Nach der längsten Reise meines Lebens kann ich dich heute mit gutem Gewissen zu einer gemütlichen, überschaubaren Reise im Besenwagen willkommen heißen. Wir schwelgen durch Eindrücke aus Australien und der Lombardei und schauen, wo sich die prominenten Fahrer nächstes Jahr zu neuen Ufern aufmachen. Deine Kapitäne sind heute wieder nur zwei, das mit der anderen Seite der Welt, das müssen wir nochmal besser üben. Mein Name ist Bastian Marx. Und meiner Andi Stauf. Und wir hoffen, dass es Paul Voss gut geht. Andi hat schon gesagt, ich muss hier zu Beginn der Aufnahme einmal mein T-Shirt zeigen, dass man nicht denkt, ich bin ins Magerlager abgedriftet. Das ist jetzt auch nur für die Leute interessant, die es mit Video gucken. Ja, können Sie sich das jetzt nochmal angucken. Vielleicht sieht man es ja schon auf dem Thumbnail auf YouTube. Der zweite Gedanke, der mir dazu kam, ist, dass du jetzt auch Team-USA-Fan bist, nachdem jetzt auch bei Lombardia wieder, eine Attacke fast schon in Team-Formation gestartet sind. Ich kann es nicht ganz verfolgen. Ich war ja in Australien, wer es nicht mitbekommen hat. Also Paul ist da noch, der macht jetzt, Paul hat jetzt Off-Season für eine Woche im Jahr ungefähr oder zwei. Er hat nochmal ganz klar gemacht, mit 40 darf man es auf keinen Fall zu lange machen, weil sonst braucht man ein halbes Jahr, bis man wieder zurück in Form ist. Paul was on fire, wie immer. Radsport ist sein Leben, macht jetzt ein bisschen Urlaub noch in Australien, und kommt dann wieder zurück und fängt wieder an zu trainieren. Denn er hat erneut, wenn er nicht schon genug Blut geleckt hatte, hat er wieder Blut geleckt, weil er gesehen hat, dass er nicht weit weg von einer Medaille, wenn nicht sogar dem Sieg bei der Gravel-WM war. Es war verrückt. Es war ein geiles Rennen. Es hat das versprochen, was man erwartet hat, nämlich, dass die Gravel-Fahrer eine Rolle spielen können. Und wer es nicht gesehen hat, es kam eine Vierer-Spitzengruppe an. Also es waren eigentlich so zum Schluss noch neun übrig. An einem der letzten Kicker haben sich vier abgesetzt. Und Paul hat den Sprint der Fünfer-Gruppe dahinten sieben Sekunden hinter der Vierer-Gruppe davor gewonnen. Und Paul, wer ihn kennt, der kann am Ende eines harten Rennens noch relativ gut sprinten. und wenn er da den Anschluss gehabt hätte, hätte man nicht gewusst, was passiert wäre. Ja, ja. Ja, ich glaube, Paul hat dazu ja auch jetzt gerade noch eine Folge aufgenommen, direkt nach dem Rennen. Die kann man sich an der Stelle jetzt dann nochmal anhören. Gravel, Folge 13, glaube ich. Besenwagen Gravel. Mit direkten Einblicken nochmal von Paul. Ich habe das Ergebnis gesehen, habe mich natürlich gefreut. Auf der anderen Seite dachte ich mir so, er hätte ja eigentlich auch, eigentlich kann Paul ja auch schon eine Altersklasse drüber starten. Also nicht bei der Elite, sondern in seiner Altersklasse. Und da werden laufend Ex-Profis. Da hätte er wahrscheinlich umso bessere Chancen, dann doch nochmal irgendwann so ein Trikot zu gewinnen. Aber ich glaube, er ist immer noch auf einem guten Niveau. Und ich denke, da wird es jetzt noch so lange, wie es geht, eben in der Elite-Klasse versuchen. Es war GCN bei uns im Haus zu Besuch und hat so einen kleinen Beitrag über unsere Fahrräder gemacht. Und dann ist so eine Unterhaltung entstanden zwischen Simon Richardson und Paul. Und wir waren so draußen im Garten und er meinte so, ja Paul, du bist eigentlich wirklich der Held der 40-Jährigen. Das ist ja wirklich, wir müssen eine Episode mit dir machen. Alle 40-Jährigen der Welt wollen so sein wie du. Ja, mal gucken. Vielleicht kommt das demnächst auf GCN International. Wäre ganz nice. Ich kann auch mal so einen kleinen Australien-Rap-Up aus meiner Perspektive geben. Ich war da noch nie gewesen. Bodenständiges Reisen mit Bastian Marx. Wir haben nicht viel gesehen. Wir sind dann nach Perth geflogen und waren da so 200 Kilometer südlich. Es war der Hund begraben, aber es war geil. Also es war nicht viel los. Sehr viele Kängurus, sehr viele Emus sind durch die Gegend gerannt. Ich habe keine schlimme Spinne gesehen, also sehr froh darüber gewesen. Es war wettertechnisch tatsächlich eher Opening Weekend da. Also so ein bisschen hauptsächlich Regen von der Seite, Sprühregen von der Seite. Und als wir abgereist sind am Montag, wurde es dann grandios geiles Wetter. Und dann meinte noch jemand, ja jetzt kommt das Ungeziefer raus. Habe ich gedacht, okay, ist auch ein guter Zeitpunkt jetzt abzuhauen. Dann waren wir noch einen Tag in Perth, wo ich mir dieses T-Shirt gezogen habe und ich dachte so insgesamt, es ist echt ähnlich vom Eindruck her optisch wie USA. Nur, dass alles umgekehrt ist, wegen Linksverkehr und dass ich keine Angst habe, erschossen zu werden, dafür aber halt von Spinnen oder anderen Tieren angegriffen zu werden. Also ein Tod musste sterben, das ist mein Fazit. An dieser Sache. Ich fand auf jeden Fall, war ein angenehmes Land, sehr nette Leute, gutes Essen, war nice. Dann besser Europa. Ja, es ist halt so viel mehr los hier irgendwie. Das ist halt so ein bisschen der Tod, den du hier sterben musst. Hier wirst du halt dann vom Auto theoretisch angefahren beim Training. Vielleicht. Aber apropos Training, ich hoffe, dass ich jetzt bald mal wieder mehr zum Radfahren komme, weil immer wenn die Sonne so ein bisschen tiefer steht im Jahr, dann kriege ich ja so richtige FOMO fast schon. Ich bin ja nicht so der, ich fahre im Sommer echt nicht so gerne Rad. Also eigentlich eher immer Frühjahr oder Herbst und jetzt habe ich schon eigentlich Bock, noch ein paar Tage viel zu tun und dann hoffe ich mal, wenn die meisten so in die Offsiegel gehen, dass ich da wieder ein bisschen mehr fahren kann. Ja, let's go. Ist ja auch perfektes Wetter gerade, so kannst du gut so einschätzen, ne, Dreiviertel bis Siebenachtel Hose, ist jetzt eigentlich immer je nachdem ganz passend. War nicht Fünf-Sechstel bei Gonzo? Also ich glaube 5 Sechstel war. Kann ich jetzt zum ersten Mal anziehen, habe ich im Schrank. Man kann das ja auch mit Beinlingen oder Knielingen so ein bisschen anpassen, je nachdem so wie der Wind steht, wie die Temperaturen sich im Kommabereich bewegen. Und ob es nass oder trocken ist, ist auch noch wichtig. Wir wollten hier noch einen kleinen Teaser fahren. Ich hoffe, nach anderthalb Jahren Produktionszeit, wie es bei uns bei manchen Projekten traditionell so ist, kommt nächste Woche hoffentlich die Bikefitting-Folge raus. Wir hatten uns irgendwann mal überlegt, jeder macht sein Steckenpferd mal zu einer Besenwagen-Folge und bei mir ist das eben Bikefitting. Bei dir wär's Scouting und bei Paul wär's Training. Ich bin