Bittere Rache und beinharte Bullen und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Genregeschehen, meine sehr verehrten Mitmenschen da draußen. Nummer 207 ist hier und mit ihr auch André Hecker. Moin moin. Und Tino.
Hallo. Ja, so, damit ist der Fanservice schon mal abgehakt. Und ja, wir wollen heute mal wieder über Filme sprechen. Und kurioserweise kommen die alle aus östlicher Richtung. Nee, das war schon beabsichtigt, dass das so ist. Wir haben uns aber gedacht, weil jetzt halt Oldboy demnächst noch mal im Kino wieder aufgeführt wird, passen wir doch die Folge so ein bisschen an eben diese Wiederaufführung an. Weshalb wir uns noch zwei asiatische Titel rausgesucht haben, um heute darüber sprechen zu können oder eben das Trio komplett zu machen. Und vor allem müssen wir das Wort suchen hier in Anführungszeichen setzen, denn für unseren ersten Titel muss man nämlich ein bisschen suchen oder beziehungsweise muss man wieder sein Profil auf Englisch schalten bei Netflix, denn sonst bekommt man ihn nicht zu sehen. Was kurios ist, denn dieser Film genießt gerade Höchstwertungen oder eben Spitzenplatzierungen in den jeweiligen Landescharts. Die Rede ist von Blood Brothers.
Bara Naga oder Blood Brothers. Und wie heißt der andere Titel, Tino? Oh, da hast du mich jetzt natürlich gut auf dem kalten Fuß erwischt. Ich hab schon mit Ständen... Oh, das tut mir leid. Ich dachte, du hast den schon noch... Weil du hattest das letzte Mal... Wir hatten auch drüber gelacht, weil es halt wieder so einer von diesen generischen Allgemeintiteln ist. Fury of the Dragon. Ah ja, Fury of the Dragon. Fury of the Dragon. So ist auch Blood Brothers zu finden. Ja, dieser Film heißt entweder der Baranaga, Blood Brothers oder Fury of the Dragon? Er heißt immer Blood Brothers. Blood Brothers Baranaga oder Blood Brothers Fury of the Dragon. Das ist immer ein Untertitel. Und ganz wichtig, mittlerweile haben es ja echt die meisten, weil es ja bekannt ist, aber ihr findet den Film bei Netflix nicht, wenn eure Netflix auf Deutsch steht.
Dann ist der nicht im Katalog. Das ist ganz wichtig. Netflix muss auf Englisch stehen oder auf einer anderen Sprache, weil es halt wieder ist, der Film hat weder deutsches Ton noch deutsche Untertitel. Und dann filtert Netflix halt immer raus und zeigt den Content dann wirklich gar nicht an. Deswegen ganz wichtig, ihr werdet den sonst nicht finden. Ja, jetzt bin ich nicht hingegangen und habe die Inhaltsangabe von Netflix genommen, um sie zu übersetzen. Denn die ist nämlich noch kürzer als die, die ich von Mubi genommen habe, um sie zu übersetzen. Weil auf Mubi war dieser Film offensichtlich auch mal oder ist der irgendwo in gewissen Territory? Nee, Mubi packt auch gern einfach alle möglichen Filme drauf, auf, weil du ja trotzdem Suchmaschinentraffic bekommst, um den Leuten ein Abo. Da stehen dann so, ah, leider haben wir diesen Film hier nicht, aber willst du nicht den neuen Angelika-Panellek-Film gucken?
Okay. Ja, immer wieder. Das ist natürlich fies. Na gut, aber ja, ich muss jetzt trotzdem dann halt einfach der Form halber sagen, der Form halber sagen, ich habe jetzt hier diese Inhaltsangabe von MUBI genommen, weil ich dachte, okay, die wird dann die offizielle sein, oder zumindest eine offizielle. Das bitte ich jetzt hier an dieser Stelle zu entschuldigen.
Die Inhaltsangabe lautet... Eine Gruppe eng verbundener Männer, die in einer Elite-Sicherheitsorganisation arbeiten und mächtige Männer und Anführer des organisierten Verbrechens beschützen, wird auf die Probe gestellt, als innerhalb der Bruderschaft Verrat lauert. Das ist wirklich echt arg. knapp. Nun ja, wie soll man es sagen? Einer dieser Bruderschaft, Arif, heißt er, der wird beschuldigt, irgendwann im Film, die gerade frisch verheiratete Ehefrau seines Blutsbruders Wie heißt er nochmal? Gas. Er wird beschuldigt, die gerade frisch verheiratete Ehefrau seines Blutsbruders Gas, also die beiden sind schon dickste Kumpel seit der Kindheit, umgebracht zu haben mit Pillen, die er ihr regelmäßig besorgt hat aufgrund ihrer Angststörung. Und das führt halt in diesem Bodyguard-Clan oder in dieser Familie zu ganz, ganz, ganz großen Streitigkeiten und viel Drama.
Ja, das ist rund. So viel zum Inhalt. Was sagen Forum und Ergebnis, meine geschätzten Freunde? Wer möchte bitte anfangen? Ich kann gar nicht anfangen. Ich bin in den Filmen komplett blind rein. Ich hatte auch von dem vor Hype noch gar nicht so viel mitbekommen. Ich hatte den Titel, wie schon mal gehört, mal gelesen, aber nicht mehr damit beschäftigt.
Und ja, ähm, was halt so, also es ist ein relativ simples Gangster-Epos, ähm, so Clan-Strukturen, ähm, Gangster, die halt so ein, die ein halboffizielles Business zwar auch haben, ne, das haben wir schon gehört, so hochkarätige, ähm, äh, Mafiosi-Beschützten oder auch mal einen Politiker, aber natürlich trotzdem, natürlich mit, ähm, Mit, sag ich mal, illegalen Mitteln arbeiten und natürlich auch Verschießereien nicht zurückschrecken. Das heißt, sie sind mit der Polizei zwar im Austausch, haben so, ne, du scheißt mich nicht an, ich scheiß dich nicht an, Deals und Vereinbarungen, aber operieren schon natürlich auch jetzt nicht hochoffiziell. Und so das Setting kennt man irgendwie und auch so diese Geschichte von so zwei, ja, knüppelharten, ja, Brüdern im Geiste zumindest, die dann irgendwie entzweit werden, weil irgendwas vorfällt, auch das erkennt man schon zwar von der Grundlage der Geschichte, aber ich muss sagen, dass mir die ganze Umsetzung echt im Film wirklich, wirklich erstaunlich gut gefallen hat.
