Hey Leute, vielen Dank, dass ihr wieder eingeschaltet habt bei Schöner Glauben. Wir möchten progressive Stimmen zusammenführen, einander empowern und uns für mehr Solidarität einsetzen. Glaube in schön also. Wenn du mehr wissen oder uns unterstützen willst, findest du alle Infos auf schönerglauben.jetzt. Schönen guten Tag alle zusammen. Der Jason hier und Sarah ist auch da. Grüß dich. Hi. Hi, Jason. So, hey, seit einiger Zeit mal wieder. Schön, dich zu sehen. Ja, gleichfalls. Du schaust zwar immer so an mir vorbei in die Kamera, weil die unten ist. Das stimmt. Das ist jetzt, weil die, ich kann auch so gucken, so, hi, da. Ist okay, ich schaue einfach mir selbst ein bisschen an, ist auch okay. Oh, gut. Whatever. Ja, schön. Sehr gut. Aber schön, auch dich zu sehen, ja. Ich glaube, wir haben schon nicht mehr gesprochen, seitdem du so richtig als Pastorin eingestiegen bist. Ich glaube... Kann sein. Also jedenfalls würde mich brennend interessieren, wie es so ist in den ersten, Monaten wahrscheinlich jetzt bei dir, ne? Ja, aber ich bin ja erst Vikarin, also Praktikantin am Sommer bin ich dann offiziell. Also warte noch ein bisschen mit Fragen. Okay, okay. Und sonst hört beim Holy Club rein, da dreht ich ein bisschen mehr. Wollte gerade sagen, da höre ich eigentlich jede Folge. Echt? Cool. Ja, schon. Ja, auf jeden Fall. Ich finde es sehr, sehr spannend. Ihr habt auch sehr coole Gäste, aber ich finde, da redet ihr halt auch sehr persönlich und das finde ich so cool. Dann kriege ich ein bisschen Eindruck, was so bei euch geht. Ja, und gerade eben mit diesen nicht so vielleicht mikrofonerprobten Menschen. Also es sind ja alles Leute, die haben das erste Mal, nehmen die einen Podcast auf und sind immer mega nervös. Aber das ist so, genau deswegen ist es eben so authentisch und gut. Also ich nehme da auch total viel mit bei. Ist voll gut. Also für diejenigen, die das nicht kennen, der Methodisten-Podcast. Genau, der Holy Club. Da gehört man dazu, wenn man Methodist ist. Ich bin vom Herzen Methodist. Hast du eine, ich habe jetzt eine andere Frage, random, hast du eigentlich meinen kleinen Hint letztes Mal mitbekommen auf RevLab? Boah, lass mal überlegen, was war da? Sag mal kurz. Ich habe letzte Woche einen Artikel geschrieben zu diesem Bergsturz, den es gab in der Schweiz. Ja, den habe ich gelesen. Ja, hast du es nicht gesehen? Ich weiß nicht, was habe ich überlebt? Oh Gott, oh Gott. Warte mal, ich schaue, ob ich das finde gerade. Also das war ja offensichtlich, ich habe es sogar noch zusammengeschrieben, damit man das sieht. Mein Gedächtnis ist ein Sieb. Du hast es nicht gesehen. Ich hätte das irgendwie markieren. Ich habe noch überlegt, soll ich das markieren? Da habe ich gedacht, nee, dann ist es wirklich, weil einerseits ist es vom Thema ja, es hat nicht gepasst. Also in der Schweiz gab es einen Bergsturz, das war wirklich krass. Und ich habe dazu einen Artikel geschrieben, findet man bei RevLab. Und ich habe dann, schauen, ob ich das gerade finde. Hier, Bergsturz, Löschenthal, was kommt nach dem Unglück? Ja, ja, ja, genau. Das war es, ne? Genau. Und dann kommt, ich bin jetzt am Scroll, ich suche das gerade. Oh, wie peinlich. Ich habe sogar beides. Ich habe den auf Instagram und auf der Website, habe ich extra gelesen. Ja, ja, aber auf Instagram war es nicht. Das war auf der Webseite, dem ganzen Text. Ja, scheiße, jetzt bin ich selbst nicht. Also ich habe dich tatsächlich, ich habe nicht dich erwähnt als Jason, aber schöner Glauben habe ich erwähnt. Diese ganzen Menschen da draus, jetzt bin ich gespannt. Der Titel ist ausgeliefert. Das Gefühl, dass es schlimmer geworden ist, lässt sich nicht wegpedalen. Nicht schöner Glauben, nicht zurechthoffen. Oh. Siehste, und schöner Glauben habe ich sogar zusammengeschrieben. Okay, das ist krass. Naja. Das ist krass. Das kann dem Besten passieren. Ich muss überlesen. Ganz ehrlich, also jetzt mal die Leute, die da draußen, die das gelesen haben und jetzt zuhören. Jetzt sagt mal ehrlich, habt ihr es wahrgenommen? Ich bin mal gespannt. Schreibt mir mal. Schöne ich nicht. Das sind so meine kleinen Easter Eggs. Die frage ich übrigens gerne rein. Also wer sie ein bisschen aufmerksam ist, der wird das immer wieder mal ein bisschen finden. Easy, crazy. Aber gut, jetzt weißt du es. Voll gut, voll gut. Ja, ich glaube das letzte Mal, dass ich von dir gehört habe, war, dass du hier mit Kira