Einen schönen guten Tag zum Götterkomplex wünsche ich euch da draußen. Ich sage euch, es ist herbstlich geworden, genau die richtige Zeit, sich heute mit einer Tasse Tee oder einem Kühlbier wahlweise vor die Mikrofone bzw. Vor die Endgeräte zu setzen und eine wunderschöne Geschichte bzw. In diesem Fall nicht unbedingt Geschichte, sondern eine Erzählung über und um den Götterkomplex zu lauschen. Und bevor wir jetzt richtig einsteigen in die Erzählung, erstmal ein herzliches Willkommen an alle neuen Hörerinnen und Hörer, die vielleicht jetzt zum ersten Mal den Götterkomplex-Podcast hören. Da sind nämlich in den letzten Tagen so einige neue Abrufe hinzugekommen und die, naja, begrüßen wir ganz herzlich und darüber freuen wir uns natürlich umso mehr. Also, willkommen beim Götterkomplex-Podcast. Wir sind ein Science-Fiction-Worldbuilding-Projekt.
Naja, vielleicht ist ja einer von euch auf der Suche nach einer Science-Fiction-Welt, ein Science-Fiction-Universum, welches er oder sie mal brauchen könnte für ein Buchprojekt, für eine Geschichte, für Musik, für einen Film, für ein Spiel, für diverse andere Anwendungen. Hier ist euer Open-Source-Science-Fiction-Universum.
World Building Projekt, euer Open Source Science Fiction Universum, was ihr einfach benutzen könnt. Und wenn ihr jetzt einfach nur interessiert seid an Science Fiction, seid ihr auch selbstverständlich herzlich willkommen. Wir haben im Übrigen für alle, die sagen, boah, 60 Folgen kann ich jetzt irgendwie nicht nachhören, um bei eurer Welt mitzukommen, keine Angst, wir haben ein Wikipedia aufgesetzt. Das heißt, in den Shownotes, das ist in Wikipedia verlinkt, da könnt ihr euch unseren aktuellen Stand dieser Welt einfach mal anschauen. Und in dem Zusammenhang sei noch gesagt, wir haben außerdem auch noch Links zu unserem Discord-Kanal oder auch zu unseren E-Mail-Adressen verlinkt, da könnt ihr euch auch rege an dem Götterkomplex beteiligen, in den Story-Folgen, die weiter unten in eurem Podcast-Feed hier bei Götterkomplex sind, werdet ihr das auch feststellen. Und dass wir durchaus einige Community-Mitglieder haben, die bereits Geschichten geschrieben haben, Zeitstrahle verfasst haben. Das wollen wir alles mit euch gemeinsam eben diese Welt bauen und wollen wir alles mit aufnehmen. Das bringt mich direkt noch zu einem weiteren Punkt, den ich noch loswerden möchte, bevor wir richtig in die Folge einsteigen. Das ist nämlich mein wirklich herzlichen, herzlichen Dank auszusprechen und nicht nur meinen, sondern auch eben von meinen beiden Mitgöttern, nämlich an Fabio Bacigalupo und Steffen Wrede von podcast.de bzw.
Podcaster.de. Podcast.de ist ein Newsportal, in dem es eben um Podcast-News geht und Podcaster.de gehört dazu und das ist der Hosting-Dienst. Und diese beiden bzw. Diese Firmen haben die Berlin Podcast Week Mitte September in Berlin veranstaltet, da durfte ich daran teilnehmen.
Und das waren unfassbar interessante und lehrreiche Gespräche, Konversationen, die ich da mit ganz, ganz, ganz vielen tollen Mit-Podcastern geführt habe. Und ich glaube, das hat uns richtig nach vorne gebracht und unter anderem natürlich auch die...
Erwähnung auf podcast.de sowie auch unser Interviewauftritt bei gezielt der Reichweiten Podcast von Fabio hat glaube ich dazu geführt, dass wir den ein oder anderen Hörer gerade hier neu begrüßen dürfen. Also vielen, vielen Dank und herzlich willkommen. Das führt mich hier direkt zum nächsten und letzten Punkt auf meiner Agenda und letzten Punkt, bevor wir jetzt endlich in die Folge starten dürfen. Ich muss euch nämlich sagen, dass die Folge, die ihr jetzt hört, eigentlich Teil 2 der Religion-Folge ist und Teil 1 ist leider kaputt.
Das war einfach ein technischer Fehler. Wir können euch die Folge Teil 1, so wie wir sie aufgenommen haben, zum Thema Religion leider nicht zeigen. Wir haben hin und her diskutiert und haben auch einmal reingehört und sind aber zu dem Schluss gekommen, dass wir diesen zweiten Teil, weil der so klar getrennt ist von dem ersten Teil, euch trotzdem zeigen können. Wir werden da ein, zweimal referenzieren auf diesen ersten Teil. Ich glaube, man muss ihn trotzdem nicht gehört haben, um mitzukommen. Also beim ersten Teil der Religionsfolge, dieser neue Themenkomplex, den wir jetzt aufmachen wollen, geht es im Endeffekt darum, mal, mal, ja, haben wir darüber gesprochen, was ist Religion? Also wir haben über Themen wie Transzendenz und Spiritualität gesprochen und jetzt aber im zweiten Teil wird es konkreter, also Religion-Werdung. Es geht also darum, wie haben sich Religionen bei uns auf der Erde entwickelt, gibt es da so klassische Dinge, die sich da wiederholen und können wir das adaptieren, können wir das benutzen für unser Science-Fiction-Universum.
Das war uns eigentlich sehr wichtig, dass wir heute auf jeden Fall rausgehen mit dieser Religionsfolge, weil wir sie, wie gesagt, für sehr wertvoll und auch hörbar halten. Wir werden den ersten Teil der Rallye-Folge selbstverständlich nachholen. Wir werden das also uns nochmal hinsetzen und nochmal aufnehmen. Das ist manchmal so, bitte verzeiht diesen Fauxpas. Ich glaube aber trotzdem, dass es jetzt ganz gut funktioniert und es bleibt mir nur noch an meinem Tee zu nippen, gleich auf Export zu drücken und euch eine wunderbare, für euch erste richtige Religionsfolge im Götterkomplex. Ganz viel Spaß zu wünschen. In dem Sinne, gehabt euch wohl ganz viel Spaß und bis gleich.
Music.
Und da sind wir wieder, total religiös, der Götterkomplex. Ich bin Philipp und mit mir ist wie immer der immer noch etwas verschnupfte Optimus Prime. Ich grüße dich, Halleluja. Diesmal aber nicht mit Tee, sondern Bier an der Hand. Ich grüße euch alle da draußen. Schönen guten Tag. Sehr gut. Und ja, liebe Hörerinnen und Hörer an den Endgeräten, ich begrüße euch. Ich begrüße aber vor allem euch zur Rallye-Stunde Teil 2 mit Herrn Dr. Professor Rallye-Master Niklas. Hallöchen. Also nichts davon werde ich mir anziehen. Ich bin weder Doktor noch Professor noch ein Rallye-Master. Ich finde es einfach nur spannend. Nennt mich Niklas. Hi. Oti hat es angeteast in der letzten Folge gegen Ende, dass man doch vielleicht mal drüber nachdenken könnte, wenn ich denn jetzt eine Religion etablieren wollen würde im Götterkomplex, wie fange ich denn da an? Also Niklas, was ist das Alpha und was ist das Omega?
