Wir sind hier in der Buchhandlung und neben mir sitzt Katja. Ja, bei mir sind ja immer ganz viele Klassen in der Buchhandlung, weil ich echt ganz viel und ganz gerne Leseförderung mache. Und als ich vom Bücheralarm gehört habe, dachte ich mir, hey, das ist mal was anderes und das möchte ich mit einer Gruppe ins Leben rufen bei uns.

Music.

Hallo und herzlich willkommen. Ich bin Angelia aus der Kreuzberg Realschule in Burklengfeld. Wir sind 15 Kinder aus den 5. Klassen und wollen euch heute von dem Buch Die Stadt der bösen Tiere erzählen. Ich komme aus den Team-Moderationen. Mit dabei sind Mia und Amelie. Das Besondere an unserer Schule ist, dass es viele unterschiedliche und coole Ausflüge gemacht werden. Eigentlich hätten wir heute Wandertag, aber zum Glück wurden wir ausgelost, um beim Bücher-Podcast mitzumachen. Und das finde ich viel cooler. Wir sind in der Buchhandlung am Rathaus. Die Buchhandlung ist in der Nähe von unserer Schule. Sie ist zwar klein, aber sehr schön und gemütlich. Und das Personal ist sehr nett und hilfsbereit. Drinnen sieht es sehr schön und ordentlich aus. Was besonders cool ist, wenn ein Buch nicht da ist, kann ich es bestellen und am nächsten Tag gleich abholen. Am liebsten bin ich im hinteren Teil von der Buchhandlung. Dort gibt es viele Kinder- und Jugendbücher, die ich gern mag. Wir haben ein paar spannende Vorlesestellen für euch und ein Interview mit der Autorin Gina Mayer, also bleibt dran.

Music.

Hallo, wir sind Hanna, Charlotte und Celia. Wir stellen euch heute das Buch Stadt der bösen Tiere, die Burg vor. Das ist Teil 1 und mittlerweile gibt es schon vier Bände. Das Buch wurde von der Autorin Gina Mayer geschrieben und die Bilder hat Clara Pfad gemalt. Es ist vom Ravensburger Verlag. Hier in Burg Lengfeld gibt es auch eine Burg, aber ich habe dort noch nie Tiere gesehen.

Ich beschreibe euch jetzt das Cover, das schon viel über das Buch verrät. Auf dem Cover kann man ein rostiges Schild erkennen, auf dem Stadt der bösen Tiere steht. Auf dem Schild sitzt eine blau-gelbe Eidechse, die auf Englisch Lizard heißt. Sie erinnert sehr an die Hauptperson aus dem Buch. Außerdem erkennt man ein großes Loch im Buchdeckel und wenn man es aufklappt, sieht man einen böse schauenden Tiger namens Saraj. Er hat zwei verschiedene Augenfarben und sieht etwas bedrohlich aus. Über die mit Moos bewachsenen Ziegel verlaufen rostig-goldene Rohre, die mit unzähligen Rädern versehen sind. Ich lese euch jetzt mal den Klappentext vor, dass ihr wisst, worum es in dem Buch geht. Die Burg, eine alte Fabrikanlage im Zentrum von Detroit, ist das geheime Reich des weißen Tigers Rush. Hier bildet er besondere Tiere und Menschen für sein Team aus. Sein letzter Neuzugang? Die Kickboxerin Lizard. Mit ihrer Hilfe will er die Welt zu einem besseren Ort machen. Aber kann sie ihm trauen?

Ich stelle euch jetzt die Hauptfiguren vor. Lizard ist die Neue in der Burg und sie ist ein Mensch. Lizard ist übrigens Englisch für Eidechse. Sir Rush ist der weiße Tiger, den man auch auf dem Körper sieht. Er ist außerdem der Chef von der Burg. Mr. Summerfield ist ein Kakadu mit gelbem Kopf und einem weißen Körper und er ist der Sprachlehrer von Lizard. Neville kennt Lizard aus dem Boxclub und da sie ihn vor kurzem vor dem ganzen Boxclub gedemütigt hat, will er sie jetzt fertig machen. Renz und Diego sind die Freunde von Neville, aber er behandelt sie eher als Untertan.