aufgenommen hast. Die Folge ist ja auch raus. Ich habe es ja nicht gehört, die Technik war nicht so gut bei mir. Ich glaube, das war irgendwie ein bisschen kacke. Aber jetzt habe ich ein neues Mikrofon. Jetzt soll das eigentlich wieder ein bisschen anständiger klingen. Ja, voll. Ach, sehr schön. Ja, cool. Ja, bei euch war hier Löschental, so heißt es, ne? Lötschental, ja. Lötschental. Ja, bei uns geht es ja auch heiß her. Aber ich glaube, wir haben uns immer mal ausgetauscht jetzt in den letzten Wochen über Eis. Sagt man Eis oder ICE? Ich weiß es gar nicht. Ja, schon Eis. Also jetzt gerade so in der Instagram, ja nicht Instagram, aber vielleicht Threads oder so Bubbles, also macht man diesen Eiswürfel sogar. Ah, okay. Das Emoji von daher, Eis würde wahrscheinlich schon passen. Also geht um diese Ausländerbeordnete der USA. Ich lese ja immer ICE. Und das ist dann auch so, komm zu spät, will man nicht. Ja, aber ich merke, dass mich das schon sehr beschäftigt. Also gerade jetzt auch in den letzten Tagen hat es ja da in Los Angeles nochmal ordentlich gekracht. Ich habe übrigens dann mal so geguckt, ob die Leute, die Pastoren, denen ich so früher aus Los Angeles stark gefolgt bin, hat natürlich keiner was zugemacht. Das ist so sehr, sehr erschreckend, dass das da total totgeschwiegen wurde. Das fand ich ein bisschen traurig. Aber ich weiß nicht, was hast du da wahrgenommen oder was sind deine Gedanken dazu? Also ich habe tatsächlich gesehen, dass methodistische Pastoren, Pastorinnen und es waren, glaube ich, anglikanische, also episcopal, ich kann es nie aussprechen, anglikanische, dann war es vielleicht noch katholisch, ich bin gar nicht mehr sicher, aber es waren doch einige, die sich an so einer Raid, an so einem Protest, angeschlossen haben und die standen tatsächlich zuvorderst, haben so eine Kette gemacht und haben gesungen. Das fand ich ganz schön. Also ich kann das auch gerne mal weiterleiten. Das fand ich ein schönes Video. Ja, und natürlich, ich bin tief drin. Das ist immer mein Deep Dive. Also ich habe zwei große Themen in meinem Leben. Das ist Leo Ketzer der Neuzeit. Nee, Spaß. Halt einfach allgemein. So diese rechtsextreme Situation in Europa, weltweit. Das habe ich schon seit ewig lange, dass ich da immer reinfuchse. Und in Amerika ist es halt das Gleiche mit Eis und mit Mager und all diesen. Ich mache natürlich jetzt gerade nichts anderes als lesen, lesen, lesen, schauen, Ja, weil mich das auch beschäftigt, tatsächlich. Mich beschäftigt da sehr, dass einerseits die ganze Sache ja Vorbildcharakter hat für europäische, rechtspopulistische politische Strömung. Und viele, die vielleicht noch vor einiger Zeit gedacht haben, na Abschiebung ist alles kompliziert, kriegt man nicht hin. Und die dann so im stillen Kämmerlein gedacht haben, aber was wäre, wenn man irgend so einen Drittstaat hätte und da kann man die alle hin. Und jetzt merkt man eben, Donald Trump macht genau das. Packt die Leute in den Flieger, ab nach El Salvador, irgendwo da in ein Hochsicherheitsgefängnis. Niemand fragt mehr, niemand kommt da dran. Und das Schlimmste finde ich, dass die Idee ist ja eigentlich, dadurch so eine Übermacht darzustellen, zu performieren und dann Angst zu schüren, sehr brutal aufzutreten. Und das ist, glaube ich, das, was die Rechtspopulisten auch in Europa so geil finden. Und dann wiederum, da nervt es mich unfassbar, dass ich dann auf vielen Kanälen dann so Kommentare lese. Vorgestern habe ich bei Threads noch so einen kurzen Kommentar gelesen. Ich versuche, den mal eben zu finden, vorzulesen. das hat mich richtig abgefuckt, weil es ging dann im Grunde ich gucke mal, ob ich es genau finde sonst kann ich es auch aus dem Kopf zitieren, es ging im Grunde darum, dass da jemand so geschrieben hat guckt euch genau an, was in den USA läuft wollt ihr das wirklich auch hier und dann hat jemand geantwortet so nach dem Motto, ja genau das ist, was die wollen, so AfD und so weiter ja, Ja, es ist ja nicht umsonst, dass die so zusammenarbeiten. Also, dass da Geldbeträge fließen zwischen diesen Ländern, dass Steve Bannon an der Amtseinführung von Trump laut ruft, next stop is Germany. Und warum dann auch Deutschland? Das ist ja vielleicht auch mal so eine gute Frage, weil Deutschland halt einfach in diesen europäischen Ländern einfach eine tragende Rolle spielt. Und wenn Deutschland kippt, dann kippen halt andere auch. Weil ich finde