Talent, Talent, die WM rennt. Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4. Dann hört ihr den Race-Recap aus Montreal hier. Ja, ist denn heute schon Weihnachten? Nein, natürlich nicht. Auch wenn sich die Rennen in Montreal wie ein großes Weihnachtsgeschenk angefühlt haben. Warum, weshalb und wer am Ende unser heller Stern am Himmel war, hört ihr in der heutigen Folge. Willkommen im Besenwagen FAM, der Radsport-Podcast powered by Morton. Mein Name ist Tanja Eratsch und meiner ist Lindholzmann. Ich war zu schnell. Das habe ich schon unterbrochen. Frühstart, Lind, disqualifiziert. Verdammt, Restart. Ich bin schon im Weihnachtsmodus, weil wie du siehst, da vorne hängt mein Adventskalender, mein Tee-Adventskalender. Ich habe den Countdown der letzten 24 Tage Intensivstation und dann hat mir eine Kollegin einen Adventskalender geschenkt. Das habe ich richtig im Weihnachtsmodus. Und dann habe ich heute Morgen, als ich den gesehen habe, irgendwie beim Schreiben des Intros das Advent-Theme bekommen. Deshalb mit einem komischen Intro für Oktober. Ne, wir haben noch September. Für September. Du auch, wir bist in der Zeit voraus. Ich bin zeitlich gar nicht mehr orientiert. Ich war am Samstag Radfahren. Und dann habe ich mich gefragt. Also sagen wir mal so, ich war Radfahren. Das mit dem Samstag muss ich weglassen. Ich war Radfahren und war so, also vorm Spätdienst und es war so 9.30 Uhr und ich dachte mir so, warum sind denn um die Uhrzeit so viele Radfahrer unterwegs? Also was geht denn? Müssen die alle arbeiten? Und dann war ich so, ah, ist Samstag, habe ich aber erst gemerkt, als ich zu Hause war und auf den Kalender geguckt habe. Also so viel zu meiner zeitlichen Orientierung. Ja, ich bin da auch immer schlecht, weil auch ich lebe ja nicht nach Wochentagen, deswegen…. Mir ist es durchaus schon auch passiert, sonntags vorm Supermarkt zu stehen und sich zu wundern, warum denn heute zu ist. Das ist krass. Das hat mir nämlich auch eine Oberärztin jetzt kürzlich erzählt, weil wir auch dieses Gespräch hatten. Vor allem bei, wir fragen bei unseren Patienten ja immer bei der Untersuchung die Orientierung ab. Und dann ist auch so, ja, können Sie mir sagen, welchen Tag wir heute haben? Und ich denke mir so, oh, schnell aufs Handy gucken. Ah ja, okay, Samstag. Es ist auch ganz traurig, wenn dann Patienten, die kein Kalender, keine Uhr plus eine schwerwiegende Erkrankung, die einen Intensivaufenthalt nötig macht. Bei uns sind und ich bin zeitlich schlechter orientiert. Ja, das ist richtig. Richtig. Nee, aber es war WM diese Woche. Auch ohne zeitliche Orientierung hat einen die WM zumindest daran erinnert, dass Wochenende irgendwann war, weil da waren die großen Rennen sozusagen. Und hast du die gesehen? Ich habe die gesehen. Also das Straßenrennen der Frauen konnte ich leider nicht live zu Ende verfolgen. Weil? Ich dann selber Radrennen fahren musste. Also das war wirklich, ich saß da auf der Rolle, hab mich warm gefahren, hab währenddessen die ganze Zeit geguckt und das war so spannend und dann musste ich zum Start und dann dachte ich mir so, ich kann jetzt nicht, keine Zeit, ich muss hier auch Radrennen gucken. Mann, Mann, Mann. Können wir das auf dem Bildschirm machen während dem Rennen? Wo hast du dich denn rumgetrieben? Ich bin direkt im Anschluss an mein Höhentrainingslager in die Schweiz geflogen und dann noch in Egler. Im Zuhause der UCI quasi, Radrennen gefahren auf der Bahn, nochmal zur Vorbereitung jetzt für die WM. Sich ein bisschen belasten, in den Rennrhythmus kommen, nach den ganzen Bergen im Höhentrainingslager mal wieder ein paar schnelle Tritte machen. Und in der Schweiz war ja auch auf jeden Fall spätestens nach dem Zeitfahren gute Stimmung. Das ist richtig, ja. Da haben wir auch alle ganz gespannt geschaut. Und natürlich auch immer bis zum Schluss noch mitgefiebert, ob Marlen noch wieder zurückkommt. Ich wollte aber eigentlich nicht deine Performance jetzt, nur weil sich der Übergang angeboten hat, unterbrechen. Wie waren denn deine Rennen? Gut eigentlich. Also wir sind dann quasi aus dem Höhentrainingslager abgereist, haben dann noch einen Tag zur Überbrückung in Malaga gehabt. Da sind wir sogar nochmal ins Meer gesprungen. Ja, habe ich gesehen. Bei Insta fand ich frech. war ich wirklich frech, habe ich dir auch geschrieben. Entschuldigung. Nee, es war schon nochmal ganz nett quasi. Wir sind dann halt abgereist, hatten dann noch einen Tag, wie gesagt, zum Überbrücken, weil wir dann erst am Tag danach in der Schweiz ins Hotel konnten. Und dann haben wir eben da in Malaga noch eine Nacht übernachtet, sind dann nochmal zum Strand gefahren, haben da einen entspannten Abend noch verbracht im Airbnb und sind dann am nächsten Morgen in die Schweiz geflogen. Dann sind die anderen da auf die Bahn gegangen ich habe nochmal Krafttraining gemacht, und dann sind wir Donnerstag, Freitag, Samstag Rennen gefahren also ich bin Donnerstag nicht gefahren, da ist nur Maison gefahren, weil wir nicht so viele Startplätze für die einzelnen Rennen hatten und uns da so ein bisschen reingeteilt haben, aber es lief eigentlich ganz gut dafür, dass ich jetzt wie gesagt auch gar nicht vorher nochmal auf der Bahn war, kann ich mich da nicht beschweren, wir sind in Madison einmal Vierter einmal Dritter geworden, bei einem echt mega gut besetzten Rennen, wo halt richtig viele von den guten Nationen auch schon da waren und gute Fahrerinnen. Von daher ist das, denke ich, für die WM jetzt nochmal ganz gute Motivation. Und wie lange ist noch zur WM hin? Ja, 14. bis 18. ist die WM, glaube ich. Oktober. Also nicht mehr so lange jetzt. Wir fahren am Mittwoch, also Also heute ist Montag, wir fahren Mittwoch nach Frankfurt-Oder zur Vorbereitung und fliegen dann am 7. oder 8. glaube ich nach Shanghai. Guck mal, du bist an meinem Geburtstag im Flieger. Flugzeug. Ja, schön. Genau. Das heißt, die Richtung stimmt und alles Weitere können wir uns dann, so wie wir jetzt die Straßen-WM angeschaut haben, die Bahn-WM anschauen und das dann gegebenenfalls im Podcast besprechen. Entweder ich mit jemand anderem oder wir kriegen von dir irgendwann Sprachnachricht oder einen Rückblick, weil Oktober müssen wir mal gucken, wie es klappt. Richtig, da sind wir noch ein bisschen dran am Planen, weil gerade von China ein bisschen schwierig mit der Konnektivität nach Europa. Wir müssen da jetzt auch nochmal gucken, wie wir das machen, weil auch so WhatsApp, Instagram und sowas ist ja da alles sehr begrenzt. Also ich meine, mit VPN und so geht da hoffentlich trotzdem was, aber ja, wir wissen nicht genau, ob wir da schaffen, eine Podcast-Folge aufzunehmen, beziehungsweise in welcher Form ich mich dazu melden kann. Ja, es ist wirklich krass, wenn man in China ist und dann auf einmal so merkt, ah, ja, ich versuche es mal mit E-Mails schreiben. Ja, es ist wirklich, also ich war, das ist schon viele Jahre her, seit ich das letzte Mal da war. Aber man ist irgendwie so ganz abgeschnitten von der Welt gefühlt. Manche sind viel liberaler geworden in den letzten Jahren. Weltoffen. Weiß ich nicht. Ja, es bleibt auf jeden Fall interessant. Wir werden ja sehen, ob dich vielleicht, vielleicht schreibst du mir einfach eine E-Mail, die lese ich dann vor. Ja, das wäre eine Idee, ja. Vielleicht schreiben wir auch noch einen Brief. Das wäre auch schön. Postkarte oder so. Das wäre auch schön. Die kommt wahrscheinlich dann zwar nach dir an, aber probieren kann man es. Dann sind wir eigentlich bei der WM, sozusagen dem Happening der Zwischenzeit zwischen der letzten Folge und der aktuellen Folge. Alles ging los mit den Zeitfahren. Die einen lieben es, die anderen hassen es. Das ist so eine Grundsatzdiskussion. Ich mag es eigentlich ganz gern. Es hat irgendwie sowas ruhiges. Es hat so ein bisschen sowas von irgendwie Ski-Alpin. Ne, wie heißt das Ski-Alpin? Ne, Ski-Abfahrts. Super-G. Also ich meine so oder Bob-Fahren, wo man einfach immer die Zwischenzeiten durchlaufen sieht und die grünen Zeiten. War ein bisschen länger als so eine Bob-Art Abfahrt, aber ja, so ungefähr. Ja, länger ist auch ein gutes Stichwort. Ich glaube längstes Zeitfahren seid gefühlt immer für die Frauen. Ja, es war super lang. Richtig lang. Ich meine Straßenrennen auch, aber Zeitfahren auch mit 40 Kilometern war wirklich, verrückt. Gottlos. Aber wenn man schnell genug fährt, geht es auch schnell vorbei. Richtig, ja. Und das haben sich manche mehr und manche weniger gedacht. Ich sage mal so, das Podium war zu... Einen großen Teil erwartbar. Also ich glaube, Marlin Reusser hat man auf jeden Fall in der Top 3 und eigentlich ziemlich sicher auf der 1 gesehen. Zoe Beckstead, natürlich auch immer sehr solide unterwegs und ja grundsätzlich noch mögliche Starterin im U23-Rennen, die sich aber dafür entschieden hat, in der Elite zu fahren. Was auch ein Statement ist. Und die hat ziemlich gut vorgelegt, vielleicht ein bisschen überpaced. Das ist so ein bisschen die Frage, ob Marlene Reußer einfach schneller gefahren ist, sozusagen Negative Splits oder ob Bextet einfach so ein bisschen überzockt hat am Anfang, weil sie noch nie so ein langes Zeitfahren gefahren ist. Ja, ich glaube, das ist einfach andere Herangehensweise. Ich glaube, Marlin hat sich da so ein bisschen mehr reintragen lassen in das Rennen. Ich meine, die waren ja auch nicht weit weg. Aber klar, gerade für Backstead mit so einem langen Zeitfahren als so junge Fahrerin, war ja schon noch so ein gewisses Fragezeichen für mich dahinter, wie sie das so durchhält. Also ich meine, dass sie super stark ist und alles... Die ganzen Zeitfahren in der Zukunft auch gewinnen kann. Klar, aber jetzt gerade zu dem Zeitpunkt schon in dem Alter bei so einem langen Zeitfahren da ganz vorne reinzufahren, war ich mir nicht sicher, ob sie das schon kann. Aber hat sie auf jeden Fall bewiesen, dass sie da Weltspitze ist und selbst so ein langes Zeitfahren schon richtig gut kann. Und ich muss auch sagen, ich finde es auch richtig von ihr, dass sie gesagt hat, okay, ich fahre Elite, weil ich will bei der Elite mit um den Titel kämpfen und ich kann bei der Elite mit um den Titel kämpfen. Und nur weil man noch U23 ist, halt da die vier Jahre U23 voll zu machen, finde ich, muss nicht sein. Gerade wenn du halt schon gewonnen hast, die U23. Genau, also es