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Das ist der Podcast für Kids. Hallo und herzlich willkommen zu unserem überaus spannenden Podcast. Du wurdest noch nie als ein Streetfighter von einer Geheimorganisation angeworben? Aber in diesem Buch ist das passiert. Bleib dran, um mehr zu erfahren.
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Hallo, wir sind die Klasse 7D. Wir sind vom Gymnasium Wendelstein und stellen euch ein Buch vom Verlag Ravensburger vor. Für euch sprechen tun Tim, Morit, Effi, Hanna, Maria, Lilli, Mona und ich. Hallo, ich bin Maria und ich mache den Titel. Der Titel ist Last Line of Defense. Übersetzt ins Deutsche heißt das die letzte Linie der Verteidigung und ist eine Academy, die Jugendliche zu Geheimagenten ausbildet. Hallo, ich bin der Tim und ich stelle euch den Verlag des Buches vor. Der Verlag des Buches ist Ravensburger. Hallo, ich bin Mona und ich stelle euch das Cover vor. Auf dem Cover erkennt man einen Motorradfahrer, der durch einen Tunnel aus Zahlen fährt. Diese Person soll den Feind von Sophia darstellen. Außerdem ist das Cover sehr mysteriös. Hey, wir sind Hannah, Lily und Effi und wir stellen euch jetzt die Buchcharaktere vor. Ich stelle euch jetzt Jaden D. Knoxville vor. Jaden ist 17 Jahre alt und hat eine Zwillingsschwester namens Grace. Die Mutter von den beiden ist leider bei der Geburt gestorben. Zurück zu Jaden. Er hat schulterlange schwarze Haare. Geboren ist er zwar in London, aber trotzdem ist er in Liverpool aufgewachsen. Durch seine Kombinationsgabe rettet er sich sehr oft. Das heißt, er findet Sachen mega schnell heraus anhand nur an ein paar Fakten, die er hat.
Sophia ist voller Name, Sophia Gonzalez. Sie ist 19 Jahre alt und hat schwarze Haare. Sie ist eine argentinische junge investigative Journalistin, die Schutz in der britischen Botschaft sucht. Sie wird von der Last Line of Defense beschützt, da sie wegen Diebstahls wichtiger Daten von einem Hightech-Konzern namens Future Rule Tech verfolgt wird. Sie ist sehr sarkastisch und hat Humor. Das kommt im Buch sehr oft zur Geltung. Kommen wir nun zu Lenny. Sie ist genauso ein Mitglied der Last Line of Defense wie Jaden. Lenny heißt eigentlich Leonada Zelensky. Die meisten nennen sie aber nur Lenny. Die 17-Jährige kommt aus Kreta in Griechenland und kann mehrere Sprachen sprechen. Am Anfang wirkt sie sehr still, obwohl sie es nicht immer ist. In ihrer Freizeit klettert sie auch gerne. Das letzte Mitglied des Teams ist Erik Thomi. Wie die anderen zwei ist er 17 Jahre alt. Er hat eisgraue Augen und kurze, widerspenstig silbergraue Haare. Erik ist ein sehr gutherziger Mensch und versucht immer die Stimmung aufzulockern, indem er Witze reißt, in jeder möglichen Situation. Egal, ob er gerade angegriffen wird oder ob er einfach mit seinen Freunden abhängt.
