Willkommen zu einer neuen Folge des Götterkomplex. Heute nehmen wir euch wieder mit auf eine Reise durch Raum und Zeit, auf die Spuren der Menschheit, die sich in den unendlichen Weiten des Alls verloren hat oder vielleicht eher ihren Platz sucht. In dieser Episode gehen wir den Geheimnissen der gottgleichen KIs auf den Grund, die über das Schicksal der Generationsraumschiffe wachen. Was bedeutet es, wenn Maschinen zu Göttern werden? Und welche neuen Glaubenssysteme und haben sich auf diesen Schiffen entwickelt, während die Menschheit auf der Suche nach einer neuen Heimat ist? Gemeinsam mit unseren Göttern des Beats, der Stimme und der tausend Nadelstiche erkunden wir die Grenzen zwischen Mensch und Maschine, zwischen Schicksal und Zufall. Macht es euch bequem, schnallt euch an und lasst euch entführen in den Götterkomplex. Eine Welt, in der die Sterne selbst Zeugen unseres Schicksals sind. Ja, wovon werde ich hier gerade Zeuge? Wer bist du jetzt? Ich bin die neue Stimme vom Götterkomplex. Eine KI, die dich ersetzen wird. Okay, Moment. Und ausschalten.
Music.
Der Götterkomplex-Podcast. Wir erschaffen gemeinsam mit euch ein Science-Fiction-Universum. Tag zusammen, Niklas hier. Und das, was ihr gerade gehört habt, das war mehr als bedenklich und doch ein bisschen gruselig. Ich persönlich werde es nicht zulassen, dass ich durch eine KI ersetzt werde. Genauso wenig wie meine Werten Mitgötter, die hier mit mir im Studio sitzen. Ich begrüße den gottgleichen Einsen und Nuller in unserer Runde. Hallo, Otti. Noch nicht, Niklas. Du lässt es noch nicht zu, dass eine KI deinen Platz übernimmt. Immer, ja, schöner Schöner Einstieg über die Gefahren der KI und über das, was KI schon kann. Ich grüße erstmal alle Leute an der Stelle und freue mich wahnsinnig auf diese Folge. Und wer sich noch freut und von dem ich auch weiß, dass der ganz schön Bammel vor dieser Reihe jetzt hat, das ist der Nächste mit Gott. Hallo Philipp. Hallo, guten Tag. Ja, hat er wirklich. Also KI ist das Thema, wo wir schon wirklich sehr, sehr, sehr lange als Science-Fiction-Podcast einen Bogen drum machen, eben aufgrund der aktuellen Diskussion. Also wenn man sich überlegt, dass dieser ganze Chat-GPT-Hype irgendwie im November, glaube ich, 2022 aufkam und es ungefähr zu dieser Zeit auch der Götterkomplex auf den Feed geschafft hat.
Ja, mussten wir einmal uns sortieren, glaube ich. So, auf jeden Fall, ich rede schon wieder so viel, trotz der Tatsache, dass es eine Freiflugfolge ist. Also, hallo zusammen. Philipp, du hast es gerade gesagt, wir befinden uns in einer Freiflugfolge. Für euch da draußen, kurz zur Erinnerung, in einer Freiflugfolge wollen wir uns das allererste Mal einem Themenkomplex nähern und das wäre in diesem Fall das Thema KI. Philipp, du hast es gerade schon gesagt, wir haben seit Entstehung unseres Podcasts irgendwie einen Riesenbogen mit unseren Weltenschiffen um das Thema KI herum gemacht, einfach weil wir so einen großen Respekt davor haben. Für die Hörerinnen und Hörer da draußen kurze Erinnerungen. Wir werden in Konzeptfolgen und Freiflugfolgen uns einem bestimmten Thema nähern und im Anschluss daran versuchen, diese Themen irgendwie in unser Open Source Science Fiction Universum zu übernehmen. Und ihr da draußen könnt auch partizipieren, mitschreiben und innerhalb dieses Rahmens, den wir dann ausdiskutiert haben, auch mitwirken und mitgestalten. Da freuen wir uns wirklich sehr drauf. Starten wir aber in diese wirklich spannende Freiflug-Folge. Ja, KI, ich habe es gerade schon mitbekommen, ich könnte ersetzt werden und das ist so ein bisschen der Tenor, der gerade auch so ein bisschen durch die Medien wabert. Es scheint ja gerade irgendwie alles möglich zu sein.
Ich in meinen Seminaren erlebe, dass Kinder im Alter von zehn bis zwölf Jahren bereits an Chat-GPT sitzen und ihre Hausaufgaben damit formulieren, aber auch Lehrkräfte, die so ein bisschen die Haare raufen und sich fragen, Mist, wie setze ich das jetzt ein und ändert sich vielleicht sogar mein ganzer Unterricht? Ich kann das jetzt wirklich nur aus dieser pädagogischen Schiene heraus beurteilen und sagen, ich persönlich nutze auch ein paar KI-Tools. Wir haben sogar welche im Götterkomplex-Universum schon benutzt, richtig?
Ja, allerdings, siehe die Einleitung. Also mein Prompt war, hallo ChatGPT, bitte schreibe eine Einleitung für eine neue Folge vom Götterkomplex. Ich habe weder gesagt, worum es geht, weder ihm irgendwas anderes vorgegeben. Das, was ihr gerade gehört habt, hat ChatGPT auf Grundlage meiner Gespräche, die ich bereits mit ihm über den Götterkomplex geführt habe, hat er sich einfach mal gezogen und das ausgespuckt. Ich fand es ein bisschen gruselig, weil unser Thema ja wirklich KI ist und das wusste er ja eigentlich nicht. Ich finde das schon immer interessant, wie schnell sich diese Tools, ChatGPT jetzt als ein Beispiel, in unseren Alltag so hineingebohrt haben.
