Schöner Glauben ist am Start. Ich bin am Start. Mein Name ist Moritz und ihr seid beim Pop-Club gelandet. Da schauen wir uns aktuelle Phänomene aus der Popkultur an, wenn sie dann Bezug zu dem haben, was wir so machen und denken und tun. Und wir nehmen am Freitag um 16.15 Uhr auf. Also wenn ihr das hört, vielleicht in ein, zwei Stunden, dann haben wir gerade ausgesprochen. Und wir, das bin nicht nur ich, sondern ich bin froh und glücklich, einen Teil des Teams bei mir zu haben. Herzlich willkommen im Pop-Club, Benni. Hi, ja, schön hier dabei zu sein. Benni, du warst schon eine Weile nicht mehr zu hören, aber schon das ein oder andere Mal dabei. Ich kann vielleicht zu mir zwei Sachen sagen, weil wir uns jetzt auch noch nicht so gut kennen. Ich bin methodistischer Pastor und Kaffee-Liebhaber und mache bei Schöner Glauben ein Format über Jesus, einen über Pop und sonst interviewe ich vor allem Leute, die ich interessant finde. Mit dir zusammen kommen jetzt ein paar Themen aus diesem Bereich. Bis auf den Kaffee haben wir, glaube ich, ein paar Gemeinsamkeiten. Du bist auch ein Pastorenkollege. Was machst du denn? Ja, ich trinke auch Kaffee, aber wahrscheinlich nicht so guten. Es gibt so ein paar Dinge, wo ich versuche, einfach einen schlechten Geschmack mir zu bewahren. Sonst wird es zu teuer. Ja, ich bin Pastor, auch bei den Mennoniten. Wir werden oft verwechselt mit den Methodisten. Das ist immer die Verwechslung, die mir am liebsten ist. Lieber als mit den Mormonen oder ja, eigentlich sind es die zwei. Genau, in Frankfurt am Main. Und ja, ich war, ich kenne Jason schon länger und darüber war ich ein paar Mal, als Gast bei Schöner Glauben. Und dann gab es die Idee, das Team zu erweitern. Und so bin ich dabei gelandet und habe jetzt noch gar keine Folgen seitdem aufgenommen. Aber ja, eigentlich hatte ich gesagt, ich mache, glaube ich, bei Bibellesen mit und vielleicht auch WWJD. Ich weiß jetzt gar nicht mehr genau, was in der Ansage war. Ich habe auch gemerkt, gerade beim Jingle. Ich bin eher so, wie heißt das, First-Time-Listener, Long-Time-Caller, First-Time-Listener beim Podcast. Ich höre ihn zu wenig, aber ich habe mich auch jetzt in der Vorbereitung noch mal ein paar Folgen eingehört. Ja, aber der Jingle ist auch ganz neu. Ich glaube, der war jetzt bei einer Folge oder so schon draußen. Nächste Woche kommen ein paar und wir gewöhnen uns da einfach gemeinsam dran. Ja, genau. Und ich höre auch immer gerne eigentlich Danger Dan und Antilokengang. Von daher war das natürlich interessant, gestern zu sehen, sie hätten bei der Anstalt sein sollen und wurden dann spontan oder sehr kurzfristig ausgeladen. Und als dann die Idee von dir, glaube ich, aufkam, das so eine Folge zu machen, dann war ich gerne da dabei. Genau, und dann sind wir auch schon mittendrin im Thema. Wahrscheinlich habt ihr euch das schon gedacht, wenn ihr euch die Episodenüberschrift angeschaut habt. Danger Dan und Igor Leavitt haben zusammen ein Lied aufgenommen. Das ist, glaube ich, das erste von Danger Dan's neuem Album. Und geplant war jetzt ein Auftritt bei der Anstalt. Und zwar haben die jetzt hundertstes Folgenjubiläum. Da kommt morgen dann die Folge, glaube ich, in die ZDF-Mediathek. Und ich habe sofort daran gedacht, an das letzte Mal, dass Danger Dan so ganz groß in den Medien war, auch mit Igor Levitt und das war damals beim ZDF Magazin, also bei der Sendung von Jan Böhmermann, und da war der Auftritt zu Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt, und ich weiß damals noch wie ich das tatsächlich live geschaut habe oder zum Moment der Ausstrahlung und da habe ich dann schon im Schauen gedacht, boah, das gibt jetzt eine öffentliche Debatte, und das war ja damals auch so und jetzt finde ich spannend, dass wir jetzt einen Tag vor der eigentlichen Ausstrahlung wieder so eine Debatte haben. Nur, dass diesmal die Ausstrahlung nicht stattgefunden hat. Hast du das Lied angehört, Keine Angst? Und was waren so deine ersten Gedanken vielleicht dazu? Also, ja, ich habe es mir dann angehört. Ich wollte es eigentlich direkt anhören, als ich den Instagram-Post gesehen habe, aber da gab es es noch nicht. Oder zumindest war es noch nicht veröffentlicht gestern. Heute, als es dann hieß, wir machen eine Folge, dachte ich, ich muss es natürlich anhören. Ja, ich fand es, also musikalisch, ich mag es. Ich mag diese Klavier-Chanson-Hip-Hop-Sache, die er jetzt schon eine Weile macht. Ich fand es... Ja, stark diesen, also der Refrain ist ja keine Angst, keine Angst, keine Angst. Und dann ist es im Grunde genommen eine Anleitung, wie man eine Antifa-Gruppe gründet und was man da so machen kann. Sehr so im Stil der 90er, Frühjahr 2000er. Ja, ich, also, ich hatte ein bisschen Gänsehaut. Ich fand es toll. Ich hatte auch ein paar Fragen. Da gehen wir wahrscheinlich gleich drauf ein. Wie ging es dir? Ich schätze, du hast es auch gehört. Ich habe es auch gehört, ja. Und mir ging es, glaube ich, im ersten Hören ähnlich. Also ich mag den Stil schon auch und war auch schon auf Konzerten von Danger Dan oder von der Antilopen Gang. Und das ist schon eine Form von Musik oder von Linksein, wo ich so denke, ja, das löst was in mir aus. So ein eigenes Nachdenken, dann auch mit anderen drüber reden, ins Gespräch kommen. Und ich hatte zuerst das Gefühl, ah ja, jetzt macht er eben nochmal, das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt. Nur eben mit den gesellschaftlichen Veränderungen, die jetzt die letzten Jahre eben passiert sind. Und dann wurde es aber ab der zweiten Strophe ja doch sehr konkret. Und so auf eine Art und Weise, wo ich dachte, ja, das ist, also ich fand es im ersten Moment richtig gut, weil ich den Eindruck habe, dass jetzt in ganz vielen Kreisen und auch bei schöner Glauben immer wieder von Banden bilden geredet wird und von Solidarität einüben. Das ist ja auch so ein bisschen unser Motto. Und es bleibt oft aber so bei der Überschrift. Also natürlich, okay, wir wollen jetzt Banden bilden, solidarisch sein, irgendwie wehrhafte Demokratie einüben, aber wie macht man das? Und Danger Dan liefert jetzt schon einen sehr konkreten Vorschlag, wie man das machen könnte. Und den kann man ja diskutieren. Also ich würde den auch noch gar nicht als so gesetzt irgendwie anerkennen. Ich habe da auch eine Spur in den Lyrics gesehen, wie man das auch verargumentieren könnte. Aber das war so bei mir so der