Stadt, Land, Buch, der Bücheralarm ist an der Weingartenschule in Kriftel. Lieber Herr Richter, Sie sind Lehrer an der Weingartenschule und welche Fächer unterrichten Sie denn normalerweise? Sport, Geografie, Biologie und Arbeitslehrer. Sind Sie selber Podcast-Fan oder warum machen Sie so kurzentschlossen beim Bücheralarm mit? Tatsächlich bin ich Podcast-Fan, aber unser Schulleiter hat uns einfach mal vorgeschlagen als Klasse und dann konnte ich ja nicht Nein sagen. Hier ist jetzt auch die Klasse. Welche Klasse seid ihr? Das war ganz laut. Ich habe es trotzdem nicht verstanden. Wir machen das jetzt noch mal ein bisschen leiser. Wie heißt denn eure Klasse? Da wird schon gekichert. Ja, Podcast soll Spaß machen. Wir haben natürlich auch ein Buch dabei. Der Autor kommt gleich noch an die Schule und wir entdecken gemeinsam die Geschichte. Wer von euch könnte sich vorstellen, auch Moderatorin oder Moderator heute zu sein? Alle, die Lust haben, in den Bus einzusteigen und selber zu sprechen.
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Storys, Geschichten, bitte Bücher, Alarm. Wir haben ein Podcast-Team ganz schnell zusammengestellt. Und zwar sind das... Juliana, Clara, Selen, Gaga, Nofil, Domi, Janek. Jawohl. Und die anderen, die alle nicht mitmachen wollen, da wollen wir die Namen trotzdem auch ganz kurz erfahren. Ich laufe mal schnell an euch vorbei. Susanne, Silan, Helene, Josefine, Eliana, Lisa, Maya, Gemma, Ninka, Felix, Ben, Quinn, Emilian, Ray, Karam, Kamil, Henry. Und jetzt nochmal einen Applaus für all die, die eigentlich zu schüchtern waren und trotzdem mitgemacht haben.
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Und wir kommen von der Gesamtschule. Weingartenschule. Unsere Schule gibt es schon seit 50 Jahren und wir hatten ein Jubiläum, wo es hier ein Fest gab. Es gab hier so eine Bühne, Leute konnten singen und es gab verschiedene Stationen von verschiedenen Klassen. Unsere Klasse, beziehungsweise auch die ganze Schule, macht immer verschiedene Ausflüge. Zum Beispiel wir machen eine Kanufahrt nächste Woche Dienstag und auch Schwimmbadausflüge. Was auch sehr cool war, die Englandfahrt. Das macht jede siebte Klasse. Da besucht man verschiedene Städte und so. Ja, man geht auch zu den Sehenswürdigkeiten dort in England, London und so. Das hat ja auch sehr Spaß gemacht. Als erstes wollen wir sagen, dass Herr Richter der beste Lehrer ist, weil er uns immer unterstützt und immer für uns da ist. Er macht auch coole Ausflüge mit uns und wir sind froh, seine Klasse zu sein. Also wir machen heute ein Podcast über das Buch Dad in Brachtstädt. Später kommt der Autor zu uns an die Weingartenschule und wird uns das Buch vorstellen. Wir sind Team Vorlesen und lesen euch einen kleinen Abschnitt vom Buch vor.
Nora Auf dem Weg ins Badezimmer sah ich, dass die Wohnungstür offen stand. Im ersten Moment wollte ich sie zuziehen. Dann stellte ich einen Fuß in den Hausflur und lauschte in die Dunkelheit. Das Licht des Korridors fiel zwei Meter ins Treppenhaus. Es war muckmäusenstill. Hallo, Papa? Keine Antwort. Misstraurisch schloss ich die Tür und begann die Wohnung zu durchsuchen. Dabei achtete ich auf meine Bewegungen, wie bei einem Versteckspiel. Mit den Augen suchte ich die Räume ab, bevor ich sie betrat. Ohne Scheiß, manchmal hatte Papa sowas drauf.
Dann erlaubte er sich einen Scherz, den ich nicht auf Anhieb verstand. Eine Woche vor Ostern und mein Vater hat plötzlich verschwunden.
