergrund passieren würde und darauf viel authentischer reagieren kann. Und so eine Anlage, habe ich tatsächlich mal gesehen, steht in Köln in den MMC-Studios. Da stand da, ich weiß nicht, ob sie da immer noch steht. Und es ist wirklich beeindruckend, wenn du da stehst und dieser Halbkreis dann angeht und dir wirklich so eine planetare Umgebung zeigt oder so. Du kriegst wirklich eine Immersion davon. Das ist schon ganz cool. Es ist ja auch viel dankbarer für die Schauspieler, wenn man sich das überlegt. Also ich weiß, dass halt auch viele Schauspieler und renommierte Schauspieler irgendwann ja auch nervenzusammenbrüche bekommen haben, wenn die vor dem Blue Screen stehen und sagen, hey, dafür habe ich nicht Schauspielerei gelernt.
Ich kann hier mit nichts connecten und hier sind nur noch blaue Figuren. Und das ist natürlich was ganz anderes, wenn ich die, vor allem so eine Fantasy-Science-Fiction-Umgebung auch wirklich sehen kann, die mit mir interagiert. Das kann ich mir schon vorstellen, dass man dann auch sagt, ja okay, jetzt weiß ich ganz genau, wo ich bin, in welchem Setting ich bin und das fühlt sich viel lebendiger an. Ja, und da sind wir eigentlich ganz genau beim Thema. Also wenn es um Science-Fiction-Filme oder Hörspiele oder sonst was geht, dann will man ja eine Welt generieren vor dem Auge oder eigentlich im Kopf des Rezipienten, die sich irgendwie authentisch anfühlt, mit der man irgendwie connecten kann. Und da hat sich ja in der Geschichte des Films und auch des Hörspiels ja jede Menge getan. Das kann man nicht anders sagen.
Eine Entwicklung, die ich total beknackt fand, das war genau eben diese Motion Capturing beziehungsweise die Greenscreen-Geschichte. Ich denke da jetzt gerade mal ganz, ganz krass an Avengers, wo es wirklich nur furchtbar hell und direkt ausgeleuchtete Charaktere gab, wo man vielleicht einfach zu faul war, die grünen Ränder in den Haaren der Schauspieler noch vernünftig wegzumachen. So was man immer das Gefühl hatte, da ist ein Schauspieler in einer PC-Spielwelt und das irgendwie ist die Emission weg. Da gab es andere Filme in der Vergangenheit, die mich da irgendwie mehr abgeholt haben. Aber das ist ja sowieso so ein Ding. Wie schafft man es, die Menschen in eine Geschichte zu ziehen, die man glaubt?
Und ich glaube, das ist jetzt auch mal irgendwie so für mich so der Anspruch, auch mal rauszuhauen oder mit euch darüber zu reden. Was gibt es denn für Filme, Bücher oder auch Musik, die euch da abgeholt hat? Also mich zum Beispiel nehmen, ich bin ja scheinbar irgendwie so ein Audiomensch. Also ich höre wirklich wahnsinnig gerne Hörbücher oder auch anscheinend ja jetzt neuerdings auch Hörspiele. Das war mir echt nicht so klar. Ich hatte nämlich nie so einen richtigen Zugang dazu. Aber naja, offensichtlich. Hast du früher nie drei Fragezeichen oder TKKG oder Bibi und Tina gehört? Der kleine Vampir habe ich gehört. Ah, sehr schön. Stimmt, früher, früher, klar. Aber drei Fragezeichen bin ich auch nie so richtig warm mitgeworden. Tatsächlich, oh Gott, ich werde jetzt wahrscheinlich gesteinigt werden bei der Aussage.
Ne, aber was ich für mich einfach absolut immersiv eigentlich ist, ist zum Beispiel, ich weiß nicht, ob ihr da draußen, die beiden hier im Studio, von denen weiß ich das, aber ob ihr da draußen irgendwie so Gaming interessiert seid oder damit Berührungspunkte habt, aber es gibt ein Projekt, was ich sehr beeindruckend finde. Das ist das Projekt rund um Chris Roberts, was heißt Star Citizen. Das ist schon, das ist ein Commuter-Spiel, das ist sehr, sehr lange bereits in der Entwicklung. Ich glaube, mittlerweile seit 13 Jahren in der Entwicklung.
Und das Besondere ist, dass es ein sogenanntes Crowdfunding-Projekt ist. Das heißt also, er hat Gelder oder die Initialgelder auf jeden Fall hat er durch die Community eingesammelt. Ich glaube, es war bei Startnext oder bei Kickstarter, da hat er irgendwie zwei oder drei Millionen eingesammelt und hat dann angefangen. Und mittlerweile haben die Niklas, hast du es parat? Ich weiß gar nicht. 300, 400 Millionen auf jeden Fall. Also unfassbar viel Geld irgendwie eingenommen und eingetrieben und bauen ein Computerspiel. Es gibt...