erste Eindruck. Wie ist denn bei dir so deine Geschichte mit Danger Dan oder Antilopen Gang? Weil ich habe eine Konzerterfahrung, die würde ich teilen. Da hast du, glaube ich, schon das Konkretere. Also ich war lange in den USA, wo ich auf Konzerte hätte gehen können. Von daher ist es eher eine, ich höre mir die Lieder an, wenn sie rauskommen. Erzähl mal. Ja, ich glaube, es müsste so 2017, 2018 rum gewesen sein. Also so die Anarchie und Alltagzeit war das, glaube ich, so in der Diskografie. Also wo die Konzerte so aufgeteilt waren in Hip-Hop-Konzert und dann Punk-Konzert. Und ich war im Schlachthof in Wiesbaden und da waren ein paar junge Mädels auch in der Crowd und ich habe genau gesehen, dass die mit ihren Eltern da waren. Also so hat das so ein bisschen die Vibes von, wir gehen jetzt mal zu unserem ersten Konzert, Die Eltern gehen noch mit und dann standen die jungen Frauen in der ersten Reihe und die Eltern so am Rand und das hat am Anfang ganz okay funktioniert. Und dann kam das Lied Atombombe auf Deutschland und. Die Stimmung wurde dann so ein bisschen aufgeheizter und ich habe genau gesehen bei den Eltern, dass die sich in dem Moment gefragt haben, wo zur Hölle sie ihre Kinder gerade mit hingeschleppt haben. Und das ist mir jetzt auch noch fast zehn Jahre danach irgendwie so im Gedächtnis geblieben. Und ich finde, das zeigt so ein bisschen die Ambivalenz, die ich auch habe mit der Antilopen Gang. Also ich habe das damals überhaupt nicht irgendwie wörtlich verstanden. Also so im Sinne von, wenn die jetzt einen Knopf drücken könnten und eine Atombombe auf Deutschland werfen, dann würden die das tun. Aber ich konnte schon an sich die Kritik an Deutschland im Sinne von einem Staat, der so eine Gewaltgeschichte hat, hat ja eine Daseinsberechtigung. Also diese Fragestellung finde ich, die kann man schon besprechen. Ich fand es nur damals dann so plakativ irgendwie mit den Mädels und ihren Eltern in der Crowd. Ja, ich finde, also das Lied ist, ich habe darüber nachgedacht, weil du hattest das, glaube ich, im Vorhinein gesagt, auch um das Lied. Das ist ja so das ganz plakative antideutsche Lied oder eines von denen. Und es zeigt diese eine Seite, von was es heißt, antideutsch zu sein, was ja so eine Strömung innerhalb der sehr, sehr deutschen Linken ist. Ich habe ein bisschen internationale Erfahrungen und habe immer wieder die lustige Situation gehabt, dass das Leuten erklären musste irgendwie in Israel, was sind denn Antideutsche und die fanden das ganz absurd oder in Amerika. Eben dieses, also Deutschland aufgrund der, also nie wieder Deutschland im Grunde genommen, was ja auch gerade in der Wiedervereinigung und Baseballschlägerjahren, aber auch so diesem aufkeimenden Nationalismus kam. Die andere ist natürlich diese krasse, unbedingte Israel-Solidarität. Sie haben ja nochmal Oktober in Europa gemacht, wo es um Antisemitismus ging. Fand ich auch manche Sachen gut, aber es war schon krass. Es gab irgendwie eine Zeile über Gaza und die war, alle dort sind mit, also ich weiß, ich habe sie jetzt nicht mehr rausgesucht, aber es gibt keine Zivilisten im Grunde genommen. Das prägt ihn natürlich würde ich jetzt nicht so arg drauf einsteigen ich finde das Lied, also man kann man da trotzdem mit, also dieses konkrete keine Angst, worüber wir heute haben, das machen ich finde aber um nochmal zurückzukommen da drauf, also Atomwomb auf Deutschland ist natürlich ein humoristisches Lied, total überzogen kommt aber aus einem Kontext also wo, Gewalt gefeiert wird, also gerade gegen, auch im Zweiten Weltkrieg, also keine Bombardierung Dresdens als nicht nur irgendwie notwendig oder sowas, sondern eine gute Sache. Ist jetzt nicht so mein Verständnis von links sein und halte ich auch nicht für so besonders, also selbst strategisch nicht besonders sinnvoll. Genau. Und führt, glaube ich, auch zu gewissen Engstätigkeiten. Also hier Und ein Punkt, den wir vielleicht auch nochmal diskutieren könnten, ist dieses, lohnt es sich irgendwann mal mit irgendwelchen Faschos überhaupt zu reden? Das ist ja in dem treffenden Lied, keine Angst, auch nochmal sehr klar markiert. Ja, hätte mich jetzt auch ein bisschen gebundert, wenn der Mennonitenpastor, Bombardierung ein adäquates Mittel findet. Wobei ich sagen muss, ich bin, also vielleicht habe ich da entweder auf das Humoristische eingestiegen oder auf auch die Ablehnung von Nationalismus. Also ich feiere das Lied, ich höre das tatsächlich ab und zu mal. Es ist gerade so im Sommer so ein schönes Badenlied. Also das finde ich irgendwie bei mir selber lustig, dass da so eine gewisse kognitive Dissonanz ist. Aber ja, gut. Ja, da kann ich mit für alle dieses Lied nicht kennen. Also die Alternative zu Deutschland ist dann ein Baggersee für alle, wo man Enten füttern und Tretboot fahren kann. Also nicht so schlecht, ja. Ja, ich glaube, wir könnten vielleicht mal ein bisschen nochmal auf das Lied, eingehen. Also das, was jetzt Thema ist. Keine Angst, wir haben gerade schon gesagt, es geht am Anfang so ein bisschen darum, also das Erstarken der Rechten oder dann vor allem AfD, obwohl die gar nicht, namentlich genannt wird, sondern es ist einfach klar, worauf die Anspielung anspielt. Und zwar macht Danger Dan da zwei Optionen auf. Das eine ist, den Faschismus jetzt zu bekämpfen und das andere ist, abzuwarten, bis er so mächtig geworden ist, dass es eben dann später unbequem wird. Das sind so die zwei Optionen. Und Danger Dan stellt sich dann ganz klar an die Seite derer, die sagen, wir müssen jetzt was tun. Und er macht dann einen Vorschlag und das finde ich wichtig, dass er das so schreibt. Es geht dann nämlich wörtlich so, hör mir zu, ich habe vielleicht eine passende Idee. Und dann geht es los. Und der Plan ist dann relativ stringent. Such dir zwei, drei Leute, denen du bedingungslos vertrauen kannst. Und mit denen kannst du dann eine Gegen-Nazis-Party machen. Am besten im öffentlichen Raum. Also sucht euch eine Kneipe oder sowas, wo ihr da feiert und dann Geld einnehmt. Und von dem Geld könnt ihr dann euch weiter organisieren, Spraydosen kaufen, Sticker, Material, um dann eure Stadt irgendwie zu claimen, also überall antifaschistische Sprüche zu sprühen oder Nazi-Zeug zu übersprühen. Also so auf die Art und Weise und dann vor allem in der Kommunikation und da wird es dann schon sehr spezifisch, wie schafft man das da in Sicherheit zu sein? Also