Moin, Moin! Wir machen... Willkommen in der... Rudolf-Koch-Schule! Hallo liebe Zuhörer und Zuhörerinnen. Ich bin Sadid. Ich Basma. Wir kommen aus Offenbach am Main. Ja, wir besuchen die 6C. Die 6C hat 22 Schüler und ist einfach eine sehr tolle Klasse, würde ich mal sagen. Das Besondere an der Rudolf-Koch-Schule ist, dass es eine Kulturschule ist und sich gegen Rassismus setzt. Das Coole an der Schule ist, dass es über 100 Nationen gibt. Ja, und in dem Podcast wird euch über das Buch Frankie und wie er die Welt sieht erzählt. Und ich hoffe, es wird euch Spaß machen, zuzuhören.
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Hallo, wir sind das Team-Interview. Mein Name ist Dimitrios. Mein Name ist Justa und heute interviewen wir den Autor Soran Drenka. Er war heute schon bei einer Lesung mit uns und jetzt interviewen wir ihn das erste Mal. Unsere erste Frage wäre, wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihr erstes Buch zu schreiben? Ich habe mir so viele Gedanken um Frankie gemacht, um einen Jungen, der die Welt verändern möchte und unbedingt Gerechtigkeit herstellen möchte. Und das war der erste Gedanke gewesen. Und eigentlich denke ich nicht wirklich viel nach, sondern ich sehe die Charaktere und ich lasse sie laufen und schaue, was eben passiert. Und so komme ich in die Geschichte rein. Okay. Die zweite Frage wäre dann, haben Sie ein selbstgeschriebenes Lieblingsbuch oder eines von einem anderen Autor? Bei meines ist es schwierig. Ich bin ja ein riesiger Fan von mir selbst. Ich liebe meine Bücher wirklich sehr. Und das ist so, ich habe über 60 Bücher geschrieben. Und das, was ich gerade schreibe, ist das Wichtigste. Da hängt mein ganzes Herz dran. Und von anderen Autoren, ich lese einfach zu viel. Ich lese in der Woche zwei Bücher. Und ihr müsst euch vorstellen, ich habe so 200, 300 Autoren, die ich wirklich liebe. Und einen rauszupicken, wäre einfach ungerecht. Die dritte Frage wäre, haben Sie ein Vorbild? All diese Autoren sind Vorbilder, aber ich habe von denen gelernt. Ich habe durchs Lesen gelernt, wie man schreibt. Ich habe keine Workshops gemacht oder jemandem das beigebracht, sondern ich habe wirklich mit fünf Jahren angefangen, Bücher zu lesen. Ich habe sie nur gefressen, durchweg.
Und dadurch kam erst das Schreiben heraus. Lassen Sie sich vom echten Leben für Ihre Bücher inspirieren? Unbewusst sehr. Also wenn ich das Buch geschrieben habe, kann ich sagen, keine Ahnung, wo das herkommt. Und so ungefähr ein halbes Jahr später verstehe ich das erst richtig. Dann sehe ich, was ich getan habe, was ich sagen wollte. Wüsste ich vorher, was ich sagen will, wäre das furchtbar, dann wäre ich ein richtiger Pädagoge und wäre ein kleiner Lehrer, der sagt, oh, guckt mal hier, der Junge hat Schwierigkeiten. Das denke ich aber nicht. Ich bin so nah an der Geschichte dran, dass ich selber nicht merke, was passiert. Ich erlebe sie jedes Mal von vorne. Die nächste Frage wäre, ist Schreiben Ihr einziges Hobby? Es ist kein Hobby. Ich mache nichts anderes. Also es ist ein Beruf. Mein Hobby wäre mein schlechtes Gitarrenspiel, wo ich wirklich sehr schlecht bin. Also Schreiben ist so gesehen mein Leben. Ich atme es, ich lebe es. Ich mache nichts anderes. Hatten Sie mal eine Schreibblockade und wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? Es ist keine richtige Schreibblockade. Es ist eher so, man weiß nicht, wie es weitergeht. Dann hängt man fest und eine Schreibblockade ist immer was sehr Schlechtes, weil dann hat man auch keine Inspiration, keine Ideen. Man hängt einfach wirklich, man will nicht schreiben. Ich will schreiben, nur ich habe keine Ahnung, wo es hingeht. Und dann lehne ich mich zurück, kann auch zwei, drei Wochen dauern und bis dann die neuen Ideen kommen oder ich muss die Nuss knacken. Dann rede ich mit Leuten drüber und sage ihnen, ich komme da nicht weiter und höre mir an, was sie zu sagen haben. Die nächste Frage wäre, haben Sie eine Lieblingskindheitsserie? Eine Lieblingskindheitsserie? Wow. Ja.