Kenner und lange Hörer unseres Podcasts wissen ja, ich bin grad so Wobei so Mafia und Clan-Geschichten ist nicht so mein Steckenpferd eigentlich. Aber das hat für mich trotzdem hier sehr gut funktioniert. Ich fand sowohl die beiden Hauptfiguren eben, diese Bruder im Geiste, irgendwie sehr cool, sehr stimmig. Der eine halt so der übelharte Hund natürlich, der irgendwie alles, was sich bei der auf den Bäumen ist, umhaut. Der andere zwar auch gut am Start, aber auch noch ein bisschen, sag ich mal, wortgewandter und eher spitzfindiger. Das funktioniert gut mit den beiden. Aber auch diese ganze Familienstruktur. Der Film beöffentlicht auch gleich mit so einer ziemlich coolen Action-Sequenz auf so einem Highway, die auch den Ton setzt, denn es geht schon nicht zimperlich zur Sache. Es gibt schon echt blutige Shootouts, auch Hand-to-Hand-Combats gibt es einige, wenn jetzt auch nicht auf dem allerhöchsten Niveau, muss ich gleich mal sagen. Das ist alles so nett, aber bläst einen jetzt nicht um, also nicht wie hier The Raid erwarten. Aber es war irgendwie alles cool und stimmig und ich fand halt wirklich, die Story prescht vor allem gut voran. Es gibt keine großen Längen, es geht echt immer irgendwie voran. Natürlich dann diese ganze Intrigengeschichte, wer war es wirklich, wer operiert hier gegen wen. Das hat mir schon alles, alles erstmal so wirklich gut gefallen, muss ich sagen.
Ja, gehe ich mit, obwohl ich so generell anmerken muss, dass ich vom Auftakt ein bisschen abgefuckt war, beziehungsweise ein bisschen underwhelmed, denn ich finde, der Film hat deutlich mehr Stärken darin, so Hand-to-Hand-Action zu zeigen als Schießereien. Also die erste Schießerei war mir schon, wo ich so dachte, es hat schon irgendwie so einen gewissen Style, dass man gleich erkennbar sieht, dass sie da vor Screenscreens rumhampeln und dass auch immer alle dann so einen kurzen roten Punkt auf die Stirn bekommen, sofort tot am Boden liegen. Das war schon irgendwie ganz nice, aber ich dachte so, oh, wenn das jetzt auf dem Level bleibt, dann wird es wieder schwierig, da so vernünftig zu argumentieren, weil der Film ja auch, wahrscheinlich wird er oft dann nach Indonesien verordnet, da kommt aber aus Malaysia. Malaysia muss sich eh immer gegen die ganzen indonesischen Actionfilme ein bisschen durchsetzen. Und von dem Regisseur habe ich schon fünf oder sechs Filme versucht, anzufangen zu gucken. Und nach zehn Minuten gedacht, ja, okay, ich seppe mal durch, vielleicht kommt ja noch eine gute Actionsequenz. Die gute Actionsequenz kam dann auch immer, Aber ich konnte mich nie aufraffen, irgendwas von Siafik Yuzov wirklich fertig zu schauen. Weil das alles so dieses ganz nice. Aber es reicht halt einfach irgendwie nicht, weil man gerade im Actionkino so wirklich hohe Messlatten hat in diesem Bereich. Und jetzt finde ich bei Blood Brothers zum ersten Mal so, wo ich denke, dass diese Messlatte halt gehalten wird. Sie wird selten jetzt irgendwie übersprungen oder so, aber sie wird halt auch nicht massiv unterlaufen.
Und das mochte ich auch. Und ich bin auch eigentlich immer ein Sacker für dieses, wer kann hier wem trauen, es gibt solche Unterwelt, wie nennt man das denn?
Ja, Strukturen, die so gar nicht mehr mit einem realen Leben zu tun haben, aber irgendwie haben auch alle ein normales Leben, von dem kriegt man aber gar nichts mit, man kriegt immer nur so erzählt, ja, wir kommen aus dem Slum, wir sind in Armut aufgewachsen, häusliche Gewalt, das wird mal so kurz ein bisschen als Hintergrund gezeigt, damit die Figuren nicht ganz so zweidimensional sind. Aber eigentlich leben alle schon komplett so in ihren Strukturen drin. Und das gefällt mir ganz gut, weil ich so Gangstrukturen mag. Und auch gerade, wenn so was wie hier diese, ja, was sind sie denn? Securities oder so Profi-Aufpasser oder Bodyguards. So Bodyguards, ja schon. Ja, so Elite-Bodyguards, die ja eigentlich per se auf der richtigen Seite stehen, aber halt nicht für die richtigen Leute arbeiten. Also sie haben ja dann auch quasi indirekt immer Dreck am Stecken. Und das mochte ich ganz gerne, auch wenn aus diesen ganzen moralischen Zwiespalten nichts gemacht wird, aber dafür wird halt was anderes gespalten und das ist mir in so einem Film dann im Zweifelsfall auch wichtiger.