Sehr schön. Wir beide hatten ja zwischendurch mal kurz so ein kleines Diskussionspodiumchen, in dem wir mal überlegt haben, okay, was sind denn so aktuelle wissenschaftliche Strömungen, die versuchen, die Welt und das, was sie im Inneren zusammenhält, zu erklären. Und da haben wir ganz viele Aspekte, die schon von der Wissenschaftlichkeit her so ausgelegt sind, dass sie auch spirituell wahrgenommen werden können. Ich sage nur Quantenmechanik und die Wunder, die sich bisher uns noch nicht erschlossen haben.
Da wäre es natürlich spannend, mal drüber nachzudenken, wenn sowas zu einer Religion mutieren würde, in gewissen Gesellschaftsstrukturen, auf was sie sich denn bezieht. Und das ist so ein bisschen die Frage, die ist ja in der vergangenen Folge so ein bisschen liegen geblieben, nämlich wohin wirkt denn Religion? Und da gibt es so ein paar Ansätze, die habe ich tatsächlich mal außen vor gelassen, die kann ich jetzt aber gerne mal eben kurz aufgreifen. Sie kann ja erstmal erklären, was war vorher, was war nachher und was passiert zwischendrin. Also so ein bisschen der Gedanke, wie verorte ich mich und wie ist die Welt eigentlich gestrickt, was ist der Sinn.
Und dann habe ich noch die Motivation, in mich hineinzuschauen und mich selbst in dieser Welt zu verorten. Das wäre das Egoistische und das Altruistische wäre, was bedeutet das denn für mein direktes Umfeld. Jetzt kann der Religion natürlich sagen, ich beschäftige mich entweder mit dem einen, mit dem anderen oder mit allen dreien. So eine allumfassende Betrachtung der Welt, Deutungshoheit nennt man das, das machen vor allen Dingen die Buchreligionen, die wir so kennen, also das Judentum, das Christentum, der Islam. Die sind da ganz weit vorne, aber auch verschiedene andere Religionen haben wir diesen Ansatz gewählt. Und da wollen wir jetzt mal kurz mal die Reise machen, wie entsteht denn eigentlich im Prinzip, wie ist denn so ein Religionsprozess? Ja, super spannend, genau das ist so das Ding, wie entsteht eine Religion und, wie kann ich dieses Wissen vielleicht nutzen, wenn ich selber über eine Science-Fiction-Religion im Götterkomplex-Universum schreiben möchte. Und nichts lege uns ferner, als mal auf die Erde zu schauen, wie hat sich das denn hier entwickelt? Wie hat sich denn Religion eigentlich auf der Erde entwickelt? Weil wenn wir jetzt mal überlegen, wie ist der Ablauf gewesen, dann können wir den ja vielleicht doch ins Weltall, hätte ich fast gesagt, in den Weltraum, in die fernen Weiten transportieren. Und da vielleicht so was wie eine Blaupause schaffen. Es gibt, ich habe mir so acht Punkte aufgeschrieben, die so in der Weltgeschichte, in der Menschheitsgeschichte so passiert sind. Und die können wir einfach mal ein bisschen durchgehen. gehen.
Beginnend bei meiner Geburt.
Wir fangen im Jahre 0 an, erster Erstes Zeitalter, erstes Zeitalter des Ortistantismus. Genau, der Ortistantismus anstatt durch die Geburt des Orti. Okay, aber das können wir ja gerne so machen.
Also die frühen Religionen und die erste Religiosität, die wir beobachtet haben, das sind halt ganz, ganz, ganz, ganz frühe Funde. Ne, das hatte ich ja schon in der letzten Folge gesagt, wir haben entdeckt, dass Menschen ihre Toten anscheinend bestattet haben. Und anscheinend ist diese Urfrage, was passiert nach dem Tod, ja etwas, was die meisten Menschen am ehesten bewegt. Das heißt, wir erleben in unserem Leben, dass Menschen mit Menschen von uns gehen und dann bleibt natürlich die kindliche Frage, ja Mama, wo ist denn die Oma jetzt? Jetzt, um das jetzt mal als Beispiel zu nehmen. Das heißt, stellen wir mal an den Anfang die Frage, was ist denn eigentlich nach dem Tod? Und das, was daraus folgte, und das können wir schon so darstellen, ist, dass der Mensch irgendwie durch die Natur versucht, eine Erklärung zu finden. Also schauen wir uns mal an, was sieht der Mensch denn? Und der hat ganz interessant im Übrigen, der hat erstmal nach oben geschaut. Und das nach oben schauen, das können wir beweisen, weil diese ältesten aller Grabstätten, die waren ausgerichtet entweder nach Himmelsrichtungen oder nach Sternbildern. Und das finde ich total irre das heißt man hat irgendwo hingeguckt zu einem anderen Phänomen was man sich nicht erklären konnte und hat das irgendwie in Verbindung zueinander gestellt wie genau und warum das wissen wir nicht aber es ist passiert.
Und Beweise dafür finden wir ja auch in Höhlenmalereien beispielsweise, wo Tiere abstrakt dargestellt worden sind und dann irgendwann Tierwesen mit Menschen gestaltet. Das heißt, da hat man auch eine Verbindung gezogen. Und irgendwie scheint sich daraus ja herzuleiten, dass der Mensch sich als Teil seiner Umwelt sieht. Und diese Umwelt, da muss mehr sein, als wir sehen. Da gibt es ganz viel, was wir nicht verstehen. Und da ist irgendetwas, womit ich mich verbunden fühle. Das sind so die ersten Religiositätsschritte des Menschen. Ganz total, total spannend übrigens. Übrigens, da muss ich noch mal kurz auf meinen Afrika-Aufenthalt zu sprechen kommen, den ich Anfang des Jahres hatte. Vielleicht erinnert ihr euch, da war ich in Namibia unterwegs und da waren wir an Höhlenzeichnungen eines dort ansässigen Volksstamms. Und da ging es auch darum, dass Zeichnungen von Giraffen da waren. Und da fielen vor allem jene Giraffen zum Beispiel auf, die fünf Höcker oben auf dem Kopf hatten. Und so eine Giraffe hat eigentlich zwei Hörner. Genau, diese fünf Höcker interpretiert man heute so als eine Art Zwitterwesen zwischen Mensch und Tier, die Verbindung, weil der Mensch fünf Finger hat und das ist praktisch die Hand des Menschen, die sozusagen da rauskommt und das beschreibt im Prinzip ja oder illustriert genau das, was du beschrieben hast, Niklas, nämlich, dass irgendwie diese Verbindung, diese Connection dazu der Natur gesucht wurde und man das halt überall finden kann, das ist so faszinierend.
Und man schreibt der Natur dann ja auch eine Macht zu, die der Mensch ja nicht hat. Aber man hat das so stehen gelassen und man war sich aber völlig klar, da muss es ja mehr geben als sie selbst und auch mehr darüber hinaus. Also wir starten mit dieser Frage, was ist nach dem Tod? Dem schließt sich an, was war denn vor meiner Geburt?
