Bringt lebenpersönlichen Eindruck bestimmt auch viel Meinung mit. Damit sage ich herzlich willkommen beim Besenwagen Femme, der Radsport-Podcast powered by Morten. Mein Name ist Tanja Erath und mir gegenüber sitzt heute... Rick Zabel ist hier. Hallihallo. Hallo Rick. Schön, dass ich da sein darf. Ja, so lange ist es gar nicht her. Wir haben ja privat noch viel miteinander zu tun. Ja, aber dass wir Podcasts aufgenommen haben, ist... Das stimmt, das ist länger her. Tatsächlich, das ist, glaube ich, das letzte Mal, als wir in Marokko waren. Ja, ist besser. Nee, nee, Quatsch. Wollen wir danach nochmal? Wir haben nochmal aufgenommen bei Wisen auf dem Innenhof. Bei Wisen? Bei unseren offiziellen letzten Folge, meine ich, war das. Da haben wir nochmal aufgenommen. Aber wir haben ja privat viel miteinander zu tun. Deswegen ist es gut, dass da das Mikro nicht mitläuft, weißt du? Das stimmt. Viele Sachen, die da nicht an die Öffentlichkeit kommen dürfen. Jetzt muss ich mich wieder benehmen hier bei dir. Aber wir haben, falls ihr uns jetzt zuhört, weil ihr Rick und Tanja in Kombi vermisst habt, haben wir auch gute Nachrichten. Rick hat es mir nämlich gerade gesagt, ich hätte sonst auch nachgefragt. Wir hatten ja unser Off-Grid-Abenteuer gemeinsam und es gibt ein Video dazu. Es gibt ein Video dazu, das kommt diesem Sonntag, geht das auf meinem YouTube-Kanal online. Freue ich mich auch drauf, wird bestimmt cool. Dieser Sonntag heißt der 18.10. Geht's online, richtig? Richtig. Wunderbar, wir haben heute Montag. Du hast einen richtigen Montag, ich hab einen richtigen Montag. Und jetzt toppen wir unseren Montag mit einem, ja, richtigen Podcast-Revival. Und du zum ersten Mal im Besenwagen, Femme. Das stimmt. Ich war auch ganz lange nicht mehr im Besenwagen. Also da müssen wir auch mal in die... Historie schauen. Ich glaube, das ist mindestens, boah, ich war ja am Anfang so, als der Besenwagen fresh auf dem Podcast-Markt war, war ich ja einige Male zu Gast, zwei, drei Mal und seitdem nicht mehr. Also das ist jetzt bestimmt auch schon sieben, acht Jahre her. Ja, es war auch unsere erste Podcast- Interaktion, als ich zu Gast war und du dich geäußert hast zwecks dem Boomerang. Stimmt, ja. Aber das wäre jetzt zu lang, das aufzuklären. Lass uns da nicht wieder reingehen. Ja, das ist tatsächlich das lange, lange her. Das war 2019. Ah ja, ja, wie die Zeit vergeht. Ja, du warst bei der EM, weil in den letzten Wochen ist viel passiert, vor allem Meisterschaften tatsächlich. Es wurde EM gefahren, es wurde die WM im Gravel gefahren, es war die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii, was uns ja auch immer so ein bisschen am Rande interessiert, sage ich jetzt mal, als sportinteressierte Triathlon-Fans und teilweise Ex-Triathleten oder Teil-Triathleten wie du. Zwei Drittel Ironman bin ich. Zwei Drittel Ironman. Vielleicht reicht es ja dann irgendwann für den Ganzen. Aber lass uns mal mit dem Rennen anfangen, wo du auch vor Ort warst. Und sag erst mal, also für alle, die das Video noch nicht gesehen haben, du hast auf deinem YouTube-Kanal ein Video, wo du das German Cycling Team eigentlich bei der EM begleitet hast. Genau. Wie kam es dazu? Es kam so dazu, dass ich dieses Jahr, am Anfang des Jahres, haben ja die Olympischen Winterspiele stattgefunden. Und ich war im Januar viel zu Hause mit meiner Frau, weil die schwanger war, hochschwanger, im Februar unser drittes Kind bekommen. Und ich habe viel Olympia geschaut, viel Winter-Olympia geschaut und da ist bei mir so richtig beim Zuschauen dieses Gefühl von, also ich fand auch gerade so über die Outfits ich denke mal an die Amerikaner und so zurück, die ich cool fand, also ich fand einfach olympische Winterspiele sehr cool und ja dieses Stolzsein aus seiner Nation und für seine Nation bei den olympischen Spielen sein und das hat so ein bisschen bei mir auch daran, oder ich hab's einfach emotional gefühlt, muss ich sagen und hab dann so nach vorne geschaut in den Kalender und hab mir gedacht, weil wie du schon gesagt hast ich bin ja jetzt beruflich anders unterwegs, produziere Videos und hab dann gesehen, okay nächsten Sommer-Olympischen Spiele 2028 in L.A. Irgendwie muss ich mich da in Stellung bringen. Ich will da Videos drehen. Ich will dabei sein. Du wolltest dich reinzecken. Ich will mich reinzecken da. Sag ich ganz unvermos. Ich habe Bock drauf. Ich glaube, als Ex-Sportler hat man ja nochmal ein bisschen anderen Zugang dazu. Und ich glaube, ich habe mich sehr gefunden in dieser neuen Rolle, jetzt halt Dokumentationen zu drehen, Videos zu drehen. Und somit kam der Kontakt zustande. Ich hab regelmäßig mit dem Bernd Dankowski zum Beispiel mit dem Präsidenten oder mit der Sandra Schmitz vom Marketing, man hat immer mal zu tun, die Radsportwelt ist ja auch nicht so super klein. Es gab ja auch mal eine Zeit lang unser Vorhaben, dich zum Präsidenten zu machen. Ja, das ist, was als Witz gestartet ist, wurde dort sehr ernst genommen und. Man muss einfach sagen, zeitlich hätte ich, glaube ich, diese Kapazitäten nicht. Aber wie gesagt, ich wusste immer, es gibt eine offene Tür für mich bei German Cycling und da habe ich nochmal angeklopft. Dann habe ich gesagt, hey, gibt es nicht irgendwie eine Möglichkeit, zusammenzuarbeiten? Also jetzt mal gar nicht direkt mit dem Hintergedanken, irgendwann will ich mal bei Olympia was machen, sondern dieses Olympia-Gefühl kam einfach bei mir hoch und hat mir gedacht, hey, ich bin Radprofi oder ich war Radprofi. Und für mich war es immer was ganz Besonderes, selber für die Nationalmannschaft zu fahren. Kannst du ja auch mitreden. Ich habe mich auch noch an deine Medaille, du hast sogar eine Medaille geholt bei Europameisterschaften, im Mixed Relay. Und deswegen habe ich mich dann mal gemeldet und habe gesagt, hey, darf ich vorbeikommen mit Tibor, darf ich ein Video drehen? Ich glaube, es ist für ganz viele Menschen sauinteressant, wie das eigentlich so innerhalb der Nationalmannschaft abläuft. Und dann haben wir so ein bisschen den Plan geschmiedet, hey, lass uns doch erstmal in Anführungsstrichen einen kleinen Anfang. Das war dieses Jahr die EM in Slowenien. Und je nachdem, ich glaube, das Video performt gerade ganz gut. Da sind auch alle happy. Also es ist nicht ausgeschlossen, dass wir vielleicht nächstes Jahr zur WM was ähnliches machen. Gerade weil nächstes Jahr die Super-WM ja ist. Also da könnte man vielleicht, jetzt war es ja sehr auf den Straßenradsport konzentriert, könnte man ja vielleicht das nochmal größer denken und sagen, hey, weil das muss man ja auch dazu sagen, German Cycling ist ja nicht nur Straßenradsport, sondern ist auch Bahnradsport, ist auch BMX, Radball und, wie heißt die Sportart, wo man auf dem Rad turnt. Kunstradfahren. Ja, sehr gut. Kunstradfahren auch noch. Also es gibt ja verschiedene Teilbereiche. Ja, wird ja auch mal spannend sein, da mal reinzuschnuppern, sich das anzugucken nächstes Jahr. Ne, und so kam der Kontakt zustande. Und wie gesagt, EM war jetzt in Ljubljana. Aber ich finde es undankbar. Wie findest du es? Also undankbar in dem Sinne, dass WM Montreal, EM Ljubljana, also Straßenweltmeisterschaft in Montreal. Ein Wochenende später ist Europameisterschaft Straße in Slowenien. Und ein Wochenende später ist dann Gravel-Weltmeisterschaft in Australien. Verstehe ich nicht so ganz. Also ich meine nicht, dass ich da, also es ist schon irgendwo eine Kritik. Ich weiß auch nicht, wie man das besser machen kann, aber das finde ich irgendwie ein bisschen blöd, dass es so am Ende der Saison, es wirkt so ein bisschen hingerotzt, finde ich. Das Gefühl habe ich auch. Ich hätte es jetzt auch später nochmal bei der Gravel-WM angesprochen. Aber absolut, also für die Fahrer und Fahrerinnen ist es zum einen die krasse Belastung, wenn man doppelt fährt, du hast einfach Jetlag, Jetlag, Jetlag. Und man hat es ja jetzt auch bei der Gravel-WM, dann können wir jetzt eigentlich schon ein bisschen zumindest da reingehen, gemerkt, dass es zum allerersten Mal, was vielleicht auch ein bisschen erfreulich ist, eine richtige Gravel-WM war, weil ansonsten war es eigentlich so, das ganze Jahr über fahren Gravel-Fahrer innen die Rennen und auf einmal kommt die WM und die ganzen Straßenprofis fahren die Gravel-Rennen und in den letzten Jahren dominieren sie es ja dann auch, sage ich jetzt mal. Jetzt mit Marianne Voss zwar auch wieder eine hauptsächlich Straßenfahrerin, die dann am Ende den Titel für sich holt, aber die Top Ten, muss man sagen, war trotzdem hauptsächlich von Gravel-Fahrerinnen ausgelöst. Aber ich glaube auch einfach dem geschuldet, dass diese drei WM's und EM's in kurzer Reihenfolge hintereinander auf unterschiedlichen Kontinenten einfach zu viel waren. Ja und also vor allen Dingen auch, weil die Gravel-WM ja auch in Australien stattgefunden hat. Also ich glaube, da waren auch ganz, ganz viele Straßenprofis nicht mehr bereit, diese Reise anzutreten. Bei den Männern war es ja auch eigentlich fast nur Florian Vermehrsch am Ende, der da seinen Titel verteidigen wollte natürlich, deswegen mitgefahren ist. Und nee, also ich sehe es auch, also eigentlich mit einem weinenden und mit einem lachenden Auge. Also ich sage mal, das lachende Auge ist, wie du gerade sagst, das ist die Gravel-Szene. Es ist ja jetzt auch zum Beispiel jetzt im Männerbereich mal schön, dass eigentlich der Weltmeister auch wirklich 100% Gravel-Fahrer ist und das Trikot mal zeigt in der Szene. Auf der anderen Seite muss ich als Sportler natürlich so ein bisschen sagen, man kann jetzt über die letzten Meisterschaften, es wurde ja so ein bisschen auch gesagt, hey, cool, dass das endlich mal eine richtige Gravel-Weltmeisterschaft ist und nicht irgendwo in Holland und Belgien über irgendwelche Feldwege geht. Ja, sehe ich auch. Auf der anderen Seite ist halt so, muss man ja, so ehrlich finde ich, muss man auch sagen und so ehrlich muss man sich auch machen, dass sich ja der Gravel-Sport schon so als eine eigene Sportart identifiziert hat. Aber wenn du mal bei der Weltmeisterschaft die Besten am Start sind, das sind halt rein leistungsmäßig oft die Straßenfahrer, weil da gibt es die Kohle zu verdienen in den Teams, da ist die meiste Aufmerksamkeit drauf. Auf, wenn die dann auch Bock haben, Gravel-WM zu fahren und sich dann da durchsetzen. Klar, kann man sich als Gravel-Fahrer dann aufregen und es kann einen nerven, aber es ist halt die Realität, also es ist halt so ein bisschen so. Also deswegen ist so, also ich kann die Gravel-Fahrer