Geh ich schon mit. Ich fand aber diese, sag ich mal, diese fast schon exekutionsartigen Schießereien, gerade am Anfang, weil sie sind halt einfach trainiert, sie machen das hauptberuflich, sind einfach Profis und dann werden sie davon so ein bisschen so Handlanger-Duddies angegriffen, die halt eher so hauen und wild um sich schießen. Und dass sie die dann auch so ein bisschen so, fast schon John-Wicks-Style, so gezielt ausschalten, dass du merkst, okay, die sind dir jetzt schon überlegen. Das mochte ich ganz gerne, das wirkte bei dieser Anfangssequenz auf dem Heimat, finde ich ganz geil, weil das so geil geplant kalkuliert und so. Die haben das halt im Griff gehabt, die Situation. Das fand ich ganz geil, aber auch glaubhaft wird, warum die dafür auch angeheuert werden, weil sie scheinbar echt gut in ihrem Job sind. Das fand ich ganz greif. Ja, es war halt sehr, also es ging sehr abrupt los, fand ich. Also siehst du irgendwie, wie dieser Typ da erschossen wird, irgendeiner von den sieben Drachen oder irgendwas. Dann ja, 30 Jahre später, hier wollen sie nicht irgendwie so eine Frucht kaufen und dann geht's schon gleich los. Also es ist sehr, also das mag ich irgendwie ganz gerne, wenn man in so einen Film so reingeworfen wird, aber auch das wirkt halt sehr steif irgendwie noch oder sehr, sehr dramaturgisch unrund und es wird erst im weiteren Verlauf irgendwie klar, warum so eine Art von Anfang gewählt wurde. Es war am Anfang schon schwierig reingezogen zu werden, finde ich.
Beziehungsweise finde ich den Anfang am schwächsten und war schon so, wenn es nicht so viel Hype gehabt hätte oder so, wäre es, glaube ich, mein sechster Film von dem Regisseur gewesen, wo ich angefangen hätte durchzusappen. Ja, kann ich nachvollziehen. Also ich muss sagen, für mich hat glaube ich der Hype oder diese wenigen Sätze, die wir da zum Thema Hype gesagt haben, haben für mich glaube ich schon zu große Erwartungen geweckt. Und ich bin da so ein bisschen ja, ich bin da so ein bisschen okay rausgegangen. Ich finde, der gesamte Film wirkt eigentlich wie ein typisch indischer Film, ohne Gesang und Tanzeinlagen. Also die haben ja einfach die Gesangsmontagen oder die Tanzeinlagen oder Gesang- und Tanzeinlagen haben sie ja einfach komplett weggelassen. Aber ich finde, das ist alles irgendwie so immer noch...
Weiß ich nicht, mit ein bisschen angezogener Handbremse. Ja, das hat mir, es war halt nichts larger than life irgendwie. Deswegen, ich habe auch so an, bei der Anfang wirkt halt schon so, wo ich so dachte, okay, wenn André sagt, das hat ihm gut gefallen, aber Marco gefällt ihm nicht, werde ich da irgendwie drin rumstochern müssen. Aber er hat ja ganz wenig nicht von diesem übertriebenen und auch wenig Zeitlupensequenzen. Die Figuren sind schon ähnlich cool inszeniert, aber in welchem von diesen Actionfilmen, wo es wirklich nur so um so Interwelt geht, sind die Figuren nicht so überzeichnet in ihrer Coolness. Aber er ist halt kein Setpiece, was in Erinnerung bleiben will. Das finde ich immer ein bisschen strange, weil Budget scheint ja da gewesen zu sein und können halt auch. Aber es wird sehr verteilt über den Film, anstatt irgendwie nur zwei, drei krasse Action-Pieces zu machen, wie bei Havoc zum Beispiel, wo Evans ja auch irgendwie sich beschränkt hat. Ja, und das kommt halt dazu. Also ich fand halt, der Film entwickelt nie die Wucht eines Havoc. Ich will nicht behaupten, dass Havoc der bessere Film ist.
Aber wenn da Leute aufs Maul kriegen, dann tat das meistens mehr weh als hier in Blood Brothers. Und ich fand auch, wenn Schüsse oder so, wenn Schießereien waren, dann wirkte das in Havoc deutlich wuchtiger als eben in Blood Brothers. Und das ist irgendwie ein bisschen merkwürdig, weil eigentlich versuchen die oft gerade in den Nahenkämpfen, die für mich mit das Beste an dem Film sind, also die Faustkämpfe, versuchen die eigentlich diese Wucht zu entwickeln. Und das gelingt ihnen auch mehrfach. Also gerade wenn hier Gass und Arif mal kämpfen müssen, wo man aber auch sieht, dass Arif der deutlich versiertere Kampfsportler irgendwie ist. Also ich finde, dieser Gass hat irgendwie gar nicht so die große... Also dem merke ich nicht so viel. Der hat nicht so die Bandbreite. Der ist halt ein bisschen kräftiger und wuchtiger, aber hat nicht die technische Finesse. Genau, also dem merke ich weniger Skill an als jetzt eben Arif. Und Arif macht das schon gut. Ich war halt, ich finde es halt ein bisschen schade so. Direkt zu Beginn hast du mal so einen Faustkampf aus der Ego-Perspektive, wo ich gedacht habe, ach ja, das ist ja nice. Also sowas jetzt irgendwie als Style mit etablieren ist cool. Schade, kam leider nie wieder vor. Und dann aber haben sie Faustkämpfe, wo ich schon überrascht war, wo ich erstmal so geguckt habe, okay, warum wirkt das jetzt anders?
Und das war, weil die Kamera halt immer wieder von links nach rechts gegangen ist. Also die hat nicht einzelne Schläge, wie es jetzt momentan so modern ist, verfolgt, sondern hat immer irgendwie die Perspektive des jeweiligen Angreifers eingenommen. eingenommen, ja. Das fand ich halt irgendwie ganz cool, weil das hat eine neue Dynamik gehabt, aber aus dieser Dynamik schöpfen die Macher meiner Ansicht nach nicht so viel raus. Also das Beste an diesem Film waren für mich die Close Combats, so.