haben sich ja in der Vergangenheit auch schon einige Fahrerinnen und Fahrer für den Weg entschieden. Und natürlich kommt danach immer so die Frage, ja, aber du hättest ja sehr sicher einen Titel mit nach Hause genommen. Aber man muss ja dann schon auch ehrlich sein und zu sagen, okay, eine Silbermedaille in der Elite, ist dann halt schon in Anführungsstrichen höher anzusiedeln als… Voll. Also ich meine, gerade mit dem, dass sie halt den U23-Titel ja schon mal gewonnen hat, finde ich. Also ob du den jetzt einmal oder zweimal gewinnst, sie hat den Weltmeistertitel da schon geholt und dann…, Sich da ganz vorne bei der Elite mit einzusortieren, ist, glaube ich, schon noch mal ein bisschen mehr wert. Und ja, auch für sie noch mal einen Schritt in der Entwicklung, quasi auch, wie gesagt, mit dem langen Zeitfahren, da noch mal über sich hinaus zu wachsen und so. Absolut. Dann unser Platz drei. Mit dem hätte man vielleicht nicht unbedingt gerechnet. Ich habe gesagt, wenn sie einen guten Tag haben, können die Deutschen aufs Podium fahren. Ja, und wir haben ja auch schon bei geliefert. Wir haben ja auch schon bei der Tour über Franzi gesprochen und übers Zeitfahren und grundsätzlich auch, als wir über die DM gesprochen haben. Aber nochmal dann direkt so abzuliefern mit fünf Sekunden auf Backstead, das war schon echt. Ja, die war, also, das muss man auch sagen, dass für so ein langes Zeitfahren, die Zeitabstände wirklich teilweise gar nicht so groß waren. Ja, also die Top 4 unter einer Minute. Ich meine, klar, Reußer mit 40 Sekunden zu Platz zwei, aber dann sage ich mal Platz zwei bis Platz vier auch einfach auf zehn Sekunden aneinander dran bei einem Zeitfahren über fast 40 Kilometer. Ja, ist schon eng. Ja, total, aber für Franzi ein megastarkes Ergebnis. Hat mich auch echt gefreut. Saß ja dann auch lange auf dem Hotseat. Und ja, dass sie da so abgeliefert hat im Zeitplan auch echt stark und aus Deutschland sich natürlich, was einen total freut. Genau. Wir haben noch jemanden in der Top Ten zu verzeichnen, nämlich Antonia Niedermeier, die damit auch um nett mal eine Sekunde Demi Wollering hinter sich gelassen hat. Fand ich auch eigentlich recht solide. Bei Wollering hatte man so ein bisschen das Gefühl, sie hat den Fokus aufs Straßenrennen gelegt. Ja, ich glaube auch, weil sie hat ja dann auch ein Interview hinterher gegeben, wo sie dann gesagt hat, ja, weil sie sie dann quasi gefragt hat, ob sie einen schlechten Tag hatte oder was los war. Und sie so, nee, sie hat sich eigentlich gut gefühlt, ist das gefahren, was sie sich vorgenommen hat und es lief alles gut. Und dann hat Marlin sie halt reingeholt und dann dachte sie sich schon so, okay, Marlin hat auf jeden Fall einen überragenden Tag. Aber hat jetzt auch nicht so gewirkt, als wäre sie jetzt unzufrieden mit ihrer Leistung und ich glaube, dass sie einfach den Fokus schon einzig und allein was heißt einzig und allein ich meine, am Ende wenn du dich gar nicht aufs Zeitfahren fokussierst, dann brauchst du dich da auch nicht an den Start stellen und dann, fährst du auch nicht das Ergebnis ein aber dass halt der primäre Fokus einfach, auf dem Straßenrennen lag und nicht auf dem Zeitfahren, Ja und ich habe mir auch bei ein paar Fahrerinnen gedacht, die Tour mit einem hohen Zeitfahrfokus ist ja auch trotzdem nicht so lange her, dass man sagt, okay, man konnte jetzt einfach das ganze Jahr aufs Zeitfahrrad verzichten und jetzt musste man zur WM nochmal spezielles Zeitfahrtraining machen, sondern es war ja auf jeden Fall schon, ich meine, Zeitfahren war schon ein Teil der Saison, weshalb man glaube ich im Vergleich zu anderen Jahren da schon das ganze Jahr über so ein bisschen den Fokus drauflegen musste als GC-Fahrer. Ja, voll, total. Also ich meine, Zeitfahren ist halt so eine intensive Disziplin, die außenrum noch so viel von einem abverlangt, dass ich mein. Das fängt an von den ganzen Ero-Tests, die man machen muss, den ganzen Optimierungen, die ja aber, wie gesagt, alle die, die bei der Tour auch vorne mitfahren wollten, ja da im Vorhinein schon alle passiert sind. Dann geht es aber dann hier da wieder los. Bei der Tour fährst du dann in deinem Team-Trikot, dann hast du den Team-Anzug quasi getestet und da alles angepasst. Und dann musst du ja aber bei der Nationalmannschaft mit dem anderen Ausstatter, dann da nochmal wieder von vorne anfangen. Wenn du die Möglichkeiten hast, hat auch nicht jede Nationalmannschaft zu sagen, okay, wir testen hier nochmal, welcher Anzug auch wirklich der schnellste ist und so. Das macht ja dann auch nochmal Unterschiede. Aber ja, es ist einfach so eine intensive Disziplin oder so ein intensives Rennen, was halt auch vorher so viel Vorbereitung erfordert. Mit viel Training auf dem Zeitverrat, weil es dann doch irgendwie nochmal eine andere muskuläre Belastung ist, auch die Position da so halten zu können, erfordert einfach super viel Training. Dann die ganze Vorbereitung auf die Strecke, was ja auch eine super schwere Strecke war, diese Mal bei der WM, viele Kurven und so, sich das alles zu merken. Franzi hat ja auch im Interview gesagt, das war wie so Vokabeln lernen oder so. Sie hat da wirklich den Kurs sich so oft angeschaut und visualisiert und sich darauf vorbereitet. Die wusste genau, wann welche Kurve kommt und so. Und das machte am Ende dann halt schon nochmal einen Unterschied, wenn du dich da richtig darauf vorbereitest. Ja, vor allem, also am Anfang, als man sich die Strecke angeguckt hat, da dachte man so, okay, das war es jetzt mit Kurven, jetzt wird es ja gerade, ah, da kommt noch eine, ah ja, okay, jetzt machen wir noch einen U-Turn. Also, okay, noch einen, ah ja. Hä, wo wollen wir denn jetzt hin? Also es war schon, war eigentlich wie so eine Triple-Formel-1-Strecke. Aber umso krasser, was für Zeiten und was für Schnitte gefahren wurden, egal ob bei den Frauen oder auch bei den Männern, fand ich. Also natürlich gibt es schnellere Zeitfahren, Aber im Hinblick auf die Kurven, wie kurvenreich die Strecke war, trotzdem auf jeden Fall ein sehr schnelles Rennen. Was überraschend ist, was wir auch eigentlich aus den letzten Jahren gar nicht gewöhnt sind. Also 23 war, glaube ich, mal eine Ausnahme. Da war auch keine Niederländerin auf dem Podium. Aber ansonsten sind wir eigentlich mindestens eine oder sogar zwei Niederländerinnen auf dem Podium gewohnt beim Zeitfahren. Und dieses Jahr war dann Demi auf Platz 8 die Bestplatzierte. Also ich glaube, für die Holländerinnen gab es noch in einem Zeitfahren, WM-Zeitfahren, selten so ein schlechtes Ergebnis in den letzten Jahren. Ja, das ist richtig. Ich meine, gut mit Anna Pfanne bringen, die halt gar nicht angereist ist. Fehlt ja dann doch nochmal eine, die eigentlich ja auch immer gut war, beziehungsweise vor ihrem Stopp auf jeden Fall ja immer feste Kandidatin war und jetzt ja, auch wenn alles gut verlaufen wäre dieses Jahr, ja, da hätte durchaus vorne mit reinfahren können. Und ja, für mich war auch noch überraschend, dass Paula Blasi so gar nicht abgeliefert hat. Irgendwie, ich hatte von der bei der WM auch relativ viel erwartet. Ich meine, auf Straßenrinden kommen wir gleich noch, warum es dann da relativ früh vorbei war. Aber im Zeitfahren auch mit drei Minuten Rückstand hatte sie, glaube ich, am Ende ungefähr. Auch die ja eine von denen gewesen, die ja im Hinblick auf die Tour und so sich ja auch vermehrt aufs Zeitfahren eigentlich vorbereitet hat und so. Da hätte ich schon noch ein bisschen mehr erwartet. Ja, aber ich glaube, dass für die, also wir nehmen ja immer irgendwie so den Kopffaktor voll oft raus, weil manche den Eindruck machen, als könnte man das ganze Jahr über krass abliefern. Aber ich meine, die ist relativ jung im Sport. Die hatte jetzt ihre Durchbruchssaison. Die hat es, glaube ich, auch nicht ganz so einfach jetzt mit Teaminterna und Druck von außen und Erwartungen. Und dass man dann vielleicht einfach im Oktober mal, ne, wir haben immer noch nicht im Oktober, im September, dass man im September dann einfach mal so ein bisschen das Gefühl hat, die Luft ist raus, wenn man irgendwie im Mai beim Giro schon performt hat. Und ja, das stimmt schon auch, dass mit dem Ganzen das, was außenrum noch kam an Zusatzbelastung für sie, ich meine, wo sie sich ja auch so ein bisschen selber... Zuschreiben muss, weil in vielen Situationen hat sie halt selber einfach Öl ins Feuer gegossen mit den Aussagen, die sie getroffen hat. Klar, aber auch das ist ja ein Lernprozess. Also keine Ahnung, man merkt ja einfach trotzdem, dass irgendwie ein Remco war mehr Streitthema, als das jetzt ist und hat sich über die Zeit einfach stabilisiert. Was seine Performance auch über das Jahr angeht. und man sieht es ja einfach, dass es bei vielen Fahrern und Fahrerinnen einfach eine Entwicklung ist, das Ganze ja abliefern zu können und früher war es irgendwie so ein bisschen normal, dass man gesagt hat, ja okay, man kann ja die ganze Saison pieken, deshalb finde ich es auch, Ja, verständlich, dass da vielleicht jetzt bei der WM nicht das rauskam, was man ihr mit den Ergebnissen von der ersten Hälfte der Saison zugetraut hätte. Ja, das ist richtig. Ich meine, so eine Mavi Garcia im Team, die ist fast doppelt so alt. Die war mit uns im Höhentrainingslager, die ist so ausgezehrt. Du siehst jede Ader am Ball. Wild. Ja, also es war ganz verrückt. Und die ist auch am Berg an uns vorbeigeflogen. Da dachte ich mir, wir sehen uns dann mal viel Spaß. Wir sehen uns dann in einer Stunde, wenn ich auch oben bin. Ich finde es auch immer so krass, das fällt bei der WM auch viel mehr auf. Gestern dachte ich, das ist bei Tom Pitcock. Bei den Team-Trikots merkt man ja doch, dass da so ein bisschen mehr Schwerpunkt draufgelegt wird, dass sie wirklich Ero sind und dass jeder irgendwie so ein bisschen nochmal gefittet ist. Und beim, Also bei der Nationalmannschaft ist ja schon irgendwie so, man reißt halt an und dann kriegt man da ein Jersey hingelegt und dann passt es halt oder es passt halt nicht. Ja, es gibt dann schon auch immer Unterschiede, glaube ich, zwischen den Nationalmannschaften und je nachdem, wie oft man im Trikot der Nationalmannschaft unterwegs ist, sollte das auf jeden Fall ja eigentlich auch besser passen und Tom Pitcock ist ja auch kein Neuer in dem... Zirkus. Aber