Aber wenn ich mich jetzt zum Beispiel mit Wasser aus Plastikflaschen ernähre, dann nehme ich dadurch hunderttausende pro Flasche hunderttausende Mikroplastikteile auf. Das ist richtig viel. Und ich kann also mich in dieser Gesellschaft sehr mikroplastikreich ernähren oder mikroplastikärmer. Wir werden uns sicherlich nicht mikroplastikfrei ernähren können. Das geht nicht mehr. Die Zeiten sind abgelaufen. Aber es geht darum, und ich finde, das muss heute unser Thema sein, wie kann ich unnötige Mikroplastikquellen aus meinem Leben verbannen, um das Risiko, davon krank zu werden, zu vermindern. Dr. Matthias Riedl, gesünder Leben mit dem aus dem TV bekannten Ernährungs-Doc und Elisabeth Jessen.
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Ich habe hier mal wieder so einen kleinen Gabentisch aufgebaut. Bisschen Wasser in der Kunststoffflasche, meine Gesichtscreme. Dann habe ich hier Teebeutel mit einem Kunststoffgeflecht. Dann habe ich hier noch in der Küche altes Plastikbesteck gefunden. Das ist gar nicht mehr erlaubt, glaube ich, aber war ja gang und gäbe. Und wie in jedem Büro liegen natürlich ganz viele von diesen Kunststoffboxen, also diese Tupperboxen oder von allen möglichen Materialien oder Herstellern.
Die auch immer aus Kunststoff sind. Und darüber wollen wir heute sprechen. Ich bin Elisabeth Jessen und begrüße wieder ganz herzlich Matthias Riedl. Ja, moin Elisabeth. Unseren Experten rund um Ernährung. Er ist Ernährungs-Doc, ärztlicher Direktor des Medikum Hamburg. Er ist Geschäftsführer der Zeitschrift Ist Dich Gesund und außerdem Chefredakteur und außerdem Geschäftsführer der MyFoodDoctor App. Und Mikroplastik, Matthias, ist ja in aller Munde gerade und zwar nicht im positiven Sinne. Wo haben wir denn jetzt überall hier Mikroplastik? Ja, also das, was du hier gerade gezeigt hast, das sind alles Mikroplastikquellen. Bei deiner Gesichtscreme wissen wir es nicht genau, aber es ist anzunehmen, dass das der Fall ist. Es ist kein Label drauf, wo steht Mikroplastik frei. Gerade Kosmetiker sind voller häufig, also jetzt auch gerade die Make-Ups voller Mikroplastik. Es wird sogar auch in Zahncreme reingemischt.
Manchmal bewusst von der Industrie. Das ist Teil des Produkts. Auch zum Beispiel in Peelingcremes. Da sind dann die kleinen Rubbelsteinchen da.
Aber das ist das eine, wo es richtig bewusst reingemischt wird. Aber das andere ist eben, wo es sich dann von der Verpackung löst. Hier wie bei deiner ... Ist nicht meine. Habe ich gefunden. Ja, genau. Alles gut. Benutze ich aber auch trotzdem auch. Ich habe sie, ja, ich rangiere sie so Stück für Stück aus. Diese Boxen.
Wasserflaschen und was wir hier auch haben, der Teebeutel im Plastikgitter. Das, ja, du ziehst die krause Stirn, genau das ist es. Das sind richtige Mikroplastik-Schleudern, genau auch wie die Wasserflasche. Und es gibt noch viel mehr davon und das Ganze wird uns zum Problem.
Das war mir natürlich nicht bewusst, als ich den gekauft habe, aber das ist so ein australischer Tee mit Manuka-Honig und irgendwie schmeckt er auch ein bisschen besonders, aber besonders gut eigentlich. Aber ich sehe das natürlich jetzt auch mit anderen Augen, weil eigentlich nehme ich losen Tee und packe den in so einen Papierfilter. Denn wenn man die aufkocht, also jetzt speziell sogar nochmal in einem Wasserkocher, der auch ein Plastikgehäuse hat, das muss man jetzt nochmal zusagen, also wenn ich so einen Plastikkocher nehme, gibt der auch nochmal viel Mikroplastik ab, dann gieße ich das in den Teebeutel oder in das Glas mit dem Teebeutel mit diesem Mikroplastikgitter, vielleicht auch noch aus dem Plastikbecher, dann kann ich das noch weiter steigern. Und wenn der Kocher auch noch sehr alt war, sodass das Plastik mit der Zeit porös wird, dann kann ich es wirklich ins Unermessliche steigern und dann sind es richtig bedenkliche Mengen. Und wenn ich das täglich mache, dann wird es kritisch. Aber wir sind ja nun rundherum, also auch bei allen Bemühungen, Kunststoff einzuschränken, sind wir doch trotzdem rundherum, sieht man ja, von Plastik umgeben oder von Kunststoff umgeben. Das ist ja wirklich so ein Relikt, das gibt es ja nicht mehr, wenn man irgendwo was zu essen kauft, unterwegs ist und dann kriegt man eigentlich üblicherweise so ein Holzbesteck heutzutage.
Oder wenn man schlau ist, dann hat man einfach immer schon sein eigenes Besteck dabei, weil ich finde, das hat man oft so diese Holzspäne dann im Mund. Ich mag es nicht besonders gerne. Der wirkt so trocken irgendwie, der Holzlöffel. Ja, und ich finde, Joghurt kann man nicht essen mit einem Holzlöffel. Eis kann man nicht damit essen. Also, aber um es zu verdeutlichen oder zu veranschaulichen, das war halt gang und gäbe, landet aber natürlich an allen unmöglichen Stellen und verschmutzt natürlich auch die Umwelt und die Meere und so weiter. Insofern ist es gut, dass das weg ist. Warum haben wir trotzdem noch so viel Kunststoff? Weil das ist nun mal alles sehr viel leichter, als wenn ich das in der Glasflasche kaufe. Das ist doch ein Grund, das ist so praktisch. Mittlerweile kann man sogar sagen, dass unser Trinkwasser aus der Leitung auch nicht hundertprozentig mikroplastikfrei ist, weil es eben auch durch Rohre läuft zum Teil.
Aber wenn ich dieses Leitungswasser abkoche in einem Wasserkocher, der aus Glas besteht oder aus Metall, Dann kann ich durch dieses Abkochen sogar Reste noch von Mikroplastik daraus beseitigen. Also Abkochen reduziert den Mikroplastikgehalt, wenn ich es mit dem richtigen Kocher mache, aus Glas oder Metall auf der einen Seite. Aber wenn ich mich jetzt zum Beispiel mit Wasser aus Plastikflaschen ernähre, dann nehme ich dadurch hunderttausende pro Flasche hunderttausende Mikroplastikteile auf. Das ist richtig viel. Und ich kann also mich in dieser Gesellschaft sehr mikroplastikreich ernähren oder mikroplastikärmer. Wir werden uns sicherlich nicht mikroplastikfrei ernähren können. Das geht nicht mehr. Die Zeiten sind abgelaufen. Aber es geht darum, und ich finde, das muss unser Thema sein, wie kann ich unnötige Mikroplastikquellen aus meinem Leben verbannen, um das Risiko, davon krank zu werden, zu vermindern. Also es gibt ja viele unverpackt Läden, aber viele davon überleben nicht. Also das ist jetzt auch noch nicht der Weißheit der Schluss. Und ganz vieles ist halt verpackt, also gerade viel Bio-Gemüse, da ist jede einzelne Gurke verpackt, da ist der Brokkoli, jeder Kopf ist verpackt. Alles ist irgendwie nochmal verhüllt. Ja, schlimm. Absurderweise sind manchmal sogar Bananen verpackt in Kunststoff.