immer, in der Schweiz muss man ein bisschen barmherzig beziehungsweise demütig sein, wenn es um Rechtsextremismus geht. Die AfD hat ganz viel übernommen von der schweizerischen SVP. Also wir kennen das seit den 90er Jahren, aber wir sind halt sehr klein und bei uns ist es ein bisschen überschaubarer. Und die direkte Demokratie, die hilft tatsächlich. Also dieses Ansinnen der AfD, sich dahingehend an der Schweiz zu orientieren, Finde ich gar nicht so schlecht. Also da könnte Deutschland schon mal drüber nachdenken, weil das hilft im Diskurs mit eben extremen Kräften. Aber natürlich nicht, wenn die das Narrativ dann beherrschen, aber das ist ein völliger Side Note. Aber tatsächlich, ja, es geht uns auch was an, weil das, was da passiert, doch schon die Blaupause wäre für einige hier. Zu dem, was du gerade sagtest, hat vor ein paar Tagen bei Table Briefings einen kurzen Artikel gegeben und zwar beziehen die sich auch auf Recherchen von Korrektiv und da geht es darum, dass es in Berlin eine Agentur, so eine Art Think Tank gibt, nennt sich The Republic. Und da wird sehr, sehr stark daran gearbeitet, dass es diese Vernetzung gibt zwischen CDU-CSU-Politikern, AfD-Politikern und eben auch dann das Magerlager. Mittendrin ist wohl Jens Spahn. Kann man mal googeln. The Republic und dann bei Korrektiv. Und das große Ziel ist eben, dieser Think Tank will den politischen Linksdrift aufhalten und natürlich dann eine blau-schwarze Koalition vorbereiten. Ja, schön. Ja, das Ding ist halt, und das ist ja immer das Problem, du kannst solche Fakten haben, du kannst solche Recherchen haben. Gerade heute ist ein Artikel rausgekommen in unserer Republik, das ist eine Zeitung, die tendenziell eher links einzuschätzen ist, wahrscheinlich in der Schweiz. Da ging es um die junge Tat. Das ist ähnlich wie die junge Alternative, die, glaube ich, in Deutschland, die gibt es wohl nicht mehr, der Jugendverband. Und die rekrutieren halt online. Und das war dann eine Recherche dazu. Und das Ding ist aber bei solchen Artikeln oder eben Fakten oder so immer, dass die Leute, die es eigentlich wissen müssten, wie diese Netzwerke sind und funktionieren, dass sie das nicht glauben. Also es wird halt alles abgetan als, ja, das ist halt Lügenpresse, Fake News, was auch immer. Also ich glaube, die letzten Jahre, Jahrzehnte wurde halt auch ganz aktiv darauf hingearbeitet, dass man Fakten nicht mehr als Fakten erkennt. Also dass es halt nur noch eine Meinung ist oder dass man alles irgendwie alternativ auch lesen kann. Und das ist ein Problem genau jetzt in diesem Bereich. Weil ja, man kann das schon aufzeichnen, dass jetzt Amerika diese Verbindungen hat oder Verbindungen möchte oder mag. Aber die Leute glauben es dann halt nicht und wählen trotzdem die AfD. Also das ist halt ein bisschen schwierig gerade, finde ich. Ich frage mich. Also es gibt natürlich jetzt so ein bisschen Zeit. Wir können uns jetzt mal angucken, was passiert da eigentlich so gerade alles in den USA. Und so ein paar Dinge kann man gegebenenfalls da ja schon mal von lernen. Eine Sache, die mir immer wieder auffällt, die haben jetzt ja ziemlich lange gebraucht, um so eine Art Widerstand da zu formieren. Und auf verschiedenen Ebenen. Also es ist spannend. Ich finde diesen Kampf mit Harvard, also Trump gegen Harvard, finde ich hochinteressant. Jetzt ist ja gerade der Stand, dass für mehrere Jahre, glaube ich, genehmigt ist, dass ausländische Studierende sich da nicht einschreiben dürfen, was ein großes Problem ist für Harvard. Aber diese Aspekte, Bildungssystem, dann aber auch, was macht das mit der Zivilgesellschaft? Also zivilgesellschaftlich, warum formiert sich da erst jetzt was? Ich glaube auch da, es ist ja sehr, sehr nachvollziehbar, dass Trump sich jetzt vor allen Dingen Los Angeles vorknöpft, weil das ist die wahrscheinlich progressivste Stadt oder zumindest das kulturelle progressive Zentrum in den USA, vielleicht noch mit anderen Städten, aber das hat schon sehr starken Symbolcharakter. Und ähnlich wie Harvard wird jetzt eben dann eine Stadt angegriffen und geguckt, dass da der Widerstand gebrochen wird. Aber die Leute sind halt jetzt da auf der Straße. Und ich finde, das sind Dinge, die muss man sich merken. Und ich fände es zumindest wichtig, dass wenn in ein paar Jahren hier auch verstärkt ein rechtspopulistischer Ruck auf die eine oder andere Art nochmal zustande kommt. Ich hoffe, dass