Mit einem zweiten Platz bei Sea Otter Europe, aber als erster, der nach dem Rennen unter der Dusche war, ist Paul zurück aus Girona und der Besenwagen Gravel steht wieder im Rheinland geparkt. Nachdem im Rennen Motorradfahrer geschult und ein deutschsprachiges Brake-Rack geformt wurde, ging der spannende Schlusssprint lediglich um 4 Zoll Differenz zu Pauls Nachteil aus, aber dazu später mehr. Während in der europäischen Gravelhauptstadt, also WM-Form, demonstriert wurde, lag Simons einzige rekordverdächtige Performance der Woche im Dauereinsatz an der Ingwerreibe und Zitronenpresse. Schüttelt den Staub aus den Schuhen oder setzt euch den Tee auf. Der Besenwagen rollt geschmeidig auf Schwalbereifen. Simon, wie ist die Lage? Wie ist es an der Ingwerreibe? An der Erkältungsfront? Mittlerweile wieder ganz gut. Also heute Morgen bin ich aufgewacht, dachte mir so, boah, irgendwie voll am Husten, Krise. Aber über Tag echt gut gebessert, obwohl ich heute dann den Ingwer mal hab sein lassen. Aber ich glaube, ich bin durchs Gröpse durch. Aber aktuell irgendwie auch gefühlt, halbes Rheinland krank, obwohl noch gar nicht der 11.11. ist. Das ist eigentlich immer so der Kick-Off zur Erkältungssaison. Aber anscheinend habe ich mir schon, vorher irgendwie was weggeholt, aber jetzt bin ich, glaube ich, über den Berg und man hört es nur noch so ein bisschen, aber ich bin gut fit auf jeden Fall. Hat es einfach eine klassische Erkältung? Ja, also halt wirklich so Textbuch, Textbucherkältung, halt ein paar Tage raus, irgendwie ein, zwei Tage so richtig schlapp und ansonsten halb so wild. Glücklicherweise. Ja, ich bin, also ich fliege ja mittlerweile generell eigentlich fast immer mit Maske, weil einfach gerade nach dem Rennen, wenn du noch so ein bisschen müde bist und dann meistens auch morgens nach dem Rennen wenig schlafen, früh zum Flughafen und so, wurde auch schon viel gehustet. Also geht auf jeden Fall in die Richtung, wie du gerade schon gesagt hast, Erkältungssaison. Ja, also wir haben uns das auch echt so in den Trainingslagern hier und da ein bisschen beibehalten, gerade auf dem Hinweg, dass wir halt echt mit Baske geflogen sind, weil es gibt halt echt nichts Ärgerlicheres, als irgendwie im Trainingslager anzukommen und dann hast du dir irgendwie was weggeholt, auf dem Flug, weil irgendwie es gibt immer noch ein paar Leute, die die Memo nicht gekriegt haben, dass man halt irgendwie so komplett mit Rotznase und Husten und alle möglichen vielleicht auch mal zu Hause bleiben sollte. Und ja, deswegen, ich habe auch immer noch hier so ein paar Masken zu Hause liegen, für solche Fälle. Vor allem bei euch ist dann ja auch immer Urlaub direkt, ne? Also es ist nicht nur Trainingslager, sondern es ist auch Urlaubstage, die dann weg sind. Ja, voll. Wobei wenn man da dann ganz, ganz, ganz penibel sein möchte, dann könnte man die sich natürlich mit einem gelben Schein wieder zurückholen. Aber dann das ist halt auch ein bisschen grob, wenn man dann halt irgendwie, da dann einfach so zu Hause oder halt in der Finca liegt oder wo auch immer und alle reißen irgendwie Kilometer ab. Ist auch nicht so schön. Ja. Wie geht es dir? Wie ist es? Sagen die Beine. Ich habe gesehen, du bist gestern schon direkt wieder hart gefahren. Einen Tag nach dem Rennen hier in der Heimat. Genau, ich bin gestern Morgen zurückgekommen aus Girona und so Sonntagmorgen und bin dann auch, ja, irgendwie zweieinhalb Stunden standen drauf, sind dann nur 1,20 geworden. Aber ich finde das hier tatsächlich schwierig, so zweieinhalb Stunden, also so eine schöne zweieinhalb Stunden Runde zu haben. So in Berlin hatte ich das immer, so wusste ich, so fahre ich so ein bisschen um die Seen rum, sind zweieinhalb Stunden easy. Hier ist das so ein bisschen, das ist so eine komische Distanz hier bei uns. Also zumindest wo ich wohne. Man fährt nicht so richtig raus, wo es schön ist. Ja, stimmt. Und so anderthalb Stunden kriege ich hier so schön am Deich lang, weißt du, Richtung Krefeld und dann Richtung Meerbusch wieder so zurück. Das ist dann so eine Stunde, 20, anderthalb. Das hat dann auch gereicht. Heute mache ich Ruhetag und dann geht es morgen, also heute Montag, dann geht es morgen wieder in den Feinschliff für die WM nochmal knechten die Woche bevor es dann nächste Woche am Dienstag fliege ich dann nach Perth. Sehr gut. Bist du über Girona geflogen, richtig? Oder Barcelona? Girona ist, glaube ich, geht nur ab Weze von uns aus. Und Weze ist ja auch schon so weit weg, da kannst du auch nach Barcelona fliegen. Ob du jetzt hier eine Stunde fährst oder da eine Stunde fährst. Und Mietwagen, so gesehen, sind dann nochmal einen Ticken günstiger in Barcelona in der Regel auch. Das Auto brauchst du ja immer. Von daher habe ich dann gesagt, ich mache einfach Barcelona. und, Ist auch günstiger, weil EasyJet-Karte, weißt du, kannst du ja dann umsonst mit Fahrrad fliegen. Und ich habe sogar den Hack jetzt festgestellt, ich bin ja immer ohne Ersatzlaufräder geflogen, weil die nicht in den Radkoffer einpassen. Ich habe irgendwann zweimal das Sperrgepäck angemeldet. Ist auch kostenlos. Du kannst kein Fahrrad anmelden, aber du kannst einfach sonstiges Sperrgepäck anmelden. Also demnächst auch noch Golfclubs und Surfbrett dabei. Stark ja gut dann vielleicht direkt, warum, ich habe es in das Intro reingeschrieben hier, warum Erster unter der Dusche also es war ja rekordverdächtiger, Dusch-Sprint nach dem nach dem Ziel, ich habe es dir gerade schon gesagt hier ein Kumpel schrieb mir, ich hatte nämlich auch Livestream geguckt und ein Kumpel schrieb mir parallel und er meinte so, wow, Paulus war richtig durch den durch die, Finish-Zone da durchgeflügt, Sausatz, wolltest du schnell duschen. Ja, also erstmal, ich finde so siegige Ehrung, wenn geht, immer irgendwie sauber oben draufstehen. Stimmt. Auch was Klamotten angeht. Das finde ich persönlich. Und es war halt von Zierinlauf bis, glaube ich, sie gegangen waren so eine halbe, dreifel Stunde. Und dachte, okay, gut, die Zeit reicht dicker aus, um da irgendwie zu duschen auf dem Gelände. Und Duschen sind auch ganz okay. Deswegen habe ich es halt gemacht. Aber ja, ich bin da ziemlich durchgehuscht. Aber ich bin auch so da durchgehuscht, dass ich erstmal in der falschen Dusche gelandet bin von den Frauen. Mich da allseher in Ruhe ausgezogen habe, bis ich dann irgendwann festgestellt habe, oh. Bis Marianne Voss reinkam. Und da bin ich da wie Homer Simpsons rückwärts in die Hecke rein. Bei den Simpsons, so bin ich aus der Dusche da raus. Die richtige rein. Und ja, das ist, Und genau, ich mag es einfach. Vor allem auch jetzt so vor der WM nicht unbedingt krank werden, irgendwie auch direkt sauber sein. Das ist so aus mehreren Aspekten einfach, wollte ich das machen. Ja, tatsächlich da, also halt direkt sauber sein, das hatte Rosa Klöser, glaube ich, irgendwie im Finishline-Interview gesagt, dass sie sich wohl beim, anbauenden Parasiten eingefangen hatte oder mutmaßlich bei anbauenden Parasiten eingefangen hatte, den sie da aus einer der Pfützen irgendwie mitgenommen hatte. Gappa. Heißt das Viech so oder was? Nein. Achso, es gab ein paar. Ah, okay. Da gab es ein paar Pfützen auf jeden Fall. Ja, das ist natürlich auch dann ein Thema. Ich meine, in Girona gab es jetzt keine Pfützen, aber habe ich auch noch nicht drüber nachgedacht. Echt? Ja, gab es auch so klassisch Matschpfützen. Ach, ehrlich. Also ich finde es auch krass, bis jetzt meine ganze Karriere, vielleicht einmal, dass ich einen Durchfall hatte nach dem Rennen. So in Belgien kommt das mal irgendwie so vor bei den Klassikern früher, dass du halt viel über so Kuhfladen fährst beim Regen und dann landet immer was auf der Flasche und dann dementsprechend in der Mund. Aber sonst habe ich bis jetzt eigentlich immer Glück, dass mir sowas nicht passiert ist. Hatte ich auch tatsächlich einmal im Schwarzwald. Da bin ich auch irgendwie schön komod, fehlgeleitet, classic, über so eine Weide gefahren, die irgendwie schon wieder abgesteckt war. Die Kühe standen schon woanders, aber ich musste über diese Weide drüber. Und hatte dann auch echt schön zweite Urlaubshälfte. So ein kleines Thema. Und da war es auf jeden Fall auch gelaufen mit Radfahren und Entspannung. Nee, ist aber ihr auch, als wäre gut gegangen, Form scheint ja auf jeden Fall da zu sein, weil die hat das Rennen ja ziemlich dominiert. Wollen wir reingehen in Sea Otter? Ja, warum nicht? Ich habe jetzt den Livestream ich glaube einmal in der Mitte, als er anfing, einmal so länger verfolgt und dann gegen Ende nochmal und genau in dem Moment, wo ich reingeschaltet habe, kam ich glaube Larissa Hartog und Marianne Voss kamen irgendwie ein Auto auch entgegen, halt auf einer Straße, die nicht abgesperrt war und Larissa Hartog hat so ganz routiniert dieses, Handzeichen gemacht für irgendwie auf eine Seite rüberfahren und da dachte ich mir auch schon, das ist ein bisschen zu routiniert für im Rennen und sie hat sich eigentlich gar nicht mehr darüber aufgeregt, sondern es war irgendwie so ein bisschen Gleichgültigkeit. Er gehört dazu bei uns. Ja genau und in den Kommentaren, weil das war der YouTube-Livestream und nicht der Discovery-Livestream und in den Kommentaren dann wurde dann direkt geschrieben so classic classic gravel race experience, und ja da ich war erst mal ganz überrascht marianne voss überhaupt zu sehen, weil ich von ihr gar nicht wusste dass sie fährt aber sie meint dann auch irgendwie dass sie im trainingslager da unterwegs ist und, nachdem ich dann heute irgendwie auf ihrem pro cycling stats account war und gesehen habe dass sie 39 ist mittlerweile und da auch gar kein vertragsende oder gar keinen, ja, so ersichtliches Ende ihrer Karriere erstmals zu sehen ist, habe ich mich auch gefragt, warum tut die sich das an, so mit Autos im Gegenverkehr halt über solche Pisten zu heizen, aber. Ja, hat sie auf jeden Fall auch ein ganz gutes Rennen hingelegt. Und genau die andere Referenz war noch, dass du ja noch