Die Hamburger Klinik-Helden. Der Podcast über Berufe mit Sinn. Vom Hamburger Abendblatt und dem Verband der freigemeinnützigen Krankenhäuser in Hamburg. Die Freien. Ich zerbreche mir seit Stunden den Kopf. Davon brummt mir der Schädel oder raucht mir der Kopf. Kommt Ihnen das irgendwie bekannt vor? Diese Sätze sagen wir dauernd, ständig, beiläufig. Sprüche über unseren Kopf sind irgendwie normal, quasi Alltag. Das sind Kopfschmerzen aber auch. Und nur, weil sie als sogenannte Volkskrankheit gelten und jeder von uns sie kennt, sind sie nicht automatisch harmlos. Manchmal sind sie auch ein ernstes Warnsignal. Moin und herzlich willkommen bei Hamburger Klinikhelden, dem Podcast über Berufe mit Sinn. Mein Gast ist heute Dr. Frank Trostorf, Chefarzt der Klinik für Neurologie im Agaplesium Bethesda Krankenhaus Bergetorf. Schön, dass Sie da sind. Hallo, ich freue mich. Dr. Trostorf, wann hatten Sie das letzte Mal Kopfschmerzen? Oh, das ist eine gute Frage. Oh, es ist schon so lange her.
Dass ich wirklich relevante Kopfschmerzen habe. Ich kann sagen, ich habe auch Migräne gelegentlich. Das ist jetzt aber wirklich lange her. Da kommt mir das Alter zugute. Es ist weniger geworden, war früher schlimmer. Ich würde jetzt mal sagen, vier, fünf Monate ist das sicher her. Und in der Zwischenzeit, Sie haben eben gesagt, relevante Kopfschmerzen. Ja. Was heißt das? Die ich als störend im Alltag wahrnehme. Ich sozusagen meinen Verrichtungen des Alltags nicht nachgehen kann. Und wann hatten Sie das letzte Mal irrelevante Kopfschmerzen? Also es kommt mal vor, dass ich morgens wach wäre und dann sind aber so Formulierungen, ich denke, vielleicht so ein klein bisschen ein Drücken im Kopf, was dann aber wieder verschwindet. Also das würde ich auch nicht, und insbesondere nicht als Neurologe, als Kopfschmerz bezeichnen. Dann ist das ja doppelt Ihr Thema. Als Neurologe, beruflich und irgendwie auch persönlich. Ja, irgendwann fällt es dann halt zusammen. Das ist alles so häufig. Und es soll viele Neurologen und Neurologinnen mit Migräne geben. Ja? Huhn oder Ei, was war zuerst da? Weiß es nicht. Sie hatten das aber schon bevor Sie Neurologe wurden. Oh, gute Frage.
Ja, ich hatte das schon im Studium und da wusste ich noch nicht, ob ich Neurologe werde. Dann sind Sie deshalb Neurologik. Ich bin auch familiär belastet, da kommen wir gleich noch auf einen Aspekt. Kommen wir gleich nochmal hin. Ich weiß nicht, ob Sie auf Instagram oder TikTok unterwegs sind. Gelegentlich, ja. Beruflich oder privat? Sowohl als auch. Es vermischt sich sowieso. Es vermischt sich. Da stößt man auf kuriose Kopfschmerz-Hacks. Man soll sich eine eiskalte Wasserflasche, also man liegt und soll sich die auf die Stirn stellen. Oder sich eine große Haarklamme, also das, was ich hier jetzt im Kleinen habe, diese großen aus Plastik, so an die Augenbraue klemmen. So, jetzt kommen sie. Jetzt komme ich.
Grundsätzlich würde ich sagen, wenn was hilft und keine Nebenwirkungen hat, nur zu. Wenn Sie mich fragen würden, kann ich das begründen, warum das hilft? Dann würde ich sagen, nein. Könnte gewisse Vermutungen oder man könnte gewisse Vermutungen anstellen, dass es mit weitesten Reizen hat, die man setzt, durch was auch immer. Aber darauf beschränkt es sich. Und das ist auch nichts, was jedem hilft. Mit Sicherheit nicht. Das ist generell ein Problem, dass es Maßnahmen gibt, die, oder anders formuliert, dass die Behandlung häufig individuell gestaltet werden muss. Das ist ein Aspekt, der die ganze Sache schwierig macht. Kopfschmerz generell. Ja, genau. Kommen wir einmal vielleicht zu diesem ganz normalen Kopfweh, wovon so viele sprechen im Alltag. Was ist das genau? Oder gibt es das gar nicht? Das ist eine gute Frage. Grundsätzlich würde ich sagen, das normale Kopfweh gibt es definitionsgemäß so nicht. Ich weiß aber, wovon Sie wahrscheinlich reden. Das sind halt gelegentliche Kopfschmerzen, die mal auftreten können, auch wieder verschwinden.
Keine Regelmäßigkeit haben und entweder durch äußere Vaktoren erklärt werden können, ich sage mal salopp formuliert, eine durchgemachte Nacht, zu viel Alkohol und solche Sachen, das sind gelegentliche Kopfschmerzen, die ein Großteil der Bevölkerung irgendwann mal im Laufe des Lebens leidet. Die Abgrenzung, die man vornehmen muss, ist im Wesentlichen ja dann zu Kopfschmerzerkrankungen, die in irgendeiner Form entweder chronisch werden oder immer wieder kommen oder eben durch akute Erkrankungen ausgelöst werden. Sonst würde ich unter diesen, in Anführungsstrichen, ganz normalen Kopfschmerzen, Kopfschmerzen sehen, die, wie gesagt, gelegentlich auftreten können, vielleicht erklärt, vielleicht unerklärt, nicht wesentlich beeinträchtigend sind, wieder verschwinden, vielleicht mit einer Schmerztablette, ohne, aber dann eben auch nicht wiederkommen, zumindest in keiner Regelmäßigkeit. Das ist vielleicht der Grund, warum viele das Thema Kopfschmerzen insgesamt gar nicht so ernst nehmen, oder? Deswegen bin ich auch eingestiegen mit, ich zerbreche mir seit Stunden den Kopf, etc. Also der Kopf ist so oft Teil unserer Sprache und unseres Alltags. Und bezieht sich so oft auf seelische oder geistige oder auch körperliche Zustände.
Dass wenn ich zu jemandem sage, ich habe heute wirklich Kopfschmerzen, dann sagt er, ach ja Mensch, doof, ja, kenne ich auch. Also es ist jetzt nicht so, was ja vielleicht auch richtig ist, aber ist das in Form von Bagatellisieren? Ja, ich glaube, das Problem liegt halt daran, weil es so wirklich unglaublich viele Varianten von Kopfschmerzen gibt. Und das reicht eben von völlig harmlosen Kopfschmerzen bis zu bedrohlichen Erkrankungen. Darüber hinaus ist natürlich auch die Wahrnehmung, wir reden ja jetzt über Schmerzerkrankungen, das hat auch was mit einer subjektiven Wahrnehmung oder Verarbeitung von Schmerz zu tun, wie sehr es einen beeinträchtigt. Das findet sogar Einzug in Kriterien für Kopfschmerzerkrankungen. Es wird danach definiert, ist jemand in seinen Verrichtungen des Alltags zu den Kopfschmerz beeinträchtigt, muss er sich hinlegen oder nicht.
