Die Hamburger Klinik Helden. Der Podcast über Berufe mit Sinn. Vom Hamburger Abendblatt und dem Verband der freigemeinnützigen Krankenhäuser in Hamburg. Die Freien. Sie waren wahrscheinlich auch schon mal im Krankenhaus. Ich auch. Und da begegnen einem wirklich viele Menschen. Pflegekräfte, Reinigungskräfte, Ärztinnen, Ärzte. Gerade aber vor Operationen habe ich mich schon oft gefragt, wer koordiniert und organisiert das eigentlich? Also wer und wie und wann und wo operiert wird? Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Hamburger Klinikhelden, dem Podcast über Berufe mit Sinn. Ich bin Wiebe Bökemeyer und ich habe heute Andrea Niewandt zu Gast. Sie arbeitet schon seit einem, Achtung, Vierteljahrhundert als Chefarztsekretärin im Albertinen Krankenhaus. Sie muss wissen, was hinter den Kulissen passiert. Schön, dass Sie da sind, Frau Niewandt. Schönen guten Tag, schön, dass ich hier sein darf. Ich habe es gerade gesagt, 25 Jahre in einem Haus. Das muss jetzt für mich die erste Frage sein. Wie fühlt sich das an? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Also tatsächlich, das fühlt sich vertraut an. Ja, es fühlt sich familiär an. Und so ein bisschen ist das wie mein zweites Zuhause. Das kann ich tatsächlich so sagen. Ich komme jeden Tag einfach gern zur Arbeit, so wie ich auch jeden Tag gern wieder nach Hause gehe. Deswegen passt das ganz gut zusammen. Sonst wären Sie auch nicht so lange geblieben. So ist es. Wenn Sie Ihr Berufsleben mit einem einzigen Wort beschreiben müssen, Sie haben ja eben schon ein paar genannt, aber welches wäre das und warum?

Das wäre sinnvoll. Sinnvoll finde ich gut und zwar deswegen, weil ich Teil eines Teams bin, wo wir Menschen jeden Tag helfen, die in Not sind, die eine schwere Erkrankung haben.

Sinnvoll, das finde ich richtig gut. Berufe mit Sinn, passt dann ja auch. Haben Sie denn jemals überlegt, was anderes zu machen? Nein. Nie? Nein, ich habe von Anfang an, ich habe schon mein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht, nicht im Albertinkrankenhaus, aber in einem anderen Krankenhaus, war immer in der Chirurgie, kenne auch kein anderes Fach. Und das ist einfach so ein spannender Arbeitsplatz, dass ich diese Zusammenarbeit mit den Patienten, mit den Ärzten, das fand ich schon immer aufregend und ich wollte nie etwas anderes machen. Und Chirurgie, was ist daran so spannend für Sie? Also haben Sie da so ein Fable für? Also Chirurgie klingt für mich immer ein bisschen blutig und heftig. Es stimmt, aber das ist ja Gott sei Dank nicht bei mir, an meinem Arbeitsplatz nicht. Nicht auf ihrem Tisch. Genau, aber den Patienten kann man halt mit einer Operation dann relativ schnell ja helfen. Also in der Regel, sie kommen, sind krank, teilweise schwer krank und können mit dieser Operation geheilt werden und sind danach wieder völlig gesund. Und das fasziniert mich und ja, und deswegen finde ich dieses Fach gerade so schön. Okay, das heißt, Sie waren immer in der Chirurgie. Jetzt ist es ja Viszeral- und Unfallchirurgie.

Seit 25 Jahren in dem Fach gab es nicht mal jemanden, der Sie abwerben wollte? Aus einem anderen Bereich, der gesagt hat, kommen Sie doch mal, weiß ich nicht, in die HNO-Abteilung oder ähnliches? Nein, gab es nicht. Also es wissen aber auch alle, Sie sind da verwurzelt und Sie wollen da auch nicht mehr weg. So ist es, genau. Ich glaube, deswegen würde mich auch gar keiner fragen, weil ich da auch nie weggehen wollen würde. Das finde ich ganz schön. Es traut sich gar keiner, Sie zu fragen.

Gibt es einen besonderen Moment in Ihrer Laufbahn, der Ihnen bis heute im Gedächtnis geblieben ist? Also es gibt sicherlich mehrere, aber einer, der Ihnen jetzt ad hoc einfällt? Einen besonderen Moment? Also ich finde ehrlich gesagt, mein Arbeitstag besteht ja jeden Tag aus vielen besonderen Momenten. Wenn wir Patienten haben, also Sprechstunde und die Patienten zu uns kommen, oft mit schwerwiegenden Erkrankungen, dann sind das für mich alles besondere Momente, diesen Patienten so aufzufangen während der Sprechstunde. Mein Chef redet natürlich mit denen das Medizinische, aber ich plane mit denen dann alles weiter.