Und dann fängt die Sinnsuche an. Ich weiß gar nicht, wie wichtig das gewesen ist in den frühen Kulturen, wenn wir sie jetzt Kulturen nennen, die vielleicht auch wandernd unterwegs gewesen sind, die zwar ihre Toten bestattet haben, aber vielleicht den Sinn darin gesehen haben, dass sie aufeinander aufgepasst haben zum Beispiel. Der nächste Schritt könnte ja sowas wie eine Sinnsuche sein. Was heißt, ich denke nicht nur, was passiert nach dem Tod und was ist vor der Geburt, sondern warum bin ich eigentlich da?
Ja, von den frühen Zivilisationen ist da nicht viel überliefert. Das, was wir aber wissen, ist, dass kleine Rotten Familienverbände unterwegs gewesen sind und der Grund, um da zu sein, immer der Selbsterhaltungstrieb auch in Bezug auf die Familie da gewesen ist. Das heißt, man weiß, es gab Familienstrukturen, die ganz hoch gehalten worden sind. Es gab ja Bildnisse von stilisierten Frauenkörpern, die als, so interpretiert man das heute, nährende Mutter eine ganz wichtige Bedeutung für die Menschheit hat. Klar ist, Frauen gebären anscheinend Kinder und bringen Leben in die Welt. Also muss dem ja auch irgendwie was Göttliches innewohnen, was wir nicht nachvollziehen können.
Also hier wird Leben erschaffen. Und das ist auch als Wunder zu betrachten. Das ist so Bestandteil der allerfrühsten Religiositäten. Und jetzt gehen wir mal einen Schritt weiter, das ist so 8000 vor Christus, dann fingen auf einmal Menschen an, sesshaft zu werden. Da haben wir schon drüber gesprochen in anderen Kontexten, da ging es um Krieg. Und jetzt kommen wir zum nächsten Schritt, und zwar ist es eine differenzierte Götterwelt. Das heißt, von ominösen Zwischenwesen kommen wir nun zu ganz klaren Götterbilden. Bildern, die aber immer noch geprägt sind von der Umwelt und den Lebensumständen. Nehmen wir mal die Ägypter. Die Ägypter waren abhängig von einem Lebensumstand, nämlich dem Nil. Also wurden die Kräfte, die dort wirkten, zu personifizierten Gottheiten. Die dann aber wieder Tierbilder bekommen haben. Auch da hat man wieder so die Verbindung zur Natur. Das rückwirkt, man hat ihnen Eigenschaften zugesprochen. Und diese Eigenschaften sind menschlich. Für ein Gotthardkomplex auch gar nicht so schlecht. Denn das, was wir aus der Geschichte des Menschen kennen, sind Tiergestalten, die menschliche Eigenschaften haben. Das zieht sich ja bis in die Antike und eigentlich auch bis heute.
Dann nimmt man etwas, was man sieht, was man kennt. Und die bekommen jetzt neue Eigenschaften. Das geht über das hinaus, was sie kennen. Die haben also transzendente göttliche Eigenschaften. Und damit erklären wir uns unser Umfeld. Da beginnen diese Riten auf einmal, dass ich mal angenommen, ich habe jetzt einen Planeten, den ich jetzt besiedelt habe und ich habe einen Planeten, auf dem Ackerbau beispielsweise möglich ist. Ich bin aber abhängig von einem Vulkanismus, der, wenn er nicht stattfindet, dafür sorgt, dass der Boden unfruchtbar ist. und wenn er zu stark stattfindet, mich, mein Umfeld und die Ernte zerstört. Das ist jetzt sehr plakativ. Dann kann es sein, dass ich Rituale stattfinden lasse, wie ein Erntedankfest. Und aus diesem Ritual heraus wird nicht nur der Gemeinschaft gedankt, sondern auch dem Schicksal, dass es so gut geklappt hat. Es ist nur eine Idee. Und aus diesem Schicksalhaften entsteht dann etwas anderes. Da wird nämlich ein kleiner Vulkan aus Lehm gebaut. baut. Und dieser kleine Vulkan aus Leben, der bekommt mal Ehren, ein paar Kornähren obendrauf. Ich spinne jetzt mal ein bisschen. Und das ist jetzt ein Götze und das ist jetzt Vulkanus. Also eine Verbildlichung der Hoffnung des Menschen. Ein Gottesbild.
Das wäre der nächste Schritt. Und dann habe ich nicht nur den Vulkan. Wenn wir von Naturreligion kommen, sind wir jetzt bei Gottesbildern und jetzt kommt der nächste Schritt. Okay, ich muss das einmal gerade für mich ordnen. Finde ich auch super spannend, diese Gottesbilder, wenn man überlegt, dass jetzt in unseren Geschichten die Menschheit weit weg reist, mit den Generationenschiffen, als ein Beispiel, dass die Menschheit mehrere hundert Jahre vielleicht da irgendwo unterwegs ist und sich überlegt, welche Sinn, so du hattest einmal dieses, was ist der Sinn unseres Lebens? Was ist das Dasein, der Fortbestand der menschlichen Rasse, dass das Schiff hier am Leben bleibt und, und, und. Aber ich finde es total spannend, wie sich solche Rituale, also sozusagen, keine Ahnung, wir leben hier in verschiedenen Zyklen auf dem Generationenschiff und wir fangen an, irgendwelche Götzen zu bauen wegen Sternenkonstellationen oder sonst irgendetwas anzubauen.
Weil sich die Gesellschaft dahin irgendwie entwickelt hat zu sagen, wir glauben daran, dass wenn wir immer dieses Ritual durchführen, dass unsere Reise besser wird oder sowas. Also das hat ja schon so ein bisschen, finde ich total spannende Aspekte, wie man sowas auch in der Sci-Fi-Geschichte halt umsetzen kann. Da bist du aber schon ein paar Schritte zu viel und zu weit gegangen. Also wenn wir jetzt mal ganz basal anfangen, dann wissen wir erstmal, dass wir Prozesse beobachten, können ja auch Wissenschaftler dabei gewesen sein, die sagen können, pass mal auf, wir beobachten hier die Vulkane und wir haben hier so irgendwie einen Zyklus, der ist aber total unberechenbar, wir sind aber völlig abhängig von diesen Zyklen und das, was jetzt erstmal entsteht, sind aus einer Tradition entstandene Bildnisse. Aber diese Bildnisse repräsentieren ja nun mal auch Angst und Furcht oder aber auch Hoffnung. Und denen wird jetzt mehr zugesprochen. Und wir haben hinterher sowas wie ein Vielgöttertum, aber sehr abstrakt.
