Schriftsteller, die hören Stimmen. Wenn die eine Geschichte erfinden, dann setzen die sich hin und dann hören die im Kopf so eine Stimme, die ihnen erzählt, da ist ein Käfer, da ist ein Schmetterling. Dann schreibe ich das auf meinen Laptop. Ein Käfer und ein Schmetterling. Und der Schmetterling hieß Rose. Und der Käfer hieß Rolf. Ja, Rolf und Rose. Und dann fange ich an zu erzählen und eigentlich schreibe ich die ganze Zeit aus meinem Kopf. Es ist ein bisschen auch eine psychische Störung, glaube ich. Aber es ist wunderschön, wenn man den Stimmen und den Ideen in seinem Kopf einfach folgt und darauf vertraut, dass es gut wird.

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Hallo und guten Tag! Unsere Schule heißt...

Wehrsämmshaus! Wir sind die Klasse 3 bis 5b. Wir sind eine gemischte Klasse aus verschiedenen Klassenstufen. Wir sind zwischen 10 und 13 Jahre alt. Und wir heißen... Henry, Kyle, Nico, Cedric, Saida, Amir. Herzlich willkommen im Podcast Mobi vom Bücheralarm. Hey Leute, cool ist es hier drin. Rolf und Rose, der Dieb der Farben. Der Autor heißt Martin Waldscheid. Der Illustrator ist Max Fiedler und dieses Buch ist vom Verlag Belz und Gelbär. Ich bin der Cedric und bin zehn Jahre alt. Hey, und ich bin Amir. Die zwei Hauptpersonen sind Rolf und Rose. Rolf ist eine Rollasse und wohnt in Unterbach, das ist unter der Erde. Und Rose ist ein Schmetterling und wohnt auf der Oberwiese, das ist oben auf der Erde, wo die Pflanzen und Gras und so wächst. Und Rolf will die Fiole stehen, damit der die Oberwiese die Farben stellt. Und Rose muss die Fiole beschützen. Und die Fiole sieht aus so wie eine kleine Flasche. Ihr kennt es wahrscheinlich aus Filmen oder aus Minikraft. Smilecraft, da wo man Tränke hat, genau ungefähr so sieht es aus. Und da sind die Farben der Schmetterlinge drin. Und Rose muss halt die Fiole beschützen, um Königin zu werden.

Aber Rolf trickst die Rose aus, um die Fiole zu stehlen. Als er wieder nach Unterbach kommt, der Rolf, da bringt er die Fiole wieder zurück. Und er wird so richtig gefeiert mit Feuerwerk und so. Und sein Vater schließt die Fiole in ein Tresor ein, damit die Schmetterlinge sie nicht mehr zurückholen. Nicht noch mehr verraten, der soll doch auch noch das Buch lesen. Und jetzt interviewen wir den Autor zum Buch.

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Danke, dass ich hier sein darf. Hey, ich habe euch doch eben auch in meiner Lesung gesehen. Habt ihr eine Frage an mich? Ja. Ja. Dann leg mal los. Saida fängt an. Wann kommt der zweite Teil? Ich hoffe sehr in einem Jahr, weil ich bin auch schon ganz neugierig darauf, wie es ausgeht. Was ist Ihr Lieblingsbuch? Mein Lieblingsbuch ist immer das, was ich gerade mache. Und im Moment schreibe ich an einem Märchen. Aber wenn ich zum Beispiel ein Buch vorlese, so wie heute, dann ist das mein Lieblingsbuch. Und es war eine sehr schöne Lesung heute. Und die Kinder waren super und klug mitgedacht und hat großen Spaß gemacht. Also im Moment ist mein Lieblingsbuch Rolf und Rose. Das war eine ganz schön wilde Lesung. Ja, ich rede ja immer gern mit den Kindern und ich sitze ja auch nicht. Ich laufe dann immer rum und dann gehe ich zu den Kindern und dann stelle ich Fragen und dann dürfen die Kinder auch zwischendurch reinrufen und dann dürfen die auch zwischendurch vorlesen. Ihr habt ja alle zusammen gelesen. Das ist immer munter, damit es auch für mich nicht langweilig wird. Woher kommen sie? Ich komme aus Düsseldorf. Das ist gar nicht so weit. Anderthalb Stunde mit dem Zug. Was lesen Sie gerne? Also ich lese total gerne meine eigenen Geschichten vor, natürlich.