Und wenn die Kopfschmerzen als so häufiges Symptom, was für viele halt dazugehört, immer mal wieder auftritt, dann ist es aus meiner Sicht schon nachvollziehbar, dass viele das auch bagatellisieren. Und das ist dann im Grunde auch okay, wenn das wieder geht und nicht zum dauerhaften Problem. Dass man es nicht so hoch hängt. Dass man es im Grunde nicht so hoch hängt. In der Mehrzahl der Fälle, wir werden ja noch darauf kommen, wenn wir jetzt nicht über akute Erkrankungen reden, die speziell behandlungsbedürftig sind, sind ja Kopfschmerzen, harmlose Erkrankungen. Es ist nichts Gefährliches dabei, die sind halt unangenehm.
Und da ist auch die individuelle Herangehensweise der Patientinnen und Patienten sehr unterschiedlich. Das hängt damit zusammen, wer möchte wie viele Medikamente nehmen, wer möchte inwieweit oder ist bereit, Lebensstiländerungen vorzunehmen, die Einfluss haben können. Das sind alles Faktoren, also sicher in vielen Bereichen sehr individuell. Ja, das ist eine einfache Frage, aber da gibt es, kann man sich schon denken, keine einfache Antwort drauf. Für viele Kopfschmerzen weiß man es nicht, wenn man es ein bisschen genereller sagen will und es gibt bestimmte Erkrankungen, die Migräne gehört zum Beispiel dazu, wo es gut untersucht wurde.
Kann man sagen, es kommt im weitesten Sinne zur Aktivierung von gewissen Strukturen im Kopf. Das sind Nerven, das sind Gefäße oder das sind auch die Hirnhäute, die diese Schmerzfasern sozusagen enthalten.
Es gibt dann auch begleitende Entzündungsprozesse. Das heißt im Grunde ein komplexer Mechanismus, wo Strukturen, die bei jedem angelegt sind, in besonderer Weise aktiviert werden. Und dann empfindet man eben diese Kopfschmerzen. Und wenn man vielleicht zur Erklärung noch was dazu sagen will, muss man sich auch immer wieder klar machen, dass es eben bei vielen Kopfschmerzen auch eine Veranlagung ist. Es hat viel mit Genen zu tun. Ist das so? Ja, das ist so. Also wenn ich aus einer Kopfschmerzfamilie komme, neigen vielleicht auch sogar dann meine Kinder noch? Absolut. Gut, klassisches Beispiel, die Migräne ist zu, soweit man das heute weiß, ist manchmal schwer zu quantifizieren, aber wahrscheinlich zu 50 bis 60 Prozent durch genetische Veränderungen. Bedingt nicht durch einen Gendefekt, den ich weitergebe auf meine Kinder, aber es sind unterschiedliche Veränderungen in den Genen. Da gibt es gute Möglichkeiten, das zu untersuchen und diese Faktoren sind identifiziert. Und das gilt auch, da ist es meistens nicht so genau untersucht, aber wahrscheinlich auch für einige andere Kopfschmerzerkrankungen. Oder dass man schlicht und einfach empfindlicher reagiert. Die schmerzverarbeitenden Systeme im Gehirn sehr viel empfindlicher sind als eben bei anderen Leuten. Unsere heutige Welt unterscheidet sich ja schon deutlich von der vor 100 Jahren. Spielen so Auslöser wie Bildschirmarbeit, Schlafmangel, Stress, keine Ahnung, Jobs mit 80 Stunden die Woche. Ich weiß nicht, können Sie vielleicht auch ein Lied von singen. So schlimm ist es nicht. Sehr gut, sehr gut. Aber spielt das eine Rolle?
Ich habe ja schon einige Faktoren angesprochen, eben auch die Gene, aber es gibt eben zahlreiche andere Faktoren und auch die jetzt eben genannten, können eine Rolle spielen. Das Problem ist, es ist im Einzelfall nicht genau zu sagen, sind die jetzt kausal verknüpft. Was man weiß ist, dass es schon begleitende Faktoren und Beispiele sind sowas wie Stress, auch wie Schlafmangel, Ernährungsgewohnheiten etc.
Bildschirmarbeit ist als Beispiel genannt worden, hat auch was mit einer bestimmten Haltung zu tun, die man vielleicht über eine längere Zeit rum annimmt, was zu muskulären Verspannungen kommt. Also das sind Faktoren, die mit reinspielen, die sind nie alleine verantwortlich. Die können höchstens die Kopfschmerzen verstärken oder vielleicht auch mal einen auslösenden Teilfaktor darstellen. Es gibt mehrere Formen von Kopfschmerzen. Es gibt ja eine international gültige Klassifikation von Kopfschmerzen, die kann jeder nachlesen. Da findet man alle Kopfschmerzformen, sind alle definiert, kann sehr interessant sein, aber ist vielleicht für einen Laien in der Tat ein bisschen erschlagend. Verstehe ich das als Laie denn? Steht dann da linksseitiger Schmerz der Nase, rechte Ohrspitze? Ja, das ist sehr beschreibend. Ich komme aber kurz darauf zurück, auf diese Klassifikation. Wir werden ja im weiteren Verlauf im Wesentlichen über das sprechen, was wir als primäre Kopfschmerzen bezeichnen. und nicht das, wenn man mit dem Kopf gegen die Wand läuft und dann tut es halt weh. Das ist relevant, weil Kopfschmerzen eben Ausdruck einer auch gefährlichen, behandlungsbedürftigen Erkrankung sein können. Aber sonst unterscheidet man eben die sogenannten sekundären Kopfschmerzen, das sind die, die ich gerade genannt habe, und die primären Kopfschmerzformen, wo der Schmerz als solcher im Grunde das Symptom ist. Sie sind ja selbst Migräne-Patient. Mhm.
Wie fühlt sich das bei Ihnen an? Ich weiß, es ist wahrscheinlich auch individuell, aber wie fühlen Sie das, wenn Sie eine Attacke bekommen? Also bei mir ist es klassischerweise so, inzwischen, das war früher mal anders, dass ich schon im Bett liegend morgens, wenn ich wach werde, merke, hier stimmt was nicht. Das kenne ich inzwischen. Das ist am Anfang noch auszuhalten. Ist das so ein diffuses Gefühl, hier stimmt was nicht? Ich merke meinen Kopf. Ich will nicht sagen, dass es in dem Sinne Schmerzen sind. Das könnte ich aushalten.