irgendwie einen Motorradfahrer, einmal zurechtgewiesen hattest, dass er euch vielleicht nicht ganz so viel Windschatten bietet oder halt sich mal für eine Seite entscheidet, dass du ihm irgendwie Achso, nee, nee, das war es gar nicht Achso, nicht? Nee, nee, ich habe nach Zeit rückstanden, also ich wollte die Zeit wissen Achso, Wir fahren ja mittlerweile Radrennen, die im Fernsehen übertragen werden. Die haben irgendwelche Boxen da hinten auf dem Rücken. Sie sehen aus wie so Mini-Helikopter, die Menschen, die da drauf sitzen. Aber wir kriegen es immer noch nicht hin, dass wir Zeitabstände kriegen. Du fährst ein ganzes Radrennen und weißt eigentlich nicht, wie viel Rückstand du hast oder wie viel Vorsprung. Und das habe ich halt gefragt. Und der guckt mir nur an wie so ein Auto oder wie so ein Motorrad. Dahingehend habe ich nicht zurechtgewiesen. Der Motorradfahrer ging mir nicht auf die Nerven. Das Einzige war immer so ein bisschen strange, wir hatten so Lead-Motorräder. Und die sind so gerade an den Stellen, wo es relevant gewesen wäre, sind die einfach zu weit vorgefahren, dass du nicht wusstest, wo du lang fahren musst. Also klar, du hast natürlich mein Hammerhead in dem Fall, aber manchmal bist du auch so schnell, dass du musst auf die Strecke gucken und dann immer runtergucken. Das ist gar nicht so einfach zu koordinieren. Und da sind wir halt so zweimal, also einmal hat man ja gesehen, wo die anderen gerade ausgefahren sind, wo wir rechts abgebogen sind, wo es richtig war. Und dann gab es also zwei, drei Situationen, wo ich vorne war, wo ich auch so falsch angedeutet habe, in die falsche Richtung, und dann nochmal rechtzeitig die richtige Richtung genommen habe. Das ist immer so ein bisschen nervig, weil du verlässt dich dann doch auf dem Motorrad, auch wenn die noch einmal weg sind. Ist dann doof. Oder falsch fahren. Generell hatte ich irgendwie ein bisschen das Gefühl, aber das kann auch aus dem Livestream täuschen, weil die Qualität war zum Teil irgendwie ein bisschen, nicht so prickelnd dass die strecke, hier und da irgendwie es gab so für 34 abzweigungen von einer strecke und, es war zum teil wie zumindest als zuschauer nicht so ganz ersichtlich okay in welche richtung geht es denn jetzt und auch zum beispiel an dem punkt wo die, zwei aus der gruppe dann gerade ausgefahren sind und die rechts gefahren seid da hätte ich jetzt auch irgendwie als zuschauer gar nicht erkannt wo der richtige weg gewesen wäre also das ist. Ja, das Ding war so ein bisschen, es war eigentlich gut ausgeschillert. Du hattest so große weiße Pappschiller mit einem Pfeil drauf, eigentlich so an signifikanten Stellen, aber dann auch manchmal an doch auch signifikanten Stellen wie da, halt eben nicht. Es war halt nicht so konstant. Oder du hattest so, die hatten, so Fluttertape, hatten die an Bäume gewickelt, entlang gestreckt, damit du manchmal so siehst, wo es dann lang geht. Aber auch nicht immer. Und wenn du dann halt dich daran gewöhnst, dass wohl immer irgendwo ein Zeichen war, und das ist es auf einmal nicht mehr, dann kannst du überfahren. Aber die Stelle, wo die gerade ausgefahren sind, da habe ich mich schon gewundert, weil diese Strecke, die fährst du in Santa Val, also die fährst über jedem Radrennen in Girona. Also mittlerweile fahren wir immer diese gleiche Strecke, also immer. Und ich musste gar nicht runtergucken, ich wusste, dass wir da rechts abbiegen, weil das ist Klassik Girona Radrennen. Aber ja, die sind halt gerade gefahren. Da hat man auch im Nachhinein gesagt, dass der Leon Kaiser meinte zu mir, das hat ihn gerettet, weil er war so am Limit bis zu dem Punkt, dass er wahrscheinlich danach irgendwo relativ schnell abgefallen wäre. Aber dadurch, dass die beiden anderen falsch gefahren sind, mussten wir rausnehmen. Und das hat ihm quasi Zeit gegeben, sich kurz ein bisschen zu erholen. Und da dachte ich im Nachgang auch, ah, schön. Hätte ich einfach mal durchziehen müssen quasi. Ah ja, es ist, wie es ist. Aber da kommen wir vielleicht noch gleich dazu. Sonst generell muss man sagen, das Rennen war schon. Gut organisiert, hat sich sicher angefühlt. Live-Aubetragung fand ich gut. Ich meine, zu dem Thema, zehn Minuten vor uns starten die Frauen, können wir auch gleich noch drüber sprechen. Aber was echt witzig ist, du fährst die ganze Zeit immer auf den gleichen Strecken. Also du merkst, die wollen nicht Santa Valle oder Tracker kopieren. Deswegen fahren sie immer nochmal Routen so ein Ticken anders. Aber eigentlich, du fährst irgendwie, da kennt man alles. Du bist alle schon mal gefahren, du kannst dir selber so einen Kopf zusammensetzen, wie die Strecke sein könnte. Ja. Und die war halt, die sah einfach aus, warum das Profil war, aber dann doch nicht so einfach, aber wiederum zu einfach, um gerade im Finale wirklich richtig was machen zu können. Weil es war halt, in Anführungszeichen, zu einfach, am Hinterrad zu fahren und vor allen Dingen dann auch die Stellen, die schwer waren, die waren halt nach einer Rennzeit unter drei Stunden, wo wir sind alle mit auf einem guten Niveau, wo du die, also weißt, wenn du sechs Stunden da hinkommst, könntest du mehr machen, was ich meine. Und es war einfach dann so kurz vor der Rennzeit. Der erste Anstieg kam ja super früh im Rennen. Eigentlich direkt nach dem Start ging es einmal den größten Anstieg drüber und danach war es ja zwar mit ein paar Spitzen drin oder mit ein paar Wellen drin, aber das Größte war eigentlich erledigt. So würde ich sagen 20 Kilometer nach dem Start. Ich war in dem ersten Anstieg auch, Ich bin zwar in der jemals schnellst hochgefahrene Zeit hochgeeiert, aber ich habe da so gelitten. Mir liegt das halt einfach nicht so, dieses aus der Kalten da hoch und war echt auch schon nicht, was heißt Abgehänger, in der zweiten Gruppe oder dritten Gruppe, aber ich wusste halt, die sind so schnell hochgefahren, das fahren die nicht durch. Ich wusste halt, oben wird es halt immer noch so wellig, geht es dann weiter. Wer das Rennen schon mal gefahren ist oder man kennt es auch aus Traka und aus anderen Rändern fährst du diesen El St. Glass Anstieg hoch und dann geht es ja quasi nochmal hinten rein in so eine, also ein Plateau, was so leicht wellig ist mit so ein paar Schotterkurven, die auch sehr steinig sind, also wo so Steinplatten sind. Die kennst du hundertprozentig, kennst du die auch. Wie so ein Verbindungsweg zu so einer anderen Asphaltstraße und wusste ich, ey, da einfach konstant auf den Gasplan, da kommt man zurück und das war dann auch so. Bin halt zurückgekommen und bin auch direkt dann irgendwie nach vorne und dann, fing halt die Attacken an und wusste ich halt, okay. Als Edgar ist er erst weggefahren mit einem anderen Mountainbiker, aber als auch der Fabian Rabensteiner, der gefahren ist, der auch von meinem Trainer trainiert wird, Da wusste ich, okay, da jetzt besser mal mitgehen wollen, dann wären nämlich auf einmal drei Fahrer vorne gewesen, die jeweils Teamkollegen hinten drin hatten. Also Volker hat noch Baum, dieses eine Mountainbike-Team, der Typ dann irgendwann Platten hatte, hatte auch zwei, drei Teamkollegen noch hinten und Rabensteiner hatte hinten auch zwei Teamkollegen noch. Dann wusste ich, okay, hier musst du jetzt eigentlich mitgehen, weil da kann jetzt schon relativ viel passieren. Ja, ist es dann ja auch. Wir konnten uns dann gut absetzen und wussten aber nie, wie viel Vorsprung wir haben. Sollen wir einmal kurz Ergebnisse und dann nochmal ins Detail gehen? Ja, gerne. Dann würde ich, glaube ich, einmal mit den Frauen anfangen. Wie gesagt, Rosa Klöser gewinnt, auch mit relativ großem Vorsprung vor Larissa Hartog und dann nochmal relativ viel Distanz auf Marianne Voss, die dann insgesamt mit sechseinhalb Minuten Abstand auf Rosa ins Ziel kommt. Und da habe ich noch aufgeschrieben, Karo Schiff auf der 5, Nele Lein auf der 6, Clara Koppenburg auf die 8 und Jade Treffheisen auf 10, also insgesamt, fünf Fahrerinnen, also fünf deutsche Fahrerinnen unter den Top 10. Fand ich irgendwie echt bemerkenswert, weil normalerweise ist man gewohnt in so Rennergebnissen immer die belgische oder holländische Flagge viel vertreten zu sehen und das scheint echt, oder Gravel-mäßig sind wir so als deutsche Nation aktuell irgendwie ganz gut in der Breite aufgestellt, würde ich sagen. Also in der Breite, aber auch in der Spitze gut aufgestellt. Fand ich irgendwie eine interessante Beobachtung. Weiß auch nicht so recht, ob das. Ob das überhaupt so gut ist oder ob das vielleicht auch irgendwie ein bisschen, was aussagt über haben, also ist jetzt Hot Take an der Stelle oder vielleicht ein Take, vielleicht steckt da nichts hinter. Ich fand es aber auf jeden fall interessant zu sehen ob da vielleicht irgendwie was fehlt in den richtig großen strukturen dass man halt anscheinend, viele fahrerinnen hat die an sich in der spitze unterwegs sind den aber vielleicht irgendwie auf der straße oder, in noch größeren strukturen vielleicht kein richtiges zuhause sozusagen bieten kann, dachte ich mir nur an der stelle aber kann auch hot take sein. Ja gut, das Rennen war gut besetzt aber natürlich hinten raus dann auch nicht mehr so krass wenn man jetzt eine EM nimmt, dann sieht das ja auch schon wieder anders aus da hast du dann wieder die Nation, die du gerade genannt hast vorne und so, und wir werden jetzt auch bei der WM sehen wie das da aussieht, aber ja klar muss man schon sagen, dass wir, dass die deutschen Fahrer und Fahrerinnen schon eine gute ja, eine gute Figur machen generell, jetzt in Füllen war ja auch, in Estland war ja auch ein Rennen sind ja auch zwei Leute Top 5 gefahren bei den Männern und davor in Finnland, wo kommen wir auch gleich zu den Rentenergebnissen, irgendwie auch Rennen gewonnen, von daher das funktioniert schon ganz gut. Ich weiß nicht, ob es an Struktur umfällt, ich glaube viele von denen sind jetzt gerade in einer guten Struktur für sich und für das sind glaube ich jetzt gerade in einer guten Struktur. Also