Hallo. Hallo. Schön, dass du wieder da bist. Ja, schön mit dir zu sprechen, liebe Dunja. Hallo, hallo, hallo an alle Zuhörenden. Und willkommen zu einer weiteren spukigen Folge. Ja, die befinden uns dann nicht mehr in der Halloween-Zeit, sondern kommen so langsam in die Weihnachtszeit. Bei uns ist sogar schon der Weihnachtsmarkt offen. Ja, aber ich finde, wir haben noch ein bisschen. Es gibt noch so ein Schlupfloch, oder? Also ich finde, es ist noch irgendwie noch nicht ganz Weihnachten. Es ist schon auch langsam grauer, grayish und es geht auf jeden Fall noch richtig ab hier. Ja, man kann da auf jeden Fall noch ein bisschen was machen. Wir haben nämlich heute eine Folge, die wir letztes Mal schon angedeutet haben. Wir haben uns spontan entschieden, dass wir gerne über Vampire sprechen möchten in all ihren Facetten und Formen. Genau, es sind so viele Sachen dazu eingefallen. Also ja, mal gucken, wie lang die Folge wird. Ja, man kann wahrscheinlich auch einen Podcast, einen kompletten Podcast zu Vampiren machen. Ja, ich bin euch inspiriert, religiös-wissenschaftlicher Podcast über Vampiren. Wir würden es uns anhören. Ja, auf jeden Fall. Wir wollen dazu noch sagen, dass wir eine kleine Inhaltswarnung geben möchten. Es wird hier um Vampire gehen, das heißt auch um Dinge, die Vampire tun, nämlich unter anderem Blut und Blut trinken. Und deswegen, falls das was ist, was für euch nicht so passend ist, vielleicht bespringt ihr die Folge oder hört sie nicht alleine an. Genau, das sollte man vielleicht dazu sagen, wenn man sich mit dem Phänomen Vampir beschäftigt. Und wir machen das ja auf ganz verschiedene Ebenen, das kann man vielleicht auch schon mal vorwegnehmen. Also sowohl werden wir uns über literarische Vampire unterhalten, als auch über Vampire als Lebensgemeinschaft, also Real-Life-Vampires. Wir wollen über True Crime sprechen. Also wir haben eine ganze Menge Sachen dabei. In allen Formen und Farben wird es um Vampir, genau, und um mythologische sozusagen auch noch. Also wir haben echt, genau, also das sei vorher mal erwähnt. Genau, es wird einiges geben. Und bevor wir mit unserer Vampir-Folge richtig rein starten, haben wir ja immer zuerst eine Frage aus der Community. Und die behandeln wir jetzt in der Kategorie You Wonder. You Wonder. Ihr fragt und wir antworten. Es wurde gefragt, auf eine ältere Frage, ältere Folge hin, was eigentlich Yo-Kai sind. Und ich erinnere jetzt nochmal die ganzen HörerInnen, erinnere ich nochmal daran, dass Yo-Kai ja unter anderem vorgekommen sind in der Folge zu Fukushima, wo ich berichtet habe, dass manche Leute eben diesen Wels zum Beispiel angebetet haben oder vor ihm Angst hatten. Aber Yo-Kai kommen auch ständig in japanischer Mythologie vor und falls ihr Anime oder Manga schaut oder lest, dann kennt ihr den Begriff auf jeden Fall. Also Yo-Kai sind eigentlich so ein Sammelbegriff für Dämonen in Japan. Und das passt natürlich auch so ein bisschen zu dieser Spooky-Folge, zu der Halloween-Folge, aber auch jetzt eben zu unserem jetzigen Thema, weil Yo-Kai eigentlich alles abdecken. Dämonen, Kobolde, irgendwelche GestaltwandlerInnen, Geister etc. Würden die JapanerInnen selber auch die als Dämonen bezeichnen oder ist das so eine europäische Übersetzung? Ich glaube, es ist schon so, dass sie die BewohnerInnen sind der Höllen aus der buddhistischen Mythologie. Das heißt, die würden schon so einen ähnlichen Begriff nutzen. Aber sie sind eben noch viel mehr. Sie sind auch so Gruselgespenster, wären auch Yo-Kai. Und dieser Kappa, dieser, ja, das ist nicht Frosch, aber dieses grüne Ding, das im Fürst zu finden ist, wäre auch ein Yo-Kai. Also ganz viele verschiedene Monsterfeinde eigentlich. Also ich glaube, Monster wäre auch ein guter Begriff. Der Mond ist schon eher religiös geprägt. Und Yokai sind böse? Sind eher böse, genau. Eher böse. Genau, würde man eher für die negativen Charaktereigenschaften von diesem Wesen beschreiben. Sonst würde man eher von Kami sprechen, was ja auch böse sein kann. Also diese Geistergottheiten, wie auch immer. Genau, aber Yokai... Das ist eigentlich so der Sammelbegriff für eher das Monströse. Also den will man lieber nicht begegnen. Genau. Das wäre eher was, wovor man sich versteckt. Und es gibt super viele verschiedene Yokai und auch super viele, wie gesagt, popkulturelle Erzeugtress aus Japan, die sich mit Yokai auseinandersetzen. Und sehr viele Legenden. Und weil wir uns jetzt im Winter befinden, dachte ich, ich bringe euch eine ganz kurze Legende mit von der Yuki Onna, der Schneefrau. Einer japanischen Yokai, die einer Frau ähnlich sieht, die sehr, sehr groß sein soll und immer in Schneestürmen auftaucht. und die Kinder wegnehmen kann. Das heißt, man muss sehr aufpassen. Das ist so eine Geschichte, die wird immer allen erzählt, gerade so in Nordjapan, wo es halt sehr, sehr kalt wird. Und genau, sie sollen, also sie angeblich suchen sie die Bergwanderer und die verlorenen Seelen im Schneesturm auf und nehmen sie mit. Das ist so ein bisschen die Geschichte. Spannend. Und wer ist dann gefährdet? Sind das tatsächlich nur Kinder oder sind das alle, die ihr begegnen? Also es sind alle, die ihr begegnen, aber Kinder werden meist mitgenommen, so als Tribute. Und was auch oft passieren kann, ist, dass sie sich verkleiden oder, ich sag mal, körperlich gestaltwanderisch anpassen und Männer heiraten. Und dann, oder halt mit ihnen eine Beziehung führen, sexueller Natur, und dann ihnen sozusagen die Kinder am Ende hinfortziehen. Äh, hinfortziehen, wegnehmen, meine Güte, den Kinder wegnehmen. Aber die Kinder schon selber auch gebären? Genau auch, ja. eigene Kinder. Also eigentlich verlassen die einfach nur ihre Männer. Genau. Das ist da für ein Dämon drauf. Ey, das war ein Dämon. Du hast nichts falsch gemacht in der Ehe. Ja, manchmal schützen sie die Kinder halt auch. Also ja, es ist auf jeden Fall, genau, einer von diesen ich glaube auch relativ so ästhetischen relativ ästhetischen Yokai, die man schon auch oft gesehen hat in so gruseligen weißen Bildern und so eine Schneefigur. Die Yuki Onna. Wow. Oder Yuki Hina. Schneekönigin, genau. Cool, danke, Dunja. Sehr spannend. Mein inneres Bilderkarussell von Japan füllt sich langsam. Ich glaube, der Content kommt von 99 Prozent von dir. Das ist echt spannend. Ja, ich finde das immer so Witz, weil Japan ist ja auch ein relativ kleines Land. Also jetzt im Vergleich zu Kanada oder so. Und trotzdem war es echt viel. Ich meine, das ist auch viel natürlich ein Mischmasch aus anderer Kultur und japanischer Kultur. Also koreanische Mythen sind ähnlich, chinesische Mythen sind ähnlich, teilweise auch so russische Mythen sind ähnlich. Aber trotzdem ist es irgendwie witzig, dass aus Japan so viel kommt, was hier auch im Westen angekommen ist. Ja, total interessant. Ja, spannend. Es geht tatsächlich auch mit der Adaption von Mythen und, ja Mythen ist eigentlich wirklich das falsche Wort, aber mit der Adaption von Geschichten weiter in unserer nächsten Kategorie und I Wonder. Ja, also in unserer Kategorie I Wonder versuchen wir ja immer, oder gehen wir auf verschiedene Sachen ein, die so aktuell laufen. Und also ich, bin ja unter die begeisterten Zeitungsleserinnen gegangen und auf 11 freue ich mich tatsächlich total über die Financial Times, liebe ich. Es gibt eine sehr geile Weekend-Edition und vor allen Dingen die Europa-Edition finde ich sehr spannend. Und hier habe ich einen Artikel gefunden, der ist jetzt tatsächlich auch schon, ich glaube, das ist auch schon wieder eine Woche her. Ja, das ist genau schon ein bisschen eine Weile her und da gibt es aber einen Artikel, das war die Halloween-Edition, aber es passt perfekt. Deswegen muss ich darüber heute sprechen. Ein Artikel, der heißt How to Smell Bewitching. Und hier geht es um ein Parfüm des Herstellers Heretic. Und da bin ich jetzt neugierig geworden. Also pass auf, Heretic ist ein Parfümhersteller, der sitzt in der USA und die verstehen sich oder bezeichnen sich selbst als führende oder also eine der führenden modernen Gothic-Parfümerien. Und ich fand es total interessant herauszufinden, dass es überhaupt eine Kategorie gibt. Also es gibt eine fertige, es ist quasi so ein großes Ding, dass es eine eigene Kategorie dafür gibt. Also Achtung, ich zitiere The Nouveau Goth Parfume House. Also es ist quasi schon eine Welt für sich und eben Parfümen, die irgendwie Gothic-Themen aufgreifen. Und dann riecht man nach Gothic oder was? Ja, pass auf, es ist total geil. Es wird noch viel besser. Es gab 2025, also im Januar diesen Jahres, wurde ja Nosferatu neu verfilmt und kam in die, beziehungsweise es wurde da veröffentlicht. Und Nosferatu ist die Geschichte, das ist tatsächlich, wir haben ja auch gerade nochmal herausgefunden, haben wir selber gerade sehr interessant, dass Nosferatu eine Adaption ist, tatsächlich auch eine nicht freigegebene, unautorisierte Adaption von Dracula. Also von der Geschichte von Bram Stalker. 