Diese Episode enthält explizite Details über einen wahren Kriminalfall. Weitere Infos in der Folgenbeschreibung. Er kann und wird keinen anderen Mann an ihrer Seite dulden. Nicht einmal auf einer Leinwand. Rebecca, die Frau mit den wunderschönen Augen, mit dieser lebhaften, fröhlichen Art, die ihn so verzaubert hat. Wenn sie in die Kamera lächelt, dann nur für ihn. Und wenn sie Liebe macht, dann nur mit ihm. Realität, Fiktion. Es macht keinen Unterschied, dass der Mann nur ein Schauspieler ist, dessen Hände in dem Film über Rebeccas Körper streichen. Dass die beiden nur eine Rolle spielen. Dass es ein Skript ist, eine Show. Das ist ihm egal. Er ist besessen vom Unerreichbaren und deshalb muss er beseitigen, was er nicht erreichen kann. Er kann nicht verzeihen, was sie mit dem Mann auf der Leinwand getan hat. Er kann nicht verstehen, dass diese Frau im Kino plötzlich nicht mehr die süße, unschuldige Rebecca ist, die sie war, als er sie zum ersten Mal gesehen hat. Es war leicht, viel zu leicht, ihre Adresse herauszufinden. Hollywood, der Ort, an dem Träume wahr werden. Und jetzt auch der seine. Er lächelt, sein Herz rast. Eine Mischung aus Aufregung und Vorfreude macht sich in ihm breit. Gleich wird er zum ersten Mal der Frau gegenüberstehen, die seit so langer Zeit seine Gedanken beherrscht und die er bisher nur aus Film und Fernsehen kennt. Er hat auch etwas für sie dabei Eine Überraschung, mit der sie nicht rechnet, Seine Hand wandert zu dem Revolver, den er gut versteckt bei sich trägt Es ist der einzige Weg, um ihrer beider Schicksale untrennbar miteinander zu verbinden, Sie muss verstehen, dass sie nur ihm gehört Er holt tief Luft und wird ganz ruhig Er kann nicht glauben, dass er tatsächlich hier ist Direkt vor ihrer Haustür, so nah an ihr dran Dann drückt er die Klingel. Und damit ganz herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge der Schwarzen Akte mit Anne Luckmann und mit Patrick Strohbosch. Hallo! Und wir nehmen euch heute wieder mit in die USA, in den wohl bekanntesten Stadtteil von Los Angeles, nämlich nach Hollywood. Der Ort, der längst zu einem Synonym für die US-amerikanische Filmindustrie geworden ist. Große Filmstudios wie Warner Brothers und Paramount Pictures haben hier ihre Wurzeln. Werbung Ende Unser Fall führt uns heute zurück in das Jahr 1989 und damit in eine Zeit, in der Hollywood einen außergewöhnlich umsatzstarken Kinosommer erlebt. Filme wie Batman oder Fortsetzungen von Indiana Jones, Star Trek und Ghostbusters locken unzählige Menschen in die Kinoseele. Aber es muss nicht immer Kino sein. Wer will, der schaut seine Lieblingsfilme einfach von zu Hause aus an. Einen flimmernden Röhrenfernseher gibt es mittlerweile in fast jedem Wohnzimmer. Und wer einen bestimmten Film sehen will, der leiht sich den Titel einfach als Video in einer Videothek aus. Aber auch das Fernsehen erfreut sich natürlich großer Beliebtheit. Viele Serien und Sitcoms erreichen ein Millionenpublikum. Im September 1989 startet zum Beispiel die Rettungsschwimmer-Serie Baywatch in den USA. Im Dezember folgt die erste Episode der Serie Die Simpsons. Das Internet spielt 1989 im Alltag der meisten Menschen und auch in der Unterhaltungswelt noch praktisch keine Rolle. Die Idee für das World Wide Web gibt es zwar bereits, doch für die breite Masse ist das noch nicht zugänglich. Fans können das Leben ihrer Stars also nicht wie heute einfach auf Social Media verfolgen und ihren Support mit Likes oder Kommentaren zeigen. Wer wissen will, was bei den Promis in den USA so los ist, greift stattdessen zu Zeitschriften wie dem TV Guide, Seventeen oder People. Diese Magazine haben aber nicht nur für Fans seine Bedeutung. Denn wer es auf das Cover so einer Zeitschrift schafft, der ist ganz oben in Hollywood angekommen. Rebecca hat sich ihren ganz persönlichen Traum von Hollywood schon erfüllt. Sie ist 21 Jahre alt und steht am Beginn einer ganz großen Karriere. Sie ist eine wahre Frohnatur, die an das Gute im Menschen glaubt. Sie trägt ihr Haar in einer dunkelbraunen Dauerwelle frisiert, hat klare, wache Augen und das Talent, als Schauspielerin in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen zu können. Rebecca lebt im Fairfax District, nur wenige Kilometer von Hollywood entfernt. In einem gemütlich aussehenden Apartmenthaus mit Fachwerkscharme, helle Fassade und dunkle Holzbalken. Damit ist sie nicht die einzige Schauspielerin in der Gegend, die Ende der 80er Jahre versucht, in der Filmindustrie Fuß zu fassen. Auch ein noch weitgehend unbekannter Brad Pitt lebt zu der Zeit in Los Angeles und hält sich erstmal mit kleineren Rollen über Wasser. Rebecca ist glücklich. Viele Menschen bereichern ihr Leben, Freundinnen und Freunde, ihr Partner, gute Kontakte aus der Filmbranche, aber auch ihre Familie, der sie sich sehr nah fühlt. Außerdem steht sie kurz davor, die wohl größte Rolle ihrer Karriere zu ergattern, nämlich eine Hauptrolle im dritten Teil von Der Pate. Rebecca gilt als eine der Favoritinnen für die heiß begehrte Rolle der fiktionalen Figur Mary Corleone. Mary ist die Tochter von Michael Corleone, dem Oberhaupt einer mächtigen Mafia-Familie und einer der zentralen Figuren im dritten Teil. An dem Tag, an dem wir mit der Erzählung des heutigen Fights im Intro begonnen haben, wartet Rebecca gerade darauf, dass ein Kurier ihr das Skript von Der Pate 3 bringt. Es ist der 18. Juli 1989. Sie hat später noch ein Treffen mit dem Regisseur Francis Ford Coppola, der auch damals schon zu den großen Namen Hollywoods gehört. Und natürlich will sich Rebecca noch entsprechend auf dieses Treffen vorbereiten. Es ist ein Dienstagvormittag. Seitdem sie weiß, dass sie für Der Pate 3 vorsprechen darf, fiebert sie schon auf diesen Tag hin. Am Abend zuvor hat sie noch eine Geburtstagsfeier für ihren Opa ausgerichtet. Und erst vorhin hat sie sich am Telefon mit einer Freundin für den Abend verabredet. Voller Ungeduld wartet Rebecca nun auf das Skript, auf das wohl ganz Hollywood neugierig ist. Und dann, endlich, klingelt es. Rebecca wohnt im oberen Stockwerk. Da die Gegensprechanlage defekt ist, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihr Apartment zu verlassen und direkt nach