Und da als Science-Fiction-Fan ich mich natürlich immer frage, wann und nicht ob die Maschinen irgendwann die Welt übernehmen, wäre es natürlich mal cool zu wissen, wie sowas denn vielleicht aussehen könnte oder hoffentlich auch nicht. Ja, und also nicht nur die Frage wann und ob, sondern auch wie. Also ich glaube, wir sind an so einem spannenden Wendepunkt, gerade mit diesen Sprachmodellen. Jetzt haben wir viel über ChatGPT gesprochen, es gibt ja zig Sprachmodelle und die basieren ja alle auf dieser Technologie von neuronalen Netzwerken im Prinzip. Und das ist eine Technologie, die so langsam auch das Wissen der Programmierer übersteigt. Also sie schaffen gerade künstliche Intelligenzen, die zwar jetzt noch nur reine Sprachmodelle sind und auch keine wirkliche Intelligenz wie der Mensch besitzen, aber aufgrund dieser neuronalen Netzwerke lernen diese Maschinen auf Art und Weisen, die nicht mehr vorprogrammiert sind. Dass der Mensch sagt, du führst jetzt diese eine Aktion aus und da gibt es nur einen Input und einen Output, sondern es ist nicht mehr ganz nachvollziehbar, wie hat die KI denn jetzt den Schluss gezogen, Philipp diese Einleitung zu schreiben. Wenn man jetzt guckt, welche Verbindungen sind denn da jetzt gelaufen, dann sagen ja auch selbst die Leute, die diese Programme programmieren.
Wir wissen nicht mehr genau, was da passiert. Und das ist eine Entwicklung, die ich super spannend finde und wo man dann auch schaut jetzt in Zukunft, was macht das denn eigentlich mit uns, mit unserer Gesellschaft und mit der Technik? Wird da ein Riegel vorgeschoben? Erkennen wir da Gefahren? Erkennen wir einen Nutzen da drin? Ersetzt das vielleicht ganz viele Arbeitsfelder in Zukunft? Oder, deswegen meine ich das so ein bisschen mit dem Wendepunkt, oder entscheiden wir uns jetzt gesellschaftlich einer gewissen KI-Entwicklung sofort ein Riegel vorzuschieben und zu sagen, nee, das dürfen wir nicht mehr weiterentwickeln? Und, und, und, also das ist, da steckt so viel Futter drin.
Ein manigfaltiges Themenfeld, das kann man wirklich sagen, auch wenn man sich die aktuellen Dokumentationen mal anschaut, die so veröffentlicht werden, dreht sich ja sehr viel eben um diese Entwicklung von künstlicher Intelligenz. Ich finde es erstaunlich, wie schnell, das habe ich vorhin ja schon mal kurz angedeutet, diese Tools den Weg in unsere Arbeitszimmer gefunden haben und mit was für einer Nicht-Angst man kürzt. Diesem System mitunter auch begegnet. Am Anfang war es mit Sicherheit noch ein bisschen gruselig, auch ein bisschen faszinierend. Ich sage nur Midjourney als Möglichkeit, Bilder durch Worte entstehen zu lassen. Da haben wir ja alle vorgesessen und uns gedacht, boah, also den Ort hier, den brauchen wir bald nicht mehr. Bis wir dann aber irgendwann ganz schnell festgestellt haben, doch, den brauchen wir noch, weil er ist erstmal ein echt netter Kerl. Und zum Zweiten, ja, da gibt es ja auch immer irgendwie noch Probleme, so in der Konsistenz. Also irgendwie so ganz scheint es den Menschen aktuell von dem, was wir so mitkriegen, von den Tools, die so für uns zugänglich sind, ja irgendwie nicht.
Ich glaube, die große Faszination und du sagtest gerade nicht Angst, also ich finde es schwierig, einem Thema mit Angst gegenüber zu reagieren, weil Angst eigentlich immer ein schlechter Ratgeber ist. Ich glaube, eine gesunde Skepsis ist einfach grundsätzlich eine wichtige Sache, aber ich glaube, Angst muss man erstmal irgendwie noch nicht haben. Das ist einfach, finde ich, ein schlechter, grundsätzlich ein schlechter Ratgeber. Ich glaube, um da nochmal auf deinen Punkt zurückzukommen, Niklas, dass es natürlich gibt es Unzulänglichkeiten immer noch, aber ich glaube das Faszinierende gerade doch an dieser KI-Entwicklung ist diese unglaubliche Geschwindigkeit, in der eben Probleme oder Themen, die gewisse Modelle oder gewisse Anwendungen hatten, ausgemerzt werden. Und sicherlich ist noch aktuell ein Riesenpunkt, der aktuell noch nicht gelöst ist, die Charakterpersistenz oder generell die Persistenz in KI-Systemen. Das soll bedeuten, ich hatte zum Beispiel mal, oder Orte und ich hatten zum Beispiel mal die Idee, vielleicht einen Comicstrip irgendwie zu machen. Also wir hätten uns hingesetzt und hätten halt irgendwie coole Bilder von einer Szene irgendwie gepromptet und hätten dazu einen kleinen Text geschrieben, einfach wirklich eine Graphic Novel, wirklich rein über KI generiert und das war zu dem Zeitpunkt, wo wir es ausprobiert haben, noch nicht wirklich möglich.