Ganz, ganz große Kritiker, die sagen, das wird niemals fertig und das ist schon viel zu lange in den Witz. Hier sitzt einer im Übrigen. Ja, ich möchte jetzt auch gar nicht so mega krass in die Kritik irgendwie einsteigen, sondern ich würde einfach nur gerne umreißen, weil das finde ich das Besondere irgendwie oder das Schöne, was mich damals auf jeden Fall sehr gehuckt hat. Und da weiß ich nämlich noch völlig begeistert, wie ich da damals mit Orti drüber gesprochen habe, aber irgendwann dann wir auch zu dritt, dass es für uns halt absolut fantastisch war, mit welcher Detailliebe dieses Spiel Raumschiffe gebaut hat. Also das Spiel geht im Endeffekt darum, dass du als Charakter in einer gigantischen Welt, in einem gigantischen Universum unterwegs bist und im Prinzip alles machen kannst. Also eigentlich ist es eine Art Space-Simulation in der Zukunft. Das ist eine Welt, in der du ein, sagen wir mal, krimineller Pirat sein kannst. Du kannst ein Händler sein, du kannst ein Transportunternehmer sein, du kannst alles Mögliche an Provisionen nachgehen, um Geld zu verdienen und dafür gibt es eine unzählige Anzahl an Raumschiffen, die du benutzen kannst oder die du kaufen kannst, mit denen du fliegen kannst. Und diese Raumschiffe als solches, also es war eine lange Zeit wirklich ein Fest für mich, mir die neuen Raumschiffe anzugucken, die rauskommen. Es war ein Fest, auch die ersten Versionen. Also es ist ja zum Teil bereits spielbar.
Das heißt also, man kann das Spiel schon eben spielen, ohne dass es jetzt wirklich den vollen Funktionsumfang hat, den es irgendwann mal haben sollte. Deswegen sagen eben auch viele, dass es noch nicht fertig ist und nicht wirklich auch Spaß macht. Aber das sei mal alles dahingestellt, diese Faszination. Bleibt. Also das, was ich da erzählen möchte, ist einfach, dass zum Beispiel ein Raumschiff, was du bekommst, wenn du in der Welt startest, das sogenannte Starterschiff, allein das ist so liebevoll gemacht, weil dann tatsächlich.
Wirklich wie in so einem kleinen Wohnwagen, ist da so eine kleine Küchennische drin, da ist eine kleine Nasszelle drin, tatsächlich sogar auch mit einer, Toilettenmöglichkeit, da sind so Jumpsuits drin, also wo man sich dann halt reinsetzen kann, sind aber auch Pilotensitze drin und so kleine Betten drin und so. Das ist sehr, sehr liebevoll durchdacht und das finde ich einfach, hat mich immer schon sehr, sehr fasziniert und finde ich einfach ein großartiges Projekt. Wer da interessiert ist, einfach mal nach Star Citizen Content auf YouTube schauen, finde ich tatsächlich, macht mir sehr großen Spaß, die Kreativität und schöpferische Kreativität mit der Entwickler zu sehen, mit welchen Raffinessen die dann diese Schiffe produziert haben. Das ist ja richtig gemein. Da bin ich krank, kann nicht gut reden und dann führst du Star Citizen an. Und wir entscheiden uns für eine Laber-Folge.
Aber da muss ich mit rein, weil, genau, lassen wir mal das Spiel das Spiele sein, auch selbst wenn das am Ende total langweilig ist. Aber die Entwicklung und die Liebe zu diesen Raumschiffen und das, was du angesprochen hast, dieses Durchdachte, für uns war das auch, glaube ich, so ein Ding, du siehst zum ersten Mal wirklich sehr realistische Schiffe mit einer realistischen Physik. Also die fliegen da auch nicht durch die Gegend wie in Star Wars, sondern da wird sich schon Gedanken drüber gemacht, wie manövriert so ein Raumschiff. Und ich weiß noch, was ich geliebt habe, weil ich selber Raumschiffe ja auch hobbymäßig designe. Dieses Format The Next Great Starship gab es da und da konnten Hobbyisten ein Raumschiffdesign einreichen. ich war zu der Zeit nur bei Weiben nicht in der Lage, sowas zu machen. Aber da gab es Folgen, wo erst wurde, glaube ich, die Jury hat gesagt, reicht uns erstmal eine Waffe ein. Also macht euch Gedanken über ein Waffensystem. Die Vorrunde war das Waffendesign, ja. Und ich habe, ich weiß, ich habe Warhammer-Figuren angemalt in der Zeit und hatte an meinem Handy immer die nächste Folge The Next Great Starship laufen.
Und das für alle da draußen, die so Spaß, also die, man konsumiert ja heutzutage so viel Kram. Da fliegt ein Raumschiff von A nach B, du hattest Avengers angesprochen, wo sämtlicher Special-Effekt-Kram einem um die Ohren geballert wird. Aber bei solchen Projekten wie Star Citizen oder dieses The Next Great Starship hat man so einen schönen Einblick hinter die Kulissen.
Und das hat mir so, so, so viel gegeben. Und ich gucke jetzt heute immer noch Videos. Ich hatte jetzt erst einen Kanal entdeckt, wo, das ist The Secrets Behind the Star Citizen Ships. Und da zeigen die Leute, wie die Modelle aufgebaut sind und wo die Tricks, also wo zum Beispiel Details überhaupt gar nicht wirklich ausgearbeitet sind, sondern nur irgendwelche Grafiken sind. Und dann gehen die so jede Schiffsplatte durch und sagen, guckt euch das mal an, guckt euch das mal an. Und ich zeige euch, wie man das realisieren kann.
Das ist schon, das macht unglaublich viel Spaß aus dieser Perspektive des Designers. Star Citizen, ich weiß noch, als ihr beide damit um die Ecke kamt, habe ich mir sofort gedacht, okay, wenn das mal irgendwann fertig ist, dann wird das was für uns. Das, was mich persönlich an Star Citizen so fasziniert hat, war diese Immersion. Das heißt, ich bin als spielbarer Charakter in dieser Welt, Und so wie sich das darstellt oder so wie es versprochen wurde, wer sich noch erinnert, Second Life ist ja auch nochmal so ein Ding gewesen, du könntest dein Leben quasi in einem alternativen Universum verbringen und dort irgendwelche Jobs machen. Und du interagierst dort auch mit anderen Spielern, mit einer Umgebung, die wirklich, das muss ich neidlos anerkennen, seinesgleichen sucht. Ich habe die Tage noch eine Doku über Star Citizen gesehen, einfach weil sie mir so ins Auge sprang.
