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Hallo und willkommen, liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, zu einer neuen Episode des Podcasts Bücheralarm. Heute macht die 5B des Stadtgymnasiums Frankfurt für euch den Podcast. Wir sind Max, Adem und Philipp. Das Besondere an unserer Schule ist, dass sie erst im Sommer 2024 gegründet wurde und dass wir der erste Jahrgang sind. Außerdem werden unsere Klassen in diesem Jahr schon in der 6 neu eingeteilt und zwar nach den zweiten Fremdsprachen. Das sind bei uns Latein, Französisch und Spanisch. Das Besondere an unserer Stadt Frankfurt ist, dass 18 der 19 Wolkenkratzer in Deutschland in Frankfurt stehen. Außerdem soll Frankfurt weiter vergrößert werden, denn an der A5 soll ein neuer Stadtteil gebaut werden. Frankfurt wird wegen der vielen Hochhäuser und Bankgebäude auch als Manhattan- oder Bankenstadt bezeichnet. Akropos Banken. Unsere Schule zieht in der sechsten Klasse in das ehemalige Bürogebäude der Commerzbank ein, auch neue Börse genannt. Der Podcast heute dreht sich um den Jugendroman Back to Mars, den wir in der Klasse gelesen haben. Wir haben in den letzten Wochen viel mit diesem Thema unternommen und wollen heute unsere Informationen, die wir gesammelt haben, mit euch teilen. Heute erwartet euch eine Buchvorstellung, ein Auszug aus dem Roman, ein Interview mit dem Autor und ein Fazit zum Roman.
Besonders das Interview mit dem Autor wird euch zeigen, was er sich für Gedanken bei diesem Roman gemacht hat. Natürlich arbeiten nicht nur wir drei, sondern die ganze Klasse 5b bei diesem Podcast mit. Doch wir wollen euch nicht weiter auf die Folter spannen. Also los geht's. Und jetzt euch viel Spaß bei der Buchvorstellung.
Hi Tim, hi Niklas. Was lest ihr denn da? Back to Mars. Das ist ein Jugendroman. Oh cool, wer hat ihn denn geschrieben? Er ist von Christian Linker. Das Cover sieht echt cool aus. Ja, oder? Es ist von Max Mainz halt. Und in welchem Verlag ist er erschienen? Bei der DTV Verlagsgesellschaft. Rass mal, was das für ein Roman ist. Hm, vielleicht ist es ein Fantasy-Roman. Nein, es ist ein Zankt-Fitschen-Roman. Und wer erzählt die Geschichte? Ein 13-jähriger Junge. Er ist Wilhelm van der Willen, kommt aus Holland und will Will genannt werden. Und spielt der Roman auch im Jahr 2025? Nein, im Jahr 2100 und sogar der Mars ist schon bewölkert. Wilhelms Freunde Jonte und Solnig wurden auf dem Mars ins Gefängnis gesteckt. Warum und von wem wurden sie denn verhaftet? Weil sie den Mars-Präsidenten verärgert haben und der Geheimdienst Ares hat sie ins Gefängnis gebracht. Will wurde dann von seiner Gang bestehend aus Udi, Gildan und Zalandra geholfen, Jonte und Sonic zu befreien. Hat die Gang auf der Erde gelebt und hat die Erde sich bis zum Jahr 2100 verändert? Ja, und die Erde hat sich verändert. Viele Länder und Städte sind überschwemmt und neue Städte und Inseln wurden errichtet. Außerdem ist es deutlich heißer auf der Erde. Man erfährt also im Roman etwas über das Leben auf der Erde und auf dem Mars im Jahr 2100. Das hört sich ja sehr gut an. Ich werde mir den Roman auf jeden Fall beschaffen.
Hi, wir sind Antonia und David. Und wir lesen euch jetzt eine spannende Textstelle aus dem Roman Back to Mars vor. Diese Stelle haben wir ausgesucht, weil dort wichtige Charaktere vorkommen und es der Anfang des Mars-Abenteuer ist. Wir werden sie jetzt vorlesen und wünschen euch viel Spaß beim Zuhören.