es dann eben nicht diese Schockstarre gibt. Sondern, dass da die Leute zumindest vorbereitet sind. Ja, aber ich denke, das ist gar nicht so unmöglich, weil man hat gesehen, wie viele Menschen mobilisiert wurden für diese AfD-Demos, also gegen die AfD. Das heißt, da gibt es ja schon eine Grundsubstanz. Ich glaube, das Ding ist einfach, wenn das kippt, also wenn das das Neue cool wird, wenn das so in der Gesellschaft ankommt, dass das eben okay ist. Und das hat man eben auch in Amerika sehr, sehr schön gesehen jetzt mit diesen ganzen Tech-Bros. Zuckerberg, der irgendwie mit Meta Jahrzehnte lang irgendwie versucht hat, politisch korrekt zu sein und alles eingeschränkt und gemacht, jetzt kippt er. Also in kürzester Zeit und das ist halt, man sieht das auch bei, jetzt ist ja der Pride Month und man sieht, wie viele Unternehmen, die früher immer die Regenbogenfahne dann irgendwie integriert haben ins Logo, die machen das nicht mehr. Das Narrativ hat sich geändert, oder Böhmermann hat ja auch kürzlich gesagt, willkommen im Mainstream das Video über die rechten, YouTuber, die jetzt halt wirklich tatsächlich im Mainstream ankommen und ich glaube, das ist das Gefährliche, wenn sich dieser Diskurs verschiebt, und man das Gefühl hat, es sind ja alle auf dieser Seite, dann gehe ich auch nicht mehr auf die Strasse, weil dann geht es ja auch darum, dann habe ich auch Angst und ich denke, da ist sicher ein Schlüssel, dass die Leute checken, das ist keine Mehrheitsmeinung Aber dieses Narrativ wird natürlich groß gehalten. Du hast es ja letztens auch mal gesagt, war das auch nicht mit Kira, glaube ich? Oder war das Kira selbst? Ich weiß nicht mehr, aber... Grüße gehen raus. Ja, liebe Grüße. Dass man jetzt in der progressiven Bubble, dass man sich halt auch nicht so pusht irgendwie. Also man teilt die Beiträge nicht so, man liked nicht so. Die haben das schon durchschaut, die Rechten. Also das ist eine Strategie, die machen. Die haben ganze Gruppen nur für das. Und ich denke, da müssten wir schon schlauer sein eigentlich. Hey Leute, eine kurze Unterbrechung in eigener Sache. Uns ist wichtig, dass alle unsere Inhalte frei zugänglich sind und dafür brauchen wir euch. Ab einem Euro könnt ihr uns dabei helfen, regelmäßig Folgen zu veröffentlichen. Mehr Infos dazu findet ihr in den Shownotes und unter www.schönerglauben.jetzt. Vielen Dank für euren Support und jetzt weiterhin viel Spaß mit der Folge. Das denke ich auch, dass da, In der digitalen Sphäre zum Beispiel, aber auch darüber hinaus, da müssen Banken geschmiedet werden und das muss jetzt wirklich konsequent durchgezogen werden, weil das stimmt, das ist auch empirisch wohl nachvollziehbar. Da hat es verschiedene Vorträge auf der Republika jetzt gegeben, die darauf eingegangen sind und zu sagen, dass in rechten Milieus, dass es da so ein Übereifer gibt. Auch so ein übersteigertes Mitteilungsbedürfnis von Kommentieren bis Teilen und so weiter. Das gibt es so jetzt in anderen politischen Lagern eher weniger. Und das spielt denen natürlich in die Hände. Das sehe ich auch so. Ja, ich weiß es nicht. Die verspüren natürlich auch eine gewisse Euphorie. Also das muss man ja auch ganz klar mal sagen. Das ist geil, wenn du sowas glaubst, wenn du davon überzeugt bist. Das ist wie früher wir, wenn wir irgendeiner pfingstlichen, charismatischen Jugend-Event waren und alle dann Jesus gerufen haben oder sich irgendein Popstar zu Jesus bekannt hat. Dann waren wir auch völlig begeistert, weil jetzt haben wir es, oder? Deswegen, ich denke, so dieses Momentum, die halt viele verspüren, das wird dadurch halt dann noch stärker angetrieben. Aber es stimmt nicht. Also es gibt kein Momentum. Ganz klar nicht. Das gibt es nicht. Das wird irgendwie hochgeschaukelt oder, also im Alltag, ich habe das letztens jemandem gesagt, in deinem Alltag, wie oft merkst du von dieser Spaltung, von der alle reden? Also wenn du in der Migros einkaufen gehst oder im Lidl oder im Aldi oder so, wie sehr merkst so diese Spaltung, die ist nicht da. Das sagte doch jeder zweite, dritte sagte doch Hallo. Man lächelt auch mal, da gibt es doch nette Leute. Also es ist doch, das wird irgendwie hoch geschaukelt, künstlich hoch geschaukelt. Ich habe schon Momente in der Straßenbahn oder so, wo ich merke, da kommt so Zusammenstößen zwischen Menschen oder auch so im Alltag, wo Menschen so einfach auf der Straße so dann fallen