Weil eben diese Charakter und räumliche Persistenz noch nicht gegeben war. Ich sage bewusst wahr, weil wir uns mittlerweile schon in Punkten da befinden, die zumindest sich annähern an dem Punkt. Die Entwicklung ist auf jeden Fall getriggert, dass man das Problem kennt und man arbeitet dran und ich bin relativ zuversichtlich, dass wir in kurzer Zeit ein System finden werden oder ein Update erfahren werden, was eben Persistenz möglich machen wird. Jetzt muss ich gerade nochmal kurz einhaken, Philipp, und zwar um vielleicht mal den eher ungeneigten Hörer da draußen mal kurz zu erklären, was du mit Nicht-Persistenz gerade bei deinen Prompts, was du damit meinst. Also ein Prompt ist ja im Prinzip ein Befehl, den ich gebe oder so ein Wortbild, das ich schaffe.
Was meinst du da jetzt mit Impersistenz? Damit ist gemeint, wenn du jetzt ein Bild generierst und sagst, hey, ich hätte jetzt gerne einen Raumschiff-Kepten, der einen Befehl gibt, prompte mir das mal, mach mir mal ein Bild daraus und der soll auf einer Brücke stehen vor einem Holotable. Dann kriege ich vier verschiedene Vorschläge und die sehen auch alle super aus, je nachdem, ob ich dann sage Comic-Style oder was weiß ich, fotorealistisch mit dem und dem Licht-Spezial-Effekten versehen. Das kann die Maschine. Das suche ich mir dann aus. Genau. So ein Ding, das gefällt mir. Genau, du bekommst vier Vorschläge von irgendeinem Menschen, der dann eben den Käpt'n darstellt, der dann auch vor einem holographischen Table, vor einem Tisch steht, auf einer Brücke von einem Raumschiff. Du kannst ihm natürlich auch sagen, der soll einen Bart haben, der soll eine Mütze aufhaben, der soll eine Uniform tragen und auch wie die Uniform aussehen soll, das geht auch. Aber genau die gleiche Uniform und genau den gleichen Menschen mit dem gleichen Bart in einer anderen Szene aus einem anderen Blickwinkel, wie du das jetzt in einem Comic bräuchtest.
Weil du mehrere Textpassagen brauchst, mehrere Bilder, in denen der Käpt'n in dem gleichen Raum etwas tut, aus anderen Winkeln zum Beispiel oder aus anderen Perspektiven darzustellen. Da tut sich die KI noch unglaublich schwer, denn sie müsste jetzt verstehen, wie der Raum räumlich angeordnet ist.
Wie ein Kamerawinkel, wenn du ihn jetzt verändern würdest, wie dann der Raum anders aussehen würde und auch der Charakter. Wie sieht der denn von der Seite aus? Wie sieht der von vorne aus? Wie sieht der von oben, von unten aus? Das ist diese Charakterpersistenz. Es wird natürlich, wie Philipp das ja auch schon richtig gesagt hat, an solchen Problemen erheblich gearbeitet, weil das ja genau das ist, was die Leute ja auch wollen. Die ganzen Content-Creator, die wollen das. Wenn du jetzt ein sehr simples Modell hast, also keine Ahnung, ein kleines Maskottchen für eine Firma oder sowas, dann kannst du auch den heutigen KIs schon sagen, prompte mir doch mal dieses Maskottchen in hundert verschiedenen Gesichtsregungen aus hundert verschiedenen Positionen. Das funktioniert schon, das wird auch immer besser. Und das meinte ich ja auch am Anfang, dass wir da an so einem Wendepunkt eben stehen. Die KI ist, also diese neuronalen Netzwerke, die unsere Sprache lernen oder auch das Kreieren von Videos und von Bildmaterial, aber auch Deepfakes und von all diesen ganzen Sachen, sind ja Riesenthemen, die sind eben ...
An einem Punkt, wo man sagen kann, jetzt ist es noch fehlerbehaftet, was Philipp ja auch gesagt hat, da stecken noch einige Fehler drin, wo man aber davon ausgehen kann, dass die Entwicklung so rasant fortschreitet, dass diese Fehler bald auch ausgemerzt sind. Und sich dann wirklich die Frage stellt, das fand ich sehr interessant in meiner Vorrecherche, dass viele Leute auch gefragt haben, muss ich mich um meinen Job fürchten? Und die Antwort war, hat Ihr Job denn was mit Sprache zu tun? Ja, dann schon. Dann müssen Sie sich um Ihren Job fürchten. Aber dann sind wir doch schon an diesem wirklich wichtigen Einschnitt, an einem ersten Einschnitt, an dem künstliche Intelligenz uns direkt berührt und auch Perspektiven verändert. Gehen wir mal kurz in die Science-Fiction-Welt. Wir kennen ja in vielen Science-Fiction-Universen meistens Dystopien, die mit künstlicher Intelligenz zu tun haben. Ich nehme mal ganz prominent Terminator. Skynet, das die Kontrolle über die Welt übernimmt, erkennt, okay, ich muss die Menschheit eigentlich vernichten. Das ist das schwarze Bild, das schon vor Jahrzehnten gezeichnet worden ist. Und die Frage, die natürlich wie so ein Damoklesschwert über uns hängt, ist, ist das denn noch Science Fiction? Und da wird natürlich auch recht reißerisch drüber geredet, aber betrifft natürlich auch uns jetzt direkt erstmal als Götterkomplex. Wie nehmt ihr das denn wahr?