gespannt, ob ihr dann auch was macht jetzt demnächst Mal oder das mal anfangt. Ich hab's, ja, es hat ein bisschen länger gedauert als erwartet, aber, Es ist auf der Zielgeraden, sagte die Redaktion gestern. Ich glaube, alle Einsprecher sind jetzt drin. Und ich hoffe, wir haben da was sehr Erhellendes und vielleicht auch Verwirrendes dann rausgehauen. Ich glaube, für jeden, den das Thema interessiert, wird das eine sehr spannende Folge werden. Ein paar Bike-Fitter natürlich drin. Anton Schiffer ist drin, der einen Kurbellengentest gefahren ist letzten Winter, bevor er Profi geworden ist. Und ich versuche auf jeden Fall, kleine Fazits zu geben, zu den wichtigsten Einstellmöglichkeiten und Anbaupunkten am Fahrrad. Und ich denke, es werden sehr viele Fragen auch entstehen dadurch. Und ich kann dann schon mal sagen, ich sage das dann auch in der Einleitung und im Outro der Folge. Schick das ein per E-Mail oder auch per Voicemail oder was auch immer. Ich sammle das und dann machen wir da noch mal eine Feedback-Folge oder einen zweiten Teil irgendwann. Ja. Ja, ich weiß nicht, ob Training jetzt noch das passende Thema für Paul ist oder einfach Longevity. Ja, das ist ein guter Punkt. Das ist ein sehr guter Punkt, ja. Also die Folge sollte nächste Woche kommen. Ist ja immer gut nach der Saison, ist vor der Saison. Wer sich jetzt schon vielleicht Gedanken damit macht, mal an seiner Position rumzuschrauben, dem kann man die Folge auf jeden Fall empfehlen. Und ja, die Song ist auch eigentlich vorbei, also auch die Straßensaison. Ich glaube, da könnten wir dann auch in den Folgen danach mal so ein bisschen Rückblicke geben und schauen, wie es bei den Rankings steht. Das haben wir auch schon länger angekündigt, aber es macht ja auch Sinn, Ende der Saison mal zu gucken, okay, wie ist jetzt eigentlich die Lage und bis dahin werden ja wahrscheinlich auch noch ein paar News da sein oder nicht. Es ist jetzt auch immer so die Zeit im Oktober, wo die UCI von den Teams die ganzen Dokumente, Unterlagen, Bankbürgschaften etc. Einfordert und wir wissen ja, dass auch bei den Finanzen der Teams nicht alle so im grünen Bereich operieren. Es bleibt spannend und ja, dazu einfach dann im nächsten Monat schon fast, würde ich sagen. In den nächsten Folgen. Ich habe mir gesondert davon, dass du mir das heute erzählt hast, dass wir das machen sollten mit Rückblicken und so weiter, hatte ich mir schon ein paar Highlights auch aufgeschrieben aus dieser Saison. Also es sind ja so ein paar, wirklich, es war eigentlich eine ganz coole Saison. Es sind ja auch so ein paar, klar, Pogacar hat vieles abgeschossen, aber so ein paar Leute haben ein Rennen gewonnen, wo es sehr emotional war und wo man es vielleicht nicht erwartet hätte. Habe ich mich schon nochmal schon irgendwie auch eigenständig zurückerinnert und mir da ein paar Sachen aufgeschrieben, also Also November wird jetzt der Rückblickmonat. Ja, bevor wir, also ich denke mal, das folgende Highlight, beziehungsweise das, was am hauptsächlichsten passiert ist, war die Lombardei-Rundfahrt, zu der wir kommen können. Aber vielleicht knüpfen wir direkt da an, wo du gerade meintest, manche Teams operieren finanziell nicht ganz im grünen Bereich. Ich habe mir mitgenommen, dass du am Montag zu einem Team fährst, was im grünen Bereich operiert. Im hellgrünen. Im hellgrünen. Weiß ich nicht. Was unter dem Strich bei rauskommt, ist ja dann immer noch die andere Frage. Aber ausgeben können die gerade ganz gut. Money in the Bank ist auf jeden Fall vorhanden. Und wir haben uns so ein paar Wechsel aufgeschrieben, die jetzt offiziell geworden sind. Und zwei davon haben mit diesem Team zu tun. Also Ciccone geht weg von Lidl-Trek und Ghana geht hin. Und du hast schon gesagt, ihr seid als Agentur Montag eingeladen, wahrscheinlich nicht als Einzige. Doch. Ja? Okay. Ja, am Montag geht es für mich nach Neckarsulm und da werde ich dann vielleicht mal so ein paar Insights mitbringen können in die nächsten Folgen, wenn das dann nicht alles unter Verschluss bleiben soll, was ich da höre. Ich meine, wir vertreten halt mit Mats den gleich mal größten Star der Mannschaft, und deswegen werden wir da nochmal hingehen und uns da auch nochmal erklären lassen, wie diese ganzen Transfers zustande gekommen sind, was geplant ist, also es ist ja glaube ich kein Geheimnis, dass auch Lidl Track in Zukunft irgendwann mal die Tour de France gewinnen will, man hat da ja natürlich schon viele GC-Fahrer beziehungsweise bergfeste fahrer verpflichtet, wir haben in den letzten folgen darüber gesprochen dass da ja so ein bisschen unklar ist welches wer da jetzt absolute leader sein wird und viele fahrer auf einem ähnlichen niveau sind, es hat schon so ein bisschen was von ue eben ue ohne pogacar so ein bisschen also du hast natürlich ayuso der denke ich mal vom potenzial, schon erstmal der größte GC-Fahrer sein könnte. Dann hast du jetzt aber mit Felix Gall schon einen, der das auch bewiesen hat. Und danach hast du halt so viele Fahrer auf einem ähnlich guten Niveau. Und das hat man bei UAE ja auch so ein bisschen. Also du hast ja mit Pogacar den natürlich, der nochmal eine Stufe drüber steht. Dann hast du eigentlich einen, Del Toro, der dann so als Nachfolger schon bereitstehen würde. Und eine Menge andere Fahrer, die ja auch ihr eigenes Anrecht hätten, auf Ergebnis wahren zu können. Weil sonst gibt es ja auch viel Kritik, sage ich mal, an der Transferpolitik aktuell. Patrick Lefere hat sich ja auch dazu zu Wort gemeldet in seiner Kolumne in der fräbischen Tageszeitung. Dem fehlt da so ein bisschen die Würze quasi. Er sagt halt, um ein gutes Teamgefüge zu haben, brauchst du halt auch eben die Helfer oder die reinen Helfer und das sieht er da jetzt nicht so. Auf der anderen Seite gab es auch immer Teams mit. Gutem Budget, die auch viele große Namen so untergeordnet bekommen haben. Also ich denke auch so an die Primetime von Team Sky, jetzt Ineos Grenadiers oder Ineos Net Company, wie sie jetzt heißen. Da hatte man auch viele Fahrer, die einfach durch ein gutes Gehalt zufriedengestellt worden sind. Ich denke, bei UAE, Emirates ist das ähnlich. Und vielleicht ist es ja bei Lidl Track so ein bisschen so der Fall. Man weiß ja auch nie, was mit den Fahrern so besprochen wurde in den Verhandlungen. Also vielleicht wusste der ein oder andere Fahrer, der schon mal ein gutes GC-Resultat hatte, dass er wahrscheinlich nicht so viele Chancen bekommen wird, sondern eher ein Helfer sein wird bei den ganz großen Rennen. Und ja, das ist jetzt trotzdem so ein bisschen das, was auf das Team zukommt, also ich meine der Kader, der liest sich ja wirklich runter wie Butter wenn man die Namen mal so durchgeht