Einmal waren wir auf dem Aussichtsturm in der Heide. Ich stand ganz oben auf der Plattform. Eine Hand auf dem Kopf, der Wind hätte fast mein Basecap weggeweht. Ich sah hinunter und war fasziniert von den winzigen Menschen auf den winzigen Waldwegen. Im nächsten Moment hörte ich die Stimme meines Vaters. Ein lang gezogenes, leiser werdendes Ah. Nach zwei Sekunden verstummte der Schrei. Ach du Kacke, dachte ich. Jetzt ist er da runtergefallen. Ich rannte auf der Plattform hin und her und sah panisch über die Brüstung. Aber wie sich herausstellte, war Papa lediglich vier, fünf Stufen der Metalltreppe, die wir hochgekommen waren, nach unten gestiegen, ohne dass ich es bemerkt hatte. Und den Schrei hatte er imitiert, sodass es sich anhörte, als wäre es abgestürzt. Dann haben wir gelacht, also erstmal mein Vater und später auch ich. Das sind so Späße, die ihm gern einfallen. Mein Vater war gegangen und ich hatte keine Ahnung wohin und vor allem, wann er wiederkommen würde. Natürlich war ich schon oft alleine in unserer Wohnung gewesen, aber da sprachen wir normalerweise vorher miteinander ab. Falls er verschwunden blieb, müsste ich ihn vermisst melden.
Jetzt werden wir euch eine kleine Zusammenfassung übers Buch geben. Leo hat an einem Morgen gesehen, dass die Wohnungstür offen war und bemerkte, dass sein Vater nicht da war. Er dachte, dass es ein Scherz von seinem Vater war, doch langsam bekam er Sorgen. Später bekommt er mit, dass sein Vater bei seiner Tante Lisa ist. Er hat die Information bekommen, dass sein Vater an Demenz leidet und seine Tante mit ihm zum Arzt wollte. Leo wollte von seinem Freund Henry getröstet werden. Henry hatte selbst schon psychische Probleme und liebt Filme und Kameras. Die Geschichte ist atmosphärisch dicht, spannend und mit Humor erzählt. Sie vereint Coming-of-Age, Familienkrise und ein geheimnisvolles Abenteuer in einer modernen Erzählweise. So, Emilian, was ist denn eigentlich Demenz? Demenz ist eine blöde Krankheit, wo die meisten etwas ältere Leute haben, die Sachen schneller vergessen und irgendwann wissen sie gar nichts mehr. Dominik, wie wäre es für dich denn, wenn dein Vater Demenz hatte? Für mich wäre es blöd, wenn mein Vater Demenz hätte. Wenn er vergisst, wie ich heiße und irgendwann vergisst, dass ich sein Sohn bin. Was würdet ihr machen, wenn euer Vater auf einmal spurlos verschwinden würde? Also auf jeden Fall würde ich nicht denken, dass es sturmfrei ist, wenn ich weiß, mein Vater hat Demenz. Und auf jeden Fall würde ich keinen Kollegen einladen, mit ihm auf einmal versuchen, einen Film zu drehen. Ich habe mich auch gefragt, wie kommt man auf so eine Idee? Jetzt ist auch der Autor angekommen. Genau diese Fragen würden wir dann jetzt auch dem Autor stellen, um genauere Antworten zu bekommen.
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So Tobias, stellen Sie sich kurz nochmal vor. Mein Name ist Tobias Wagner. Ich habe ein Buch geschrieben, das heißt Devin Brachstedt. Ist im Februar erschienen und hat sogar einen Preis gewonnen. Welchen Preis, wenn ich fragen dürfte? Das ist der Peter-Härtling-Preis. Das ist ein Jugendbuchpreis, der wird alle zwei Jahre verliehen. Da habe ich mein Manuskript hingeschickt vor zweieinhalb Jahren. Und irgendwann kam der Anruf von dem Jury-Vorsitzenden und der hat gesagt, Herr Wagner, Sie haben gewonnen. Das ist cool. Hallo Tobias, wie bist du auf das Buch kommen oder generell Bücher zu schreiben?
Ich habe schon immer gern geschrieben als Kind, aber das ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt, was ich damals geschrieben habe. Im Studium habe ich geschrieben, Theatertexte habe ich mal versucht und so Gedichte. Und dann habe ich irgendwann gedacht, ich möchte mal eine größere Geschichte schreiben. Ich habe angefangen, so einzelne Kapitel zu schreiben, habe die dann meinen Freunden gezeigt und die haben gesagt, ist ganz okay, schreib mal weiter. Und dann habe ich immer weiter geschrieben und irgendwann ist das bei rausgekommen. Ja, ist krass. Was war denn der Hintergrund vom Buch, warum du das denn geschrieben hast? Das Wichtigste für mich war, ich wollte, dass zwei Jungs Blödsinn machen. Also, dass die praktisch ohne elterliche Aufsicht Zeit haben, irgendeinen Mist zu machen. In dem Fall sollten die halt eine eigene Party, die erste eigene Party schmeißen zu Hause und sollten davor noch einen Film drehen selber, den sie dann ihren Freunden auf dieser Party zeigen. Das war der eigentliche Grund dafür. Buch zu schreiben, aber irgendwas musste ich mir einfallen lassen mit den Eltern. Wo sind die Eltern? Was machen die? Und dann habe ich mir einfallen lassen, okay, die Mutter gibt es schon gar nicht mehr, die ist halt zeitlich gestorben und der Vater leidet an Demenz. Habe ich eigene Erfahrungen in der Familie und deswegen habe ich dem Vater dann praktisch diese Krankheit gegeben, weil, naja, er macht dann halt verrückte Sachen. Ist natürlich auch sehr tragisch für die Familie oder für den Hauptdarsteller Leo und so konnte ich aber den Vater auch ab und zu mal verschwinden lassen. Wie lange sind Sie schon Autor? Das Buch habe ich vor acht Jahren angefangen zu schreiben. Immer wieder mit größeren Pausen. Ich habe halt auch noch eine andere Arbeit, mit der ich Geld verdiene, weil von einem Buch alleine kann man nicht leben.
