Jeder muss in sich selber mal reinhören, um zu gucken. Körperliche Aktivität ist ein unheimlich toller Partner, das Gewicht zu halten. Aber man muss auch in sich reinhören, was macht mir Spaß, was treibt mich an. Und das ist bei dir dann gleich zu so einer Extremform geworden. Das ist völlig in Ordnung. Aber vielleicht gewinnt da eine das Laufen, das Fahrradfahren oder das Schwimmen lieb oder was anderes. Oder Kickboxen ist ja auch eine tolle Sache. Und man muss nur eins machen und auch nicht gleich 3,8 Kilometer schwimmen. Das stimmt, ja. Das ist wirklich, also ich kann das, ich kann 3,8 Kilometer schwimmen, aber dann habe ich auch das Gefühl, ich habe genug gemacht. Ich kann auch 10 Kilometer laufen, da bin ich schlecht. Dann ist bei mir meistens auch die Luft raus und 180 Kilometer Fahrradfahren würde ich auch schaffen, aber nicht an einem Tag. Dr. Matthias Riedl, gesünder Leben mit dem aus dem TV bekannten Ernährungs-Doc und Elisabeth Jessen.
Das Wetter lockt uns ja nicht gerade vom Sofa hervor, aber ich habe hier zwei Gäste im Studio, die alles andere als faul sind und keine Couch-Potato, sondern extrem ambitioniert. Und den einen, den kennt ihr, das ist Dr. Matthias Riedl. Lieber Matthias, herzlich willkommen bei mir im Studio. Ja, moin. Matthias ist Ernährungs-Doc, er ist ärztlicher Direktor des Medikum Hamburg, er ist Geschäftsführer der MyFoodDoctor-App und aus dem Chefredakteur der Zeitschrift IsstichGesund. Und wie wir wissen, sehr sportlich, sehr diszipliniert beim Essen. Und er hat heute aber einen Gast mitgebracht. Ich freue mich total, dass heute mal wieder ein Landsmann von mir hier im Studio ist. Nämlich das ist Christian Kloppenburg. Servus. Hallo Christian, grüß dich.
Christian hat eine Metamorphose, kann man sagen, durchgemacht. Er hat nämlich vor einigen Jahren noch 120 Kilo gewogen und ist jetzt ein bisschen über 80. Das kam nicht von ungefähr, sondern das war eine bewusste Entscheidung. Und es hatte sehr viel mit Gesundheit zu tun und nicht mit Aussehen unbedingt. Wir haben außerdem natürlich für euch wieder eine schöne Studie. Wir haben ein Rezept und wir beantworten wieder einige eurer Fragen. Ja, Chris, ich freue mich total. Du bist 32, kommst aus der Nähe von Salzburg und bist heute in Hamburg, um uns mal zu berichten, warum du so anders aussiehst als noch vor fünf Jahren. Freut mich riesig, dass ich überhaupt hier sein darf. Also ich war ja heute hier in Hamburg im Medikum, um mich abchecken zu lassen, weil ich sowas tatsächlich noch nie gemacht habe.
Und ja, ich bin schon ein sehr langer Hörer eures Podcasts, begeisterter Leser. Und ja, ich freue mich, dass ich hier einige Sachen mit der Community teilen darf. Das ist sehr schön. Du bist ja selber auf den sozialen Medien sehr aktiv. Du hast einen eigenen Blog, den Schrauberblog. Du bist Kfz-Meister von Beruf. Genau, ich bin selber Kfz-Meister. Mittlerweile habe ich eine eigene Werbeagentur bzw. Habe ich meinen Schrauberblog und bin dadurch selbstständig im Kfz-Bereich. Ich kümmere mich darum, dass junge Leute sozusagen ins Kfz-Handwerk kommen und habe mich da mit der Doppelbelastung so ein bisschen, ja, habe ich nicht unterschätzt. Ich habe schon gewusst, was da auf mich zukommt und habe mich da dann ein bisschen verloren und habe dann so zum Übergang in die Vollselbstständigkeit, habe ich dann sehr viel gegessen und auch noch geraucht und auch noch getrunken und dementsprechend dann halt auch sehr viel an Gewicht zugelegt und das dann so Ende 2021 habe ich dann angefangen halt alles umzustellen.
Gab es einen gesundheitlichen Anlass oder war das einfach, also meistens braucht es ja irgendwie so einen Tritt den Hintern. Ja, also der gesundheitliche Ansatz war bei mir tatsächlich der Hausberg von meiner Tür, das war die Strobelalm. Die wollte ich mit Freunden hochradeln und ich habe es nicht mal geschafft, ein Viertel der Strecke hochzukommen. Und das hast du aber vorher geschafft? Das habe ich mal geschafft. Das hast du mal geschafft. Und du bist ja noch nicht alt mit 32. Davor war ich ja noch 28.
Und da habe ich mir dann gedacht, das kann doch nicht wahr sein, dass ich da nicht hochkomme. Ich glaube, da hat auch einiges noch mit dem Rauchen mit dazu gespielt, dass man da nicht hochkommt. Aber die Luft war da komplett raus. Und da ist mir das so richtig bewusst geworden. Hey, ich bin noch keine 30, aber ich kann jetzt den Berg da nicht hochradeln, der nicht mal ganz schwer ist. Also mittlerweile schaffe ich den in einer guten halben Stunde mit dem Fahrrad dann hochzufahren. aber damals konnte ich nicht mal ein Viertel dann radeln. Und dann musstest du am Wegesrand stehen bleiben und hast dich gefühlt wie... Ich war komplett fertig. Und deine Freunde? Meine Freunde haben dann auch gewartet. Ja, aber die haben das geschafft. Die hätten es auch geschafft. Also die haben es dann auch geschafft und ich habe mir das dann halt auch vorgenommen, dass ich das eines Tages schaffen möchte und habe dann halt versucht, immer wenn das Wetter gepasst hat, bin ich dann da hochgeradelt und habe mir dann halt angewöhnt, mit den Gewohnheiten zum Rauchen dann zum Beispiel aufzuhören. Vielen Dank. Jetzt ist es ja so, du standst quasi vor dem Berg und bist nicht hochgekommen. Und so ähnlich ist ja, wenn man, also ich habe Fotos von dir gesehen, du hast mir auf dem Handy welche gezeigt. Du warst kräftig, aber du warst jetzt nicht super dick mit 120. Aber es war ja nicht unbedingt die Optik, die ich bewogen habe, sondern quasi es stand so ein Berg vor dir, den du mit dem Fahrrad nicht bezwungen hast. Aber es ist ja auch so ein Berg, wenn man sich dann überlegt, was zu verändern. Also das scheint ja erstmal so wahnsinnig sinnlos. Also oder nicht sinnlos, sondern so aussichtslos.
Ich glaube, das ist das richtige Wort. Womit hast du angefangen? Ich habe tatsächlich angefangen, mit dem Rauchen erstmal aufzuhören. Das war für mich dann so der Indikator, dass ich es da überhaupt nicht hoch geschafft habe. Da habe ich dann damit angefangen. Aber da nimmt man ja meist noch eher zu. Hast du dann auch zugenommen oder war das bei dir nicht das Problem? Nein, das war tatsächlich nicht das Problem. Ich habe Wasserpfeife geraucht. Das ist halt so Shisha, nennt man es jetzt auch neu.
Und da habe ich in der heftigsten Zeit fünf Töpfe am Tag geraucht. Also da hast du ja immer einen Kopf drauf und ungefähr, also um es sich vorzustellen, ein Kopf ist ungefähr so schädlich wie zehn Zigaretten. Und dementsprechend hat man dann halt, wenn man fünf Töpfe raucht, 50 Zigaretten geraucht, wenn man es umrechnet. Vor allem erscheint es mir wahnsinnig zeitaufwendig. Oder macht man das nebenbei? Eigentlich macht man, also die Vorbereitung dauert dann schon ein bisschen länger, man muss Kohle vorheizen und so weiter, aber das war dann halt immer so eine Gesellschaftssache. Wir sind da zusammengesessen, damals am Balkon, dann irgendwann im Wohnzimmer, das war das Allerschlimmste, dass das dann im Wohnzimmer dann war, aber ich habe dann irgendwann aufgehört damit. Das dann sozusagen alleine zu rauchen. Da habe ich mir dann vorgenommen, das mache ich nur noch mit Freunden. Dann auch nur noch am Wochenende. Dann habe ich dann halt auch mit dem Sport dann langsam immer mehr angefangen. Und dann habe ich gesagt, okay, jetzt irgendwann habe ich nicht mal mehr das Bedürfnis dann noch danach gehabt. Der Sport, hat der schon mal diese Wende gebracht? Oder du hast ja dann noch nicht den Zugang zum richtigen Essen gekriegt, ne? Nee, den habe ich noch nicht bekommen. Wie kam das? Elisabeth guckt schon ganz.
Vor allem, welchen Sport hast du angefangen? Das ist ja auch erst mal richtige Überwindung. Also runter von der Shisha-Couch hin zum sich bewegen. Bei mir war es dann mit dem Fahrradfahren tatsächlich, dass ich dann angefangen habe, ich musste erst mal runterkommen. Für die Gelenke war das alles. Laufen war zu anstrengend. Für die Knie. Luft hatte ich noch nicht so viel. Beim Fahrradfahren kann man noch viel mogeln. Da kann man dann zum Beispiel bergab fahren. Na gut, wo es bergab geht, geht es auch wieder bergauf in Österreich. Halt die Regel, ja. Und dann habe ich damit angefangen, dass ich die ersten Kilos somit verloren habe. Und dann habe ich mich beim RS-Gym in Salzburg angemeldet. Das ist ein Kickbox-Gym in Salzburg mit einem Trainer, der auch richtig, also der macht sehr, sehr anstrengendes Training und schreit dann auch immer an. Nimmt auch die Handys weg, wenn man dann dort ist, wenn man sein Handy dann da lässt, da sagt man, da lenkt man sich ab. Und der hat dann auch immer Trainings durchgezogen, wo ich mir am Anfang gedacht habe, mich haut es zahm, das ist alles so anstrengend und man kriegt es da nicht hin.
Damit bin ich dann so Richtung Sport gekommen. Das wurde dann halt auch über die Zeit auch immer mehr. Und mit dem Kochen tatsächlich habe ich mit etwas sehr Ungesundem angefangen, dass mich das überhaupt interessiert hat. Also erstmal meine Partnerin zum Beispiel, die, Die hat mich auch daran so ein bisschen rangeführt, auch immer da unterstützt, was man, was man wie kocht, weil sie selber kommt ja aus dem Großraum Dresden und hat sehr viel selber gemacht in ihrem Gemüsegarten und so weiter. Und damals haben wir oder habe ich gerne Chips gegessen und sie hat mir so eine Käsesoße gezeigt mit Schablettenkäse und Milch. Also dieses Schablettenkäse ist ja auch Nova Klasse 4.