Aber die haben für mich leider weder die Wucht noch die Nonsensartigkeit entwickelt, die irgendwie bei beidem jeweils besser ist. Also entweder die müssten eigentlich weiter durch die Gegend fliegen oder noch irgendwie kräftiger zusammenkrachen, Oder es müsste halt noch ein bisschen grimmiger alles sein. Und beides macht der Film meiner Ansicht nach leider nicht. Das fand ich halt dann so am Ende des Tages für einen Actionfilm, der sich Blood Brothers nennt, eher ein bisschen blutarm. Das fand ich ein bisschen schade. Und die Story, naja, was soll ich sagen, ich erwarte keine große Story. Aber ehrlich, nee. Also das kriegen die Inder zu großen Teilen, also Tollywood, Collywood, Sandalwood, Bollywood, kriegen es dann doch besser hin. So eine echt einfache Story, ich sag mal ein bisschen unterhaltsamer zu verschachteln und zu verschleppen. Hier war das leider echt sehr ersichtlich, worauf dieser Film hinausläuft. Also da hab ich nicht eine Sekunde daran gezögert, dass, sag ich mal, dass hier zwei Antagonisten irgendwie am Ende dastehen, von denen ich auch gedacht hab, dass es die Antagonisten sind.
Das fand ich halt alles ein bisschen schade. Gebe ich dir auf jeden Fall recht. Was für mich noch so in den Filmen da, also ich geb dir recht, die Action ist, wie gesagt, die ist nicht spektakulär gut. Ich fand sie halt gut unterhaltsam. Was den Film für mich aber dann eben trotzdem noch darüber hinaus über so einen Standard-Action-Flick gehoben hat, ist einfach dann doch, die Figuren, die Dynamik und so ein bisschen die Menschlichkeit dahinter. Und da auch gleich, weil du eben Marco genannt hast, ich finde da Blood Brothers halt einfach deutlich angenehmer, weil er trotzdem menschlicher bleibt. Wir haben trotzdem, wir verfolgen hier natürlich eine, sag ich ja, wir sind die Karts-Familie, die, das sind alles keine Guten, dass wir, wir haben hier als Protagonisten auch schlechte Menschen, die aber trotzdem auch in ihren schlimmsten Momenten einfach nicht so asozial sind, natürlich wie in Marco. Und mir ging das hier einfach ins Gesamtkonzept trotzdem dann besser rein. Und du hast dann auch so zum Beispiel coole Charaktere wie den Bruder, der diesen Video-Store da betreibt, ich vergesse nicht, wie der heißt, der dann es auch schafft, dann nochmal so einen kleinen Comic-Relief reinzubringen und ab und zu mal eine auflockernde, lustige Szene reinzubauen, die ich auch überhaupt nicht störend fand. Im Gegenteil, ich fand das sogar ganz passend, so teilweise ein bisschen so Bad Boys-mäßig fast schon.
Und das fand ich auch sympathisch, sodass dann, wie gesagt, der hat eine Familie, es kommt noch dazu, dass die auch Familie haben außerhalb dieses Clans, außerhalb dieser Firma, die damit gar nichts zu tun haben, die auch davon weggehalten werden sollen und das hatte alles für mich diese Dynamiken, die da so eine Menschlichkeit reingebracht haben und ich fand auch tatsächlich so die Grundgeschichte so, ja, banal sie ist und so vorhersehbar, wie Daniel schon sagt, das stimmt komplett, du weißt eigentlich die ganze Zeit schon, worauf sie hinausläuft, Aber das hat für mich fast schon auch so eine John-Woo-Haftigkeit gehabt. So eben auch Blood Brothers eben. Es geht hier so um die Brüder. Und wenn es nur ein Bruder im Geiste sind, wenn es nur dein bester Kumpel ist, der wieder ein Bruder ist, es geht alles darum, ihn zu schützen und irgendwie am Ende trotzdem zusammenzustehen. Und wir gehen über Leichen, um das irgendwie zu festigen. Das hatte für mich echt so eine Wu-Dynamik, wie aus den alten Hongkong-Streifen so ein bisschen. Und das alles zusammen hat den Film für mich funktionierend gemacht. Also es war, die Action ist okay, die ist solide. Aber dann irgendwie, ich fand die Figuren cool ich konnte mit denen irgendwie mitgehen ich fand es angenehm.
Verzweigt, aber trotzdem stringent genug, weil ich hab ja dann eher wieder das Problem, grad bei den indischen Filmen, siehe Duranda, den ich jetzt nachgeholt hab, mir ist das oft bei den Indern wiederum zu verzettelt, weil ich auf drei Stunden irgendwann nicht mehr weiß, worum es eigentlich nach der Hälfte geht. Deswegen dann, da war mir das hier einfach stringenter, angenehmer, dann hast du noch solche Sachen wie diesen, weiß ich nicht, war dann auch dann recht schnell klar, so ein bisschen wer es ist, aber diesen maskierten Ninja-Typ, der dann auch so ein bisschen reinkommt, so, hey, wer ist das denn jetzt irgendwie, so ein Auftragskiller da irgendwie? Also da waren immer wieder kleine Elemente, die ich dachte, cool, cool, cool. Und ich muss sagen, Tino meinte eben, von dem Auftakt am schwächsten. Ich dreh's um, ich fand den Auftakt ziemlich cool. Für mich hat der hinten raus eher verloren. Ich glaube, da will ich ja bei Daniel, wenn ich das schon verstanden hab.
Ich war so, also du bist zum Finale, das Finale hätte ein bisschen pompöser sein können. Da geh ich halt auch mit so. Ich fand auch, dass er so in der zweiten Hälfte, wenn dann auch ja, sag ich mal, die Sachlage, die ganze Verwechslung, so ein bisschen, die da stattfindet, so ein bisschen aufgeklärt wird, es setzt sich mal kurz wieder und dann hast du dieses was machen wir jetzt? Machen wir jetzt Rache? Machen wir jetzt wirklich Feldzug? Und da halten wir uns jetzt doch bedeckt so. Da verliert der Film ein bisschen Tempo und auch ein bisschen Spannung so, weil dann wird viel geredet, da wird immer viel diskutiert, bevor es dann überhaupt wieder ins Finale irgendwie geht und da hat er sich so ein bisschen die geile Anspannung, die er so in der ersten Hälfte aufbauen konnte, finde ich und so das Adrenalin auch irgendwo so und ein bisschen das Testosteron auch. Da fällt das so ein bisschen ab, bevor es dann ins Finale geht. Das ist schade, weil ich finde, auch das Finale hat da nicht so mega geknallt. Auch, dass hier am Ende dann so dieses Double-Team, dieser Double-Team-Kampf.