Aber das kenne ich dann nur zu gut. Und du weißt, wenn ich jetzt nicht einschreite, dann kriege ich eine Migräne. Und eine Migräne, das wird jeder nachvollziehen können, der unter Migräne mal gelitten hat. Da kann man drauf verzichten. Das möchte man nicht haben. Das ist wirklich in der maximalen Ausprägung. Und auch das habe ich in der Vergangenheit gehabt. Wenn aus irgendwelchen Gründen Medikamente nicht geholfen haben, dann schwer auszuhalten. Wie fühlt sich der Kopf dann an? Das hämmert, pulsiert, meistens auf einer Seite, ein bisschen Regelmäßigkeit, immer wieder maximal ausgeprägt. Also mit dem Herzschlag? Wir bezeichnen das als pulsierend. Es ist schon sozusagen zeitlich gekoppelt, hat auch ein bisschen was mit der Durchblutung zu tun, darf man sich jetzt aber nicht vorstellen als direkte Konsequenz dieses Herzschlages, das ist nicht richtig. Und häufig davor oder begleitend dann eben die massive Übelkeit. Das macht es dann ja immer noch schlimmer. Das ist eben etwas, womit man mal nicht eben so zur Arbeit geht, wenn man eine richtige Migräne hat. Es sei denn, es gelingt, wenn wir noch darüber sprechen, das zu behandeln. Wenn nicht, dann gibt es nur eins. Dann ziehen sich die Leute zurück, legen sich hin, abdunkeln, kein Lärm. Anders ist es nicht zu ertragen. Und so ist es auch schon schwer. Viele Menschen haben dazu ja auch noch so eine Aura, ne? Ja, das habe ich selbst nie gehabt, aber das gibt es. Es gibt unterschiedliche Formen der Aura. Wir bezeichnen mit einer Aura im Grunde verschiedene Formen von Funktionsstörungen des Gehirns, die klassischerweise vor dem Kopfschmerz, dem Migräne-Kopfschmerz auftreten.
Das, was man am häufigsten kennt, sind Sehstörungen in unterschiedlicher Ausprägung, wo es auch gut definierte Begriffe dafür gibt. Wahrnehmung von Lichtblitzen, bestimmte geometrische Formen. Kreise. Kreise, Dreiecke, alles Mögliche. Können aber auch Defekte sein, dass man gewissermaßen Anteile nicht mehr wahrnimmt. Können aber Sprachstörungen sein, es können Taubheitsgefühle sein. Auch alles bei Migräne. Alles bei Migräne. Sprachstörung. Sprachstörung, ja. Aber da würde ich schon Angst bekommen, glaube ich.
Also da hätte ich direkt Angst bei den Schmerzen und wenn dann Sprachstörungen dazu sind, würde ich als Laie sofort denken, jetzt habe ich einen Schlaganfall. Ja, das trifft sofort ins Schwarze. Da gibt es durchaus Überlappungen der Gestalt, dass wir häufig auch in der Klinik Patienten haben, die kommen, wenn sie zum Beispiel eine Aura haben und das nicht kennen. Klassisch sind tatsächlich zum Beispiel Sprachstörungen. Das ist natürlich irritierend, wenn man plötzlich Schwierigkeiten hat. Meistens ist es die Artikulation, man möchte was aussprechen und findet die Worte nicht und dann kriegt es nicht raus. Das ist auch ein klassisches Schlaganfall-Symptom. Ist eben ja auch eine umschriebene Funktionsstörung. Und es gibt häufig Patienten, die kommen mit sowas und wir stellen im Nachhinein fest, entweder kriegen sie später dann im Verlauf die Kopfschmerzen und es stellt sich heraus, dass das wohl eine Migräne ist. Aber diese Abgrenzung, die Klärung, Schlaganfall oder Migräne-Aura ist eine, die sich in der Praxis häufiger stellt. Immer dann, wenn die Patientinnen und Patienten das halt nicht kennen. Wenn die sagen, das habe ich schon zehnmal gehabt, dann ist es nicht so schwierig.
Also an die Hörerinnen und Hörer da draußen, wenn sowas auftritt, dann im Zweifel wirklich sofort Hilfe. Kann ich mal anäthotisch von einer Bekannten erzählen, die vor vielen Jahren mal eine schwere Sprachstörung entwickelt hat und dann als Neurologin sagt, hoffentlich kriege ich jetzt Kopfschmerzen, sonst habe ich einen Schlaganfall. Wenn man sich schon Kopfschmerzen wünscht, ja, in dem Fall. Trotzdem für alle da draußen, nicht warten, ob der Kopfschmerz kommt oder nicht, sondern direkt was unternehmen würde. Wenn man das nicht kennt, wenn man eine Sprachstörung bemerkt, dann macht das grundsätzlich schon Sinn, sich rasch in Ärzte behandeln. Ich kann nur sagen, das ist vernünftig und ist sinnvoll. Muss man sich gar nicht verscheuen. Überhaupt nicht. Aber der Spannungskopfschmerz, das ist bestimmt das, was ich derweil öfter mal habe, weil wenn man viel arbeitet vor dem Computer etc.
Vielleicht nicht die beste Haltung hat und den Stehschreibtisch nicht immer nutzt. Das ist doch ganz klar, das kommt daher. Ist das so?
Also der Name suggeriert das natürlich, dass der Spannungskopfschmerz von Verspannungen kommt. Das ist mit Sicherheit nur ein Teil der Wahrheit. Die Problematik bei der Erklärung ist, dass man glaubt es ja immer nicht so, aber auch so eine häufige Erkrankung wie Spannungskopfschmerzen, aus medizinischer Sicht ein banales Problem wie so ein Spannungskopfschmerzen, ist schlecht verstanden, ist extrem häufig, aber im Grunde weiß man bis heute nur eingeschränkt gut, was da wirklich passiert. Wenn man es mal so ein bisschen einkreisen will, kann man sagen, es gibt im Grunde zwei Faktoren. Wir nennen das die sogenannten zentralen Faktoren. Das sind also Faktoren, die man sozusagen dem Gehirn selber zuordnet. Und wenn man es mal ein bisschen vereinfacht formuliert, hat es damit zu tun, dass bei Patienten und Patienten, die Spannungskopfschmerzen immer wieder kommen, die Schmerzschwelle im Gehirn gesenkt ist. Es besteht eben eine besondere Empfänglichkeit, solche Schmerzen zu entwickeln. Bei dem einen liegt die Schwelle hoch, da kann sonst was passieren, der kriegt keine Kopfschmerzen. Und das muss man sich vergegenwärtigen, das ist eben gewisse Empfindlichkeiten. Und da kommen wir wieder auf Gene, die sind häufig genetisch verursacht, dass Kopfschmerzpatientinnen und Patienten eben eine Empfindlichkeit ihres Gehirns haben. Das muss man wissen und auch eben auf bestimmte Reize. Und dann kommen wir jetzt auf sowas wie Verspannungen. Das ist so häufig schmerzhafte Verspannung. Da gibt es gute Hinweise darauf, dass das eine Rolle spielt. Also ein gewisser Triggerfaktor ist, aber nicht eben alleinig.
Dann besonders reagieren. Für den einen ist das irrelevant, aber der andere kann da schon ein Problem kriegen, weil er eben so empfindlich ist. Und jetzt vielleicht eine wichtige Frage auch für alle da draußen, die denken, oh ja, das kann ich. Wann soll ich was dagegen unternehmen und was soll ich dagegen unternehmen? Also ganz kurz einmal zur Einordnung. Ich habe selber schon häufig den Spruch losgelassen. bevor es richtig schlimm ist, nimm mal lieber eine Ibuprofen. Ist das richtig oder falsch? Jetzt fühle ich mich gleich ganz schlecht, wenn das falsch war. Nein, grundsätzlich würde ich sagen, ist das richtig. Wir erleben das tagtäglich bei Patientinnen und Patienten und grundsätzlich ist das ja auch nicht verkehrt. Eine gewisse Skepsis gegenüber Schmerzmitteln. Manche sagen, ach ja, mache ich. Ich zähle mich selbst auch dazu. Und andere sagen, ach, ich möchte das lieber nicht. Im Grunde ist das natürlich dann jetzt, wenn wir über primäre Kopfschmerzen reden, eine subjektive Wahrnehmung. Generell würde man sagen, wenn man Kopfschmerzen mit Schmerzmitteln behandelt, das gilt jetzt in klassischer Weise zum Beispiel für die Migräne, Schmerzmittel möglichst früh und möglichst hoch dosiert. Das sind häufig zum Beispiel Fehler, die gemacht werden. Man denkt, vielleicht wird es ja noch so, ich gucke mal. Und je länger man wartet, desto schlechter wirken die Medikamente. Und wenn man dann noch zu wenig nimmt, irgendwann fängt, oder es ist schwieriger, den Schmerz wieder einzufangen. Gerade bei Migräne, ne? Insbesondere bei Migräne.