lassen. Ja, Offenbach hat sich verändert und ich fühle mich hier nicht mehr wohl. Das sind jetzt alles nur noch Ausländer oder sowas. Also sowas, das glaube ich, das gibt es vermehrt schon. Nehme ich zumindest bei mir im Umfeld wahr. Habe ja auch einmal eine Podcast-Folge gemacht, wo ich eine Szene aus der Bahn da erzählt habe. Das war sehr eindrücklich. Ein Schaffner, der sich sehr, sehr herablassend über jemanden geäußert hat, mit offenbar Migrationshintergrund. Das erlebe ich schon auch. Ich bin auch ein Landei. Mit meinen 100 Leuten. Wir 100 Leute, wir halten zusammen. Ich höre sogar, ich weiß nicht, ob man das hört auf dem Mikrofon, aber es ist wieder Alpornzeit. Immer um diese Zeit, so um sieben, fängt mein Nachbar an Alporn zu spielen. Also es ist echt kitschig. Ah ja, Lebenswelten sind manchmal unterschiedlich. Aber trotzdem, also ich glaube, alles in allem, ja, es gibt sicher diese vielleicht Konzentrierungen von irgendwie Problembezirken, wie auch immer, aber ich denke, dass schon nicht alles so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Also es ist dann doch meistens irgendwie doch noch möglich, dass man sich begegnet. Das glaube ich auch. Das glaube ich auch. Und wenn man Leute kennenlernt, dann bauen sich häufig ja auch viel die Vorurteile ab und man merkt, okay, ich habe es schon mit Menschen zu tun und das, was, die Vorurteile eigentlich als Inhalt haben, sind ja so schwammige Personengruppen, die eigentlich kein Gesicht haben, sondern das sind, Kaolin Emke hat mal gesagt, Gehasst wird immer ungenau. Sobald wie du genau hinguckst, wird es dann ganz, ganz schwierig. Dann kannst du auf einmal nicht mehr gut hassen. Weil merkst du, Menschen haben immer viele Seiten und ja, also das denke ich schon. Ich merke, was mich einfach so ein bisschen stört, ist, dass gefühlt die unterschiedlichen großen politischen Lager, dass die sich mehr oder weniger zusammenhaken und sagen, wir gehen jetzt diesen Rechtsruck mit und gerade auch in Europa. Also Deutschland ist ja da irgendwie nochmal sehr herausstechend auf eine Weise, weil wir haben jetzt eine stabile Regierung, also hoffentlich, weiß man alles nicht, aber sieht erstmal danach aus. Wenn du rumguckst, Polen, Niederlande, alles schwierig, alles so wackelt, Frankreich, alles so wackelt Kandidaten, wo man sich eben auch fragt, was wird Europa eigentlich in den nächsten Jahren? Und ich habe den Eindruck, dass das, was da als Lösung momentan ist, wir gehen einfach den Rechtsten, den Weg nach rechts, gehen wir so weit, wie es geht, irgendwie mit. Und das ist irgendwie sehr, sehr frustrierend. Ja, ja, Ja, vor allem, weil ich denke, weil ich glaube, wir machen Denkfehler. Also wir sprechen zum Beispiel immer von Trump. Aber das ist nicht Trump, das ist seine Regierung. Also Trump ist schlussendlich einfach der Typ an der Spitze. Aber da geht es ja um Netzwerke von Einflussnehmern, sind ja meistens auch Männer, die ja was anderes im Sinn haben. Also das sind ja nicht per se Rechtsextreme, zum Beispiel jetzt gerade in Amerika. Das geht ja meistens doch mit kapitalistischen Ideologien einher. Ich habe heute in einen neuen Thread geschrieben und habe gesagt, es gibt Fachpersonen, die das eine neokapitalistische Gesellschaftselite nennen. Also so eigentlich eine Art Aristokratie-Adel, aber halt in einem kapitalistischen Gewand. Und das hat halt sehr viel Anschluss. Jetzt gerade zum Beispiel Merz, ich kenne jetzt den nicht so super gut, aber der scheint mir jetzt wie so ein Paradebeispiel, also ich kenne ihn sowieso nicht, ist ja klar, aber halt jetzt auch als Politiker, aber er scheint mir so ein Paradebeispiel für so ein libertärer Wirtschaftstyp irgendwie zu sein. Also Hauptsache, das Geld fliesst irgendwie so. Also das, so ... Hat nicht viel mit Menschen zu tun, Hauptsache die Firma läuft. Und das spielt halt da hinein, weil das sehr anschlussfähig ist dann mit diesem autokratischen und Rechtsextremen. Aber das sind nicht alles per se Rechtsextreme, aber sie schließen sich dem halt jetzt an, weil das irgendwie ihnen Erfolg verspricht. Es scheint für mich so, dass viele Ordnungen, die man von früher kannte, dass die kaputt gehen oder auch sehr konsequent abgebaut werden. Es hat jetzt gerade diese Doku von Peter Thiel gegeben, einer der Millionäre, Milliardäre im Silicon Valley, die sehr, sehr, der ist mit PayPal Gründer gewesen und so. Also es ist einer, der sehr früh