1922 wurde das erstmals veröffentlicht als Stummfilm. Und es ist quasi auch so die Geschichte von einem Grafen, der dann, also im Endeffekt eine ähnliche Geschichte, der beim Vampir ist und der dann eben auch letztendlich sich seine Mina schnappt. Und es ist alles sehr dramatisch. Das ist eine deutsche Adaption, ne? Also deutsche Adaption. Das ist eine deutsche Adaption, genau. Witzigerweise. Also das finde ich wirklich lustig. Also im Endeffekt ist es, wenn wir mal ganz ehrlich sind, es ist eigentlich eine Fanfiction. Ja, es ist eine Fanfiction. Wir würden heute sagen, es ist eine Fanfiction. Und heute würden da auch alle Rechtsanwälte, die irgendwas zu tun haben mit Datenschutz, und das ist nicht Datenschutz, das ist dann eigentlich Gedankenschutz. Ja, es ist ein Copyright, ne? Copyright, danke, genau. Da würde der im Endeffekt verklagt werden noch und nöcher. Aber damals, 1922, war das scheinbar noch nicht so wild. Keine Ahnung. Der Name ist ja auch Nosferatu, nicht Dracula, von daher vielleicht was weiß ich noch weg. Das hat doch gar nichts damit zu tun. Jede Edeligkeit ist zufällig. Hä? Auch ein Vampir? Hä? Auch eine Frau da irgendwie, die sich da verliebt? Also... Ja. Ist das nicht sogar derselbe Name? Also, I don't know. Also, anyways... Und diese wundervolle Parfümmarke Heretic hat ein Parfüm, also das war Teil der Marketingkampagne für diesen Film, gab es ein Parfüm, das wurde ebenfalls im Januar gelauncht, das hieß auch Nosferatu. Und das heißt, du kannst einfach riechen wie der Vampir. Und ich finde es auch total spannend. Ich habe mal die Beschreibung des Parfüms habe ich jetzt mal hier für euch übersetzen lassen. Also was ist drin? Zusammensetzung ist Flieder am Brett, Petrior, Pfeilchen, Iris. Und dann ist halt auch noch sowas drin wie Oud. Also Oud ist so Adlerholz. Also sind sehr warme, dunkle Gerüche. Genau, das entsteht nur, wenn so ein Baum von so einem bestimmten Pilz befallen wird. Ach krass. Wo kommen diese Gründe zustande? Und dann wird der Duftcharakter beschrieben wie eine Begegnung mit einer Erscheinung in den kalten, feuchten Höhlen des Grafs Orlogs. Also das finde ich jetzt allein schon interessant. Und dann der weitere Werbetext heißt spukhaft und schauerlich. Nosferatu vereint drei charakteristische Hauptnoten zu einem Duft, der wie eine Erscheinung wird. Andersweltlich, schaurig und auf die bestmöglichste Weise gespenstisch. Aha. Ich kürze es hier mal ab. Also erstmal sauspannend. Ich fand es schon wieder total interessant, dass es sowas gibt. Aber was ich jetzt wirklich cool fand an diesem Artikel, hier wird nämlich beschrieben, wie das auch verschiedene Leute halt nutzen, also Duft nutzen als Werkzeug, Achtung, der Transformation. Und das ist eigentlich total einleuchtend. Ja, eigentlich schon. Aber ich habe nicht drüber nachgedacht. Also die Idee, und hier wird auch in dem Artikel drüber geschrieben, dass manche AutorInnen das halt auch tatsächlich nutzen, dass sie sich quasi parfümieren in einem bestimmten Geruch und dann quasi sich transformieren zu der Person, die sowas schreiben kann. Ich meine, ich forsche ja über Atmosphäre, von daher, Geruch ist wirklich ganz wichtig. Hier gibt es eine ganze Forschung, ich sage mal Strang zu, wo es darum geht, welche Rolle Geruch eigentlich für religiöse Rituale spielt, aber auch generell für so Erinnerungen. Es gibt ja so Gerüche, die sind ja ganz stark auch verbunden mit Erinnerungen und mit Orten und so. Genau, da muss ich das gerade dran denken. Und das macht natürlich Sinn, dass Gerüche dazu führen, dass man sich vielleicht in eine Rolle reindenkt oder so, weil eben man zum Beispiel dieses komische Holz, das beschimmelt war oder was weiß ich was. Das schimmelige Holz muss sein, ansonsten ist es nicht, ich kann es sonst einfach nicht erinnern, die Atmosphäre. Da wird man sich dann, kommt man zurück in so ein Gruftgefühl vielleicht, man weiß es nicht. Ja, voll. Und eben, also das hat tatsächlich auch eine Geschichte, es ist tatsächlich in der Geschichte der Esoterik relativ tief auch verbunden. Und zwar, das fand ich auch interessant, hier wurde das in dem Artikel auch noch zitiert. Und zwar geht es um Alistair Crowley, den man vielleicht die ein oder andere Person kennt aus der Geschichte der Esoterik, der magischen Orden. Also es war einer der Mitbegründer des OTO und so weiter. Also es ist im Endeffekt einfach ein ganz wichtiger Theremonialmagier gewesen im viktorianischen England und gleichzeitig aber auch so total, war so faszinierend, weil er so unglaublich skandalös war. Und er gibt in seinem Book of Law auch ein Parfümrezept. Das möchte ich auch gerne noch zu den Resten geben. Also so im Sinne von, woher kommt dann eigentlich die Inspiration auch von solchen Herstellern? Also, the Book of Law, hier kommt sein Rezept. Mix meal and honey and thick leavings of red wine, then oil, abramelin and olive oil and afterwards soften and smooth down with rich flesh, fresh blood. Oh, ach so. Ja, klar. Am Ende noch ein bisschen Blut dazu. Ja, und dann ist es fertig. Und dann habe ich so ein richtig gutes Parfum. Das ist der Parfum für dein Ritual, genau. Ach so. Das trägst du dann auf. Ach krass. Und dann machst du dein Ritual. Das ist ja krass. Ready to go. Und heute nimmt uns das aber als Heretic die Parfummarke ab. Wir können das jetzt einfach in Flaschen kaufen. Ich finde auch geil, dass die einfach Heretic heißt. Eine Heretiker. Ich liebe es. Das ist so ein geiler Name. Das ist ja Hammer. Ja, ich bin echt. Ja, ich bin echt. Also ich finde das so witzig, weil wir jetzt schon über Blut reden. Ich frage mich halt, also Blut hat ja an sich jetzt nicht so den krassesten Geruch, aber einen krassen Geschmack. Also wenn man sich schon mal irgendwie geschnitten hat oder so und dann mal so dagegen, also dann ableckt oder was auch immer, dann schmeckt das so richtig eisenhaft. Und wir haben ja letzte Woche schon, letzte Woche, letztes Mal schon darüber gesprochen, dass in ganz vielen so Fantasieromanen und so auch Blut vorkommt. Und da wird immer so sehr ausführlich beschrieben, wie dieses Blut schmeckt oder wie es riecht. Krass. Und ich finde das jetzt so witzig, dass Alistair Crowley schon so ein Rezept gemacht hat für ein geiles Parfum für Rituale, wo aber Blut auch eine der Haupt- oder wichtigsten Zutaten ist. Ja. Weil ja dem auch so eine Macht zugeschrieben wird. Und Alistair Crowley selber war ja lustigerweise auch Autor, also hat ja auch Fiction geschrieben, unter anderem The Moonchild. Und das ist echt interessant, wie das alles so miteinander verboben ist. Also ich glaube, das ist auch so die Folge heute zum Thema Vampir, zeigt irgendwie echt auf ganz vielen Ebenen, wie so Menschen aus unterschiedlichen Gründen sich Geschichten überlegen oder irgendwie Welterzählungen teilen. Und aber andere Formen von Ernsthaftigkeit da mit reinnehmen. Also das ist, finde ich, auch sehr, sehr spannend. Und sehr, sehr ernst meint es nämlich zum Beispiel auch, meint es auch die Gruppen oder die Beispiele, die wir in der nächsten Kategorie besprechen wollen, bei Pop und Nische. Pop und Nische. Wir haben beide ja was Spannendes mitgebracht zum Thema Pop und Nische, wo es darum geht, wie jetzt Vampire in unserer Welt eigentlich so zu finden sind heutzutage. Und was ich mitgebracht habe, ist tatsächlich ein Artikel. Also ich werde euch mal so ein paar Grundeignisse. Also ein paar wichtige Zusammenfassungen aus dem Artikel mit euch teilen und auch mit dir teilen, Dunja, von Joseph Laycock. 2010 ist das schon veröffentlicht worden. Und zwar geht es hier um Real Vampires, also Real Life Vampires, Real Vampires als Identitätsgruppe. Ach, es geht dann jetzt wirklich um Menschen, die Vampire sind oder sein wollen oder werden? Richtig. Und das ist halt super interessant, dass es tatsächlich hier nicht um eine Gruppe geht. Und das ist auch Laycock total wichtig, dass er also hat selber da in dem Bereich ethnografisch auch geforscht. Also er hat selber zu einer Real Vampire Community geforscht und zwar die Atlanta Vampire Alliance oder auch AVA. Ja, da hat er 2007 eine ganz große Befragung von über 600 Teilnehmenden gemacht. Wow. Ja, das ist der Wahnsinn. Das ist ja unglaublich. 