ja, da gibt es auf jeden Fall schon noch mal krasse Unterschiede. Ich meine, wir haben das auch immer wieder mit dem Ausstatter bei uns bei der Nationalmannschaft. Nur weil das Trikot, das du beim letzten Mal vor zwei Jahren, als du gestartet bist, angezogen hast, gepasst hat, heißt das nicht, dass es dieses Jahr auch wieder so gut passt, weil dann ändert sich der Schnitt, dann ändert sich irgendwie, keine Ahnung, dann gibt es dann noch mal Unterschiede in der Fabrik, dann gibt es einen anderen Stoff und so und dann schon sitzt es schon wieder nicht mehr so gut. Ja, vielleicht verändert sich auch an der einen oder anderen Stelle dein Körper. Das kann nicht sein. Das kann bei, ich dachte, du machst jetzt Krafttraining. Das ist jetzt spannend über dem Bizeps. Es wird dann nur enger werden. Ja, aber da habe ich nämlich halt, da finde ich fällt bei der WM dann halt immer so ein bisschen auf, so, krass, die sind ja so dünn, dass dann halt die kleinste Größe vom Hersteller manchmal nicht passt. Schlauern ist schon mal. Genau. Ja, dann lass uns doch, wenn wir schon mit Ero und den sitzenden Trikots durch sind, lass uns doch zum Straßenrennen kommen. Ich wollte noch ganz kurz aus deutscher Sicht die Ergebnisse der Nachwuchskategorien erwähnen. Stimmt, da haben wir auch eine Top Ten abgeschossen. Und da ist nämlich Justina noch Zehnte im U23-Rennen gewonnen, was auch super stark war. Ich glaube, sie hat sich ein bisschen mehr vorgenommen gehabt und war da nicht ganz zufrieden. Aber denke ich, dennoch trotzdem ein super gutes Ergebnis. Absolut. Und auch bei den Juniorinnen mit Platz 6 und 12 für Clara. Dvoracek. Ich hoffe, das ist jetzt annähernd richtig ausgesprochen. Und Edda Biwalle, auf jeden Fall super Ergebnisse. Und ja, denke ich, Fahrerinnen auch, über die man sich dann in Zukunft in der Elite-Klasse mal freuen kann, hoffentlich. Ja, und da haben wir jetzt dann unseren Übergang zum Straßenrennen. Justina konnte das ja dann auch noch gleich bestätigen im Straßenrennen, wo sie auch eine Top Ten abgeschossen hat mit Platz Neun. Richtig. Also da auch solide performt. Richtig gute Ergebnisse da für sie und ja auch eine Fahrerin, die sich in den letzten Jahren extrem gut entwickelt hat und denke ich, da auch noch weiter in der Entwicklung geht. Absolut und da ja auch wieder Canyon Sram als, Team, das auch eine gewisse Nachwuchsarbeit macht mit dem Generation Team, auf jeden Fall ein guter Support, um Fahrerinnen in der Form fit zu machen für die Profilaufbahn. Mixtrelay vielleicht noch zwischendrin Italien vor Frankreich vor der Schweiz, und Deutschland holt sich den fünften Platz. Glaube ich auch ein bisschen unglücklich. Ja, Ricarda hatte defekt, was glaube ich nochmal ein bisschen auch die Leistung nochmal geschwächert hat von der Gruppe allgemein. Ja, ich denke auch nicht ganz das, was sie sich vielleicht im Vorfeld vorgenommen haben, glaube ich. Der Mix Relay Staffel bei den Deutschen ja schon eigentlich die letzten Jahre immer ein guter Medaillenkandidat gewesen. Aber er kann halt auch nicht jedes Jahr perfekt laufen. Ja und man merkt ja auch, dass so ein bisschen auch ein Shift da ist, wenn man sich über die Teams Gedanken macht, auch gerade bei den Männern, finde ich, wo man jetzt dann auf einmal so ein Team wie Frankreich, wo man so denkt, okay, um die geht eigentlich, also Also die sind einfach so stark in der Kombi. Man hat ja immer diese Standardvorstellung im Kopf, ein bisschen auch irgendwie wie beim Fußball, dass man so sagt, ja Spanien auf jeden Fall, Argentinien, Brasilien, aber dass sich dann halt irgendwie was tut und, ich glaube, das gleiche gilt auch jetzt gerade im Radsport, dass man halt einfach irgendwie andere Nationen auf dem Schirm haben muss, als nur die Klassiker. Ja, und dann ja auch, also ich meine, es ist ja trotzdem noch eine relativ neue Disziplin und in Deutschland wurde da von Anfang an relativ viel Fokus drauf gesetzt und viel rein investiert und viele Fahrer, die auch Bock drauf hatten, wohingegen bei anderen Nationen halt dann oft eher so die zweite, dritte Reihe da am Start war. Und jetzt sieht man dann halt wirklich, dass auch bei vielen Nationen einfach da die Top-Leute am Start stehen. Die Crème de la Crème und da hat es vielleicht gerade auch so im Männerbereich bei uns ein bisschen noch gefehlt, also jetzt nicht die Leistung der Jungs zu schmälern, aber so ein Nils Pollet oder sowas, der halt eben nicht vor Ort war, das fehlt ja dann schon nochmal, um da vielleicht dann nochmal den Unterschied in Richtung Medaille zu machen, der als deutscher Meister ja dann gar nicht am Start, weil jetzt in Kanada und stattdessen in Kroatien gefahren ist. Unser Gast heute ist auch in Kroatien gefahren. Ja, die haben sich da gesehen. Kleiner Teaser an der Stelle. Okay, dann kommen wir jetzt doch zum Straßenrennen im dritten Anlauf. Oder ich weiß nicht, wie oft ich es jetzt versucht habe. Jetzt bleiben wir dabei. Straßenrennen, genauso wie es Zeitfahren, du hast es schon angesprochen. Eins der längsten Rennen. 180 Kilometer, davon 60 flach. Und dann ging es los. Ja, schwer war es. lang, schwer, hart und spannend. Super spannend. Also generell alle Rennen mega spannend. Im Zeitfahren, jetzt nochmal ganz kurz zurück, fand ich es auch schon. Diese Zielgerade. Ja, die Zielgerade ist krass. Keine Ahnung, du siehst da so ewig lang und dann geht die so bergauf und wirklich, die sind im Zeitfahren um die Kurve gefahren und dann dachte ich, okay, die sind so viel schneller und dann dauert das dann doch noch so lange, bis sie am Zielstrich sind und dann so war es halt im Straßenrennen auch. Du konntest halt immer so weit sehen und diese Kameraeinstellungen haben teilweise so getrügt und es war so spannend. Das war wie so ein episches Battle in so einem Herr der Ringe Film, wo du so am Horizont die Armee siehst und dann laufen sie mit gezückten Waffen auf dich zu. Etwa wild, etwa krass. Ich darf aber auch nicht lügen. Ich habe mir die Rennen vor allem im Nachgang anschauen müssen, weil ich Spätdienste hatte und genau, wenn das Finale war, habe ich entweder Übergabe gemacht oder Aufnahmen gehabt. Das war ein bisschen unglücklich. Bei der Tour, habe ich ja schon gesagt, habe ich manchmal nebenher laufen lassen. Das hat dieses Mal leider überhaupt nicht geklappt. Und dann wurde ich auch noch gespoilert von einer Kollegin. Jessica, liebe Grüße an der Stelle. Danke für nichts. Danke für nichts. Ich sage euch nochmal hier offiziell, haltet euch zurück in Gruppenchats, allgemein. Gerade bei dem Rennen. Genau. Das war ja so im Schauen einfach so spannend. Wenn man das Ergebnis schon wusste, dann nimmt es ja so viel raus. Voll. Und deshalb haltet euch zurück oder fragt vorher mal nach und Rennen gesehen? Und dann kann man ja vielleicht drüber sprechen, weil man vermeidet dann auf Social Media zu gehen und man vermeidet alles, um sich nicht zu spoilern. Und dann geht auf einmal so ein Chat mit einem Bild auf und du denkst dir nur so, ja, okay, cool, dann gucke ich es mir vielleicht morgen in Ruhe an, weil jetzt ist es ja nicht mehr spannend. Danke dafür. Also ja, es gibt Rennen, da ist es, glaube ich, Wurst. Aber gerade so bei Tour-Etappen, bei der WM, bei der EM, da muss man sich schon zurückhalten. Ja, auf jeden Fall. Ja, wie gesagt, in dem Rennen, das war, es war die ganze, ich war, ich saß auf der Rolle und habe da Rennen geguckt und dann war ich schon wirklich so fast, also nee, ich habe mich sehr auf das Rennen gefreut, dass ich gefahren bin, weil es war auch nochmal wichtig jetzt für uns, so die Vorbereitung und so. Es lief ja auch gut, aber es war dann wirklich so, verdammt, ich will aber auch weiter gucken. Das glaube ich, vielleicht auch so eine, vielleicht gibt es bald so Brillen, wo man dann parallel. Naja, Madison-Rennen ist ja sowieso schon eher schwierig mit dem ganzen Außenrum, wenn ich dann anfange, dabei noch Radrennen zu gucken. Wenn du langsam oben fährst, dann immer kurz einmal anschalten. Da gibt es ja immer einen Bildschirm, wo dann die Zwischenstände stehen oder die Punkte. Vielleicht könnten sie da so einen kleinen Screen oben in der Ecke machen, wo noch das Rennen läuft. Das ist auch ein guter Punkt. Das habe ich jetzt gesehen. WM hat ja keine Radios und die, ich weiß nicht, wie sie das so schnell gemacht haben, was sie für einen krassen Drucker haben, aber die Belgier haben auf die Flaschen die Abstände drauf gemacht. Aber da dachte ich mir auch so, also eigentlich irgendwie weird, weil die müssen ja die Abstände haben, dann muss die jemanden eingeben, dann muss die jemanden ausdrucken, auf eine Flasche kleben, bis dahin sind die Abstände ja schon wieder anders. Ja, richtig, gerade bei dem Rennen, wo sich das ja alles so schnell geändert hat und dann, verstehe ich auch nicht, also dann sieht halt auch einer die Abstände, der die Flasche annimmt, beziehungsweise außer die kleben es dann auf jede Flasche, aber dann, wenn dann Und wenn keiner eine Flasche nimmt, dann hast du auch wieder niemanden, der die Abstände hat. Warum kann man nicht einfach eine Tafel hinhalten und das da draufschreiben? Also eigentlich smart, aber irgendwie auch weird. Also die Zeitabstände, finde ich, machen auf der Flasche wirklich gar keinen Sinn, weil da würde ich mich lieber mit so einer Whiteboard-Tafel in die Verpflegung stellen und das hochhalten, so ein Schild. Du kannst selbst ja einen Zettel machen und das einfach draufschreiben. Aber wenn du sonstige taktische Inputs hast, die du den Fahrern mitgeben willst, die vielleicht nicht jeder lesen kann, das macht natürlich dann Sinn. Weil am Ende die Zeitabstände sehen ja dann sowieso alle im Zweifel ein. Ich meine, das Motorrad hält ja auch immer die Tafel hin. Ja, und die anderen Teams ja auch. Also die anderen Teams halten ja dann ihre Whiteboards hoch. Ja, richtig. Deswegen, das ist ja auch kein Geheimnis, was man den anderen nicht mitteilen kann. Wie gesagt, so taktische Hinweise, die dann vielleicht aus dem Auto kommen oder von den Trainern und sportlichen Leitern. Da würde ich sagen, da macht es schon wieder Sinn, da die Zettel weiterzugeben. Attack now. Steht dann auf der Flasche. Ah, okay, jetzt in der Verpflegungszone. Das ist immer sehr beliebt. Aber nochmal kurz zum Spoilern Auch Leute, wenn ihr denkt ihr habt