Und jetzt kommen wir dazu, dass man wirklich anfängt darüber nachzudenken und zu interpretieren, das was du jetzt schon gemacht hast. Nämlich, und jetzt kommen wir zum nächsten Schritt, das fand so ab 1000 vor Christus statt, Kanonisierung und Verschriftlichung. Das heißt, man fängt an aufzuschreiben, was machen wir denn da eigentlich und warum machen wir das und versucht so eine Herleitung auch festzuhalten, um für nachfolgende Generationen sowas wie entweder eine Handlungsempfehlung aufzuschreiben, ich sage nur zehn Gebote, oder aber Geschichten aufzuschreiben, die bezeugen, wie Menschen etwas erschaffen haben, wie sie gelebt haben. Und daraus leiten wir so was wie eine Sinngebung ab. Ah okay, also es ist dann quasi, du hast die Ursprungsfrage am Anfang, was ist der Sinn des Lebens, da kommt kulturell dann was in Gang und später wird diese Frage aber nochmal deutlich anders verschriftlicht und anders weitergegeben. Aber der Ansporn ist ursprünglich halt die Frage, was ist der Sinn des Lebens. Kann ja sein oder auch nicht, also es kann ja auch einer Zufall gewesen sein, dass sich diese Frage gemischt hat mit der Tradition dieses Erntedackfestes.
In Zusammenarbeit mit anderen Traditionen, die wir haben und daraus entsteht jetzt nochmal etwas, das dann verschriftlich wird und über mehrere Generationen weitergetragen wird. Aus dieser Tradition entwickelt sich dann mehr, nämlich auch dieses Halten an diesem, weil es mir ja seelischen Halt gibt. Und jetzt haben wir eine Entwicklung, die findet nach innen statt. Diese Kanonisierung, also dieses Verschriftlichen von Religion beinhaltet auch, dass gewisse Texte mit reingenommen werden und vielleicht gewisse Texte, weil wir sind Menschen, jetzt im Moment sogar das Schreiben ist mächtig, in unserem Sci-Fi-Universum. Also verschriftlichen wir das und wir entscheiden jetzt, welche Texte kommen rein, welche nicht. Das nennt man Kanonisierung. So. Und jetzt kommen wir zu einer Vergeistigung dieser Religion. Das hat bei uns auf der Erde so zwischen 800 und 200 vor Christus stattgefunden. Und in dieser Zeit hat man halt angefangen, religiöse und philosophische Systeme zu bauen. Das heißt, man hat so ethische Fragen, wie das, was Oti gerade angestoßen hat, mal in den Mittelpunkt gerückt und dann wirklich mal gefragt, so, wir haben jetzt ja auch unsere Riten und das, was wir hier tun, welche Bedeutung haben die denn für uns und, lassen sich darüber hinaus noch andere Sachen ableiten für unser Leben, wie zum Beispiel die Existenz einer Göttlichkeit und so weiter. Also da fängt man an, auf einmal rum zu philosophieren. Nehmen wir es rum, philosophieren. Also ich baue mir eine Philosophiewolke um das, was eh schon da ist. Okay? Okay.
Das nennen wir mal Achsenzeit. Also philosophisches Handeln, also religiöses Handeln und philosophische Systeme werden auf einmal eins und der Mensch versucht zu reflektieren über gut oder schlecht. Der Mensch im Universum, seine Rolle, aber jetzt bezogen auf die Menschen, die auf diesem Planeten sind, schon seit 5, 6, 7 Generationen. Und die betrachten dann natürlich ihr eigenes Sein dementsprechend anders und das kann wiederum dazu führen, dass Gesetze erlassen werden, dass vielleicht Handlungsempfehlungen stattfinden, was ist denn gut, was ist denn böse, haben wir auf einmal Todesstrafen oder Menschenopfer, who knows. Ja, soweit will ich gar nicht gehen, aber das ist so der Weg dahin. Also wir fangen an, das Ganze zu vergeistigen. Dann kann es natürlich passieren, dass es auf der Erde auch passiert, so ab 500 vor Christus, dass zuerst Reformbewegungen stattfinden. Ist denn das, was wir als Religion haben, wirklich noch zeitgemäß? Jetzt kommen wir das erste Mal in so eine Rotation hinein. Ist denn das, was wir hier machen, wirklich sinnvoll? Oder sind da nicht vielleicht andere Dinge am Werk, die vielleicht wichtiger sind? Und dann fängt man sich an, darüber zu unterhalten, ist der Ritus wirklich noch zeitgemäß? Ist denn die Art, wie wir darüber denken, wirklich zeitgemäß?
Sind Maschinen vielleicht wichtiger als Menschen, um das jetzt mal bei uns anzunehmen, weil wir gerade in einer Zeit leben, bei der wir uns ganz krass auf den Computer verlassen müssen. Der hilft uns, der Mensch kann es nicht mehr. Was passiert denn da? Gut, jetzt haben wir genau diese Reform erlebt und da haben wir Neuausformung von Religionen. Da entstehen Sekten, da werden neue Religionen geboren aus diesem Ursystem heraus. Also da fängt es auch wirklich an, verkopft ausdifferenziert zu werden. Die müssen aber auch mit dem eigentlichen Sein dann auch nichts mehr was zu tun haben. Also neue Dogmen entstehen. Und dann entstehen auch automatisch Religionssystematiken. Und man passt sich auf einmal an. Und da fängt es an spannend zu werden, denn jetzt sind wir an dem Punkt, dass gewisse Strömungen schon schauen, wo kann ich denn bei den Menschen anankern? Also ganz, ganz weltlich. Also anankern im Sinne von manipulativ, du hast das jetzt gerade so süffisant gesagt, so wie kann ich da anankern, also das ist ja strategisch. Das eine war jetzt irgendwie finde ich immer aus dem Menschen oder aus der Kultur herausgewachsen und jetzt ist es so, das könnte man, also so wie du es gerade gesagt hast, kann ich es so interpretieren wie, wie kann ich meine Macht vergrößern oder wie kann ich mehr Menschen von meinem Kram überzeugen.
Im Sinne von ein bisschen Manipulation. Ist das der richtige Gedanke oder liegt da falsch? Also Kommunikation ist immer Manipulation. Das wissen wir ja. Worum es mir hier eigentlich geht, ist letztendlich eine Auslegung von Religion, Erschaffung neuer Glaubensströmungen, weil ich mir einen Vorteil davon erhoffe. Ich möchte mal ein Beispiel dafür anbringen. Und zwar nehmen wir mal die alten Ägypter. Es hat zu einem gewissen Zeitpunkt einen Pharao gegeben, der aus sich selbst einen Gott gemacht hat und alle anderen Götter mitunter verboten hat. Das versuche ich ja auch die ganze Zeit. Ja, ich weiß, ich weiß, ich weiß. Ich kenne auch deinen Bauantrag, den Kölner Dom abzureißen, um dort für den Ort des Tantismus den neuen Tempel zu errichten.
Aber das meine ich mit, hier wird vielleicht auch eine Auslegung stattfinden, die vielleicht einem oder wenigen dienlich sein könnte. Ja, das ist ein super Beispiel. Jetzt kann ich das sehr gut nachvollziehen. So nach dem Motto, okay, ich kann jetzt Religion nutzen, um auch meinen eigenen Machtstatus oder den Machtstatus meiner Institution und so weiter noch zu vergrößern und so was. Wenn ich mich natürlich selber sage, hey, ich bin hier quasi erstmal im Glauben der Ägypter ein Halbgott oder sowas als Pharao, aber ich sage jetzt nein, ich bin ein Gott und habe sowieso schon viel Macht und wenn ich mich als Gott ausrufe, habe ich noch viel mehr Macht, dann ist das, dann verstehe ich auch das, was du meinst im Sinne von, ja, Ja, manipulativ oder wie man, wie halt eben, ja, Religion zu einer größeren Machtstruktur werden kann. Das ist natürlich ein cooler Move. Ja, das ist halt die Frage. Also sie dient ja erstmal ein paar wenigen Menschen und kann sich dann aber im Laufe der Zeit auch wieder verändern. Das haben wir ja in ganz vielen Buchreligionen ja auch erlebt. Sei es das Judentum, also der Judaismus mit seinen einzelnen Strömungen, das Christentum mit seinen Strömungen, der Islam mit seinen Strömungen und so weiter. Das haben wir übrigens auch bei Battlestar Galactica.