Ja, ich glaube, ich nenne mich erst Autor, seitdem dieses Buch draußen ist. Also eigentlich erst seit ein paar Monaten. Kann man dann von dem Buch leben? Also von dem Geld, was man bekommt? Es kommt tatsächlich ein bisschen Geld. Allerdings, also ich könnte jetzt nicht jahrelang davon leben. Also ein paar Monate würde es wahrscheinlich gehen, von einem Buch zu leben. Aber und so schnell kann man gar nicht ein zweites nachlegen, dass man dann wieder Geld verdient. Außerdem ist es ja auch nicht sicher, Oder wie gut das zweite oder das nächste Buch, was man schreibt, angenommen wird. Deswegen ist es schwierig. Also ich habe immer noch einen Brotjob, wie man so sagt. Okay, also Sie schreiben Bücher oder Buch, aber haben noch einen Job, um sich über was erzeugen. Korrekt, ja. Okay.
Wenn jetzt ein Buch verkauft wird, geht das meiste Geld von dem Verkauf auch an den Verlag, weil er hat halt die meisten Ausgaben gehabt und einen kleinen Teil bekomme ich. Ja, also es ist gar nicht mal so viel Geld, den du dann daraus bekommst. Richtig. Ah, okay. Sind die Personen im Buch erfunden? Ja und nein. Also die Personen sind erfunden. Leo und Henry, die beiden Hauptfiguren. Aber die bringen Eigenschaften mit und Merkmale und Charakterzüge, die ich von mir kenne oder auch von Freunden von mir kenne. Und kommen auch Figuren vor, keine Ahnung, wo ich Situationen auf der Straße beobachtet habe. Zwei, die sich unterhalten und so. Das fließt alles mit ein. Das ist eine gute Mischung. Könnten Sie uns jetzt Ihre Lieblingsstelle vorlesen? Das kann ich gerne tun. Die Grundkonstellation ist die, zwei Jungs drehen einen Film und zeigen diesen Film ihren Freunden auf ihrer ersten eigenen Party. Aber es gibt da auch noch ein Mädchen, in das Leo, die Hauptfigur, verliebt ist. Und es gibt ein Kapitel, da geht es um dieses Mädchen, das Mädchen heißt Maya. Und aus diesem Kapitel lese ich euch was vor. Ich habe schon gehört, da gibt es auch ein Mädchen Maya in eurer Klasse. Ja. Aber es ist, wie gesagt, das hier ist eine erfundene Maya. Okay.
Kapitel 11 Maya, Wenn alles, also wirklich alles, was uns ausmacht und was uns umgibt, mit dem Urknall begonnen hat und die staubkornkleine Erde seit Milliarden Jahren durch das sich ständig vergrößernde Universum trudelt, dann ist es definitiv der beste Zufall aller Zeiten, dass Maya und ich in dieselbe Klasse gehen. Eigentlich heißt sie Margarete, Margarete Bauer. Keine Ahnung, was sich ihre Eltern dabei dachten, ihre Tochter Margarete zu nennen, Aber Maya ist glücklicherweise der perfekte Spitzname. Wer auch immer den etabliert hat, hätte einen Orden oder sowas verdient. Margarete, so heißen doch nur Großmütter, dachte ich noch vor zwei Jahren. Aber ehe ich mich versah, stieg der Name in meiner Rangliste nach oben, bis er schließlich über den ersten Platz hinausschoss, wie eine Rakete, die die unendlichen Weiten erforschen will. Maya ist das schönste Mädchen weit und breit. Wenn ihr wissen wollt, wie sie aussieht, googelt einfach Noah Tschörner. Denn Noah Tschörner kommt ganz nah ran an Maya. Noch nicht einmal die Löffler, unsere Englischlehrerin, kann ihr das Wasser reichen und auf die Löffler stehen wirklich alle, auch die Lehrer. Besonders, wenn sie das blaue Kleid anhat.