600 Teilnehmenden. Also das ist für jemanden, also für uns, die auch in der Qualität forschen, das ist ja unglaubliche Zahl. Ja, Wahnsinn. Unglaublich. Ja, und ihm war es eben ganz, ganz wichtig, da auch klarzustellen, es handelt sich also nicht um Rollenspielende hier. Also wir kommen auch noch zum Thema Rollenspieler, aber das sind jetzt keine Personen, die die Rollenspieler sind oder die jetzt irgendwie sagen, die sind einfach nur eine Fan-Community, sondern das sind Personen, die sich selber tatsächlich als Vampire identifizieren und verstehen. Das heißt, die sagen, ich bin ein Vampir und das hat der untersuchte Leco. Okay. Richtig. Und... Ja, und er sagt, und das ist halt voll interessant, dass die Story, also die Narration hier ist, dass sich die Personen einfach als Vampire identifizieren, das sei also naturgegeben und angeboren, so wie man jetzt auch nicht darüber diskutiert, ob jemand irgendwie eine sexuelle Orientierung hat. Also nicht sagt, ja, da hat sich jetzt jemand dafür entschieden, keine Ahnung, schwule oder lesbisch zu sein, sondern es ist halt einfach so. Und da ist es eben eine ähnliche Erzählung, ja, wir sind halt einfach Vampire. Und da gibt es so ein bisschen zwei verschiedene Sorten. Also das eine sind diejenigen, die Blut tatsächlich auch trinken. Also sie glauben, dass sie wirklich Blut brauchen und benötigen, um körperlich oder mental spirituell gesund zu bleiben. Und diejenigen, die kein Blut zu sich nehmen, sondern feinstoffliche Energie. Also so die Idee, dass man, also auch die, also beide Substanzen, wenn man das so sagen will, werden von SpenderInnen genommen, ja, aber genau, aber einmal halte es sich halt tatsächlich um Blut und beim anderen Mal aber irgendwie um halt um Energie. Was denn für Energie? Naja, feindschaftliche Lebensenergie halt, die, ja, das ist dann schon wieder die Frage, wie kann man diese Energie eigentlich spüren und das ist auch eine Sache, über die er in seinem Text auch schreibt. So Techniken, wie man dann diese Energie spüren soll und dann auch zu sich nehmen soll und ja, das war auch total das interessante Beispiel für ethnografische Forschung, by the way, also genau, ja und eben diese Gruppen, die, Also diese Community hat sich seit den 1980er Jahren schon entwickelt und irgendwie ganz lange über so Newsletter und so Zeitschriften und irgendwann durch das Internet ging das natürlich nochmal ganz, ganz anders. Und dann haben die eine eigene Sprache entwickelt, also auch eigene Bezeichnungen, um halt sich zu unterscheiden. Zum Beispiel diejenigen, die sagen, ich trinke Blut, diejenigen, die sagen, nö, ich brauche nur die Energie und die anderen, die sagen, ja, ich brauche so eine Mischung. Und dann gibt es, und das ist halt eben jetzt, und das finde ich halt auch super spannend, dann eine richtige Lobby, also die auch wirklich darüber, also quasi sich dafür, wenn man so will, politisch engagieren, dass sie in ihrer Identität anerkannt werden und genau auch, ja, und da nicht diskriminiert werden oder irgendwie, genau, also auch gegen Stereotype da angehen, die natürlich aus verschiedenen Filmen und Büchern und Geschichten zusammenkommen. Ja, das heißt, die stehen sozusagen ein bisschen in diesem, haben diesen Wunsch zu sagen, wir sind eine Gruppe, wir sind Vampire, wir sind so und so und nicht, wie ihr euch das vorstellt, irgendwie kalte Wesen, die nicht in die Sonne wandeln können, sondern wir haben eben diese Eigenschaften. Es gibt Unterschiede auch in dieser Gruppe und wir möchten, dass wir in der Gesellschaft auch als diese Gruppe anerkannt werden. Ja, genau. So kann man es sich gut vorstellen. Und dann beschreibt eben Laycock auch, wie so diese Identitätskategorien entstehen. Also einerseits durch Selbstbeschreibung und dann aber auch durch die sozialen Diskurser. Also auch diese Abgrenzungen sind ganz wichtig, um diese eigene Identität da zu finden. Und was er dann auch noch aufmacht als einen Vergleich, und das finde ich auch sehr interessant, sind also andere moderne, und vielleicht kann man auch sagen spätmoderne oder postmoderne Identitätsphänomene, wie zum Beispiel, Hast du mal was von Otherkin gehört? Ich weiß gar nicht, ich glaube, wir haben das möglicherweise schon mal erwähnt. Ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, aber es doesn't ring a bell. Okay, also Otherkin, also Kin im Sinne von Spezies, wenn man so will, also quasi Personen, die sich identifizieren als eben nicht Menschen. Also zum Beispiel gibt es irgendwie Leute, die dann sich identifizieren als ein bestimmtes Tier oder die sagen, dass sie eigentlich eine Pflanze sind oder sagen, ich bin eigentlich dieser Berg oder wie auch immer. Also die sagen, eigentlich bin ich kein Mensch, sondern irgendwas anderes. Da gibt es so einen Anschluss in der Debatte. Genau, also fand ich auf jeden Fall super interessant. Und für mich war es tatsächlich auch erstmal was Neues zu erfahren, dass es diese Gruppe überhaupt gibt und dass es das als Community gibt. Und dann habe ich auch mal so ein bisschen angefangen, selber so ein bisschen noch weiter zu recherchieren. Habe mal auch die Magier gefragt. Und dieses Konzept von energetischer Vampirismus war da auch bekannt. Also eher als dieses, dass jetzt irgendwie Blut getrunken wurde. Ich glaube, das weiß jetzt gar nicht, ob das überhaupt jemand... Macht von den Leuten, mit denen ich jetzt da geforscht habe. Aber dieses Energetische, das fand ich irgendwie interessant. Und was ich dann auch wieder interessant fand, war, dass es tatsächlich, wenn es in diese Richtung, also ich will jetzt aber auch nicht die nächsten Stereotype aufmachen, aber das war auch ein Kommentar, den ich dann bekommen habe. Ich habe gedacht, ich frage mal nach im Netzwerk. Ein Kommentar, den ich dann bekommen habe, war ja, das ist irgendwie oft auch irgendwie, wenn es in die Richtung Blut geht, dann irgendwie in so einem BDSM Setting irgendwie verwoben und dann hat es, also ist es ein bisschen wie so eine Art zusätzlicher Kink. Ich glaube aber, wenn ich jetzt Laycock richtig verstanden habe, dass es den Real Vampires auch darum geht, eben damit auch wiederum nicht verwechselt zu werden. Also, dass sie sich damit nicht identifizieren. Und gleichzeitig kann man halt sagen, ja, aber es gibt halt viele Sachen auf der Welt und unter anderem halt diese ganzen Dinge. Und es gibt eben Leute, die sagen, ich bin Vampir. Fand ich mega interessant. Voll interessant. Was ich mich frage ist, haben die irgendwie denn, also sagen die, warum das so ist? Also haben die gemeinsam geteilte Geschichtserzählungen, woher das kommt? Auch gerade, wenn du jetzt über die Other-Kinne sprichst, warum sind jetzt die Vampire und die anderen nicht? Weil die haben ja wahrscheinlich auch Eltern und Familien und irgendwie, weißt du, wie ich meine, so gerade jetzt auch, was so diese Eigenheiten der Ernährung betrifft, die ja vielleicht bei ihren Eltern oder bei anderen in der Familie nicht vorkommen. Ich finde das sehr interessant. Wie sagen die das denn dann? Ja, vor allen Dingen, wenn es so heißt, ist es so natürlich angeboren. Und vor allen Dingen, die Gruppe muss ja irgendwie auch wachsen. Das sind Leute, die ab einmal dann eines Tages entdecken, ach stimmt, ich brauche das eigentlich auch. Oder ob das Leute sind, die dann irgendwie konvertieren und gibt es dann irgendwie so eine Art Veränderungsprozess und kann das von alleine stattfinden? Kann man sich da... Also ich will jetzt nicht sagen anstecken, aber kann man sich changelassen? Jetzt gehen wir mal die ganzen Dinge. Ich würde gerade sagen, braucht man einen Biss? Ja, braucht man einen Biss? Und wird jeder dann auch zum Vampir? Das ist die Frage. Also genau, das kann ich dir in dem Detail nicht sagen. Was ich tatsächlich so ein bisschen kennengelernt habe in der Magie-Szene sind solche Narrationen wie, ja und dann habe ich eines Tages festgestellt, ach krass, das bin ja ich. Also das sind so Momente der Selbsterkenntnis. Ja, und dann habe ich mir das irgendwie durchgelesen, dass es das und das gibt. Oder ich bin da mal zu einem Treffen mitgegangen und dann habe ich gemerkt, ach krass, ehrlich gesagt. Und dann gibt es ja manchmal auch so Narrative. Ja, bist du auch jemand, der immer so und so und das und das erlebt hat und so. Und dann könnte es sein, dass du eigentlich Vampir bist. Und dann, ah ja, krass, stimmt. Eigentlich war ich das ja schon immer. Also solche Geschichten habe ich schon häufiger gehört. Jetzt gar nicht unbedingt nur auf Vampire, aber halt auch in Bezug auf alles Mögliche, also im Sinne von, ach, ich bin eigentlich Hexe oder Schamanin oder was weiß ich, weiß nicht alles. Es ist dann so ein bisschen, das Schlimmert in denen oder es kommt dann in irgendeinem bestimmten Punkt raus oder es kristallisiert sich raus, dass es dann doch eher eine andere Identität ist oder es ist nicht nur irgendwas, was in mir ist, sondern es ist wirklich mein Wesen, das ist eigentlich anders als das von anderen. Genau, das ist eigentlich dann so eine Art Entfaltung von dem, wie es denn eigentlich richtiger Weise sein sollte. Also es gibt keine offizielle religiöse Rahmenerzählung oder sowas. Was es tatsächlich aber gibt, dass man nicht auch, Es ist, glaube ich, immer total spannend, sich auch nochmal näher anzugucken, dass es dann wichtige ProtagonistInnen gibt, die dann einfach da den Diskurs irgendwie sehr mitprägen, die vielleicht diese Veranstaltungen selber initiieren und da irgendwie wichtig werden und die dann vielleicht auch so eine Funktion von einer Lehrperson auch einnehmen. Aber soweit ich das jetzt verstanden habe, also das ist ja auch 2010, ich meine, das ist ja jetzt schon 15 Jahre her, wer weiß, was es heute alles gibt. Also liebe Real Vampires, wenn ihr diese Folge hört und denkt. Was zum Teufel, ihr habt es gar nicht kapiert und außerdem machen wir heute ganz andere Sachen, bitte kommentiert uns, schreibt uns. Wir wollen das hören und wir wollen gerne euch so darstellen, wie ihr das selber seht und alle anderen Kommentare lesen wir uns auch gerne durch. Ja, wirklich. Das ist so spannend. Es gibt halt irgendwie wirklich auch total viele negative Vorurteile, würde ich sagen. Also jetzt nicht nur bei Real Vampires, auch bei Otherkin, also zum Beispiel Leute, die sich identifizieren als Hund oder als Katze oder als ich weiß es nicht was. Und ich glaube, dass man da, dass wir so einen Podcast auch nutzen können, um mal zu sagen, wie ist es eigentlich wirklich, wie sehen die Leute das, gerade in dieser religionswissenschaftlichen Perspektive, was