Ich habe wirklich ernsthaft die kleinen Sträuche geguckt. Ihr kennt die kleinen Sträuche nicht. Das ist schwarz-weiß. Es war eine vollkommen verrückte Serie. Die war richtig albern. Die habe ich geliebt. Und dann die letzte Frage. Was ist der erste Eindruck von der RKS? Prima Schule. Leute sind gut in Form. Oben war gute Stimmung. Ich muss sagen, ich habe mich richtig wohl gefühlt. Ich bin ja noch immer da. Was hast du von einer Lesung gehalten? War das viel? War es schwierig? Wie war es denn? Nein, die Lesung war eigentlich ganz gut. Hat dir gefallen? Ja. Und diese verrückte Szene am Strand und so weiter? Die Textstelle, die sie auch ausgesucht haben, war eine sehr spannende. Dass es sich am Ende herausgestellt hat, dass es ein Traum war, war auch eine gute Wendung. Ja. Und als Bonusfrage, würdest du sowas machen, zu einem Freund ziehen, wenn es Ärger gibt? Ich glaube, meine Eltern würden es mir nie erlauben und ich würde davor auch sie fragen. Und ich bin mir sicher, dass die Mutter meines besten Freundes ihn nie hauen wird. Okay, das ist die andere Seite, ja. Jetzt bist du dran. Ja, also die Lesung fand ich sehr gut und die Stelle auch, weil als wir im Unterricht mussten wir auch selber mal sagen, welche Stelle wir auswählen würden als spannendste Stelle oder so. Und da hatte ich dieselbe Stelle. Und ich würde, ich weiß nicht, weil, ob ich jetzt zu meinem Freund ziehen würde, weil meine Eltern würde ich ja zuerst fragen, weil ich könnte gar nicht so ganz einfach aus dem Haus.
Ohne dann zu sagen, wohin ich jetzt gehe oder so, mich mit Freunden treffe und, sie wären für eine Woche wäre das jetzt schon ganz schön viel. Also ich würde was anderes unternehmen, außer halt bei denen einziehen. Was würdest du denn machen? Also ich müsste zuerst mit irgendjemandem drüber reden und so seine Meinung so dazu rausfinden und dann, die Mutter hat es ja bereut, hat man gesehen. Ich wüsste gar nicht, ich müsste länger nachdenken. Ich muss kurz was sagen für die Zuhörer. Es geht darum in der Geschichte, der beste Freund von Frankie hat ein blaues Auge und die Mutter hat ihn geschlagen und das ist das Thema der Geschichte gewesen und darüber reden wir gerade. Das war mit unserem Interview. Ich hoffe, es hat euch gefallen und vielen Dank, dass du dir die Zeit für uns genommen hast. Und ich sage vielen Dank, dass ihr zugehört habt.
Wir fangen jetzt an mit der Buchvorstellung. Wir heißen Daniela und Leonas. Jetzt kommen wir zur Information über das Buch. Der Buchtitel ist Frankie und wie er die Welt sieht. Der Autor ist Soran de Venka. Das Erscheinungsjahr ist 2024.
Der Verlag ist Hansa und die Illustratorin vom Buch ist Sabine Wilhelm. Die Charaktere vom Buch sind Frankie, der Hauptcharakter vom Buch, Delia, die Schwester von Frankie, Lars, der beste Freund von Frankie, die Eltern von Frankie und Nathalie, die neue Freundin vom Vater. Kommen wir zum Inhalt. Frankie wohnt in Berlin. Seine Eltern sind getrennt und er will seinen Vater nach Hause holen, damit sein Vater sich entschuldigt. Dafür versucht er, zu seinem Vater nach Köln zu kommen. Zusammen mit seinem Freund Lars macht er sich auf den Weg, ohne dass er weiß, welches Abenteuer ihm bevorsteht. Außerdem kann Frankie unsichtbar werden und Dinge passieren lassen. Also ich fand es sehr überraschend, wo auf einmal Frankie so anruft und sagt, ja, hallo, ich bin in Köln und ja, ich weiß nicht, was ich essen soll. Und so als wäre das was ganz Normales, dass er einfach so mal so in Köln ist, Daniela, was ist eigentlich deine Lieblingsstelle? Also meine Lieblingsstelle war, als Frankie auf einmal einfach in Köln war und seine Eltern ihn angerufen haben und gefragt haben, ja, wo bist du? Und er so, ja, in Köln. Also das fand ich sehr lustig.