Der fühlt sich nicht so geil an, wie er sein könnte irgendwie. Also da gebe ich recht. Deswegen, ich finde auch, wenn überhaupt, der Film hinten raus für mich ein bisschen so von der ganzen Dynamik und von der Anspannung verloren.
Aber jedenfalls, meine Gründe, warum ich ihn trotzdem mochte, sind nicht nur die Action, sondern ich finde, das Gesamtkonzept war für mich irgendwie, hat das für mich funktioniert. Es hat bei mir gut geklickt. Für mich war das nämlich auch eher so als Gangster-Drama mit ein paar guten Action-Sequenzen. Also es war halt nicht so dieses Action-Feuerwerk, was ich erhofft hatte. Und man weiß auch, wie ihr beide auch schon gesagt habt, man weiß, worauf es am Ende hinauslaufen wird. Aber der Weg bis dahin ist ja den Figuren nicht klar. Und ich finde, man wird halt überzeugend mitgenommen. Gerade weil alle auch so ein bisschen verborgene Motive haben. Dann wie André auch schon gesagt, dieser ninja-artige Typ, auch wenn relativ schnell klar ist, wer das so sein mag. Aber es sind genug Sachen drin, die einen so bei der Stange halten. Das mochte ich auch ganz gern. Und wir leben halt im Jahr 2026. Natürlich kommt auch Blood Brothers Perangnaga, was auf Deutsch übersetzt Drachenkrieg heißt, bald raus. Und das tröstet halt ein bisschen über dieses eher maue Ende, weil das Ende ist halt wirklich lame. Da war halt noch zu einordnend, der Film hat halt nicht mal eine Million Euro gekostet. Also das ist halt auch egal irgendwie, weil wenn es halt nicht geil einem vom Hocker fetzt, kann man ja auch nicht sagen, ja, dafür was er macht, das ist ganz gut. Aber ich finde, dafür sieht der aber schon teilweise auch ziemlich cool aus. Ja, eben, deswegen. Ich finde, der hat schon einen ziemlich crispen Look so. Für das für so wenig Geld finde ich schon wieder beachtlich. Ja, aber es fehlen halt, wie gesagt, diese ganz großen Setpieces. Am Ende hätte ich mir eigentlich auch mehr erwartet.
Hey, der muss nicht jetzt das große Set-Piece aufbauen. Ja, aber du gehst am Ende in irgendeine Werkstatt und dann hast du halt da so einen Kampf. Ey, und dann wirklich ist der finale Move so ein ... Also wirklich, das ist der läppischste, läppischst ausgeführteste Sprungkick, den ich wirklich seit langer Zeit gesehen habe. Wo ich mir denke, Alter, keiner verlangt von ihm ... Du hast ihn gesehen. Ja, ich hab ihn gesehen. Aber ich mein, ey, keiner verlangt von ihm den Yun Bao, dass er dann noch irgendwie aus dem dritten Stock so ein Ding abliefert, so. Aber jetzt, come on! Das sah so lame aus. Und die beiden Regisseure oder auch wer auch immer die Action choreografiert hat, dem fällt nichts Besseres ein, als die Kamera dann auch noch links unten in die Ecke des Bildes zu positionieren, sodass es aussieht, als würde er vielleicht 20 Zentimeter in die Luft hüpfen. So, ja. Das ist, nee, nee. Das fand ich halt wirklich schwach, ey. Das ist so ein Steven-Sigal-Rentner-Kick. Also, ich hätte es auch besser gefunden, wenn dann irgendwie dann so kommt, der wird fortgesetzt in Teil 2, weil es wirkt ja nicht so, als ob ein zweiter Teil kommt. Also es ist schon nicht ganz auserzählt, aber wenn jetzt nichts mehr kommen würde, wenn der Film kommerziell nicht erfolgreich gewesen wäre in Malaysia im Kino, würde ja auch kein zweiter Teil kommen, aber dann finde ich es trotzdem besser zu sagen, ey, da kommt ein zweiter, auch wenn der nie kommt, weil man dann sich so denkt, ja okay.
Dann wird es wahrscheinlich geiler weitergehen als sowas, als finales Ende, weil es war halt schon ein bisschen lame und ja auch nicht so auf diesem, hey, sie sind Blutsbrühe, und das Ende dann halt eher so atonal oder so antiklimaktisch, dass irgendwelche Erwartungshaltungen unterlaufen werden, weil hier wurde einem ja schon ein Endkampf geliefert und nicht so, ja, das ist jetzt anders, als man sich das gedacht hat, weil die sind Blutsbrüder oder so, sondern es ist halt einfach schwach. Ja, ist vorbei. Im Zweifelsfall sehen wir die beiden Brüder halt in Doomsday wieder. Ja, so. Aber der war ja in Malaysien und auch in anderen Territorien war das ja ein Riesenhit, wenn ihr das nicht verstanden habt. Das ist ja einer der erfolgreichsten malaysischen Filme in dieser langen Zeit.
