Bei Infekten, da denkt jeder sofort an Vitamin C und dann ist eigentlich alles gelaufen. Vielleicht denkt der eine oder andere nochmal, dann haben wir so Multivitamine. Aber spätestens dann sollte eigentlich alles klar sein. Das ist leider der Holzweg. Vitamin C nehmen wir tatsächlich ausreichend zu uns. Und es ist immer noch nicht der Beweis erbracht, dass mehr als zu viel oder mehr als genug etwas bringen würde. Das gleiche gilt für Multivitaminpräparate. Ich will mal den Fokus verrücken von dem bloßen Vitamindenken. Das ist ja auch alles, muss man sagen, fast ein mittelalterliches Denken, dass man sich fokussiert auf Vitamine. Die Zeit, in der Deutschland Vitaminmangel hatte in bestimmten Bereichen, ist ja längst vorbei. Wir sind, was Vitamine angeht, meistens gut versorgt bis auf die Folsäure. Da zu wenig Blattgemüse und Grünes gegessen wird, haben wir zu wenig Fursäure, Vitamin D auch noch.
Ist enorm hoch und überall wird geschnieft. In der U-Bahn hört man die Leute husten und schniefen und schnäuzen.
Und ob man mehr tun kann, als sich einfach nur eine Maske umzubinden, um sich vor den anderen zu schützen, darüber wollen wir heute reden. Ich bin Elisabeth Jessen und habe wieder bei mir zu Gast Matthias Riedl, den Ernährungs-Doc, ärztlichen Direktor des Medikum Hamburg. Er ist Chefredakteur der Zeitschrift Ist sich gesund und Geschäftsführer der MyFoodDoctor-App und du hast bestimmt ganz viele hilfreiche Tipps für uns mitgebracht zu dem Thema. Oh ja, oh ja, tatsächlich, Ernährung, Infekte, das ist eine ganz wichtige Baustelle. Wir haben außerdem natürlich wieder eine aktuelle Studie für euch, ein wunderbares Rezept zum Schluss und davor aber auch noch eure Fragen. Ja, Matthias, ich habe immer jetzt in meiner Handtasche eine Maske, um mich zu schützen, weil ich einfach demnächst verreisen will und mir nichts einfangen will. Und da es ja wieder ein bisschen aus der Mode gekommen ist, dass die Leute, die krank sind, die Maske tragen, muss man halt als Gesunder gegenwirken und sich einfach eine Maske aufsetzen. Zu Corona war das irgendwie gut geregelt, fand ich. Aber seither wird man auch nicht mehr so komisch angeguckt. Auch wenn die meisten denken, der, der sie trägt, ist krank. Aber nein, man kann das auch umkehren und trägt sie.
Aber abgesehen davon hast du ja auch gesagt, Ernährung ist ein ganz wesentlicher Punkt. Und da wollen wir heute drüber reden. Genau, viele Asiaten machen das ja besser als wir. Die tragen die Maske auch als Höflichkeit, um jemanden anzustecken. Das finde ich richtig. Ich habe auch immer eine Maske im Gepäck. Weil wenn hinter mir im Flugzeug jemand bellt und hustet, dann setze ich das auf. Das ist so, man hat die Alternative, zwei Wochen krank zu sein, das muss nicht unbedingt sein. Ich bin zwar immer gut geimpft, gegen Grippe, gegen Corona auch. Das mache ich jährlich. Und sogar RSV, also RS-Virus, habe ich auch gemacht. Bin ich jetzt auch so an der Grenze zu. Das läuft ähnlich ab wie die Grippe. Aber man kann auch mehr tun. Natürlich Hände waschen, das ist auch ganz klar nochmal. Und die Maske, das finde ich total wichtig. Abstand.
Deutschland ist ja Spitzenreiter in den kranken Tagen. Wir rasen ja von einem Rekord zum nächsten. Das ist tatsächlich wirklich bedrohlich. Wir sind deutlich über dem Schnitt, was die Arbeitsabwesenheit angeht und wir wollen heute mal gucken, was man da machen kann. Auch mit Ernährung. Ich würde mal sagen, Tee schadet nie. Du kriegst jetzt erstmal ein Testchen Tee von mir. Ich weiß, du liebst grünen lieber oder mehr als schwarzen, aber du musst jetzt mal einen schwarzen trinken, weil ich habe leider keinen grünen dabei. Ja, aber ich trinke schwarzen auch manchmal. Das ist ein schöner irgendwie Breakfast, auch wenn wir jetzt Nachmittag haben. Trinkt meine Frau immer zum Frühstück, tatsächlich.
Und ja, diese formschöne, farbenschöne Kanne, die begleitet uns jetzt. Diese Mädchenkanne hier, ne? Die Mädchenkanne, genau. Ja, ist wirklich schön warm, dein Mädchenkannentee. Genau. Also wer es nicht sehen kann, die ist lila, ne? Ja, das ist lila. Lila, genau. Meine lila Kanne.
Welche Nährstoffe stärken denn unser Immunsystem wirklich? Also was brauchen wir ganz dringend um diese Jahreszeit? Ja, bei Infekten, da denkt jeder sofort an Vitamin C und dann ist eigentlich alles gelaufen. Vielleicht denkt der eine oder andere nochmal an, nämlich so Multivitamine, aber spätestens dann sollte eigentlich alles klar sein. Das ist leider der Holzweg. Vitamin C nehmen wir tatsächlich ausreichend zu uns und es ist immer noch nicht der Beweis erbracht, dass mehr als zu viel oder mehr als genug etwas bringen würde. Das Gleiche gilt für Multivitaminpräparate. Ich will mal den Fokus verrücken von dem bloßen Vitamindenken. Das ist ja auch alles, muss man sagen, fast ein mittelalterliches Denken, dass man sich fokussiert auf Vitamine. Die Zeit, in der Deutschland Vitaminmangel hatte in bestimmten Bereichen, ist ja längst vorbei.
Wir sind, was Vitamine angeht, meistens gut versorgt, bis auf die Folsäure. Da, weil zu wenig Blattgemüse und Grünes gegessen wird, haben wir zu wenig Folsäure. Vitamin D auch noch. Das wollte ich schon sagen, das predigst du uns so. Ja, genau. Vitamin D müssen wir auch noch drauf kommen. Aber ich will noch ein paar andere Nahrungsbestandteile in den Vordergrund rücken. Und zwar Protein, eine ausreichende Eiweißversorgung. Zwar ist Deutschland gut versorgt, aber der eine schlechter und der andere zu gut. Also im Mittel gut versorgt, aber wir brauchen auch eine richtige Eiweißversorgung. Warum? Weil die Antikörper, die der Körper bildet gegen Erreger, die sind aus Eiweiß hergestellt. Und wenn ich da einen Mangel habe, dann merkt das auch das Immunsystem. Wichtig ist zum Beispiel auch Eisen, denken viele nicht dran. Das ist ein Problem für viele menstruierende Frauen oder auch für Veganer. Eisen ist wichtig für die Abwehr. Das brauchen die Bakterien übrigens genauso wie wir.
Und unser Abwehrsystem braucht das Eiweiß. Ein Eisenmangel macht sich in einer Immunschwäche bemerkbar. Der Körper ist übrigens auch so schlau, dass er, wenn er von Bakterien befallen ist, dass er sofort die Eisenverfügbarkeit herunterschraubt, um dem Feind das Eisen zu entziehen. Oder möglichst nicht zu viel Eisen im Blut zu schwimmen zu haben. Denn die Bakterien freuen sich über das Eisen und wachsen dann besser. Dann haben wir noch die, früher nannte man das Vitamin P, also die sekundären Pflanzenstoffe. Und dieses Vitamin P finde ich eigentlich gar nicht schlecht, weil die Pflanzenstoffe, die wir zum Beispiel vom Meretich her kennen oder die Glucolosinolate, die Senföle aus Brokkoli, die haben eine entzündungsregulierende Wirkung. Häufig auch eine keimtötende Wirkung, wie jetzt beim Meretich bei scharfen Stoffen beispielsweise. Das ist beim Ingwer auch so.
