Nochmal zur Cola. Da ist ja nicht nur der Zucker drin. Jetzt könnte man sagen, na gut, dann nehme ich jetzt die mit Süßstoff gesüßte Cola. Ja, das ist auch keine gute Idee, weil wir wissen, dass der Süßstoff, je nach Art des verwendeten Süßstoffs, unsere Appetitregulation beeinträchtigen kann. Also wir stellen fest, dass man auch zunehmen kann, wenn man eine Diät süßstoffgesüßte Cola trinkt. Auf der einen Seite. Auf der anderen Seite nehmen wir durch die Cola sehr viel Phosphate, künstliche Phosphate zu uns und da liegen wir schon beim halben bis einem Liter Cola sind wir schon über, oberhalb der Menge an künstlichen Phosphaten, die sich der Gesetzgeber damals vor einigen Jahrzehnten so vorgestellt hat. Dr. Matthias Riedl, gesünder Leben mit dem aus dem TV bekannten Ernährungs-Doc und Elisabeth Jessen.
Music.
Viele zischen gern ein kühles Bier, wenn es warm ist oder eine Cola mit Eis und Zitrone, schmeckt wunderbar. Aber die Frage ist, wie gesund ist das wirklich? Und darüber wollen wir heute in dieser Folge sprechen. Ich bin Elisabeth Jessen und begrüße ganz herzlich Matthias Riedel, Ernährungs-Doc, ärztlicher Direktor des Medikum Hamburg. Er hat die MyFoodDoctor-App entwickelt und ist Chefredakteur der Zeitschrift IsstichGesund. Matthias, Bier und Cola, nicht so gesund? Nee, beides nicht. Ja, und beides sind ja Favoriten auch in Deutschland. Wir haben, wenn man so will, ein Cola- und Bierproblem. Tatsächlich trinken wir von beiden viel zu viel. Was sind gesunde Getränke im Gegensatz zu den beiden erwähnten und vor allem jetzt, es ist ja heiß draußen, alle sind am Schwitzen. Die Flüssigkeitsmenge ist wahrscheinlich eine andere, unser Bedarf ist ein anderer als im Winter. Und wahrscheinlich sollte es eben nicht dauernd die Cola mit Eis und Zitrone sein, auch wenn sie gut schmeckt. Ich finde auch, manchmal schmeckt das wunderbar. Ich weiß aber auch, dass es nicht die Dauer gibt.
Wie sagen wir, Dauerkühlung sein kann. Ja, richtig. Ich erinnere mich an einen Maurer, der war bei mir Patientin, der hatte einen Diabetes entwickelt. Der war sehr hoch eingestellt, wer das kennt. Langzeitwert von 9 oder 10 hatte er ungefähr. Das ist richtig schlecht. Viele Kollegen hätten ihm damals sogar schon Insulin gegeben. Aber wir haben uns natürlich seine Ernährung angeguckt. Bei dieser Ernährung waren so ungefähr 2-3 Liter Cola am Tag dabei. Ich habe jetzt schon fast befürchtet, du sagst Bier, weil das wäre ein Vorurteil. Das ist ein Vorurteil.
Das war mal, gerade auf dem Bau wird kein Bier mehr getrunken. Eigentlich wird so auch wenig Bier bei der Arbeit getrunken. Das war ja früher in Redaktionen auch so. Ja, stimmt. Und nicht nur Bier. Nicht nur Bier getrunken, genau. Da war ich ja früher auch in Lokalredaktionen tätig, habe ich mich da doch über das ein oder andere Whisky-Glas am Vormittag auf dem Tisch gewonnen. Aber das ist zum Glück vorbei. Also, drei Liter Cola am Tag. Da haben wir rund 10 Prozent, ein bisschen mehr Zucker. Und das ist eine gewaltige Menge. Ihm war nicht klar, dass das nicht geht. Und er hat das eingestellt. Und nach zwei, drei Monaten hat er ein Hb1c von sechs und der Diabetes war verschwunden. Der hatte sich tatsächlich das Übergewicht und den Diabetes angetrunken. Nun sind zwei, drei Liter am Tag tatsächlich außergewöhnlich viel. Zahnärzte mögen das auch nicht, weil es den Zahnschmelz angreift und die Zähne am Ende beschädigt. Jeder hat ja schon mal die Gummibärchen aufgelöst in der Kohle und weiß es. Auch zum Putzen kann man das benutzen. Das ist schon eher aggressiv. Es ist sehr sauer, ja.
Also keine Cola, aber im Sommer brauchen wir doch auch einfach mehr zu trinken und irgendwann wird einem vielleicht auch das Wasser langweilig.
Wie viel brauchen wir überhaupt im Sommer? Im Raum steht immer so 1,5 Liter als Grundbedarf. Nun sind die Menschen ja auch sehr unterschiedlich, manche groß und klein. Deshalb gibt es auch die Berechnung über das Gewicht. Wenn man jetzt 0,3, das Gewicht mal 0,3 nimmt, dann kommt man auf die Literzahl. Das wäre jetzt dann für eine kleine Frau 1.500 Milliliter, das wäre dann in Ordnung. Aber ein 100-Kilo-Mensch, der braucht dann schon mal zweieinhalb bis drei, weil er einfach eine höhere Körperoberfläche hat, auf der einen Seite. Aber das wäre erst mal das, was wir so im Verlauf des Tages brauchen. Mehr nicht. Wenn es aber warm ist, dann brauchen wir noch mal mehr. Ja, Sportler können sich auf die Waage stellen vorm Sport, sich wiegen und nach dem Sport nochmal, dann haben sie ihren Wasserverlust und der doppelte Wasserverlust des Sports, der sollte ausgeglichen werden nach dem Sport, das ist mal so als Richtung, aber wenn wir einen halben Liter bei heißem Wetter zusätzlich trinken und bei sehr heißem Wetter einen ganzen Liter, dann liegt man ungefähr richtig. Das kann man so piemier Daumen machen, weil wir stellen uns ja nicht dauernd, bevor wir schwitzen, auf die Waage und im Moment schwitzen wir sowieso ohne Ende. Ja, aber nochmal zur Cola. Da ist ja nicht nur der Zucker drin.
Jetzt könnte man sagen, na gut, dann nehme ich jetzt die mit Süßstoff gesüßte Cola. Ja, das ist auch keine gute Idee, weil wir wissen, dass der Süßstoff, je nach Art des verwendeten Süßstoffs, unsere Appetitregulation beeinträchtigen kann. Also wir stellen fest, dass man auch zunehmen kann, wenn man eine Diät-Süßstoffgesüßte Cola trinkt, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite nehmen wir durch die Cola sehr viel Phosphate, künstliche Phosphate zu uns und da liegen wir schon beim halben bis einem Liter Cola, sind wir schon oberhalb der Menge an künstlichen Phosphaten, die sich der Gesetzgeber damals vor einigen Jahrzehnten so vorgestellt hat. Also das sind nochmal andere Faktoren.