Und ja, ey, wenn die jetzt den Erfolg nehmen, aus diesem Erfolg lernen und jetzt durch diesen Erfolg in der Lage sind, noch einen draufzusetzen, dann bin ich auch weniger kritisch. Aber, und da muss ich halt auch, sag ich mal, nur zu meiner Verteidigung halt sagen, da hat mich Tino jetzt halt schon echt verwöhnt. Also beziehungsweise ich bin jetzt halt verdorben durch Tino. Weil ich halt jetzt inzwischen dann schon ein bisschen was gesehen habe. Und so ein Blood Brothers, der operiert für mich zum Beispiel momentan nur so auf dem selben Level wie ein They Call Him OG. Und das ist für mich eigentlich eher Mittelmaß. Ja, eben. Und selbst bei They Call Him OG, da schwächelt die Story vielleicht mehr, aber auch da springt jemand aus 100 Metern mit einem abgerissenen Kopf in irgendein Feuer rein. Also auch da ist halt selbst so kleine Szenen schon deutlich mehr aufgepumpt. Ich war halt auch so ein bisschen, wo ich so dachte, wenn sowas wie Vera derasora mit diesem 19-Minuten-One-Take geht, warum sollte, Also das ist unfair, aber so ist es halt. Warum ist das nicht eine Messlatte? Oder warum sind nicht mehr so Szenen drin? Wie du ja auch so sagst, man sieht hier kurz so eine POV-Kampfsequenz. Ich finde, das ist halt eher Antisen gewesen und nicht schon, dass das der Höhepunkt ist von dem, was mit diesem Stilmittel gemacht wird. Genau, genau. Also es hat halt keine Überbietungslogik. Dafür will ja auch eher so Gritty-Drama sein. Aber indische Filme zeigen ja oft, dass beides halt auch geht. Überbieten und Gritty sein. Eben, also einmal Maraja halt.
Hast du den eigentlich gesehen, André? André, Maratscher? Nee.
Den könntest du dir echt mal angucken Das ist kein Gangster-Drama Da geht's nicht um Gangster-Groß Nee, nee, ich weiß, ich weiß, der ist auf der Watschlüste Ja, aber den könntest du dir echt mal angucken Da wird auch nicht so viel gesungen Oder es gibt nicht so viele Montagen Und da würde mich mal echt interessieren, wie der bei dir ankommt.
Aber ja, ey, Blood Brothers, auf der anderen Seite muss man jetzt auch mal sagen, so rein Action-technisch, was auf Netflix gerade angeboten wird und so, das ist schon in Ordnung. Also das ist jetzt vielleicht nicht der nächste, wie hieß er, Shadow Strays, also das ist nicht so eine Gewaltorgie. Aber ich sag mal, wenn man jetzt nicht den, wenn man auch von diesen allzu harten Filmen eher abgeschreckt ist, dann ist das hier schon leicht verträgliche, aber trotzdem irgendwo ruppige Actionkost mit eben hin und wieder echt ein paar ganz gelungenen Hand-to-Hand-Fights. Ja, und das Drama funktioniert. Ich würde ihn jetzt nicht so mit Infernal Affairs vergleichen, sondern es ist schon eher so, dass man schon viel Drama, viel Intrigen, viel Gangster-Ethos und Pathos bekommt und ab und an eine Action-Sequenz. Ja, aber auch dann eher mehr ein bisschen auf der Soap-Opera-Welt.
Eben. Ja, aber ich finde, dieser Pathos funktioniert halt trotzdem, gerade weil sich ja alles auch so ernst nimmt, also das finde ich da, natürlich ist es Soap-Opera-mäßig, wenn man so gesamt drauf guckt, aber wenn ich mir das anschaue, denke ich schon so, ja okay, Gott sei Dank bin ich da nicht dabei, weil ich würde immer denken, also wenn ich einer von so Leuten in so einem Team wäre, würde ich immer so denken, Alter, nehmen wir euch mal nicht so wichtig, weil auch das ist halt ein Film, hätten Leute miteinander geredet, wäre nach fünf Minuten vorbei, aber das ist ja oft bei Gritty-Gangster- dass die harten Kerle leider nicht reden können miteinander und ihre Gefühle nur mit der Faust zeigen können. Bis ganz kurz vor Ende. Da entdecken sie dann doch plötzlich ihr kleines Herz. Das hab ich mir halt leider auch gedacht. Das wirkt schon ein bisschen gestreckt manchmal, wie da Konflikte weitergefragt werden. Und was Andres auch grad noch erwähnt hatte mit Avengers Endgame, dass wir die da beide weitersehen, den hat er nämlich auch grade überholt, beziehungsweise letztens. Also steht nur noch vor einem anderen malaysischen Film, der so ein Historiendrama, und Avengers Endgame ist auf Platz 3 Malaysia in den Kinocharts und davor ist halt dieser Blood Brothers und wahrscheinlich wird der nächste Teil auch ähnlich gut einschlagen, von daher schon mal reingucken Aber was es auch noch gab, fand ich auch mega funny weiß nicht, ob es euch aufgefallen ist, der Film hat eine komplette Shaun of the Dead Homage, Oh, die hätte ich jetzt nicht mitbekommen.
Es gibt diese Szene, da ist, ich glaube, Arif mit dem Bruder unterwegs und die wollen, die sind bei so einem Typ an der Tür und wollen, was wollen die mal besorgen? War das dieser Stick oder so? Achso, ja. Und dann besprechen die beiden quasi gegenseitig ihre Pläne, ihre Vorschläge, wie sie da jetzt reinkommen. Da erzählt er so, pass auf, du klopfst einfach, ich klopf jetzt, gib mich hier als Verkäufer, als Istüter, als Händler aus und schatzt ihm irgendwas auf. Du gehst ins Fenster, schnittst ihm die Karte, wir hättest uns das Auto, der Tag ist gut und wir fahren los. Und das ist genau so, das ist auch vom Schnitt her und vom Erzähltempo und von diesem Ton her, genau wie die schauen auf der Dead-Sequenz, wo.
Ihr wisst, welches ich meine, ne? Wo er erklärt, wir machen das und das und das, Tagesbrettet, wir sitzen in Winchester und trinken ein Bier. Das ist genau das Gleiche. Das gibt es zweimal im Film. Das ist halt 100% Show of the Dead-Referenz, beziehungsweise ja, angelehnt an einen Regisseur natürlich. Ah, okay, nice. Das ist mir aber nicht aufgefallen. Aber scheinbar seid ihr davon nicht so begeistert wie ich. Ja, doch. Ich hab sogar zurückgespult, weil ich es so geil fand. Ja, okay, nice. Weil wirklich, wenn ihr das guckt, die gleiche Tonlage sogar irgendwie, also es passt so gut. Tja, dann ist vielleicht ja Blood Brothers ein Film, die sich bisher immer noch nicht so ganz an die indischen Sachen herangetraut haben oder für die die indischen Sachen immer noch eine Spur zu viel sind. Dann ist das hier vielleicht die eine Spur weniger, die man verträglicher ist. Kommen wir jetzt zum zweiten Teil von Nord-Ost-Polizei- Story.