keine Messenger, keine E-Mails, über Aktionen nur mit denen sprechen, die auch beteiligt waren und so weiter. Das ist dann so der eine Block. Und dann geht es in der nächsten Strophe nochmal einen Schritt weiter, während praktisch die eigene Identität und Gruppe geschützt wird. Geht dann so ein Doxing los. also Spionage, Nachstellen von Rechten oder von Faschos. Also rausschauen, wer sind die, wo wohnen die, wo treffen die sich, was machen die. Mach dir am besten ein Dating-Plattform-Profil, damit du dann wirklich nah an die rankommst. Weil die sind ja einsam. Catfishing. Ja, genau. Die sind einsam im Lebensstil auch. Also so die ein bisschen komischen Nazis, die so irgendwie in der, ja, irgendwo halt ein bisschen so anrüchig wohnen und nicht so richtig sozial eingebunden sind. Das ist so das Bild, was so ein bisschen gezeichnet wird. Und dann geht es dann eben auch um eine Konfrontation eventuell, also er rechnet dann mit Gegenwind und sagt, man soll immer mal eine Überraschung dabei haben und die Rechten machen ja ihre Politik auch mit Militanz, und deshalb muss man sich da auf Notwehr einstellen und zum Schluss kommen dann noch liebe Grüße an die Antifa Ost und Maya T und also eine linksextremistische Gruppe, die auch durchaus für Gewaltangriffe auch bekannt sind oder berüchtigt oder zumindest wird ermittelt. Und dann ist das Lied zu Ende. Und immer wieder zwischendrin, zwischen diesen einzelnen Schritten, wie im Mantra, keine Angst, keine Angst, keine Angst. Also vor dem Faschismus irgendwie nicht ohnmächtig werden, nicht erstachen, sondern in die Aktion kommen. Und das ist so ein bisschen der Grundimpetus des Lieds. Hast du es ähnlich gehört? Oder ich war jetzt relativ nah dran, glaube ich, so an der Struktur. Ja, ich denke, du warst ähnlich dran. Ich glaube, es gäbe dann einzelne Zeilen, die ich interessant fand und wo man nochmal einhaken könnte. Genau, aber ja, im Grunde genommen, es ist ein How-To-Antifa eigentlich. Von Klandestin bis Doxing. also die anderen Outen und in die Selbstverteidigung, in die Notwehr und vielleicht auch in den Angriff gehen. Gehen. Ja. Genau, und das scheint jetzt etwas zu sein, was beim ZDF kurzfristig dafür gesorgt hat, dass der Auftritt abgesagt wurde. Also das kam jetzt eben heute in die Presse oder gestern Abend eigentlich schon und dann war um 0 Uhr Song Release. Da hatte ich dann schon den Eindruck, und wenn man die YouTube-Kommentarspalte unter dem Video sich anschaut, Und schon eine ganz gelungene Marketingaktion jetzt auch für das Video. Ja, also Barbara Streisand lässt grüßen. Wenn laut irgendwie etwas nicht da sein darf, dann wird es natürlich nur noch lauter. Und sie haben es gut genutzt, sage ich mal. Ich meine, es gab auch die Verschwörungstheorien schon, dass es alles eigentlich dann geplant war quasi, dass die Anstalt sich dann um Zensur drehen wird oder sowas. Wer weiß, also anscheinend gibt es eher einen Konflikt zwischen Anstalt, Redaktion und ZDF ganz oben. Weiß nicht mehr, wie die heißen. Und es hängt sich also Intendant ist dann, Hängt sich halt, an einzelnen Textzeilen auf. Vor allem eben an den liebe Grüße an Lina, Gucci, Maya und Nanook. Danger Dan hat gemeint, das sind ganz zufällige Namen, könnte man auch andere nehmen können. Also er hat natürlich da immer seine kleaseren Retorten, aber... Ja, ich fand das dann schon, also ich meine, wir würden jetzt auch nicht drüber reden, wenn es nicht abgesagt worden wäre. Das muss man ja so ehrlich dann auch sagen. Wahrscheinlich oder es wäre zumindest möglich gewesen, dass wir darüber reden, weil es ganz gut passt zu den Themen, mit denen wir uns befassen. Also wie schaffen wir das tatsächlich, wehrhafte Demokratie zu sein? Wie schaffen wir auch als schöner Glauben irgendwie ein Netzwerk, was auf Solidarität aus ist, aufzubauen, was dann auch eine gewisse Verbindlichkeit vielleicht auch mal hineinführt? Und das sind ja schon Fragen, aber die Dringlichkeit, jetzt das heute zu machen, die haben sie sich schon selbst eingebrockt beim ZDF. Und ich fand es dann eben so spannend mit dieser Parallele zu dem, das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt, weil da gibt es ja auch in der letzten Strophe dann so einen Umschwung, wo Danger Dan dann singt, wenn du gegen die Gewalt nicht anders ankämpfen kannst, ist das letzte Mittel, das uns allen bleibt, Militanz. Also da ist schon mehr oder weniger dieser Aufruf zur Gewalt oder so eine Bereitschaft auf jeden Fall sehr explizit und auch nicht in der Strophe mit Konjunktiv. Aber damals war das zumindest aus meiner Sicht so, dass es dann eine breite Rückendeckung gab, dieses Lied auszuhalten oder als angemessene künstlerische Ausdrucksweise, auszuhalten. Und das scheint jetzt hier zumindest anders gelagert. Hast du eine Idee, warum? Wann ist das Kunstbeherr-Head-Lied rausgekommen? Müssten so drei Jahre sein, glaube ich. Ich recherchiere nebenher. Ja, also es ist in sehr kurzer Zeitform, aber ich habe insgesamt schon den Eindruck, dass, sich der Raum... Es ist schon fünf Jahre her. Schon fünf Jahre. 2021. Also der Raum für... Meinungsfreiheit hat sich definitiv, also der Meinungskorridor verengt sich. Das ist meines Erachtens, also da gibt es auch Studien zu, wie viel demokratischer Spielraum gibt es und so weiter in anderen Ländern, aber auch eben in Deutschland. Sondern ich habe da auch schon meine Erfahrungen mitgemacht, dass ich eine Organisation, die israelisch-palästinensische Organisation eingeladen hatte, in Frankfurt in eine Veranstaltung und es am Anfang gut war und dann gab es irgendwie einen im Nachhinein Shitstorm und wurde dann zensiert, obwohl es vorher angekündigt wurde, dass die es ganz toll finden, die Veranstalter. Also das war im kirchlichen Raum. Ich glaube, es gibt so eine gewisse. Angst, die auch relativ mächtige Leute eigentlich ergreift, vor den Reaktionen sozusagen. Und dann sind die unterschiedlich, je nach Thema vielleicht. Aber ja, ich weiß nicht, was die sich bei der ARD denken. ZDF. Ah, ZDF, ja, danke. Ich bin ein bisschen müde nebenbei, aber, ja, also, dass die sich vielleicht schon denken, wir müssen uns ja auch drauf einstellen, dass dann doch irgendwann eine AfD Beteiligung an der Regierung ist oder haben sie eins vor Klagen, aber es gibt diese Angst und Angst tut der Seele nicht gut und tut auch Demokratie nicht gut. Das wäre so meine Meine These, dass man sich keine