Beim Einkaufen kann ich ja nur bedingt, also natürlich kann ich darauf Einfluss nehmen, aber manchmal gibt es die Sachen eben gar nicht unverpackt. Das ist richtig. Also je mehr diese Plastikverpackung Kontakt, direkten Kontakt hat mit dem Lebensmittel, wie zum Beispiel der eingeschweißte Käse in Scheiben und dazwischen den einzelnen Scheiben nochmal eine Plastikscheibe. Das ist also dann wirklich das Allerschlechteste. wenn ich jetzt aber gemüse eingepackt habe in plastik ist der kontakt nicht so groß auf der einen seite und wenn es schälgemüse ist wie so eine banane dann habe ich jetzt in dem problem da kein problem mit aber andererseits, Ist dann Plastik dabei und dieses Plastik muss auch richtig entsorgt werden. Wir müssen uns eben daran gewöhnen, auch Plastik richtig zu entsorgen. Plastik muss aus dieser Welt verschwinden in der Form und darf nicht achtlos auf der Straße rumliegen und von der Sonne langsam porös gemacht werden, vom Wind oder von Autoreifen zerfahren werden. Dann gelangt es wieder in das Abwasser, wird geweht auf Felder, wird auf Gemüse geweht. Und wir nehmen eben auch schon Mikroplastik auf durchs Gemüse. Die Oberfläche von Gemüse ist ja auch mit Mikroplastik bestäubt, teils aus dem Straßenverkehr, aus dem Autoabrieb, Bremsabrieb und natürlich mit dem, was wir so in der Landschaft haben. Wir haben Plastikmöbel, die werden mit der Zeit, du kennst das doch nicht, Plastikmöbel werden mit der Zeit so, also früher war das mehr so. Die sind nicht mehr so üblich, weil die meisten Leute Viehgeld für Gartenmöbel ausgeben und deshalb werden diese Stapelstühle.
Aber die wurden früher so mehlig, kennst du das noch? Ja, ja. Das ist halt Mikroplastik oder was auch modern ist, Gartenzäune mit Flechtplastik. Ganz schlimm, auch optisch ganz schlimm. Ja, und das wird mit der Zeit porös und sind Mikroplastik schleudert. Was nicht ganz schlimm ist, im Süden beispielsweise machen die diese Gase, dieses grüne Gardine oder so ein grünes Geflecht, das wird als Zaun genommen, um Pflanzen zu schützen, auch abzudecken, aber auch Wind abzuhalten. Und wenn das alt wird, dann fleddert das so vor sich hin und die lassen es ja auch in der Landschaft liegen. Alles Mikroplastik schleudern und das falsch entsorgte Plastik gelangt dann auch in die Flüsse, gelangt halt in die Meerestiere, gelangt in die Fische. Wir essen es wieder, Muscheln, Schnecken. Es kommt zurück, wird angereichert durch größere Fische.
Unsere Fische enthalten Mikroplastik allesamt. Und Mikroplastik ist schon überall auf der Welt und hat eben dramatisch zugenommen. Und vor allen Dingen, und das ist das, was eben die Forscher jetzt beunruhigt, Es hat in den letzten zehn Jahren exponentiell zugenommen. Und zwar auch die Menge des Mikroplastiks, das wir im Körper haben. Aber wie lässt sich das denn erklären? Weil wir einfach immer mehr Kunststoff verwenden? Ja, wir haben sozusagen in den letzten Jahrzehnten so viel Plastik in die Welt eingetrieben. Wenn man so sieht, was aus afrikanischen und asiatischen Flüssen, das sind auch die Haupteintragsquellen für Plastik. Wenn da Überschwemmungen sind, dann schwimmt da praktisch die Plastiksuppe ins Meer. Das wird zerrieben und wird dann zu ganz feinem oder größerem Mikroplastik. Wenn es größer ist, dann sterben Schildkröten und Fische da dran. Wenn es kleiner ist, wird es halt aufgenommen.
Und das hat eben so exponentiell zugenommen, die Verwendung von Plastik, die falsche Entsorgung von Plastik auch, muss man sagen. Und die American College of Cardiology hat in einer Untersuchung festgestellt, dass die Mikroplastikverseuchung als eine der zehn, gehört mit zu den zehn häufigsten Gründen oder Ursachen für Zivilisationskrankheiten. Das ist jetzt kein Beweis, dass Mikroplastik genau diese oder jene Krankheit macht. Wir sehen aber, dass die Konzentration von Mikroplastik im Gehirn gerade bei Menschen mit einer Demenz ganz besonders hoch ist. Und das Gehirn hat in den letzten Jahren so viel mehr Plastik aufgenommen, während wir vor ein paar Jahren noch gesagt haben, naja, der Körper enthält so Plastik in der Menge einer Kreditkarte. So muss man sagen, enthält jetzt allein schon das Gehirn einen ganzen Teelöffel voll Mikroplastiktendenz weiter zunehmend. Und wir waren immer davon ausgegangen, dass das Gehirn ja eine Blut-Hirn-Schranke hat. Und das Gehirn passt sehr gut auf, was da reinkommt.
Mikroplastik passiert, und das sind erschreckende Neuigkeiten, passiert die Blut-Hirn-Schranke und passiert sogar, Mikroplastik passiert sogar die intakte Haut und das ist, was bei Kosmetika angeht, ein Alarmzeichen. Und noch schlimmer, wer jetzt eine Neurodermitis-Haut oder eine Eczem-Haut hat, das Mikroplastik geht durch solche entzündete Haut noch viel besser durch und das wird zum riesigen Problem.
Bei der Haut verstehe ich das ja noch, aber so meine laienhafte Vorstellung war, selbst wenn irgendwo Mikroplastik dran ist, ich esse das, das frisst die Salzsäure im Magen auf, also die Magensäure und dann scheide ich das und den Rest scheide ich aus. Also ein Teil scheidest du sicher aus, die Salzsäure zerlegt, dafür sind wir.
Zerlegt das Plastik leider nicht und im besten Fall oder im schlimmsten Fall wird das Plastik ja noch kleiner im Magen und kann dann noch besser aufgenommen werden. Ein Teil wird ausgeschieden, richtig, gelangt über Kläranlagen am Ende auch wieder in Flüsse. Insofern so. Und dieses Mikroplastik kann eben auch durch die Darmwand aufgenommen werden. Eine nicht intakte Darmschleimhaut nimmt das natürlich noch wieder viel besser auf. Und das ist ein großes Problem, wo man muss sagen, wir lange Zeit blinden Fleck zu hatten. Und die Forschung in dem Bereich geht weiter. Und jeder sollte darauf achten, dass er schaut, wo habe ich Mikroplastikquellen, an die ich vielleicht gar nicht gedacht habe. Was sind denn zum Beispiel so Quellen? Also wenn das Gemüse eingepackt ist, dann sehe ich das ja. Wenn ich auf den Markt gehe, kann ich es vermeiden, weil da gibt es eigentlich, ich überlege gerade, ich gehe jede Woche zum Markt, gibt es da irgendwas eingepacktes eigentlich nicht? Nein, auf dem Markt eher nicht. Also wenn wir schon was in Plastik kaufen, dann muss das Plastik richtig entsorgt werden, professionell und nicht irgendwo rumliegen. Das ist wichtig und natürlich sollte jeder auch versuchen, Plastikverpacktes zu vermeiden.