Hochverarbeitet. Ja, mir stehen schon die Haare zu plage. Das dachte ich gerade, er räumt schon die Augen. Das war dein Zugang zur gesunden Ernährung. Über Umwege. Ja, sehr große Umwege. Über Umwege tatsächlich, weil das hat mir dann, also die Käsesoße hat genauso geschmeckt wie die aus dem Kino. Oh, das stinkt so widerlich. Ich kann es mittlerweile auch nicht mehr so essen. Es ist Aroma drin und alles. Ganz arg, aber das ist halt dann, dass du diesen Schmelz dann zusammen bekommst und dadurch habe ich dann so Interesse mal daran geweckt, überhaupt mal selber was zu kochen. Weil das habe ich davor nicht gemacht. Ich komme tatsächlich davon, also mein Tick, warum ich den Podcast jetzt auch so höre, ganz schlimme Angewohnheit von mir waren zum Beispiel Tortellini und da gibt es diese fertig abgepackten Tütensaußen. Oh Gott, ja. Ganz, ganz schlimm. Und ich habe einen super Trick, Tortellini habe ich warm gemacht und habe die Tüte in das Wasser kochend dann reingemacht. Dann war nämlich die Soße warm und die Tortellini warm. Sehr ökonomisch. Das hört sich nach einem richtigen Männerhaushalt an. Und von diesem Startpunkt bin ich dann gekommen.
Wir, also mittlerweile, ich koche nur noch, mache jetzt auch Mealprep und alles drum und dran. Darf ich nochmal fragen? Also jetzt nochmal zu diesem, deine, diese Tortellini Fertigkram, das gibt es übrigens ja auch zum Aufreißen, fertige Tortellini für die Mikrowelle. Das nehme ich immer als Beispiel in meinen Vorträgen für ultrahoch verarbeitete Lebensmittel wir garantiert nicht empfehlen würden, nur so als, Weil du das gerade sagtest, das ist ein super Beispiel. Aber ich weiß jetzt gar nicht, was ich schlimm was finden soll. Die Nachos oder Chips mit selbstgemachter Käsesoße. Die Tortellini tun wenigstens so, als wären sie das Essen. Sie sehen gut aus. Es ist ja noch ein weiter Weg von der Käsesoße bis zum Meal Prep und da musst du ja vorher was gekocht haben. Also welche Stufen hast du denn da durchwandert? Und wann hast du angefangen, uns zu hören? Weil das hört sich noch nicht danach an. Denn wir haben sowas noch nicht empfohlen. Also du hast es noch nie empfohlen. Ich habe es dann so angefangen, ich glaube, das war ganz die Anfangszeit. Ich glaube, das ist dann so zwei Jahre her. Wir machen es seit drei Jahren. Seit drei Jahren.
Ich glaube, so Mitte 22 müsste ich so drauf gestoßen sein. Ich habe dann so mit 21, wie gesagt, dann schon angefangen mit dieser Käsesoße eben auch. Aber dann habe ich mich auch schon ein bisschen mehr damit beschäftigt. Damals habe ich auch schon Sport gemacht. Da war ich so um die 20 rum.
Damals war ich noch in der Fraktion, ich hau einfach mir lauter Protein-Shakes rein, damit das schon funktionieren, hab aber meine Ernährung von Fast Food, McDonalds, Burger King, was auch immer, fortgesetzt und hab dann quasi on top noch den Eiweiß-Shake getrunken. Und habe dann eben, ja, dadurch, dass ich dann angefangen habe, selber zu kochen, da eben auch meine Partnerin eben selber kocht und wir wohnen so weit auseinander, dass ich mir dann gedacht habe, hey, das schmeckt so lecker bei ihr, ich muss mir irgendwas einfallen lassen. Wie sehr die Frauen, ne? Ja, und dann hat sie mir das dann so ein bisschen gezeigt, wie macht sie die Nudeln, wie macht sie, wir haben vorher noch gesprochen über Tempeh zum Beispiel, also Tempeh ist jetzt zum Beispiel auch ein sehr gutes Essen, dass man das dann zum Beispiel im Vorfeld 15 Minuten dämpft, damit dieser bissige Geschmack wegkommt, damit man das dann gut braten kann, damit der Tempeh dann sozusagen neutral schmeckt. Das sind so alles so Tipps und Tricks, die mir dann halt sozusagen Sandra dann mitgebracht hat, beziehungsweise die ich mir dann auch so selber durchs eigene Kochen dann halt auch angewöhnt habe.
Ausprobiert einfach was. Und ich fand es dann für mich faszinierend, dass ich durch diese Spirale, also ich war ja dann auch so in der Depression drin auch tatsächlich so, Depression, Burnout, ging mir halt überhaupt nicht gut mit dem Rauchen, Trinken und dem schlechten Essen. Und das hat sich dann durch dieses mit der Ernährung auseinandersetzen immer mehr in so einer Aufwärtsspirale dann entwickelt. Also ich habe nicht nur Gewicht verloren, sondern es ging mir mental besser. Ich bin besser aufgestanden. Mir haben Sachen aufgehört, weh zu tun. Was hat dir wehgetan? Ich hatte Rücken, Rücken, Knieschmerzen hatte ich dann auch da.
Obwohl du schon abgenommen hattest. Aufgrund des Gewichtes oder weil du warst ja zu jung für solche Schmerzen. Ja, es ist eher Handwerker. Also mit Handwerk kann man sich die, ich habe sehr, sehr oft Räder gewechselt, einfach aus dem Rücken gehoben und dementsprechend dann auch nicht die gesündeste Körperhaltung immer eingenommen. Und eben in der Mittagspause isst man da auch nicht immer das Beste. Damals auch noch Leberkassemmeln. Oh, nichts gegen Leberkassemmeln. Ich liebe sie. Ich habe wie ganz viele davon gegessen. Wie gut, dass es das hier nicht gibt. Hier gibt es viele Mettbrötchen. Nee, nicht Mettbrötchen. Fischbrötchen gibt es auch noch. Ja, da ist ein Haken dran. Da ist ein Haken dran, ja, genau. Ja, wenn das Brötchen bessere Qualität hätte, aber naja, gut, aber trotzdem der Fisch, ja. Ja, Schmerzen sind dann besser geworden, weggegangen. Es gibt ja tatsächlich diesen Zusammenhang, leicht vorgeschädigte, gereizte Gelenke können durch schlechte Ernährung, schlechte Lebensweise sich leichter entzünden und dann tun sie weh. Was dann weggeht, wenn man sich anti-entzündlich gesünder ernährt. Das ist tatsächlich plausibel. Auch die Depression passt dazu, zu dem Essen. das ist tatsächlich, was du gerade beschreibst, besser kann man es gar nicht sagen, das ist depressiv machendes Essen.
Und das ist ein großes Problem in der Gesellschaft. Das nimmt ja geradezu auch in deinen Jahrgängen. Wie haben das denn deine Freunde, deine Umgebung aufgenommen? Weil das bedeutet ja schon, mit dir sitzt man jetzt nicht mehr so gemütlich irgendwie im Wirtshaus und trinkt fünf Bier und raucht noch eine Shisha hinterher. Ja, tatsächlich sind nicht alle geblieben, sage ich mal so. Der Kreis ist kleiner geworden. Ich selber vermisse es nicht so arg, weil ich auch tatsächlich nicht so einer bin, der dann tatsächlich jetzt noch so zusammensitzt zum Bier trinken. Es gibt alkoholfreie Alternativen. Du kannst auch Soda Zitronen zum Beispiel. Das ärgert mich immer, dass man sowas hier nicht kriegt. Aber in Österreich gibt es Soda Wasser mit Zitronensaft. Selbstgemachte Limonade zum Beispiel wäre mal eine Idee. Da ist ja nichts Süßes dran. Es ist wirklich nur Zitronsaft in aufgespudelten Wasser und es kostet meistens weniger als Limonade, was ich einfach gut finde. Dann gibt es meistens so im Halbliter-Angebot. Trinkt man halt so in Österreich.
Fehltier. Finde ich auch. Also mit Softdrinks habe ich Gott sei Dank nie angefangen. Softdrinks haben mir selber noch nicht so geschmeckt. Und die ganzen Energydrinks? Du warst ja quasi die Zielgruppe. Zielgruppe Energydrinks? Ja, Red Bull, Monster und alle möglichen, was man dann da trinken kann. Auch ganz, ganz arg, die man dann halt auch trinkt. Hast du getrunken diese Monster? Habe ich auch dann schon getrunken. Also ich glaube, wenn du richtig Softdrinks noch auch da Gas gegeben hättest, dann hättest du nochmal 20 Kilo mehr geprogen. Ja, das glaube ich auch. Dann geht es nämlich richtig zur Sache. Ich habe mir dann eben auch mit eurem Podcast, das mir dann langsam angehört und immer mehr so Themen dann genommen, wo ich gesagt habe, das finde ich faszinierend. Gibt es ja dann auch noch...
Wo dann erklärt wird, was in den industriellen Produkten auch noch alles drinsteckt, das hat mir dann auch noch so richtig dann noch so wirklich, dass ich die Sachen halt wirklich widerlich finde tatsächlich, kann man jetzt so sagen, versuche auch wirklich komplett drauf zu verzichten, also maximal Nova Klasse 3, wo man dann sagt, alles, wo dann halt wirklich hart verarbeitet ist, dass man darauf verzichtet einfach, weil ich mir dann einfach, ich bin ja auch selbstständig und man schaut schon, dass man Prozesse so optimiert, dass man was Gutes rausholt, sag ich mal. Und wenn man dann, ja, sag ich mal, Pulver verkauft oder sowas in diese Richtung, dann weiß man ja, worauf man den Fokus dann hat. Wenn man so einen Fokus Produktverkauf hat, ist es für mich dann immer so schwierig, ob man dem Glauben schenken kann, was man im Internet halt häufig sieht.