für eine Rolle spielt dann eigentlich diese Identifikation. Also finde ich schon interessant. Aber es ist natürlich auch nicht von ungefähr, dass diese Stereotype immer wieder aufleben, weil es so viele unglaubliche Geschichten gibt über Vampire in der Geschichte, also in unserer eigenen Geschichte der Welt und in den Mythen der Welt und in der Vorbereitung für diese Folge habe ich mit Isis darüber gesprochen, dass ich ja bekennende True-Crime-Hörerin bin und deswegen schon einige Fälle gehört habe von, und hier kommt wieder die Warnung, Hinheitswarnung, es geht jetzt hier auch um Themen wie Mord, ganz kurz vorhergesagt, und Blut. Viele Fälle gehört habe, wo es eben um echte Vampire gibt, die SerienmörderInnen waren. Und ich habe mal so drei Beispiele mitgebracht, die will ich jetzt nicht ausführlich erklären, weil wie gesagt, wir sind jetzt hier kein True-Crime-Podcast und manche davon sind auch schon ein bisschen älter, aber ich dachte, ich möchte das zumindest mit allen bringen. kurz noch dazu, die Real Vampires, von denen wir jetzt gesprochen haben, gehören nicht in diese Kategorie. Diese Menschen sind nicht gemein. Das sind jetzt wirklich einfach andere Beispiele, wo von außen, und das ist auch ganz wichtig, keine Selbstidentifikation, sondern von außen, eine Fremdeinschätzung genommen wurde und gesagt wurde, das ist jetzt ein Vampir. Und bei manchen Leuten würde ich sagen, von denen, die ich jetzt vorstellen will, kann man das vielleicht in ganz weiter Variante, also sei es nicht zu sehen, aber bei den meisten ist es einfach nur, da ist irgendwie Blutwahrer vorgekommen und dann wurde gesagt, das ist der Vampir von wo auch immer. Genau, also wir haben drei kurze Beispiele. Wir haben auch eine Frau, mit der möchte ich auch anfangen. Das ist nämlich die Blutgräfin Elisabeth Bathory aus Ungarn. Die hat im 16. Jahrhundert gelebt und ihr wird nachgesagt, dass sie über Jahre hinweg als adelige Frau mit ihren Dienerinnen zusammen viele junge Mädchen umgebracht und gefoltert hat, um in ihrem Blut zu baden. Und jetzt rate mal, wofür. Das war wohl das Ziel, dieser Blutband. Das war bestimmt was Ästhetisches. Frauen müssen ja schön bleiben. Schön sein, genau. Ja. Und unendlich leben natürlich. Also genau, das waren die Ziele. Und keine Sorge, sie wurde auch verurteilt und verhaftet. Genau. Aber das sind doch alles, wie gesagt, Legenden über diese Frau. Es ist alles so ein bisschen unklar. Aber sie ist so die Blutgräfin. Das sagt man ihr so nach. Und das ist schon selten, dass gerade so eine Frau so was gemacht haben soll. Also man spricht von bis zu 36 Taten, das ist schon viel. Aber ist das historisch bestätigt eigentlich oder ist das auch so eine Mythe? Es gibt schon Prozessakten, aber ob das jetzt wirklich so stimmt, genau. Aber ja, genau. Dann gibt es einen Fall aus Deutschland tatsächlich. Das ist Peter Kütten, der als Vampir aus Düsseldorf bezeichnet wird. Und der ist in Mühlheim geboren und in Köln verstorben. Oh Gott, ich stelle mir das gerade vor, so ein Potz-Slang. Und dann so, ich wünschte, ich könnte das jetzt gut nachmachen, aber okay. Ich kann das auch nicht so gut, aber das ist so ein bisschen, das ist dann so ein bisschen, ich kann es nicht gut, also ich bin richtig schlecht im Dialekt im Nachmachen, was sehr traurig ist. Das ist eigentlich mein großer Lebenswunsch. Aber auf jeden Fall dieser Peter Kürten, der hat, also war auch ein Serienmörder, also auch sehr schlimm und war einer der bekanntesten aus der Weimarer Republik. Also wir befinden uns in 1930, als er gestorben ist und er hat 1929 eine Mordserie begangen und es ist bestätigt, also das sieht man auch aus den Prozessakten, dass er unter anderem von mindestens einem Opfer auch das Blut getrunken hat. Und es gibt so einen Vorfall, wo er mal von so einem Schwan den Kopf abgehackt hat in so einem Hofgarten in Düsseldorf und das hat ihm dann sozusagen diesen Spitznamen gebracht, dass er der Vampir aus Düsseldorf ist, obwohl er jetzt gar nicht von jeder Person Blut getrunken hat. Also das ist. Nicht ganz so extrem. Das ist ja auch der Typ. Das erinnert mich auch so richtig an Crowley. Also nochmal, Crowley, der hatte nämlich sich, hast du das mal gehört? Der hat sich die Schneidezähne scheinbar so gespitzt. Das habe ich gehört. Und dann hat er so Leute dann, also hat er dann so empfohlen, ja, das war, er hätte ganz viele Ratgeber gegeben. Nicht nur dieses tolle Parfüm, sondern empfohlen, um Frauen quasi mit den Finger zu wickeln, dass man denen zur Begrüßung nicht nur die Hand küsst, sondern reinbeißt. Hallo. Willst du meine Zähne spüren? Und dann, ja, Konsent war einfach noch nicht so. Nee, das macht man halt einfach. Das war einfach eine andere Zeit. Das war einfach die Frauen, die fanden das super. Die fanden das toll, ja. Also Crowley war sich zumindest sicher. Sicher war er sich, das glaube ich. Ja. Glaube ich. Oh mein Gott, ey. Das ist wirklich so teilweise so wild, ne? Also, ja. Richtig krass, ja. Voll. So, ich sage immer zu meinem Mann, Imagine Me in a Woman, das ist echt nicht so einfach. Imagine Me in a Woman, irgendwie vor 300 Jahren, also Albtraum. Ja, den dritten Fall, den will ich nur ganz kurz beleuchten. Das ist Richard Trenton Chase aus Sacramento, California in USA. Und der war ein amerikanischer auch, wie gesagt, Serienmörder. Wir sprechen immer noch von True Crime. Und der hat aber wohl nachweislich bei mehreren Opfern das Blut getrunken. Also sehr, sehr grausam und er wird deswegen auch als Vampire of Sacramento dargestellt. Aber... Es war schon vor einiger Zeit, also 1977 beginnt das so mit seiner Monst-Serie. Und da hat er halt auch wirklich echt krasse Sachen, die mich jetzt nicht wiederholen, aber das ist sehr, sehr heftig. Und ja, ist einer von diesen Beispielen, von diesen Schocker-Beispielen. Ich finde, das ist immer so krass, weil Vampire werden ja, also werden in unserer Gesellschaft schon auch als sehr, also als so Wesen dargestellt, die was wegnehmen, was uns gehört und die so, als so das Monster der Mensch, also das ist sozusagen der Gegner, der Antagonist zu den Menschen dargestellt wird. Also Dracula ist ja auch so ein Beispiel. Lasferatu und eben auch diese ich sag jetzt mal Mörder, die sich irgendwie, warum auch immer dazu gefühlt haben, dass sie das Blut trinken wollen, werden ja auch dann direkt als Vampire bezeichnet und so schreckliche Menschen, die eben diese Lebensenergie wegnehmen. Ich frage mich auch, ob es, weiß ich nicht, ob das jetzt berichtet wurde, aber es wäre voll interessant herauszufinden, ob es auch so eine Erklärung gibt oder ob es irgendwie ein Statement gibt, warum die das gemacht haben oder also. Ja, also diese Fälle alle ein bisschen älter sind, weiß ich nicht, wie krass danach gefragt wurde, aber ich glaube, dass schon thematisiert wurde, dass die das gemacht haben und dass es halt auch mit Kannibalismus zusammenhängt, also genau mit der Verspeisung von Körperteilen der ermordeten Opfer. Und dass da so ein bisschen, ich glaube, ich weiß auch nicht genau, Blut trinken im Rahmen vom Mord wird oft auch als Ritual-Element verstanden. Und ich glaube, da kommen so zwei Welten aufeinander. Also dann gibt es auch so ein paar Fälle, wo dann irgendwie auch Blut genutzt wurde, bei satanistischen Fällen oder so. Und dann so diese Opfer, im Sinne von wir machen den Blutopfer, wir machen den Menschenopfer oder so, gesprochen wird, wo ja dann schnell auch gesagt wird, okay, die Satanisten sind unterwegs und machen solche Sachen. Spoiler alert, die meisten Satanisten machen nichts in dieser Richtung und die meisten Menschen, die jenliche Menschen umbringen, sind einfach Mörder. Mit irgendwelchen Interessen. Aber ja, ich glaube, das wird immer entweder in die Richtung Kannibalismus oder in die Richtung Ritual geschoben. Und ob man wirklich das nachvollziehen will, weiß ich gar nicht. Ich glaube, es ist dann auch oft die Presse, die da sagt, das ist jetzt der Vampir. Ja, und auch die da natürlich darauf, also ich meine, ich bin sonst gab es danach die, also gab es auch sowas wie die Satanic Panic in den 80er, 90er Jahren in der UK. Also ich glaube, das würde ich ganz gerne an der Stelle echt nochmal betonen. Vielleicht ist heute auch, also das ist, glaube ich, eine Folge, die zum einen mal so richtig in die abgeründete Menschheit hineinschaut, aber auf der anderen Seite vielleicht auch ein paar Aufklärungsarbeiten leisten kann. Tatsächlich habe ich ja mit einigen Satanisten, SatanistInnen auch geforscht und da viele Gespräche geführt und ich glaube, es gibt irgendwie wenige, Wenige religiöse, ich weiß nicht, ob man sagen kann Religion, ich sage einfach mal, wenige Religionen, die so falsch verstanden werden wie Satanismus. Und tatsächlich, ja, es gibt einiges an Kriminalität, die auch unter dem Label Satanismus dann angeführt wurde. Aber die meisten, also soll ich sagen, die Satanisten, die sich, also religiöse Satanisten, Gott, die Kategorien hier, ja. Also diejenigen, die sich als Satanisten religiös identifizieren, die rollen da nur die mit den Augen und sagen, okay, das hat einfach so überhaupt gar nichts mit unserer Religion zu tun oder mit unserer Verzeugung zu tun. Also das ist immer das Spannende, so wie wenn Leute