Hey Leute, vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Schöner Glauben. Wir möchten progressive Stimmen zusammenführen, einander empowern und uns für mehr Solidarität einsetzen. Glaube in schön also. Wenn du mehr wissen oder uns unterstützen willst, findest du alle Infos auf schönerglauben.jetzt, Hallo zusammen, mein Name ist Jason und Lasse ist am Start, grüß dich. Hi. So, schöner Glauben, wir quatschen nochmal ein bisschen über Dekonstruktion und ich glaube, wir können erstmal festhalten, Lasse, du bist im Team, willkommen. Ich freue mich richtig doll. Das ist ja ein Team von, weiß ich nicht, vielleicht jetzt so zwölf Leuten oder was. Und es gibt immer mal ein paar Leute, die dazukommen können. Der Mo ist, glaube ich, als Letztes dazugekommen und jetzt du. Du hast mit Sarah schon eine Folge gemacht. Ja, genau. Aber vielleicht für diejenigen, die dich noch nicht kennen, erzähl mal zwei, drei Sätze nochmal. Wer bist du? Und vielleicht, um die Leute nochmal abzuholen. Ja, ich bin Lasse, ich bin 26 und wohne in Leipzig in einer wunderschönen kleinen 7-Quadratmeter-Zimmer. Und ja, was mich jetzt zu dem Team gebracht hat, war der Kontakt über Sarah, weil ich Ende letzten Jahres so aus meiner Freikirche seit sieben Jahren ausgetreten bin und viel in meinem Glauben hinterfragt habe und so weiter Fragen gestellt habe, da irgendwie Suche nach einem coolen, weltoffenen Glauben. Dadurch bin ich hier drauf gestoßen. Was mache ich sonst? Ich habe Design studiert und bin gerade dabei, eine Selbstständigkeit aufzubauen. Das hört sich gut an. So mit Gewerbeanmelden und dem ganzen Scheiß. Da kannst du mich jagen, wirklich. Ich bin auch wirklich ein bisschen träger. Aber es ist auch gerade, wenn das Leben einem auseinander gepuzzelt ist, dann das alles wieder parallel irgendwie so zusammenzusetzen. Es ist ja nicht nur eine Baustelle, die dann ist. Ich sage dir, und dann kommt noch Steuer und was weiß ich. Das ist ein Ding, ja, fühle ich. Aber es ist ein stetiges, langsames nach vorne gehen und dann ausprobieren und es macht irgendwie Spaß. Okay, aber dann, vielleicht gibt es ja Leute, die zu potenziellen Kunden werden können. Sag doch mal ganz kurz, was für Dinge stehen dir vor? Also das, was relevant ist und das, wo ich Bock habe, darauf hinzugehen, ist zum einen so Custom-Sneaker, Unikate. Und was richtig cool ist, ist jetzt vor kurzem hat sich da ein bisschen die Türen geöffnet, dass ich jetzt in eine Ausbildung bei einem befreundeten Tätowierer gehe und noch tätowieren lerne. Und das ist, glaube ich, so ein Wunsch, den ich schon seit fünf Jahren mit mir rumschleppe. Und jetzt geht es irgendwie los und das ist auch irgendwie geil. Also in die Richtung soll es gehen und einfach mal gucken, was es bringt. Sehr gut. Ja, genau. Wir hatten ja die Folge zusammen und nachhinein kamen ganz viele Gespräche und richtig coole, viele Kommentare. Also auch dann der Stelle nochmal an alle, wirklich vielen Dank für die Diskussion darunter. Und echt einige Leute, die auch dann gefragt haben, ey, können wir darüber nochmal quatschen? Auch jetzt hier aus dem Raum Leipzig oder so, ganz viele Leute auf einen Kaffee getroffen bis jetzt noch. Also bin jetzt dreieinhalb Monate raus oder so, aber immer noch Gespräche darüber. Und ich mache es gerne, auch wenn es immer so ein bisschen immer die gleichen Themen sind. Aber es ist ja toll, weil das irgendwie auch was ist, wenn Leute so hinter Fragen sind und sich irgendwie einen Schritt in ein lockeres, freieres Leben wünschen und ich denen dabei helfen kann. Warum nicht? Andere Leute haben mir geholfen. Und was eine wirklich vielgestellte Frage war, war, ja, schön und gut, du hast jetzt deine Kirche verlassen. Und wie geht es jetzt weiter? Also was passiert danach? Und auch gepaart an mancher Stelle mit einer Neugierigkeit, aber auch sehr viel. Ja, ich bin noch kurz davor so und ich check das, worüber ihr redet und das gibt dem vielleicht Worte, was ihr sagt, aber ich traue mich nicht. Oder ich weiß nicht, was danach kommt oder dieses große böse Devo, Dekonstruktion, das macht mir Angst oder davon wird so berichtet, dass ich dem gar nicht ins Auge gucken will oder so. Und deswegen kam da irgendwie der Gedanke auf, dass wir nochmal eine Follow-up-Folge machen. Zum einen ganz kurz zu beantworten, wie ging es denn jetzt bei mir persönlich weiter, aber auch den Bogen größer zu spannen, wie kann es bei dir, bei anderen Leuten weitergehen, wenn eben der Schritt kommt zu sagen, irgendwie, das hält mich nicht mehr, das trägt mich nicht mehr, das kann ich nicht mehr, ich brauche was anderes. Genau, deswegen dachten wir, sprechen wir da mal rüber und machen da irgendwie so eine kleine Serie raus und da haben wir jetzt gerade so den Startschuss, mal wieder über Dekonstruktion zu reden, verschiedenste Themen und wir beide legen jetzt einfach mal los heute. Waren das Leute so, die du schon kanntest oder einfach random? Sowohl als auch. Also es war wirklich eine bunte Mischung und ich muss sagen, ich habe es wirklich sehr genossen. Es war sowohl atheistische FreundInnen, die einfach so das, glaube ich, über die letzten Jahre beobachtet haben und Fragen haben und verstehen wollen und so. Dann auch Leute, die ähnliche Prozesse gegangen sind und wie die gleiche Kirche, die das halt eben erkannt haben oder so auch schon verlassen haben, teils mit Verletzungen und Danke sagen wollten, dass darüber geredet wurde oder dass irgendwie auch noch mal mir ihre Story geteilt haben, auch wirklich viele Storys gehört, die echt ans Herz gehen. Und aber auch Leute tatsächlich aus der Kirche, die sich gemeldet haben und eben meinten, boah, okay, jetzt weiß ich, warum du weg bist. Die jetzt irgendwie mein Gesicht irgendwie erkannt haben und dann nachgefragt haben. Also bunt gemischt, positiv und negativ. Gab's alles. Und ist irgendeine Rückmeldung besonders hängen geblieben bei dir? Also im Positiven, glaube ich, die Storys, die Leute erzählt haben, wo sie teilweise auch gesagt haben, ich bin so eine Person, ich habe genau das erlebt und es heilt irgendwas von meiner Story, dass darüber geredet wird gerade und dass ich sehe, dass es Leute gibt, die da auch umdenken und die darüber reden und nicht einfach im Stillen gehen. Ich glaube, das war für mich irgendwie schön, weil das war, glaube ich, das, was ich in dem Prozess selber nicht so viel bekommen habe. Da habe ich irgendwie viel gefühlt auf den Deckel bekommen oder Fragezeichen. Und das war an vieler Stelle sehr, sehr theoretisch so. Ein theoretisches, wir wollen doch für die Leute Raum schaffen. Wir wollen doch alle zusammen einen coolen Glauben leben. Und die praktischen Sachen, die das Ganze unterfüttert haben, wie viel das passiert ist, die kamen, glaube ich, dann durch genau diese Gespräche im Nachhinein. Also viele Storys. Ich habe genau das erlebt. Für mich auch ein bisschen Eye-Opening zu merken, wie an mancher Stelle naiv ich selber war, dass ich das nicht gesehen habe und nicht mitbekommen habe. Also schon ein bisschen krass. Es hat auch bei mir nochmal sehr viele Denkprozesse angeregt und ein sehr großes Auseinandersetzen mit mir selber, wo ich auch ehrlich sagen muss, also ich musste mich auch bei jeder Person auch mit entschuldigen, dass ich selber auch das mitgebaut habe. Auch mit der Intention, ich will es ja anders machen, aber ich habe es trotzdem mit unterstützt und mitgebaut, wo sie Verletzungen drin erlebt hat. Und irgendwie, das war das Schöne, glaube ich, wo da so Wiederherstellungsmomente passiert sind, hatte ich das Gefühl, wo man irgendwie so einen Vergebungsmoment hatte. Ich finde Vergebung ja eines der schönsten Sachen generell auf der Welt. Und ein Negativbeispiel, was, glaube ich, dranhängt, war, dass es doch auch doofe Kritik gab, so die... Einfach, ja, ein bisschen ambivalentes Verhältnis zu, weil ich irgendwie checke, wo es herkommt. Diese große Sorge um, oh nein, eine Person verliert den Glauben. Also, die ich irgendwie ja auch losgelassen habe mit dem ganzen Prozess, wo ich so dachte, es wäre richtig cool, wenn ihr einfach, also wenn es in dem Prozess, wo Leute gehen, was ja auch schmerzhaft ist, auch mal um die Leute gehen darf. Und einfach darum geht es den Leuten gut und nicht darum, Hauptsache sie glauben noch. Bis hin zu Sachen, wo dann auch Leute mir ein bisschen dann zugesprochen haben, dass ich auf mein Herz aufpassen soll und dass sie da irgendwas wahrnehmen. Ja, das kennt man leider