Und auch jede Industrie sollte sich überlegen, wie man Plastik einfach bei Verpackung vermeiden kann. Weil es gibt ja zum Beispiel Medikamente, die sind dann in Karton eingepackt, da drin ist nochmal eine eingeschweißte Tube und drumherum ist vielleicht nochmal eine Zellophanfolie, das kennst du, so wie auch Süßigkeiten eingepackt werden. Ja, aber es wird immer weniger. Mir fällt zum Beispiel ein, dass man Wattestäbchen früher, die waren ja mit einem Kunststoffschaft in einer Kunststoffverpackung. Irgendwann gab es dann einen Papierschaft, war immer noch eine Kunststoffverpackung. Inzwischen gibt es die mit einem Papierschaft und einer Papierverpackung. Und sie sind auch nicht mehr teurer als früher, wo das alles mit Kunststoff war. Also es geht. Oder so eine bekannte Nudelmarke, so eine italienische, war immer in Kunststoff. Dann war es irgendwann ein Papier, dann gab es noch ein Kunststoffsichtfenster. Das gibt es jetzt alles nicht mehr, es ist jetzt ein kleiner Karton. Also es geht. Es geht, es geht und gerade auch solche Sichtfenster, ich reiße die immer extra raus und tue sie dann in den Restmöbel. Sehr vorbegründig. Und dann Papier zu Papier. Also da müssen wir sehr, sehr, sehr vorsichtig sein.
Und also erstmal in der Vermeidung natürlich auch direkten Kontakt von Lebensmitteln mit Plastik vermeiden, also diese Boxen vermeiden. Und auch zum Beispiel der Rührlöffel aus Plastik im Topf wegschmeißen, Holzlöffel nehmen. Solche Dinge sind wichtig, weil Plastik altert dann ja auch mit der Zeit. Und ganz erschreckend ist auch, dass die Europäische Gesellschaft für Dermatologie warnt eindrünglich dafür, auch die Industrie, auch die pharmazeutische Industrie, Salben, also medizinische Salben mit Mikroplastik zu versetzen. Das sind teilweise enthalten medizinische Salben Mikroplastik und ich finde, das darf nicht sein. Die europäischen Dermatologen sind darüber entsetzt, gerade weil ja medizinische Salben auch auf nicht intakte Haut aufgetragen wird. Das geht alles gar nicht mehr. Warum macht man das überhaupt?
Ich verstehe ja den Kontakt bei Lebensmitteln, weil das ist halt ein Kontakt von außen. Aber warum muss in Zahnpasta Mikroplastik sein? Warum muss das in so einer Salbe oder eben auch in vielen Kosmetikprodukten? Also wenn man damit so etwas einen schmirgelnden Effekt haben will, dann ist das wahrscheinlich der Grund. Das kann man vielleicht auch anders machen.
Es gibt unterschiedliche Gründe, die halt dann das Aussehen mitbestimmen oder die Konsistenz dieser Produkte. Aber letztlich ist es halt kein Weg, Produkte mit Mikroplastik zu verseuchen, muss ich mal so sagen, was uns schadet. Und diesen blinden Fleck, den muss die Industrie auch ernst nehmen, weil wir in den Studien zunehmend sehen, dass das ein großes Problem ist. Weil es eben, ich sagte ja schon, zu den wichtigsten zehn Ursachen für Zivilisationskrankheiten gehören, wie jetzt Diabetes, Krebs, allen voran auch Krebs. Oder triggern vielleicht diese Mikroplastikteile bei uns im Körper das Immunsystem in einer Art, dass das Immunsystem schief läuft und wir mehr Autoimmunerkrankungen haben? Kann das sein? Denn wir müssen uns ja nicht nur mit Chemie im Essen auseinandersetzen, alles was die Natur so nicht vorgesehen hat, sondern auch jetzt noch mit Mikroplastik. Man muss sich ja vorstellen, dieses Mikroplastik enthält auch Chemikalien, zum Beispiel Flammschutzmittel.
Wir wissen nicht, welches Mikroplastik das jetzt ist, was wir da gerade mitessen. Ist es ein krebserregendes Flammschutzmittel, was im Mikroplastik noch mitschlummert und wie es dadurch aufnehmen? Es ist eine Riesen-Blackbox, es ist ein nie dagewesener Großversuch auf der Welt und wir müssen das als großes Problem sehen, weil es wird weiter zunehmen, weil diese Mikroplastikaufnahme wird, auch wenn wir es stark vermeiden, wird weiter zunehmen, auch bei den Menschen, die das wirklich richtig machen mit der Mikroplastikvermeidung.
Aber muss ich das verstehen, warum ein Problem bekannt ist und man greift nicht ein? Aber das kennen wir ja. Einmal gibt es halt die Geflogenheiten der Industrie, die ungern Prozesse ändert, die ungern auch sich damit beschäftigt, dass ihre Produkte ungesund sind. Das wird extrem vermieden, solche Diskussionen will man nicht in der Gesellschaft. Und dann kommt noch dazu, wenn etwas richtig fatal ist, und das möchte ich natürlich, dass jetzt unsere Zuhörer und Zuschauer nicht denken, oh Gott, oh Gott, ich kann mich ja gar nicht mehr schützen, dann mache ich mal die Augen zu. Weil das ist ja auch, wenn man denkt, oh Gott, ich kann, doch, man kann was tun, aber es ist halt wie mit dem Klimaschutz, das ist wie mit vielen anderen, sage ich mal, Probleme, die wir auf der Welt haben, die werden so lange zum Markt getragen, bis es krisenhaft entgleitet und auch zum Problem wird für unser Gesundheitswesen und das wird es werden.
Also es ist eine zunehmende Belastung, die wir da auch von der Ernährung haben. Und deshalb muss sich die Ernährungsmedizin auch damit befassen, wie ich finde. Wir sollen uns nicht nur von der Ernährungsmedizin her damit befassen, was wir essen, welchen Zusammensetzungen, Makro-, Mikronährstoffe, sondern auch tatsächlich, welche Giftstoffe da drin enthalten sind. Möglicherweise wird es auch die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Wir haben ein Fruchtbarkeitsproblem in Europa, das wir in Afrika nicht haben, noch nicht haben. Wobei man auch sagen muss, dieses Klischee stimmt schon nicht mehr. Wir sehen gerade in Afrika ist total der Wandel. Die Lebenserwartung in den afrikanischen Städten sinkt, weil sie sich westlich ernähren. Der Afrikaner, der auf dem Land lebt und dort ein Feld hat, frische Sachen anbaut und kocht und ein wirklich soziales Leben in seiner Dorfgemeinschaft hat, hat im Zweifel, wenn er eine gute medizinische Versorgung hat, bessere Lebenserwartung, als wenn er in die Stadt zieht.