verstehen, aber wenn ich einen Thunderpool oder einen Fun-Art oder einen Fahrer in der Klasse wäre, würde ich mir auch denken, geil, wenn ich mir dann Weltmeistertitel mitnehmen kann, warum nicht? Voll, und selbst eine Rosa Klöser, die man ja jetzt dann eher als Gravel-Fahrerin einstuft, die ja Silber holt, als deutsche Fahrerin, auch mit, sag ich mal, ein bisschen Pech als mit einem späten Sturz, unter Druck gesetzt von Voss, die das natürlich wieder perfekt macht, aber da ist er auch einfach wirklich die erfahrenste, glaube ich, mittlerweile allgemein im Feld. Und dann stürzt und am Ende holt Voss das Ding, wie es ausgegangen wäre ohne den Sturz, weiß man nicht. Aber Rosa mittlerweile ja auch eine Fahrerin, die ist die Tour de France gefahren dieses Jahr, der Frauen, ist ja jetzt auch keine reine Gravel-Fahrerin mehr, sondern hat ja auch ein wirklich großes und gutes Straßenprogramm dieses Jahr. Aber ich hätte mich auch gefreut, dadurch, dass sie einfach trotzdem bei mehr Gravelrennen am Start steht als eine Marianne Voss. Einfach dieses, man hat das Gefühl, das Gravel-Weltmeister-Trikot, man sieht es eigentlich nie. Man sieht es manchmal so in einem Late-Post vor den nächsten Meisterschaften, weil dann nochmal jemand mit dem Trikot irgendwie auf dem Gravel-Fahrrad sitzt. Aber sonst fragt man sich eigentlich so Mitte des Jahres, wer hat das eigentlich nochmal gewonnen, weil man es nie im Einsatz sieht. Ich finde es sehr interessant zu beobachten, dass es ja anscheinend möglich ist, wenn man Top-Straßenathletin oder Athlet ist, dass es durchaus für manche möglich ist, in den Gravel-Sport zu kommen und dort vorne mitzufahren. Aber nehmen wir jetzt auch mal das Beispiel Rosa Klöser. Sie ist ja unbestritten in der Weltspitze im Gravel-Bereich unterwegs und, Aber jetzt im Straßenradsport ist es auch noch nicht so, dass sie da so super doll auffällt. Also klar, sie ist World Tour Fahrerin, sie fährt die Tour de France, sie macht sicherlich einen guten, soliden Job. Aber es ist ja nicht so, dass sie auf demselben Niveau auf der Straße unterwegs ist. Was schon interessant ist, finde ich, dass es. Offensichtlich einfacher ist, von der Straße im Gövel vorne mitzufahren, als andersherum. Ja, voll. Ich habe auch über deinen ehemaligen Teamkollegen Mats Wirz-Schmitz nachgedacht. Der ja auch jetzt als Fahrer, der war zwar immer ein starker Fahrer. Aber wenn man sieht, wie er jetzt eigentlich die Gravel-Szenen dominiert in den letzten Jahren, ist es ja gar nicht vergleichbar mit dem, was er jetzt als Straßenfahrer gezeigt hat. Und ich glaube, also zum Beispiel Mats ist ein gutes Beispiel, weil der ist wirklich, also ich glaube, ich bin mit keinem Fahrer so lange Teamkollegen gewesen wie mit dem, weil wir sind glaube ich zusammen 2017 bei Katjusche Alpecim Profi geworden. Ah, stimmt. Und bis zu meiner letzten Saison 2024 war der auch dann später im Eastworld-Team dabei. Also eigentlich war ich dann gefühlt sieben, acht Jahre mit dem Teamkollegen und Mats ist so ein netter Typ. Aber man muss schon sagen, dass er eher als Eigenbrödler bekannt war, eher ein egoistischer Fahrer war. Also es war oft sein Problem, sich in einem Teamgefüge, sich da irgendwie in der Gruppe, was zum Beispiel, ich würde sagen, einer meiner größten Stärken war, irgendwie eine Gruppe stark zu machen. Und gerade im Sprint-Dino-Team als Gruppe musste funktionieren. Man muss sich gut verstehen. Und Mats war eh schon immer jemand, der eher seinen eigenen Weg gegangen ist. Der, wenn er für sich selber fahren konnte, durfte, oft gezeigt hat, was er drauf hat. Aber jetzt auch nicht als der Team die nächste Fahrer ist und von daher scheint dem Gravel halt viel besser zu liegen von seinem Naturell her als Mensch. Und ich denke auch, haben wir auch schon früher glaube ich oft drüber gesprochen so diesen Vergleich, den wir da oft zum Triathlon ziehen, dass du ja als Gravel-Fahrer, klar es gibt jetzt mittlerweile, schaut man sich den Rose Racing Circle zum Beispiel an oder auch jetzt das ATR-Team, von Canyon und von Risen, also es gibt ja jetzt schon diese Teams, die sich professionell im Gravel-Bereich aufstellen aber. Nehmen wir mal Freddy Ovette oder auch Rosa Klöser, die fahren ja nicht fürs Canyon-ATR-Team, sondern sie fahren halt für sich selber, also mit ihren eigenen Partnern und Sponsoren, weil das ja auch, denke ich mal, deutlich lukrativer noch ist. Völlig zu Recht, würde ich genauso machen. Und da sieht man ja schon, dass es so, also parallel zum Trailernsport hat, dass man einfach als Göbel-Fahrer nicht einem Team angehören muss, sondern man kann sich seine eigenen Sponsoren suchen und kann sich auch so ein bisschen sein eigenes Rennprogramm so zusammenbauen, also ist spannend. Also ich glaube, Hätte mir auch gefallen, sagen wir mal so. Ja, denke ich auch häufiger mal, weil es irgendwie auch trotzdem so ein bisschen lockereren Eindruck macht als dieses im Team und mit festem, genau, ich glaube nämlich auch, dass es drückt, weil du hast halt, klar, du hast keinen Chef, der dir sagt, du musst jetzt da und da fahren, aber du hast natürlich trotzdem Sponsoren und du musst dich um die Sponsoren kümmern und du musst die Leistung bringen, um dann am Ende des Jahres zu deinen Sponsoren zu sagen, so, das habe ich geschafft, lass mal verlängern. Und ich glaube, dass der Stress nochmal anders ist. Es ist eigentlich wie jedes Jahr Vertragsjahr zu haben, aber nicht nur mit deinem eigenen Team, sondern mit jedem einzelnen Sponsor. Ja, das stimmt. Und das kann ich auch sagen, mit Radsponsoren und Marketingabteilungen, das ist auch manchmal schwierig, mit denen Kontakt zu halten. Ich weiß, was du meinst, worauf du hinaus willst. Also das ist mit Radmarken in verschiedensten Lagen gar nicht mal so einfach, da überhaupt jemanden an den Zähne von zu bekommen und Verträge zu verlängern. Also die Verlässlichkeiten ändern sich da auch einfach oft. Und das ist ja, was ich ja immer so schade manchmal auch finde. Ich weiß nicht, ob schade ist wahrscheinlich nicht das richtige Wort, aber ich versuche mal zu beschreiben, was ich meine ist, dass eigentlich, als ich noch Profi war und du auch, als der Gravel-Sport, aufgekommen ist, da waren das ja so wirklich die Outlaws, würde ich sagen. Das war so cool, das hatte so einen geilen Flair. Und das ist ja auch immer noch irgendwie das Image, was oft versucht wird, da draußen zu sehen. Den Leuten, so ist Gravel, aber eigentlich ich glaube also, ich würde sagen, im Jedermann-Bereich und jeder Frauen-Bereich ist das wahrscheinlich auch noch so, aber im Profibereich ja nicht mehr, also das ist immer für mich so ein bisschen, was ich dann so krass finde, dass du eigentlich hat Gravel diesen coolen Look und diesen coolen Flair und sobald du ein bisschen mehr in die Materie reingehst, merkst du, okay, die sind genauso professionell wie Straßenprofis, also mit Höhentraining und mit Heat-Training und Ernährung und Strategie während den Rennen Und dann merke ich zum Beispiel wieder ganz schnell, dass ich mir so denke, Alter krass, das ist mindestens genauso professionell wie Straßenprofi sein und dann deine Verpflegungsstation andocken und wie viel Carbs nämlich pro Stunde und alles, was da dazu gehört, diese ganzen nerdigen Themen. Und das sind dann wieder diesen ganzen Flair vom Gervil für mich eigentlich, weil ich mir dann denke, ja gut, eigentlich ist das auch einfach nur Profi sein halt auf Schotter. Und es muss ja so sein, weil wenn du dir die Umfänge mittlerweile anschaust, also es war ja jetzt, die WM war ja ein kurzes Rennen, sage ich jetzt mal, die kamen dann halt über die Höhenmeter, weil es waren ja irgendwie über 3500 Höhenmeter, aber jetzt mittlerweile das 200 Kilometer Rennen beim Trucker ist jetzt nur noch das Jedermann-Rennen, weil es das kurze Rennen ist und ich meine 200 Kilometer. Also so viel länger sind die Profis beim Ironman auch nicht unterwegs. Also, ja, vor allem 200 Kilometer auf Gravel ist ja 300 Straße gefühlt. Aber das ist ja glaube ich gerade eh so ein Trend, den man im Sport beobachten kann, dass es höher, schneller, weiter sein muss. Das ist eh ein Trend, den ich sehr kritisch sehe, dass auch, Ultrasport im Allgemeinen, dass es halt nur noch Applaus gibt, wenn man gefühlt irgendwie unmenschliche Leistungen erbringt und Leute wollen irgendwie bei anderen Leuten sehen, wie sie übers Limit hinausgehen und wie sie, ja, über ihre Grenzen hinausgehen und dann irgendwie, ja, dass dann Dinge passieren, wo man dann sagt, oh krass, dass das dann noch geht so und, ich habe, und ich fand Profisport auch, also Profisport ist jetzt auch nicht, kann man nicht sagen, dass es immer gesund ist, keine Frage, aber ich finde eigentlich allgemein ist Sport ja dazu da, um Sport soll gesund halten und man sollte auch Sport gesund betreiben und ja, das, wird alles sehr ungesund betrieben, finde ich. Aber es ist auch oft, glaube ich, dieser Social Media-Wahn, muss man auch dazu sagen. Also ich glaube immer, das muss man auch denken, würden das Leute machen, wenn es da keine Likes für geben würde? Glaube ich bei ganz vielen Sachen einfach nicht. Also bei ganz vielen Sachen glaube ich nicht, dass man die machen würde für sich selber, sondern die macht man vor allen Dingen auch für die Außenwelt, um und irgendwie Bestätigung zu bekommen. Glaube ich auch. Dann nehme ich mich gar nicht aus. Ich mache auch ganz viele Dinge, wo ich mir weiß, habe ich jetzt semi Bock drauf, aber weiß ich, wird gut klicken. Ja, oder einfach auch so, dass man Sachen bei Strava hochlädt. Also man merkt ja, auch als wir jetzt Off-Grid hatten, dann hatten wir ja trotzdem eine Uhr dabei, um zu stoppen und ich dann, ja, kannst du mich dann danach einladen und irgendwie hat man sich ja, und ich meine, du und ich sind beide noch aufgewachsen mit, wir schreiben unsere Trainingsstunden und unsere Kilometer in ein Tagebuch. Aber mittlerweile gehört es halt doch dazu, sich einen Strava-Titel vielleicht noch ein Foto hochladen irgendwie sowas, man macht es halt doch. Aber das ist jetzt das Krasse, so kriegen wir auch wieder ein bisschen den Bogen zu EM, wo ich war. Da fand ich vor allen Dingen wirklich das schönste, die Nachwuchsklassen zu begleiten, also es waren die Juniorinnen, die Junioren, die U23 es waren ja sechs Straßenrennen, die ich da begleiten durfte, und das sieht man glaube ich auch in dem Video ganz gut, dass wir eigentlich echt nah dran waren hinter den Kulissen, diesen ganzen Vibe da mal auffangen konnten. Und das