Risiken eingehen, ist so ein bisschen so ein Mantra gerade. Also finde ich eine voll valide These. Ich würde ein bisschen daneben legen, weil ich, glaube, dass das alles von der Kunstfreiheit gedeckt, dass das heute auch noch durchgehen könnte, weil es einfach so explizit auch eben sich auf die Kunstfreiheit bezieht. Und so ein linker Protest, aus meiner Sicht, solange er so plakativ bleibt oder dann auch so ein bisschen theatralisch, dramaturgisch überzogen ist, wird er ausgehalten, weil man ja in Deutschland sich auch in gewisser Weise, wenn auch nicht mit dem Label Antifaschismus, aber mit der Haltung schon irgendwie sich eins machen muss. Was linker Protest offensichtlich nicht darf, ist tatsächlich zu so Organisierungen aufrufen. Also wenn jetzt die Zuhörenden, das sind jetzt schon ein paar Millionen, wenn die das jetzt alle machen würden, also davon gehe ich nicht aus, davon geht Danger Dan nicht aus, aber dann wird ja schon ganz schön was passieren. Und das ist dann auch was, also eine Demokratie, die sich fragt, wie können wir denn wehrhaft werden, das ist das eine, aber eine Demokratie, wo die Menschen dann tatsächlich konkrete Schritte tun, egal ob es jetzt die Vorgeschlagenen sind oder andere, da steht ja eine Kraft dahinter, eine verändernde Kraft. Man könnte es jetzt ein bisschen auf die Spitze treiben und zu einer Revolution ausrufen oder sowas. Aber ich habe so den Eindruck, also bestimmte linke Stimmen braucht der öffentliche Diskurs, auch um einfach so eine Meinungsvielfalt irgendwie abzubilden. Aber wenn es zu fordernd und zu konkret wird, dann lieber doch nicht. Das wäre so ein bisschen meine These. Und da bin ich auch sehr gespannt, wie die Anstalt das jetzt morgen aufgreift, weil ich die Anstalt jetzt als Sendung schon auch, also Satire ist so das eine, aber die machen schon auch immer wieder Aktionen, die ins Aktivistische kippen. Also egal, ob das dann irgendwelche Online-Sachen sind, Petitionen. Aber ich habe auch noch eine Sendung im Kopf, wo es drum ging, wie verwalte ich mein Geld? Und dann haben die schon ganz konkret Anleitungen, wie man jetzt zum Beispiel in Banken reinschaut, um sein Geld möglichst wenig schädlich irgendwie anzulegen. Und das ist dann auch immer hart an der Grenze, wie viel dann da im öffentlichen Grundfunk irgendwie ausgestrahlt werden darf. Deshalb, die haben ja schon Erfahrungen in dem Metier. Wobei, zumindest in dem Statement von Danger Dan, war, dass das mit Jan Böhmermann, zumindest nicht ohne Widerstände durchgegangen ist. Aber es ist halt durchgegangen, während es hier jetzt nicht mehr durchgegangen ist. Das stimmt schon. Fand ich auch eine schräge Zeile dann, das sei das einzige Mal gewesen, als Jan Böhmermann schreien musste. Da bin ich mir jetzt nicht sicher, da habe ich schon andere Sachen gehört. Mutmaßlich. Ja, aber gut, jetzt haben wir das. Also es wird nicht ausgestrahlt. Wir sind gespannt. Wir werden uns morgen vermutlich die Anstalt anschauen, um zu sehen, wie das dann da aufgerollt wird. Aber jetzt dachten wir, wenn wir schon hier zwei Menschen haben, die sich über das Lied unterhalten, wollen wir auch ein paar Anknüpfungspunkte so in unsere Welten irgendwie erkunden. Und ich glaube, das Augenscheinlichste ist so zuerst mal keine Angst. Was fühlst du, wenn du keine Angst hörst? Oder soll ich es übersetzen in fürchte dich nicht? Ja, also ich glaube, da sitzen jetzt halt zwei Pastoren und halten sich. Und das ist ja ein, ich hätte es jetzt nochmal nachschauen sollen, aber auf jeden Fall durch das Neue Testament zieht es sich durch die Evangelien. Besonders die Engel bei allen Ankündigungen von Jesu Geburt und so weiter sagen als erstes, fürchtet euch nicht, ich habe euch eine gute Nachricht, auch ein Danger Dan-Lied zu verkünden. Und Jesus selber auch, also bei Johannes in der Auferstehung, fürchtet euch nicht, Frieden gebe ich euch. Also das ist natürlich irgendwie interessant und dann habe ich auch erst einen Johannesbrief im Ohr, also in der Liebe ist keine Furcht, sondern vollkommene Liebe. Vertreibt die Furcht oder so. Das habe ich direkt gehört und war so, Also ja, Angst ist lähmend und wenn man irgendwie ins Handeln kommen will, ist es wichtig, den Menschen die Angst zu nehmen und dieses Lied versucht sie mit einer ganz praktischen Anleitung sozusagen zu nehmen und zu sagen, das Wichtigste ist erstmal keine Angst zu haben und dann aber handeln. Und da würde ich zustimmen. Und das ist ja schon auch so eins, was man sagt als Wirkungsweise der Heiligen Geistkraft oder so. Gott hat euch nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit. Also das ist so ein bisschen das, was dem gegenübergestellt wird. Und Liebe auch als Verbundenheit, aber auch als eine Kraft, um in die Aktivität zu kommen. Das ist, glaube ich, schon tatsächlich ein biblisches Motiv und auch eins, was aufs Ängste mit Evangelium verknüpft ist, weil man da ja auch immer wieder diese Figuren hat, die angesichts der Umstände, in so eine Ohnmacht, in eine Passivität, in eine Lähmung reingehen und Jesus, der dann auftritt und steh auf, kehre um, folge mir nach, ist dann so die Gegenbewegung. Also das eine ist keine Angst haben und das andere ist dann aber aufstehen und in Aktion kommen. Da denke ich, ist er schon sehr nah dran an der guten Nachricht. Ja, und ich denke, als ich es gehört habe, war ich so, das ist auch interessant, um die Bibel nochmal so ein bisschen aus dieser Bürgerlichkeit rauszuholen. Eigentlich macht es total Sinn, also gerade die Jünger irgendwie nach wie so Hinrichtungen, die sind eine klandestine Gruppe. Da steht im Text, dass sie sich irgendwo eingeschlossen haben aus Angst, kann man jetzt antisemitisch ausdeuten, weil da vor den Juden steht, aber also vor der Umgebung, in der sie sind, vor den Machthabern, vor den anderen Strömungen, die es so gibt. Und dann kommt diese Begegnung, keine Furcht. Und auch das Ganze ist ja im Kontext von römischer Besatzung und so weiter, in der es verschiedene Arten von Widerstand gab. Ähm, Und also diesen Aspekt von keiner Angst, also lasst euch selber nicht von der Angst auffressen, sorgt irgendwie dafür, dass es angstfreie Räume gibt, in denen Menschen zusammenkommen können, den würde ich direkt unterschreiben und sagen, das muss eine Aufgabe, von Kirche sein, egal unter welchen Umständen. Aber gerade jetzt, wo eben die Angst uns so aufzufressen droht und auch