Eine knappe Stunde nach unserem hastigen Aufbruch von La Rochelle erreichen wir die Koordinaten, die Sigma uns geschickt hat. Als wir auftauchen, müssen wir uns festhalten, denn das Meer ist genauso aufgewühlt, wie ich es bin. Gischt spritzt an das Panoramafenster.
Draußen sehe ich keinen Horizont, weil die See und der Himmel dasselbe grautragend ineinander fließen. Aber ich sehe meterdicke rote Stahlfüße, auf denen die Plattform stehen muss, die sich jetzt wohl gerade über unseren Köpfen erstreckt. Wieder geht ein Ruck durch das Boot, als wir andocken und diesmal öffnet sich die zweite Ausstiegsluke über uns. Fahles Tagesschicht strömt herein und eine Leiter kommt herabgefahren und mit ihr raus Sigma. Er trägt heute einen weiten Mantel mit hohem Kragen und sieht irgendwie jetzt genauso aus, wie ich meinen Agenten immer vorgestellt habe. Ich mache ihn mit meinen Freundinnen bekannt und auch mit Roxana und komme mir dabei plötzlich extrem erwachsen vor. Wir kommen auf Gaviola, sagt Sigmar. Wir haben leider nicht viel Zeit für Formalitäten. Lass uns gleich aufbrechen. Ich hole meinen Rucksack aus dem hinteren Teil des Boaches. Plötzlich steht Gülcan neben mir, ihren eigenen Rucksack in der Hand. Was wird das, frage ich. Ich komme mit, sagt sie Grimmel. Was? Ich habe mich wohl verhört. Ich habe nachgedacht, sagt sie, über das, was du gesagt hast mit der Spaltung und so. Du hast recht, wir müssen zusammenhalten. Ich starre sie an. Du hast nachgedacht? Wann? Wieso sagst du das erst jetzt? Weil es mir eben erst eingefallen ist, meint sie. Wir drehen uns zu Udi und Elondra um. Bevor ich fragen kann, was die beiden davon halten, sagt Udi. Ich wusste, dass du dich noch umentscheidest und ich finde es richtig, wir beide kommen, klar, oder? Er stupst Ilondra mit dem Ellenbogen in die Seite, was witzig aussieht, weil er sich dafür auf die Zehenspitze stellen muss. Ihr seid nicht sauer, frage ich?
Vielleicht später, meint Ilondra, wenn wir anfangen, euch zu vermissen. Aber jetzt noch nicht. Jetzt im Augenblick finde ich es genau richtig.
Meldet euch, wenn wir euch irgendwie von der Erde aus supporten können, Dobri. Dobri, sage ich und falle ihr um den Hals, wobei ich mich ebenfalls auf die Zehenspitzen stellen muss. Danke für alles und passt auf euch auf. Dann drücke ich Udi. Das ist sicher ein emotionaler Moment für euch. Genau, Sigma. Aber wir müssen los. Und jetzt weiß ich auch abhauen, denn die Küstenwache ist bald hier. Vertraue auf den Atlantik, dann seid ihr bald in internationalen Gewässern. Elondra nickt. Sie und Udi umarmen Güldan in aller Eile. Dann klettern Güldan und ich, Roxana und Sigma, die Leiter im Pro.
