Moneten, Moneten, Moneten, darum dreht sich auf unseren Planeten. Vom Guru bis zum letzten Propheten, wollen alle. Moneten, Moneten, Moneten. Ruhm kannst nicht essen, Ruhm kannst vergessen, Ruhm kannst nicht kaufen, aber in Ruhm kannst du ersaufen. Ohne Moneten, Moneten, Moneten. Ruhm macht süchtig, Ruhm ist flüchtig, kaum gefasst, schon verblasst. Dabei regieren doch Moneten diesen Planeten. Hallo und willkommen zu unserem Podcast. Hallo und willkommen zu unserem Podcast. Wir sind die 4B von der 450-jährigen St. Petri Schule in Kopenhagen. Und wir machen einen Podcast über die coolste Klasse des Planeten.

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Danke Laura und Elias. Wir sind die Moderatorinnen Ingeborg und Klara und leiten euch heute durch das Buch Die coolste Klasse des Planeten aus dem Verlag Gulliver. Und jetzt hören wir eine Buchvorstellung von Klara C. und Jules. Los geht's!

Wir stellen vor, die coolste Klasse des Planetens. Geschrieben von Anja Janotte. Wir fassen die Geschichte in einem kurzen Text zusammen. Der große Musikwettbewerb für die Stuhlband steht an. Die Klasse 6c aus der Robert-Meyer-Schule mit der Gruppe Baba Gold gehen ins Rennen. Das verlangten sie dem TikTok-Video, das sie zum Spaß gepostet haben. Die Leute liebten es. Mitglieder von Baba Gold sind Suki, Maral, Yoshi und Idris. Hugo ist der geniale Texte der Band. In Stuttgart feiern sie ihren ersten Erfolg. Schaffen sie es ins Finale oder fliegen sie raus? Sachen verschwinden, Gitarren sind verstimmt. Steckt jemand dahinter oder ist es nur komischer Zufall? Dieses Buch handelt um Freundschaft, Musik, ein bisschen um Liebe und Sabotage ist auch darin zu finden. Wir mögen dieses Buch, weil es sehr lustig ist. Außerdem wirken die Charaktere echt. Es gibt so viele gute, lustige Dinge in diesem Buch, dass wir sie nicht alle aufsagen können. Dieses Buch ist in Interviewform geschrieben. Man braucht ein bisschen Zeit, um ins Buch reinzukommen. Wir empfehlen euch, dieses Buch selber zu lesen.

Am Buch fand ich irgendwie besonders, dass es in einer anderen Art geschrieben ist Und dass die Autorin so, sie lebt irgendwie im Buch. Es fühlt sich an, als ob sie die Geschichte direkt erzählt, ohne dass da Wörter stehen. Das Cover, das war wirklich schön gestaltet. Das hat richtig Lust gegeben, das Buch zu lesen. Du hattest einfach Bock, dieses Buch aufzumachen.

Meine Lieblingsfigur ist Hugo weil er einfach kreativ ist und er ist einfach der Texter und das mag ich gerne Meine Lieblingsfigur ist auch Hugo, denn er hat eine sehr sehr, sehr andere Geschichte als die anderen Kinder, Danke, Jill und Clara C Okay, jetzt wisst ihr etwas über das Buch. Und dieses Wissen braucht ihr jetzt für die Leseprobe von Bennix und Samuel.

Oh oh, das kam bestimmt nicht so gut an. Könntet ihr wenigstens den Proberaum behalten? Ja, den behielten wir. Das war aber das einzige Gute. Karina war so eine richtige Fernsehretante. mit hohen Schuhen, blond gefärbten Haaren und einem falschen Lächeln. Nur bei Barbargold lächelte sie nicht. Vielleicht lag das daran, dass wir nur zu schimpft waren. Bei den anderen war fast die ganze Klasse da. Eigentlich logisch. Schließlich hieß die Show die coolste Klasse des Planeten und nicht Barbargold die coolsten Außenseiter, die das hier nicht besonders ernst nehmen. Aber so wirkten wir. Wir hatten uns nämlich die Regeln von den Wettbewerben vorher nicht richtig angeguckt. Wir hatten drei Lieder gebraucht, nicht zwei. Das sagte uns Carina direkt bei der Begrüßung. Denn es war ja möglich, dass wir innerhalb von vier Tagen bis ins Finale für Stuttgart kamen. Wir brauchten ein Lied für die erste Runde, da konnten wir Dancing Queen nehmen. Dann brauchten wir noch eins für die zweite Runde, da hatten wir auch was vorbereitet. Aber was war mit dem Finale? Dafür hatten wir null. Nix. Nada. Aber ihr wolltet den Leuten vom Wettbewerb nichts davon verraten? Natürlich nicht. Wir waren doch nicht Lebensmädel. Vor dieser Tussi von der A-Klasse hätte ich niemals irgendwas zugegeben. Die hätten uns doch gleich gefressen.

