Music.

Der Götterkomplex, wir erschaffen gemeinsam mit euch ein Science-Fiction-Universum. Einen wunderschönen guten Morgen, schönen guten Mittag, schönen guten Nachmittag, schönen guten Abend. Je nachdem, welche Space-Zeit gerade bei euch ist. Meine Güte, habe ich diese Ansage schon lange nicht mehr gemacht, aber es macht mir gerade sehr viel Spaß. Und ich sehe, meine Mitgötter, die sind auch hier und die haben auch Bock auf diese Episode. Ob sie jetzt so Bock auf diese Anmord hatten, weiß ich nicht, aber erstmal schön, dass ihr da seid. Hallo Otti. Ich habe immer Bock auf dich und vor allem auf deine Anmord. Guten Tag an alle da draußen. Hi. Und ich begrüße auch unseren anderen Gott, der sich gerade, warum auch immer, irgendwas an die Stirn geklemmt hat. Wahrscheinlich, um mich ein bisschen zu irritieren, ist aber sehr lustig aus. Hallo Philipp. Ich wollte deine Moderationsskills noch einmal testen. Und wieder einmal hast du bewiesen, dass du der absolute Moderationsgott bist. Denn du hast dich nicht, aber wirklich gar nicht, hier aus der Ruhe bringen lassen. Also, und wenn du mir noch mehr Zucker in den Arsch blähst, dann habe ich A gleich Diabetes und B passe ich nicht mal in diesen Pölschirm, weil ich einfach viel zu groß geworden bin. Ihr Lieben da draußen, ihr hört den Götterkomplex-Podcast, einen Worldbuilding-Podcast. Das bedeutet, wir erschaffen ein eigenes Science-Fiction-Universum und in diesem Zusammenhang müssen wir jetzt auch mal ein Science-Fiction-Universum machen. Ja, endlich ist es soweit.

Nach nur zwei Jahren. Seit zwei Jahren lavieren wir durch ganz viele tolle Felder, die wir für euch aufmachen. Wir gehen los, wir recherchieren. Wir möchten ein persistentes, in sich geschlossenes und logisches Universum erzählen. Jetzt ist es so, dass wir schon ein paar Punkte festgelegt haben, aber wir haben bisher noch nicht festgezogen, wie denn eigentlich die Reise der Menschheit in die Sterne aussehen soll. Und da haben wir uns tatsächlich zusammengesetzt und haben etwas niedergeschrieben, nämlich einen Zeitstrahl. Dieser Zeitstrahl, der soll euch da draußen helfen, euch zu orientieren in der Geschichte, eine Herleitung zu bekommen, aufgrund dessen oder deren man hinterher auch eigene Geschichten erzählen kann und schreiben kann. Das ist uns ja ganz wichtig, denn der Götterkomplex-Universum ist ein Open-Source-Universum. Das bedeutet, ihr da draußen, ihr sollt angeregt werden, Storys zu schreiben, Musik zu machen, Bilder zu zeichnen, zu prompten, whatever, um das Universum weiter auszustaffieren und größer zu machen. Bedeutet, wenn ihr jetzt gerade auf der Agenda KI stehen habt, haben wir heute nicht. Wir haben heute was Cooleres. Wir haben nämlich True Storytelling. Willkommen zur Storytelling-Folge der Götterkomplex. Wir haben hier ein großes Dokument offen. Dieses Dokument haben wir während unseres Götterkomplex-Wochenendes, das ist jetzt schon ein paar Wochen her.

Wie in so einem Conference Room, wie in so einem Krisenzentrum, fett an die Wand geworfen und haben gesagt, so, was passiert, wann, wann passiert das, wann passiert jenes. Einfach um eine Herleitung zu erzeugen, die euch da draußen und uns auch natürlich helfen soll, zu erklären, warum zur Hölle reist der Mensch eigentlich zu den Sternen. Und diese Tabelle, die ist nicht unbedingt kurz. Das stimmt. Da haben wir lange gesessen, haben wir lange drin rumgeschoben. Niklas, ich habe dich eben so gelobt, umso größer ist jetzt meine Schelte. Ihr befindet euch nämlich hier in der Lore-Folge. nicht Storytelling-Folge. Oh Gott.

Alles gut. Nee, vielleicht da nochmal ganz, ganz kurz gesagt, die Story-Folgen sind diejenigen Folgen, bei denen es ganz konkrete Geschichten, Prosa in der Regel oder auch Gedichte oder irgendetwas auf die Ohren bekommt. Hier reden wir drei locker über das Universum und fangen jetzt wirklich an, diesen Zeitstrahl zu erzählen. Von null, oder nicht ganz von null, aber zumindest von Anfang an. Werden wir diesen Zeitstrahl jetzt aufbauen. Es kommt endlich, endlich mal Fleisch ans Götterkomplex-Universumsgerüst. Genau, und zuletzt zum Zeitstrahl ist noch zu erwähnen, dass wir gesagt haben, wir wollen eigentlich so die Erkenntnisse aus den vorherigen Episoden einmal mit reinbringen. Also das, was wir schon so wirklich auch festgesetzt haben in so den Götterräten, welche Ereignisse nun wirklich auch ins Universum einfließen sollen, aber auch die Inspiration aus der Community mit aufgreifen. Das hatten wir ja den Pionieren wirklich versprochen, die zuerst Dinge eingereicht haben, wo wir auch so ein bisschen geprüft haben, widersprücht das denn jetzt eigentlich unserer Idee, wo wir auch gesagt haben, die Storyfolgen, die wir dazu gemacht haben und die Geschichten, die wir bekommen haben, die sind klasse, die nehmen wir mit rein und insofern ist es ein Sammelsorium der letzten zwei Jahre Götterkomplex und den Werken aus der Community.

Also ja, eigentlich echt wieder der nächste Riesenmeilenstein, den wir versuchen hier zu präsentieren und anzugehen. Und ja, ich würde sagen, im Prinzip mit kleinen Schritten geht's los. Wir starten gleich relativ nah und das finde ich sehr spannend an unserer Jetzt-Zeit. Jetzt ist es so, wenn man sich so die Welt anschaut und was jetzt aktuell alles passiert, habe ich im Vorgespräch schon gesagt, ob wir die nächsten oder die ersten Schritte, die schon bald umschreiben müssen, weil gewisse Länder wieder andere Länder übernehmen oder was auch immer da gerade in meiner Welt oder in unserer Welt passiert, das ist ja einfach nur unheimlich. Das kann man sich ja wirklich in keiner Cypher-Welt ausdenken. Aber wir haben es versucht, noch ein bisschen gruseliger zu gestalten als das, was jetzt eh schon passiert. Also starten wir doch einmal. Also mein Vorschlag wäre, dass jeder von uns mal eine Jahressahl bekommt. Wir haben verschiedene Daten festgesetzt und dann tragen wir mal vor, was dort passiert. Und Orti, du fängst an. Okay, wir starten in unserem Zeitstrahl mit der Jahreszahl 2038.

Und hier ist das erste Thema Auswirkungen des Klimawandels nehmen immer unberechenbare Formen an. Ernteausfälle wird es geben, Dürren, Fluten und unberechenbare Jahreszeiten. Ja, da haben wir uns ein bisschen drauf geeinigt und haben halt gesagt, Wir wollen ja irgendwie unsere Menschen, die in unserem Science-Fiction-Universum durch die Gegend laufen und dort leben, auch vor Herausforderungen stellen. Und wir sehen natürlich ganz klar auch Entwicklungen, die immer schlimmer werden, die wir auch in diesem Zeitstrahl mit einfließen lassen wollen. Auch wenn wir nicht immer eine spezielle Konzeptfolge jetzt zum Klimawandel oder sowas machen. Aber wir sehen, das ist ein so wichtiges Ereignis, das immer schlimmer wird. Das merkt man auch tatsächlich. Also wir merken das dann so... Eigentlich im Privatleben, dass man denkt, kann das sein, dass das wirklich immer krasser wird? Man fühlt es schon deutlich und es ist auf jeden Fall ein Thema, was wir mit einbringen wollen, dass die Auswirkungen des Klimawandels im Laufe der Zeit immer schlimmer werden. Und hier startet es eben im Jahr 2038.