Menschen mit einer Nierenschwäche würde man dann zu Cola als Durstlöscher überhaupt nicht raten, weil die eben ganz wenig von diesen Phosphaten zu sich nehmen sollen, weil das einfach die Nieren schädigt. Du würdest sowieso überhaupt gar nicht zu Cola raten. Nein, also es ist kein gesunder Durstlöscher, das ist es überhaupt nicht. Wir wissen auch, dass es bei Frauen tatsächlich auch den Hormonhaushalt stören kann, schon ein Glas Cola am Tag, das gilt aber auch für andere Limonaden und dass es Hautunreinheiten fördern kann. Also es gibt so viel, es ist entzündungsfördernd, also die ganze Zuckergeschichte dabei noch. Also tatsächlich ist die Cola, aber auch die Limonade nicht zu empfehlen. Und Limonade und Cola ist jetzt quasi das Äquivalent, das ist beides nicht zu empfehlen. Beides nicht zu empfehlen. Es gibt jetzt ja auch Bio-Limonaden beispielsweise, die mit einer deutlich reduzierten Zuckermenge daherkommen. Und es ist Bio-Zucker, aber es ist immer noch viel Zucker. Ja, aber die reduzieren, die haben die Zuckermenge schon reduziert, zum Teil sogar um die Hälfte.
Und da kann man sagen, okay, wenn Limonade dann mit reduziertem Zuckergehalt, das ist dann schon mal ein guter Angang. Und wenn dann das Bioprodukte sind, dann wird auch noch auf Chemie verzichtet. Also das wäre dann zumindest eine Alternative. Aber es ist eben kein dauerhafter Durstlöscher. Was es ja ganz viel gibt, sind jetzt diese, ich weiß gar nicht, wie die heißen, so aromatisierte Wässer. Also mit allen möglichen Geschmacksrichtungen, mit und ohne Kohlensäure, meistens sogar ohne, was ja schon mal in deinen Augen auf jeden Fall gesünder ist. Was ist denn von denen zu halten? Ja, aromatisiert, da sagst du, was richtig ist. Aromatisiert hört sich erstmal toll an. Aber bei diesen aromatisierten Fertiggetränken handelt es sich bei den Aromen häufig um künstliche Aromen auf der einen Seite. Und da wir in unserer Gesellschaft ja so eine Inflation an Zucker, an süßem Geschmack haben, ist da auch manchmal noch eben Süßstoff drin, was den Verkauf fördern soll. Und dann haben die Leute das Gefühl, es schmeckt hier nach Melone oder Maracuja oder sowas, aber das ist einfach nur künstlich. Da ist kein Stück Melone oder Maracuja drin.
Und das gilt auch als ungesundes, hochverarbeitetes Lebensmittel und nicht zu empfehlen. Manchmal ist da sogar auch Fruchtzucker drin, das macht die Sache nicht viel besser. Jetzt habe ich dich ja da, wo ich dich hinhaben wollte, nämlich beim Wasser und wie wir es vielleicht selber mit Geschmack versetzen. Ich habe ja so ein paar Sachen mitgebracht, habe ja schon öfter mit dir über...
Ja, über Wasser, wie man es aufbereiten kann, gesprochen und das wollen wir jetzt natürlich nochmal vertiefen. Ich habe jetzt mitgebracht ein paar Zitrusfrüchte. Da ist so ein kleines, süßes, zartes Ding dabei. Das ist eine Calamundin-Orange aus meiner heimischen Plantage. Toll. Ich habe zwei Bäumchen und die haben, ich werde sie mal anschneiden. Also für die, die es nicht sehen können, Kirsch groß. Naja, ist schon eine große Kirsche. So, und wenn du da mal dran schnuppern magst, das hat einen unglaublich tollen Zitrusduft. So, und die schmeiße ich jetzt da gleich mal rein. Das ist gut, oder? Ich schneide sowas immer nochmal in ganz hauchfeine Scheiben. Gerade, weil die hast du ja aus heimischer Produktion, es ist ja Bio. Und zum Schluss esse ich die immer im Ganzen auf, mitsamt Schale. Okay, dann machen wir aber die Kerne auch raus, falls du das dann doch nochmal essen möchtest. Aber mit so ganz fein schneiden. Ich habe jetzt hier einfach nur ein Messer aus unserem Redaktionsküche. Da brauchen wir nicht zu erwarten, dass das monatlich geschärft wird. Das ist jetzt nicht ganz so geschärft. Ich gebe es zu, ich schmeiße es schon mal da rein. Ich schneide den Rest auch noch mal mit diesem bestimmten Messer.
Ja. Also zu Hause hätte ich es geschärft. Das ist ein richtiges Fleischmesser. Was schneidet ihr in der Redaktion mit diesem Fleischmesser? Das weiß ich nicht. Es ist einfach da. Ja, es ist einfach da.
So, ähm... Ich brauche noch mal das Messer. Es sieht jetzt sehr gefährlich aus, das ist es nicht, weil das Messer ist ja stumpf. Hättest du was gesagt, ich hätte ein ordentliches Messerwert gemacht. Was auch richtig immer toll ist, ist Limette. Ja. Oder? Natürlich immer Bio, damit es nicht gespritzt ist. Ich habe natürlich heute beim Bioladen gekauft, weil ich will mich ja auch nicht mit Spritzmittel vergiften. Dann machen wir also auch noch mal, falls wir das noch mal auseinanderkriegen hier, ja. Ein bisschen würde ich auch mal jetzt reinpressen, ja? Ja, du machst jetzt hier Aromatisiertes. Ja, genau. Genau. Ich finde auch noch ganz toll, was man damit zutun kann. Rosmarin beispielsweise. Sehr intensiv. Ja, aber das ist, nicht jeder mag Rosmarin, weil es mag auch nicht jeder Rosmarin, Kartoffeln. Deshalb habe ich heute Minze gekauft. Minze. Minze ist auch toll. Ja. Liebe ich. Es gibt auch Leute, die sagen, dann schmeckt immer alles nach Zahnpasta. Aber ich würde trotzdem Minze reintun. Findest du, ja? Nein, ich auch nicht. Ich kann das gut haben. Ja gut, du schmeißt noch ein bisschen Minze rein. Die Minze finde ich von daher super toll, weil in der ayurvedischen Sichtweise wird Minze als kühlend gesehen. Und ich finde, also es ist ja auch irgendwie so, Minze, Kokoswasser, das findet die ayurvedische Sichtweise als kühlend. Und das kann man hier auch nochmal mit reintun. Ein bisschen mehr. Und es sieht auch toll aus.
Minze oder... Nicht umsonst trinkt man woanders ja auch Pfefferminztee in heißen Ländern. Marokko, Türkei, da ist das ja so. So, das lassen wir einfach einwirken. Das ist jetzt eine Möglichkeit. Ich freue mich dann immer auf diese kleinen Zitrusschalen, wenn sie fein geschnitten sind. Ich finde zum Schluss nochmal das zu essen mit den Ballaststoffen, dem Pektin da drin, das ist auch nochmal pur. Ich möchte jetzt gerne noch, weil ich ja so wahnsinnig gerne Früchte auch in meinem Wasser habe, schmeiße ich noch ein paar Himbeeren rein, weil das ist doch einfach jetzt ein richtiger Eyecatcher, oder? Ja, kannst du auch ein bisschen anmusen, damit sie so ein bisschen was über... Das sieht doch richtig super gut aus, ja. Ach, weißt du was, was ich auch noch habe? Das müssen wir nochmal in die Kamera halten von vorne. Ja, und weißt du was, wir wollen das ja auch alles schön kühl haben. Mit Eis. Ich habe auch noch Eiswürfel natürlich. Rot, gelb, grün und kleine Fruchtstückchen. Das ist aromatisiertes Wasser. Genau. Und zwar ohne Chemie. Und jetzt lassen wir das einfach noch mal ein bisschen einwirken. Aber da wir gar nicht so viel Zeit haben...