Die restlichen Gruppen waren aber auch nicht ohne. Insgesamt acht Klassen hatten sie eingeladen. Wir sollten im KO-Verfahren antreten. Immer zwei Bands spielten darum, wer die Bessere ist. Die Gewinner kamen dann in die nächste Runde und so weiter. Die erste Runde mit allen acht Bands war am Samstag. Am Sonntag war die zweite Runde, wo nur noch vier Antarten. Am Dienstag kam dann das Finale. mit den Siegern auf Runde 2. Alle Verlierer saßen dann nur noch im Publikum und stunden ab. In der ersten Runde sollten wir gegen die Gruppe Handkisses antreten, die sogar extra eine Choreo studiert hatte. Alle 25 Leute aus der Klasse und die waren sowas von gut. So mit weißen Handschuhen und schwarzen Klamotten vor schwarzem Hintergrund und so. Wir hatten denen mal Proben zugesehen. Die Bewegungen waren alle exakt auf den Punkt. Die mussten ewig dafür geübt haben.

Für Maral war sofort klar. Okay, wir fliegen gleich in der ersten Runde raus. Gegen die können wir einpacken. Sie ist positiv. Dann brauchen wir wenigstens keine dritte Nummer, sagte Hugo. Wir fahren am Sonntag wieder heim und gehen am Montag ganz normal in die Schule. Nee, niemand fährt nach Hause. Wir müssen bleiben bis zum Feiertag am Dienstag. Dann ist Finale. Sagte Mara. Habt ihr nicht zugehört bei Carina? Nee, das hatte ich nicht, denn ich hatte mich nochmal mit der Schnöpfe von der A-Klasse angelegt. Die hatte nämlich die Nase gerumpft über die Kostüme, die wir bei der Probe anhatten. Sie deutete auf die Samthose von Idris und Yoshi und auf die uralten Schuhen mit den hohen Sohlen.

Darin wollt ihr auftreten. Affekt betonte sie jede Silbe, so dass ich ihr am liebsten mein Sandwich in das Gesicht geklatscht hätte. Könnte ich nicht vom guten Aussehen ab, knurrte ich. Na, das mit dem Können würde ich bei euch mal bezweifeln, sagte sie. Sie drehte sich arrogant um und ließ mich stehen. Ich blickte in die Gesichter von Babagold. Und dann sah ich, das dachte nicht nur die Tussi, sondern das dachte auch die ganze Band. Idris und Joshi zur Bitten verlegend an ihren Hosen rum. Ey, Moment mal, wir konnten doch nicht einfach aufgeben. Hey, Textmacher, sagte ich und knüpfte Hugo in die Seite. Mach mal eine Ansage. Danke, Bendix und Samuel. Das war spannend. Und jetzt haben wir das große Glück, dass die Autorin Anja Janotter sich für uns Zeit genommen hat, ein Interview zu führen.

Also wir sind froh, dass Sie sich die Zeit genommen haben und ich denke, wir könnten dann direkt anfangen. Wie lange hast du gebraucht, um das Buch zu schreiben? Das ist natürlich unterschiedlich. Also wenn ich jetzt ein Buch von dieser Dicke schreibe, das ja eher schmal ist und nicht so eine Schinkenscheibe, dann brauche ich dafür nicht so lange. Also das sind irgendwie sechs bis acht Wochen. Wenn ich jetzt ein dickeres Buch schreibe, also das dickste von mir hat 325 Seiten, dann kann es schon mal ein halbes Jahr dauern. Also warum haben Sie die ABBA-Songs gewählt? Ha! Man steckt ja als Autorin immer so ein bisschen was von sich selber in diese Bücherei. Und als ich so in der gleichen Alterstufe war, war ich der weltgrößte ABBA-Fan. Also in meinen Lesungen habe ich auch irgendwie Perücken, also so richtige ABBA-Perücken, Diese blonde, lange Perücke von der Agneta, die nehme ich dann immer mit. Und ich bin also wirklich weltgrößter ABBA-Fan und deswegen mussten es diese Songs sein. Und die allermeisten kennen es sogar noch. Meistens frage ich, ob die Leute ABBA kennen. Ihr doch auch, oder? Ja. Also. Ja, unsere Lehrerin war ein.