Nur als Beispiel wegen Science Fiction und Religion und solchen Sachen, da erleben wir, dass eigentlich eine Lehrerin sich später als Prophetin auch quasi offenbart und sagt, ich bin diese Prophetin. Ob sie das daran jetzt selber glaubt oder nicht, sei mal dahingestellt, aber sie hat so viele Anhänger hinter sich, dass wenn sie äußert, ich bin die Prophetin, dass die Leute das glauben und dadurch vergrößert sie auch ihren eigenen Machtstatus innerhalb der Flotte. Also das ist so ein Beispiel dafür. Das ist ja genau das, wo die meisten Religionskritik nie ansetzen. Dass man das Gefühl hat, dass die Religion sich eigentlich nur selbst dient, aber nicht mehr den Menschen. Absolut hochaktuell. Total. Das ist ja auch die wirklich wichtige Religionskritik, der sich ja viele Konfessionen jetzt endlich auch stellen müssen. Und das wird mit Sicherheit auch nach mehreren Generationen Götterkomplex der Fall sein. Und wenn wir jetzt mal einen Schritt weitergehen, dann kann das natürlich jetzt passieren, dass man irgendwann eine Trennung erlebt innerhalb eines Prozesses der Aufklärung von Religion und Alltag. Das ist bei uns so ab dem 17. Jahrhundert passiert, Zeit der Säkularisierung, als man der Religion so die Deutungshoheit abgesprochen hat, weil man nämlich festgestellt hat, dass Wissenschaft und Philosophie getrennt voneinander.
Eher so vernunftbasierende Erklärungsmodelle bereitgestellt haben, die entgegen dem traditionellen Religiösen eher dazu geeignet waren, die direkte Welt auch zu erklären, greifbar zu machen und sie zu nutzen. Die Frage ist natürlich, ob die Menschen jetzt bei uns im Götterkomplex Beispielsystem, wie auf diesem einen Planeten, auf einmal dann doch wieder sagen, nee, das ist uns alles irgendwie zu abgefahren hier. Wir haben hier eine andere Möglichkeit gefunden, die uns gerade wesentlich weiterbringt, weil wir das Gefühl haben, da gedanklich in einer Sackgasse zu stecken. Und was dann passiert, ist etwas, das wir jetzt gerade erleben, nämlich so eine Art, das ist der letzte und achte Schritt, Globalisierung und Wandel einer Religion. Das haben wir auf unserem Planeten erlebt, von 19. Jahrhundert bis heute. Und zwar, dass man...
In Kontakt tritt mit der eigenen Religion und anderen Weltanschauungen, diese neu interpretiert und vergleicht und vielleicht sogar auch anpasst. Da taucht auf einmal der Begriff der Invisible Religion aus. Das ist so eine schleichende Transformation von Religion, die sich so an moderne und individualisierte Gesellschaften und weniger institutionell, also weniger Kirche, mehr personenbezogen halt anpasst. Und das ist ja auch das, was wir heute erleben. Wir gehen weg von dem institutionellen Kirchengedanken, also Christentum in Form von Kirche, die sich ja selbst im Übrigen in seiner Dogmatik ja als Leib Christi betrachtet. Das Kirche als Leib Christi ist so ein Dogma, das man mitunter auch kritisch hinterfragen kann, philosophisch. Und die Leute sagen, nee, ich möchte eigentlich eher etwas, was mich in meinem eigenen Sein individuell stärkt und unterstützt. Das ist mega spannend, was du dazu sagst. Kann ein Prozess sein, muss aber nicht. Weil das ist genau das, was wir in der letzten Folge hatten. Wir haben ja kurz über Religion gesprochen und wie ist Religion für uns. Und wir haben ganz schnell festgestellt, dass wir jetzt alle drei nicht sagen, wir identifizieren uns mit der katholischen Kirche als Beispiel und mit der Institution, sondern jeder hat sofort gesagt, nee, also ...
Ich glaube schon oder ich glaube eben nicht oder ich bin ausgetreten oder ich bin noch drin, aber ich habe meine eigenen Gründe und ich habe meine eigene Vorstellung von dem Christentum zum Beispiel. Ich gehöre dem zwar an, aber ich lege es so aus und ich lege es jetzt nicht so aus, wie die Kirche es gerne von mir hätte. Und das ist, diese Strömung erlebt man ja immer mehr, dass man sagt, nee, ich kann mich damit identifizieren, die Glaubenssätze finde ich gut, aber deswegen gehe ich nicht in die Kirche. Oder ich sage ja sogar, ich kehre ihr den Rücken zu, weil ich brauche keine Kirche, um gläubig zu sein oder sowas. Das ist ja mega interessant. Das macht das Ganze ja sehr, sehr bunt und auch sehr anfällig für, du hast es so schön gesagt, dieses Zusammenwachsen, wahrscheinlich auch einfach durch den Globalismus, dass man merkt, okay, es gibt so viele Strömungen und es gibt jetzt nicht nur das, was ich von meiner Oma gesagt bekommen habe hier, Kind, keine Ahnung, jeden Abend wird gebetet, Sonntag wird in die Kirche gegangen, sondern auf einmal lerne ich eben andere Strömungen kennen und finde die vielleicht genauso sinnfindend, aber das geht natürlich nur im Kontakt mit vielen anderen Kulturen und Religionen mit einem offenen Geist.
Das ist halt so die Frage. Also ich glaube, Abspaltung wird es immer an jedem Punkt geben, mit Sicherheit. In Zeiten größerer Not wird sich der Mensch immer versuchen, an etwas entlang zu hangeln, das ihm Halt und Sicherheit gibt. Und das können auch moralische Dogmen sein. Das haben wir ja auch in der letzten Folge ja auch schon so klargezogen. Ich glaube, dass was immer übrig bleibt, und da mache ich einen Fass auf, da habe ich mich mit ganz vielen Menschen schon drüber gestritten. Oh, jetzt geht's los.
Ich glaube zutiefst und sehr daran, dass wir total vernachlässigen, dass Religionen und Riten, die in eine Gesellschaft und Kultur hineinwirken, auch immer noch Bestand haben, selbst wenn wir nicht mehr glauben.