Und diese Patienten kommen ja mit Ängsten zu uns und sind so gefangen auch in ihrer Angst. Und da ist es so mein Auftrag, die aufzufangen und denen so das Gefühl zu geben, du bist einfach hier gut aufgehoben. Und das sind für mich jeden Tag diese ganz besonderen Momente, die ich mit diesen Menschen habe. Und wenn dieser Patient dann mein Büro verlässt, er fertig ist mit der OP-Vorbereitung und er mit einem Lächeln rausgeht, Ja, dann habe ich einfach alles richtig gemacht und das ist jeden Tag mein besonderer Moment. Und deswegen gibt es sogar keinen bestimmten großen, sondern jeden Tag viele kleine. Das alleine klingt schon total schön, dass jemand nach der OP Vorbereitung lächelnd aus ihrem Büro geht und ganz lapidar gesagt sich jetzt unter das Messer legen lässt und trotzdem lächelt. Also das muss man mal schaffen. Wie machen sie das? Also Sie sind ja jeden Tag mit Patientinnen und Patienten beschäftigt. Also das heißt, Sie sind ja auch der erste Ansprechpartner. Wie sieht denn so ein Tag aus bei Ihnen im Chefarztsekretariat?

Also der normale Arbeitstag, der startet bei uns morgens um 8 Uhr. Ich bin mit einer Kollegin zusammen im Büro. Also ich habe Unterstützung, da wir ja auch zwei Chefärzte haben, sind wir auch zwei Kollegen. Wenn wir morgens ankommen, dann trinken wir tatsächlich beide erstmal einen Kaffee zusammen. Das ist das allererste, was wir machen. Und zwar schwarz, wie wir beide jetzt achten. Und zwar schwarz, genau so ist es. Das erste Mal in meinem Leben. Ja, schwarzen Kaffee. Und dann besprechen wir, in der Zeit haben wir dann immer so ganz kurz Zeit, wir können besprechen, was an dem Tag anliegt, was eventuell noch erledigt werden muss, wie viele Patienten kommen in der Sprechstunde, was haben wir für Fälle heute. Ich bereite dann danach sofort die Sprechstunde vor. Es muss für jeden Patienten eine Patientenakte angelegt werden.

Die Patienten müssen gewisse Formulare ausfüllen. Und wenn die dann kommen, die Patienten, empfangen wir sie, besprechen das administrative alles. Lassen Patienten unterschreiben. Und sie bekommen die Formulare ausgehändigt, die sie schon mal vorab ausfüllen können, falls es zu einer Operation kommt, sodass sie schon mal so ein bisschen vorgearbeitet haben. Und dann bespricht der Patient mit meinem Chef die Operationsmöglichkeiten, die es gibt. Kann sich entscheiden, möchte er operiert werden oder nicht. Wenn ja, dann würde der Patient wieder zu mir kommen und ich würde mit ihm die Aufnahme planen. Also ich biete ihm verschiedene Aufnahmedaten an, was ja auch gleichzeitig immer das OP-Datum ist. Der Patient erzählt mir, wie er gerne liegen möchte. Es gibt ja Patienten, die auch ein Einbettzimmer haben möchten oder ein Zweibettzimmer und das plane ich dann zusammen. Ich gucke, wann passt es, wann habe ich einen OP-Platz und wann habe ich ein Bett auf Station. Da gibt es bei uns dank der Digitalisierung ein wunderbares Planungstool.

Wo wir im Prinzip wie, als wenn man immer ein Hotel buchen würde, wo ich auch tatsächlich genau das Bett buchen kann, wo der Patient drin liegen soll. Also so wie bei der Deutschen Bahn, wo ich mir einen Platz auf Henster buchen kann. Genau, Sitzplatzbuchung ist genau das Gleiche. Und den OP-Platz buche ich. Beides zusammen. Dann wird die Akte fertig gemacht und der Patient kann in die Patientenaufnahme gehen, geht danach zur Blutentnahme und zum Narkosegespräch. Und das machen wir alles an einem Tag, sodass der Patient auch wirklich nicht nochmal wiederkommen muss und nur noch zur OP dann wiederkommt. Und wenn Sie diese Gespräche führen, ich stelle mir das so vor, wenn ich eine OP anstehe und ich beschlossen habe, okay, ich lasse mich operieren, das sind ja oft eben auch Tumorerkrankungen oder lebensbedrohliche Dinge.