Spannungskopfschmerzen sind allein schon so definiert, dass sie häufig eben nicht diese Intensität haben. Und man sagt, ja, ich komme damit im Alltag jetzt zurecht. Ich nehme es als störend wahr. Dann wird es wieder sehr subjektiv. Und da gilt dann generell, ist überhaupt nichts dagegen zu sagen. Wenn es jetzt keine Kontraindikationen gibt, muss man immer mal drauf gucken. Aber das ist in den seltensten Fällen so, solche Schmerzmittel zu nehmen. Und da gilt nur generell, kommt man vielleicht auch nochmal drauf zu sprechen, das muss halt über längere Zeit in Maßen passieren. Das würde ich gerne aber direkt klären. Was heißt in Maßen und über einen längeren Zeitraum? Wenn man es ganz konkret machen will, über einen längeren Zeitraum nicht häufiger als an zehn Tagen eines Monats. Also wenn man einen Monat mal, Aus was für Gründen auch immer. An zehn Tagen ist das unproblematisch. Aber wenn man das, es gibt keine scharfe Grenze, aber über Monate, Jahre so betreibt und diese Regelhaftigkeit hat. Einfach weil die Kopfschmerzen immer wieder kommen und ich immer wieder zu Schmerzmitteln greife, vielleicht auch zu unterschiedlichen, mehrfach am Tag. Das ist definitiv ein Problem. Das müssen Patientinnen und Patienten wissen. Für alle, die das sehr, sehr häufig haben und eben auch häufig Schmerzmittel nehmen, weil es sich sonst vielleicht auch im Alltag gar nicht machbar anfühlt. Wo gehen die dann hin?
Vielleicht um diesen Kreislauf zu unterbrechen? Ja, das ist ein guter Punkt. Da kommen wir gleich auf zwei unterschiedliche Bausteine der Behandlung bei Kopfschmerzen. Und das eine ist die Behandlung der Kopfschmerzen selber, wenn sie dann auftreten, im Sinne einer Migräneattacke oder der Kopfschmerz, Spannungskopfschmerz, der eben mal für einige Stunden da ist, die man auf bestimmte Art und Weise behandelt. Und wenn das eben, und bei vielen Erkrankungen ist das so, ein wiederkehrendes Problem ist, dann reden wir häufig über Prophylaxe. Dann geht es darum, andere Strategien zu entwickeln, um zu verhindern, dass diese Kopfschmerzen überhaupt auftreten. Also ganz klassisch ist es zum Beispiel bei der Migräne. Man unterscheidet die Attackenbehandlung der Migräne und man unterscheidet die Migräne-Prophylaxe.
Was die Prophylaxe der Migräne angeht, kann man grob unterscheiden. Es gibt bestimmte Medikamente, gerade in den letzten Jahren sehr viele Neuentwicklungen, die sehr effektiv sind, gewisse Nebenwirkungen haben. Das gehört bei Medikamenten immer dazu, aber in der Regel unproblematisch. Das heißt Medikamente, die man dann aber regelmäßig einnehmen muss, um die Häufigkeit und die Intensität der Migräneattacken zu senken. Und dann gehören eben, wir nennen das immer die sogenannten nicht-medikamentösen Maßnahmen, da reden wir tatsächlich um Dinge der Strukturierung des Alltags. gewisse Dinge. Dazu gehören Entspannungsübungen, dazu gehört regelmäßiger Ausdauersport, zum Beispiel bei der Migräne.
Strategien zur Stressbewältigung. Stress ist ein Faktor, der mit reinspielt. Also das ist dann häufig ein ganzes Portfolio an Maßnahmen, die man den Patienten empfiehlt. Und das kann man sich dann schon denken, das erfordert natürlich auch eine gewisse Disziplin, das im Alltag zu machen. Aber das ist schon von ganz wesentlicher Bedeutung. Und wenn jemand Migräne hat, die gar nicht so häufig auftritt, wie es bei Ihnen vielleicht der Fall ist, oder nehmen Sie diese prophylaktischen Medikamente nach? Also es gibt eine grobe Orientierung, dass man sagt, wenn es, so findet man es in Lehrbüchern, in Empfehlungen der Fachgesellschaften, wenn es drei- bis viermal pro Monat oder häufiger ist. Das ist aber, kann man sich vorstellen, logischerweise auch eine bisschen schwimmende Grenze. Wenn jemand zweimal im Monat eine schwere Migräneattacke hat und zwei, drei Tage nicht kann, nicht zur Arbeit gehen kann, dann kann das ein relevantes Problem sein. Und das durch eine Attackenbehandlung, an die man natürlich auch gewisse Ansprüche stellt. Also eine gute Attackenbehandlung mit Migräne soll eigentlich das Problem der Attacke auch rasch lösen. Das ist auch eine Zielsetzung. Aber wenn man solche Attacken bekommt, sie durch die Medikamente oder andere Sachen nicht in den Griff bekommt, dann kann man auch dann über eine medikamentöse Prophylaxe durchaus nachdenken.
Die Attackenmedikamente, also um die Attacke umzudrehen, wieder auf Null zu fahren, funktioniert man dann danach wieder? Also wenn Sie jetzt eine Attacke haben und Sie nehmen diese Notfallmedikamente, nenne ich es jetzt mal so lapidar, wie lange dauert das, dass das wirkt und können Sie danach wieder in Ihren normalen Alltag? Grundsätzlich ja. Es sollte der Anspruch an eine Behandlung einer Migräneattacke sein, dass innerhalb etwas grob gesprochen einer Stunde, eineinhalb Stunden, vielleicht auch ein bisschen weniger, diese Attacke durchbrochen ist und dann ein Ausmaß erreicht, was absolut erträglich ist. Jetzt muss man bei der Migräne dazu sagen, viele Betroffene werden das kennen. Ich sehe mich auch dazu. Mal salopp formuliert, man fühlt sich danach häufig ganz schön geredert. Das kann auch mal ein, zwei Tage dauern. Ist das eine Folge der Medikamente oder ist das eine Folge der Heftigkeit der Attacke? Das ist kein Effekt der Medikamente. Das gehört zu dieser Erkrankung. Dieser Erschöpfungszustand. Ja, genau. Ich habe hier eine Frage stehen. Ab wann beginnt das Risiko eines Medikamentenübergebrauchs? Das haben wir jetzt eigentlich schon geklärt. Das ist im Grunde, wenn man sich in diesen Regionen 10 bis 15 Tage pro Monat Schmerzmittel nimmt.