Probieren wir schon mal ein bisschen was, ne? Ja, und mich stört es übrigens auch gar nicht, wenn da ein paar Kerne mal drin sind, wenn da ein bisschen Schale mit reinkommt. Du isst sie ja sowieso. Ich esse sie, ich freue mich, ja. Aber alleine, wenn man das an die Nase hält, finde ich, ist das doch schon ein Gedicht. Da trägt auch diese Calamundin-Orange ganz dick. Im Moment kriegt man die auch in jedem Markt, Baumarkt und sogar im Supermarkt hinterhergeschmissen, diese Bäumchen. Da muss man natürlich, damit man sie dann bio hat, erst mal eine Generation vielleicht einfach nur auspressen. Aber die zweite Generation ist mit Bio-Cytos-Dünger gedüngt. Und dann kann man sie natürlich auch mitessen und mittrinken. Prost, schmeckt, riecht super. Und weil ich natürlich hier mit Matthias sitze, habe ich heute kein gesprudeltes Wasser genommen, sondern einfach Wasser aus der Leitung. Es ist sehr erfrischend. Das kann man natürlich auch machen. Mit Sprudel, wer das möchte. Klar, günstiger ist halt ohne.
Es gibt ja auch noch diese Studie, die nachweist, dass man mit Kohlensäure einfach einen höheren Grelinspiegel hat, also einen Hungerhormonspiegel. Warum das so ist, weiß ich nicht. Aber es gibt keine Studie, die nachweist, dass man mit kohlensäureichem Wasser stärker zunimmt. Das wäre ja die Folge, wenn man einen höheren Hungerhormonspiegel hat durch Kohlensäurewasser. Aber da ist der letzte Spruch noch nicht gefallen. Deutschland ist ein Kohlensäureland. Das Ausland trinkt ohne Kohlensäure häufig. Ja, da muss man es immer schon extra bestellen. Sonst würde man immer Naturale kriegen. Und Naturale ist halt auch wirklich ohne Sprudel im Ausland. Ich habe auch noch ein bisschen Melone kleingeschnitten. Das wäre natürlich auch noch eine Möglichkeit. Du hast gesagt, Rosmarin, Basilikum könnte man reintun. Gurke im Sommer ist auch sehr erfrischend. Ja, gerade von der Melone, die Melone wird ja meistens hier so zwischen dem roten und dem weißen abgeschnitten. Ja, habe ich auch gemacht. Den Rest kann man ja immer noch mal so im Getränk verwenden. Ja. Ich weiß, dass das Weiße, das hast du letztens gesagt, gesund ist. Zitrullin-haltig, ja. Und wird immer wieder im Zusammenhang mit Potenzförderung bei Männern diskutiert. Also da kann man die Melone noch etwas besser nutzen, indem man das Weiße noch ins Getränk mischt. Also nicht alles so abschneiden wie ich, das Weiße dran lassen. Vor allem, wenn Männer sich ihr Infused Water machen.
Was ist mit Light Getränken?
Also Light im Sinne von Light, Limonade gilt das Gleiche wie für die Limonade, wie du schon gesagt hast. Ja, Light-Getränke sind keine Alternative. Zwei Gründe. Wir haben einmal die Süßstoffchemie da drin, die die Darmflora verändern kann und auch mit unserem Geschmacks, mit unserer Appetitsteuerung negativ interferiert. Das ist das eine. Und das andere ist, dass die Light-Getränke eben ganz normale Limonade sind, eben möglicherweise noch mit künstlichen Aromen dabei. Das brauchen wir nicht. Es ist ein Chemieprodukt und auch das kann man mal trinken, ja, aber das gehört nicht täglich auf den Tisch. Vielleicht mal so als Faustregel, Limonade kann man trinken, wenn es mal ein besonderer Tag ist, so wie man sich ein Glas Wein genehmigt, dann von mir aus auch mal eine Limonade, eine Fertiglimonade. Aber am besten ist es ja immer noch, man macht sie selber.
Das machen ja auch viele Restaurants immer mehr, die machen selbstgemachte Limonade, leider mit sehr, sehr viel Zucker häufig. Ja, das stimmt, ja. Aber ich meine, die Richtung stimmt ja schon mal. Und was es auch oft gibt, dass es jetzt Leitungswasser gibt, wo dann auch eine Scheibe Zitrone drin schwimmt und es wird deutlich günstiger verkauft als das Flaschenwasser. So, ja. Also das nehme ich auch sehr wohlwollend zur Kenntnis, weil ich habe es oft genug kritisiert, dass Wasser einfach hier so teuer ist im Restaurant. Ja, und nicht einfach so dazugestellt wird. So wie es in anderen Ländern üblich ist. Und ich finde, was ich in Ordnung finde, ist eine Servicepauschale zu verlangen, weil die müssen eine Karaffe zur Verfügung stellen, Gläser, das muss gespült werden, das muss jemand zum Tisch bringen und wieder wegtragen. Ich habe nichts dagegen dafür zu bezahlen, aber irgendwie letztens habe ich wieder 10,90 Euro für eine Flasche Wasser bezahlt. Das ist Wahnsinn. Ja, das kommt nicht hin. Für 0,7. Ja, ja, genau, das ist Wahnsinn. Ich finde auch so eine Gedeckgebühr, also weil die Tischdecke muss gewaschen werden und all das Ganze, das verstehe ich völlig. Also wenn man dann sich an so einen gedeckten Tisch mit weißer Tischdecke hinsetzt und trinkt nur einen Kaffee oder einen Espresso, dann war das für das Restaurant einfach ein Zugeschäft. Das finde ich auch. Also lieber Wasser hinstellen auf den Tisch, vielleicht greift das auch in den Restaurants mehr um sich.
Jetzt habe ich eingangs ja das kühle Bier erwähnt. Das ist ja für, ich bin keine Biertrinkerin, aber ich kenne viele Leute, die sehr genussvoll mein Bier trinken. Du hast ja gesagt, das ist jetzt aber kein gesundes Getränk, abgesehen davon, dass es natürlich Alkohol enthält. Aber warum sollte man beim Bier Vorsicht weichen lassen? Beim Bier haben wir das Problem des Alkoholgehalts. Und Deutschland trinkt ja doppelt so viel Alkohol wie der Weltdurchschnitt. Und das wird zum Problem für uns. Wir haben ja negative Auswirkungen auf die Gesundheit in puncto Krebs, in puncto Herzrhythmusstörungen. Das sind nachgewiesene Sachen. Und das macht einfach das Bier mit Alkohol zu einem Genussmittel, was man mal trinken kann. Aber da muss man auf die Menge achten, weil die Dosis macht das Gift da. Und die Frage ist, muss ich es täglich machen? Nein, das wäre es nicht gesund. Da wäre dann für dich vielleicht die Alternative.
Das alkoholfreie Bier. Ich mag ja gar keins. Ach, du machst gar keins. Nein, ich mag überhaupt kein Bier. Aber natürlich, nächste Frage, die sich anschließt, wie sieht es denn dann mit einem alkoholfreien Bier aus, was ja immer beliebter wird? Also die Absatzzahlen steigen da enorm, habe ich gelesen. Ja, richtig. Die Bierabsatzzahlen sinken, die Absatzzahlen steigen. Und tatsächlich ist es so, dass das alkoholfreie Bier eine super Alternative ist, wenn es wirklich 0,0 Prozent hat. Denn alkoholfreies Bier kann auch immer noch Restalkohol enthalten. Aber das 0,0-Bier eben nicht. Und das ist eine gute Alternative.