Denk ich mir. Was hat dich inspiriert, das Buch zu schreiben? Ihr seht da hinten die zwei anderen Bücher, die es in der gleichen Reihe gibt. Die Nacht in der Schule, Klassenfahrt außer Kontrolle. Und da gab es schon zwei Bücher, also mit Schulabenteuern. Und die sind alle miteinander verbunden. Das sind alles Parallelklassen. Ich wollte eine Geschichte haben von den Underdogs, von den Außenseitern quasi zu den Stars. Und da ist so ein Musikwettbewerb natürlich genau richtig. Wie bist du auf die Idee gekommen, eine Autorin zu werden? Ah, ich schreibe schon mindestens so lange, wie ihr alt seid. Also ich habe bestimmt schon mit zehn Jahren angefangen zu schreiben. Auf so einer alten Schreibmaschine. Und weil wir im Ausland waren, hatte diese Schreibmaschine keine Üs und S, sondern nur Ui und so. Und ich habe da schon angefangen zu schreiben, so mit zehn. Und habe fünf solche Packen Bücher geschrieben damals, so zwischen zehn und 16. Und habe dann aber aufgehört, weil meine Mutter zu mir gesagt hat, Kind, vom Schreiben wirst du nicht reich. Und deswegen habe ich ganz lange als Journalistin gearbeitet.

Habe dann erst wieder angefangen, für meine Tochter zu schreiben, die eine Rechtschreibschwäche hat. Und das erste Buch, das vor jetzt genau zehn Jahren erschienen ist, hieß Links Lesestärke. Und dann habe ich nicht wieder aufgehört. Warum haben Sie gewählt, das Buch wie ein Interview zu schreiben? Kennt ihr diese Sendungen im Fernsehen, diese Bandinterviews, wie wir damals berühmt wurden, von unserem ersten Auftritt in irgendeiner Kascheme bis irgendwo später? Ja, deswegen wollte ich das so als Interview haben, wie eine ganz große Rockband, die quasi erzählt, wie sie berühmt geworden ist. Hast du eigentlich noch einen Tipp, für die, die vielleicht auch gerne ein Buch schreiben wollen? Bleibt ganz nah dran an euren Figuren. Ganz, ganz wichtig, eure Figur, eure Helden, Heldinnen sind die, die euch durch die Geschichte leiten. und guckt nur mit deren Augen und fühlt mit deren Händen, hört mit deren Ohren. Das ist, glaube ich, das Wichtigste, weil man dann den Leser mitnimmt, die Figur zu verstehen und die Leserin. Und hast du andere Bücher-Alarme mitgewirkt? Ja, ich habe mittlerweile 18 Bücher geschrieben.

15 davon könnt ihr schon kaufen. Also das ist das 15. Das 16. erscheint jetzt irgendwann im Juli. Und ich habe auch noch an zwei Büchern mitgeschrieben, wo ganz viele Autorinnen und Autoren dabei waren. Warum ist das Hauptthema eigentlich Musik? A, macht es mir Spaß, selber Musik zu machen. Also ich spiele Klavier. Aber zum anderen auch, es ist natürlich so ein toller Wettbewerb, wo wirklich man auch zeigen kann, wie wenig Ahnung von Musikspielen die Helden hier in diesem Buch haben. Die machen ja einfach nur ein YouTube-Video und starten damit durch. Und das ist eigentlich ganz witzig, glaube ich. Also das hat so ein bisschen was auch von European Song Contest und sowas Und das fand ich ganz lustig, um diese Umgebung spielen zu lassen. Und irgendwie auch cool, dass die Außenseiter als letztes cool dastehen.

Das stimmt. Welche Stellen in der coolsten Klasse des Planeten magst du am liebsten? Ich glaube wirklich eher den Schluss. Ich mag den Schluss am meisten. Auch wo dann quasi alle verzweifeln und vor dem Klo sitzen und irgendwie alles Mist und das kriegen wir nie und nimmer hin. Und wo es sich plötzlich aber trotzdem alles zum Guten auflöst und sie merken, dass da ganz jemand anders die Fäden gezogen hat. Hat es einen Grund, dass sie nicht so viel Geld haben und manche auch richtig viel da haben? Es sollte einen Unterschied darstellen. Und damit quasi die Klasse es auch wirklich, wirklich schwer hat. Wenn man eine gute Geschichte schreibt, wenn jemand Schwierigkeiten hat, dann muss man meistens noch eins drauf tun und noch eins drauf tun und noch eins drauf geben. Damit es spannend bleibt natürlich für die Leserinnen und Leser und damit es hinterher ein ganz tolles, großes Ende ergibt. Danke, dass Sie uns hier die Fragen beantwortet haben. Wir hoffen, Sie haben noch einen schönen Tag. Das ist Liebe von euch. Vielen Dank.

Danke, Elena, Elli, Cecilia und Ruhne, dass ihr das Interview für uns gemacht habt. Und weiter geht's mit der Verabschiedung von Elias und Laura. Das war's dann auch mit dieser Folge von Bücher Alarm. Das war's für den Podcast. Danke, dass ihr heute wieder eingeschaltet habt. Wir sehen's. Tschüss.

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