Das ist ja eine eigene Kopfschmerzerkrankung, der Kopfschmerz bei Übergebrauch von Schmerzmitteln, der sich dann in der Regel auf dem Boden solcher wiederkehrenden Kopfschmerzen entwickelt. Man nimmt immer wieder diese Kopfschmerzmittel. Stumpft man ab, wirken die irgendwann nicht mehr? Genau, die wirken dann nicht. Vielleicht ist es nicht das Richtige, vielleicht ist es zu wenig dosiert. Es ist eine Stufentherapie, man fängt mit bestimmten Medikamenten an, entweder wirken die und wenn sie nicht gut wirken, gibt es die nächste Stufe. Deswegen, ich rede jetzt primär über die Migräne, baut man das sozusagen gestaffelt auf. Aber es gibt eben so Konstellationen in der Migräne, wo eben die Attacken so häufig sind, dass man dazu gezwungen ist, mehr oder weniger so häufig im Monat über einen langen Zeitraum, diese Medikamente zu nehmen. Eine Migräne kann auch halt chronifizieren, kann zu einer chronischen Erkrankung werden. Und chronisch heißt jetzt im Wesentlichen erstmal ist auch nur eine nackte Zahl in der Definition, wenn es an mehr als 15 Tagen des Monats eine Migräne hat, dann hat man eine chronische Migräne. Schwierig zu behandeln, aber es gibt Möglichkeiten, es gibt auch immer mehr Möglichkeiten.
Aber das ist schon herausfordernd, das erfordert auch Durchhaltevermögen, weil für all diese Konstellationen gilt es, da gibt es eben nicht die eine Maßnahme, die dann innerhalb kurzer Zeit dazu führt, dass das Problem erledigt ist. Das klingt so nach Detektivarbeit, sowohl von medizinischer Seite als auch der Betroffenen. Ja, also das ist ein sehr wichtiger Punkt. Die Diagnose von Kopfschmerzen und auch die Behandlung von Kopfschmerzen ist ganz erheblich oder fast ausschließlich auch abhängig von der Kommunikation von Arzt und Patient. Es gibt keinen Test, der einem sagt, Sie haben eine Migräne. Das ist die Schilderung, das ist die Konstellation von bestimmten Symptomen in einer bestimmten Ausprägung, in einer bestimmten Verteilung, mit einer bestimmten Dauer, mit bestimmten Begleitsymptomen.
Die der Patient, die Patientin schildern muss, der Arzt logischerweise auch gezielt danach fragen muss. Und auch im Verlauf, wenn es darum geht, wie entwickelt sich so eine Erkrankung, hat viel mit Erfassung von Schmerzen, Dokumentation zu tun. Ist es besser geworden? Ist es schlechter geworden? Welche Faktoren führen dazu? Also es ist schon ein bisschen Detektivarbeit und für die dauerhafte Behandlung solcher Kopfschmerzen, das ist herausfordernd, das ist komplex und erfordert wirklich, das kann man gar nicht genug betonen, ein Engagement von Patientenseite. Man muss so ein bisschen zum Manager seiner Erkrankung werden. Man muss das auch ein bisschen verstehen und gewisse Dinge umsetzen, aber natürlich alles mit Begleitung und Beratung ärztlicher Seite. Also wenn ich Kopfschmerzen habe, gehe ich doch nicht zuerst zum Orthopäden. Also ich würde jetzt vom Gefühl her sagen, ich gehe erst mal zu meiner Hausärztin. Und wenn die nicht weiterkommt, würde ich vermutlich vorausschauend davon ausgehen, dass sie mich zum Neurologen oder zum Neurologe checkt. Das würde ich auch sagen, ist der richtige Weg.
Eine Beobachtung kann ich aber schon teilen. Es gibt eben tatsächlich viele Betroffene, die einen Zusammenhang mit ihrer Halswirbelsäule erstellen. Das ist ein verbreitetes Phänomen. Dass ich als Neurologe zu der Einschätzung komme, dass wiederkehrende und nicht eben nur mal auftretende Kopfschmerzen, wiederkehrende Kopfschmerzen von der Halswirbelsäule kommen, das ist selten. Ich weiß nicht, ob Sie das schon erlebt haben, aber ich habe schon häufiger mal gehört, Leute sagen, ach ja, brau, ich habe schon alles probiert. Die so aufgegeben haben. Also die sich mit ihrem Kopfschmerz so arrangieren.
Also einfach hinnehmen und aushalten. Was sagen Sie denen? Ja, das ist bedauerlich und sollte nicht sein. Man muss versuchen, diesen Kopfschmerz zuzuordnen und das geht eben. Weil es Kriterien gibt. Und das ist diese ärztliche Aufgabe. Ich habe mal gelesen, man soll ein Kopfschmerztagebuch führen.
Macht das Sinn? Absolut. Das ist absolut essentiell. Es geht darum, bei wiederkehrenden Kopfschmerzen die Frequenz, die Intensität zu senken. Und das kann man häufig dann nur durch eine Dokumentation. Genau, was habe ich gemacht? Was hat es vielleicht ausgelöst?
In der Tat, und da gibt es ja heutzutage unterschiedlichste Lösungen. Es gibt eben tatsächlich Apps, die einem das erlauben. Das wäre meine nächste Frage gewesen. Bitte lass es eine App geben. Es gibt eine App von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft, von der Schmerzklinik hier. Es gibt unterschiedliche Apps, wo man das gut dokumentieren kann. Das ist gut, die werde ich, liebe Hörerinnen und Hörer, werde ich in der Folgenbeschreibung unten verlinken. Also wer das hört, guckt. Das ist eben auch viel Aufgabe patientenseitig. Das bedeutet aber dann auch, wenn man zum Arzt oder Ärztin geht, was man natürlich schon erwarten kann und muss, dass der sich damit auseinandersetzt, was da dokumentiert ist. Und umso besser ist es, man geht gut vorbereitet in so einen Termin, weiß, was man fragen muss, fragen möchte, was man an Informationen rüberbringen will. Aber wie gesagt, es ist auch ärztliche Aufgabe, diesbezüglich empfänglich zu sein. Also beide Beteiligten in dieses Gesprächs dürfen nicht maufaul sein. Nein, es muss wirklich ein Miteinander sein, in dem gemeinsamen Interesse, natürlich primär durch Patienten und Patienten getrieben, dass das Problem auch hoffentlich irgendwie besser wird. Denn jeder weiß, wer regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet. Das ist ein relevantes Problem. Und es gibt ja Kopfschmerzerkrankungen, die haben eine maximale Intensität. Und das ist wirklich das Unangenehmste an Schmerzen. Ein klassisches Beispiel der Plaster-Kopfschmerz, die Trigemdus-Naurergie. Wir fragen ja immer nach einer Skala von 1 bis 10. Die liegen dann meist bei 12. oder drüber.