so Nachrichten, die ihr schreiben könnt Auch wenn ihr sowas schreibt wie Hätte ich ja nie erwartet, Dann weiß man ja schon mal, dass Pogacar nicht gewonnen hat zum Beispiel, Also das ist auch solche kryptischen Nachrichten Da ist auch meistens mehr Information drin als man denkt, deshalb Lastet, Einfach gar nicht schreiben Nee, gar nicht schreiben, einfach schweigen an dem Tag. Ja, bei den Frauen, ich sag mal so, Jeder, der den Podcast verfolgt, weiß ich, bin ja der größte Demi-Fan. Gleichzeitig, es war jetzt mal an der Zeit, sage ich jetzt. Ja, ich meine, nach allem, was sie die letzten Jahre schon gewonnen hat, wie sie viele Rennen auch dominiert hat und. Allem ist es schon jetzt ein, würdiger Weltmeistertitel und ein verdienter Weltmeistertitel und auch mit der Leistung, die sie an dem Tag gebracht hat. Und ja, ob man jetzt großer Fan von ihr ist oder nicht, denke ich, schon ein sehr verdienter Sieg gewesen. Definitiv. Natürlich war es ein bisschen wie bei der Tour. Also unsere Top 3 bei der WM war ja auch unsere Top 3 bei der Tour. Und ich glaube, zumindest ich, ich kann ja einfach nur von mir ausgehen, aber ich habe das Gefühl, es ist auf jeden Fall auch eine, ach nee, es gibt schon viele Demi-Fans. Ich kann hier auch nicht immer Demi bashen. Also es war auf jeden Fall an der Zeit mit ihren Leistungen, wie du sagtest, der letzten Jahre, dass sie die WM gewinnt und dass sie das Weltmeister-Trikot für ein Jahr trägt. Und man muss ja auch sagen, dass es wahrscheinlich in den letzten Jahren bei einer WM, was die Teamleistung angeht, mit Abstand die beste Leistung der holländischen Nationalmannschaft war, die wir gesehen haben. Die einigste Leistung auch. Genau. Also ich glaube in den letzten, also seit ich auf jeden Fall Teil des Ganzen bin, war das bei den Holländerinnen schon oft das Problem, dass sie halt zu viele Kandidatinnen hatten und auch zu viele Leute, die sich da schon nach dem Titel ausgerechnet haben und das oft zu Uneinigkeit in der Gruppe geführt hat. Und da ja auch oft das Gefühl war so, okay, die, die als erstes attackiert, die darf dann gewinnen, weil dann darf keine von ihren eigenen Leuten mehr hinterherfahren, was ja auch schon dazu geführt hat, dass Leute ja auch schon vor ein paar Jahren extrem früh losgefahren sind und so, und da muss man jetzt sagen, dass man im ganzen Rennen das Gefühl hatte, dass sie wirklich alle nach einem Plan fahren und da alle dahinter stehen und da Bock drauf haben. Und das ist ja auch nichts, was selbstverständlich ist, weil das ist ja sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern jedes Jahr Thema, weil man fährt das ganze Jahr in seinem Trade-Team mit seinen Teamkollegen und dann bei der WM wird man halt neu gemischt, fährt dann quasi am Trickkolle der Nationalmannschaft, gegen seine eigenen Teamkolleginnen, mit denen man das ganze Jahr zusammenfährt, und dann halt mit Leuten, die halt sonst das ganze Jahr Gegner sind und. Dann jemandem zu helfen, der quasi sonst gar nicht Teil deines Teams ist und dich da so aufzuopfern, das fällt glaube ich manchen auch leichter, manchen auch schwerer und ist ja auch der Grund, warum halt einige Fahrer gar nicht erst vor WM anreisen. Ich glaube, dieses Jahr bei den Männern Tim Wellens, einer der großen Kandidaten, die halt gesagt haben, okay, ich kann mir halt nicht vorstellen, das ist noch zu Pogacar zugefahren. Nicht, dass er das könnte, also das ist auch unrealistisch, aber wenn Pogacar losfährt, fährt Tim Wellens noch eh nicht zu. Aber der will halt quasi nicht gegen seinen Teamkollegen arbeiten und hat dann gesagt, dann starte ich lieber gar nicht. Was auch fair ist, weil lieber du lässt dann dem anderen eine Chance zu fahren und richtig zu arbeiten, anstatt dann da hinzufahren und deinen Job nicht richtig zu machen. Dem Team-Masseur zum Beispiel. Das war eigentlich auch die Story der WM, zwar im Männerrennen, aber dass der Masseur der Slowakei war, kurzerhand zum WM-Fahrer fürs Team wurde. Ja, also bei den Frauen ist, glaube ich, auch eine Mountainbikerin gestartet, die auch schon ewig keine Straßenrennen mehr gefahren ist. Wir lassen mal ganz kurz unseren Gast rein, der jetzt vor der Tür steht. Langschläfer. Deshalb ein bisschen später dazu gestoßen. Ist auch schön, dass ich bei dir die Tür aufmache. Ja, klar. Ich fühle mich schon heimisch. Oft haben wir das hier aufgenommen. Ähm. Ne, genau, also die Slowakei aufgrund von Ausfällen in der eigenen Mannschaft halt dann irgendwie keine Leute mehr gehabt zur Verfügung. Weil dann der eine hat dann keine Freigabe vom Team gekriegt, der nächste ist krank, der andere verletzt, keine Ahnung was. Und dann dachten sie sich, der Masseur ist ja eh da, lassen wir den Inhalt starten. Und wie putzig war der einfach so in den Interviews auch mit seinem Bärtchen. Ja, der hat sich nochmal richtig schick gemacht, hatte ich das Gefühl. Ja, es war auf jeden Fall so eine Eddie the Eagle Story. Er hat sich auch extra nochmal die Beine rasiert, hat er gesagt. Das ist stark. Also für eine WM, finde ich, kann man das auch durchaus mal machen. Ja, was auf jeden Fall auch vielleicht dazu geführt hat, dass die Niederländerinnen doch früher, ernst gemacht haben, war ein Sturz, der das Rennen auch ein bisschen mitentschieden hat, weil ein großer Teil des Pelotos damit raus war und damit natürlich auch ein paar Leute nicht mehr am Start waren, um zu helfen, weshalb vielleicht die Tempoarbeit ein bisschen früher angezogen wurde. Ja, am Ende hat es nicht um den Sieg entschieden, aber für viele Leute für die Niederlage. Ich glaube, Kim Leco hat eine der größten Namen, die quasi darunter gelitten haben, die dann halt nie wieder zurückgekommen ist. Die war in den Sturz involviert, musste dann nochmal Rad tauschen, hatte dann ja auch keine Teamkollegin, die ihr helfen konnten. Und hat nie wieder den Weg zurück ins Rennen geschafft und so halt eigentlich niemand aus dem Split, sage ich mal, die hinter diesem großen Sturz waren. Was ich ein bisschen schade fand, weil einfach das halt ein Sturz dann das Rennen so mitbestimmt. Wie gesagt, die meisten von den Favoritinnen trotzdem ja vorne noch gewesen, aber doch für viele an der Stelle halt das ausgewiesen. Ja, ist halt auch krass, dass man als Fahrerin aus Mauritius. Halt wirklich einen Nachteil hat, wenn man alleine am Start steht, weil der reine Kurs wäre ja für Kim Lecote-Pena auf jeden Fall doch ganz gut gewesen. Ja, auf jeden Fall. Also ich hätte der auf jeden Fall eine Medaille zugetraut, wenn nicht mehr. Eine super schlaue Fahrerin ja auch und der Parcours war super gut für sie. Aber ja, da steckst du halt nicht drin. Wie gesagt, sie war auch sehr enttäuscht. Bei Instagram hat sie da auch einen Post noch geschrieben und so. Das war halt eine der Chancen. Ich meine, wie oft kommt das ja auch alles zusammen? Ein Kurs, der dir liegt, die Form, die dann stimmt und was weiß ich, das muss ja dann auch alles zusammenpassen. Und das war jetzt einfach für sie halt aufgrund von Pech einfach so ein verlorener Tag. Für unseren Gast wäre, die wäre eigentlich auch ein ganz guter Kurs gewesen. Da müssen wir auch gleich mal fragen, warum das nicht funktioniert hat. Aber wir kommen noch kurz zu Marleen Reusser, die eigentlich, glaube ich, auch ein bisschen deprimiert war, weil sie die Nachstellarbeit so ein bisschen auf einsamen Posten gemacht hat, in einer Konstellation, wo es eigentlich gar keinen Sinn gemacht hat. Und sie hat auch im Nachrenninterview gesagt, sie hatte das Gefühl, sie war die Einzige, die für Platz 1 gefahren ist und der Rest ist um Platz 2 gefahren. Da herrschte nicht so ganz Einigkeit. Ja, ich muss auch sagen, in dem Moment, wo Demi losfährt, Die war die Einzige, die hätte nicht fahren, müssen und dürfen, Puck-Pieterse. Und alle anderen. Ja, das war auch komisch. Verstehe ich nicht, warum man sich dann nicht da zusammenreißen kann und sagt, okay, hier fährt jeder seinen Turn, dann kriegen wir die wieder und dann starten wir das Radrennen wieder. Und dann können wir so wieder gegeneinander Radrennen fahren. Aber am Ende…. Kannst du doch nicht schon vorher Platz 1 aufgeben? Einfach sagen, okay, dem ist jetzt weg, dann fahre ich jetzt auch nicht mehr. Die war ja auch, also, ich meine, wenn die dann irgendwann so weit weg ist, dass du merkst, okay, wir holen ihn nicht mehr. Dann, klar, dann konzentrierst du dich auf Platz 2 und machst alles dafür möglich und fährst nicht die ganze Zeit noch weiter von vorne. Aber die war ja auch noch so nah dran und es war ja noch alles möglich. Und die sind ja dann auch wieder zu ihr hingekommen. Und das hätten sie schneller mit weniger Kraft haben können, glaube ich. Richtig, die hätten da ja einfach als Gruppe gemeinsam hinfahren können. Und das verstehe ich dann manchmal nicht. Aber es war ja bei den Männern dann das gleiche Problem. Ja, und also die, es gibt eine Solo-Leaderin, die auch gute Chancen hat, dieses Rennen zu gewinnen. Und du lässt die einzige Helferin, die noch übrig ist, immer an Position 2 rein, damit sie einmal kurz, einmal kurz die Nachstellarbeit stören kann. Das war schon so ein bisschen Rookie-Mistake manchmal. Ja, auf jeden Fall. Ich meine, wie gesagt, bei den Männern war das ja genau das Gleiche. Am Ende mit Matteo Jorgensen, der sich da immer schön einsortiert hat, alles direkt repariert hat. Das ist ja auch dann dein Job als Teamkollegin, wenn du da hinten drin bist, alles Mögliche zu tun, um da hinten so viel Unruhe wie möglich reinzubringen und das Ganze so gut wie es geht zu stören. Da kommen wir halt auch wieder auf diese Trade-Team-Geschichte zurück. Ich weiß halt nicht, in welcher Konsequenz die anderen dann für sich selber dahinter einstanden und da sich dann dachten, okay, für mich ist es gut, wenn Demi gewinnt. Auch wenn die jetzt gerade ein anderes Trikot anhat, aber sonst trägt sie ja das gleiche wie ich. Genau, dann haben wir das Weltmeister-Trikot im Team. Das ist natürlich auch immer was, was man nicht ganz rausnehmen kann. Aber Marlen Reus hat trotzdem super stark gekämpft. Also ich meine, die hatte man so oft abgeschrieben und dann war sie gar nicht mehr im Frame und dann kam sie immer wieder, ist da ihren eigenen Stiefel gefahren. Ich meine, die ist ja auch eine, die weiß genau, was sie kann und zieht dann hier den Stiefel