Dann soll ich planen, wo ich liegen soll und so weiter. Da kommen doch bestimmt auch mal persönliche Ängste raus, dass Patienten da sitzen und vielleicht gar nicht so schnell schalten und walten können. Genau, das merkt man ja dem Patienten dann schon an. Also wir lassen den Patienten dann auch immer die Ruhe. In der Regel sind sie ja auch nicht allein da. Sie sind ja dann mit einem Angehörigen da, sodass man dann das auch mit dem Angehörigen besprechen könnte, wenn der Patient das dann möchte. Der Patient hat bei uns wirklich alle Zeit der Welt, sich zu sammeln. Ich versuche dann auch immer, den Patienten ein bisschen abzuholen und zu sagen, dass man die Ängste wirklich verstehen kann, die auch gerechtfertigt sind. Aber wir alles tun werden, dass er hier wirklich zufrieden und glücklich einfach wieder das Haus verlassen kann. Und da ist jeder bei uns bereit zu. Ob das der Arzt ist, ob ich das bin, ob das die Pflege ist. Wir haben wunderschöne Zimmer auf der Station, das erzähle ich den Patienten dann auch, wo sie sich wirklich wohlfühlen können. Und eigentlich schaffe ich das immer, die dann so einzufangen, dass es wirklich gut funktioniert und ich dann gut mit denen weiter planen kann. Dann legen sie die Latte aber ganz schön hoch.

Das klingt so, als wären sie auch psychologisch gut aufgestellt, dass sie das gut hinbekommen, die Menschen ein bisschen runterzufahren, aufzufangen, vielleicht wieder ein bisschen aufzurichten. Und wenn es dann weitergeht auf die Station, dann müssen alle anderen ja mitziehen. Aber das tun auch alle. Also da kann man sich auch wirklich drauf verlassen. Das ist so. Sie sind aber schon auch Betreuerin dieser Menschen. Also das ist nicht die klassische Sekretärin oder Bürokauffrau, die sich hauptsächlich um administrative Dinge kümmert, sondern sie haben schon sehr, sehr viel Menschenkontakt. Ja, genau. Das ist eben das Besondere, wenn man als Bürokauffrau, wenn Sie so wollen, in einem Krankenhaus arbeitet. Dann hat man nicht nur Verwaltungstätigkeiten. Das darf man auch nicht denken. Das Wichtige ist immer der Umgang mit dem Patienten. Das ist das, was Sie damals da gehalten hatten. Schon nach dem ersten Praktikum. Genau, was ich schon immer toll fand. Der Kontakt mit den Ärzten war es nicht und mit dem Personal, sondern vor allem auch mit dem Patienten. Mit dem Patienten, genau. Das mit den Ärzten ist auch schön, keine Frage. Aber der Kontakt mit dem Patienten, das ist das, was wirklich toll ist. Wie ist das denn früher gewesen? Sie sind da 25 Jahre da. Wie war es so in den ersten Jahren? Also ich vermute mal, es gab keine Zimmerbuchung digital.

Nein, überhaupt nicht. Also wenn ich da noch drüber nachdenke, wir hatten früher tatsächlich einen Papierkalender liegen auf dem Schreibtisch und wenn mein damaliger Chef dann rausgekommen ist aus der Sprechstunde, also mit dem Patienten zu mir ins Büro gekommen ist, haben wir noch per Hand in den Kalender den Termin eingetragen. Da gab es weder eine OP-Planung noch eine Bettenplanung, das gab es nicht. Und nach der Sprechstunde bin ich dann hoch auf Station gegangen und habe das übertragen in den Stationskalender auch wieder per Hand.

Sodass das Pflegepersonal halt wusste, welche Patienten wann kommen. Also das ist eigentlich gruselig, wenn ich da heute noch dran denke, wie schön das heute funktioniert. Jeder kann alles einsehen, alles ist digital. Man sieht genau, wie lange liegt der Patient und mit was ist zu rechnen. Das ist kein Vergleich mehr zu damals. Also du hast die Digitalisierung schon sehr vorangeschritten. Und Gott sei Dank auch gekommen. Das muss man so sagen. Ja, das Arbeiten ist einfach viel effizienter heute.

War auch mehr Action früher? Sie waren alleine, vermute ich, am Anfang Ihrer Karriere. Genau, am Anfang war ich alleine. Meine Kollegin ist dann aber nachher mit hinzugekommen, sodass wir dann relativ schnell zu zweit waren, weil wir damals ja eine große Abteilung waren. Heute ist ja alles so ein bisschen gesplittet. Heute sind die Abteilungen, heute sind die Ärzte ja so spezialisiert, dass aus dieser großen Abteilung, die wir damals waren, drei Abteilungen entstanden sind, damit drei Chefärzte. Das heißt, wie war das Oberthema der Abteilung und jetzt sind welche drei aufgesplittet? Mein Chefarzt, mit dem ich früher zusammengearbeitet habe, der war Visceralchirurg, der war Unfallchirurg und Gefäßchirurg. Also ein Allrounder. Ein Allrounder, so wie das aber früher üblich war. Und heute habe ich den Visceralchirurgen, den Unfallchirurgen und die Gefäßchirurgie ist auch nochmal extra, da gibt es aber ein extra Sekretariat. Drei einzelne Abteilungen und jede Abteilung hat ja im Normalfall auch ein Sekretariat. So ist es. Und Sie sind wahrscheinlich eng miteinander vernetzt. Ja.