und daraus jetzt ein Team zu formen, ich glaube, das ist jetzt für Christian Niermann und Co, mit Andy Schleck noch da als Teammanager. Darf man nicht vergessen, dass Christian Niermann da eben jetzt auch ist, also ich traue ihm da schon viel zu, ehrlich gesagt. Also das Team wurde ja auch international in Frage gestellt, eigentlich alle davon, sowohl Christian Niermann als auch Andy Schleck, ob die dieser Aufgabe gewachsen sind, weil sie das auch noch nie so gemacht haben. Halte ich jetzt, gerade Christian Niermann, denke ich mal, ist jemand, der genau diese Aufgabe eigentlich gut bewältigen kann. Ja, ich frage mich, wie schnell das funktioniert, weil man hat ja eben nicht nur den Kader, nicht komplett ungekrempelt, sondern auch das Ganze drumherum. Also Sportschill-Leiter gehen und kommen neu, eben das Management, die Führungsebene des Teams komplett neu, auch viele administrative Positionen sind ersetzt worden, also da muss so viel zusammenkommen und das ist ja ein Riesenapparat. Also so ein Radsportteam ist ja jetzt nicht mehr nur 25 bis 30 Fahrer, sondern da geht es ja weiter. Die haben noch das Frauenteam, U23-Team, dahinter noch irgendwie angespannt jetzt ein Juniorenteam mit Basis in Neckarsulm auch und da drumherum kommen noch viele, viele Angestellte. Also das sind mit Sicherheit mindestens 150 Personen und viele davon jetzt ganz neu und da muss man natürlich das alles irgendwie unter einen Hut bringen. Das ist, glaube ich, eine Riesenaufgabe und ja, die Erwartungshaltung, sage ich mal, ist jetzt nicht gerade, gesunken mit den ganzen Transfers, vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung, aber dahinter muss halt auch noch alles zusammenwachsen und das ist, glaube ich, nicht so einfach. Am Ende erinnert mich das Ganze auch so ein bisschen an Bora vor drei, vier Jahren, vielleicht auch letztes Jahr noch, die auch so ein bisschen so eine Transferpolitik hatten. Dass sie einfach irgendwie Leute eingekauft haben, man wusste nicht so richtig, was die eigentlich machen sollen. Die hatten auch ganz viele so zweite Reihe Lieder. Und das hat auch eine Weile gedauert. Das ging auch am Anfang gar nicht auf. Ich weiß noch, dass man da auch Klassiker-Saisons gefahren ist, wo irgendwie gar nichts rausgekommen ist. Man auch nicht so viele Punkte erzielt hat, dann war fraglich, ob das mit Remco richtig war und am Ende sind die eben auch zweite der. Weltrangliste jetzt mit Abstand und haben eine extrem gute Saison und machen mittlerweile auch einen sehr guten Eindruck. Es braucht einfach ein paar Jahre, um so eine Vision, ich meine klar, es gibt auch Teams, die das nicht hinkriegen, aber um sowas eben zusammenzubauen. Und vielleicht der Unterschied bei Bora war, dass da zumindest das Drumherum um die Mannschaft, sag ich mal, nicht groß sich verändert hat. Es gab eigentlich immer die gleiche Struktur, was so das Management und so weiter angeht. Und klar, einzelne Positionen wurden da auch gewechselt über die Jahre. Aber das stand eigentlich. Und das ist jetzt eben bei Lidl Track ja auch komplett neu. Also das Team ist eigentlich nicht mehr damit zu vergleichen, was es vorher war. Also die Betreibergesellschaft, die hat gewechselt. Der Standort hat gewechselt. Also man geht weg aus Belgien, ist jetzt in Neckarsulm. Vielleicht hat man in Belgien noch irgendwo eine Lagerhalle, um es einfach logistisch einfach zu machen. Aber der Sitz des Teams ist jetzt ganz klar in Deutschland. Und ja, das sind so Sachen, die man vielleicht von außen erstmal nicht wahrnimmt, die sich da verändern und ja, wesentlich eine Rolle spielen werden. Also die ganze, sag ich mal, Organisation hat sich da grundlegend verändert. Also alle, sag ich mal, entscheidenden Positionen wurden neu besetzt außerhalb, des Rosters jetzt. Und ja, es ist einfach mega spannend, das zu sehen, wie schnell das auch alles funktioniert. Also ich glaube, da ... Wie gesagt, die Erwartungshaltungen, die wachsen oder sind da und da muss das Team irgendwie dem gerecht werden, weil vielleicht sonst auch gar nicht von außen die Stimmen laut werden, sondern auch von innen. Also da wird ja auch eine Menge Geld reingepumpt gerade, würde ich sagen. Es entsteht ja ein komplettes Leistungszentrum auch in Neckarsulm, was jetzt nicht nur das Radteam betreuen wird, sondern auch andere Sportarten. Also da ist eine Riesenbewegung hinter und. Ja, mal sehen, wie sie es jetzt hinbekommen werden. Ich finde ja eigentlich interessant jetzt den Transfer auch von Ghana, der ja auch wahrscheinlich nur zustande gekommen ist, weil eben Ciccone gehen, konnte oder gegangen ist oder gegangen wurde, wie auch immer. Platz und auch Budget. Also ich glaube, dass auch wenn viel Geld, da jetzt zur Verfügung steht, dass das ja auch nicht wirklich unbegrenzt ist und ich meine Ciccone wird auch einen Riesenvertrag gehabt haben bei der Mannschaft, und auch ein Garner wird nicht für umsonst fahren. Deswegen glaube ich schon, dass das so ein bisschen auch, zusammenhing, dass man eben den Platz brauchte und B natürlich auch das Budget für ein Garner so ein bisschen abfedern konnte, wenn man ein Chicone eben nicht mehr bezahlen muss. Ich weiß jetzt zum Beispiel auch gar nicht, ob da auch irgendwelche Transfersummen geflossen sind oder ob man sich anderweitig geeinigt hat, dass für Ganner ja auch aus dem bestehenden Vertrag rausgekommen ist. Aus Ganners Perspektive macht der Wechsel wahrscheinlich Sinn. Er war jetzt lange bei Ineos. Ich weiß nicht, wann er seinen letzten Vertrag unterzeichnet hat. Ich würde jetzt mal vermuten, dass er aktuell ... Nicht mehr den Marktwert hat, wie zu dem Zeitpunkt, als er seinen letzten Vertrag bekommen hat und deswegen so ein Wechsel jetzt aus dem Vertrag zu einem Team, was ihn unbedingt haben will, dass er da vielleicht doch nochmal auch ein, besseres oder ein gutes, sehr gutes Angebot raushandeln konnte. Und so macht es zumindest aus seiner Sicht Sinn. Ich glaube, einer seiner besten Kumpels ist Jonathan Milan. Was dann auch da, glaube ich, personell ganz gut zusammenpasst. Ja, du hast ja mit Milan, Consoni und Ghana drei Fahrer aus dem, ich weiß nicht, was sind die geworden? Weltmeister mindestens auf der Bahn in der Mannschaftsverfolgung. Also die kennen sich schon seit der Jugend, sage ich mal, sind immer zusammen in dem Vierer da gefahren. Wie gut die jetzt privat befreundet sind, daneben, neben der sportlichen Freundschaft, die sie wahrscheinlich schon haben, weiß ich jetzt gar nicht, aber Ich habe schon ein Interview gehört von Gana, wo er gesagt hat so, das wird sein. Traum Teamkollege werden weil der fährt auch nicht so schnell den Berg hoch und dann können die unterhaltenen