Und ich sage mal, das passt. Also da möchte ich nochmal einmal den Hook zu Niklas geben. Du hast ja gesagt zu den Visionen der Jetzt-Zeit und zu unseren Visionen im Zeitstrahl. Naja, wenn Amerika gerade entscheidet, aus den entsprechenden Klimaabkommen rauszugehen und immer mehr Leute behaupten, der menschengemachte Klimawandel, den gibt es eigentlich nicht und wir verfolgen jetzt eigentlich nur unsere Wirtschaftsinteressen, dann sind wir, glaube ich, dieser Vision gar nicht so fern. Es könnte sein, dass das nämlich alles noch viel schlimmer wird.

Das sehe ich ganz genauso. Wenn ich mir jetzt auch mal die Jetztzeit angucke, ich meine, Orte und ich, wir leben in einer Stadt, die tatsächlich vor zwei, drei Jahren getroffen wurde von einem Tornado. Und das kann man sich gar nicht vorstellen. Also wenn ich als Kind den Film Twister gesehen habe, habe ich mir gedacht, ach ja, guck mal, das ist in den USA, kann dir nicht passieren. Ich habe selber als Kind und Jugendlicher sehr viel Zeit in den USA verbracht, habe Hurricanes erlebt. Das ist wirklich nicht lustig, aber so ein Tornado selbst zu erleben und die Auswirkungen davon, also ich habe ihn nicht gesehen, ich habe nur mitbekommen, was um mich herum passierte, dann lässt einen das Angst und Bange werden. Und deswegen ist dieser Schritt logisch, Ja, der kam auch irgendwie ganz intrinsisch von uns, dass wir irgendwie gesagt haben, komm, lass uns bitte jetzt nicht groß über Klimawandel im Götterkomplex Podcast quatschen, aber lass uns das auf jeden Fall als Phänomen unbedingt mit aufnehmen und dann eben ja auch Impulse für die Zivilisation geben, die sich mit diesem Phänomen auseinandersetzen muss. Das soll es ja eigentlich sein. Wir wollen ja nicht die richtig krasse Vision, wie sich alles in Wirklichkeit entwickeln wird, skizzieren, sondern wir wollen ja auch sagen, hier sind Herausforderungen der Gesellschaft. Also da wird auch noch einiges kommen im Zeitstrahl, wo wir Dinge einfließen lassen, wo wir sagen, komm, das ist spannend als Phänomen, damit die Gesellschaft damit umgeht. Ja, aber das zum Klimawandel.

Grobe erste Auswirkungen des Klimawandels sind spürbar, deutlich spürbarer.

Also 2038 sind wir gerade. 2038, ja. Aber vielleicht auch noch mal an die lieben Zuhörerinnen und Zuhörer da draußen, wir haben das auch deswegen mit aufgenommen, weil wir fest davon ausgehen, dass zum Beispiel Despoten, Diktatoren oder was auch immer, die sterben irgendwann. Wenn es dumm läuft, können sie noch ihren Erben installieren oder irgendwie eine Weltanschauung prägen. Aber dieses Klimawandel-Ding wird die Menschheit einfach so massiv in sämtlichen Bereichen beeinträchtigen, dass es für uns schon essentiell war, das hier auszubenutzen. Und wir haben in 2042, wir gehen jetzt auch gar nicht weiter darauf ein, es wird auf jeden Fall erhebliche Auswirkungen geben. Und in 2042 ist sozusagen die Antwort der Menschheit, Menschheit, dass ein erstes KI-Modell der vierten Stufe live geht. Die vierte Stufe, das hatten wir, oder der vierten Generation, nee, Generation nicht, der vierten Stufe, glaube ich doch, Stufe. Und da hatten wir gesagt, dass das eine KI ist, die wirklich komplexe Probleme eigenständig durchdenken kann und Lösungsoptionen schafft. Und das Besondere ist, warum das hier so eine Gemarkung ist. In unserem Zeitstrahl 2042 ist es also möglich, dass diese KI an den Start geht und sie wird einiges verändern. Sie wird den Grundstein für zukünftige bahnbrechende Technologien legen.

Und zwar wird es neue Ansätze für Fusionstechnologien geben. Also diese ganzen Versuche, die es jetzt auch schon gibt mit Fusionstechnologie ist in unserer Götterkomplexwelt, führen die zumindest 2042 noch nicht zum Erfolg. Dafür bedarf es dann erst einer KI, die neue Ansätze hier generiert. Ebenfalls wird es einen Technologieschub im gesamten agrarwirtschaftlichen Raum geben. Damit meinen wir ganz konkret, dass wir durch den Klimawandel versteppende Böden sehen, zum Beispiel Dürreperioden machen einfach Land unfruchtbar und es werden Alternativen gesucht, um die steigende Weltbevölkerung nach wie vor mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Auch da liefert die KI entsprechende Ansätze. Und ... Generell gehen wir davon aus, dass es dann um 2042 herum nochmal einen starken technologischen Push geben wird für die Menschheit.

Ich möchte einmal ganz kurz ergänzen, was mir gerade auffällt, was ich super spannend finde.

Du hattest so gesagt, das ist der Kampf gegen die Klimakatastrophe und die KI entwickelt eventuell Fortschritte und Alternativen, diesem Phänomen entgegenzutreten. Und da ist mir gerade auch, weil ich auch so gerade den Weltbezug zur Jetzt-Zeit so sehe und denke, ja, KI ist jetzt das große Ding.

Es passieren jetzt gerade die Dinge, dass sich große Firmen unter einem Deckmantel oder also zusammenbringen oder gerade wenn man so nach Amerika guckt, wen Trump jetzt gerade so um sich herum versammelt. Da sind viele Privatunternehmer da und auch KI-Player, Social-Media-Player und ich finde, das soll nicht so klingen, dass die KI kommt daher und wird das nette Heilmittel und diese Technik ist jetzt da und wir können sie wunderbar nutzen, sondern da stecken auch einfach simple wirtschaftliche Interessen hinter, dass man sagt, ach guck mal, die KI kommt jetzt mit verschiedenen Techniken daher und ich als Unternehmer kann mir damit mein Unternehmen weiterfinanzieren oder kann halt eben eine neue globale Abhängigkeit von KI schaffen. Also das sind so Dinge, die man da mitdenken kann. Also nicht falsch verstehen, dass wir so denken, ach cool, jetzt ist KI da und KI löst jetzt das Klimawandelproblem, sondern eigentlich steckt da auch wieder sehr viel Menschlichkeit drin, Viel Storytelling für Machtgier und Missbrauch fällt mir da so ein.

Du musst dir ja nur vorstellen, die Hälfte der Weltbevölkerung darbt an Lebensmitteln. Die Hungerskrisen werden wesentlich größer. Auch die abwechslungsreichen Nahrungsprodukte gehen zurück. Du kannst irgendwie noch überleben, aber es wird alles teurer. Und dann schaffst du eine KI, die eine Technologie entwickelt, um die gesamte Menschheit mit Nahrungsmitteln zu versorgen. was meinst du, wie reich du da werden kannst? Ja, das ist klar. So wie mit Corona und den Masken. Also wenn man jetzt mal so... So den Gedankensprung macht. Ja, nur ich glaube, um ein Vielfaches potenzierter. Genau, genau, viel, viel krasser, aber diese Phänomene haben wir ja gesehen und so lassen sie sich auch denken und so lassen sie sich auch, glaube ich, super erzählen, dass man da sagt.