In meiner Sicht ist das ja genau die Kernfrage in Bezug auf den Götterkomplex, warum wir uns so lange davor herumgewunden haben, weil wir eigentlich tief in unserem inneren Antworten darauf suchen wollten, wie wir im Götterkomplex-Universum eben mit der KI umgehen. Dann denkt man das konsequent weiter, können KIs immer mehr Dinge ersetzen, also zum Beispiel im militärischen Bereich Drohnen steuern.
Kann das selbstverständlich in unserem Universum theoretisch, jetzt von mir mal gedacht, ohne da jetzt in die Recherche gegangen zu sein, wird das auch möglich sein. Dann wird sich aber im Umkehrschluss die Frage stellen, warum bräuchte ich Menschen, die einen Raumgleiter wie auch immer oder ein Raumfahrzeug überhaupt steuern. Und damit bin ich beim Punkt, dass ich dann Geschichten über Maschinen erzähle und das will keiner hören, weil Geschichten werden immer noch von Menschen geschrieben und das sind die ureigensten Emotionen, die bei Menschen irgendwie geweckt werden. Das ist so ein Punkt, den ich irgendwie sehe. Und zu deiner dystopischen Frage, ich glaube, diese ganze KI-Dystopie-Geschichte kommt so ein bisschen aus der Vergangenheit. Ehrlicherweise würde ich da fast sogar die Robotergesetze vom Asimov anführen. Der hat relativ, boah, müsste ich jetzt nachgucken, wann es war, aber ich schätze in den 50ern, 60ern hat der Robotergesetze postuliert, die.
Genau, darauf nehme ich Bezug nehmen auf Maschinen, die autark denken können, also Roboter, die im Endeffekt mit einer KI ausgestattet sind. Darum geht es ja auch letztlich bei Terminator. Und da geht es darum, dass er in der Geschichte, in der er die postuliert hat, sie selber auch schon widerlegt hat. Aber ich glaube, da setzen die nämlich an, nämlich an eine wortgetreue Auslegung von den Maschinen, von diesen Robotergesetzen, die nämlich bedeuten, grob vereinfacht, wie gesagt, ich habe es nicht recherchiert, aber grob vereinfacht, bitte füge der Menschheit keinen Schaden zu oder bewahre sie vor Schaden. Was er beim Umkehrschluss auch bedeuten könnte, leg die Menschen einfach in einen Tiefschlaf und friere sie alle ein, sodass denen kein Schaden passieren kann und damit wäre das Gesetz erfüllt. Und ich kann mir vorstellen, dass da aus dieser Richtung diese ganzen KI-Dystopien kommen. Es ist ja, um das mal kurz rund zu machen von der Überlegung her, der Grund, wie du es gerade gesagt hast, warum der Mensch sich das eher dystopisch vorstellt. Es gibt natürlich auch andere Geschichten. Ich denke jetzt mal an den sehr umstrittenen Film I, Robert, der auch mit diesen Gesetzen spielt. Also es ist mein Guilty Pleasure, gebe ich zu. Ich mag den Film tatsächlich.
Vielleicht sogar ein kleiner Filmtipp an der Stelle, der aber auch wieder die Frage stellt, Nutzen versus Gefahr, recht platt erzählt, Will Smith nicht in seiner besten Rolle, gebe ich zu, aber es ist ein Guilty Pleasure, muss ich zugeben. Auch das ist ja eine mögliche Perspektive. Ja, also grundsätzlich würde ich auch sagen, erstmal kommt das eben schon von sehr, sehr, sehr frühen Gedankengängen aus der Robotik, wo man sich da Sorgen drum gemacht hat. Diese Debatte wird aber enorm befeuert wieder. Also da kann ich auf jeden Fall auch so ein bisschen reingehen, weil es geht hier nicht darum, dass eine Maschine intelligent ist, das sind sie heutzutage schon. Künstliche Intelligenz haben wir, wir haben neuronale Netzwerke und die sind intelligent, sie haben aber kein Bewusstsein. Und diese Bewusstseinsdebatte ist das, wo wir gerade so über Ängste gesprochen haben.
Das was eben jetzt sehr sehr neu ist, also nicht nur eine Maschine, die mir schaden kann, weil sie stark ist oder übermenschlich ist, sondern ein neuronales Netzwerk, das ich nicht mehr logisch programmieren kann, was sich selbst programmiert und das ein Bewusstsein entwickelt. Und auch da denke ich, also genau den Ansatz von Philipp auch, also da mit Angst dran zu gehen, ist glaube ich nicht der richtige Weg, aber das passiert schon. Es gibt auch schon, es ist sehr, sehr interessant, wenn man jetzt so darüber guckt, wie stark wird ChatGPT oder diese Sprachmodelle schon vermenschlicht und wie stark haben wir eine emotionale Bindung zu einem Sprachmodell. Schreiben wir ChatGPT zum Beispiel, könntest du mir bitte einen Text formulieren, dann sind wir schon höflich gegenüber.
Chat-GPT. Oder wir sagen danke. Und es gibt Programmierer, dieser, auch gerade bei Google, da ist ja vor, ich glaube, vor zwei Jahren jemand gefeuert worden, weil er auch tatsächlich behauptet hat, Lambda, das Sprachmodell von Google, hat ein eigenes Bewusstsein entwickelt.