Die spielen auch eine gewisse Rolle dabei. Wir wissen, dass wenn wir mehr davon im Blutschwimmen haben, es besser aussieht, auch für die Abwehr, auch für unsere Gesundheit insgesamt. Dann sind Ballaststoffe wichtig, weil sie im Darm dem dort ansässigen Immunsystem helfen, seine Arbeit zu tun. Und nicht zuletzt Omega-3-Fettsäuren, weil die sind dazu da, eine Entzündung, wenn sie mal richtig angelaufen ist, die ist ja erst mal gut. Also wenn ich ein Eindringling habe, Bakterien, die machen eine Lungenentzündung. Und dann muss Entzündung her. Das heißt, die Gefäße werden weitgestellt. Die weißen Blutkörperchen rasen dahin, um die Bakterien zu beseitigen. Aber irgendwann muss Schluss sein. Und wichtig ist, diese Entzündung muss begrenzt werden und wieder zurückgefahren werden. Und dieses Zurückfahren der Entzündung, dabei leisten die Omega-3-Fettsäuren eine große Wirkung. Und das ist uns damals in der Corona-Epidemie bei vielen zum Verhängnis geworden. Bei denen, die eine zu schlechte Omega-3-Versorgung hatten, sind dann diese Corona-Lungenentzündungen aus der Rand und Band geraten. Die konnten nicht mehr beendet werden. Lungenversagen innerhalb von 24 Stunden tot. Und das ist ganz besonders häufig aufgetreten bei Menschen mit einer schlechten Omega-3-Versorgung. Also in prekären Situationen zeigt sich, ob der Körper mit allem versorgt ist.
Natürlich sind Vitamine auch wichtig, die wir auch noch mal eingehen müssen.
Aber das waren jetzt so die Bereiche, wo viele das gar nicht wissen, dass die wichtig sind. Ich finde immer so herrlich, wie du das beschreibst. Ich kann mir das so richtig gut vorstellen, wie dann die Armada, so weißen Blutkörperchen. So ist das, ja.
Mit dem Helm auf dem Kopf und dann voranschreitet. Fresszellen, die dann das Gewebe auf... Das kann man sich gut plastisch vorstellen. So ist das auch. Das gefällt mir sehr gut. Jetzt hast du gerade die Vitamine angesprochen und vorhin hast du gesagt, an Vitaminen haben wir gar keinen Mangel, außer vielleicht Vitamin D. Aber du sagst ja trotzdem, über Vitamine müssen wir nochmal sprechen. Da sprechen wir jetzt. Also vielleicht fangen wir gleich mit Vitamin D an. Vitamin D hat schon eine wichtige Rolle, insbesondere auch bei der Abwehr im Lungenbereich. Da ist es wichtig und man sieht in den Studien, je weniger Vitamin D Versorgung, desto größer auch das Infektrisiko. Also es ist so, wir haben ja überall im Körper Vitamin-D-Rezeptoren, also Andockstellen. Und wir müssen uns davon verabschieden zu sagen, ja, Vitamin D ist wichtig für die Knochen, ja. Vitamin D ist wichtig für die Entzündung, gegen übermäßige Entzündung im Körper, ja, richtig. Vitamin D ist für so viele andere Bereiche noch, aber auch fürs Immunsystem wichtig. Wir wissen, dass Vitamin D sogar auch eine schützende Rolle bei der Entwicklung des Diabetes Typ 2 einnimmt. Wir sehen immer mehr große Aufgabenbereiche von Vitamin D.
Und insbesondere die entzündungseindämmende Wirkung, das nutzen wir therapeutisch auch bei Autoimmunerkrankungen, wo wir immer dafür sorgen, dass ausreichend Vitamin D im Körper mit dabei ist. Also Schuppenflechte, Rheuma und so was.
Das sind wichtige Nebeneffekte und der Vitamin-D-Spiegel, den sollte man speziell im Winter nochmal messen lassen, weil nicht einfach was nehmen, sondern erstmal messen und anhand des tatsächlichen Versorgungsgrades kann man dann auch ungefähr ausrechnen, wie viel man dauerhaft einnehmen muss oder ob man nur im Winter was einnehmen muss oder Sommer und Winter. Deshalb, ich warne nochmal vor blinder Einnahme grundsätzlich, Vitamin D ist wichtig, Vitamin A ist wichtig, auch für die Abwehr der Schleimhäute beispielsweise. Die meisten Menschen haben da keinen Mangel, wenn wir uns abwechslungsreich ernähren, ist das in Ordnung. Aber Vitamin A ist auch wichtig für die Schleimhautabwehr, Augen, Nase, Mund. Wo ist das besonders drin, wenn ich jetzt nicht substituieren will, sondern das als Lebensmittel zu mir nehmen? Ja, Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das auch in tierischen Produkten, zum Beispiel auch in der Leber enthalten ist. Vielleicht eine Anekdote am Rande, also so eine Eisbärleber ist wohl so stark Vitamin A-haltig, dass sie für uns Menschen nicht genießbar ist.
Aber Leber ist sowieso für viele nicht genießbar. Hast du vielleicht noch irgendwas anderes? Klar, Leber ist jetzt nicht jedermanns Sache. Da wäre es dann drin. Aber wir haben auch noch Kohl, wie zum Beispiel Rosenkohl oder Brokkoli, wo es drin ist, Karotten, kennen viele eben auch als Lieferant der Vitamin A, Vorstufe, Tomaten, Chicory, Feldsalat. Also letztlich sind da sehr viele pflanzliche Produkte, die uns das liefern, also man muss nicht unbedingt die Liebe essen. Man muss sie nicht die Liebe essen, danke.
Welche Vitamine noch? Ja, dann das Vitamin C gut. Das muss mich jetzt doch nochmal, das weiß jeder, das sind Kartoffeln, Zitrusfrüchten, Paprika. Davon werden wir nur einigermaßen pflanzliche Lebensmittel essen. Aber da schaffen es auch einige, die wegzulassen tatsächlich. Dann sind wir damit ausreichend versorgt. Wenn man aber Fastfood isst, wo das rauskommt.
Zerstört wurde, muss man fast sagen. Zum Beispiel so ein Beutel Rotkohl, der ist tatsächlich, das haben Untersuchungen bestätigt, teilweise Vitamin C frei. Also wenn der hochverarbeitet ist, dieser Rotkohl. Also klar gibt es auch Menschen, die einen Vitamin C-Mangel haben, in prekären Situationen, Drogenabhängige und so weiter. Oder auch Menschen in Heimen, wo wenig Frisches. Und das ist dann nachher schon ein Problem. Aber generell haben wir das Problem nicht. Dann haben wir noch die B-Vitamine, die B1, B2, B3, B12, die viel von allen möglichen Pflanzen geliefert werden, von Haferflocken, von Nüssen auch, Vitamin B12. Da brauchen wir aber einen tierischen Lieferanten, also Milch, Fleisch oder tierische Produkte. Und das ist wichtig, das beeinflusst halt auch unser Immunsystem indirekt mit und direkt, die B-Vitamine sind wichtig, sind also viele, viele Faktoren und nicht nur das Vitamin C, wo wir sagen, ja, nehme ich jetzt Vitamin C und dann ist das gelaufen.