Wenn Patienten mit schwersten Kopfschmerzen kommen oder jemand kommt mit einer Migräneattacke, die er zu Hause nicht in den Griff bekommen hat oder es ist vielleicht die erste Migräneattacke, da reicht ein kurzer Blick und dann erahnt man schon relativ schnell, was da los ist. Was aber natürlich im Wesentlichen bedingt ist durch die Schmerzhaftigkeit dieser Erkrankung. Ich hatte früher Migräne, bin zum Glück den Spaß losgeworden. Ja, haben wir vorhin schon drüber gesprochen, aufgrund der Hormone durch Kinder bekommen ähnliches. Es kann schon sein, dass man die Chance hat, dass es wieder vergeht. Ja, grundsätzlich ist es eine Erkrankung, die altersabhängig auftritt und sehr viel häufiger in jüngerem Lebensalter auftritt. Auch häufiger bei Frauen ist als bei Männern. Das hat wahrscheinlich mit Hormonen zu tun. Aber es gibt eben, ja, das ist aber so. Und es gibt auch eine Migräne in höherem und hohem Lebensalter. Es kann auch mal eine Migräne in höherem oder hohem Lebensalter neu auftreten. Das ist dann durchaus nicht ganz einfach, das zu diagnostizieren. Aber ganz generell gilt, dass die Migräne Intensität und Häufigkeit mit zunehmendem Alter nachlässt und häufig auch verschwindet. Und bei Ihnen hat das wann angefangen, weniger zu werden? Ich bin jetzt 55 und ich würde sagen, das ist jetzt vielleicht 15 Jahre her. Dann ist es bei mir auch einfach wahrscheinlich eine Altersfrage gewesen. Manchmal hat das Alter eben auch sein Gutes. Auf jeden Fall.
Es ist natürlich auch ein bisschen ausgleichend. Andere Wehwehchen kommen dazu. Andere kommen dazu, ja. Aber manchmal muss ich sagen, wenn morgens mal der Rücken ein bisschen weh tut, dann das lieber als so häufig eine Migräne. Definitiv. Bei Migräne, da sind wir noch gar nicht drauf zu sprechen gekommen. Dass es oft auch mit so viel Übelkeit zusammenhängt, also dass manche Leute wirklich Gift und Galle spauen. Ja, das ist in der Tat ein sehr häufiges Phänomen bei der Migräne und ist wichtig, dass man diese Übelkeit auch behandelt und auch separat behandelt mit Medikamenten. Ein ganz trivialer Grund dafür ist, wenn man jetzt, es gibt natürlich auch Nasenspray, es gibt Spritzen, aber wenn man zum Beispiel eine Migräne-Tablette nimmt.
Die bleibt ja nicht drin. Exakt so ist es. Das muss gewährleistet sein. Und wenn man zum Beispiel in der Empfehlung der Fachgesellschaft, also eine klassische Behandlung einer Migräneattacke mit auch begleitender Übelkeit, da ist der erste Schritt, dass man ein Medikament gegen Übelkeit und dann gefolgt von den Schmerzmitteln. Das ist ein relevantes Problem und muss separat adressiert werden und behandelt werden. Ich muss sagen, es fühlt sich auch ein bisschen so an, bei mir war es zumindest damals so, wie der schlimmste Kater der Welt. Dann noch dieses Hämmern und Kochen. Und Cluster-Kopfschmerz ist dann, was genau ist Cluster-Kopfschmerz? Ein Cluster-Kopfschmerz ist ein Kopfschmerz, der durchaus Gemeinsamkeiten mit der Migräne hat, der Gestalt, dass es eben ein Kopfschmerz ist, der wiederkommt.
Aber häufig nicht über viele Jahre wie eine Migräne. Der Name bedingt, dass es gibt sogenannte Cluster von Schmerzattacken über Wochen oder auch mal Monate, die auch mal wiederkommen können, wo diese Schmerzattacken auftreten. Und diese Cluster-Kopfschmerzen gehören, ich hatte es vorhin mal erwähnt, zu den Kopfschmerzformen mit der massivsten Schmerzintensität. Also das ist wirklich das absolute Maximum. Charakterisiert durch sich langsam aufbauende schwerste Kopfschmerzen in der Regel streng halbseitig auf einer Kopfhälfte. Betont im Bereich des Auges, hinterm Auge, lokalisiert, drückend, stechend. Es gibt Illustrationen dafür, wo man sofort draufkommt und sagt, okay, so fühlt sich das an. Exakt, aber dann wirklich als anhaltender. Über halbe Stunde, Stunden auftreten Attacken, die dann weggehen und zeitnah wiederkommen. Also das ist eine hochgradig unangenehme Erkrankung eines episodischen Kopfschmerzes mit eben auch begleitenden Symptomen des vegetativen Nervensystems. Dazu gehören Rötung des Auges, Tränen des Auges auf der Seite, wo der Kopfschmerz ist.
Und das sind eben Erkrankungen, da bedarf es dann einer akuten, dann vorwiegend auch medikamentösen Therapie, um das in den Griff zu bekommen. Und das funktioniert? Das funktioniert nicht zu 100 Prozent, aber funktioniert in der Regel gut, aber eben häufig auch nicht von heute auf morgen. Es gibt unterschiedliche Maßnahmen der medikamentösen Behandlung, die man ergreifen muss. Das ist schon unangenehm, muss ärztlich begleitet sein und muss halt engmaschig überwacht werden, Weil das wirklich etwas ist, wovon man die Betroffenen nach Möglichkeit möglichst rasch befreien möchte. Also für mich klingt das so, als könnte ich das vielleicht gar nicht aushalten und würde zum Arzt sagen, ich brauche sofort eine Narkose. So eine Betäubung, dass ich gar nichts mehr mitbekomme. Der Gedanke kann aufkommen. Also jemand, der einen Cluster-Kopfschmerz hat, der wird in der Regel auch nicht zu Hause bleiben. Der wird sofort einen Arzt aufsuchen, insbesondere. Da muss der ja aber erst mal hinkommen. Ja, da muss der hinkommen. Das ist häufig bei uns, dass die sich dann in Begleitung von Angehörigen schleppen, die sich in die Notaufnahme und sitzen dann da. Autofahren sollte keiner. Autofahren kann man im Grunde auch nicht. Man kann sich nicht ausreichend in die Wahrnehmung konzentrieren.
Es gibt Menschen, die glauben mit drei Promille noch, sie können auch... Ja, aber ich glaube, ich würde behaupten, jemand, der einen Cluster-Kopfschmerz hat, der macht im Grunde gar nichts mehr und hofft, dass ihm geholfen wird oder es vorbeigeht. Ist das auch eher bei Frauen zu finden als bei Männern oder ist das eher Migräne? Da ist es umgekehrt. Das Alter ist meistens nicht so ganz jung, es ist erst im mittleren Lebensalter, dass sowas geholft auftritt, vermehrt bei Männern. Wenn man Cluster-Kopfschmerz häufiger hatte, habe ich aber dann nicht, wie bei der Migräne beispielsweise, vielleicht was zu Hause, was mir wirklich hilft, sondern das muss ich dann begleitend mit dem Arzt machen. Das heißt, da gehe ich am besten in die Notaufnahme oder zum Arzt? Naja, nein, das ist schon so, dass man natürlich, wenn das jetzt ein wiederkehrendes Problem ist, und das ist häufig, wenn man in diesem sogenannten Cluster ist und wiederkehrend diese Attacken hat, dann ist es normalerweise so, dass wenn das losgeht, werden zwei Dinge in die Wege geleitet, medikamentös. Man gibt dem Patienten ein Medikament, was gegen die Attacken hilft. Das ist jetzt beim Clusterkopfschmerz zum einen ein Medikament, was man aus der Migränebehandlung kennt, häufig in Spritzenform. Und dann ein anderer Aspekt ist hoch konzentrierter Sauerstoff, der über eine Nasenmaske gegeben wird, ist eine andere etablierte Behandlung dieser Attacken. Und parallel dazu werden sofort medikamentöse Maßnahmen zur Prophylaxe eingeleitet. Das sind bestimmte Medikamente, dazu kann auch Kortison zum Beispiel gehören.