so interne Debatten irgendwie innerhalb des demokratischen Lagers schon unmöglich macht, da muss das ganz wichtig sein. Sollte man auch den ZDF nochmal sagen. Genau, das sagen wir im ZDF, aber ich glaube, das sagen wir auch uns selber. Jetzt hier bei schöner Glauben, also ich hatte da im Januar auf der Unruhigen Hoffnungskonferenz, habe ich mit Jason, Marie und Damaris vom LEV-Kollektiv gesprochen und unsere Überschrift war so, was tun gegen den Faschismus oder ist der Faschismus noch aufzuhalten? Und das spielt ja auch mit so einer Angst. Und die Angst war aber nicht gespielt, sondern wir saßen da auf der Bühne und wir wollten zuerst die Bedrohung, wie wir sie wahrnehmen, beim Namen nennen. Und dann haben wir eine halbe Stunde geredet und ich habe echt gemerkt, wir müssen aufpassen, dass wir da nicht komplett uns selbst ohnmächtig sprechen, indem wir die Szenarien und Zusammenhänge und Bedrohungen und möglichen Zukunften so an die Wand malen, dass sie uns einfach direkt auffressen und verschlucken. Und ich glaube, man kann von beiden Seiten vom Pferd fallen. Also wenn wir jetzt einfach in so ein billiges Ja, keine Angst, es wird schon gut gehen, die demokratischen Strukturen und Institutionen werden stabil sein und so weiter und wir müssen nichts tun, dann würde ich sagen, naja, ein bisschen Angst würde uns schon helfen. Aber auf der anderen Seite, wenn wir uns hauptsächlich von der Angst leiten lassen, dann führt die in so einen klassischen Fight or Flight or Freeze, Und ja, jetzt hat Danger Dan, hat Veit gewählt, würde ich sagen. Genau. Und das ist eine typische Antwort. Und ich finde es nochmal interessant, das hat mich sehr erinnert. Also ich kenne so Antifa-Zusammenhänge so ein bisschen, eher von außen, aber schon so in derselben Szene sich bewegen, aus dem Studium und auch eigentlich aus der Jugend so. Aber dann die stärkste theoretische Beschäftigung für mich mit Antifa war, ich bin 2016 in die USA gezogen zum Studium, Theority-Studium und 2016 ist auch Trump gewählt worden. Und dann gab es ja diese ganze, also 2017. Eine Woche vor, also gab es diese United Right Rally in Charleston und da gab es eine Fascho-Demo im Grunde genommen. Die sind da mit ihren Tiki-Fackeln durch die Stadt gezogen und haben ihre Nazi-Parolen gebrüllt. Also wirklich, das war schon der Versuch, sich auch anzuschließen ästhetisch und so weiter an Nazi-Propaganda. Und dann gab es mit Gegendemo. Und da gab es ganz viele, die sich orientiert haben eigentlich mit dem Label Antifa und so weiter an dieser 90er Jahre deutschen Situation. Und da gab es sozusagen zwei Sachen. Also ich als Deutscher wurde so angefragt von Leuten so, wie macht ihr eigentlich Antifaschismus? Scheint bei euch ja irgendwie, damals konnte man noch irgendwie ein bisschen denken, dass es ein bisschen besser läuft. Ich habe dann immer schon gesagt, ich glaube, es läuft nicht so viel besser bei uns eigentlich. Das heißt, damals war so der Mythos vom Wiedergutgewordenen in Deutschland. Ja, also in Amerika zumindest. Genau, also es gibt ja auch dieses Buch von den Deutschen lernen, von dieser amerikanischen Jüdin. Und ganz ehrlich, also Erinnerungskultur hat eine Weile gehalten. Kann man einfach mal ernst nehmen, ist auch ein Gewinn. Genau, da müssten wir jetzt so eine Nebendebatte mit Max Trolley und das Integriert euch und so machen. Das machen wir jetzt nicht, aber man kann das ambivalent auf jeden Fall betrachten. Also gab es diese Frage an mich und dann habe ich ja an einem meninischen Seminar studiert, wo einerseits die Leute sehr aktivistisch drauf waren und irgendwie sehr sich einbringen wollten und gleichzeitig irgendwie doch von Gewaltfreiheit überzeugt waren. Und diese Form von Antifa, die uns dort begegnet ist, die hat ja schon auf Gegengewalt gesetzt. Also sie hätten gesagt, wir machen Gegengewalt oder zumindest wir sind wehrhaft. Wir sind auch einigermaßen bewaffnet. Stil, wobei es auch interessant war, also verschiebt sich jetzt wieder, aber damals zumindest war es so, dass die noch keine Waffen hatten. Also die Antifa-Leute, die hatten halt ihre Schilde und vielleicht so einen, Schläger oder sowas, aber, das Aufrüstungsniveau war noch nicht so. Und in dem Zusammenhang mussten sich auch diese pazifistisch-aktivistischen Leute irgendwie positionieren. Es gibt auch so Sachen, also Cornel West war bei dieser Gegendemo, hat die angeleitet. Also Cornel West ist viel im Kampf wahrscheinlich, aber ist ein afroamerikanischer Theologe, Union, der halt viel so aktivistisch macht. Und der hat dann gesagt, Antifa hat uns den Arsch gerettet, sowas in der Richtung. Und daran musste ich natürlich jetzt irgendwie denken, also wie verhalte ich mich dazu. Und ja, also ich denke einerseits, für mich ist das immer noch eine offene Frage, nicht so sehr im Sinne von. Ist das jetzt legitim, sondern eher, woran würde ich mich beteiligen oder auch mit wem würde ich noch Bündnisse eingehen, auf die Frage, also da wollten wir glaube ich später nochmal drauf eingehen, aber hier Im Lied heißt es ja, redet mit Bars und Kneipen, ob die für einen Abend Räumlichkeiten für eine Party gegen Nazis haben. Und ich würde sagen, also eine große Rolle von Kirche, die ich eigentlich sehe, ist auch Räumlichkeiten anzubieten. Wobei ich mich dann schon fragen würde, wenn ich jetzt weiß, die haben eigentlich vor, am Ende Nazis zu verprügeln. Ja, weiß ich nicht. Also so dieses, ich glaube, und also diese Frage vom Gewaltverhältnis treibt mich um, ist aber auch ein bisschen eine Sackgasse. Ich glaube, es geht eher darum, wie verhält man sich, wenn es in der Bewegung sowas gibt und wie kann man auch noch mit einem anderen Flügel groß machen und sich irgendwie solidarisch verhalten und vielleicht dadurch auch wieder andere Aktionsformen irgendwie plausibilisieren für Leute. Also für mich ist Gewalt immer eigentlich ein kreatives Versagen. Wir sind auf nichts Besseres mehr gekommen und wir haben auch keine Hoffnung, dass sich die Menschen mehr ändern. Deswegen können wir die ja auch verprügeln oder schlimmer. Und das höre ich aus dem Lied auch so ein bisschen raus. so. Keine Hoffnung auf Mehrheiten oder sowas, sondern, oder auf das AfD wieder schwächer werden würde, sondern jetzt geht es darum. Die zu bekämpfen, also so direkt in Mann-zu-Mann Kampf zu bekämpfen, sozusagen. Ist auch sehr männlich oft, Antifa, finde ich. Nochmal so eine Nebendebatte. Ja, ich