Oder, ja, muss man auch sagen, nach Deutschland zieht. Aber du hast auch gerade gesagt, gerade dort sind auch die Flüsse sehr voller Plastikmüll. Müsste das nicht auch sozusagen Auswirkungen haben dann auch auf die Bevölkerung? Also müsste da die Fruchtbarkeit nicht dann auch zurückgehen? Erst mal nicht, weil die Flüsse ins Meer führen. Und dann kommen die großen, weltumspannenden Strömungen. Und diese Strömungen, die über die ganze Welt gehen, die verteilen dieses Mikroplastik sehr, sehr, sehr gleichmäßig. und dann sammelt es sich in bestimmten Zentren auch nochmal. Dort finden wir auf der Welt richtige Müllsuppen. Ja, die Bilder sind schrecklich. Das ist ganz fürchterlich.
Das ist ganz entsetzlich. Das ist sehr, sehr frustrierend, das muss man so sagen. Und wenn wir auch sehen, dass das Gehirn und die Leber zunehmend mit Mikroplastik belastet werden, da fließt das ja aus dem Magen alles rein in die Leber. Also die Leber ist tatsächlich ein Target.
Ich frage auch, wird es eine Zunahme von Leberkrebs geben? Aber es ist zu erwarten. Wie oft schreiben Hersteller schon drauf, dass etwas mikroplastikfrei ist? Wenig, aber immer mehr. Und das ist auch ein Tipp daran zu denken, wenn ich mir Kosmetik kaufe und ich habe die Wahl zwischen mikroplastikfrei und einem Produkt, wo es nicht draufsteht, dann würde ich immer das mikroplastikfreie nehmen.
Und das sind kleine Entscheidungen. Das ist die kleine Macht, die wir als Verbraucher haben. Ich habe gedacht, jetzt kaufe ich mir eine Biokosmetik, dann ist ja schon mal irgendwie viel gewonnen, aber es steht halt auch nicht drauf in dem Fall. Ja, also es wäre gut, wenn die Biohersteller das auch draufschreiben würden. Wahrscheinlich ist die Mikroplastik frei, wir können es aber nicht sicher sein. Ich gehe bei Bioherstellern aber eher davon aus. Hm, gut. Das heißt, wir müssen einfach alle wirklich gut aufpassen. Wir müssen es bewusster konsumieren, bewusster einkaufen und Plastik in, als Verpackung der Lebensmittel tatsächlich zunehmend mehr ächten. Genau, was nehmen wir denn stattdessen? Es gibt so Glasboxen zum Beispiel. Glas oder Metall. Also ich bin auch zunehmend dabei, die auszumerzen. Ich nehme die nur noch, wenn ich da keine Suppen reinfülle, weil dann hat es ja Vollkontakt. Wenn ich jetzt irgendwas, was körperfest ist, also jetzt Tomaten reintue, dann geht das noch. Aber alles Flüssige ist natürlich nicht gut. Und was ich gar nicht machen würde, etwas in der Mikrowelle in einem Plastikgefäß erhitzen. Das ist dann auch nicht gut.
Aber man darf so, diese Hauben für die Mikrowelle sind ja immer aus Kunststoff. Da legt man es aber nur drüber als Spritzschutz. Das ist jetzt nicht gefährlich. Da rieselt es jetzt nicht von runter. Okay, das ist beruhigend, weil man kann da ja Porzellanschlüsseln benutzen. Keine Metallschüssel, aber mit Porzellan und dann kann man das drüber tun und dann bleibt die auch einigermaßen sauber. Ich habe jetzt mal wieder eine Mikrowelle, weil es zum Aufwärmen ganz praktisch ist, aber ich habe keine richtigen Dosen. Kaufe ich auch keine, gut zu wissen.
Also das andere ausrangieren, Stück für Stück. Ja, ich habe schon noch so die ganzen alten Tupperdosen, teilweise noch von meiner Mutter. Die gehen ja auch nicht kaputt. Das war ja auch deren Werbung, bevor sie pleite gegangen sind. Die sind sehr, sehr haltbar. Und was ich auch komplett ächten würde, das ist Wasser aus Plastikflaschen. Das muss nicht sein. Unser Trinkwasser hat eine bessere Qualität als das Wasser in Plastikflaschen. Und wir handeln uns dann mit Hunderttausende von Mikroplastikteilchen ein. Und ich habe es komplett verbannt. Ich trinke das möglichst nicht mehr und ärgere mich im Restaurant, wenn es aus einer Plastikflasche eingeschenkt wird und ich sage auch im Restaurant immer Wasser aus Glasflaschen, das ist hier in Deutschland eher gewöhnlicher, aber wenn man im Süden im Urlaub ist, ist die Plastikflasche dort noch gebräuchlicher teilweise und der Umgang gerade in.
Südlicheren Ländern, sage ich jetzt mal, der globale Süden, wenn ich jetzt auch Asien angucke, da wird dann in Styropor und nochmal in einer Plastiktüte mit Plastik gesteckt, das ist eine Sorglosigkeit ohne Ende. Davon müssen wir weg. Ja, das fällt mir im Urlaub auch immer auf, aber ich hatte da oft den Eindruck, dass es auch der Hygiene geschuldet ist, dass man es immer so einpackt. Also ich kann mich noch erinnern, vor 25 Jahren, als ich da in Indonesien war und in Thailand, da wurden Getränke in Plastiktüten verpackt, da wurde ein Strohhalm reingesteckt und das war dann, da waren nicht die Dosen so verbreitet oder irgendwie so Kunststoffflaschen, sondern da wurde das direkt abgefüllt und dann so verkauft. Aber natürlich, dort ist Streetfood schon sehr verbreitet und das ist einfach nicht so einfach. Doch, es gibt Ersatz, kenne ich jetzt von hier, Papierboxen und so weiter, gibt es alles. Gibt es, oder selber was mitbringen.
Tatsächlich war das ja eine schöne Zeit, in der wir glauben konnten, Plastik ist doch toll und was macht das so einfach und hinterher werfe ich es weg. Auch die Cola-Dose ist ja am Ende innen auch mit Plastik ausgekleidet. Auch die Konserven Also das war ja, wir sind aus diesem Traum erwacht. Plastik erweist sich als Boomerang, muss man sagen. Das ist nicht das erste Mal, dass Menschen mit Verpackungen auf den Bauch gefallen sind. Die Bleiverpackungen, die die Römer zum Teil benutzt haben, Bleirohre für Wasser, aber auch die ersten Konservendosen wurden mit Blei gelötet. Und man hat bei den Antarktisforschern, die man dann aus dem ewigen Eis noch rausgeholt hat, was man dann noch gefunden hat, hat man festgestellt, dass sie hochgradig eine Bleivergiftung hatten. Ja, woran lag es? Die hatten halt nur ihre Dosen mit. So, genau. Und das ist auch etwas, was wir dann später begriffen haben. Das geht so nicht. Und jetzt müssen wir sagen, okay, die Geschichte wiederholt sich. Wir haben gedacht, Plastik ist super.