unten zur Haupthaustür zu gehen, einer gläsernen Sicherheitstür. Doch der Mann vor ihrem Haus ist gar nicht der Kurier. Bevor wir allerdings auflösen, wer dort stattdessen steht, tauchen wir in Rebeccas Vergangenheit ein, damit ihr die Tragweite von dem, was gleich geschehen wird, noch besser versteht. Wir haben es ja vorhin schon kurz angesprochen. Rebecca ist jemand, der an das Gute im Menschen glaubt. Sie ist eine optimistische, geerdete und vertrauensvolle junge Frau, die ihren Celebrity-Status gar nicht so ernst zu nehmen scheint. Den Eindruck haben zumindest viele Menschen aus ihrem Umfeld. Rebecca ist Schauspielerin, weil sie den Job liebt, nicht, weil sie berühmt werden will. Sie stammt aus einer wohlhabenden, liebevollen Familie. Sie wächst in einem sehr behüteten Umfeld in Portland auf. Ihr Vater ist Kinderpsychologe, ihre Mutter Autorin. Rebecca ist Einzelkind und hat mit ihren Eltern eine sehr innige Beziehung. Sie hat schon früh verstanden, dass es sich lohnt, die eigenen Träume zu verfolgen. Das Leben scheint ihr irgendwie leicht zu fallen. An der Highschool nimmt sie an einem begabten Förderprogramm teil und träumt schon als Teenagerin davon, Schauspielerin zu werden. Als sie 14 Jahre alt ist, wird sie von einer Modelagentur entdeckt. Ihr Friseur, so heißt es in einem Artikel der Los Angeles Times, sei von ihrer Ausstrahlung so angetan gewesen, dass er einen Kontakt zu einer Agentur hergestellt habe. Und so erscheint Rebecca noch in ihren Teenagerjahren in Kaufhauskatalogen und präsentiert Kleidung für den Schulanfang. Dabei hatte sie eigentlich auch mal mit dem Gedanken gespielt, Rabbinerin zu werden. Rebecca ist nämlich jüdisch und Religion ist in ihrer Familie sehr wichtig. Doch je mehr sich für Rebecca die Welt öffnet, desto deutlicher merkt sie, dass sie ihre Zukunft doch nicht in einer religiösen Laufbahn sieht. Mit 16 nimmt sie all ihren Mut zusammen und zieht nach New York City, um dort groß rauszukommen. Also einmal ans andere Ende der USA. Eine Entscheidung, die für ihre Eltern nicht gerade leicht ist, die sie letztendlich aber akzeptieren. Rebecca glaubt, dass es Momente im Leben gibt, in denen man sich zwischen Abenteuer und Reue entscheiden muss Und der Umzug nach New York, der ist so ein Moment. Zunächst scheint auch alles gut zu laufen. Sie ergattert zwar ein paar Modeljobs, doch der große Erfolg bleibt aus. Was auch daran liegt, dass sie mit ihren knapp 1,70 Meter als zu klein gilt für das strenge Idealbild in der Fashionwelt der 80er Jahre. Das sieht eher Frauen mit einer Größe von mindestens 1,78 vor. Um ihren Lebenslauf aufzupolieren, geht Rebecca 1985 für ein paar Monate nach Japan, um sich dort weiter als Model zu versuchen. Doch sie fühlt sich dort nicht wohl und kehrt in die USA zurück. Sie beschließt, sich nun stärker auf die Schauspielerei zu konzentrieren. Sie ergattert eine kleine Rolle in der Seifenoper One Life to Live, dreht ein paar Werbespots und holt parallel dazu ihren Highschool-Abschluss nach. Rebecca hat immer wieder kleinere Auftritte. Unter anderem bekommt sie eine kleine Rolle für Woody Allens Filmkomödie Radio Days. Doch viel Geld verdient sie damit nicht. Die Mieten in New York sind schon damals teuer und zeitweise kann Rebecca sich nicht einmal mehr ihren Telefonanschluss leisten. Also sucht sie parallel in Cafés und Bistros nach einem Job als Kellnerin. 1986, im Alter von 18 Jahren, gelingt ihr dann der langersehnte Durchbruch. Rebecca wird für eine Hauptrolle in der Serie My Sister Sam ausgewählt, in der sie die 16-jährige Patty spielt. Die träumt davon, ein Rockstar zu werden und zieht dafür zu ihrer älteren Schwester Sam, einer freiberuflichen Fotografin aus San Francisco. Für die Dreharbeiten zieht Rebecca nach Los Angeles und kommt dort für einige Zeit bei ihrer Kollegin unter, die in der Serie ihre Schwester spielt. Es ist eine wirklich großartige Zeit für Rebecca. Es scheint für sie keine große Sache zu sein, dass sie jetzt berühmt ist und dass es plötzlich ihr Gesicht ist, das auf den Covern verschiedenster Zeitschriften zu sehen ist. Rebecca nimmt sich nach wie vor nicht als Prominente wahr. Dementsprechend ist sie sich auch den Gefahren nicht bewusst, den Promis in ihrem Alltag ausgesetzt sind. Dass jemand sie stalken könnte beispielsweise, daran denkt sie gar nicht. Als Rebecca in ihre eigene Wohnung zieht, rät ihre Schauspielkollegin ihr, immer so anonym wie möglich zu bleiben. Sie solle niemals ihren echten Namen an ihrem Briefkasten oder einem anderen sichtbaren Ort anbringen. Rebecca nimmt sich den Hinweis zu Herzen, lebt ihr Leben ansonsten aber weiter wie gewohnt. Sie dreht noch eine zweite Staffel von My Sister Sam, Doch da die Serie auf einen weniger populären Sendeplatz verschoben wird, bleibt der erhoffte Erfolg aus. Das Format wird daher 1988 abgesetzt. Dafür dreht Rebecca danach noch weitere Filme. Sie spielt unter anderem als Nebenfigur in Scenes from the Class Struggle in Beverly Hills mit. Eine schwarze Komödie, in der es um eine wohlhabende Familie in Beverly Hills geht. Rebecca hat in diesem Film eine ihrer ersten intimen Szenen. Dieser Film erscheint im Juni 1989, also nur wenige Wochen, bevor Rebecca das Vorsprechen für Der Pate 3 hat. Bevor es am Vormittag des 18. Juli 1989 an ihrer Tür klingelt und sich alles für immer verändert. Jetzt sind wir wieder an dem Punkt von vorn angekommen und lösen auf, wer denn da vor ihrer Tür steht. Rebecca öffnet nun also die Tür, noch in einen schwarzen Bademantel angekleidet, den sie sich nach dem Duschen angezogen hat. Sie stellt fest, dass es gar nicht der Kurier mit dem ersehnten Drehbuch ist, den sie eigentlich erwartet hat. Der fremde Mann, der ihr da gegenübersteht, stellt sich ihr als großer Fan vor. Er wirkt dabei sehr aufgeregt. Er sagt, er habe Rebecca schon zahlreich Fanpost geschickt und tatsächlich auch einmal eine Antwort von ihr erhalten. Der Mann zeigt Rebecca den Brief, den sie ihm als Antwort auf seine Post geschickt hat. Rebecca ist etwas erstaunt über diesen Besuch, vor allem an ihrer privaten Adresse. Sie begegnet dem Mann dennoch mit Freundlichkeit. Allerdings hat sie weder Lust noch Zeit, sich länger mit ihm zu