Und wenn ich selber was lese, dann lese ich am liebsten Sachbücher. Und mehr noch als selber lesen, ich verrate dir jetzt ein Geheimnis, Hedrick, ich höre viel lieber. Ich höre total viele Hörbücher. Wenn ich Auto fahre, dann höre ich Hörbücher. Und da habe ich schon die ganze Weltliteratur gehört. Und Sie sich auch unseren Podcast anhören. Das mache ich, Cedric, weil ich höre nämlich auch ganz viel Podcast. Mein liebster Podcast heißt das Philosophische Radio. Der nächste Podcast möchte der Bücher Alarm sein. Ja, das mache ich. Ich werde mir das gleich abonnieren. Wie sind Sie auf die Unter- und Oberwelt gekommen? Eine gute Frage. Und zwar der Zeichner, der Max Fiedler, der zeichnet so gerne Käfer. Und ich habe eine Illustration von ihm gesehen, wo er ein Gedicht illustriert hat. Ich glaube, von Jörg Guggenmoos. Und da waren ganz viele Käfer drauf. Und ich habe mich total in diese Zeichnung verliebt und habe gedacht, ich möchte auch eine Geschichte mit Käfern schreiben. Und dann haben wir uns getroffen. Der Max hat am Tisch gesessen und gezeichnet. Und ich habe mir eine Geschichte ausgedacht. Daraus ist Rolf und Rose entstanden. Kannst du vielleicht eine Lieblingsstelle, die sich für uns vorlesen können? Ja, total gerne. Das ist die Stelle, wo die Königin Beatrice, die Königin der Schmetterlinge, ihrer Tochter erklärt, wie es in der Unterwelt zugeht, weil sie war nämlich, als sie jung war, einmal dort.

Im Dunkeln, in der Finsternis, das heißt, so finster war es nicht. Sie haben Laternen und flackernde elektrische Lichter. Aber niemals sieht man den Himmel und an jeder Ecke wuselt es. Du weißt nicht, wem du begegnest und auch nicht, was für ein Tier das ist. Manche Gesichter sind ein Hinterteil und manches Hinterteil ein lustiges Gesicht. Alle tragen, was sie wollen und sagen, was sie denken.

Mögen Sie Disco? Disco? Nee. In Ihrem Buch? Ja, ich mochte früher als Kind natürlich Disco, wenn wir in der Schule Disco gemacht haben und wenn wir Partys gemacht haben. Jetzt bin ich nicht so ein Disco-Fan. Aber wenn wir zu Hause eine Party machen.

Dann haben wir auch so eine Disco-Lampe und dann hängen wir die, meine Kinder hängen die dann auf und dann machen wir auch Disco-Licht. Haben Sie noch andere Bücher außer Rolf Nose? Ja, ich mache jetzt seit 30 Jahren Bücher und habe über 80 Bücher schon geschrieben und 20 Theaterstücke und Trickfilme und einen Kinofilm und habe schon viele Sachen gemacht. Und tut man den Kinofilm kennen? Ja, wenn man auf Arthouse-Filme steht. Also Arthouse bedeutet für einen Film, ist intelligent gemacht. Und ich habe einen intelligenten Kinderfilm gemacht und der heißt Nur ein Tag. Und den kriegt man auch bei Apple TV und kann man den gucken. Also nur ein Tag. Ganz toller Film. Ja, aber vielleicht können wir uns den mal angucken. Ich bin sehr gespannt. Wie sind Sie auf die Buchidee gekommen? Die Buchidee hatte ich zusammen mit dem Zeichner Max Fiedler. Max zeichnet so gerne Käfer, aber es gibt noch einen anderen Grund. Und zwar, ich finde, dass die Welt so schnell mit Vorurteilen dabei ist. Das heißt, man urteilt, bevor man die Sachen kennt. Und darüber wollte ich eine Geschichte schreiben. Man sagt zum Beispiel, alle Deutschen schreien nur rum, alle Schweizer essen Käse, alle Österreicher tragen immer Lederhosen, was weiß ich. Man ist so voll mit so typischen Meinungen über anderen.

Und das verführt einen oft, schlecht über andere zu reden. Wenn man zum Beispiel mal ausnahms ist, man sagt, man ist Deutscher, dann haben die auch so eine vorgefertigte Meinung. Und das finde ich doof. Und da habe ich gedacht, da will ich für die Kinder eine Geschichte erzählen, wo die Unterwelt, also die Käfer, die reden schlecht über die Schmetterlinge und umgekehrt auch. Und dann habe ich gedacht, dann tue ich mal zwei zusammen.