Gruppetto. Geht, relativ relativ, also fahren beide schon, wenn sie wollen, ganz schön schnell bergrauf aber klar, wenn jetzt Ghana da noch eine Rolle spielt im Sprintzug von Milan, sehe ich schon, dass das auch Sinn macht. Der wird da viele Rollen einnehmen können, also nicht nur bei den Klassikern, für Pedersen, sondern eben auch im Sprintzug von Milan ist natürlich einer der Top-Fahrer der Welt. Wenn man sich mal die letzten Jahre, Mailand Sanremo war, auch da an den Bergen übrigens immer noch jemand, der folgen konnte, wenn einen Pogacar attackiert hat. Also ein Riesenfahrer, vielleicht jetzt nicht mehr so die Zeit vor Dominanz, seit Remco das übernommen hat, aber ja, ist für so ein Team auf jeden Fall ein Zugewinn. Auch beim Klassiker, auch nicht vergessen. Für mich jetzt auch der beste Transfer schon fast, den die Mannschaft gemacht hat. In dieser Saison. Bei Kürne oder was? Irgendein Rennen dieses Jahr hatte doch auch fast gewonnen. Ja, der kann schon schnell Radfahren. Kann man mal so stehen lassen. Ja, so ein bisschen neues Umfeld, neue Motivation, das zieht ja dann schon auch, wenn du jahrelang in der gleichen Organisation unterwegs warst. Es wird schon spannend. Anders finde ich jetzt auch spannend. Ciccone bei Q365 wird auch spannend. Also die scouten sich ja so ein bisschen auf Lücke zusammen mit so ein paar Stars, die dann wahrscheinlich auch ein bisschen übers Gehalt kommen. Und die Wechselpolitik da ist ja auf jeden Fall auch super interessant. Wo stehen die eigentlich? Ich glaube, mittlerweile kommen sie nicht mehr nur übers Gehalt. Man weiß ja, dass das Team finanziell eine ordentliche Rückendeckung hat von dem, Ivan Glasenberg, der milliardenschwer ist und da eben das nötige kleingeld locker macht wenn irgendwas unbedingt haben muss oder so in der mannschaft also. Ja, aber auch sportlich, muss man sagen, hat sich das Team ja dieses Jahr, hat diesen Schritt auch gemacht, wo wir letztes Jahr noch gesagt haben, ah, okay, jetzt geht der Pitcock zu so einer kleineren Mannschaft, wie wird das wohl, ohne die ganz großen Rennen sicher zu haben. Ich glaube, da hat jetzt jeder gesehen, dass die Mannschaft sportlich auch mithalten kann, also mit den finanziellen Möglichkeiten, die die Mannschaft eben hat und, ja, macht ja auch so nach außen hin einfach einen guten Eindruck, man weiß gar nicht genau, wie es innen so abläuft, aber, schon rein mit den Sponsoren der Ausstattung, das ist für viele Fahrer, auch wenn man es jetzt nicht direkt denkt, für viele Fahrer ist das einfach auch wichtig. Die denken dann auf jeden Fall, die haben coole Räder, das sieht cool aus, das sind gute Ausstatter, die da mit an Bord sind und das ist für viele einfach wichtig. Ich kenne das jetzt auch aus der Perspektive von einem Teammanager in einem Gravel-Team. Es ist super wichtig, auch Bekleidung und finde ich auch spannend. Die Marke ist ja in Deutschland noch nicht so richtig präsent. Aber die fahren jetzt auch hoch und die haben sich mit dem Team schon einen ganz anderen Anstrich gegeben, als man jemals hatte. Also jetzt mal rein einfach meine Perspektive. Vorher war das haben die irgendwie, plötzlich hatte Simoni so ein Spinnennetz-Trikot an, nach seiner Karriere. Und ich so, was ist das jetzt, Krise? Aber mit dem Auftritt da im Team ist das super, es ist, keine Ahnung, krasser Imagewechsel, Richtung Quality und, Also die Qualität davon soll extrem gut sein? Also das geht ja auch alles so in einer Hand. Auch da. Zu den Marken jetzt Pinarello und Q365, die gehören beide mittlerweile, der Firma oder wie auch immer von Ivan Glasenberg. Auch da ist eben Budget reingeflossen, zumindest mal in die Bekleidungsmarke. und dadurch konnten die jetzt halt noch so ein bisschen größer werden, vor allem in der Außendarstellung. Die gibt es ja schon eine ganze Weile, kommt auch ursprünglich, sind das Mitarbeiter von Asos, die dann irgendwann gesagt haben, wir machen jetzt was Eigenes und die waren schon immer sehr, sehr, sehr gut, die Sachen. Natürlich auch dementsprechend teuer und dadurch eben auch in der Nische geblieben, sage ich mal. Man hat das jetzt nicht so überall gesehen, weil Style-mäßig jetzt nicht so angesagt wie diese. Genau, Italian Oldschool-Design irgendwie. Das hat es natürlich auch jetzt nicht gerade verbessert. Ja, aber so, ich sage mal, von der Funktionalität her natürlich ein ganz anderes Level als eben diese ganzen Marken, die man so eigentlich rumfahren sieht. Neben Pitcock auch, ich weiß gar nicht, wie lange das bekannt ist, aber Ethan Hater jetzt auch noch in den letzten Wochen, glaube ich, bekannt geworden, auch nochmal ein krasser Wechsel, der jetzt in der Endphase der Saison noch mal so ein paar Ausrufezeichen gesetzt hat. Gerade so in der Vuelta einfach. Auch wenn es da nie ganz richtig ausgegangen ist. Dann mit Eddie Dunbar noch eine Etappe gewonnen. Ist ja jetzt auch ein richtig großer englischsprachiger Roster drin. Wir haben noch einen, ihren, ich glaube vier oder fünf, vier Briten, ein Amerikaner, ein Kanadier, zwei Iren, ein Australier, zwei Australier, Das ist ja auch wichtig. Ich denke, Pitcock wird da ein bisschen Mitspracherecht auch haben bei den Leuten, die so kommen. Ja, auf jeden Fall. Auch das hat mir schon mal thematisiert. Du hast ja so ein bisschen den Ziehvater im Radsport von Tom Pitcock, der jetzt bei Pinarello Q365 eben auch so sportliche Entscheidungen mittrifft. Und klar ist Pitcock der Fahrer der Mannschaft, da wird drumherum so ein bisschen ein Team aufgebaut und natürlich liegt es dann nahe, dass viele englischsprachige Fahrer aus seinem Umfeld dann da hinkommen, bestimmt auch, weil er sich das wünscht, aber auch, weil es zum Teil auch passt, ich sag mal so ein Ethan Hater in einer guten Form ist auch mit Sicherheit ein Fahrer, der da gut reinpasst, dann hat man natürlich mit Mauro Schmid einen der Fahrer der Saison verpflichtet, würde ich sagen. Also der hat ja auch wirklich ein Bombenjahr hingelegt und Ciccone, Schmid, Eisenhater, der auf jeden Fall ein Riesenpotenzial immer noch hat. Da hat er Pavel Bittner von Team Picknick geholt, der da eigentlich so die Punkte-Sammelmaschine für die Mannschaft war und mit Sicherheit jetzt in einem ein bisschen besseren Team auch nochmal einen Schritt machen kann. Und man hat ja von Netcompany Ineos, eins der womöglich größten Talente schnappen können mit Andrew August. Das hat mich schon so ein bisschen überrascht, dass Ineos ihn gehen lässt und dass er sich dann eben auch für ein, auf dem Papier kleines Team entscheidet, aber auch da muss es irgendeine sportliche Vision geben, sonst denke ich mal, wird so ein Fahrer in dem Alter nicht zu der Mannschaft wechseln. Okay, wir hatten, einen Wechsel hatten wir noch aufgeschrieben, oder? Hier, Sheffield, ah ja, das war so ein bisschen so ein cringes Video, was sie rausgehauen haben. Also Magnus Sheffield wechselt von, Ineos ist ja gefahren, oder? Genau, ja, zu UNO X. Und da fahren ja, glaube ich, nur Skandinavier. Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll, von diesem Ansatz, jetzt mal so nationalistisch gesehen, aber egal. Auf jeden Fall musste man da, extrem klar machen, dass Magnus Sheffield... Der norwegische Wurzeln hat. Ich glaube, die Mutter ist Norwegerin. Und hat dann noch irgendwie so einen norwegischen KI-Volklore-Videosong rausgehauen. Das war ein bisschen cringe auf jeden Fall. Ansonsten, was fällt dir ein zu diesem Wechsel? Ja, nicht nur norwegische Wurzeln. Die Mutter, hat beim Studium in den USA einfach ihren Mann kennengelernt, mit dem sie dann eben die Familie gegründet hat und Magnus Sheffield ist einfach, zweisprachig aufgewachsen, die waren immer wieder in Norwegen. Also der ist eigentlich mindestens halber Norweger, wenn er sich nicht sogar, eher als Norweger identifiziert. Also spricht auch fließend die Sprache und deswegen war das schon lange ein Wunschkandidat für die Mannschaft. Also er hat natürlich den amerikanischen Pass, aber sagt selber, fühlt sich da wirklich auch heimisch und. Das wussten wahrscheinlich nicht alle Leute, die jetzt diesen Wechsel gesehen haben und hatten da so ein bisschen Fragen zu, aber ich glaube, die waren schon in den Junioren eigentlich. Damals hatte das Team UNOX auch noch eine Development-Mannschaft und die wollten den eigentlich schon immer haben und haben es jetzt eben nach ein paar Jahren bei Ineos geschafft, ihn zu verpflichten und ja, mal sehen, wie er da so reinpasst in die Truppe. Also in der Außenwahrnehmung ist er natürlich für viele eigentlich ein Amerikaner. War jetzt ja auch schon bei Weltmeisterschaften immer für die USA am Start und, jetzt in so einem neuen Anstrich auf einmal Norweger dann im nächsten Jahr. Sonst haben die nur Skandinavier eigentlich unter Vertrag, ja. Gut, dann lass zur Lombardei kommen. Der besagte Pitcock ist Sechster geworden, über den wir jetzt eben schon geredet haben, war auf jeden Fall da im Finale noch vertreten. Bevor es losging, habe ich mir, also ich habe ja versucht in Australien da so viel mitzubekommen, wie es ging, hatte da schon auch so ein bisschen was zu tun, aber das Video von Remcos Ansprache habe ich mir auf jeden Fall direkt zeitnah angeguckt, als das gehalten wurde. Die Fahrer haben selbst organisiert und Remco Evenepul als Sprecher des Ganzen, den Start um fünf Minuten verzögert und, durch Remco da an der Startlinie mit Mikrofon bekannt gegeben, dass das ein Protest ist gegen die. Aus ihrer Sicht mangelnde Absicherung von Straßenrennen. Der in letzter Zeit einige einer ist schon zu viel aber es waren mehr als einer Leute zum Opfer gefallen sind zuletzt eben Finley Thaling der von einem Auto, ja man hat nie richtig erfahren wie genau das passiert ist aber von vorne überfahren worden sein soll innerhalb eines Rennenkonvois und dabei eben ums Leben gekommen ist, und dass man jetzt eben hier den Start verzögert, nochmal quasi fünf Schweigeminuten einlegt und damit, auch Druck auf Rennveranstalter aufbauen will? Um eben auch zu demonstrieren, was man theoretisch auch für eine Macht hätte. Denn man könnte auch sagen, wir fahren das Rennen hier heute nicht zu Ende. Ja, also es war ganz interessant zu sehen, dass mal so ein Peloton eigentlich geschlossen wirklich so für was eingestanden ist. Man hatte in der Vergangenheit immer wieder, dass große Teile des Feldes für eine Sache protestiert oder irgendwas eingefordert haben. Aber es immer wieder Fahrer gab oder ganze Teams, die sich an sowas nicht beteiligt haben. Es waren dann oft die kleineren Mannschaften, die natürlich auch unter einem größeren Druck stehen, als jetzt eben. Die World Tour Teams, die sowieso zu den Rennen eingeladen werden müssen, laut UCI-Reglement, aber die kleineren Teams, die an Wildcards angewiesen sind, und so ein bisschen in der Schuld vielleicht dann stehen würden beim Veranstalter. Die haben sich da oft nicht daran beteiligt. Und dieses Mal war es eben auch ein Protest, der innerhalb der Fahrer organisiert worden ist. Also es gab da wohl eine WhatsApp-Gruppe, in der von jedem Team ein Fahrer mit dabei war. In einem der italienischen Teams, die am Start standen, war eben auch ein ehemaliger Worldtour-Fahrer mit dabei, der da so ein bisschen, das Ganze mit moderiert hat für die kleineren Mannschaften. Fausto Masnader, der hat da so ein bisschen das Sprachrohr oder gesagt, okay, wir sind dabei. Der war jahrelang bei Quickstep, bei Astana unter Vertrag und fährt jetzt eben für MbH Bank pro Team aus Italien. Und so ist das Ganze auch unter Verschluss geblieben. Also es war jetzt nicht die Fahrervereinigung, die CPA mit involviert, sondern es war ja letztendlich, sagt man, die Initiatoren waren irgendwie Tom Pitcock und Ben Healy, die das Ganze gestartet haben. Es gab da jetzt nämlich im unmittelbaren Vorfeld zu dem Rennen, bei dem Rennen Trevale-Varesine. Noch einen Vorfall, bei dem ein einzelnes Polizeimotorrad, wie ich das verstanden habe, auch entgegen der Fahrtrichtung gefahren ist. Und in das auch zwei Teamkollegen. Von Tom Pitcock, der auch unmittelbar hinter den beiden gefahren ist, verwickelt waren in Sturz. Sein Teamkollege da auch, der da frontal reingefahren ist, ist zum Glück mit einem Schreck und ein paar kleinen Verletzungen davongekommen. Sein Rad allerdings total zertrümmert und da war glaube ich für Pitcock klar, okay. Der wollte ich glaube schon das Rennen hat er überlegt zu beenden, vorzeitig weil er einfach so aufgebracht war, natürlich, also du kriegst das ja auch dann direkt mit, Und hat dann, glaube ich, eben dadurch nochmal bestärkt jetzt mal irgendwie sowas ins Leben gerufen. Und man hat das Ganze dann mit den Veranstaltern kurz vorher abgesprochen, dass es halt auch eine Kommunikation nach außen gab. Aber die Leute vor Ort, die wussten eben nicht, was da jetzt passiert. Und da hat der Veranstalter, der jetzt, der Rennleiter ist jetzt Luca Guicci-Lena, der war bis vor kurzem noch der Teammanager von Lidl Track, der eben dadurch auch einen guten Draht noch, sage ich mal, ins Fahrerfeld hat, hat dann eben die Fahrer gebeten, hey, wir haben es jetzt nach außen hin kommuniziert, die Fernsehsender wissen Bescheid, wir haben es auf Social Media gepostet, aber jetzt hier alle Leute, die jetzt gerade hier sind, die wissen nicht, was passiert, kann jetzt jemand nochmal was sagen. Und dann hat wohl Remco spontan, oder alle haben sich angeguckt und Remco hat dann eben das