glaube, da sind wir ja jetzt auch in dem Debattenkontext, was wir, beim AfD-Bundesparteitag in Erfurt hatten und dann die Berichterstattung und Darstellung auch der Gegenproteste, die ja sehr, sehr weitgehend friedlich waren. Dann gab es vielleicht einzelne Übergriffe, aber dann eine Pressekonferenz, wo dann auch so ein bisschen rumgeschlingert wurde, wie man sich jetzt zu Gewaltausbrüchen positioniert. Positioniert und da merkt man schon, dass auch unsere Gesellschaft darum ringt, irgendwie dann einen Umgang zu finden und dass tatsächlich so diese Angst vor dem wachsenden Faschismus und auch, diese Erfahrung von zehn Jahren und ich würde sagen, politisch wurden einfach noch nicht die richtigen Antworten gegeben, aber zehn Jahre, sagen wir mal, wir suchen nach Antworten, haben jetzt einen Kanzler, der versprochen hat, die zu halbieren und, Und jetzt sind die mit relativ starkem Abstand stärkste Kraft in Umfragen bundesweit. Das ist natürlich eine Erfahrung, die, finde ich, nachvollziehbarerweise schon mal die Frage in den Raum stellt, was ist denn eine Strategie, die funktioniert? Und wenn ich dann anfange, wie Danger Dan jetzt bei einer Organisation vor Ort. Nachzudenken und auch gleich immer die eigene Sicherheit mitbedenke und dann auch noch so ein Misstrauen habe gegenüber Polizei und Staat, dann ist man natürlich relativ schnell dabei, irgendwie das eigene Leben und den eigenen Körper zu schützen. Und also in der Konfrontation mit Gewalt bereiten, ja, da finde ich dann auch irgendwo nachvollziehbar, mich jetzt nicht ganz gewaltlos dem entgegenzustellen. Ohne, dass ich jetzt sagen würde, ich würde den Weg bis dahin mitgehen. Aber ich verstehe schon, wie man dahin kommt, wenn man so die Situation sich anschaut, in der wir uns gerade befinden. Ja, also genau, nachvollziehbar finde ich es auch. Ich hätte eher sozusagen, also als Christ habe ich irgendwie eine andere Weltsicht, glaube ich. Und ich habe auch so von dem, was ich so von Protestforschung verstanden habe, auch strategische Rückfragen. Also so grob, das ist ja auch eine Rückfrage eigentlich an den Text. Hier steht. In der vierten Strophe, wo es um Sicherheit geht, ist, dass Nazis machen ihre Politik immer mit Angst, mit Hass, mit Terror und hoher Militanz. Und vielleicht muss mich da auch nochmal jemand aufklären, Local Antifa Hörer, vielleicht könnt ihr dann auch noch HörerInnen, könnt ihr irgendwie ein Fake-Account machen und mich aufklären oder im persönlichen Gespräch. Oder in der Schöner-Glauben-App, wer bisher zugehört hat, kommt in die App und schreibt uns da, ich glaube noch sind wir da noch nicht unter Verdacht. Ähm, Ich würde sagen, dass, das Potenzial von Antifa ist, eine Spaltung hervorzurufen. Eine Spaltung zwischen der Gesellschaft und diesen extremen Nazis. Das sagt er ja auch in diesem, dass das Umfeld, also dass man Leute outen soll, und dass das Umfeld dann ja nicht mit denen verbunden sein will. Und das, also da hätte ich zwei Rückfragen. Das erste ist, mit welchen Mitteln macht man das? Und ist Antifa wirklich ganz anders an der Stelle? Also, weil mit Angst hat es schon was zu tun. Make Nazis Afraid Again ist schon auch so ein Ding. Es soll einen sozialen Preis geben dafür, Nazis zu sein. Jetzt ist Nazi sein was ganz anderes als Ausländer zu sein, weil Nazi sein ist eine ideologische Kategorie. Man kann auch kein Nazi mehr sein. Das will ich gar nicht irgendwie gleichstellen. Wir hatten da letztens eine Debatte und haben so ein bisschen aufgeteilt in Haltung und Identität und Haltungen können sich verändern, Menschen können sich ändern, aber so die Identitätskategorien sind schwierig. Also da wirst du zum großen Teil reingeboren und kannst nichts dazu. Aber sozusagen dieses, also welche Rolle spielt, also einfach eine ehrliche Debatte hätte ich da gerne drüber, welche Rolle spielt es in der Antifa-Taktik, zumindest so wie sie quasi in den 90ern war, Leute in Angst zu versetzen? Und ist das förderlich dafür, dass sie das nicht mehr machen? Und die andere Frage, also das ist ja sozusagen eine Anfrage. Und die andere, viel konkretere Frage ist, bringt eigentlich so Outing immer noch was, wenn man irgendwie bei 30, 40 Prozent AfD ist? Oder wo müsste man den Keil, also wenn man diese Keil, also diese Spaltungspolitik in einem konstruktiven Sinne machen will, ähm, Wo müsste man den Keil derzeit ansetzen? Weil ich glaube, ich weiß gar nicht, ob das noch was bringt, bei einem Betrieb anzurufen und zu sagen, wissen Sie eigentlich, dass der für die AfD Werbung macht? Das wäre tatsächlich für mich auch ein bisschen die Frage, um wen geht es da? Also wer sind die Faschus? Sind das Strippenzieher im Sinne von identitäre Bewegung oder irgendwas anderes, was so organisiert ist und rechtsextremes Zeug raushaut? Oder ist es der Thomas Müller, nicht der Fußballspieler, sondern der Bürgermeisterkandidat im Dorf nebenan? Und da gibt es glaube ich schon echt ein Problem, weil diese Partei mittlerweile so groß und so stark geworden ist, dass es bis ins gutbürgerliche Milieu reinwirkt. Und da glaube ich, ist es tatsächlich an vielen Orten einfach Normalität, mit Rechten zu leben. Also nicht nur irgendwie zu wissen, wer die sind, sondern den täglich beim Bäcker und weiß ich wo über den Weg zu laufen oder ganz intim Familiengeburtstage zu haben und aus der Nummer erstmal nicht rauszukommen. Und das hätte natürlich ganz andere Konsequenzen, wenn der Keil dann da durchgeht. Und ich sage nicht mal, dass das nicht passiert. Also ich weiß, dass das durchaus der Grund ist, warum bestimmte Familienkonstellationen oder soziale Sachen auseinanderfliegen bis hin zum Fußballverein auf dem Dorf, der sich zerstreitet an diesen politischen Grenzfragen. Aber für mich trotzdem nochmal die Frage, also bei wem ist dann so ein Doxing, wenn man das anwendet als Strategie, bei wem ist das angemessen und bei wem würde man sagen, ey, das greift aber ganz schön in Privatsphäre und alle möglichen rechtlichen Sachen ein. Der Zweck heiligt in dem Fall nicht die Mittel. Also das sind ja zwei Sachen eigentlich. Das eine ist, heiligt der Zweck die Mittel und das andere ist, bringt es auch überhaupt irgendwas. Also so, keine Ahnung, hier in der Nähe gab es eine... Eine Gemeinde, ich weiß jetzt gar nicht, also irgendeine freikirchliche Gemeinde und die hatten ein Gemeindeglied, was auch dann für die AfD angetreten ist. Und