Wo es darum ging, okay, gibt es denn da überhaupt eine Community? Und ja, die gibt es und die ist groß und sie spielt auch. Das sind Menschen, so Clans tatsächlich aus ganz Deutschland, die treffen sich und machen irgendwo in dieser Welt von Star Citizen eine Rallye mit Fahrzeugen auf einem Planeten, die vorbereitet werden. Da gibt es einen Clubmeister, der sich um die Belange der Leute da kümmert. Das ist total abgefahren. Es gibt auch ein Mediateam. Es gibt auch so Kamerakollegen, die das dann per Screenscapture mitnehmen, dieses Rennen. Die suchen sich vorher Kamerapositionen aus und so weiter und nehmen das dann mit und filmen das mit und so weiter und schneiden das dann hinterher. Aber dann existiert diese Welt ja schon. Das heißt, für jeden Science-Fiction-Liebhaber, der wirklich eintauchen möchte in eine Welt und dort auch so ein Leben verbringt.
Ist so ein Projekt natürlich ein Geschenk des Himmels. Leider Gottes immer noch nicht fertig. Und das ist so für mich so die Kritik. Es ist ja auch so, dass sich dieses Projekt auch dadurch finanziert hat, dass Leute ja auch damit gefischt wurden, dass man sich Raumschiffe kaufen konnte jetzt schon, die man hinterher im fertigen Spiel sich erst verdienen müsste zum Beispiel. Die auch wirklich sehr viel Echtgeld kosten. So ein riesiges Ding kostet dann mal 1000 Euro oder sowas oder noch mehr. Und da hörst du mich so ein bisschen auf, muss ich sagen. Und da möchte ich eine witzige Anekdote erzählen, wo wir gerade bei Star Citizen sind. Ich fand, eine meiner Lieblingsgeschichten aus unserem Freundeskreis ist, wie ein Bekannter von uns zur Polizei ging, weil er ein Schiff gekauft hat. Und das ist eine Betrugsgeschichte gewesen. Jetzt saß er bei der Polizei und musste denen erklären, dass er um ein Raumschiff betrogen worden ist. Und das fand ich sehr sympathisch. Grüße gehen raus. Er weiß schon, dass er gemeint ist. Aber ja, das war ein Schiff. So was passiert dann. Da kann ich kurz an dieser Stelle einhaken. Da kann ich mit einer Geschichte kontern.
Ein lieber Kollege von mir, der mit mir LARP macht, der hat mal seine LARP-Mordaxt bezahlt und nicht bekommen und ist dann zur Polizei gegangen, um eine Mordaxt wieder zu holen. Und die hat sich tatsächlich nach sechs Wochen gemeldet. Ja, hallo. Es ging um ihre Mordaxt. wir haben den jetzt kontaktiert, der liefert die jetzt. Also nicht nur vermisste Raumschirme, sondern auch Mord-Exte. Ich finde es so genial, dass das, was bei uns bei Big Bang Theory gezeigt worden ist, tatsächlich Realität ist und dann auch in unserem unmittelbaren Umfeld stattfindet, zeigt eigentlich, was wir für Nerds sind.
Aber ich finde es ausgesprochen sympathisch, muss ich sagen. Könnte sein. Könnte ein bisschen was dran sein. Könnte, wenn, möglicherweise. Wer weiß. Abschließend vielleicht noch, Niklas, wo du meintest, das hat relativ viel Geld bereits eingenommen. Ich habe gerade nachgeschaut, der Stand, den ich hier gerade aktuell finde, vom Mai letzten Jahres war, sieben Millionen Dollar sind jetzt geknackt worden. Sieben Millionen Dollar, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist eine unfassbare Summe an Geld, da ist extrem viel schon reingeflossen. Ich möchte jetzt wirklich hier mir Meinungen dazu kneifen. Wir werden einfach sehen, was daraus kommt. Wir verlinken euch auf jeden Fall, die Seite von Star Citizen sowie ein, zwei interessante YouTube-Kanäle, die das so ein bisschen einfach darstellen.
Und wahrscheinlich aber, wer diesen Podcast hört, ist davon auszugehen, dass ihr von dem Spiel schon mal gehört habt. Würde ich mal behaupten. Davon ist auszugehen. Ich habe euch für diese Episode zwei Filme mitgebracht. Und den einen möchte ich gerade mal vorstellen. Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht. Ich habe den Zugang zu Science-Fiction natürlich über Filme bekommen. Das ging in ganz jungen Jahren schon los.
Ich weiß noch, dass ich sehr jung war und der Reboot von Star Wars im Kino lief. Ich habe die Geschichte hier, glaube ich, schon mal erzählt. Ich wollte eigentlich mit meinem kleinen Bruder und meiner großen Schwester in den Film das kleine Arschloch gehen. Und dann hat die Kassiererin im Kino uns angeschaut und gesagt, nee, da geht ihr nicht rein. Aber es läuft Krieg der Sterne. Viel Spaß. Und ich saß da drin und ich war so abgeholt. Meine Güte. Und dann bin ich aus diesem Kino gekommen und war völlig geflasht. Hab das meinen Eltern erzählt. Und die erzählten das einem Kumpel. Und der hatte Krieg der Sterne und natürlich Star Wars, also die Teile, die es damals gab, auf Videokassette. Und dann besuchte der uns und brachte mir diese Videokassetten. Hier, mein Lieber, es gibt drei Filme. Oha. Wie Spaß damit. Und dann hab ich im Bett bei meinen Eltern gelegen, hab die Videokassette zum zweiten Teil, also klar, ich habe mir nochmal den ersten Teil reingezogen und eine neue Hoffnung und dann kam der zweite Teil.