Mikrofon genommen und diese Ansprache spontan gehalten und dafür unter anderem auch viel Lob bekommen von seinen Kollegen. Ja, und es war, glaube ich, ein wichtiges Zeichen. Ich meine, das Thema Sicherheit, das haben wir hier auch im Podcast jetzt schon, ich weiß nicht, über wie viele Folgen, Monate, Jahre mittlerweile diskutiert und immer wieder sprechen wir drüber. Und ich hoffe, dass das auch an den entscheidenden Stellen wirklich ankommt und ernst genommen wird. Weil eben das am Ende nicht die Fahrer bestimmen können, wie eine Strecke gesichert wird, sondern da muss es Vorschriften geben, eben von der UCI, von den nationalen Verbänden wohlmöglich noch. Und es sollte schon gewährleistet werden, dass eben, bei einem Radrennen die Strecke komplett gesichert sein kann, was natürlich ein Riesenaufwand ist, aber wenn das eben nicht gewährleistet werden kann, dann muss man sich überlegen, okay, wie sehen Radrennen in Zukunft aus? Gehen noch Strecken über 200 Kilometer von A nach B oder ist es einfach, nicht möglich, so eine Strecke komplett zu sichern und wir müssen einen komplett abgesperrten Rundkurs fahren, wie es eben bei einer Weltmeisterschaft der Fall ist oder bei Rennen, wie wir es kennen, zumindest eine Schlussrunde mehrfach gefahren wird. Ich denke mal, das sind jetzt alles so Sachen, mit denen sich beschäftigt werden muss, weil der Verkehr, wie du es eben im Intro der Folge schon gesagt hast, eigentlich auch nicht weniger wird in Zukunft und deswegen sollte es da irgendeine, ja eine Regelung geben, dass zumindest die Strecke erstmal von Verkehr frei bleibt und da auch möglichst wenig, Fahrzeuge einfach drin sind, also wir haben auch oft darüber geredet, wie sehr Fahrzeuge den Rennverlauf beeinflussen können, und wenn jetzt noch eins dieser Fahrzeuge, aus welchen Gründen auch immer, jetzt mal in die falsche Richtung fährt, das kann man ja auch schon minimieren, dieses Risiko, indem man einfach weniger Fahrzeuge im Rennen hat. Ja, ich denke, es wird eh weiter Thema bleiben bei uns, deswegen. Dann zum Ausgang des Rennens. Ich habe jetzt schon mehrere internationale Medien gelesen und gehört, die, und bei mir ist es genauso, denen es schwerfällt, es zu sagen, aber die Abwesenheit von Tadej Pogacar hat uns einen sehr spannenden Herbst an Rennen geliefert. Auch hier jetzt wieder. Tadej Pogacar viermal in Folge gewonnen, oder was, bis jetzt? Ne? Würde ich sagen? Vier- oder fünfmal schon, ja. Viermal, glaube ich. Und sein würdiger Nachfolger ist gefunden, ich habe heute gelesen, unter anderem Namen des Team Decathlon existiert seit knapp oder über 30 Jahren. Das ist das erste Monument, was sie jetzt gewonnen haben. Mit einem 20-Jährigen, 20 Jahre und 16 Tage alten Fahrer, der da wirklich auf Stärke das Feld zerlegt hat am längsten Climb des Rennens oder am entscheidenden Climb dort auch, die Zeit von Tadej Pogacar von letztem Jahr eingestellt hat Paul Sexas, noch vor kurzem noch nach der WM ich weiß nicht wie ich dazu stehen soll ich denke mir alles irgendwie zu schnell, zu früh, zu viel zu viel, zu viel, ich hoffe er ist jetzt zufrieden Ich glaube, er hat einen sehr glücklichen Eindruck gemacht mit dem Monumentsieg noch in diesem Jahr. Irgendwie hat es den Eindruck gemacht, als muss er noch irgendein Statement setzen. Jetzt ist er nicht zufrieden mit dieser Saison. Das hat jetzt auf jeden Fall funktioniert. Und ich hoffe, er kann jetzt endlich Offseason machen. Ja, also klar, was dieser kometenhafte Aufstieg mit der Person Paul Sexas macht, das ist eine andere Frage, sportlich. Ja, was soll man sagen? Das sagst du seinen Marktwert. Also letztens hast du noch gesagt, du weißt nicht, ob diese Tour de France Teilnahme und diese WM mit der Brechstange da jetzt irgendwie das Ganze besser gemacht haben. Lombardei-Sieg war jetzt schon auf jeden Fall war schon mal gut die Angebote, die da auf dem Tisch liegen sollen, muss man ja sagen, gesehen habe ich sie nicht, aber die so gemunkelt werden und im Umlauf sind, die beinhalten so einen Monumentsieg auf jeden Fall wir reden ja jetzt hier von einem zweistelligen Millionenbetrag, den er da angeboten oder der angeboten wird und ja, daran geknüpft sind natürlich auch gewisse Ergebnisse und dass er jetzt bei einer Tour de France, ich sag mal, nicht direkt um den Sieg mitgefahren ist, hat vielleicht den Hypes noch ein bisschen gedämpft, aber nichtsdestotrotz hat er jetzt glaube ich, oder mal so ein Zeichen gesetzt, dass er auf jeden Fall einer der Fahrer ist, der in den nächsten Jahren den Radsport mit dominieren wird und. Ob das jetzt so viel Geld wert ist, das ist halt auch wieder eine andere Frage. Aber ja, scheinbar ist er zumindest sportlich auf dem richtigen Weg, auch wenn er für sein Alter natürlich sehr viel von sich selbst schon fordert. Ich glaube nicht, dass das Team da so die treibende Kraft ist. Also es ist ja auch eine große Konservative, also es gibt sehr viele konservative Ansichten im Radsport, Auch gerade was so die Trainingsumfänge und Intensität auch von Jungfahrern angeht. Da hört man zumindest immer wieder, dass er da wirklich die Forderung stellt und sagt, ey, ich gehe jetzt nochmal in die Höhe und nochmal in die Höhe und, ist da, glaube ich, schon echt krass unterwegs. Also was so seine Trainings, ja alles, was er da reinsteckt, das wird halt wirklich auch die Frage, wie kann er sich da über die Jahre nicht unbedingt steigern, aber wie kann er das aufrechterhalten? Ich meine für so einen 20-Jährigen ist das natürlich jetzt auch alles super aufregend und spannend aber vielleicht sagt er irgendwann nach 3-4 Jahren auch mal. Jetzt mache ich 100 Tage in der Höhe im Jahr oder was, das sind halt auch noch Unbekannte dieser Trend, dass junge Fahrer, extrem erfolgreich sein können, der ist ja noch nicht alt. Also das geht zwar jetzt schon ein paar Jahre, aber wir haben eigentlich noch keinen Fahrer bis ans Karriereende verfolgen können, der so früh gestartet hat. Also Remco ist jetzt schon einer der, ich sage, oder vielleicht der älteste junge Fahrer, der jahrelang jetzt schon auf einem guten Niveau oder Weltklasseniveau unterwegs ist. Aber das können auch, glaube ich, nicht alle. Und ja, es ist einfach jetzt so die Zeit, in der er schon ganz oben angekommen ist und wie lange er dieses Niveau jetzt halten kann oder eben, noch besser werden kann. Ich glaube, das ist ganz schwer abzuschätzen oder das muss man noch sehen. Vielleicht einer so der Ersten. Nicht genau dieser Zeit oder dieser Entwicklung, aber für mich ist Peter Sagan so einer der Ersten, die relativ früh so einen Peak in ihrer Karriere hatten, vielleicht nicht so extensiv da mit ihren Mitteln umgegangen sind, aber halt auch