alle, die du gerade genannt hast, sind ja irgendwo im Profi-Teams vertreten. Die fahren ja alle entweder bei Canyon oder bei Tudor. Und Rosa fährt dazu noch in der World Tour bei den Frauen ins Tour gefahren und so, von daher ich glaube, die haben schon um sich herum eine ganz gute Struktur. Ich weiß, worauf du hinaus holst aber ja gut, gut, ich fand es auf jeden Fall irgendwie interessant diese Woche oder sehr bemerkenswert weil du hattest es schon angesprochen, in Estland werden zum Beispiel Anton Albrecht Vierter und Albert Gartemann Fünfter, auch ein UCI-Rennen und in Finnland gewinnt Romy Kasper tatsächlich das Rennen vor Tiffany Cromwell. Heißt irgendwie echt eine gute Woche für deutsche Gravel-Athleten. Als ich heute Ergebnisse gecheckt hatte vom Wochenende und von letzter Woche, war das halt echt was, was mir aufgefallen ist. Genau, und dann noch zu eurem Rennen. Wie gesagt, der gewinnt Leon Kaiser. Du wirst Zweiter in Girona beim Sea-Otter-Rennen und Fabian Rabensteiner wird Dritter. Und dann habe ich auch noch Georg Egger oder wie der Kommentator häufig gesagt hat, Gregor Echer. Das fand ich ganz lustig. Wird dann Vierter aus eurer Gruppe. Ihr wart ja echt super lange zu viert weg. Und der Kommentator hat dich auch zwischendurch mal Paul Boss genannt oder beziehungsweise das V wird ja im Spannischen manchmal so ein bisschen wie ein B ausgesprochen das fand ich dann zwischendurch, muss ich auf jeden Fall immer schmunzeln, als er dich dann Paul Boss genannt hat Das kenne ich aber schon aus Spanien als ich da gelebt habe, in Girona war es auch das Öfteren, das ist so ausgesprochen oder Paul Boss. Ja Gut Wie gehen wir durch euer Rennen? Ab welchem Zeitpunkt wart ihr dann zu viert? Weil das war ja dann echt noch eine Gruppe, die ich, oder zumindest im Livestream, habe ich euch ziemlich lange zusammen gesehen als Vierergruppe. Das scheint ja auf jeden Fall lange Bestand gehabt zu haben. Ja, ich glaube, wir sind nach... Also Kilometer kann ich es gar nicht sagen. Rennzeit. Das war gar nicht so lange im Rennen. Eine halbe Stunde im Rennen. 40 Minuten. Langer wird es nicht gewesen sein, sind wir weggefahren. Ungefähr so in dem Bereich, glaube ich. War es dementsprechend bis zum Ziel gefahren. Aber ja, wir wussten halt nie, wo wir sind. Also wie viel Vorsprung wir haben. Deswegen sind wir eigentlich immer auf dem Gas geblieben. Das ist natürlich in der Gruppe. Relativ schnell gemerkt, wer ein bisschen mehr kann, wer ein bisschen weniger kann. Und Georg ist ja auch zweimal abgefallen, aber ja, da kommt er immer wieder zurück, das ist schon, der Typ ist auch krass, also die ganzen Spielkommunik-Jungs sind ja so, die fahren ja, bis sie leer sind und darüber hinaus und der hat uns ja auch ein Leadout gefahren zum Ziel, was er gar nicht hätte machen müssen, aber ich glaube, er wollte einfach seinen vierten Platz absichern oder vielleicht auch für Leon Kaiser gefahren, ich weiß es nicht, ob die sich abgesprochen haben, aber das war schon interessant. Ich meine, man weiß halt, was er macht im Rennen, deswegen der geht immer all in und ich finde es auch bemerkenswert und habe auch riesen Respekt davor. Du weißt halt, wenn du ihn in der Gruppe hast, hast du einen zuverlässigen Fahrer auf jeden Fall, der nicht abducken wird und einen auf schlau macht, sondern der zieht auf jeden Fall durch. Genau, beim Leon habe ich zwischendurch auch schon gemerkt, dass der am Struggeln ist, aber er ist halt Mountainbiker, der ist jetzt vor kurzem auch noch WM gefahren, das heißt, der ist jetzt auch, was das angeht, einfach auch in der Top-Shave, was diesen spritzigen Anstieg angeht und da mache ich halt nichts, also da schon gar nicht nach der Rennzeit, also da, weil mein Power-Up-Hoot ist halt nach 10 Minuten der gleiche wie nach 4-5 Stunden, so weißt du, also das heißt, ich habe da gar nicht so die hohe Spitze mehr und dementsprechend konnte ich da auch wirklich nichts ausrichten, ja und der Fabian, bei dem ist so interessant, dass, der sieht immer aus, der war unglaublich stark, der hat eklige Führung gefahren, da ist so, dass es am Hinterrad echt wehtat. Die Führung wurde dann immer kürzer und dann noch nicht mehr so hart. Der sah aber immer noch aus, als wenn der richtig frisch wäre. Aber der sieht immer so aus. Also auch wenn der irgendwie am Limit ist, siehst du, nimm das nicht an. Du bist so ganz schwer, den Typ zu lesen. Und demzufolge habe ich dann, als ich einmal diese Attacke gesetzt habe, keine Ahnung, das waren so, glaube ich, 20 vor dem Ziel, einen doch schwereren Anstieg dann, habe ich gehofft, dass er nochmal oben drüber geht. Und wir halt, also da haben wir Georg abgehängt, aber dass wir vielleicht Leonis nicht direkt abhängen, aber halt so richtig nochmal wehtun. Aber da kam nichts. Und danach wollte er auch keine Führung fahren. Und dann dachte ich, okay, gut, du bist anscheinend auch wirklich grau. Weil sonst der fährt sonst auch, wenn er kann. Ja, und demzufolge sind wir dann irgendwann in dem doch recht einfachen Finale in Richtung Ziel gefahren. Ich habe nicht so einen Stein-Kicker nochmal versucht zu attackieren, aber wie gesagt, Da passiert auch nicht so viel und ja dann, der Sprint war halt, ich dachte, ich habe es, aber leider habe ich dann, da ist meine Schaltung oder mein rechter Hebel, nicht meine Schaltung, mein rechter Hebel in den Crash-Mode gegangen. Also mir ist zuvor der Lenker runtergerutscht, ich weiß nicht, was das mit zu tun hatte, komplett einmal. Keine Sorge, der war festgezogen nach Angaben von Newtonmetern, kann halt mal passieren, wenn es keine One-Piece-Einheit ist. Auf jeden Fall will ich dann so schalten und geht dann X, dann ging es so auf, so ein, also das war richtig bumpy. Ich weiß nicht, ob man es gesehen hat, aber das war wirklich so, es war einfach so eine Grasfläche mit so wirklich riesen Schlaglöchern, die aber voll mit Gras waren, das war visuell kaum wahrnehmbar. Und ging halt so links rum war ich erst und dann ging es nochmal so ein paar Prozent berghoch für nur 20 Meter, aber das, oder weniger sogar, aber das hat halt gereicht, ich habe gar keinen Schwung mehr gehabt und konnte auch keinen Gang mehr irgendwie wechseln, wirklich, und ja, kommt halt leer und außen links vorbeifahren und dann halt, ja, als wir auf die Zielgerade gingen, waren es auch noch irgendwie, keine Ahnung, weniger als 100 Meter, ja, da da war das dann vorbei war ein bisschen schade, weil ich hätte schon gerne gewonnen. Aber ja, am Ende kann ich happy sein irgendwie Form Richtung WM, passt schon gibt ein paar Dinge, an denen wir arbeiten müssen aber so prinzipiell kann ich sagen, läuft's gut weil ich hinten raus, ich bin noch nicht eingebrochen, also es ist, also, Ich war halt so gut wie am Anfang und ja, ich glaube, es ist immer so ein bisschen auch gut, wenn man merkt, dass man nicht so paniken braucht, wenn man gerade mal am Anfang nicht folgen kann. Wenn irgendwie dann in dem Fall vor allem, waren das meistens alles auch Mountainbike-Fahrer, die da am ersten Anstieg weggefahren sind, da kann ich einfach nicht mitfahren. Das ist einfach eine Belastung, die mir nicht liegt und ja, aber hinten raus geht es dann irgendwie dann doch immer. Ja, sehr interessant zu sehen. Noch zwei Sachen, die ich so ein bisschen beobachtet hatte oder beziehungsweise die mir dann nach dem Rennen aufgefallen sind. Zuerst einmal hat Georg Egger dann dem Leon Kaiser echt so direkt, also quasi beide Räder irgendwie an die Wand oder halt direkt hingeschmissen und sich gegenseitig gratuliert, wo es sich schon für mich so ein bisschen angefühlt hatte, dass Georg Egger ihm dann vielleicht noch so ein bisschen Lead-Out gefahren ist oder das Finale irgendwie so ein bisschen angefahren ist, weil er halt auch wirklich direkt sehr zielstrebig zu ihm hingefahren ist. Dann habe ich gestern den Podcast von Georg Egger und Lukas Baum gehört, dass Georg Egger nächstes Jahr nur noch Hobby fährt und quasi aus Speed Company, mehr oder weniger aussteigt oder halt zumindest aus diesem Elite. Oder beide da aussteigen. Wo ich mir dann dachte, wow, okay, wenn du absehbar aus dem quasi Elite-Sport aussteigst und dann doch nochmal so eine Chance auf dem Silbertablett hast, dass du das dann irgendwie nutzt, um jemand anderem dann mutmaßlich, den Sieg so anzufahren, schon, krasse Geste irgendwie oder halt schon irgendwie krass das zu sehen und hat mich dann irgendwie doch ein bisschen gewundert. Aber halt irgendwie auch irgendwo auch cool. Aber ich habe mich dann auf jeden Fall oder nach dem Rennen war ich mir relativ sicher, okay, das müsste irgendwie Leadout gewesen sein. Als ich dann den Podcast gehört habe, dachte ich mir so, okay, Jetzt habe ich doch mehr Fragen, als ich ursprünglich hatte. Ja, also ich denke, das Beides war der vierten Platz sicher, weil wir nicht wussten, wo wir liegen im Rennen, mit wie vielen Vorsprungen plus Sicherheit hat er eben damit auch einen Gefallen getan. Es ist halt beides Mountainbike-Buddies. Wir sind beide zum Weltcup gefahren und so. Das ist halt, ja, kann ich schon verstehen. Ich fand Reaktionen aus einem anderen Lager interessant, als der gewonnen hat. Aus einem Lager, deren Radmarke er nicht fährt, die sich sehr lautstark gefreut haben, als er gewonnen hat. Da habe ich so ein bisschen das Gefühl, dass es eventuell ist, weil ich nicht gewonnen habe. Das war interessant. Aber ja, also Georg hat alles reingeworfen und wie gesagt, ist ein cooler Sportsman. Wenn der halt fährt, fährt er halt. Man weiß es auch, es ist vorhersehbar, aber gleichzeitig kann man es halt auch appreciaten, was ich halt auch tue. Wie ist es generell so ums Rennen rum? Gerade verglichen mit Trucker. Wir haben ja Anfang des Jahres oder halt so im Mai die Trucker-Folge aufgenommen. Ist das überhaupt vergleichbar oder ist das echt eher so ein viel, viel kleineres Rennen, wenn man es vergleicht? Ja, Tracker ist ja neben Amber das größte Rennen. Von daher natürlich ist es kleiner. Was krass ist, ist die