Maya trägt gern Pullover oder Strickjacken und zwar auf die Art, dass an den Ärmeln nur die Fingerspitzen rausschauen. Das macht mich ganz verrückt und hoffentlich hört sie nie damit auf. Die meisten Mädchen werden ja später zu Frauen, die penibel darauf achten, dass jedes Kleidungsstück genau passt, also farblich und nicht zu lang oder zu kurz. Aber das ist mega langweilig, meine Meinung. Eine weitere Attraktion sind Mayas Haare. Wie ihre Klamotten sehen ihre Haare immer unordentlich und großartig zugleich aus. Ich habe versucht, das zu begreifen, aber das ist gar nicht so einfach, denn dieses Phänomen widerspricht allen gängigen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Grundlage für Schönheit, das haben wir in Kunst gelernt, ist angeblich Symmetrie. Das bedeutet eine gewisse sinnliche Ordnung oder harmonische Logik oder sowas. Vielleicht bringe ich da auch was durcheinander. Bei Maya jedoch ist nichts logisch und auch nicht ordentlich und dennoch ist sie das Schönste, was ich je gesehen habe. Und ich will sie heiraten. So ein Quatsch, denke ich dann immer. Ich habe gar keine Ahnung vom Heiraten oder vom Verheiratetsein. Aber wenn die Gelegenheit da wäre, ich würde sofort Ja sagen und dann abwarten, was passiert. Mayas Eroberung wird jedenfalls mehr und mehr zu meiner Lebensaufgabe. Ich bin ständig damit beschäftigt, herauszufinden, wie es sie dazu bringen kann, mich zu mögen.
Dabei weiß ich überhaupt nicht, wie man das anstellt. Bis dato wollte ich noch nie jemanden dazu bringen, sich für mich zu interessieren, geschweige denn, mich zu mögen, das bekomme ich ja selbst kaum auf die Reihe. Wenn Meier in der echten Welt in meiner Nähe ist, also im Klassenraum oder beim Sportunterricht oder wir stehen auf dem Schulhof beieinander, entsteht fast immer so ein Flimmern in der Atmosphäre. Den Begriff habe ich aus Astro und er beschreibt relativ gut, was ich meine. Es ist wie ein Erdbeben, das nur ich wahrnehme. Mein Gehirn erhält in diesen Momenten eine Art Upgrade, eine Funktion, die ich sonst nicht abrufen kann. Ich nehme meine Umgebung dann in Zeitlupe wahr und speichere alles detailliert ab, was vor meinen Augen geschieht. Wenn ich später in meinem Zimmer bin, kann ich mir den ganzen Film noch einmal ansehen. In Ultra HD. Das war unser Interview. War schön, Sie kennenzulernen. Danke, war schön, hier zu sein. Bitte. Ich habe noch einen Vorschlag. Ich würde euch das Buch da lassen. Ich gebe das Herrn Richter. Wenn ihr es lesen wollt, lasst ihr es ihm von euch geben. Und wenn ihr es durchgelesen habt, kriegt es der Nächste. Ja, kann man machen. Habt ihr einen Stift hier? Ja, hier. Dann schreibe ich hier rein. Ihr seid klasse 8a. Der war in Gartenschule. Ja, genau. Macht es wirklich. Jetzt haben wir das einzigste Buch, glaube ich, was signiert ist. Oh mein Gott. Wir sind berühmt. Jo. Bitte sehr. Danke.
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Ich persönlich fand das Buch sehr schön. Ich fand den Vormittag sehr gut, auch dass der Autor sich hier gezeigt hat und sich die Zeit genommen hat. Ich würde gerne ins Buch reingucken. Ja, es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Auch sehr nett vom Autor, dass er uns das Buch hier gelassen hat und unterschrieben hat. Ich fand den Vormittag sehr spannend und lehrreich. Ja, ich fand das Buch auch sehr gut. Ich würde dem Podcast auch sehr gerne weiterempfehlen. Ich fand heute das Projekt sehr cool, auch mal in so einem Auto zu sitzen und in so einem Mikrofon zu sprechen. Es hat sehr Spaß gemacht. Obwohl ich nicht so Bücher mag, würde ich in das Buch reingucken und mir vielleicht auch durchlesen. Ich fand auch, dass man in einem mobilen Tonstudio mal eine andere Erfahrung macht. Und ich finde auch, dass das Team des Bücheralarms wirklich sehr nett war und die das alles sehr schön rübergebracht haben. Tschüss, ihr aus der Beinkartenschule!
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