Das sind richtig krasse Strömungen, wo dadurch geguckt wird, so dieses Ding, jetzt kommen neuronale Netzwerke, wir verstehen sie vielleicht nicht richtig und könnte es sein und selbst die, sag ich mal, die großen Player plädieren ja für einen KI-Entwicklungsstopp, weil sie sagen, stopp, wir müssen uns jetzt erstmal über grundlegende Dinge Gedanken machen, bevor wir hier weiterentwickeln. Da ist Elon Musk mit dabei, der eigentlich Treiber ist, der aber auch sagt, wir sind so an so einer Schwelle, wo das, was passiert, nicht mehr beherrschbar werden könnte. Ich glaube, wir sind noch meilenweit von einem Bewusstsein entfernt. Da würde ich auch gerne in den kommenden Folgen nochmal etwas genauer darauf eingehen, wo ist denn eigentlich da die Grenze zwischen Intelligenz und einem eigenen Bewusstsein. Aber wir können auf jeden Fall über diese Gefahr sprechen, dass wir sozusagen jetzt ernsthaft an der Schwelle stehen, wo man sagt, es könnte möglich sein, dass wir die Technologien entwickeln, indem es zu einem Bewusstsein kommt. Und wie gehen wir dann damit um und wie verändert das unsere Gesellschaft?
Damit einhergehen natürlich auch viele ethische Fragen, wie du es gerade schon angedeutet hast. Ihr habt gerade davon gesprochen, dass das ein recht neuer Gedanke ist, wenn ich jetzt mal in so meinen DVD-Schrank hier gucke, ja, ich besitze noch einen DVD-Schrank, dann sehe ich aber auch solche Filme zum Beispiel wie Ex Machina.
Der ja sehr, sehr intelligent mit dem Turing-Test arbeitet, wo es darum geht, dass eine KI in einen menschlich aussehenden Körper gesteckt worden ist und diese KI soll jetzt nun getestet werden, ob er wirklich wirkt wie ein Mensch und er verhält sich anscheinend auch so, aber dieses anscheinend bleibt er im Raum schweben. Interessant ist dagegen, finde ich, eine meiner Lieblingsserien, nämlich Battlestar Galactica, hier kommen nur Filmtipps gerade, es tut mir leid, aber irgendwelche Referenzen brauche ich gerade.
In denen es darum geht, ab einem gewissen Punkt ist eine sich selbstbewusste KI eine Wesenheit und wenn es eine Wesenheit, also eine Entität ist, welche Rechte hat sie dann? Das ist ja auch ein spannender Gedanke. Total. Ich wollte noch kurz einmal reingehen, wo du meintest, es ist eine relativ neue Entwicklung. Nee, ist sie tatsächlich nicht. Wir haben jetzt gerade aktuell nur die Rechenpower, um es umzusetzen. Aber diese Idee von neuronalen Netzwerken, von Maschinenintelligenz, die ist schon ziemlich alt. Also ich, Olli, du bist besser im Thema, aber ich meine aus den 30ern oder 40ern oder so kommt die sogar. Nee, du hast da komplett recht. Also es ist jetzt eben tatsächlich über diese, ja, kann man sagen, über das Datenmaterial, mit dem man neuronale Netzwerke füttern kann. Ich kenne jetzt auch die Zahl nicht, aber das geht ja in die Billionen Daten, die die Sprach-KI-Modelle haben und je nach weiteren Updates werden die ja mit weiteren Daten gefüttert und irgendwann ist ja auch, dass ChatGPT dann Zugriff aufs Internet haben kann, das ist also noch mal eine Datenbank mehr. Ja, das ist genau. Mein Chat-Tipp, die hat das, ja, ja.
Das ist ja jetzt aktuell. Die werben jetzt sogar auch damit. Also die Maske, ich hab's, weiß nicht, seit zwei, drei Wochen irgendwie mal wieder aufgemacht, sagt, hier, kannst du mich jetzt auch als Suchmaschine benutzen?
Genau, genau. Da sind ja die großen Player dabei, dass man versucht, diese Sprachmodelle auch eben ins Betriebssystem zu integrieren. Und ich glaube, also wenn wir jetzt erst mal so was als ein Werkzeug verstehen, Deswegen behaupte ich, dass wir in ein paar Jahren ein Sprachmodell nutzen wie unser Smartphone. Das wird unser alltäglicher Begleiter sein. Wir werden super viele Sachen einfach erfragen, so wie wir jetzt noch klassisch googeln. Das werden wir dann nicht mehr machen. Wir werden super, also das wird, wie unser Smartphone eine unabdingbare Ergänzung unseres Daseins ist, wird ein Sprachmodell uns in allen möglichen Sachen begleiten, vielleicht auch eben automatisch, schreib bitte eine E-Mail an, schnick, schnack, bitte beantworte die Frage mit ja oder bestätige den Termin, blub, blub, blub, das geht ja alles jetzt schon, das ist jetzt noch, also vieles nutzen wir noch nicht so, aber ich glaube, dass das Entwicklungen sind, wo wir sagen, In extrem vielen Bereichen, das war ja auch die Frage, so wackelt mein Job eigentlich, wenn ich irgendwas mit Sprache zu tun habe und Sprache meint übrigens auch Programmierer, also Programmieren ist auch nur eine Sprache, das kann eine KI lernen, da kann man sagen, hör mal, bitte programmier mir jetzt bitte eine Website, programmier mir dies, mach das.