Expo da oder die Messe. Also das Rennen findet ja im Rahmen der Sea Otter Messe statt. Die Sea Otter Messe kommt eigentlich aus Monterey, aus Kalifornien. Und da freie Eintritten und so. Und da waren so viele Leute. Das war echt krass. Auch ein ständiger Zustrom an Menschen. War echt schön zu sehen. Also war auch cool, aber es ist halt ein anderer Vibe in der Stadt als jetzt bei Trucker. Trucker ist ja auch so ein bisschen so ein, ich meine, manche Leute nennen mich das auch, aber eher auch so ein bisschen so ein Gravel-Hipster-Treffen natürlich. Einer cooler als der andere so. Und das ist jetzt bei Sea-Otta-Nichter-Fighter ist halt viel mehr so wirklich Industrie auch da. Aber trotzdem ist es nice. Also ich fand es echt angenehm und war riesengroß. Also ich bin mal gespannt, ob jetzt vielleicht die nächsten Jahre mehr Deutsche auch hinkommen, weil im Vergleich zu Trucker waren echt relativ wenig deutsche Rennfahrer auch da. Kleiner Spitze waren wir viele, aber jetzt bei Traka, er kann es ja durch Girona gehen und einfach nur Deutsch reden, so gefühlt. Und das war jetzt bei Sjota nicht der Fall. Das ist ein normal großes OCR, würde ich sagen. In der Spitze sicherlich auch besser besetzt als viele andere. Also bei uns auf der Startliste dachte ich schon, oh, gerade mit den ganzen Mountainbike-Fahrern, das wird unangenehm. Aber ja, und bei den Frauen war es ja auch in der Spitze echt sehr gut besetzt. Natürlich hinten raus, aber es ist ja oft bei den Frauen auch, dass dann gar nicht mehr so ein großes Starterfeld ist. Aber da können wir jetzt auch mal zum Thema kommen, wo ich maximal verwirrt war. Und zwar haben die die Frauen zehn Minuten vor uns starten lassen. Alle. Nicht nur Elite, auch alle Altersklassen. Das war so verwirrend, dass einige Frauen nicht wussten, dass sie vor uns starten. Und der Großteil von uns das auch nicht wusste von den Männern. Also ein paar, die die Gerüchte gehört hatten, wussten das, aber, Es stand im offiziellen Buch 1330 Start, da stand nichts zu Kategorien wann wie, sondern einfach 1330. Ich komme dann rolldanzo zum Start und sage, die Frauen starten 1330, ihr Männer startet 1340 und dann starten alle vor uns, also alle Frauen, auch alle Altersklassen. Und da dachte ich schon, weiß ich jetzt nicht, ob das. Die Lösung ist. Ich würde auch dafür, das Thema in der letzten Folge faire Radrennen für Frauen, gerade für Elite-Frauen vor allen Dingen. Ich habe jetzt vergessen, Rosa nach dem Rennen mal zu fragen, aber ich weiß jetzt auf jeden Fall, wie es sich für die anfühlt, durch so ein Feld fliegen zu müssen. Es ist natürlich jetzt ein bisschen anders gewesen, wir haben die meisten so leicht bei Koch eingeholt, das war jetzt nicht so das Problem und Rosa haben wir kurz vor der ersten Pflegung eingeholt mit Marianne Voss. Aber was ich dann krass fand, war, dass die Gruppe, in der ich gefahren bin, bevor wir attackiert haben, ist an der Gruppe vorbeigefahren, die hinter Rosa und Marian Foss waren. Aber die müssten so weit vorne schon gewesen sein zu dem Zeitpunkt. Die Frauen konnten sich einfach hinten reinhängen. Und danach war es relativ flach. Ja, und das weiß ich nicht, ob das, das ist ja noch schlimmer, wenn auf einmal die Profimänner an dir vorbeifahren, die ja nochmal viel schneller fahren als Altersklassenmänner. Also das ist ja wirklich richtig ICE-Fahren. Also das ist schon so semi-cool und als ich eine Zeitabstattung von Rosa gesehen habe, dachte ich, okay, Chapeau. Weil auch wie so Marianne abgeengt hat, weil, Wir sind bestimmt 20, 25 Minuten hinten richtig hart Rad reingefahren, um uns von der Gruppe zu lösen, bevor wir Marianne und Rosa eingeholt haben. Das heißt, die Lücke zu denen war schon echt groß. Ja, und Rosa kommt ja auch alleine an, aber da muss ja hinten noch ein bisschen was passiert sein. Ich weiß nicht, ob das jetzt die optimale Lösung ist für alle Beteiligten, dass wir Männerlieder bei den Frauenlieder reinfahren und dann fahren wir da alle zusammen rum. Ja, Rose hat in ihrem Race Recap sogar selber geschrieben, dass sie sogar irgendwie, ich muss kurz einmal zitieren hier, jump with another break. Sie hatte offensichtlich keinen Break eines Frauenteams, sondern halt einen, Break einer Männergruppe und. Schrieb dann, dass sie mit 30 Kilometer to go dann halt solo gefahren ist. Und das, also da habe ich mich auch gefragt, okay, die Sicherheitskomponente, steht auf einem anderen Papier, aber dann gerade die Komponente, weil auch zehn Minuten ist jetzt bei so einem Kurs, der gerade zu Anfang sehr anspruchsvoll ist, wenn es dann halt irgendwie direkt so bergauf geht, wo man schon mal viele Unterschiede machen kann, ist auch gar nicht so viel Zeit, fährt man auch sehr schnell zu und dann den Großteil des Rennens so zu fahren, dass beide Rennen eigentlich so ineinander stattfinden oder sehr nah aneinander stattfinden, würde ich jetzt auch mal gerne verstehen, was man sich dabei gedacht hat. Ja, also Rosa meintest du mir nach dem Rennen nur, dass sie mit Absicht nicht hinten reingefahren ist bei uns. Das war der flache Teil des Kurses, das wäre für sie auch einfach gewesen, das hat sie halt nicht gemacht, was ich fair fand von ihr. Ja, also ich bin auch der Meinung, dass die Frauen vor uns starten sollen, wenn man ein Rennen nicht separat starten kann über Tage oder halt sehr weit hinter uns. Aber ich würde auch nur die Elite, ich habe so ein bisschen bei diesem Massenstartrennen ein bisschen das Problem zu sagen, dass du allen versuchen musst, anzunehmen. Das möglichst gerechteste Radrennen zu machen, weiß ich nicht, weil am Ende des Tages gibt es auch gute 50-jährige Männer, die auf einmal bei 19-Jährigen reinfahren und müssen sich mit denen rumschlagen. Wenn jetzt aber Altersklassenfrauen irgendwo reinfahren, immer vorausgesetzt, dass die Männer sich einfach auch immer benehmen und nicht irgendwelche Sprüche loslassen und denen irgendwie vor die Karre fahren, finde ich das momentan noch irgendwie okay, aber am Ende ist es ein Massenstartrennen, das ist wie beim Marathonlaufen und so, Aber ich finde, dass die Profifrauen, wo es halt einfach um sehr viel geht, um sehr viel Geld am Ende des Tages auch, denen musst du ein faires Rennen ermöglichen, wie auch immer. Sei es, ich glaube nicht mal, dass eine halbe Stunde auf so einem Kurs reicht auch eine halbe Stunde nicht. Lass dir halt eine Dreiviertelstunde vor uns starten, wie viel auch immer. Oder lass die Frauen ganz hinten starten, aber gib denen halt wirklich so ihren eigenen Raum. Es war ja auch schon wieder die Fette halt ins Rennen und es wurde halt falscher Name angesagt von der Siegerin. Und da denke ich mir halt auch, ganz ehrlich denke ich mir, also ist jetzt nicht so, dass Rosa ein No-Name ist. Die hat schon alle Radrennen gewonnen, die man in Girona auch gewinnen kann, so ungefähr. Und dann denke ich mir, ey, also den Namen müsst ihr schon mal auf die Kette kriegen. Das ist halt irgendwie, regelheizt sowas einfach vielleicht auch so, dass die Frauen mal als erstes reinfahren. Aber da reicht halt dann zehn Minuten nicht. Da wird wahrscheinlich auch eine halbe Stunde je nach Rennverlauf auch nicht reichen. Und dann hat es ihnen auch mehr Aufmerksamkeit gegeben. Aber vor uns die Altersklassen zu starten, wir haben eine Frau, die war auch Weltmeisterin, aber ich glaube in einer sehr hohen Altersklasse. Ich glaube, das nimmt sie mir nicht übel. Das war einfach offensichtlich. Die ist halt zu spät gestartet, weil sie es nicht mitbekommen hat. Aber die haben wir eingeholt, da waren wir noch nicht mal im Berg. Weißt du? Das ist auch vollkommen in Ordnung. Eher Respekt, dass die so einen Kurs fährt. Weil der Berg ist wirklich ultra scheiße am Anfang. Aber das ist doch scheiße. Das ist doch für die auch nicht geil, wenn da auf einmal 100 komplett aufgeheizte Männer an ihr vorbei ballern, die alle in Position kämpfen, um diesen Berg als erstes reinzufahren. Also da hatte niemand was von. Das war auf jeden Fall, es war glaube ich wieder ein Versuch, aber ja, next try or another try. Keine Ahnung. An der Stelle frage ich mich echt so ein bisschen, ob es da irgendwann sowas wie eine Fahrergewerkschaft braucht. Ich hatte jetzt heute oder beziehungsweise gestern der Fahrerin, der Hanne, nochmal geschrieben, die uns zu Hufer liest, die Sprachnachricht geschickt hatte und mal gefragt, ob es irgendwie ein Update gibt aus den Gesprächen mit der UCI. Da haben sich ja anscheinend schon irgendwie drei, vier Fahrerinnen mal so ein bisschen zusammengeschlossen und gehen da irgendwie geschlossen auf die UCI zu. Aber es gibt ja die Fahrergewerkschaft im Straßenradsport. Meinst du, dass man irgendwie mit einer Fahrergewerkschaft im Gravel auch irgendwie mehr bewegen könnte oder da halt irgendwas erreichen könnte, weil es ist ja aktuell irgendwie an allen Ecken und Enden. Ja, gefühlt nicht ideal. Ja, also ich habe persönlich schon darüber nachgedacht und auch überlegt, selber mal eine zu gründen. Das wäre wahrscheinlich so eins der ersten Dinge, die ich irgendwie immer anschlossen würde, wenn ich aufhöre. Was ich noch nicht tue, bei der Weile. Aber ich glaube, dass wir als Fahrerfahrer, mächtiger sein könnten, als die Fahrerfahrer auf der Straße zum Teil sind. Weil wir momentan noch viel mehr Einfluss haben auf das. Klar, Unbound und Trucker würde auch uns schwerfallen, da irgendwas zu machen, weil das würde keiner nicht fahren, weil das einfach zu relevant ist. Aber so jetzt gegenüber der UCI könntest du schon Druck aufbauen, dass du vielleicht Rennen nicht fährst oder halt gewisse Dinge einfach möchtest, erwartest. Ich glaube, da wäre man schon in einer starken Position und dadurch, dass wir auch klar zum Teil noch Team fahren, aber wir sind ja auch, im Gravel ist ja auch jeder Top-Athletin ja auch eine einzelne Persönlichkeit in der öffentlichen Wahrnehmung. Das heißt, es hat nochmal viel mehr Kraft als jetzt irgendwie so ein Team wo, wenn du nicht gerade der Top-Fahrer bist, der Rest ja so ein