Und das ist immer parallel. Und dann kann es eben sein, dass der Patient dann über Wochen vielleicht aber auch immer mal wieder so eine Attacke eröffnet. Und es ist wichtig, dass er zu Hause eine Behandlungsoption hat, mit der er dann möglichst rasch so eine Attacke unterbrechen kann. Also das ist wirklich eine Erkrankung, die natürlich nicht gefährlich ist, aber maximal unangenehm. Das ist jetzt also mal so ganz flapsig dahingesagt, aber das kann einen doch wahnsinnig machen. Also wirklich aus dem Tritt bringen im Alltag, wenn man immer wieder weiß, diese Schmerzen kommen wieder.
Also damit zu leben und vielleicht trotzdem seinen Alltag zu genießen, das stelle ich mir psychisch und seelisch herausfordernd vor. Das ist definitiv so und was man in dem Zusammenhang sagen kann, es gibt gewisse Kopfschmerzerkrankungen und der Clusterkopfschmerz und zum Beispiel auch die sogenannte Trigemnusneurologie gehört dazu, da weiß man statistisch, dass die Betroffenen eine erhöhte Gefährdung für Suizid haben. Wenn man jemanden im Umfeld hat, der sowas erleiden muss, diese Clusterkopfschmerzen, dass man vielleicht auch als Angehöriger oder als Angehörige ein bisschen mit unterstützt und hinguckt, weil auch da ja offensichtlich eine psychologische Betreuung wichtig ist. Das ist sicher auch wichtig. Aber da muss ich nochmal jetzt eine Lanz für brechen. Das ist dann auch so, dass es wirklich gute Behandlungen gibt. Und in der überwiegenden Zahl der Fälle das auch in den Griff zu bekommen ist. Das klingt gut. Ja, genau. Das ist aber auch so. Und das ist auch nicht schön geredet. Das ist halt häufig eben so, dass das unterschiedliche Stufen sind. Man fängt mit dem einen an. Dann nimmt man wirklich das Nächste. Man muss immer daran denken, da gibt es natürlich auch Medikamente, die dann gewisse Nebenwirkungen haben. Und dann gibt es teilweise auch bestimmte Foren von.
Invasiven Verfahren im weitesten Sinne, Stimulationsverfahren etc., die zur Anwendung kommen können. Was meinen wir mal? Geben wir mal ein Beispiel. Es gibt zum Beispiel Stimulationsverfahren von bestimmten Nerven im Bereich des Kopfes, die stimuliert werden, um so einen... Wie stimuliere ich die? Wie komme ich da ran? Das muss sozusagen ein entsprechender Spezialist machen. Das sind jetzt relativ seltene Formen, wo über bestimmte Sonden und dann mit Strom solche Strukturen stimuliert werden. um deren Erregbarkeit dann zu drosseln und damit das Brunnen zu unterbrechen. Ich will nur sagen, das sind Einzelfälle, aber man muss eben manchmal diesen ganzen Weg dann gehen. Also das ist schon Spezialwissen. Ich will nur sagen, man muss eben, vielleicht will ich es mal andersrum formulieren, das ist eben keine Erkrankung, mit der man langfristig irgendwie so gut zurechtkommt. Da muss man alle Register. Ja, nicht aufgeben. Nein, absolut nicht aufgeben. Und ärztlich kann man in Aussicht stellen, dass man wirklich in der überwiegenden Anzahl der Fälle dieses Problem gut in den Griff bekommt. Dieser Cluster-Kopfschmerz, einmal noch mal ganz kurz zur Einordnung, ist das dieser Vernichtungskopfschmerz, von dem man spricht, oder ist das noch wieder was anderes? Das ist was anderes. Ist das jetzt die höchste Eskalationstiftung? Nein, das ist eigentlich nur eine Begrifflichkeit oder eine Beschreibung für einen Kopfschmerz, der insofern eine Bedeutung hat, weil dahinter Erkrankungen stehen können, die potenziell lebensbedrohlich sind. Wer hat sich denn diesen Namen ausgedacht? Das klingt ja so ein bisschen, das ist ja so Harry Potter-Style.
Vernichtungskopfschmerz, das klingt wie so ein Zauberspruch. Ja, kann man durchaus mal hinterfragen, das sind ja dann häufig so traditionelle Begriffe, die schon immer so benutzt werden, aber wenn man sich überlegt, wir reden, also wenn wir Vernichtungskopfschmerz nennen, das muss man nicht so nennen, das kann man so nennen, dann reden wir von akut auftretenden, plötzlich auftretenden, maximalen, stärksten Kopfschmerzen. Wo jeder sagt, um Gottes Willen, das haben wir noch nie geliefert. Und dann kann sowas dahinterstehen, was mich vernichten kann, ein Gehirntumor. Das wäre jetzt meine Leininterpretation. Ja, das stimmt jetzt so nicht. Da kann etwas hinterstecken, woran man potenziell dran versterben kann. Das kann man in der Dramatik durchaus so sagen. Das ist Gottlob selten, aber das gibt es. Dazu gehören aber keine Hirntumoren. Das wäre der naheliegendste Gedanke jetzt für Lein. Ja, vielleicht verleihen, aber man muss natürlich sagen, ein Hirntumor, da muss man ja klar machen, so ein Hirntumor, das wird jedem einleuchten, sowas entwickelt sich ja langsam. Ein Klassiker für den Vernichtungskopfschmerz ist, und das ist etwas, was immer wieder auftritt, nicht, dass man es immer nachweist, aber wenn jemand mit so einem Problem in die Klinik kommt.
Dann steht eine Erkrankung im Raum, das ist die sogenannte Supraordinalblutung, so heißt es, eine Blutung in bestimmte Räume des Gehirns oder angrenzend ans Gehirn, wo sich der Schmerz darüber erklärt, dass eine Gefäßaussackung geplatzt ist. Das ist die Erkrankung, die steht über einem. Die muss dann ausgeschlossen werden. Das kann man mit bestimmten Untersuchungen machen. Deswegen reden wir von Vernichtungskopfschmerzen. Ein Vernichtungskopfschmerz, der auftreten kann, kann auch harmlos sein. Aber das kann man erst sagen, wenn man die anderen Dinge ausgeschlossen hat. Und das gehört zu den akutesten Erkrankungen.
Und da kann man nur sagen, jedem, das ist Gott sei Dank nicht so häufig, aber jeder, der plötzlich einschießende, maximale Kopfschmerzen oder starke Kopfschmerzen entwickelt, muss sich in ärztliche Behandlung vergeben. Herzliche Behandlung. Also ich würde es ein bisschen dramatischer formulieren, damit alle verstehen, wenn ich das wirklich habe, so ein Vernichtungskopfschmerz und ich habe sowas vorher noch nie gehabt und das ist so richtig krass, dann rufe ich einen Notarzt oder gehe vielleicht direkt in die Notaufnahme. Exakt, das ist richtig. So und nicht anders. Dafür ist eine Notaufnahme da, wenn man so ein Problem hat. Und das kommt immer wieder vor und da gibt es keine zwei Meinungen zu.