Voodoo hören und denken, naja, das sind die, die dann irgendwie in Puppen irgendwelche Nadeln reinstecken und dann tut der Mensch, der damit in Verbindung gebracht wurde, der hat dann Schmerzen. Wohingegen das einfach letztendlich eine Religion ist, die auf Haiti entstanden ist. Nachdem da die Sklaven dahin verschleppt wurden aus Westafrika und die einfach die Loas anbeten und die halt also irgendwie Hollywood versus real Religion so, also da gibt es ein riesengroßes Gap und. Das kann man glaube ich gar nicht oft genug beschreiben und irgendwie darauf hinweisen auf jeden Fall, das stimmt, Das ist oft anders, als man denkt. Ja, das ist ja auch das Interessante an Religion. Also ich finde, Religion ist echt so ein total interessantes Brennglas, um sich mal so verschiedenste Facetten von Religion, von Gesellschaft im Endeffekt auch anzugucken. Und auch so von Narrativbildung. Ich finde das halt krass, wie so wegen, weil irgendeine Religion angepisst ist von einer anderen Religion, dann ist es oft auch so die Heretiker, die eigentlich die Religion schreiben. Ja, also wo es dann wirklich so darum geht, wo man mal sehen kann, dass so die Abgrenzung auch dazu führt, dass man dann das eine ganz richtig gesellschaftlich fasst und das andere halt nicht. Also man muss auch von euch nicht unterschätzen, wie viel Macht Religionen auch einfach in Gesellschaften haben, in der Art und Weise, wie sie unsere Weltsicht beeinflussen. Also es ist schon krass. Und was für eine Macht auch Narrative haben, die mit Sensationen einfach arbeiten. Also das ist irgendwie so eine Art von gelernte Perspektive auf die Welt oder irgendwie von so einem gelernten Trigger, wo Leute dann sagen, oh mein Gott, das passiert irgendwas total krasses, das muss ich mich irgendwie erschrecken oder ganz arg aufpassen und so. Und dann, dass aus dieser Perspektive dann berichtet wird. Und das passt ja aber auch total dazu, woher Vampirismus, also Vampirismus ist ja im Endeffekt, oder die Idee, der Vampirglaube, sag ich mal, kam ja auch, also hat sich entwickelt aus letztendlich unterschiedlichen Ängsten. Ja, also es war eigentlich von Anfang an eine Idee, eine Sache, die mit ganz viel Angst irgendwie verbunden war. Toll. Genau, was uns vielleicht auch irgendwie zu unserer nächsten Kategorie führt. Ja. Und zwar den religiösen VIPs. Religiöse VIPs. Weil unser religiöser VIP der Folge ist natürlich Dracula. Könnte er es auch nicht sein. Genau. Also quasi der Original, der OG zu Nosferatu. Also wir sind quasi nochmal ein bisschen zeitlich vorne dran. Und dazu muss man aber sagen, dass die Geschichte von Dracula... Also man muss jetzt hier wirklich verschiedene zeitliche Abschnitte ganz klar unterscheiden. Also erstmal muss man mal sagen, dass es so die Angst vor Vampiren einfach schon super alt ist und einfach auch schon in antiken Kulturen es so Angst davor gab von so nachtaktiven Wesen, die Lebensenergie oder Blut entziehen können. Und das auch mittelalterliche Volksglauben, vor allen Dingen auch auf dem Balkan, da ganz viele so Geschichten gab und Ängste gab, die in die Richtung kamen. Und da auch das Wort Vampir schon existiert hat. Genau. So, und dieser historische Dracula, also es bezieht sich nämlich tatsächlich auf Vlad III, Vlad Tepes, der 1431 bis 1476 gelebt hat. Er war ja gar nicht alt, ne? Das ist ja echt nicht alt. Nee, er hat nicht lange gelebt tatsächlich. Und er war ein Fürs und er war Lachai und er hatte eben den Spitznamen typisch, also der Pfähler. Das liegt nämlich daran, dass er einfach unglaublich brutal seine Opfer, also seine Kriege, also es war Krieg, er war Krieg im Osmanischen Reich und er war da auch aktiv engagiert. Und er hat eben sehr, sehr massiv vorgegangen und hat unter anderem halt seine Opfer gefehlt. Also vor allen Dingen auch als Strafe oder auch als Abschreckungstaktik, aber eben, ja, also es war auch eine Foltermethode. Also er hat das eben gemacht und das hat sich irgendwie in seinem Namen sozusagen mit dem Tippisch, also als Fehler, das ist quasi so sein Spitzname, ja, niedergeschlagen. Er galt als grausam, aber er galt nicht als Vampir. Also damals, das war nicht die Idee, dass er ein Vampir war. Und er wurde tatsächlich aber auch schon Dracula genannt und das hängt damit zusammen, dass er Mitglied war in dem, also Dracul bedeutet eigentlich so viel wie Drache. Also es kommt tatsächlich aus dem Stamm von Drachen und es gab nämlich, er war nämlich Mitglied in dem Orden des Drachens, Ordo Draconis, das war ein christlicher Ritterorden, da wurde 1408 gegründet und genau so, das war nämlich sein Vater, war nämlich ein Mitglied des Ordens und Dracula bedeutet im Endeffekt eigentlich so viel wie der Sohn des Drachens, also eben weil sein Vater da ja ganz bedeutendes Mitglied war. Und daher kam das eigentlich, also das Hat jetzt erstmal nichts zu tun, dass Dracula irgendwie als Teufel bezeichnet wurde oder sowas. Das ist mal die historische Perspektive. Jetzt kommen wir zur dramatischen Adaption. Das ist nämlich eine ganz andere Aktion. Also es gab dann 1897 wurde von Bram Stalker, das ist ein britischer Autor gewesen, der hat den Roman Dracula geschrieben. Und er hat nämlich letztendlich diese Geschichte erfunden und hat sich da unter anderem auf das historische Vorbild von Vlad III, tipisch genannt, bezogen und hat das aber quasi, und das finde ich immer total interessant, das ist ja viel, viel später entstanden. Also der historische Dracula, 15. Jahrhundert und jetzt sind wir hier im 19. Jahrhundert. Und was ich immer total geil finde, auch an der Literaturwissenschaft, ist, dass sie ja groß da drin sind, Werke auch da in ihrem Entstehungszeitraum zu betrachten. Also was sagen diese Berichte, was sagen diese Texte eigentlich über die Zeit, in denen sie geschrieben werden? Also ja, was sagt es aus über die Zeiten, in denen der Autor gelebt hat und die Autorin gelebt hat und was wird eigentlich sozusagen literarisch vermittelt oder verändert und transformiert durch den Text, aber trotzdem ein Stück besser drin. Kontext. Kontext und ein wichtiger Kontext zu der Entstehung des Genres Gothic, also auch ein Literaturgenre, dass es ganz viele viktorianische Ängste gab, die sich um Sexualität und Krankheit und Fremdheit und die Degeneration des Adels drehte. Also das heißt, es ging eigentlich auch darum, dass Dracula, also es war irgendwie auch schon ein wichtiger Punkt, dass es hier um einen aristokratischen Vampir geht und das ist ja auch ein Narrativ oder Motiv, das sich ja auch in der Ästhetik, in der Darstellung von Vampiren bis heute total, ja, durchzieht. Und das ist eigentlich irgendwie so eine Art, also hier wurde eigentlich mit dieser Geschichte über Dracula eigentlich so auch die Themen der Zeit, ja, viktorianischen England eigentlich abgearbeitet. War nicht mega spannend. Und jetzt werden wir dann mal auf die Heutezeit weiterspringen, also ganz gegenwärtig. Vampire sind ja eigentlich überall in der Literatur zu finden. Ich möchte gerne selber an der Stelle einen Literaturtipp teilen, also eine Sache, die ich selber mir also jetzt auch in der, Spätsommer-Früh-Herbstzeit mir reingezogen habe, war von dem guten Markus Heitz und der hat einen Roman geschrieben, es gibt auch mittlerweile zwei Teile, ich bin sehr gespannt, wann der dritte erscheint, Die schwarze Königin. Und in diesem Buch wird nämlich diese ganze historische Geschichte von dem Vlad, dem zweiten, dem Vlad, dem dritten und so weiter, wird, also ist quasi Teil der Origin-Story von der ganzen Geschichte. Also da geht es natürlich auch um, wie Vampire, also in diesem Buch gibt es tatsächlich Vampire, aber eben wird da dieses historische Narrativ nochmal neu verarbeitet. Finde ich mega interessant, wie so das in Literatur bearbeitet wird. Absolut. Und das heißt, der Dracula, den wir heute kennen, der ist eigentlich aus England. Ja, genau. Also gar nicht aus Französisch, wie man es immer so denkt, sondern aus England. Und dann eine Verbindung mit diesem Vlad III. Das ist sehr spannend. Unser Dracula ist eigentlich Brite und nicht Ungare oder Warnache. Genauso wie unser Weihnachtsmann auch nicht unbedingt. Keine Ahnung. Aus dem heiligen Land kommt, sondern aus der USA. Vielleicht können wir ja mal eine Weihnachtsmann-Folge machen. Das ist ja auch witzig. Als nächstes vielleicht nicht schlecht, ja. Ja, absolut. Und ich meine, Dracula ist ja so eine ikonische Figur in unserer Welt. Also nicht nur literarisch, sondern auch in der Popkultur. Verschiedenste Art und Weise. In der Musik, in Filmen, etc., Ja, voll. Und Vampire im Allgemeinen auch. Ja, absolut. Aber Dunja, du hast doch auch gerade einen spannenden Roman, den du liest, wo Vampire auch eine Rolle spielen. Ja, tatsächlich. Kommt das ja viel vor. Und ich glaube, ich habe irgendwie so ein bisschen das Gefühl, dass vielleicht die Vampir-Fantasie, ja seit Twilight besonders, aber auch schon davor natürlich, ganz tief verbunden ist mit so, auch so romantischen Motiven mit diesem, ich kann es nicht haben und es ist irgendwie gegen mich. Ja, also genau. Es geht natürlich wieder bei mir um Romantasy-Romane hier. Über die ich gerade rede. Und ich meine, die meisten, die das hier hören, haben wahrscheinlich schon mal von Twilight gehört, der