Tayo ist ein Junge, den Lizard schon so gegen Anfang des Buches in einer Bar trifft und er will sie zu den Geheiminseln holen. Die Geheiminseln sind die Gegenspieler oder Gegner der Burg. Lizards erste Aufgabe in der Burg besteht daraus, die Gedankensprache zu erlernen. Mithilfe der Gedankensprache kann sie dann mit allen auserwählten Lebewesen, das heißt Tier und Mensch, kommunizieren. Oh mega, ich würde die Gedankensprache auch so gerne beherrschen. So könnte ich mit meinen Freundinnen immer kommunizieren in der Schule, ohne Ärger zu kriegen. Du kannst dann höchstens für uns nicht aufpassen bestraft werden.

Hi, wir sind das Leseteam. Ich bin Sebastian. Und ich bin Andreas. Wir lesen heute die folgende Textstelle vor, weil sie besonders spannend ist. Ich würde sagen, dass ich jetzt direkt loslege. Renzo und Diego schlenderten ganz gemächlich um die Ecke. Sie mussten sich nicht beeilen. Sie hatten alle Zeit der Welt. Sie wussten ja, dass Lizard in der Falle saß. Soll ich sie mir vornehmen oder willst du sie, Renzo? fragte der kleinere der beiden. Zumindest wusste Lizard jetzt, wer von ihnen wer war. Nicht, dass sie das irgendwie weiterbrachte. Überlass sie mir. Renzo leckte sich die Lippen. Weg mit euch, platz da. Und nun wog Neville um die Ecke. Die rechte Hand, die Lizard ihm gebrochen hatte, hing kraftlos nach unten. Aber er hatte ja noch seine linke und zwei muskulöse Beine. So leicht kommt sie mir dieses Mal nicht davon. Dieser Mist kann meinst du ernst? Plötzlich hatte Lizard die krächzende Stimme wieder im Kopf. Und dann sah sie die Möwe, die schräg über ihr in einer Dachrinne hockte. Ihr leicht gebogener gelber Schnabel mit dem roten Fleck an der Spitze glänzt wie eine Messerklinge.

»Der will dich fertig machen.« »Was willst du denn schon wieder hier?« Lizard warf wütend den Kopf in den Nacken. »Verzieh dich, hau ab.« Neville spuckte verächtlich aus. »Das hättest du wohl gerne.« Seine Freunde lachten.

Keiner der drei beachtete die Möwe. Sie schien sie gar nicht zur Kenntnis zu nehmen. »Bin auf deiner Seite.« krächtste der große Vogel. »Und deine einzige Chance, wenn ich das mal so sagen darf.« Neville straffte die Schultern. Er machte sich bereit zum Angriff. Die Möwe hatte recht. Neville und sein Gefolge würden Hackfleisch aus Lizard machen. Sie hatte den King gedemütigt. Darauf stand eine schwere Strafe. Was immer die Möwe im Schilde führte, sie war ihre letzte Chance. Auf mein Kommando rennst du einfach an ihm vorbei, sagte die Stimme in ihrem Kopf. Alles klar, erwiderte Lizard, den Blick fest auf Neville gerichtet. Aus dem Augenwinkel sah sie, wie die Möwe sich von der Regenrinne abstieß. Zwei schnelle Flügelschläge, dann schoss sie wie ein Pfeil auf Neville zu. Lauf, Lizard, gelte ihre Stimme in Lizards Kopf. Lauf so schnell du kannst. Lizard raste los und im Rennen sah sie, wie die Möwe Neville attackierte. Der spitze Möwenschnabel hackte nach seinen Augen. Er zog mit einem entsetzten Aufschrei den Kopf ein und schützte sein Gesicht mit den Armen. Was will das verdammte Mistvieh? Hörte Lizard Diego brüllen. Dann bog sie um die Ecke. Sie haut ab!