Und, Alter, war ich abgeholt mit den Kampfläufern auf Rot. Wow, war das genial. Alter, was um mich geschehen? Aber das nun mal dazu. Das ist ein bisschen niedlich. Es gibt Filme da draußen, die behandeln das Thema Science-Fiction auf einer anderen Ebene. Und in der Regel, so ist mein Empfinden, ich weiß nicht, wie es euch geht, sind Filme, die irgendwie auf Buchvorlagen basieren, immer diejenigen, die dann doch die besseren Geschichten erzählen. Doch schon, und jetzt habe ich einen Film mitgebracht, Der ist tatsächlich ein bisschen kontrovers, muss man sagen. Und zwar gab es einen Kerl namens Carl Sagan.
Und ich hoffe, den kennt ihr noch. Der hat nämlich 1985 eine Novel rausgebracht. Und Robert Zemeckis, den kennt ihr als Regisseur von Horace Gump. Und der hat damals den Film gemacht, Contact. Den haben wir zusammen gesehen. Den haben wir zusammen gesehen. Ja, guck mal, das ist schon so lange her. Contact ist 1997 rausgekommen und der Film Contact erzählt die Geschichte des Erstkontaktes mit Außerirdischen, aber auf einer ganz anderen Ebene. Zu dem Zeitpunkt war es total in, sich mit dem Projekt SETI auseinanderzusetzen. Wir wissen, dass in den 90ern Akte X total das Ding war und verheimlicht vielleicht die Regierung irgendwas und jedenfalls hat sich ein Autor Gedanken darüber gemacht, was passiert denn eigentlich.
Wenn eine Alien-Zivilisation Kontakt mit den Menschen aufnimmt. Und was ich an diesem Film wirklich bemerkenswert finde, ist erstmal die Art, wie der Film gedreht worden ist. Es ist eigentlich ein in Teilen sehr ruhiger und sehr stiller Film, aber in Teilen typisch 90er Jahre total hektisch. Da reden alle Leute durcheinander und die Idee war ja damals, dass man den Film mehrmals gucken muss, um all das, was gesagt wird, auch zu verstehen. Das findet man dort auch. Aber dieser Film ist sehr geradlinig. Der Film ist sehr progressiv. Und der Film macht mir auf jeden Fall sehr viel Spaß. Deswegen hier eine klare Sehempfehlung. Kurz umrissen, es geht um eine Doktorin, Ellie. Und die heißt Dr. Arroway, also das ist ihr Nachname. Und die ist Wissenschaftlerin und arbeitet bei SETI. Und SETI, das wissen wir, beschäftigt sich ja mit dem Suchen nach extraterrestrischem Leben. Die haben auch viele andere Aufgabenfelder und im Rahmen von SETI sind auch ganz wichtige Arbeiten veröffentlicht worden. Hier ist es so, dass Ellie einem Rahmen erzählt wird, also dieser Charakter wird einem Rahmen erzählt, der typisch für die Zeit eine Motivation erzählt, der mit ihrer Familie zu tun hat. Das kann ich ruhig spoilern. Der Vater stirbt und dieser Vater hat eigentlich alles dafür getan, um Ellie und ihren Wissensdurst quasi zu fördern.
Der Vater stirbt recht früh und sie wird Wissenschaftlerin bei Seti. Long story short, es wird ein Signal gefunden und das zu einem Zeitpunkt, wo sie eigentlich schon auf dem Schleudersitz saß. Also ihre Zukunft ist ungewiss, eigentlich soll das Projekt eingestampft werden. Die Regierung hat kein Geld mehr für sowas und das Ganze soll weggemacht werden. Und dann empfängt sie ein Signal. Dieses Signal wird bestätigt und dieses Signal kommt aus dem Sternensystem Vega. Und was dieser Film großartig macht, in ganz vielen tollen Dialogen, wie ich finde, also viele finden die auch sehr flach, aber ich liebe sie, sind mehrere Diskussionsfelder. Zum einen, wie reagiert der Mensch, wenn der Mensch weiß, wir sind nicht alleine. Dieser auch sehr philosophische, theologische Aspekt kommt immer wieder nach oben und wird dargestellt durch die Figur, die von Matthew McCorney gezeigt wird, der ja später in Interstellar die Hauptrolle gespielt hat. Und es ist einfach irre cool gemacht, wie Gott auf einmal da auch eine Rolle spielt. Es gibt sowas wie göttliche Eiferei in den USA, kennt man das ja.