auch aus den Kreisen, dass irgendwie die Wahrnehmung, die sie geistlich haben, dann über dem steht, was ich selber fühle. Und es ist irgendwie komisch, das irgendwie so aus dieser Perspektive selbst zu spüren. Du bist jetzt ja drei Monate plus raus. Wie geht's denn dir jetzt überhaupt? Gut, also ich glaube, ich kann nur gut sagen. Also das umfasst alles. Es ist, wie man vielleicht jetzt schon rausgehört hat, ich winde mich da ein bisschen um die Worte, weil es ist nicht einfach nur ein linearer Prozess, sondern es ist so ein mal hier lang und mal da lang. Und du lässt ja irgendwie los von den Strukturen, die du hast und von den Zäunen, die dich irgendwo auch in einer bestimmten Richtung gehalten haben. Und das ist natürlich jetzt erst mal die Möglichkeiten sind unendlich. Und irgendwie, was ich sagen kann, die Freiheit, die ich spüre, die ist unbezahlbar. Das ist natürlich aber auch ein Fragezeichen, denn ich lasse gerade ganz viel Sicherheit los, ein bisschen hat einem das ja auch Ordnung gegeben im Leben und das ist auch was irgendwo an manchen Punkten wenn es nur ein paar Prozent sind, gerade bei mir jetzt als freiheitsliebenden Menschen sind das ein paar Prozent, aber die merke ich auch dass die nicht mehr da sind und dass Freiheit halt bedeutet, ich kann jetzt überall hinrennen und das hat auch eine kleine Unsicherheit, die das mit sich bringt auf jeden Fall ja und wahrscheinlich auch. Ich kenne es zumindest so, dass so ein bisschen dieses Ding mitschwingen kann, ja, wenn du es jetzt verkackst, wenn irgendwas schiefläuft, ja, bist halt auch selber schuld, so ungefähr, weil auf der anderen Seite vielfach glaube ich ja auch dann so ein Sicherheitsnetz ist im Sinne von, als Gemeinde sagen wir dir in vielen Lebensbereichen, wie es laufen muss und das wird am Ende dann schon gut, Weil wir alle glauben das und das hat schon immer funktioniert und so. Und Gott ist auf unserer Seite und deswegen, wenn du so und so lebst, dann klappt es schon. Wenn du jetzt sagst, ich mache es jetzt eigenverantwortlich, ja, dann ownst du ja alles. Also du genießt die Freiheit, aber am Ende, wenn Schwierigkeiten kommen, dann ist ja auch viel stärker, ja, okay, es sind auch meine Entscheidungen und so weiter. Und ich glaube, das ist auch so eine Sache, die, ja, weiß nicht, wie geht es dir damit? Ich checke, was du meinst, aber ich glaube, das ist jetzt nicht was, was mir so eine krasse Bürde ist, sondern eher, wo ich denke, eigentlich mag ich das auch, da loszurennen. Also loszurennen und auszuprobieren und ein Stück weit war das für mich irgendwie ein komisches Ding auch, dass man die Verantwortung, nenne ich es jetzt mal, oder so auch die Verantwortung von was ist denn jetzt wahr und was glaube ich und was nicht, irgendwie immer so auf so eine externe Quelle outgestoßt hat. Ich mag das, da auch selber drüber nachzudenken, weil ich damit mehr in Kontakt mit mir selber auch trete. Und so, ich sag mal, das Göttliche auch, was in mir drin steckt und was in anderen Personen im Gespräch drin steckt und so viel mehr da rankomme und es auch dadurch persönlicher wird und für mich irgendwie nur Schönes hat, wenn es auch Arbeit ist. Ist halt nicht einfach. Also du musst halt wieder anfangen, was heißt wieder anfangen zu denken. Ist nicht so, als würde man nicht denken. Aber ja, also du bist halt selber verantwortlich dafür, was du glaubst und was du nicht glaubst. Und das mag ich aber auch, weil das irgendwie ein tieferes Auseinandersetzen damit ist, wenn du nicht einfach nur sagen kannst, ich glaube das halt, weil man es so glauben muss, sondern du hast ein dolleres Warum dahinter. Absolut. Ja, das ergibt voll Sinn. Du hast erzählt, dass du dann aber auch nicht nur alleine unterwegs bist, sondern du tauschst dich mit Leuten aus. Magst du da mal ein bisschen was zu erzählen? Ja, voll gerne. Auch das ist ein Bereich, wo ich einfach mega happy bin, dass das jetzt so nicht nur mein eigener angestoßener Prozess ist, sondern dass ich glaube, gerade wieder so eine Dekonstruktionswelle ein bisschen rollt mit allem, was so weltweit passiert, aber jetzt gerade bezogen auf meinen speziellen Kontext. In der einen Gemeinde sind halt mehrere Leute jetzt ausgestiegen aufgrund von Veränderungen, wo Dinge klarer wurden und absoluter und so weiter. Und dadurch steht man nicht mal alleine so da. Also das war jetzt unser Vorteil oder auch mein Vorteil, dass ich dann einfach dachte, ich habe Bock an, dem Glauben festzuhalten. Ich mache jetzt eine WhatsApp-Gruppe auf mit Leuten, wo ich weiß, die haben da auch Bock drauf. Und wir gucken uns jetzt hier in Leipzig um, ob es was gibt, was offen ist. Also unsere Themen vertritt und ein weltoffenes, menschenoffenes, menschenfreundliches Bild nicht nur suggeriert, sondern auch wirklich lebt und dafür einsteht aktiv. Und daraus ist dann so eine Gruppe entstanden und auf einmal war ich dann mit Leuten connected, die auch Teil der Kirche waren, mit denen ich aber vorher nie zu tun hatte, aber jetzt ist man da super close und ich finde das super cool, weil man nicht alleine da steht. Also es macht es alles leichter irgendwie zusammen zu sein, Dinge zusammen durchzuleben, zusammen durchzustehen, zusammen durchzuzweifeln und ich glaube an ganz vielen Stellen bauen wir uns da jetzt einfach gerade diesen Raum, den wir irgendwie so als Glaubensgemeinschaft irgendwie uns gewünscht haben, selber. Und das macht irgendwie Spaß. Also das ist alles so ein ganz entspannter und langsamer Prozess, weil wir uns auch von manchen Sachen, keine Ahnung, wir haben so einen übelsten Ick auf so absolute oder autoritäre Leitung. Deswegen ist das jetzt, glaube ich, so, dass sich keiner so richtig traut, da jetzt so den Schuh anzuziehen, sage ich mal, und jetzt voll loszuschießen. Und das wollen wir auch gar nicht, sondern wir wollen das glaube ich eher so, kollektiv, demokratisch zusammen voranbringen oder so. Es sind ja auch drei Monate oder so. Wir sind der eine mehr, der andere weniger noch im Verarbeitungsprozess und auch Heilungsprozess und sowas alles. Das heißt, da ist jetzt der Anspruch nicht, dass das irgendwie krass losgehen muss. Aber es ist einfach schön, eine Gemeinschaft zu haben, also diesen Rahmen zu haben, wo man auch sagen kann, wir unterstützen uns auf den Punkten, wo irgendwie die unterschiedlichsten Leute Zweifel und Struggle haben oder auch Sachen auseinanderbasteln und das eben mal so eine Instabilität kurz mit sich bringt, das ist irgendwie unbezahlbar. Ja, kann ich sehr anknüpfen. Ich habe das recht ähnlich erlebt damals. Also ich bin wahrscheinlich so 2005 oder so aus meiner damaligen Kirche raus, aber habe eher gewechselt. Also ich habe eine sehr offene, wobei damals noch nicht, aber offenere und dann hat sich die Gemeinde sehr offen entwickelt. Und das Spannende war da, Wir hatten da auch so Leute, vielleicht so fünf, sechs Leute, die... Gut befreundet waren und man hat eben zu Hause am Sofa rumgechillt und so und dann war das eben so ein, ja ich hab mal das gelesen oder ich hab den Podcast gehört und so, man hat über alles mögliche diskutiert und es war aber in der Regel war das einfach total entspannt, ja alles Neue hat man so aufgesogen. Und ich hab den Eindruck so als jetzt so in der Corona-Zeit, da war ja nochmal irgendwie so ein Peak mit Dekonstruktionen, das war auf einmal überall, gefühlt im Netz und dann haben ganz viele Leute eben erzählt, wie schwierig das für sie ist, weil sie aus einer Gemeinschaft rausfallen und weil da so viel Verletzung ist und so weiter und ich habe gemerkt, für mich war eben Dekonstruktion auch viel, viel stärker im Freundeskreis, und dann über mehrere Jahre hinweg neue Ideen spinnen und so weiter, aber ich bin da nie aus dem Nest gefallen. Also von daher kann ich ein bisschen anknüpfen mit dem, was du da aus deiner Gruppe da erzählst, ja. Ja, das ist schon cool, wenn man das zusammen machen kann und wenn da die Offenheit da ist, auch zu sagen, es kann sein, dass wir nicht recht haben und wir denken jetzt darüber nach, was das, was wir glauben, was wir denken praktisch bringt und wozu uns das auch irgendwie aufruft. Ist das jetzt wirklich aktiv werden fürs Gute oder ist das Leuten eine Keule über den Kopf ziehen? Solche Sachen halt und das braucht ein gesundes Umfeld. Also da merke ich auch tatsächlich einen Unterschied zwischen den Freundinnenschaften, die ich aus konservativen Ecke habe oder auch wenn ich mit meinen Eltern rede, die auch