Nevels Stimme war schrill vor Panik. Lauft ihr nach! Schnappt sie euch! Lizard gab alles. Sie sprintete bis zum Ende des Weges. Dann bog sie auf die enge Straße ein. Auf dieser Strecke gab es kein Versteck. Das wusste sie, weil sie auf diesen Weg hergekommen war. Aber es brachte ohnehin nichts, sich zu verstecken. Der King und seine Jungs kannten sich hier offensichtlich viel besser aus. Sie hätten sie im Nu aufgespürt. Wenn sie es nicht schaffte, ihre Verfolger abzuhängen, war sie geliefert. Lizards Lunge brannte, ihr Schädel dröhnte, das linke Auge war zwischen zugespollen. Es brannte höllisch. Dahinten hielt gerade ein Bus an einer Haltestelle. Die Schritte ihrer Verfolger kamen stetig näher. Als Lizard einen Blick über die Schulter warf, sah sie, dass Renzo sie fast erreicht hatte. Schon streckte Renzo die Hand nach ihr aus. Du kriegst mich nicht, dachte Lizard. Lauf doch schnell, du kannst, hörte Lizard die Möwe wieder krächzen. Sie zwang ihre Beine, das Tempo weiter zu beschleunigen. Der Bus war jetzt nur noch wenige Meter von ihr entfernt. Im letzten Moment warf Lizard sich ins Innere des Fahrzeugs.

Wir sind Mona und Ben und haben Fragen an Gina Meyer gestellt. Da sie oft magische Geschichten schreiben, wollen wir wissen, ob sie an Magie glauben. Natürlich glaube ich an Magie und mir passieren oft magische Dinge. Ich habe kürzlich von einem Bekannten geträumt. Das war nicht mal ein Freund. Ich habe den vor sieben Jahren kennengelernt und mochte ihn echt gerne. Und dann ist er wieder aus meinem Leben verschwunden, wie das manchmal eben so ist mit Menschen, dass man sich begegnet und dann wieder den Kontakt verliert. Aber ja, dann habe ich von ihm geträumt und einen Tag später habe ich erfahren, dass er kürzlich gestorben ist. Und ich fand das so traurig, denn das war noch ein junger Mann. Ich war wirklich traurig, aber ich fand es auch tröstlich, weil ich dachte, vielleicht war es so ein Gruß, den er mir noch geschickt hat mit diesem Traum. Ja, das ist für mich Magie.

Iksos, möchten wir wissen, wie Sie gelernt haben, Geschichten zu schreiben? Ja, Schreiben habe ich durch das Lesen gelernt. Ich lese ganz gerne und ganz viel Bücher und alles Mögliche, natürlich auch Sachen, die mich sonst texte, die mich interessieren. Und das inspiriert mich, das inspiriert mich zu Geschichten. Ich lese Bücher und schaue dabei, warum ich die gut finde und überlege, warum die so spannend sind und wie ich das auch hinkriegen kann. Und so lerne ich durch jedes Buch, das ich lese. Ich glaube, wenn man ein richtig guter Schriftsteller werden will, dann muss man ein Leser sein.

Haben Sie selbst ein Haustier oder was wäre Ihr Begleittier? Ich habe zurzeit kein Haustier. Und wenn ich mir ein Begleittier aussuchen könnte, dann würde ich vermutlich, es gibt so viele tolle Tiere, aber vermutlich würde ich mein Lieblingstier aussuchen, den Geier. Der ist ja auch auf dem Cover von dem vierten Band der Stadt der bösen Tiere drauf. Ein wunderschöner Geier.