tatsächlich relativ früh die Karriere beendet haben. Peter Sagan ist jetzt heute 36 Jahre alt und to be honest, der hatte eigentlich vor fünf Jahren, war es dann eigentlich so vorbei, der ist dann zwar nochmal bei Total Energies und, Pierre Barguet gefahren, aber das hat er auch gar nicht mehr richtig mitgemacht. Auf jeden Fall war so, ich meine einfach nur so, das war körperlich wahrscheinlich gar nicht vergleichbar, er war auch ein anderer Fahrertyp und hat diese ganzen, Höhentrainings und Hitzetrainings und sowas nicht mitgemacht, aber, trotzdem war es bei ihm das erste Mal, dass ich mir so gedacht habe, jemand ist schon relativ früh so in Anfangszeichen ausgebrannt von der Lust her und beendet deswegen und weil er halt natürlich auch genug verdient hatte wahrscheinlich seine Karriere sehr früh. Ja, der war, also für mich war die Entwicklung von Sagan schon schrittweise. Also der war jetzt nicht so mit 20 schon auf dem Peak und ist dann, hat dann abgebaut. Also der ist schon, sag ich mal, über die Jahre immer besser geworden und dann war auch konstant, ja, einer der besten Fahrer der Welt. Er wurde natürlich auch an, und das wird vielleicht bei Sechsers jetzt auch kommen, an Erfolgen gemessen und dann eben nicht nur an einem Etappensieg bei der Tour de France, sondern eben, ja, gewinnt er jetzt die Flandernrundfahrt, gewinnt er mal an San Remo, immer nur an den Monumenten und letztendlich an den, ja, vielleicht noch Tour de France Etappensiegen. Ich meine, der hat das grüne Trikot 100 Mal gewonnen ungefähr. Darfst du nicht vergessen. Also es gab eigentlich keinen richtigen Knick in seiner Karriere bis zu dem Zeitpunkt, wo er vielleicht dann keinen Bock mehr hatte. Das ist dann so ein bisschen abgeebbt noch über die Jahre, weil auch da spielt wahrscheinlich dein Geld eine Rolle, er das nicht einfach so liegen lassen hat, sondern eben noch mitgenommen hat, was er konnte, weil er war ja noch jung. Bei den jungen Fahrern wie Sechsers oder Evenepool, die schon extrem früh, extrem erfolgreich sind, sehen wir da jetzt ja auch keinen Knick irgendwo. Aber wenn du danach fragst, muss ich dann erstmal darüber nachdenken und mich da reinversetzen. Und vielleicht sind dann eher so Leute wie Utebrox oder Tiberi oder so. So Prodigies, die vielleicht. Zu früh zu viel wollen und dann schon einen Knick in ihre Karriere bekommen aus irgendwelchen Gründen, weil das sind ja Leute, von denen hat man sich sehr früh sehr viel versprochen, die das aber bis jetzt eben nicht halten können oder eben nur sehr punktuell und sonst weiß man nicht so richtig, warum funktioniert es nicht. Ja, da muss man glaube ich schon nochmal einen Unterschied machen, weil nur weil es mal eine Zeit lang vielleicht ein gewissen Hype gab, ich meine bis nach, bis auf einem Niveau von einem Paul Sexas oder Remco Venepoel schaffen es aus einem Talentpool von vielleicht zehn Riesentalenten auch am Ende nur einer oder zwei. Also es ist eigentlich ganz normal, dass es manche eben nicht schaffen, aus welchen Gründen jetzt auch immer. Vielleicht reicht das körperliche Potenzial nicht, die Leistungsfähigkeit nicht oder es sind ganz andere Dinge. Ich meine, Tiberi hatte privat ja auch einige Vorfälle, die ihn wahrscheinlich so ein bisschen aus der Bahn gebracht haben. Bei Uttebrück weiß ich jetzt nicht, was privat so bei ihm abgeht, aber das sind ja so eine Leistung für einen Radsportler, das ist unheimlich komplex, also es geht da eben nicht nur um V2 Max und FDP, sondern ja, wie schaffst du das überhaupt? Dieses ganze, ja, diesen Mental Load, den du auch hast, irgendwie zu verarbeiten und ich glaube, das sind dann auch, am Ende ist es immer das, was einen Unterschied macht zwischen einem Weltklassefahrer und einem sehr, sehr, sehr guten Profi. To be honest, dass du bei der Lombardai-Rundfahrt ein Giulio Ciccone in Peakform und auch ein Remco Evenepoel in sehr guter Form da einfach vom Hinterrad fährst. Gehört schon sehr viel körperliches Potenzial dazu, erstmal. Ja, natürlich. Bevor alle anderen Sachen stimmen. Ich glaube, das kann man ihm auf keinen Fall absprechen, aber dass er das eben auch schon abrufen kann, das spricht halt auch noch für ein besonderes Talent. Und auch er vereint ja so viele andere Skills noch. Also klar hängt er die bergauf alle ab, aber er hält diesen Abstand auch bergab oder baut ihn zum Teil noch aus, gegen Fahrer wie Tom Pitcock, der wahrscheinlich der beste Abfahrer der Welt ist. Oder einer der Besten. Aber auch da bringt er eben schon so viele Skills mit, dass er da wahrscheinlich auch schon zu den Top-Abfahrern der Welt gehört, obwohl er erst 20 ist und noch gar nicht so viel Erfahrung hat in solchen Situationen. Aber ja, auf jeden Fall ist er jetzt schon der jüngste Sieger in der Geschichte des Rennens. Und das ist schon krass, weil es eigentlich bei allen anderen Rennen schon vor 30, 40, 50 Jahren schon mal so einen ganz jungen Sieger gab. Jetzt ist er der jüngste Sieger in der Geschichte des Rennens hat sein ersten Monument, sie geholt den ersten fürs Team das wusste ich übrigens nicht, dass die nicht schon mal vorher einen hatten. Ja und jetzt ist er halt, Über allem schwebt ja für mich die Frage, okay, wie kommt er jetzt aus dem Winter raus? Wo steht er dann nächstes Jahr? Weil das Rennen ohne Pogacar war jetzt nicht unbedingt einfacher. Also das war brutal mit dieser super starken Spitzengruppe. Ich glaube, George Bennett hat nach dem Rennen gesagt, das war das härteste Rennen seiner Karriere. Also er hat noch nie solche Wattzahlen gefahren. Also nicht nur in der Spitze werden herausragende Leistungen gebracht, sondern eben auch in der Mitte des Feldes, würde ich mal sagen. Ja, und nähert sich dann vielleicht die Spitze dann jetzt auch wieder mehr an. Also Pogacar fehlt halt jetzt und man denkt, er hätte jetzt da auch alles in grünem Boden gefahren, aber vielleicht eben nicht, wie du gesagt hast. Der Rekord von Pogacar, der war glaube ich aus 2022, der stand jetzt ein paar Jahre, wurde jetzt pulverisiert, also ich glaube zum ersten Mal aus einer unter zwölf Minuten, den Berg rauf gefahren, zumindest laut VELON, die diese Zahl ja in den Umlauf gebracht hat. Ich weiß jetzt, Strava habe ich jetzt nicht gecheckt, aber, es war einfach ein brutal hartes Rennen und dass er dann da am Ende gewinnt. Ist natürlich jetzt nicht nur, weil Pogacar nicht da war. Also vielleicht hat er sogar gewonnen mit Pogacar im Start, also wir wissen es nicht, aber Fakt ist halt klar, dass die Rennen jetzt zuletzt einfach super spannend waren. Also das kann man nicht bestreiten, das sagt der Pressespiegel, das sagen mittlerweile ja auch Fahrer selber, das macht es irgendwie schon mehr Bock, weil