Deswegen freue ich mich auch, dass ich hier sein darf. Du sprichst das Thema Influencer an. Dass ja Produkte heutzutage über Influencer vertrieben werden und die lügen das Blaue vom Himmel runter. Ja, das ist Matthias' Lieblingsthema, weil das ich mich veraucht habe. Halt mich da jetzt zurück. Ja, nee, aber es stimmt ja auch. Wir kriegen viele Fragen einfach auch von euch, die ihr uns fragt, ja, aber der Influencer hat gesagt, das ist jetzt das Neueste und das muss. Was sagt denn Matthias dazu? Und einige Themen haben wir auch schon behandelt und das nimmt halt einfach kein Ende. Es gibt ständig irgendwie, das gibt es für Kosmetik natürlich genauso, nicht nur beim Essen. Also meine Wimperntusche ist aber, also ich bin ja Make-up-Artist und meine Wimperntusche, die ist jetzt wirklich ganz toll, weil ich immer denke, das ist auch nur eine und du sagst halt, das ist jetzt die tollste. Was ich Geld dafür kriege. Wahrscheinlich kostet es ja auch dreimal so viel wie dir im Drogeriemarkt, aber...
Jetzt ist ja sowas, das geht ja nicht von heute auf morgen und man braucht Geduld. Hattest du auch mal so Phasen, wo du dachtest, boah, ist mir jetzt doch irgendwie alles ein bisschen anstrengend mit der ganzen Disziplin? Weil ich bin nicht so ein wahnsinnig disziplinierter Mensch zum Beispiel. Du? Ja, ich. Ich bin tatsächlich auch nicht der disziplinierteste. Das hat sich dann immer so weiterentwickelt. Also man hat ja dann Erfolge in gewissem Maße und stellt dann fest, okay, für die Erfolge habe ich viel gearbeitet. Dementsprechend möchte ich die Erfolge auch nicht wieder umkehren. Wo man dann sagt, okay, man darf sich jetzt nicht so übertriebene Ziele setzen, wo man dann sagt, okay, die sind absolut unerreichbar, sondern wo man dann sagt, man macht, also ich habe es so gemacht, dass ich mir immer kleine Ziele gesteckt habe, wo ich dann sage, okay, ich möchte aufs Rauchen verzichten, ich möchte Radfahren ins Leben integrieren, dann möchte ich Sport ins Leben integrieren. Es waren immer so Nach- und Nach-Prozesse, die natürlich auch nicht von jetzt auf gleich funktioniert haben. Und viele erwarten sich halt wirklich, nachdem sie 15, 10, 20 Jahre lang Raubbau mit ihrem Körper betrieben haben, dass das sich innerhalb von einem Jahr komplett auflöst.
Das ist dann ein bisschen zu viel. Also auch wenn es dann halt zu schnell geht. Aber die Erwartung hatte ich nicht mal. Also bei mir war es nicht so, dass ich jetzt sage, ich möchte jetzt eine komplette Crash-Diät machen. Bei mir war es eher so, dass ich gesagt habe, ich möchte auf ein paar Sachen verzichten und die gar nicht mehr.
Machen. Zum Beispiel dann Fleisch essen aufhören. Genau, das ist nämlich auch noch ein Punkt. Du bist ja... Das ist tatsächlich, weil es so wichtig ist, das muss man nochmal unterschreiben, das ist eine ganz, ganz wichtige Entscheidung, dieses Portionieren und bescheidene Ziele, bescheidene Steps, Schritt für Schritt, was Neues ins Leben integrieren. Aber Entschuldigung, ich hab dich gerade... Ich fand es so wichtig, weil das ist... Du hast ja vieles an den richtigen Stellen richtig gemacht. Wir werden ja noch weiter gucken, was du da noch gemacht hast. Aber ich hab dich unterbrochen. Nee, ich wollte auch nur sagen, es ist eben ein langer Weg gewesen und nicht die Erwartung, dass es von jetzt auf gleich alles gut wird. Aber du bist ja nicht um fast 40 Kilo leichter geworden, du bist halt unglaublich sportlich geworden. Jetzt hast du dir aber sehr, sehr große sportliche Ziele gesetzt. Ich glaube, das muss nicht jeder, oder? Das ist schon ein Spezialehrgeiz jetzt, weil du willst einen Ironman machen. In Salzburg, ne? In Klagenfurt. Also in Kärnten. In Österreich in Kärnten. Im Sommer. Kannst du noch mal ganz kurz für Leute wie mich, die zwar wissen, das ist sehr, sehr schwer und sehr, sehr anstrengend, was das alles beinhaltet? Also der Ironman beinhaltet am Anfang 3,8 Kilometer zu schwimmen, danach 180 Kilometer Rad zu fahren und danach on top noch einen geschmeidigen Marathon von 42 Kilometern zu laufen.
Da klappe ich innerlich gleich zusammen. Jedes einzelne ist schon eine Herausforderung, die man durchaus schaffen könnte, aber in der Kombination wird es zu mega Anstrengungen. Aber wie viele Tage ist man da unterwegs? Man soll es eigentlich schaffen. An einem Tag. Mein Ziel ist es tatsächlich, die 10 Stunden zu knacken. Also hoffe ich. Ich bin jetzt meinen ersten Marathon gelaufen in Dresden am Sonntag. Habe ich in unter fünf Stunden geschafft. War auch nicht meine Zielzeit. Ich wollte eigentlich vier Stunden machen, aber ich bin ja noch nie Marathon gelaufen und dann auf einmal stand ich da und hab mir gedacht, wow, das ist doch deutlich anstrengender als gedacht.
Und bin aber auch sehr glücklich, also auch wenn man wieder kleine Ziele hat, wo man dann sagt, okay, ich bin an meinem Ziel vier Stunden für den Marathon gescheitert, aber dafür kann ich am Dienstag schon wieder normal gehen, was wieder dafür, also was wieder sagt, dass ich mit der Regeneration wenigstens gut klarkomme. Also dafür bist du ja auch jetzt heute auch zum Check-up gewesen im Medikum Hamburg. Da ging es dir darum, zu schauen, ist deine Ernährung jetzt für diese Trainingsphase und für die Vorbereitung des Marathons geeignet? Und wie waren, also das ist ja vielleicht ein medizinisches Geheimnis, aber du vielleicht willst es trotzdem sagen, deine Werte sind gut? Also es ist alles im grünen Bereich. Also Body Mass Index, also der Body Mass Index BMI ist bei mir bei 25,4. Also sprich übergewichtig, Ja, laut BMI. Wie kann das denn sein? Weil man doch mehr Muskelmasse dann hält. Und Körperfettanteil ist bei mir bei 17%.
Aber ist in meinem Fall auch recht niedrig. Und der Bauchumfang, ich glaube, das waren irgendwas mit 80 cm. Aber Matthias, dann ist der BMI doch völlig egal, oder? Weil er ja ein muskulöser Typ ist. Das zeigt eben auch, dass der BMI sehr, sehr, sehr ungenau ist. Wenn wir uns da den Bauchumfang angucken, bei der Bioimpedanzmessung messen wir ja auch das Körperfett im Bauch, das abdominale Fettgebild und wenn das normal ist. Wir können ja auch genau sagen, wie viel Muskelmasse da ist und ob das im Rahmen ist. Du bist ja eher nicht der klassische Ausdauersportler, du machst ja auch noch Kickboxen. Das heißt, da sind ja auch noch sehr muskelaufbauende Elemente dabei. Du bist jetzt nicht so ein klassiker wie also die diese diese mega stars in dem bereich die triathleten die heimat teilweise ein körperfettanteil von unter zehn prozent die sehen aber auch dann tatsächlich sehr sehr verhungert aus das würde man als energiemangel bezeichnen ist dann schon wirklich an der grenze und bei dir erklärt es halt bmi sagt zwar offiziell, Aber Übergewicht besteht aber nicht, weil, das sehen wir in der BIA.
Dass die Muskulatur ist, die das Gewicht bringt. Der Rest ist völlig in Ordnung. Matthias, kann sowas denn jeder schaffen? Kann man das nur in einem bestimmten Alter schaffen, wenn man sich sowas vornimmt? Oder gibt es einfach irgendwie Voraussetzungen, wo du sagst, Leute, ihr könnt euer Bestes tun, aber das ist nicht zu schaffen? Also das ist natürlich jetzt ein Extrembeispiel und das zeigt natürlich auch, wie leistungsbereiche und ehrgeizig du bist. Du hast ja auch noch mal durchgestartet, bist selbstständig geworden. Das bedeutet ja auch noch mal sehr viel Eigenantrieb. Also man muss schon richtig viel Eigenantrieb dazu haben.
Aber ich glaube, wir stellen ja Chris' Geschichte nicht vor, um den Leuten zu sagen, ihr müsst jetzt alle Marathon- und Triathleten werden. Nein, weil es halt zu... Ja, genau. Tatsächlich ist es so, das macht Chris' Spaß. Und jeder muss in sich selber mal reinhören und zu gucken.
Körperliche Aktivität ist ein unheimlich toller Partner, das Gewicht zu halten, aber man muss auch in sich reinhören, was macht mir Spaß, was treibt mich an und das ist bei dir dann gleich zu so einer Extremform geworden, das ist völlig in Ordnung, aber vielleicht gewinnt der eine das Laufen, das Fahrradfahren oder das Schwimmen lieb oder was anderes oder Kickboxen, ist ja auch eine tolle Sache und man muss nur eins machen und auch nicht gleich 3,8 Kilometer schwimmen, ne? Das stimmt, ja. Also ich kann das, ich kann 3,8 Kilometer schwimmen, aber dann habe ich auch das Gefühl, ich habe genug gemacht, ich kann auch 10 Kilometer laufen, da bin ich schlecht, dann ist bei mir meistens auch die Luft raus und 180 Kilometer Fahrrad fahren. Würde ich auch schaffen, aber nicht an einem Tag. Ganz bestimmt nicht. Ja, aber für dich war ja, das war ja der eine Teil, aber dann hast du ja dann auch noch, du bist ja umgeschwenkt zur vegetarischen, so veganen Ernährung. Wie kam denn das? Vegan sogar? Vegan zum großen Teil. Das ist bei mir vegan tatsächlich. Käse zum Beispiel habe ich gar nicht mehr. Also das mag ich auch. Natürlich mag ich es noch, es schmeckt gut, aber ist nicht mehr in meinem normalen Ernährungsalltag drin. Ich muss Ausnahmen machen.