durch und fährt halt ihr Tempo über Pace nicht, sondern timet es und am Ende, ich meine, auf die Zielgerade, kam sie ja dann trotzdem auch nochmal und es wurde ja dann nochmal richtig knapp. Genau, da kommen wir nochmal zu deiner spannenden Zielgerade. Also das war auf jeden Fall auch ein tolles oder ein krasses Bild. Demi vorne weg, Kasia überraschend relativ lang gewartet, muss man sagen, den Sprint zu starten. Das kennt man nicht von ihr. Ich glaube so bei 150 ist sie dann losgefahren. Generell ist die taktisch, finde ich, ein gutes Rennen gefahren für sie. Ja, sie ist halt wieder so bis in den letzten Kilometer reingefahren, was sie dann irgendwie doch immer macht. Aber ja trotzdem vorher viel Arbeit Demi überlassen. Und nicht so unnötig gearbeitet. Weil sie hat ja dann schon oft auch in vielen Rennen, wo sie dann quasi ... Zu viel von vorne fährt und zu viel investiert, um dann eher den zweiten Platz abzusichern und da hat sie schon wirklich viel Verantwortung auf Demi abgelassen, was ja auch richtig war. Also ich meine, am Ende hatte Demi mehr zu verlieren, glaube ich, und ist da ein gutes Rennen gefahren, hat lang gewartet und dass es dann am Ende im Sprint schwierig wird für sie, war ja aber auch abzusehen. Ja, und dann sieht er auch, sie krampft dann irgendwie nach 50 Metern. Aber ich war ja eigentlich fast froh über das Ergebnis, weil so hatten wir ein komplett glückliches Podium. Also ich hatte das Gefühl, jeder war happy. Kasia war super happy mit Platz zwei. Longo Borghini war happy mit Platz drei. Demi war happy mit dem Weltmeistertitel. Und so hatte man einfach ein glückliches Podium. Und ich dachte mir so, hätte Kasia gewonnen, hätten wir eine schmollende Demi neben ihr stehen gehabt. Deshalb war ich fast zufrieden, dass sie gewonnen hat, muss ich sagen. Also für das Gesamtfoto war es der bessere Ausgang. Ja, also es haben sich auf jeden Fall alle extrem gefreut, außer Marlin. Ja, verständlich. Zurecht auch, wenn du Vierte wirst, ist es natürlich ärgerlich, aber trotzdem kann sie, glaube ich, zufrieden sein mit der Leistung und mit dem Weltmeistertitel im Zeitplan. Genau, und sie nimmt zwei Medaillen mit dem Mixed Realer hinten mit nach Hause, dann halt die Holzmedaille, aber besser als bei Remco, ne? Also Remco war glaube ich so der Hausruhe. Schon eigentlich Kandidat, den jeder auf Platz 1 gesehen hat und in den Rainbow Bands und dann hat McNulty ihn, Naja, also das war ja auch nicht nur McNulty, also keine Ahnung ich meine bei dem, das habe ich auch nicht verstanden ehrlich gesagt, der war schon fünfmal abgefallen und dann Und auf einmal konnte er dann doch wieder richtig gut. Ich glaube, der hat ein bisschen mental zu kämpfen. Struggle. Ja. Fußballer, ne? Aber ja, auf jeden Fall kann man zusammenfassen, dass Montreal abgeliefert hat, die Rennen alle super spannend waren, guter Kurs fand ich und ja, richtig viel Spaß gemacht zum Zuschauen. Vor allem beim nächsten Mal würde ich mir wünschen, dass ich mehr vom Rennen selber sehen könnte, auch live, ohne das Ergebnis zu wissen, aber vielleicht wird es nächstes Jahr was. Aus deutscher Sicht, Franzi wird Zehnte, Lilli wird Vierzehnte. Ja, Franzi, in dem Moment, wo Demi losfährt, hat es nicht ganz gereicht. Die war lange noch dran vorne und dachte mir, die ist dabei, die ist dabei, dann ist sie in der nächsten Gruppe. Und dann auf einmal war sie dann nicht mitzusehen und war dann, glaube ich, so ein bisschen im Niemandsland. Alleine hat die ganze Zeit weiter gekämpft, kam aber nicht wieder richtig zurück. Schade eigentlich, wie gesagt, ich glaube, wenn sie in dem Moment hätte dranbleiben können, zumindest an der Gruppe, wäre noch mehr möglich gewesen. Weil diese kurzen Tempowechsel und sowas eher dann schon auch wieder entgegenkommen, das taktische auch und so. Aber trotzdem auf dem Kurs super starkes Ergebnis, dann mit dem dritten Platz im Zeitfahren und dann den zehnten Platz in dem Straßenrennen noch. Und krass, dass Puck-Pieter sie noch sechste wird, muss man sagen, finde ich. Ja, die ist also super gutes Rennen gefahren, da, wie gesagt, alles pariert hinten, jede Attacke mitgegangen und da gute Arbeit auch für Demi gemacht, Und da muss Demi ihr auch, glaube ich, richtig danken, weil am Ende hätte sie selber auch vielleicht noch mehr agieren können, aber hat sich da wirklich voll in den Dienst von Demi gestellt und da alles getan, dir da zu helfen. Ja, also verdientes Gold nach, Holland diesmal für einfach eine gute Teamleistung und vielleicht haben sie jetzt auch daraus gelernt, dass sich das immer lohnt, vielleicht auch mit einer Sperrspitze zu arbeiten, anstatt mit einem Dreizack. Ja, auf jeden Fall spannende Rennen und so kommen wir eigentlich auch jetzt direkt zu unserem Gast, wo wir uns nämlich fragen, warum Tim Teutenberg, Tim Thornt Teutenberg, warst du denn nicht in Montreal? Gute Frage, ja. Ne, also ich muss sagen, ich habe da nie drüber nachgedacht eigentlich, bis so vor ein paar Monaten. Da dachte ich mir so, eigentlich wäre doch ganz nett mal vielleicht da zu fahren. Aber dann habe ich mir nochmal die Ergebnisse vom Montreal-Rennen angeguckt und dann wusste ich auch schon ganz schnell wieder, warum ich da nicht fahren will. Und jetzt, wo du dir die Ergebnisse von der WM angeguckt hast, was denkst du dir da so? Ja, eigentlich hatte ich das bestätigt. Also ich denke, so ein Matthews ist vielleicht noch so ein Typ, der so ein bisschen in meine Richtung geht, vom Fahrertyp her. Ja, und der hat es ja immerhin auf Platz 2 geschafft. Ja, aber ich glaube, der ist auch echt ein richtig, richtig gutes Rennen gefahren. Und ich glaube, hat vielleicht auch einige überrascht, wie gut der da ist. Und der fährt auch nochmal ein deutliches Stück besser berghoch als ich. Und ich glaube einfach auch, dass ich dafür noch nicht den Motor habe. Also ich meine, das ist ja nochmal ein anderes Radrennen, das sind ja jetzt 72 Kilometer. Und so hart, das ist schon nochmal was anderes als so ein 200 Kilometer Radrennen. Ja, also ich denke, zum späteren Zeitpunkt wäre der Kurs vielleicht schon nochmal was für mich. Aber jetzt im Moment ist es, glaube ich, ganz gut, dass ich mir das im Fernsehen angeguckt habe. Also erst ein paar Mal in Milan San Remo fahren und dann? So nämlich. Ein paar Mal zweiter werden in Milan San Remo und dann Zweiter in Montreal. Gut. Ja, also wir haben dich ja jetzt hier direkt reingeschmissen. Die meisten werden dich natürlich auch kennen. Aber für alle, die dich nicht kennen sollten, lasse ich mal deine Schwester, die Vorstellung machen. Ja, das ist Tim. Das ist mein Bruder. Wir fahren zusammen Fahrrad. Wir fahren ja weniger zusammen. Ne, wie gesagt, ich glaube, der ist den meisten Begriff war ja auch schon bei den Jungs im Podcast zu Gast. Ja, jetzt Straßensaison gerade beendet. Auch die Zeit im alten Team, das können wir gleich ja auch nochmal besprechen, beendet. Mit mir zusammen jetzt in der Vorbereitung für die Bahn-WM. Und dann, ja, nächstes Jahr am neuen, Tim. Genau, ja. Nächstes Jahr beginnt ein bisschen eine neue Reise für mich. Neues Team, neues Glück. Aber ich freue mich auf jeden Fall schon. Ja, ich meine, du warst ja dann jetzt quasi vom Devo-Team ins Elite-Team bei Lidl und bist jetzt seit zwei Jahren in der World Tour gefahren und die Zeit kommt jetzt zu einem Ende. Aber ich glaube, du freust dich auch genauso sehr auf das, was nächstes Jahr dann kommt. Ja, definitiv. Ich muss sagen, ich war echt mega gerne bei Lidl oder Lidl Track im Team. War jetzt auch echt eine lange Zeit. Also ich war schon eigentlich seit 21 so ein bisschen im Team drin. Oder fühlt sich zumindest für mich so an, weil ich dann schon mal damals mit dem Trainingslager mit dabei war und seitdem da einige Leute kenne. Und deswegen fühlt sich das so an, als wenn jetzt so sechs Jahre zu Ende gehen und nicht nur drei Jahre. Auch wenn drei Jahre eigentlich schon eine lange Zeit sind. und ich habe mich echt wohl gefühlt im Team, hatte eine mega gute Zeit. Habe mich zu Hause gefühlt, sehr familiäre Umgebung und ich habe jetzt so ein lachendes und ein weinendes Auge, genau, aber genauso freue ich mich halt auch einfach auf nächstes Jahr, ich denke, Quickstep, das wird ein ganz gutes Team für mich, ich hoffe so ein bisschen, dass dieser Quickstep-Effekt, den es ja eigentlich immer gibt bei so Klassikern, Sprinterfahrern auch bei mir zu Trage kommt und da ich den nächsten nochmal einen ganz guten Step mache und ein Paradrennen gewinne. Welchen Anteil an der Entscheidung zu Quickstep zu gehen war, endlich mal ohne Überschuhe fahren zu dürfen? Ich muss sagen, also ja. Also wir müssen erstmal die Zuhörerinnen abholen. Tim fährt keinen sponsorenkorrekten Schuh. Darf man das sagen? Ja, darf man sagen. Ja, dieses Jahr kann man das sagen. Okay, dieses Jahr kann man das sagen. Und deshalb fährt Tim. Jetzt darfst du es sagen, weil jetzt ist die Zeit ja eh rum. Ja, stimmt. Vertragsstrafe geht dann an mich. Ich leite es dir weiter. Oh, danke. Wahrscheinlich übersteigt das mein Budget. Na gut, jetzt habe ich es gesagt. Und du bist jetzt seit zweieinhalb Jahren nur mit Überschuhen Rennen gefahren? Ja, mit Überschuhen Rennen und eigentlich auch mit Überschuhen Training. Weil ich dachte mir dann so, okay, wenn ich immer im Rennen damit Überschuhen fahren muss, dann mache ich es auch einfach im Training, weil dann bin ich daran gewöhnt. Und ich muss sagen, ich bin jetzt so weit, dass sich das schon komisch anfühlt, ohne Überschuhe zu fahren. Also ich weiß noch gar nicht, ob ich das hinkriege nächstes Jahr ohne Überschuhe zu fahren. Das wird ein harter Step, einfach mal die Überschuhe zu Hause zu lassen. Das Gute ist ja, bei den Frühjahrsklassikern ist ja meistens kalt genug, dass du erstmal noch mit Überschuhen starten kannst. So nehme ich. Also ich habe noch ein bisschen Ungewöhnungszeit. Da kann ich dann Step by Step mich mal ein bisschen ranwagen, mal so eine lockere Fahrt ohne Überschuhe. Und dann irgendwann mal vielleicht im Sommer auch mal ein Rennen ohne Überschuhe. Du bist der Sohn von Lars Teutenberg. Was sagen denn die Aero-Werte dazu? Das war natürlich auch so ein Ding, dass alles was so Aerodynamik angeht, ist ja bei uns in der Familie immer so ein Ding. Und da gucken wir ja schon drauf. Und deswegen hatte ich auch gar nicht