Daraus merkt man schon ganz schnell, du brauchst wirklich eine abwechslungsreiche, reichhaltige und breite Ernährung, die auch reich an pflanzlichen Lebensmitteln ist und natürlich nicht hochverarbeitet, weil diese Hochverarbeitung macht den Vitamininger aus. Du sprichst ja gerne auch vom Regenbogen aus, Obst und Gemüse. Ja, genau. Also wenn alle Farben vorhanden sind, dann mag ich ziemlich viel richtig. Genau, richtig. Wäre also die 20 bis 30 Regel pro Woche, also verschiedene und auch bunt. Dann hat man nämlich gleichzeitig, bunt heißt, jede Farbe ist ein eigener sekundärer Pflanzenstoff. Das heißt, ich habe die Bandbreite dabei und gleichzeitig weiß ich, dass ich ausreichend Vitamine und Mineralstoffe habe. dann muss man nur noch darauf achten, habe ich genug Eiweiß. Ja, das ist auch wichtig. Das ist häufig dann halt auch im Pflegeheimen nicht selten ein Problem, weil Eiweiß, das sind entweder Milchprodukte oder das ist ein Fleisch, das kann nicht mehr so gut gekaut werden. Also da haben wir schon, wenn wir die breite Bevölkerung angucken, sind wir relativ gut versorgt. Aber wenn wir dann in Bereiche kommen, wo Menschen alt werden, selber kochen müssen und auf Convenience-Produkte zurückgreifen, dann wird die Versorgung immer schlechter. Und das verschlechtert den Gesundheitszustand, macht sie anfälliger für Infekte, für schwere Verläufe auch.
Was ja eigentlich immer im Zusammenhang mit Infekten genannt wird, sind Selen und Zink. Wie hilfreich sind die denn? Unbedingt, da hast du völlig recht, Selen und Zink. Das sind zwei Mineralstoffe, die beide wichtig sind für unsere Abwehr. Zink haben wir viel in Körnern drin, aber auch in Nüssen. Selen auch.
Und wichtig ist, dass wir eine von vornherein gute Zinkversorgung haben. Wer also jetzt darüber nachdenkt, ja gut, ich bin jetzt mit der Zinkversorgung nicht so gut dabei, der kann überlegen, dass er zu Beginn eines Infektes Zinktabletten nimmt, aber dann sofort und dann auch kurzfristig hochdosiert und nicht zu lange.
Da sind die Studien ein bisschen widersprüchlich, aber ich plädiere ja immer auch für die Ernährung. Achtet darauf, dass ihr Vollkorn mit dabei habt, dass ihr Nüsse mit dabei habt, um euch ausreichend mit Zillen und auch Zink zu versorgen. Und diese beiden Mineralstoffe sind tatsächlich sehr wichtig, um Virusinfektionen im Zaum zu halten. Aber wir kennen auch deren Rolle bei Autoimmunerkrankungen, wo sich ja leider das Immunsystem gegen den falschen Gegner wendet, nämlich den eigenen Körper. Aber dabei, das ist total wichtig, dass wir da ausreichend versorgt sind. Dann haben ja alle, die auf dem bunten Teller zu Weihnachten Nüsse hatten, das richtig gemacht, weil die haben sich ja quasi schon so einen Immunschutz angegessen. Apfel, Nuss und Mandelkern. Ja, genau. Also das hat ja alles dann doch auch irgendwie einen Sinn. Ja. Diese ganzen alten Traditionen. Ja, hat sich gut eingependelt so, ja. Gibt es noch andere Stoffe, die man zu sich nehmen sollte, weil sie das Infektrisiko vermindern? Also da wäre noch zu nennen zum Beispiel Aminosäuren, also das sind ja Eiweißbestandteile, Arginin und Tryptophan, die für bestimmte Immunzellen wichtig sind, dass Arginin beispielsweise für die Aktivität der Makrophagen. Wo ist das drin?
Arginin, das haben wir drin in den meisten Eiweißprodukten, also Milchprodukte, Käse, Fleisch, aber auch Hülsenfrüchten. Dieses Arginin macht die Makrophagen aktiver. Makrophagen, Phage heißt fressen. Das sind die Fresszellen. Die brauchen wir halt. Und ja, auch Tryptophan, die Aminosäure Tryptophan, die haben wir auch in Nüssen beispielsweise. also Walnüssen sind die mit drin, sind auch für die Arbeit des Immunsystems sehr wichtig. Also es ist eine ganz breite Masse. Man merkt schon, wenn man nicht gut versorgt ist mit der Breite der Ernährung, dann hat man ein Problem. Nicht fokussieren auf Vitamin C oder Multivitaminpräparate, weil da ist der Rest nicht drin. Und das, was drin ist, ist überdosiert. Und wir haben keinen Nachweis dafür, dass Multivitaminpräparate irgendwas am Verlauf einer Erkrankung Vielen Dank.
Was aber auch sehr, sehr beliebt ist in dieser Jahreszeit und auch im Zusammenhang mit Infekten oder Infektvermeidung, ist ja heiße Zitrone, heißer Ingwer und natürlich Tee.
Gieß uns gerne noch mal ein bisschen aus unserer wunderhübschen Kanne hier. Auch wenn ich gemerkt habe, dass du der Farbe nicht folgst. Ah, ja. Also ich habe nur Jungs gehabt. Also ich wäre wahrscheinlich als abgestünfter. Ich habe auch nur Jungs, aber ich bin ja das Mädchen bei uns. Genau, du bist das Mädchen. Ich habe so eine, Lila ist nicht meins, Lila und Einhörner, das sind so zwei Sachen, die ich nicht gut abgange. Lila, der letzte Versuch, aber als Teekanne durchaus besser. Ja, alles gut. Und praktisch ist sie auch und heiß hält sie auch und sie tropft nicht und mehr muss eine Kanne nicht können. Der Tee ist gut. Danke. Also, Ingwer, heiße Zitrone und Tee, ist das Einbildung oder ist das wirklich hilfreich? Also, tatsächlich ist Tee gut für unser Immunsystem, das kann man sagen. Aber wichtiger noch ist die Versorgung mit ausreichender Flüssigkeit, weil die Schleimhäute insbesondere müssen benetzt sein. Trockene Schleimhäute sind anfälliger, können ihre Arbeit, nämlich die Infektabwehr, die Verteidigung nach außen nicht so gut übernehmen. Deshalb ist auch Klimaanlagen oder die hochgedrehte Heizung im Auto, ist es vielleicht besser, die Sitzheizung anzumachen, wer das Glück hat, eine zu haben, als die Heizung hochzudrehen. Da kommt trockene Heizungsluft raus. Das trocknet die Atemwege aus. Lieber den Sitz warm machen. Ich finde das furchtbar. Ich mag es überhaupt nicht. Ich mache es sehr selten.
Und es ist gesünder. Das wird mich auch nicht dazu bringen. Dann mache ich lieber zwischendurch das Fenster auf und lasse die kalte Winterluft rein.
Also trockene Heizungsluft ist halt nicht gut, trocknet uns aus. Und damit die feucht gehalten werden, müssen wir viel trinken. Vielleicht noch einen Satz zu Ingwer und Zitrone. Ja, Ingwer und Zitrone wirken gegen Infekte. Wir wissen, dass die Kombination von den Schafstoffen von Ingwer und von Zitronensäure antibakteriell im Mund wirken. Also auch gegen Zahnfleischentzündungen und vielleicht auch gegen andere Erreger. Allerdings ist durch die Hitze des Wassers das Vitamin C kaputt. Also man braucht nicht zu denken, dass man damit viel Vitamin C zu sich nimmt, weil wenn es einmal so aufgekocht wurde, dann nimmt der Vitamin C-Gehalt drastisch ab. Okay, das ist also eher für den Geschmack, aber hilfreich ist dann der Ingwer. Genau, die Schafstoffe, die haben aber auch die Zitronensäure, die wirken zusammen, synergistisch zusammen, also gegen tatsächlich wirkend Bakterizid. Ich habe das nämlich angefangen zu trinken, wenn es mir für einen schwarzen Tee abends zu spät wird. Und ich finde einfach so dieser kleingeschnittene Ingwer und dann noch mit einer schönen Limette. Also ich mache es immer mit Limette und gerne auch nochmal irgendwie eine halbe Orange reinpressen. Kannst du auch gurgeln und zwischen die Zähne ziehen.