Was würden Sie sagen, ist die größte Errungenschaft nach 25 Jahren? Also der Vergleich zu ganz am Anfang und zu jetzt. Die Digitalisierung auf jeden Fall. Was sich auch sehr verändert hat, ist der Durchlauf der Patienten. Heutzutage liegen die Patienten ja deutlich kürzer. Wenn man jetzt zum Beispiel eine Galle-Operation nehmen würde, was eine totale Standard-OP ist, da haben die früher schon mal eine Woche und länger mitgelegen. Heute sind die zwei Nächte da und gehen raus. Das liegt natürlich daran, dass diese ganzen OP-Verfahren deutlich schonender geworden sind, die Patienten schneller wieder fitter sind und glücklich zufrieden dann nach Hause gehen können, schmerzfrei nach Hause gehen können und wir dadurch viel mehr Patienten behandeln können, weil die Betten wieder frei sind. Und dadurch ist alles deutlich mehr geworden, mehr Arbeit geworden. Wir haben viel mehr Patienten. Das hat sich schon deutlich verändert zu früher. Aber die Schlagzahl ist dann ganz schön hoch. Wie viele Patienten und Patientinnen sehen Sie denn am Tag? Wenn wir Sprechstunde haben in der Viszeralchirurgie, haben wir ungefähr zehn Patienten am Tag. Bei mir im Sekretariat, ja, wir haben noch eine andere Sprechstunde, die im elektiven Aufnahmezentrum stattfindet. Da stellen sich tagtäglich bis zu 20 Patienten vor. Jeden Tag, von Montag bis Freitag. Da machen dann unsere Oberärzte Sprechstunde und da haben wir mit unter 20 Patienten jeden Tag.

Und wie wäre das, wenn ich zu Ihnen wollen würde, wenn ich mit Ihnen sprechen würde? Das geht für mich wahrscheinlich nicht, weil ich nicht privat versichert bin. Also Sie sind in der Sprechstunde beziehungsweise im Sekretariat für die Privatversicherten. So ist das, genau. Also wenn Sie jetzt bei mir anrufen würden, dann muss ich natürlich filtern. Mein Chef Dr. Daniel zum Beispiel jetzt in der Wisserei-Chirurgie kann ja nicht wirklich jeden Patienten sehen. Das funktioniert nicht, er muss ja auch operieren. Und deswegen muss ich schon erfragen, wie Sie halt versichert sind. Ist eine Frage, die mir auch wirklich nicht immer so leicht über die Lippen geht. Nie. Auch in den ganzen 25 Jahren nicht. Deswegen versuche ich da immer so ein bisschen zu schummeln. Also das allererste, wenn Sie jetzt bei mir anrufen würden, dann würde ich immer fragen, ob Sie bei uns schon mal Patientin gewesen sind. Und da hätten Sie Glück, denn ich war schon mal Patientin bei Ihnen. Ich habe meine Kinder bei Ihnen im Brunnen. Ja, sehen Sie, das ist toll. Also wenn Sie das zu mir sagen, dann würde ich schon einmal ein bisschen durchatmen. Ja, und dann würde ich nach Ihren Datenfragen mir die im System aufrufen. Und dann sehe ich ja Ihren Versicherungsstatus, ohne dass ich jetzt diese blöde Frage einfach stellen muss, wie Sie versichert sind. Ja, dann spare ich mir das schon mal. Und dann sehe ich das ja und dann würde ich Ihnen sagen, ich würde Ihnen jetzt gerne eine Durchwahl geben und unsere Oberärzte machen jeden Tag Sprechstunde. Da können Sie sich einen Termin geben lassen und dann können Sie da anrufen und bekommen da Ihren Termin und werden da genauso nett und freundlich behandelt wie bei mir auch oder wie bei jedem anderen Sekretariat.

Das sind alle so freundlich wie Sie am Krankenhaus. Ja, das kann ich tatsächlich so weiter. Also ich kenne ja die Sekretärinnen alle. Wir haben da wirklich ein sehr gutes Verhältnis alle untereinander. Ich brauche ja auch oft Hilfe von anderen Sekretariaten, weil wir einfach Untersuchungen brauchen. Und da herrscht wirklich so eine tolle Atmosphäre unter uns. Ja, das macht wirklich Spaß. Sie können überall anrufen, egal wo. Gibt es denn ein kleines Geheimnis oder irgendeine Routine, die Ihnen hilft, so den Überblick zu behalten, wenn es stressig wird? Weil so zehn Patienten am Tag und eben auch noch emotionale Stütze sein und Ähnliches und immer die Ruhe bewahren. Oh ja, ich kriege schon so ein bisschen Stress, wenn ich das höre. Also wie kriegt man das hin? Ja, genau. Das Geheimnis ist tatsächlich meine Kollegin. Ich bin ja nicht alleine im Büro. Das darf man nicht vergessen. Ich habe eine wunderbare Kollegin, mit der ich wirklich seit 24 Jahren auch zusammenarbeite. Die mich in- und auswendig kennt. Die erkennt sofort, wenn es stressig wird oder wenn mein Gesichtsausdruck sich schon so ein bisschen ändert.