Ja, ich tatsächlich auch. Bei mir war es so, ich fand es auch sehr witzig, als er so einmal so ganz chillig so gesagt hat, ja, hier, ich bin bei McDonalds und ich weiß nicht, was ich essen soll, so als wäre das was ganz Normales. Kannst du dir das vorstellen, das überhaupt zu machen? Also das, was Frankie da getan hat, einfach so nach Köln zu kommen? Nein, kann ich mir nicht vorstellen. Also ich würde das auch niemals machen. Jetzt wird es Zeit, dass wir ins Buch reinhören. Wir sind euer Team Vorlesen. Wir sind Lara und Svea. Wir sind beide zwölf Jahre alt und gehen beide in die 6c an der RKS-Schule. Wir nehmen euch jetzt mit bei Z14 und zeigen euch, wie Frankie ist. Jetzt geht's aber los.
Warum grinst du, fragt Frankie und rutscht wieder auf die Sitzbank. Einfach so, sagte Lia. Frankie faltet die Hände vor sich auf den Tisch, wie eine Bankangestellte, der sich auf sein Frühstück freut. Was hast du getan, will die Lia wissen. Was unwahrscheinlich ist, antwortet Frankie. Fünf Minuten später stehen vier Apple-Checks vor ihm. Zehn Minuten später sind drei der Apple-Checks leer. Und Frankie ist plass im Gesicht. Du solltest es nicht übertreiben, sagte Lia. Frankie rülpst. Wenn du mir nicht glaubst, musst ich übertreiben, damit du mir glaubst, sagt er. und schließt die Hände um das letzte Glas. Er beugt sich vor und beginnt mühevoll, den vierten Shake durch den Strohhalm zu trinken. Delia sieht, wie schwer es ihm fällt, aber natürlich leert ihr Bruder das Glas auf den letzten Tropfen. Ich habe jetzt mehr Milchshakes als Blut im Körper, sagt er. Seine Schwester beugt sich vor. Sie schütteln Hände, als hätten sie ein gutes Geschäft abgeschlossen. Ich bin beeindruckt, sagt Delia. Jetzt kenne ich jemanden, der hintereinander vier Erdbeershakes getrunken hat, um zu beweisen, dass alles möglich ist. Nicht schlecht, oder? Gar nicht mal so übel, Brüderchen. Und jetzt? Frank rutscht von der Sittbank, muss sich pinkeln. Er verschwindet in Richtung Toilette, während Delia auf die leeren Gläser starrt und den Kopf verwundert schüttelt. Die Kellnerin kommt an den Tisch. Wir sind fertig. Wir hoffen, es hat euch gefallen.
Wir sind Emil Hahn und Roselin. Wir sind zwölf Jahre alt und gehen in die 6C. Das ist unser Fazit zum Roman.
Uns gefällt der Roman sehr gut, weil es spannend und gleichzeitig emotional ist. Wir finden es interessant, wie Frankie mit seiner Situation umgeht und wie er sich traut, etwas ganz Verrücktes für seine Eltern zu tun, nämlich ganz alleine nach Köln zu fahren. Man kann gut mit ihm mitfühlen und verstehen, wie seine Gedanken sind. Außerdem zeigt der Roman, wie wichtig Familie und Zusammenhalt sind, auch wenn alles manchmal nicht perfekt läuft. Die Sprache ist leicht zu verstehen und es gibt auch lustige Stellen. Deshalb hat uns das Lesen sehr Spaß gemacht. Also ich finde, es eignet sich für Jungs und Mädchen, weil es sind zwar Jungs, also es geht zwar mehr über Jungs, über Lars und Frankie, aber es kommt auch zum Beispiel Delia, Eva und so vor, aber es könnten halt auch Mädchen und Jungs lesen. Ich finde das Buch Frankie und wie er die Welt sieht sehr spannend, weil ein sehr ernstes Thema auf witzige Art erzählt wird. Ich würde euch das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, weil es in der Mitte von Realität und Fantasie liegt. Um es besser auszudrücken, was ich damit meine, mit Fantasie meine ich, dass Frankie sich unsichtbar machen kann und ein Zehnjähriger um die Welt reist und keiner es hinterfragt. Liebe Zuhörer und Zuhörerinnen, das war es mit dem Podcast von dem Buch Frankie und wie ihr die Welt sieht von dem Autor Zoran Drevenkar.
Unsere Namen lauten Dillin, Vorkan und Amer. Das war's mit unserem Podcast. Tschüss und bis bald. Auf Wiedersehen.
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