Da muss man vielleicht noch mal dazu sagen, auch so ein bisschen zur Ehrenrettung des deutschen Bieres. Das deutsche Bier ist ja mit Reinheitsgebot gebraut. Und ich habe mir schon mal die Mühe gemacht, in Frankreich und in Portugal habe ich einmal einen großen Supermarkt abgesucht nach alkoholfreiem Bier ohne Aroma. Die sind in diesen Ländern aromatisiert, dieser typische Alkoholgeschmack, der da irgendwie noch drin ist, den... Und versuchen die, mit einem künstlichen Aroma zu erzeugen. Das sind also parfümierte Biere. Und das tatsächlich, finde ich, schmeckt nicht gut. Wenn man die Flasche aufmacht, riecht man geradezu das Aroma schon. Und das schmeckt irgendwie komisch. Also da lobe ich mir tatsächlich zum ersten Mal das deutsche Reinheitsgebot des Bieres. Ich versuche auch, wenn es um alkoholfreies Bier geht im Ausland, tatsächlich deutsches Bier zu kaufen. weil es einfach kein Aroma enthält. Das darf ein deutsches Bier nicht enthalten. Das finde ich auch richtig so. Das ist ja ein Fake-Geschmack. Aber was es schon gibt, ist ja verschiedene Radlersorten.
Hier in Hamburg sagen wir Alsterwasser, die auch mit unterschiedlichsten, mit Grapefruit, mit klassisch Zitronenlimonade. Was hältst du denn vom Radler? Nicht viel. Also solche fertig gemischten Radler A, finde ich, sie schmecken nicht gut. Und B, da ist dann wieder Tür und Tor offen für Chemie, die du da reinmachen kannst. Ich verstehe es ja auch, weil die Leute finden es toll, aber gesund ist es nicht.
In heißen Ländern, vor allem, ich habe es schon erwähnt, trinkt man ja viel heißen Tee. Also auch, wenn es draußen 30, 40 Grad hat, sehr oft Pfefferminztee, aber auch schwarzen Tee. Wie sinnvoll ist es denn, wenn es heiß ist, auch noch was heißes zu trinken? Ja, tatsächlich ist es so, dass wenn wir was Heißes trinken oder auch was Scharfes, also auch was Scharfes essen, dann kann das Schwitzen gefördert werden. Und jetzt denkt man natürlich, naja, wieso, Moment, wenn es so heiß ist. Schwitzt du schon genug? Ja, aber tatsächlich ist das Schwitzen und das ausreichende Schwitzen, das kühlt uns. Weil es geht ja darum, den Körper kühl zu halten und dafür sollte man wirklich viel schwitzen. Und insofern macht es Sinn, auch warme Getränke zu sich zu nehmen, den Tee.
Ich trinke gerne Pfefferminztee im Sommer, weil der auch im Garten wächst. Das ist ganz toll. Und dann hat der so richtig kräftiges Aroma, wenn man den frisch aufgießt. Da ist der Pfefferminztee einfach zur Zeit, wo man die Pfefferminze ernten kann, einfach noch viel schöner. Es duftet auch richtig schön hier rüber. Ja, ist toll. Es ist total saftig, was wir hier haben. Ich habe so eine Wasserminze bei mir, ich habe so einen kleinen Tümpel und da wächst die Wasserminze drin und die hat nochmal ein anderes Aroma. Also ich liebe das und sowieso bin ich Teetrinker. Da muss man mal sagen, ja, klar, Menschen haben immer Wasser getrunken. Und wer jetzt sagt, das ist mir zu langweilig, dann haben wir hier den selbstgemachten, aromatisierten, gesund aromatisierten Erfrischungsdrink. Aber ansonsten muss man sagen, ja, Tees, aber eben keine verzehrfertigen Eistees, die werden eben auch mit Zucker oder Süßstoff und mit Aromen hergestellt. Da auch die Finger von lassen.
Tatsächlich, die natürlichen Dinge, die sind bei uns völlig unbedenklich. Aber alles andere, was mit Chemikalien versetzt ist, das sollte man lassen. Also wenn ich einen Eistee trinken möchte, dann selber kochen, selber anreichern mit Früchten. Und wie kriegt man süß? Also Eistee verbindet man ja immer mehr an gewissen Süßen. Ja, die Frage ist, ob man das süß haben will. Wenn man es süß haben will, dann hat man wahrscheinlich auch schon mal ein Problem mit dem Süßgeschmack. Du kannst ja selber aber auch ein bisschen Zucker reintun, das kannst du. Dann ist es ja Zucker, es ist dann kein Süßstoff. Aber dann haben wir es ja in der Hand, es ein bisschen anzusüßen. Dann hat es so einen Hauch Süße und den Rest des Geschmacks würde ich immer versuchen mit Früchten zu erzielen.
Wie du vorhin schon gesagt hast, mit Himbeeren, mit Beeren der Wahl oder auch mit Zitrusabrieb oder mit ein bisschen Zitrus ausgepresst. Das finde ich, ist dann ein bisschen süß, aber auch ein bisschen lecker. Es soll ja lecker schmecken, es soll ja nicht einfach nur süß schmecken. Gegen Eiswürfel spricht aber gar nichts. Da bin ich total froh, weil ich finde einfach, wenn ein Getränk kalt ist und man sowieso schon erhitzt ist, dann ist das einfach so ein zusätzlicher Frischekick. Ja. Gibt die ja in den tollsten Formen. Heute habe ich ganz normale hier, ganz einfach nur so große Eisklumpen, aber die runden Kugeln, die sehen einfach, die sehen ja richtig toll aus. Kennst du die? Ja. Das sind so kugelrunde, große Boller und dann sieht das richtig schön aus, wenn man den Getränk hat. Ja, du bist ein Augenmensch, höre ich gerade raus. Ich bin ein Augenmensch und ja, deshalb finde ich einfach, so was muss, also wenn das schon so lecker aussieht, dann will man es einfach auch noch viel lieber trinken, als wenn da einfach eine Karaffe mit langweiligem Wasser steht. Ja, ja klar. Und jeder kann sich da auch... Das geht im Winter, aber im Sommer nicht.
Ja, aber das kann man sich auch im Winter machen. Aber wir haben jetzt neulich auch, das gibt ganz tolle Rezepte auch, wir haben Holunderblüten gesammelt und die eingelegt in Wasser und dann geht dieser Holunderblüten-Geschmack auf das Wasser über und daraus eine Limonade hergestellt. War auch total super.
Also gibt es viele tolle Ideen, gerade jetzt im Sommer, ja, einfach mal machen. Jetzt kriegen wir immer wieder die Frage zugeschickt, kann man Wasser aus der Leitung trinken oder fehlen einem dann nicht Mineralien? Soll ich nicht doch lieber Mineralwasser kaufen? Also Mineralwasser...