Dadurch, dass ich viel unterwegs bin, bin ich häufig auf Messen und was ich wirklich ankreide ist, dass man auf Messen relativ schlechte Ernährung kriegt. Also man kriegt dort meistens halt auch nur eine Wurst oder die einzige vegetarische Variante ist Pommes mit Ketchup, die man dann bekommt. Und da muss man sich halt überlegen, da achte ich dann schon auch drauf, dass meine Proteine zumindest gedeckt sind. Wenn ich mir was vormachen kann, also wenn ich was vorkochen kann, dann achte ich da drauf, dass ich das mitnehme. Wenn ich es nicht mitnehmen kann, weil ich im Flugzeug unterwegs bin oder sowas, dann muss ich mir da eine Alternative suchen. Das ist völlig richtig. Man muss, wenn man auf Reisen ist in Deutschland, aber nicht nur in Deutschland, muss man Meal Prep machen. Ich erinnere mich auch an einen Kongress, wo du das sagtest, von der Deutschen Diabetesgesellschaft, von lauter Diabetes-Fachleuten. Was gab es da? Da gab es nur Kuchen, und zwar Industriekuchen und Ministrone. Da war die Ministrone noch das gesündeste. Aber ist an Ministrone was zu bemängeln? Nee, aber es ist relativ eiweißarm. Ja, vielleicht haben sie ein paar Kerbsen reingeschmissen. Eigentlich nicht. Nee, eigentlich nicht. Es macht tatsächlich nicht satt. Das war so die Tagesernährung für so einen ganzen Kongress. Das kann es nicht sein. Das funktioniert dann auch nicht. Das ist bei den Messen, wo du hingehst, wahrscheinlich nicht. Noch schlimmer. Ja, aber da haben sie auch keine Diabetologen zu wissen, sondern wissen ja nicht, dass Chris bestimmte Anforderungen hat. An gesundes Essen.
Wobei ich jetzt letztens bin ich auch auf einer Gala gesessen und ich bin einfach da gesessen mit meiner Tupperdose. Echt? Ja, das war tatsächlich, das fand ich lustig. Die Blicke, die hältst du aus? Ja, mittlerweile schon, ja.
Man muss halt dann doch auf sich selber achten. Und wenn man dann sagt, okay, du möchtest das für dich selber, dann musst du es aushalten. Aber Matthias, wenn jemand so wie Chris jetzt sich vegetarisch beziehungsweise vegan ernährt, dann muss er ja schon wahrscheinlich, und dann solche Hochleistungen bringt, solche sportlichen, worauf muss man denn da achten? Weil wir haben ja auch unter unserer Hörer und Zuschauerschaft Leute, die sehr sportlich aktiv sind. Ja, also ganz wichtig ist, und das machst du ja jetzt auch, Chris macht zur Vorbereitung auch auf diesen Triathlon eine individualisierte Sporternährungsberatung, die nach Trainingsphase genau berechnet, wie er sich wann, wie Eiweiße, Kohlenhydrate, Fette und welcher Art sich das macht.
Das ist total wichtig, weil da unterscheiden wir einmal zwischen der Person selber, musst auch gucken, das muss schmecken, dann zur Sportart, zur Trainingsphase, die Veränderung dann nachher hin zum Wettkampf. Das muss alles aufeinander abgestimmt werden und da gibt es halt keine Pauschalrezepte. Das sucht sich jeder irgendwie so zusammen, jeder macht so sein eigenes Rezept, aber damit kann man die Leistung nochmal 10, 20 Prozent deutlich steigern und es sich viel einfacher machen, den Muskelaufbau fördern, Weil es kommt eben auch darauf an, dass ich vor einer Leistungserbringung zwei Stunden vorher mich auch mit ausreichend Kohlenhydraten versorgt habe. Weil gerade wenn du jetzt länger als eine Stunde Sport machst, dann verbrauchen sich ganz schnell die Vorräte. Und dann stellt sich die Frage, jetzt kommt es darauf an, habe ich meine Vorräte vorher gut aufgefüllt? Das macht die Leistungsfähigkeit dann. Und ab wann muss ich mir zwischendrin nochmal Energie zuführen, weil der Körper dann verarmt. Ich möchte nämlich nicht, dass er in seiner Not auch noch Muskulatur verbrennt. Das wollen wir nicht, die brauchst du nämlich für den Wettkampf, für die späteren auch noch. Das heißt, es geht darum, wie viel Kohlenhydrate vorher.
Ab wann, meistens nach einer Stunde, führe ich mir nochmal Energie zu und wie gestalte ich dann die Eiweißzufuhr und die Kohlenhydratzufuhr, das Wiederauffüllen der Kohlenhydratspeicher dann nach dem Training. Und das ist das, was du jetzt gerade gestartet hast im Medikum Hamburg, in der Sporternährungsmedizinischen Beratung. Das ist total wichtig und da muss auch die Eiweißaufnahme total berechnet werden. Für dich als Veganer ist es dann nochmal umso mehr sich Gedanken zu machen, wo kriege ich diese Menge an Eiweiß her. Weil in deiner Community, schätze ich mal, nehmen 80% die Eiweißshakes der Industrie, die Nova Klasse 4 Eiweißshakes der Industrie. Viele, ja. Viele. Ja, die meisten. Also das ist dann bei mir, also ich versuche komplett darauf zu verzichten. Es gibt hier Sojaprotein, da habe ich auch so ein Pulver quasi, wenn ich es nicht anders schaffe, aber meistens stecke ich es durch die Ernährung. Ich habe dann Hülsenfrüchte, Linsen, Kichererbsen, Tofu, da gibt es ja etliche Lösungen und ich versuche das dann immer irgendwo einzubauen. Haferflocken, dass du dann Haferflocken mit Nüssen isst, Haferflocken mit Leinsamen und so weiter. Das sind alles so Sachen, dass du es auf dreimal aufteilen kannst.
Das ist dann schon wichtig und ich achte halt drauf, dass ich ungefähr, das ist auch ein Wert erstmal aus dem Internet gewesen, dass ich halt schaue, dass ich ungefähr auf 1,5, 1,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht hinkomme und das auch immer Deckel. Also sprich, deswegen habe ich auch gesagt, auf Messen muss ich Ausnahmen machen, wenn ich jetzt zum Beispiel sage, es gibt keine Eiweißalternative, dann muss ich halt zum Beispiel auch das Fleisch essen, weil es keine Alternative gibt, da was Proteinreiches zu essen. Und ich werde mir jetzt nicht einfach Pommes reinholen oder jetzt zum Beispiel die Minestrone, wenn man die Minestrone isst, dann hat man gleich wieder Hunger und dann gibt es vielleicht noch den Kuchen und dann schmeckt er so gut, triggert deinen Blutzucker und dann isst man vielleicht noch den zweiten, dritten oder vierten Kuchen. Da bin ich übrigens noch sehr, sehr, sehr empfindlich, was das angeht. Kommst ja auch aus Österreich. Da gibt es ja auch so guten Kuchen. Wir machen den Kuchen doch selber.
Pfeifig, ja. Das ist dann wirklich so. Das ist dann immer sowas, was ich halt versuche zu vermeiden, indem ich dann sage, okay, es muss in der Ernährung oder es muss beim Mittagessen zum Beispiel was Proteinreiches sein und auch beim Frühstück. Also mein Frühstück ist eigentlich immer das Gleiche, fast immer. Es sind 100 Gramm Haferflocken, 20 Gramm Leinsamen, 200 Milliliter Milch und ein Apfel und noch eine Handvoll Cashewnüsse und das hält eigentlich immer satt bis 12 Uhr. Oder noch länger, meistens so 13 Uhr oder sowas, geht es dann mit dem Mittagessen los. Und das Mittagessen esse ich dann, dann kommen meine Sporteinheiten und dann gibt es am Abend nochmal das Essen. Da habe ich halt schon festgestellt, dass es viel zu spät ist. Weil ich habe in meinem Amnesebogen reingeschrieben, dass ich halt schlecht schlafe. Weil ich eben immer sehr spät nach Hause komme und dann halt eben sehr spät mein Abendessen esse. Und wann ist spät bei dir?
20, 21 Uhr. Das ist auch spät und tatsächlich ist ein schlecht geschlafener Nacht. Nacht passiert ja alles, die Regeneration, der Muskelaufbau, das ist eine wichtige Zeit für dich, auch um Muskeln wirklich herzustellen, das kann man nämlich nur in Ruhe, das kann man nicht im laufenden Betrieb machen und dafür brauchst du die Nachtruhe für die Regeneration des Gehirns, all das ist total wichtig, ja. Das sind natürlich schon mal so erste Effekte, die du jetzt daraus ziehst. Ich glaube, wir müssen nachher nochmal, wenn du dann den Marathon geschafft hast, den Klagenfurt, den Triathlon, Ironman, stimmt, genau, dass du dann nochmal uns Infos gibst, was dir was besonders gebracht hat, wie du deine Ernährung umgestellt hast jetzt für die Vorbereitung des Trainings nach der Beratung. Aber was sich total wichtig ist, wenn du Veganer bist und einen erhöhten Eiweißbedarf hast, den hast du jetzt hier völlig richtig berechnet, der ist irgendwas zwischen 1,5 und 1,8, je nachdem, weil du hast bei einem so intensiven Sport nicht nur einen erhöhten Bedarf für den Muskelaufbau, sondern du brauchst tatsächlich mehr Eiweiß auch für den Betrieb deines Körpers. Das ist, bei dem der Eiweißbedarf ist, einfach schon mal für den Leistungssport erhöht. Einmal für den Dauerbetrieb, aber auch für den Muskelaufbau. Also aus zwei Gründen. Und das ist natürlich bei einer veganen Ernährung total schwierig.
Ohne Beratung ein Triathlon zu schaffen mit veganer Ernährung, da möchte ich mal behaupten, dass 70, 80, 90 Prozent der Menschen, die das versuchen mit einer veganen Ernährung, da Fehler machen und in einen Mangel reinkommen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Also da gilt auch meine dringende Empfehlung. Leute, wenn ihr Veganer seid und wolltet solche Höchstleistungen vollbringen, begebt euch da einmal eine Sportfachernährung. Und das ist ja die richtige Entscheidung, was du auch gemacht hast. Muss man denn dann irgendwas supplementieren? Das werden wir schauen. Also ich meine jetzt keine Proteinpulver, sondern... Nee, aber wir haben, ja genau, das ist wichtig, dass du das fragst, weil ich glaube, auch das ist ein Thema. Die meisten nehmen Supplemente aus deiner... Also generell, was man häufig hört, sind diese Gels. Diese Energy Gels, das sind...
Maltodextrin-Kohlen, also da sind hauptsächlich Kohlenhydrate drin und diese Gels, die drückt man sich dann rein, damit man dann relativ schnell auf seine Kohlenhydrate kommt. Ist auch sehr hoch verarbeitet, schmeckt auch richtig bescheiden. Hoch und drin, ne? Ja, und das ist eben zum einen, dann gibt es eben auch dieses Thema Ashwagandha, braucht man das Ashwagandha? Was ist Ashwagandha? Erklär das mir bitte und anderen, die es nicht kennen. Das ist, glaube ich, aus der indischen Medizin, das ist eine Wurzel und die soll Stress abbauen, also so in diese Richtung. Genau, in der archivitischen Medizin ist das auch so, ja.