bisschen hinten rüber fällt, wenn man mal ehrlich ist. Von daher glaube ich schon, dass wir da was ausrichten könnten, aber brauchst du wieder finanzielle Mittel, wo kommen diese finanziellen Mittel her? Dann bräuchst du auch wieder Regelungen, du müsstest Leute einzahlen, du müsstest quasi der Gewerkschaft beitreten, das ist ja auch alles nicht so einfach, aber ja, ich denke auch, dass wir es langfristig benötigen, um den Sport sicherer zu machen und fairer für alle Profi-Athleten. Also ich würde da auch noch teilen und ich hoffe auch, dass wir in Zukunft eine Profilizenz bekommen von der UCI, damit wir ins VADA-System reinkommen, dass wir Dopingkontrollen haben, dass das ganze Ding mal anfängt auch nicht zu funktionieren, weil es geht mittlerweile bei uns einfach auch um zu viel, als dass man noch sagen kann, dass es irgendwie so ein Sparsport löst immer eine schöne Vereinslizenz und. Keiner macht den Drogen, aber keiner kontrolliert, Auf Vertrauensbasis. Auf Vertrauensbasis, genau. Wäre schon geil, wenn sich das irgendwann mal ändert, zeitnah. Alright. Dann noch vielleicht als Überleitung in den Technikabschnitt. So, denke ich, die größte News, die ja wahrscheinlich auch jeder mitbekommen hat, ist das Rad des Gewinners, nämlich 32 Zoll vom deutschen Hersteller hier Avona. Sind mir ein paar davon schon über den Weg gelaufen oder über den Weg gefahren, hatte ich jetzt aber so noch gar nicht auf dem Schirm. Die bringen jetzt irgendwie Mitte Oktober dann ihr Kallis oder Kallis Gravelbike dann auch mit 32 Zoll Laufradgröße raus und Leon Kaiser, der das Rennen gewinnt, war auf genau diesem Rad unterwegs. Fand ich super interessant und natürlich auch, Also es ist ja natürlich nicht das erste 32-Zoll-Rad, was irgendwie ein Rennen gewinnt, aber zumindest so in diesem sehr, sag ich mal, schnellen Kontext. Wir hatten Robin Gemphalle, der darauf Anbound XL gewinnt, auf einem Scott mit 32-Zoll-Laufrädern und da redet es irgendwie im Mountainbike-Weltcup, findet das jetzt irgendwie immer mehr Beachtung. Ich glaube auch bei den, die ganzen Cross-Country-Racebikes, da ist die 32-Zoll-Thematik schon viel, viel größer als im Gravel, wo es jetzt bisher nur irgendwie eine Handvoll Hersteller gibt. Und du meintest auch direkt nach dem Ziel, gerade in diesen letzten sehr ruppigen 200-300 Metern, dass das schon irgendwie auch einen Unterschied gemacht haben könnte. Ja, fand ich sehr interessant und sieht man halt auch jetzt, dass irgendwie gefühlt jeden Tag es da Neuigkeiten gibt und dass da mehr zu rauskommt. Kannst du das irgendwie so vergleichen? Ich kann es ein bisschen in den Kontext setzen oder versuchen. Also erstmal war es strange hinter ihm zu fahren. Ich war dauernd in so ein Hinterrad reingefahren, weil die Kalibrierung, die man so innerlich hat, von einer Distanz zu einem Fahrer, also ich glaube, das kann man nur nachvollziehen, wenn man selber Radrennen fährt oder irgendwie sportlich auch mal in einer Gruppe. Irgendwann hast du so ein Gefühl, ohne dass du irgendwie runtergucken musst, wie nah bin ich an dem Vordermann dran. Und bei ihm war es dauernd zu nah dran. Also ich habe immer so Overlap gehabt muss immer wieder mein Rad zurückziehen, weil die eingespeicherte Distanz, die ich zu dem Fahrer normalerweise habe, einfach nicht gepasst hat, weil das Laufrad halt immer so groß war. Und das war interessant. Und dann, ich finde es, um echt zu sein, der Cameron Jones ist auf dem 32 Zoll Scott Prototypen bei Ambon gefahren. Der hat vorher diese Videos gepostet, wie er durch so ein roughes Flussbett fährt und quasi so rüberfliegt. Da sind wir bei dem Ding, das machst du halt im Training, probierst manchmal und kriegst es halt perfekt hin und das sieht dann alles so geil aus und sagst, ja das ist das Fahrrad, ich bin hinter ihm im Radrand da durchgefahren, der hat da genauso rumgeeiert wie wir mit 28 Zoll, also der, da habe ich jetzt keinen Vorteil gesehen in dem Moment, 32 Zoll wird seinen Vorteil haben und ich sage auch nicht dass sie es nicht haben, aber hat er jetzt wegen dem 32 Zoll gewonnen ähm. Kann sein, dass es ihm ein bisschen einfacher gemacht hat, durch dieses bumpy Ding durchzufahren. Das kann schon sein. Aber ich würde jetzt auch alles nicht höher hängen, als es ist. Wunderbar, man muss immer noch treten können. Hätte er nicht diesen Kick gehabt, den er hat als Mountainbiker, dann wäre er auch nicht mehr vorbeigefahren. Du musst ja trotzdem noch treten. Bei manchen Dingen tun wir immer ein bisschen zu sehr, als wenn das Fahrrad das da auf einmal alleine macht. Es wird ihm das sicherlich eventuell, kann ich mir schon vorstellen, einen Ticken einfacher gemacht haben. Aber das Bein brauchte er trotzdem in dem Moment. Das hat er halt dann gehabt und deswegen konnte er vorbeifahren. Von daher, ja, ich glaube, muss jeder für sich rausfinden. Wenn du dir jetzt deine Position auf dem Rad anschaust, extrem kurzer Vorbau, er saß extrem aufrecht, selbst im Unterlenker. Ich weiß nicht, ob das seine generelle Position ist auf einem anderen Gravelrad mit 28 Zoll. Man muss halt auch mal gucken, kriegt man noch seine eigene Posse auf so einem Rad so hin, dass man auch aerodynamisch ist. Also ich finde, das ist nicht so einfach zu sagen, ja, das wird das bessere Rad sein, sondern ich glaube, das kommt individuell darauf an, wie du auf dem Rad bist, wie du fährst, wie deine eigenen Bedürfnisse sind. Und wir werden es alle rausfinden im nächsten Jahr, da werden hundertprozentig ganz viele Dinge passieren bei allen Marken und dann kann jeder gucken für sich, was die richtige Radgröße ist. Aber ich glaube nicht, dass die eine Größe verschwindet, um ehrlich zu sein. Ja. Momentan, würde ich das sagen. Das kann sich natürlich auch schnell wieder ändern. Ich hatte mir dazu noch aufgeschrieben, wie gesagt, aktuell kommt super viel dazu raus. Newman hat jetzt irgendwie Laufräder am Start für 32 Zoll. Schwalbe hat jetzt, glaube ich, auch die Tage den G1 RX und G1 RS für 32 Zoll dann in 50 und 55 Millimeter vorgestellt. Und Megamo, auch ein Hersteller aus Girona, meine ich sogar, oder beziehungsweise kommt die Mark aus Girona. Hat dann, glaube ich, auch im Rahmen der Messe so ein 32-Zoll-Prototyp vorgestellt und so, wie ich es jetzt gelesen habe, scheint da im Oktober auch noch echt viel zu passieren, also da wird anscheinend irgendwie dann sehr viel vorgestellt und gelauncht. Wie gesagt, es wird im nächsten Jahr viel passieren, also im Frühjahr. Von daher, kann man sich jetzt schon darauf einstellen. Ja, Genau, und vielleicht noch um den Technik-Part so ein bisschen abzurunden. Da sind wir letzte Woche schon darauf eingegangen, oder wir sind in der letzten Folge schon darauf eingegangen, dass Canyon Grail in der dritten Generation wurde jetzt offiziell vorgestellt. Wir hatten in der letzten Folge schon kurz darüber gesprochen, wie extrem sichtbar es schon ist und an wie vielen Rennen es schon teilgenommen hat und wo es schon überall gefahren wird. Auf jeden Fall auch ein relativ groß erwarteter und groß angekündigter Launch. So ein paar Sachen, die ich sehr interessant fand. Die Geometrie ist, wie gesagt, echt wieder Mountainbike-lastig. In unserer Folge, wo wir über unser Wunsch- oder Traumgravel-Bike gesprochen hatten, waren wir ja beide eher so Team Rennrad-Geometrie, aber mit viel Reifenfreiheit. Und da habe ich jetzt auch noch mal ein bisschen nachgefragt bei Canyon selber. Und dort kam dann wohl zur Entwicklung, des Rades das Feedback, das wohl echt so ein bisschen mehr Rad stand und halt die Laufruhe bringt und dann halt echt mit kürzeren Vorbauten gearbeitet wird, um ein bisschen mehr Agilität zu schaffen und das wohl an der Stelle echt der Konsens war. Also das neue Grail ist echt relativ lang geworden. Ich habe dann auch irgendwie die Tage ein bisschen drüber gegrübelt. Man muss natürlich auch irgendwie Toe-Overlap so ein bisschen verhindern. Gerade dann am Vorderrad. Um trotzdem dann noch irgendwie gute Lenkwinkel hinzukriegen, braucht man dann einfach eine gewisse... Eine gewisse Länge im Reach, um das halt irgendwie alles so in ein Packaging gut reinzukriegen. Auf jeden Fall, ja, interessantes Paket irgendwie mit dieser soliden Kettenstrebe, die komplett aus einem, oder halt nicht hohl ist, sondern halt wie gesagt festes Carbon ist und halt auch wieder so Themen wie Aero-Frame-Bags und verschiedene Cockpits, die man sich montieren kann. Ja, ich denke, wir werden es sehr viel sehen, gehe ich mal davon aus und bin gespannt, wenn ich es das erste Mal dann auch so richtig in Natura sehe. Ich habe immer den Eindruck, hier in der Gegend ist die Adaption extrem groß. Ich finde immer, je weiter man so wegkommt, hier aus diesem Radsport-Herzland, so rund um Benelux und so ein bisschen hier die Metropolregion, braucht es immer ein bisschen länger. Je weiter man wegfährt von hier gefühlt, desto mehr Leute fahren auch noch Felgenbremse und hier denkt man irgendwie, es hat nie existiert. Deswegen ist hier wahrscheinlich auch so ein bisschen eine Bubble am Start, aber bin ich gespannt, das dann mal auch auf den Wegen zu sehen, auf jeden Fall. Ich habe dieses Jahr noch, als ich in Italien gefahren bin für den Urlaub, noch ganz viele, auch gar nicht so alte Männer, auf Felgenbremse mit sehr bunten Trikots gesehen. Also, auch in den Bergen. Das wird in einigen Regionen dann doch noch sehr stark vertreten sein, oder ist noch sehr stark vertreten. Yes, wir haben ihn gar nicht angekündigt im Intro, aber wir haben heute noch einen Gast in der Folge und zwar niemand Geringeres als Basti Marx. Paul hat, glaube ich, zuletzt gesagt, aus dem großen Besenwagen oder aus dem Erwachsenen-Besenwagen. Ich habe auch schon überlegt, aus dem Mutterschiff, aus dem Dach-Podcast. Aus dem Wetterschiff, ja. Grüße nach Deutschland. Genau. Und yes, wir hatten mal überlegt, so ein bisschen über die ganze Marketing-Komponente, im Gravel zu sprechen mit Basti, weil Basti ist natürlich auch so ein bisschen. An den ganzen Ecken