Und die lernen sich dann wirklich kennen und sehen, dass es gar nicht so ist. Wie sind Sie auf den Namen von Rolf und Rose gekommen? Tja, Amir, da muss ich dir sagen, Schriftsteller, die hören Stimmen. Wenn die eine Geschichte erfinden, so wie ich es will, eine Geschichte erzählen, dann setzen die sich hin und dann hören die im Kopf so eine Stimme, die ihnen erzählt. Da ist ein Käfer, da ist ein Schmetterling. und dann schreibe ich das auf meinen Laptop. Ein Käfer und ein Schmetterling. Und der Schmetterling hieß Rose. Und der Käfer hieß Rolf. Ja, Rolf und Rose. Und dann fange ich an zu erzählen und eigentlich schreibe ich die ganze Zeit aus meinem Kopf ab. Es ist ein bisschen auch eine psychische Störung, glaube ich. Es ist ein bisschen so, dass man sagen kann, Schriftsteller sind so normal, sind die nicht. Aber es ist wunderschön, wenn man den Stimmen und den Ideen in seinem Kopf einfach folgt, das einfach aufschreibt und darauf vertraut, dass es gut wird.

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Cool, dass Sie auch Fragen stellen konnten, dass Sie die auch ehrlich beantwortet haben. Und dann gebe ich das Wort an meinen Freund und an mir weiter. Ich finde, es ist eine Ehre für mich, neben dem Autor zu sitzen. Ach Quatsch, es ist eine Ehre für mich, neben euch zu sitzen. Und ihr habt es super gemacht eben. Ihr habt es super gemacht. Es ist kein einfaches Buch. Es geht da um wichtige Themen und es geht um, wie man nicht leiden kann. Und es ist ja total schwer, jemandem, dem man nicht leiden kann, zu begegnen und zu sagen, okay, ich gebe dem eine Chance. Ihr kennt es hier in der Schule. Jeden Tag gibt es irgendeinen Beef, irgendeinen Ärger. Und zu jemandem zu gehen, den man nicht mag und zu sagen, lass uns mal reden, lass mal gucken, wie schlimm ist es wirklich. Und manchmal gelingt es ja auch, dass man sagt, okay, aber... Ja, so ist das ein gutes Beispiel. Ja, aber was ich auch super krass finde, dass hinten am Auto Kameras sind und dass man einfach hinten am Rückspiegel sieht. Das ist eine Kamera. Das ist ein sehr schicker Bus, da muss ich mal sagen. Das ist eine Kamera hinten am Auto. Das ist ja noch schöner als im Radio. Außerdem kann man überall hinfahren und die Leute aufnehmen. Das ist schon sehr schick. Toll, danke, dass ich dabei sein durfte. War mir eine Freude. War mir auch eine Freude.

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Jetzt komme ich zum Fazit und dieses Buch hat uns sehr, sehr gefallen. Die Themen in diesem Buch waren Zusammenhalt, Freundschaft, Hinterhalt und Verrat haben sehr viel Spannung in dieses Buch eingebracht. Und es geht auch ganz viel um den Respekt. Es ist sehr kreativ. Wir machen das Buch alle in der Klasse, weil da selbst Notäre vorkommen. Es gibt nicht nur Texte, es gibt auch nur Bilder. Wir brauchen auch viel Erdenken.

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Hey Leute, wir sind schon beim Ende angekommen, was super schnell ging. Der Schultag war heute schon sehr verrückt. Und sehr, nicht komisch, aber schon so aufgeregt und so spannend. Man hat viele neue Dinge kennengelernt. Man hat auch spannende Dinge. Und hier im Bücheralarm-Auto, wo wir hier gerade sitzen, solche Technik habe ich noch nie in einem Auto gesehen, um ehrlich zu sein. Und wir freuen uns, dass es alles hier auch noch geklappt hat. Ich rede kurz für die anderen auch mit. Das hat uns allen recht gut gefallen. Der Bücher Alarm war niemals 10 Punkte. Nein, der war viel, viel, viel höher als 10 Punkte, weil der war nämlich eine Million Punkte. Ich bedanke mich und wünsche euch natürlich auch noch einen schönen Sommer und...

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