Und Stress vermindert, also ein erhöhtes Stressniveau vermindert den Muskelaufbau, also das ist für Sportler kontraproduktiv, es vermindert auch die Fokussierung und die Leistungserbringung. Das ist einerseits die wahre Seite, also die fragwürdigere Seite dabei ist, ob solche Präparate beim Sportler tatsächlich auch einen Mehrwert bringen. Dafür gibt es keine Studien, das ist das eine. Das ist das eine Gegenargument dagegen. Und das zweite ist, das sind ja Präparate, die unterliegen keiner Reinheitsprüfung und keiner Inhaltsprüfung. Das heißt, hier kann es, wie bei allen solchen Sachen, zu Verunreinigungen führen, zu Falschdosierungen. Deshalb würde ich davon abraten, weil es da auch keine beweisenden Studien für gibt. und wenn ich dann noch ein Risiko habe für den Körper.
Sehr, sehr fraglich. Das gilt übrigens für die meisten Supplemente. Also wir haben, weiß ich nachher, auch noch eine Frage zu Kreatin. Deshalb beantworte ich das jetzt mal nicht. Das ist auch was ganz häufig. Ich sage aber jetzt schon mal, nein, auch das brauchst du nicht. Aber ich beantworte das nachher. Die Frage ist, natürlich hast du einen erhöhten Eiweißbedarf, du hast einen erhöhten Kohlenhydratbedarf, der muss individuell berechnet werden. Du hast einen erhöhten Eisenbedarf, einen erhöhten Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen und dazu, das läuft gerade, analysieren wir deine Ernährung, wie sie jetzt ist und werden eben die natürlichen Lebensmittel, die du zu dir nehmen kannst, dir so empfehlen, dass du nicht supplementieren musst, das ist ja das Gute. Aber Matthias, jetzt kommt ja, erstens hat nicht jeder so ein Medikum in seiner Stadt, nicht jeder kommt nach Hamburg geflogen zu dir.
Was machen denn Leute, die das versuchen, sozusagen ohne diese Spezialberatung zu machen? Hast du da so ein paar Tipps für Leute, für Zuhörer und Zuhörerinnen, die Sport machen, aber vielleicht nicht ganz so exzessiv wie Chris? Also was man grob sagen kann, ist, also wirklich nur grob, dass wir vor einer Stunde Sport nicht irgendwie trinken, also während dieser Stunden Sport brauchen wir nicht unbedingt zu trinken, Man sollte gut vorhydriert sein. Also ein Wassermangel lässt uns ja weniger leistungsfähig sein. Nach einer Stunde Sport sollte man Wasser regelmäßig zuführen. Das kennst du auch als Marathonläufer. Bei den Kohlenhydraten sollte man zwei, drei Stunden vorher den Körper nochmal aufgefüllt haben mit Kohlenhydraten, wenn man wirklich gute Leistung bringen will.
Und trinken eben, wie gesagt, erst nach einer Stunde. und auch das Auffüllen von Kohlenhydraten auch erst nach einer Stunde, dann aber regelmäßig, gerade jetzt bei Ausdauersportlern, und dann im Zeitfenster nach dem Sport, da gehen die Meinungen noch auseinander, aber ich würde sagen, es schadet nichts, frühzeitig nach dem Sport Eiweiß und Kohlenhydrate zuzuführen. Und das ist ja das, was diese Pulver häufig nicht machen, die führen Eiweiß zu, Punkt. Und auch noch ein Eiweiß eben nur, ist dann Molke oder irgendwas. Dabei wissen wir, dass die Mischung von Eiweißen viel besser aufgenommen werden, als nur ein Monoeiweiß. Und wenn wir das auch noch, wir brauchen dann ja auch Kohlenhydrate nach dem Sport. Und da ist dann so ein selbstgemachter Shake viel besser, weil er Mineralien liefert, weil er Eiweißmischungen liefert, weil er auch Kohlenhydrate liefert. Das ist das, was die Muskulatur nach dem Sport auch braucht. Das ist aber sehr, sehr grob und es hängt von der Sportart ab, von den Ambitionen, vom Gewicht und natürlich auch vom Körperzusammensetzungen. Und deshalb machen wir auch die Biermessung.
Deshalb ist das jetzt sehr, sehr, sehr grob, weil Sporternährungsberatung ist sehr individuell. Wenn du jetzt Segler bist, dann willst du vielleicht noch ein bisschen Fett abnehmen. Bist du Ausdauerschwimmer, ist je weniger Fett, desto besser auch. Beachvolleyball kommt es auf wirklich jedes Kilo an, dass du springen musst. Also hat jede Sportart so seine. Und beim Kraftsport ist ein bisschen mehr Fett auch nicht schlimm, Es sei denn, du machst es aus optischen Gründen auf der Bühne. Aber das ist dann sehr, sehr, sehr, sehr individuell. Ich rede ja eher so von dem... Breitensportler. Ja, genau, das ist das richtige Wort. Da soll man dann auch mit dem Eiweiß nicht überdosieren. Da habe ich auch heute noch mal eine Studie mitzugebracht, extra auch zu diesem Thema, zur Frage der Eiweißdosierung, dass nämlich zu viel auch dann wieder schaden kann. Aber das machen wir nachher. Ja, also als Breitensportler, was ich echt krass finde, ist, dass das Thema gar nicht so geschützt ist. Also wenn du jetzt als Otto-Normal-Verbraucher dir jetzt Hilfe suchen möchtest, da war ich erstmal davon echt fasziniert, wie viele sich Coaches, Trainer etc. Nennen dürfen und das ist eben auch, oder warum ich jetzt auch hier sitze und mich freue, dass ich hier reden darf.
Was halt die Suche nach sowas, nach aussagekräftigen, gesundheitsfördernden Ernährung sozusagen, dass es wirklich sehr, sehr schwer ist. Also wenn man sich darüber informieren möchte, wie man gesund das machen möchte, also sprich, dass ich nicht einfach nur mehr Eiweißpulver reinzimmer oder Maltodextrin oder was auch immer, also wo man dann sagt, okay, da habe ich Kohlenhydrate und ein bisschen Eiweiß mit dazu, macht es extrem schwer, weil viele dann halt zum Beispiel auch auf Instagram einfach dann sagen, hier hast du mein neues Backrezept, das sind dann aber auch 500 Gramm Weißmehl und dann kommt da einfach ein Scoop Eiweißpulver oben drüber oder zwei Scoops. Und dann hat es aber 500 Gramm Weißmehl plus Eiweiß, aber es ändert ja im Endeffekt nichts. Und mir ist es auch aufgefallen, früher als ich normal im Fitnessstudio war, habe ich genauso gegessen. Ich habe wirklich nicht darauf geachtet, was allgemein in dem Essen drin sitzt. Also sprich, sind es komplexe Kohlenhydrate? Welche Fette habe ich da drin? Sind es mehrkettig? Und so weiter. Und habe mir dann einfach einen Eiweißshake mit dazu genommen und habe mich dann gewundert, warum diese Fortschritte nicht sichtbar waren. Also sprich jetzt mittlerweile, seitdem ich die Ernährung voll umgestellt habe, zeigt sich jetzt auch die Wirkung vom Sport viel mehr. Ich habe viel mehr Ausdauer.
Der Körperfettanteil ist wesentlich geringer und es sieht halt auch alles definierter aus. Also das ist halt wirklich... Stimmt, ich habe auch ein paar nackte Oberkörperfotos gesehen. Wir haben so eine kleine Piepshow vorweg. Also wichtig, dass du das ansprichst, zum Beispiel auch die Wahl der Fette beim Leistungssport. Je mehr Omega-3-Fette, das macht auch Sinn, das zu messen, den Omega-3-Index bei Leistungssportlern. Das haben wir bei dir ja auch gemacht. da macht es Sinn, je mehr Omega-3-Fette du zu dir nimmst, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für Muskelkater und Muskelschäden beim Sport. Und, und das vergessen viele, es gibt so diesen Tod auf dem Platz, dieses Phänomen bei Hochleistungssportlern, bei Fußballern, immer wieder, dass junge, gesunde Männer umfallen, tot sind, reanimiert werden müssen oder es nicht schaffen. Und je schlechter die Fettqualität ist, die ich zu mir nehme, desto höher das Risiko für diese gefährlichen Herzrhythmusstörungen. Und es passiert immer wieder, dass eben bei solcher wirklichen Extrembelastung es zu diesen gefährlichen Herzrhythmusstörungen kommt. Und das Risiko, wie gesagt, ist bei wenig, einer schlechten Versorgung mit guten Omega-3-Fettsäuren einfach größer. Also das ist ein Beispiel und es ist auch richtig, dass du das sogar gemerkt hast, denn die schlechten Fette, die machen eher Fett und die guten Fette machen eher gesünder und steigern die Leistung.
Aber du hattest mir auch noch erzählt, ich weiß, dass du auch, also du hast die App, der Podcast hat dir geholfen, bei der Stange zu bleiben, deine Metamorphose zu stabilisieren und besser zu werden. Du hast aber auch zwischendrin die MyFoodDoktor-App benutzt. Was hat dir das gebraucht? Das ist eigentlich für das Eigenbewusstsein, für das, was ich esse, also sprich snack ich jetzt was und so weiter und man geht dann tatsächlich auch weniger essen, weil man sich einfach denkt, ich möchte das jetzt eigentlich tracken, aber ich kann es jetzt nicht tracken, weil ich keine Ahnung habe, was da drinsteckt, weil ich war ja essen und das hat mich dann halt auch ein bisschen so geärgert, okay passt, dann esse ich ein bisschen weniger und dann kann ich das nachvollziehen. Hat mich dann aber auch dazu gebracht, zu schauen, wo bin ich mit meinen Eiweißen, wie viel Gramm habe ich denn da aktuell, bin ich auf 1,2, 1,3 oder wo bin ich überhaupt und wie hoch sind meine Kohlenhydrate, also meine Gesamtkalorien eigentlich, meine Kohlenhydrate, meine Fette, wie viele Ballaststoffe esse ich dann dort. Das hat mir so ein Bewusstsein gegeben für das, wo ich mir denke, also mein Lieblingsbeispiel ist eine Breze. Isst man bei uns häufig und jeder denkt sich, ach eine Breze, das ist ja gar nicht so schlimm. Und dann gibt es noch eine Butterbreze noch dazu, das ist dann das Ober.