unterhalten. Sie schenkt ihm ein Lächeln und erklärt, dass sie sich für einen wichtigen Termin fertig machen müsse. Sie schüttelt ihm zum Abschied die Hand und sagt, er solle auf sich aufpassen. Dann schließt sie die Tür. Sie hat keine Ahnung, dass der Mann sie schon seit Jahren stalkt, dass er besessen von ihr ist und dass er gar nicht glücklich ist, einfach so von ihr abgewimmelt zu werden. Aus seiner Sicht hätte das Gespräch mit seinem großen Idol ganz anders laufen sollen. In einem Diner in der Nähe lässt der Mann die Begegnung Revue passieren und trifft eine Entscheidung. Er kehrt wieder zu ihrer Tür zurück. Rebecca öffnet erneut auf sein Klingeln. Dieses Mal ist sie allerdings weniger höflich und macht dem ungebetenen Besucher klar, dass er ihre Zeit verschwendet. Und der Mann? Der sagt, er habe vergessen, ihr etwas zu geben. Dann zieht er den Revolver hervor, den er hinter seinem Rücken versteckt hat, und schießt Rebecca mitten in die Brust. Und das, während er direkt vor ihr steht. Rebecca fällt mit einem geltenden Schrei zu Boden. Vollkommen überrascht und dem Unbekannten ausgeliefert. Die Patrone zerspringt in ihrer Brust in unzählige Kleinteile und entfacht in ihrem Körper einen kurzen, heftigen, aber leider aussichtslosen Todeskampf. Rebecca kann nur noch zwei Worte sagen, bevor sie das Bewusstsein verliert. Warum? Warum? Und während aus verschiedenen Richtungen Nachbarn herbeigeeilt kommen, macht sich der Schütze auf den Weg zurück nach Hause. Niemand hält ihn auf. Als der erste Nachbar Rebecca erreicht, liegt diese bereits reglos auf dem Boden. Ihre Augen sind offen, doch sie starren ins Leere. Drei Minuten, nachdem der Krankenwagen am Tatort ankommt, stirbt die 21-jährige Rebecca. Bei der Ankunft im Krankenhaus kann nur noch ihr Tod festgestellt werden. Die rechtsmedizinische Untersuchung wird später bestätigen, dass Rebecca durch eine in den Brustkorb eindringende Schussverletzung gestorben ist. Mord in Hollywood. Und der Täter ist auf der Flucht. Die Polizei von Los Angeles macht sich sofort an die Arbeit. Es gibt unter den Nachbarn genug Zeugen, die beschreiben können, wie der Schütze aussieht. Der Tatverdächtige ist vermutlich zwischen 20 und 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß, tendenziell eher etwas kleiner. Er hat kurzes, krauses und dunkles Haar, trägt ein gelbes Hemd, eine blaue Jeanshose und Flipflops. Was vermutlich auch der Grund sein könnte, warum er nicht weggerannt, sondern einfach weggegangen ist. Die Zeugen bestätigen, dass es keinen Streit zwischen den beiden gegeben hat. Der Mann ist einfach zur Tür gekommen, hat seine Waffe gezogen und die Schauspielerin erschossen. Laut Aussagen ihrer Freunde hatte Rebecca nie Probleme mit einem Stalker und hat sich auch sonst nicht von irgendwelchen Fremden belästigt gefühlt. Sie hatte keine Feinde, im Gegenteil. Wer sie kannte, der hat sie sofort ins Herz geschlossen. Die Polizei beginnt rund um den Tatort nach dem Schützen zu suchen. Sie durchkämmen die Straßen, halten aber auch aus der Luft nach dem Mann Ausschau. Doch Rebeccas Mörder ist verschwunden. Fast wirkt es, als habe er sich in Luft aufgelöst. So sehr man auch sucht, man findet keinen Tatverdächtigen. Die Polizei spricht auch mit Rebeccas Freund, einem Filmstudenten. Er war noch am Abend vor der Tat bei ihr, doch er kommt nicht als Tatverdächtiger infrage. Der Gedanke, was gewesen wäre, wenn er die Nacht bei ihr geblieben wäre, wird ihm noch viele Jahre zu schaffen machen. Das wird deutlich, wenn man hört, wie er in der 2020-Doku von ABC News über das Geschehene spricht. Natürlich ist auch die Presse direkt vor Ort. Jedes Magazin will aus erster Hand von der schrecklichen Gewalttat berichten. Sie klingeln bei den Nachbarn und durchsuchen sogar Rebeccas Müll, in der Hoffnung, dass sich darin irgendetwas mit Nachrichtenwert befindet. Vor Rebeccas Haustür sammeln sich mit jeder Stunde, die vergeht, mehr Blumen und Kerzen. Die Menschen kommen, um der jungen Frau zu gedenken, die gerade erst begonnen hat, das Leben für sich zu erobern. Der erste Tag der Ermittlungen vergeht ohne größere Fortschritte. Doch der nächste Morgen hält eine Überraschung bereit. Um 9 Uhr morgens geht bei der Polizei eine Meldung ein. In Tucson laufe ein desorientiert wirkender Mann im Straßenverkehr herum und behauptet laut schreiend, er habe Rebecca getötet. Tucson ist die zweitgrößte Stadt Arizonas und liegt ungefähr siebeneinhalb Stunden Autofahrt von Hollywood entfernt. Einsatzkräfte vor Ort nehmen den Mann fest. Er wirkt, als habe er die ganze Nacht nicht geschlafen. In seiner Tasche finden sie ein Foto von Rebecca. Vermutlich hat der Mann versucht, sich das Leben zu nehmen. Er ist immer wieder auf entgegenkommende Autos zugelaufen, die ihm gerade noch so ausweichen konnten. Der Name dieses Mannes lautet Robert. Und tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass die Polizei von Los Angeles seinen Namen hört. Denn nur ein paar Stunden zuvor hatte Roberts Schwester sich per Telefon bei ihnen gemeldet. Sie hat erzählt, dass Robert sie am Dienstagmorgen angerufen habe, also kurz bevor Rebecca ermordet wurde. Er habe gesagt, dass er sich in der Nähe von Rebeccas Wohnung befände, aber ihr gegenüber keine konkreten Mordabsichten geäußert. Aber dennoch, sie habe da ein sehr ungutes Gefühl bei der Sache. Als der Mord an Rebecca geschieht, ist Robert 19 Jahre alt. Er lebt bei seinen Eltern in Tucson, hat die Highschool abgebrochen und ist zurzeit arbeitslos. Eine Zeit lang hat er ein bisschen Geld als Reinigungskraft in einigen Fastfood-Restaurants verdient, konnte aber keine der Stellen lange halten. Robert hatte eine schwierige Kindheit. Da sein Vater als Offizier bei der Air Force arbeitet, muss die Familie häufig umziehen. Wirklich ankommen können Robert und seine sechs älteren Geschwister erst, als die Familie sich in Tucson niederlässt. Da ist er schon 13 Jahre alt. Doch das ist gar nicht das eigentliche Problem. Schon von klein an ist Robert den Schikanen eines älteren Bruders ausgesetzt, wird aber auch von den Eltern vernachlässigt. Sein Vater gilt als alkoholkrank. Seine Mutter kämpft mit psychischen Problemen. Über diese schwierige Kindheit