Und der Geier, der da im Buch vorkommt, den finde ich auch besonders faszinierend. Ja, den hätte ich gerne als Begleittier. Jetzt erfahrt ihr, was unsere Begleittiere wären. Hallo, ich bin die Celia, bin elf Jahre alt und als Begleittier würde ich mir eine normale Katze wünschen, wenn ich Katzen einfach mag. Hallo, ich bin die Angelie und ich würde mir ein Hörnchen wünschen. Hallo, ich bin mir, ich bin elf und ich würde mir eine Katze wünschen. Hallo, ich bin Amelie und ich würde mir ein Reh wünschen. Hi, ich bin die Nele und ich würde mir als Begleit hier einen Hund aussuchen, weil Hunde sind süß. Hallo, ich bin die Charlotte und ich bin elf Jahre und als Begleit hier würde ich mir... Ein Vogel aussuchen. Hi, ich bin die Hannah und mein Lieblingstier ist ein Pinguin. Ich bin die Mona, ich habe einen Hund und dazu würde ich noch einen Tiger nehmen, weil ich finde die einfach toll. Hallo, ich bin der Ben, bin elf Jahre alt und mein Lieblingstier ist ein Hund. Hallo, ich bin Thomas, bin elf Jahre alt und ich würde mir einen Wolf wünschen. Hallo, ich bin Christian, bin elf Jahre alt und ich hätte als Begleittier gerne einen Wolf. Hallo, ich bin Eduard und bin zwölf Jahre alt und als Begleittier würde ich mir einen Hund wünschen, weil ich auch einen Hund habe.

Hallo, ich bin Elias. Ich bin elf Jahre alt und als Begleittier würde ich mir auch einen Hund wünschen, weil er süß ist. Hallo, ich bin Andreas. Ich würde mir als Begleittier eine Katze wünschen und ich bin elf Jahre alt. Hallo, ich bin Sebastian. Als Begleittier würde ich mir auch eine Katze wünschen, weil Katzen einfach coole Tiere sind. Hallo, ich bin die Katja, ich bin 47 Jahre alt und ich wünsche mir wie die meisten auch eine Katze als Begleittier. Ich habe nämlich so eine ganze Wilde daheim und ich glaube, die würde mich super beschützen. Hallo, ich bin die Frau Schneider, die Andrea Schneider und ich habe eine Katze zu Hause, die ich sehr, sehr mag, die Emmi, und würde mir als Begleittier aber einen Fuchs wünschen, weil der erstens sehr hübsch und dann auch noch sehr schlau ist.

Als letztes würden wir gerne wissen, was Sie gerne in Ihrer Freizeit machen. In meiner Freizeit mache ich ganz viele Dinge. Also wenn ich gerade nicht schreibe, dann lese ich natürlich sehr viel. Das mache ich total gerne. Aber ich mache auch echt gerne Sport, weil ich so viel am Schreibtisch sitze. Ich verrate, ich schwimme total gerne. Ich mache Yoga. Ich singe in einem Chor. Das macht mir auch ganz großen Spaß. Überhaupt singen und musizieren macht mir viel Spaß. Ja, und ich habe einen großen Garten und da arbeite ich auch richtig viel dran. Also ich habe echt eine Menge Hobbys und mir ist eigentlich nie langweilig.

Hi, wir haben für euch eine zweite Vorlesestelle vorbereitet. In der Zwischenzeit hat Lizard bemerkt, dass Saraj eigentlich böse ist und sie ist aus der Burg mit Hilfe von Tayo geflohen. Jetzt will sie auch noch Mr. Sommerfield retten, aber der ist unter einer Glaskuppel ganz oben in der Burg an einer Kette gefesselt. Der Lift kam mit einem leichten Ruck zum Stehen. Die Türen öffneten sich. Diesmal bemerkte Mr. Sommerfield sie sofort. Hast du den Schlüssel? Krechzte er laut und flatterte ein kleines Stück in die Höhe. Doch die Kette hielte ihn gleich wieder zurück in den Ring. Anstelle einer Antwort rannte Lyssa zu ihm und fischte gleichzeitig den Schlüssel aus der Tasche. Fast wäre ihr aus den Händen gefallen, die vor Aufregung zitterten. Hoffentlich passt er, murmelte sie. Mr. Summerfield senkte den Kopf weit nach unten und sah aufgeregt dabei zu, wie Lizard den Schlüssel in das Vorhängeschloss steckte. Er kleb mühelos hinein und die Sperre öffnete sich. Lizard nahm die Kette ab. Mr. Summerfield war frei.