Wie geht man damit um, wenn jetzt auf einmal Aliens da sind und der Mensch steht nicht mal im Mittelpunkt, eines philosophischen Universums, das ist der eine Teil, der andere Teil ist aber, wie geht denn das Militär mit diesem Wissen um? Denn, und das kann man auch sagen, man bekommt eine Nachricht in Form von Bildern aus dem Dritten Reich, denn das Dritte Reich und Adolf Hitler haben ja damals als erstes Wellen daraus geschickt, in Form von Radiowellen, die zu den Olympischen Spielen in Berlin auch Videobilder rübergeschickt haben. Und die werden zu uns zurückgeschickt, zu den Menschen. Und dann gibt es eine schöne Dialogszene, wo der Sicherheitsberater des Weißen Hauses mit Ellie streitet. Und Ellie sagt, was veranlasst den Menschen dazu eigentlich immer, wenn es um Aliens geht, zu vermuten, dass es was Schlechtes ist. Und dann sagt der Sicherheitsberater ja. Oder sie sagen Heil Hitler, ihr seid genau nach unserem Geschmack. Also das finde ich sehr, sehr cool. was daraus entsteht und was im Nachhinein passiert, ist wirklich fantastisch, also der Film verlässt irgendwann diese Ebene, der Diskussion darüber, was jetzt richtig und was falsch ist und wird irgendwann wirklich Science Fiction, also so richtig Science Fiction und das ist so der Sprung, dieser Bruch in diesem Film, den viele verlassen, wo sie sagen, okay, jetzt wird es mir hier zu wild.
Aber ich habe es hart gefeiert. Also absolute Schauempfehlung, Kontakt mit einem grandiosen, grandiosen Soundtrack von Alan Silvestri, der ja auch für Forrest Gump verantwortlich gewesen ist. Der Film und der Soundtrack geht durch Mark und Bein. Es ist so wunderbar zu hören und anzusehen. Und das Ende, ich habe nicht nur eine Träne verdrückt, muss ich ganz ehrlich sagen. Also klare Schauempfehlung. Und es ist ja vor allem immer noch hochrelevant. Also die große Frage der Menschheit, sind wir allein im Universum, ist glaube ich immer noch eine der großen Mysterien unserer Zeit und würde das Leben auf der Erde oder das Selbstverständnis, was die Menschheit von sich hat, auch nochmal extrem durcheinanderwirbeln. Und ja, daher finde ich, ist der immer noch sehr, sehr aktuell. Vielen, vielen Dank, Niklas, für diese Sehempfehlung. Auch schon, ehrlich gesagt, auch schon länger nicht mehr gesehen. Vielleicht muss ich mir den tatsächlich nochmal geben. Meine nächste Empfehlung, das ist dann meine letzte.
Ist tatsächlich auch ein Film es ist ein deutscher Film es ist ein sogenannter No-Budget-Film also ein No-Budget-Film ist eben von Leuten, die das eher so ein bisschen hobbymäßig machen, also ein, Hobbyprojekt eigentlich, wenn man so will die aber durchaus einen professionellen Anspruch haben, aber eben in einer sehr sehr langen Arbeit diesen Film erschaffen haben, um den es geht. Der Film heißt Das Letzte Land. Und Das Letzte Land ist tatsächlich 2021 endlich mal fertig geworden und ist auf mehreren Festivals gelaufen. Und es hat, ich hatte doch eben noch, jetzt muss man einmal gucken, war es noch gleich?
Sonst muss ich es nachreichen. Es hat in jedem Fall einige Preise abgeräumt, was mich tatsächlich wirklich sehr gefreut hat. Und ich sehe gerade, dass er immer noch ab und zu in deutschen Kinos läuft. Also, Das Letzte Land ist ein, ja, sagte ich ja gerade, No-Budget-Film. Also ist wirklich mit einfachsten Mitteln gedreht, aber mit dennoch mit unglaublich viel Liebe. Ich finde, der sieht fantastisch aus. Also die haben, dass ich da wirklich sehr viel Mühe gegeben. Erinnert eher so ein bisschen an so ein 80er-Jahre-Style. Also es geht im Endeffekt, es ist im Endeffekt ein Kammerspiel. Also es geht um zwei Gefangene, die von einem Gefängnisplaneten fliehen, ein Raumschiff, Wrack oder ein Raumschiff finden, in dieses Raumschiff einsteigen und in letzter Sekunde vor ihren Heschern entkommen. Und dann spielt das Ganze eben in diesem super beengten Raumschiff. Und ich meine, wer diesen Podcast schon etwas länger hört, der weiß, dass ich ein riesiger Fanboy von U-Boot bin und enge kleine Raumschiffe. Von daher passt diese klaustrophobische Atmosphäre einfach sehr, sehr gut in meinen Geschmack und in meinen...
Meine Vorstellung für Spannung. Und natürlich gibt es dann jetzt Spannung eben an Bord und sie wollen in unterschiedliche Richtungen, entdecken noch ein unheimliches Signal. Und das ist im Endeffekt schon der ganze Plot, also relativ schnell eigentlich erklärt. Natürlich gibt es dann die ein oder anderen Änderungen, aber das Besondere hier ist wirklich, wir haben eine ganz, ganz sehenswerte und tolle Internetseite mit einem ganz tollen Making-of tatsächlich auch, also in Bildern, in Textform, ein bisschen auch an Videomaterial von dem Making-of. Und man sieht einfach vor allem diese Liebe zum Detail, diese Liebe einfach für dieses Projekt. Ich finde, es ist ein ganz, ganz tolles und unterstützenswertes Projekt und ich lünker gerade mal hier auf die Seite, wo steht vergangene Termine und ich sehe gerade, dass sie Anfang diesen Monats tatsächlich auch in Osaka, Japan eine Aufführung hatten. Irgendwie freut mich das gerade, dass der so um die Welt geht und das ist wirklich ein ganz, ganz tolles Fan-Hobby, semi-professionelles Projekt, was ehrlicherweise mehr als nur semi-professionell ist. Es sieht fantastisch aus und es ist wirklich professionell. Ich hab mir da damals auch tatsächlich die DVD, die es da noch gibt, als Sammler Edition sozusagen besorgt, weil da ist auch so ein kleines Booklet drin mit dem Making-of und so. Irgendwie eine schöne Geschichte und die, finde ich, kann man in diesem Zusammenhang hier nochmal empfehlen und genau, ich verlinke euch selbstverständlich die Internetseite von dem Film Das Letzte Land. Kannte ich noch nicht.