KI auf der einen Seite als Heilsbringer und auf der anderen Seite als der abhängigkeitsmachende Faktor, weil wir es in den Vorzeiten schon so verbockt haben. Du hast ja auch gesagt, Philipp, im Prinzip geht es ja auch darum, die Auswirkungen der Klimakatastrophe. Der Point of No Return ist schon überschritten. Wir können nichts mehr ändern. Ich meine, wir haben heute, am heutigen Tage, die Eröffnung der KI-Konferenz in Europa in Paris, wo Europa irgendwie versuchen möchte, auch irgendwie Teil dieses internationalen Games zu sein und sich aber trotzdem multilateral mit anderen Staaten zu verschränken. Und das spielt jetzt in unserer Story, oder spielt uns in die Story quasi positiv rein, muss ich ganz ehrlich sagen. Also das ist eine Entwicklung, die wir da zeichnen, die halt nachvollziehbar ist, die auch gerade passiert. Gehen wir weiter. 2050, in dem Jahr sind wir jetzt, da kann mithilfe der KI ein Durchbruch in der kontrollierten Fusionsenergie passieren. Das wird auch passieren. Das heißt, es gibt erste experimentelle Fusionskraftwerke, die sowas wie eine Ära sauberer und nahezu unerschriftlicher Energie einleiten, aber trotzdem noch nicht für alle verfügbar macht. Parallel dazu müssen wir aber feststellen, dass die Wetterextreme immer krasser werden. Das heißt, die Dürreperioden nehmen immer zu Fluten, unberechenbare Jahreszeiten, die Erträge in der Landwirtschaft sinken, Hungersnöte, Ressourcenknappheit, also im Prinzip all das, was schwarz gemalt ist, das nehmen wir jetzt auch mal und das passiert.

Das Problem ist nur, dass obwohl wir jetzt fortschrittliche Technologie durch diese neue KI haben, gibt es natürlich einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Nationen. Das heißt, im Einsatz fortschrittlicher Technologien und KI der vierten Generation gibt es jetzt einen Einsatz in der Landwirtschaft. Es wird viel Geld damit verdient, aber es beginnt auch ein Wettlauf und der führt zu einer Eskalation der Spannung zwischen den Nationen und könnte oder wird auch den Beginn eines Krieges letztendlich herleiten. Also der Beginn eines Krieges quasi durch die Unfähigkeit der Staaten auf globale Bedrohung überhaupt koordiniert zu reagieren. Das ist ja etwas, was wir jetzt auch gerade erleben.

Wir haben alle irgendwie ein Interesse daran, dass es uns gut geht, aber halt nicht global gedacht. Das können wir anscheinend irgendwie nicht. Sondern jeder brödelt sich mit seinen Verstrickungen, die er da hat, irgendwie so ein eigenes Suppchen. Und das könnte letztendlich, auch wenn wir viel Energie haben, natürlich auch zu Konflikten und Krisen führen. Und das wollen wir auch. Das heißt, die Stimmung wird schlechter. Die Menschen, die an einer Tafel sitzen, diese Anzahl der Menschen wird kleiner. Und so gehen wir eigentlich eher sehenden Auges in eine wirkliche Krise.

Gleichzeitig passiert am anderen Ende der Welt, nämlich in Südamerika, was ganz außerordentlich ist. Der katholische Priester Francisco Xavier Almeida entwickelt nämlich seine Kosmogenese, entwickelt sein Werk, das ist basiert auf dem Werk des verstorbenen Jesuitenpaters Teilhard de Jardin. Der ist schon 1955 verstorben und der katholische Priester Francisco Xavier Almeida entwickelt dann eben die Lehre der Kosmogenese. Die Kosmogenese ist eine zunächst mal katholische, also nein anders, er ist ein katholischer Priester, aber entwickelt eine Glaubenslehre, so könnte man das vielleicht sagen.

Die den Begriff Kosmos und Ursprung einfach nochmal etwas allgemeiner formuliert. Und damit findet er praktisch die religiöse oder geistige Antwort auf die Probleme dieser Zeit. Also er trifft dabei auf den, in Anführungsstrichen, oder im wahrsten Sinne des Wortes, auf den fruchtbaren Boden der nicht fruchtbaren Böden. Also der fruchtbare Boden der Geister, der Menschheit, die wirklich leiden. Da trifft er einen Nerv und er entwickelt eben diese Leere, die genau das eben anprangert und das ist tatsächlich, könnte das Beginn, der Beginn eines Großen.

Von etwas Großem sein. Ein weiterer kleiner Keim für größere Geschichten.

Definitiv. Also hier geht es los. Im Übrigen ist diese Idee der Nova-Kosmogenese eine Idee eines Zuhörers von uns, der die Geschichte eingereicht hat. Und wir haben die Geschichte auch tatsächlich hier im Götterkomplex-Podcast auch schon rausgehauen. Also wenn ihr euch dafür interessiert, dann sei euch doch gerne diese Episode wärmstens ans Herz gelegt. Das ist eine wirklich coole Geschichte. Kann man nicht anders sagen.

Springen wir aber weiter in der Zeit. Wir sind jetzt im Jahr 2055, Orti. Ganz genau. Und da geht es so langsam los. Über Fusionsenergie hatten wir schon gesprochen. Das ist so langsam, wird es immer heißer, mit Fusionsenergie zu arbeiten. Und das stellt dann jetzt die internationalen Kooperationen auf den Plan, die aus staatlichen Raumfahrtorganisationen und privaten Raumfahrtunternehmen zusammen unter einer Flagge beginnen, den Weltraum für sich zu erobern und vor allem damit beginnen, den Mond zu kolonialisieren. Wir hatten ja auch in unseren Folgen darüber gesprochen, dass auf dem Mond vor allem Helium-3 zu finden ist. Und Helium-3 ist auch ein sehr, sehr, sehr wertvoller Rohstoff, einer der wertvollsten, den es überhaupt gibt. Und den kann man vor allem hervorragend nutzen für Fusionsenergie und für Weiterentwicklung in der Fusionsenergie, für ertragreichere Fusionsenergie und für noch sauberere Fusionsenergie. Und das ist sozusagen...

Der Weg auch wirklich dahin, diesen Stoff dauerhaft nutzbar zu machen. Und für uns auch dahintergehend die Idee, wir brauchen auch einen Katalysator, damit der Weltraum ja auch kolonialisiert wird, trotz dass es den Klimawandel gibt und trotz dass es jetzt auch sehr viele Spannungen gibt. Sondern da haben wir halt eben überlegt, wie kriegen wir das hin.

Dass trotzdem Raumfahrt und die Kolonialisierung des Weltraums im Prinzip in Gang geschmissen wird. Und das möchten wir auch hierüber eben begründen, dass eben Helium-3 auf dem Mond eher einfacher zu finden und zu raffinerieren, zu raffinieren, ne? Philipp, du hast es so. Raffinieren, dann war das. Raffinieren, glaube ich. Zu raffinieren, ja. Also zu erzeugen, weil es dort in natürlicher Form vorkommt und auf der Erde eben sehr, sehr schwer ist, herzustellen oder auf Basis des Erdvorkommens nutzbar zu machen. Und damit haben wir einen kleinen Katalysator für die Erkundung des Weltraums geschaffen. Und hier auch wieder einfach die Motivation des Geldverdienstes. Also wenn du derjenige bist, der die ganze Menschheit mit Energie versorgen kannst, oder zumindest große Teile der Menschheit mit Energie versorgen kannst, Und zwar als Typ, der es halt einfach als Investment geschafft hat, auf dem Mond das Zeugs abzubauen. Well, unermesslicher Reichtum, könnte man meinen. Ja, die Herleitung ist ziemlich cool. Das heißt also, wir haben ja eine neue KI, die gibt uns die Möglichkeit, in der Fusionstechnik weiter voranzukommen. Der Mensch hat jetzt Bock, den Mond zu besiedeln.