kann ich jetzt nur für mich sagen. Klar, ich fand es auch mega spannend, bei Franzi Koch und Liane Lippert im Frauenrennen nah dabei zu sein. Oder auch wenn John Degenkolb und Emil Herzog das Straßenrennen der Männer fahren. Aber eigentlich, mein Herz geht noch viel mehr bei den Nahrungsbereichen auf. Und da frage ich mich auch, ob das unsere Generation so ist. Weil zum Beispiel bei den Juniorinnen habe ich dann sogar bei Insta geguckt und wollte die so taggen. Da hatte gefühlt keine einzige Instagram von denen. Nur TikTok. Ja, wahrscheinlich. Also wahrscheinlich, da bin ich auch schon wieder raus. Aber da ist so, wo ich dann so dachte, auch was du jetzt so sagst, also das merke ich auch bei Jule und Joel, also Jule Merkel und Joel Messer mal zum Beispiel, die ja auch Anfang 20 sind, auch so Strava und so spielt ja alles nicht so eine große Rolle. Also das ist so, schon auch unsere Bubble und unser Alter, glaube ich, so ein bisschen so die, ich würde sagen, das ist so gerade so alles so zwischen 25 und 35, 40 so. Wir sind halt alle sehr gleich, aber... Also die ganz jungen Sportler, da geht es auch um was anderes. Und das hat mich dann auch wieder so sehr an mich erinnert, wie ich da im Nachwuchsbereich war. Und das muss ich sagen, das war eigentlich das Geilste dabei zu sein, einfach die Nachwuchsrennen mir anzuschauen. Ja gut, dass du den Bogen nochmal gesponnen hast, weil grundsätzlich erstmal mega cool das Projekt, weil ich glaube es ja auch ein krasser, also ob du dich jetzt da reinzecken willst oder nicht, ist ja ein Win-Win für beide, also du bist irgendwie nah dran und ja auch für was, gerade wie du sagst, Nachwuchs, wo irgendwie dein Herz auch so ein bisschen für schlägt, aber gleichzeitig bringst du dem Sport natürlich auch mit deinen Followern, mit den Klicks, die du halt bei YouTube generierst, ja auch irgendwie eine Aufmerksamkeit, die die Leute ja auch verdient haben. Und ich fand es jetzt auch irgendwie schön, gerade die Juniorenrennen zu verfolgen, ist ja trotzdem immer relativ kompliziert, da irgendwie einen Live-Ticker zu finden oder auch nur Ergebnisse, ist es nicht so entspannt wie beim U23 oder Profi-Rennen, und dass du da einfach denen die gleiche Bühne gegeben hast wie den Großen, sage ich jetzt mal, fand ich richtig gut, vor allem, weil man ja auch so, im Nachhinein kann man halt immer sagen, ja, Pogacar ist da gefahren und war da schon gut, aber man weiß ja auch irgendwie nicht, von den Mädels und Jungs, die man jetzt gesehen hat, manche werden es schaffen und manche werden vielleicht mit 21 oder sowas das Rad an den Nagel hängen. Deshalb ist es eigentlich noch interessanter, auch diese Wege zu gehen, weil die anderen haben es ja in Anführungsstrichen schon geschafft. Die haben ihre Verträge veröffentlicht. Auch mit größeren oder mit den Entwicklungsteams. Und da weiß man irgendwie schon, in welche Richtung es laufen wird. Und da ist irgendwie so alles offen. Ja, das fand ich zum Beispiel so spannend auch, wie du sagst, dass man einfach ganz viele Dinge da nicht weiß. Also nehmen wir mal das Juniorinnenrennen. Da hat eine Italienerin gewonnen und die hieß Azura Ballan. Und dann war ich so, ah, Ballan kenne ich, haha. Gab es ja früher auch mal einen, Alessandro Ballan. Ja, das ist der Vater. Aber ich so, ach krass, wusste ich gar nicht. Also das ist deine Tochter, die auch fährt. Ja, ist zack, Europameisterin geworden. Und auch vor allen Dingen diese Entwicklung zu sehen, das finde ich vor allen Dingen echt heftig. Ich meine, ich bin 2014 Profi geworden und ich weiß noch, bei mir, war, ich bin nach zwei Jahren U23 Profi geworden und da haben alle damals gesagt, boah, der fährt die U23 nicht zu Ende und wird schon Profi, krass, viel zu früh und jetzt bist du da in den Nachwuchsklassen, und du merkst so richtig, dass der U23 Bereich, die sind so, ja wenn du im dritten oder vierten Jahr bist, wirst du eh kein Profi mehr. Du musst es spätestens in den ersten beiden Jahren schaffen, sonst hast du keine Chance mehr. Und im besten Falle bist du schon direkt nach der Juniorenklasse Profi. Und da denke ich mir so, krass, wie sich das verändert hat. Und da will ich auch nicht mehr tauschen, weil diesen Druck zu haben, dass du eigentlich weißt, du hast da diese 2. Jahr Junioren, 1. Jahr U23, vielleicht noch 2. Jahr U23, du hast diese 2, 3 Jahre, da musst du voll da sein oder du bist halt nie mehr Profi. Das fand ich heftig. Auch wie sich dann nach dem Rennen, es ging gar nicht irgendwie, die haben um taktische Dinge, hey, wir haben die Gruppe verpasst, dies, das. Es war nur, ey, Digga, ich bin 340 Watt die erste Stunde gefahren, wie viel hattest du? Da dachte ich mir so, krass, ich hatte gar kein Wattmeister damals, als ich Union gefahren bin. Hätte ich dir gar nicht sagen können, wir sind ja nach Gefühl gefahren. Und gleichzeitig spreche ich aber mit so einem Marcel Franz, der der Bundestrainer ist, der sagt, ich glaube, es ist ja geiler für die, wenn die nicht Wattmeister dran hätten. Ich glaube, die würden viel befreiter fahren. Er sagt doch, Erik, wir sind anders Rennen gefahren damals. Wir sind halt übers Limit gegangen, sind explodiert. Dann mussten wir Luft holen, dann mussten wir uns wieder ranfahren. Oder wir sind halt nicht mehr zurückgekommen, so. Aber ... Jetzt spricht er mit denen und dann sagen die schon ganz klar, ich weiß ja, wo mein Bereich ist, da gehe ich jetzt am ersten Berg nicht mehr drüber, weil dann komme ich in der zweiten Runde, kann ich ja gar nicht mehr. Wo du so sagst, krass, du musst die ganz anders erziehen, auch taktisch und wie man Rennen fährt, weil du diese Wattmesser und so hast. Und krass und dann auch gleichzeitig so eine, ich nehm mal Trixi Worak, ey, das sieht man in dem Video gar nicht so, aber ey, weißt du, wie angepisst die war nach dem Juniorinnenrennen, die waren halt vier Frauen vorne und die werden dritte, vierte, die beiden Deutschen und ich meine, das ist ja die Klasse, wo du genauso Fehler machen darfst noch und wo du daraus lernst, aber Trixi war auch so, Alter, die hätten beiden eine Medaille verdient, ich hätte es den beiden so sehr gegönnt, also gar nicht so sauer irgendwie, so, hey, das war jetzt nicht gut, sondern einfach so eine, so wirklich so, ey Mann, die hätten es beide verdient gehabt und die haben sich halt irgendwie selber nicht taktisch, nicht gut gefahren, leider versaut so und das tut halt in der Seele weh so. Ja und manchmal ist Trixi, ich hatte Trixi ja noch als Teamkollegin bei Canyon Sram, Trixi versteht das dann auch, glaube ich, manchmal einfach nicht, weil die so eine eingefleischte Rennfahrerin ist, dass sie dann, ich weiß auch noch, der ihr Ding war ja auch einfach Zeitfahren. Und dann bin ich das erste Teamzeitfahren mit ihr, mit Lisa Klein, Tiffany Cromwell, Elena Cicchini. wo einfach so alles so. Und Lisa damals noch jung, aber halt einfach auch schon immer Rad gefahren und die anderen drei halt super erfahrene Fahrerinnen. Und dann bin ich da auf einmal in diesem Line-Up und dann habe ich halt Trixi so am Abend nach dem ersten Training Fragen gestellt und die hat gar nicht verstanden, warum man sich diese Fragen stellt. Die war einfach so, ja, es ist interessant, dass du mir die Frage stellst. Habe mir noch nie Gedanken drüber gemacht. Und ich glaube manchmal so, das ist halt auch, dass es ihr dann vielleicht schwerfällt, zu verstehen, warum haben die diese Entscheidung getroffen? Weil die schon so lange so gut Rennen fährt, in so einer taktischen Raffinesse, dass sie das überhaupt gar nicht versteht. Wir können ja das konkrete Beispiel ansprechen. Beim Junioren-Rennen haben Clara und Leni, die beiden Juniorenfahrerinnen sind halt relativ früh in die Offensive gegangen, ich glaube die mussten drei Runden fahren, sind in der ersten Runde in der Abfahrt eigentlich weggefahren, waren erst zu fünf, dann ist eine Spanierin abgegangen worden, dann waren die zu viert und dann sind sie halt. In die letzten vier, fünf Kilometer gegangen, es war eine flache Zielankunft, es war klar, die vier Fahrerinnen vorne kommen durch, die haben einen zwei Minuten Vorsprung, und Trixi hat sogar gesagt, hey der Kommissär hat uns erlaubt, nah heranzufahren noch Anweisungen zu geben und sie hat die ganze Zeit gesagt so, hey Clara, du bist eine gute Sprinterin du kannst auf den Sprint setzen, aber Leni, du musst attackieren. Wenn du hier irgendwie eine Medaille willst, du musst attackieren. Und dann hat halt Leni einmal so. Von vorne einmal angetreten und die anderen waren direkt dran. Da war die so, ja gut, ich habe es probiert. Soll heute nicht sein, dann fahre ich jetzt halt klarer den Sprint an. Und du denkst halt so mit ein bisschen Erfahrung so, naja gut, du kannst halt auch fünfmal probieren. Du musst ja also nach dem ersten Mal sozusagen klein beizugeben und geh doch mal nach hinten an die Gruppe, lass mal ein kleines Sprinterloch, komm mal mit Schwung, fahr mal drüber. So, jetzt habt ihr euch diese sehr gute Ausgangsposition geschaffen, mit zwei Fahrerinnen da vorne zu sein. Jetzt spielt doch eure taktischen Karten und fahrt nicht die Französin und die Italienerin halt einfach so zur Ziellinie und lasst euch absprinten. Und das heißt so, ich glaube, als Rennfahrer und Rennfahrer mit Erfahrung, schaust du dir das halt so an und du ahnst schon, was passiert und denkst halt so, oh Mann, ey, das ist jetzt so unnötig eigentlich gerade. Und dann war ich aber am Ziellin auch dabei und zum Beispiel Leni, die Vierter geworden ist, die war einfach völlig happy, die war so, hey, ist so geil, dass wir durchgekommen sind und so ein starkes Rennen gefahren und ich bin vierte, sie ist dritte, wir haben eine Medaille, megageil. Und das war so, dann merkst du ja auch so, okay, die ist völlig happy damit. Ich kann da jetzt nicht erklären, dass sie auch eine Medaille eigentlich verdient gehabt hätte und dass da mehr drin gewesen wäre, weil die waren einfach sehr zufrieden damit, wie es halt gelaufen ist. Können sie ja auch sein, nur mit ein bisschen Abstand, so wie ich oder Trixi. Man weiß halt so, ey, so oft kommst du nicht in die Position von so einem Rennen, dass du das gewinnen kannst und das dann so in Anführungsstrichen ein bisschen wegzuschenken, ist halt dann voll schade. Und ich glaube, das ist halt so mit, nehmen wir jetzt irgendwie mal, keine Ahnung, dieses Beispiel von Nils Polet in seinem zweiten Platz bei Paris-Roubaix. Der war auch völlig hype danach, geil Zweiter geworden. Scheiß drauf, Sprint gegen