Das hat damit zu tun, dass wir Traditionen und Weltbilder übernommen haben, die wir als gegeben und gut hinstellen, aber nicht unbedingt zurückführen auf Religion. Beispiel das christliche Abendland. Wir haben eine sehr lange und sehr alte Tradition in Europa, die massiv geprägt worden ist durch den christlichen Glauben, aber auch durch den Kontakt und die Konfrontation mit anderen Konfessionen, wie zum Beispiel dem Islam. Ich rede jetzt mal im Mittelalter von Staatenkonstruktionen, die auch. Reconquista und so, ne? Zum Beispiel, ja. Aber auch die Kriege, die dann auch unter den verschiedenen Konfessionen da stattgefunden haben, bis hin zu allem möglichen. Uns muss klar sein, dass diese Glaubensgrundsätze Einzug gefunden haben in unser tägliches Sein, selbst heute, wo wir säkularisiert sind und die Wissenschaft hochheilig wie so eine zweite Religion vor uns her tragen, wir dennoch aus einer Tradition kommen, die einen anderen Hintergrund hat, die tatsächlich hier in unserem Gefühlen beispielsweise sehr christlich, aber auch zum Teil muslimisch war. Aber da finde ich auch wieder ein super spannender Diskussionspunkt.
Aspekt und ich frage mich halt, wir haben am Anfang dieser Folge über Traditionswerdung gesprochen und zwar noch bevor das ägyptische Beispiel, also mit der Personalisierung, mit diesem ganzen Machtgedanken kam.
Und ich frage mich halt schon bei dieser ganzen Diskussion, wann sind denn dann diese Werte, diese Traditionen, die wir immer noch haben und vielleicht für positiv, die unser Weltbild auch positiv einfach prägen, wann sind die entstanden, ist das nicht genau das Ding gewesen, dass man eben irgendwann beim drüber nachdenken gedacht hat, so hey, macht irgendwie schon Sinn für ein gesellschaftliches Zusammenleben, sich eben nicht zu töten. Und es macht auch Sinn, das Eigentum des Anderen nicht zu stehlen, etc. Pp. Also diese zehn Gebote. Ich würde nämlich nicht sagen, dass das so eine institutionalisierte Geschichte ist, die dann irgendwann zurückzuführen ist auf eine Persönlichkeit, die sozusagen diese Religion geownt hat.
Ja, dass das nicht zwingt, aber durch die Menschen, die Ritus leben und das in ihren Alltag transportieren und diesen Ritus weitergeben mit der Bewertung, das ist gut oder das ist schlecht. Die schaffen Kultur in unserem heutigen Sinn. Das heißt, man darf nicht verleugnen, dass Religion, egal wie sie entsteht, egal was sie mal gewesen ist, immer noch in unsere Welt hineinwirkt und das wird auch in der Zukunft so sein. Das heißt, wenn wir uns jetzt mal jetzt unseren Planeten anschauen, scheißegal, dass ich mal an einen Lehmvulkan geglaubt habe, das was hinterher an Philosophie da rausgekommen ist, selbst tausende Jahre später wird immer noch Einfluss auf diese Zivilisation haben. Aber ich muss es mit Bedeutung aufladen wahrscheinlich. Ich muss jetzt einen Lehmvulkan jetzt wirklich mit Bedeutung aufladen. Also ich muss drüber nachdenken, ich muss es in meinen vielleicht noch zusätzlichen Wertegerüst irgendwie einbinden und das so irgendwie festigen dann in meiner Vulkanismus-Religion.
Bleiben wir mal bei der Vulkanismusreligion. mal angenommen, diese würde schon gar nicht mehr in dem Alltag der Menschen existieren, zumindest nicht bewusst existieren, das ist nämlich mal ein Rückbezug zum Christentum bei uns in Deutschland, dann ist es trotzdem so, dass die alten Traditionen, dieses Vulkanismus und die Ethik, die daraus entstanden ist, immer noch Teil dieser Gesellschaft ist, ob sie will oder nicht. Und das ist etwas, das kann ich mir schon gar nicht aussuchen, weil sie nämlich in unserem Erziehungssystem nennen es mal Erziehungskanon, ist ein falsches Wort dafür, aber ich finde diesen Sammelbegriff Kanon so schön, der ist einfach da. Da kann man sich kaum von lösen. Und sie identifiziert wie so ein Fingerabdruck auf so eine Gesellschaft. Das ist total irre. Also wenn jetzt von außen stehend eine Zivilisation ankäme, nach tausend Jahren, und sagt, hey, wer seid ihr denn? Wir sind die Vulkanier. Okay, falsches Wort.
Und wir haben uns der totalen Logik verschrieben, weil wir vorher an einen Vulkangott geglaubt haben. Werden die Außenstehenden sagen, ja, ja, was soll dann der Tempel da hinten? Also ich meine, das kann man halt einfach nicht von der Hand verheißen. Gewisse Rituale, die Außenstehenden völlig fremd sind, die sagen, was soll das denn? Was macht ihr denn da jetzt? Das ist bei uns so gute Sitte. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Dann sind wir genau an diesem Punkt. Die Person weiß vielleicht gar nicht, wo das herkommt, aber es ist da. Genau wie wir Sprichwörter bei uns in der Sprache haben, die wir gar nicht mehr verorten können. Ich fand immer super prägnant auch das Beispiel, wenn man halt einfach mal in eine Gruppe gibt, warum stellen wir uns einen Weihnachtsbaum auf? Was ist der Grund? Warum machen wir das eigentlich? Und ganz, ich weiß es ehrlich gesagt gar nicht. Warum mache ich das eigentlich? Das ist im Übrigen ein saugeiler Punktort, den du gerade anbringst. Ich habe die Tage, ich habe gelacht wie ein Weltmeister. Ich könnte vielleicht dir gerade Herzen brechen, aber es gab eine Komikerin, ich habe die gefeiert bis zum Umfallen.
Sie erzählte, das passt ganz gut in den Kontext, sie wäre irgendwie unterwegs gewesen und da war sie irgendwie in Berlin unterwegs und in so einem recht modernen Laden stand irgendwie sowas wie Liebe tötet Kapitalismus und sie sagt dazu nur, ja, wie zum Beispiel Weihnachten, das Fest der Liebe tötet definitiv den Kapitalismus. Das fand ich total abgefahren, weil wenn wir jetzt wissen, was Weihnachten für uns bedeutet, also Geschenke kaufen, viele Leute machen einen riesen Reibach in dieser Zeit und wir bezeichnen das Fest trotzdem als das Fest der Liebe, stehen diese Dogmen total gegeneinander, aber sie sind trotzdem parallel existierend in unserer Gesellschaft da. Das ist so ein schönes Sinnbild, ob das jetzt richtig ist oder auch nicht, da will ich gar nicht werden, das ist mir auch egal, aber diese Bilder voreinander zu stellen, finde ich total geil. Total, es ist auch, es ist super spannend und genau so spannend finde ich es.
Wenn wir es schaffen würden oder wenn Autoren es schaffen würden, so kleine rituale Geflogenheiten einzubauen, die er vielleicht gar nicht zwingend erklärt, aber die zum Beispiel auf so einem Generationsschiff entstanden sind. Weil man da, keine Ahnung, weil man da umgeben von Räumen war oder sowas, dass man zunächst, wenn man rauskommt, die Arme streckt oder keine Ahnung, irgendwelche kleinen Details.