Hat mir überhaupt nichts gesagt. Aber ich merke, dass ich viel mehr auf Liebhaberprojekte Spaß habe, als auf produzierten Wahnsinn aus der Konserve. Das ist man irgendwie so leid, dass man, du machst Netflix an oder andere Dinge und merkst schon, okay, ja, es gibt wieder den x-ten Film von irgendwas. Ja, der wird mir auch ansatzweise, wird er mich unterhalten, aber das Gefühl von etwas begeistert zu sein.
Gerade was Medien angeht, was den Film angeht, muss ich spezifizieren, was den Film angeht. Das geht mir langsam verloren. So Spiele wie Star Citizen, die begeistern mich. Das sind Projekte von, ob sie gut sind oder nicht oder gut werden, das sei dahingestellt. Aber das sind noch Visionen von Leuten, wo man weiß, das ist im Prinzip auch ein Mensch, der dahinter steckt, der sagt, ich möchte diese Weltraumsimulation machen. Das ist nicht eine Auftragsarbeit wie der zigste Teil von einem Computerspiel, was mal erfolgreich war oder der Film oder sowas. Deswegen hört sich total spannend an. Das werde ich mir auf jeden Fall geben. Total. Also danke für den Tipp. Mir ist es auch nicht bekannt. Ich finde es ja schön, dass Leute einfach sagen, ich folge meiner Vision, ich mache was draus und das funktioniert. Es ist ja auch immer so diese Diskussion, was muss ein Film haben? Also erstmal für mich persönlich steht die Geschichte meistens im Vordergrund, aber es gibt ja natürlich auch Werke, wo das Visuelle im Vordergrund steht. Ich sage jetzt mal Sunshine. Sunshine, der Film, hier auch ein kleiner Filmtipp, hat ja eine ziemlich dünne Geschichte, wie ich finde, aber eine Bildgewalt, die wirklich seinesgleichen sucht mit einem wirklich grandiosen Soundtrack.
Da wirklich Chapeau vor den Leuten, die sagen, ich scheiße auf das, also entschuldige bitte meine Wortwahl, aber ich scheiße auf das, was jetzt eigentlich on Vogue ist, was die Leute gerne schauen, sondern mach irgendwie mein eigenes Ding und es wird trotzdem anerkannt, dass es eine gute Geschichte ist und einfach gut gemacht ist. Das gibt es ja nach wie vor. Da gibt es vielleicht auch mal das Beispiel des Films, Gott, jetzt habe ich den Namen vergessen, Ich und Namen, ist bei Netflix The Creator. The Creator ist ja entstanden, obwohl es für mich persönlich kein sehr guter Film ist, aber The Creator ist ja entstanden mit so einer Guerilla-Filmtechnik. Das heißt, man ist durch die Gegend gefahren, hat sich Orte angeschaut und hat dort gedreht und hat mit einem ganz kleinen Budget tolle Bilder erzeugt. Das ist im Übrigen auch der gleiche Regisseur gewesen, der den meiner Meinung nach einzig guten Star-Wars-Film der Neuzeit gemacht hat, nämlich Rogue One. Und auch wenn der Film The Creator nicht unbedingt sehr gut ist, finde ich, ist es doch ein gutes Beispiel dafür, dass man auch mit einem kleinen Budget und einfach nur eine Idee vielleicht auch einen halbwegs guten Film zustande kriegt. Also das finde ich schon ziemlich nice, muss ich sagen. Stehe für mich außer Frage. Also schöne Bilder sind immer schön. Also es ist immer cool, schöne Bilder zu haben und tolle Special Effects, das hilft einfach extrem. Aber am Endeffekt schauen wir einen Film wegen der Geschichte.
Und das sehe ich auch so. Wenn ich bunte Bilder, die schön sind, dann kann ich mir auch ein Fotoalbum angucken oder kann mir von der KI irgendwas generieren lassen. Aber ich meine das im Ernst tatsächlich. Also die Geschichte, glaube ich, ist das, was einen huckt. Und ich glaube sogar Steven Spielberg war das, der das mal gesagt hat, ist, entferne sämtliche Special Effects von einem Film. Wenn dann die Story noch funktioniert, dann mach weiter. Wenn der Film nur funktioniert, weil da Special Effects sind, dann schreib noch mal ein bisschen. Ich glaube, aus der Zeit sind wir auch raus. Also ich glaube, dass es dafür mal, sowas wie Sunshine auch gab, wo man sagt, ey, der Effekt läuft die Leute noch ins Kino, weil das etwas war, wo man sagt, das habe ich so noch nicht gesehen oder ich habe Lust, diese Effekte auch zu sehen.