irgendwo in der Mitte zwischen konservativ liberal sind, dass manche Themen zu besprechen schwierig ist, weil das nicht so ergebnisoffen sein kann, wie es in so freien Gruppen sein kann, wo klar ist, ich kann auch einfach mal spinnen und kann mich da, kann erst mal loslegen. Denken und losreden und vielleicht hat eine andere Person dazu einen Gedanken oder wir kommen zusammen irgendwie weiter. Wir stehen jetzt alle nicht hier und sagen, wir sind es oder wir haben es oder wir wissen es, sondern hinterfragen so und Zweifel sind mehr als willkommen. Wir können an der Stelle mal einen kurzen Werbeblock für die Schörner-Glauben-App machen. Auf jeden Fall. Das ist ja genau das, wofür sie da ist. Ja, im Grunde schon. Also ich meine, ich verbringe auch viel, glaube ich auch zu viel Zeit auf Social Media, aber ich habe gemerkt, das ist häufig kein Raum mehr, wo solche Gespräche stattfinden können. Und überhaupt auch, ich habe den Eindruck, so richtig, ich bin immer so ein bisschen skeptisch, wenn ich da Leute kennenlerne, muss ich ganz ehrlich sagen. Also abgesehen davon, dass ich nicht weiß, Ist das jetzt ein Bot oder ist das jetzt irgendwie, keine Ahnung. Naja, jedenfalls, wir haben jetzt die Schöner-Glauben-App. Schöner-Glauben-App. Was wir damit machen, wissen wir eigentlich auch noch nicht. Wir haben in den nächsten paar Wochen mal einen Termin gesetzt, wo wir als Team mal zusammen überlegen. Egal, das Ding ist online, man kann sich da also anmelden. Und die Menschen, die diesen Podcast hören und mögen und die Bock haben, mit uns ins Gespräch zu kommen, die werden da, glaube ich, einen Ort finden. Und hoffentlich ist das auch ein Ort, wo Menschen dann, die eben dekonstruieren, sich Fragen machen Und da... Sich gegenseitig unterstützen wollen, ist wahrscheinlich auch ein guter Ort. Voll, also richtig geil. Gerade Fragen stellen für einen Podcast, die wir dann besprechen wollen. Das hat nochmal mehr was Interaktives. Austauschen nach der Folge. Ich habe das für mich wirklich gemerkt. Die Connection, die muss nicht physisch sein. Also für mich war Freakstock zum Beispiel so ein geiles Ding, wo ich dachte, das ist krass, dass es so viele Leute gibt, die so anders denken. Und dann war das Freakstock wieder vorbei und ich stand wieder da und dachte wieder so, jetzt bin ich halt alleine mit meiner Meinung. Und gerade das denke ich, also ich glaube, das kann richtig cool werden. Ja, wir werden mit schöner Glauben auch auf jeden Fall im Start sein. Ich bin mir noch nicht sicher, ob wir alles spoilern dürfen, aber ich glaube, wir können sagen, wir werden auch als Team da sein. Und ich denke, dass wir an dem einen oder anderen Programmpunkt auch mitarbeiten werden. Also da sind wir auf jeden Fall im Gespräch auch mit den Machenden da. Und genau, das wird auf jeden Fall, glaube ich, wie eigentlich jedes Jahr. Also ich bin jetzt schon mehrere Jahre hintereinander da und es ist, letztes Jahr war, oder das Jahr davor auch, haben wir so eine kleine Zeltstadt immer gehabt. So direkt an den Duschen. Das war ziemlich witzig, weil eigentlich alle Leute, die duschen wollten, es sind nicht alle Leute vorbeigekommen. Und ich will nicht sagen, dass deswegen nicht alle Leute geduscht haben. Vielleicht haben sie eigene Duschen, ich weiß es nicht. Keine Ahnung. Aber jedenfalls alle Leute, die an der offiziellen Dusche geduscht haben, sind bei uns vorbeigekommen. Und einige sind auch ziemlich lange hängen geblieben. Ja, geil. Ein kleines Gespräch, wenn man auf die Dusche wartet. Also was man aussprechen kann, ist eine Empfehlung kommt vorbei. Auf jeden Fall. Das lohnt sich wirklich. Auf jeden Fall. Gerade auch in dem ganzen Prozess dekonstruieren. Es lohnt sich da mal auf einen Haufen so ganz viele wilde Leute zu haben, die da auch irgendwie mehr oder weniger drin stecken und oder schon durch sind. Wir haben, das ist vielleicht noch, wir haben so ein Fahndingsbums da gehabt, so mit schöner Glaubenfahne und meine Aufgabe war es, einen Fahnenmast zu organisieren. Oh Gott, war das pein. Ich hab dann bei Amazon so ein Ding gekauft und dann bin ich dann durch die Regio und so mit so einem, weiß ich nicht, so einem Meterfünfzig-Paket da die ganze Zeit durchgelaufen, ultraschwer. Und dann haben wir das da am Zeltplatz aufgebaut und die letzten Teile, das hat irgendwie nicht gepasst. Und dann haben wir da mit der Anleitung gerätselt und dann stellte sich raus, okay, das Problem ist, man braucht irgendwie so einen Block mit Zement, Den hatte ich jetzt nicht dabei. Wenn irgendjemand von euch da draußen Erfahrungen hat, wie man eine vernünftige Zeltstange auf einem Festivalplatz ohne Fertigzement organisiert, am besten noch irgendwie so, dass man es mit einer Bahn transportieren könnte. Ich wäre euch unendlich dankbar für eine Nachricht. Geil. Mit Fahnentricks. Ein Träumchen. Vielleicht ist das ein ganz guter Punkt, um da anzuknüpfen jetzt. Was sind denn die Hürden, die da waren? Was sind die Sachen, die so einen Prozess schwer machen, jetzt aktuell? Ich habe mir vorbildlicherweise ein paar andere Meinungen noch eingeholt. Habe mal rumgefragt in unserer Truppe, was denn für die Leute so die Hürden waren. Als wir noch Teil des Systems waren, aber auch jetzt Dekonstruktionspfad so, um sich diesem ganzen Ding zu nähern, diesem ganzen großen mystischen Dekonstruktionsding, was irgendwie so negativ beladen ist und man fast schon Angst vor hat. Und da habe ich so ein paar Sachen und irgendwie, glaube ich, wäre es eigentlich geil, wenn wir da einfach mal so unsere Perspektiven drauf sagen von, ich vielleicht ein bisschen, ich stecke auch mittendrin und du vielleicht ein bisschen, hatte ich das auch so vor tausend Jahren. Und wie hat sich das auch entwickelt und ist da eine Sicherheit reingekommen in die Sachen, die vielleicht noch unsicher sind, über die Zeit? Soll ich einfach mal direkt den ersten Tag losschießen? Hey Leute, eine kurze Unterbrechung in eigener Sache. Uns ist wichtig, dass alle unsere Inhalte frei zugänglich sind. Und dafür brauchen wir euch. Ab einem Euro könnt ihr uns dabei helfen, regelmäßig Folgen zu veröffentlichen. Mehr Infos dazu findet ihr in den Shownotes und unter www.schönerglauben.jetzt. Vielen Dank für euren Support und jetzt weiterhin viel Spaß mit der Folge. Ich habe zwei Sachen, die sind so sehr systemorientiert und dann zwei Sachen, die glaube ich noch, auch wenn man schon den Schritt rausgegangen ist, so ein bisschen das danach thematisieren. Und das eine in dem System drin und das kann sowohl ja in der Kirche als auch in Freundschaften oder was auch immer für Systemen, wo ähnliche Glaubenssysteme vorherrschen oder sowas sein, ist, dass wenn du derjenige bist oder diejenige, die anders glaubt, dass du das Gefühl bekommst, nicht das System könnte hinterfragt werden, sondern du bist derjenige, der hinterfragen muss sich selbst. Dass du der Fehler im System bist. Ich habe mir dazu zwei Notizen gemacht, die mir auch persönlich begegnet sind. Als ich Fragen gestellt habe, da kamen unter anderem auch so Vorwürfe, die in eine Richtung gingen von, ja, dann folgst du ja nicht Jesus nach, dann glaubst du ja nicht richtig, sondern folgst der Welt nach. Und die Angst davor, dass das bei mir selbst passieren könnte, wenn ich es bei anderen auch noch sehe in einem System, wie die gehen oder wie die verabschiedet werden oder eben auch nicht oder geredet wird. Ich möchte nicht der Nächste sein. Und das macht so eine Unsicherheit und eine Angst und verknüpft vielleicht auch noch mit dem, was einem von dem ganzen System gespiegelt wird. Aber es sind doch so Sachen, die einem dann gesagt werden, so nach dem Motto, gibt es dann Predigten, wo gesagt wird, wenn du dekonstruierst, dann sei dir sicher, du bist der Fehler oder woher kommt das? Was glaubst du? Nee, so direkt nicht. Dann hätten wir vielleicht noch ganz andere Probleme. Oder ich weiß nicht. Wer weiß, was andere Leute auch erlebt haben. Ja, ich meine, es gibt ja bei Social Media gibt es ja schon auch so die ein oder anderen Beiträge, die man recht unmissverständlich in die Richtung deuten muss. Ja, ja, ja, safe. Naja, ich sag's mal so, um jetzt an einem direkten Beispiel zu sein. Für mich persönlich hat das ausgemacht, dass das in Gesprächen so rauskam. Also, dass, wenn ich Gespräche geführt habe, die eher so einen suchenden Charakter hatten von, ey, ich hab Fragen Und wir sind doch beide irgendwie, wir glauben doch beide und wir haben doch eine