so krass was dagegen, die zu fahren. Weil die Überschuhe bringen ja schon nochmal ein bisschen was. Also ich weiß nicht, also wahrscheinlich gegen so ein normales Setup mit einfach nur Schuhe, normale Socken und wenn man dann Überschuhe fährt sind vielleicht so 10 Watt, vielleicht auch noch mehr, also eigentlich ganz nett würde ich sagen, je nachdem was du für Überschuhe natürlich auch hast. Und dann bringt das natürlich auch schon ein bisschen was, wenn man die dann immer fährt, deswegen habe ich auch gar nicht so krass was dagegen und man gewöhnt sich echt dran, also ich weiß noch, ich hatte mal letztes Jahr, wo ich damit angefangen habe, in Australien waren dann mal so 40 Grad beim einen Rennen, dann sind wir so eine relativ steile Welle hochgefahren und dann, wenn die Hitze dann so steht und der Boden auch so richtig heiß ist und so die Hitze vom Boden auch kommt, dann hat mir die Fußsohle auch ein bisschen gebrannt. Komisch. Überraschenderweise, also ja. Wir haben mich auch ein bisschen gewundert, aber ja, so jetzt ist es echt kein Problem, also das ist gar nicht mehr so der limitierende Faktor, das geht schon. Du bist dieses Jahr auch deine erste Grand Tour gefahren, zum Glück nur den Giro, nicht die Vuelta, der ist nämlich nochmal heißer gewesen über längere Zeit, das heißt, da haben die Überschuhe nicht so gestört. Wie war es für dich als ja noch junger Fahrer, jetzt die erste Grand Tour zu beenden und wie war die Erfahrung? Ja, war auf jeden Fall eine Erfahrung, ob die jetzt so positiv oder negativ war, weiß ich jetzt noch nicht so ganz, ich bin da noch ein bisschen unschlüssig, also war mega cool. Ich meine, es ist so ein Kindheitsraum, mal eine Gronto zu fahren. Ich denke, jeder, der Profi ist, wenn man den Step schafft, dann ist der nächste Step, eine Gronto zu fahren. Und es ist cool, da jetzt auf jeden Fall schon mal einen Haken dran zu machen. Ich hatte gute Momente, aber auch echt richtig schlechte Momente. Also ich hatte echt ein paar Tage, da ging es mir überhaupt nicht gut. Und dann aber auch Tage, da ging es wieder ganz gut. Da hatte ich ein richtiges Bergbein dran. Oder auch im Finale dann mal ein gutes Bein dran und konnte einen guten Job machen. für Jonathan Milan und seinen Käpt'n. Aber die schlechten Tage machen eigentlich nicht so Spaß, weil ich glaube, bei jedem anderen Rad drin wäre ich einfach ausgestiegen. Aber beim Giro nächste Saison, ja, muss ich schon noch irgendwie ein bisschen das Ziel schaffen. Wäre ja schon ganz nett, so die erste Grand Tour zu beenden. Und ja, ich bin auch immer, also ich habe gute Geschichten gehört über die After-Partys nach so einer Grand Tour. Und dann dachte ich so, auch ein Ziel von mir, oder ein Ziel von mir war auch, ich will diese After-Party miterleben. Und wenn ich dann nicht bis nach Rom komme, dann bin ich ja nicht da. Und dann dachte ich mir, ich muss das jetzt schaffen, bis nach Rom, bis zur Afterparty. Und hat es sich gelohnt? Hat es sich überhaupt nicht gelohnt. War ein richtiger Reinfall. Ja, das ist glaube ich auch das Problem, wenn man von der Bahn kommt, dass man dann von den Straßenfahrern regelmäßig enttäuscht wird. Ja, das war echt, also ich muss sagen, das war ein bisschen deprimierend der Abend. Wir hatten ein nettes Dinner mit dem Team und so. Das war auch nett und dann gab es auch schon ein bisschen Wein beim Essen und sowas, aber ich muss sagen, die meisten meiner Teamkollegen waren irgendwie nicht so heiß. Ich war ja auch schon ein bisschen in der älteren Runde, würde ich sagen. Nicht mehr so viele Jungspunde dabei, die dann so heiß waren mit Feiern. Die reißen dann auch irgendwie ihre Frau oder Freunde mit dabei. Das heißt, es war eher ein bisschen zurückhaltender, außer ein Teamkollege von mir. Der war auch gut am Glas. Welcher? Auch Bahnfahrer. Ich überlasse das dann jetzt mal den Zuhörern dazu entscheiden, wer das war. Und dann sind wir irgendwann weiter zur Afterparty. Und dann hatten der Giro Organisator so eine Open-Air-Party, also organisieren mit DJ und sowas. Aber das Problem war eigentlich cool. Auch alle normalen Leute konnten da hin und nicht nur Leute vom Rennen. Aber dadurch, dass da jeder rein konnte, war es ein bisschen voll. Und als wir da ankamen, war da schon eine ganz schöne Schlange vor dem Tor. Und dann standen wir da erst mal. Man muss ja dann auch dazu sagen, dass halt nach dem Rennen alle machen sich fertig, dann geht man zum Team-Dinner, das dauert ja auch alles, das ist ja dann auch schon relativ spät. Alle anderen normalen Leute gehen ja dann schon viel früher. Das heißt, die Location voll und dann Tore zu und nix war da. Alle Fahrer standen draußen. Ja, und dann standen wir halt erst mal da so ein bisschen. War natürlich erst mal so der erste Downer, war jetzt nicht so das Highlight. Also hast du dich gefragt, warum du jetzt überhaupt zu Ende gefahren bist? So nämlich. Also hätte ich mir die ganze Scheiße auch ersparen können, wenn ich das so sagen darf. Naja, für den Etappensieg am letzten Tag hat es sich schon ja auch gelohnt. Das war jetzt auch nur so eine kleine Side-Quest noch, die ich noch machen wollte mit der After-Party. Ich würde natürlich auch so einfach aus sportlicher Hinsicht den Giro beenden. Aber Team-Einstand, Leopard war eine größere Party als die Abschlussparty beim Team. Das auf jeden Fall. Der Arm, der ist mir immer noch in Erinnerung. Das wäre jetzt meine nächste Frage gehabt, ob du noch Erinnerungen daran hast. Manche ja, manche nicht mehr. Die guten Momente erinnere ich noch. Die schlechten habe ich schon wieder so ein bisschen ausgeblendet. Ich denke, Benjamin Boos geht es genauso. Ja, einen, intensiven Arm, würde ich sagen. Ja, so kann man es beschreiben. Und dann natürlich die wichtigere Frage, was war anstrengend? Erstes Leopard-Training oder Giro? Ja, also das erste Leopard-Training ist Lager. Ich glaube, da war ich mental genauso am Limit wie im Giro an den schlechten Tagen. Da bin ich genauso verzweifelt, wo ich neben Philipp Macitschuk in der Führung fahren musste. Und jeden Tag einfach nur noch mehr paniert war und einfach gar nichts mehr ging und ich eigentlich meine professionelle Karriere fast schon beendet hätte, weil ich dachte, wenn ich jetzt hier schon so paniert bin, wie soll ich das denn in der Atrient schaffen? Ja, das war sehr witzig. Ich war zufällig in einem Trainingslager dabei und habe gesehen, wie Timmy da am Leiden ist und Philipp Matitschuk und Jan Maas die ganze Zeit von vorne schön am Ballern, Standgas und dann haben wir irgendwann einen schönen Ruhetag eingelegt und sind Kaffee trinken gegangen in Girona. Der war sehr wichtig auf jeden Fall, ja, der war sehr aufbauend. Vor allem war Tim dann auch noch parallel gerade am Abi dran? Das hat, glaube ich, deiner mentalen Belastung auch nicht unbedingt geholfen, auch wenn man es in dem Moment, hast du, glaube ich, immer so ein bisschen runtergespielt, aber ich glaube, das spielt dann trotzdem auch nochmal eine große Rolle, vor allem mit dem Geodreieck, das du dabei hast. Ja, wenn du das jetzt sagst, erinnere ich mich auch wieder daran, ich glaube, das war nicht mehr im besten Zustand, das Geodreieck, ich glaube, da habe ich vor dem Abitur von den Prüfungen auch nochmal in ein neues investiert. Nee, ich habe dir eins geschenkt. Also, so, so, habe ich schon wieder ausgeblendet, ja, danke nochmal, ich denke, das hat mir auf jeden Fall weitergeholfen. Also das Dreieck war auf jeden Fall nett mehr gewesen. Es war auf jeden Fall... Hatte viele Ecken. Genau, es hatte viele Ecken, aber keine drei mehr. Also hattest du einen großen Anteil an Tims Abitur. Bildung ist mir extrem wichtig. Und dann habe ich gemerkt, okay, der kann es schon als Radprofi schaffen, aber vielleicht ist es auch okay, wenn er noch ein Abi in der Tasche hat. Später mal, wenn ich irgendwie mal gefragt werde, wie ich meinen Werdegang zu verdanken habe, Dann werde ich sagen, Tanja Erath und ihr Geodreieck. Ich werde dich dran erinnern, weil offensichtlich hast du es mittlerweile schon vergessen. Jetzt weiß ich es wieder. Aber das Trainingslag war so hart für mich mental, das habe ich einfach versucht, alles auszublenden. Und dann habe ich das Geodreieck vergessen. Verstehe. Ja, nächstes Jahr. Beziehungsweise erstmal jetzt steht für dich die Bahnsaison an. Die Bahn-WM in wenigen Wochen. Wir haben gerade eben schon drüber gesprochen, 14. bis 18. Oktober, richtig. Was hast du dir vorgenommen? Ja, ich denke, die Ambitionen sind relativ groß. Ich habe in den vergangenen Jahren ein, zwei Titel schon gewonnen bei der EM und, bin einmal Weltmeister gewesen. Ich weiß noch nicht genau, was ich fahre. Das steht noch so ein bisschen in Stern, weil wir haben jetzt das Luxusproblem, dass wir eine ziemlich gute Truppe haben. Mit Roger Kluge und Moritz Auenstein noch. und wir so ein bisschen, ja, was heißt, die Qual der Wahl haben, wer was fährt, und ja, das muss jetzt irgendwie nochmal in den nächsten Tagen ein bisschen, ausgekastet werden, wer da wohin in den Start geht, aber ich denke, so persönliches Ziel wird auf jeden Fall sein, eine Medaille zu holen. Mindestens. Ich denke, wenn ich keine Medaille hole, wäre ich, ja, was heißt eine Enttäuschung? Ich meine, man weiß ja nie, wie es geht, aber das wäre schon ganz nett. Und Weltmeister würde ich jetzt auch nichts Nein sagen. Ich meine, dein letztes WM-Rennen hast du ja auch mit dem Weltmeistertitel beendet. Letztes Jahr konntest du ja nicht fahren, wegen Teamverpflichtungen. Deswegen, also... Ja, ich denke, es ist machbar auf jeden Fall. Man braucht natürlich auch immer den Tag dafür. um das dann abzuschießen. Aber ja, ich gehe da auf jeden Fall mit der Einstellung rein, dass ich da oben stehen will. Und ja, dann natürlich auch die Afterparty wieder da ist ein besonderes Ziel. Weil die darf nicht so enttäuschen werden wie beim Giro. Aber die Bahnfahrer können ja zum Glück normalerweise besser feiern als die Straßenfahrer. Dafür sind wir bekannt. Ich glaube, es ist besser organisiert. Wir haben also kurz zur Info für alle Außenstehenden, es gibt so eine Gruppe mit, ja, ich würde sagen aus jeder Nation irgendwie mal mindestens eine einer Fahrer, äh, eine Fahrerin. Da sind da eigentlich über 200 Leute in der Gruppe drin, die heißt Track Party Gang und dann wird sich da