berichtet später unter anderem die Los Angeles Times. Robert erhofft sich Hilfe durch die Schule. Er schreibt mehrere Briefe an seine Lehrer, in denen es um Suizid geht, aber auch um die Ermordung anderer Menschen. Es sind Hilferufe eines verzweifelten Kindes, das nicht mehr weiter weiß. Die Lehrer empfehlen Roberts Eltern dringend, psychiatrische Hilfe für ihren Sohn in Anspruch zu nehmen. Es kommt zu ein paar Gesprächen, doch weitere Maßnahmen werden weder von Seiten der Schule noch von Seiten der Eltern ergriffen. Wahrscheinlich kümmern sie sich nicht weiter darum. Einer seiner Lehrer bezeichnet Robert als Zeitbombe, die nur darauf wartet, zu explodieren. Sie raten den Eltern, dass sie ihrem Sohn psychische Hilfe besorgen. Aber das wird nicht konsequent weiterverfolgt. In einem seiner Briefe steht zum Beispiel, und ich zitiere da aus einem Artikel der Los Angeles Times, die Leute an der Schule haben gute Arbeit geleistet und mich davon abgehalten, mich umzubringen. Sie haben einen Fehler gemacht, denn sie haben den Teufel gerettet. Jetzt muss der Teufel töten. Ich werde der nächste Hitler sein. Schon in jungen Teenagerjahren verfolgt Robert das Leben berühmter Personen, vermutlich in einem Versuch, der Grausamkeit der eigenen Realität zu entfliehen. Kurz nach seinem Umzug nach Tucson, im Alter von 13 oder 14 Jahren, stiehlt er seiner Mutter Geld, um sich ein Busticket nach Maine zu kaufen. Das ist wohlgemerkt 40 Stunden von Tucson entfernt. Dort hofft er, Samantha Smith zu treffen. Eine junge Friedensaktivistin und Schauspielerin, die während des Kalten Kriegs durch ihr Engagement für Frieden und Gegenkrieg bekannt wurde. Als Robert sie aufsucht, ist Samantha gerade so um die elf bis zwölf Jahre alt, also etwa zwei Jahre jünger als er. Es gelingt Robert aber nicht, die junge Aktivistin zu treffen. Und er kehrt enttäuscht nach Hause zurück. Nur kurze Zeit später stirbt Samantha im Alter von 13 Jahren bei einem Flugzeugabsturz im August 1985. Ungefähr zu dieser Zeit wird der inzwischen 15-jährige Robert wegen der schwierigen Situation zu Hause und seiner massiven psychischen Probleme zeitweise in einer Pflegefamilie untergebracht. Kurz darauf wird er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Und jetzt geht es nur noch bergab. Zwar hatte Robert trotz allem immer gute Noten in der Schule, doch er bricht die Highschool in der 9. Klasse ab. Er nimmt eine Stelle als Reinigungskraft in einem Fastfood-Restaurant an, hat kaum soziale Kontakte und streift viel durch die Gegend. Dabei fällt er immer wieder auf, weil er sich teilweise komplett daneben benimmt. Er läuft über private Grundstücke, macht immer wieder obszöne Gesten gegenüber anderen Menschen und verhält sich ganz allgemein sehr störend. In den 18 Monaten vor Rebeccas Ermordung wird er dreimal festgenommen, unter anderem wegen häuslicher Gewalt und Störung der öffentlichen Ordnung. Er wird angeklagt und zur Teilnahme an einem Beratungsprogramm verurteilt, für das er sich jedoch nicht anmeldet. Im Oktober 1986 sieht Robert dann zum ersten Mal Rebecca in einem Werbespot für My Sister Sam, Rebeccas bis dahin größte Rolle. Robert verfolgt ab jetzt ganz genau, was Rebecca so macht. Es gibt keinen Film mit ihr, den er nicht anschaut. Kein TV-Auftritt, den er verpasst. Später wird er Folgendes über sie sagen. Sie trat genau im richtigen Moment in mein Leben. Sie war brillant, hübsch und außergewöhnlich. Ihre Unschuld beeindruckte mich. Für mich wurde sie zu einer Göttin, zu einem Idol. Von da an wurde ich zum Atheisten. Ich verehrte nur noch sie. Er beginnt, ihr zu schreiben. Seine Fanpost schickt er an ihre Agenturen in New York und Los Angeles. Die kontrollieren den Inhalt der Briefe erst, bevor die Post an Rebecca weitergeleitet wird. Das ist ein ganz übliches Vorgehen in Hollywood. Roberts Briefe sind nett und respektvoll. Er drückt seine Verehrung für sie aus, zitiert Songtexte von John Lennon, zeichnet Porträts von ihr und legt auch selbstgedichtete Lieder dazu. Er schreibt, dass er ein sensibler Typ sei und erklärt an einer Stelle sogar, dass er harmlos ist, dass Rebecca ihn verletzen könnte. Robert schreibt Rebecca so viel, dass sie sogar ihren Eltern von ihm erzählt. Doch keiner wittert eine Gefahr. Robert wirkt in den Briefen eher verliebt als gewalttätig. Er schreibt weder besonders sexuell noch romantisch und seine Sprache klingt auch nicht ungebildet. Robert ist ja immer ein guter Schüler gewesen, auch wenn er letztendlich keinen Highschool-Abschluss gemacht hat. Alles in allem wirkt er in den Briefen wie ein etwas seltsamer Junge, der einsam ist und Aufmerksamkeit sucht. Das ist nicht unsere Einschätzung, sondern das sagt Rebeccas Vater so in der Los Angeles Times. Je mehr Robert schreibt, desto mehr hat er das Gefühl, dass zwischen ihm und Rebecca eine persönliche Verbindung entsteht. Im Sommer 1987, zwei Jahre vor ihrer Ermordung, antwortet ihm Rebecca dann auch tatsächlich. Sie schreibt in ihrer Nachricht, Deiner war einer der nettesten Briefe, die ich je bekommen habe. Für Robert ist diese Antwort ein Zeichen, dass Rebecca seine Gefühle erwidert. Er fährt mit dem Bus nach Burbank, um sie in den Warner Bros. Studios zu besuchen. Burbank liegt ca. eine halbe Autostunde von Los Angeles entfernt. Robert hat einen Blumenstrauß und einen riesigen, etwa anderthalb Meter großen Teddybären als Geschenk dabei. Doch die Security-Leute verweigern ihm den Zutritt zu den Studios. Robert beharrt darauf, Rebecca zu sehen. So sehr, dass die Security sie sogar anruft, um zu fragen, ob sie jemanden erwartet. Rebecca verneint das jedoch und Robert wird nach Hause geschickt. In den Augen des Sicherheitsdienstes von Warner Brothers ist er einfach nur ein weiterer Liebeskranker, aber harmloser Fan, der unbedingt sein großes Idol sehen wollte. Solche Fälle gibt es jede Woche ein paar. Und Robert hat sich auch nicht irgendwie auffällig verhalten. Er hat nicht versucht, unbefugt das Gelände zu betreten, hat nicht gedroht oder ist sonst irgendwie ausgerastet. Doch Robert steckt die Ablehnung nicht so einfach weg, wie es von außen den Anschein hat. Einen Monat später kehrt er zu dem Filmstudio zurück. Dieses Mal allerdings mit einem Messer in der Tasche. Zu seinem großen Ärger wird ihm wieder der Zutritt verweigert. Wieso genau, ist nicht belegt. Robert muss unverrichteter Dinge wieder nach Hause zurückkehren. Kurz darauf schreibt er in sein Tagebuch »Ich verliere nicht. Punkt.