Connection. Irgendwie kam in dem Gespräch immer mehr bei rum, wie gefährlich es ist zu hinterfragen und wie gefährlich. Gefährlich das für mich auch ist, wenn ich solche Gedanken in mir groß werden lasse und bis hin zu, wo ich dann die Sicherheit hatte, zu sagen, ich stehe zu den Sachen und das ist okay für mich, dann kam halt dieser Vorwurf zu sagen, dass dann gesagt wurde, ja, dann folgst du halt der Welt nach, das musst du dir halt überlegen, willst du Jesus nachfolgen oder der Welt, das ist so entweder oder und das hat eine Schwere auf jeden Fall bei mir ausgelöst und deswegen habe ich das sehr gecheckt, was die Person damit meinte, dass sie das eben auch bei anderen sieht und man dann denkt, ich will nicht der Nächste sein, der die da steht, dass man so gelabelt wird. Ich merke, das habe ich tatsächlich auch erlebt. Also ich habe eine Zeit lang so meinen Dekonstruktionsprozess in Blogs, das war mein Ding, habe ich das dann so verschriftlicht und habe da teilweise auch Sachen geschrieben, die dann Menschen aus Gemeinden, wo ich früher war, gelesen haben. Und da habe ich tatsächlich auch mal eine E-Mail bekommen, so nach dem Motto, du hast mal das, was du da schreibst, pass auf, Und dann habe ich noch diesen Bibelfers da in die Ohren bekommen, dass man sich hüten sollte, dass man nicht einen dieser Kleinen in Versuchen gerät, weil sonst wäre es besser, dass dir ein Mühlstein um den Hals und du im Meer versenkt würdest. Vielen Dank. Ja, das ist, glaube ich, aber die gleiche, also die Schwere, die das Thema hat bei den Leuten. Also ich habe das auch mit meinem Vater erlebt, also wo so Glaubenssätze noch vor mir standen und wo ich gemerkt habe, Das ist aber, also da müssen wir gemeinsam diesen Schritt gehen, drüber zu sagen, in dem Moment geht es nicht gerade um Glauben verteidigen, sondern es geht darum, dass es einem Menschen nicht gut geht und der Fragen hat oder eine schwierige Phase, Zweifel oder vielleicht schon ausgetreten ist und verletzt ist oder was auch immer. Und das ist doch das, was im Vordergrund stehen sollte. Die Leute denken in dem Moment, sie machen es gut mit dir. Also indem sie dich darauf hinweisen, dass das gefährlich ist, weil es eben aus ihrer Sicht auch gefährlich ist. Ja, ich muss auch sagen, also zumindest bei mir war es so, dass die schwere oder die fiesen Gefühle, die sind erst durch diese Rückmeldung gekommen. Also für mich war dieses ganze Thema Dekonstruktion war eigentlich, da eröffnen sich Welten, da sind unglaublich spannende Ideen und andere Arten zu glauben, die ich total, boah, super interessant fand. Und dann habe ich aber erlebt, dass Menschen, die keinen Bock darauf hatten oder die das schlimm fanden, gefährlich wie auch immer, die haben dann angefangen, Stress zu machen und dann gesagt, boah, gefährlich. Und da war auch immer noch die Frage, ich habe dann ja beim christlichen Arbeitgeber gearbeitet. Und das war dann tatsächlich auch, als dann einige Leute angefangen haben, dem Arbeitgeber dann zu schreiben und zu sagen, hör mal, der ist gerade auf Abwägen. Wo dann für mich dann auch immer so die Sache war, okay, wie mache ich das eigentlich im Berufsumfeld, ohne dass ich meinen Job irgendwie gefährde oder so. Wobei ich dann auch sagen muss, irgendwann habe ich mir gesagt, wisst ihr was, ey, ich ziehe das jetzt durch. Und muss auch sagen, ich hatte eigentlich immer Chefs, Chefinnen auch, die da die Hand drüber gehalten haben. Und ich glaube, ohne das wäre, glaube ich, vieles kaputt gegangen. Also das also summa summarum, ich würde sagen, am Ende, die Art und Weise, wie man damit umgeht, hat ganz, ganz viel damit zu tun, ob Menschen danach noch Bock haben auf Glauben oder nicht. So ist meine These vielleicht mal. Ja, auf jeden Fall. Ja, ich kann da viel mit anfangen. Also ich glaube, für mich wurde es auch unsympathisch, als die Reaktion kam. Auch wenn die nur gut gemeint waren. Das war wirklich der Punkt, wo ich damit nochmal konfrontiert wurde, wozu eben solche starren Glaubenskonstrukte führen. Dass eben sobald daran gerüttelt wird, werden Leute unsympathisch oder ist das Potenzial da, dass es irgendwie komisch unangenehm wird, dass sobald du auch nicht mehr einzuordnen bist in diese Sachen. Wir gehen zusammen jetzt irgendwie in einen Prozess und ich bin an dir interessiert, sondern jetzt bist du eine Gefahr oder jetzt muss ich irgendwie eine Distanz zu dir einnehmen, weil ich sonst dann auch selber in Gefahr laufe oder so, dass der Junke überspringt oder was auch immer. Also es ist so, als hätte man so eine Krankheit dann auf einmal oder so und müsste so outsourced werden. Das kann ich sehr verstehen. Es ist wirklich ein Punkt, der wehtut. Aber auch erst, wenn man in Kontakt damit kommt. Ja, krass. Hast du noch weitere Punkte? Dinge, die die Leute gesagt haben? Ja, so systeminterne Faktoren. Du hattest jetzt gerade auch schon ein bisschen angerissen mit Job, Freundschaften, Community, Position. Ich glaube, das können wir einfach ganz kurz mal thematisieren. Das ist einfach die Angst davor, dass das auf einmal alles wegbricht und, Es wird passieren. Also ich kann nichts anderes aus meiner Erfahrung sagen, außer dass das wirklich alles wegbricht und Mut machen, das trotzdem zu machen, weil es kein schlechtes Wegbrechen ist. Also ich habe dieses ambivalente Verhältnis zu Ohrenwort, was ich wirklich jetzt viel schon gesagt habe, aber dieses Verhältnis dazu, dass ich so sage, es ist nur gut, dass ich nicht mehr dort bin und dass ich da eine Distanz habe und gleichzeitig, ist auch so ein kleiner wehleidiger Punkt innen drin von, das war ein großer Teil meines Lebens und Und ich kann auch nicht absprechen, dass ich in dem Moment, während ich das durchlebt habe, da viel daraus ziehen konnte und das für mich gut war und das wahrscheinlich auch jetzt für andere auch noch gut ist. Und ich kann nichts anderes zu sagen, außer ich check das und ich würde trotzdem Mut machen, den Schritt zu gehen, wenn eben auch externe, sichere Communities oder so da sind, die dich auffangen. Ich weiß nicht, so Aussteiger berichten, glaube ich, immer so von so 90 Prozent rum an Umfeld, Sozialem, was man hinter sich lässt, verliert, weil das eben auch so viel einnimmt und das kommt nicht von irgendwo her. Also das habe ich auch schon so ähnlich wahrgenommen. Ja, fühle ich, ich meine, oh, viele Gedanken. Ich glaube, das Problem ist dann, du ziehst um und du kannst eben nicht mehr im Hauskreis fragen und hast auf einmal zehn Leute, die sagen, ja, ich bin dabei. Oder du, BAföG ist am Ende und dann ist nicht irgendwer da, der dir eben mal Geld leidt oder was weiß ich. Also das sind viele Dinge, die es herausfordernd machen. Ich glaube, ja, man kann sich auch neue soziale Netze aufbauen. Ich habe den Eindruck, es hilft manchmal, wenn man schon von vornherein mehrgleisig fährt. Wenn wirklich das ganze Leben nur in der Kirche stattfindet, nur mit den Leuten, dann ist, glaube ich, das herausfordernd. Wie denkst du das? Auf jeden Fall. Zum Ende des Podcasts werden wir noch mal ein paar Sachen sagen, wo wir denken, was würden wir euch mitgeben aus unserer kurzen und langen Zeiterfahrung. So, wenn das für euch ein Thema ist, wie könnt ihr euch dem Ganzen nähern oder so? Oder was sind so unsere Takes so an Tipps? Und das wäre auf jeden Fall ein Punkt, wo ich sage, nicht nur beim Dekonstruieren, sondern generell im Leben fahrt irgendwie so von den Kontakten, die ihr habt, so vielfältig wie möglich. Die Welt ist vielfältig und das hat so einen Vorteil, viel davon mitzubekommen, um ein gutes Miteinander zu bauen. Also nicht nur, dass es dann cool ist, wenn auf einmal eine Sache wegfällt, dass du dann andere Sachen hast, die dich auffangen. Und das passiert im Leben überall, nicht nur durch Dekonstruktion und Kirche verlassen. Also das kennen wir, glaube ich, dass wir irgendwo schon mal aufgefangen wurden und dass das einfach gut war. Und dass das oft auch in anderen Kontexten ist. Freunde fangen einen auf, wenn in der Familie was passiert. Und andersrum, Familie fängt einen auf, wenn in der Freundschaft was passiert. Und ich glaube, aus so vielen Aspekten finde ich das wirklich, kann ich mich da nur dahinter stellen. Also das hat nur positives Brückenbauen, aber auch diese Absicherung von wenn was kaputt geht, dann ist was anderes da, was dich fängt und du stehst nicht alleine da. Hast du da noch Punkte? Sonst hätte ich noch eine Frage. Ich hätte noch was. Es wurde noch