Hallo liebe Zuhörer. Heute stellen wir euch den Roman Die Nacht so groß wie wir von Sarah Jäger vor. Wir sind die Lesescouts vom Albert-Einstein-Gymnasium in Mainz-Chall. Ich bin Elisa. Ich heiße Lien. Ich bin Julia. Mein Name ist Javier. Ich bin Ilaria. Mein Name ist Alex. Und ich bin Amina. In dem Buch geht es um Liebe, Freundschaft und Veränderung, um das Erwachsenwerden. Jetzt würden wir euch erstmal gerne die Rückseite vom Buch vorlesen, um euch einen Überblick zu verschaffen. Suse, Pavlo, Maja, Teuger und Bo sind enge Freundinnen seit vielen Jahren. Jetzt wartet endlich das echte Leben auf sie. Denn nach diesem Tag und nach dieser Nacht haben sie ihre Schulzeit hinter sich. Gemeinsam beschließen sie, bis zum nächsten Morgen all das zu erledigen, was sie sich bisher nicht getraut haben. Auf jeden der fünf warten offene Rechnungen und innere Ungeheuer. Die Dinge laufen aus dem Ruder. Und nach dieser Nacht ist nichts mehr, wie es vorher war.
Und, seid ihr auch gespannt, wie es weitergeht? Wir waren es auch und erzählen euch gleich ein bisschen mehr zu dem Buch. Fangen wir an mit den allgemeinen Infos. Die Autorin des Buches ist Sarah Jäger. Das Erscheinungsdatum ist am 14. September 2021. Das Genre davon ist ein Jugendroman. Das Thema ist Freundschaft, Erwachsenwerden, Unsicherheiten, Mut, Zukunftsängste und die Zielgruppe sind Jugendliche. Worum geht es eigentlich in diesem Buch? Eine Freundesgruppe feiert den letzten Schultag und eine lange Nacht zusammen. Ihre Figur hat einige Probleme, Geheimnisse und Gefühle, die im Laufe der Nacht an die Oberfläche kommen. Die Geschichte spielt fast ausschließlich in einer großen Nacht. Im Rückblenden wird die Vorgeschichte der Jugendlichen erzählt. Es geht darum, wer sie sind und was Freundschaft wirklich bedeutet. Wichtige Themen im Buch sind das Erwachsenwerden und Selbstfindung, Veränderung in der Freundschaft, Zukunftsangst und Entscheidungen. Außerdem haben wir auch mit der Autorin von dem Buch geredet. Sie heißt Sarah Jäger, wurde 1979 geboren und ist eine deutsche Autorin von Jugendbüchern, Theaterpädagogin und Buchhändlerin. Weitere Bücher von ihr sind zum Beispiel Das Feuer vergessen wir nicht oder Und die Welt, sie fliegt hoch.
Um euch jetzt einen besseren Überblick zu geben, stellen wir euch die Hauptfiguren vor. Die Hauptfiguren sind Suse, Pavlo, Tolga, Bo und Maja. Tolga ist sehr introvertiert, wird nicht viel beschrieben und ist eher eine ruhige und zurückhaltende Person. Maja ist klug, strukturiert, detailorientiert, trägt Geheimnisse mit sich, ehrlich, aber nicht immer offen und verantwortungsbewusst. Pablo ist sehr ehrgeizig, verschlossen, dynamisch und direkt und unter anderem humorvoll, charismatisch, provokant und sensibel. Im Inneren ist er risikofreudig und extrovertiert. Suse ist impulsiv, direkt im Denken und Sprechen. Messi verletzt manchmal Menschen, ohne es zu wollen. Und sie ist selbstbewusst. Bo ist sehr unsicher wegen seiner Zukunft und überdenkt Sachen viel. Er ist eine sehr nachdenkliche Person. Unter anderem ist er loyal, freundlich, verletzlich, aber auch ehrlich. Alle Charaktere sind vielfältig und jeder hat eine andere Persönlichkeit. Durch diese vielfältigen Persönlichkeiten werden die Szenen und Dialoge spannender, da die Meinungen der Protagonisten oft zwiegespalten sind.