Oder auch Tatort Handkante. Ja, ich also es ist ein bisschen schwierig hier eine offizielle Inhaltsangabe raus zu kriegen, eine Deutsche. Während Daniel das noch so, wir reden jetzt über Fight Against Evil 2, und die heißen im Original wirklich North East Police Story, um sich halt an diese Police Story-Filme ranzuheften. Und warum sie das wohl machen, das besprechen wir gleich detailliert. Nee, wir sprechen über den Ersten. Wir sprechen über den Ersten. Ich hab schon alle drei gesehen, deswegen kann ich jetzt hier ... Ah, du hast schon alle gesehen? Ja, natürlich. Gibt's den Dritten überhaupt schon? Der Dritte ist schon draußen, der ist gerade frisch.
Deswegen reden wir überhaupt über den ersten jetzt erst mal. Fight Against Evil ist eine Polizei, eine Action-Cop-Reihe, aus China, die schon ein bisschen länger existiert, aber bislang in Deutschland nicht rausgekommen ist. Ich weiß gar nicht, warum ich irgendwie davon mitbekommen habe oder aus welchen Gründen, aber ich hatte vor einiger Zeit, das ist glaube ich letztes oder vorletztes Jahr gewesen, den zweiten Teil irgendwann mal in die Finger gekriegt und den habe ich dann geguckt, ohne den ersten zu kennen. Das war überhaupt nicht schlimm, denn diese Filme sind so mager und so direkt in ihrer Story, dass das überhaupt nichts ausmacht. Und wie ich jetzt festgestellt habe, der erste Teil war schon genauso, der lässt sich nämlich auch einfach vollkommen unbedarft in die Story rein und setzt voraus, dass du irgendetwas weißt oder nicht weißt, aber es ist vollkommen egal. Ja, ebenso beim dritten.
Denn ich glaube, ich hab nicht auch den zweiten als erstes gesehen, deswegen hab ich den auch aus Versehen gerade eben erwähnt, ich glaube, das ist halt die Art von Film, wo man irgendwo auf Twitter dann so eine 1-30-Szene sieht und sich so denkt, das sieht ja geil aus Und deswegen hat das dann auch so 3,5 Millionen Abrufe, 150.000 Likes. Und man denkt so, okay, was soll das denn für ein Film sein? Ich habe noch nie was von gehört, aber das sieht ja richtig geil aus. Man muss es unbedingt sehen. Und in meinem Fall war es halt die Toilettenszene aus Teil 2, die bei uns neulich auch dazu geführt, dass wir vielleicht irgendwann mal ein Toilettenspecial machen wollen, wo wir das dann vielleicht auch noch besprechen können. Aber jetzt reden wir ja, wie gesagt, über Teil 1. Okay, so, das wollte ich doch hören.
Und Toilet of the Dead ist schon gesetzt. Ja, und Flaschen. Zum Beispiel. Ja, und dann, ja genau, und dann wurde ich bei uns im Discord darauf aufmerksam gemacht, dass Teil 3 jetzt gestartet ist. Und dann habe ich mir gedacht, ey komm, dann lass uns doch vielleicht mal Teil 1 besprechen, den man sich ganz problemlos offiziell auf YouTube angucken kann. Allerdings auch nicht ganz, wie soll man sagen ...
Ja, ganz optisch einwandfrei, sagen wir es mal so. Ja, ich weiß allerdings nicht, wie wird dieser Sender ausgesprochen? Ich sage immer EQG, aber ich weiß es leider auch nicht. Das ist ein chinesischer Video-on-Demand-Anbieter, einer der größten Video-Webseiten weltweit und die machen extrem viele Eigenproduktionen. Wir hatten vor gefühlt Jahren schon mal über diesen Film geredet, wo Ratten so einen Zug angreifen. Das ist halt auch eine Eigenproduktion von denen gewesen. Und vereinfacht gesagt und auch natürlich sehr, wirklich sehr vereinfacht gesagt, ist halt so ein bisschen chinesisches Netflix und machen gefühlt 90% auch so eher so Dramen und Serien von eher wechselhafter Qualität, aber ab und an sind wirklich gute Eigenproduktionen dabei. Wie jetzt halt auch diese Fight-Against-Evil-Filme und eben, weil sie sich ein bisschen an diese Police-Story-Filme anlehnen und in China das nicht ganz so eng gesehen wird mit Mit solchen Referenzen im Filmtitel heißen sie halt wirklich dort North East Police Story. Ja, international halt Fight Against Evil und Equivie.
Ja, ich hätte natürlich mal recherchieren. Ich finde mal, versuch mal rauszufinden, wie es wirklich gesprochen wird, wenn du ein bisschen den nicht vorhandenen Inhalt trotzdem in fünf Worte versuchst zu verfassen. Ja, also auf jeden Fall haben die auch einen YouTube-Kanal. und auf diesem YouTube-Kanal bieten sie halt wirklich weltweit diese Filme auch zum Schauen an mit englischen Untertiteln. Und darüber bin ich halt dann auch, habe ich mir dann auch irgendwann mal, ich glaube, bei mir war das ähnlich, ich habe auch so ein Meme gesehen und dann habe ich gesagt, ey, ich will wissen, welcher Film das ist, dann habe ich den gekriegt und dann habe ich mir auch angeguckt und der Toilettenkampf ist wirklich sehr geil. So. Und deswegen, um jetzt Teil 3 auch problemfrei zu gucken und nicht vielleicht irgendwie eine Falle zu tappen, wenn man den mal guckt, habe ich mir gedacht, dann sprechen wir jetzt über Teil 1, der folgende Inhaltsangabe besitzt, die ich jetzt mal vom Englischen ins Deutsche übersetzt habe. Der Polizeibeamte Li, und jetzt wird es schon schwierig ich habe keine Ahnung wie man den Nachnamen ausspricht deswegen nennen wir ihn ab sofort einfach nur Li.