sich auch die Dynamik schon ein bisschen verändert. Ich meine, Decathlon hat schon dem Rennen den Stempel aufgedrückt, aber war jetzt nicht so dominant oder so klar, dass, man das erwartet hat, weil zumindest ja die Ergebnisse in den letzten Rennen jetzt von Sexas nicht dafür gesprochen haben, dass er das Ding so am Ende nach Hause fährt, ne? Ja, nice zu sehen. Top 20 finde ich echt super spannend und interessant. Viele Namen, die wir jetzt da in der zweiten Saisonhälfte viel gesehen haben. Henrik Masse auch einfach nochmal abgeturnt nach seiner nach seinem Welter-Erfolg nochmal Motivation entwickelt. Das Rennen liegt ihm, war schon ein paar Mal vorne mit dabei hier. Fährt das wahrscheinlich auch gerne. Zweiten Platz, 48 Sekunden Rückstand. Schön zu sehen, Giulio Ciccone nochmal ein Podium geholt. Nochmal ein bisschen Hinterräder gelutscht. Ja, Sprint vom in Anführungszeichen Feld gewonnen, wo Ramses de Bräune auch drin ist zum Beispiel. Geiler Typ, also da mit der Gruppe anzukommen wird Elfter, aber eben mit der großen Gruppe um Remco schon auch irgendwie ein Fingerzeig. Der Typ ist mega stark diese Saison geworden. Janu Vida führt die nächste Gruppe an mit Oskar Onle, der ist auch wieder irgendwie so ein bisschen am Kommen. Davide Picanzoli fand ich auch krass diese Saison. Hier mit Emilia Sieg nochmal, völlig untouchable da. Auch krasse Entwicklung dieses Jahr, Picanzoli. Darf man auch nicht vergessen, ist Giro und Tour hintereinander gefahren, beim Giro weit vorne reingefahren. Dann die Tour noch als Helfer durchgefahren. Mikel Landa, auch noch mal da. Gute Truppe hier irgendwie. Ja, deswegen sage ich, das war schon ein super hartes Rennen. Ich habe leider von dem Rennen gar nicht so viele, also ich habe es natürlich schon ein paar Mal gesehen, aber ich bin weder diese Strecke noch schon mal gefahren oder war in der Region unterwegs. Ich war da schon mal mit dem Fahrrad. Echt wenig Rennen in Italien gefahren. Und das Rennen war für mich lange Zeit völlig unbekannt, was da überhaupt passiert, obwohl es eines der Monumente ist. Das ist auch das Einzige, bei dem ich zumindest nicht gestartet bin. Lüttich bin ich mal gefahren. Also Lüttich, Bastogne, Lüttich, aber für mich war das immer so ein großes Fragezeichen, dieses Radrennen. Aber ja, habe ich natürlich jetzt. Vielleicht zum Ausklang dieser Folge, das hat sich Paul Sextas dann auch nochmal gedacht und ist als Shake-Out-Ride Rock d'Azur gefahren. Das ist ein Mountain ein traditionelles Mountainbike-Rennen ist. Und ich habe gehört, dass Roman Bardet das wohl so als Ritual hatte. Der ist Lombardai-Rundfahrt gefahren und danach Roque d'Azur und dann Off-Season. Also ich weiß nicht, ob er es von ihm hat, aber es liegt ja jetzt irgendwie nah. Waren auch noch ein paar andere Dudes am Start. Ich glaube, Bruno Amirai ist mitgefahren und einen von Bora habe ich noch auf dem Video gesehen. Also muss man sich auch erst mal in seinen Kopf reinkriegen, dass dieser Dude 240 Kilometer Lombardeirundfahrt gewinnt. An Samstag und dann auf den Sonntag irgendwie da in derselben Gegend halt auch. Nee, Quatsch, Roque d'Azur muss ja auch ein bisschen Fahrt sein. Ich habe hier den falschen Strava-Pfeil geöffnet. Kann man schon machen, vom Koma-See bis zur Côte d'Azur. Ja, wo ist das hier? Fréjus, Frankreich. Ist schon ein Stück. Naja, egal. Dahin travelt über Nacht. Und dort dann Mountainbike-Rennen fährt am nächsten Tag. Also Rennen ist er nicht so richtig gefahren. Ich habe meine Mountainbike-Freunde da in Australien kurz konsultiert. Dann haben wir gesehen, er ist 65. geworden. Meinte so, und wie viele sind da am Start? Und ich meine, ja, so halt so 66 dann. Also da waren auch Videos zu sehen wo er wirklich, rückwärts bergab gefahren ist und alle anderen sind so um ihn rum, ich habe mir dann ein Interview von ihm nochmal angehört und meinte auch so ich habe schon relativ schnell gemerkt, dass meine Möglichkeiten da extrem begrenzt sind, habe versucht die anderen nicht zu behindern, ist dann mit Bruno Amirai ins Ziel gefahren also die haben das schon so ein bisschen als Off-Season-Ride dann gemacht, aber wie viel Bock auf Radfahren kannst du haben Paul Sexas, ja Ja gut, was hast du mit 20 sonntags vor? Müde bist du halt nicht von so einer Lombardei-Rundfahrt, als Paul Sexas hat dir jetzt nicht viel ausgemacht. Also ich denke mal, da gab es ein ordentliches Startgeld. Das kann natürlich auch gut sein. Das war wahrscheinlich die Mühen wert. Eine Sache wollte ich noch zur Lombardei-Rundfahrt mit dir oder beziehungsweise euch besprechen. Ich habe es im Intro ja schon kurz angedeutet. Der erste entscheidende Anstieg bei dem Rennen ist ja eigentlich immer der Madonna del Gisallo, oder Gisallo, ich weiß gar nicht. Gisallo. Und da gab es ja ein Team USA-Attack. Also die sind ja, ich glaube, Matteo Jorgensen hat attackiert. Das Team hat ihm da so ein bisschen vorbereitet. Und in der Attacke dabei waren dann auch Brandon McNulty und Quinn Simmons. Und die beiden letzten sind jetzt, ich weiß nicht, bei den anderen Rennen ist er, glaube ich, noch eine schwarze Hose gefahren, sind beide jetzt mit einer weißen Hose gefahren. Mhm. Und ich muss sagen, Brandon McNulty sieht in der schwarzen Hose deutlich besser aus. Auf jeden Fall. Der ist nicht so der weiße Hosentyp. Nee, definitiv nicht. Ich finde, bei Quinn Simmons geht's noch. Bei Pogaccia geht's auch. Matthew Van der Poel kann's auch machen, aber auch das Fahrrad kickt mich noch nicht. Das hab ich mir auch schon bei der letzten Folge notiert. Das Fahrrad von, das müsste wiederum weiß sein. Ja. Oder? Also, da einfach so riesengroß diese Regenbogenstreifen draufgeballert ohne irgendwie... Nee, also können wir uns über den Winter könnt ihr euch da bitte nochmal ein bisschen hinsetzen und euch nochmal... Ja, und dann so Glitzer, Goldglitzer im Lack. Ja, irgendwas Geileres als... Das ist jetzt ein bisschen Schnellschutz. Aber ey, ganz ehrlich, ich weiß ja auch, wie viel Aufwand der Scheiß immer ist, hinten dran mit Trikotdesign und Fahrrader lackieren und so. Also ganz ehrlich, hat man bei Brent McNulty dann vielleicht jetzt auch Lass mal schnell jetzt eins hinstellen, so gut wir es können und dann können wir uns nochmal Gedanken drüber machen. Die hatten bestimmt schon eins vorbereitet, oder? Die haben auch schon damit gerechnet. Wahrscheinlich die gleiche Rahmengröße wie Del Toro. Also, so Del Toro fände ich, passt es wiederum. Das Fahrrad. Die Trikots, ja. Gleich Trikotgröße vielleicht auch. Trikots hatten die mit Sicherheit schon gemacht. Da kann es von ausgehen. Alright, ich würde sagen genug erzählt bis nächste Woche Ciao, ciao, wir hören uns Danklos, einschalten.