Mag nur mit Schnittlauch, das macht es ein bisschen gesünder. Oder eine Pfefferbreze zum Beispiel, die schmeckt mir auch sehr gut. Aber man unterschätzt dann zum Beispiel, wenn man jetzt sagt, du hast jetzt gut gefrühstückt, fährst jetzt auf dem Weg zur Arbeit, holst dir ein Cappuccino plus noch eine Butterbreze, dann hat man mit dem Cappuccino und der Butterbreze einfach noch mal so ungefähr 500 Kalorien extra on top. Und das sind solche Sachen, die halt in den Kopf rein müssen, dass man dann sagt, hey, wenn ich jetzt mir eine Butterbreze und ein Cappuccino hole, dass man da halt auf 500, 600 Kalorien einfach landet, die hätten nicht sein müssen. Ja. Und das ist halt einfach schon wieder, das sind 10 Kilometer laufen. Richtig. Bzw. jetzt, wenn du es machst, weißt du, was du tust und ... Das ist das, was mich immer beruhigt. Wenn ich was mache, was nicht gesund ist, jetzt weiß ich es immerhin. Nicht, dass das was ändert, aber... Ich wüsste zumindest... Du weißt, was du tust. Ja, ich weiß, was ich tue und ich tue es sehenden Auges. Ja, ja. Und du machst es wahrscheinlich nicht so häufig. Nein, weil dafür ist das schlechte Gewissen viel zu groß dann. Aber noch nicht groß genug häufig. Man darf ja auch den Spaß nicht dran vergessen. Also jetzt haben wir nur von Kohlenhydraten und es ist bei mir, also es klingt jetzt im Podcast wahrscheinlich so, als würde ich nur Gedanken mit dem Essen, also nicht verschwenden, aber man fängt halt dann auch an, bewusster einzukaufen. Man schaut hinten drauf, was ist da überhaupt drin.
Fertigprodukte lässt man halt dann komplett im Regal liegen. Eine Schokolade, früher konnte ich niemals Zartbitterschokolade essen. Mittlerweile ist es meine einzige Schokolade. Mittlerweile so 90% Kakaoanteil. Oh, das ist aber schon sehr schwarz. Das ist sehr, sehr schwarze Schokolade, aber die schmeckt mir jetzt auch tatsächlich und früher war ich eher so die Vollmilchfraktion. Weil sich das auch alles komplett dann verändert hat. Wo man dann sagt, ja, wenn du jetzt ganz am Anfang stehst, schafft man das wahrscheinlich nicht, dass man sofort voll von 0 auf 100 geht, sondern das muss halt alles nach und nach passieren. Und ich glaube, dass halt viele Diät- und Lebensstiländerungen halt extrem verwechseln. Und dann sagt man, wenn ich jetzt zum Beispiel, was wir halt auch sagen von Influencern, die dann halt eben sagen, okay, die sollen jetzt erstmal richtig viel Gewicht verlieren, dann setzen die sich dann halt auch unter Druck, verlieren dann auch extrem viel Gewicht in kurzer Zeit, haben aber da vergessen, den Lebensstil so anzupassen, dass die nach und nach das sozusagen einfach automatisch machen. Also wenn ich jetzt zum Beispiel überall das Eiweißpulver reinmixe oder nur noch Eiweißshake trinke, dann ist man ja so extrem im Defizit, dass man dann einfach feststellt, das kannst du ja nicht auf Dauer durchziehen. Das kann man dann für drei Monate durchziehen oder für vier oder für ein Jahr vielleicht, aber dann danach...
Fängt ja alles wieder von vorne an. Richtig, das ist quasi, das Scheitern ist schon programmiert. Und du nimmst ja keine Eiweiß, also du nimmst keine industriellen oder kaum industrielle Eiweißshakes. Sag mir mal, was für ein Shake du selber machst. Ich mache am liebsten den Hafershake von dir. Also der mit Milch, Haferflocken, Quark, dann Nussmus noch rein und Blaubeeren. Ist einfach perfekt macht dann halt auch satt und hat halt wirklich auch alles gebündelt drin und ich glaube, wenn man den Shake isst auf einem halben Liter hat 800 Kalorien, knapp da bist du eine Weile satt das ist eine vollwertige Mahlzeit und super nach dem Sport, und er hat anderen Geschmack als diese Kunstshakes mit dem künstlichen Aroma, Da ist ja dann noch die Blaubeere drin, da ist noch dieser leichte Hafergeschmack bei. Auch Sojamilch, je nachdem, wie du das machst. Es gibt ja auch noch ein gewisses Aroma. Also das kann man schön variieren. Also ich würde mal sagen, Chris hat sich von der Käsesoße immerhin selbst gemacht zum selbstgemachten Hafer-Shake und sonstigen Kochen ganz schön entwickelt, oder?
Und er hat es, ich muss mal so sagen, jetzt mal ganz abgesehen, dass wir jetzt nicht propagieren, weil Leute, macht Triathlon. Nein, um Gottes Willen, also da wäre ich die allerletzte, die sagen würde, macht das, nee, macht kein Ironman, macht nur so viel, wie euch angenehm ist. Genau, und Chris ist ja, du bist ja vom Beruf her völlig weg, du bist ja ein Techniker, du denkst ja technisch. Das ist eine andere Welt. Und du hast es tatsächlich Stück für Stück gelernt und für dich umgesetzt und umgebaut. Und zwar auf eine ganz tolle Weise, die mich schier begeistert. Und du hast sogar auch noch die MyFoodDoctor-App eingesetzt in einer Weise, wie sie gar nicht gedacht ist eigentlich. Es ist ja gedacht, dass die Leute ihren Blutzucker reduzieren, Blutfette, das Gewicht und so weiter. Du hast sie einfach zum Tracken genutzt, um zu gucken, wie ist meine Ernährung überhaupt gesund. Und das kann man nämlich auch machen. Das hat dir auch nochmal ganz toll geholfen. Und was ich auch, und das ist ja eine politische Aussage, die du hier auch getroffen hast, dass der Titel Ernährungsberatung nicht geschützt ist. Jeder kann Ernährungsberatung machen. Und ich habe tatsächlich auch manche Amateure getroffen, wo ich den Kopf nur schüttle, was die beraten. Und da gehen dann Sportler hin und glauben, sie sind richtig beraten. Und am Ende kriegen sie auch nur Produkte verkauft. Ja, meistens. Ja. Also im Fitnessstudio dann tatsächlich auch. Also da gibt es ja auch Trainer, wo man dann hingehen kann und dann geht man da mit gutem Gewissen hin und sagt, ah, der sagt mir das schon.
Aber man weiß es ja, wo man dann das Training herkriegt, das kann man ja theoretisch auch im Internet machen. Und dann kriegt man so ein Ernährungsberater-Zertifikat, kriegt man dann tatsächlich im Internet. Das hat mich dann tatsächlich auch total schockiert. Ja, das kriegst du wie auf dem Jahrmarkt, verliehen, ohne große Voraussetzung. Ja, darum hast du Glück gehabt, dass du gleich hier beim Experten gelandet bist und bei unserem Podcast. Ja, ich finde es auch ganz toll. Danke für das tolle Gespräch. Jetzt musst du weitermachen. Ja, ich mache weiter, weil von dir möchte ich gerne jetzt, du hast eine tolle Studie angekündigt und die wollen wir jetzt gerne hören. Die aktuelle Studie und was der Ernährungs-Doc davon hält. Ja, ich habe eine Studie, die ist 2025 veröffentlicht worden, in Diabetes Nutrition, und da hat man geschaut... Welches ist die optimale Dosierung von Eiweiß, um das Diabetesrisiko gering zu halten? Das ist die Frage. Oder haben die festgestellt, die Frage war eben, wie hoch sollte der Proteinanteil in der Ernährung überhaupt sein? Da sollte auch, wurde die Frage beantworten, eher tierisch oder pflanzliches Protein.
Und da hat man festgestellt, dass ein Proteinanteil in der Gesamternährung von rund 12 bis 16 Prozent, das ist aber angemessen an der Energieaufnahme, also 12 bis 16 Prozent der Energieaufnahme aus Eiweiß bestehen sollte. Das ist jetzt eine ganz abstrakte Zahl, da kann niemand was mit anfangen. Ich weiß es bei mir auch nicht, ob ich 12, 13, 14 oder 15 Prozent, da muss man nämlich gucken, wie viel Fette nehme ich und so weiter. Aber ich weiß, dass zum Beispiel die anderen Primaten auch rund 15 Prozent der Energieaufnahme als Proteine zu sich nehmen und das machen die aus gutem Grund.
Und bei dieser Studie konnte festgestellt werden, dass die Proteinaufnahme einer U-Kurve folgt. Das heißt, nehme ich viel zu wenig Eiweiße zu mir, dann steigt das Diabetesrisiko, ist also nicht gesund. Wenn ich in einem Optimalbereich liege, ist es gesund, übertreibe ich es mit dem Proteinanteil, steigt das Diabetesrisiko wieder. Diese U-Kurve gilt für viele Bestandteile der Ernährung. Das kennen wir von Salz. Zu wenig Salz ist nicht gut, zu viel auch nicht. Und diese U-Kurve gilt für die meisten Nahrungsbestandteile. Und da ist es eben so, die Aussage ganz klar ist. Wenn ich Diabetes verhindern will, dann sollte ich erstens mit dem Eiweißkonsum nicht übertreiben, zweitens, ein und das machst du ja, einen hohen pflanzlichen Eiweißanteil haben, weil das entspricht unserer natürlichen Ernährung.
Und damit habe ich die ideale Vorbeugung gegen Diabetes, das ist jetzt nicht dein Thema, aber auch eine ideale Vorbeugung gegen Fettleber. Und das ist ja eine Volksseuche, die zunehmend häufiger wird. Und die, muss man sagen, die Gesundheit bedroht, weil die Fettleber ist ein zentraler Motor für viele andere Zivilisationskrankheiten, sogar auch für Typ-2-Diabetes. Und das hat diese Studie sehr schön nochmal dargestellt und das auch zu der Diskussion in den Communities der Influencer nach dem Motto, viel Eiweiß hilft viel. Nein, es ist eben so nicht. Und es ist auch beim Waschmittel nicht so und es ist natürlich auch beim Eiweiß nicht so. Also es gibt ein zu viel und es gibt eine bedarfsorientierte, bei Sportlern erhöhte Eiweißzufuhr, aber nicht grenzenlos. Was ich da höre manchmal von drei Gramm oder über drei Gramm, vier Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht und Tag. Herzlichen Dank für diese Studie. Musik.