Sie steht wortlos auf, wirklich nimmt mir Arbeit ab, sodass ich mich dann in dem Moment um das ganz Wesentliche kümmern kann, um den Patienten kümmern kann und übernimmt das einfach. Und dafür bin ich so dankbar. Und deswegen sind diese Stresssituationen, die wir tatsächlich haben, immer aushaltbar bei uns. Das klingt wie eine gute Ehe. Ja, ist es auch. Und so ist es auch. Sie verbringen ja fast mehr Zeit wahrscheinlich. Mehr Zeit mit meiner Kollegin und auch mit meinem Chefs, das muss man ja so sagen, als mit meiner Familie zu Hause. Es ist ja tatsächlich so. Sie verstehen sich wortlos. Wenn Sie sich angucken, wissen Sie, was die andere denken. So ist es. Gibt es eigentlich auch männliche Sekretäre bei Ihnen? Nein. Gar nicht? Im ganzen Krankenhaus nicht? Nein, haben wir tatsächlich nicht. Auch noch nie gehabt. Auch mal zwischendurch nicht mal oder so. Nein, bei uns sind es wirklich immer Frauen. Ja, aber das wäre schon spannend.

Also an alle männlichen Bürokaufmänner da draußen, die gerne mal ins Krankenhaus gehen. Spannender Job. Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine neue Regel für Ihr Krankenhaus erfinden oder generell für ein Krankenhaus. Was wäre das? Eine neue Regel. Also tatsächlich finde ich, dass wir bei uns so gut aufgestellt sind. Jetzt speziell in unseren beiden Abteilungen, aber auch fachübergreifend so die anderen Abteilungen, dass ich ehrlich gesagt finde, wir müssen keine neue Regel aufstellen. Es läuft wirklich sehr gut bei uns und nein, wir brauchen keine neue Regel. Haben die Patientinnen und Patienten sich verändert? Also die Ansprache? Ich erinnere mich daran, dass meine Großeltern, sobald jemand im Raum war oder wenn es darum ging ins Krankenhaus oder zu einem Arzt zu gehen oder zu einer Ärztin, dass die wirklich sehr, sehr respektvoll und vorsichtig waren und ja, es hatte so eine bestimmte Atmosphäre. Ist das heute noch genauso? Also ja, das kann man so sagen, aber die Patienten haben sich schon geändert. Das ist schon anders als früher. Patienten sind heute deutlich aufgeklärter, das kann man so sagen. Sicherlich auch dank Dr. Google. Finden Sie das gut oder schlecht?

Seien wir mal ganz ehrlich, wenn wir beide jetzt, wenn einer von uns krank wäre, was würden wir als erstes machen, wenn wir eine Diagnose bekommen würden? Ich würde meine Schwägerin anrufen, die ist Ärztin. Sehr gut. Und dann würde ich googeln. Und dann aber würden sie googeln. Ja, letztendlich, ob wir das jetzt gut finden oder nicht, wir würden es genauso machen. Das ist einfach unser Lebensfeld. Es stehen wirklich furchtbare Dinge bei Google drin, die der Patient früher halt so nie gelesen hätte. Das stimmt schon. Aber viele Krankheiten sind einfach auch furchtbar. Und ich glaube schon, dass das dem Patienten so ein bisschen helfen kann, dann auch die richtigen Fragen in dem Moment zu stellen. Vielleicht ist deswegen das gar nicht so schlecht, dass man etwas aufgeklärter ist darüber.

Dafür sind wir ja dann letztendlich auch da, um Dinge wieder richtig zu stellen oder den Patienten zu beruhigen. Aber ich glaube, so schlecht finde ich das mit Dr. Google gar nicht, weil ich weiß auch genau, dass wir es genauso machen würden. Und von daher. Ja, ist aber vielleicht auch eine Altersfrage. Ist eine Altersfrage, absolut. Ist auch eine Typfrage. Das macht ja auch nicht jeder. Viele haben einfach auch so viel Angst, dass sie da gar nicht drüber lesen möchten. Das ist ja auch gut so. Jeder Patient erkundigt sich so viel, wie er verträgt, wie er möchte. Und den Rest erledigen dann meine Chefs in der Sprechstunde. Sie sprachen gerade von Patienten und Patientinnen, die Ängste haben, die natürlich auch schwer erkrankt sein können, wenn sie zu Ihnen kommen. Wie gehen Sie damit um? Und das ist tatsächlich wirklich schwierig. Ja, vor allen Dingen, wenn das Patienten sind, die dann auch so in meinem Alter zum Beispiel sind oder noch jünger. Wie alt sind Sie? Ich bin jetzt 48 und wenn eine Patientin zum Beispiel vor mir steht, die so eine schwere, eine wirklich schwerwiegende Diagnose hat, wo man auch weiß, da sind auch noch zwei Kinder zum Beispiel, ja, das ist eine Sache, da werden sie sich nie dran gewöhnen, da werde ich mich auch nie dran gewöhnen, da richtig gut mit umgehen zu können.