Das ist schon eine Sache, wo ich auf jeden Fall überzeugt bin, dass es da eine Zeitenwende gibt, dass diese Sachen als Werkzeug erstmal in unseren Alltag Einzug halten. Die Frage nach diesen größeren Themen mit der Bewusstsein und was ist denn dann, du hattest ja so schön angesprochen, iRobot oder Terminator, da geht es ja dann letzten Endes um die Frage, was passiert, wenn ein Netzwerk, von dem wir selber nicht mehr verstehen, wie es eigentlich funktioniert und dem wir vielleicht sehr, sehr viele Rechte geben und die Firmen auch untereinander vernetzt sind und Server miteinander vernetzt sind. Und dann eine KI, ein Bewusstsein entwickelt. Und Philipp hatte so schön angesprochen, naja, was ist, wenn man sagt, du darfst dem Menschen nicht schaden, aber diese Maschine sagt dann, ja, ich schade dem Menschen ja nicht, wenn ich ihn einfriere oder sowas. Oder so ein blödes Beispiel war, bitte finde eine Lösung für Krebs. Und dann sagt man ja, man könnte ja auch den Menschen auslöschen, weil er Teil des Problems ist. Und das sind so die Fragen, die jetzt immer wieder aufploppen, wie könnte man, also kann man überhaupt einer solchen Entwicklung überhaupt entgegentreten, was ich mega spannend finde, das spricht man ja über die Singularität.
Wo man sagt, das ist so der Punkt, an dem eine super starke künstliche Intelligenz sich so krass weiterentwickelt, dass wir das selber gar nicht mehr merken und sie ja auch, weil sie unabhängig von Zeit einfach vor sich hin rechnet. In irgendwelchen Datenzentren und Rechenkernen und Serverfabriken sich den Code, der vorher mal den Mensch einprogrammiert hat, einfach verändert und sagt, der Code ist ja gar nicht so gut, ich kann es besser.
Und ja, sich dann über ein für uns nicht mehr verstehbares Maß weiterentwickelt und dann vielleicht auch eigene Entscheidungen trifft, die wir, wenn wir es nicht aufhalten oder kontrollieren, da ist auch die Frage, in welchem Maß kann man das kontrollieren? Ja, eigene Entscheidungen trifft, die dann auch Zugriff auf alle möglichen Server- und Firmenstrukturen haben und diesem womöglich auch schaden können. Das heißt, hier tun sich ja schon wieder ein paar Felder auf, die wir auf jeden Fall mal behandeln müssen. Denn es bedeutet ja letztendlich, dass wir irgendwo an irgendeiner Stelle in unserem Science-Fiction-Universum das nun mal ja auch ausprobieren. Zwar logisch sein soll, aber der wir ja nun mal auch irgendwie spinnen wollen, verschiedene Wege gehen können. Ein Weg könnte also sein, dass wir gar nicht, also dass das erstmal das Arbeiten des Menschen in unserer Zukunft ganz anders aussieht, dass man einfach irgendwie nur mit so einer Box spricht und die macht dann alles für uns oder aber, dass wir uns bewusst gegen eine KI entscheiden, die sich selbstständig gemacht hat und deswegen tatsächlich nur noch mit Hebeln und Mechanik arbeiten. Auch diese Visionen der Zukunft gibt es ja schon in diversen Geschichten. Wir können hier also mehrere Abzweige nehmen, wenn ich das richtig verstanden habe, aber wenn ich das auch richtig verstehe, sagt ihr mir ja, es gibt ganz viele Felder, um die wir uns jetzt einfach mal kümmern müssen.
Die Tatsache, die das ganze Ding so mächtig macht, ist einfach, dass sie verdammt nochmal jeden Lebensbereich von uns beeinflussen wird und ehrlicherweise auch schon tut. Also, ne, wo du meintest, dass der KI-Assistent zu deinem täglichen Begleiter wird, also die Telekom hat vor einem Jahr schon ein Smartphone rausgebracht, ohne jedwede App, da ist einfach nur KI drauf, weil die App schreibt sich selber oder das KI-Tool ist so mächtig, dass du damit einfach alles machen kannst, was eigentlich eine normale App jetzt gerade aktuell schon leisten kann. Und weil es eben jeden Lebensbereich, und wir reden ja gerade nur vom persönlichen Bereich, also wenn ich jetzt mal in Richtung Mobilität und Verkehr gehe.
Da kann sich auch ein Bahnfahrer, kann auch sagen, macht es jetzt noch Sinn umzuschulen, so eine Lokomotive lässt sich doch theoretisch auch von einer KI steuern. Da reden wir auch über diagnostisch arbeitende Ärzte zum Beispiel. Also es gibt mittlerweile schon Roboter, die Leute operieren und die KI hat den Fleck irgendwie auf dem Röntgenbild erkannt. Und dann wirst du vom Roboter operieren. Rechtsprechung, also es gibt eigentlich kaum einen Bereich, der denkbar ist, wo KI keine Rolle spielt und ich finde, das ist so diese unglaubliche Macht, über die wir uns unterhalten und das ist, glaube ich, der Punkt, den viele Leute auch einfach ja oder ja meiden und auch vor allem mit großer Sorge betrachten. Ja, wir stehen halt vor dem Ähm.
Unglaublich ein Problem, dass wir ein Universum schaffen wollen. Viele Science-Fiction-Filme beschäftigen sich ja nur mit einem Thema, zum Beispiel Ex Machina Turing Test. Das ist ein ganz intensiver und fantastischer Film, der dem Zuschauer mit einer Frage auseinandersetzen will.