ich würde sagen, einer der wichtigsten popkulturellen Werke der letzten 20 Jahre, weil das einfach so ein krasses Fandom hatte. Also nicht im Sinne von literarischer, ich meine jetzt zu Vampiren natürlich, neben Vampire Diaries und alles. Ja, klar, es ist ja absolut, absolut, ja. Auch wirklich witzig, weil ja die Autorin auch Mormonen war, weswegen der Edward, der Vampir der Twilight-Serie sozusagen, oder von Twilight, sehe ich sehr viel mit dem Thema Seele auseinandersetzt. Und immer eine große Frage, habe ich eigentlich eine Seele? Was wiederum der Punkt ist, warum ich es religionswissenschaftlich sehr interessant finde. Aber der Roman, den ich momentan lese, das ist eine Reihe, die heißt Crowns of Niaxia. Da geht es unter anderem um Vampire, hauptsächlich. Geschrieben von Carissa Broadbent. Und das Spannende daran ist, dass die Vampirin dieser Welt, die Carissa Broadbent schafft. Die Kinder oder die Wesen einer Gottheit sind. Nämlich der Göttin, der gefallenen Göttin Niaxia, was ich sehr, sehr witzig finde, weil das halt wieder religionswissenschaftlich extrem interessant ist und neben dieser ganzen, also es geht nicht um die ganze Zeit um Liebe, auf gar keinen Fall, es ist ein sehr epischer Fantasieroman, wo es eben um die vampirische Welt geht und um Rassismus und verschiedenste Thematiken, die angesprochen werden, und eben auch recht viel um die Gottheiten und eben diese Niaxia, die eine gefallene Gottheit ist, was sich auch schon so religionswissenschaftlich extrem interessant für die Religionen konzipiert wird und Gottheiten, Divinity, Man kann auch aufsteigen, es gibt auch Halbgötte, das ist so ein bisschen inspiriert natürlich von der griechischen Mythologie. Naeaxia nennt sich auch Janux irgendwie, die Götte der Nacht. Ja, genau, auf jeden Fall wird es damit zusammenhängen. Und Vampire sind da eben die Wesen von dieser Naeaxia und Blut, Riesenthema, auch so, ich sag jetzt mal, wenn das Thema Fated Mates euch was sagt, also dieser Punkt, dass man denkt, man hat eine Person, die im Schicksal vorbestimmt ist für eine Person. Also es wird da nicht so stark gemacht, aber das hat alles, verbindet sich da so ein bisschen. Und dann das Blut ist deswegen eine ganz wichtige, hat eine ganz wichtige Funktion auch in den Beziehungen irgendwie. Also auch sehr interessant, auch so als lebensgebende Substanz natürlich für die Vampire. Man füttert sich gegenseitig. So ein bisschen auch, genau. Let's talk real. Ja, wirklich so ein bisschen. Was heißt das jetzt, Dunja? Was macht die mit? Unter anderem, und das ist sehr schön scheinbar. Ich finde auch geil, das ist auch so ein Beispiel, da kommen wir auch gleich nochmal drauf zu sprechen, wo vampirische Fähigkeiten, also wenn Vampire den Menschen beißen, dann wird das immer so dargestellt, also oft immer als Schmerz und so. Aber in so neueren Adaptionen, unter anderem bei Crowns of Niaxia, aber auch bei was anderem, über das wir gleich reden werden, ist das eher was Sexuelles. Da wird sozusagen bei dem Menschen, der eigentlich sein Blut verliert und deswegen so ein bisschen dizzy wird und vielleicht auch sterben kann übrigens, wird das eher als so ein Auslösen, also als ein GIF, was sozusagen der Vampir gibt, löst aus bei den Menschen, dass sie total ekstatisch werden. Intoxicated sind. Ja, wirklich bewitched. Bewitched. Und deswegen auch mal dieser Predator-Prey-Gedanke. Also der Vampir, der sich seine Prey holt, also den Menschen holt und der Mensch aber gar nicht fliehen will, weil es sich so gut anfühlt. Also diese ganzen Thematiken werden da aufgenommen. Und es ist sehr anders natürlich als bei Dracula von der Geschichtserzählung. Was ich wiederum sehr interessant finde, Weil dieses Narrativ dieses Wesens, das aus der Nacht kommt, das nicht in die Sonne kann und nur von Blut überlebt, so oft reinterpretiert wird und neu dargestellt wird, um eben den verschiedenen Geschmäckern und Bedürfnissen der Gesellschaft zu entsprechen und immer noch irgendwie einem Wesen der Angst ist. Faszinierend auch, ne? Also das ist doch eigentlich genau dasselbe wie Bram Stalkers Dracula im Endeffekt. So ein bisschen die Ängste und Sorgen der... Also was sagt uns das jetzt? Aber das ist jetzt die Frage, Donia. Das darfst du jetzt mal ausbuchstabieren. Was sagt uns das denn über uns heute? Dass wir so Vampire wollen, die uns so intoxikaten und das ist unglaublich hot und alles ist so gut. Ja. Boah, also nächstes Forschungsprojekt... Schreibe ich dann darüber, weil das interessiert mich wirklich stark, warum Leute gerne darüber lesen, dass das so, also ich glaube es ist schon sowas, dieses, du hast eine Sache, die extrem problematisch ist, also sehr Red Flag mäßig eigentlich ist und die wird dann so romantisiert, was ja wiederum auch sehr stark kritisiert in der Gesellschaft, heutzutage und das ist so ein bisschen, es bewegt sich nämlich dann auch mit Konsent, auch immer so zwischen diesen beiden Welten, man sollte es auf keinen Fall machen, aber natürlich fragen die auch und ist das okay für dich, wenn ich das mache, wenn ich dich jetzt beiße und es ist super gut für dich und so, ne? Und dann gibt es auch so Ach, fragen die das in dem Roman? Teilweise. Also nicht so wie Crowley, der denkt, ich mach das jetzt einfach, weil das ist eh super. Das war ja eigentlich bei ihm auch schon so, die Idee, dass das dann so ein bisschen sexy ist. Übrigens, Osferatu, falls du den Film gesehen hast. Nee, noch nicht. Ist auch, also ja, das spielt da schon auch eine Rolle, würde ich sagen. Ja, das glaube ich. Aber ist auch die Neuauflage. Ich sage dir, irgendwas ist gegenwärtig, dass man seit, also ich kenne das halt erst so seit Twilight so richtig, ich habe ja so ältere Sachen nicht geguckt, also Twilight und Vampire Diaries, also das habe ich noch nicht mal geschaut. Aber dass da so Vampire als so mega sexy und positiv dargestellt werden, das war natürlich auch vorher schon so, aber das sind so für mich so aktuelle Beispiele, die sich immer weiter vorsetzen, wo es so immer extremer wurde, dass jetzt nicht mehr ist, irgendwie man gibt gerne oder man macht das, weil man die Person irgendwie mag, sondern man ist jetzt auch noch was Sexuelles. Also das finde ich wirklich, ja, werde ich irgendwann mal exploren. Also da muss ich jetzt an der Stelle noch ganz kurz Anne Rice mit ihren Vampire Chronicles erwähnen. Also wahrscheinlich haben sich das jetzt irgendwie alle schon gedacht. Ah, wenn Anne Rice. Weil sie nämlich tatsächlich insofern literarisch eigentlich nochmal wichtig zu erwähnen ist. Also du hast jetzt gesagt, irgendwie Twilight, also vielleicht so die wichtigste Vampirgeschichte der letzten 20 Jahre und ich würde sagen so die jetzt wüsste ich gerne, wann Vampire Chronicles geschrieben wurde, aber ich sag mal, 20 Jahre vorher war das Lockdown noch älter. Dunja recherchiert kurz. Auf jeden Fall, die nämlich die Erfinderin des reuemütigen Vampirs war, fand ich total interessant zu hören. Also vor ihm gab's, vor ihr gab's immer nur diese, dieser Vampir als Monster, als das Böse und sie hat dann ja mit Louis so diesen Vampir erfunden, der ja so irgendwie eigentlich, also der ist Vampir, aber der will's eigentlich nicht sein und so und leidet da irgendwie auch drunter und so. Und dann war so ein ganz neues Genre, ein neues Motiv erfunden von dem Vampir, der aber eigentlich so eine gute, jetzt sage ich es nochmal, Seele in Anführungszeichen hat oder es irgendwie so gut meint. Krass, ja. Die erste Erzählung ist von 1976 und es ging bis 2018 scheinbar, Veröffentlichung. Krass, okay. Krass, hat die echt viel geschrieben. Ganzes, ganzes, ja. Ein riesiges Werk. Ja, Wahnsinn. Ja, das ist aber auch total interessant. Ich glaube, das ist aber auch so diese Faszination mit dem Bösen, mit diesem, ich lache dir auch was, das ist auch was mit diesem Zwischen, das hat auch irgendwie schon was mit so ein bisschen Defiant Nature zu tun, dass man so ein bisschen sagt vielleicht, wie das Verständnis von Seele und von Menschsein und so, wie das so zum Beispiel konstituiert wird im Christentum, vielleicht rejecten das auch viele Leute und der Vampir ist so eine gute, ich sag mal. Figur, mit der man das machen kann, ja, weil da ist ja wirklich, da sind verschiedene Dinge mit verbunden, die bringen Leute um, damit sie leben können, also es ist irgendwie so parasitisch schon fast, also. Ja, eigentlich schon, ne? Ja. Aber dann gibt es, und das ist ja das Interessante, dass aus diesem, weil das ist ja so diese sehr, sehr alte Angst, hatten wir es ja jetzt schon vorhin, das ist ja im Endeffekt seit der Antike ja schon so eine, Gruselvorstellung, und ich meine, ein Stück weit ist ja deine japanische Uni, die du uns heute vorgestellt hast, also ich will jetzt nicht sagen, dass es ein Vampir ist, aber es ist ja auch gruselig Also es ist ja schon irgendwie parasitisch, wenn du so willst, dass sie die irgendwie mitnimmt und Kinder mitnimmt für irgendwelche, whatever. So, und das aber aus diesem, also dass das so sich uns um, also so ungedreht wird zu, I kind of want this. Ja. Das ist doch, was sagt das aus über uns? Und ich will auch gar nicht so, ich will jetzt, ich bin wirklich die letzte Person, die Kulturpessimist ist. Eigentlich ganz im