und Enden involviert, was das Marketing von Rose angeht und die Connections zu den Teams und wie das Ganze eben funktioniert. Ist natürlich auch ein Riesenaspekt, der gerade in den vergangenen 3, 4 Jahren oder 3, 4, 5, 6 Jahren gerade im Gravel-Sport extrem groß geworden ist. Ich durfte mir selber noch in Winterberg von einem sehr aufgebrachten Zuschauer auf dem Parkplatz vorwerfen lassen, dass das ja alles nur ein Marketing-Konstrukt sei, was wir hier machen und dass wir besser wieder Mountainbike fahren sollen, dass das die richtigen Sportler sind und nicht dieses Kasperle-Theater, was wir da machen. Echt? Hast du so eine Hate-Speech bekommen? Ja, ja, komplett ungefragt wurde ich auf dem Parkplatz konfrontiert und mir wurde gesagt, was das denn für ein Schwachsinn ist. Und dann habe ich halt gesagt, hier ist gerade die weltbesten Fahrer stehen hier gerade am Start. Du kannst ja gerne mit denen mal sprechen, ob das so ein Theater ist, was die hier verzapfen. Aber ich habe nicht den Eindruck, auf jeden Fall. Genau und darüber möchten wir ein bisschen sprechen, wie das Ganze so funktioniert. Welchen Stellenwert das Ganze mittlerweile hat und was da so die Mechanismen sind, die im Sport funktionieren und die im Sport stattfinden. Herzlich willkommen. Danke. Ich wollte schon so sagen, wenn einem die Gäste ausgehen. Aber ich habe mich auch gefreut und seit wir dieses Format etabliert haben, dachte ich mir auch, irgendwann bin ich ja auch mal da, weil ich nachdem Paul schon einige Jahre drin war, ja dann jetzt auch reingestolpert bin in diese Sportart. Zwar selbst noch in einem überschaubaren Prozentsatz Gravel fahre, definitiv lieber Rennrad, aber, ja, bei Rose dieses Sportmarketing-Department auch so ein bisschen mitgegründet habe, und um eine deiner Fragen zu beantworten, es ist schon ein beträchtlicher Anteil des Umsatzes, den diese Firma macht im Gravel und, ja, die Teile müssen verkauft werden, Also, Entwicklung muss stabil laufen, Produkt muss gut sein, aber dann ... Muss das halt auch an der richtigen Stelle sichtbar sein. So attraktiv wie möglich. Und das ist unter anderem da mein Job. Paul freut sich über das Wort attraktiv, weil er fällt da rein. Also für Leute, die das vielleicht noch nicht wissen, wenn es darum geht, bei Rose Athleten im Bereich Gravel oder Straße, so was mit einer Ziellinie zu tun hat, ja, zu scouten, zu überlegen, wer eben Sinn macht für uns und dann eben auch ein bisschen so die, was heißt ein bisschen, die Verhandlungen zu führen oder da Rahmen für die finanziellen Vereinbarungen und Pflichten und so weiter zu geben, das mache ich und natürlich habe ich dann, ich war in der Position und ich glaube zum Wechsel 23, 24, als wir das aktuelle Backroad rausgebracht haben. Kurz vorher raus... War es schon draußen, Paul? Das kam da raus und dann gab es nochmal ein Update mit UGH. Ja, genau. Und erachteten wir Paul Voss als attraktives Outlet, um Werbung für uns zu machen und eben Rennen zu gewinnen oder vorne reinzufahren und dann in Medien vorzukommen, was man halt so braucht für Marketing. Und zum Glück finden wir uns noch gegenseitig so attraktiv, dass wir noch weiterhin eine Beziehung fortführen. Vettern Wirtschaft 3000, aber ich kriege keine Prozente von Paul, keine Sorge. Das werde ich manchmal auch gefragt bei Rose. Ich meine, der Simon hat ja hier ein paar sehr interessante Fragen aufgeschrieben, die allererste interessiert mich wirklich auch. Wie hat sich denn so bei euch der Stellenwert von vergleichsweise 2016 jetzt in dem Fall zu jetzt irgendwie auch verändert, was Gravel angeht? Rose war ja mit einer der Early Adapter, was gerade Gravel generell angeht, also ersten Räder und dann liegt es wahrscheinlich auch mit daran, dass ihr so eine Vorreiterposition mal hattet und das zieht sich ja wahrscheinlich so ein bisschen noch mit rein, Leute kaufen dann wieder noch ein neues Backward und so und so. Aber wie hat sich das so verändert, seitdem das Marketing generell? Also ich kann ja vor allem aus den letzten vier Komma Jahren sprechen. Im Juli 22 bin ich zu Rose gekommen. Ich höre aber dann so die Geschichten von meinen Kollegen. Wir müssen das ja auch oft erklären, wenn wir entweder halt Leute begrüßen und denen so ein bisschen die Firma erklären. War das, glaube ich, wirklich zwei 16 oder 18 oder so, wo das Backroad bei Rose, zum ersten Mal ein auch so genanntes Gravelrad war. Vorher hieß das immer irgendwie noch Allroad. Und dann hat man es Gravel genannt. Das erste Backroad, was es gab. Und ich glaube, man ist da, also ich weiß, man ist da in Bocholt auch sehr stolz, dass man eben so mit einer der Ersten auf dem Markt war. Und dann auch, das hat auch relevant gezogen. Ich meine, es war dann, wissen wir alle, 2020 irgendwie Covid. Haben sich ein Rad gekauft, weil Radfahren cool ist und man durfte es noch machen. Und die haben sich halt dann ganz auf Gravelrader gekauft, also ganz viele Backroads. Und deswegen ist das ein Riesenbestandteil bei Rose davon, dass man in einem schwierigen Markt immer noch schwarze Zahlen schreibt. Und als das Backroad FF gelauncht wurde, was dann auch eins der ersten Projekte war wo ich noch in der Entwicklung ein bisschen was mit beitragen konnte, seit ich dann da war hat man eben diesen, Renngravelmarkt betreten es gibt ja nochmal wirklich, dieser Gravelmarkt ist auch bei uns bei Rose in zwei Departments, unterteilt, nämlich Adventure die mehr so Richtung Bikepacking, entspanntes Graveln gehen mit Anschrauben von Taschen und so weiter. Und eben Race, Backroad FF, Rennen fahren oder halt schnell für sich selber durch den Wald heizen. Eher so der, Derjenige, der vom Rennradfahren, vom Radrennen fahren oder vom Mountainbike-Rennen fahren kommt und sich ein Gravelrad holt. Da unterteilt sich dann nochmal auch das Marketing, auch die Umsätze natürlich, aber das ist schon sau wichtig, das Fahrrad und der Markt. Also das ist schon ein großer Prozentsatz von dem, was funktionieren muss, dass die Firma funktioniert. Da stelle ich mir echt die Frage, wir sind ja in dieser sehr rennorientierten Bubble oder dieser performance orientierten Bubble unterwegs, ich würde sagen wir alle drei, und da stelle ich mir immer die Frage oder ich persönlich, wenn ich jetzt Bikepacken fahre oder selbst wenn ich eine entspannte Runde drehe, das mache ich auch auf dem Rad, mit dem ich Rennen fahre am Ende des Tages und ich kenne auch eigentlich nur Menschen, natürlich halt auch, weil das halt meine Bubble ist, die eigentlich dann auf Race Gravel Bikes den ganzen Tag unterwegs sind. Ich kann mir das gar nicht so vorstellen, dass es darüber hinaus noch so einen Riesenmarkt dann für diese Adventure-Komponente gibt. Aber es gibt ja jetzt mittlerweile super viele Hersteller, die das so aufteilen. Also da scheint es ja dann doch großen Bedarf zu geben, für diese Adventure-Komponente. Wir haben da auch wirklich einen komplett verengten Blick. Wir bewegen uns in derselben Blase, natürlich. Auch viele Hörer vom Besenwagen. Aber Ich habe gestern Abend erst ein höherer Feedback beantwortet, wo uns also im normalen Besenwagen so ein bisschen vorgeworfen wird, dass wir immer nur so, Hauptsache 30er Schnitt und nur Rennradschuhe beim Graveln und so weiter und es gibt auch andere Leute und so und ja, auf jeden Fall. Und es gibt sogar sau viele davon. Wesentlich mehr als diese Renn-Bubble tatsächlich. Also ich glaube, wir verkaufen mehr von den anderen Backroads. Und das Produkt, was am meisten verkauft wird, ist Backroad AL. Also, das hat wirklich dann, was heißt nichts, aber halt wenig mit diesem High-End-Ding zu tun, was wir halt so machen. Klar kannst du dir an deinem High-End-Rad auch Taschen dran bauen, aber es gibt halt sauviel Leute, die wirklich einfach nur Radfahren und gar nichts mit Rennen fahren zu tun haben und keinen Powermeter am Rad haben zum Beispiel. So, da finde ich, ist ja jetzt heutzutage der Switch, ne, wenn du... Ja. So aus der Perspektive, das hatte ich mir einmal so als Anekdote aufgeschrieben, fand ich halt diese Kooperation auch mega interessant hier mit Burak und Tour und Marcel Kittel. Fand ich mega cool und irgendwie eine total schöne Geschichte und dann halt irgendwie am anderen Ende des Spektrums halt dann natürlich irgendwie Athleten wie Paul, der Racing Circle und so das also halt wie gesagt, in meinen Augen sind das halt so zwei Welten, die so die eine existiert für mich leider gar nicht, auch wenn ich das irgendwie auch total fühlen würde, mal wirklich einfach so diesen ganzen Performance-Gedanken irgendwie total außen vor zu lassen. Wie schafft ihr das zu balancieren? Es sind, wie gesagt, auch zwei verschiedene Marketing-Teams. Also das mit Burak und Marcel Kittel war der Launch vom normalen Backroad-Adventure, nennen wir das. Das heißt aber einfach nur Backroad. Und da wurde halt in so einem Filmprojekt, kann sich jeder mal anschauen dargestellt, was man alles so machen kann und wie man sich so treffen kann auch so jemand wie Marcel Kittel, der was weiß ich wie viele Tour de France Etappen gewonnen hat, und halt jemand, der einfach nur aus Abenteuergründen mit seinem Rad von A nach B fährt, die sind da irgendwo im Balkan unterwegs gewesen und. Ja also Also es gibt dann eben auch meinen Kollegen Jonas Fischer, den kennt vielleicht auch der eine oder andere aus der Radbubble, der halt im Adventure-Team sitzt und sich Gedanken machen muss, wie er das Rad präsentiert. Und es ist wirklich bei uns liegt so ein bisschen auf der Hand. So wer ist sau schnell und hat dazu vielleicht noch ein bisschen Reichweite und unsere Werte stimmen überein, also finden uns gegenseitig cool. Und ist attraktiv. Bei Adventure ist es schwieriger, du kannst natürlich auf Reichweite allein setzen, aber, Aber gleichzeitig musst du halt an Leute rankommen, die, du hast ein viel breiteres Spektrum, glaube ich, an Leuten. Es ist nicht so einfach, du willst schnell sein. Und die struggeln da auch so ein bisschen. Und jetzt mittlerweile, und ich bin auch