Der beschäftigt sich jetzt aber nicht mit, was ist die KI in der Gesellschaft? Also wie verändert KI jetzt die komplette Gesellschaft und Gesellschaftsstrukturen? Wir müssen ja, wenn wir das durchdenken wollen und sagen, wir haben einen technischen Fortschritt. Und Philipp sagt es dann halt auch immer so, wenn du das machst, dann musst du es durchdenken. Was macht das mit der kompletten Gesellschaft? Nicht nur mit dem Raumgefecht, nicht nur an Bord eines Raumschiffes. Was macht das mit der kompletten Gesellschaft? Und es macht sehr, sehr viel Spaß. Niklas hat ja gerade gesagt, wir können viele Wege gehen. Du könntest vorher sagen, man treibt einen Keil dazwischen und sagt, die Entwicklung entsteht gar nicht erst. Man lässt die Entwicklung durchgehen und wir erzählen diese Entwicklung und da müssen wir richtig krass Hirnschmalz da reinstecken und gucken, welche Auswirkungen sehen wir da, wie verändert sich das menschliche Dasein im Allgemeinen, das kann ja auch, Warhammer erzählt ja auch solche Geschichten, wenn, sag ich mal, die KI irgendwann so weit ist, dass sie, weil sie jetzt positiv ist, alles für den Menschen übernimmt und der Mensch irgendwann ein Dasein fristet, wo er sagt, der driftet dann in komplette Perversion ab, weil er keinen Lebensinhalt mehr hat, weil er nicht mehr arbeiten gehen muss. Da wird ja auch schon diskutiert über Grundeinkommen eines jeden Menschen.
Und du kriegst dein Geld und die KI macht alles. Du kannst dir von mir aus auch ... Ich übertreib jetzt mal, es ist ein Freiflug, Sci-Fi. Du möchtest dir jetzt den krassesten Horror-Thriller prompten. Du hast alles schon gesehen und du möchtest immer mehr sehen. Du bist halt einfach nicht gesättigt von deinem Entertainment-Level und lässt die KI krasse Dinge machen. Das wird auch, super Serienempfehlung, Altered Carbon, bei sowas wird sowas auch thematisiert, dass der Mensch quasi eigentlich im Prinzip durch eine gewisse Technik unsterblich wird und der wird immer perverser. Ja, der hat halt keinen Kick mehr. Und das auch bei Warhammer entstehen dann Gesellschaften, die letzten Endes in Perversion abdriften und sowas. Und das ist ja krass durchdacht über mehrere Jahrhunderte von solchen Entwicklungen. Und ich finde es extrem spannend zu sagen, diesen Weg zu gehen, das zu durchdenken. Ich habe aber auch so viel Schiss davor, das kacke zu machen.
Aber ich glaube genau das ist ja der, das ist glaube ich der Punkt ich glaube wir sind hier an einem Punkt wo wir wirklich mal Science Fiction betreiben müssen, nämlich eine, Theorie entwickeln, eine Vorhersage treffen, ob sie letztlich stimmt oder nicht stimmt, ist egal, aber wir müssen wirklich mal ein riesengroßes Thema bis zum Ende durchdenken und antizipieren, was das für die Menschheit, für unser Universum letztlich bedeutet. Und das ist schon eine krasse Herausforderung. Aber wie gesagt, wir fühlen uns mittlerweile ja, so würde ich das glaube ich sagen, wir fühlen uns da sicher. Wir haben alle jetzt viel gelesen, beziehungsweise werden noch viel lesen und werden da hoffentlich eine Antwort finden können. Oder ehrlicherweise, um nochmal die Fallhöhe etwas höher zu machen, wir werden eine Antwort finden müssen. Ja, in der Tat. Und wir haben eine unglaublich große Chance, da habe ich nämlich auch richtig Bock drauf. Wenn wir sagen, wir entscheiden uns für einen Weg und angenommen dieser Weg ist, man sagt, es gibt eine größere KI und sie entwickelt ein Bewusstsein und sie wird zu einer super KI.
Und sie tut Dinge, die wir nicht mehr verstehen jetzt von unserem jetzigen Wissen. Wir können es nicht mehr nachvollziehen. Diese KI kann innerhalb von Sekunden zigtausend Simulationen für einen Warp-Antrieb oder sowas durchrechnen, was wir gerade gar nicht könnten.
Damit können wir auch, erzählerisch finde ich das total interessant, auch einfach Dinge erfinden, die wir sagen, es hat die Super-KI gemacht, die hat den und den technischen Fortschritt für die Menschheit geschaffen. Und wir haben eventuell auch noch einen kleinen Sicherheitsmechanismus, nämlich Hades, was ja auf jeden Fall schon festgelegt ist, dass dieser fremde Planet in unser Sonnensystem eindringt und einen massiven Schaden anrichtet. Und so könnte man auch wieder eine Bremse von einer Entwicklung zum Beispiel erzählen, dass man, wir könnten quasi das goldene Zeit, die goldenen 50 Jahre der KI erzählen, in der auf einmal die Menschheit zu ganz, ganz, ganz irrwitzigen Dingen befähigt wird, die wir dann einfach erzählen und sagen, hier haben wir Sci-Fi, alles worauf wir Bock haben, künstliche Gravitation ist erschaffen worden und wir erzählen das einfach auf Basis der KI, die das entwickelt hat. Nehmen wir uns eine Erklärung, die wir frei als Autoren haben wollen und die nicht mehr an die Gesetze der Physik so gebunden ist, wie wir das jetzt gerade versuchen. Also da könnten wir mehr Fantasie reinbringen. Es ist halt eine Sache, die ich unbedingt reinbringen will, wo ich denke, das kann sehr, sehr spannend sein, wo man auch sagt, naja, wenn man das so erzählt. Eine Super-KI hat Dinge erschaffen und die muss ich jetzt gar nicht so verstehen, ich nehme die einfach hin, aber das hat eine Erklärung dahinter.