Das geht zurück auf Motivation, die wir ja jetzt gerade schon haben. Es ist ja geplant, das sogenannte Lunar Gateway zu bauen. Das soll ja eigentlich so eine Zwischenstation sein, um zu dem Mars zu kommen. Wir haben diese Idee einfach mal ein bisschen weiter gesponnen, und haben gesagt, nee, auf dem Mond gibt es ein bisschen mehr. Und das ist jetzt tatsächlich auch interessant für die Menschheit. Ja, tatsächlich kann man ja, also da können wir immer noch Referenzen tatsächlich zu unserer heutigen Welt sehen. Also die ESA hat doch vor kurzem, ich muss das nach, ich packe es euch nicht schon, aber die ESA hat vor kurzem hier in Köln Moon 2 oder so ähnlich heißt das eröffnet. Das ist eine riesige Halle und das ist tatsächlich eine Mond-Simulation.

Wo Astronauten zukünftige Mondmissionen trainieren können. Also die haben ein sehr komplexes, fand ich super spannend, ein sehr komplexes System aus Kabeln an der Decke, sodass, wo Menschen drangehangen werden können, um die Schwerkraft auf dem Mond zu simulieren. Also da wird ganz aktiv wirklich schon vorangeschritten, um die dauerhaften Stationen auf dem Mond zu planen, klar. Und wenn dann Rohstoffe gefunden werden und wir eh schon da sind, ist das, glaube ich, ein No-Brainer, diese Rohstoffe dann zur Erde zu transportieren. Ich finde es geil, das ist quasi eine ESA-Trampolin-Halle. Vielleicht sei es uns an der Stelle auch einmal so ein bisschen erlaubt, das können wir ja auch für die neueren Zuhörerinnen und Zuhörer ruhig einmal einfließen lassen, dass wir hier auch wirklich eine starke Themenreihe auch gemacht haben zum Thema Kolonialisierung des Weltraums und speziell auch über Helium-3 und die Kolonialisierung des Mondes. Wir haben da auch mit Weltraumarchitekten in dem Kontext sogar gesprochen. Wirklich stöbert mal in unseren Folgen. Den genauen Folgentitel, den habe ich jetzt nicht im Kopf. Nur vielleicht können wir diesen Zeitschall auch ein bisschen nutzen, um vielleicht an der einen oder anderen Stelle auch zu sagen, wenn ihr darüber mehr wissen wollt, wir haben dazu Folgen gemacht. Und die findet ihr, weil das ja sozusagen jetzt so die Kurzform auch von unseren geistigen Ergüssen ist, die wir uns erarbeitet haben aus den zwei Jahren.

Sei vielleicht an der Stelle nochmal liebevoll erwähnt, einfach damit man auch so ein bisschen das eigene, was wir so in den zwei Jahren quasi so geschaffen haben, ja, auch nochmal so ein bisschen darlegen können. Absolut, absolut. Camping auf dem Mond heißt die. Genau, Recap ist immer cool und jetzt kommen wir mal wieder kurz zurück. Wir befinden uns immer noch im Jahr 2055 und die Entwicklung der Nova Cosmogenese, die schreitet voran, denn der Der Priester Almeida, der hat ja diese Almeida.

Der hat nun mal diese Lehre entwickelt und die wird jetzt aber von der katholischen Kirche abgelehnt und seine Bücher werden verboten. Und das Ding ist aber, dass die Lehre von Almeida gerade in Südamerika zu ganz vielen Anhängern führt. Denn die neue KI, die da ist, die letztendlich auch die Landwirtschaft nach vorne treiben soll, die treibt immer mehr Menschen auch in diese KI-Skepsis. Denn es geht hier um Genpflanzensaaten, neuartige chemische Düngerstoffe, die durch die KI entstehen, also durch die Möglichkeit, damit zu arbeiten. Und das tut aber nicht allen gut. Man hat so ein bisschen das Gefühl, es schadet aber auch mit unter den Menschen. Also das ist eher so ein Gefühl. Und diese wachsende Skepsis auch gegenüber einer KI und deren Errungenschaften, die führt letztendlich dazu, dass viele Menschen in Südamerika, gerade im Umfeld von Almeida, sich dieser neuen Lehre anschließen. Auch sowas wie eine KI-Kritik entsteht da und zwar von der Basis her. Also nicht von oben nach unten Wissenschaftler, die sich Sorgen machen, sondern tatsächlich eher von unten nach oben. Ja, die Idee war ja hier so ein bisschen, dass die KI eben, genau Niklas, was du gerade sagtest, eben neue Düngemethoden, neue Genpflanzen, einfach neue Möglichkeiten der Agrarwirtschaft gibt.

Ermöglicht, dass aber schon relativ schnell einige Anzeichen darauf hindeuten, dass diese starke Nutzung des einst fruchtbaren Bodens dazu führt, dass der Boden noch viel schneller und noch viel stärker ausgelaugt wird, wenn nicht sogar vergiftet wird. Das deuten so einige Anzeichen darauf hin. Das ist vor allem so ein starker Punkt, der die Menschen in die Arme von Almeidas Lehren treibt. Und vielleicht könnten wir ergänzen, das hatten wir in den letzten KI-Folgen auch vor allem in Niklas so schön dargestellt, diese Angst und Skepsis vor KI im Allgemeinen, die nicht immer klar begründet ist, aber auch, wir hatten ja auch über die Veränderung auf dem Arbeitsmarkt gesprochen. Und jetzt kommt da eine rasante Entwicklung und jetzt kommen da irgendwelche superreiche Unternehmer, die verändern auf einmal den Arbeitsbereich und ich meine, hier kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sehr, sehr viele traditionelle Menschen dann auch sagen, was soll das, so geht das nicht und so macht man es nicht und dass solche Entwicklungen viel, viel schneller gehen, was die Skepsis angeht. Wenn man wirklich sieht, Moment mal, hier flitzen jetzt vielleicht irgendwelche autonomen Drohnen über das Feld und irgendein reicher Unternehmer hat jetzt hier Land gekauft und die machen jetzt hier Dinge, die nehmen hier was weg.

Das sind natürlich auch neben dieser allgemeinen Skepsis, dass das eben dann ja auch keine Naturpflanzen mehr sind sondern durch die KI, durch Gene veränderte Pflanzen, dass das halt einfach wirklich diese Lehre nach vorne katapultiert, dass immer mehr Menschen sagen, das wollen wir hier nicht.

Die Designerpflanze von den Designerbabys zu der Designerpflanze Ja, das haben wir auch schon Und ich kann mich daran erinnern, meine Mutter ist mal früher stark in der Politik unterwegs gewesen und bei uns hier im Landkreis gab es in den 90er Jahren eine fette Diskussion darüber, welche Felder und welche Flächen probehalber für genmodifizierte Pflanzen zur Verfügung gestellt werden. Und da hat man von der konservativen Seite her ganz viel Gegenwind bekommen, da kann ich mich noch dran erinnern.

Klar, wir wissen, es geben modifizierte Pflanzen, es gibt auch die Idee zu sagen, wie können wir denn auch Böden, die nicht so viele Nährstoffe haben, besser nutzen und so weiter. Aber das, was dann am Ende dabei rauskommt, das sind ja langfristige Geschichten, die können wir ja gar nicht so absehen. Und da kann ich diese Skepsis schon ganz gut verstehen. Zumal vielleicht dann auch Unternehmen nicht wollen, dass gewisse Ergebnisse nach oben geschwemmt werden, weil vielleicht doch gewisse Dinge schädlich sind für den Menschen und so weiter. Ja, was meinst du, wie viele Unfälle da irgendwie auch passiert sind, die dann vertuscht werden und sonst irgendwas. Irgendjemand ist mit irgendwas in Kontakt gekommen und das darf bloß keiner wissen. Finde ich, also du kannst es, ich finde das hast du so schön hergeleitet, selbst aus der Lokalpolitik. Wenn man jetzt, wie ist das schon hier, keine Ahnung, jetzt kommen irgendwelche Windräder, das muss jetzt gemacht werden, das will ich doch schon vor meiner Haustür nicht haben. Jetzt kommt noch irgendjemand da um die Ecke und möchte den Boden verändern und zwar nicht mehr mit natürlichen Pflanzen, sondern mit veränderten von irgendwem. Die kommen auch noch aus Amerika und weiß ich nicht was oder wo auch immer.