Er spreizte die Flügel und drehte eine Runde durch das Zimmer. Ist das herrlich, ich fühle mich wie neu geboren. Ich muss wirklich sagen, wir sollten uns lieber beeilen, unterbrach Lizard den Kakadu. Hier kann jeden Augenblick jemand auftauchen. Sie rannte zu den Brettern, mit denen die Fenster vernagelt waren. Helfen Sie mir! Natürlich! Mr. Summerfield flatterte neben sie und begann eines der unteren Bretter mit Klauen und Schnabel zu bearbeiten. Sekunden später lösten sich die Nägel. Lizard riss das Brett aus der Verankerung und warf es zu Boden. Kühle Nachtluft drang durch die Öffnung in den Raum. Raus mit ihnen! flüsterte sie. Schnell, bevor die Wachen aufmerksam werden. Was ist mit dir? Mr. Sommerfiel trat nervös von einem Fuß auf den anderen. Du bist ein Mensch, du kannst nicht fliegen. Ich weiß, aber ich komme schon klar. Sie schob den Kakadu mit beiden Händen in Richtung Öffnung. Los jetzt! Er trippelte noch einen Moment unschlüsselig hin und her. Dann breitete er die Schwingen aus und schwebte hinaus in die Dunkelheit. Die Freude dauerte nicht lange.

Hinter ihr erklang nämlich ein leises Rattern. Der Fahrstuhl hatte sich in Bewegung gesetzt und fuhr nach unten. Lizard war sich ziemlich sicher, dass er gleich wieder nach oben steigen würde, dass er dann nicht mehr leer wäre. Es gab keinen Ausweg. Das Treppenhaus, das es früher im Turm gegeben hatte, war unbenutzbar und der Lift war weg. Blizzard war genauso gefangen, wie eben noch Mr. Summerfield. Das Rattern wurde lauter und der Aufzug kam wieder nach oben. Ob es irgendeine Chance gab, Leif zu überzeugen, dass er sie nicht an Syrash auslieferte, sie bezweifelte es. Ein lauter Knall am Fenster ließ sie zusammenfahren. Jemand hatte ein weiteres Brett aus seiner Verankerung gerissen. Zwei große dunkle Hände schoben sich ins Innere des Zimmers.

Nun erschien ein mächtiger Schädel mit einem breiten Maul in der vergrößerten Öffnung. Hi, sagte Tyson, fläschte die Zähne. Worauf wartest du noch? Raus mit dir! Unterhalb der Fensterfonds gab es einen Sims, der über die gesamte Breite der Gebäudewand verlief. Auf diesem schmalen Vorsprung stand Tyson und darauf balancierte jetzt doch Lissard. Sie starrte wie gebannt auf den Fluss, der viele Meter und die an dem Gebäude vorbeifloss. Das schwarze Wasser glänzte im Mondlicht. Es schien an ihr zu ziehen wie ein gigantischer Magnet an einer Nähenadel.

Nicht nach unten schauen, erklang plötzlich Tayos Stimme. Sieh mich an! Und da erst merkte Lissard, dass er auf ihrer rechten Seite aufgetaucht war und direkt neben mir stand. Verdammter Mist, wisperte Tyson. Und dann roch auch sie den Raubtiergeruch. Zawar stand oben im Turmzimmer. Sie sind weg, rollte seine tiefe, wütende Stimme in Lissards Kopf. Du hast sie entkommen lassen, du bescheuerter Idiot. Ich weiß gar nicht, wie sie es geschafft haben, in die Burg zu gelangen. Live-Stimme klang so dünn und weinerlich, dass Lissard sie fast nicht wiedererkannte. Sie hatte doch keinen Code. Aber wo ist sie jetzt? Alle sind alarmiert. Wenn sie den Aufzug nach unten genommen hätte, hätte sie bestimmt jemand gesehen. »Die ist aus dem Fenster geklettert und in den Fluss gesprungen«, sagte Wash. »Dann ist sie tot«, sagte Leif. »Sie kann nicht schwimmen.« Lissard sah, wie sich Tayos Augen weiteten. Die Information war neu für ihn. »Vielleicht«, sagte Zerwash langsam und lauernd, »ist sie ja noch hier?« Tayo griff nach Lissards Hand. Er zog sie dicht an seine Seite. In demselben Moment tauchte neben ihr in der Fensteröffnung der Tigerkopf auf. Sie hätte fast geschrien, als sie die verschiedenen farbigen Augen der Raubkatze im Mondlicht glitzern sah. Da bist du ja, Lissart, schnurrte Zervasch sanft. Was für eine freudige Überraschung.