Wir haben auch wieder ein paar Fragen von euch und die erste, die hat Matthias schon angekündigt, da geht es um Kreatin. Und zwar hat uns Alex geschrieben. Alex ist so alt wie du, so ungefähr, Chris, und zwar ist 30 Jahre alt, hatte vor zwei Jahren einen bösartigen Hodentumor, hat sich damals bewusst gegen eine Chemotherapie entschieden und hat aber angefangen, sich mit gesunden Lebensstil zu beschäftigen, und lobt auch unseren Podcast in diesem Zusammenhang und sagt, er hat viele Empfehlungen hier aus dem Podcast in seinem Alltag integriert. Er schreibt, ich esse selten Fisch, dafür viel Gemüse, Hülsenfrüchte und hochwertige Fette. Außerdem halte ich mich an drei Mahlzeiten pro Tag, treibe regelmäßig Kraftsport, nämlich drei- bis viermal wie die Woche und gehe zusätzlich zweimal wöchentlich joggen.
Jetzt hat er ein YouTube-Video gesehen von Dr. Lutz Graumann, der von den vielfältigen positiven Wirkungen von Kreatin gelobt hat. Nicht nur in Bezug auf Muskelaufbau, sondern auch auf kognitive Leistungsfähigkeit und Stressresistenz. Und er startet im Januar ins Referendariat und deshalb rechnet er, glaube ich, auch mit einer höheren Belastung und Stress und überlegt daher täglich drei Gramm Kreatin einzunehmen von einem deutschen Hersteller, hat aber jetzt gelesen, dass Kreatin und Hodenkrebs als Zusammenhang sozusagen diskutiert wird. Und jetzt ist er natürlich irritiert und ängstlich. Richtig, also zu Recht. Es gibt tatsächlich mehrere Studien, die sich intensiv mit dieser Frage beschäftigt haben.
Die Studien, da hat man eine größere Menschenkohorte genommen aus der NHANES-Studie und hat geguckt, wie war die Kreatinaufnahme und wie war das Krebsrisiko. Und das zeigte sich, dass es tatsächlich ein geringes, aber doch ein ganz geringes Risiko für mehr Krebs war, je mehr Kreatin aufgenommen wurde. Die haben aber jetzt keine Kreatinsupplemente in der Studie getestet, sondern die haben geguckt, retrospektiv, wer viel Kreatin aufgenommen hat, hatte dann ein leicht erhöhtes Krebsrisiko.
Die Studienergebnisse sind teilweise nicht richtig beweisend, dass man sagen kann, Kreatin macht Krebs. Das kann man nicht sagen. Aber es gibt Unsicherheiten und das Problem ist jetzt, ich kann es ja auch mit der Nahrung aufnehmen, der Körper stellt es ja zum Teil auch selber her, ich kann es auch mit der Nahrung aufnehmen und das wäre immer meine Option, wo ich sagen würde, lass uns lieber gucken, wie wir es mit der Nahrung hinbekommen, dann ist es nämlich garantiert frei von Verunreinigung und das ist nämlich das Problem. Die Präparate, die ich hier irgendwo so kaufe, ist da so viel drin, wie erwartet wird? Ist das kontrolliert? Nein. Ist es frei von Verunreinigung? Nein. Und das ist genau das, wo wir im Leistungssport jetzt auch immer mehr drauf gucken, wenn Menschen Supplemente nehmen, verschiedenste Supplemente, die alle vielleicht Verunreinigungen enthalten, wie wirkt das bei uns? Wir sehen zum Beispiel bei Leistungsbodybuildern eine erhöhte Todesrate, die auch im Zusammenhang mit den Supplementen gebracht wird. Das ist eine neue Studie, da können wir vielleicht auch mal drauf eingehen. Nee, das machen wir aber nächstes Mal. Wir sind schon über der Zeit. Wir sind schon über der Zeit.
Meine Empfehlung, Kreatin führt auch zu einer erhöhten Wassereinlagerung. Das erhöht das Gewicht und ein Muskel mit mehr Wassereinlagerung. Das ist jetzt eigentlich auch das Argument. Ich könnte auch verletzungsanfälliger werden. Das ist nicht das, was du als Ausdauersportler brauchst. Und wenn ich jetzt durch Kreatinin eventuell einen grenzwertigen Nutzen bei der Kraft hätte, eventuell, spielt das beim Ausdauersport gar keine Rolle. Das heißt, die Frage wäre, wenn du sie stellen würdest, macht es Sinn, dass ich als Ausdauersportler Kreatin nehme, dann muss ich sagen, nachgewiesenermaßen, nein. Gut, aber offenbar ging es ja mehr um Stressresistenz und so weiter. Ja, genau, aber dafür gibt es gar keine Gründe, gerade auch bei einer Krebsvorgeschichte. Und Gaby interessiert sich für gesunde Ernährung, auch weil ihr Mann Diabetes Typ 2 hat. Sie sagt, ich ernähre mich vegetarisch und würde gerne wissen, warum Tofu aus Sojabohnen so gehypt wird. Da es doch ein verarbeitetes Lebensmittel ist. Lupine, die bei uns in Deutschland wächst, auch wenn es Sojabohnen in Deutschland gibt, und einen ähnlichen Eiweißgehalt wie Soja hat, wurde bei den vielen Podcasts, die ich bisher hörte, das nicht einmal thematisiert.
Ja, Tofu ist kein hochverarbeitetes Lebensmittel, also wir müssen da sehr unterscheiden, wir haben das vorhin schon mal angesprochen, Nova Klasse 4 sind höchstverarbeitete Lebensmittel mit Chemikalienzusatz, mit hydrolysierten Makronährstoffen.
Tofu ist nicht Nova Klasse 4, ganz klar, und damit gesund. Also Joghurt ist ja auch verarbeitet, auch nicht Nova Klasse 4, es ist eher 2, 3. Und kann aus Lupine auch Tofu hergestellt werden? Theoretisch ja, das hat auch viele gesundheitliche Vorteile. Die Verarbeitung ist ein bisschen schwieriger, der Markt ist nicht so groß. Deshalb gibt es das noch nicht so. Deshalb ist es nicht so gehypt. Aber wäre auch gut. Und Gabi hat noch eine zweite Frage. Sie hat nämlich den Podcast gehört, als Johann Lafer bei uns hier im Studio war. Und da hast du gesagt, dass du Haferflocken am liebsten trocken isst. Weiß ich jetzt nicht mehr. Und sie meinte, in Haferflocken ist ja Phytinsäure, die die Aufnahme verschiedener Mineralstoffe verhindert und dass man das durch Einweichen oder Fermentieren der Haferflocken vielleicht verhindern kann. Das stimmt. Ich treue sie mir so ein bisschen drauf. Ich mag sie nicht, wenn sie so ganz durchgeweicht sind, wo ich das manchmal auch esse als Porridge. Muss nicht sein. Bei einer abwechslungsreichen Ernährung wird diese Verminderung der Aufnahme von Mineralien, von Eisen, von Zink oder auch von Magnesium keine Rolle spielen. Wer sich abwechslungsreich ernährt, braucht keine Angst davor zu haben. Aber wenn man das zum Beispiel mit Joghurt oder Skür ist, dann sind die ja gar nicht mehr trocken. Die manchen eh nach. Ja, ja, genau. Wenn du es ein bisschen stehen lässt, ist das Thema schon erledigt. Geht ja ganz schnell. Dann hat uns Christina geschrieben, sie hat ein Video gesehen, dass frisch gequetschte Haferflocken die besseren seien.
Und da wurde halt das irgendwie so experimentiert mit frisch gequetschten. Und die frisch gequetschten haben auf Wasserstoff Peroxid- Stark reagiert die anderen nicht und sie würde jetzt gerne wissen, sind frisch Gequetschte wirklich gesünder als die, die man sonst so kauft und ob es einen Unterschied zwischen Feinblatt und Großblatt gibt in der Qualität? Ja, also die frisch gequetschten sind nicht so lang haltbar, das ist ganz klar. Die gesundheitlichen Vorteile sind nicht groß, die sind marginal. Und der Unterschied zwischen den groben Haferflocken und den immer feineren ist einfach, dass bei den groberen ich einen etwas langsameren Blutzuckeranstieg habe. Also je mehr ein Nahrungsmittel verfeinert, verkleinert ist, desto stärker ist der Blutzuckeranstieg. Das ist für die meisten Menschen, spielt das keine Rolle. Für den Diabetiker ist das sicherlich eine Frage, aber das ist eher am Rande. Okay, gut. Dann haben wir auch diese Fragen beantwortet, die ja immer spannend sind. Ich finde das echt immer sehr interessant. Nächstes Mal gibt es wieder mehr.
Ja, ich habe, also gerade passend zu dem Thema vegan, vegetarisch, normale, gesunde Ernährung, habe ich ein Rezept aus meinem Buch, meine 100 besten Rezepte, mit der man sich wirklich gesund ernähren kann. Also zu dem Thema heute habe ich hier den würzigen Bohnenauflauf, der so ein bisschen in die Richtung Lasagne geht, einmal herausgesucht, weil das nämlich hier ein toller pflanzlicher Eiweißlieferant auch mit dabei ist. Und wenn man das isst, merkt man, ich brauche gar kein Fleisch.
Als Beispiel, hier erstmal so. Da ist aber Mozzarella drin. Was nimmst du da, Chris? Veganer Käsealternativen gibt es fast keine. Ja, ist schwierig, oder? Keine mit Proteinen. Meistens ist einfach nur Wasser mit Fett. Genau, genau. Richtig erkannt. Veganer Käse ist häufig Wasser mit Fett. Da musst du leider ohne Käse obendrauf auskommen. Fast kein Eiweiß. Aber was gut funktioniert, wenn man jetzt zum Beispiel so ein bisschen Parmesan-Geschmack dazu haben möchte, Dann kann man auch einfach Hefeflocken drüber packen. Ach so, okay. Das ist dann auch ganz gut. Da kommt so ein Käsegeschmack noch mit durch. Ich merke schon, Chris kann mehr als Käsesoße. Man kann aber auch Cashew-Müste als Cashew-Müste veganen Käse herstellen. Also die müsstest du ihn jetzt weglassen. Also was haben wir dabei? Wir haben dabei bei diesem veganen Bohnenauflauf, Zwiebeln, Peperoni, schwarze Bohnen, Kidneybohnen, Tomaten, Pfeffer. Mozzarella könnten wir jetzt ersetzen. und eben nochmal Koriandergrün. Das Tolle dabei finde ich, also A, liebe ich Bohnen und wer sich vegan ernährt, kommt an Bohnen nicht vorbei und wer sich in Richtung veganer, gesunder Ernährung und mehr pflanzlichen Eiweißanteil in seiner Ernährung bewegen will, der kommt an Bohnen eh nicht vorbei. Das ist ein tolles Gericht und ich finde das eigentlich super für Meal Prep, mehr zu kochen, einzufrieren und dann hat man sofort Fastfood zu Hause.