Entwicklungen aufnimmt und wahrnimmt und auch selber gestaltet. Und das sind eben Leute, die sehr radikal denken, die dann eben sagen, ja, sowas wie starten, brauchen wir das noch? Machen wir es vielleicht anders? Die also wirklich Wirklichkeit gestalten auch von übermorgen. Und im Moment ist man halt dabei, die Ordnung, die wir kennen, sehr stark zu zerlegen, um danach was Neues aufzubauen. Und ich glaube, das sind Sachen, die wird man jetzt auch nicht so ohne weiteres aufhalten können, möglicherweise. Ich finde es halt spannend. Ich merke, dass sich da auch in meinem Grundverständnis als Progressiver was ändert. Weil früher ist das ja so gewesen, die Progressiven, das waren ja die, die gesagt haben, die ganzen Ordnungen und Systeme, die wir ja haben, die sind schwierig, das ist alles ungerecht und was weiß ich, wir müssen das System verändern. Und dann gibt es jetzt Leute, die die Axt wirklich daran legen und die diese ganzen auch Rechte und Ordnungen, die ja auch für Gerechtigkeit sorgen sollen, mit der Axt alles klein hacken und da etwas aufbauen, was möglicherweise eben deutlich ungerechter wird. Alles eben für die Superreichen gut ist, aber eben nicht für die Allgemeinheit. Und da merke ich, jetzt auf einmal werden, wenn wir Progressiven werden, so diejenigen, die das alte System, so was wie Demokratie und Menschenrechte und so diesen ganzen Kram, halten wir das auf einmal hoch und denken so, fuck, was ist passiert? Hey Gott. Ja, na klar. Ja, es ist, also so Neubeginn hat ja immer auch eine Chance. Also ich finde, es ist ja nicht nur schlecht. Das Ding ist halt, wem überlässt man dieses Narrativ? Du hast es, glaube ich, auch kürzlich mal gesagt, die Rechten können eine Zukunft bieten. Das können die Linken nicht. Die sind so selbst verloren in ihren Israel und Gaza Demonstrations- Diskussionen oder wer jetzt richtig gegendert hat oder wer nicht. Und ich meine, das ist ja überspitzt, das sagen ja die Rechten über uns. Aber sie haben nicht Unrecht. Das muss man tatsächlich einfach mal sagen. Also wir schlagen uns selbst sehr oft die Köpfe ein. Und das ist ja auch das, was in Amerika passiert. Also diese Verwirrung und dieses, da kommt ja jeden Tag kommt was. Das wird immer schlimmer. Und man könnte sagen, also mit diesen Tariffs, wo Trump da dieses Chart gezeigt hat mit diesen Tarifen für eine Insel mit Pinguinen. Also es ist ja völlig abstruss. Aber das zieht unsere Aufmerksamkeit halt weg von dem, was eigentlich wichtig wäre. Und gerade jetzt in so einem Übergang, denke ich, wäre das halt viel wichtiger, dass man sagt, ja, okay, du bist jetzt vielleicht doch eher auf einer Seite, wo ich nicht so mitgehen kann, aber im Grundsatz sind wir uns einig. Also versuchen wir doch irgendwie da mit dem anzufangen, wo wir uns einig sind. Ich weiß noch, als Trumps erste Mal Präsident geworden ist, dann hat es recht schnell diesen großen feministischen March on Washington gegeben. Die hatten alle so pinke Hüte auf. Ah ja, mit den Katzenohren. Ja, genau. Große Sache, hat auch, glaube ich, eine gewisse Wirkung gehabt. Aber diejenigen, die das organisiert haben, haben keine zweite Demo auf die Kette gekriegt. Und der Grund war damals, weil es in dem Leitungsteam, da hat es eine Jüdin gegeben und weil klar war, die Palästina-Frage, da kommen die nicht überein, dann sind die ausgeschätzt und haben gesagt, okay, dann können wir nicht zusammenarbeiten. Das ist genau das, dass bei den Rechten, ob du jetzt diese oder jene Verschwörungstheorie oder ob du jetzt so ein strammer Neurechter bist und völkisches Denken oder doch nur Ausländer raus oder was weiß ich, das ist alles, ja komm, scheiß drauf. Die kommen da irgendwie ganz gut miteinander zurecht scheinbar. Wobei, ja, ich weiß nicht, ob ich die jetzt, weil gerade jetzt zum Beispiel das Beispiel mit Elon Musk und Donald Trump letzte Woche, diesen Online-Fight, den sie sich geleistet haben, der zeigt ja eigentlich gut, dass es eben halt überall menschlich ist und bei halt vielleicht so rechten Systemen geht es dann halt vielleicht mehr um Ego oder, wobei nein, es ist eigentlich genau das gleiche Prinzip. Es geht um Ego, es geht um Rechthaberei. Wer ist der Bessere? In dem Falle halt dann in einem anderen System drin. Aber es sind halt sehr menschliche Dinge. Und es ist egal, ob man links oder rechts oder in der Mitte ist. Aber das trifft alle. Also sobald man nicht mehr bereit