Man lernt im Laufe der Jahre, mit diesen Situationen umzugehen. Und wenn ich mein Büro verlasse, muss das auch einfach im Büro bleiben. Ich habe zu Hause eine Familie, die mich auch braucht. Und da kann ich nicht so ein emotionales Wrack dann in dem Moment sein. Da muss ich dann wirklich sagen, zu Hause ist jetzt mal Schluss. Wir sind Gott sei Dank alle gesund. Ich muss mir da keine Sorgen machen. Und ich kann mein Familienleben einfach genießen. Aber es ist schon wirklich so. Also es ist auch oft, wenn ich dann abends so mal zur Ruhe komme oder auch im Bett liege, das sind schon so Fälle, die mich immer mitnehmen und wo ich auch oft dran denke. Das ist schon schwierig.

Das hält sich wahrscheinlich ein bisschen die Waage. Es gibt ja auch sehr, sehr viele Operationen, die gut verlaufen. Und melden die Patientinnen und Patienten sich dann? Ja, also das ist etwas, worüber ich mich wirklich extrem freue. Wenn ich einen wirklich sehr guten Kontakt mit dem Patienten habe im Vorgespräch, Oder ich einfach merke, dass der Patient so besonders ängstlich ist. Auch für eine Routineoperation haben Patienten Angst, das ist nun mal so. Um denen das so ein bisschen einfacher zu machen, sage ich denen dann auch immer, dass ich mich auch total freuen würde, dass wenn die OP vorbei ist und sie wieder fit sind, bevor sie nach Hause gehen, einfach vielleicht den Kopf einmal bei mir ins Büro reinstecken, sodass ich weiß, alles ist gut. Und vielleicht auch den Satz höre, Frau Nivan, Sie haben so recht gehabt, das war gar nicht so schlimm und mir geht es wirklich gut und es ist alles super gelaufen. Also das sind zum Beispiel auch besondere Momente, wo ich mich jeden Tag darauf freue, wenn ich diese Patienten hinterher wieder sehen kann und sie einfach glücklich und zufrieden nach Hause gehen.

Was macht für Sie ein gutes Team aus? Das Arbeiten auf Augenhöhe ist bei uns wichtig. Und egal mit wem das ist, ob das mit den Chefärzten ist, ob das das Pflegepersonal ist. Wir sind oft Mitarbeiter, die alle auch schon viele Jahre dort arbeiten. Man kennt sich und man lacht miteinander, was zum Beispiel auch wichtig ist, was ein gutes Team auch ausmacht. Man muss miteinander lachen können oder auch einfach merken, wenn es jemandem mal nicht so gut geht, Dass man kurz ein persönliches Gespräch, dafür muss auch immer Zeit sein und wir können auch uns alle wirklich aufeinander verlassen, immer. Sind Sie denn viel unterwegs im Haus? Ich bin nicht jeden Tag viel unterwegs, wenn wir halt Sprechstunde haben, dann muss ich halt im Büro vor Ort sein. Man hat so die normalen Gänge, auf die Station gehen, zur Post gehen, was halt so typisch anfällt oder eben mal in andere Sekretariate gehen. Also ich bin auch Ansprechpartner für unsere Sekretariate, wenn da Fragen zum Beispiel aufkommen. Dadurch, dass ich ja nur schon so lange da bin, habe ich ja ein gewisses Wissen, was ich dann auch gerne weitergebe. Und mich können andere Sekretärinnen auch anrufen, wo ich dann Hilfe anbiete, wo ich dann auch hingehe und mit denen zusammen dann Dinge erarbeite. Ja, weil sie sind der alte Hase. Zu ihnen kommen sie alle, die küken.

Aber das macht doch sicher auch Spaß. Ja, total. Also das ist auch eine bekommene Abwechslung, ehrlich gesagt, zu meinem normalen Alltag. Und auch zu sehen, wie läuft es in anderen Büros. Dadurch habe ich da auch mal so ein bisschen so einen Einblick. Ich mache ja auch nicht alles nur gut. Ja, es gibt ja auch andere Leute, die was gut machen, wo man dann einfach auch vielleicht was für sich sogar noch mitnimmt. Das ist schon spannend. Sie sprechen von einer so warmen und respektvollen Atmosphäre. Und was macht das Albertin-Krankenhaus denn so besonders für Sie? Also es gibt ja Gründe, warum Sie immer noch da sind. Sie hätten ja auch in ein anderes Krankenhaus wechseln können. Ja, das stimmt. Also das ist natürlich unser Team. So, das ist Nummer eins, ja. Wir haben das beste Team der Welt. Ich habe wirklich, und das kann ich auch wirklich so sagen, ich habe die besten beiden Chefs der Welt. Da ist wieder das Arbeiten auf Augenhöhe, der respektvolle Umgang.