Ja, aber doch nicht. Was ist denn mit diesen ganzen Kunststoffen, diese Bio-Abbau, also diese Abbaubahnen? Das gibt es ja teilweise, also in Italien zum Beispiel hat jeder Supermarkt nur diese Kunst, also dieses, wie nennt man das denn? Diese Bio-Beutel, die man auch noch bezahlen muss, damit die Leute eben weniger Beutel benutzen.
Dieses abbaubare Plastik, es kommt jetzt darauf an, wie es hergestellt wird, ob es wirklich 100% organisch ist und wirklich abgebaut werden kann oder nur zum Teil. Auf alle Fälle, das habe ich bei mir, ich wohne im Westlich von Hamburg, habe ich nachgefragt. Dort darf man die nicht reintun, weil es muss halt auch die Abfallwirtschaft darauf vorbereitet sein. Das ist in großen Teilen Deutschlands nicht der Fall. Aber die Frage ist, wenn ich Dinge transportieren will, ist es besser als die normale Plastiktüte?
Oder lieber, gut, viele haben auf Papiertüten umgestellt, viele Supermärkte auch oder auf dem Markt gibt es ja auch schon lange, dass man Papiertüten kriegt. Von der Produktion her sind Papiere natürlich auch nicht so super von dem Energieaufwand, aber es belastet unsere Umwelt eben nicht mit Mikroplastik. Das ist dann, was die Mikroplastikbelastung der Menschen angeht, ist das allemal besser und eine Möglichkeit. Also die Vermeidung von Plastik überall muss unsere Devise sein. Das gilt übrigens auch für Plastik-Sportkleidung. Weil jedes Mal, wenn wir das waschen, wird Mikroplastik abgerieben. Und wo geht das hin? Am Ende ins Meer. Und deshalb habe ich mir, ich habe ja auch so Sportkleidung aus Kunststoff. Und ich bemühe mich tatsächlich, Mikroplastik-Klamotten nicht mehr zu kaufen. Wir sollten das reduzieren. Ich habe angefangen mir, was heißt angefangen? Ich habe mir ein Shirt gekauft aus Schuhwolle.
Das ist zum Wandern perfekt, weil das riecht nicht so. Diese Sportklamotten fangen ja tierisch an zu stinken, wenn man die irgendwie, also kann man nicht zwei Tage tragen. So ein Wolleshirt ist wunderbar, riecht immer noch, also es lüftet sich aus, tatsächlich. Ich habe auch so eins, aber das kostet 70 Euro, ne?
Ja, ich habe zum Schlussverkauf gekauft, ja es ist teurer, aber man muss es ja auch nicht irgendwie nach einem Jahr wegschmeißen, weil irgendwann diese Klamotten, die kriegt man nicht mehr richtig wohlriechend. Selbst wenn sie frisch gewaschen sind, stinken sie in einer halben Stunde schon wieder. Ja, also letztlich ist es viel teurer, aber es ist ein schöneres Traggefühl. Es ist auch irgendwie atmungsaktiv. Ich finde es auch toll. Teilweise gibt es die auch in kühlender Variante. Und teilweise gibt es die auch von irgendwo dann bei unseren großen Discountern, meinem Angebot. Das haben die alles immer mal drauf, weil die das auch erkannt haben. Oder bei unserem großen Kaffeeröster kann man all solche Dinge auch schon mal finden. Da kostet es nicht mehr 70. Genau zum Beispiel und das muss ein Trend werden, plastikfrei. Also plastikfrei ist auch jetzt für die Industrie mal ein Tipp, Leute, traut euch das, schreibt drauf ohne Plastik. Die Leute werden es irgendwann auch gutieren, das ist ein Wettbewerbsvorteil, weil der Verbraucher ist zunehmend, ich meine Mikroplastik weiß jeder, dass das nicht gut ist, aber wo kommt das her und wie macht es uns krank und dass es zunimmt. Und das sind, glaube ich, sehr, sehr bedrohliche Informationen, wo wir jetzt einfach aus dem Wissen in die Handlung kommen müssen. Das verdirbt mir zwar ein bisschen die Laune, weil ich wusste das, theoretisch wusste ich das schon auch, aber ich dachte immer, es geht beim Kunststoff halt um die Müllvermeidung.
Und ja, ich sortiere natürlich brav meinen gelben Müll und da kommt auch jeden Montag die Müllabfuhr. Aber ich habe es nicht so auf mich persönlich bezogen. Und ich glaube, das tun halt viele nicht, dass es eben auch gesundheitsschädlich ist. Es war mir nicht so bewusst, Ich gebe ja zu, ich werde ja auch nicht dümmer, sondern erfahre leider manchmal auch Dinge, die mir nicht gefallen, aber ich werde das beherzigen. Also insofern vielen Dank für die Aufklärung heute, Matthias. Das kocht hoch, das ist ein total wichtiges Thema. Das ist ein Boomerang für uns alle. Und vielleicht noch ein Tipp, was noch wichtig ist. Also was man jetzt, um nochmal zusammenfassend zu sagen, was soll ich ja nicht jetzt machen? Also Gemüse gut waschen. Wasser, wenn es aus Plastikflaschen kommt, abkochen, aber dann nicht in einem Plastikwasser kochen.
Wasserfiltern kann man machen, aber nicht im Plastikfilter, klar. Muss man aber nicht. Leitungswasser verwenden, Label Mikroplastik beachten, Plastikverpackungen zunehmend bannen. Ganz schlimm sind tatsächlich diese Teebeutel, diese Plastik-Teebeutel. Und wir müssen auch bei Cremes darauf achten, Mikroplastik geht durch die Haut. Je kleiner, desto leichter. Und deshalb sollte man auch bei Cremes darauf achten, zunehmend auf so etwas umzustellen. Das wäre das, was man derzeit so sagen kann und sich einfach Gedanken machen, ist das, was ich jetzt mache vom Verhalten her, fördert das Mikroplastik? Das rasante Anfahren, das scharfe Abbremsen, ja, das macht Mikroplastik. Das sind so Dinge, vergeudet ja auch Energie. Also wir müssen da bewusster werden, weil unsere Lebensbedingungen sich einfach verschlechtern.
Okay, ja, ich nehme das hin und die werfe ich jetzt wirklich weg. Die trinke ich jetzt nicht mehr, ich traue mich jetzt nicht mehr. Genau, ich bringe es auch nicht fertig, wenn ich die mal im Hotel sehe, denke ich, mh. Ja gut, da hat man nicht die Wahl, aber ich habe natürlich die Wahl, die zu kaufen. Die liegen jetzt schon eine Weile und ich habe sie jetzt extra gesucht, weil ich ja wusste, worüber wir uns heute unterhalten, aber ... Ich trinke weiterhin jetzt mal einen schönen Bio-Tee hier aus Hamburg und packe den in meine Papierfilter. In die Papierfilter oder es gibt ja diese Metallfilter. Diesen hier könnte man aufreißen. Ich habe so ein Tee-Ei. Du meinst, ich soll den Tee nehmen. Ja, den Tee kannst du noch rausnehmen. Das ist eine gute Idee. Ja, das ist nicht ganz so radical. Ich tue mir nämlich auch immer schwer damit, Lebensmittel wegzuwerfen. Ich auch. Ja, okay. Gut, Matthias, herzlichen Dank dafür. Das war aufrüttelnd. Hast du auch noch eine aufrüttelnde Studie für uns dabei? Ja, habe ich. Die aktuelle Studie und was der Ernährungs-Dok davon hält. Warte mal, ich habe eine ganz tolle Studie gefunden. Die finde ich bahnbrechend. Und da geht es um den Zusammenhang von Ernährung, Demenz und geistiger Leistung.