Sollten möglicherweise die kaufen, dann in Flaschen am besten, in Glasflaschen, die einen besonders hohen Calciumbedarf haben. Die also ihren Calciumbedarf nicht mit der Ernährung decken können und viel Calcium zu sich nehmen müssen. Die also jetzt wenig Milchprodukte zu sich nehmen oder wenig grünes Gemüse oder wenig Mandeln oder Nüsse. Da kann es sinnvoll sein, Wasser zu kaufen, das einen höheren Calciumgehalt hat. Ansonsten für die meisten Menschen ist das Leitungswasser einfach super geeignet. Wir haben noch das Glück, dass unser Wasser extrem sauber ist, gut kontrolliert ist und darum beneiden uns ja auch andere Länder. Ich trinke nur Leitungswasser und kein Wasser aus Plastikflaschen, weil, das haben wir ja auch schon mal thematisiert, in so einem Liter Wasser aus einer Plastikflasche bis zu ein Viertelmillion Mikroplastikteile ansammeln. Und leider nehmen wir das tatsächlich dann auch im Körper auf, besonders das Gehirn ist anfällig dafür. Ich würde tatsächlich davon, wir müssen abrüsten in Sachen Plastik und deshalb Leitungswasser ist nicht ganz mikroplastikfrei, weil es auch durch Plastikleitung geht, aber es ist immer noch die beste Variante. Also wer die Folge verpasst hat, wir hatten kürzlich die Folge zu Mikroplastik und auch dabei geht es natürlich um Wasser.
Und Wasser in Kunststoff oder in Glasflaschen. Also ich bin auch total froh, dass wir in Deutschland so gutes Wasser haben. Man merkt halt immer, wenn man woanders ist, ich war letztes Jahr in England im Urlaub, man kriegt ja immer Wasser auf den Tisch, aber es ist halt fast immer geklortes Wasser. Und das ist für unseren Geschmack sehr gewöhnungsbedürftig. Man trinkt es dann, man weiß, es ist sauber und unbedenklich, aber richtig schmecken tut es nicht. Während hier, finde ich, wenn man dann eben ein paar Eiswürfel reintut, dann ist es einfach frisch aus dem Wasserhahn einfach super.
Und wer, genau, finde ich auch, du kannst es ja aufpeppen, wie du gerade gesagt hast, aber wer meint, er müsse alles gesüßt zu sich nehmen, der hat ein Problem mit der Süße. Das heißt, er ist so auf süß, dass man darüber nachdenken muss, abzurüsten. Denn wenn ich Wasser zu langweilig finde, wenn ich es jetzt mit schönen natürlichen Geschmacksstoffen anreichere und wer dann immer alles süß braucht, der muss sich darüber Gedanken machen, wie kann ich meinen Zuckerkonsum reduzieren. Und der hat insgesamt auch wohl ein Zuckerproblem. Gut, haben wir irgendwas versäumt bei gesunden Getränken? wo du sagst, ja, zack. Also Tee, das haben wir gesagt, aber Kaffee haben wir auch noch gar nicht gesagt.
Tatsächlich ist es so, kann man auch Kaffee trinken. Kaffee trägt auch zum Flüssigkeitshaushalt mit bei. Früher hat man immer gesagt, nee, Kaffee entzieht dem Körper Flüssigkeit ab. Aber Kaffee ist auch geeignet und Kaffee kommt ja auch noch mal, das hat sich ja in den letzten Jahren in den Studien geändert, relativ gesund rüber mit reduziertem Krebsrisiko, mit reduziertem Kaffee. Das Parkinson-Risiko, also Schüttellähmung, reduziertes Diabetes-Risiko ist auch gut für die Leber, auch gerade bei Fettleber, gut verträglich. Es sind viele, viele positive Aspekte, die der Kaffeekonsum mit sich bringt. Allerdings muss man da die Reißleine ziehen ab vier, fünf Tassen am Tag. Dann kann man schon fahrig werden. und wir wissen eben auch, dass es unseren erholsamen Schlaf, gerade wenn ich es nachmittags trinke, nochmal verschlechtern kann.
Aber ansonsten würde auch Kaffee mit dazu beitragen, zu sagen, das ist ein gesundes Getränk. Aber wir reden dann von schwarzem Kaffee und nicht vom Latte Macchiato. Genau, gut, dass du das sagst. Das sind dann immer die kleinen Missverständnisse. Genau, weil so mag ich Kaffee auch mal, schöner Latte Macchiato. Aber das ist dann wirklich wie, entweder nehme ich das als Dessert oder sonst ist es einfach, man ist dann ja ewig pappsatt hinterher. Genau, das muss man so einordnen. Das ist ein Dessert, das ist ein Snack und das ist jetzt dann kein Getränk im eigentlichen Sinne. Wer das übrigens wahnsinnig gut kann, sind die Baristas bei der Deutschen Bahn. Ich habe da letztens auf einer Zugfahrt Latte Maggiato getrunken, der war einfach großartig. Also der war so gut wie in Italien. Also unglaublich gut. Ich habe auch mich bedankt und gesagt, das war einer der besten Lattes gewesen, die ich irgendwie jemals in Deutschland getrunken habe. Ganz großartig. Ich habe auch mal ein Espresso in der Deutschen Bahn getrunken und ich habe mit nichts gerechnet, aber es war wirklich gut. Es war wirklich trinkbar. Ich bin da sehr, sehr, sehr krüsch. Okay, also das können die wirklich gut bei der Bahn, das muss man sagen. Mit der Pünktlichkeit, das haben sie nicht so ganz so, aber es ist nicht alles schlecht bei der Bahn. Du meinst die Deutsche Bahn, ne? Ich meine die Deutsche Bahn, bei der Österreichischen, da müssen wir nicht über Verspätungen reden. Und bei der Schweizer, also schon gar nicht. Gar nicht, natürlich nicht. Da gibt es das Wort nicht. Nein, nein, nein, das kennen die nicht, genau.
Ja, wunderbar, so kommen wir doch irgendwie jetzt durch die nächsten heißen Wochen mit ein paar Tipps. Probiert einfach aus, was euch schmeckt. Schmeißt rein ins Wasser, was ihr denkt, dass aromatisch ist. Und dann einfach trinken. Vielleicht noch ein paar Eiswürfel rein. Ich glaube, das ist eine gute Idee. Und hin und wieder vielleicht auch ein kühles Glas Bier. Auch mal ein Glas Wein. Du verbietest es ja nicht. Ohne Alkohol. Aber immer noch mal bedenken, klar, Getränke, gerade im Sommer, sollten immer energiefrei sein. Das ist nämlich das Problem, wenn ich viel trinke und da ist Zucker drin, da ist Energie drin, das ist auch beim alkoholfreien Bier so, es ist ein Kalorieträger, dann macht er dick. Und wenn ich mich im Sommer besonders träge verhalte, weil ich mich weniger bewege, weil ich weniger jogge, weil es einfach heiß ist, dann spielt es schon eine Rolle.
Die aktuelle Studie und was der Ernährungsdok davon hält. Matthias, du hast uns doch bestimmt wieder eine schöne Studie mitgebracht. Ja, ich kann mich immer gar nicht so entscheiden, welche Studie ich nehme, weil ich die alle total, ich finde viel zu viele Studien, aber also eine Studie finde ich ganz besonders wichtig und zwar Mikrobiomveränderungen bei Migranten erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Also da hat man, was hat man da gemacht? Also da haben holländische Forscher Migranten aus Westafrika untersucht. Das ist im Fachmagazin God Microps erschienen, jetzt in diesem Jahr. Und da hat man geguckt…, wie die Darmflora bei diesen Migranten, wenn sie frisch kommen, gestaltet sind. Und wie sich diese Darmflora verändert, wenn sie lange genug in Europa sind. Und da hat man leider festgestellt, dass sich die Migranten zunehmend, auch nochmal unterschieden nach Migranten der ersten und zweiten Generation, im Darmmikrobiom angleichen und verschlechtern. Das muss man sagen, weil wenn Menschen aus sehr natürlicher Ernährung kommen, dann haben sie meistens auch ein besseres Mikrobiom. Und das ist leider auch eins dieser Willkommensgeschenke, die mit dabei sind. Die westliche Ernährung hat sich bei diesen Migranten aus Ghana.