Meine Chefs lassen sich beide extrem gut organisieren von mir. Also sie lassen sich genug sagen. Also es ist wirklich, und das ist wirklich so. Wir helfen uns alle gegenseitig und der Umgang ist einfach äußerst nett und egal mit welcher Berufsgruppe das ist. Sie arbeiten ja Vollzeit. Mhm. Das kann ja auch mal ein langer Tag werden und kann ja auch anstrengend sein. Wie schalten Sie danach ab? Also ich darf ja dann auch Feierabend machen und ich fahre dann nach Hause zu meiner Familie. Ich bin verheiratet, ich habe eine Tochter, die in einem Alter ist, wo sie mich auch noch braucht. Außerdem habe ich einen wundervollen Garten. Das ist tatsächlich auch ein Hobby von mir, wo ich sehr gerne viel Zeit verbringe. Sicherlich nicht in der Woche, da bin ich einfach zu spät zu Hause, aber am Wochenende kann ich da wirklich Stunden verbringen, entweder bei der Gartenarbeit oder tatsächlich meinen schönen Garten genießen, das mag ich sehr. Welche Ecke mögen Sie am liebsten im Garten? Ich habe tatsächlich eine Lieblingsecke, das ist ein Pavillon. Ich habe ein Pavillon im Garten, das war ein Riesenwunsch von mir, den mein Mann mir erfüllt hat, den er mir auch gebaut hat. Also kein Party-Pavillon aus Plastik? Kein Party-Pavillon, tatsächlich es ist ein Pavillon aus Metall, wo einfach Pflanzen hochranken und wo zwei wunderschöne, bequeme Sessel drinstehen. Und wo ich es liebe, morgens meinen Kaffee am Wochenende zu trinken. Gibt es etwas, das Sie sich für die Zukunft des Gesundheitswesens wünschen würden?

Sie haben ja tagtäglich damit zu tun. Ja, also ich würde mir tatsächlich wünschen.

Dass Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten, respektvoll behandelt werden. Man hat ja in letzter Zeit so oft gelesen, dass zum Beispiel Rettungskräfte körperlich angegriffen werden. So was macht mich fassungslos. Oder Menschen, die in der Notaufnahme arbeiten, die wirklich ein extrem hohes Arbeitsaufkommen haben, jeden Tag für Menschen da sind, den Menschen in Not helfen sollen, verbal teilweise körperlich auch angegriffen werden. Und Gott sei Dank ist das bei uns im Albertin nicht so Thema, aber man liest es halt immer wieder. Das sind Dinge, die mich wirklich sprachlos machen. Und da würde ich mir wirklich wünschen, dass gerade diese Berufsgruppen respektvoll behandelt werden. Von allen, auch von den Patientinnen und Patienten. Von den Patienten, von allen. Wenn Sie für einen Tag mit einem Ihrer Chefärzte tauschen könnten, also egal mit wem von den beiden, was wäre das Erste, was Sie tun würden? Das kann ich Ihnen sofort beantworten. Ich würde sofort zurücktauschen.

Und zwar einfach deshalb, weil diese Verantwortung, die meine Chefs jeden Tag haben, diese hohe Arbeitsbelastung, würde ich mich ehrlich gesagt nicht gewachsen fühlen. Und da muss man wirklich sagen, Schuster, bleib bei deinen Leisten. Ich liebe es, meinen Job zu machen. Ich möchte lieber Teil dieses Ganzen sein und meine Chefs so gut wie möglich organisieren, dass sie sich auf das konzentrieren können, Leben retten können. Das muss ich nicht haben. Ich tausche sofort zurück. Haben Sie denn jemals darüber nachgedacht, eine OP zu begleiten? Oh, das habe ich tatsächlich. Oh, erzählen Sie mal. Und zwar bei meinem allerersten Chef. Also aber was ganz Blutiges bedeutet. Nein, nein, überhaupt nichts Blutiges. Man muss auch immer überlegen, was man sich tatsächlich antun möchte. Heute werden ja viele Operationen in dieser sogenannten Schlüssellochmethode gemacht.