Gut, man kann annehmen, dass man durch die richtige Ernährung auch länger geistig fit bleibt. Aber, die Studien weisen auch in die Richtung, aber jetzt hat man tatsächlich noch mehr Beweise. Und zwar in der Whitehall-Studie, das ist in der JAMA veröffentlicht worden, Whitehall 2, hat man 10.000 englische Beamte untersucht. Also die kriegte man, das waren jetzt zufälligerweise Beamte, als Kohorte ideal.
Und bei denen hat man geguckt, je nachdem, wie sie sich ernährt haben, bessere Ernährung, schlechtere Ernährung, hat man geguckt, wie verändert sich deren Gedächtnisleistung. Und hat festgestellt, dass die Gedächtnisleistung sich bei besserer Ernährung mehr erhalten hat, besser wurde, als mit schlechterer Ernährung. Und da würde man sagen, na gut, Studien, ja, ist das jetzt auch wirklich, ist das der Grund, ist das jetzt nur eine Korrelation oder auch ein Beweis? Und dann haben wir genau geguckt, wo läuft denn das Gedächtnis ab im Kopf und das ist der Hippocampus. Und dann hat man festgestellt, dass die Nervenverbindung zum Hippocampus bei besserer Ernährung optimiert wurden.
Das heißt, bessere Verkabelung, Vernetzung des Hippocampus, wo unsere Erinnerungen stattfinden, war mit besserer Ernährung korreliert. Wir hatten auch schon mal bei einigen vorherigen Podcasts darüber gesprochen, welche Lebensmittelbestandteile das auch sind. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe zum Teil, Magnesium, aber auch Omega-3-Fettsäuren. Jetzt verbindet sich das und hier haben wir auch nochmal den Beweis. Also die Erinnerungsfähigkeit war verbessert bei besserer Ernährung und das hat man eben im MRT auch richtig nachgewiesen. Bei denen konnte man sehen und das finde ich tatsächlich super toll, bahnbrechend. Das hat Beweiskarakter und dann hat man auch noch eine Korrelation zwischen dem Bauchfett, dem inneren Bauchfett und der Gedächtnisleistung festgestellt und die war inverse, also andersrum. Das heißt, je mehr Bauchfett, desto schlechter die Gedächtnisleistung. Und das finde ich das Tolle an dieser Studie, weil die auch auf der Organebene nachgewiesen haben, was da passiert.
Und mal so, diese Gedächtnisleistung, die ist ja für uns Menschen am Ende, je schlechter wir uns erinnern, desto näher sind wir der Demenz. Das ist einmal wichtig, aber für die Natur ist Gedächtnisleistung überlebenswichtig gewesen. Wenn wir an so Eichhörnchen denken, die die tausend Verstecke mit diesen ganzen, ja, das haben die im Kopf. Wenn so ein Eichhörnchen unter Vergesslichkeit leiden würde, so ist es. Jeder Vogel und die Vögel erinnern sich an bestimmte Nahrungsquellen zu bestimmten Jahreszeiten, wo sie dann hin müssen, damit sie was bekommen. Und diese Erinnerungsfähigkeit, die war immer überlebenswichtig und für uns sind sie halt auch am Ende demenzentscheidend. Wir können uns also, wir können uns mit der richtigen Ernährung die Demenz vom Leibe halten. Und wissen, wo wir unser Essen versteckt haben, nämlich im Kühlschrank. Ja gut, okay. Nein, ich will das gar nicht. Ich weiß, du hast schon recht. Für uns ist das easy. Wir müssen nur noch uns den Weg zum Supermarkt merken. Aber das wird ja auch irgendwie in der Demenz schwieriger. Ja, dann ist es eine Spätphase.
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Matthias, wir haben auch wieder Post gekriegt. Jede Menge Posts, wann immer ihr Fragen habt. elisabeth.jessen.funkimedien.de, dann schickt sie mir gerne. Ich bemühe mich immer zu sortieren, zu gucken, was interessiert alle Leute und reagiere ja auch meistens und habe jetzt einiges wieder zusammengefasst, was wir heute beantworten wollen. Wir fangen an mit Sigrun, die gleich einen Bundel an Diagnosen hat. Sie hat Multiple Sklerose, diastolische Hypertonie, Binge Eating Disorder, also ein Problem einer Essstörung. Aber sagt, eigentlich ganz gut im Griff im Moment. Dann eine generalisierte Angststörung hat sie eigentlich auch ganz gut im Griff. Ist im Moment aber gefährdet, orthorektisch zu werden. Also sie hat einfach einen großen Kontrollzwang und deshalb kontrolliert sie auch ihr Essen sehr. Und sie hat jetzt Fragen speziell im Hinblick auf die Multiple Sklerose. Nämlich erstens darf ich Sojaprodukte essen. Ist dies eventuell abhängig vom Fettgehalt wegen der Linolsäure oder gibt es bei Soja noch andere MS-fördernde Inhalte? Das ist die erste Frage. Soll ich erst antworten? Ja, bitte. Also diese Krankheiten MS, diastolische Hypertonie. Diastolische Hypertonie ist übrigens, wenn der zweite Wert isoliert erhöht ist. Deshalb, nur dass sich keiner verwirrt. Also MS, Hypertonie, Binge-Eating, das ist, wenn man massenhaft Lebensmittel unkontrolliert in sich reinstopft.
Generalisierte Angststörung. Alle vier Diagnosen sind ganz klare ernährungsmedizinische Indikation. Dafür gibt es therapeutische Prinzipien. Nur noch mal so, um zu sagen, hat das einen Bezug zur Ernährung, muss ich sagen, ja, mit vier Aussuchungszeichen. Also Sojaprodukte, ja, können bei MS gegessen werden.
Ja, kann man, also Sojaprodukte. Sojaöl ist halt, weil es einen relativ hohen Omega-6-Fettsäureanteil hat, Die Linolsäure ist es eher nicht so gut. Distelöl, Mais, Keimöl geht auch so in diese Richtung. Aber Sojabohnen als pflanzliches Lebensmittel, super. Tofu, Tempeh, das kann man gut machen als tolle Eiweißquelle. Weil gerade bei MS sollte die Eiweißquelle auch besonders pflanzlich sein. Weil es da auch eine anti-entzündliche Wirkung gibt, auch durch die Hülsenfrüchte. Aber dieses Verhältnis Omega-6, Omega-3, das macht halt Sojaöl weniger günstig.