ist, zusammenzuarbeiten und irgendwie über diese doch vielleicht Unterschiedlichkeiten hinwegzusehen. Und das ist etwas, was mich so fasziniert jetzt in unserer Kirche. Weil wir machen genau das. Also wir haben ja jetzt echt gesagt, in dieser Frage der Homosexualität, das ist jetzt schon ein bisschen länger her, aber haben wir gesagt, wir bleiben zusammen. Egal, wie man das sieht, aber wir haben entschieden, wir sind eine Kirche, offiziell stellen wir uns der Frage und sagen, ja, wir akzeptieren das. Aber es macht keinen Sinn, dass afrikanische Staaten, wo das politisch verboten ist, dass die dann homosexuelle Pfarrpersonen einstellen müssen zum Beispiel. Das macht keinen Sinn. Also soll das jeder, jedes Land quasi, soll das selbst auch entscheiden. Und auch jede Kirche. Also in der Schweiz kann es tatsächlich jede methodistische Kirche selbst entscheiden. Und es ist urohre ausstrengend, aber es funktioniert irgendwie halt eben doch. Und darum denke ich, es könnte auch sonst möglich sein. Es könnte auch in der linken Bubble möglich sein oder in einer Mitte-Bubble. Bei den Rechten bin ich mir nicht sicher, weil das Böse sich immer selbst... Demaskiert, denke ich. Also über kurz oder lang hat man in den Corona-Protesten wunderbar gesehen. In der Schweiz gab es da verschiedene Gruppen. Am Anfang haben die zusammengearbeitet, dann irgendwann hat der eine ein bisschen zu viel Sendezeit bekommen, dann haben die sich angefeindet. Mittlerweile sind die Spinnefeind. Also das Böse demaskiert sich über kurz oder lang selbst. Aber wir könnten es besser machen. Wir zählen uns doch zu den Guten. Wir wollen doch Gutmenschen sein. Wieso schaffen wir es dann nicht? Ich finde es spannend. Die Annika Brugschmidt, eigentlich muss man alles lesen, was sie geschrieben hat. Die hat sich sehr stark mit... Das ist die Kink Network. Nee, nee, nee, das ist die Maria Hinsenkamp. Annika Brugschmidt ist Journalistin, die hat sehr viel über rechtes Christentum gemacht. Angst Prediger ist. Nee, so ähnlich. Angst Prediger ist, glaube ich, nochmal anders. Okay, egal. Ich unterbreche dich nicht. Ah, müssen wir nochmal gucken. Aber genau, jedenfalls sie hat auch bei der Republikan einen Vortrag gehalten und da ging es darum, dass sie gesagt hat, ja das stimmt, die Rechten auch in den USA sind kein einheitlicher Block, sondern da gibt es sehr starke Risse und sehr starke Sollbruchlinien. Also zum Beispiel jetzt eben, du hast ja gerade gesagt Trump und, wahrscheinlich müsste man sagen Trump und Vance, so dieses christlicher Nationalismus, also die Idee, dass ein wirklicher Amerikaner ein weißer Christ ist, das ist, und dann eben auch die Idee, die damit verknüpft ist, Frauen bleiben zu Hause, kriegen viele Kinder. Das beißt sich ab. Ein Stück weit mit dieser Vorstellung von Musk, der im Grunde, ja weiß ich nicht, ich glaube der hat ja zig Kinder, die er irgendwie selber künstlicher Befruchtung in die Welt gebracht hat und hat nicht, also der hat sehr, sehr viele unterschiedliche Partner und beziehungsweise Partnerinnen gehabt. Also da ist von dem Familienbild her einiges anders und Musk will natürlich auch seine Fachleute aus der ganzen Welt ranziehen. Das wollen dann wiederum diese christlichen Nationalisten nicht unbedingt, sondern da gibt es schon Sollbruchstellen, wo auch linke Bewegungen stärker rein könnten. Und das betonen können. Und die gibt es auch in Deutschland und in der Schweiz. Also jetzt gerade eben so dieses der christliche und dann vielleicht eher der völkische Teil von Rechtsextremen zum Beispiel oder sehr atheistisch und aufgeklärten. Es gibt ja auch einen libertären Flügel. Ich finde jetzt zum Beispiel bei Trump, ich glaube nicht, dass der christlich ist. Also ich glaube, das ist dem völlig egal. Der ist ein Spieler, das ist ein Trickser, der ist ein Geschäftsmann, der macht das, was gerade ankommt. Bei Vance wäre ich mir da tatsächlich unsicherer. Ich glaube, ich nehme dem seinen Katholizismus ab. Aber der wird ja auch geführt. Das ist ja ein Ziehsohn von Peter Thiel und Curtis Jarvin. Und da weiß man von beiden. Das war eine Spotify-Repo, die du gehört hast. Also diese Peter Thiel-Story, glaube ich. Vielleicht können wir das verlinken. Das ist echt, ich habe das heute fertig gehört, das ist echt sehr, sehr, sehr spannend, wie diese Verbindungslinien sind bis zu eben J.D. Vance. Und ich denke aber tatsächlich, dass das, was du sagst, da