Gilbert verloren, ist überhaupt nicht schlimm. Jetzt sprichst du halt Jahre später mit dem, da sagt der, ey, wäre ich diesen Sprint anders gefahren, ich werde halt wahrscheinlich nie wieder in die Position kommen, Roubaix zu gewinnen. Also so Sachen sieht man halt anders nach ein paar Jahren. Total. Aber manchmal ist es ja auch so ein bisschen so ein Rückschaufehler, dass man halt danach sich das anschaut und sagt, ja, hätte ich mal und wäre ich mal. Aber im Rennen ist es dann doch was anderes und gerade auch so ein Attackieren und Wiederattackieren hat natürlich auch irgendwie was mit Selbstbewusstsein, zu tun und das entwickelt sich dann vielleicht auch mit der Zeit und das dauert dann halt auch und, dann gibt es eben die Leute, die haben die Chancen dann häufiger und dann gibt es halt die Leute, die, werden vielleicht, wie du sagst, nicht mehr in die Position kommen, aber werden vielleicht dann auch mit noch mehr Abstand das wieder anders sehen, also was vielleicht, sagt ja auch Nils, in nochmal zehn Jahren oder nach Karriereende, Sagt er, ja ganz ehrlich, ein besserer Tag auf dem Rad war, aber trotzdem auch der zweite Platz, Robert. Ja, könnte so sein, ja. Deshalb ist immer schwierig. So wie es dann am Ende passiert, passiert es. Und man muss ja sagen, trotzdem haben die Mädels da eine Medaille geholt. Die einzige. Die einzige, genau. Das hat in den anderen Konstellationen nicht geklappt, obwohl man ja auch sagen muss, dann können wir nochmal zu den anderen Rennen kommen, dass trotzdem sehr starke Leistungen dabei waren. Ganz viele Top-Platz-Hüge. Aber ich sage mal, alleine jetzt, dass wir darüber reden, alleine, dass ich da vor Ort sein kann und diese Emotionen so nah miterlebe. Ich lerne die Rennfahrerinnen und Rennfahrer da vor Ort kennen. Man merkt ja dann so eine Konstellation, okay, wer ist hier die Medaillenhoffnung, wie ist die andere Konstellation für manche, ist einfach ein Erfolg dabei zu sein. Hey, alleine, das gibt ja schon so viel alleine. Und das ist ja auch, ich sag mal, das ist glaube ich im Endeffekt so wirklich unterm Strich, wo man sagen kann, deswegen war es cool, weil die Geschichten sind es einfach wert, es gezeigt zu werden. Und wir sind im Radsport halt auch nicht so weit, oder bei der Nationalmannschaft zum Beispiel, dass man jetzt da irgendwie so eine fette Social Media Abteilung oder Marketing Abteilung hat, dass man diese tollen Leistungen eigentlich so zeigt, wie man sie zeigen sollte, aus meiner Sicht heutzutage. Von daher ist es ja irgendwie cool, dass ich dann diese Rolle so ein bisschen übernehmen kann. Und das ist ja auch mein großer Anspruch. Ich glaube, da habe ich auch mit Ulle jetzt in unserer letzten Podcast-Folge lang drüber geredet, wo ich so gesagt habe, nimm mir mal den DFB, den Deutschen Fußballbund. Das ist ja auch, also es ist ja eigentlich nichts anderes im Radsport, das ist trotzdem, vielleicht neben der Tour de France fahren, es ist das Größte, eine WM oder eine EM zu fahren, für deine Nation. Und da habe ich manchmal so, bei German Cycling oder auch in Deutschland das Gefühl, dass wir uns viel kleiner machen, als wir sein müssten. Also dieses so, hey, wir sind die deutsche Radsport Nationalmannschaft und Radsport hat einen fucking Hype da draußen. Es gibt übertrieben viele, die Rad fahren und es muss doch eigentlich das Ziel sein, dass Leute sich nicht irgendwie von, oder nicht nur zumindest von Marb, von Wisen und Panamal solche Klamotten kaufen, sondern eigentlich muss das Nationaltrikot, genau wie Adidas jetzt mit den Fußball-Nationaltrikots macht, muss das doch so geil aussehen, dass man auch als außenstehende Person, als Deutsche, der sich denkt, geil, eigentlich würde ich mir gerne dieses Nationaltrikot kaufen, weil es ist cool, das ist meine Nation, würde ich gerne mit rumfahren. Warum kriegen wir es nicht hin, fette Sponsoren für diese Nationalmannschaft zu haben, weil dann kommt dann, also sobald du da einmal so einen positiven Twist reinkriegst, glaube ich, hast du halt eine Aufwärtsspirale, also auch für kommende Meisterschaften, also jetzt sagen wir mal, in einer perfekten Welt, du legst dir da von einer geilen Marke, einen geilen Trainingsanzug hin, geile Trainingsschuhe, vielleicht gibt es noch eine kleine Uhr, also so, weißt du so, dann ist doch jeder noch viel mehr motiviert, ich will da unbedingt nominiert werden, so dieses, ich nehme mal so Italien als Beispiel, ich fand bei Italien war das immer so krass, so bei der Squadra dabei zu sein, wo so klar war, okay. Dieses Jahr helfe ich zwei Jahre und in drei Jahren kommt dann die WM, ich nehme mal Giacomo Nizzolo als Beispiel, der war so, ey, in drei Jahren kommt die EM, da fahren die einmal für mich, aber ich muss jetzt bei den anderen beiden EMs halt in Vorleistung gehen und auch mein Bestes geben, dass dann in drei Jahren für mich gefahren wird. Da war so ein ganz anderes Verständnis von Teamgefüge und, Für den war es auch einfach so, ey, ich kann für Italien fahren. Ist egal, ob ich ein DNF habe, weil ich drei Runden Tempo fahren musste. Völlig egal. Hauptsache, wir haben einen Italiener auf dem Podium stehen. Und das merkt man ja bei Italien wirklich krass, wie die Rennen fahren. Werden. Und das ist so, da denke ich mir so, dieses Gefühl auch in Deutschland zu erzeugen, das wäre irgendwie geil. Und da eine gewisse Außenwahrnehmung zu schaffen und auch, ich sag mal, ich bin ja in der Position, ich hab mit Magen, ich hab mit Sponsoren zu tun, denen eigentlich zu sagen, Leute, sponsort diese Nationalmannschaft, weil, ich sag mal, das ist ja auch so ein Aushängeschild, weißt du, wenn du als Vereinsfahrerin und Fahrer da mal hin willst, so, das ist ja Nachwuchsarbeit auch irgendwo. Total, absolut. Und man hat ja jetzt auch mittlerweile so coole Charaktere dabei, wie zum Beispiel gerade eine Jule und eine Joel, die einfach nicht nur so, Rennen fahren und still sind dabei, sondern einfach amüsant sind, große Klappe haben, denen man einfach dann auch gerne beim Rennen fahren zuschaut. Voll. Also alles mit allem, was eine geile Erfahrung, kann ich dir sagen. Also, was ich aber eigentlich sagen wollte, U23, wir haben es ja schon beim, WM-Rennen auch besprochen, Justinia Czabla, wieder. Super Rennen, muss man sagen, auch wenn sie knapp das Podium verpasst, sowohl auf der Straße als auch beim Zeitfahren. Aber gewinnt den Sprint aus der Verfolgergruppe, vier Fahrerinnen waren vorne raus. Und man muss auch sagen, die Fahrerinnen, die dann am Ende im Straßenrennen die Medaillen unter sich ausmachen, haben es eigentlich auch im Zeitfahren getan. Da hat man schon klar gesehen, dass das die Besten sind, aktuell in der U23 und dass sie dazugehört. Und deshalb auf jeden Fall wieder ein großes Ausrufezeichen nach der schon gezeigten Performance bei der WM. Gleiche gilt eigentlich auch, muss man sagen, für die Mädels auf der Straße. Ja, macht wieder eine Soloshow. Ich meine... Oh, merke ich einen Unterton. Das ist so ein Demi-Fan. Das weiß ja jeder der Zuhörer, du weißt es auch. Aber ja, was soll man sagen? Sie hat dominiert und man muss ja auch trotzdem sagen, das Problem, das die niederländische Nationalmannschaft die letzten Jahre immer hatte, das gibt es nicht mehr. Laurence Tendam als neuer National Coach, der hat es gemacht und sie gehen mit, Gold und Silber nach Hause im Straßenrennen. Nachdem Puck Peters ja auch schon bei der WM absolut performt hat für Demi und das ganze Feld auseinandergefahren hat, holt sie sich diesmal auch eine Medaille. Natürlich auch ein bisschen unglücklich, der Sturz von Kasia in der letzten Kurve und damit auch für Antonia. Ich meine, sie hat es bei dir im Interview, gesagt, sie ist jetzt nicht die Sprintstärkste. Ich glaube auch nicht davon, dass sie davon ausgegangen wäre, noch weiter nach vorne zu fahren. Aber wer weiß es, also diese letzte Kurve hat ja einige Leute was gekostet. Remco hätte es auch fast den Sieg gekostet. Ja, also ich finde irgendwie, da muss da schon einfach mal ein großes Respekt an dem hier, weil das ist mir jetzt auch nochmal in der Retrospektive klar geworden, als wir das aufgelistet haben. Ich meine, die hat von Anfang des Jahres, von Omlop über Flandern, über den Giro d'Italia, die sie am letzten Tag da grandios dreht, gegen Anne van der Brecken, dann gewinnt sie die Tour, jetzt gewinnt sie die WM, dann gewinnt sie die EM, also äh, was die für eine Saison hingelegt hat, ist schon absolut verrückt, ne, und, äh, Ja, also ich sag mal so, deswegen, man kann jetzt ihre Art und ihren Stil mögen oder nicht mögen, aber sie war einfach mit Abstand die beste Fahrerin und, ich glaube, wenn man ihr auch auf Insta und so folgt, merkt man ja, da steckt schon krass viel Arbeit da drin, also ich glaube, die ist auch einfach wirklich so mit hardest working person and business da. Die gibt schon einfach richtig Gas und hat sich, also ich bin einfach beeindruckt von der Konstanz, das alles zu gewinnen, auch so souverän, auch bei der EM wieder, die fährt ja los, kommt da keiner mit und ich habe irgendwo dann, glaube ich, ich glaube, es war eine Insta-Kachel gesehen, ich glaube, die ist halt an diesem steilen Berg da, für sechs Minuten irgendwie, 6,4 oder 6,8 Watt pro Kilo gefahren, also das bin ich als Radprofi, also das bin ich nie gefahren, also nicht, dass ich, also, dass das jetzt irgendwie, das mein Mann immer, aber da dachte ich mir wirklich so, also ich war Männerradprofi, ich glaube, den Wert hatte ich noch nie über sechs Minuten, also das zeigt einfach so, wie krass das ist. Wo ich auch echt sage, hätte ich nie gedacht, dass Frauenradsport mal auf dem Level ist. Dass diese Werte gefahren werden, finde ich absurd. Man merkt ja auch, dass gerade dieser Kampf zwischen Kassia und Demi bei beiden noch mal die Performance nach oben treibt. Egal, ob dieser Ritt von Kassia am Movantou, dann aber auch einfach Demi, die dann noch mal einen draufsetzt und dann ja auch man das Gefühl hat, dann will sie noch mal solo wegfahren, um noch mal zu beweisen, dass sie die Beste ist. Und sowas trägt ja auch dazu bei, dass Bestleistungen erbracht werden. Das hilft ja auch einem Pogi, sag ich jetzt mal, wenn man eben nicht nur immer die Pogishow hat, wenn auch auf einmal ein Remco dabei ist und ein Del Toro und die fahren halt eben zu dritt. Dann wird trotzdem nochmal anders rennen gefahren und nochmal tiefer gegangen. Und deshalb, es tut ja grundsätzlich gut, dem Sport an sich. Und sie ist auf jeden Fall auch eine Fahrerin, die dem Sport gut