Sein Maul öffnete sich, als ob er lachte. Die scharfen Zähne glänzten gelblich. Alle waren zur Turmspitze, hol sie rein. Die sind in ein paar Sekunden bei uns, flüsterte Tyson. Wir müssen hier weg. Vertraust du mir? fragte Tayo mit seiner normalen Stimme. Ob sie Teil wirklich vertraut und ob sie wirklich bringt, das müsst ihr selber lesen. Und natürlich könnt ihr die Bücher auch hier in der Buchhandlung am Rathaus kaufen. Ich kauf mir jetzt auch noch gleich den zweiten Teil.

Hallo, wir sind Elias, Eduard und Nele. Wir stellen euch heute die Buchbewertung zu dem Buch Stadt der bösen Tiere vor. Also ich finde das Buch sehr gut. Es ist sehr spannend und man hat wirklich den Ansporn, dass man auf die nächste Seite kommt. Also mich hat sehr überrascht, dass Sir Rush dann doch noch böse war oder halt, dass er böse ist. Also ich finde das Buch auch sehr spannend. Also mein Lieblingsfigur ist Lyssa. Wenn ich das bewerten würde, würde ich von 1 bis 10 in 9,5 geben. Ich finde das Buch auch sehr cool. Ich empfehle es auch an Leute, die nicht so gerne lesen weiter, weil es gibt ja nicht so viele Bilder in dem Buch. Aber man kann sich die Bilder sehr gut im Kopf vorstellen. Und ich würde dem Buch von 1 bis 10 auch eine 9,5 geben. Und ich würde eine 10 von 10 geben, weil es einfach auch mein Lieblingsbuch ist.

Schon vorbei? Wir haben gemeinsam Stadt der bösen Tiere, die Burg von Chinna Maya gelesen. Ein fesselndes Abenteuer, das uns tief in eine düstere und mysteriöse Welt entführt hat. Die Geschichte rund um Lizard, die mutige und entschlossene Hauptfigur, hat uns richtig mitgerissen. In einer Stadt, die von dunklen Geheimnissen und bedrohlichen Mächten beherrscht wird, muss Lizard ihre eigenen Ängste überwinden und sich einem gefährlichen Abenteuer stellen. Es gibt immer neue Wendungen, die uns überraschen und immer an den Rand der Spannung treiben. Besonders die Atmosphäre der Burg und die geheime Kräfte, die dort wirken, haben das Buch besonders gemacht.

Wie hat euch das Podcast-Projekt gefallen? Habt ihr die Diskussion und die Geschichte spannend gefunden? Es war auf jeden Fall toll, das Buch gemeinsam zu entdecken und über die verschiedenen Themen und Charaktere nachzudenken. Vielleicht habt ihr ja auch neuere Perspektiven auf die Geschichten bekommen oder Lust bekommen, noch tiefer in die Welt von Stadt der bösen Tiere einzutauchen. Ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß wie wir. Bevor wir uns jetzt verabschieden, noch eine kleine Empfehlung. Wenn ihr genauso fasziniert von der Geschichte seid wie wir, dann schaut doch mal in der Buchhandlung am Rathaus in Burg Lengenfeld vorbei. Dort gibt es nicht nur Stadt der bösen Tiere, sondern auch viele andere spannende Bücher, die euch in andere neue Welten entführen. Vielleicht entdeckt ihr ein neues Lieblingsbuch. Danke, dass ihr uns auf dieser Reise begleitet habt. Es war ein riesiger Spaß, diese Geschichte mit euch zu teilen. Wir freuen uns, wenn ihr auch beim nächsten Abenteuer wieder dabei seid. Bis dahin, bleibt neugierig und bis bald.

Music.