Da muss man eben nicht, obwohl es in Südamerika spielt, aber es ist ein Phänomen, was wir alle kennen. Ja, es spielt also die Tatsache, diese Übernutzung der Böden in unserer Vision 2055, die passiert natürlich weltweit oder überall da, wo es nötig ist, wo aufgrund von dürren oder anderen Naturereignissen die Böden eben ausgelockt sind, passiert eben dieser Schub der fortschrittlichen Agrarwissenschaft. Nur halt in Südamerika ist eben unser Priester Almeida unterwegs und verbreitet da seine Lehren. Und da ist sozusagen die Keimzelle dieser schönen neuen Religion, wobei es aktuell einfach nur eine Bewegung ist. Das muss man auch... Das hast du gerade so schön gesprochen, Philipp. Wir machen jetzt nämlich den nächsten Sprung und zwar in das Jahr 2058. Drei Jahre später. So ist es.

Die Weltraumkolonialisierung schreitet dahingehend weiter voran, dass es nun tatsächlich autonome Bergbauanlagen für Helium-3 gibt. Es gibt wahrscheinlich noch nicht so richtig viele, sondern vielleicht auch zum Teil erst nur im Testbetrieb laufende autonome Bergbauanlagen. Aber sie zeigen, dass das Ganze eben funktioniert und tatsächlich die ersten erfolgreichen Rücktransporte von Helium-3 zur Erde gelingen. Und diese Transporte markieren eben nun wirklich den Wandel der gesamten menschlichen Energieversorgung, weil jetzt klar ist, mit welchen Kosten man zu rechnen hat, das Investment ist klar, sodass also wirklich zunehmend stärker private Investoren reingehen, um zu sagen, ey Leute, ich mache das Ding jetzt hier, ich kalkuliere mir meine Bergbaustation und bringe Helium-3 wirklich zur Erde und wirklich in die Fusionskraft. Das ist so um 2058. Übrigens witzig, wollte ich eben noch sagen, 2058 markiert, wenn ich der deutschen Rentenversicherung glauben darf, meinen Renteneintritt. Also ich habe mir das schon ziemlich dick im Kalender markiert, muss ich zugeben.

Abgefahren. Ich freue mich eh auf den Tag, wo wir irgendwann zusammensitzen und dann mal unseren Zeitstrahl gegenchecken und sagen, ja, das ist so passiert, das ist so passiert oder das ist so ähnlich passiert. Genau.

Zwischen 2058, also die haben wir auch so ein bisschen, das sind natürlich fließende Dinge, die wir nicht immer in eine Jahreszahl koppeln, aber der Klimawandel, das schwebt immer weiter, wird immer schlimmer. Die Dürreperioden werden krasser, es wird Fluten geben, diese unberechenbaren Jahreszeiten werden immer spürbarer, was natürlich dann auch wieder den Einsatz fortschrittlichster Technologien bedingt und halt eben dann auch die großen Player, die da schon am Ball sind, natürlich dahin bringt, ihre Technologie weiterzumachen. Und diesen landwirtschaftlichen KI-Missbrauch ins Extreme zu treiben, was letzten Endes auch zu dieser krassen Übernutzung der Böden durch chemische oder genveränderte Böden und Pflanzen bedingt. Und die Katastrophe eben da auch so langsam an einen Punkt kommt, wo es dann irgendwann keinen Rückgang mehr gibt. Nahrung braucht man, da ist die Industrie, die sie uns gibt, deswegen nehmen wir sie, aber es hat halt Folgen, die irgendwann nicht mehr aufhaltbar sind. Wir gehen mal einen Schritt weiter und gehen jetzt mal in das Jahr 2065.

Und im Jahr 2065, da sind wir schon in so einer Situation, das Ganze hat sich irgendwie verselbstständigt. Man kann ja auch viel Geld mit den ganzen Themen verdienen. Also KI macht es möglich. Und natürlich auch die Erschließung der Ressource Mond. Das bedeutet aber auch, dass wir jetzt mehr Player in diesem ganzen System haben. Also mehrere Privatunternehmen dringen jetzt in den Markt für Weltraumressourcen mit ein inklusive Nahrungsmittelfarm.

Und sie sichern sich halt Monopolstellungen für den Abbau von Helium-3. Und anderen seltenen Materialien auf dem Mond. Das heißt, die ersten Handelsstreitigkeiten beginnen so langsam, so rechtliche Auseinandersetzungen über Besitzansprüche und Abbaurechte entstehen. Übrigens total spannend, wir haben in diesem Zusammenhang relativ am Anfang unserer Reise im Götterkomplex mal einen Gast hier gehabt, das war Helen Haas. Sie beschäftigt sich wirklich sehr explizit mit dem Thema Weltraumrecht. Und da haben wir einfach mal gefragt, wem gehört denn der Mond eigentlich? Und Fakt ist, auch wenn du da eine Flagge reinhaust, eigentlich ist der Mond Public Domain. Das heißt, alles was... Bis jetzt. Ja, bis jetzt, natürlich. Die Frage ist, wie kann man denn seinen Anspruch letztendlich geltend machen? Darüber haben wir wirklich auch lange diskutiert. In unserer Vision sieht es tatsächlich so aus, dass Claims abgesteckt werden und man versucht, die wirklich nicht so häufig vorkommenden Stellen, wo Helium-3 abgebaut werden kann, zu erschließen. Das sorgt hier natürlich für Auseinandersetzung und da muss jetzt irgendwie so ein rechtlicher Rahmen her. Und dieser Rahmen, da wird auch tatsächlich gesetzt. Man schafft es, eine sogenannte neue Weltraumkonvention zu ratifizieren und zwar auf einer übergeordneten Ebene. Das könnte eine UN-Ebene sein zum Beispiel. Und man versucht jetzt den gerechten Zugang.

Auch den nachhaltigen Nutzen von Ressourcen zu gewährleisten. Kurzer Recap. Ich habe ja erzählt, dass heute der KI-Gipfel in Paris beginnt. Und im Vorfeld dieses Gipfels haben sich schon mehrere Drittstaatenländer zu Wort gemeldet und haben darauf hingewiesen, dass es wichtig wäre, gerade im Blick auf die EU, die ja jetzt auch ganz viel Geld in das Thema investieren möchte, dass auch diesen Ländern, die vielleicht auch nicht so viel Kohle haben, trotzdem der Zugang zu diesen Technologien nicht verwehrt wird. Das heißt, die haben jetzt schon Schiss, dass sie den Anschluss halt nicht verlieren und ich kann mir halt vorstellen, dass hier genau das passiert, dass man sagt, hey, pass auf, wir brauchen irgendwie eine gerichtere Verteilung dieser ganzen Geschichte, weil die Spanne, die wir ja haben zwischen Arm und Reich ist mittlerweile so krass.