ganz froh, haben wir uns auch für nächstes Jahr, und ich hoffe, das klappt, für so ein paar AthletInnen zusammengetan, die auch so ein bisschen beides abdecken. Weil es gibt schon so ein paar Leute, die jetzt zum Beispiel auch. Ultra und aber noch normale Renndistanz fahren und in beidem so ein bisschen erfolgreich sind, da könnte man, ich hoffe, das können wir jetzt nächstes Jahr zum ersten Mal starten, dass wir ein Sponsoring-Projekt haben, was das Backroad und das Backroad-FF gut repräsentiert. Aber das ist immer Findungsphase. Ich glaube, das ist bei jeder Firma so. Du musst immer den Markt neu anschauen, welche Leute willst du ansprechen, mit welchen Leuten sprichst du die an. Es ist Woche für Woche, Monat für Monat neue Evaluation und dann ist immer einmal im Jahr Budget und dann muss das irgendwie geil aussehen und dein Plan dafür muss irgendwie stimmen und, jede dieser Radfirmen hat ein gewisses Volumen an Budget und dann sieht man, was die da draus machen. Für mich ist das auch mega spannend. Was machen die anderen? Was machen wir? Ich finde aber auch da Aber, was man ja oft sagt, was du gerade meinst, Basti, Leute wollen, dass man sich allgemeiner unterhält oder allgemeinere Sachen reinnimmt, damit quasi der, der vielleicht nicht nur auf Performance geht, sich Dinge anhören kann und konsumieren kann. Aber was man halt auch nicht vergessen darf, ist natürlich, schau bei anderen Radmarken, wir können andere deutsche Hersteller nehmen, die volumenmäßig wahrscheinlich sogar über Rose stehen. Lass uns mal Cube nehmen oder wen auch immer. Aber wenn die aus dem Spitzensport zum Beispiel rausverschwinden, dann bedeutet das auch was für die. Die brauchen schon irgendwo auch eine Performance-Wahrnehmung, damit du halt ein gewisses Klientel trotzdem ansprichst und einer Marke einen gewissen Anstrich gibst. Alle. Verkaufen mehr Räder, wo eher ein Gepäckträger rankommt, als ein 50er Deep-Section-Wheel. Aber du brauchst ja trotzdem Top-Tier. Weil das die meisten Leute sehen. Und das mussten wir ja vor vier Jahren bei Rose erstmal schaffen. Ich bin da ja hingekommen und das Einzige, was es gab, war Radnet Rose. Und sonst gar nichts. Also es gab im Gravel keine Athleten und es gab auf der Straße auch nur so ein Projekt, was kein dezidiertes Marketingprojekt war. Es war einfach so ein Sponsoring, weil es halt um die Ecke war und es gab Räder für ein KT-Team. Und aber ich sehe das natürlich genau wie du. Ich sehe natürlich Top Tier, die richtig schnellen Leute, die geben mir noch so ein Proof, dass das Produkt halt auch, Leistungs-Performance-Technisch was kann und wenn du halt Formel 1 kannst, dann kannst du das darunter auch. So ist halt die Wahrnehmung im Sport und deswegen kümmern wir uns auch drum. Ich glaube, bei Rose ist noch so ein bisschen mehr. Ja, keine Ahnung, wie soll ich sagen, der Charakter zählt noch ein bisschen mehr vielleicht als jetzt ganz reiner Performance, aber sagen wir so, die ganz reine Top-Tier-Performance, die können wir uns auch nicht leisten. Die können eh nur wenige leisten. Also muss man auch fairerweise sagen, da gibt es da draußen jetzt im Global-Bereich eigentlich zwei Marken. Die das Budget aufbringen. Ob das wirtschaftlich immer Sinn macht, ist die andere Frage. Aber ich glaube, Rose könnte auch tief in die Taschen greifen. Aber es ist halt ein anderes Filmkonstrukt, das darf man auch immer nicht vergessen, soll jetzt ja keine Rose-Werbung sein, aber es ist halt auch ein anderes Filmkonstrukt als die anderen, wer da im Vorstand ist, wen das gehört und so weiter. Ich glaube, das muss man halt auch mal noch mit einbeziehen. Vielleicht kommt es jetzt darauf, aber eine Frage war auch mit den Rockets zum Beispiel. Und ich bin da ja schon irgendwie so am Anfang ein bisschen ins Scouting gegangen, welches, auch wenn das niemals auf dem Zettel stand da, in welches Straßenteam können wir vielleicht irgendwann mal reingehen. Und in dem Moment, wo ich die Rockets präsentiert habe, wusste ich auch, das ist das einzige Team, was für Rose überhaupt interessant sein wird, weil die halt auch einfach diesen Charakter mitbringen. Und in so ein normales Straßenteam, mit dem man irgendwie so gar nichts zu tun hat, außer Leistung. Das hätte man nicht verkaufen können da. Das konnte man verkaufen, weil die lustig sind. Und da konnte man sich mit identifizieren in Bocholt und sprechen vielleicht nicht nur jetzt wie Wismar die absoluten High-End-Nerds an, sondern eben auch so ein paar normale Leute. Und dann war das möglich und ging dann auch. Da halt irgendwie auch so eine interessante Sache, die ich jetzt irgendwie auch gelernt habe über die letzten Monate, wo ich irgendwie jetzt auch selber Sponsorengespräche geführt habe, dass du immer mehr das Feedback bekommst von Sponsoren, die auch bei World2-Teams zum Beispiel überwiert sind, dass sie es irgendwie machen müssen, um vertreten zu sein, aber dass der Return, den sie bekommen, der so klein ist zum Teil und die Summe aber im Verhältnis, zum Gravel viel, viel höher. Um einfach nur, sei es nur zwischen Sponsoren, oder was auch immer zu sein, irgendwo, ja, oder was weiß ich, zur Verfügung zu stellen, ist diese Einstiegshülle viel zu hoch, aber du kaufst halt ein Sponsorenpaket und du kriegst genauso viel Zugang, aber auch nichts darüber hinaus. Und ich würde sagen, Herr Gravel unterscheidet sich da halt schon nochmal, dass du. Klar, wenn du ein mini-kleiner Sponsor bist, wirst du auch wenig bekommen, aber wenn du auf einem normalen Level im Golfersport reingehst bei irgendeinem Athleten oder einem Team in der Regel, hast du eigentlich, glaube ich, viel besseren Zugang auch zu den Leuten selber, was auch so Aktivierung angeht und Kommunikation im Allgemeinen. Ja, ich hatte da mal ein ganz interessantes Gespräch mit einer Verantwortlichen auf Sponsorenseite, die auch WorldTour Team gesponsert hat mit ihrer Marke und, sie hatte mir dann gesagt, ja, irgendwie die Tour de France, die bringt ja so und so viel 100 Millionen Views, also so und so viel 100 Millionen Menschen, schauen sich das an und dementsprechend ist der Wert ja so hoch dafür und dann, dachte ich mir aber auch so, weil ich arbeite halt selber im Marketing oder in der Agentur und dachte mir auch so, okay, gut, aber das heißt ja nicht, dass auch genau diese Menschen oder genau diese hunderte Millionen von Menschen dann auch genau deine Marke sehen und genau, dann auch die Werte da transportiert bekommen, die du, wo du die Intention hast, dass sie transportiert werden und dachte mir so ein bisschen, das ist aber, das muss man sich aber auch so ein bisschen zurechtbiegen dann an der Stelle, um sich diese quasi Return on Investment Rechnung dann auch so ein bisschen schön zu reden oder schön zu rechnen an der Stelle. Das ist halt für einen Marketer eigentlich der Albtraum, nicht zu wissen ob das, was man investiert, am Ende auch irgendwie dann bei, oder erfolgreich rumkommt, das ist auch irgendwie so ein bisschen der Trend irgendwie, dass sie das Influencing immer wieder in kleinere Nischen reingeht oder kleinere Influencer sich dann raus sucht weil der Kontakt da halt einfach größer ist, das ist ja im Grunde genommen nichts anderes, was Gravel dann auch in dieser ganzen Radsponsoring-Szene macht, das rückt irgendwie das Produkt und weder die Exposure näher an den Zuschauer ran und halt nicht so riesig groß und weit weg. Ich würde sagen, der geneigte Gravel-Fan fährt zum wesentlich höheren Prozentsatz auch selbst ein Gravel-Rad als der geneigte Straßenradsport-Fan. Der muss das nicht unbedingt. Aber da als Brücke vielleicht, was diese Exposure angeht, seid ihr als Sponsor überhaupt in Kontakt mit Veranstaltern, wo ihr jetzt sagt, ihr habt ein Interesse, dass bei gewissen Rennen da mehr Livestreaming oder Übertragung stattfindet, damit eure Marke sichtbarer wird? Nee, ich kriege das jetzt selber nur so gerüchteweise langsam mit, dass das bei den UCI-Rennen jetzt irgendwie vermehrt der Fall sein soll oder die Sponsoring-Pakete oder Streaming-Pakete quasi mitverkaufen. Ne, wir sind eher mit Veranstaltern in Kontakt so, wir haben, die WM da in Maastricht gesponsert zum Beispiel, dass einfach Hosebanner da sind und so weiter und man bei Voraktivierung irgendwie vorkommt, wir kontaktieren dann natürlich irgendwie so die Trucker Veranstalter und gucken, dass wir da irgendwann auf die Expo kommen, oder Santa Val oder sponsern die Deutsche Meisterschaft Irgendwie zwei, drei Jahre lang haben wir die gesponsert, solche Geschichten, aber das mit diesem Streaming, das ist auch noch spannend. Wobei ich da jetzt sagen muss, ich weiß nicht, was ihr schon über Sea Otter gesprochen habt, aber ich hab mir diesen Livestream natürlich angeguckt und hab dann auch zu meinen Jungs in die Gruppe geschrieben. Das Streaming hat für uns jetzt nicht so viel Sinn, weil ein Logo kannst du hier auf jeden Fall nicht erkennen. Die Quality war auf jeden Fall eher so, naja, Rose hast du nicht gelesen auf dem Rat von Paul auf jeden Fall. Und es ist einfach zu lesen. Genau, und da musst du dann wie vorher auch nämlich schon das Rennen gewinnen, das Fahrrad hochheben und ein paar Artikel in Medien bekommen. Das ist dann der Return. Das hat man jetzt mal so greifbar für alle. Percy Tracker letztes Jahr, es war halt geil. Das war halt wirklich, du hast es dann so richtig greifbar gehabt. Alle Blogs, alle Magazine haben das ein, zwei Wochen lang dann einfach ein Foto von dem Rad oder von Percy mit dem Rad gezeigt. Und das hast du dann auch, haben meine Kollegen gesagt, die mit Zahlen zu tun haben, in Verkäufen gemerkt. Könnt ihr das sonst so nachhalten übers Jahr hinweg oder über so gewisse Aktivitäten hinweg, was, weil nicht, also Paul geht ja nicht bei jedem Rennen hin und hält irgendwie ein Code in eine Insta-Story rein und sagt hier kauft das Rad und dann seht ihr am Ende des Tages, okay, ah, die kommen über Paul, zu der Marke und kaufen deswegen ein Rad, also dementsprechend ist es ja von euch