«. Im April 1988, anderthalb Jahre nach Beginn von Roberts Obsession, wird die Produktion von My Sister Sam eingestellt. Rebecca sucht sich daraufhin neue Engagements. Es wird kurzweilig etwas ruhiger um sie. Doch Robert weiß seine Zeit auch anders zu füllen. Im selben Jahr fährt er mit dem Bus nach New York, um dort die Schauspielerin und Sängerin Debbie Gibson ausfindig zu machen. Doch wieder scheitert er. Stattdessen besucht er den Ort, an dem acht Jahre zuvor John Lennon von einem besessenen Fan erschossen wurde. Der Fan hat es sich nach der Tat mit einem Buch gemütlich gemacht, bis die Polizei eingetroffen ist. Es ist auch bekannt, welches Buch er gelesen hat. Der Fänger im Roggen. Werbung. Werbung Ende. Der Roman erzählt die Geschichte des 16-jährigen Holden Caulfields, der nach seinem Schulverweis einige Tage allein durch New York streift und sich zunehmend von seiner Umwelt entfremdet fühlt. Im Zentrum stehen seine Angst vor dem Erwachsenwerden, seine Ablehnung einer Welt, die er als unehrlich empfindet und sein Wunsch, die Unschuld von Kindern zu bewahren. Und irgendwas scheint es mit dieser Geschichte an sich zu haben, Denn das Buch ist bisher nicht nur bei der Ermordung von John Lennon aufgetaucht. Auch der Attentäter, der wenige Monate nach John Lennons Tod einen Mordanschlag auf Ronald Reagan verübt hat, hatte auch dieses Buch bei sich. Und im heutigen Fall wird es ebenfalls noch eine Rolle spielen. Und zwar schon sehr bald. Denn es nährt sich der Tag, an dem sich das Gedankenschloss, das Robert sich gebaut hat, krachend zusammenfällt. Im Juni 1989 erscheint nämlich die schwarze Komödie Scenes from the Class Struggle in Beverly Hills, etwas mehr als ein Jahr nach dem Serienaus von My Sister Sam. In dieser Komödie erscheint Rebecca nicht mehr als das liebe, quirlige, unschuldige Mädchen auf der Leinwand, das Robert noch aus My Sister Sam kennt, sondern als junge Frau, die weiß, was sie will, im Leben und im Bett. Robert kann nicht fassen, was im Film geschieht. Rebecca mit einem anderen Mann im Bett zu sehen, versetzt ihn in eine unfassbare Wut. Dass Rebecca nur eine Rolle spielt und nicht wirklich Geschlechtsverkehr mit dem Mann hat, tut in dem Moment nicht zur Sache. In Roberts Vorstellung gehört Rebecca nur ihm. Er will sie nicht teilen. Mit niemandem. Und er kann nicht begreifen, was aus dem unschuldigen und lebensfrohen Mädchen geworden ist, das er, in Anführungszeichen, kennengelernt hat. Robert ist geschockt, fühlt sich vor den Kopf gestoßen und ist sehr wütend. Er schmiedet daher einen Plan. Er wird Rebeccas und sein Schicksal untrennbar miteinander verbinden. Dafür muss er nur ihre Adresse herausfinden. Was sich letztendlich leichter herausstellt, als es sein sollte. Robert ist nämlich inspiriert von einem Mann namens Arthur, der 1982 die Schauspielerin Theresa mit einem Messer vor ihrem Haus angegriffen hat, als sie gerade in ihr Auto steigen wollte. Sein Plan, die Schauspielerin zu töten, ist allerdings misslungen, weil ihr jemand zur Hilfe gekommen ist. Theresa hat die Tat schwer verletzt überlebt. Arthur hatte die Schauspielerin ebenfalls vorher gestalkt und einen Privatdetektiv angeheuert, der die Telefonnummer von Theresas Mutter herausfinden konnte. Arthur hat daraufhin die Mutter angerufen, sich als jemand aus der Filmbranche ausgegeben und behauptet, er brauche unbedingt Theresas Privatadresse, um sie für ein Schauspielengagement in Europa zu kontaktieren. Die Mutter hat ihm geglaubt und ihm die Adresse gegeben. In dem Glauben, ihrer Tochter zu helfen. Theresa hat nach dem Mordanschlag immer wieder betont, dass ihre Mutter keine Schuld treffe. Private Daten, auch von der Familie, müssen einfach noch viel besser geschützt werden. Inspiriert von Arthurs Vorgehen engagiert Robert nun auch einen Privatdetektiv, um an die Adresse von Rebecca zu kommen. Der Auftrag kostet ihn um die 250 Dollar. Robert behauptet, er wolle Kontakt zu einer alten Freundin aufnehmen. Er macht bei der Agentur einen seriösen Eindruck, weshalb die seinen Auftritt dort nicht in Frage stellen. Auch wenn die sogenannte alte Freundin eine berühmte Schauspielerin ist. Tatsächlich kann die Agentur ihm die Adresse beschaffen. Und zwar über die Kraftfahrzeugbehörde. Denn Rebeccas Führerschein ist dort mit ihrer privaten Adresse registriert. Ende der 80er Jahre sind Privatadressen beim kalifornischen Department of Motor Vehicles noch nicht grundsätzlich geschützt. Wer bestimmte Angaben zu einer Person hat und einen legitimen Grund nennt, kann ihre Adresse für eine Gebühr von nur wenigen Dollar bei der Behörde erfragen. Und das vollkommen legal. Robert macht sich anschließend auf den Weg in ein Waffengeschäft, um sich einen Revolver zu kaufen. Das ist in den USA ja auch nichts Ungewöhnliches. Doch der Besitzer hat ein ungutes Gefühl bei der Sache, weil Robert ja auch noch sehr jung ist. Der Verkäufer stellt dem 19-Jährigen ein paar Fragen. Robert gibt zu, dass er eine Vorgeschichte psychischer Erkrankungen hat. Symptome einer Schizophrenie wurden bei ihm als Jugendlicher schon diagnostiziert. Daraufhin wird ihm der Kauf einer Waffe verweigert. Also fragt Robert einfach einen seiner Brüder um Hilfe. Und der besorgt ihm auch tatsächlich den Revolver. Der Bruder nimmt ihm allerdings das Versprechen ab, die Waffe nur dann zu benutzen, wenn sie gemeinsam Schießübungen machen. Robert hat nun alles, was er braucht. In einem Brief an eine seiner Schwestern schreibt er, Ich bin besessen vom Unerreichbaren. Und ich muss beseitigen, was ich nicht erreichen kann. Es fehlt nur noch das Busticket. Der Countdown läuft. Robert ist angespannt. Ein paar Tage, bevor er nach Los Angeles fährt, bekommt seine Nachbarin diese Anspannung zu spüren. Sie feiern eine ausgelassene Party, sind dementsprechend ein bisschen lauter und Robert geht zu ihnen rüber und droht damit, seinen Revolver zu holen, sie alle zu erschießen, wenn sie nicht ruhig