Verschlechtert und ganz typische Mikroben, die man auch bei einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen findet, haben sich dort stärker vermehrt. Man geht also davon aus, und das ist eine sehr gut gemachte Studie, die das sehr gut nachgewiesen hat, Bisherige Studien waren dann nicht so ganz klar. Es war immer nur zu erwarten. Man hat auch gesehen in anderen Studien, dass beispielsweise, wenn Menschen aus Asien nach Amerika gegangen sind, dann hat sich ihr Herz-Kreislauf-Risiko auch dort angepasst. Jetzt weiß man, hat man da auch so ein Missing-Ling, es ist nicht nur einfach die erhöhten Cholesterinwerte, der Blutdruck und was nicht alles. Es ist auch eine Mikrobiom-Veränderung, die dabei offenbar eine Rolle spielt. Das finde ich sehr wichtig zu wissen und vor allen Dingen auch nochmal beleuchtet es auch die Frage.
Normale, gesunde afrikanische Ernährung voller Hülsenfrüchte mit viel Gemüse, natürlich mit wenig hochverarbeiteten Lebensmitteln kann sehr, sehr gesund sein. Also wir haben immer so diesen Blick auf die asiatische oder die mediterrane Ernährung als was Gesundes. Aber in Afrika gibt es auch gesunde Ernährungsformen. Und das nochmal als Strich. Und Ernährungsformen, die sich am Natürlichen orientieren und Hochverarbeitetes weglassen, die sind auch gesund. Und das zeigte sich hier bei dieser Studie sehr deutlich. Ja, interessant. Aber eigentlich auch naheliegend, finde ich, weil Leute, die hier leben, kaufen hier ein und essen natürlich auch sicher mehr von diesen Fertigprodukten, die es hier gibt, aber in Afrika sicher nicht. Also in Ghana wird es nicht jedes Hühnerfrikassee aus der Fertigpackung und Rinderroulade und sonst was geben, sondern sicherlich gesündere Sachen. Genau, genau. Und hier, dann, wenn sie hier sind, dann sehen wir plötzlich Bakterien, die es bei Diabetikern, die es bei erhöhtem Blutdruck gibt und so weiter. Das vermehrt sich. Das heißt, die kriegen einen Schaden, einen Mikrobiom-Schaden.
Sprechstunde beim Ernährungs-Doc. Wir haben auch wieder einige Fragen von euch bekommen und haben einige herausgesucht, die Matthias beantworten wird. Ganz vorneweg nehmen wir die Frage von Regina. Und zwar, ich habe dir auch was mitgebracht, Matthias, und zwar hat Regina ihre Laborwerte mitgeschickt. Und ich erzähle mal ein bisschen, was Regina umtreibt. Sie hat seit vier Jahren schlechte Leberwerte, schreibt sie und niemand findet die Ursache. Nun ist Regina gerade auf unsere Podcasts gestoßen und hat jetzt mal alles durchgehört seit Folge 1. Da hatte sie ganz gut zu tun.
Jetzt hat ihr Aussatzt einfach gesagt zu ihren Leberwerten, naja, die einen haben eine krumme Nase und sie haben halt schlechte Leberwerte. Und das ist einfach was, womit sie sich nicht zufrieden geben will, weil das macht ihr Angst. Sie ist vor eineinhalb Jahren im Krankenhaus mal untersucht worden, da hat man die Leber speziell geschallt, sagt sie, und da war soweit alles in Ordnung. Aber ihre Werte sind einfach nie im Normalbereich. Und sie sagt, sie macht 16-8-Fasten, also Intervallfasten, isst immer erst ab 13 Uhr, isst dann mit ihrer Familie, versucht mehr Gemüse einzubauen und benutzt keine Fertigprodukte, isst viel Vollkorn und Bio, gesunde Fette. Zum Nachtisch isst sie in Milch aufgekochte Haferflocken, also eine Art Porridge mit selbst gemahlenen Mandeln drin, Schuss Leinöl, wenig Agaven, Dicksaft, Zimt und frisches Obst. Im Moment sind das Blaubeeren und Erdbeeren. Am Abend isst sie dann meistens Salat mit etwas Käse oder Feta oder auch mal ein Ei und Forelle und Kohlenhydrate abends kaum noch. Und sie sagt aber, ein Manko bei ihr ist immer das Trinken. Das ist natürlich passend heute zum Thema. Sie hat viele Jahre lang zu wenig getrunken, sagt sie, und strengt sich jetzt seit ein paar Monaten sehr an. Aber ihre Werte bleiben schlecht.
Ja, tatsächlich ist es so, die Leber hat…, Also das, was wir jetzt gehört haben von der Ernährung, hört sich ja alles sehr gut an. Es ist auch kein Zuckerproblem und auch kein Fruchtzuckerproblem. Das sieht gut aus. Also bei der Leber ist es so, dass vielfach Leberwerte also ein bisschen auf die leichte Schulter genommen werden. Das sollte man nicht machen. Man muss da gucken, warum sind die Leberwerte erhöht. Leberwerte sind ja dann erhöht, wenn Lebergewebe kaputt geht und Enzyme, die da in den Zellen drin waren, ins Blut kommen. Das heißt, es geht einfach irgendwo Lebergewebe kaputt und das ist nicht normal. Deshalb, da muss man immer gucken, ist es eine entzündliche Leberveränderung durch Viren, ist es Alkohol, sind es Medikamente oder ist es eine Fettleber.
Und das muss man noch ein bisschen gründlicher untersuchen. Ich hatte dann auch schon da nochmal die Empfehlung gegeben, dass man einen Fibroscan macht. Das ist eine spezielle Spezial-Ultraschall-Untersuchung, wo man die Konsistenz der Leber misst, ob sie verhärtet ist und wie der Fettgehalt ist. Da kann man das sehr viel genauer nachweisen. Wenn das dann alles nichts bringt und man wirklich nicht weiß, woran das liegt, dann müsste man unter Umständen erwägen, auch eine Leberbiopsie zu machen. Ich würde aber in so einem Fall immer erstmal gucken, wie ist der Verlauf, werden die Leberwerte mit der Zeit besser und dann entscheiden. Aber so ein Fall gehört vorgestellt in einer Leberambulanz. Die gibt es. Und da sind Fachleute, die sich genau auskennen mit den möglichen Ursachen. Aber mit dem Aussage des Hausarztes, andere haben eine krumme Nase, sollte sie sich nicht zufrieden geben? Nein, auf keinen Fall. Was sie auch nicht getan hat. Das sind also schon deutlich erhöhte Leberwerte.
Darf ich dir noch mal ein bisschen nachschenken? Aber ja. Ich habe diesen herrlichen Zitrusduft die ganze Zeit in der Nase und es schmeckt auch so, wenn man das trinkt. Es ist heiß, man muss trinken und du darfst auch die Orange kauen. Dann haben wir Post von Nadja. Nadja schreibt, mein Partner und ich haben seit dem Lockdown eine Sauerteigkultur und backen damit Vollkornbrote mit verschiedenen Biomehlen. Wir verwenden auch gerne diverse Kerne. Auch unseren Pizzateig machen wir damit selbst. Was halten Sie von Sauerteigbrot? Ja, perfekt. Also Sauerteigbrot ist super. Und besonders eben, wenn er selbst gebacken ist und dann noch vielleicht auch das Vollkorngetreide.