Aber die Effekte sind ja jetzt so krass geworden und werden dir so um die Ohren geschlagen und werden ja auch immer schlechter, dass ich glaube, die Leute gehen nicht wegen den Effekten ins Kino, weil das hat sich ein bisschen aufgebraucht. Und ich hoffe auch, dass es da ein bisschen eine Renaissance gibt zu guten Geschichten, weil man sagt, ja, die Effektschmiede ist nicht mehr das Lockmittel, sondern vielleicht wirklich jetzt der interessante Plot oder eine innovative Filmidee. Noch zeigt sich das nicht, aber ich würde das schon sehr hoffen, weil klar, man bedient das System auf der einen Seite schon, auch wenn ich auf der Couch sitze, ist jetzt nicht so, als würde ich das nicht auch machen und sagen, komm, was weiß ich, der x-te Marvel-Film, ich gucke ihn mir doch eben an, aber ich kann dir meistens danach auch gar nicht sagen, also worum es dann ging nach ein, zwei Wochen und dann denke ich mir, ich hab den halt einfach geguckt, weil, ich jetzt auch keine Lust hatte nach einer Alternative und du kriegst, du weißt, er wird mich unterhalten und das ist so ich glaube, so haben wir früher Filme nicht geguckt, sondern wir waren fasziniert und die haben was in uns geweckt, man ist aus dem Film gegangen wie Matrix oder so und hat dann wirklich gedacht mein Weltbild verändert sich oder.
Andere Filme gibt es letztlich Beispiele und dieses Gefühl, das habe ich schon lange nicht mehr. Kann auch am Alter liegen, weiß ich nicht, aber ich würde mich wahnsinnig freuen, mal wieder so einen Film zu sehen, wo man sagt, boah, krass, das hat mich verändert.
Ja, entweder das oder ich bin da einfach zutiefst beeindruckt, weil so wie die Effekte eingesetzt wurden, sind sie genau richtig. Less is more. Da sag ich nur Christopher Nolan, der ja immer versucht, irgendwie auf CGI zu verzichten. Denis Villeneuve. Ich möchte euch... Will ich noch abwerfen. Denis Villeneuve, ja, es ist einfach ein geiler Typ. Das kann man einfach nicht anders sagen. Ich hab euch einen Film noch mitgebracht, der ist witzigerweise echt unterm Radar gelaufen, obwohl er ein großes Budget hatte und eine riesen Geschichte erzählt. Und zwar ist es der Film, der deutsche Titel heißt Aufbruch zum Mond. Und da habe ich euch beiden ja auch schon von erzählt, das ist ein Historienfilm und der beleuchtet eigentlich die Geschichte der Mondlandung und Hauptprotagonist ist der Astronaut Neil Armstrong, niemand anderes und da muss man wirklich sagen, also ich habe den Film gesehen, ich habe keine großen Erwartungen an den Film gehabt, auch wenn ich Biopics persönlich sehr gerne sehe, wie ihr beiden auch wisst, aber ja, Der Film war richtig geil. In der Hauptrolle Ryan Gosling, da würden jetzt viele denken, hä, okay, ich halte den für einen tollen Schauspieler. Also ich sehe ihn wirklich gerne. Und wie er den Neil Armstrong gespielt hat, das war irre gut. Also der ganze Film ist sowieso ein Who-is-Who dieser Zeit. Claire Foy spielt Janet Armstrong, seine Frau. Die kennt ihr vielleicht als Königin Elisabeth in The Crown.
Und die spielt dort auch nicht so schlecht, auch wenn sie jetzt keine ausgesprochen gute Schauspielerin ist. Aber nichtsdestotrotz, also der Cast ist wirklich toll und es erzählt die Geschichte eigentlich von Neil Armstrong, bis er dann auch wirklich auf dem Mond landet. Und dieser Weg dahin ist so cool umgesetzt. Denn wir starten in diesem Film mit Neil Armstrong, der einfach in den 60er-Jahren typischen Testflieger, Flieger der USA halt sitzt mit einer X Schlag mich tot. Ihr da draußen wisst, was ich meine. X-15, glaube ich. Und hat dort massive Probleme. Und jeder einzelne Teil und Abschnitt dieser Mondmission der Amerikaner wird dort beleuchtet. Und ich kann euch eins sagen, es ist unfassbar immersiv, was da passiert. Die Szenen, die im Weltraum passieren, die passieren dort tatsächlich innerhalb dieser Kapseln, innerhalb.
Der Cockpits. Und das macht echt viel. Der Soundtrack ist super cool, muss ich sagen. Er ist ein bisschen ungewöhnlich gewesen, ist auch angelehnt so ein bisschen an die Soundtracks, die man so in den 60er, 70ern auch gehört hat. Nicht zu Gänze, aber zumindest in der Art und Weise, wie die Akkorde benutzt worden sind. Also auch da echt hörenswert. Aber vom Visuellen her muss ich ganz ehrlich sagen, ich war immer schon ein Fan von Apollo 13. Aber Aufbruch zum Mond, der hat das Ding für mich echt überholt.
Wer die Geschichte von Neil Armstrong lesen möchte, der kann gerne mal auf Wikipedia oder sonst wo gehen. Diese Geschichte wird dort erzählt, aber sie wird, und das finde ich immer so das Interessante bei Biopics, es wird spannend erzählt. Und es wird so erzählt, dass man das Gefühl hat, man ist mittendrin und man sieht Bilder, die man sonst noch aus Geschichtsbüchern kennt, aber so toll gemacht, dass ich echt sagen muss, ich habe mir den Film mit Sicherheit schon 5-6 Mal angeguckt. Der Film ist gar nicht so alt. Der Film ist 2018 in die Kinos gekommen, in die deutschen Kinos. Und eine absolute Sehempfehlung von mir, wenn ihr euch so ein bisschen für Geschichte, aber vor allen Dingen für Raumfahrt interessiert. Cool, vielen, vielen Dank. Kenne ich auch nicht, tatsächlich. Aber auch diese, ich muss wirklich sagen, ich bin ja wirklich auch echt ein Film und vor allem Namen und Schauspielernamen Banause. Ich habe nie so gesteigert das Interesse zu erfahren, wie der Mensch heißt, der mich da angrenzt von der Leinwand. Und ich erkenne die auch nicht. Ich bin da einfach zu doof zu, ey. Aber ja, vielen Dank auf jeden Fall für den Tipp. Da will die ja alle schön in den Shownotes landen. Habe ich da noch einen Link und kann da mal reinschauen. Absolut. Also ich weiß, dass der Film eine Zeit lang bei Prime zu sehen war. Ich habe mir da tatsächlich gekauft. Ich möchte ihn aber noch. Ich bin oldschool. Ich will ihn auch gerne im DVD-Schrank haben. Das wäre auf jeden Fall... Hast du noch ein Gerät, was es abspielen kann? Ja, eine Xbox.