Dass wir es eigentlich kaum noch verantworten können. Das passiert ja immer wieder in der Menschheitsgeschichte, gerade nach schlimmen Katastrophen wie beispielsweise im Zweiten Weltkrieg. Hier sind wir jetzt an dem Punkt, dass wir sagen müssen, okay, wir müssen irgendwie dafür sorgen, dass der Zugang eben zu diesen seltenen Elementen wie Helium-3 für alle irgendwie möglich ist. Und das passiert tatsächlich jetzt mit dieser neuen Weltraumkonvention. Es schafft zumindest teilweise Abhilfe gegen diese monopolistischen Tendenzen. Ich habe zwei Anmerkungen dazu. Eine Sache haben wir gar nicht so explizit aufgeschrieben, halte ich aber für eine absolut logische Konsequenz. Das ist nämlich eine weitere zunehmende Militarisierung des Weltraums. Also parallel zur Industrialisierung halte ich eine Militarisierung des Weltraums für absolut wahrscheinlich und für eine logische Entwicklung. Denn natürlich möchte ein Staat, wenn er sich gerade ein Claim abgesteckt hat und dann wird er auch nach der Ratifizierung der Weltraumkonvention nicht mehr losgehen.

Glaube ich schon, dass der sich da auch zu wehren weiß, wenn jemand anders so in seinem Claim nach Mineralien graben würde. Die zweite Anmerkung, die ich hatte, Möchte ich hier vielleicht nochmal ganz generell für diesen Zeitstrahl nochmal kurz beschreiben. Wir konzentrieren uns hier aktuell, also geopolitisch, sehr auf natürlich Zentral-West-Europa sowie Nordamerika und Südamerika, weil wir einfach kapazitär nicht in der Lage waren, den afrikanischen Kontinent oder den asiatischen Kontinent mit einzuschließen. Selbstverständlich werden auch diese Kontinente partizipieren. Und was Niklas gerade sagte, dass sich jetzt kleinere Staaten auch zu Wort gemeldet haben bezüglich der Pariser KI-Konferenz, die aktuell 2025 stattfindet, kann ich mir zum Beispiel auch sehr, sehr gut vorstellen, dass einige afrikanische Staaten, ich denke da zum Beispiel, also da gibt es ja auch einige Interessensverbünde, zum Beispiel der Verbund der ostafrikanischen Staaten als Beispiel, die in Zukunft eventuell von ihrer geostrategischen Lage profitieren, nämlich davon, dass sie einfach wahnsinnig viel Sonne haben.

Und wenn man es schafft, diese Sonne nutzbar zu machen, zum Beispiel in Form von grünem Wasserstoff, den herzustellen, dass die doch zu einem gewissen wirtschaftlichen Aufschwung führen könnte und zu einer gewissen Stärke führen könnte, sodass man sich oder ich mir vorstellen könnte, was wir jetzt wie gesagt hier nicht niedergeschrieben haben in einem Zeitstrahl, Aber dass es vielleicht auch so eine afrikanische Union oder so gibt, die ebenfalls ein Claim absteckt und ebenfalls einen Weltraumbahnhof zum Beispiel in Ostafrika da installiert. Das halte ich für absolut machbar, haben wir aber explizit nicht behandelt, weil jetzt noch die gesamte Entwicklung eines ganzen Kontinents wie Afrika zu berücksichtigen, ist jetzt dann doch etwas zu krass. Vielleicht hat aber jemand da draußen von euch Interesse und fühlt sich berufen, vielleicht einfach analog zu dieser Entwicklung, die wir hier skizzieren. Vielleicht einfach die Entwicklung von ostafrikanischen Ländern oder südafrikanischen Ländern oder Asien oder was weiß ich, zu skizzieren. Da würden wir uns wahnsinnig freuen. Vielleicht haben wir irgendwann ein vollständiges Bild der Welt und vielleicht einen vollständigen Zeitstrahl der Welt, wie sich das entwickeln mag.

Ich bin mal gespannt, ob wir prophetisch genauso gut drauf sind wie die Simpsons, die immer wieder gerne zitiert werden. Der Götterkomplex hat im Jahre 2025 schon vorhergesagt, dass das und das passiert. Warten wir es mal ab. Wir befinden uns aktuell noch im Jahr 2065 und auch immer noch gibt es grundlegende Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung. Aber wir gehen jetzt einfach mal ein Jahr weiter.

Genau und da ist so der nächste Breakpoint, zumindest in Bezug auf den Weltraum, die Erstellung von Weltraumaufzügen. Dazu haben wir noch keine Konzeptfolge gemacht, aber ich glaube, das Prinzip ist hoffentlich dem meisten klar. Man stellt sich hier wirklich einen Aufzug vor, der von der Erde, also vom Boden der Erde bis in den Weltraum reicht, um einen Güter und natürlich auch einen menschlichen Transport zu ermöglichen.

Wozu wir aber eine Folge gemacht haben, ist zu Kohlenstoff-Nanoröhren bzw. So den krassen Materialien der Zukunft, die man vielleicht auch für Raumschiffbauten und Panzerungen usw. Benutzen kann. und Kohlenstoff-Nanoröhren gehören da so zu den Playern, die halt unglaublich krasse Eigenschaften haben, wie eine unfassbare Festigkeit, die sie anbieten können, um so einen Lift eventuell zu ermöglichen. Beziehungsweise in unserer Geschichte ist es so, dass diese Technik so ausbaufähig ist, dass es einen Lift vom Äquator der Erde zur geostationären Umlaufbahn eben gibt. Und diese Technologie, die revolutioniert natürlich dann auch in der Hand umdrehen, den Transport von Gütern und Personen im All. Denn, Das wissen wir auch, dass jeder Raketenstart und auch wenn sie mittlerweile ja auch sogar wieder landen können, schweineteuer ist, was den Verbrauch von Treibstoff angeht und das kann man sich über diese Technologie dann sparen und das ist halt ein unfassbarer Katalysator.

Und genau dadurch, dass das so schnell geht und revolutioniert wird, gehen natürlich dann wieder die weltweiten Diskussionen über die ethischen und rechtlichen Fragen von Weltraumindustrialisierung einher. Und diese ganze Debatte intensiviert sich wieder und da kommen wieder die großen Player, die privaten Unternehmen versus halt eben die Frage, die Niklas ja auch gerade so angesprochen hat. Wir haben alle ein Recht auf die Güter und diese ganzen Rechtsfragen, was gehört eigentlich wem und welche Güter gehören wem, die kommen vielmehr auf die Tagesordnung und hier bildet sich eben auch eine Kluft zwischen den Nationen und den nationalen Interessen und den Interessen von einzelnen Privatunternehmen über die Rechte eben an extraterrestrischen Ressourcen. Und internationale Gremien werden einberufen, um einheitliche Regelungen zu schaffen, wo natürlich wieder enorm viel Konfliktpotenzial drin steckt.

Absolut. Ich finde, diesen Punkt können wir gar nicht hoch genug hängen bzw. Fett genug markieren in dem Zeitstrahl. Ich halte diese Demokratisierung des Zugangs zum Weltraum für wichtig. Extrem fundamental. Also wenn man sich jetzt vorstellt, dass dieser Weltraumaufzug wirklich Schule macht und mehrere Staaten entlang des Äquators weitere Weltraumaufzüge bauen, dann ist es irgendwann einfach nur noch ein Katzensprung für den ganz normalen Bürger zu sagen, ja gut, komm, dann fahre ich halt auch mal eben hoch. Es wird sicherlich noch teuer sein, aber eben nicht mehr mehrere hunderttausend Euro für ein Ticket oder gar eine Million für ein Ticket, sondern vielleicht kommt man für 10.000, vielleicht kommt man für 5.000, 6.000 Euro mal mit so einem Weltraumaufzug in den Orbit. Und was das natürlich dann für die Entwicklung dieser ganzen, naja, extraterrestrischen Weltrauminustrien bedeutet, glaube ich, ist klar. Also man hat einfach eine viel, viel größere Spielfläche zur Verfügung. Und ich halte das für einen wirklich sehr, sehr wichtigen Punkt in einem Zeitstrahl. 2066, merkt euch das. Ja, ganz genau, ganz genau. Du hast gerade von einer Demokratisierung gesprochen. Ich glaube auch, dass es wichtig ist, so etwas so vielen Menschen wie möglich irgendwie zur Verfügung zu stellen, um auch eine Akzeptanz eben dieser Technologie halt zu verursachen beziehungsweise auch zu beschleunigen.