Kann man auch einfach nur trinken und es schmeckt gut und man macht keinen Fehler. Das ist doch gut. Wie wichtig ist denn der Schlaf in der Infectzeit? Mega wichtig, weil vielleicht weiß man das auch so, aus der Erfahrung so, nachts, wenn es uns abends schlecht ging, dann geht es uns morgens meistens besser. Also die Heilung ist in der Nacht. Schneller möglich, weil nachts wird das Immunsystem nicht durchs Essen gestört. Nachts hat das Immunsystem Ruhe, kann sich um Reparaturen kümmern. Und das macht es auch.
Der Schlaf gibt dem Körper Ruhe für diese ganze, muss man sagen, für den Krieg gegen die Erreger, auch fürs Aufräumen.
Und deshalb ist ein guter Schlaf sehr wichtig. Ich würde auch jedem empfehlen, wenn er einen Florideninfekt hat, wenn er dann wirklich Fieber hatte und hat eine schlechte Nacht, dann einfach im Bett liegen bleiben, versuchen, noch mal zu schlafen. Vormittags noch mal, nachmittags noch mal, mittags schlafen, schlafen, schlafen. Und vor allen Dingen diesem Gefühl der Inappetenz nachgehen. Das kennt jeder so, dass man keinen Appetit hat. Und das hat der Körper super eingerichtet, weil diese Inappetenz, die hilft ... Das ist auch ein herrliches Wort, Inappetenz. Ja, medizinisch. Ja, ja, für Appetitlosigkeit. Appetitlosigkeit, genau. Und das hat der Körper eingerichtet, weil er sagt, jetzt bloß nicht essen, nervt das Immunsystem nicht, es ist beschäftigt. Und gleichzeitig dieser Infekt, der wirkt bei uns, macht einen sozialen Rückzug. Decke über den Kopf, lasst mich in Frieden. Und auch das ist total wichtig. Keine positiven, keine negativen. Nichts hören, nichts lesen, einfach dösen, nichts essen, viel trinken. Das ist es. Weil das, was der Körper braucht, das hat er ja vorher bitte hoffentlich jeden Tag immer bekommen. Da hat er eine gewisse Reserve, das hält ein paar Tage. Wir müssen da jetzt nichts Gesundes essen. Das, was er hat, braucht er. Nach ein paar Tagen sieht es anders aus. Aber dann ist ja üblicherweise der Infekt auch schon im Griff. Also, nachts kämpft das Immunsystem auf Hochtouren.
Und ja, der Körper stellt ja auch noch die Temperatur hoch, weil das lieben die Bakterien gar nicht. Manchmal geht er ja auch an die Grenze, ja, 40 Grad, 41 Grad, um die Bakterien wegzukochen.
Und da ist natürlich dann nachher die Grenze zwischen dem, dass man sich selber wegkocht, schnell da. Aber das Fieber ist wichtig, um Keimen die Lebensbedingungen zu verschlechtern. Aber manchmal ist es ja gar nicht so dramatisch, sondern man hat abends das Gefühl, man hat so einen Halskratzen, weiß nicht genau, kommt da was. früh ins Bett. Und dann hat man wirklich den Impuls, ins Bett zu gehen. Und am nächsten Morgen ist alles wieder weg. Also dann war es eben nicht so gravierend. Aber da hilft es wirklich, dem Körper den Schlaf zu geben, damit er arbeiten kann. Ganz genau. Da hat das Immunsystem endlich mal seine Ruhe. Weil ansonsten müsste es sich den ganzen Kram, den wir so in uns reinfuttern, anschauen und sagen, das ist okay, das nicht. Und das macht es ja automatisch. Und das lenkt natürlich ab. Gibt es denn noch Hausmittel, die du empfehlen würdest? weil man will ja nicht immer gleich zur Medizin greifen ja also tatsächlich diese echte Hühnerbrühe aber die muss wirklich echt sein selbst gekocht die wäre noch gut, Fällt dir noch was ein? Wadenwickel bei Fieber? Ja, genau. Ich kenne das noch so, das hat meine Oma immer gemacht, die hat Meerrettich in Scheiben geschnitten und aufgefädelt. Dann kriegt man das um den Hals. Also tatsächlich, das sind die Schafstoffe, die du dadurch einatmest, möglicherweise. Die haben Bakteriziden. Meerrettich? Österreich.
Kränen heißt das. Kränen, ja. Ja, ja, ja. Also Österreich, also hier ist ja, in Norddeutschland ist ja Meerrettich. Ich habe jetzt gerade einen kaufen können, beim Supermarkt. Freue ich mich immer, wenn es den mal gibt.
Die Schafstoffe haben eine, Meerrettich hat eine bakterizide Wirkung, wird sie aber auch sicherheitshalber essen. Das machen die Österreicher sowieso. Ja, immer. Immer. Rote Bete zum Beispiel mit frischem Meerrettich. Das muss man Österreicher nicht empfehlen. Wir machen das automatisch.
Aber was Was noch wichtig ist, also das, diese Schafstoffe, die bakterizidwirkenden Schafstoffe, Heiltees wie zum Beispiel Spitzwegerichtee beispielsweise sowas, Lindenblütentee. Es gibt verschiedene Heiltees zum Abhusten und es hat eine Förderung, wirkt heilend bei Infekten und für die Lunge gut. Was ich immer auch mache, ätherische Öle. Also entweder zum Einreiben oder aber als Kapsel gibt es die auch zu kaufen. Man atmet dann diese ätherischen Öle quasi ab und riecht wie so ein Eukalyptusbaum. Also ja, das hat auch eine gewisse positive Wirkung. Das würde ich auch raten. Und nochmal ein Tipp vielleicht, das erlebe ich immer wieder, weil das falsch gemacht wird. Wenn man einen Infekt hat, dann muss der so schnell wie möglich weg, weil der Infekt neigt zum Etagenwechsel. Also erst der Schnupfen, dann die Entzündung des Rachens.
Kehlkopfentzündung, Tracheitis, also Luftreuenentzündung, Bronchitis, Lungenentzündung. Das muss man aufhalten. Von dem Schnupfen gehen die Erreger auch gerne in die Nasen nebenhöhlen. Und dann hat man wochenlang zu tun. Das heißt von Anfang an Nasendusche machen, wenn der Infekt da ist. Damit spült man die Erreger nochmal aus. Es ist nachgewiesen, dass der Infekt verkürzt wird, gerade in der ersten Zeit, dass der Übergang zur Nasennebenhöhlenentzündung und damit zu weiteren Stadien verlangsamt oder ausgebremst wird. Das ist total effektiv und ich würde sofort auch mit Nasenspray beginnen, um die Nasennebenhöhlen richtig zu belüften. Regelmäßig das auch mit Nasenspülung, dann erspart man sich die Sinusitis, die Nasennebenentzündung und kann möglicherweise den Effekt vorher beenden. Es gibt ja auch Leute, die neigen einfach dazu. Ich kriege sowas ganz selten.
Es fängt an mit Halsschmerzen, dann kriege ich Schnupfen und meistens noch ein bisschen Husten. Und dann war es das. Dann war es das üblicherweise. Aber ich kenne auch etliche Leute, die immer so eine Nebenhöhlenentzündung kriegen und das kann sehr schmerzhaft sein. Ich hatte das einmal mit Pneumokokken und die sind mit einer Kapsel versehen, die kaum mehr wegzukriegen. Das war Horror, bis in den Sommer rein. Ich bin sie losgeworden, bin jetzt auch gegen Pneumokokken geimpft.