Willkommen beim Interview mit Christian Linker. Lieber Herr Linker, Sie sind der Autor des Jugendromans Back to Mars, Kampf um die Freiheit, der 2025 erschienen ist. Unsere Klasse, die 5B, hat ihren Roman gelesen und der Großteil fand ihn sehr beeindruckend. Wir haben uns gefragt, wie sie auf die Idee gekommen sind, über Kinder auf den Mars zu schreiben. Habe ich mich auch gefragt, aber es war einfach so in meinem Kopf und wollte nicht mehr weggehen. Ich hatte vorher ein Buch geschrieben, Wolf vom Mars, von einem Jungen, der in einer Marskolonie geboren wurde und auf die Erde abgeschoben worden ist. Das heißt, das ganze Buch spielt auf der Erde der Zukunft nur, der Anfang spielt auf dem Mars. Aber ich hatte so viel recherchiert, was so sein könnte auf dem Mars im Jahr 2100. Und irgendwie fand ich das schade und dachte, ich schreibe noch eine Geschichte, die dann hauptsächlich auf dem Mars spielt. Und habe mir überlegt, wenn man sich anschaut, wer heute im Jahr 2025 so rumläuft und Mars-Kolonien gründen möchte, das sind nicht die nettesten Menschen. Und dann dachte ich, dann wird es in so Kolonien vielleicht auch nicht der netteste Ort sein, um ein Kind zu sein. Und das ruft ja schon quasi nach einer Abenteuergeschichte und nach Leuten, die ein bisschen Widerstand leisten. Und so hat sich die Geschichte dann fast von alleine geschrieben. Gibt es eine Figur, die so ähnlich ist wie sie selbst? Ich behaupte nein. Also ich sage immer, alle meine Charaktere sind komplett frei erfunden.
Allerdings kommt es vor, Menschen, die mich gut kennen, erkennen irgendwie immer was wieder. Bei einem Buch von mir, das ich mal geschrieben habe, hat mein bester Freund mit mir geschimpft, weil er sagt, dass er in dem Buch vorkommt und was ich für ein Problem mit ihm hätte, weil er am Ende stirbt. Und dann habe ich gesagt, nein, nein, das bist du nicht, das ist alles voll ausgedacht. Aber er hat mir so ein paar Sprüche und so Sachen dann gezeigt, wo er meinte, da erkennt er sich wieder. Und dann musste ich sagen, ja, das stimmt. Und ich glaube, es ist gar nicht möglich, dir eine Geschichte komplett aus dem Nichts auszudenken. Also auch, wenn das eine Fantasiegeschichte ist, wenn es in der Zukunft spielt und alles ausgedacht ist. Aber du nimmst ja immer irgendwas, was du schon kennst, so als Ausgangspunkt. Kurzes Beispiel, wenn du einen Baum malst, dann gibt es den so, wie du den gemalt hast, nur ein einziges Mal auf der Welt. Aber du kannst ja nur überhaupt einen Baum malen, weil du schon mal in echt einen gesehen hast. Und so ist es auch beim Geschichtenerfinden. Das ist immer eine Mischung aus Fantasie und dem, was du selber in deinem eigenen Leben kennst. Wie sind Sie auf die Namen der Charaktere gekommen? Denn zum Beispiel den Namen Solnig hört man nicht jeden Tag. Das stimmt, den Namen gibt es bisher gar nicht, glaube ich. Der ist mir einfach eingefallen. Ich weiß auch nicht mehr, warum. Ich habe mir jedenfalls gedacht, im Jahr 2100 gibt es ein paar Namen, die man heute noch nicht kennt. So wie es heute Namen gibt, die es vor 100 Jahren auch noch nicht gab.
Insgesamt, wenn ihr das Buch gelesen habt, ist euch das vielleicht aufgefallen, hat sich die Sprache bei den Leuten auf der Erde weiterentwickelt. Ein paar Sachen sind anders, als wie wir heute reden, weil Sprache sich immer verändert im Laufe der Geschichte. Nur auf dem Mars nicht. In den Kolonien ist alles stehen geblieben. Aber auf der Erde ist es weitergegangen und das hat auch total Bock gemacht, sich halt neue Wörter auszudenken. und eben auch neue Namen für Leute. Außerdem haben wir uns noch gefragt, wieso sie den Roman in der Zukunft geschrieben haben. Ich finde es wahnsinnig aufregend, sich auszumalen, wie die Welt in 60, 70, 80 Jahren aussehen könnte. Das spielt in der Zukunft, aber ich glaube, heute treffen wir die Entscheidung, wie es aussieht in den nächsten Jahrzehnten.