tut, die den Sport gut verkauft und die ja auch trotzdem ja sich sehr für Frauensport und für Frauen an sich einsetzt. Deshalb, ich will hier auch nicht immer Demi bashen, aber nein, ich hätte mich gefreut, wenn jemand, ist ja mein Lieblingstrikot und jetzt wird es nicht getragen werden, weil wer Weltmeister ist, trägt das Weltmeister-Trikot. Dementsprechend, genauso wie bei der Gravel-WM, es hätte mich einfach gefreut, wenn jemand anders gewonnen hätte und wir das Trikot gesehen hätten. Ja, aber so geht es mir ja auch im Männerrennen zum Beispiel. Ich kann Remco als Sportler zu 100% sagen, ist ja der verdiente Sieger. Er war der stärkste Fahrer in dem Rennen und hat auch am meisten für diesen Sieg gemacht. Trotzdem, der Mensch in mir, ich hätte es halt Julio zehnmal mehr gegönnt einfach. Weil ich auch irgendwie weiß, also Giulio hätte das glaube ich nochmal anders und nochmal mehr bedeutet als Remco, weil der ist halt schon vielfacher Zeitverweltmeister und der hat schon den goldenen Helm und die goldene Rolle da stehen und alles mögliche und, da war auch so, da ist mir auch das Herz zu kurz gebrochen, also da stand ich halt wirklich drei Meter neben dir, Remco steht da rechts umringt, Giulio stand links und dann hörst du halt nur hier von deinem Sprecher, mit dem du kommentiert hast bei der WM, wie der halt über die Lautsprecher verkündigt, ja, Remco hat das Ding gewonnen, und alle waren so, oder die Hälfte schreit, die andere Hälfte fängt an zu heulen so und denkst dir so, krass, ey, aber dann dachte ich mir halt auch so, ey, fuck, hätte ich dir echt mehr gegönnt, da war ich echt enttäuscht. Ja, vor allem, ich war mir sicher, dass Ciccone gewonnen hat, weil, ich musste wieder arbeiten an dem Tag, deshalb habe ich das Rennen nicht gesehen und dann habe ich auch nur so eine Insta-Kachel, ich nehme jetzt auch das Wort, das hat mich jetzt beeindruckt, die Insta-Kachel gesehen und da hat man halt so den Bike-Throw von vorne gesehen, da war ich mir sicher, der hat gewonnen, weil er ja so, vom Körper ist er ja weiter vorne Aber Remco hat ja den besseren Bike-Throw und ist mit dem Rad weiter vorne. Giulio war wirklich von der Kurve bis zum Zielsprung war der jede Sekunde vorne oder jeden Zentimeter vorne, außer den am Zielstrich. Und er war auch, weil er seinen Tigersprung halt nicht gut timet, der war auch die zwei Meter nach der Linie wieder vorne. Der war wirklich nur an diesem einen Moment ist Remco einmal vorne und genau da ist halt der Zielstrich. Deswegen muss man auch sagen, Remco hat den perfekten Tigersprung gemacht und Giulio wirklich den beschissensten. Genau, aber sonst eigentlich alles richtig, weil wie er die Kurve gefahren ist, krass. sonst macht er alles richtig. Aber muss man auch immer so, ich meine, die kommen dann mit einer 55 angekachelt und dann sind halt da noch drei Sponsoren erstmal auf der Straße und danach nochmal drei und irgendwo zwischendrin ist der Zielstrich. Das halt genau zu sehen, wenn du halt Laktat 54 irgendwo im Kopf hast. Das sind halt auch nur Menschen, kann auch der Fehler passieren. Ja, also ich glaube, es hätte sich jeder sehr gefreut. Er natürlich auch. So ist es jetzt in Remkos Arme gefallen. Jetzt gibt es, ich finde das Trikot sieht jetzt total wild aus. Also Europameister, dann Weltmeisterstreifen, dann eine goldene Streifen. Das sieht irgendwie so einfach krass aus. Ulle hat das, glaube ich, erzählt im Podcast bei uns. Er hat gesagt, er ist der einzige Fahrer jemals in der Historie vom Radsport. Okay, die EM gibt es noch nicht so lange, muss man dazu sagen. Aber der das hat, also der Zeitverweltmeister ist, der, also ich glaube, er hat es so ausgedrückt, der in seiner. Der als amtierender Olympiasieger sowohl, also in diesen vier Jahren, der auch Straßenweltmeister war, Zeitfahrer Weltmeister war, Europameister im Zeitfahren und Europameister auf der Straße. Also der hat eigentlich gefühlt, sowohl bei EM als auch bei WM als auch bei Olympia sowohl im Straßenrennen als auch im Zeitfahren alle Titel geholt. Das ist eigentlich verrückt, ne? Das ist richtig verrückt. Überleg mal. Vor allem weil man ja trotzdem natürlich über Remco nachdenkt als diesen krassen Fahrer, aber dann ist er immer noch Pogacar da. Ja, genau. Du hast immer nur so ja gut, aber es ist nicht so gut wie Pogacar. Genau, es ist nicht so gut wie Pogacar und trotzdem hat er einfach so, eigentlich was die Titel angeht, Goat-Status. Ja, ja, voll. Aber dann gibt es halt immer noch Pogi. Also das zeigt ja auch einfach, wie krass Pogacar ist. Wer aber auch wieder krass performt hat, Marlene Reusser wird Dritte und entscheidet das Zeitfahren für sich. Das ist übrigens meine Lieblingsfahrerin im Feld, glaube ich, bei den Frauen. Ja, die ist einfach, die ist so lustig. Die ist die geilste. Also die war auch die, die kommt dann da rein, holt Bronze, dann hat die Tibor und mich noch irgendwie gesehen, hat noch irgendwie einen flapsigen Spruch zu uns gesagt, fährt weiter. Also ich bin auch großer Marlene Reusser-Fan. Ja, die ist einfach irgendwie, die ist nett, die ist gut, die ist schlau, die spricht ja auch, keine Ahnung wie viele Sprachen. Zwei. Nee. Warte, mir spricht Italienisch, Schweizerdeutsch, Französisch, Englisch, Spanisch, also die spricht auf jeden Fall fünf Sprachen fließend. Deutsch wahrscheinlich auch noch. Deutsch auch. Englisch, bestimmt. Ja, also krasse Frau ... Auch wieder performt, holt Gold, vor Demi, die deutlich stärker gefahren ist als bei der WM, wo sie ja noch von Reußer eingeholt wurde. Als Beispiel das, das kann ich sagen. Das sind dann so Punkte, Marleen gewinnt Gold im Zeitfahren, Demi wird Zweite, ja auch nur mit eigentlich super viel, 18 Sekunden. Irgendwie so, also nicht wirklich viel. Und dann im Interview sagt Demi, ja, ich war schon mental bei der Abreise. Ich war schon gar nicht mehr vor Ort, ist jetzt gut, dass die Saison vorbei ist, deswegen habe ich jetzt hier auch nicht mehr Gold geholt, so ungefähr, wo ich mir denke Warte mal genau, weil da denke ich mir so, ich glaube, sie meint das nicht so, aber als außenstehende Person für mich wirkt das dann manchmal so ein bisschen respektlos gegenüber Marlen, wo ich mir dann so denke, der sieht es halt, also Silber ist doch voll die gute Leistung nach der WM und dann jetzt sozusagen so, ja ich war eigentlich schon so im Kopf bei der Abreise, ich bin jetzt hier nicht mehr sowohl mental als auch körperlich, der Peak ist vorbei hey, das ist halt so, du bist immer noch Zweite geworden mit einem ganz kleinen Abstand zu Marleen. So schlecht war es jetzt nicht. Manchmal dachte ich mir auch wieder so, sag doch einfach, ich habe ein gutes Zeitpunkt gemacht, ich habe mein Bestes gegeben, Marleen besser, fertig. Ist einfach sympathisch da, so fertig. Ich sage nichts mehr dazu, sonst regle ich mich nur auf. Naja, Juliette Berthee wird Dritte und die zweimalige Holzmedaille geht an Elisa Longoborghini. Die wird sowohl im Straßenrennen als auch beim Zeitfahren führte. Ich glaube trotzdem, dass sie damit zufrieden ist. Aber irgendwie... Fühlt sich es trotzdem eben halt immer als der erste Verlierer an. Ja, ja. Ja, ey, so ist es, ey. Wenn man sein Bestes gibt und dann wird es der vierte Platz. Natürlich, Holzmedaille ist immer bitter. Aber überleg mal, wie viel die auch schon gewonnen hat. Ja, auch ganz große Karriere. Voll. Lisa Lamborghini. LBL. Nee, aber über wen wir auch sprechen müssen, ich bin ja hier im Besenwagen-Famme, Linda Riedmann hat gewonnen. Barsch immer Barsch. Ja, ich habe nämlich gerade eben noch an Linda Riedmann, man gedacht, als du meintest, ja, und dann macht man Fehler und dann fährt man auch anders Rennen, weil ich bin in Sossenheim, bin ich mit Linda Riedmann Rennen gefahren, da war die, glaube ich, 15 oder sowas. Und dann habe ich halt so gesagt, ich habe gesagt, komm, also wir waren halt die einzigen Mädels im Rennen und dann habe ich halt so gesagt, ja, komm, ich gehe jetzt an dein Hinterrad, ich lasse dann mal Lücke, dann sprintest du die Jungs ab, weil wir halt dann sozusagen gegen die Jungs gefahren sind. Und dann denke ich mir nur so, ja, guck mal, guck mal jetzt, jetzt machst du mich aber sowas von nass. Wegen dir ist sie jetzt so gut geworden. Nee, das meine ich ja nicht. Du hast sie groß gemacht. Also diese Entwicklung zu sehen, wie man Rennen fährt und jetzt fährt sie halt auf einmal Sprints gegen eine Charlotte Cole, die ja auch doch ein bisschen was kann und gewinnt das Ding. Das hat mich auch sehr gefreut. Also beeindruckend, aber die Länge des Sprints ultra unangenehm. Ich habe mir das angeguckt und dachte mir nur so, ganz unangenehme Länge. Ja, das ist ein Sauerstoffzelt. So ein ganz langsames Sterben. Aber es sah ja nicht nach Sterben aus. Aber wenn man das Gefühl kennt, dann ... Sah es sehr, sehr schmerzhaft und unangenehm aus. Oh ja. Aber ey, dann gewinnst du da, ich glaube, ihr erster Profisieg auch, ne? Also von daher... Obwohl, nee, warte mal, die hat doch dieses Jahr schon mal... Die müssen sie hochleben lassen. Schon mal geliefert. Aber auf jeden Fall ihr Größter. Ja, auf jeden Fall. Ist ja schon, ist vielleicht jetzt im deutschen Raum nicht jedem bekannt, aber so, ist schon so ein Abschlussklassiker am Ende der Saison. Schon ein Rennen mit einem großen Namen. Total. Und ja, auch trotzdem mit Charlotte Kohl jemand, der in den letzten Jahren eine der wenigen Fahrerin war, die eine Vibes haben stehen lassen können. Und dann jetzt nicht so als. Nonplusultrasprinterin. Das war schon echt ein starkes Ding, muss man sagen. Was hast du ja noch da auf deinem Schlauzehörner stehen, Tanja? Also ich habe eigentlich ja die Gravel-WM, da sind wir jetzt ja eigentlich schon durch. Was man aber auch noch erwähnen kann, finde ich, dass Nele Leyen vierte wird. In dem Fall, so wie Elisa Longoborghini, leider die Holzmedaille, aber ich glaube, sie kann mega happy damit sein. Und krönt auf jeden Fall eine starke erste Saison als Gravel-Profi bei ATR. Tiffany Cromwell, Karriereende. Karriereende, genau, wird nochmal Achte, hat auch gut attackiert im Rennen und sich gezeigt. Natürlich auch Heimrennen, Nicole Freyne, genauso wie Tiff eigentlich relativ viel sich gezeigt. Die australischen Fahrerinnen waren mega aktiv, schon mit einer Startattacke, dann Tiff, dann Nicole, dann wieder Tiff. Also die haben sich auf jeden Fall gut, gut, gut, gut, gut, gut, gut, gut gezeigt. Ähm, Ja, Voss seit Tour de France und DNF in Nizza das erste Rennen und dann direkt ein Sieg. Auf jeden Fall stark. Man