Die darauf schließen lassen, dass diese Zivilisation mal vielleicht tausend Jahre auf einem Generationsschiff war. Das fände ich super spannend. Und man macht etwas, was man eben vielleicht auch gar nicht mehr erklären kann. Ich hatte gerade selber die ganze Zeit, als Niklas das so erzählt hat, weil es ja genau, es geht ja eben drum, so wie du auch sagst, Philipp, wie kann man das jetzt als Autor in so eine Sci-Fi-Geschichte unterbringen? Und dann gibt es eben Traditionen, die eine ganz krasse Urgeschichte haben, die aber im Jetztsein gar nicht mehr relevant sind. Man macht sie aber trotzdem. Dann hatte irgendwie die Geschichte im Kopf von einem Generationsschiff, wo einfach der Antrieb ausgefallen ist und die können nicht mehr manövrieren und sonst irgendwas. Und sie sind jetzt auch weg von all den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Sie kriegen diese Maschine nicht mehr repariert. Also es ist einfach egal, was die Techniker und sonst wie an Bord da tun. Es hilft alles nichts und die sind schon 100 Jahre unterwegs. Und irgendwann werden sie spirituell, weil Niklas hatte ja dieses Schöne aus der Angst und Not geboren. Also ich kann mir alles ganz viel erklären. Ich weiß, wie diese Maschine funktioniert. Jetzt funktioniert sie aber auf einmal nicht mehr. Und das kann ich mir nicht erklären. Ich weiß nicht, warum. Ich bin der Techniker, ich kriege das Ding nicht ans Laufen und irgendwann entsteht eine Not. Ja, wo fliegen wir denn jetzt hin? Was passiert, wenn unsere Reise missglückt? Wir können nicht manövrieren.
Und auf einmal könnte daraus eine Religion entstehen, eine Tradition. Wir machen jetzt immer dies, das, jenes. Solange wir das gemacht haben, ist unsere Reise immer gut gegangen. Also machen wir es weiter. Aber dann müssen wir...
Oder müssen wir weitermachen? Genau, also wenn wir jetzt nicht die und die Tradition machen, dann stürzt unser Raumschiff ins Chaos und was auch immer. Jetzt in meiner ganz losen Fantasie kommt diese Zivilisation doch irgendwann irgendwo an und die machen immer irgendeinen Gruß zum Antrieb oder was auch immer und man denkt sich, warum macht ihr das eigentlich? Das ist halt, was weiß ich, das ist immer der Gruß für, möge unsere Reise weiterhin gut verlaufen. Und man denkt, warum sagt ihr euch das? Ihr seid doch angekommen. Das würde ja nur dann, das würde tatsächlich nur dann Sinn ergeben, wenn wir es vorher wirklich mit einer Religion zu tun hätten, die eine Deutungshoheit über die Themen hat. Wo komme ich her? Wo gehe ich hin? Warum bin ich? Was ist der Sinn? Oh, das hat sich gereimt, ne?
Und da würde ich mal vorab stellen, müssen wir definitiv schon unterscheiden zwischen Ritus und Religion. Ja, das ist bei mir sehr, sehr verkürzt. Genau, also es ist halt Genau, was ich meinte, ist vielleicht ein Ritus, der mit dem Glauben daran verknüpft ist, dass die Reise gut verläuft, wenn ich den Ritus durchführe. Der ist jetzt natürlich aber auch keine Religion. Da hast du schon recht. Also das ist sehr simplifiziert dargestellt. Ja, und das ist ja auch so das Problem, mit dem wir heutzutage immer konfrontiert sind, wenn wir über Religionen beispielsweise sprechen, ist eine Negativbesetzung von gewissen Begriffen, aber auch Positivbesetzung, die fürchterlich emotional ist letztendlich und die schon gar nicht mehr zulässt, dass Menschen versuchen, da irgendwie differenziert drauf zu schauen.
Ich hatte ja in der letzten Folge gesagt, es gibt Theologie und es gibt Religionswissenschaften, die beide eine eigene Aufgabe haben, nämlich zu versuchen zu erklären, wie beide Systeme von außen und innen betrachtet funktionieren. Da sollten wir definitiv am Ball bleiben. Ich würde mich sehr freuen, wenn Menschen dort draußen Bock haben, so wie Theomer es getan hat, eine Geschichte zu erzählen, die...
Eine religiöse Strömung beschreibt oder aber auch eine Entwicklung beschreibt, die mit Religion zu tun hat, um diese Götterkomplexwelt ein bisschen mehr menschlicher zu machen, weil ich glaube, und das hat mir in der letzten Folge schon gesprochen und auch festgelegt in der Hämeneutik, Religion, Transzendenz, Glaube, Spiritualität ist Teil des Menschseins. Ich finde super spannend die Punkte, die du da angesprochen hast und die so ein bisschen Inspiration geben können, dass wenn ich mir Gedanken über eine Kultur mache, die ich beschreibe und sie mit Religion zu tun hat, dass ich eben frage, was ist denn der tiefer gehende Sinn dieser Kultur? Wie sind sie dahin gekommen? Und das wollte ich nochmal auch, du hast gerade schön den Theo mehr angesprochen, der hat ja über die Kosmogenese gesprochen, hat uns einen Beitrag zugeschickt, den wir auch vorgestellt haben und da gingen die Sinnfindungen eben jetzt auch von der Jetztzeit aus, das fand ich eben ganz schön, weil jetzt haben wir viel über quasi den Ursprung, historischen Ursprung gesprochen und das ist auch klar, da hat man eben gesagt, okay, ich kann mir viele Dinge nicht erklären, ich suche nach Göttlichkeit, ich suche nach dem Sinn, das kann man heute ein bisschen postulieren, jetzt wissen wir ja schon ganz viel.
Aber die Sinnsuche, was macht meinen Sinn eigentlich aus? Also ich kann Sinnfindung darin finden zu sagen, ich möchte den Planeten verbessern und so weiter und so fort. Du hast auch so schön dargestellt, dass diese Individualisierung von Religion und der Auffassung, wie ich Religion wahrnehme, viel mehr Bestand heutzutage hat. Und da passt das, was der Theo mehr geschrieben hat, da gibt es quasi eine Strömung, die sagt, wir wollen uns jetzt hier vom Kapitalismus und sonst was abspalten und wir wollen trotzdem eine, die orientiert sich am christlichen Glauben, aber erweitert das auch, da gibt es eine Erweiterung einer Kultur.
Und das finde ich halt mega, mega spannend. Daraus kommen dann neue Strömungen, neue Traditionen und das lässt sich ja heute genauso gut darstellen mit den Thematiken, was ist der Sinn meines Lebens. Das ist heute genauso bedeutsam und kann ganz viele Strömungen ausmachen, auch wenn ich viel Erklärungswissen eigentlich habe. Voll. Ich finde generell diesen Ansatz hochspannend, weil wir darüber reden.
Durch eine Religion, die ein Autor von einem Volk erzählt, was vor 3000 Jahren von dieser Erde da aufgebrochen ist, da kann man ganz viel Lore eigentlich, die wir jetzt entwickeln, mit reinpacken. Das finde ich so das Spannende. Ich habe gerade über eine Religion nachgedacht, die vielleicht diesen Ansatz hat, darüber nachzudenken, wie ist denn das, wenn wir eigene Lebewesen erschaffen. Also wir reden jetzt über Genetik, über diese ganzen Fortschritte der Biowissenschaften, vielleicht sogar auch KI mit rein und auf einmal schafft man genetisch veränderte irgendwas, die durch KI und so weiter, das heißt man wird selbst zum Gott und das religiös verarbeitet irgendwie, dass man die Götter erschaffert sind und so. Also darüber nachzudenken ist ultra crazy gerade, aber auch. Dann wären wir wieder bei diesem einen Beispiel, wo sich dann einer vielleicht auch als, also quasi, das ist ein Bio-Mechaniker, Bio-Ingenieur, der sich dann irgendwann selbst als Gott ausruft. Oder zumindest als Propheten oder so, ne?