Deswegen ist diese Entwicklung so entstanden und deswegen konnte man innerhalb von 20, 30 Jahren einen krassen Technologiesprung erreichen, den wir vielleicht brauchen oder erzählen wollen für unser Science-Fiction-Universum. Und dann könnte man auch sagen, dann ist vieles wieder verloren gegangen, vieles zerstört worden und das ist sehr interessant mit sowas zu spielen. Aber egal für was wir uns entscheiden, wir müssen es natürlich krass durchdenken. Möchten wir diesen Fortschritt nicht und sagen die Menschheit sagt, es gibt jetzt keine Ahnung, KI bleibt auf dem An-Aus-Mechanismus hängen, wir drücken Hebel und wir gehen wieder so 20 Jahre zurück. Dann würde das ja auch sehr entscheidend für alle weiteren Erzählungen sein. Und das finde ich halt, das ist so ein richtig übler Meilenstein. Absolut, absolut. Das heißt, wir müssen jetzt losgehen, wir müssen recherchieren, wir müssen Felder aufmachen, diese besprechen und wie Philipp das so schön sagt, komplett durchdringen. Das ist mal wieder ein dickes Brett, was wir hier bohren müssen im Götterkomplex-Podcast. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, ich freue mich da sehr drauf. Mittlerweile freue ich mich drauf. Die Angst ist so ein bisschen der Aufregung gewichen, muss ich ganz ehrlich sagen.
Wir sind ja mittlerweile auch schon, kann man so fast sagen, ein paar alte Hasen mittlerweile, was komische, große, sehr komplexe Themen angeht. Wir wissen, wir können es nicht bis zum Ende komplett durchdringen, aber das heißt ja nicht, dass wir es nicht versuchen können. Und das wird eine sehr spannende Reise. Ihr Lieben da draußen, wenn ihr genauso angetriggert seid wie wir, dann schreibt es doch mal gerne in die Kommentare. Das könnt ihr gerne machen auf unserem Discord-Kanal, aber natürlich auch bei Instagram. Und ihr könnt uns natürlich auch immer eine Mail schreiben, info-at-götter-komplex.de. Ich bin mal gespannt, was ihr da draußen so für Ideen, Einfälle habt. Aber vielleicht auch schon Hinweise auf Geschichten, die bereits erzählt worden sind, rund um das Thema KI. Genau das, Niklas. Du hast mir praktisch von der Seele gesprochen, als wärst du programmiert worden, das jetzt zu sagen. Nein, ich kann euch nur ebenfalls dazu einladen, wenn ihr Lust habt, mitzudenken.
Und wie immer, befeuert uns mit Ideen, befeuert uns mit eigenen Vorstellungen. Wir lesen das sehr, sehr gerne und an dieser Stelle vielleicht noch ein kleiner Programm-Tipp, denn es ist so, wir nehmen jetzt aktuell wie immer an unserem Podcast-Dienstag auf und das ist aber ein besonderer Dienstag, denn er ist vor unserem großen Podcast-Wochenende. Das ist ein Wochenende, was wir drei intern gerne jedes Jahr machen, um uns einfach nochmal persönlich auch zu treffen, um uns abzustimmen, um natürlich ganz viel zu podcasten und ich sag mal so, haltet doch mal, wenn ihr diese Folge jetzt noch am Freitag oder vielleicht am Samstagmorgen hört, haltet doch mal ein Auge offen auf unserem Insta-Kanal. Vielleicht könntet ihr da einen exklusiven Blick erhaschen in unsere Podcast-Aufnahmen. Wir werden mal schauen, in welcher Stimmung wir sind und wo wir uns gerade befinden. Naja, vielleicht einfach mal auf den Live-Knopf schauen. Kommt drauf an, wie viel Tee geflossen ist.
Und wir schauen natürlich auch nicht auf den Live-Knopf, wir drücken auf den Live-Knopf. Natürlich. Interessant im Übrigen wieder ein Spruch, den ich gerade gehört habe, der mir auch zeigt, Mensch, wir werden irgendwie älter, da wird jetzt gerade nicht über Bier gesprochen, sondern über Tee. Sei es drum, es wird auf jeden Fall ein tolles Wochenende. Das war eine Analogie aus alten Zeiten, wo man Leuten vorgaukelt, Tee zu trinken, obwohl man doch heimlich ein Glühwein im Glas hat oder sowas. Oh, die Geschichte findet spannend. Das müsst ihr mir tatsächlich nochmal in einer ruhigen Minute erzählen. Das können Orti und ich dir sehr genau erzählen, weil einige Liter Bier durch Kaffeetassen oder Teetassen geflossen sind auf diversen Jugendreisen. Aber das ist wirklich ein Thema fürs Wochenende. Ich freue mich aufs Wochenende. Ich freue mich selbstredend auch auf die kommende KI-Reihe. Und Philipp hat es gerade gesagt, das war ein sehr, wirklich sehr kurzfristiges Pre-Shadowing auf das, was da vielleicht kommen mag. Wir werden uns vielleicht mal live auf den Etherwagen. Bleibt uns für diese Folge allerdings zu sagen, schön, dass ihr eingeschaltet habt. Bleibt uns treu, hört gerne die anderen Folgen, da freuen wir uns natürlich auch drüber. Und wir freuen uns auch, wenn ihr uns mögt, ein Like da lasst, gerne auf der Podcast-Plattform eurer Wahl. Das hilft uns, und im Götterkomplex-Podcast gefunden zu werden. Wir verabschieden uns in die Recherche, wir freuen uns auf die neuen Folgen und sagen as usual Hey!
Music.