Zweite Frage, wie verhält es sich mit Weizenprodukten? Ist hier nur Gluten ein Problem oder gibt es noch andere MS-fördernde Inhaltsstoffe? Denn ich habe mir entölte Bio-Weizenkeime mit viel Spermidin gekauft. Also Spermidin ist erstmal gut, weil es die Autophagie, also die Reparaturfähigkeit im Körper verbessert. Die Bio-Weizenkeime sehe ich auch nicht als das Problem an. Beim Weizen ist es so, dass die ATIs, das ist eine chemische Substanz, im Weizen, aber auch in anderen Getreidearten mit dem Beschwerdeumfang der AMS korreliert. Also man kann in Studien gut nachweisen, je mehr ATIs aus Weizen ich esse, desto größer meine Schubwahrscheinlichkeit. Deshalb auch nochmal hier für mich, also nochmal der dringende Rat, MS gehört in die ernährungsmedizinische Sprechstunde, weil man kann mit der richtigen Ernährung, ATI-arm, ballaststoffreich, da muss man sich überlegen, wo kommen meine Ballaststoffe jetzt her, kann man die MS in der Schweregrad, in der Schubstärke und der Schubfrequenz günstiger gestalten.
Weizenkeime, wie gesagt, da sind die entzündungsfördernden Substanzen kaum enthalten. Die können sogar haben eine gewisse entzündungshemmende Wirkung. Finde ich gut. Und die dritte Frage zu Milchprodukten. Muss sie auf den Fettgehalt achten oder ist Milcheiweiß ein Problem? Und soll sie vielleicht einen Allergietest auf Kasein machen? Und wenn ja, was empfiehlst du da? Also Milch, Eiweiß, Kasein muss man nicht unbedingt vermeiden. Bloß Käse ist ein tierisches Produkt. Und die tierischen Fette da drin sind problematisch. Deshalb würde ich das eher unterrepräsentieren. Auf der einen Seite auf dem Nahrungsteller. Aber Milchprodukte, wenn sie denn dann fermentiert sind, wie Kefir oder Joghurt, die kippen total ins Gesunde, weil sie die Darmflora optimieren. Und das ist nämlich bei MS das Problem. Wir erkennen bei MS die direkten Zusammenhänge zur Darmflora. Möglicherweise ist hier die MS irgendwann auch mal gestartet worden. Und wir wissen, wir können sie hier aber auch ein bisschen ausbremsen. Aber nochmal meine dringende Bitte an Siegrunen, unbedingt zu einem Profiteam gehen, in einer Schwerpunktpraxis Ernährungsmedizin, gibt es ja die Umkreissuche bdem.de und dort einmal alles zusammen behandeln lassen.
Also es gibt noch viel mehr Ansatzpunkte, als was wir jetzt besprochen haben. Dann hat Jule uns geschrieben, eine sehr umfangreiche Mail, ich versuche es mal einigermaßen zusammenzufassen. Erstens mal sagt sie, ich habe den tollen Stoffwechsel meines Vaters und meiner Oma geerbt. Ich kann quasi essen, was ich will und nehme nicht zu. Das hatte in der Pubertät die Folge, dass ich immer eher untergewichtig war, obwohl ich nicht kalorienarm gegessen hatte und eine Essstörung hatte. Also keine in dem Fall. Zudem bin ich auch sehr groß. Ich bin mit 27 Jahren ca. 1,81 und wiege nur zwischen 62 und 64 Kilo. Als Vorerkrankungen habe ich ADHS und nehme Ritalin und einen Verdacht auf leichtgradige Endometriose. Zudem habe ich seit meinem neunten Lebensjahr kreisrunden Haarausfall. Dann schreibt sie weiter Ich ernähre mich sehr gesund, nämlich vegetarisch und mag wirklich alles. Ich liebe viel Gemüse und Obst, esse fast nur Vollkorn, Hülsenfrüchte, Ballaststoffe und Kerne. Nur Olivenöl, kaum bis nie Zucker und sehr, sehr selten Fastfood. Milch trinke ich nie, ich mag aber gern Quark, Joghurt, Frischkäse, Feta, Mozzarella, Kefir. Ich esse keine Fertigprodukte, trinke keine Dimonaden.
Und bis auf menschliche Ausnahme ab und an meine Komponente. Tasse Kaffee und ich gucke immer auf die Inhaltsstoffe. Und sie würde jetzt gerne wissen, was sie gegen diesen kreisrunden Haarausfall machen kann, auch in Kombination mit ihren anderen Vorerkrankungen. Kreisrunde Haarausfall, also diese Alopecia areata, ist eine Autoimmunerkrankung und sie beschreibt ja auch sehr schön, dass sie merkt, das ist eine entzündliche Erkrankung eben, dass sie merkt, dass wenn sie unter Stress steht, dass es dann schlimmer ist. Und wir wissen, dass das ja Stress, Entzündung fördert. Und das ist hier auch gerade das Problem. Die Alopecia areata, das wäre meine Empfehlung, so wie wir mit Autoimmunerkrankungen umgehen, mit einer antientzündlichen Ernährung zu begleiten. Omega-3 hoch, Ballaststoffe hoch, antientzündliche Lebensmittel zu wählen. Das würde ich ganz... Das würde ich wirklich intensiv betreiben, weil kreisrunder Haarausfall ist seelisch belastend, wenn er an den falschen Stellen passiert. Wenn es am Hinterkopf so passiert bei Frauen, okay, aber es sieht wirklich, dann ist, also es will man nicht an bestimmten Stellen und es ist sehr, sehr, sehr belastend. Wir haben auch noch eine zweite entzündliche Erkrankung, die Endometriose, die würde davon auch profitieren.
Und tatsächlich von der Ernährungsbehandlung, Ernährungstherapie würde auch ADHS profitieren. Also hier, anti-entzündliche Ernährung würde gut funktionieren. Aber sie scheint ja schon sehr viel richtig zu machen. Ja, macht sie, macht sie, macht sie. Und ich würde hier aber nochmal den Omega-3-Index messen, um zu gucken, ob sie wirklich gut versorgt ist. Davon erhoffe ich mir eine Verbesserung oder eine Linderung der Alliopäzia areata. Ich würde auch noch mal Zinkspiegel, Selenspiegel überprüfen lassen. Beziehungsweise sie isst natürliche, sie isst auch hier selen- und zinkhaltige Lebensmittel. Das tut sie schon, aber man muss gucken, ist sie ausreichend versorgt.
Und auch da gilt wieder, hört sich gut an, aber Ernährungstagebuch machen, einmal vorlegen in einer Schwerpunktpraxis für Ernährungsmedizin. Und es geht ja darum, alles rauszuholen, was es da gibt. Das ist das eine. Oder man gibt es alles mal in die MyFoodDoctor-App ein und guckt, liege ich überall gut im Limit? Also als reine Ernährungsanalyse. Aber trotzdem mit der Erkrankung würde ich eine anti-entzündliche Ernährung strikt versuchen. Besonders als Frau. Dankeschön. Dann haben wir jetzt nochmal Elena, die fragt, und zwar geht es um ihr Kind, das ist 14 Monate alt und soll bald abgestillt werden. Vor dem Schlafen gehen und vor dem Zähneputzen natürlich möchten wir gerne einen Trinkbrei geben, damit das Kind satt in die Nacht starten kann. Und sie hat jetzt eine Frage explizit zum Trinken als Ersatzritual. Hast du vielleicht ein Rezept, lieber Matthias, das gesund ist, satt macht und gut verträglich ist für die Nacht? Also ihr Kind hat keine Allergien? Also ja, das ist ein Thema, was mir ganz besonders am Herzen liegt, dass unsere Kinder von Anfang an richtig zur Welt kommen und richtig ernährt werden und richtig geprägt werden. Das ist leider auch noch nicht so ganz erreicht in unserer Gesellschaft. Da haben mein Team und ich, wir haben ja das Kochbote ersten tausend Tage.