Also ich neige tatsächlich zur Sinusitis, hab jetzt seitdem ich das so mache keine mehr bekommen und leider ist dieser Etagenwechsel bei mir mit Husten eigentlich fast programmiert. Aber ich kann es damit abkürzen, ja. Ich huste nicht mehr, seit ich, also doch, mit Corona habe ich auch gehustet. Aber ich war ja früher so ein Genussraucher, als man auch noch drinnen rauchen durfte. Das ist ja alles lange her. Und da kriegte ich immer sofort bei einer Erkältung Husten. Und seit ich völlig abstinent lebe, sozusagen, was Zigaretten betrifft, interessiert mich nicht mehr. Weißt du, warum? Warum die Raucher sowieso die Opfer überhaupt sind? Nein, das weiß ich nicht. Ja, weil wir haben ja unsere Atem, also die Luftröhre und weiter unten, das ist alles ausgekleidet mit so einem ganz kleinen Flimmer-Ebieter, wie so ein Teppich. Ja, genau. Und diese, die strudeln immer Richtung oben. Und deshalb nach einer gewissen Zeit haben die so viel nach oben gestrudelt, dass du manchmal dich räuspern musst. So, dann das haben die alles nach oben gestrudelt. Und die Raucher machen sich diesen kleinen Flockati, der immer nach oben strudelt, die machen sich den kaputt. Und im schlimmsten Fall, wenn man viel raucht, sind diese ganzen Härchen weg. Und dann, das ist der Raucherhusten. Du musst den Kram ja doch hochkriegen und bist dann natürlich empfindlicher. Also Raucherhusten war es bei mir definitiv nicht.
Aber beim Infekt bist du gefährdeter. Genau. Weil der Floccati ist kaputt. Genau. Aber mein Floccati ist bestimmt ganz heile und ganz sauber. Ja, das regeneriert sich zum Glück. Ich liebe deine Bilder. Ich kann mir das so gut vorstellen. Dann merkt man sich die Dinge auch gut, wenn man so ein Bild dazu im Kopf hat.
Gut, wir gehen jetzt hoffentlich gesund durch die nächsten Wochen und Monate, die uns noch drohen hier in der kalten Jahreszeit. Aber ich hoffe, es hat euch geholfen und ihr könnt diese Tipps auch gut in euer Leben einbauen. Und wenn es einen doch erwischt hat, dann eben dem Körper seine Zeit geben und runterfahren. Und Homeoffice sei Dank, wenn es kein so schlimmer Infekt ist, dann kann man ja auch zu Hause arbeiten. Man ist ja nicht immer gleich völlig ausgenockt. Also was wir auch viel machen, dass Kolleginnen, die ein eigenes Büro haben, die können auch mit Corona zur Arbeit gehen, dann gehen sie mit Maske zur Arbeit und sitzen im eigenen Büro gelüftet und alle wissen, dass wenn es einem gut geht, das kann man durchaus machen. Also die Maske auch mal nutzen, um andere zu schützen, uns den Asiaten gleich machen, das finde ich eine sehr schöne Geste, das sollte bei uns noch populärer werden. Finde ich auch, also das ist echt wieder ein bisschen in Vergessenheit geraten. Die aktuelle Studie und was der Ernährungsdoktor von Hed. Matthias, kein Podcast ohne Studie. Ja, genau. Ich habe sogar eine passende Studie dazu, die passt, weil du hast nämlich den Schlaf angesprochen. Und der Schlaf spielt in dieser Studie eine wichtige Rolle. Und zwar bin ich über ein Statement der amerikanischen Herzgesellschaft gestolpert aus dem Dezember 25.
Und das war der Herzgesellschaft so wichtig zu betonen. Und zwar die Verbindung von innerer Uhr und Herzgesundheit. Und zwar haben wir in jeder unserer Zelle, überall haben wir eine innere Uhr, die tickt und die weiß immer, wie spät es ist. Klar gehen Uhren, wie echte Uhren im echten Leben auch, also die alten zumindest, die gehen auch mal falsch. Aber diese inneren Uhren, die werden synchronisiert durch die Helligkeit des Tages, durch den 24-Stunden-Tag. Aber wichtig zu wissen ist, jeder hat in seinen Zellen so eine innere Uhr. Ein Ergebnis daraus ist, dass es Menschen gibt, die eine innere Uhr haben, die sie zur Lerche machen, also die morgens früh auch fit sind und auch leistungsfähig. Und da gibt es die Eulen. Das Mengenverhältnis ist eher so, dass die Lerche in der Minderheit ist und die Eule in der Mehrheit ist. Was bist du? Ich glaube, ich bin eine Lerche. Ich kann, wenn ich mich auf mein Tagewerk freue, und das ist fast jeden Tag so, dann kann ich einfach wunderbar aufstehen. Super, ja, ich bin auch eher eine Lerche.
Also früher bin ich immer noch mal halb sechs aufgestanden und dann kann man am Wochenende auch nicht länger schlafen. Das ist der Nachteil, ja. Also sieben, das ist spät. Acht ist bei mir schon sehr spät, wenn ich aufstehe. Also ich bin auch eine Lerche. Und dieser Chronotyp, so nennen wir das ja, Dieser Chronotyp, der bestimmt unsere Gesundheit mit, der bestimmt unseren Stoffwechsel mit. Also wir wissen, dass wenn man gegen diesen Chronotyp verstößt, man sein Diabetesrisiko erhöht. Man hat es auch genau untersucht. Zum Beispiel bei Feuerwehrleuten in San Diego in Amerika hat man geguckt, wie sieht es bei diesen Feuerwehrleuten aus, die ja Schicht arbeiten. Und da hat man festgestellt, die verstoßen auch gegen ihren Chronotyp. Wir haben allein durch das Verstoßen gegen Kronotyp ein 17% höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das findet man überall wieder, auch das Krebsrisiko steigt.
Das Risiko für Übergewicht steigt, wenn ich gegen meinen Kronotyp verstoße, für Diabetes, für Krebs, für Übergewicht, all das Ganze. Auch das Risiko für Bluthochdruck steigt. Also das ist so enorm, dass die amerikanische... Du wolltest was sagen? Ja, nun kann ich natürlich als Feuerwehrmann, ich kann ja nicht gegen meinen Einsatz planen, also das ist halt, und so gibt es ja viele Zwänge, wo ich dagegen verstoßen muss, weil sonst kann ich meinen Beruf nicht ausüben. Das ist jetzt eine relative Risikoerhöhung, ich kann aber jetzt als Feuerwehrmann sagen, okay, hier habe ich ein Risiko. Ansonsten achte ich darauf, dass ich die Risiken reduziere. Ich achte auf Gewicht und so weiter. Man muss es wissen und es spielt halt auch eine wichtige Rolle. Und ich gebe jetzt auch nochmal einen wichtigen Hinweis, der so hilft, diesen Chronotyp zu synchronisieren, ihn also in Ordnung zu halten. Das ist Sport. Tatsächlich, mit Sport können wir helfen, dass die innere Uhr nicht aus dem Takt gerät. Sport ist ein Mittel, um den Chronotyp zu verfestigen, zu stabilisieren, Störungen von ihm fernzuhalten. Das ist das eine. Das ist eine wichtige, darauf hat die amerikanische Gesellschaft nochmal hingewiesen.