Gegenteil. Ich finde das eher faszinierend und jetzt möchte ich das gerne wissen. Also wenn ihr dazu gute Ideen habt, Und bitte schreibt uns die in die Kommentare. Ich möchte das jetzt gerne exploren mit euch. Ja, macht das. Bei schöner Glauben, bei Instagram oder bei unserem Spotify direkt. Kann man direkt Fragen stellen. Ja, finde ich, müssen wir uns an dem auch wissenschaftlich eigentlich haben. Und das ist auch wieder ein richtig gutes Beispiel, wie entstehen eigentlich Religions- und Fragestellungen. Live in der Podcast-Folge. Ja, es ist wirklich so. Das ist so interessant. Genau, wir kommen jetzt zu Doing Wonders. Doing Wonders. Bei Doing Wonders habe ich mir heute etwas Witziges überlegt. Also ich hatte ja letztes Mal angedeutet, dass ich mir vorstellen kann, oder habe ich zumindest mit Isis darüber gesprochen, Blut fließen zu lassen. Aber es war echt ein bisschen brutal und ich weiß nicht, ob das überhaupt erlaubt ist. Deswegen machen wir das jetzt nicht, aber wir stellen uns mal vor. Aber Junja, dein Einsatz ist wirklich überragt. Ja, ich hätte es gemacht. Also was du alles für die Podcast-Folge machst, ich sage mal, alles für die Podcast. Ich würde Dracula einladen, der kann gerne einmal beißen. Aha, aha. Ich bin auch eine sehr, also jetzt schon länger nicht mehr, weil ich mich relativ regelmäßig tätowieren lasse, aber ich bin auch eigentlich eine sehr happy Blutspenderin und Plasma-Spenderin gewesen. Ja, ich halte das auch super gut aus. Ich habe nie Probleme. Ich habe da eine richtige Phobie. Alles, was die Mund öffnet, bin ich irgendwie raus. Nee, auch bei anderen. Ich kann das nicht sehen. Ich bin auch die letzte Person, die du bei dir haben willst, wenn du einen Unfall hast. Okay, du so tschüss. Nein, also ich habe die ganzen Ersthelfer und ich mache wirklich wahrscheinlich viel zu oft diese Kurse. Ich mache wirklich oft. Und jedes Mal denke ich mir so, ich hoffe, dass das einfach nicht passiert. Ja, niemals passiert. Ja, okay, dann weiß ich Bescheid. Aber Vampir sollte dich nicht besuchen kommen. Ich schicke den Namen zu dir. Dunja ist die richtige Person dafür. Bei mir kannst du gerne kommen. Also auf jeden Fall mache ich das natürlich nicht im realen Leben. Bin auch kein Real-Life-Vampire. Aber, und jetzt kommen wir zu was, was wir letzte Woche schon mal angesprochen haben, es gibt ja diese wunderschöne Möglichkeit des Rollenspielens, also des Tabletop Gaming, wo man mit seinen FreundInnen oder mit anderen Leuten gemeinsam eine Welt bereist als Abenteurer, während man am Tisch sitzt eigentlich und so ein Blatt Papier hat, worauf steht, was man so für Fähigkeiten hat, welcher Charakter man heute ist, etc. pp. Das nennt man Rollenspiel spielen. Das gibt es auch nochmal in extremeren Form, wenn man Lab, also Live-Action-Role-Playing macht, wenn man das wirklich außerhalb lebt für eine Zeit. Das machen Leute auch, aber darum geht es halt nicht. Warum rede ich darüber? Es gibt ein Rollenspiel, das nennt sich Vampire the Masquerade, also Vampir, die Masquerade. Und es ist ein Vampir-RPG. Hast du da schon mal von gehört, Isis? Da habe ich schon mal von gehört. Das gibt es natürlich auch als Live-Action-Roleplay. Und es gibt, ich glaube, ein internationales Netzwerk. Also das ist, glaube ich, wenn nicht das berühmteste oder beliebteste Live-Action-Roleplay überhaupt. Ich habe es tatsächlich selber noch nie gespielt. Es steht auf meiner Liste. Da muss man nur aufpassen, wenn da wirklich so gespieltes Blut... Uiuiui, Isis, Vorsicht, Vorsicht. Nee, aber bei gespielten Blut, nee, da habe ich das nicht. Ist nicht so schlimm. Da kann ich drin baden. das ist mir egal, aber wenn das irgendwie aus echten Menschen kommt, dann bin ich so, nee. Ich meine, Understandable ist auch creepy, muss man ja schon auch sagen. Und bei Vampire and Musquerade auf jeden Fall geht es, wie ihr euch denken könnt, natürlich darum, dass es Vampire gibt und dass diese Vampire in einer Gesellschaft leben, in unserer Welt sozusagen. Also es gibt auch Technik, es gibt all diese wundervollen Dinge, es gibt verschiedene Formen und Arten von Vampiren, da komme ich gar nicht drauf zu sprechen. Und die Vampire beherrschen eigentlich die Zivilisation, aber aus dem Unterhalt daraus, dass die normalen Menschen wissen das nicht. Außer so ein paar wichtige Menschen wahrscheinlich. Und die haben aber auch einen Kampf zwischeneinander und verschiedene Vampir-Clans, so heißen die Vampir-Varianten, kämpfen da gegeneinander. Ich kann mal kurz sagen, es gibt verschiedene Sachen. Es gibt über zwölf Clans, die dann eben alle gegeneinander auch vorgehen. Die haben eigene Fähigkeiten. Das ist so ein bisschen dieses, was man im Rollenspiel auch braucht. Manche sind stärker, manche haben eher eine Affinität irgendwie dazu, Leute die Sinne zu verändern oder was weiß ich nicht was alles. Also es ist so ein bisschen auch verschiedene Formen. Es gibt auch die Nosferatu-Form übrigens. Das sind die, die so in den Shadows lurken und so ein bisschen ekelhaft ausdehnen und so. Also inspiriert von dem Nosferatu-Film. Und ganz witzigerweise ist der erste Vampir, Und der stärkste Vampir, natürlich Kain. Kain von Kain und Abel. Also das finde ich auch wieder sehr episch. Ja, natürlich. Genau. Und er wurde von Gott verflucht, Vampir zu sein. Und weil er nämlich Abel umgebracht hat. Das ist so ultra christlich einfach mittlerweile alles ist, oder? Das ist doch der Wahnsinn. Also das fand ich auch wieder religionswissenschaftlich natürlich sehr interessant. Da gibt es auch sicherlich schon Forschung zu. Die habe ich mir jetzt aber nicht gemacht, weil ich nicht jemand bin, der so stark in die, ich sage jetzt mal, Lore-Forschung geht. Aber finde ich sehr interessant. Und auf jeden Fall, was ich jetzt sagen wollte, ist, dass wir uns ja Rituale anschauen oder so rituelle Handlungen in unserer Doing-Wonders-Kategorie. Und in dieser wundervollen Vampir-Welt, wovon es auch Videospiele gibt und sonst etwas, also echt, also wenn man sich für Vampire interessiert, etwas, was man ausprobieren könnte, wenn man auch nicht Rollenspiel mag, kann man sich das, wie gesagt, eben über andere Medien auch erschließen, gibt es einen Clan. Der Clan heißt Shemir und die machen, Achtung, Blutmagie, natürlich. Wow. Wie könnte es anders sein? Und die haben ganz viele verschiedene Rituale. Und ich kann die jetzt, die wir ja gerade established haben, nicht wirklich ausprobieren, aber ich kann sie euch zumindest vorstellen. Also ich habe ein paar einfache mitgebracht. Also Isis. Es gibt ein Ritual, mit dem kannst du. Dass niemals jemand, zum Beispiel ein Reviewer 2, schlecht über dich spricht. Und zwar, indem du eine Haarlocke von dir nimmst, von der Person nimmst, sorry. Das ist schon schlecht, schon schwer. Einfach so, hey, du hast gerade über mich schlecht geredet, gib mir mal deine Haare. Ich schneide mir ein Stück Haar ab. Okay, alles klar. Dann brauchst du noch eine schwarze Fadenseide und du brauchst ein Bild von der Person, die es gibt. Also, das nimmst du dann und dann bindest du diesen Faden um das Haar und stellst dir eben das vor, diese Person vor. Und stellst dir vor, wie das drum wickelt. Und dann sagst du einen Spruch auf und dann ist es so, dass die Person nicht mehr schlecht über dich reden kann. Das werde ich jetzt bei all meinen Reviewer 2-Leuten machen. Die werde ich heimsuchen, herausfinden und sagen, ihr dürft nie wieder schlecht über mich reden. Schickt mir bitte eine Locke eures Haares mit freudlichen Grüßen. Liebe Grüße. Also, aufgrund von wissenschaftlichen Forschungen brauche ich jetzt ganz dringend Haare. Also, liebe Leute, wenn Dunja von euch Haare will. Vorsichtig. Wisst ihr warum. Hey, aber kann ich den Spruch hören? Hast du den da? Ich glaube, der heißt, by the accusing tongue, ich weiß nicht, den Spruch habe ich jetzt. Es steht immer Incantation. Das ist vielleicht auch so ein bisschen. Okay, das ist vielleicht einfach dann so, ja, das ist halt der Gatekeepet mal wieder hier. Das ist nämlich dann den heißen Scheiß, den kriegen wir jetzt wieder nicht. Das ist blöd. Tja, muss man nicht irrt sein. So ist das halt in den Geheimen. Wirklich so. Und dann gibt es auch eine, die fand ich auch schön. Also wir wissen ja alle den Mythos. Reale Vampire haben dieses Problem nicht, aber nicht reale Vampire, Dracula zum Beispiel, haben das Problem, dass sie nicht unter der Sonne wandeln können. Und was ich sehr interessant finde, ist, dass die Tremere-Leute auch eine... Einen Zauber dafür haben, nämlich, du nimmst, was kann es sein? Blut. Und du malst überall in deinem Haus Arcane Sigils. Sigils kennen wir ja schon, also Sigillen. Ah, Sigil Magic. Genau, auf die Fenster und sagst einen Spruch, den wir nicht kennen. Und dann wird dadurch das Sonnenlicht blockiert und kann nicht in den Raum gehen, während du in dem Raum bist, weil es ist ja dein Blut. Das heißt, ich kann dann als Vampir auch tagsüber sozusagen in diesem Raum sein. Aber nur in meinem Haus. Nur in dem, wo du halt dieses dieses Ritual gemacht hast. Und auch nur solange ich in dem Raum bin, bleibt diese Magie. Das heißt, wenn ich mich zu weit entferne, geht es weg. Das ist natürlich auch sehr schlecht. Aber es ist halt nice, wenn man tagsüber mal