seien. Als er am nächsten Morgen von einem der Nachbarn angesprochen wird, was denn da los gewesen sei, behauptet er einfach, er habe schlechte Laune gehabt. Und dann kommt der 18. Juli 1989. Robert sitzt die ganze Nacht im Bus und kommt in den frühen Morgenstunden in Los Angeles an. Er läuft durch die Straßen Hollywoods, auf der Suche nach Rebeccas Haus. Den Revolver trägt er gut versteckt bei sich. Was dann passiert, wisst ihr bereits. Ein kurzes Gespräch mit Rebecca. Er wird abgewiesen, versucht es etwas später erneut, dann der Schuss aus kurzer Distanz direkt in ihre Brust. Robert verlässt den Tatort, in dem er geht, weil er in seinen Flip-Flops nicht rennen kann. Er hat, wie auch schon der Mörder von John Lennon, ein Exemplar von Der Fänger im Roggen dabei und wirft es auf irgendein Dach in der Nähe. Dann fährt er mit dem Bus zurück nach Hause, nach Tucson. Doch statt bei seinen Eltern findet man Robert am nächsten Morgen mitten im Straßenverkehr. Er wird später dazu sagen, dass er dachte, er wäre es Rebecca schuldig, sich umzubringen, nach allem, was passiert ist. Und damit schließt sich der Kreis. Robert wird festgenommen, gegen eine Kaution von einer Million Dollar in Gewahrsam gehalten und an die Behörden in Kalifornien ausgeliefert. Er gesteht auch alles und berichtet, wo die Polizei die Beweise finden kann. Das Waffenholster zum Beispiel, das er nach der Tat weggeworfen hat. Das gelbe Hemd, das er auf das Dach einer Reinigung geschmissen hat. Und auch die Ausgabe von Der Fänger im Roggen. Es gibt Videoaufnahmen davon, wie Robert vom Tathergang erzählt. Er wirkt dabei verstörenderweise recht begeistert und lächelt sogar, während er zeigt, wie er die Waffe hinter seinem Rücken hervorgezogen und abgedrückt hat. Ein Detail, das ihm später im Prozess zum Verhängnis werden wird. Er wird wegen Mord ersten Grades angeklagt. Zwei Jahre nach seiner Festnahme beginnt der Prozess, Ende September 1991. Ihm droht die Todesstrafe. Doch seine Verteidigung kann einen Deal aushandeln. Roberts Fall wird nicht vor Geschworenen, sondern vor einem einzelnen Richter ausgehandelt. Dafür verzichtet die Staatsanwaltschaft auf die Forderung der Todesstrafe. Im Kern geht es bei dem Prozess um die Frage, ob Robert die Tat tatsächlich geplant hat. Die Verteidigung argumentiert, dass er aufgrund seiner schweren psychischen Erkrankung gar nicht in der Lage gewesen sei, den Mord entsprechend vorauszuplanen und deshalb lediglich wegen Mord zweiten Grades verurteilt werden könne. Für Robert macht das einen gewaltigen Unterschied beim Strafmaß. Wird er wegen Mord ersten Grades verurteilt und kommt das Gericht zu dem Schluss, dass er Rebecca aufgelauert hat, dann droht ihm lebenslange Haft ohne die Möglichkeit, jemals auf Bewährung freizukommen. Bei Mord zweiten Grades besteht dagegen zumindest die Möglichkeit, eines Tages wieder aus dem Gefängnis entlassen zu werden, sobald er seine Haftstrafe abgesessen hat. Aufgabe der Anklage ist es also nun, zu beweisen, dass der Mord vorsätzlich war. Die Staatsanwältin, die in diesem Fall tätig ist, heißt Marsha. Sie wird später noch im Prozess gegen den ehemaligen Football-Star O.J. Simpson bekannt, dem der Mord an seiner Ex-Frau und ihrem Freund vorgeworfen wird. Marsha ist während des Prozesses gerade schwanger, was die ganze Situation für sie noch einmal emotionaler macht. Besonders, weil Rebeccas Eltern ihr einziges Kind verloren haben. Die Staatsanwältin legt dar, dass Robert sich sehr wohlbewusst auf den Mord vorbereitet habe. Er hat sich von seinem Bruder die Waffe besorgen lassen, hat Rebeccas Adresse herausgefunden und sich Gedanken über sein Vorgehen gemacht. Dabei habe er die ganze Zeit die volle Kontrolle über sein Handeln gehabt und sich keineswegs in einer Form von schwerer Psychose befunden. Doch den größten Beweis für Vorsatz liefert Robert selbst. Im Verhör hat er ja nachgespielt, wie er die Waffe hinter seinem Rücken versteckt, hervorzieht und dann sofort schießt. Es ist der Beweis, dass er seine wahren Absichten verborgen habe, als er an der Tür geklingelt hat. Er habe seinem Opfer vorsätzlich aufgelauert. Der Richter folgt der Argumentation der Anklage. Robert wird wegen Mord ersten Grades schuldig gesprochen. Etwas später wird er zu lebenslanger Haft ohne Möglichkeit auf Bewährung verurteilt. Das Urteil fällt im Dezember 1991, da ist Robert 21 Jahre alt. Also genau so alt, wie Rebecca war, als sie von ihm erschossen wurde. In einem Beitrag der Los Angeles Times wird die Staatsanwältin später auf den Fall zurückblicken und sagen, wie wenig die Menschen, sie eingeschlossen, das Phänomen des Stalking Ende der 80er Jahre verstanden hätten. Was ihr besonders auffalle, sei die Naivität aller Beteiligten. Der Security-Mann, der Robert als einen weiteren liebeskranken Fan abstempelt. Der Privatdetektiv, der sich anscheinend nicht viel dabei denkt, als er die Adresse einer berühmten Schauspielerin herausfinden soll. Die Leute in der Kraftfahrzeugbehörde, die so offen mit den sensiblen Daten berühmter Personen umgehen. Der Bruder, der Robert die Waffe kauft. Rebeccas Ermordung bleibt nicht ohne Folgen, was die Gesetzeslage betrifft. 1990, etwa ein Jahr nach dem Mord und noch vor Roberts Verurteilung, verabschiedet Kalifornien das erste Anti-Stalking-Gesetz der USA, das Stalking unter Strafe stellt. Weitere Bundesstaaten ziehen nach. Heute gibt es in allen 50 US-Bundesstaaten entsprechende Gesetze. Auch das Los Angeles Police Department richtet eine eigene Einheit ein, die sich gezielt mit Stalking und der Einschätzung potenzieller Bedrohungen beschäftigt. 1994 begrenzt schließlich auch der bundesweite Drivers' Privacy Protection Act die Weitergabe persönlicher Daten durch die Kraftfahrzeugbehörden. Robert sitzt heute noch im Gefängnis. 