Vernichtungskopfschmerz, der Begriff ist echt eine Ansage. Ein anderer Begriff ist zum Beispiel Donnerschlag-Kopfschmerz, soll man beides sagen. Also eine Ärztin weiß dann, was gemeint ist. Also das ist das allerheftigste, was man haben kann.
Und ich dachte schon, das Gefährlichste, genau, weil ich dachte jetzt von der Intensität und vom Schmerz ist der klasse Kopfschmerz schon auch ganz schön heftig. Das ist so, aber wie gesagt, der ist nicht bedrohlich, der ist extremst unangenehm. Aber wenn man über Erkrankungen redet im Zusammenhang mit Kopfschmerzen und über Erkrankungen redet, die akut behandlungsbedürftig sind, dann gehört dieser Kopfschmerz dazu. Eine andere Konstellation, die ich jetzt auch an dieser Stelle vielleicht nicht unerwähnt lassen will, ist, wenn man, das muss ja nicht schlagartig sein, aber einen nicht gekannten Kopfschmerz sich in relativ kurzer Zeit massiv entwickelt und irgendwelche Begleitsymptome dabei sind. Zum Beispiel häufig Übelkeit, wenn Fieber dabei ist, wenn man hohes Fieber hat und massive Kopfschmerzen, das ist ein absolutes Alarmsignal. Da würde ich sofort an Meningitis denken. Ja, genau daran denkt man auch. Daran sollte man auch denken. Aber da muss man sich immer wieder vergegenwärtigen. Und da könnte ich auch aus jüngerer Zeit Fälle aus dem Krankenhaus berichten. Manchmal wundert man sich auch als Ärztin oder Arzt immer wieder, wie schnell dann sowas geht, wie schnell es den Patienten schlecht geht. Und da reden wir dann über Minuten, wo sich dieser Zustand wirklich massiv verschlechtert. Im besten Fall sind die dann ja aber schon bei Ihnen in der Klinik. Im besten Fall sind die, aber häufig ist es schon so, dass das zu Hause schon dann so ein Ausmaß annimmt, dass Angehörige Notarzt rufen müssen.
Ja, ganz selten, aber ich will nur sagen, starke Kopfschmerzen, wo man sagt, sowas habe ich ja noch nie gehabt, das kenne ich gar nicht. Das würde ich gerne vermitteln, dass man sowas dann ernst nimmt. Wie gesagt, Schmerz ist subjektiv, aber wenn man die Wahrnehmung hat, das ist für mich jetzt ein maximaler Schmerz und ein unangenehmer Schmerz, den ich so nicht kenne. Womöglich auch noch Begleitsymptome dabei sind, irgendwelche Funktionsstörungen, Fieber, Übelkeit, dann ist es immer angezeigt, sich akut in der ärztlichen Behandlung zu begehen.
Das klingt auch ein bisschen nach Bauchgefühl. Wenn ich für mich entscheide, das habe ich so noch nicht gehabt und das fühlt sich irgendwie ganz seltsam an, dann sollte man was unterhalten. Ja, das gehört sicher auch dazu, aber da kann ich nur sagen, lieber einmal zu viel, als irgendwas verpassen. Gibt es Mythen über Kopfschmerzen, die Ihnen oft und dauernd begegnen? Klassisches Beispiel, Rotwein, Schokolade. Und stimmt das? Ja, das stimmt so eigentlich nicht. Man weiß heutzutage, dass… Ah, die gute Nachricht. Genau, dass zum Beispiel jetzt für die Schokolade gesprochen, nicht die Schokolade das auslöst, sondern der Heißhunger auf Schokolade schon Teil der Migräne ist, was zusammenhängt mit einem absinkenden Blutzuckerspiegel aus unterschiedlichen Gründen und man weiß, dass dann die Reaktion des Körpers, oh jetzt muss ich ja mal nachlegen hier und dann greifen eben viele zur Schokolade. Da muss ich nochmal nachfragen, also Rotwein darf man auch als Migräne-Patient trinken und man darf auch mal ein Stück Schokolade essen? Absolut. Also das müssen wir jetzt konkret wissen. Ja, das müssen wir konkret wissen.
Würde ich auch sagen, also wenn ja jemand natürlich feststellt, also jedes Mal, wenn ich zwei Gläser Rotwein trinke, habe ich nicht morgen Begräne. Ja, dann würde ich auch sagen, okay, da spricht der gesunde Menschenverstand dafür zu wechseln, auch wenn ich es im Zweifelsfall dann ärztlich nicht oder medizinisch nicht immer unbedingt erklären kann. Was ist die wichtigste Botschaft, die Sie heute den HörerInnen mitgeben würden bezüglich Kopfschmerzen? Also bezüglich Kopfschmerzen, die immer wiederkehren, also chronische Kopfschmerzen oder episodische Kopfschmerzen, machen sie sich zum sozusagen Manager ihrer Erkrankung. Patientinnen und Patienten müssen gerade bei Kopfschmerzen.
Sie müssen aufgeklärt sein, müssen wissen, was tut mir gut, was tut mir nicht gut, müssen ihre Erkrankung auch verstehen. Man sollte verstehen, warum habe ich nun dieses Problem mit Migränen? Ja, das habe ich drüber gesprochen, dass es eine Veranlagung gibt. Man weiß ja, ich kann jetzt nichts dafür. Ich habe diese Veranlagung, dass ich eben so auf solche Reize reagiere. Das kann man nicht, gerade wenn es eben um diese genetischen Dinge geht, nicht aus der Welt schaffen. Aber es gibt eben gute Behandlungsoptionen. Und wichtig, man muss dranbleiben. Es geht nicht von heute auf morgen. Da haben wir auch Geduld, realistische Ziele in Etappen. Aber auch positiv gedacht immer das Ziel vor Augen, dass man zu einem Zustand kommen soll und kann. und sagt, gut, das ist etwas, womit ich jetzt in meinem Alltag gut zurechtkomme. Das muss das übergeordnete Ziel sein. Und manchmal dauert der Weg länger, manchmal weniger lang, manchmal braucht man viel ärztliche Unterstützung, manchmal weniger, manchmal an unterschiedlichen Orten. Manchmal ist es eine Person, die einem das bieten kann. Aber es gibt einen Weg für jeden. Es gibt für jeden einen Weg, den man wirklich konsequent mit Unterstützung beschreiben muss und kann.
Dr. Trostow, vielen Dank für das Gespräch. Das war sehr interessant. Sehr gerne, hat Spaß gemacht. Ich freue mich immer, wenn ich über Kopfschmerzen reden kann, von denen ich meine, dass ich zumindest ein bisschen was von verstehe. Sie konnten ja auch wirklich aus eigener Erfahrung sprechen, nicht nur als Arzt, sondern auch als Patient. Vielen Dank. Ich danke Ihnen. Weitere Informationen finden Sie auch zum Nachlesen im Hamburger Abendblatt, in der Printausgabe und natürlich auch online. Vielen Dank auch an Sie da draußen. Wenn Sie mögen, hören wir uns in zwei Wochen wieder bei Hamburger Klinik Helden, dem Podcast über Berufe mit Sinn. Bis bald, ich freue mich drauf und machen Sie sich nicht so einen Kopf.