aus auch so ein bisschen quasi ein so Vertrauensvorschuss sozusagen, das wird schon was bewirken, nach dem Motto, wie haltet ihr das nach? Oder. Gibt es da Punkte, wie ihr das überhaupt kontrollieren könntet? Absolut. Zero wird das nachgehalten. Es ist wirklich, ich habe keine Ahnung, man könnte mal irgendwie so eine Umfrage an Käufer anhängen, so wer Bock hat, kann mal eintragen, wo, warum Rose oder wo hat er das gesehen oder wie, aber ist nicht. Also es ist wirklich reines, ich meine, das ist jetzt auch kein. Kaffeesatz lesen, dass Sportsponsoring was bringt, also das ist irgendwie so, jeder weiß es und dann macht man es halt und je mehr Exposure du bekommst, desto besser läuft es irgendwie. Natürlich muss das Produkt gut sein, es muss auch schön aussehen und so weiter, das sind alles so Faktoren, aber ja, diese ganze Sache, also bei Rocket so, der Plan ist, Rose Hauptumsatz Deutschland, bisschen was noch Österreich, Schweiz, sonst aber komplett vernachlässigbar. Wir wollten internationalisieren, das stand auf dem Plan und dann haben wir halt die Rockets unter Vertrag genommen und das funktioniert auch. Also das ist jetzt ein Jahr oder das ist das erste Jahr davon. Das ist jetzt noch nicht super wild, aber ja, die Verkäufe und die Klickzahlen aus dem Ausland steigen. So da kannst du es, das kannst du so ein bisschen zumindest sagen. Ansonsten einfach so, wie gut verkauft sich Produkt ABC, aber warum? Athleten machen ja auch mehr, als es rein nur Räder verkauft. Die geben mir der Marke auch ein Image, ein Value und all solche Dinge und du kaufst ja auch mehr ein, als nur rein verkauft sein. Ich kann mir schon vorstellen, dass eine Influencerin generell mehr Räder verkaufen wird, als ich. Allein die Art und Weise, wie sie Dinge bewirbt und was sie macht, abgesehen davon, dass sie natürlich auch mehr Follower hat, sehr wahrscheinlich. dich. Aber ich transportiere ja was anderes. Oder idealerweise dann transportiere ich was anderes, was da Marke irgendwo gibt. Und das hast du damals zum Beispiel gesehen, als ich das Announcement gemacht habe mit Rose zusammen, die Reaktionen auch auf diesen Post waren. Die waren zum Teil sehr negativ. Viele überrascht. Aber es hat Leute was ausgelöst. Die haben damit nicht gerechnet, dass ich zu der Marke gehe, von der Marke, von der ich gekommen bin. Zum Beispiel für die Marke zuvor weiß ich, Die Verpflichtung von mir damals war natürlich auch einer der Ersten, der richtig Gravel gefahren ist in Europa. Das hatte für die einen Impact. Das hat die Marke auf einmal wieder für Leute auf den Bildschirm geholt, die zum Teil auch weg waren in Deutschland. Natürlich im Gravel-Segment vor allen Dingen. Also ich glaube, du holst ja Persönlichkeiten rein. Das ist glaube ich auch immer unterschiedliche Use Cases. Manche Leute würdest du einfach rein, also ich bin kein Marketing-Spet, aber all, was ich jetzt gelernt habe über die Jahre und sehe, holst du halt nur rein, damit die wirklich Räder umsetzen über Codes, über was weiß ich, Affiliate und andere Leute, die geben der Marke halt ein gewisses Image. Und bei dir ist das Wort halt Trust. Wenn ich dir ein Fahrrad gebe und du bist ernsthaft zufrieden damit, dann kann ich sagen, das Ding ist gut. So, das ist einfach so. Und das kannst du halt nicht bei jedem sagen, der nicht diese Erfahrung und diese, Kraft und alles mögliche mitbringt. Und das gab es vorher nicht. Also als ich zu Rose gekommen bin, gab es keine Person, die diesen Trust, diesen Grace Trust vermitteln konnte. Und jetzt innerhalb der vier Jahre ist das, glaube ich, schon gar nicht so schlecht, gelaufen, insgesamt so im Gravel. Man sieht euch auf jeden Fall an sehr, sehr vielen Ecken und Enden, gerade wenn man so in den Altersklassen. Wir haben auch ein paar Sachen gewonnen mit Fahrrädern, weißt du, darauf will ich hinaus. Ja, absolut. Und nee, also das Ergebnis ist dann, dass ich quasi andauernd von. In den Startboxen dieser UCI-Welt von sehr vielen Rosebikes umgeben bin, auf jeden Fall. Yes, ich glaube, dass tatsächlich an meiner Stelle wäre es auch schon so fast, was das angeht, hat mich auf jeden Fall oder fand ich super spannend, super interessant. Natürlich habe ich das Ganze auch so ein bisschen hier und da mitbekommen, mit begleitet, aber, finde ich eine super interessante Komponente des Sports, weil es natürlich auch irgendwie für uns jeder Männer und jeder Frauen den Sport irgendwie attraktiv macht, wenn es irgendwie so Content gibt, wenn es. Rund um die Rennen halt nicht einfach nur Rennberichterstattung von den wie du eben gesagt hast, irgendwie Sea-Otters dieser Welt gibt, die irgendwie so lala ist, sondern halt da drumherum halt noch ein bisschen was passiert. Und ich meine, dass das alles Marketing ist, klar, ist unbestritten, aber dass das halt auch irgendwie Entertainment ist, ist ja dann auch irgendwie ein Faktor, der den Sport dann irgendwie sehenswert macht und irgendwie cool macht, davon teilzusein. In der Thema entsteht daher, dass Leute Marketing machen wollen. Also es ist ja irgendwie einfach so ein Kreislauf und dann wiederum Leute es konsumieren. Aber am Ende setzen uns alle jetzt wieder unsere Hüte auf und sagen, es ist eh alles nur Marketing, gaga. Ganz ehrlich, wir drei in unserem Kosmos, wir lieben den Scheiß ja auch. Das ist so geil, dass ich jetzt mittlerweile dafür bezahlt werde, einfach mit Athleten auch in Kontakt zu sein die ganze Zeit und das halt zu beobachten und so weiter. Klar kann man sagen, ja, ist easy, einfach seinen Podcast-Kollegen reinzuholen ins Sponsoring. Aber ey, ohne Mist, es passieren so Sachen. Und ich bin einfach schon seit Monaten mit den Leuten in Kontakt gewesen auf Gefühl. Leute gewinnen Rennen oder sind auf einmal gut oder so und ich hatte das schon so im Gefühl seit vier Monaten und ich bin schon in Kontakt und das sind halt so die Sachen, die in den letzten paar Jahren, ganz gut gezogen haben ich glaube, ich habe ein ganz gutes Gefühl für Leute und wo die gut funktionieren könnten und, das ist jetzt so Teil meines Jobs und das feiere ich komplett also Leute, die schnell Rad fahren können, mit der Influencer-Seite habe ich nichts zu tun, Ich glaube, es ist auch besser für die mentale Hygiene, dass man mit dem Bereich nichts zu tun hat. Es gibt Leute, die sehen es so. Top. Ich habe auch keine weiteren Fragen. Also ich rede eh oft mit Basti. Bald wieder. Danke Jungs. Ich werde mir auch den Allgemeinteil dieser Folge anhören. Es sind ja ein paar Rennen gelaufen und. Ich freue mich auf Weltmeisterschaft und das kommende Jahr. Genau, wir gehen ja zusammen auf Australien Urlaub. Stimmt, ihr fliegt zeitnah, oder zumindest du, Paul, fliegst zeitnah, ne? Ja, ich fliege nächste Woche Dienstag und Basti fliegt die Woche darauf. Bist du qualifiziert, Simon? Ne, leider nein. Ich finde das so krass, dass du nicht qualifiziert bist. Ey, es war im Sauerland gar nicht so schlecht, wie ich dachte. Ich war irgendwie Sechzehnter und hätte Dreizehnter sein müssen. Aber dazwischen liegen dann erfahrungsgemäß auch gerne mal irgendwie so 10, 15 Minuten. Ja, schon. Also ich glaube, 10 Minuten waren es. Aber es waren auch 5 Stunden 20. Ist gar nicht so schwer. Nur 10 Minuten schnell erfahren. Nee, ich dachte wirklich, dass es wesentlich, dass es wesentlich weiter weg sein würde davon. Also ich habe es gar nicht probiert. Beziehungsweise hatte das nicht als realistisches Ziel. Wir machen eh noch unsere große WM-Vorschau hier, aber ich habe jetzt beim Wochenende gelernt, dass der nächste die Super-WM stattfindet, in der auch Gravel teil ist und die ist. Es heißt, Basti, das was ihr gerne mal nicht rechtzeitig macht Hotels buchen, müsste man glaube ich jetzt schon machen, weil das findet in der Region statt wo ist es? ich weiß noch, Frankreich, Ja, genau, also Léger, Lausanne, Ekle, die Ecke ist das. Und das findet in jedem Ort, also in jeder Ort hat so seine eigene WM-Suche. Und Gravel ist auf der anderen Bergseite von Léger. Und ja, ist geil, also ich freue mich drauf. Auch vor allen Dingen ist die dann Ende August bis Anfang September. Das heißt, frühes Saisonende nächstes Jahr. Sobald du irgendwelche genauen Orte oder Daten hast, sag. Ja, schickt durch. Ich gebe direkt an die Buchungsabteilung. Das EM ist nächstes Jahr im Juli, WM ist viel früher und die DM ist dann das letzte Meisterschaftsrein. Das ist nämlich eine Woche nach der WM, so wie es jetzt aussieht. Oder eineinhalb Wochen nach der WM. Voll geil. Irgendwo gab es das letzte Woche zu lesen, mit der Weltmeisterschaft, meine ich, weil das ist mir dann auch aufgefallen und in dem Moment dachte ich mir dann auch schon, okay, ich müsste eigentlich für nächstes Jahr Super-WM-Ausflug planen, und da halt wirklich einfach eine Woche verbringen und einfach irgendwie auch, alle möglichen Wettkämpfe reinziehen. Ich mache Touristen. Kunstradfahren und so. Volles Programm. Ey, da geht es halt dann auch einen Berg hoch wahrscheinlich, ne? Ja, die wird schon komplett. Das wird schon unsere Fahrerwahl beeinflussen jetzt noch auf den letzten zwei Racing Circle Plätzen. Racing Circle, ja. Ich würde 85 Kilo und 1,90 Meter empfehlen. Ja, haben wir einen und dann nehmen wir noch einen leichten. Nee, aber ja, da können wir auch nochmal drüber sprechen, weil ich finde es auch mega geil, das ist natürlich auch Thema im Mutterschiff-Besenwagen, aber ich finde es geil, dass Gravel auch jetzt schon so früh dann Teil dieser Super-WM ist. Finde ich cool. Absolut. Nice. Gibt eine Riesenplattform. Das letzte Mal war Glasgow, oder? Super-WM. Und da ist so bei Eckle rum die Ecke, ey, das ist traumhaft da. Das ist wirklich traumhaft. Gut, in dem Sinne, Leute, nicht auf Airbnb gehen, aber auf Booking. Wartet damit bitte noch, bis wir unsere Hotels gebucht haben. Und in dem Sinne, wir sehen uns Donnerstag. Simon, wir sehen uns morgen auch. Richtig, genau, zum Schrauben. Ah, es wird schon Gabel gekürzt. Es wird eine Gabel gekürzt, genau. Also, danke euch. Ciao. Schöne Woche. Ciao.