2007 wurde er auf dem Weg zum Frühstück von einem Mithäftling mit einem selbstgebauten Messerschwer verletzt, konnte sich jedoch vollständig vom Angriff erholen. Einen Teil seiner Zeit verbringt er damit, Porträts zu zeichnen. Von Prominenten wie Angelina Jolie und Michael Jackson, aber auch von berühmten Mördern. Rebecca wird für immer einen Platz im Herzen der Menschen haben, die sie kannten. Ihre Eltern, ihr Partner, ihre Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen. Sie alle müssen einen Weg finden, mit dem Verlust umzugehen. Rebeccas damaliger Freund zum Beispiel, ein Filmstudent und später erfolgreicher Regisseur, verarbeitet seine Trauer in einem Film, der 2002 erscheint, Moonlight Mile. Im Film verliert ein junger Mann seine große Liebe durch eine Gewalttat. Rebeccas Mutter engagiert sich nach dem Verlust ihrer Tochter für strengere Waffengesetze und bringt Rebeccas Geschichte später auch in einem Ein-Person-Theaterstück auf die Bühne. 2022 stirbt sie im Alter von 78 Jahren an Komplikationen nach einer Herzklappenoperation. Robert wollte Rebeca besitzen und hat ihr das Leben genommen. Doch am Ende ist es ihr Name, der bleibt. Ihre Geschichte, die dazu beigetragen hat, dass sich etwas in den USA verändert. Dass Menschen besser vor Stalking geschützt werden. Dass niemand einfach so das Recht hat, über das Leben einer anderen Person zu bestimmen. Damit würde ich sagen, steigen wir ganz ohne irgendwelche Umschweife in die Diskussion ein. Weißt du, was ich interessant bei dem Fall finde? Na, erzähl. Nämlich, dass der Bruder von Robert, der ihm ja die Waffe besorgt hat, überhaupt gar nicht dafür belangt worden ist. Und auch die Agentur, die ihm die, war es die Telefonnummer oder die Adresse besorgt hatte von Rebecca, überhaupt nicht belangt worden ist. Weil ich finde, man könnte eigentlich so argumentieren, dass die auch eine Mitschulter tragen, oder? Voll, ich finde es auch richtig krass, dass generell Adressen so easy rausgegeben wurden. Also auch von so Privatpersonen muss es doch irgendwie eine Art Hintergrundcheck geben, damit da nicht jeder Dödel anfragen konnte und einfach so private Daten bekommen hat. Aber von so Schauspielerinnen und Schauspielern da die private Adresse rauszugeben, das finde ich so krass, dass das da vorher anscheinend ja nicht geschützt wurde. Also das finde ich einfach, das kann man sich doch gar nicht vorstellen, oder? Dass das einfach so easy rausgegeben wurde. Und auch, ja, so der Job eines Privatdetektivs ist es, bestimmte Dinge herauszufinden, die andere nicht herausfinden können. Aber hat der nicht auch irgendwie eine Art Kodex für sich gehabt, wo man feststellt, ah, ich soll die Adresse einer berühmten Schauspielerin herausfinden, mache ich vielleicht mal lieber nicht, oder? Also das, ja, geht mir gar nicht in den Kopf rein. Ich meine, da merkt man auch, wie wichtig sowas ist, einfach nur Awareness zu schaffen, die Leute darauf hinzuweisen. Und deswegen sind ja auch so viele Morde, denke ich mal, in den 70ern und 80ern geschehen, einfach weil halt so diese Sensibilität dahingehend einfach gefehlt hat, dass man zum Beispiel nicht dahingehend dann ermittelt. Dass man diese Daten eben nicht rausgibt. Ich meine, die Gesetze gab es ja teilweise auch damals schon gar nicht, das wurde ja alles nachgeschärft. Auch hier in Deutschland wurde Stalking zuletzt, glaube ich, 2021 nachgeschärft, nochmal was das angeht. Weil auch generell Stalking ist ja, man fühlt sich ja eigentlich hilflos, was das angeht, weil du fühlst dich verfolgt, aber trotzdem ist es so, ich glaube, die Polizei, die kann dir keinen Personenschutz geben am Ende des Tages. Die kann ja auch nur sagen, die Person, die dich stalkt, darf sich jetzt nicht. Auf, keine Ahnung, einen Kilometer, sag ich jetzt mal, zu dir nähern. Aber sie kann es ja nicht die ganze Zeit überprüfen. Man ist ja trotzdem auf sich allein gestellt, auch wenn es die Gesetze gibt, wenn dann halt was passiert. Ja, ich finde, Stalking ist mit so eins der gruseligsten Sachen, die passieren können. Also das Thema wird ja öfter mal in Serien, in Filmen, in Thrillern aufgegriffen oder auch in einem Podcast, den ich, ich glaube, letztes Jahr kam der raus von Mord of X. Das war ein eigenständiger Podcast, Die Jägerin. Da gab es zwei Staffeln, die sich auch mit dem Thema Stalking beschäftigt haben. Und ich weiß noch, dass ich das am Strand gehört habe, also in einem wunderschönen Ort. Und trotzdem so Gänsehaut hatte, weil da bestimmte Personen eben beschrieben haben, wie das für sie war, gestalkt zu werden, wie sich das angefühlt hat. Und ja, also diese Vorstellung, dass da eine fremde Person ohne Gesicht, ohne Namen, so in deine Privatsphäre eindringt, dir Dinge in den Briefkasten wirft, dich beobachtet, das muss so schlimm sein, weil du ja nichts machen kannst. Du kannst ja nicht... Also was willst du tun, wenn du nicht weißt, wer das ist? Und leider ist es ja so, dass immer erst etwas passieren muss, bevor da die Polizei eingreift. Und das soll jetzt hier an der Stelle gar kein Vorwurf sein, weil was sollen die denn vorher auch machen? Aber für die Personen, die da mittendrin stecken in diesem Stalking, muss das einfach die Hölle sein. Furchtbar. Auf jeden Fall. Also ich kann mir das auch überhaupt nicht vorstellen, dann die ganze Zeit über die Schulter gucken zu müssen, weil du überhaupt gar nicht weißt. Du kriegst ja nur so Briefe von wegen, ich beobachte dich und du weißt gar nicht, wer das aber wirklich ist und dann verdächtigst du jeden am Ende des Tages. Ja und vor allem Rebecca hier in dem Fall, die hat diesen Stalking-Prozess so ja gar nicht richtig stark mitbekommen. Also für sie war Robert ja eher ein Fan, der einfach sehr viel Kontakt gesucht hat, der ja auch, wie es hieß, nette, respektvolle Briefe geschrieben hat. Also für sie war dieses Thema Stalking ja gar nicht so greifbar, wie es aber eigentlich der Fall war. Robert hat das halt irgendwie... Ja, so ein bisschen verdeckt gemacht, würde ich mal sagen. Auch da halt wieder genau so ein Thema, was ich vorhin schon meinte, die Awareness zu schaffen für diese parasoziale Beziehung. Dass wenn man halt die ganze Zeit, so wie Robert bei Rebecca. Sich alles von der Person anguckt und dann denkt, ich kenne die Person in- und auswendig. So, das stimmt halt nicht. Am Ende des Tages, erstens ist sie ja sowieso eine Schauspielerin einfach gewesen, hat sowieso Rollen gespielt. Aber alle Menschen in den Medien zeigen nur eine gewisse Seite von sich. Jeder, jeder und jede. Das sieht man ja auch immer wieder in irgendwelchen Skandalen, die dann auch wieder aufploppen, so