Lien, worum geht es eigentlich in dem Buch? Die Freundesgruppe möchte einen unvergesslichen Abend haben, nachdem sie das Abitur hinter sich gebracht haben. Im Laufe des Abends stellen sie sich ihren Ängsten. Während der Nacht verändert sich viel. Zwischen den Freunden entsteht Spannung und die Beziehungen ändern sich. Geheimnisse, Gefühle, Lügen offenbaren sich. Die Freundschaft sowie die Protagonisten selbst verändern sich. Zum Schluss ist die Freundschaft nicht mehr wie zuvor. Doch jeder hat etwas über sich und die anderen gelernt. Wir lesen euch jetzt einen Abschnitt aus dem Roman vor. Darin wird aus der Perspektive von Pavlo berichtet, wie er einen Streit mit seinem Vater hat. Pavlo möchte sich seinen Ungeheuren stellen, was in seinem Fall die neue Familie seines Vaters ist. Deshalb sind sie bei ihm eingebrochen und haben alle Fotos im Wohnzimmer zerstört. Der vorgestellte Leseausschnitt bildet nur einen kleinen Teil der Handlung ab, macht aber deutlich, wie die Autorin Spannung aufbaut und wie sie die Charaktere darstellt.
Mein Vater steht in der Terrassentür. Spin ich, sagt er nochmal. Ich bin nicht erschrocken, nur die Wut, die kommt zurück. Wieder hat er alles kaputt gemacht. Du bist zu früh, sage ich und stehe langsam auf. Die Überraschung ist noch gar nicht fertig. Wie bitte? Mein Vater starrt mich an, als wäre ich ein Fremder. Ich schwenke die Wodkaflasche hin und her. Ich wollte noch fick dich an die Wand schreiben. Über das Sofa mit meiner eigenen Scheiße, damit es ein ganz persönliches Geschenk ist. Selbst gebastelt, da stehst du doch drauf Sein Gesicht wird rot Meine Wut wird wieder vom Triumph verdrängt Raus Schreit mein Vater mich an Er hat mich lange nicht mehr angeschrien Bestimmt 10 Jahre nicht Es fühlt sich fast wie Zuneigung an.
Heute war übrigens Zeugnisvergabe, aber du hattest wahrscheinlich Wichtiges zu tun. Ponyreiten? Ich gehe auf ihn zu. Ich will, dass er mich weiter anbrüllt. Dass sein Gesicht dunkelrot wird und er die Kontrolle verliert. Ich möchte mich schwer auf sein Gewissen legen. Ein Vater, der seinen Sohn schlägt. Eine Ohrfeige. Ich brauche nur eine Ohrfeige. Mehr brauche ich nicht. Er soll sich schuldig machen, damit er sich selbst nicht verzeihen kann. Alles in mir giert danach. Eine Ohrfeige. Meine Krokodilzaut. Aber bevor ich in seine Reichweite komme, dreht er sich zur Seite und sagt leise. In fünf Minuten seid ihr verschwunden. Sonst rufe ich die Polizei. Er geht durch das Wohnzimmer und verschwindet im Flur. Er lässt mich stehen. Noch nicht einmal das tut er für mich. Noch nicht einmal diese eine Ohrfeige bin ich ihm wert.
Ich bin kein Sohn. Kein Eindringling. Nur ein Haufen Scheiße, von dem er sich angewidert, abwenden kann. In seinen Fußstapfen renne ich zurück in das Wohnzimmer. Ich reiße die restlichen Bilder von der Wand. Die Zwillinge. Ich schone niemanden mehr. Ich zerschmettere sie auf den Fliesen und brülle alle Schimpfwörter auf allen Sprachen, die ich kenne. Ich will, dass er zurückkommt. Ich spüre, wie mich links und rechts Hände packen und hinaus zerren. Es ist nicht mein Vater. Es sind nicht die Bullen. Es sind Bo und Suse. Ich brülle weiter. Mir fallen keine Schimpfworte mehr ein. Nur noch... Ich bring dich um. Vor der Haustür greife ich mir den Vorgarten-Buddha und schmeiße ihn durch das Küchenfenster. Erst das beruhigt mich. Ich haue auf das Loch in der Fensterscheibe.