hat auch gemerkt, es hat ihr richtig viel bedeutet. Ich glaube auch, man muss da ja zusagen, sie hatte nicht irgendein Rennen davor, wo so Hardbreak war? Roubaix war dieses Jahr Hardbreak. Ja, da hat sie gegen Franzi den Sprint verloren. Genau, das war doch einmal sehr emotional für sie und vor allem war ja dieses Jahr, das weiß ich auch natürlich, da war ich nah dran, die hatte ja eine sehr, sehr enge Verbindung zu ihrem Vater immer, der ist ja dieses Jahr verstorben und ich glaube, deswegen ist es auch einfach für Marianne, deswegen auch ein ganz, ganz schweres Jahr, eine ganz, ganz schwere Saison und ich glaube, dann sind so eine emotionalen Erfolge dann doch nochmal also, nochmal anders, ich glaube, die fühlt man nochmal anders, weil man die auch so gefühlt so für den Papa gewinnt und. Das tat mir dieses Jahr in Roubaix so leid, ich glaube, das ist ja ganz kurz davor gestorben, dann fährt sie Paris-Roubaix ich meine, gut, ich habe mich als ausdeutscher Sicht natürlich sehr für Franzi Koch gefreut aber als großer Marianne-Vosf fan dachte ich mir da auch so, da hätte ich der Marianne auch gegönnt, von daher, jetzt hat sie vielleicht so ein bisschen Revanche mit dem WM-Trikot Ja, total, vor allem war bei Roubaix ja auch noch dieses klassische, die waren zu zweit gegen eine, wo man ja schon im Radsport sagt, da muss man gewinnen, so, dann tut es ja irgendwie doppelt weh. Ja, aber umso schöner sie jetzt nochmal siegreich zu sehen und, was ich gar nicht wusste bis jetzt, weil man hat ihre Partnerin jetzt im Fernsehen gesehen, also für mich zum ersten Mal. Die war ja auch Ex-Profi und ich wusste gar nicht, dass sie schon so lange zusammen sind. Seit 2017 schon ein Paar und seit 2022 offiziell. Aber ich habe das Gefühl, ich habe sie zum ersten Mal so an der Ziellinie gesehen. Das erklärt, warum die Mini zurückschreibt. Nee, keine Ahnung, hab ich auch gar nicht mitbekommen. Ich interessiere mich eher so für die Sportrinnen an sich nicht, so das Privatleben tatsächlich. Hat mich trotzdem, hat mich sehr gefreut, muss ich sagen. Ja, über Lorenz Tendam als National Coach haben wir gesprochen. Dann bleibt eigentlich nur noch, also ich hab noch einen, privates oder weniger privates für dich? Da kann ich noch eine private Geschichte zu erzählen, noch zu Lauren Stendam, weil das ist das erste Mal. Wirklich das allererste Mal ist, aber auf jeden Fall das erste Mal, dass ich so auf ein richtig krasses KI-Video reingefallen bin. Hast du das auch gesehen? Ja, woher so Tectonic hat. Ja, aber man sieht an Puck, weil Puck ist DJ. Und die ist so komisch verzogen. Also das passt nicht so ganz. Auf jeden Fall, ich habe ein Video gesehen auf Instagram, irgendwann habe ich dann realisiert, okay, das muss KI sein. Und das ist halt einfach wohl, also geht ja heutzutage alles. Man sieht einfach nur die holländische Frauen-Nationalmannschaft hinter dem Disco-Pult stehen, Puck Petersen als DJ und Laurens Zendamm steht oben drauf und zieht so einen krassen Dance ab. Und ich bin da so hängen geblieben und dachte mir so, Alter, was haben die für einen geilen Teams-Murit, wie cool ist das denn? Und dann habe ich mir das so zwei, drei Mal angeguckt und dachte mir, nee, das kann nicht echt sein. Das tanzt viel zu gut, das schafft Laurens Zendamm niemals. Und dann Ich glaube, so ist der Algorithmus ja dann. Ich habe dann irgendwann relativ schnell, wurde mir dieses Video in verschiedenen Konstellationen immer wieder ausgespielt und habe mich realisiert, okay, es war wohl ein KI-Video. War ich aber ein bisschen enttäuscht, wäre geil gewesen, wenn das echt gewesen wäre. Voll und das muss man ja auch sagen, den Holländern traut man das halt dann auch irgendwie zu. Also hätte man das gleiche irgendwie mit dem deutschen Team gesehen, dann hätte man schon gedacht, so, ah, weiß ich nicht. Aber Laurence Tindam, dass dann auf einmal einer so Tectonic, oder wie es heißt, tanzt, das könnte man sich durchaus vorstellen bei der Nation. Ja, dann sind wir eigentlich schon beim Iron Man. Da gab es auch wilde Szenen im Frauenrennen. Also das Rennen war gefühlt entschieden, bis dann die Hitze die Leute eine nach der anderen da niedergerafft hat. Das ist so, das finde ich wirklich, gerade als Zuschauer, wenn man sich das dann anschaut, und du spielst ja auf die führende 1,1 Kilometer vom Ziel an, Solveig heißt die, glaube ich, ne? Ja. Und die fängt ja dann einfach an zu taumeln und du denkst so, Alter, du bist jetzt 3,8 Kilometer geschwommen, 180 Kilometer Rad gefahren, bist jetzt 41 Kilometer schon gerannt, gelaufen. Jetzt bring doch das Ding einfach bitte ins Ziel. Und du denkst, es kann doch jetzt nicht wahr sein, dass die da 1,1 Kilometer, die Lichter so krass ausgehen. Also das finde ich so faszinierend. Also, auch überhaupt, also ich kenne mich und ich würde sagen, ich kann auch tief gehen, aber so tief kann ich nicht gehen. Also ich kann nicht in diesem Bereich von ich bin jetzt gleich bewusstlos, also so knapp war ich noch nie. Das kann ich mir nicht vorstellen, wie man in diesen Bereich überhaupt reinkommt. Taylor Nipp gibt es ja auch dann dieses Video kurz davor, bevor sie dann auch eingeholt wurde, wo sie dann so beim Laufen bricht. Das Gefühl kenne ich, aber jetzt so wirklich die Bewusstlosigkeit, das ist schon krass. Vor allem die kommt ja wirklich, also die kommt ja gar nicht mehr klar und wird dann auf diesem letzten Kilometer ja nicht nur irgendwie zweite, dritte, die wird ja auf Platz neun durchgereicht und kommt dann mit, ich glaube, ich weiß gar nicht, wie viele Minuten es waren, irgendwie 20 Minuten dann auf die Führende oder noch mehr. Und weißt du, was noch verrückter war? Ich glaube, die hat dann, bei einem den Zielern aufläuft eine Kamera neben ihr, wo sie dann gefühlt so redet, als wenn nichts gewesen wäre. Und dann sagt sie, hey, völlig positiv, auch gar nicht enttäuscht, so völlig positiv, hey, wisst ihr was, dieses Jahr kann ich viel mehr genießen, als letztes Jahr, wo ich gewonnen habe. Und sie ist voll positiv, denkst du so, hä, du warst gerade fast der Titel verteidigt, so. Das ist so, also, aber eine sehr positive Attitüde, also das hat mich beeindruckt, wo ich so wirklich so dachte, ja, ich war jetzt kurz Knockout, aber jetzt ist wieder okay. Vielleicht ist es aber auch Sauerstoff unterversorgt, ich weiß es nicht. Die war wirklich komplett positiv, ey, ich kann das viel mehr genießen als letztes Jahr mit den Fans und so hier. Letztes Jahr habe ich gar nichts mehr mitbekommen und da war ich so, ja gut, du warst halt fünf Minuten davon entfernt, wieder Weltmeisterin zu werden. Krass. Ja, aber es soll doch auch eine krasse Euphorie machen, wie. Mit irgendjemandem habe ich mit meinem Freund habe ich kürzlich über dieses Eisbaden gesprochen, dass so dieses Eisbaden ja so ein Ding ist, mittlerweile schon wieder ein bisschen weniger, aber die Leute so hyped sind danach, aber dein Körper, wenn du dieses Eisbad steigst, dann denkt der, du stirbst und natürlich ist der danach glücklich, weil du hast überlebt und ich glaube, das ist halt auch so, der Körper dachte ja auch, glaube ich, jetzt ist es vorbei. Kannst du das gut? Ich wäre gerne ein guter Eisbader, weil ich stelle mir das auch schön, ich stelle mir das so rein, so, ja, ich hab da mein Eisbad, ich geh da rein, chill da drei Minuten, geh raus, so, stimmt mir geil vor, ne? Ey, ich gehe in das Ding rein, ich breche nach zwölf Sekunden ab. Ich finde es so schrecklich, ich schaffe das nicht. Nee, ich bin ja, also Hitze mag ich ja total gern, Kälte, auch schon allein dieses früher im Höhentrainingslager ist man noch in irgendeinem Gebirgsbach und hat die Füße da reingehängt oder die Beine. Kann ich nicht. Kann ich wirklich nicht. Also würde ich auch irgendwie, ich würde es gerne können, aber keine Chance. Bin ich auch nicht für. Naja, wir waren beim Ironman und ja, Laura Philipp wird Zweite. Taylor Nipp gewinnt. Bronze ging an. Julie De Ron. Ja, stimmt. Auch Newcomerin, also auch krass direkt dann Dritte geworden. Also ich muss sagen, ich habe mir das ganz entspannte Sonntagmorgen angeschaut, einfach dann auf der Sportschau, die 20 Minuten, das Highlight-Video und ist schon echt mit viel Drama verbunden, Hawaii ist krass. Also Ich muss immer noch sagen, ich habe einen riesen, riesen Respekt für diese Sportart und das zu trainieren, also drei Sportarten zu trainieren und ich habe ja mittlerweile ein bisschen Lebenserfahrung auch gesammelt, indem ich letztes Jahr selber mal die Challenge Rot probiert habe. Aufgrund von der Laufverletzung konnte ich in Anführungsstrichen nur Fahrrad fahren und nur schwimmen, aber danach war ich fix und fertig. Hätte ich nie im Leben noch einen Marathon laufen können und also deswegen finde ich erstmal für all die, die diesen Sport machen, riesen Respekt. Jetzt kommt mein aber. Aber das sind ja die besten Athletinnen und Athleten auf der Welt, bei der WM. Und dann habe ich mir das ganze Highlight-Video angeguckt und dachte mir wirklich so, Alter, keine von denen und auch keiner, also sowohl männlich oder weiblich, keiner von denen hat ein cooles Outfit. Nicht eins. Also da war so einfach so, ich finde da so im Radfahren heutzutage gibt es ja wirklich viele coole Outfits so. Aber im Triathlon muss ich echt so sagen, da muss man nochmal ran irgendwie. Gehe ich nicht ganz mit. Also ich fand zum Beispiel den Anzug von Lucy Charles Barclay, diesen blau-weißen von Ryzen im Verlauf. Ja, bin ich so ab. Den fand ich richtig, richtig schön. Aber liegt auch daran, weil die halt immer mit Sponsoren zugekleistert sind. Ja, das ist halt wieder dieses Einzelsportler. Du musst dann halt einfach irgendwie ... Also ich habe vor allem Taylor Nipp da im Blick. Also dieses Weißrote. Aber Taylor Nipp auch mit diesem Neonfarben. Ich habe mich wieder verrannt. Ich habe jetzt wieder die ganze Sportart. So ist das nicht gemeint. Aber Taylor Nipp zum Beispiel, nämlich als Beispiel Weißrote. Und in diesem Neongelben Helm, nicht mal so einen richtigen Zeitverhältnis, dachte ich mir dann auch so, die wird Weltmeisterin in dem Outfit. Ja, aber ich will hoffen, also die ist ja auch schon als Zeitfahrerin eine WM für die USA gefahren. War es Olympia? Olympia war es. Und da möchte ich sagen, ich hoffe, dass diese Frau was von Aerotesting versteht und das getan hat. Und dass es einfach ein schneller Helm ist für sie, der vielleicht nicht gut aussieht, aber der einfach für sie funktioniert. Aber ich gehe voll mit dieses Outfit eher fragwürdig. Ich finde