in der Medienwelt, dass man dann auf einmal so sagt, so wie, der war doch aber eigentlich ganz bodenständig, wie konnte er nur? Das muss halt auch, glaube ich, einfach immer wieder, immer häufiger angesprochen werden, dass sowas wie parasoziale Bindungen, dass man da, dass man einfach da aufpassen muss. Und so traurig und furchtbar das natürlich ist, dass sie von Robert erschossen wurde. Finde ich es zumindest ein bisschen tröstlich, dass es eben dieses Anti-Stalking-Gesetz dann gab, das verabschiedet wurde und das sich dann ja auch auf weitere Bundesstaaten ausgeweitet hat. Also ja, dass da zumindest noch am Ende etwas Gutes bei entstanden ist, dieses Gesetz. So scheiße das natürlich trotzdem ist, was da passiert ist. Ja, definitiv. Und um die Diskussion vielleicht nochmal ein bisschen zu beenden und so gesehen auch dann den Kreis zum Anfang der Diskussion zu schließen, vielleicht nochmal den Schritt zurück zu dem, was ich am Anfang gesagt hatte, zu dem Bruder von Robert, zu der Agentur, die ja alle nicht belangt worden sind. Und ich muss sagen, ich verstehe, deswegen würde mich da deine Perspektive interessieren, weil ich verstehe zwar irgendwo, dass die nicht belangt wurden, weil, ja, okay, wie konnten sie wissen, dass das jetzt so am Ende ausgeht? Aber ich finde, Roberts Bruder wird doch bestimmt auch gewusst haben, dass sein Bruder psychisch labil ist, oder? Also auch alleine ihm die Waffe zu geben, selbst mit der Versprechung... Du benutzt es nur, wenn wir zusammen trainieren, überhaupt eben diese Waffe zu geben. Das ist schon, finde ich, fahrlässig. Und ja, bei der Agentur, das ist halt am Ende des Tages, da sehe ich das vielleicht noch ein bisschen mehr. Das ist vielleicht noch so Richtung Social Engineering, dass sie da überlistet wurden. Aber besonders beim Bruder, finde ich, sehe ich da ein großes Problem. Voll, weil weißt du, selbst wenn man sagt, hey, wir können gerne zusammen Schießübungen machen, dann hätte er die Waffe ja aber bei sich behalten können. Für die Momente, wo sie eben nicht zusammenschießen, aber seinem psychisch erkrankten Bruder diese Waffe zu überlassen mit nur dem Versprechen, dass er sie nicht benutzt. Das finde ich ehrlich gesagt auch super grob fahrlässig. Ja, also das, man kann jetzt dem Bruder nicht zu 100 Prozent die Schuld geben, aber ich würde ihm auch eine gewisse mit Schuld hier an der Stelle geben, weil hundertprozentig hat er das gewusst, dass sein Bruder ja psychisch krank ist. Und damit würde ich sagen, beenden wir die Diskussion für heute und machen den Schwenk rein in die Personalakte. Und auch wenn wir jetzt heute noch nicht so viel verraten können, haben wir aber so einen kleinen Teaser hier für euch. Die Frage ist, was und wie können wir das anteasen, ohne dass wir es nicht schon eh komplett verraten? Ich meine, ihr seid eh alle kleine Detektive und Detektivinnen, ihr werdet es eh rausfinden. Aber es ist auf jeden Fall was sehr Großes, was ihr euch alle schon, denke ich mal, auch sehr lange gewünscht habt. Und ja, wie viel mehr kann man da überhaupt noch verraten? Ja, eigentlich war es das schon. Ja, es ist was Großes, das kann man sagen, was wir euch in der nächsten regulären Folge am Dienstag erzählen werden. Als nächstes kommt noch eine paranormale Folge. Da verraten wir auch noch nichts, sondern erst nächste Woche Dienstag. Ihr könnt ja mal raten, und was es sich da wohl handeln könnte, was wir euch da erzählen. Aber ich glaube, man kann sagen, dass wir beide jetzt schon mega aufgeregt sind. Oh mein Gott, ja, wirklich. Ich würde sogar behaupten, ich bin noch ein bisschen mehr aufgeregt als du und das ist wahrscheinlich auch der allerletzte Hinweis jetzt hier an der Stelle. Schreibt es gerne mal hier unter die Folge direkt, was ihr vermutet, was es sein wird. Und damit würde ich sagen, bevor wir uns jetzt hier noch final verplappern, was steht bei dir diese Woche noch so an? Ich habe diese Woche wieder Aufnahmen für ein Podcast-Projekt, was ich schon öfter mal machen durfte. Und ansonsten freue ich mich auf einen Familienbesuch. Das ist viel zu lange her, dass ich bei meiner Familie zu Besuch war. Das wird auch anstehen. Was machst du Schönes? Bei mir auch eigentlich schon wie letzte Woche gar nicht so viel. Also das Haupthighlight, wo ich mich schon sehr darauf freue, ist, es kommt ja dann auch bald mal GTA 6 raus. Du bist keine Zockerin, aber das hast du bestimmt auch mitbekommen, oder? Ja, ich hab mitbekommen, dass das schon so eine Art Running Gag ist, wann das jetzt endlich rauskommt. Ja, das hab ich auch mitgekriegt. Okay, sehr gut. Weil ich hab mir vorgenommen, einmal privat, weil das hab ich nicht geschafft, GTA V durchzuspielen, und aber im Stream Red Dead Redemption 2 durchzuspielen. Das ist eigentlich so wie GTA, nur halt so im Wilden Westen. Und das Spiel soll richtig gut sein. Ich hab's leider aber auch nie zu Ende gespielt. Deswegen habe ich mir vorgenommen, jetzt die Woche, wo ihr das hier gerade hört, das im Stream einmal, im besten Fall in dieser Woche. Durchzuspielen und dann emotional wahrscheinlich komplett zerstört zu sein, weil ich weiß auf jeden Fall, dass das Ende, es gibt wohl mehrere Enden bei dem Spiel, ich weiß gar nicht. Nichtsdestotrotz habe ich gehört, es kann sehr, sehr desaströs werden und ich freue mich schon sehr drauf. Okay, also alle Leute rein in den Stream von The Patrick. Da findet ihr den Link auch immer noch mal über die Shownotes, wenn euch das auch interessiert, wie Patrick da emotional wird und spielt. Und ansonsten freuen wir beide uns natürlich, wenn ihr am Donnerstag hier reinhört, wenn wir eine neue paranormale Folge für euch haben, die übrigens in Deutschland spielen wird. Das können wir auch schon mal teasen. Das ist hier irgendwie die Personalakte der Teaser. Und dann würden wir euch wirklich empfehlen, nächste Woche Dienstag in die reguläre Folge reinzuhören. denn ja, da wird etwas Großes verkündet. Wir sind eure Hosts Anne Luckmann und Patrick Strobusch. Redaktion Silber-Hanekamp und wir. Schnitt Anne Luckmann. Produktion Nadine Lenfer-Unterweger und Lea Backes. Die schwarze Akte ist eine Produktion der Julep Studios. Besonderer Dank geht an Falco Schulte.