Hallo, ich bin der Simon. Hallo, ich bin der Tim. Und wir stellen euch heute die Zusammenfassung vom Buch Last Line of Defense vor. Zum einen ist es wichtig zu wissen, dass das Buch zwei Geschichten zur gleichen Zeit erzählt. Zum einen, wie Jaden und Sophia versuchen aus dem Land zu flüchten, während sie von einer Terrororganisation gejagt werden. Und zum anderen, wie Jaden bei der Last Line of Defense ausgebildet wird. Im Anfang des Buches geht es darum, dass eine Frau namens Sophia streng geheime Informationen von einer Firma namens Futuritec gestohlen hat, damit sie ihren unschuldigen Vater, der früher bei Futuritec gearbeitet hat, aus dem Gefängnis holen kann. Doch sie wusste nicht, was sie dort eigentlich gestohlen hatte. Nachdem sie sich in der Botschaft verschanzt hatten, wurde diese nach 30 Minuten von Drohnen und Leuten angegriffen und gesprengt. Am Ende kamen Jaden und Sophia mit viel Glück und Verstand heraus. Sie fanden heraus, dass sie in dem ganzen Land nicht mehr sicher waren und irgendwie unbemerkt aus dem Land kommen sollten. In der Wartezeit wurden sie oftmals von den Leuten von Amanda Wools, die Kundin von Futuritec, angegriffen. Als sie jedoch am Check-in waren, waren es nur wenige Minuten gewesen, die sie zu spät gekommen waren, aber jedoch zu ihrem Glück.
Nachdem die Flugzeugmaschine abgehoben war, explodierten die beiden Turbinen und das Flugzeug stürzte ins Wasser. Dies spielte sich alles in Buenos Aires ab. Kurz danach wurde der Luftraum gesperrt und sie buchten ein Motorboot, das eine Teenagerin fuhr.
Doch am Ziel wollte sie von ihnen das Kabel haben, denn sonst würde sie ihn in die Luft sprengen. Aber sie hatten sie ausgetrickt. Als sie jedoch zum Übergeber ging, hatte der wieder eine Waffe in der Hand und sie bedrohte, aber sie konnten ihn überwältigen und mit seinem Auto zum nächsten Flughafen fahren. Doch dort warteten bereits die nächsten, in zwei schwarzen Lastern. Doch am Ende entkamen sie mit der umgebauten Militärmaschine. Aber jetzt wusste sie, dass es eine, wie vermutet sie, geheime Organisation gibt.
Hallo, ich bin der Moritz und ich lese uns mal zwei Stellen aus dem Buch vor. Einmal 15 Monate zuvor. Nicht einmal der M16 weiß, dass es ihre Organisation gibt, wiederholte Scheiden unglaublich.
Mr. Finlay lockerte den Knoten seiner Krawatte. Dann öffnete er ihn. Lässig ließ er die beiden Enten herunterbaumeln. Außerdem öffnet er den ersten Hemdknopf. Ich hasse diese Dinger, stöhnte er. Colonel Frank Bredner rekrutiert junge Leute für den britischen Auslandgeheimdienst. Sein Anzug ist fünfmal so teuer wie meiner, seine Krawatte dreimal so teuer und seine Ach, reden wir erst gar nicht weiter von seinen perfekt glänzenden Lederschuhen. Aber trotzdem, oder vielleicht sogar gerade deswegen, weil ihm dieser alte Mann, der gut sein Großvater hätte sein können, sympathisch. Wir suchen keine selbstgefälligen, altglatten Elite-Bübchen und zweitklassige James-Bond-Dubels, wie diesen Dülern, den du aufgemischt hast, erzählt der Mr. Finlay. Wir suchen richtig harte Typen, die im Ausland unter gefährlichsten Bedingungen undercover arbeiten und die Kastanien aus dem Feuer holen. wenn der M16 mal wieder Mist gebaut hat. Sie verarschen mich, stellt Jaden fest. Mr. Finleys Blick blieb ernst. Siehe ich so aus, als würde ich andere verarschen? Er atmete tief durch. Wir sind die letzte Linie der Verteidigung, wenn alle anderen versagen. Jaden dachte kurz darüber nach, was der Mann erzählt hatte. Und wie heißt Ihre supergeheime Organisation? Oder müssen Sie mich töten, nachdem Sie es mir verraten haben? fragte er lächelnd.