irgendjemand machen muss, den Ministerpräsidenten treffen muss oder was. Weiß ich was, die Vampire bei Vampire the Masquerade machen. Keine Ahnung. Was sie halt so machen. Wie geil ist das denn? Ich möchte nochmal ganz kurz The Level of Intertextuality hier kurz hervorheben. Wir haben eine historische Vampirangst, die quasi bis in die Antike zurückreicht. Wir haben dann solche prominenten literarischen, also wir haben historische Figuren, wie Flatten III., der Empfehler, und den Drachenorden und Dracula, also der Sohn. Dann haben wir die literarische Figur, Bram Stalker erfindet Dracula. Dann haben wir... Anne Rice, die den lieben Vampir erfindet und dann haben wir im Endeffekt in dem Moment explodiert es in die Breite. Dann haben wir im Endeffekt alles. Und auf einmal sind Vampire, die, und jetzt bei Vampire Masquerade kommt alles zusammen. Also wir haben Nosferatu, diesen ekligen Vampir. Wir haben aber auch irgendwelche hotten Vampire. Wir haben irgendwie alles dazwischen. Also ich meine, ich will es auch gar nicht sagen. Also ich meine, was auch immer die Leute mögen. Also genau. Und dann gibt es diese Blutrituale und in diesen Blutritualen gibt es einfach nach Stigil Magic. Und da springt natürlich jetzt mein Forscherherz höher, weil ich jetzt natürlich an die Chaos-Magier denken muss, die Stigil Magic im Endeffekt in der spätmoderne, also die spätmoderne Variante von Austin, Osmond Spare erfunden, quasi wieder zurück in den Diskurs gespült haben. Also das heißt, jetzt greift diese Community auf reale, also reale ist ein falsches Wort, auf Praktiken, Also greift auf Praktiken hin zurück, magische Praktiken, die in der Magie-Szene der Gegenwart verbreitet sind und erfindet Rituale, die aber in der fiktiven Rollenspielwelt existieren. Und jetzt reden wir im Podcast darüber. Also ich weiß gar nicht, mein Gehirn explodiert gerade. Ja, es ist Hammer. Und das alles, weil Vampire einfach so eine krasse Position haben, finde ich, in der Literaturwelt, in der Popkulturwelt. Also es ist wirklich eine Figur, also kaum so krass wie Vampire werden andere Figuren nicht dargestellt. Vielleicht noch das Einhorn, aber Vampire sind wirklich unglaublich beliebt, Weil sie, glaube ich, genau zwischen Mensch und Monster stehen. Das ist meine These. Und vielleicht, ich meine, das erinnere mich auch so ein bisschen an Johnny Cash mit seinem Song The Beast and Me und dieses Alternativ von diesem, in mir selbst schlummert ein Monster und so und ich muss irgendwie dagegen ankämpfen und so und dann gibt es dann vielleicht irgendwie so eine, ich weiß nicht, vielleicht ist das auch so eine Romantik, dass man dann irgendwie so einen erlaubten Raum hat, wo das dann sein kann. I don't know. Auf jeden Fall weiß ich, dass es True Blood Partys gab. Es gab einen Stuttgart. Ich bin so traurig, ich habe es leider verpasst. Es ist schon länger her damals, als dieser Hype, also ich habe das mal recherchiert, als ich diese ganze Real Vampire Nummer, ich hatte das mal für ein Seminar vorbereitet, deswegen, okay, wie krass, was gibt es denn eigentlich? Habe ich gesehen, also True Crime ist auch so eine HBO- Serie, okay, sorry, letzter Nerd-Moment des Tages, dann habe ich auch gesprochen. HBO-Serie, die kam, was war das denn? 2010er, würde ich jetzt mal sagen, war das so, oder? Und ja, auch alles total sexuell, alles total blutig und wie auch immer. Und dann gab es tatsächlich so Theme-Partys. Und das heißt, die Leute haben sich dann, und das war irgendwie so ein globales Phänomen, und es gab unter anderem in Stuttgart einen Klub, und die haben dann tatsächlich so eine True-Blood-Party gemacht. Und das war das Thema und die Leute sind gekommen und es war aber irgendwie so interessanterweise so zwischen Rollenspiel und Real Vampire und einfach nur Party und it might get kinky but it also might not und wir sind einfach auch nur, ist es irgendwie witzig, keine Ahnung und ich finde es so unglaublich interessant was, ja, wie du schon sagst wie das im Endeffekt alles so ist, hat so eine ganz eigene Dynamik irgendwie entwickelt und die haben sich dann da getroffen oder was? Ja, im Endeffekt war es, ich war nicht, also erstens, ich war leider nicht da und zweitens, es gab auch leider keine ausführliche, Bilderstrecke im Nachhinein, also es gab ein paar Bilder von der Location, aber es gab keinen Bericht im Nachhinein, aber es war tatsächlich angekündigt, einfach als, ich weiß gar nicht, ob es überhaupt ein Rave war, also es, I don't know, also für Party. Und das ist halt so witzig, weil bei HBO und dieser Serie von True Blood, also diejenigen, die das gesehen haben, wissen das, das ist eine Serie, in der die ganze Zeit gesoffen, gefeiert, gefügelt wird. Es ist im Endeffekt das Thema, dieser Exzess ist das zum Thema zwischen Mensch und Monster. Es ist quasi das Thema dieser Serie. Und dass dann Menschen kommen und sagen, let's do it for real. Das ist im Endeffekt das ist im Endeffekt eine Sache, die wir in der Gegenwartsreligion die ganze Zeit beobachten können. Auch wie Menschen, also viele, viele Menschen zur Magie kommen, sie lesen Fantasy-Sachen und sagen so, let's do it for real. Let's be vampires now. Das ist doch wirklich so faszinierend. Das ist mega faszinierend. Ich schau jetzt auf, ich bin komplett im Delirium. Es ist alles, es kommt alles zusammen jetzt. Irgendwie einfach crazy. Ja, es ist einfach ein krasses Thema. Und so sehr ich auch sagen würde, Vampire sind heute anders als früher, weiß ich das auch teilweise gar nicht. Weil vielleicht ist es auch wirklich so, nicht nur das Motiv, was zurückkommt, sondern auch wirklich so diese ganzen Wünsche und Ängste, die so in dieser Figur schon immer verbunden waren. Weil warum sehen die denn aus wie Menschen? Also das finde ich auch so krass. Weil es gibt ja auch Werwolf-Geschichten, die positiv und negativ sind. Aber die sind halt auch Wölfe. Das hat eine ganz andere, ich sag mal, Dynamik. Aber Vampire, die sind ja, da ist ja das Hauptkriterium, auch dass sie halt noch menschlich sind. Und das wiederum finde ich ja so spannend, dass man wieder so zum Punkt kommt. Eigentlich, da ist irgendwie mehr. Das hat irgendwie, ja, vielleicht gibt es das Stück gemacht. Und sind auch nicht sofort als das, was sie sind, halt erkennbar. Also erst mal, wenn du die jetzt so, also je nachdem, ja. Also ich glaube irgendwie, wer jetzt sich Nosferatu angesehen hat, der denkt sich ja, okay, die Person sieht schon auch nicht ganz normal aus. Also wenn ich jetzt auch eher die Straßenseite wechseln. Aber ganz oft werden die ja dargestellt, einfach nur, und ganz oft werden die auch unglaublich schön dargestellt. Unglaublich schön. Ich sage, also, ja. This is the Skinner für Killer Bella. Genau. Das hat Killer-Beller gemacht. Das geht doch wie Killer-Beller, so ein Zitat von Starlight. Achso, verstehe. Weil er jetzt glitzert und alle so, okay. Ich glaube, Rob Heldon hasst diese Rolle auch selber. Aber naja. Voll, total. Der hattet ihr jedes Mal, wenn er darüber angekommen ist. Das finde ich so lustig. Und ich liebe vor allen Dingen, weil auch was aus Kissen Dunstert her geworden ist. Ich habe letztens, also ich, okay, letztens habe ich so ein witziges Post gesehen, wo es irgendwie darum ging, ah ja, Trilights soll irgendwie neu verfilmt, wäre zweitens nicht nur ein Scam. Dann war so ein Kommentar, Kirsten Dunn spielt einfach alle drei Hauptrollen selber. Achso, weil sie so... Und ich war so, ja, okay, also wenn es eine Person gibt, die es könnte, dann... Achso, weil jetzt, genau, Kirsten Stewart, oder? Heißt sie doch, oder? Wie heißt sie doch mal? Stimmt, ja. Kirsten Dunn ist, glaube ich, die Blonde. Aber trotzdem, ist mir extrem lustig. Aber die sieht nämlich, die ist so wandelbar, meinst du, weil die hat ja auch teilweise so kurze Hase, die so boyisch aus und so ne? Ja, und die hat einfach auch so eine krasse, so einen krassen Entwicklungsweg. Okay, das sind wirklich ganz woanders angekommen. Ja. Aber anyways, es war sehr lustig, heute über Vampire zu reden. Ich glaube, wir könnten noch so viel mehr exploren, gerade wenn man die Fantasie, das Fantasie-Genre richtig mit reinnehmen würde und wie viele, also wirklich unfassbar viele Inhalte es einfach dazu gibt. Das kann man gar nicht abdecken. Aber wir hoffen, wir konnten euch so ein bisschen mit reinnehmen. Ja, also ich weiß auch nicht, müssen Sie mal überlegen, was wir als nächstes machen. Ich glaube, es ist einfach nichts, kommt an die Vampir-Folge ran. Die ist schon sehr gut, muss ich sagen. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, sich dem das nahe zu setzen. Ja, voll, definitiv. Ja, wir hoffen, ihr hättet auch viel Spaß. Wir wünschen euch jetzt einen wunderschönen Tag, Abend, wie auch immer, was ihr gerade macht. Viel Spaß bei mehr Exploration zu Vampiren. Vielleicht gibt es ja nochmal eine Vampir-Party. Ja, ey, und wenn, dann schickt uns bitte eine Einladung. Eine Einladung, ja. Willkommen und Feldforschung betreiben. Ja, alles im Namen der Wissenschaft. So ist es. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Bis bald. Tschüss. Ciao. Wonderland ist eine Kooperation zwischen Schöner Glauben und Remit e.V. Wir von Remit e.V. 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