Die sagen auch eher, Sport am Abend ist dann wichtiger, wenn man es zu früh morgens macht. Aber das will ich jetzt gar nicht weiter vertiefen. Aber auf alle Fälle wichtig ist der Sport. Das ist ganz wichtig. Diese Forschung, die wird uns noch viel zu Tage bringen. Und ein Appell, finde ich, daraus, auch für die Gesellschaft, muss man überlegen, was folgt daraus? Wir stehen in Deutschland zu früh auf. Auch wenn die Mehrheit der Leute Eulen sind. Also mir soll es recht sein, wir können so weitermachen. Aber wenn die Mehrheit der Menschen Eulen sind, dann müssten wir in der Gesellschaft auch darauf Rücksicht nehmen. Weil unsere Jugend ist immer Eule. Und wir zwingen die um acht zur Schule. Ja, ich weiß. Die Diskussion, die gibt es ja immer wieder. Und immer wieder gibt es Initiativen, die sagen, lass uns später anfangen. Aber sie setzen sich nicht durch. Außer Privatschulen, die können das natürlich anders machen. Aber die öffentlichen Schulen, da muss man leider um 8 Uhr auf der Matte stehen, auch wenn man dann so... Genau, auch wenn die Kinder da durchschnarchen. Wenn sie dann durchhängen. Ja, genau. Und dann hat natürlich so eine Eule morgens gar keine Lust zu essen. Die gehen also ohne Frühstück zum... Weil tatsächlich ist es so, wenn wir im Nachtmodus sind, dann haben wir gar keinen Appetit.
Das gehört mit dazu. Auch natürlich die regelmäßigen Mahlzeiten. Eine Eule isst eher später als eine Lerche. Was das betrifft, finde ich aber auch eine Eule. Ich brauche einfach keinen... Ich auch, ja, ja, da bin ich, genau, da muss man in sich reinhören und dann ist das auch gut so. Aber diesen Rhythmus sollte man beibehalten. Portugal fängt halb neun an mit der Schule. Das ist natürlich ein Lab-Saal für die Kinder. Die kriegen aber auch mittags ein ordentliches Essen, meistens, und sind dann am Nachmittag zu Hause. Die Eltern finden es auch gut. Also das wäre mal eine Idee, Deutschland zu reformieren und die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft zu steigern. Und es ist gesünder, präventiv. Ach so, genau. Und der Schlaf, das ist jetzt so, genau. Weil, ich sagte ja vorhin, der Schlaf. Der Schlaf ist natürlich wichtig, dass wir den Schlaf regelmäßig auch so im Leben implementieren. Also immer zu der natürlichen Zeit auch ins Bett gehen. Leider heißt das für Lärchen wie mich, dass ich tatsächlich um neun müde werde und häufig um zehn im Bett liege. Wie langweilig. Ich weiß, dass es Freunde gibt, die sagen ... Kannst ja nicht mal abends ins Kino gehen. Ja, das kann ich schon. Das kann ich schon auch mal ausgehen. Das mache ich ja auch. Aber ich merke, wie das meinen Biorhythmus stört. Und wenn ich am Samstagabend spät ins Bett gekommen bin, ist der Sonntag, ehrlich gesagt, für mich von der Leistungsfähigkeit halt ruiniert.
Und wenn Freunde sagen, ja, lass uns doch morgen um neun mal telefonieren. Um neun mag ich nicht mehr telefonieren. Das wühlt mich zu sehr auf und bin ja echt schon mit den Augen so ein bisschen am Blinzeln. Tatsächlich soll man auch darauf Rücksicht nehmen, nicht immer, nicht strikt, nicht zwanghaft. Aber so sind wir. Jeder hat seinen Biorhythmus. und dem muss man stattgeben. Ich habe halt festgestellt, dass unsere Freunde, die alle so im Alter von um und bei 60 oder drüber sind ...
Dass wir uns einfach früher zum Essen verabreden. Also früher war es immer 20 Uhr. Ich glaube auch, weil die Kinder klein waren und die waren dann wenigstens so weit weg sortiert und im Bett, dass es eben immer 20 Uhr war. Und seit wir alle, die Kinder sind alle aus dem Haus, treffen wir uns um 19 Uhr, weil wir danach auch besser schlafen, wenn wir nicht so spät noch essen. Also die Dinge ändern sich. Das ist so. Also die Freunde, die Lerchen sind, das sind so ein paar, die schlagen 17.30 Uhr vor. Ja, aber da sitzt sie ja noch am Schreibtisch. Ja, ja gut, also wir einigen uns dann auf 18 Uhr, 17.30 Uhr ist auch kaum zu schaffen, aber ich habe auch richtige Mega-Eulen aus der Gastronomie, Tarek Rose zum Beispiel ist eine Mega-Eule und damit bist du natürlich in der Gastronomie super aufgehoben. Das stimmt, ja. Also wenn du eine Mega-Eule bist, dann bist du super für die Gastronomie geeignet. Und Tarek fängt so, also mit Tarek kann man sich gut verabreden, er ist ja Gastronom in Hamburg. 20 Uhr, 20.30 Uhr ist für ihn völlig in Ordnung. Da müssen wir also schon einen guten Tag aussuchen, wo sich da eine Schmittmenge bildet. Wo du noch nicht fließt und er gerade erst in richtigen Fahrt kommt. Ich kann auch länger aufbleiben. So ist es nicht, aber ja. Ja, ich finde immer, es fällt einem im Sommer deutlich leichter. Und Gott sei Dank jetzt werden die Tage ja schon wieder ein bisschen länger und ein bisschen heller.
Im Winter bin ich natürlich erledigt, weil dieses wenige Licht synchronisiert mich auf echt früh ins Bett gehen. Weil wir ja immer denken, es ist schon ganz spät, weil es ja so früh dunkel wird. Es ist stundenlang schon dunkel, genau. Wir sind ja im aufstrebenden Halbjahr. Ja, genau. Das ist sehr schön. Geht ihr jetzt voran. Sprechstunde beim Ernährungs-Doc.
Gut, wir haben natürlich wieder ein paar Fragen von euch. Und ich starte mal mit der Frage von Anke. Anke hat geschrieben, ich habe einen Beitrag gelesen, in dem ziemlich eindringlich vor dem Verzehr nicht gerade frisch gekochten Reises gewarnt wird. Bezüglich des Pluses an resistenter Stärke macht das ja schon leicht nachdenklich. Und es wäre schön, wenn Sie die Pros und Kontras mal bewerten könnten, lieber Herr Riedl. Also trotzdem kalten Reis essen, weil mehr resistente Stärke oder lieber lassen, weil zu viele Risikos. Nein, doch. Also kalter Reis bildet ja resistente Stärke. Das ist ein super Ballaststoff für unsere Darmflora, unterstützt sie übrigens auch bei der Immunabwehr und lässt die Blutzuckerspitzen abfedern. Also nicht so groß ansteigen allerdings birgt das das risiko ein zu lang gelagerter reis oder nicht frisch gekochter nicht ausreichend gekochter reis wird das risiko dass sich bakterien darin vermehren weil nämlich an der bacillus cereus der sitzt dort als spore und wartet und, das er raussprossen kann und sich vermehren kann. Der lauert also im Reis. Und wenn ich diesen Reis zu lange lagere und dann vielleicht noch bei unangemessenen Temperaturen, dann knacken die auf, fangen an, sich zu vermehren. Und das geht rasant.