gibt es Zollbruchstellen und man kann die auch so ein bisschen andocken. Also man kann da ein bisschen draufschlagen, ein bisschen vielleicht auch Fragezeichen streuen. Das ist sowieso das Beste bei ideologisierten Menschen, Fragen stellen, also Fragen auslösen. Ich glaube, das kennen wir beide ja auch. In unserer Geschichte mit Glauben. Was hat uns dekonstruieren lassen? Ja, das waren die Fragen, die Zweifel. Kann das wirklich sein? Und das ist ja überall, bei jeder Ideologie kann das ein Schritt in die Freiheit sein. Ich nehme auf jeden Fall diesen Punkt mit. Aber dazu braucht es Nerven. Ja, ich nehme auf jeden Fall diesen Punkt mit. Die Methodisten haben das eigentlich gut gemacht mit diesem Zusammenbleiben und dieses Fragen stellen. Ich glaube, die ganze Sache ist noch nicht durch, also gerade was Europa und Deutschland angeht. Da müssen wir dranbleiben und ich glaube, dass da schon auch noch Dinge gehen, weil vielleicht muss man darauf setzen, dass die eine oder andere Sollbruchstelle da in den USA oder vielleicht auch in rechtspopulistischen Bewegungen in Europa, dass die nicht so glatt durchgehen, wie man manchmal denkt. Ja, voll. Und ich würde gerne als Letztes noch so eine kleine vielleicht auch Hoffnungsbotschaft schicken, weil ich denke tatsächlich, ich bin ja jetzt wie die verlorene Tochter zum erneuten x-ten Mal zurück zur Kirche gekommen. Und ich genieße es aber tatsächlich sehr. Also ich habe eine kleine Gemeinde, es sind sehr viele Senioren und Seniorinnen. Es gibt da kein Karacho, aber mir tut das wirklich gut, wieder in diese Unterschiedlichkeit, in diese Vielfalt zu kommen. Also ich bin nicht um Nicht umgeben von allen linken, woken Menschen, sondern halt von jeglicher Couleur von Menschen. Und mir tut es aber auch gut. Also ich lerne daraus und ich denke, wir dürfen auch uns zumuten und zumuten lassen. Und vielleicht auch mal das Ego ein bisschen hinten anstellen. Und das echte Leben, das findet draußen statt. Ich glaube, das ist auch mega wichtig. Also online, man verliert sich dann ein bisschen drin. Aber man sieht es in den Straßen von L.A., da sind sehr, sehr viele Menschen. und die protestieren sehr friedlich. Also das muss man auch mal sagen. Da werden teils Bilder geteilt vom Capital Riot. Also Fox News zum Beispiel, hast du das gesehen? Die teilen dann einfach Bilder von George Floyd Riot oder Protest oder vom Capital. Und das stimmt ja gar nicht. Ah, okay. Ja, das wundert mich nicht. Aber das war auch so eine Frage, die ich hatte. Ich hoffe, dass da nochmal journalistisch zugearbeitet wird. Aber es ist halt schwierig, weil das sind dann Fake News. Also es wird dann alles halt abgeteilt. Ja, nee, das stimmt nicht. Das sind alles Kriminelle. Naja, egal. Auf jeden Fall, die Leute sind da grössenteils friedlich. Und die Hoffnung, die gibt es immer. Auf jeden Fall. In Offenbach, aber auch in Schwyz. Bin jetzt seit zwei Wochen oder so bei TikTok und merke, okay, das ist einfach nochmal eine ganz andere Welt, die auch mit so da draußen wenig zu tun hat, weil ganz anders miteinander geredet wird und ganz, ganz eine hohe Schlagzahl, aber auch eine hohe Aggressivität teilweise da ist. Und ich habe jetzt heute noch, kamen ein paar Kollegen auf mich zu, die die Videos auch gesehen haben und sagten, hey, voll gut und so und wo auch das Feedback kam, es ist gut, wenn da mal Beiträge sind, die nicht so mit dem hohen Puls gesprochen sind, sondern so ein bisschen ruhiger und so. Also von daher auch das hilft wahrscheinlich in der Online-Welt, aber ich stimme dir voll zu, das Leben ist draußen. in die Kirche. Ja. Das wollte ich damit nicht sagen. Aber mutet euch zu und lasst euch zumuten. Ich glaube, das finde ich einfach wichtig. Dass wir trotzdem eben halt zusammenbleiben und diese Wege versuchen zu gehen, auch wenn es nicht einfach ist und jemand wirklich eine andere Meinung hat. Aber ich finde es vom LEV-Kollektiv so gut. Willkommen sind alle, die alle willkommen heißen. Das muss der Bespruch sein. Grüße gehen raus. Ja, voll gut. Oder auch nicht, wir werden sehen. Auch nicht, wer weiß. Sehr gut. So, wir machen eine kurze Folge, haben wir gesagt. Ja, wir sind kürzer als oft. Ja, ist okay. Cool. Sarah, es war mir ein Fest, schön mit dir geredet zu haben. Ich danke dir. War auch schön. Spannend. So, dann. Bis dahin. Dieser Podcast ist Teil des Ruach-Jetzt-Netzwerks. Die Musik stammt von Postlob. Music.