Der Buddha hat das bunte Mobilé zerfetzt. Tolga, guck mal, sage ich. Da können jetzt die Fliegen raus. Macht schon, alle rein da, höre ich Mayas Stimme. Wieder werde ich von hinten gepackt. Eine Autotür öffnet sich und jemand schiebt mich auf den Rücksitz. Tolga und Suse sitzen links und rechts neben mir. Es ist das Auto meines Vaters. Busch startet den Motor und fährt rückwärts aus der Einfahrt. Anschnallen, ruft Maya vom Beifahrersitz, als wir vom Bürgersteig auf die Straße rollen. Ich kann nichts sagen. Ich habe alle Worte rausgebrüllt, die ich in mir hatte. Keine Panik. Bo beschleunigt und schaltet elegant in den dritten Gang. Bin immer noch nüchtern, schätze ich mal. Das kann sein. Tolga legt sein Kind auf Bos Schulter ab. Aber wir klauen gerade ein Auto.
Das Buch zeigt, wie komplex Freundschaft und Erwachsenwerden ist und die Figuren sind auch sehr echt, also die Gefühle, Geheimnisse und Gedanken werden sehr gut im Buch dargestellt und es wird auch gezeigt, wie unterschiedlich Menschen sind. Das Buch zeigt auch, dass jede Figur anders mit ihren Ängsten und Veränderungen umgehen, wie sehr Lügen und Geheimnisse eine zwischenmenschliche Beziehung verändern können und auch, dass eine langjährige Freundschaft sich verändern kann. Durch die unterschiedlichen Perspektiven der Figuren werden viele Themen sichtbar, die für die Jugendlichen relevant sein können, zum Beispiel Freundschaft, Zukunftsfragen oder der Umgang mit Veränderungen. Die Sprache bleibt dabei durchgehend nah an der Lebenswelt der Jugendlichen, was das Buch gut zugänglich macht. Gleichzeitig entsteht durch die verschiedenen Sichtweisen ein vielseitiger Eindruck von der Situation der Gruppe.
Nun kommen wir zum Interview. Hallo. Hallo. Also die erste Frage ist, warum geschah alles in einer Nacht? Also es ist ja so, dass sich das, so die Idee dahinter steht, dass das wie eine Art von Initiation ist, also so ein Ritual, dass sie sozusagen als Jugendliche in die Welt der Erwachsenen übergehen. Und das ist ja oft zeitlich begrenzt. Also es ist dann oft an einem Abend oder in einer Stunde und jetzt hier in meinem Roman in einer Nacht. Okay, weil es hat uns ein bisschen gewundert, dass so viel an meinem Abend passiert, aber jetzt verstehe ich mich, wieso.
Also ich wollte fragen, was hat Sie dazu inspiriert, so eine Geschichte zu schreiben? Ja, ich hatte selber ein Abi-Treffen, also das macht man ja immer nach fünf Jahren, nach zehn Jahren. Ich glaube, das war nach 15 Jahren. Und da haben wir nochmal unsere alte Schule besucht, also in der ich zur Schule gegangen bin und auch Abi gemacht habe. Und wir haben uns dann auch nochmal die alten Klassenräume angeschaut, also in denen ich, als ich in der fünften Klasse war, gesessen habe. Und das war wirklich seltsam, dass ich mich selber da sozusagen noch als Kind oder als Jugendliche gesehen habe und gleichzeitig als Erwachsene in einem Raum war. Und das fand ich halt so spannend, so dieses in einem Raum sein, gleichzeitig als Kind, Jugendliche und Erwachsene. Und ich habe halt überlegt, okay, wie kann ich das in einen Jugendroman übertragen? Und so bin ich halt auf diese Abiballnacht gekommen, weil ich da das Gefühl hatte, ja, da ist das auch so ein bisschen so. Das ist der allerletzte Moment, wo man noch zusammen zur Schule geht. Und am nächsten Tag ist man sozusagen in der Welt der Erwachsenen. Und deswegen bin ich da so auf die Idee gekommen mit dieser Abiballnacht. Und wie lange haben Sie gebraucht, die Geschichte zu schreiben? Also von der ersten Idee, bis es nachher abgegeben hat, so circa anderthalb Jahre. Obwohl da war Corona, da hatte ich ein bisschen mehr Zeit zu schreiben, also so ein bisschen über ein Jahr, glaube ich. Ich wollte fragen, warum haben Sie sich für diesen Titel entschieden?