dann, ich weiß, dass es da Versuche gab, sozusagen das zu skandalisieren, also aus der Gemeinde heraus. Und die haben dann halt gemerkt, es sind eigentlich die Minderheit. Also nicht, dass die anderen alle überzeugte AfD-Leute waren, aber es ist ihnen halt nicht gelungen zu sagen, das kann doch nicht sein. Oder sie haben das gesagt, aber sie haben damit nicht genug überzeugt, sondern am Ende waren sie diejenigen, die aus der Gemeinde rausgeflogen sind, oder zumindest sich so in die innere Immigration begeben haben und der andere ist irgendwie gestärkt rausgegangen. Also das finde ich schon nochmal interessant, auch weil es ja schon so ist, dass die Rechten zumindest immer wieder sagen, dass sie sich eigentlich freuen, wenn sie angegriffen werden, auch physisch, damit sie sich als Opfer inszenieren können. Und das heißt, ich sage überhaupt nicht, dass das deswegen irgendwie die alle nur noch mit Samteinschuhen anfassen soll oder sowas und ich glaube auch, also in unserer Bubble, was schon noch was bringt, ist oder hoffe ich zumindest, ist dieses Aufzeigen von, christlich AfD-Verbindungen oder solche Sachen weil ich glaube, da gibt es noch so eine, oder nicht nur AfD, auch einfach politisch-rechte, christlich-nationalistische Journalistische Zusammenhänge, da gibt es so eine unhinterfragte Grundsolidarität, naja, das sind ja alle Christen, dann ist das irgendwie gut. Also mich interessiert es erstmal auf so einer taktischen Ebene und ich denke, es ist ein Werkzeug und sollte aber nicht das einzige Werkzeug sein, weil es halt auch nach hinten losgehen kann. Ja, ich glaube, ich wollte noch auf einen Punkt auf jeden Fall eingehen. Du hast so Kirche als so einen öffentlichen Raum, der dann auch für solche Zwecke genutzt werden kann, dargestellt. Ich weiß jetzt nicht, wie deine Gemeinderealität ist, so als Mennonitenpastor. Bei mir als Methodist würde ich sagen, wir kommen eigentlich daher, dass da wirklich so ein geschlossener, überzeugter Haufen irgendwie ist, die so gut miteinander umgehen und versuchen irgendwie die Umwelt auch positiv zu prägen. Aber so die letzten Jahrzehnte, halbes Jahrhundert oder sowas sind wir schon eher einfach in so einer bürgerlichen Gemeinschaft angekommen. Alle irgendwie im Mittelstand und finanziell meistens nicht so schlecht situiert. Und wir haben aber dieses Erbe. Also wir sind eine Kirche mit einem sozialen Bekenntnis, mit sozialen Grundsätzen. In England war John Wesley und die ganze Bewegung immer sehr nah dran an der ArbeiterInnenbewegung und so weiter. Also das steckt schon drin in der DNA. Und wir hatten jetzt im letzten Jahr eine lange Debatte, wie wir uns zur AfD positionieren. Da hat so auf unserer Konferenz hat ein Bezirk praktisch den Antrag gestellt, wir wollen einen Unvereinbarkeitsbeschluss. Und das war dann so argumentiert, dass die gemeint haben, wer AfD wählt, kann nicht gleichzeitig bei uns in der Kirche sein. Und relativ so ein bisschen ausformuliert. und dann haben wir gemerkt in der Konferenz am Mist, also Konferenz ist so das Kirchenparlament oder die Synode, Ah Mist, wenn wir den Antrag jetzt so annehmen, wie er vorliegt, dann kommen wir in eine Situation, wo man eigentlich Leuten nachspionieren muss. Was haben die gewählt? Wo sind die Sympathien? Und so weiter. Und das heißt, wir würden eigentlich das Wahlrecht angreifen, weil Wahlen müssen frei und geheim sein. Das heißt, das kann man eigentlich nicht machen. Wenn wir jetzt aber den Antrag ablehnen, obwohl wir eigentlich uns mehrheitlich wahrscheinlich einig sind, dass wir inhaltlich nicht mit der AfD zusammen können, dann ist das Signal nach außen, ah ja, die hatten einen Antrag zur Unvereinbarkeit vorliegen und haben sich dagegen entschieden. Was ist denn bei denen los? Also wurde der Antrag verwiesen. Das ist dann so das, was dann passiert mit solchen Sachen. Und der lag dann in der Arbeitsgruppe Gerechtigkeit, Frieden und Schöpfungsbewahrung. Und ich bin Teil dieser Arbeitsgruppe. Und dann haben wir uns jetzt im letzten Jahr überlegt, wie können wir einen Antrag so formulieren, dass er einerseits wirkt, andererseits mehrheitsfähig ist und drittens klar benennt, worum es geht. Und jetzt habe ich einen Einblick in die innerkirchlichen Debatten, was dann passiert mit so einem Vorschlag. Unser Grundansatz war dann der, dass wir gesagt haben, wir wollen auf der einen Seite öffentliche Auftritte und Mandate für die Partei feststellen. Also Sachen, die man einfach klar und deutlich erkennen kann, wo man niemanden nachspionieren muss, sondern hier Person X kandidiert für die Partei, Person Y verteilt auf dem Marktplatz Flyer. Das sieht man relativ leicht. Die begeben sich selber in die Öffentlichkeit eigentlich. Genau, oder sie sind in der Gemeinde und machen dann da in der Zeit der Gemeinschaft Werbung oder sowas. Und dann kann man einfach direkt ins Gespräch gehen. Und dann haben wir auf der anderen Seite eben unsere sozialen Grundsätze. Das ist beschlossene Meinung sozusagen. Die ist nicht bis ins Kleinste klar, aber die Grundlinien und die Haltung sind schon sehr konkret. Und dann haben wir eben aus der AfD, aus dem Parteiprogramm, aus öffentlichen Äußerungen direkt Querverbindungen hergestellt. Die zwei Sachen, die gehen einfach nicht zusammen. Und deshalb öffentliche Auftritte, Mandate für die Partei sind mit Kirchengliedschaft und Engagement in unserer Kirche nicht vereinbar. Dann hat das aber eine Riesenrunde gemacht, wurde breit diskutiert und zum Schluss hat dann der Konferenzvorstand einen Vorschlag gemacht und jetzt haben wir eine Verabschiedung, Unvereinbarkeit mit extremistischen Positionen und Parteien. Das wurde dann auch relativ weit ausformuliert und da geht es dann um Schutz der Menschenwürde und so weiter. Das wurde dann der Konferenz vorgestellt und also dieses Jahr, ein Jahr nach der ersten Debatte. Und wir haben es dann zum Glück geschafft, das fast einstimmig abzustimmen und dann im nächsten Schritt einen Sonderantrag zu stellen und zu sagen, die AfD in der aktuellen Form trifft diese Kriterien und ist deshalb unvereinbar. Und das hat dann nicht mehr ganz so viel Zustimmung. Es war jetzt nicht mehr fast 100 Prozent, sondern gute drei Viertel vielleicht, die dann dazu gestimmt haben. Und jetzt haben wir diese Beschlusslage. Also jetzt haben wir in Süddeutschland, in der Methodistischen Kirche, haben wir die Beschlusslage. Und jetzt ist