Ich habe mir extra für Battlestar Galactica nochmal so ein HDMI, nur so ein DVD-Abspielgerät. Das ist wirklich nur so ein ganz kleiner Kasten, so ein richtiges Schrottteil für 15 Euro oder sowas. Aber habe ich auch geholt, weil ich gesagt habe, komm, ich habe echt Bock auf ein paar alte Sachen auch mal zu meinem Vater gegangen. Und dann, ach guck mal hier, Terminator 2 und sowas. Alles auf DVD. Das macht schon Spaß, diese ganzen Dinger noch mal zu gucken. Aber auch gerade deinen Filmtipp, da weiß ich noch, da wollte ich ins Kino gehen und keiner ist mitgegangen. Dann habe ich den voll vergessen. Gut, dass du das gerade noch mal gesagt hast. Den wollte ich nämlich unbedingt gucken. Der hat auch, glaube ich, richtig gute Kritiken gekriegt. Der ist toll, der Film. Also nimmt ein bisschen Zeit mit, der dauert ein bisschen länger. Das ist so typisch Biopic.
Aber nichtsdestotrotz, der Film hat krasse Spannungsgrufen, obwohl wir ja alle wissen, wie es ausgeht. Wir alle wissen, die Mondlandung hat nicht stattgefunden. Das ist ja alles ein Weg der USA gewesen. Der Regierung dort. Oder man hat doch kleine grüne Männchen gefunden. Aber gut. In diesem Sinne, ich glaube, wir haben hier ein paar gute Tipps vom Stapel gelassen. ihr da draußen? Ich hoffe, ihr hattet euren Spaß darin, dass wir hier mal so ein bisschen abnerden konnten und vielleicht könnt ihr euch mal dazu ermuntern, mal so ein Feedback zu geben. Wie fandet ihr denn die Tipps und habt ihr die Filme schon gesehen? Wie fandet ihr die? Oder seid ihr der Meinung, boah, ganz ehrlich, also Contact war der letzte Scheiß, das brauche ich nicht. Welches Raumschiff bei Star Citizen habt ihr euch gekauft und ärgert ihr euch darüber? Bei mir steht, glaube ich, eine Hornet in der Garage. Bisher ärgere ich mich noch nicht, weil die war auch nicht so teuer.
Und ich meine, Philipp, du warst auch, du warst auch so ein... Freelancer hatte ich. Genau, Freelancer. Habe ich im Hangar. Ich habe auch tatsächlich diese initiale, weiß ich noch ganz genau, es hat 90 Dollar, glaube ich, gekostet, das damals zu backen. Das war sauviel Geld. Aber das war es uns wert. Und mehr habe ich da auch nicht reingestellt. Das werde ich auch nicht. Also absolut nicht. Wenn es jemand rauskommt, freue ich mich, dass ich ein Invest damals vor 15 Jahren gemacht habe. Und wenn es dann funktioniert, freue ich mich. Und wenn es niemals rauskommt, hatte ich einfach guten Content und habe schön geträumt davon. Sehr schön. Ihr Lieben da draußen, wir verabschieden uns jetzt in die Nacht, in die nächste Woche. Wir hören uns bald wieder, versprochen. Und bis dahin ist Orti auch wieder fit. Orti, herzlichen Dank, dass du dich aufgerafft hast und mit uns hier im Studio warst. Fand ich sehr, sehr schön. Du hattest ja dann doch ein bisschen mehr zu sagen. Tut der Hals weh? Nee, tatsächlich ein bisschen, ja. Also ich merke jetzt, kommen Schmerzen so ein bisschen dazu. Aber ich hatte auch einfach die Schnauze voll, nur krank zu sein. Das kennt ja auch jeder, dass man denkt, kann ich mal vielleicht auch was anderes hören? Also irgendwie auf der Couch zu sitzen oder so. Deswegen hat es mir Spaß gemacht. Ich musste mir echt auf die Zunge beißen, weil da viele coole Sachen dabei waren, wo ich gerne noch mehr gesprochen hätte.
Beim nächsten Mal. Ja, sehr, sehr gerne. Aber das wäre ja auch mal schön, wenn ihr da draußen noch mehr Bock habt auf Content im Sinne von Film, Buch oder Hörempfehlungen, dann schreibt uns das doch ruhig. Ihr könnt das auch bei Discord schreiben, überhaupt kein Thema. Diskutiert fleißig mit, bleibt uns sozusagen. Wir wünschen euch einen wunderschönen guten Abend, wunderschönen guten Mittag, wunderschönen guten Morgen, egal wie die Space-Zeit gerade bei euch ist. Und wir verabschieden uns mit einem sehr medienlastigen, liebgemeinden und hoffentlich bald sehr gesunden Elner.
Music.