aber, Laura Philipp sieht cool aus. Was ich halt überhaupt nicht mag, diesen weißen Aufleger von Canyon. Das sieht ein bisschen aus wie diese, es gibt doch diese Moet, die weißen Moet Champagnerflaschen und ich finde, das sieht genauso aus, als würde man sich einen Bereich mieten und so eine weiße. In der VIP-Lounge und dann so eine weiße Champagnerflasche bestellen. Genauso sieht diese Auflieger aus. Kann ich nicht für gut befinden. Ich würde gerne mal, einfach nur, weil das habe ich noch nie gemacht, ich würde mich gerne mal wirklich auf so einen Rad von einem Sam Laidlow oder so drauflegen. Der ist übrigens auch richtig eingegangen wieder. Aber einfach so ... Also diese Karre, also man muss ja schon sagen, einfach dieser Unterschied zwischen einem Zeitfahrrad im Straßenradsport und dann so einem Triadonrad, das ist ja einfach ein Jet. Also das ist ja einfach ein Privatjet gefühlt, also so, das sieht so schnell aus, wo ich mir wirklich denke, hatte ich schon mal Bock, mich da drauf zu legen, in der Position, die ich halten kann und dann einfach ganz stumpf da meine 330 Watt dann irgendwie treten. Also es muss irgendwie geil sein, wenn alles so super aerodynamisch ist. Voll und wenn es halt nicht so reglementiert ist, auch in deiner Sitzposition, du einfach sagen kannst, so kann ich das fahren und so darf ich es auch fahren. Das ist schon echt cool. Da bin ich neidisch wieder auf Triathlon, dass sie das dürfen. Ich bin nicht neidisch auf die Distanzen und den Trainingsaufwand, da bin ich nicht neidisch. Also deswegen, da habe ich nur Respekt für diese ganze Sportart. Einfach krass. Und ja, ich meine, ich bin auch ins Bett gegangen und habe irgendwie, das machen die ja mittlerweile auch schon gut, so ein Sam Nadlow und Christian Blumenfeld bashen sich dann die ganze Zeit gegenseitig. So ein bisschen wie in so einem Boxkampf, genau. Und wir wissen halt beide, wir profitieren da mega von. Und im Endeffekt kommt so ein Vincent Luis aus Frankreich, den keiner auf der Rechnung hatte und der wird Weltmeister und von dem hat man gar nichts mehr gehört dann im Endeffekt. Krass. Ja, es ist halt, also ich finde es verrückt manchmal, weil, Ich glaube, so das, was man früher aus dem Sport noch kannte, dass Leute, also das hat man ja früher gesagt, so ein Marathon ist erst gelaufen, wenn ein Marathon zu Ende ist, weil es kommt der Mann mit dem Hammer. Ah, über deinen Marathon müssen wir eigentlich auch noch reden. Und beim Radsport war das ja auch häufiger mal so. Also zum Beispiel war das Mathieu in Harrogate bei der WM. Der fährt los und dann geht der einfach elendiglich ein. Und das kennt man ja gefühlt gar nicht mehr. Jetzt, wo es neue Fueling-Strategien gibt und die Leute wissen genau, wie viel, wie du gerade eben gesagt hast, die wissen genau, wie viel Watt sie treten können. Und dann fand ich es fast wieder erfrischend, also auch wenn ich das nicht befürworte, aber zu sehen, das Rennen ist halt wirklich erst vorbei, wenn das Rennen vorbei ist. Ich weiß nicht, ich glaube Hawaii, ich war noch nie vor Ort, ich kann nicht mitreden, ich habe keine Expertise, aber ich kann es mir nicht anders erklären, weil das sind ja Profis, die, wenn es hochkommt im Jahr, machen die drei, vier, fünf Wettkämpfe. Die wissen ja genau ihre Werte im Schwimmen, im Laufen, im Radfahren. Hawaii muss nochmal so anders einfach sein, von den ganzen Bedingungen, mit dem Wind, mit der Hitze, der Luftfeuchtigkeit, weil es ist ja wirklich der Klassiker da, dass du denkst, okay, der ist der sichere Sieger oder die ist die sichere Siegerin und dann dreht sich das ganze Rennen nochmal. Das macht ja Hawaii auch irgendwie aus, aber es ist sehr spannend, das zu sehen auf jeden Fall. Vorhin, es gibt ja auch die Leute, die nur auf Hawaii performen können. Und es gibt die Leute, die nie auf Hawaii performen können. Weil, glaube ich, diese Bedingungen so extrem sind. Und dann war ja dieses Jahr auch das Schwimmen extrem hart. Also ich mir die Schwimmzeiten angeguckt, der Wellengang war ja krass. Und dementsprechend war natürlich auch, also wenn du schon deutlich entkräfteter aus dem Schwimmen rauskommst, dann waren ja auch die Unterschiede zwischen den guten Schwimmern und den schlechteren Schwimmern nochmal viel größer. Dann mussten die Leute natürlich auch auf dem Rad nochmal viel mehr investieren, um irgendwie wieder ranzukommen. Und dann, ich weiß nicht, man hat es voll gut gesehen an dem Punkt, als Patrick Lange eigentlich an dem Wendepunkt aussteigt, in Harvey, und dann ist er, Dann stand da ja der Wind drauf und man sieht so richtig, wie die Plakate, die da an dieser Absperrung dran sind, wie die einfach eigentlich senkrecht stehen im Wind. Das hat auch mein Herz ein bisschen gebrochen von Patrick Lange. Das fand ich wirklich sehr, sehr traurig. Aber ich meine, der Typ hat da dreimal gewonnen. Ja, und der war ja eigentlich auch so einer, der halt immer auf Hawaii performt hat. Aber klar, so will man dann irgendwie wahrscheinlich auch keinen Abschied nehmen von der Insel. Das verstehe ich auch. Aber ich habe da ein Video gesehen, wo er danach einfach, die Age-Gruper supportet hat. Das fand ich sehr sympathisch dann, gerade nach der Enttäuschung. Aber muss man mal sagen, Patrick, lange Legende. Egal, was da im letzten Rennen jetzt passiert ist. Und ich meine auch klar, Laura Philipp, die hat zum Beispiel ein richtig krasses Rennen gemacht. Die hat ja einfach, glaube ich, im Gegensatz, also zum Beispiel, das habe ich mir, wie gesagt, ich rede einfach drauf los, ich habe keine Erfahrung. Laura Philipp, fand ich, ist das perfekte Rennen. Genau, perfekt eingeteilt hat sie es gemacht. Und ich fand zum Beispiel bei einer Lucy Charles Barclay, da dachte ich mir so, also als Rennfahrer aus dem Radsport sagst du ja oft so, warum musst du jetzt so die Stärke markieren? Weißt du, im Schwimmen alleine vorne raus, im Rad raus und dann so, halt doch 10% zurück ein bisschen und dann zieh durch. Und ich meine, die ist ja dann auch im Marathon ausgestiegen. Wie gesagt, ich will jetzt gar nicht irgendwie von außen da irgendwas reininterpretieren, dazu habe ich zu wenig Ahnung. Aber da denke ich mir doch so, wenn du die Erfahrung schon manchmal gemacht hast, dann halt doch ein bisschen Energie zurück und versuchst, langzukommen. Ja, ich glaube aber tatsächlich, das ist schwer im Triathlon, weil also eigentlich sind die beiden ein gutes Beispiel, weil die ja eigentlich so konträr sind. Laura, schlechte Schwimmerin, weil also schlecht immer natürlich in Anführungsstrichen, Weil spät zum Triathlon gekommen, spät mit Schwimmen angefangen. Mit 24 erst schwimmen gelernt in der Form. Lucy Charles Barkley kommt aus dem Schwimmen. Das ist ihr Ding. Die macht ihren Unterschied, macht die eigentlich beim Schwimmen. Das gleiche Radfahren, ultra stark. Da sind die beide stark. Aber da muss sie halt ihren Vorsprung halten, weil dann kommt ihre schwächste Disziplin, dann kommt es Laufen. Und da geht es nur noch um Verwalten. Und eine Laura Philipp, die sagt nach einer Stunde schwimmen, okay, jetzt habe ich das Schlimmste geschafft, ab jetzt geht es nur noch bergauf. Und dann läuft ihr am Ende noch eine 250 im Marathon. Und das ist halt, also klar, ich habe mir die gleiche Frage gestellt, weil ich war ja beim Triathlon eher auch der Typ Lucy Charles Barclay, ich bin gut geschwommen, ich bin gut Rad gefahren und dann ging es nur noch Vorsprung verwalten, irgendwie ins Ziel kommen, was manchmal mental auch ein richtiger Killer ist, weil du bist die ganze Zeit nur gejagt. Das heißt, es ist halt total schwierig zu pacen, weil du halt sagst, die kommen ja von hinten und ich weiß ja noch nicht, wie ich laufen kann. Und als starker Läufer sagst du halt irgendwie so, ja gut, aber am Ende kann ich ja nochmal richtig auftrumpfen. Deshalb, ich glaube, es ist einfach schwer zu pacen, wenn deine ersten beiden Disziplinen die sind, wo du den Unterschied machen musst. Ja, das Problem bei mir zum Beispiel ist persönlich aus meiner Erfahrung, ich bin halt sowohl im Schwimmen als auch im Laufen ziemlich scheiße. Was macht man da für eine Taktik, Tanja? Blassen. Ich bin überall drin schlecht. Dann habe ich gefragt, okay, wahrscheinlich ist es dann nicht so meins. Das fand ich jetzt wirklich, weil du auch gerade über den Marathon gesprochen hast. Ich meine, ich mache das ja nicht mehr sportlich ambitioniert. Aber ich habe da auch mit Arne drüber geredet, dass ich gedacht habe, schau mal, eigentlich im Radsport die Disziplin, die mir wenigstens Spaß gemacht hat und wo ich auch am schlechtesten war, war offensichtlich Zeitfahren. Wo ich alleine einfach nur meine Leistung auf die Straße bringen musste. Weil leistungsmäßig gibt es einfach deutlich bessere Männer als mich. Gab es immer, wird es auch immer geben. Aber wo ich ja nicht so schlecht drin war, war wenn halt ein flaches, hügeliges Rennen war, wo es halt um Taktik und Positionen geht, wo man so ein bisschen Fuchs sein muss. Da konnte ich meine Karte spielen. Und dann denke ich mir, jetzt so in der, also Ausdauersport ist ja gerade im Trend. Und dann denke ich mir so, wenn ich jetzt zum Beispiel Marathon laufe oder auch ein Triathlon, das ist ja immer nur Zeitfahren eigentlich. Also es ist immer nur das, was ich nie gut konnte und nie gut mache, mache ich ja dann da. Also so wie Marathon, das war auch, wir sind dann gelaufen. Und irgendwann habe ich so gemerkt, eigentlich geht es mir noch ganz gut. Und dann habe ich ja so ahnen und so gesagt, ey, ich glaube, vielleicht können wir ja irgendwie sub4 laufen. Ich bin motiviert, geht gut. Und dann hat er so kurz zu mir gesagt, das wird jetzt halt bedeuten, dass wir halt jeden Kilometer so 4, 5, 5, 5 Minuten laufen und dann war direkt so, ja gut, nee, das schaue ich nicht. Also sorry, dann vergiss, was ich gesagt habe. Weil auch allein diesen Stress mir zu machen, okay, ich muss jetzt jeden Kilometer unter dieser Zeit sein, das so, das fühle ich dann nicht. Das ist so, einfach die ganze Zeit nur leiden und auf Kampf, so, das fand ich beim Zeitfahren auch immer scheiße. Ich weiß halt auch einfach nicht, ob Pacing vielleicht einfach nicht dein Ding ist. Vielleicht ist Pacing auch nicht mein Ding, ja. Naja. Ich habe noch zwei Sachen auf meiner Liste stehen. Einmal ist relativ schnell erzählt. Chongming Island, drei Etappen, drei Siege von Lorena Wiebes. Man muss sagen, auf der ersten Etappe zumindest hat Jaco Alula alles versucht, um es kein Sprint-Sieg werden zu lassen oder