es unsere Aufgabe, das in die einzelnen Gemeinden reinzutragen. Und das ist jetzt auch meine Aufgabe als Pastor. Ich habe jetzt diese Woche mit unserem Vorstand drüber geredet und wir werden es jetzt verkünden. Wir haben den Eindruck, dass bei uns das jetzt nicht auf eine Person zutrifft, was es dann ein bisschen einfacher macht. Aber trotzdem wird es Menschen geben, die mit der Strategie unzufrieden sind. Und deshalb haben wir gesagt, wir kündigen das jetzt an oder schreiben das so drüber und bieten dann direkt Gesprächsabende an, wo man dann darüber debattiert. Und das ist jetzt aus meiner Praxis so ein bisschen das, wie wir das angehen. Und gleichzeitig glaube ich trotzdem, dass wenn ich jetzt eine Party gegen Nazis veranstalten würde in meinem Gottesdienstraum, dass da Anfragen kämen. Und wahrscheinlich, dass ich auch in mir welche tragen würde, so wie du es vorher beschrieben hast. Also ich fände es erstmal beeindruckend und cool und merke, dass wir zu anarchisch verfasst sind, um sowas zu machen. Also wir könnten das, glaube ich, auch. Also naja, meine Konferenz hat eigentlich, also Rheinland-Pfalz und wir sind die einzige Gemeinde in Hessen, haben einen Beschluss zu Menschenwürde, auch der, wenn man ihn richtig liest oder also eigentlich ist der sehr eindeutig, der wird die AfD nicht genannt, aber das müsste schon so sein. Ich bin mir sicher, dass wir ein paar Wähler haben, ehrlich gesagt. Und vielleicht... Also Wähler glaube ich auch. Also bin mir relativ sicher. Können nicht 30 Prozent in der Gesellschaft sein und niemand bei uns. Ja, genau. Was wollte ich dazu sagen? Also ich finde es erstmal gut. Wir hatten das lustigerweise bei unserem Willkommensgemeindebeschluss. Also wir haben einen Beschluss gemacht, dass wir queere Menschen willkommen heißen. Und dann haben sich Leute an der Terminologie aufgehalten und waren so, ja, warum machen wir eine Willkommensgemeinde dafür? Also für diese Menschen sind wir auch irgendwie für alle willkommen heißen. Und was eigentlich mit AfD-Leuten, sollten wir nicht auch willkommen heißen. Und dann sagte ich so, naja, erstens ist die kirchliche Lage so, dass wenn man irgendwie nichts gegen queere Menschen hat, muss man es sagen. Und das mit dem AfD, da habe ich eher, glaube ich, ausweichend geantwortet, da müssen wir nochmal schauen und ich weiß nicht, aber meine tatsächliche Politik ist, ich versuche Gemeindeleben so zu gestalten, dass die Frage wäre, ob man sich da wohlfühlt, wenn man eigentlich gegen Vielfalt in dieser Gesellschaft ist, und ich glaube das wäre eigentlich auch mein Rat, wir brauchen mehr Orte also ich glaube es ist toll wenn sich ganz viele Leute gegen Nazis mobilisieren auf Demos also für, Parteitage, AfD-Parteitage und so weiter, aber ich glaube wir brauchen auch diese angstfreien Räume wo auch formal eigentlich niemand ausgeschlossen ist Es ist bloß die Frage, wie schaffen wir es, dass sich ganz, ganz viele Leute über Milieus hinaus hinweg wohlfühlen. Und sicher fühlen. Und sicher fühlen. Aber wenn du gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wichtig findest, dann fühlst du dich da nicht wohl. Das wäre so meine Frage. Und ich glaube auch, wir müssen jetzt, glaube ich, bald aufhören, aber also, Es kann nicht nur darum gehen, dass wir kaputt machen, was uns kaputt macht, um den alten Punk-Slogan zu benennen, sondern halt auch Dinge aufbauen und auch. Räume aufbauen, wo sich Menschen als Gleiche begegnen und als umsorgt, um es mit dieser Formulierung von Eva von Redeke aufzunehmen. Also so eine antifaschistische Infrastruktur und die will ich politisch haben, aber ich glaube, da wären eigentlich Kirchen, über die wir ja irgendwie, die wir mitgestalten, ein guter Mittelding, sage ich mal. Da kann das jetzt schon passieren. Also eben gerade Gemeinderäume. Also ich ermutige immer Leute, feiert doch euren Geburtstag bei uns. Wenn ihr kleine Wohnzimmer habt und ihr wollt eine größere Party feiern, macht die doch bei uns. Es ist jetzt noch keine Anti-Nazi-Demo, aber ja, Ja, also für mich ist da auch im kirchlichen Setting so der Abendmahlstisch eigentlich der Sehnsuchtsort, wo das tatsächlich schon realisiert ist oder wo so ein Vorgeschmack für eine Gesellschaft für alle erlebt werden kann. Also da ist ja auch Einladung für alle, man ist umsorgt und ich muss vielleicht die Personen rechts und links von mir nicht unbedingt direkt zu meinem Geburtstag einladen, aber ich merke, am Tisch des Herrn, da stehen wir dann doch irgendwie beide und empfangen. Vielleicht ist das so ein Ausblick. Ich weiß nicht, ob der in Jordan kommen würde, aber eingeladen wäre er zumindest aus methodistischer Sicht. Ja, ich denke, also das hattest du, glaube ich, in einem anderen Podcast auch schon mal erwähnt. Und ich finde das, also offene Abendmahlsgemeinschaft ist was, was ich lerne aus, also gerade so von Methodisten. Und finde ich, verbindet sich an sich ganz gut mit so einer verbindlichen Jesusnachfolge. Und dann, also ich glaube, man kann sich damit zu einfach machen mit dieser Formulierung, aber dieses, vielleicht laden sich die Leute eben selbst aus. Also wenn sie nicht in so einer Gemeinschaft dabei sein wollen. Ich will trotzdem für eine Welt wirken, in der alle irgendwie ihren Platz haben. Vielleicht haben sie nicht die Macht, alles durchzusetzen, was sie wollten. Aber ja, ich denke, eben, lass dich rein. Also im Sinne von... Dann sind wir wieder bei der Antilopen-Gänge. Genau. Nee, aber wir können die ja nicht einfach nur abschieben, dann haben andere Leute das Problem. Ja. Ja, ich glaube, mit Blick auf die Uhr und weil wir auch heute noch veröffentlichen wollen, setzen wir hier einfach mal, wie sagt man schön, einen Doppelpunkt. Und je nachdem, wie die Anstalt läuft am Samstag, müssen wir vielleicht nächste Woche nochmal eine Schlaufe drehen. Ich fand es auf jeden Fall cool, Benni, mit dir mal in Kontakt zu kommen und hier eine Stunde, ging schnell vorbei, fand ich, zu reden. Cool, dass du dabei bist im Team, dass du dich zeigst und ich hoffe, dass für euch beim Gedankensortieren, beim Debatte irgendwie wahrnehmen, ein bisschen was dabei war. Dass wir dich hier einen Mehrwert liefern konnten. Feedback und Kritik, wie immer bei Instagram oder in der Schöner Glauben App. In der Schöner Glauben App einfach zum Beitrag schreiben. Benni, ich wünsche dir ein schönes Wochenende. Dir auch. Und bis bald. Ciao.