Das war gar nicht so einfach bei dem Roman. Also manchmal ist es so, da habe ich dann Arbeitstitel bei meinem Roman und dann wird das auch, der Buchtitel. Und bei dem war es so, dass wir ganz lange überlegt hatten, weil ich irgendwie die ganze Zeit dachte, ich will was mit Ungeheuer im Titel, weil Ungeheuer ja wichtig ist in dem Roman. Also es geht ja darum, sie stellen sich ihren inneren Ungeheuern und dem, wovor sie Angst haben. Und deswegen hatte ich immer das Gefühl, da muss Ungeheuer im Titel sein. Und deswegen haben wir sehr, sehr lange überlegt, bis tatsächlich nicht ich, sondern jemand anders auf diesen Titel gekommen ist. Also die Nacht so groß wie wir.
Also bei all meinen anderen Romanen hat es nicht so lange gedauert wie bei diesem Roman. Klingt sehr interessant. Ich würde fragen, gibt es persönliche Erlebnisse, die Sie in die Geschichte einfließen lassen haben? Ja, also der Ausgangspunkt war, wie gesagt, persönlich mit diesem Abitreffen. Also dass ich da schon einfach dachte, okay, wie kann ich das, was ich da jetzt erlebt habe, wie finde ich da eine Geschichte für? Alles andere, ich habe auch Abitur gemacht und hatte einen Abiball, aber das war schon eine ganz andere Nacht als in dem Roman. Von daher sind keine Ereignisse autobiografisch, sondern vielleicht eher so das Gefühl, was so drunter liegt. Also das kann ich schon nachempfinden von allen Figuren, aber es ist jetzt kein Ereignis autobiografisch. Ah, okay. Interessant. Fragen, ob es eine Figur gibt, in der Sie sich wiederfinden. Also es ist, keine Figur bin ich so, aber natürlich fließe ich so irgendwie in alle Figuren ein. Und es gibt ja eine Figur, aus dessen Perspektive ich nicht erzähle. Das habe ich von Anfang an so bewusst entschieden. Das ist ja Tolga. Und der ist mir aber sehr ans Herz gewachsen. Also gerade, weil ich nicht genau weiß, wie tickt der so und was geht in ihm vor. Und deswegen mag ich den sehr. Und würde ich sagen, ist der mir somit am meisten ans Herz gewachsen.
Und wie war es denn so, das dann zu schreiben, wenn die Figur einem so ähnlich ist? Na, die ist mir nicht ähnlich. Also ähnlich sind sie mir alle in Teilen und in Teilen halt gar nicht. Also ich kenne so ein bisschen die Wut von Pavlov, dass man irgendwie so wütend auf die Welt ist. So ein bisschen dieses leicht Nerdige von Maya, das kenne ich. Dieses bisschen am Rande stehen, was Bo ja auch hat und teilweise auch Tolga. Also das ist das, was ich so kenne, aber wie gesagt, so am nächsten ist mir die Figur von Tolga, aber so ein bisschen ist man als Autorin in all seinen Figuren irgendwie drin. Ja, also meine Frage ist, wie sie auf die Eigenschaften der Charaktere gekommen sind. Ja, also ich habe halt einfach so ein bisschen, das ist wie so ein System irgendwie erstellen, also dass ich überlegt habe, okay, wo ähneln sich die Figuren und wo unterscheiden die sich so und dann erstmal macht man sich so ein bisschen Stichpunkte, dass man überlegt, okay, wie starte ich, was weiß ich von den Figuren schon und dann entstehen die so eigentlich, also werden die beim Schreiben eigentlich erst lebendig, weil ich sie dann wirklich erst kennenlerne und dann zeigen sich auch die Charakterzüger.
Aber ich hatte das Gefühl, dass alle so Stärken und Schwächen brauchen, die sie auch gegenseitig ausgleichen. Das war mir wichtig. Okay, und war es dann auch einfacher so, dadurch die Geschichte zu schreiben, wenn die sich dann so Stichpunkte und sowas gemacht haben? Ja, den Einstieg zu kriegen. Also dafür brauchte ich das schon. Aber wie gesagt, ganz viel wusste ich noch nicht am Anfang. Also das entsteht dann wirklich erst beim Schreiben, dass ich auch dann wusste, okay, wie eskaliert das am Ende? Was passiert da genau? Genau das wusste ich am Anfang zum Beispiel noch nicht. Also ist es beim Schreiben dann die Geschichte entstanden? Genau, also man weiß oder ich weiß immer so ein bisschen, aber dann lasse ich mich dann auch oft überraschen, was mir die Figuren dann noch von sich zeigen. Das weiß ich am Anfang gar nicht. Okay, sehr cool. Meine Frage ist, gibt es eine Botschaft, die Sie den Leser und Leserinnen mitgeben möchten? Also ich habe nie so den moralischen Zeigefinger oder so. Also mich interessieren die Figuren, mich interessiert die Geschichte.
Da kann ich eher so im Nachhinein überlegen, okay, was ist vielleicht das, was da so drinsteckt als Botschaft oder so. Aber das ist nicht das, weswegen ich es geschrieben habe. Und ich glaube schon, dass es am Ende auch darum geht, zu zeigen, okay, es gibt Freundschaften, die Grenzen haben. Und wenn diese Grenzen überschritten werden, dann sollte man sich auch von diesen Personen trennen. Also dann ist eine Freundschaft auch mal vorbei. Also ich glaube, das steckt schon drin. Aber es ist auch so dieses, dass man am Ende der Schulzeit zum Beispiel auch noch gar nicht wissen muss, was danach passiert. Also dass man vielleicht auch noch orientierungslos sein darf, dass das Leben auch da noch lang genug ist, um den Weg zu finden und dass man auch ein paar Umwege machen kann. Also es ist ja auch so am Ende so, dass sie eigentlich gar nicht genau wissen, wo geht es denn jetzt lang und das ist auch völlig okay. Okay, ja, also das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen. Also haben sie auch auf jeden Fall recht, weil man hat ja dann noch eine schöne Zeit auch mit den Freunden und man erlebt auch viele Dinge. Aber wenn man sehr oft verletzt wird oder sie Dinge tun, die nicht verständlich sind oder halt einen auch nicht gut tun, dann muss man sich halt auch irgendwann von den Personen trennen. Genau. Da gibt es manchmal auch keine Entschuldigung mehr. Ja, danke schön. Bitte.
Ja, auch nochmal ganz vielen Dank für das Interview und dass Sie es auch möglich gemacht haben, dass wir Ihnen dann auch unsere Fragen stellen können.
Wir hoffen, ihr fandet das Interview genauso spannend wie wir. Kommen wir nun zu den abschließenden Fragen. Zum einen, warum sollte man das Buch lesen? Also ich finde, dass das Buch sehr nachdenklich geschrieben ist und man konnte den Gedankengängen der Personen sehr gut folgen und sich in die Lage von den Personen reinversetzen. Das Abitur steht uns ja allen noch bevor und ich hoffe, dass wir so eine aufreibende Nacht nicht erleben müssen. Was fandet ihr am besten bzw. Am schlechtesten? Also ich fand am besten, dass das Buch eine sehr unerwartete Wendung hatte. Ich fand am besten, dass jede Figur ihre eigene Charaktereigenschaft hatte, wie zum Beispiel Suse, die jeder Person Adjektive zugeordnet hat. Schwierig fand ich es manchmal, die Schreibweise zu verstehen, da die Sätze oft wie unvollständige Gedanken geschrieben waren und man sie deshalb nicht so gut verstehen konnte. Was ist denn für dich die Moral im Buch? Also für mich ist die Moral im Buch, das Leben besteht aus Veränderungen und das muss man akzeptieren und auch durch schwierige Situationen kann man wachsen und Dinge dazulernen.
Wer mehr darüber erfahren möchte, wie sich die Beziehungen zwischen den Figuren entwickeln und welche Entscheidungen sie in dieser Nacht treffen, sollte das Buch selbst weiterlesen. Unser Einblick soll nur eine Orientierung bieten, ohne viel vorwegzunehmen. Damit sind wir am Ende unseres Beitrags zu Die Nacht so groß wie wir von Sarah Jäger angekommen. Wir haben heute einen kurzen Überblick über das Buch gegeben und einen Leseauschnitt ausgewählt, der einen ersten Eindruck von der Atmosphäre und dem Stil vermittelt. Das Buch zeigt eine Gruppe Jugendlicher, die eine gemeinsame Nacht verbringen, in der verschiedene Konflikte, Gedanken und Entscheidungen eine Rolle spielen. Vielen Dank fürs Zuhören. Wir hoffen, dass unser Beitrag hilfreich war und vielleicht Interesse an dem Buch geweckt hat. Damit verabschieden wir uns und hoffen, dass es euch gefallen hat.