So oft so doll blutig sind die OPs ja gar nicht mehr. Und bei meinem ersten Chef im Albertinkrankenhaus bin ich beim Leistenbruch tatsächlich dabei gewesen. Das war mein Wunsch, da habe ich ihn gefragt, ob ich damit bei sein darf. Das Schöne ist ja, bei diesen OPs gibt es Bildschirme an den Wänden. Und ich konnte auf dem Bildschirm live verfolgen, wie das innen drin bei den Patienten aussah. Das war wunderschön. Wie die Leistenherren hier beseitigt worden ist, das Netz eingelegt worden ist. Da mal bei zu sein, das war toll. Richtig schön. Das klingt ein bisschen so, als wären Sie bei einem Künstler, bei einem Maler dabei. Es war wunderschön mit anzugucken. Also klar, das ist hochspannend. Und vielleicht ja auch insofern ganz gut, Sie betreuen ja nun auch die Menschen, die in ihre Sprechstunde kommen. Und dann wissen sie ja auch, wovon sie reden. Also so eine OP, operiert worden sind die meisten von uns ja schon, aber wir kriegen davon ja nichts mit. Ja, so ist es. Gab es die Sorge, dass ihnen schlecht wird? Nein. Und ihr Chef war davon überzeugt. Sie können alles sehen? Ja, ich kann alles sehen. Also Sie könnten zur Not, könnten wir Sie überall einsetzen? Ja, ich kann auch die Haken halten im OP. Das würde mich überhaupt nicht stören.

Wären Sie vielleicht auch eine tolle Intensivpflegekraft geworden? Ja, nee, ich bleibe lieber bei meinem Job. Da bin ich gut drin. Sie können gut organisieren, dann wären Sie als Chirurgin vielleicht auch nicht schlecht gewesen. So im Körper muss man sich ja auch gut organisieren. Ja, das stimmt. Wenn Sie sich eine Superkraft aussuchen dürfen, das frage ich wirklich gerne. Es darf alles sein, was organisatorisch ist, es darf irgendwas Diagnostisches sein, es darf was Persönliches, was Emotionales sein. Welche wäre das und warum?

Ich würde gern die Fähigkeit haben, die Zeit zu kontrollieren. Und zwar in Momenten, das haben wir ja vorhin schon angesprochen, wenn es wirklich mal stressig ist, einfach auf den Knopf drücken und jetzt halte ich die Zeit an. Das wäre traumhaft. Wenn ich jetzt etwas zu Ende machen könnte, das Telefon geht nicht. Keiner kommt in mein Büro rein und ich kann ganz ruhig etwas abarbeiten und dann wieder auf den Knopf drücken und dann kann es weitergehen. Das wäre traumhaft. Oder, was ich auch schön finden würde, die Zeit zurückdrehen. Schöne Dinge, die man vielleicht erlebt hat, ob das jetzt beruflich oder privat ist, nochmal zu erleben oder Dinge, die vielleicht ganz blöd gelaufen sind, einfach dann anders zu machen, besser zu machen. Das würde ich richtig gut finden. Dann reisen wir doch nochmal ganz kurz in der Zeit zurück. Warum damals Krankenhaus? Was war denn so schön, dass Sie gesagt haben, da muss ich wieder hin?

Zu der damaligen Zeit war mein Vater krank und war viel bei uns damals in dem Krankenhaus, wo ich auch mein Praktikum gemacht habe. Und das hat mich damals fasziniert. Da habe ich überhaupt kennengelernt, dass es da Sekretariate auch gibt, dass es eben auch eine Verwaltung im Krankenhaus gibt. Da denkt man ja oft gar nicht dran, wenn man jung ist oder wenn man auch Patient ist. Wir haben ja auch ganz viele Verwaltungsleute. Und ich war so fasziniert damals davon, dass ich mich deswegen für das Krankenhaus entschieden habe, dort mein Praktikum zu machen. Und habe einfach da angefragt und hatte dann Glück und bin dann auch in die Chirurgie gekommen. Und da sind Sie geblieben. Und da bin ich geblieben bis heute. Heißt, haben Sie schon genau auf Datum Jubiläum, 25 Jahre? Ja, am 1.5. Silbernerhochzeit, ist es richtig? Silbernerhochzeit mit dem Albertinen Krankenhaus, ja. Ja, das ist richtig schön, finde ich. Schön, dass Sie hier waren. Es hat richtig Spaß gemacht. Es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank, dass ich hier sein durfte.

Weitere Infos über Andrea Niewand und ihre Arbeit im Albertinen Krankenhaus gibt es auch zum Nachlesen im Hamburger Abendblatt. In der Printausgabe und selbstverständlich auch online. Danke fürs Zuhören, liebe Hörerinnen und Hörer. Wenn Sie Lust haben, hören wir uns bald wieder mit dem Podcast über Berufe mit Sinn, den Hamburger Klinikhelden. Ich freue mich drauf. Haben Sie eine gute Zeit. Weitere Podcasts vom Hamburger Abendblatt finden Sie in unserer Abendblatt-Podcast-App und auf abendblatt.de.