Deshalb darf man da nicht zu lange mit warten. Das heißt, ich koche meinen Reis, ich lasse ihn abkühlen und dann ab in den Kühlschrank, weil ich ihn vielleicht nicht am selben Abend oder Mittag verarbeitet habe. Genau, nicht mehr, weil die Gäste noch da sind, zwei, drei Stunden stehen lassen oder fünf. Weil das könnte für die Bakterienspuren schon ein Hinweis sein, es ist soweit. Also in den Kühlschrank innerhalb von ein bis zwei Tagen verbrauchen, dann ist man safe. Das ist doch irgendwie eine Maßgabe, danke dir. Und es muss richtig im Hitze sein, der Reis, aber das machen ja alle. Ja klar, sonst ist er ja hart. Dann hat uns Barbara geschrieben, meine Ernährung besteht mit Genuss zu einem großen Anteil an Hafer- und Hülsenfrüchten und ich verfolge möglichst alles, was Sie in diesem Zusammenhang empfehlen. Nun bin ich über zwei Interviews gestolpert, in denen von dem Verzehr dieser Nahrungsmittel abgeraten wird. Zu Hafer hat sich die Molekularbiologin Dr. Sabine Paul kritisch geäußert und bei Hülsenfrüchten Dr. Med. Christian Gersch. Er rät wegen der enthaltenen Lektine grundsätzlich davon ab. Nicht nur mit der bekannten Empfehlung, sie vor dem Genuss ausreichend zu kochen. Mich irritieren diese Stellungnahmen sehr und ich frage Sie, was Sie diesen beiden entgegenhalten würden. Ich bin 69 Jahre alt und bisher gesund. Genau, diese Anfrage, die zeigt ganz deutlich.
Das singuläre Betrachten von einzelnen Eigenschaften von Lebensmitteln. Wenn man Ernährungsmedizin verstanden hat, und das muss ich sagen, ist bei diesen beiden genannten Aussagen nicht so richtig sichtbar, dann weiß man, dass man nicht nur eine Eigenschaft eines Lebensmittels herauskehren und übermächtig werden lassen und sagen, da ist aber was Negatives dran, deshalb darfst du nicht und solltest nicht. Ich lese es auch in Social Media, oh vorsichtig, Haferflocken, großer Fehler.
Das ist natürlich Quatsch. Es sprießen derzeit unheimlich viele Experten aus dem Sumpf, die von irgendwo anders her kommen, die sich irgendwas angelesen haben, aber das große Ganze nicht verstanden haben. Also wenn ich jetzt hier sehe, Molekularbiologin, okay, hat sie separates Einzelwissen, was sie aber nicht im gesamten Kontext der Ernährungsmedizin auswertet. Um es mal so zu sagen. Es gibt nicht so viele Menschen in Deutschland, die die Ernährungsmedizin in der Gesamtheit ernährungswissenschaftlich durchdrungen haben. Und dann kommt so ein Kram dabei raus, wodurch die Leute verunsichert werden. Das zählt unter, Achtung, Social Media. Es wird viel Bullshit verbreitet. Und das ist natürlich schade, weil damit Hafer- und Hülsenfrüchte schlecht gemacht werden. Und die sind aus ernährungsmedizinischer und ernährungswissenschaftlicher Sicht wertvolle Bestandteile unserer Ernährung, gar keine Frage. Lösliche Ballaststoffe, Beta-Glucan, jetzt beim Hafer beispielsweise senken Blutzuckergewicht, Blutfette und sind reich eben an Eisen, Magnesium und Zink. Das haben wir ja heute auch schon besprochen für die Infektabwehr. B-Vitamine auch noch mit dabei. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt das auch. Und dann kommen diese beiden Damen und Herren an und sagen, Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Fachgesellschaft, das schert uns nicht. Wir warnen jetzt mal davor.
Oha. Also da muss man schon wirklich viel Selbstbewusstsein haben, um sich so hinzustellen. Es macht Schlagzeilen, es verunsichert die Menschen. Und ich finde es unverantwortlich. Das Problem ist, dass vor zehn Jahren hätte dieses Thema überhaupt niemanden interessiert. Da waren die Ernährungsminister noch die einzigen, die sich damit befasst haben. Die Gesellschaft hat das auch nicht so sehr interessiert. Aber jetzt kommen aus allen Löchern Möchtegern-Experten und erzählen irgendein Kram. Und das nervt mich. Gut, Barbara, Sie müssen jetzt selber entscheiden, wem Sie vertrauen. Dem Ernährungs-Doc meines Vertrauens oder.
Molekularbiologen etc. Dann hat uns Lisa aus Wien geschrieben. Die hat gleich drei Fragen. Also bitte dich um kurze Antworten. Ich werde mal die Fragen formulieren. Es heißt, dass sich der Grundumsatz durch regelmäßigen Sport in den Wechseljahren steigern lässt. In welchem Ausmaß und gilt das für Ausdauer oder für Kraftsport? Und wie viel davon ist ideal, um den Grundumsatz dauerhaft zu beeinflussen? Ja, also der regelmäßige Kraftstoff ist der effektivste Weg, den Ruheumsatz in den Wechseljahren zu steigern, weil das natürlich die Muskulatur steigert im Wachstum und auch im Energieverbrauch. Das ist total wichtig. Am besten Widerstandstraining der großen Gruppen, Beine, Rumpf. Zwei- bis dreimal die Woche, ich wage das kaum zu sagen, weil das ist das Effektivste. Aber einmal pro Woche ist es auch okay. Damit baut man nur nicht so viel Muskelmasse auf. Zweimal sollte es eigentlich schon sein. Ausdauer- und Kardiotraining ist da nicht ganz so wirksam, aber auch wirksam. Und da hängt es ein bisschen mehr von der Aktivität ab. Also, ein Krafttraining, muss ich ganz klar sagen, gehört für unsere inaktive Gesellschaft leider, dazu wie Zähneputzen.
Obwohl, Zähneputzen, ich will das jetzt nicht aufwiegen. Keiner soll jetzt auf Zähneputzen oder auf Krafttraining verzichten, aber das sind beides wichtige Elemente der Gesundheit. Gut, Ihre zweite Frage ist, ist bei chronischer Gastritis und Refluxkrankheit Intervallfasten zu empfehlen? Und wenn ja, worauf ist dabei zu achten? Also bei chronischer Gastritis und Refluxkrankheit gibt es keine richtigen Leitlinieempfehlungen. Also nicht, dass man das sagt, das solltest du jetzt dafür einsetzen.
Aber auch keine Kontraindikation, was wir immer so sagen. Entweder hilft es oder ist es neutral. Beim Intervallfasten, da muss man aufpassen, dass wenn man Intervallfastet, ist das Essfenster kürzer, das ist ja grundsätzlich immer gut. Die Mahlzeiten werden dann tendenziell etwas größer. Und das ist dann das Problem für die Leute mit Reflux, weil wenn die Mahlzeiten größer werden, ist der Druck von unten auch größer. Das heißt, es könnte sein, dass das Intervallfasten, also man muss dann umso mehr darauf achten, dass man nach dieser größeren Mahlzeit Abstand zum Hinlegen hat und Abstand zum Sport im Liegen. Schwimmen beispielsweise, ich merke das, ich kriege dann sofort Sodbrennen, ich brauche wirklich zwei, drei Stunden Abstand zum Schwimmen von der Hauptmahlzeit, ansonsten kriege ich Sodbrennen.
Weil ich dafür empfindlich bin auch. Aber im Prinzip kann man das machen. Okay, außerdem merkt man dann ja ... Ob man es abkann oder nicht. Ausprobieren. Das spricht dann wieder für das Essen mit den Freunden um 17.30 Uhr. Ja, genau. Ja, du hast recht. Es sei denn, man geht hinterher noch tanzen bis 1, 2 Uhr nachts. Okay, das macht man in den Wechseljahren auch nicht mehr ganz so häufig, glaube ich. Ja, vielleicht ist das ein Fehler. Ja, ich mache ja Tanzkurs seit drei Jahren, aber auch nicht spätabends, sondern Sonntagnachmittags. Was für ein Tanzkurs? Naja, richtig. Standardtänse. Standardtänse, ja. Walzer, Rumba. Ja, toll. Salsa, Cha-Cha-Cha. Oh, Salsa, schwierig. Ja, ist schwierig und schweißtreibend. Aber das kann man empfehlen, weil Sport, der Spaß macht, das ist immer das Allerbeste. In der Gemeinschaft, super. Ja, zumal man da immer die gleichen Leute trifft, das ist wirklich richtig nett. Ja, nachweisbar auch tatsächlich hat das Positive, das schüttet Endorphine aus, ist für die Langlebigkeit gut. Die Kombination von Musik, Spaß, Gemeinschaft und Bewegung ist eigentlich ein Longevity-Tool. Kann man nur empfehlen. Aber das ist jetzt nicht unser Thema.