Genau, also du kannst dir das Beispiel, was Niklas gebracht hat, von dem Ägypter, ne? Und von mir aus gibt es eine philosophische Debatte. Jetzt merkt man, wie diese Punkte dann irgendwie so zusammenpacken. Und dann sagten wir, okay, wir haben jetzt da einen Tech-Guru, der kann alle möglichen Sachen irgendwie machen. Ja, ist das denn überhaupt richtig? Darf der Mensch das überhaupt? Ab wann ist der Mensch quasi ein schaffendes Wesen und was ist dann Gott? Und er sagt, ja, ich bin Gott. Ich bin ein Gott. Und es gibt dann ganz viele Leute, die sagen, ja, genau. Genau. Ist er nämlich. Ist er nämlich. Und das finde ich mega spannend. Ich hatte auch an Hades als quasi irgendwie Todesritter gedacht, dass es irgendwie die Gottesstrafe ist. Wir hatten ja über Hades gesprochen, der unser Sonnensystem sprengt. Du redest aber nicht über den Gott, sondern über den wir Hades genannt haben. Über den Planeten, der in der Götterkomplexgeschichte das Sonnensystem streift und verheerende Katastrophen im Sonnensystem quasi, auslösen wird, das haben wir ja festgelegt, dass das passiert und dass es da halt auch ganz viele Kulte gibt und vielleicht Spannungen, die sagen, ja, das liegt daran, weil wir unseren Planeten ja nie, auch hier Kosmogenese, Nova-Kosmogenese könnte da gut reinpassen, dass man sagt, weil wir unseren Planeten mit Füßen treten, werden wir jetzt bestraft und wir müssen ganz anders handeln in Zukunft und daraus ergeben sich wieder komplett neue Strömungen.
Das ist ja auch ein Ritt, den du gerade anstreifst. Ich will das nochmal kurz erwähnen, den ja auch das Christentum hinter sich hat. Aber auch das Judentum, das immer überlegt wurde, wie ist denn im Prinzip die Geschichte der Verbindung Mensch zu Gott? Das ist ja auch ein Prozess gewesen, der in verschiedenen Bünden, also Bündnissen zwischen Gott und dem Menschen stattgefunden hat. So quasi auch eine Wandlung dieses Gottesbildes von einem strafenden Gott zu einem Gott, der mehr ist als das und sich über diesen Ganzen erhebt. In verschiedenen Bünden. Also ich rede jetzt auch mal von der Sintflut und alles, was danach kam, gipfelte dann in der Gestalt Jesu Christi, der letztendlich die Sünde der Welt auf sich nahm und für den Menschen quasi gelitten hat und so weiter. So eine Erlösungsfigur. Das kann es ja auch in anderen religiösen Umfeldern, sag ich mal, geben. Who knows? Also der Messias praktisch, der die gesamte Schuld der Menschheit auf sich nimmt, den Planeten vernichtet zu haben, Eigentlich bräuchte man jetzt noch so einen zweiten Messias. Wir brauchen wieder einen neuen Messias. Solltet ihr da draußen Bock haben.
Nein, das wäre ein bisschen zu viel gesagt. Aber ja, das ist der richtige, das ist der Weg, wie der Mandalorianer sagt. Das ist der Weg. Und das ist ein sehr, sehr spannender Weg. Es war wieder mal so anregend, dass ich, ich weiß noch nicht genau, was ich heute Abend nach dieser Aufnahme tun werde. aber ich fürchte, sehr viel irgendwie nachdenken, vielleicht sogar Du wirst beten. Ja, ich habe ja noch keinen Gott gefunden, aber ich fand es auf jeden Fall mega anregend. Vielen Dank. Also es war eine tolle Folge für mich jetzt. Sehr gerne. Dankeschön fürs Zuhören und danke für eure Geduld. Kann ich auch nur so weitergeben. Ich fand die Punkte, die du dargestellt hast, fand ich wirklich nochmal mega. Also wirklich als so eine Leitlinie darüber nachzudenken, wenn man diese Punkte mal im Kopf durchgeht und versucht über eine lange, du hast ja auch gesagt, jetzt eine Tradition macht keine Religion aus. Ja.
Und wenn ich wirklich eine Geschichte schreiben will und wirklich eine religiöse Strömung verankern will, dann macht das super viel Spaß darüber nachzudenken, durch welche Sinnfragen sind die gegangen, welche Gedanken haben die sich weiterführend gemacht und wie sind welche Traditionen entstanden, wie sind sie vielleicht kritisch hinterfragt und neu interpretiert worden und, und, und. Und was bleibt am Ende als Kern für meine Geschichte, die ich eigentlich erzählen will, über und wie verhalten sich die Menschen auf dieser Basis. Das finde ich, hast du wunderbar nochmal darstellen können. Am Beispiel natürlich logischerweise unseres Heimatplaneten und dem Planeten Vulkan.
Ich hoffe, dass sich die Trekkies da draußen nicht auf den Schlips getreten fühlen. Aber der Spruch lag nah. Wir werden es lesen in den Kommentaren. Ich sehe schon kommen, ich werde innerhalb der nächsten Wochen sowohl aus der Kirche rausgeschmissen, als auch vom Trekkie-Forum. Oh je.
Was ist schlimmer? Genau, was ist schlimmer? Ich bin dafür Trekkie-Forum. Aber ihr Lieben, um apropos rausgeschmissen, apropos gesündigt und exkommuniziert. Ich glaube, wir exkommunizieren euch zumindest für diese heutige Folge mal so langsam, lassen euch mit euren spirituellen Götterkomplex-Gedanken einfach ziehen, aber nicht ohne erwähnt zu haben, dass wir in letzter Zeit tatsächlich viel, viel Zuspruch von euch, liebe Hörerinnen und Hörer, bekommen haben. Und da auch echt einige neue Leute mit dazugekommen sind. Also vielen, vielen Dank dafür und ihr dürft gerne, seid herzlich eingeladen, so viele Sterne zu vergeben, wie eure Podcast-App zulässt und genau, unser Wort zu verbreiten, auf das ihr bei der nächsten Folge mit dabei seid. Ich bin jetzt schon in ganz anderen Sphären unterwegs. Ich glaube, nächste Folge wird er sich zum Gott. Also es dauert nicht mehr lange. Dann kommt er hin und dann sagt er, wartet ab, dann wird Philboy sich endlich offenbaren. Gut, lassen wir das. Also, ihr Lieben, es war eine wunderbare Folge. Liked uns, hört uns, hört uns durch, empfiehlt uns weiter. Wir freuen uns wahnsinnig und wir geben uns und euch jetzt mal den Segen der Nacht und verabschieden uns mit wahrlich religiös inspirierten Worten.
Energie!