Und manchmal habe ich das Gefühl, meine Generation, ich bin jetzt 50, hat es schon ziemlich verkackt. Aber es kommt eine neue Generation, und ihr habt es vielleicht noch in der Hand und könnt viele Sachen besser machen. Das ist zumindest so meine Hoffnung. Das ist auch ein Grund, warum Geschichten erzählen so wichtig ist, glaube ich, Geschichten zu erzählen bedeutet, dass man ja Sorgen und Ängste, aber eben auch Hoffnung und Visionen miteinander teilen kann. Und jetzt kommt die letzte Frage für heute. Würden Sie gerne mit Ihren Figuren in Ihrem Roman leben, also auf dem Mars und so? Zumindest mal zu Besuch. Aber da alt werden möchte ich, glaube ich, nicht. Dafür ist es auf der Erde viel zu schön. Vielen Dank an Sie, Herr Linker, dass sie heute hier bei uns waren und uns unsere Fragen beantwortet haben. Genau, und euch Zuhörern wünschen mir weiterhin viel Spaß, Und jetzt geht es zum Fazit über. Ciao! Ja, war total toll. Danke, dass ich zu Gast sein durfte bei euch. Tschüss! Das habt ihr super gemacht.
Hey, wir wollten jetzt den Roman für euch bewerten. Wir sind Luis, Binia, Eli und Dilber. Und wir wollen euch jetzt unsere Meinungen zum Roman mitteilen. Also ich fand den Roman gut, wegen der Zeit, in der er spielt. Und zwar im Jahr 2100. und dass man einen Einblick bekommt, wie es im Jahr 2100 aussehen könnte oder es vielleicht auch aussehen wird. Mir gefiel der Roman ziemlich gut, da er relativ abenteuerlich war. Aber es wäre noch besser, wenn das Ende nicht so kurz wäre, sondern etwas ausführlicher. Was ich außerdem nicht so gut fand, war, dass man an manchen Stellen nicht verstanden hat, wer was sagt. Besonders über Göjan hätte ich noch mehr erfahren wollen. Und du, Ilai? Also ich fand den Roman sehr gut, da er sehr spannend war. Besonders die Idee mit dem Mars fand ich sehr gut, dass das Leben auf dem Mars in der Geschichte komplett anders ist als das Leben auf der Erde. Was ich noch sehr gut fand, war, dass die Freunde sich gegenseitig unterstützt haben und sogar zu einem anderen Planeten geflogen sind, um ihren Freunden zu helfen, die dort vom Geheimdienst Ares, der auch sehr cool war, gefangen genommen worden sind.
Also uns hat es auf jeden Fall Spaß gemacht. Das stimmt. Und wie hat es euch gefallen? Lasst eure Antwort gerne in den Kommentaren da. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie es sein kann, dass eine 5. Klasse einen Podcast aufnimmt. Hatten wir überhaupt die richtige Ausrüstung dafür? Wer weiß. Nee, Spaß. Das Podcast-Mobil vom Bücheralarm ist zu uns an die Schule gekommen und dort konnten wir dann einfach und schnell den Podcast aufnehmen. Ach so, wir haben ja noch gar nicht unseren Namen genannt. Okay, dann mache ich mal den Anfang. Ich bin Elisa. Ich heiße Anna. Ich bin Manuel. Ich hoffe, es hat euch viel Spaß gemacht, den Podcast zu hören. Leider müssen wir uns nun verabschieden. Bevor das einmal passiert, wollen wir uns beim Lesefest Stadtdeinbuch und beim Bücheralarm bedanken, die dies ermöglicht haben. Die Sponsoren vom Bücheralarm waren die Polytechnische Gesellschaft, die PwC-Stiftung und die Tauner Sparkasse. Dankeschön, junge Auri!
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