Sauerteigbrot ist besser verträglich und wir haben ja in Deutschland und auch in Österreich und der Schweiz schon viele Menschen, die sagen, ich vertrage das Brot irgendwie nicht. Meistens ist Sauerteigbrot dann besser verträglich, weil es ja fermentiertes Brot ist. Und außerdem werden dann auch noch die sogenannten Antinährstoffe wie die Phytinsäure, die die Eisenaufnahme behindern, die Mineralienaufnahme bei uns behindern, die werden zum Teil abgebaut und inaktiviert. Das ist auch nochmal ein positiver Nebenaspekt. Also ich finde das ganz toll. Ich finde es schmeckt auch super. So ein schönes Dauerteigbrot ist frisch mit schöner Kruste. Ein Traum. Gut, also das weitermachen, Nadja. Eine zweite Frage hat sie. Sie schreibt, ich leide sehr unter meiner zum Teil hormonell bedingten Migräne. Nadja ist 41 Jahre alt, 1,68 groß und wiegt 61 Kilo. Sie sagt, ich ernähre mich gesund mit viel Gemüse, Ballaststoffen und Eiweiß und kenne alle Beiträge zum Thema Migräne. Wenn ich nicht alle drei bis vier Stunden etwas esse, kommt sofort der Kopfschmerz und Schwindel. Auch Anspannung und Stress sind ein sicherer Auslöser, genauso Alkohol und manchmal schwarze Schokolade.
Ich nehme manchmal Triptane, wenn nichts mehr geht, sonst versuche ich auf Medikamente zu verzichten. Zucker und Weißmehl esse ich in Maßen. Was ich bisher noch nicht versucht habe, wäre, auf histaminhaltige Lebensmittel zu verzichten. Sie würde jetzt gerne wissen, gibt es eine Ernährungsweise, die sich positiv auf... Ja, unbedingt. Tatsächlich ist es so, dass man die Frequenz und Stärke der Migräneanfälle durch die geeignete Ernährung lindern kann, deutlich lindern kann. Ich kenne viele Fälle, die haben dann fast keine Migräneanfälle mehr oder nur noch geringe. Und sie macht ja schon viel richtig. Also mit dem Alkohol, schwarzer Schokolade hat sie festgestellt. Zucker, Weißmehl, da geht der Blutzucker Achterbahn. Das verträgt so ein Migräne-Gehirn nicht. Migräne-Gehirne sind quasi so ein bisschen wie die Rennmotoren auf der Straße. Sie brauchen eine ganz besondere Betreuung und Fürsorge. Da kann man nicht einfach irgendwas reinfüllen, was bei anderen vielleicht einigermaßen funktioniert. Das geht nicht. Migreniker haben tatsächlich besondere Gehirne, die auch, wie es in den Studien immer wieder zeigt, besonders leistungsfähig sind, aber anfällig. Man kann versuchen, Histamin mal wegzulassen, histaminarme Ernährung zu machen. Das wären zum Beispiel Zytosfrüchte, Rotwein.
Tomaten, Erdbeeren, da kann man mal verzichten. Aber ich würde das immer machen im Rahmen einer Ernährungsberatung, weil wir haben eine zunehmende Kultur des Weglassens. Die Leute haben irgendwelche Beschwerden, dann lassen sie das weg, das weg, das weg, das weg. Und je mehr wir weglassen, desto größer die Gefahr, dass wir eine einseitige Ernährung bekommen. Also ich würde, weil es geht ja auch dann darum, wenn ich was weglasse, was gesund ist, was gesund ist, kann ich stattdessen gefahrlos essen. Darum geht es. Also was Neues reinnehmen.
Und dann ist auch Eiweiß zu den Hauptmahlzeiten auch immer wichtig, weil das Blutzucker glättend ist. Was Migräne gar nicht vertragen, sind hoch und runter im Zucker. Und was sie nicht vertragen, ist zum Beispiel Wassermangel. Regelmäßig trinken und tatsächlich ist für Menschen mit Migräne es auch sinnvoll, tatsächlich mehr als drei Mahlzeiten zu essen. Fasten geht gar nicht. Drei, vier, fünf Mahlzeiten sind vielleicht sogar besser als zwei. Das ist tatsächlich eine der wenigen Ausnahmen, wo wir von der Drei-Mahlzeiten-Regel absehen. Und auch Omega-3-Fettsäuren würde ich noch mit dazunehmen. Die können die Anfallsschwere kopieren. Aber auch da messen, wie hoch ist der Omega-3-Index und dann danach die Omega-3-Kapseln dosieren. Vielen Dank. Aber tatsächlich, da würde ich sagen, zum Fachmann gehen oder Fachfrau, Schwerpunkt Praxis Ernährungsmedizin unter www.bunddeutscherernährungsmedizinerInnen.de. Da findet man in der Umkreissuche dann seine Schwerpunkt Praxis. So würde ich es machen. Auf eigene Faust kann man auch, aber nicht so gut.
Katharina hat uns geschrieben, gibt es bestimmte Dinge, die ich in meiner Ernährung einarbeiten kann, die mir bei meiner Belastungsarthrose und Endometriose helfen? Sehr gut, ja. Also tatsächlich, die Arthrose und die Endometriose haben zwei Dinge gemein. Sie profitieren beide von einer antientzündlichen Ernährung. Das ist sehr gut.
Und deshalb bei Endometriose kann auch mal eine histaminarme Ernährung eine Rolle spielen, wenn man das jetzt mal so grob macht. Aber tatsächlich sind beide Erkrankungen tatsächlich ein ganz klarer Beratungsgrund. Krasse zahlt das auch. Das würde ich tatsächlich im Rahmen der Ernährungsberatung machen. Weil es sind noch viele andere Möglichkeiten, die jetzt so ein bisschen den Rahmen sprengen würden. Okay.
Stefan hat uns geschrieben, meine Kollegin hat Gallensteine und soll operiert werden. Wir haben uns zu Gallensteinen belesen. Fettreiche Mahlzeiten sowie Fasten fördern die Entwicklung der Steine. Nun sagt Dr. Riedel aber immer, dass man möglichst Pausen einhalten und nur zwei bis drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen soll, um die Gallenblase nicht zu überfordern. Auch empfiehlt er viel gutes Fett, vor allem aus Nüssen. Das passt alles irgendwie nicht zusammen. Ich bin bzw. werde Ernährungsberater. An dieser Stelle mal ein ganz herzliches Dankeschön an euch, denn durch euch habe ich diese Leidenschaft entdeckt, schreibt Stefan. Aber ich weiß nur nicht, was ich empfehlen soll. Ja, richtig. Also, tatsächlich hört sich jetzt auf den ersten Blick schwierig an, aber die Gallensteine, die entwickeln sich bei starken Gewichtsschwankungen, hoch und runter. Deshalb haben auch besonders viele Frauen Gallensteine wegen der Schwangerschaft. Das ist hoch und runter. Ja, also abnehmen, zunehmen, abnehmen, zunehmen, das fördert die Entwicklung von Gallensteinen. Wenn ich es jetzt schaffe, mit dem zwei bis drei Mahlzeitenprinzip das Gewicht stabil zu halten, dann kriege ich auch keine Gallensteine, ja, weil entscheidend ist, dass ich das Übergewicht vermeide.