berichtet. Auch eigene Erfahrungen, die man ja gemacht hat, pushen ja sogar noch mehr die Sorge darüber, dass du etwas loslässt, was vielleicht doch wahr sein könnte. Also ich erinnere mich zum Beispiel für mich daran, dass alles, was Spiritualität und so Atmosphäre und sowas angeht, dass das was war, wo ich wirklich aufgegangen bin und wo ich auch jetzt eine gewisse Distanz zu habe. Gerade auch Zungengebet und solche Sachen, sehr Pfingstlich. Das sind so Sachen, die ich mittlerweile, also die ganz normal waren, dass die um mich drumherum stattgefunden sind. Und ich mittlerweile mich so frage, warum fand ich das nicht komisch? Keine Ahnung. Aber das war ein Take, das eine Person gesagt hatte, also was ist, wenn die doch Recht hatten alle? Und wenn es doch den strafenden Gott gibt? Und wenn doch am Ende die Hölle wartet? Und was auch immer. Und ich merke, dass da noch so kleine Angst- oder Druckmechanismen drinstecken von alten Glaubenssystemen und du kannst auch gleich mal sagen, was du dazu denkst, so nach ein paar Jahren. Ich glaube, da kommt dann vielleicht auch ein bisschen Stabilität rein. Aber für mich, woran ich mich gerade aktuell festhalte, ist so ein bisschen, von wem war das denn? Ich glaube, aus dem Buch von Brian Rekker. Sehr provokativer Take so für Konservative, aber womit ich viel anfangen kann, als jemand, der sagt, das muss für mich Sinn machen. Mir ist es am Ende scheißegal, ob es eine Hölle gibt oder was auch immer nach dem Leben kommt. Keiner, der hier lebt, der dir was erzählt, weiß es. Also es ist alles, ich glaube. Das schon mal als Grundannahme. Und dann, wenn das alles Glauben ist, warum sollte ich mich so viel mit diesem Transzendenten beschäftigen und alles darauf werfen und alles nur darauf ausrichten, Was im Afterlife ist, was alles aber ein Fragezeichen ist und so ungewiss oder wo ich sage, ich kann nur hoffen dazu, aber ich bin am Ende agnostisch dabei. Ich weiß es nicht. Warum alles darauf werfen, wenn ich aber das Leben, was ich hier gerade lebe, was ich beeinflussen kann, wenn ich hier Einfluss üben kann und wenn ich hier das Beste machen kann. Und ich glaube, das hat mir sehr geholfen, irgendwie auch an solchen Zweifeln, die ich dann noch mitgeschleppt habe, loszulassen, weil ich dachte, also ich will hier auf der Welt ein cooles Leben führen und ein sinnvolles Leben für mich und auch für andere. Und der Gott, an den ich glaube, dieses Liebevolle, dieses Verbundene, dieses Schöne, was sollte Gott dagegen haben? Und wenn es ein strafender Gott ist, so what? Dann hat die Person am Ende recht und dann können sie sich im Himmel freuen. Aber ich glaube, das ist so ein Ding, was für mich irgendwie komische Frage ist oder wo ich sage, ich kann dem mehr abgewinnen zu sagen, das Leben hier auf der Welt kann ich beeinflussen, was mein Outcome ist von meinem Leben, was ich Gutes bringe auf diese Welt und wie ich diese Welt hier, positiv verändere, so das Reich Gottes auf der Erde, hier auf der Welt, von dem Jesus auch so geredet hat, das ist so für mich voll der Fokus geworden und nicht dieses Afterlife. Ist mir am Ende egal. Das ist eine schöne Hoffnung, die mich durchs Leben trägt, aber am Ende... Ich habe tatsächlich ein paar Gedanken, Ich fange mal damit an. Es hat in meiner Studienzeit ein YouTube-Video gegeben, das viral gegangen ist. Und zwar, da war ein Jugendgottesdienst mit 5000 oder was Besuchern und dann ein sehr schlichter Prediger, der aber so eine bestimmte Art hatte, die irgendwie auch schon was sehr Imposantes hatte. Das ist so ein bisschen wie in der Schule. Man kennt ja so manche Lehrer, die haben so eine Aura, wenn die sich vorne hinstellen, die Leute wissen, die sind lieber ruhig. Weil du weißt, irgendwas ist, nee, nee, lieber klapphalten. So ein Typ war das und der hat sich dann vorne hingestellt und hat dann so sinngemäß gesagt... Die meisten von euch, die hier sitzen, werden irgendwann in der Hölle sitzen. Und das war einfach so ein krasser Take. Das war so eine Predigt, wo alle so... Der hat ja zu Christen geredet. Der hat nicht zu Menschen geredet, die keine Ahnung... Der hat jetzt nicht zur Linkspartei geredet. Bösen, bösen. Das waren jetzt keine... Das waren einfach Churchkids. Die haben sich wahrscheinlich in den letzten fünf Jahren 300 Mal bekehrt gehabt. Und ich, Mir hat das gezeigt, dass diese Angst vor der Hölle, das ist vollkommen egal, ob du dekonstruiert hast oder nicht. Wenn du ein bisschen in der Christenwelt rumkommst, dann wirst du das auch untergejubelt bekommen. Und du wirst damit leben müssen, weil es gibt dieses, naja, okay, du bist Christ, du hast dich bekehrt, aber hast du dich wirklich bekehrt? Oder wenn du mehr im Kalvinismus unterwegs bist, du glaubst, dass du zu den Auserwählten gehörst, aber bist du wirklich einer der Auserwählten? Erwählten? Hat Gott dich wirklich erwähnt? Also das gibt es überall. Und dann würde ich fragen, wenn das so ist, dann scheint es mir doch so zu sein, dass das so ein integraler Bestandteil von der Religion ist, der eine Funktion hat. Und die Funktion ist, du hältst die Leute bei der Stange. Wenn du diese Angst schüren kannst, dann stellst du sicher, die Leute werden weiter zum Gottesdienst kommen, die werden sich auf gar keinen Fall mit den falschen Sachen beschäftigen und die werden immer schön nah beieinander bleiben, sodass du deine Organisation zusammenhältst. Ein anderer Punkt. Ich habe tatsächlich in, also für mich das beste Gegengift, habe ich tatsächlich in meiner fundamentalistischen Freikirche kennengelernt. Da war ich in einem Hauskreis und da ist einer ein sehr smarter Mensch gewesen, der mir dazu was mit auf den Weg gegeben hat, was wirklich gut geholfen hat. Und zwar, der hat mir eine Bibelstelle gegeben, Ich glaube, das erste Timotheus 2, Vers 4, da steht... Denn er, also Gott, will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen. Und er hat dann zwei Fragen dahinter gestellt. Und die eine Frage war, gibt es irgendetwas, das Gott tun würde oder das Gott noch tun könnte, um Menschen zu erretten? Und die Antwort, wenn du den festnimmst, nee, Gott tut alles, was möglich ist, um Menschen zu erretten. Weil Gott will, dass alle Menschen errettet werden. Und die andere Frage habe ich vergessen. Aber das allein hat mir eigentlich gereicht zu sagen, also an Gott wird es nicht klingen. Gott wird es machen. Also von daher, Gott ist nicht das Problem. Gott ist nicht sozusagen der Faktor, der am Ende den Daumen runterdreht. Das war für mich damals immer einen guten Anker. Und letzten Punkt. Ich habe gelernt, dass die Angst, die damit verbunden ist, wenn man lange in dem Christentum mitgelaufen ist, dass das eigentlich eine Sache ist, die im Körper sitzt und die nicht im Kopf sitzt. Also ich habe glaube ich einen Meta-Bücher bei mir im Regal nur zu diesem Thema Hölle, Und bin irgendwann mal in Sommerferien, bin ich dann quer durch Deutschland, dann in die Nationalbibliothek in Frankfurt und habe da bestimmte Bücher gesucht, um mich noch mit den jüdischen Quellen zur Hölle und was weiß ich. Habe ich da auch alles gefunden, war auch alles ultra interessant. Aber die Angst, die sitzt irgendwo in der körperlichen Geschichte und deswegen ist die Antwort darauf auch eine körperliche. Also du musst auf eine Weise lernen, Angst im Körper zu regulieren. Und da gibt es viele Möglichkeiten, viele Dinge, die man da machen kann. Aber das ist, glaube ich, der Schlüssel am Ende. und wie, also man kann auch noch das zehnte oder 15. Oder 30. Buch lesen, aber am Ende ist es eine körperliche Sache und das sind meine 50 Cent. Ja, gute Gedanken. Also ich hab so ein bisschen, ich hab gleich einen Take, den ich auch noch raushauen werde, wenn wir gerade dort sind, aber ich glaube, Hölle braucht eine eigene, Folge, das ist so ein großes Ding, damit ging es bei mir auch los. Es ist, glaube ich, so das größte Thema, wo ich auch das Gefühl habe, das durchzieht alles. Also wenn du so wenn du so Konservatives auseinander nimmst, dann landest du ganz schnell, also bei mir waren die rein praktischen Themen, waren Umgang mit Queerness und dass man es liebevoll nennt, Leute zu verletzen. Und ich habe es nicht verstanden und wollte es verstehen und wollte Empathie irgendwie da aufbringen und ich bin ganz schnell irgendwie durch fünf Nachfragen dann und tiefer reingehend irgendwie immer wieder beim Thema Hölle gelandet. Also, wenn es Hölle und Himmel gibt, dann gibt es ganz klare, das ist