keine Sprint-Entscheidung. Irgendwie fragt man sich halt häufiger mal, warum überlegt sich keiner was? Warum kommt es jedes Mal zum Sprint, obwohl jeder weiß, es wird Lorena Wiebes werden? Ja. Gut für Lorena. Gut für Lorena. Ich glaube halt auch manchmal, es gibt halt auch doch noch andere Sprinterinnen, die dann auch ihre Chance wollen, zumindest an den wenigen Tagen, wo es dann doch ein Sprint ist. Will man denen vielleicht auch einfach mal gönnen? Also da kann ich zum Beispiel jetzt auch gar nicht so mitreden, weil ich bin wirklich sehr Radsport interessiert, und versuche wirklich vieles zu verfolgen. Aber Chongming Island zum Beispiel, da denke ich mir wirklich so auch, komm, lass einfach sein. So ist ja wirklich, ey, mach, also ich habe auch jetzt letztes Jahr, oder nicht, jetzt kam ja die News raus, Gran Canaria im Januar jetzt schon irgendeine Rundfahrt 2.2, die ist das richtig so. Ja, genau. Knallt den Rennkalender doch noch voller für die ganze Welt. Ja, aber Chongqing Island gibt es ja schon gefühlt immer, immer. Und ich denke mir halt jedes Mal, wenn die Leute schon. Oder macht die Rundfahrt doch im September oder August oder keine Ahnung was, wo die Saison ist. Ja, aber dann ist, im August ist dann Tour und im September sind dann Meisterschaften. Ja, nein, aber trotzdem denke ich mir so, also die Saison mit Down Under. Das ist ja jetzt nicht mehr lang. Die Saison ist wieder zu Ende. Aber eigentlich, man hat Bahnradsport, man hat Cross und am Januar redet man wieder, jetzt geht die Saison los. Turn an Ander geht los. Und das finde ich wirklich als Ex-Profi und auch jetzt, wo man viel darüber berichtet, denke ich mir, nehmt euch doch Beispiele an anderen Sportarten. Da gibt es irgendwie eine ganz klare, drei, vier Monate ist da mal ab Hause. Ich glaube, das wird diesem ganzen Radsportbusiness auch gut tun. Also dieses ständige, es gibt immer irgendwo ein Radrennen und irgendwo gewinnt immer jemand, dieses Überangebot hilft niemandem. Du weißt aber schon, dass die wichtigste Rundfahrt uns noch bevorsteht, dass morgen Tour of Quang-Shi losgeht. Da kann mir auch niemand ernsthaft sagen, dass ihn das irgendwie interessiert. Ja. Ich denke mal so, wenn uns das nicht interessiert, wie würden wir denn Fans damit erreichen? Ja, und vor allem, es weiß ja auch jeder, du kriegst am Anfang des Jahres deinen Rennkalender und wenn da China steht, am Ende sagst du auch, oh nein, wirklich. Ja, genau. Als Athletin denkst du wirklich so, bitte einfach frühe Saisonende. Schick mich bitte nicht noch nach China. Ja, genau. Weil dann ist so, dann sind es ja eigentlich immer die gleichen Dullis, die dann im Oktober, Ende Oktober nach China müssen und dann Anfang Januar schon wieder nach Australien. Liebe Grüße an Lea Lynn. Australien ist ja eigentlich immer zumindest so ein Highlight, weil irgendwie so im Januar nach Down Under und meistens sind es irgendwie drei, vier Wochen und es ist noch ein gutes Rahmenprogramm. Da sagt man dann, okay. Man merkt halt so, die älteren Fahrerinnen sagen dann halt auch irgendwann so, nee, wirklich, ich muss nicht im Januar schon nach Australien und zweimal Jetlag und Heat-Training brauche ich nicht. Aber China, da gibt es wirklich niemanden, der sagt unbedingt. Und wie gesagt, bei den Männern für eine Rundfahrt noch halbwegs, aber für dieses Eintagesrennen zweimal 32 Stunden hin und zurück fliegen, gottlos, wirklich gottlos. Ja, Radsport. Manchmal weiß man sich da nicht. Ich bin mal gespannt, wie lange das alles noch so geht. Aber wenn wir schon von Leiden sprechen, eine Sache müssen wir ja eigentlich doch noch besprechen, weil du kannst wahrscheinlich nicht viel verraten, aber du hast ja schon verraten, dass du dabei bist. Bald geht nämlich Seven vs. Wild online. Und ich habe jetzt zum ersten Mal, seit du mir erzählt hast, dass du dabei warst, mir das angeguckt, das ist ja richtig witzig. Findest du gut? Ja, ich kannte das nur, ich kannte halt nur diese Memes, die da draußen entstanden sind von Knossi, weil ich ja auch Knossi vorher nicht kannte. Und jetzt macht alles Sinn in meinem Kopf, langsam. Ja, ich bin gespannt. Also wie gesagt, ich bin einfach in meiner Abenteurer-Ära. Ich probiere mal aus. Und ich glaube jetzt ab 23. Oktober kommen die ersten Folgen raus. Ich glaube zwei Wochen später auf YouTube. Es läuft ja vor allen Dingen bei Prime Video. Genau, 23. Oktober Prime und 5. November auf YouTube. Ganz genau. Und da freue ich mich auch sehr drauf. Also ich meine, für mich ist das alles wie ein Fiebertraum abgelaufen. Ich habe vieles verdrängt und freue mich einfach sehr drauf, mir das auch anzugucken. Also es war ja Isolationsaussetzung, das darf man sagen schon, also dass man einfach alleine ausgesetzt war in der Wildnis. Und du merkst ja, du kennst mich auch ein bisschen, ich rede gerne, ich bin ein geselliger Typ, also Isolation war nicht so meins. Auch alle Leute, die im engeren Umkreis sind, denen ich das erzählt habe, die haben alle gesagt, wie willst du denn eine Woche da irgendwo überleben, sehe ich bei dir nicht, Rick. Von daher, das war die Challenge, weißt du, da auch mal Leuten zeigen, was ich eigentlich so drauf habe, die mich unterschätzen. Hattest du einen kleinen Wilson an deiner Seite? Irgendwann habe ich mir so Steinfiguren gebaut. Das kann ich verraten. Aber man denkt schon so ein bisschen, dass man verrückt ist, wenn man die ganze Zeit mit sich alleine ist. Ja, und ich freue mich auch selber drauf zu gucken, weil ich mir einmal interessiert bin, wie die anderen das da so gemacht haben. Und weil ich auch echt nicht mehr so richtig weiß, was ich da den ganzen Tag gemacht habe. Also ich kann mich nicht mehr so richtig daran erinnern. Ich bin gespannt, das zu sehen. Und Tanja, eins kann ich dir auch sagen. Einen Trailer habe ich schon. Der ist noch nicht öffentlich. Ich kann es dir aber gleich zeigen. Oh, ich freue mich. Wer sind denn deine Mitstreiter? Das war ja auch schon, glaube ich, offiziell, ne? Michael Steiner ist, würde ich sagen, so in der Sportwelt der bekannteste. Matthias? Ach, sorry, Alter, ich bin völlig offen. Matthias Steiner. Ey, wirklich sehr sympathischer Typ, den mag ich, sehr guter Typ. Sorry, dass ich manchmal jetzt das so im Namen... Liebe Grüße, Michael. Nein, Matthias Steiner natürlich. Olympiasieger in Peking 2008 im Gewichtheben. Und der ist mit dabei. Also wirklich, da kann ich sagen, wer André Greipel ein bisschen kennt, exakt derselbe Typ. Super mit dem Verstand, das ist ein richtiger Mentor-Typ. Und den habe ich auch gefeiert, weil wir hatten so ein paar Tage vorher, Und da waren ja auch, ich sag mal, zum Beispiel die Nika war dabei, Nika Sophie ist, ja würde ich sagen, eine ganz klassische Influencerin, die dann auch so Fragen gestellt hat. Und so bei der Generation von Matthias Steiner, du kennst ja André auch so ein bisschen, da merkst du, da wird kein Blatt vor den Mund genommen, da wird einfach rausgesagt, was man denkt, ohne Rücksicht auf Verluste. Und mag ich ja eigentlich noch so ein bisschen. Ich finde ja gut, wenn es eine klare Ansprache gibt. Dann war Zhang Ludi dabei, die hat die Wildcard-Staffel gewonnen. Also es gibt eine Wildcard-Staffel vorher, wo man sich bewerben kann. Und wenn man halt Survival-Fan ist oder Survival-Experte werden will, macht man da mit. Der hat die gewonnen. Also ich würde sagen, Survival-mäßig war der der bestens vorbereiteste. Dann gab es die Tati, Tatjana Sabitzer, Fußballerin und im Bundesheer, also in Österreich. Sag ich mal, was bei uns in Deutschland die Bundeswehr ist, ist es in Österreich die Bundesheer. Auch Expertin im Survival-Bereich. Hat auch schon das eine oder andere Format mitgemacht. Und dann gab es Mike Singer, einen Sänger. Also der war jetzt, ich glaube, so jüngere Generation, die halt auf YouTube viel unterwegs sind. Da ist es ein OG, sehr, sehr bekannt auch in der Szene. Und dann war noch dabei der Hege, ehemaliger Bundespolizist und mittlerweile Wanda-Influencer. Also eine wilde Kombi, zwei Sportler mit Nika und Mike, glaube ich eher Leute, sag ich mal, aus dem klassischen Influencer- und YouTube-Bereich. Dann, wie gesagt, den Wildcarder, Tatjana, auch eher so Team Survival und Hege, als Wanderer ist man ja auch viel draußen, würde ich auch sagen, der kann sich mit der Natur auch gut aus. Und ich bin sehr gespannt. Und mittendrin der kleine Rick. Ich bin auch gespannt. Ich habe jetzt bald Urlaub und mitten im Urlaub geht da die Staffel los. Da weiß ich schon, was ich abends mache. Also Leute, ich glaube, ihr seht mich von einer ganz, ganz anderen Seite da. Es ist viel geweint, das kann ich sagen. Also, falls euch das heute hier gefallen hat, mit Rick und mir, könnt ihr euch das Video nächsten Sonntag vom Offgrid anschauen auf YouTube. Auf dem gleichen Kanal könnt ihr euch, wenn ihr euch fragt, von welchen Mädels und Jungs wir gesprochen haben, bei der EM das Video zur EM anschauen mit German Cycling. Und ab dem 23. bei Prime, 7 vs. Wild mit Rick Zabel. Und ab dem 5. November, für alle, die kein Prime haben, auf YouTube. So sieht's aus. Tanja, ey, vielen Dank für die ganze Werbung. Ja, liebend gerne. Vielen Dank, dass du da warst. Wir haben auch hier... Haben wieder sehr viel Spaß gemacht. Ja, wir auch. war fast wie früher. Ich hatte Kekse versprochen. Jetzt haben Rick und ich so ein Kalorien-Plus von 1500, glaube ich. Wir haben alles gegessen, außer die Kekse, ehrlicherweise. Wir haben Smarties gegessen und Schokobretzeln, aber die Kekse liegen da noch. Aber ich kann jetzt auch nicht mehr. Ich bin hungrig von der Arbeit gekommen, habe jetzt irgendwie die ganzen Süßigkeiten gegessen und jetzt fühle ich mich schlecht und muss, glaube ich, nochmal Gewichte stemmen gehen. Oder auf die Rolle. Schauen wir mal. Leute, vielen Dank, dass ich zu Gast sein durfte. Liebe Grüße an Lea Lin, liebe Grüße an die Jungs vom Besenwagen, vielen Dank für die Weitergrüfte. Das können wir noch kurz erwähnen. Paul Voss, starkes Rennen gefahren, wird Fünfter, gewinnt den Sprint aus der Verfolgergruppe, also so ein bisschen wie Justinia. Das ist die Message, Leute. Ich finde, Paul Voss ist die Message für einfach so lange weitermachen, bis keiner mehr Bock hat. Dass sie so einfach immer dranbleiben, immer den Grind suchen. Irgendwann klappt es vielleicht. Das ist so die Message hinten raus. Wenn ihr ein Ziel habt, macht einfach so lang, bis kein anderer mehr es macht. Dann könnt ihr es schaffen. Liebe Grüße, vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao!