Auf den Zähnen knirscht noch der rote Staub, die Lunge brennt und die Beine sind noch zittrig. Willkommen zum WM-Recap direkt nach dem Rennen. Vom Zielstrich fast direkt ans Podcast-Mikro. Gerold gibt es jetzt noch das schnelle WM-Recap über Kängurus auf der Ideallinie, und über eine Strecke, die nichts verziehen hat. Steigt ein in den Besenwagen, der wie immer supported wird von Schwalbe. Schönen guten, was sage ich, Mittag bei dir, ne? Ja, Nachmittag. Klassisch Kaffee-Kuchen-Zeit hier auf den Sonntag. Quasi. Mit dem Unterschied, dass du heute keine Kaffee-Kuchen-Zeit hattest, sondern... Putztag. Ja, Haus geputzt. Richtig. Unromantische Vorstellung vom Sonntag. Und Auto. Genau. Also quasi eher Core-Training für Leuven nächste Woche. Ja, aber ich glaube, da ist irgendwie nichts mehr zu retten. Ich bin gestern eine Runde gefahren und irgendwie, boah, keine Ahnung, seit ich erkältet war, ich komme nicht so richtig wieder in Tritt rein. Also das wird nächste Woche eine richtige Wundertüte. Von daher, ich bin mal gespannt, was das gibt. Aber ich habe keine Erwartungen an mich. Aber we will see. Manchmal hat man ja irgendwie so einen Schalter, der sich am Renntag umlegt und dann kommt aus dem Nichts irgendwie doch wieder ein gutes Bein dran. Aber ich habe keine allzu großen Hoffnungen. Ja, aber irgendwie hat es alle umgehauen. Das hatten wir letztes Mal schon in der Podcast-Folge. Und ich glaube, es scheint sich auch bei einigen rumzuziehen. Also in dem Haus, in dem ich wohne, scheint es auch richtig rumgegangen zu sein. Und die sind alle immer noch krank. da schon wieder. Ich habe auch die ganze Zeit das Gefühl, dass meine Nase oder meine Nebenhüllen nicht so richtig frei sind. Die ganze Zeit so ein bisschen erhöht den Puls, nicht so ganz dramatisch, aber naja, wird schon für irgendwas gut sein. Nächste Woche, schauen wir mal. Wie ist es? Hast du dir schon dein erstes lecker Off-Season-Bierchen schmecken lassen? Ja, wir hatten schon ein paar. Douglas Pöstlbeck hatte vorgesagt. Wir hatten hier schon ein paar im Haus. Wir waren jetzt gerade noch in so einer Brauerei, weil es das einzige ist, wo es noch was zu essen gab. War hier in Australien, macht alles relativ früh zu. Also 18.30 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht und da hatte der Großzeit der Sachen irgendwann schon zu, gegen 19 Uhr. Also wir sind so eine halbe Stunde außerhalb von unserem Ort. Und ja, deswegen mussten wir uns dann leider in eine Brauerei reinsetzen und leider da Burger essen und Chicken Wings und dann demzufolge auch leider Bier trinken. Demzufolge, ja, bin ich einigermaßen gut gelaunt. Aber ich sollte hier noch alles auf die Kette kriegen. Wird auch, glaube ich, eine halbwegs schnelle Nummer, oder zumindest haben wir uns vorgenommen, daraus eine halbwegs schnelle Nummer zu machen, weil wir haben jetzt glaube ich so grob 6-7 Stunden nach Rennfinish am Sonntag, heißt mehr oder weniger frisch, aber zumindest noch es sind hoffentlich noch keine Erinnerungslücken da aus dem Rennen aber, ich bin gerade auch eher noch am Verarbeiten als alles andere von daher Lücken tun sich noch nicht auf sehr, gut wie wollen wir rein starten zuerst kurz über das Frauenrennen gestern sprechen und dann bei euch einmal reingehen im Detail. Perfekt. Standst du an der Strecke? Oder vielleicht sogar irgendwie Support? Nee, weil Nanub ist halt echt, also es gibt in Nanub selber, gab es auch ein paar Unterkünfte, die waren relativ schnell ausgebucht. Das ist wirklich so eine Stunde eigentlich von den restlichen Orten entfernt, wo die meisten untergebracht waren. Von daher haben wir es von zu Hause aus geschaut und da natürlich auch mitgefiebert und gehofft, dass Rosa, ja, ihn wir ihren dann doch nicht so glücklichen Tag, was Material anging und Sturz und so, noch umdreht und Weltmeisterin wird, was sie gegönnt hätte. Aber leider blieb mir das verwehrt. Aber kannst du erstmal Ergebnis nennen und dann können wir nochmal kurz drüber sprechen. Genau. Erste wird in einem Rennen, also in einem Elite-Weltmeisterschaftsrennen der Frauen gestern wird Marianne Voss. Zweite wird Rosa Klöser und auf Platz 3 Larissa Hartog. Richtig. Genau, auf 4 kommt dann noch Nele Lang rein, die quasi im Sprint um Platz 3 war mit Larissa Hartog, die zwar eine für Holland, die andere für Deutschland gefahren ist, aber eigentlich ja Teamkollegin sind bei ATR. Ja, war auch da ein interessantes Finale, aber das Frauenrennen war. Zumindest für mich so weitgehend auch einflussreich oder aufschlussreich, dass ich halt noch mal eine Gangwahl überlegt hat oder überdacht hatte. Heute im Rennen habe ich es bereut, dass ich was verändert habe. Kommen wir dir auch noch zu. Ich fand das Frauen-Rein gestern auch mega spannend. Tiffany Cromwell irgendwie unzählige Mal attackiert. Rosa am Anfang schon irgendwie Reifen-Felgen-Problem gehabt. Hat da ewig viel Zeit verloren. Hat einen großen Rückstand, konnte ihm wieder, Zeit gut machen und aufholen nach vorne. Und war dann einfach schon die Stärkste im ganzen Rennen, das muss man schon sagen. Und er hat natürlich irgendwie auch somit die erfahrenste Rennfahrerin und auch die abgekochteste Rennfahrerin, die man sich so vorstellen kann, an ihrer Seite, was man auch nicht vergessen darf, die ist das erste Mal Weltmeisterin bei der Elite geworden, vor 20 Jahren, 2016. Ich glaube, da war die Juniorenfahrerin. 2006, ja. Da war ich glaube ich noch Juniorin, ist aber schon bei der Elite gefahren und die Frau ist einfach unglaublich, sie hat in ihrem Leben irgendwie alles schon mal gewonnen. Und von der kann man sich auch mal abkochen lassen, aber ja, ich habe mit Rosa kurz nach dem Rennen gesprochen, heute, nach meinem Rennen. Ja, ich bin mal gespannt, was sie da rausnimmt. Also ich glaube, sie weiß, dass sie die Stärkste war an dem Tag, aber das hilft manchmal auch nicht. Wenn du Pech hast. Aber ja, war ein starkes Rennen und ich hoffe, dass es für sie irgendwann auch mal klappt. Ich glaube, es wäre schön gewesen, wenn es auch bei den Frauen im Trikot in der Gravel-Szene geblieben wäre, was wir regelmäßig sehen. Mich hat das Rennen gestern von der Dynamik auf den letzten paar Kilometern irgendwie ein bisschen an die Straßen-Europameisterschaft erinnert, halt nur mit dem entgegengesetzten Outcome, weil es gab irgendwie einen klar stärkeren Fahrer, in dem Falle halt irgendwie Remco oder Rosa. Irgendwie, als ich eingeschaltet hatte, war Rosa die ganze Zeit am Ackern, richtig viel von vorne gefahren und ja, Marianne war auch irgendwie die ganze Zeit an ihrem Hinterrad in dem letzten Anstieg und man konnte ihr nicht so richtig ansehen, ob sie taktiert oder ob sie wirklich, also ich glaube, sie war auch wirklich am Limit. Und dieses letzte über den Berg drüber drücken und in der Abfahrt irgendwie dann an Posi 1 fahren, war wahrscheinlich so das allerletzte, was sie noch aus sich rausquetschen konnte. Und ja, dann hat Rosa leider diesen Fahrfehler oder diese Stelle erwischt, die ja heute auch rennentscheidend war oder wahrscheinlich das Rennen ein bisschen mitentschieden hat, wo ihr dann irgendwie das Rad weggeht und sie dann leider stürzt und dann an der Stelle war das Rennen leider gegessen. Und ja, irgendwie von der Dynamik musste ich da echt an das EM-Rennen der Männer, also EM, Straßenrennen der Männer denken. Irgendwie, ne, Rosa die ganze Zeit vorne, echt super viel gearbeitet und. Ja, also ich glaube mit dem, also klar, sie wird wahrscheinlich super enttäuscht sein. Natürlich auch irgendwie zwei, dreimal richtig Pech gehabt mit Stock im Rad, und Platten, den sie flicken musste. Insgesamt dann irgendwie wahrscheinlich locker irgendwie anderthalb, zwei Minuten zufahren musste und dann am Ende trotzdem noch um den Sieg mitfährt. Also halt wirklich super, super stark und wäre sicherlich eine verdiente Siegerin gewesen. Aber auf der anderen Seite gibt es auch, glaube ich, schlimmere Pfarrerinnen, gegen die man verlieren kann, als eine Marianne Voss. Ich glaube, das ist absolut keine Schande an der Stelle. Ja, auf jeden Fall. Und ich glaube, ich will auch nicht zu Unrecht irgendwas, sagen, dass sie nicht viel Equivalent fährt. Sie fährt im Jahr dann doch schon auch ein paar, aber natürlich nicht in dem Ausmaß wie Rosa. Aber ja, der Kampf auf Platz 3 war auch noch spannend, natürlich aus deutscher Sicht. Da lag Nele, oder sah Nele für mich lange so aus, als wenn sie das nach Hause bringen könnte, aber dann kam Larissa nochmal zu ihr nach vorne auf Platz 3 und dann war es bei den beiden halt ein Sprint, den Nele dann nicht gewinnen konnte. Wäre, glaube ich, schön gewesen und auch verdient und hätten wir zwei deutsche Frauen auf dem Podium gehabt, aber ich glaube, bei ihr ist auch noch ein bisschen Zeit, da wird diese Medaille irgendwann auch nochmal kommen, so souverän, wie sie da irgendwie auch unterwegs war. Sehr sicher. Alright. Tatsächlich hat ja ein bisschen ein bisschen geregnet oder zwischendurch ein bisschen geregnet während des Rennens. Kannst ja gleich vielleicht nochmal darauf eingehen, was das so bei euch für einen Unterschied gemacht hat. Was genau hast du dir an Equipment-Wahl nochmal überlegt, als du das Rennen der Frauen gesehen hast? Genau, also bei den Frauen hat es schon, ich glaube, vor dem Rennen stärker geregnet. Was heißt also stärker? Also hat es auch immer geregnet im Rennen auch ein bisschen. Es hat so gefühlt, dass dann doch schon ein paar so Schlammspuren entstanden sind, so Fahrgeln, die technischer waren. Und vor allen Dingen war das Rennen bei den Frauen auch um einiges langsamer als erwartet. Was bei uns eigentlich das Gegenteil war heute. Also unseres war brutal schnell. Und das hat halt für mich irgendwie, also ich habe dadurch halt dann nochmal irgendwie umgebaut von das Cappenblatt, also quasi vom 48er Mono, was ich eigentlich immer fahre, runter auf 46. Hinten habe ich ganz normal das Explore-Schaltwerk gehabt mit 10 bis 46 Kassette, aber ich dachte 46er ist dann vielleicht nicht verkehrt, wenn der Boden jetzt langsamer ist, weil da sind schon ein paar richtig steile Anstiege gewesen, wo du auf jeden Fall das ganze Spektrum brauchst und ich habe es bereut, weil das Rennen war dann irgendwann so schnell, auch am Berg, dass du halt den Gang eigentlich Seiten gebraucht hast, wenn dann nur wirklich ganz kurz und vor allem war es Berg runter halt auch richtig schnell auch mit Treten, dass du halt so 46, 10 bin ich dann doch schon relativ häufig gefahren, natürlich nicht immer sehr lange, aber es war immer so, wo du gewünscht hättest, du hättest noch einen Gang mehr, um nochmal ein bisschen mehr Speed aufbauen zu können. Von daher, das war eigentlich so die Entscheidung, so Reifenwahl hatte ich lange vorher schon getroffen, also eigentlich schon vor der Anreise, bin ich ein Thunderbird gefahren von Schwalbe, den 2,1er und auf einer Explore-Felge und das war krass, also es war wie auf Schienen gefahren, also, Ich glaube, das hat man auch vielleicht in der Übertragung gesehen. Ich hatte bergrunter, wenn ich vorne reingefahren bin, immer ein Loch am Ende der Abfahrt. In Kombination mit dem Rad hat das einfach so krass performt. Das hat richtig Bock gemacht. Ich habe mich so sicher gefühlt. Ich konnte auch Leute außen überholen, quasi in der Kurve. Das war einfach geil. Ich konnte ja vorher noch nie so richtig Thunderbird fahren. Jetzt ging es halt bei der WM und das war geil, hat Spaß gemacht. Ich kann schon verstehen, wo auch mein Fan von dem Reifen ist. Ja, absolut. Ich finde, man hat auch echt in den Abfahrten gesehen, wenn man irgendwie eine Gruppe, also wenn diese Quads in der Übertragung hinter einer Gruppe gefahren sind in der Abfahrt, das waren Riesenunterschiede, wie die Leute in die Kurven fahren konnten. Also ich glaube, diese Mischung aus wahrscheinlich so ein bisschen die oberste Schicht so ein bisschen matschig, plus dann diese losen Murmeln auf der Oberfläche. Es gab manche Leute, die sind da durchgefahren wie auf Schienen und andere, die sind da drauf geeiert, als würden sie auf Schlittschulen fahren. Also halt ganz, ganz krass, was für einen Unterschied das anscheinend gemacht hat. Und auch, ich finde, er hat richtig gesehen Unterschiede, was die Fahrtechnik angeht. Also manche sind die Kurven irgendwie so angefahren, dass sie halt danach direkt irgendwie eine Riesenlücke nach vorne hatten, weil sie irgendwie so schlecht durch die Kurve gekommen sind. Und andere wieder, wie du gerade gesagt hast, konnten da richtig was gut machen auf die Konkurrenz. Schon auch echt sehr spannend zu sehen, was das Zuschauen angeht. Ja, ja. Genau, also bei uns zum Untergrund, bei den Frauen war es langsamer, bei uns war das Rennen heute, es war noch so ein bisschen feucht, wir hatten noch so ein bisschen die Auswirkungen von den Frauen gestern, aber es hat eher bei uns dazu geführt, dass dieses Murmelige so ein bisschen verschwunden und es war nicht mehr so krass präsent und es war echt zum Teil schnell, es war natürlich auch matschig, und wir hatten auch Spuren, wo man echt schon aufpassen musste, dass man nicht irgendwie wegrutscht oder so wie die Gerricks Schwarz, die ja gestern leider ein bisschen schwerer gestürzt ist, weil sie in so eine Spur reingekommen ist, bei den Frauen. Aber Weil insgesamt war unser Rennen halt einfach durch diese Gegebenheiten viel schneller als erwartet. Also auch meine ganze Verpflegungsstrategie ist mit durcheinander gekommen, weil wir an diesen ganzen Verpflegungspunkten viel, viel schneller waren. Und du natürlich trotzdem, wie wir auch auf das Gewicht achten musst, dass du nicht immer zwei volle Flaschen zum Beispiel einen Berg mit hoch nimmst, weil halt einfach so viel Berg hochgefahren sind, also dreieinhalb, tausend Höhenmeter ungefähr, auf den 140 Kilometern. Und ja, deshalb bin ich auch dazu gefühlt, dass ich halt zum Teil auch zu viel zu mir genommen habe und dann auch zwischendurch echt Magenprobleme hatte, dass ich eine Stunde lang gar keine Verpflegung zu mir nehmen konnte, damit der Magen sich ein bisschen beruhigt. Da war ich schon so ein bisschen zwischendurch dieses Gefühl oder die Angst, dass ich jetzt vielleicht gleich mal anhalten muss. Oder ich habe mir schon Gedanken gemacht, was mache ich eigentlich, wenn ich jetzt wirklich muss? Mache ich das dann so wie diese Frau bei dem Highbox, die sich an die Hose gemacht hat? Oder den Tom Dümöler. Ja, und, Und da dachte ich mir, kann ich das den Leuten jetzt hier tun? Aber genau, zum Glück kam das nicht. Manchmal hat es ihn irgendwann beruhigt. Aber ja, wenn wir diese dann doch höhere Durchschnittsgeschwindigkeit... Das waren knapp unter 35 kmh, meine ich gesehen so. Ja, ja. Das ist wie gesagt, das waren dreieinhalbtausend Höhenmeter. Und ein Großteil Gravel und dann halt auch wirklich unglaublich anspruchsvoll. Niveau ist halt einfach hoch. Das war brutal. Ich glaube, wenn man das Rennen so über den Tag verfolgt hat, hat man das auch immer gesehen, dass die Gruppe dann doch immer wieder zusammengelaufen ist. Relativ groß war, weil keiner so richtig krassen Unterschied machen konnte. Aber wir können ja mal so ein bisschen in den Rennverlauf reingehen. Ich weiß nicht, wo wollen wir anfangen? Vielleicht einmal generell so Stimmung an der Strecke und generell so die Atmosphäre. Ist ja doch eine relativ entlegene Gegend gewesen und jetzt nicht, ja wahrscheinlich kein großes Einzugsgebiet, was so Fans und Zuschauer angeht. Also die, die wahrscheinlich an der Strecke standen, waren entweder Supporter direkt oder wahrscheinlich so die paar Locals, die da leben, oder? Ja, es gab so Fanzones, die hat der Fanschall eingerichtet und die waren echt krass gut besetzt und da war auch richtig, richtig gute Stimmung, also wirklich richtig, richtig geil. Ich hab ein paar im Kuhkostüm gesehen. Ich hab auch echt Bock gemacht. Also wenn Leute da waren, war es laut und ich hab's gefeiert. Natürlich so, das ist jetzt kein Outback, wo wir unterwegs sind, aber wenn du so durch die Wälder gefahren bist, da war nix außer Kängurus, die dann abends immer die Straße gekreuzt haben vor uns. Was auch einfach so witzig ist, du fährst dann den, du siehst die, wie da so Herden stehen, Die gucken dich an und die fangen an, rüber zu hüpfen, wenn du vorbeikommst. Es gab eine Szene, wo auch ein Känguru über die Strecke gelaufen ist. Da meinte Alex Dowsett, hat ja das Rennen kommentiert bei Eurosport. Und Alex Dowsett meinte irgendwie, 100% that kangaroo is a paid actor. Someone paid him to cross that road. Fand ich sehr lustig, weil das Känguru halt wirklich, ich glaube, es war gerade als Pösti vorbeigefahren ist oder so. Und kurz vorher springt das Viecher halt da über den Track. Das hatten wir halt mehrmals mit sehr vielen Kängurus und das war halt echt, also zweimal mussten wir wirklich auch stark in der Gruppe abbremsen, weil sonst wären wir reingefahren, weil dann auch so ein paar sich nicht direkt getraut haben, sondern die sind halt so nachgehüpft und die werden halt dann einfach bei uns durchs Feld gehüpft. Und ja gut, es gehört dazu, da wurden wir vorgewarnt und war spannend. Genau, wie gesagt, Stimmung war gut, Organisation war auch mega gut. Auch gestern, als die Geri gestürzt hat, hat man gesehen, wie schnell eigentlich Sicherheitskräfte oder Sanitäter da waren und so. Also es war, wo du wirklich im Niemandsland unterwegs bist, da hast du auch kein Handyempfang und nichts. Haben die das wirklich ultra gut organisiert. Also da muss ich dir echt einen Lob aussprechen. Das war für dafür, wo es hier ist, echt brutal organisiert. Auch Livestream. Brutal organisiert einfach. Jetzt so als Zuschauer komplett unterbrechungsfrei. Also man hatte die ganze Zeit perfektes Bild. Würde ich fast behaupten, gibt es einige Straßenrennen, die von der Übertragung nicht so gut waren. Also hat mir schon ganz gut gefallen und man hat auch echt eine gute Mischung aus Helikopter und so Onboard-Perspektive gesehen. War zum Zuschauen auch echt super geil. Ich habe auch irgendwie einige Leute in Instastories gesehen, die sich extra in Wecker gestellt hatten und dann halt irgendwie schon früh so 6, 6.30, 7 Uhr in den Stream reingeschaut haben. Hat auch auf jeden Fall echt Bock gemacht, zuzuschauen, muss man sagen. Von daher, das war echt alles nice. Und ja, ich glaube, das kann ich so weiter gar nichts drumherum erzählen. Also tatsächlich dahingehend war es ein schönes Rennen und auch so als Sportler, muss ich sagen, eine schöne Veranstaltung. Und du meintest doch viel schneller als erwartet. Was meinst du oder woran lag es einfach an den großen Engines oder dem Brake, den man nicht so richtig fahren lassen wollte? Die Break, also am Anfang ist eine Gruppe um Lukas Pösslberger losgefahren, mit dem ich ja die ganze Zeit verbracht habe. Als er losfährt, den holen gleich auch nochmal einen Podcast für fünf Minuten, dann kann er mal kurz erzählen, wie es für ihn da vorne war. Da war echt so, der fährt los und dann ist er so, ey, du Drecksack. Ich weiß ja das, also ich weiß ja genau, dass er das kann. Also es ist ja, so hat der Trucker gewonnen und springen dann so ein paar hinterher, da waren jetzt nicht so krass gute Rennfahrer dabei, aber halt, du weißt bei mir immer so, wenn er losfährt, der ist gefährlich. So mal das Rennen, die er vorhin jetzt auch dann eben ein bisschen über vier Stunden war. Und dann versucht noch der Jonas Lindbergh hinterher zu fahren, der nachher im Rennen wiederum eine wichtige Rolle eingenommen hat für Matsuild Schmitz und Magnus Baclaras. Der versucht hinterher zu fahren, fährt aber nicht ganz hin. Aber eigentlich ist er so gut, dass er hätte hinfahren können, bin ich der Meinung. Daher frage ich mich immer noch, warum er da nicht hingefahren ist und sich hat zurückfahren lassen. Dass der nicht dann da vorne war, ist auf jeden Fall ein Gamechanger fürs Rennen gewesen. Ich glaube, wenn der mit Pösti in der Gruppe gewesen wäre, dann wäre es interessant geworden, wie es hinten gelaufen wäre. Weil der Lindbergh so stark ist, dann kommt der zu Pösti, reelle Chance, dass die ankommen. Plus, hinten im Feld hat dann Mats nicht den Helfer, den er jetzt den ganzen Tag hatte, weil der Jonas dass Lindbergh nämlich hinten unglaubliche Führungsarbeit für Mats geleistet hat die ganze Zeit. Das war offensichtlich, beides sind denen. Und genau der Magnus Baclaris ist ja auch den, der am Ende gewonnen hat der, ich glaube, der hat nicht so richtig für Mats gearbeitet, aber das sah so aus, wenn die so ein bisschen so eine Übereinkunft hatten, dass wenn sie gehen, dass sie zusammen gehen oder dass wenn Magnus geht, dass Mats mitkommt irgendwie soll es so, da war auf jeden Fall eine gewisse Absprache da was ich auch gut finde, weil, so sollte es eigentlich auch sein, wenn du für deine Nation fährst, genau, die Gruppe fährt weg und dann war hinten Nein, nicht immer so ein bisschen, war nicht so ein bisschen so Stillstand auch. Wir sind eigentlich an den Bergen immer sehr, sehr zügig gefahren. Also so wirklich, dass auch Leute einfach richtig abfallen und man immer so, Limit und ein bisschen drunter ist. Aber danach wurde dann auch oft auch rausgenommen und hat sich angeguckt, ist halt dann Jonas Lindberg von vorne gefahren. Also es war... Weiß ich nicht, es war so eine ganz komische, weirde Situation. Und da hat er zwischenzeitlich die Gruppe und Pösti auch echt viel Vorsprung. Und ja, dann natürlich Richtung Rennende wird er natürlich auch vorne zählen. Die sind krasse Wattger vorne gefahren. Aber du hast natürlich hinten in der Gruppe eine andere Dynamik über die Berge rüber. Gerade über die Kuppen in die Abfahrten reinfährst du natürlich hinten in so einer Gruppe viel, viel schneller als die vorne, als Ausreißer. Ja, deswegen, das war weird, deswegen hat mich zum Teil auch der Durchschnitt gewundert von der Geschwindigkeit, wie schnell wir unterwegs waren, weil ich, es kam mir schnell vor, weil es wehtat, aber die Renndynamik hat nicht dafür gesprochen, dass es schnell ist, weiß ich nicht. Also das hat irgendwie nicht zusammengepasst. Und ja, und dann waren wir halt auf einmal immer schon dann bei der Verpflegung, dann bei der nächsten Verpflegung viel früher als erwartet. Ja, deswegen, das war strange. Aber ich denke, das liegt auch damit zusammen, dass der Kurs halt ein bisschen nass geworden ist. Dadurch wurde er halt schneller, weil es nicht mehr so lose war. Ja, ich denke mir, das war dann der hauptsächliche Grund dafür. Wie sind so Connor Swift und Vermersch gefahren? Relativ aktiv oder auch ein bisschen zurückhaltend hier und da? Nee, also sehr zurückhaltend. Also du hast gesehen, Vermersch hat sich zum Teil auch schwer getan. Connor Swift war sehr stark. also ich würde jetzt sagen im rennen die stärke war schon stärkste war wahrscheinlich schon mats aber da. Ich glaube, bei dem hat es heute so ein bisschen gefehlt, der letzte Punch, um da irgendwo wegzufahren. Oder, was man ja auch nicht vergessen darf, diese Situation, die er jetzt so bei den Rennen hatte, hat er ja so eigentlich sonst nie. Wenn er schnell losfährt, fährt er so schnell, dass er kaum mit ihm mitfahren kann und dann ist er relativ schnell allein und kann da so sein Ding machen. Hinten gucken sie sich an, sind alle Tüten zu und jetzt waren halt die Leute, die mitfahren können, in einer höheren Anzahl und sind die ihm einfach auch gar nicht mehr weiter mitgefahren. Entweder weil sie nicht konnten oder nicht wollten, wie auch immer auf jeden fall es ist ja immer wieder zusammen gelaufen ich bin ja auch ich bin ja heute auch aber den allen melder heute gemacht wie oft ich auch heute zurückgekommen bin, und das ist halt ich glaube dass das ja damit kann man nicht so richtig klar weil er hat nicht so den stiefel durchziehen konnte und deswegen dass connor swift war schon so mit ihm der stärkste, Er hat der Konosowis einfach auch im Finale, glaube ich, nicht den smartesten Sprint gefahren, um ehrlich zu sein. Von vorne viel zu früh. Aber da kommen wir später zu. Von daher, ich glaube, das hat einfach so das Ding für Mats schwer gemacht. Das Rennen wirklich so laufen zu lassen, wie er es sich vorgestellt hat. Und ich habe den noch nie so dünn gesehen. Der ist schon richtig dünn gewesen. Konosowit oder Mats? Nee, Mats. Also der hat auf jeden Fall auch alles rausgequetscht, was wir... Genau, dann vielleicht einmal kurz, weil wir es beim Frauenrennen eben auch direkt zu Beginn gesagt hatten. Erster wird Magnus Baclaris aus Dänemark, Florian Vermersch Zweiter, Connor Swift von Ineos wird Dritter und Mats Wils-Schmidt wird aus der Gruppe, also die Vierergruppe, die dann ankommt, quasi der Letzte und belegten vierten Platz. Du wirst Fünfter, quasi im Sprint zusammen mit Keegan Swenson und Martin Stocek ist dann sehr kurz hinter euch. Das heißt auch eigentlich ein super, super enges Rennen hinten raus, also quasi bis Platz sieben alle innerhalb von acht Sekunden im Finish gewesen. Also dann doch irgendwie eine relativ große Gruppe dafür, dass der Kurs dann ja am Anfang oder halt auf den ersten Blick ja super selektiv aussah. Also einmal die ganzen steilen Stiche plus einfach super viele Höhenmeter auf gar nicht so viel Strecke, dass dann doch, also als ich dann eingeschaltet hatte und gesehen habe, wie groß die Gruppe noch ist, die existierte und zusammen unterwegs war, war ich echt sehr überrascht, weil ich damit nicht gerechnet hatte. Also ich dachte, das würde viel, viel früher komplett auseinanderfliegen und das wird so ein Ausscheidungsfahren. Und Leute fallen halt hinten reihenweise ab und am Ende ist halt nur noch eine super kleine Gruppe vorne. Aber ich fand eigentlich relativ weit bis ins Rennen hinein gab es ja eine relativ große Gruppe. Und es war eigentlich nahezu im letzten Anstieg auch noch komplett offen. Wer von diesen, ich glaube, da war es noch neun Fahrer um den Dreh, wer davon gewinnt. Ich glaube, in dem letzten richtigen Anstieg fährt dann auch nochmal die Gruppe rund um dich nochmal auf und fährt die Lücke nochmal zu, sodass die Gruppe nochmal größer wird. Oder beziehungsweise in der Abfahrt, dann meine ich. Dementsprechend halt echt auch einfach zum Zuschauen super spannendes und komplett offenes Rennen gewesen, muss man auch dazu sagen. Ja, also wie gesagt, das Niveau war extrem hoch und ja, hatte eine komische Eigendynamik, das hast du aber auch gemerkt, ab einer gewissen Kilojoule-Zahl, dann war es das Ausstellungsfahren schon. Und aber ja, auch so als Rennfahrer war es spannend zu verfolgen, was eigentlich die anderen machen und wie sich das Rennen so entwickelt. Ich kann natürlich jetzt irgendwie immer noch aus meiner aus meiner Warte sprechen, aber ja, wenn ich so bei meinen Rennen jetzt im Nachgang nachdenke, bin ich schon so ein bisschen, schon so ein weinendes Auge natürlich auch irgendwie für stolz, aber weil so die letzten Wochen halt, also das war jetzt irgendwie gar nicht irgendwie, ich will jetzt keinen negativen Trill reinbringen, aber ich hätte gerne einfach so einen geilen, perfekten Tag halt gehabt, so vom Wohlfühlen auf dem Rad einfach und, von der Vorbereitung, und ich weiß, wie viele machen es so lustig, fährst du ein paar Tage auf irgendeinem komischen Rad rum und das geht schon, hauptsache mit kein Radfahren so ungefähr und mit dem Rad kann man ja auch Radrennen fahren. Für die, die es nicht wissen, ich bin mit dem Leihrad die ersten Tage hier unterwegs gewesen, der irgendwie auch vor der Anreise krank gewesen ist. Das soll jetzt alles keine Ausreden sein, da habe ich auch gar keinen Bock drauf, aber wenn du halt dann siehst, dass am Ende es halt irgendwie so ein Antritt ist von denen, dem du halt nicht mitgehen kannst im Finale, ist das halt schon schade, wenn du siehst, es ist halt am Ende nicht mehr so viel gefehlt, um da irgendwie nochmal hinzukommen. Ist halt so, es sind halt dann immer noch sieben Sekunden, die wir am Ende hatten, also das ist halt auch nicht wenig, das ist auch nicht so, als wenn ich jetzt irgendwie schon direkt da war, aber ja, ist ein, bisschen schade, aber ja, ich glaube, das Rennen. Wie auf sich da irgendwie zurückkommen musste, also es war auf jeden Fall ein harter arbeiteter, fünfter Platz muss ich sagen, ich weiß nicht, wie es im Fernsehen aussah, ich glaube, es sah aus, wenn ich da tausend Tode gestorben bin, also, ich war schon immer am Limit, aber ich wusste auch, dass ich das so länger, so ein Effort gedauert hat, dass ich also, dass ich brauche das halt so ein bisschen, ich kann nicht mehr in so einen Anstieg reinfahren, so hohe Explosiven und dann einfach, ich sack immer durch und ich weiß eigentlich in der Regel, dass die oben raus alle mal ticken, langsamer werden und ich fahre einfach gleich weiter wie vorher, wie ich reingefahren bin, oder kann oben nochmal einen Kick setzen und da hinfahren und das war halt heute im Finale auch dann der Fall, dass ich dann ein paar Mal halt wieder zurückgekommen bin, und ja wozu es dann halt ihm gereicht hat da um das mit zu platz fünf zu fahren, ich habe ich versuche im finale paar attacken zu setzen, Aber ja, ich hatte da jetzt auch nicht das Bein, um da jetzt richtig durchziehen zu können. Aber hatte auch keiner, wie man ja gesehen hat. Also konnte sich ja keiner so richtig absetzen. Ja, war schon ein spannendes Rennen. Und bis natürlich, wenn du so eine Gruppe bist, fährst du irgendwie um Sieg lange mit. Du guckst natürlich, okay, wie kann ich das jetzt hier machen? Was kann so der Plan sein? ich bin ja auch noch nicht so oft in so irgendwie, gleich war bei der EM schon mal Dritter da war es damals ein Sprint auch, wo es um jemanden da hinging und aber jetzt so auf einer WM auf dem Niveau bin ich ja auch noch nicht reingefahren da war ja immer, irgendwas war da ja irgendwie immer Platten oder was weiß ich von daher ja, ist cool da irgendwie mit paar guten Jungs da um die Wette zu fahren und kann irgendwie so ein Keegan dann doch auch im griff zu haben und auch mit biers, für mich persönlich jetzt schon irgendwie auch wichtig wollte natürlich so international gesehen auch immer einen hohen stellenwert haben und da jetzt da irgendwie auch vor den reinzukommen, mats in dem fall auch nicht weit weg gewesen an so einem tag natürlich war der stärker als ich gar keine frage also offensichtlich aber aber jetzt nicht und der fenner liefen unterwegs zu sein das macht natürlich schon stolz aber gleichzeitig ist natürlich auch so ein bisschen, gar nicht hätte, wenn und aber, sondern halt. So weit war es halt auch nicht, um vielleicht für irgendwas zu sprinten. Aber gut, müsste dann halt so. Aber ja, so generell war es ein geiler Tag. Ich habe, glaube ich, das Beste aus dem gemacht, wie ich mich gefühlt habe. Und ja, von daher. Ja, man hat auf jeden Fall im Livestream gesehen, dass du halt eigentlich fast in jedem Anstieg, wie du gerade gesagt hattest, irgendwie, also man hat halt echt gemerkt, dass alle waren am Kämpfen und man hat dir auch echt angesehen, dass du hart am Kämpfen warst. Wie gesagt, häufig irgendwie dann Lücke gehabt im Anstieg und man hat echt brutal mitgefiebert und als ich das so angeguckt und dachte, da fehlt halt, es war halt nie eine große Lücke, aber halt immer ein bisschen und dann hast du halt immer so die Angst, okay, da braucht es jetzt wahrscheinlich noch eine kleine Tempoverschärfung vorne und dann platzt es komplett. Aber dann halt zu sehen, dass es irgendwie immer wieder oder dass du es immer wieder schaffst, wieder aufzufahren, wieder ranzukommen, schon geil zu sehen und das. Halt auf den letzten, sag ich mal, 30, 40 Kilometern zu sehen, schon beeindruckend und wenn man sich dann überlegt, okay, was davor alles noch passiert und was ist vielleicht gar nicht im Livestream gezeigt worden, dann halt nochmal doppelt beeindruckend und irgendwie doppelt cool zu sehen. Das ja, muss man ja auch erstmal so mit sich machen lassen, auch mental, ne, dann jedes Mal wieder den Willen zu haben, sich da so auf die Fresse zu hauen, das war sozusagen, schon hart. Ich habe mich halt irgendwann einfach damit abgefunden, dass es so ist. Ich hatte kein einfach kein gutes, also ich hatte ein gut genug gespynet gehabt, offensichtlich, sonst wäre ich nicht fünfter geworden, aber jetzt halt nicht das Spynet, was man sich irgendwie wünscht an so einem Tag. Und ich habe mich halt irgendwann einfach damit abgefunden. Ich hatte nicht, diesen Song in meinem Kopf, wie ich ihn sonst gehabt, wenn es gut läuft. Das ist dann immer schon irgendwie auch so ein Indikator. Aber ja, ich wusste halt auch, ey. Ich wusste auch, für was ich das mache. Also am Ende ist es irgendwie so, desto näher ich ans Ziel komme und desto mehr Anstieg ich überlebe oder wieder hinkomme, desto schwerer wird es mich halt auch richtig abzuhängen und vor allen Dingen, also wenn mir hinten raus die Renndistanz auch entgegenkommt, also ich habe mich hinten raus auch wieder angefangen, besser zu fühlen, war dann auch ein bisschen proaktiver, aber ich weiß halt auch, dass wenn es kein so ein Sprint ist, in der Regel kann ich einen Sprint gewinnen, nach so einer Renndistanz und nach so einem intensiven Rennen, und es hat jetzt die Gruppe um Keegan und Storsec, das war jetzt für mich kein Problem, von daher weiß natürlich dann schon, dass es sich lohnt, jetzt hier nochmal kurz ein bisschen über Kreuz zu gucken und nochmal extra aufzustehen und irgendwo hinzufahren. Aber ich meine, am Ende, wie gesagt, der Fünfte kann ich schon echt mega happy damit sein. Ich will ja gar kein Aber anlegen. Man muss ja die Top 5 nur durchlesen, habe ich ja gerade gesagt. Und ich glaube, da muss man sich hinter niemandem verstecken, da Top 5 geworden zu sein. Oder Fünfter geworden zu sein. Vielleicht noch mal kurz zur Renndynamik. Hast du den Eindruck, dass, ich glaube, da hatten wir letzte Folge drüber gequatscht, beziehungsweise du hattest erwartet eigentlich, dass Keegan Svensson, also das Specialized Team, und Matthew Bierce für Mats fährt, also weil Specialized diesen Win unbedingt wollte. Hattest du den Eindruck, eher Specialized waren seine Teammates oder eher Team Dänemark waren seine Teammates? Er hat Team Dänemark, also ich hatte im Vorfeld dann, nachdem wir aufgenommen haben, schon, Gerüchte gehört, dass die nicht gegeneinander fahren, auf jeden Fall nicht füreinander, aus bestimmten Gründen und auch gerade mit Biers, dass er auch gerne auch mal eine Chance für sich hatte, weil er ja echt viel für die beiden gemacht hat über die letzten Jahre, also für Keegan ja, obwohl sie noch keine Teamkollegen sind, hat er ja schon viel gemacht und für Mats dieses Jahr ja auch schon bei mehreren Rennen. Von daher ne, die sind nicht gegeneinander gefahren, die sind sich jetzt auch nicht hinterher gefahren, obwohl man sagen muss als wir irgendwann in der Vier vorne weg sind im Finale dahinter war ich ja mit, Vieren, also Vermersch, Keegan, ich Stocek, ich glaube Steine Wolf ne Steine Wolf, Stocek war vorne in der Gruppe es war, genau und Keegan ist vorhin mit durchgefahren obwohl Mats vorne war. Und das war jetzt in dem Fall schlecht, weil Vermärsch mit Zweiter. Und da war halt mit mir hinten am Berg weg. Und ja, sind dann nochmal zurückgekommen, sind dann ja alle zusammen ins Finale. Das fand ich verwunderlich, um ehrlich zu sein. Da hätte ich nicht gedacht, dass er das macht. Also ich hätte es nicht gemacht. Ich habe hinten auch Führung ausgelassen, als Pörsti vorne war, weil Beat Rose Teamkollegen sind zugesehen. Genau, aber sonst im Rennen hast du da hingegen keine Dynamik gesehen also es ist eher so, dass in der ersten Verpflegung, Matt Beers attackiert hat, als Mats ganz hinten war für die Verpflegung und das hat mal kurz richtig wehgetan weil da mussten wir hinten uns alle mal richtig bringen, auch Magnus, wir hatten da hinten mal ganz kurz richtig zu kämpfen, um da wieder nach vorne zu kommen. Ne, sonst gab es keine Allianzen, die irgendwie offensichtlich waren. Die Belgien sind jetzt nicht großartig zusammengefahren, die Holländer auch nicht. Hat so ein bisschen jeder sein eigenes Ding gemacht. Bis auf die Dehnheit. Ja, wobei ich bei, ich habe es dann halt auch noch mehrfach im Replay und in der Zusammenfassung gesehen, ich hatte auch nicht hundertprozentig den Eindruck, dass die beiden sich einig waren, was sie machen. Also ich hatte den Eindruck, Mats fährt konsequenter Führung, während Magnus halt schon mal irgendwie hier und da hinten drauf saß und so wirklich. Also im Finale hundertprozentig. Also da hat man schon gesehen, dass es da keine hundertprozentige Einigkeit gab, beziehungsweise, dass sie dann halt auch wirklich das Rennen absolut ausgefahren sind. Und da ist Magnus, glaube ich, auch wirklich ein bisschen cleverer gefahren. Ich hatte auch den Eindruck, dass Vermersch und Connor Swift wahrscheinlich auch den Magnus so ein bisschen unterschätzt haben oder zumindest nicht auf dem Radar hatten, weil sie wahrscheinlich sich irgendwie nur ausgerechnet haben, wahrscheinlich, mit Mats das irgendwie ausfeiten zu müssen. Aber war auf jeden Fall spannend zu sehen und Und ich glaube, so ein bisschen auch die Reaktion im Ziel. Zwischen Mats oder halt von Mats hat dann auch ganz gut gezeigt, dass er damit ja gar nicht so happy war, auf jeden Fall. Also der war schon sehr, sehr angefressen und sehr niedergeschlagen, hatte ich den Eindruck und hat dann auch ein bisschen gedauert, bis dann die Glückwünsche kamen. Zumindest das, was man so über die Übertragung gesehen hatte. Ja klar, ich meine, also ich finde, Ich kenne Matz jetzt so ein bisschen und ich weiß auf jeden Fall, wie viel er investiert hat. Das heißt nicht, dass wir nicht alle viel investieren für den Sport und um irgendwo hinzukommen, aber ich glaube, Matz geht bei Training nochmal so einen Schritt weiter als wir alle. Sei es irgendwie halt, keine Ahnung, wie oft in der Woche Hit-Training und Diät und Pipapo. Man sieht es ja auch körperlich. Ich kann mir schon vorstellen, dass es für ihn Schmerz ist. Aber gleichzeitig, ich glaube, für den Sport ist es gut, dass Matz nicht alles gewinnt. Also, dass der nicht alles irgendwie an Titeln abholt, was Gravel davorstehen hat und dass jetzt der Magnus, der irgendwie ins Weltmeisterzeug rumfällt, finde ich, ehrlich gesagt, mega geil. Das ist ein guter Rennfahrer, der hatte jetzt nicht die einfachste Saison, der hatte letztes Jahr eine Megasaison, aber jetzt dieses Jahr nicht so eine krass gute. Im Vergleich zum letzten Jahr, meine ich natürlich. Und für mich kommt es auch überrascht, um ehrlich zu sein, aber er ist ein würdiger Weltmeister, also er war einer der stärksten da heute und war im Sprint der smarteste und der schnellste und von daher verdient und, es wird natürlich Mats jetzt noch mehr anspornen, irgendwie nochmal einen Schritt weiter zu gehen im Training, um dieses Trikot zu holen, aber gleichzeitig ist es auch schön, dass wir ein Europameister-Trikot sehen, Weltmeister-Trikot, natürlich alles denen, aber irgendwie, ja, ich finde es schon cool, ich finde es schon gut, dass es so ist, ich glaube, in Sport ist es schöner, vor allem ist es auch gut, dass es auch wenn der Florian Vermärschen ein netter Mensch ist und ich mag, aber ist schon auch okay, dass ein reiner Gravel-Fahrer das Trikot jetzt hatte. Ja, 100 Prozent. Das war auch mein erster Gedanke irgendwie geil, dann auch tatsächlich mal das Regenbogentrikot in den Rennen zu sehen und nicht einfach nur in irgendeiner Vitrine in Belgien verstauben zu sehen. Vielleicht dazu noch Unterschied Gravelathlet und World Tour Athleten. Hattest du irgendwo den Eindruck, dass sie, dass den beiden, also Vermeersch und Swift, da noch irgendwie was fehlte, gerade so in den Abfahrten, dass man dann doch irgendwie als routinierter Gravel-Fahrer da Vorteil hatte, was die Technik anging? Das Zwift ist gut bergrunter gefahren. Besser als Vermehrsch auf jeden Fall. Ich glaube, die hatten beide den gleichen Reifen drauf. Ich glaube, die gleichen Reifenbreite. Vermehrsch hat sich auf jeden Fall nicht wohlgefühlt. Das hast du gemerkt. Und das Zwift, der ist gut runtergefahren jetzt, aber da hat er jetzt schon oft Probleme mit mir dann zum Beispiel zu folgen. Aber der ist souveräner runtergefahren. Aber die sind beide 45er gefahren. Und so Semislicks waren das, glaube ich. Ja, da hast du halt nicht so die Kontrolle. Nee, sonst, was du halt natürlich merkst, ist, wenn es in so ein Finale geht, Besson Bay ist ja auch irgendwie dann schon ein sehr guter Rennfahrer, so diese letzten Kicker, also da merkst du, ich kann es halt eh nicht so, nicht mehr, aber das hast du halt gemerkt, dass der Vermerschen halt in so einem Finale dann doch nochmal irgendwie umzwitschen kann und dann geht halt nochmal einen Ticken mehr auf einmal. Das fand ich auch krass zu sehen. Ja. Nee, sonst, ich meine, das sind Connor Swift fährt auch eigentlich jedes Jahr so zwei, drei Gravelerinnen, Femmärsch auch. Ich meine, Femmärsch ist jetzt, glaube ich, zum dritten Mal Zweiter geworden bei der WM. Also, der ist jedes Jahr Zweiter geworden, außer das Jahr, wo er gewonnen hat, halt nicht. Von daher, der war schon oft irgendwo zu Gast bei den Wettbewerbschaften. Ja, die wissen schon, was wir machen. Ja, absolut. Alright, vielleicht dann noch kurz zu dem rennentscheidenden Moment. Es war ja dieselbe Kurve, in der sowohl Rosa als auch Mats jeweils stürzen. Es sah auch super tricky aus, weil irgendwie auf der Innenseite war es ein bisschen ausgewaschen, so eine längere Furche, die man wahrscheinlich umfahren musste. Ich glaube, Marianne Voss hat sie echt sehr gut umfahren und hat das dann sehr smart gemacht. Und Rosa ist da, also meine Rechtskurve, auf der Innenbahn gefahren. Ihr geht dann das Vorderrad weg. Und ja, irgendwie an derselben Stelle, beziehungsweise ein bisschen später in der Kurve, stürzt Mats dann heute im Rennen. Und für ihn, ja, er muss dann nochmal eine Lücke zufahren, war jetzt nicht super groß. Er war noch relativ schnell wieder dran an den Top-Dreien. Aber natürlich dann irgendwie wieder ein Effort, der dann fehlt am Ende. Ja, fand ich auf jeden Fall hart zu sehen, natürlich auch ein bisschen undankbar zu sehen, dass dann so kurz vor Schluss sowas passiert aber auch irgendwie, spannend dass es die ganze Zeit irgendwie gut geht und dann gerade kurz vor Schluss dann einfach so eine Kurve die das Rennen halt entscheidet und, ja ja ganz ehrlich, die Kurve war auch scheiße egal wie sie genommen hast, die kommt man nicht gut nehmen. Da bist du so oder so rumgeeiert entweder bist du gestürzt oder halt rumgeeiert, die war ganz komisch ich habe es gar nicht mitbekommen, dass er gestürzt ist ich habe es nur gehört im Nachgang ja, ist natürlich schade für ihn ja alright, ich glaube falls du nichts mehr hast zum Rennen oder irgendwas loswerden möchtest. Wollen wir noch ganz kurz ein Pösti reinhauen? Dann können wir mal ganz kurz erzählen, wie sein Tag da vorne war. Aber das können wir versuchen kurz zu machen. Ich hole mal rein. So, jetzt haben wir den Lukas Pürstelberger hier bei uns. Kleiner Disclaimer, wie viele Bier hattest du jetzt schon? Das ist jetzt mein drittes, denke ich. Aber ich glaube, also Rennen war hart und ein paar Bier, dann kann ich nicht mal richtig zählen. Also die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es mehr waren als drei. Wir haben jetzt auch noch ein Mikrofon, das heißt, ich muss ihn mal ein bisschen rübergeben, aber ja, Pürsti, du hast ja heute eine souveräne Start-Attacke gemacht und, Fernsehattacke klassischerweise. Mit aber eigentlich Hoffnung auf erfolgreichen Ausgang. Ich wusste nicht genau, wann Fernsehen drauf ist. Von dem her habe ich auf das nicht spekuliert, tatsächlich. Aber für mich war es quasi meine einzige Chance, um die Medaillen zu kämpfen. Ich wusste, ich kann wahrscheinlich mit dir oder mit den anderen Jungs berghoch nicht mithalten. Und dann dachte ich so, ja, okay, Startattacke oder dann versuchen und hat funktioniert. Also Startattacke, ich glaube, da waren schon einige überrascht. Ich auch tatsächlich. Ja, also wie eingangs schon erwähnt, ich war auch so überrascht, dass ich Pürste jetzt attackieren sehen. Aber hat funktioniert, es war dann, ja, also Rennen ist immer hart, aber ich glaube, ich habe alles gegeben und habe alles, auf der Strecke gelassen und mit 25 to go war dann aber der Ofen leider zumindest limitiert und nicht mehr so frisch, dass ich da nur mitfahren hätte können und wahrscheinlich auch nicht die Kapazitäten gehabt hätte. Ja, aber ich glaube, hinten in der Gruppe hat es auf jeden Fall für Spannung gesorgt, dass die Form raus war. Ich glaube, wir haben hier auf jeden Fall in den letzten anderthalb, zwei Wochen eine gute Zeit gehabt, denen unsere Sponsoren gut präsentiert. Habt ihr überlebt? Wurdet nicht vom Känguru vom Rad getreten, vom Magpire gefressen oder irgendwie Giftschlange ins Bein? Auch was? Richtig, aber wie war heute die Zusammenarbeit davon in der Gruppe. Also wie lief das ab? Ja, also die erste Konstellation, da war noch ein Belgier mit dabei und einer, von Lithuania, glaube ich. Aber der hat den Trinkrucksack um und da hatte ich schon nicht so viel Hoffnung, dass der lange dabei bleiben wird. Und dann hat sie das Ganze aber schon auf dem ersten Asphaltsegment, also den ersten 9 Kilometern, minimiert auf nur drei Leute. Und unser holländischer Kollege, der hat dann einen klassischen Flicker gemacht und und ist erst richtig mitgefahren, wie der Brite abgeplatzt ist, weil er schon grau war und hat dann quasi noch versucht, das Beste rauszuholen. Und wir haben das auch schon analysiert, das ist so ein bisschen ein Mindset-Finger, also wenn man halt fährt, um zu gewinnen oder was zu erreichen, dann geht man halt all in und wenn du fährst, um nur dabei zu bleiben, dann fährst du halt immer so ein bisschen mit Auge und schaust halt, okay, ich bin dabei und, ich war auch dabei. Aber es, also. Aber was hat er nochmal zu dir gesagt? Weshalb er nicht mitführen kann? Also zuerst hat er gesagt, er hat drei Kinder und ist verheiratet um 40 Stunden Job. Und dann hat er gesagt, er hat zu viel Wein getrunken die Woche, er kann jetzt nicht mehr drüber fahren. Und dann dachte ich, ja okay, alles klar. Aber ich habe mir selber nichts vorzuwerfen. Also ich bin all in gegangen, weil ich wusste, das ist meine einzige Chance. Und wenn es funktioniert hätte, wäre es umso geiler gewesen. Aber ich denke, so haben wir trotzdem auch unsere Marke gut präsentiert und, auch denke ich, als Team gut zusammengearbeitet. Genau, waren natürlich unterschiedliche Nationen, aber hat glaube ich alles ganz gut funktioniert. Ja, und, man weiß ja, bei Pösti hat Pamma solche Dinge schon nach Hause gebracht, sei es auf der Straße, als auch im Gravel. Von daher darf man nie unterschätzen, wenn der gute Mann da losfährt. Und es hätte auch nur noch ein oder zwei Fahrer gebraucht, die mitgehen, dann wäre ich auch mitgegangen. Wurde dann nicht nur gesagt, okay, das ist mir jetzt echt zu heikel für die Angelegenheit, da sollte man dabei sein und ein Ticket ziehen und nicht versuchen, da hinterher noch irgendwo mit aufzuspringen. Ja, dann bist du eigentlich auch schon entlassen zum Bier trinken. Außer du hast noch irgendwas zu ergänzen? Ja, also es war ein mega cooles Event, muss ich sagen. Also von der Orga und wie die das aufgezogen haben. Klar, du fliegst quasi um die ganze Welt, um da dabei zu sein. Aber ich war sehr positiv überrascht. Auch Streckensicherung und Ausschilderung und wie das dann auch im Ziel abgelaufen ist. Das war schon sehr positiv und es war ein sehr würdiger Gravel-Rennen. Auch wenn man sagt, der P-Gravel oder die Art des Gravels hier, glaube ich, war heute nicht so rutschig und unberechenbar, wie es die Tage davor war, weil es einfach viel geregnet hatte die letzten Nächte. Aber war, glaube ich, mal so ein richtiges Gravel-Rennen. Und es war mega cool zu fahren, auch die Fans und die Stimmung war mega cool an der Strecke. Ja, das ist doch ein gutes Schlusswort und damit. Damit können wir uns quasi auch damit können wir uns quasi auch verabschieden, auf die dann doch nicht ganz so kurze Folge du machst jetzt noch kurz Off-Season-Reise, Work and Travel in Australien, ein bisschen Koala-Bären streicheln genau, ein bisschen Kellnern genau, Kellnern streicheln. Geht noch nach Sydney und dann Bangkok auf den Rückweg Bangkok, gute Erinnerung schon. Von daher hoffen wir mal, dass es ein bisschen besser wird jetzt. Ach ja, aber jetzt ist ja kein Stress drin. Ja, und dann bin ich in... Richtig, meine beiden Räder gehen auch schon mit dem Basti mit, Basti Marx nach Deutschland. Das heißt, bleibt hoffentlich auch nichts in Bangkok hängen. Und ja, dann bin ich in zwei Wochen wieder zurück in Düsseldorf und dann darf ich auch schon wieder anfangen zu drehen. Das war dann auch schon die Offsie. Wunderbar. Dann nochmal Riesenglückwunsch für, glaube ich, eine unfassbar starken fünften Platz. Hat mega Bock gemacht zuzuschauen und ja, auch das, was ich bisher so gehört habe oder gesehen habe, gelesen habe von Zuschauern, Fans. Ich glaube, da gab es auch oder hatten auch alle echt sehr viel Bock, dir dabei zuzuschauen und jo, gute Off-Season, viel Spaß. Schau, dass du noch einen Koala vor der Linse kriegst und, genieß Australien und Thailand. Wir hören uns. Genau. Ciao. Danke dir. Ciao.