Als ich gelesen habe, dass diese Frage vorkommt, habe ich das gleich mit eingepackt, das Kochbote ersten tausend Tage ist wirklich fände ich, wäre für jede für alle Eltern ein Standardbuch, wenn sie Kinder bekommen und da findet man eben auch Rezepte, ich habe ja hier zwei rausgesucht, ja also dafür würde ich folgendes empfehlen einen Brei und ich habe mir hier einen rausgesucht aus diesem Kochbuch der ersten 1000 Tage mit Heidelbeeren, 50 Gramm Heidelbeeren, eine halbe reife Banane, das hat man ja auch immer irgendwie zu Hause, 150 Milliliter Mandeldrink.
Einen Teelöffel feine Haferflocken und ein Teelöffel weißes Mandelmus und einen Tropfen Zitronensaft. Und das als schöner Brei ist total lecker und verzichtet eben auf Zucker und ist auch gut zum Schlafen. Gerade Mandeln, aber auch Bananen wirken da dann eher schlaffördernd. Kann man das auch als Erwachsene essen? Aber ja, natürlich. Du kannst sie dann ja auch als Erwachsene da ein bisschen mit spielen. Du kannst dann mehr Mandelmus nehmen. Du kannst auch braunes Mandelmoos nehmen. Du kannst auch andere, du kannst ein bisschen mehr Heidelbeeren reinmalen. Also das ist total lecker. Das ist eigentlich auch was für die ganze Familie. Ja, das glaube ich auch. Also wenn man sich vor allem abends mal die Süßigkeiten verkneifen will, dann könnte man vielleicht noch so ein kleines Breichen essen. So, und dann würde ich bei Erwachsenen den Mandelmoos noch ein bisschen höher dosieren. Das hält dann wirklich satt und ist auch gut.
Und vor allen Dingen ist es so, sodass die Kinder ja hier mit lauter tollen, gesunden Sachen geprägt werden. Das, was sie essen sollen später, das, worauf sie Bock haben werden, im Erwachsenenalter müssen sie bekommen in der Kindheit und da gut geprägt werden. Also das würde ich so machen. Und hier in dem Buch sind noch viele, viele andere Tipps. Gut, Jelena oder Elena, wir wissen ja nicht, wie ihr Kind heißt, aber versuchen Sie es doch einfach mal. Ich versuche das auch mal. Ich glaube, es schmeckt mir auch. Ich werde mir das Rezept nachher mitnehmen. Ja, gut. Ja, danke schön.
Dann haben wir jetzt zwar schon ein Rezept hier für die Kleinen und vielleicht auch für die Großen, aber ohne ein richtiges Rezept für die ganz Großen, das würde ich heute auch nicht gehen, Matthias.
Music.
Also ich habe hier, weil wir haben ja heute das Thema auch gehabt, Mikroplastik, Krebsentstehung. Ich habe ein Rezept aus der Antikrebsstrategie, wobei wir jetzt natürlich neu sagen müssen, ja eine Antikrebsstrategie ist auch eine Strategie zu essen mit weniger Mikroplastik. Das muss man neu sagen. Und da habe ich hier Blumenkohlbratlinge mit Tomatensalat rausgesucht. Und ich habe auch darauf geachtet, dass das gut aussieht für dich, Elisabeth. Dass du Lust hast, es nachzukochen. Guck mal hier. Wie dumm, dass ich meinen Blumenkohl gerade verschenkt habe. Ja, ne? An einen Kollegen. Aber es gibt, ja, vielleicht kaufst du noch mal einen. Also das haben wir hier, ein Blumenkohl-Bratlinge, das eben ein super Ersatz für Fleisch, für die normale Bulette, für die Bulette mit rotem Fleisch. Und ich kann dir sagen, das gefällt der ganzen Familie. Also da haben wir Blumenkohl drin, was tatsächlich gegen Krebs auch präventiv wirkt. Das gleiche auch mit Tomaten. Wir haben Chlorophyll. Chlorophyll, das gibt keine Beweise, aber auch das hat eine gewisse krebspräventive Wirkung. Ja, natürlich unheimlich viele Kräuter noch dazu. Olivenöl. Auch das ist bei Krebs gut. Und ein bisschen Käse noch, also eine zusätzliche Eiweißquelle.
Wie gefällt es dir? Ja gut, das braucht es fürs Binden wahrscheinlich auch, den Käse, das hält dann gut zusammen. Ja und dann haben wir die Haferflocken, das bindet es natürlich auch gut. Gut, die sehen jetzt aus wie aus dem Bilderbuch, diese kleinen Bratlinge sehen sehr appetitlich aus, auch mit dem frischen Salat und den Tomaten. Du hast Bedenken, dass es zusammenhält, die Bulette. Doch, die hält zusammen. Das ist immer ein bisschen...
Ich weiß nicht, wie klein man den Blumenkohl macht. Einfach auf Reiskorngröße. Da weiß ich immer nicht so genau. Im Blitzhacker, sowas habe ich nicht. Hast du nicht? Müsste ich mir vielleicht auch mal zulegen, oder? Also Blumenkohl ist super. Ja, ja. Auch im Salat, kleine... Wir hatten auch letztens noch ein Rezept, das konnte ich noch nicht machen, weil das wäre während der Renovierung. Da hatte ich die Küche ja nicht. Und das wollte ich immer mal machen. So einen Blumenkohl-Salat hatten wir da und der sah auch so lecker aus und war auch sehr klein. Und es geht schnell eben auch. Das ist sowieso, finde ich, weil dann hat man auch keine Ausrede, weil es zu lange dauert, dass man irgendwas nicht machen kann. Und die Buletten machst du immer gleich ein paar mehr und dann frierst du welche ein, dann hast du Fastfood für später. Oh, sehr schön, danke. Das gefällt mir sehr gut, Matthias.
Herzlichen Dank wieder. Ja, jetzt gehe ich nach Hause und muss wie alle anderen überlegen, was ich alles aussortieren muss. zum Beispiel irgendwelche Kunststoffdosen. Aber vielen Dank, du hast uns wieder die Augen geöffnet für vieles heute. Danke für die wertvollen Informationen. Und schön, dass ihr wieder dabei wart. Wenn ihr eine Folge verpasst habt, dann findet ihr alles auf allen gängigen Podcastportalen. Und wenn ihr das Rezept nachlesen wollt, dann schaut gerne auf Insta, so geht gesunde Ernährung. Ja, und wenn euch das nicht gereicht hat, dann schaut in die aktuelle Ist dich gesund. Da findet ihr viele Patientenfälle und Reportagen rund um die richtig gesunde Ernährung. Und abonniert den kostenlosen Newsletter bei myfooddoctor.de. Bis später. Und für den Schnitt der heutigen Sendung danken wir wieder Heike Becker.
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