Bist du dabei? Bin ich dabei, absolut. Und ich kann ja auch richtigen Mozzarella nehmen. Du darfst richtigen Mozzarella nehmen, genau. Also man kann ihn auch ohne Mozzarella nehmen, aber ich fände es schon gut. Ja, ich finde, es ist immer so ein Geschmacksträger einfach bei so Aufläufen. Also das gefällt mir schon sehr gut. Du weißt ja, Matthias, ich schicke dir ja immer, wenn ich solche Sachen nachgekocht habe, kriegt Matthias immer ein Foto per WhatsApp. Das sieht manchmal nicht ganz so elegant aus wie auf den professionellen Fotos hier in den Büchern, aber meistens sieht es optisch trotzdem sehr anstrengend aus, oder? Also jetzt stapelst du aber tief. Das sind wirklich tolle Bilder. Fotografieren kannst du wenigstens, aber kochen auch. Ich kann auch kochen. Also nachkochen ist sowieso nicht so schwer, aber ich bin auch ein großes Talent dafür, mit dem, was da ist, was zu machen. Weil manchmal kommt man halt nicht zum Einkaufen. Ich habe aber ein großes Vorratslager und da muss man was draus machen. Ja, ich kann immer was machen und das schmeckt auch immer gut. Aber ich kann sagen, Elisabeth ist immer hell begeistert und begeistert sogar auch ihre Familie, die das alles gerne essen. Auch meine Freunde, die kriegen das ja auch immer mal vorgesetzt.
Ja, ich brauche auch, sonst macht man immer das Gleiche, wenn man nicht hin und wieder so, also ich habe ja nun sehr viele deine Bücher habe ich alle zu Hause, weil wir sie halt hier für die Arbeit auch benutzen und das sind schon so meine Standardwerke, wo ich dann manchmal, wenn mir nichts einfällt, dann schlage ich auf und dann gehe ich auch manchmal zum Markt los und kaufe dann halt speziell dafür ein. Vieles habe ich aber sowieso immer zu Hause. Aber Grünzeug muss halt immer das Passende sein. Und wenn es nicht passt, dann nimmt man halt auch mal was anderes. Nimmt es halt Brokkoli statt Blumenkohl oder Kürbis statt Karotte. Und hier hast du eben auch nochmal 30 Gramm, weil wir das Eiweiß-Thema hatten, 30 Gramm pflanzliches, also 30 Gramm Eiweiß. Natürlich ist auch Mozzarella mit dabei, aber 30 Gramm Eiweiß. Ist auch eine super Eiweißportion. Also, du sagst mir, wie es dir geschmeckt hat. Ja, ich werde es nachkochen. Ich weiß ja, ich schreibe mir immer hier die Seitenzahlen auf. Ich bin dann manchmal schon ein bisschen, bevor der Podcast raus ist, habe ich es schon gekocht. Ja, das stimmt.
Nur bei euren Haferflockenshakes, das haben wir schon mal, glaube ich, du hattest das Rezept mal in der Folge zum Sport, die wir ja mal hatten. Ich glaube, du hast es auch daher. Und da habe ich auch schon gesagt, dass ich solche Shakes nicht mag und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich liebe sie. Ich habe heute auch wieder einen. Ich habe auch für so Situationen, wo ich nicht zum Essen komme, immer noch mal einen Haferflockenshake oder auch nach dem Sport. Ich mache das selber. Ja, ich habe heute Morgen auch einen dabei gehabt. Ich musste um 3.30 Uhr los, damit ich dann hier in der Früh... Genau, genau. Das mache ich vor Flügen auch und ich nehme auch vor Flügen was mit, vorher dann nochmal was trinken. Ja.
Gut. Gut. Chris, das hat mich sehr gefreut heute. Das ist ja quasi so eine Spezialfolge wieder. Wir haben ja nicht sehr häufig Gäste, aber immer sehr gerne Gäste hier im Studio. Dass du einfach mal so deine Erfolge berichtet hast. Wir müssen nicht alle, glaube ich, Iron Männer und Frauen werden, Aber gerade wo diese dunkle Jahreszeit so ein bisschen dazu verlockt, dass man lieber auf dem Sofa sitzen bleibt, doch mal raus. Es muss ja nicht immer gleich dieser Megasport sein, aber Matthias, du sagst ja auch immer, hauptsache raus an die frische Luft und eine Runde um den Block gehen.
Durch den Wald gehen. Genau. Und langsam steigern, was Neues probieren. Das ist total wichtig, über sich hinaus. Und ich hoffe, Chris, dass du uns daran teilhaben lässt, wie dein Training sich entwickelt, was deine Erfahrungen sind. Ich hoffe, dass du es auch auf Social Media ein bisschen spielst. Wir werden das dann auch reposten und verlinken und werden dich dabei betreuen auf dem Weg und natürlich fiebern wir dann mit, wenn du deinen Ironman gewinnst. Er muss nicht gewinnen. Ich bin da alleine. Er muss gar nichts. Teilnehmen ist schon gewonnen, finde ich. Aber mein Ziel ist Sub-10, also unter 10 Stunden. Also 10 Stunden wäre mein Ziel und Sub-10 wäre schon cool. Und sag mal, wie lange braucht denn der Schnellste? Boah, der Schnellste ist wahrscheinlich so 8 Stunden 30. Aber es ist halt wirklich so dieses, also Ironman ist so eine richtige Ausdauersportart und wo ich dann sage, ich habe jetzt 84, 85 Kilo wo ich dann sage, aber ist nicht meine Hauptsportart, sowas in diese Richtung. Deswegen ist das auch gar nicht so mein Ziel. Du bist nicht der klassische dünne Ausdauersport. Ja, dünner, kleiner. Dafür hast du zu viel Muskelmasse. Was ist beim Schwimmen aber gut? Das stimmt. Durchzuziehen kann ich gut. Ja, genau.
Beim Fahrrad schwimmen ist das. Ja, ich schwimme auch eher lieber und besser als laufen. Aber jeder hat so seine Sportart, die besser funktioniert. Aber ich finde auch so, ja, natürlich. Aber ich finde beim Starten von dem Ganzen, also wegen Ernährungsumstellung, Ich glaube, dass da immer, also ich merke es auch bei den Fragen, die ihr häufig gestellt auch bekommt, dass sehr viele so verkopft drin sind, zum Beispiel jetzt mit.
Aufgeschlagenen Haferflocken, wo ich dann sage, da habe ich mir noch nie darüber Gedanken gemacht, ob die jetzt, also ich habe mir gedacht, Haferflocken, gequetschte Haferflocken oder sowas, wo ich dann sage, okay, so verkopft gehe ich zum Beispiel gar nicht durch den Laden zum Beispiel durch, wo ich dann sage, okay, kann man das dann noch dann, oder ob das einen Einfluss dann noch darauf hat. Ich denke mir einfach nur, hat es jemand gemacht, der damit Geld verdient? Ja. Oder war es der... Ja, genau. Wenn ich jetzt zum Beispiel dann einfach nur denke, so die Lasagne, nicht Lasagne, die Tortellini, die Tortellini in der Verpackung zum Aufreißen zum Beispiel, da verdient ja jemand Geld dran. Das ist ja nicht zum Vergleich mit jemandem, der jetzt die Tortellini in Italien einfach dann so gemacht hat. Die sind ja wieder okay. Das ist ja dann wieder Nova Klasse 3. Ja, genau, genau, richtig. Aber das Schlimme ist halt, wenn das dann industriell fertige Lebensmittel sind.
Wenn man die glaube ich schon weglässt, da hat man schon viel gebraucht eigentlich. Ja, bin ich voll bei dir. Ich hätte es auch gerne in deinem Alter schon gewusst, dass das nicht das Ideale ist und dass ich meinen Kindern, wenn es schnell gehen muss, mittags lieber nicht die Tortellini-Vorsätze aus der Plastiktüte. Wir wussten es damals ja noch nicht so. Nein, wir wussten es nicht besser. Deshalb machen wir den Podcast ja auch, damit er eben, Chris wie du oder auch viele andere, die noch viel jünger sind, ich erlebe das, dass 15, 16-Jährige mich auf der Straße ansprechen und sagen, toll, was ich da lerne. Ja, und vor allem, man darf mal ja eines nicht vergessen, ich bin ja in Österreich, als ich jung war, da war Österreich noch nicht mal in der EU, das heißt, ganz viele von diesen Lebensmitteln, die gab es bei uns schlichtweg nicht. Das heißt, wir konnten das gar nicht essen, weil das gab es einfach nicht in Österreich und das hat mich vor manchen Dingen bewahrt.
Wobei Leberkässemmel habe ich schon als Kind gern gegessen und die lebe ich immer noch und deshalb ist es gut, dass die weit weg sind, weil in Hamburg kann ich keine Leberkässemmel kaufen. Aber ich weiß, bin ich das nächste Mal in Österreich ab zu unserem örtlichen Metzger und dich schmeckt einfach so gut.
Du verzeihst Matthias meine Absolution hast du die kleinen Sünden müssen uns, erlassen werden, ich freue mich sehr dass ihr dabei wart, dass ihr zugehört habt ich hoffe, er erschöpft ein bisschen Mut vielleicht für eigene Veränderungen das können kleine Schritte sein auch bei Chris hat es einige Jahre gedauert bis er da war wo er jetzt ist, Und wenn ihr eine Folge verpasst habt, ihr findet sie alle in den gängigen Medien bzw. Auf den gängigen Portalen. Und wir haben auch unseren Insta-Auftritt, So geht gesunde Ernährung. Und da findet ihr auch das Rezept zum Nachkochen. Ja, und wenn euch das noch nicht reicht, dann meldet euch beim kostenlosen Newsletter auf der myfooddoctor.de an. Schaut in die Neueste, isst dich gesund oder probiert einmal wie Chris die MyFoodDoctor App aus. Einfach um auszuprobieren, ob ihr euch wirklich gesund ernährt. Denn die App zeigt es euch, muss man sagen, wie ein Tacho. Viel Spaß. Www.kundblatt.de slash podcast.