schon mal eine grundlegende Dualität von Schwarz-Weiß und Und dann gibt es qualifizierende und disqualifizierende Faktoren für Hölle und Himmel. Und dann ist das auch ganz klar an ein Regelwerk gelegt. Dann hast du da ganz schnell diese starren Glaubenssätze. Und das liebevollste, was du machen kannst, ist ja natürlich Leuten, die es falsch machen, die Wahrheit zu erzählen. Das heißt, du kannst dich in den Momenten, wo du vielleicht rein praktisch am meisten Schaden anrichtest, am heiligsten fühlen, weil du die Person bist, die vielleicht jetzt von Gott geschickt ist, um dort die Wahrheit zu bringen. Also ganz, ganz spannendes Thema von bestimmten eigenen Folgen wert auch nochmal. Da auch ein bisschen reinzuschauen, weil ich für mich gemerkt habe, die Angst vor der Hölle loszulassen, war der Anfang für mich. Loszulassen, dass es einen strafenden Gott gibt. Ich glaube, das ist schon ein bisschen länger her, aber auch das nochmal zu verstehen und nochmal irgendwie da reinzugehen und zu sagen, wo kommt denn das überhaupt her? Also zu gucken, okay, das ist vielleicht gar nicht so sehr unbedingt zwangsläufig so klar, was damit Jesus gemeint hatte auch oder wovon er geredet hätte oder was auch immer. Sau spannendes Thema. Ich glaube, da hängt ja auch alles mit zusammen. Also auch dieses, du wirst dein Glauben verlieren oder sowas. Das läuft immer auf Hölle hinaus. Am Ende, egal was, wenn du ein Stück weit rausgehst aus dem sicheren Rahmen, du musst Angst haben. Am Ende geht alles kaputt. Alles steht dann auf dem Spiel. Ja, auf jeden Fall. Ich habe noch eine spannende Frage. Und das ist ein bisschen eine persönliche, weil ich sagen würde, das ist jetzt die eine, die mich auch ganz, ganz doll beschäftigt. Während ich jetzt aus dem System raus bin und aber gerade merke, irgendwas ist an dem dran, wenn jetzt Leute sagen... Du wirst alles verlieren. Also ich merke, was die Leute damit meinen, weil du fängst bei einem Thema an und hinterfragst und merkst auf einmal, das, was ich dort geglaubt habe, was ja das Dekonstruieren mit sich bringt, so diese Glaubenssätze, die ich habe, die ich immer für wahr oder für richtig angesehen habe in meinem Leben, die halten mich irgendwie nicht mehr oder die halten diesen Thema nicht stand und irgendwas daran stimmt für mich nicht. Diese Sorge, die mitschwingt und die auch von diesen klassischen Statements, dass ich viel aus konservativer Richtung höre, als Warnung vom Dekonstruieren von, du wirst alles verlieren. Du bastelst dir alles auseinander und am Ende, was bleibt da noch übrig? Jetzt vor kurzem erst wieder was gesehen, wo, ich glaube, das war Apologetik-Projekt, sagt das was? Und der Nico Einsprung argumentiert hatten und da auch dieses Argument gefallen ist. Also wenn ich an dem Punkt wäre wie du, dann könnte ich es auch einfach sein lassen. Warum glauben noch? Ja, da habe ich sogar eine Reaction zu gemacht. Das fand ich sehr, sehr spannend, weil das Argument ist mir sau oft begegnet, wenn ich irgendwie jetzt auch so mit Leuten teile, die selber auch noch konservativ sind. Und ich merke auch für mich selber, ich habe manche Sachen losgelassen, wo ich nicht gedacht hätte, dass ich da rankomme. Also ich habe von einem inklusiven Glauben bin ich fest ausgegangen, schon immer. Dann bin ich an den Punkt gekommen, okay, hier hält das nicht stand und habe hinterfragt, woher kommt das? Und durch das Warum, wenn ich diese Frage dann auf andere Themen übertragen habe, auf einmal ist das auch gepröckelt. Ich glaube, ich habe viele Themen nicht losgelassen, aber die Sicherheit darüber losgelassen. Das ist es vielleicht eher. Die Sicherheit zu wissen, so war es und so ist es. Ich glaube halt, das ist ja genau das progressive Ding, viele Fragen zu stellen und sich zu lösen, von dem ich habe Antworten, sondern sich einzugestehen, ich habe eigentlich mehr Fragen als Antworten und das ist auch okay und gehört dazu. Also das würde mich jetzt auch ganz persönlich interessieren. Wie hattest du auch so einen Gedanken? Und wie hat sich das bei dir entwickelt? Also vielleicht so eine Sorge von was bleibt übrig? Oder auch zu sagen, was ist denn jetzt nach 20 Jahren noch übrig geblieben? Oh man, also man kann so viel sagen. Eine Sache, die ich sagen würde, ist, dass in einer gewissen Weise eine Routine sich einstellt. Also weiß ich nicht, das ist, glaube ich, auch... Du hast studiert, du wirst es auch wissen. Also wenn du in der Schule bist oder auch später, du schreibst Klassenarbeiten, du machst Prüfungen. Und irgendwann, glaube ich, kommt aber so der Punkt, wo du merkst, es ist nicht mehr die Frage, ob ich die Prüfung schaffe oder nicht. Ich habe jetzt so viele Prüfungen gemacht, ich weiß, was da so die Messlatte ist. Und ich weiß, dass ich das hinkriege. Die Frage ist also deswegen nicht mehr, ob ich es schaffe, sondern kriege es irgendwie organisiert, dass ich lang genug lerne und was weiß ich sowas. Also du bekommst so eine gewisse Routine rein. Das, glaube ich, ist bei Dekonstruktionen dann auch sowas. Also dieses Feld ist ja auch auf eine Weise übersichtlich. Also natürlich Theologie und Glaube, wenn du eine Antwort hast, eröffnen sich immer drei neue Fragen, auf jeden Fall. Aber auf eine Weise kommt es auch so, dass du irgendwann so viele Dinge schon mal gehört hast, viele Dinge dann schon mal durchdacht hast und bestimmte, also dann kommt es seltener vor, dass dich irgendwas so richtig aus den Latschen haut. Also, weil du hast die krassesten Positionen da mal gehört und auch mal durchdacht und so. Und dann ist so diese Grundspannung, ist glaube ich, dann ein Stück weit weg. Das andere ist, dass ich sagen würde, wenn du dekonstruierst, dann ist es nicht eine Entwicklung von, ich habe etwas geglaubt und danach ist einfach gar nichts mehr da. Manchmal haben so Leute erzählt, Dekonstruktion ist wie so eine Zwiebel. Du machst eine Schale ab, noch eine Schale und am Ende steht gar nichts mehr da und du hast nur noch Tränen in den Augen. Und du kannst den Prozess auch gar nicht stoppen. Das passiert ja. Und da würde ich sagen, also Dekonstruktion, der Begriff, ich mag den eigentlich sehr, weil eigentlich immer schon dieses Konstruktion und Destruktion beziehungsweise etwas auseinanderbauen und zusammenbauen, das ist eigentlich die Neuschöpfung dieses Wortes. Das hängt nämlich beides zusammen. Viele sagen ja, es gibt Dekonstruktion und Rekonstruktion. Das ist eigentlich, nee, weil Dekonstruktion hat eben beides schon. Das Auseinanderbauen und wieder zusammenbauen. Das ist eigentlich die Idee des Begriffs. Und so glaube ich ist das. Also wenn du dekonstruierst, dann entstehen neue Überzeugungen, es entstehen neue Haltungen und so weiter. Also du landest nicht im Nichts. Und das wiederum finde ich ist bei allen möglichen Leuten, mit denen ich geredet habe. Ich finde es nur manchmal wild, wo die dann landen. Also ich bekomme dann mit, wenn da Leute irgendwie so in der tiefsten Esoterik landen und ganz, ganz ich meine, sollen sie auch machen, das ist nicht der Punkt. Für mich ist das Spannende aber, wenn man. Anfängt im Schwarz-Weiß-Denken und dann das Religionssystem verlässt, dann kann es schnell sein, dass du trotzdem immer noch in dem Schwarz-Weiß-Denken drin bist. Und das, was ich cool finde, ist, wenn man statt Schwarz-Weiß auch irgendwie Grau und Farbe und was weiß ich, das, finde ich, ist eigentlich der spannende Prozess. Und dann, wenn das so geübt ist, dann wird, glaube ich, aus meiner Sicht auch eher, oder generell das Leben auch ein Stück weit entspannter, weil man eben nicht mehr alles in zwei Kategorien pressen muss, so ungefähr. Das ist sehr schön gesagt. Keine Ahnung, das macht mir gerade so eine richtige Hoffnung in mir drin auch, glaube ich, weil, ich glaube, das ist so ein bisschen das Ideal, dem man so beim Dekonstruieren auch nachrennt, so dass man sich das wünscht, nicht mehr schwarz-weiß und jetzt bei den Begrifflichkeiten bin ich auch hängen geblieben, dass ich es auch sehr spannend fand. Es ist ja nicht Destruktion, es ist Dekonstruktion, also es ist ein bewusstes und ein kontrolliertes Abbauen auch und, dass am Ende davon ja auch was konstruiert wird und auch wenn das Konstruieren ist, ich baue bestimmte Sachen ab und lasse die abgebaut und da kommt nichts Neues hin oder ich baue die anders wieder auf oder was auch immer, also ich glaube, dass es halt eben nicht diesen destruktiven Charakter hat, der oft suggeriert wird irgendwie. Vielleicht auch ein guter Link zu den Reaktionen, die man auch bekommt, wenn man nicht auf Support oder auf ey, du liegst mir am Herzen, deine Prozesse und dass es dir gut geht, liegt mir am Herzen, sondern drüber steht noch irgendwie den Glauben zu verteidigen oder auch zu verteidigen, dass du ja beim Glauben bleibst. Das habe ich so viel gemerkt und da habe ich noch eine spannende Sache, die vielleicht ist es was, was man einfach mal den ZuhörerInnen als. Denkanstoße oder zum drüber nachdenken mitgeben kann, weil ich finde, das kann auch von Jesusbild zu Jesusbild verschieden sein und ich wollte da nicht eine Antwort vorformulieren, aber ich habe mich so gefragt, als jemand, der die Person Jesus einfach unfassbar cool findet, wenn ich dekonstruiere und Dinge dann, die mir nicht dienen oder die in mir so einen Zwiespalt aufbauen mit mir selbst oder mit der Welt oder mit Themen, mich davon lösen will, von diesen Dingen, im Dekonstruieren. Und ich habe entweder die Wahl, ich lasse diese Themen los oder um diesen Zwiespalt aufzulösen, müsste ich dann anfangen mich selbst zu verleugnen oder mich zu verdrehen oder das einfach auszuhalten, dass es nicht mir dient oder auch dem Miteinander mit der Welt, in der Welt. Meine Frage wäre, was würde Jesus mir raten? Also wenn das heißen würde, den Glauben komplett abzulegen zum Beispiel, also am Ende rauszukommen und der Glaube ist nicht mehr übrig, würde ich einfach mal die Frage stellen und unbeantwortet zu lassen. Ich habe da sehr viele Gedanken mir zugemacht und das hat mir auch eine Sicherheit für mich gegeben, weil ich auch so gegenübergestellt habe, wie würde mein Jesus drauf reagieren und wie würden jetzt vielleicht Leute drauf reagieren, mit denen ich auch Gespräche geführt hatte. Ja, das, wie ich drüber denke, wie mein Jesus reagieren würde, hat mir auch eine ganz gute Leichtigkeit beschert, mir diese Themen angucken zu dürfen und auch zu sagen, selbst wenn am Ende rauskommt, dass ich alles loslasse, weil das der einzige Weg ist, dass es mir besser geht. Cool. Ja, das würde ich auch unterstreichen. Ich meine, wenn man ein Stück weit die angstbesetzte Religion hinter sich lässt, dann stellt sich am Ende ja vor allen Dingen die Frage, tut es mir gut, macht es die Welt besser? Wozu ist es dienlich? meine Ansicht nach ist es so es ist glaube ich jetzt nicht so, wenn man sagt du dekonstruierst und dann hast du automatisch bestes Leben, weil das Leben hat ja Höhen und Tiefen und, Ich glaube, dass manchmal ist es auch so ein bisschen so eine selbstwirksame Prophezeiung, self-fulfilling prophecy, wenn du hingehst und sagst, ja, du gehst aus der christlichen Gemeinschaft raus und dann kann dein ganzes Leben zusammenbrechen. Ja, manchmal ist das so. Also für manchen bricht dann wirklich alles Mögliche zusammen. Aber das Leben bricht halt manchmal zusammen. Also das ist halt Teil dessen. Also, dass alles Mögliche im Leben kaputt gehen kann. Das ist einfach eine Sache, die zum Leben dazugehört. Und ich würde sagen, dass für manche ist dann Glaube etwas, was hilft. Schwierig wäre, wenn Glaube dann nochmal mit dem Hammer draufhaut und dann hinterher tritt. Jetzt bist du selber schuld. Das hast du jetzt davon. Das wäre schwierig. Aber die Erwartung zu haben, Leben kann so und so sein. Und das ist dann auch okay. Das wäre, glaube ich, so eine Grundstimmung, wo ich sagen würde, die. Das ist vielleicht auch gut, mit so einer Erweiterungshaltung durchs Leben zu gehen. Komplett. Ich weiß nicht, ob das Sinn ergibt. Komplett, 100 Prozent. Ich könnte mal reinfühlen, wie sich das unterschiedlich anfühlt. Wenn man einfach da sein darf und ich einfach meine Gedanken teilen darf und in der Atmosphäre bin von, es ist okay, es ist wirklich okay und es geht um dich in dem Punkt, dass es dir gut geht. Klammer auf. Dafür muss ich diesen christlichen Glauben nicht loslassen, weil das ist meiner Meinung nach genau das, was Jesus tut. Und Leute abliften und für das Gute und für das Wiederhergestellte zu stehen. Versus, wie es sich anfühlt, wenn du in dem Prozess bist, wo du dich eigentlich davon lösen willst, dass Leute dir sagen, was richtig, was falsch ist und das in dir Druck auslöst. Und in dem Prozess nochmal Druck kommt von, lass aber nicht alles los. Oder lass dir nicht zu viel Zeit, weil sonst verlierst du alles. Oder Hauptsache, du verließt den Glauben nicht. Nee, Hauptsache jetzt mir oder den Leuten, die ich begleite im Dekonstruieren, Hauptsache denen geht es gut, das ist erstmal das Ziel. Hauptsache die können sich erstmal lösen von den Sachen, von denen sie sich lösen wollen, weil das einfach wehtut. Hat für mich auch, glaube ich, nochmal viel gemacht, wo ich auch sage, wie ich umgehen möchte mit Leuten in Krisen. Ob das jetzt dekonstruieren ist oder irgendwas anderes dekonstruieren ist. Kannst ja auch deine Welt sich dekonstruieren oder deine politischen Ansichten und was auch immer. Vielleicht ein Vergleich. Vor Jahren habe ich mal so ein Video gesehen, so ein Promo-Video. Hatte mir ein Freund gezeigt und da wurde eben so, hey, Leben kann so und so sein. Du kriegst deinen Beruf und mal dies, mal jenes. Du machst deinen Urlaub. Du findest die Liebe deines Lebens. Du heiratest. Und dann geht alles kaputt. Deine Beziehung geht kaputt. Und du verliebst dich neu. Und das fand ich. Und dann kam der große Schock am Ende, das Werbung von den Mormonen. Aber wo ich dachte, wie geil eigentlich, weil im Grunde dieses Video so zeigt, Das, was häufig so als Story erzählt wird, ja, in Disney, aber auch eben in Freikirchen, wenn du das machst, wie wir das vorgeben, wie wir das glauben, dann wirst du einfach so dieses Bilderbuchleben haben. Und dann aber zu sagen, nee, pass auf, und das kann alles übrigens kaputt gehen und du baust das neu wieder auf. Das, finde ich, ist die ehrliche Variante. Und ich glaube, das ist so ein bisschen Dekonstruktion, wie ich es cool finde. Eben eine super ehrliche Form. Und dann aber auch zu sagen, und ganz viel lässt sich aber auch wieder aufbauen. Komplett, ja. Und ich glaube, das ist ein Ausblick, den ich jetzt schon sagen würde, den ich jetzt auch bei dir so raushöre, wo ich wirklich Mut machen kann, weil ich merke das schon nach drei Monaten. Das ist kein Aufgeben und Loslassen und Goodbye niemals wiedersehen, sondern es wandelt alles so ein bisschen seine Form. Also es wandelt alles seine Form hin zu was, wo du am Ende sagst, ja, ich lasse gerade was los, was für mich so normal war. Aber das, was daraus geformt wird, ist irgendwie was Schöneres, Integreres und was am Ende mich viel mehr erbaut und ermutigt, statt dass ich gedrückt irgendwo aus einer Session, aus einem Gespräch, aus einer Predigt rausgehe. Und es, also für mich ist auch vielmehr noch dieser Part, dieses Aktive. Der Glauben wird aktiv auf einmal, weil du über Dinge viel mehr nachdenkst und auf einmal sagst, ja, wenn das eben nicht nur dieses Transzendente ist, was ist denn dann der positive Aspekt am Glauben? Und für mich ist es ganz viel, mich selbst anzunehmen, aber auch dafür zu sorgen, dass eine Freiheit, die ich für mich selber erlebe in meinem Leben, auf allen Ebenen, auch auf dieser Erde schon passiert. So ganz nach dem Vorbild, ihr so zum Beispiel, und das kann das Schönste überhaupt sein. Sein Glauben so in schöner auf einmal zu leben. Voll, ja. Schöner Glauben. Ja. Vielleicht können wir noch ganz schnell unsere zwei, drei Hot Takes sagen. Was würden wir Leuten mitgeben, die jetzt sagen, boah, vielleicht in der letzten Folge, ich führe diese ähnlichen Spannungen bei mir in der Kirche oder in meinem Glauben, wenn ich jetzt nicht in der Kirche bin, in meinem Glaubenssystem, da wackelt es irgendwie. Leg mal los. Ich lege los, okay. Ich glaube, wir haben es vorhin schon angesprochen, Gemeinschaft ist der Key überhaupt. Also nicht alleine zu sein in dem Ding. Ich wäre krachen gegangen. Ich sag's ehrlich, ich wäre krachen gegangen, komplett. Und das, obwohl ich mich schon, würde ich mal sagen, mit 30 Prozent dekonstruierten Glaubensbild dieser Gemeinschaft entfernt habe. Und vielleicht ist das in so einer Phase auch manchmal einfach nicht der christliche Freundeskreis, sondern gerade Leute, die eben nicht als Wertesystem vielleicht in diese Falle tappen könnten von, ich muss jetzt mein Glauben nebenbei von verteidigen, sondern in den Safe Space, wo du wirklich weißt, es ist vielleicht eine Person aus einem ganz anderen Kontext. Die Connection, die ihr habt, ist nicht irgendwie, dass ihr das Gleiche glaubt, sondern du, dass du ihr wichtig bist. Solche Beziehungen sind, glaube ich, unfassbar viel wert. Oder auch, vielleicht, das zähle ich jetzt schon als meinen zweiten Punkt, weil es nochmal was Spezielleres ist, so Vorbilder, Rollen oder Referenzen, die waren für mich key. Also irgendwie, Freakstock hatte ich vorhin schon angesprochen, aber ich muss auch ehrlich sagen, für mich war zum Beispiel Sarah eine unfassbar prägende Rolle. Das wird sie vielleicht selber gar nicht so wissen, aber wir hatten zwischendrin ein bisschen Kontakt. Ich habe mit ihr so ein Projekt über Weihnachten ihr geholfen und da haben wir uns immer mal ein bisschen ausgetauscht. Das war nur ein bisschen, aber es hat mir so viel Sicherheit gegeben zu sehen, es gibt da eine Person, die sitzt am anderen Ende von diesem Prozess und der geht es gut. Also Community und Vorbilder waren jetzt meine zwei ersten Takes. Ich könnte mir vorstellen, Dekonstruktion ist auf eine Weise immer auch so ein Entflechten, Bei Religion, Freikirche, wie auch immer, man sagt in der Forschung, glaube ich, hochreligiös, also Menschen, deren Leben sehr, sehr stark von Religion geprägt ist und wo eben die einzelnen, ja, was weiß ich, Wochentage schon durch Religion strukturiert sind. Und wenn sich das ein bisschen entflechtet, dann ist mein erster Hot Take, es hilft, wenn man ein Leben außerhalb hat, das nicht verkehrt. Also von gehen fein, machen ein neues Hobby, guck, dass das Leben auch nochmal was anderes sein kann. Und das andere vielleicht, manchmal hilft es wirklich auch Therapie zu machen. Also ich habe von ganz, ganz vielen gehört, Therapie ist einfach am Ende der große Unterschied, weil man da vielleicht schneller und vielleicht tiefer nochmal andere Themen dann durchsprechen kann, das hilft tatsächlich. Das wären zwei Hot Takes von mir. Ja, safe. Also unfassbar wichtig. Ich glaube auch, Leute, die auch schon in Therapie sind, da das zuerst mal ansprechen. Therapeuten haben Ahnung von, das sind Fälle, die die regelmäßig mal haben. Ich habe das von vielen FreundInnen gehört, dass diese Themen, bevor man die auch, also bevor man sich zum Beispiel trennt von dem System und das in dem System anspricht, die Sicherheit auch erstmal in der Therapie zum Beispiel zu suchen, wenn man schon eine laufende Therapie hat und da mal eine externe und auch professionelle Sicht drauf zu bekommen auf bestimmte Sachen, was passiert da, ist das tatsächlich manipulativ, weil du es selber auch irgendwann nicht mehr raffst, wenn du so lange in einem System bist, Dann gewöhnst du dich da voll dran, dass man so redet oder wie auch immer. Also Therapie ist ein sehr guter Punkt. Ich habe noch eine Sache, glaube ich, die vielleicht die Grundvoraussetzung ist, zu dekonstruieren. Ein Loslassen von Überheblichkeit und ein Loslassen von ich habe recht und ich weiß es hinzunehmen, ich könnte falsch liegen. Das ist, glaube ich, die Grundvoraussetzung dafür, dass man überhaupt sich diesen Themen nähern kann und dass man überhaupt auch mit einer Ehrlichkeit und Authentizität mit sich selber rangehen kann und auch sagen kann, ich achte auf meine Gefühle über den Dogmen zum Beispiel. Das ist ja was, was viele auch sich abtrainiert haben über die Zeit, dass das unten drunter steht. Die Gefühle sind so unfassbar wichtig in so einer Phase und auch da mal, das kann ganz komisch sein, wenn man das nicht gewohnt ist oder sich abtrainiert hat oder so, da dann wieder ran zu fühlen, aber auch das darf sein und soll sogar sein. Also ich weiß nicht, wo das herkommt. Für mich sind Gefühle genauso offenbar um Gottes oder so. Und diese Connection von dem Göttlichen in dir drin, halte ich irgendwie für Schwachsinn, das irgendwie komplett abzulehnen. Wenn das dem Dogma widersprechen sollte, dann muss meiner Meinung nach das Dogma gehen. Ja, voll. Ist generell, glaube ich, eine Haltung, die ich jedem Menschen empfehlen könnte. Da reden wir gar nicht jetzt um christlichen Glauben dekonstruieren, sondern generell einfach so zu sagen, ich habe nicht die Wahrheit, sondern ich habe ein Stückwerk von dem, was ich erlebt habe und was ich glaube, was ich gelesen habe, was ich gehört habe. Ich glaube, das würde uns allen an ganz vieler Stelle helfen, so offen durch die Welt zu gehen, egal in welchem Kontext. Weil du bist halt, du gehst neugierig aufeinander zu und du bringst eine lernende Haltung mit, statt so eine hochnäsige, belerrende Haltung. Ich glaube, das geht sehr stark in diese Richtung Schwarz-Weiß-Denken überwinden. Ja, auf jeden Fall. Das ist, glaube ich, eine extrem gute Art, in neue Formen von Denken auch rein zu wachsen. Wenn man hingeht und sagt, ja, ich kann noch eine Menge lernen, finde ich voll gut. Das ist, glaube ich, echt eine sehr starke Grundvoraussetzung. Also, ja, gefällt mir gut. Ich glaube, mein letzter Hot-Take wäre ein Stück weit eine Gelassenheit, da wo das geht. Manchmal ist es so in der Dekonstruktion, dass so verschiedene Säulen, die so ein eigenes Leben haben kann, dass die in sehr, sehr kurzer Zeit alle eingerissen werden. Dann ist es immer schwierig. Manchmal muss das so sein. Manchmal muss man Familie cutten, Gemeinde cutten, Beruf cutten, Zukunftspläne, alles auf einmal so Und dann ist eben die große Frage, worauf basiert dann das eigene Leben gerade noch? Das ist manchmal dann echt kompliziert. Und ich glaube, da, wo das geht, sich verschiedene Säulen noch zu erhalten, so um diesen großen Umbau, wenn man das so nennen will, Wenn man das ein Stück weit verlangsamen kann, ist das, glaube ich, hilfreich. Aber manchmal geht es halt nicht anders. Manchmal ist auch die beste Geschichte einfach, zack, die Hütte abreißen und neu aufbauen, so ungefähr. Ja, aber das, was ich häufig gehört habe, auch von anderen, die dann tatsächlich in der Therapie waren, war, dass man da hingeguckt hat, also wo sind gerade jetzt nochmal Säulen, die das eigene Leben stabilisieren und so, und auch Dinge, die man weiterführen will, also sei es jetzt Beziehungen, sei es jetzt, was auch immer. Das, also ich selber muss sagen, ich fand das immer gut, dass das für mich recht langsam war alles, also es war ein Prozess von vielleicht so zehn Jahren, aber auch nicht so mit so einem Radikalschlag, bin ich gut mitgefahren, kann man sich nicht immer aussuchen. Aber da, wo man es kann, glaube ich, ein bisschen slow ist manchmal auch ganz okay. Vielleicht ist ja da auch gerade das Gute zum Stichwort Gelassenheit, es kann so und es kann so aussehen. Es gibt kein vorgefertigtes Ding, das ist genau das, von dem man sich löst. Du darfst dein Glauben auch leben, wie es für dich dienlich ist, gut ist und es muss kein neues Schema X sein, was du jetzt wieder aufbaust und bei allen. Es gibt ja manchmal so Bücher, wo dann drin steht, Dekonstruktion, hier sind die drei Dinge, die du beachten musst oder so. Weiß nicht. Hör sie dir mal an und führ mal rein, was das mit dir macht. Genau. Halt es mal ans Herz. Und wenn du es gebrauchen kannst, okay. Und sonst darfst du dich davon. Ey, geil. Ey, Jason, Ich danke dir für deine ganzen Gedanken dazu. Ich habe mir wirklich sehr viel mitgenommen, gerade auch für meine Reise. Ich glaube, vor allem so eine Lockerheit nehme ich mir aus unserem Gespräch mit. Jetzt in den drei Monaten, wo ich gerade auch noch stehe, kann es sein, dass irgendwann nichts übrig bleibt. Ich nehme, glaube ich, eine große Lockerheit aus dem ganzen Gespräch mit. Und eine Sanftheit mit mir selber. Das ist schön. Und das ist irgendwie cool. Ja, und die Leute sollen auf jeden Fall, kommt in die App und diskutiert mit uns. Sehr gerne. Schreibt uns auf Social Media. Wir sind sehr interessiert, was ihr denkt. Ja, ich fand das wirklich richtig geil bei der letzten Folge, dass da so lebhafte, respektvolle Diskussionen drunter waren. Haut das gerne auch hier rein. Wo steht ihr? Was sind eure Fragen? Wir gucken auch da durch, dass wir da drauf antworten. Sehr cool. Ihr könnt auch Themenvorschläge reinhauen, was euch interessiert, vielleicht für diese Dekonstruktions-Podcasts oder so. Oder welche Leute euch interessieren, dass die da mit in dem Podcast drin hocken. Mal gucken. Also das ist jetzt erstmal so. Ja, bleib mal dran. Wir schießen mal los und genau. Cool. Dann sage ich mal bis dahin und macht's gut. Haut rein, Leute. Tschüssi. Dieser Podcast ist Teil des Ruach-Jetzt-Netzwerks. Die Musik stammt von Postlob. Mehr Infos auf postloop.com.