Oder es mal final therapiere, dass es weg ist und nicht wiederkommt. Dann sind wir mit dem zwei bis drei Mahlzeitenprinzip gut dabei. Allerdings alles, was mit längeren Nahrungskarenzphasen einhergeht, droht immer, gerade wenn es wiederkehrend ist, die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Gallensteinen zu fördern. Das ist eine Entscheidung, die man individuell fällen muss. Wenn ich jetzt jemanden habe, den ich dabei unterstütze, das Gewicht zu reduzieren, mache ich es am besten sanft und nicht aggressiv, weil das fördert eben die Entwicklung von Gallenstein. Also sanft, nachhaltig und gleichmäßig und dazu gehört auch das 2-3-Mahlzeiten-Prinzip.
Jetzt viele kleine Mahlzeiten zu essen, um die Gallenblase nicht zu überfordern, Das führt ja, wie wir wissen, am Ende schon zu Übergewicht und damit erhöht sich auch das Gallenblasensteinrisiko. Deshalb würde ich davon absehen. Danke. Wenn man keine Gallenblase mehr hat, dann kann man wieder machen, wie man will. Hast du keine mehr? Nein, schon lange nicht. Aber dann musst du ja mit fettreichen Speisen aufpassen. Ja, alles gut. Ja, sonst kann man Durchfall kriegen, weil nicht auf einmal so viel Fettverdauerung... Aber alles besser, als permanent Schmerzen zu haben. Ja, natürlich. Also geilen Steinattacken sind alles andere lustig. Viel schlimmer müssen Nierensteine sein. Gut. Ja, das sind sie, ja. Das Rezept.
Music.
Matthias, wir gehen nie nach Hause ohne ein gesundes Rezept. Ich muss ja auch wieder was zu tun haben, es ausprobieren. Ja, also ich habe mitgebracht. Ich habe ja mit Tarek auch die Nachmittagssendung am Sonntagnachmittag. Ist besser mit dem Ernährungs-Doc. Das ist hier unser Low-Carb-Buch, was Tarek und ich zusammen gemacht haben. Und Tarek ist ja so ein Gemüsekoch vor dem Herrn, was mir total entgegenkommt. Und Tarek verwendet gerne Pastinaken und Tarek verwendet auch gerne Nüsse und auch gerne Sellerie. Und das finde ich ganz toll. Und an diesen Selleriesalat erinnere ich mich noch. Den haben wir einmal in der Studioküche gemacht. Und der sieht so aus. Was ganz Tolles für die warme Jahreszeit.
Sellerie, verdauungsfördernd, verdauungsregulierend, mit viel Vitamin und anti-entzündlich wirksam. Ist ein tolles Gemüse, was viel zu selten verwendet wird. Und das wird hier mit Rucola, mit auch Tomaten, zusammen in einem tollen Salat mit Walnüssen. Das ist also das anti-entzündliche Low-Carb-Gericht überhaupt. Super zum Abnehmen. Also mit dabei Sellerie, Nussöl. Das macht nochmal so einen nussigen Geschmack. Ich habe auch immer so ein bisschen Haselnussöl in der Küche, wenn ich so einen Hauch von Haselnuss da reinbringen will. Apfel-Balsamico-Essig und Nüsse noch mit dabei. Und Walnusskerne, ganz toll. Ahornsirup, Portulak und geriebener Meerrettich. Das macht richtige Würze. Jetzt die Frage an dich. Du erinnerst dich vielleicht nicht, aber als Tarek Rose hier bei uns im Podcast war, hat er ja was mitgebracht zu essen. Und das eine war Selleriesalat, das war ein etwas anderer Rezeptur. Und ich habe gesagt, ich mag kein Sellerie. Ich bin ganz bekehrt nach Hause gegangen, weil wir haben das dann ja gegessen und es hat mir sehr, sehr gut geschmeckt. Und seither habe ich Sellerie in verschiedenen Formen gegessen und mag Sellerie inzwischen. Also ein unterschätztes Gemüse. Und ich mag es inzwischen auch. Er hatte das in Streifen eingelegt mitgebracht. Total lecker.
Die Reste hat er mir mit nach Hause gegeben. Da habe ich auch noch meine Nacht drin besorgt, die eben fest begeistert war. Sellerie ist auch was Leckeres. Tarek macht Gemüse, hat da sehr viel Fantasie. Also Gemüsefantasie hat er. Das finde ich toll bei ihm. Ich folge ihm auch auf Insta, weil er kocht ja immer so ganz leckere Sachen, die man auch gut nachmachen kann. Ich mag das gerne. Also der hat so... Ein Händchen für das, was ich auch gerne mag. Ja, und wir haben hier bei diesem Gericht schon gleich zwölf verschiedene Gemüse- oder Pflanzenteile mit dabei. Das ist schon die Hälfte von dem, was wir in der Woche schaffen sollen. Das ist auch nochmal gut. Seit du das erzählst, sitzen wir immer beim Essen und zählen immer die einzelnen Bestandteile. Ich weiß das auch nach dem Kochen nicht immer mehr ganz genau. Aber es ist manchmal mehr, als man denkt. Ja, das ist toll. Also gerade auch, wenn man so Gemüse, also Salate mit Gemüse noch macht, dann hat man da echt plötzlich 8, 9, so wie in dem Salat jetzt auch. Bestandteile. Sellerie ist total aromatisch. Ich liebe auch Sellerie und ja, das ist eine tolle Anregung. Ja, das ist ein schönes Sommergericht. Jetzt können wir irgendwie nicht so schwere Sachen gebrauchen. Ja, finde ich auch. Weil wenn man schwere Sachen isst, so mit viel Fett und dann schläft man noch schlechter bei der Wärme. Ja, und es passt einfach nicht in die Jahreszeit. Es passt nicht. Und man muss auch bedenken, dass das so 25 bis 30 Prozent des.
Herzminutenvolumens dann in so eine Verdauung muss, wenn man sowieso schon Herz-Kreislauf belastet ist und wer dann mit pochendem Herzen im Bett liegt, weil er auf Hochtouren verdaut und weil es heiß ist und die Haut durchblutet werden muss, weil man schwitzt, dann schläft man noch schlechter. Deswegen kühle Getränke, einen wunderbaren Salat und damit seid ihr bestens präpariert für die nächsten heißen Tage. Ein paar davon haben wir noch vor uns. Schön, dass ihr wieder dabei wart. Ich freue mich, wenn ihr eine Folge verpasst habt. Auf allen gängigen Plattformen könnt ihr alle Folgen nachhören. Wir freuen uns, dass ihr wieder zugeschaut und zugehört habt. Wenn ihr die neue Podcast-Folge schon zwei Tage vor der Veröffentlichung hören möchtet, dann meldet euch jetzt für unsere neuen Newsletter an unter abendblatt.de.
Dann kriegt ihr die Folge vorab, das Rezept und vieles mehr. Ja, und wenn euch das nicht gereicht hat, dann abonniert doch den kostenlosen Newsletter bei myfooddoctor.de oder schaut in die Ausgabe Isst dich gesund mit vielen tollen Patientenbeispielen und Tipps und aktuellen Studienergebnissen. Ernährungsmedizin kommt immer weiter voran und darüber berichten wir. Und auf Insta bei So geht gesunde Ernährung könnt ihr natürlich auch dieses Rezept wiederfinden. Tschüss. Tschüss. Und für den Schnitt der heutigen Sendung danken wir wieder Heike Becker.