aber schon mal connected. Wie heißt die Gruppe? Track Party Gang, glaube ich, oder sowas. Ja. Genau, ich meine, es ist halt dann ja auch für alle Offseason dann nach der WM. Von daher gibt es da eigentlich immer ganz gute Partys und wie gesagt, die Bahnpartys auch immer dafür bekannt, dass da ganz gute Stimmung ist und die Bahnfahrer ganz gut feiern können. Also falls da mal irgendwo bei der WM zum Zugucken seid, lohnt sich da mal jemanden zu fragen, wo dann die Afterparty stattfindet. Da sieht man auch den einen oder anderen Fahrer dann im. Guten oder schlechten Zustand. Ja, guten oder schlechten Zustand. Also man sieht schon, dein Fokus liegt auf jeden Fall vor allem auf der Afterparty. Deshalb jetzt auch ein belgisches Team? Ja, also ich bin gespannt. Wir haben jetzt auch ein Teamtreffen nach der WM direkt. Ich hatte dann mal nachgefragt, letzte Woche beim Rennen, wie das so aussieht, ob wir da auch mal einen Abend weggehen. Und dann wurde mir nur gesagt, ja, wir gehen schon weg, aber ziehe nicht dein bestes Hemd an, kann sein, dass es danach keine Knöpfe mehr hat. Und Tim so ein Checkpoint. Ja, let's go. Okay, das heißt, dein Manager, bei Vertragsverhandlungen wird dann auch erst mal geprüft, wie die Feierstimmung im Team ist? Definitiv. Also das ist eigentlich die erste Frage immer dann im Meeting, vor der Vorstellung noch, wie es denn so beim Feiern zur Sache geht. Ich denke, das wirkt jetzt vielleicht alles ein bisschen extremer, wie es so in Reel ist. Also ich gehe schon natürlich gerne feiern, das ist es nicht. Vor allem dann nach so Events und sowas, wenn man so was Gutes erreicht hat, oder sowas, dann macht das natürlich besonders Spaß, weil wir ja sonst nicht so oft die Möglichkeit haben. Aber ich kann auch schon auch durchaus seriös sein. Ja, ich meine, also wie gesagt, das sollte jetzt auch nicht so wirken, dass wir jetzt hier ständig feiern gehen. Am Ende finde ich, glaube ich, trotzdem, dass man wir sind ja trotzdem alle jung, also manche mehr, manche noch weniger, aber ja. Man opfert in Anführungszeichen ja trotzdem viel seiner Jugend oder seines aufwachsenden, jungen Erwachsenen dem Sport. Und dann sind gerade so einzelne Abende, wo man dann mal ein bisschen normaler Mensch sein kann, sage ich mal, dann trotzdem ganz nett. Und dann gerade nach so einem Groß-Event, wo man so lange drauf hingearbeitet hat, was dann hoffentlich auch noch gut läuft, das dann Gebühren zu feiern am Tag danach, das macht dann schon immer Spaß. Und wie gesagt, gerade dann auch so in einer Gruppe, so auf der Bahn, man hängt halt so die ganze Zeit da zusammen ab, fährt gegeneinander, rennt und so. Und am letzten Abend kann man da den Abend dann nochmal schön ausklingen lassen. Ich denke auch ein bisschen eigentlich, das geht so gerade ein bisschen verloren im Radsport, so der Spaß am Leben. Also wie ihr denn gesagt habt, wir sind im Endeffekt ja alle noch relativ jung eigentlich und wir sollten es ja alle noch so ein bisschen ausleben. Und klar ist das Leistungssport und zu den richtigen Zeitpunkten muss man auf jeden Fall professionell sein und seine Ziele nicht aus den Augen verlieren aber ich denke es ist auch genauso wichtig. In den richtigen Moment mal wieder Spaß zu haben und feiern zu gehen und das Leben ein bisschen zu genießen und ich glaube, das ist gerade bei den jungen Fahrern die jetzt so hochkommen, geht es echt so ein bisschen verloren also wenn ich so im Team bei mir manchmal die Devo-Fahrer sehe, ist jetzt nicht durch die Bank weg, aber, oder auch in anderen Teams oder so andere junge Fahrer, die ich so manchmal erlebe, wie seriös die dann manchmal sind. Ist dann schon krass. Also, wenn ich dann mit Fahrern spreche, bei mir aus dem Team, die schon zehn Jahre älter sind als ich und wie die noch in der U23 gelebt haben, Kann man wirklich von Leben sprechen und nicht nur von Sport. Und ich glaube, das ist ganz wichtig, weil ansonsten wacht man vielleicht. Mal eines Tages auf und denkt sich so, was habe ich mit meinem Leben gemacht. Hätte ich mal lieber doch irgendwie ein bisschen gelebt, hätte mich mehr mit meinen Freunden getroffen, ein bisschen mehr Spaß gehabt und mich nicht nur aufs Radfahren konzentriert. Und ich glaube, das ist auch ein Tipp, den ich auf jeden Fall jungen Fahrern immer mitgeben würde. Das nicht aus den Augen zu verlieren. Ja, ich glaube, es muss sich halt so ein bisschen die Balance halten. Wie gesagt, man verpasst sowieso schon irgendwie viel durch den Sport, aber dass man dann trotzdem guckt, wenn man dann mal zu Hause ist, dass man sich mal mit seinen Freunden trifft und so, dass man nochmal was macht, und sich dann nicht nur so drin versteigt. Weil am Ende, wenn man halt nur den Radsport hat und alles andere einfach aus seinem Leben streicht, wenn es dann mal nicht läuft, dann fällst du halt viel tiefer, als wenn du halt auch noch ein paar Freunde außerhalb vom Radsport hast, die halt dich nochmal auffangen können, mit denen du mal über was anderes reden kannst, als nur was Radfahren. Und für mich war das wirklich auch in meinem zweiten Jahr Profi, hatte ich eine Teamkollegin, die hat gesagt, sie hat das Gefühl, sie hat richtig was verpasst im Leben, weil sie Rad gefahren ist. Und ich hab mir gesagt, okay, das will ich niemals haben und klar verpasst man viele Sachen, also die meisten Geburtstage kann man nicht hingehen, kann da irgendwelche anderen feiern und Familien treffen oder keine Ahnung was. Man verpasst einfach zwangsläufig Sachen, wenn man viel unterwegs ist und, Sich so auf den Sport fokussiert, aber trotzdem dann zwischendurch die Momente zu finden, zu sagen, okay, jetzt mache ich hier auch mal was für mich und so. Das ist, glaube ich, wichtig, dass man am Ende auch sagen kann, okay, ich gehe aus meiner Karriere raus und habe das Gefühl, die hatten mir richtig was gebracht im Leben und nicht, dass ich das Gefühl habe, ich habe dadurch mein Leben verpasst. Das ist ja, glaube ich, auch so ein bisschen das Teutenbergsche Erfolgsrezept. Also wir haben letzte Woche, vorletzte Woche, als wir dich als Gast mal eingebracht haben, ja auch über die Ritchie, beziehungsweise die Doku über Max Walscheid von Tobi und Ritchie gesprochen, wo man ja deine Entspanntheit auch vor dem Rennen merkt. Wenn du die meisten Leute würde ich sagen überlegen sich ja, gehe ich 10 Minuten vorm Start, gehe ich 15 Minuten, gehe ich 30 Minuten und, Tim rollt halt sozusagen mit Startschuss ins Feld. Ja, ich übertreibe das vielleicht dann auch manchmal ein bisschen, aber ich muss sagen, ich bin also ich bin nicht der Pünktlichste, aber ich strebe mich an, nicht zu spät zu kommen das ist dann manchmal auch im letzten Drücker, aber ich meine, ich bin nicht zu spät also ich war da, also den Start verpasst habe ich bis jetzt bis jetzt noch nicht und lustigerweise an dem Tag wo Ritchie und Tobi dann nicht mehr da waren, waren wir auch ziemlich spät dran dann irgendwie kurz vorm Start und dann waren unsere zwei Teamkollegen sind schon noch gerade so zum Start reingerollt und dann mussten sie schon vor der Tlinie kurz umdrehen dass die dann direkt mit den anderen losfahren können und ich stand so, Ja, was, 20, 30 Meter nach dem Start, so nach der ersten Kurve, musste ich mich dann so kurz bei den Zuschauern hinstellen und bin dann losgerollt. Und Max Wahlstein stand nochmal 200 Meter weiter und es hat es gar nicht mehr geschafft, bis irgendwie zum Start vorzurollen. Das heißt, dein Podium bei der letzten Etappe, da bist du eigentlich nie über die Startlinie gefahren? Nee, die letzte Etappe, da war ich wirklich. Aber das war, wo ich dann ins Feld reingerollt bin. Okay, ich dachte, wir müssen jetzt hier schon deine Disqualifikation beantragen. Also ich kann natürlich auch immer noch rausgenommen werden, weil ich davor nicht über die Ziellinie gerollt bin. Aber ich denke, da kann man mal ein Auge zudrücken. Ich glaube auch, vor allem wenn der Titelsponsor auch das Team sponsert. So nämlich. Ja, aber das war auch sowas. Ich meine, ich habe dich ja gefühlt groß werden sehen im Radsport. Ich glaube, das erste Mal, dass wir uns getroffen haben, da warst du 16 oder so. Ich glaube, es war rund um Düren, oder? Genau, wir sind rund um Düren gefahren und der kleine Timmy hat sozusagen abends unsere Nudeln, unseren Reis an den Tisch gebracht und hat uns Damen allen erzählt, wie viel wir essen sollten. Da dachte ich mir schon so, okay, in dem Alter, der Junge hat auf jeden Fall Selbstbewusstsein. Und dann war ich ja dabei in einem ersten Trainingslager. Dann sind wir ja so ab und zu irgendwie zusammen Rad gefahren oder haben uns auch so mal gesehen und da hatte ich auch immer das Gefühl, dass, also dein Körper kann ja eigentlich nicht unterscheiden, ob du wirklich Stress hast oder ob nur deine Gedanken dir Stress machen. Und er reagiert ja einfach auf diesen Stress. Und da denke ich mir manchmal, du machst das eigentlich genau richtig, weil du dann halt bei einem Rennen wie rund um Köln abends mit uns noch entspannt ein Eis essen gehst. Und die anderen sagen dann, nee, ich muss jetzt Carbo loaden, ich muss jetzt Füße hoch ins Bett. Und dann fährt am nächsten Tag trotzdem das beste Rennen von den Jungs, die dann alles doch noch mal ein bisschen strikter sehen. Deshalb glaube ich auch tatsächlich, dass diese Einstellung, auch wenn das dann manchmal so ein bisschen flapsig klingt, Aber eigentlich auch so ein bisschen der Schlüssel zum Erfolg ist, zumindest von außen, wenn ich so dein Großwerden im Sport anschaue. Ja, ich denke, ich kann das ein bisschen bestätigen. Also ich denke, ich habe auch schon meine Momente, wo ich auf jeden Fall seriös bin, würde ich sagen. Und ich kann auch, wenn ich ein Ziel habe, ziehe ich das auch schon durch und ich bin auch schon mega ehrgeizig und will gewisse Dinge erreichen und sowas. Und ziehe meine Trainings dann auch schon gut durch, aber ich denke... Vielleicht auch manchmal ein bisschen zu viel. Ich denke, ja, manchmal kann man schon noch ein bisschen erster sein, als ich dann bin. Aber ich denke, ich fände auf jeden Fall dann die Momente, wo ich auch mich wieder entspanne. Und, wie du so ein bisschen sagst, vielleicht ist das der Schlüssel zum Erfolg, weil eigentlich in den Rennen an sich bin ich dann immer echt sehr entspannt und habe dann immer