Eine dritte Frage noch von Lisa, Thema Schimmelpilz auf Gemüse. Wenn zum Beispiel rote Rüben, also rote Beete, möglicherweise kommt sie aus Bayern, weil die sagen rote Rüben, genau wie die Österreicher. Rote Rüben, also rote Beete, oder Sellerieknollen, Zeichen von Schimmelzeigen, muss man dann das gesamte Gemüse entsorgen und am besten den Rest im Gemüsefach auch gleich oder ist es nicht so dramatisch? Also wenn Gemüse, wie jetzt rote Beete oder Sellerie, sichtbar verschimmelt sind, dann soll man sie nicht mehr verzehren Schimmelpilze können eine Oberfläche wachsen, können aber auch schon woanders eingedrungen sein und das Problem ist, selbst wenn der Pilz stirbt beim Kochen, die Gifte, die schon drin sind die sind hitzestabil die Pilzgifte sind hitzestabil deshalb empfiehlt auch das Bundesamt für Risiko, Bewertung lieber großzügig dann wegwerfen, rausschneiden reicht nicht, Ich würde es dann nicht machen. Diese Pilzgifte sind halt auch lebertoxisch, können Krebs mit verursachen. Anderes, was im Kühlschrank liegt und noch unversehrt ist, ohne Schimmel oder weiche Stellen kann man dann noch verwenden. Gut waschen, vielleicht im Zweifel auch schälen. Okay. Fällt mein Witz ein, Brot kann schimmeln, was kannst du?
Das habe ich noch nicht mal verstanden. Was ist denn Schimmel? Achso. Brot kann schimmeln, was kannst du? Jetzt verstehe ich. Das ist aber um die Ecke, ne? Ja, ja, macht nix. Ist das österreichisch? Das weiß ich nicht. Ich bin aber auch keine Witze-Erzählerin. Ich nehme es zurück und frage dich, ob du ein schönes Rezept mitgebracht hast.
Ja, natürlich. Was kochen wir diesmal? Ich würde so gerne auch mit dir in der Küche stehen und gleich alles bei der Hand haben und gleich loslegen, weil ich immer so Appetit kriege, wenn wir darüber reden. Es wäre gut, wenn wir das eigentlich schon vorgekocht hätten. Ich habe auch überlegt, das sollten wir eigentlich auch mal machen, aber es ist halt aufwendig, weil es im Tagesablauf... Naja, wir haben vor allem hier keine richtige Küche. Wir haben hier nur Mikrowellen und da müssen wir uns zu Hause treffen. Das müsste man vorher machen, ja. Da müssen wir zu Hause aufnehmen. Ja, genau. Ich habe was mitgebracht und zwar, die 28-Tage-Power-Nährstoffkur, um zu zeigen, dass wir keine Nahrungsergänzungsmittel brauchen, sondern wer sich nach diesem 28-Tage-Plan richtet, ist ausreichend versorgt. Der hat keinen Mangel. Das ist ganz wichtig. Ich habe mir ein Rezept dabei rausgesucht. Das ist jetzt hier ein richtiger Plan, womit man sich wirklich einmal richtig mit allen Nährstoffen versorgen kann. Und hier habe ich eins rausgesucht. Ich hoffe, das gefällt dir. Man sieht hier kleine Zanderscheibchen. Man sieht auch die Relation übrigens. Zander, nicht zu viel. Wir wollen ja auch bei Fisch nicht übertreiben. Wir brauchen gar nicht so viel Tierisches. Und das Ganze auf einem bunten Risotto-Teller.
Zander auf Linsen-Risotto. Da haben wir drin Hülsenfrüchte, da haben wir Schnittlauch, da haben wir Kräuter drin und Linsen eben, ganz wichtig. Und eben noch den Zander. Das ist sozusagen ein super Multiversorgungsessen, was uns mit allem versorgt. In dem Buch sind noch weitere Rezepte, die wir, mein Team und ich, darauf berechnet haben. Was braucht der Mensch? Wo sind alle Vitamine, Spurenelemente so drin, dass der Körper einmal rundum versorgt ist? Und wer einmal nach so einem 28-Tage-Power-Koch-Kurs gelebt hat, der ist für die Erkältungssaison gewappnet. Der hat alles, der braucht nichts dazu zu nehmen. Das sieht wahnsinnig appetitlich aus. Also, weil das viele Grün dabei ist, das sieht wirklich köstlich aus. Und gebratener Fisch ist sowieso auch.
Was Wunderbares. Herrlich. Toll. Sehr schön. Schön, dass es dir gefällt. Du weißt ja, du machst ja auch immer alles, kochst ja alles nach. Also es ist wirklich eine Vollversorgung. Und man sieht hier beim Risotto, Risotto ist häufig, finde ich, immer so, Risotto ist lecker, aber dann tun die meisten Köche da immer so fünf Erbsen gefühlt rein. Und dann ist es einfach verschenkt. Weil wir können diesen Risotto aufladen mit Gemüse und mit Kräutern. und dann ist es noch viel, viel, viel leckerer und gesünder. Aber es würde auch nichts dagegen sprechen, wenn ich jetzt sage, jetzt tue ich noch eine Handvoll Erbsen rein, oder? Ja, nee, klar. Weil ich finde, Reis und Erbsen ist trotzdem eine tolle Kombi. Ja, natürlich. Reis und Erbsen, finde ich auch, passt super zusammen. Das ist ja das Grundrezept von Risotto. Aber hier ist es mit Linsen. Erbsen sind ja auch Hülsenfrüchte. Hülsenfrüchte für Anfänger, hast du mal gesagt. Ja, genau.
Gut. Herzlichen Dank. Ja, gerne. Macht Appetit. Das freut mich. Ich hoffe, ihr kommt alle gut durch die kalte Jahreszeit. Und unsere heutige Folge hat euch auch wieder ein paar Tipps gegeben, wie ihr es vielleicht schafft, dem Infekt ein Schnippchen zu schlagen und ihm aus dem Weg zu gehen. Oder wenn er da ist, ihn schnell wieder in den Griff zu kriegen. Wenn ihr das Rezept sucht, das haben wir auf unserem Instagram-Kanal So geht gesunde Ernährung. Und ich freue mich, dass ihr wieder dabei wart und zugehört und zugeschaut habt. Ja, und wenn euch das noch nicht gereicht hat, dann bestellt doch den kostenlosen Newsletter auf myfooddoctor.de. Schaut in die neue Isst Dich Gesund mit mir und vielen tollen Fällen von wirklich erfolgreich gelaufenen Menschen, die ihre Krankheit besiegt haben. Und vielen, vielen, vielen Tipps. Und es gibt wieder zwei Live-Termine. Im 2027, der Vorverkauf hat begonnen. Und zwar in den beiden wichtigsten Städten für uns beide hier in Hamburg. Ja, weil wir hier sitzen. Und in Wien, unserer Partnerstadt quasi dieses Podcasts. Könnte man so sagen. Ja, genau.
Ja, also wie sagt man nochmal bei euch? Sagt man... Servus, Pferd. Servus. Servus, ne? Servus pfüati. Servus pfüati und tschüss. Genau, tschüss.