Denn wenn wir so ein Gerät bauen, der wirft ja erstmal einen fetten Schatten in meinen Vorgarten. Das heißt, die Frage ist natürlich, wo wird das ganze Ding gebaut? Und da kommt ja vielleicht wieder Afrika ins Spiel, dass man da vielleicht auch einfach einen ganz tollen Standort hat und zu sagen, nee, also genau. Da muss ich kurz sagen, da tatsächlich gibt es diese technische Einschränkung, es muss zwingend auf dem Äquator gebaut werden, sonst funktionieren diese Weltraumaufzüge nicht. Das hätte ich auch gesagt. In dem Fall ist es tatsächlich nicht so, dass man sich den Standpunkt aussuchen kann. Da gibt es nämlich nur ein paar, wo das wegen Erdrotation und Kräften und so weiter und so fort. wegen den Gesetzen der Physik an anderen Orten nicht geht. Aber letzten Endes geht es ja dann auch, also wenn man sagt, wir können dort mehrere bauen an ein paar Stellen, wer darf sie nutzen und wie darf man sie nutzen und wofür werden sie genutzt und wie werden da die Zugänge geregelt. Das ist ja das Konfliktpotenzial neben der allgemeinen Frage, welches Recht hat der Mensch im Weltraum?

Natürlich. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass so ein Teil zum Beispiel mitten in Afrika gebaut wird, da wo der Äquator durchläuft, dann ist natürlich das Land, in dem dieses Teil steht, furchtbar wertvoll auf einmal, weil von dort ja alle Güter von A nach B müssen. Und so verschieben sich Grenzen. Total, absolut. Ja, so verschieben sich mitunter auch Grenzen. Und dann steht vielleicht noch so ein Ding in Südamerika, dann steht vielleicht so ein Teil noch irgendwo in Asien. Ich hab gerade nicht im Kopf, welche Länder auf dem Äquator sind, aber das könnte nochmal die Karten neu mischen.

Und nicht umsonst, es gibt ja tatsächlich einige Science-Fiction-Erzählungen, die zum Beispiel auch Namibia, Namibia ist Quatsch, die Kenia stärker in den Fokus rücken. Kenia ist ein relativ großes Land in Ostafrika. Was meine ich, oh Gott, ich hoffe, ich erzähle jetzt keinen Mist, aber ich meine, es müsste, hat Teile, die auf dem Äquator liegen, beziehungsweise der Äquator führt durch Kenia. Es liegt direkt an der Küste, also guten Zugang zu den Weltmeeren. Es liegt auch noch, wie gesagt, im Osten und vielleicht noch nicht in Ostafrika, aber das vereinfacht Raketenstarts, weil eigentlich müssen ja Raketen fliegen ja immer entgegen der Erdrotation hoch, also Staaten immer gehen Osten. Also es gibt so ein, zwei strategische Komponenten, geostrategische Komponenten, die Kenia als vielversprechenden Kandidaten tatsächlich sehen, zu einem etwas größeren oder bedeutenderen Staat heranzureifen.

Klugscheißen um kurz vor elf. Ich finde das aber cool, weil ich finde, dieser blinde Fleck auf unserer Karte, nämlich Afrika, da wird für mich gerade immer interessanter. Also hier nochmal der Appell an die Hörerinnen und Hörer da draußen, wenn ihr Bock habt, mal die Geschichte Afrikas innerhalb dieses Zeitstrahlkontextes zu erzählen, dann feel free. Da ist tatsächlich noch ganz viel Platz. Kann man nicht anders sagen. Wir machen mal einen Schritt weiter. Wir gehen jetzt in das Jahr 2070, also vier Jahre später. Denn wir betreten jetzt die 2070er Jahre. Es ist das Jahrzehnt der Weltraumindustrialisierung. Das wird man auch später tatsächlich so festschreiben. Also natürlich geschieht Geschichtsschreibung immer im Rückblick. Aber es wird auch den Menschen klar, mit den Weltraumaufzügen und den Bestrebungen von verschiedenen Ländern, Konsortien, Unternehmen, wie auch immer, ist eine Bewegung in Gang geraten, die nicht mehr aufzuhalten ist. Und der Fokus dreht sich auch innerpolitisch in kleineren Staaten ganz viel um diese Themen.

Das heißt, wie kommen wir an die Ressourcen und so weiter und so fort. Wir haben hier jetzt allerdings noch einen anderen Weg, der gegangen wird. Wir haben gerade erzählt, es gibt eine Mondbasis und die ist jetzt so in unserer realen Zeit, also jetzt gerade geplant als Lunar Gateway quasi als Tor zu anderen Himmelskörpern. Und das passiert in diesem Jahr 2070 nämlich auch, denn man schaut jetzt mit recht ambitionierten Bergbaubestrebungen Richtung andere Himmelskörper, nämlich zum Beispiel Asteroiden oder aber auch Himmelskörper, die sich innerhalb unseres Sonnensystems befinden und dann schaut man mal, was gibt es denn da eigentlich für nette Sachen und da geht es los. Das heißt, wir sind jetzt außerhalb des Erdorbits, wir sind außerhalb des Mond-Erde-Systems und naja, da wo Geld ist, gibt es auch Möglichkeiten, das sehen wir ja auch gerade in den USA oder auch in China.

Man fängt jetzt an und sagt, pass auf, wir gehen einen Step weiter. Wir versuchen uns hier irgendwie einen Vorteil auszubauen und fangen jetzt mal an zu schauen, wo können wir denn Asteroiden farmen in irgendeiner Form? Also man schickt erst mal Sonnen hin, guckt, was ist denn da eigentlich? Aha, ein paar Metalle in seltener Erden, vielleicht sogar irgendeine Form von Energiequelle, die wir für unsere Kernfusionskraftwerke nutzen können und fängt da an, so langsam Bergbau zu betreiben. Wir sind so die in den ersten Zügen, das sind so die Geburtswehen. Aber man kann festhalten, die 20, 70er Jahre, ist der Beginn des Jahrzehnts der Weltraumindustrialisierung. Auch nochmal entfacht dadurch, dass man jetzt so viel Güter mal eben nach oben transportieren kann mit dem Weltraumliften und man wahrscheinlich sich auch vorstellen kann, dass die kompletten Raketentransporte eben überfällig werden oder man auch Raketen dann im Orbit halt baut und die Hürde ist halt einfach nicht mehr so krass. Das ist so das Ding, ab da kann es wirklich losgehen und dann wird es halt eben auch für andere spannend, die sagen, wir können uns das jetzt wirtschaftlich leisten, da auch mitzumachen. Was vorher vielleicht nur einzelnen Bigplayern vergönnt war, ist durch eben einen technologischen Fortschritt für andere dann auch möglich.