relativ viel mentale Kapazität übrig, um dann im Rennen 100% zu geben. Und das ist ja auch manchmal so ein Ding, manchmal ist ja gar nicht der Körper, der limitierende Faktor, sondern einfach der Kopf, weil man einfach mental nicht mehr ready ist zu suffern, jetzt da nochmal auf die Posi zu fahren und hier sich nochmal drüber zu quälen, einfach um an der Gruppe dran zu bleiben. Aber wenn man mental frei ist, dann ansonsten kann man da im Rennen auch nicht mal ein bisschen tiefer gehen einfach. Und ich meine das auch jetzt zum Beispiel, ich hatte jetzt so eine relativ lange Saison mit vielen Renntagen, ich glaube ich habe jetzt 74 Renntage, was relativ viel ist, eigentlich so im modernen Radsport. Und zum Beispiel letzte Saison hatte ich nur 58 oder sowas, also war schon echt ein guter Unterschied dieses Jahr. Und ich habe auch manchmal zum Schluss gemerkt, wie es so mental so ein bisschen, am Limit war und war so, boah, reicht jetzt auch genug Renntage und manchmal so ein bisschen dieses so richtig Zaffern für einen längeren Zeitraum manchmal so hart war einfach, mental gefühlt. Also wenn ich das vergleiche, wie ich dann im Giro gesuffert habe, wo ich vielleicht noch ein bisschen frischer war, einfach, das war schon ein Unterschied. Also das ist eigentlich auch, mein größtes Takeaway aus dem Giro, wie lang man und wie viel man es suffern kann. es ist gar nicht irgendwie, dass ich jetzt sage. Boah, ich habe jetzt hier mega den Motor danach bekommen oder dies und jenes, sondern einfach dieses, ich habe einfach ein anderes Level von Safan erreicht, würde ich sagen also man ist so kaputt einfach nach zwei Wochen und jeden Tag muss man dann trotzdem wieder Vollgas geben und, irgendwie die gleichen Werte wieder fahren und an den schlechten Tagen sich dann da durchquälen, wo man eigentlich bei jedem anderen Rennen einfach ausgestiegen wäre und man zieht das dann eigentlich trotzdem durch, weil es halt ein Giro ist und ja, das reicht einfach nicht irgendwie gefühlt beim normalen Rennen und das ist schon, ja, glaube ich so, das, was ich am meisten mitgenommen habe, wie krass man eigentlich saffern kann. Ja und ich glaube, das ist auch so wichtig, dass das so ein junger Sportler so seinen eigenen Weg findet, wie wie man selber am besten performen kann und es gibt vielleicht Fahrer, die damit klarkommen, morgens aufzustehen. Zu frühstücken, trainieren zu gehen und sich den ganzen Tag wieder ins Bett zu legen, um nur zu regenerieren und so, das ganze Jahr zu leben, aber damit kommt halt nicht jeder klar und am Ende bringt dir das nichts, wenn du halt quasi nach Bilderbuch lebst, wie das für einen Radsportler vorgeschrieben ist. Und dann aber mental nach einer kurzen Zeit schon das nicht mehr mitgehen kannst, dann hast du halt lieber, wie gesagt, zum Momenten gehst du halt nachmittags nochmal mit deinen Freunden Kaffee trinken, kommst nochmal raus, hast nochmal andere Gedanken. Wenn dich das mental stärker macht, macht sich das generell als Sportler dann einfach auch viel besser. Und ich glaube, da muss jeder so seinen Weg finden, weil manche Leute brauchen sowas mehr, manche Leute brauchen das weniger. Und da das Optimum zu finden, wie man körperlich und mental das Beste aus sich rausholen kann, ist, glaube ich, wichtig. Und da muss man auch auf sich selber hören und nicht nur darauf gucken, wie andere Leute das machen. Ja, ich denke auch. Also nur weil wir jetzt hier sagen, sei entspannt, dein Leben und sowas, ist natürlich nicht was für jeden und es gibt Leute, die brauchen einfach dieses. Gefühl zu wissen, sie sind 100% bereit, sie haben alles dafür getan, um jetzt hier im Rennen zu performen und dann können die auch performen und wenn sie nicht das Gefühl haben, sie sind richtig drauf vorbereitet, dann, funktioniert das halt auch nicht, also da ist halt jeder anders, jeder muss da seinen Weg finden, wie mein Schöster gerade richtig gesagt hat und, dann macht man da schon seinen Weg, aber ich glaube eine Sache, was ich mitgeben kann, ist ich meine, außen der Radsport ja immer alles so perfekt aus und alles läuft so 100% gut in den Teams und, die Fahrer, wenn es Richtung Tour de France geht oder welchen Rennen, sind immer 100% top vorbereitet und machen alles perfekt. Jedes Gramm Nudeln wird abgewogen und sowas. Aber wenn man da mal so in der Welt drin ist und das mal so live miterlebt und so die Geschichten gehört, ist es auf jeden Fall nicht so. Und das ist eigentlich glaube ich so ein bisschen, was dann manchmal so die jungen Leute vergessen oder die jungen Fahrer und Fahrerinnen, dass nicht immer alles perfekt läuft. Genauso wie bei ihnen selber was schief geht, geht das auch bei den besten Fahrern, geht was schief und hinter den Kulissen leben die auch mal das Leben und sind nicht nur Roboter und ziehen immer krank durch. Ja, das würde ich genau so unterschreiben. Natürlich ist es beim Männerteams, glaube ich, nochmal ein bisschen was anderes, wie da drauf geguckt wird, als bei den Frauenteams. Aber wie ihr auch beide gesagt habt, das ist wahrscheinlich auch ein bisschen individuell und manchmal ist Radsport dann doch halt auch nur ein Job. Und dann muss man halt auch manchmal gucken, dass man nicht nur 100% Job sein kann, sondern dazwischen halt auch mal Mensch sein muss und die einen brauchen es weniger, die anderen brauchen es mehr. Ich merke das ja auch jetzt, wenn wir diese ekligen Dienste haben und, ich muss dann halt dazwischen noch Sport machen und dann heißt es halt, dass ich nach Nachtdiensten nur vier Stunden schlafe und die anderen können das nicht nachvollziehen und ich denke mir halt so, ich kann jetzt aber nicht den ganzen Tag im Bett liegen, aber das merkt man dann halt auch, dass das halt was total Individuelles ist und das merkt man ja auch innerhalb der Teams. Also es gibt halt so die Leute, die dann auch im Trainingslager sagen, nee, ich lege die Füße hoch, ich mache heute gar nichts mehr und dann gibt es halt die Leute, die dann sagen, ach, lass uns mal an den Strand gehen, lass uns mal kurz in den Laden, lass uns einen Kaffee trinken gehen. Ich glaube, da ist halt irgendwie doch jeder sehr individuell. Aber, ja, der Erfolg gibt dir recht. Bisher läuft es mit der Art und Weise, Rennen zu fahren, ganz gut. Ja, ich denke auch. Also bis jetzt geht es in die richtige Richtung und dann nächstes Jahr hoffentlich mit einem Quick-Supp Perfekt, dann nochmal mehr. Ja, gucken wir mal, was die aus dir machen. Hast du schon so Highlights fürs nächste Jahr oder wird es jetzt alles erstmal im Winter geplant oder gibt es schon Rennen, wo du gesagt hast, okay, das ist auf jeden Fall Target, wenn ich zu euch komme, dann will ich die Rennen fahren? Also sicherlich habe ich Rennen, wo ich fahren will oder was auf jeden Fall Ziele sind, aber ich weiß noch nicht konkret, was ich fahre. Ich meine, meine Ziele ändern sich nicht. Ich will immer noch gute Sprints fahren, und bei den Klassikern mich weiterentwickeln und da gut performen. Das bleibt alles gleich und ist natürlich in dem Team auch nicht einfach, weil einfach Paul Manier und Temeli auch ganz gute Sprinter am Start sind in den eigenen Reihen und dann bei den Klassikern genauso mit Jasper Stolven und auch, einer großen Anzahl an anderen Top-Klassiker-Fahrern halt auch natürlich gute Leute im Team sind und ich mich da intern erstmal durchsetzen muss dann aber wir haben jetzt wie gesagt. Der WM im Oktober ein Teamcamp für zwei, drei Tage. Ich denke, danach weiß ich mehr, wie mein Rappprogramm aussieht und ja, dann schaue ich mal, was sich da so ergibt. Hoffentlich, was für eine Gronto ich nächstes Jahr fahre und was für Klassiker. Also persönlich wäre auf jeden Fall so schön, wenn ich Robé fahren könnte. Bin ich jetzt die letzten zwei Jahre nicht gefahren. Ja, und da hat er eigentlich auch ganz gute Erinnerungen. Ja, ist ganz nett. Also ich habe ja schon den kleinen Stein zu Hause, und vielleicht irgendwann mal den großen Stein auch zu Hause zu haben, wäre ganz gut, weil ich wollte den kleinen Stein also ich habe jetzt eine eigene Wohnung und ich brauchte noch, habe überlegt, so als Türstopper wäre eigentlich der Rubinstein ganz nett, Ich dachte gerade, ich mache den Witz aber ich wusste nicht, dass das wirklich dein Plan ist, Ja, ich meine, dann hat man übrigens einen Nutzen dafür. Andere haben so eine Vitrine zu Hause Du benutzt halt so einen Rommelstand als Türstopper. Ja, und vielleicht, wenn ich irgendwann mal ein Haus habe, wo ich eine größere Tür habe, wollte ich auch einen größeren Türstopper. So nämlich. Ja, dann wünschen wir dir auf jeden Fall für die nächste Saison nur das Beste. Wir werden es verfolgen. Also ich werde es verfolgen und ihr da draußen hoffentlich auch. Lynn hat keine Chance als Schwester. Die kommt nicht drum rum. Ich muss jetzt leider zur Arbeit. Deshalb müssen wir es hier sozusagen langsam, ein Ende finden. Es war sehr nett. Vielen Dank für deinen Besuch. Ja, danke, dass ich dabei sein durfte. Hoffentlich nochmal. Also wenn ihr nochmal einen spontanen Gast braucht, bin ich immer da bereit, wenn ich da bin, euch zu joinen. Vielleicht musst du mich im Oktober schon deine Schwester ersetzen, gucken wir mal. Aber du bist ja auch bei der WM. Das geht ja gar nicht. Da muss ich mir jemand anderen suchen. Schalten wir uns zusammen von der Bahn-WM dazu. Irgendwas kriegen wir hin. Das Beste für die WM, das Beste für die nächste Saison. Vielen Dank für deinen Besuch. Und Lynn will auch noch was sagen. Ich wollte nur sagen, ich habe da ganz guten Kontakt. da kann ich Ihnen das eine oder andere hier nochmal fragen. Hast du seine Nummer? Seine Nummer. Ab und zu sehen wir uns auch mal. Deswegen, das kriegen wir hin, denke ich. Dir viel Spaß bei der Arbeit. Wir gehen jetzt noch Kaffee trinken. Danke. Bei mir ist es nämlich gerade auch ein bisschen wie bei einer Grand Tour. Die letzten Tage, es fühlt sich zäh an, ich quäle mich jeden Tag hin. Halt durch, bist du auf der Party. Ich habe auch einen ganz neuen Modus an Zaffern entdeckt. Aber morgen Mittag ist alles geschafft und dann gehe ich abends was trinken, dann gibt es auch eine Afterparty, weil Mittwoch habe ich frei Perfekt, das ist das Mindset dann all gut durch bis zur Afterparty, danke euch nochmal vielen Dank fürs Zuhören, bis zum nächsten Mal und tschüss.