Mr. Finley lächelte ebenfalls. Wir haben keine Namen. Aber der britische Premierminister James Metcalf nennt uns seine Last Line of Defense. Aha, Jaden zog seine Augenbrauen hoch. Unser Premierminister weiß also davon. Mr. Finlay blieb von Jadens sarkastischem Ton unbeeindruckt. Nur er weiß davon. Er hat uns vor sechs Jahren ins Leben gerufen. Von dieser Organisation habe ich noch nie gehört, sagt Jaden skeptisch. Mr. Finlay lächelt. Daran erkennst du, wie gut wir sind Wenn nicht einmal du von uns gehört hast Sagt du ihn ebenso sarkastisch Und übrigens, ja, wenn du dich nicht von uns ausbilden lässt, muss ich dich leider töten, Denn mit diesem Wissen kann ich dich nicht am Leben lassen Jaden wartet darauf, dass sich herausstellte, dass das alles nur ein Witz war Aber offenbar war es keiner Denn Mr. Finlays Blick wurde wieder todernst, Da haben sie mich aber in eine dumme Situation gebracht, denn ich habe nicht vor, mich von ihnen trainieren zu lassen. Mr. Finlay schob die Unterlippen nach vorne. Ich weiß, dass du dich von uns ausbilden lassen wirst.
Jetzt haben wir noch eine zweite Lesestelle für euch. Einmal bin ich's, der Moritz und eine Klassenkameradin, die Hannah. Bleibt genau hier stehen. Jaden ließ die Tür offen und verbarg sich dahinter. Sophia stand wie auf dem Präsentiersteller und starrte in den Gang. Mr. Allglot kommt, presste sie nervös hervor. Was jetzt? Ruhig bleiben. Jaden sah sich um und fand eine wuchtige Kohleschaufel, die an der Wand lehnte. Hier schnappte er sich und versteckte sich erneut hinter der Milchglastür. Im nächsten Augenblick sah er auch schon die Umrisse des Kerls. Komm schon, geh weiter. Doch der Typ blieb auf der Türschwelle stehen.
Keine Bewegung, sagte er auf Spanisch. Am Schatten hinter dem Milchglasfenster erkannte Jaden, dass der Kerl eine Waffe in der Hand hielt, die er auf Sophia richtete. Er war clever genug, nicht weiter in den Hof zu treten, sondern im Schutz des Korridors zu verharren. Jaden bemerkte, wie Sophia mit sich kämpfte, Jaden keinen hilfesuchenden Blick zuzuwerfen. Rück raus, was du gestohlen hast, flankte der Kerl, und zwar ganz langsam. Zögernd griff Sophia zu ihrer Gesäßtasche, in der die Festplatte steckte. Kurzerhand holte Jaden mit der Kohleschaufel aus und rammte den Stil durch die Glasscheibe. Das Fenster barst, die Splitter regneten auf den Kerl. Außerdem knallte die Tür gegen seinen Arm. Die Katzen stoben Fauchen davon. Der Typ schrie laut auf, da Jaden ihn mit dem Griff ins Gesicht getroffen hatte. Doch bevor er inmitten der Scherben zu Boden ging, kam Shaden um die Tür herum und wandte ihm mit einer brutalen Drehung die Waffe aus der Hand. Mit der anderen packte er den Typ am Handgelenk und zerrte ihn hinter sich her in den Hof.
Dort fiel er zwischen zwei großen Blumentöpfen hart auf den Steinboden. Sein Gesicht war von den Splitten zerschnitten. Und unter dem Auge, wo Jaden ihn getroffen hatte, war ein knalldoter Fleck, der sich in den nächsten Stunden in einen in allen Farben schillernden Bluterguss verwandeln würde. Die Waffe des Mannes war durchgeladen. Eine handliche Walter P99 mit vernickeltem Silberschlitten und schwarzem Griffschalen. Die Pistole war perfekt ausbalanciert und lag gut in der Hand. Die Knarre eines Profis. Jaden kniete sich auf die Brust und Schultern des Kerles, sodass dieser sich nicht bewegen konnte und drückte ihn den Lauf seiner eigenen Waffe unter das Kinn. Wer bist du und für wen arbeitest du? fragte er auf Englisch. Aus dem Augenwinkel sah er, wie der fette Mann die Zigarre über das Geländer schnippte, eilig den Berkon verließ und die Tür hinter sich verriegelte. Raus damit, oder ich drücke ab, zischt Jaden und presst er den Lauf härter gegen das Kinn, des Schlipsträgers. Er musste höllisch aufpassen, dass sich kein Schuss löste, denn der würde das Gehirn des Mannes über den ganzen Hinterhof verteilen. Jaden war kein Mörder, aber das musste der fiese Hund ja nicht wissen. Ich sage nichts, keuchte der Mann. Wie du willst, um seine Worte zu unterstreichen, setzt Jaden seinen wildesten, und entschlossensten Blick auf.
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Wir freuen uns sehr, dass der Autor Andreas Gruber bereit war, ein Interview mit uns aufzunehmen. Der Österreicher Andreas Gruber ist seit 1996 Schriftsteller und hat bereits zahlreiche Bücher für Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Erzählt zu den erfolgreichsten Füller-Autoren im deutschsprachigen Raum. Also unsere erste Frage ist, ob Sie als Kind schon Schriftsteller werden wollen? Ich wollte immer schon Schriftsteller werden und habe mit neun Jahren versucht, meinen ersten Roman zu schreiben. Das war in den Sommerferien. Meine Eltern hatten so eine Schrebergartenhütte mit kleinem Garten. Und in den Sommerferien im Keller dieses Schrebergartens, da war es angenehm kühl, habe ich mit einem Notizblock und einem Bleistift begonnen, einen Krimi zu schreiben.
Aber es war so, nach drei Seiten waren dann alle Figuren tot in meiner Geschichte. Die haben sich alle gegenseitig hingebracht und der Krimi war zu Ende.
Also das war so mein Startversuch mit neun Jahren. Ich habe dann später mit elf Jahren die Schreibmaschine meiner Mutter entdeckt und habe dann eben ein Blatt Papier eingespannt und so mit dem Zwei-Finger-System habe ich auf der Schreibmaschine dann auch wieder versucht, Romane zu schreiben. Aber alle paar Jahre habe ich es immer wieder probiert und habe dann später mit 19 Jahren, so als später Teenager, die ersten Kurzgeschichten geschrieben. Ja, und den ersten Roman habe ich dann geschrieben mit 29 Jahren. Sie sind ja in Wien geboren. Haben Sie dann als Kind dort auch gelebt?
Ja, genau. Ich habe die ersten 17 Jahre in Wien gelebt, also mit meinen Eltern in einer Wohnung. Wie gesagt, wir hatten einen Schrebergarten, der war in Wien. 17 Jahre habe ich in Wien gewohnt und dann sind meine Eltern nach Niederösterreich übersiedelt. Und wir sind sozusagen aufs Land gesiedelt. Also seit meinem 17. Lebensjahr lebe ich am Land in Niederösterreich und schon seit über 20 Jahren in einem kleinen Dorf. Dieses Dorf heißt Grillenberg und hat 300 Einwohner. Und wenn ich da so rausschaue aus dem Fenster, dann sehe ich die Äcker und die Felder und hin und wieder sind sogar die Rehe am Acker. Wenn Sie in Wien geboren sind, sind Sie dann Rapid Wien Fan? Ich bin gar kein Fußballfan, aber es freut mich, dass du Rapid Wien kennst. In meiner Schulzeit war es so, da waren wir entweder Rapid-Fan oder Austria-Fan. Rapid waren die Grünen, Austria waren die Violetten und unsere Mütter haben uns damals im Gymnasium, als wir so zwölf Jahre waren, scheiß gestrickt.
Und wir haben uns entscheiden müssen, machen wir einen Rapid-Schal mit Grün-Weiß oder einen Austria-Schal mit Violett-Weiß. Und mir hat die Farbe Violett ganz einfach besser gefallen. Und darum hat mir meine Mutter einen violetten Vienna-Schal gestrickt. Wusste aber nicht, dass die meisten jugendlichen Rapid-Fans waren. Das heißt, mit meinem Schal habe ich immer schnell die Flucht ergreifen müssen, wenn ich im Winter von der Schule nach Hause gegangen bin. Dann unsere nächste Frage ist, ob Sie nur Jugendbücher schreiben oder auch Erwachsenenbücher? Genau, ich schreibe Erwachsenenbücher. Also ich habe begonnen mit erwachsenen Büchern. Ich habe ungefähr 18 Thriller geschrieben für Erwachsene. Dann habe ich jede Menge Kurzgeschichten geschrieben. Die sind in Sammlungen erschienen. Und nebenbei schreibe ich eben auch Romane für Jugendliche. Bei der Last Line of Defense, wie sind Sie da auf die Überschrift gekommen? Bei dem Buch. Es gibt einen sehr coolen Film mit Arnold Schwarzenegger. Der Film heißt True Lies. und da spielt er einen Geheimagenten. Das ist ein Actionfilm mit sehr viel komödiantischem Einschlag auch, also ein lustiger Actionfilm. Und als er, seine Frau weiß nicht, dass er Geheimagent ist, sie glaubt, er ist ein biederer Bankangestellter, in Wirklichkeit muss er jeden Tag die Welt retten.
Und wenn er schon zu Hause in sein Büro kommt, da gibt es von oben eine Kameraaufnahme, wie er in das Büro reingeht und unten auf dem Boden steht Last Line of Defense. Und das habe ich damals so cool gefunden, als ich den Film im Kino gesehen habe. Und das hat mich dazu inspiriert, zu dem Namen Last Line of Defense. Haben Sie eine Lieblingsperson in dem Buch?
Also die Hauptperson ist der Jaden. Jaden, die noch was will. Aber wir sind alle Figuren ans Herz gewachsen, aber am meisten ans Herz gewachsen ist mir der Erik. Weil der ganz einfach so richtig freche, coole Sprüche immer hat. Wie sind Sie auf die Namen von den Charakteren gekommen? Es gibt eine TV-Serie, auf jeden Fall das sind Stuntmen, die so, Action-Szenen machen. Und da gibt es einen dabei, das ist der Johnny Knoxville. Also der macht immer so coole Stunts. Und der Name Knoxville hat mir ganz einfach gut gefallen. Und der Name Jaden, der ist mir schon vor vielen, vielen Jahren eingefallen.
Und ich habe ja früher, also vor der Last Line of Defense habe ich ja Code Genesis geschrieben. Das ist auch ein Jugend-Dreiteiler. Und da ist mir schon der Name Jaden eingefallen. Und ich habe mir gedacht, nein, den werde ich nicht für diese Reihe verwenden. Sondern den hebe ich mir auch für die nächste Reihe. Ja, und Leni Zarakis, der Name Leni hat mir ganz einfach immer gut gefallen. Und ich habe mir gedacht, Leni klingt eher nach einem jungen Namen, aber wenn man sagt, es ist die Leonarda, dann könnte man sagen, Leni ist so der Spitzname für ein Mädchen. Dadurch, dass sie Griechin ist, habe ich mir jetzt viele griechische Namen durchgelesen im Internet und bin halt dann auf Zarakis gekommen. Und Erik finde ich auch ein cooler Name, weil ich habe in meiner Jugend eine Jugendbuchreihe gelesen. Die hat geheißen Detektiv Kim und hat seinen Erik gegeben. Und das war immer so ein frecher, cooler Typ.
Und den Namen habe ich sozusagen verwendet. Und Tuomi ist ganz einfach ein finnischer Name. Den habe ich gegoogelt. Also so sind die Namen entstanden. Auf dem Cover von der Last Line of Defense, da ist ja eine Person auf ihrem Motorrad. Soll das die Sophia sein? Nein, die Sophia, soweit ich mich erinnere, wird ja die verfolgt am Anfang von drei Motorrädern. Korrekt ihr mich, wenn ich falsch bin? Nein, das ist einer von den Bösewichten, die sie verfolgt. Wurde das Buch nur auf Deutsch geschrieben oder auch auf Englisch oder Ansinssprachen? Oder übersetzt es halt? Übersetzt ist es nicht geworden.
Der erste Teil von Code Genesis, das ist die andere Jugendbuchreihe, die ist übersetzt worden in eine Fremdsprache, aber Last Line of Defense noch nicht. Dafür ist die Serie noch zu jung, die gibt es ja erst seit zwei Jahren am Markt. Also das muss erst entdeckt werden im Ausland. Bei den Übersetzungen ist es ja nicht so, dass der Autor zum Beispiel nach Frankreich oder nach Italien geht und sagt, hey, ich habe da eine coole Romanreihe, wollt ihr die nicht übersetzen? Sondern es funktioniert leider anders. Der französische oder der italienische Markt beobachten den deutschsprachigen Markt, schauen, was sich dort gut etabliert hat und dann fragen sie an, ob sie das übersetzen können. Das heißt, man ist immer darauf angewiesen, ob Angebote aus dem Ausland kommen, dass man die Bücher übersetzen kann und weil du gefragt hast, Englisch, Englisch ist immer die letzte Sprache, in die übersetzt wird. Ganz einfach deshalb, dass, Weil die Amerikaner und die Engländer, die haben so viele gute Autoren, die brauchen sozusagen uns deutschsprachige Autoren gar nicht. Und erst wenn es ein mega riesen Erfolg geworden ist, die Bücher, wenn die schon ins Italienische, ins Französische, ins Polnische, ins Ungarische und so weiter übersetzt sind, dann ist die allerletzte Sprache dann die Englische. Ich bin der Simon und mich würde es interessieren, ob man als Autor genug verdient, um gut leben zu können.
Schwieriges Thema, versuche ich zu beantworten. Wenn man erfolgreicher Autor ist, kann man gut davon leben. Wenn man nicht erfolgreicher Autor ist, kann man halt leider Gottes nicht davon leben. Um davon leben zu können, muss man Bestsellerautor sein. Man bekommt eben von dem Betrag, der hinten bei dem Buch umsteht, ungefähr 7%. Das heißt, es hängt davon ab, wie viele Bücher verkauft werden. Wenn jetzt ein Autor pro Jahr nur 10.000 Bücher verkauft, dann kannst du das ausrechnen, 10.000 mal diesen Preis, mal 7%, das ist zu wenig, um davon leben zu können. Und ich habe mir mal ausgerechnet, früher, als ich noch nicht hauptberuflich Schriftsteller war, sondern noch einen Job in einem Büro hatte und nebenbei geschrieben habe, habe ich mir ausgerechnet, wie viele Bücher muss der Verlag im Jahr verkaufen.
Damit ich davon leben kann und so ein Einkommen habe, wie beispielsweise jemand anderer, der im Büro Und ich bin auf die unglaubliche Summe von 100.000 Büchern gekommen. Ja, und man sagt ja, ab 100.000 verkauften Exemplaren ist es ein Bestseller. Ja, das heißt, der Umkehrschluss ist, nur als Bestseller kann man wirklich davon leben als Autor. Und das ist halt leider die traurige Wahrheit. Und darum sind viele Autorenkollegen, die ich kenne, die halt hauptberuflich Schriftsteller sind, aber trotzdem nicht davon leben können, haben noch einen Nebenjob, beispielsweise als Übersetzer. Wie lange brauchen Sie dann so für ein Buch? Es kommt darauf an, dieser erwachsene Thriller, der hat 600 Seiten, an dem arbeite ich ein Jahr.
Und für so ein Jugendbuch, da arbeite ich ungefähr fünf Monate dran. Und die fünf Monate für ein Jugendbuch, beziehungsweise das eine Jahr für einen Erwachsenen-Thriller, das ist ungefähr so aufgeteilt. Ein Viertel der Zeit brauche ich ungefähr ganz am Anfang, um einmal die Handlung zu entwickeln. Also entwickle die Handlung, ich mache meine Recherchen, dann entwickle ich die Figuren, die Hintergründe zu den Figuren, dann entwickle ich die Locations, wo der Roman spielt, dann entwickle ich den Zeitrahmen von der Handlung, wann welches Kapitel spielt und das alles braucht halt seine Zeit. Und erst wenn ich dieses ganze Gerüst habe, das nennt sich Exposé, das ist eine Inhaltsangabe mit allen Details, dann beginne ich erst zu schreiben. Die reine Schreibarbeit dauert ungefähr die Hälfte der Zeit, die ich für einen Roman brauche. Und das letzte Viertel dient dann ganz einfach nur der Überarbeitung. Also da lese ich es immer und immer wieder durch und überarbeite es. Gibt es Testlesern, das ist ungefähr so der Ablauf, wie ein Buch entsteht. Hi, ich bin der Tim und ich hatte noch die Frage, wie Sie darauf gekommen sind, dass Sie quasi die Geschichte nicht in Deutschland oder halt in Österreich, sondern im Ausland spielen lassen haben.
Also meine Erwachsenen-Thriller, die spielen alle im deutschsprachigen Raum. Und ich wollte meine Jugendbuchreihe nicht auch wieder im deutschsprachigen Raum spielen lassen, sondern mir dachte, okay, wenn ich meine Jugendbücher schreibe, dann lasse ich die international woanders spielen. Weil ich ganz einfach finde, dass das Abwechslung bringt. Mir als Autor bringt es Abwechslung, wenn ich nicht meine Romane immer im deutschsprachigen Raum spielen lasse, sondern wenn ich mir mal andere Locations aussuche. Und darum ist das auch der Grund gewesen, warum ich sage, okay, wenn ich die Last Line of Defense entwickle, dann ist das keine Geheimorganisation, die in Deutschland stationiert ist, sondern dann ist das halt eine in einem anderen Land. Und mir gefällt England sehr gut. Und in England gibt es einen Geheimdienst, dem MI6. Und ich wollte eben eine Geheimorganisation entwickeln, die so geheim ist, dass nicht einmal der MI6 davon weiß, dass der existiert. Und so bin ich eben draufgekommen, dass das in England spielt.
Und dann wollte ich halt noch weiter in die Welt hinaus und wollte noch andere exotische Locations verwenden, wie beispielsweise jetzt im ersten Teil eben Buenos Aires in Argentinien oder Montevideo in Uruguay. Und das tut mir als Schriftsteller gut, wenn ich abwechslung einen Erwachsenenroman schreibe und einen Jugendbuchroman und wenn ich bei den Erwachsenenbüchern im deutschsprachigen Raum bin und bei den Jugendbüchern in die Welt hinausgehen kann. Ob der Vater von der Sophia dann wieder freigekommen ist? Spoiler Alarm im dritten Teil kommt die Sophia noch einmal vor, am Schluss der Erik findet eine Freundin, und der Jaden findet dann auch eine Freundin und das ist die Sophia mit der trifft er sich dann und da wird dann erzählt, dass sie der Mr. Finley.
Der ja der Rekrut ist, der die jungen Leute rekrutiert. Der Mr. Findling hat sich dafür eingesetzt, mit seinen Kontakten, dass der Vater von der Sophia freikommt. Das erfährt man dann im dritten Teil. Vielen lieben Dank, dass Sie das Interview gegeben haben. Es ist wirklich sehr schön. Ich glaube, die Klasse hat sich auch gefreut, mal mit einem echten Autoren quatschen zu können. Oder? Ja. Wie war es für Sie? Ja, für mich ist es interessant, wenn ich Lesungen in Schulen habe, kommt als erstes immer wieder die Frage, wie viel verdient man als Schriftsteller? Erfolgreich wird man immer nur dauern, wenn man das macht, was man gerne macht. Also wenn man sich versucht zu verbiegen, um Geschichten zu schreiben, um erfolgreich zu werden, dann funktioniert es nicht, sondern man muss ganz einfach das tun, was einem wirklich Spaß macht im Leben und dann wird es gut und dann wird es auch erfolgreich sein. Und vielleicht ist das ein Tipp, den ich den jungen Menschen mitgeben kann. Da stimme ich Ihnen zu. Kann ich nur so bestätigen, Buchhändler ist auch ein sehr toller, Job, obwohl man nicht unbedingt die Welt verdient, aber ja. Die Buchhändler, die ich kennengelernt habe auf meinen Lesereisen, da habe ich sehr viel Herzblut immer wieder entdeckt und sehr viel Leidenschaft für das Buchgeschäft und das finde ich großartig. Dann möchte ich mich verabschieden, auch im Namen der Klasse.
Hallo, hier sind Simon, Moritz, Mona, Maria und Tim und wir erzählen euch ein bisschen die Bewertung des Buches. Das Buch baut immer am Ende von einem Kapitel Spannung auf und springt in eine andere Zeit, was wir als Klasse extrem cool finden, weil man so Lust hat, in jeder Zeitform weiterzulesen. Ich bewerte zwei Personen aus dem Buch. Erik ist eine sehr spannende Person, da er gut mit Computern und Technik umgehen kann und einen eigenen Vlog hat, in dem er Stunt-Videos von sich hochlädt. Sophia ist zwar manchmal etwas eingebildet, aber eine sehr lustige und furchtlose Person, die von nichts zurückschreckt.
Ich bewerte auch zwei Personen aus dem Buch. Ich finde, Jaden ist eine sehr zufälligstige Person, die nicht zu unterschätzen ist, da er sehr früh gelernt hat, für sich selbst einzustehen, genau wie Lenny, da die 17-Jährige im Waisenhaus aufgewachsen ist. Daher finde ich, dass sie sehr sympathisch rüberkommt. Das Ende des Buches ist sehr schön geschrieben, da es nicht so schnell zu Ende geht, sondern noch ein paar Seiten dauert und es zum Ende hin nicht langweilig wird, sondern die ganze Zeit Action ist. Das Buch ist zum Teil realistisch, da es das MI6 wirklich gibt. Es wäre ja auch möglich, dass so eine Organisation wie die Last of the Stevens gibt, da es ja kaum einer wissen kann, da sie so geheim ist. Jedoch ist es unwahrscheinlich, dass eine Terrororganisation so große Pläne hat, um ganz Großbritannien den Strom abzuschalten. Man sollte das Buch lesen, da es ein spannender Action-Thriller ist, in dem mehrmals Spannung aufgebaut wird und es allgemein in einem guten Stil geschrieben ist und durch mehrere Kliffhörner Spannung aufgebaut wird und man Lust zum Weiterlesen hat. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Ich hoffe, wir konnten euch dieses Buch gut vorstellen und viel Spaß beim Lesen.
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Nicht einmal der M16 weiß, dass es ihre Organisation gibt, wiederholt scheidenungläubig. Das heißt MI6 und er heißt Jaden und nicht Scheiden. Zum Schluss möchten wir als Buchhandlung Genniges auch noch ein paar Worte sagen. Leseförderung ist uns sehr wichtig. Schon seit Jahren gehen wir mit verschiedenen Leseförderprojekten an unsere Schulen hier im Landkreis. Gerne würden wir mit dem Bücheralarm auch an eure Schule kommen. Seid ihr Lehrer oder Lehrerin im Landkreis Roth und möchtet eine Folge Bücheralarm bei euch in der Schule aufnehmen? Dann meldet euch gerne bei uns. Wir sind die Buchhandlung Genniges, direkt auf dem Marktplatz im Herzen von Rot. Für mehr Informationen schaut doch einfach auf unserem Instagram-Kanal oder unserer Website vorbei. Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Eure Buchhandlung Genniges.