Finde ich da auch noch mal spannender, dass man sich das auch gut mit diesem Bergbau, beziehungsweise mit der Errichtung von den Weltraumliften halt auch herleiten kann. Das denke ich auch. Ich glaube, das ist nicht zu vernachlässigen, was Weltraumlüfte, mal angenommen, wir hätten drei Stück mittlerweile, oder die gerade gebaut werden, einer ist vielleicht schon fertig, was die letztendlich für einen Impact haben auf die Möglichkeit, Menschen für einen längeren Zeitraum nach oben zu schicken. Ja, und Material, eben das ganze Material, wenn du sagst, hey, ein Raketenstart da und da für die und die Mission ist viel zu teuer und dann sagt man, ja, es ist jetzt halt eben nicht mehr so und andere kommen und sagen, ja, jetzt können wir mitmachen. Ja, ganz genau. Ich sehe auch zum Beispiel absolut, das ist auch der Zeitpunkt, so die 2070er diesen Jahrhunderts sehe ich tatsächlich auch wirklich als Punkt, wo dann erste Weltraumindustrien im Sinne von Weltraumfabriken entstehen werden, wo zum Beispiel auch dann Teile von Raumschiffen gebaut werden können, von Sonden gebaut werden können. Also tatsächlich sehr, sehr spannend. Wir haben tatsächlich in den ganzen 2060ern noch nicht mehr über unseren Priester Almeida gesprochen. Das wollte ich noch ganz kurz hier anmerken, denn 2070 markiert auch ein interessantes Jahr in der Entwicklung des Glaubens, in der Entwicklung der Kirche, denn es ist so, dass der.

Oder die Almedisten, wie sie sich jetzt mittlerweile nennen. Also der Almeda hat eine ziemlich große Gläubigenschar um sich gescharrt. Also man kann diese Gruppierung jetzt eigentlich nicht mehr wirklich ignorieren. Also der Hinterletzte hat mittlerweile von den sogenannten Almedisten gehört. Und tatsächlich kommen sie einer Exkommunizierung der katholischen Kirche zuvor, indem sie sich selber einfach abspalten. Und wirklich mittlerweile so viel Anhänger haben, so viel Power einfach im Rücken haben, dass sie sich selber einfach kosmogenetisch-katholische Kirche nennen. Also die KKK gründet sich 2070, die katholisch-kosmogenetische Kirche, mit Francesco Savier Almeida als Generaloberer. Und sie hat ihren Hauptsitz in Corumba.

So ist das. Worüber wir auch schon länger nicht mehr gesprochen haben, ist die Entwicklung der KI. Und da wollte ich nochmal einen Rückgriff machen. Diese ganze Bergbaubestrebung und sonst was, alles was wir da so im All haben. Wir haben es hier auch nicht drin stehen, aber hier könnten wir uns doch nochmal ein Vermerk machen, weil wir so oft darüber gesprochen haben und Philipp auch in der vorletzten Episode von uns ja auch eine Vision vorgestellt hat, in der KI eben gerade solche Prozesse wie Bergbau und das Errichten von Raffinerien und sowas autonom auch regelt. Also wir stellen uns jetzt hier nicht unbedingt klassisch Bergbauarbeiter vor, die ins All geschickt werden oder du hattest gerade den Bau von Sonden, von Raumschiffen und sowas angesprochen. Hier könnten wir gut auch eigentlich nochmal sagen, das wird durch die Entwicklung im Bereich Robotik und KI größtenteils autonom gemacht.

Könnte man sich auf jeden Fall sehr gut vorstellen. Schreibt da doch mal eben kurz so einen kleinen Hint rein. Sehr schön. Also liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ihr seid gerade live dabei, wenn wir diesen Zeitschreiter weitern. Ja und mit Blick auf die Uhr. Wir sind hier schon eine ganze Weile am Reden und ihr merkt, es macht uns gerade furchtbar viel Spaß, euch das vorzustellen, was wir hier gerade zusammengeschrieben haben. Wir sind noch auf der Erde. Der Mensch fängt gerade so ein bisschen an, sein Umfeld zu erobern. Wir haben Spannungen zwischen Staaten, zwischen Unternehmen, Konzernen.

Zwischen Privatleuten, zwischen Glaubensgemeinschaften, die, auch wenn Lösungen geboten werden, nicht so wirklich in Gang kommen und irgendwie kriselt es so vor sich hin, trotz eines Fortschritts. Hauen wir ein Ei drauf. An dieser Stelle machen wir einen Cut. Finde ich sehr, sehr gut. Finde ich sehr, sehr gut. Wenn ich runterscrolle, sehe ich noch einige Einträge. Ich könnte mir vorstellen, dass wir vielleicht dann doch noch die eine oder andere Folge hier im Law Talk verbringen. Wenn ihr Lust habt, ihr lieben Menschen da draußen an den Endgeräten, schaltet doch gerne auch wieder ein, wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht. Und vielleicht strengt ihr schon mal eure grauen Hirnzellen an und habt vielleicht selber eine Idee. Dann freuen wir uns über euren Input. Genau. Und noch mal kurz zur Ergänzung. Ich packe das Ganze auf unsere Website zum Release dieser Folge. Aber auch, ich würde sagen, so damit der Spannungsbogen bleibt, immer nur bis dahin, wie die Folge ging. Sehr gut, sehr gut. Das heißt, bis 2070, das packe ich rein. Könnt ihr jederzeit nachlesen, könnt uns jederzeit auch wirklich nochmal sagen, so hey...

Im Sinne des konsistenten Universums, das wir erzählen wollen, fallen euch Plotholes auf, fallen euch Dinge auf, wo man sagt, hey, das macht jetzt aber überhaupt gar keinen Sinn. Auch da freuen wir uns drüber. Wir freuen uns natürlich noch mehr, wenn ihr sagt, hey, da sind viele spannende Sachen dabei und gerade eure Impulse interessieren uns wahnsinnig an der Stelle. Aber das hier ist ja auch ein wunderbares Dokument, an dem man auch sagen kann, vielleicht habt ihr das gar nicht bedacht. Oder im allerschlimmsten Fall haben wir einen Strang komplett mal angeteast und gar nicht zu Ende gedacht. Ich kann in unserem Bierkonsum nicht mehr so richtig zurückerinnern an dem Wochenende. Das war Sonntagmorgen. Das war maximal zu viel Kaffeekonsum. Ganz genau.

Die Kaffeemaschine hat geglüht. Also was Otto ja richtig sagt, ist, wenn ihr da draußen noch Ideen habt, Ergänzungen, wenn ihr sagt, hey, was soll das denn jetzt?

Fragt uns ruhig, dafür haben wir einen Discord-Channel, dort dürft ihr gerne eure Kommentare dalassen. Wir versuchen natürlich im Sinne der Konsistenz dann darauf einzugehen.

Es sei aber auch gesagt, dass wir auf gewisse Dinge auch hinaus wollen, das heißt, es könnte sein, dass das ein oder andere jetzt noch keinen Sinn ergibt, aber vielleicht später. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächste Lore-Folge, in der wir hier mit diesem Zeitstrahl dann weitermachen. Das heißt für uns, wir werden uns auch nochmal dransetzen, nochmal drüber schauen. Für euch da draußen sei erstmal gesagt, danke fürs Zuhören. Wenn euch das gefallen hat, dann hinterlasst doch bitte mal ein Like auf der Podcast Plattform eurer Wahl. Kontaktiert uns ruhig und wenn ihr uns Zuschriften schicken wollt, ist das auch kein Problem, dann schickt uns das doch bitte an info at götterkomplex.de der klassische E-Mail-Weg. Fax haben wir nicht mehr, aber das geht noch tatsächlich. Oder schreibt uns einfach bei Discord. Und bleibt mir nur zu sagen, ich fand's mega heute, Jungs. Dankeschön. Das fand ich auch. Hat mir richtig Spaß gemacht. Richtig, richtig Spaß gemacht. Der Fantasiemutor ist wieder angeschmissen. Oh ja. Definitiv, man malt sich Bilder im Kopf. Wir wünschen euch noch einen schönen Resttag und hoffen, dass ihr bald wieder einschaltet. Wenn ihr Bock habt, mal genau reinzuhören, was wir bis jetzt schon besprochen haben, dann hört doch mal in die alten Episoden rein. Das ist überhaupt kein Vorwissen für nötig. Macht es einfach, wir freuen uns drüber. In diesem Sinne, wir verabschieden uns in die Nacht und wünschen euch alles Gute. Das hoffen wir alle und wir sagen Tschüss und...

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