Lernte bei einem Blind Date ein Mädchen namens Xiao Yu kennen, das drogenabhängig war und entdeckte so versteckte Drogen und Pornografiehandel er ist entschlossen diesen Krebsherd auszurotten ein Kampf zwischen Gerechtigkeit und Bösen entfaltet sich das ist Quatsch, warum steht das bei Teil 1, Ach, ich bin ein Idiot. Ich bin ein Idiot. Ich bitte sehr viel um Entschuldigung, ich hab die Inhaltsangabe von Teil 2 rauskopiert. Ich hab die Inhaltsangabe von Nessel Weapon 3 gesagt. Weil die stehen hier direkt übereinander. Können wir es nicht einfach einfacher halten? Der Korb Lee, der geht zu seiner Partnerin, ich glaub doch zu ihren Eltern. Ich hab's sofort. Ich kann's jetzt, in der Sekunde kann ich meinen Fehler wieder gut machen. Und entdeckt, dass der Vater, ist der Vater-in-Law oder sein Vater, deswegen sitzt das gleiche Hulette Wumpe auch, irgendwo in einem Verbrechensyndikat mit drin hängt und entdeckt so ein Online-Poker-Scam-Ring oder sowas. Nicht mal genau benannt, was das sein soll. Und beschließt sich halt, obwohl er auf Vacation ist, im Urlaub, beschließt er jetzt gegen... Soll ich das nochmal einmal in vernünftiger Form versuchen? Ich hab's jetzt.
Die standen direkt untereinander. Es tut mir sehr leid, ich hab mich in den Zeilen verklickt. Also, ein ehrlicher Polizist mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn fährt mit seiner Frau in deren Heimatstadt in den Urlaub und entdeckt, dass sein Schwiegervater in aktuelle kriminelle Vorfälle verwickelt ist. Daraufhin tut er sich mit der örtlichen Polizei zusammen, um gegen die Gangster vorzugehen. Ich weiß nur eins, was ich gesagt hab. Ich finde es immer spannend, wie oft solche Mini-Inhaltsangaben so Sätze haben, wie Polizist mit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Man sagt doch auch nicht weißer Schimmel oder so, also das ist doch eigentlich vorausgesetzt. Nö, es gibt ja auch wieder korrupter Bulle. Also man müsste eher erwähnen, wenn es halt nicht so wäre. Jaja, ich weiß, aber dann müssen wir halt schreiben korrupter Bulle, aber ja nicht Polizist mit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, als ob das was Besonderes wäre. Naja, ich weiß nicht. Vielleicht ist das... Es ist halt so ausgeprägt, dass er seinen Urlaub aufgibt, um zu arbeiten. All Cops hat Polizisten mit ausgeprägtem Gerechtigkeitssinn, heißt so.
Die Abkürzung würde ich gerne sehen.
Ja, aber ich finde schon, dass hier Officer Lee, der ist ja noch ein bisschen spezieller. So. Also der ist ja wirklich sehr, sehr ehrenwert und unbeirrbar in seinen Handeln. Und ein stolzer Polizist auch. Also da lernt man auch andere Polizisten kennen. Jetzt nicht unbedingt in dem Film, aber vielleicht in einem anderen Film. Nein. Ich muss schon sagen, ich war schon Fan vom zweiten Teil.
Jetzt verstehe ich auch, warum jetzt... Ich verstehe auch, warum jetzt der zweite Teil jetzt so ist, wie der, letztendlich geworden ist, weil der erste Teil, das merkt man auf jeden Fall, ist noch eine ganze Spur ich sag jetzt mal einfacher und kostengünstiger also der zweite Teil hat da glaube ich die Schippe nochmal draufgelegt da wären wir jetzt halt bei dem gleichen Fall, der erste wirkt noch eine ganze Ecke rougher der Hauptdarsteller ist auch noch ein bisschen wie soll man sagen, wirkt noch ein bisschen jünger auch und ein bisschen ein bisschen ruppiger so und nicht ganz so abgebrüht und cool wie schon im zweiten Teil, und ja die Scale und auch alles ist alles ein bisschen, man merkt, dass hier nicht ganz so viel Budget, wie dann bei Teil 2 zur Verfügung stand. Aber was soll ich sagen, ich fand den abermals eben in seiner Einfachheit, du wirst ja direkt reingeschmissen in diese Story, und dann auch das, was man am Anfang sieht, hat überhaupt keine Bewandtnis für das, was der Film letztendlich erzählt.
Gefolgt von ein paar Kämpfen, wo ich sage, ja, Mann, das ist wieder echt, da hat man sich was dabei gedacht und hat versucht, das Bestmögliche rauszuholen. Und gerade diese Kämpfe auf engstem Raum, da war ich schon schwer beeindruckt, wo die jeweils mit ihrer Kamera standen und wie sie dann halt trotzdem in diesen engen Räumen auch Bewegung zugelassen haben bei der Kamera. Sowohl der Schnitt als auch die Wucht waren ordentlich und auch die Antagonisten, gegen die Officer Leader zu Felde ziehen muss, die, fand ich, hatten alle etwas für sich. Also ich mochte dieses Abarbeiten dieses Trios.
Aber ansonsten, ich meine, wie gesagt, die Story, die passt noch nicht mal auf den Bierdeckel. Ich habe diesen Scam, der da veranstaltet wird, nicht ganz verstanden. Ich glaube, es geht da auf jeden Fall, dass Leute ihre Häuser verpfänden und das von der Polizei nicht aufspürbar ist. Aber dazu muss man leider sagen, die Untertitel sind halt manchmal auch ein bisschen verwirrend gewesen. Die englischen Subs sind nicht die besten, ne. Manchmal sind solche Sätze ein bisschen krumm. Da sind glaube ich in den Zwischentönen sind da glaube ich ein paar Sachen hinten runtergefallen. Den Eindruck hatte ich leider auch, ja. Ja, und dann sind ja auch noch so Formulierungen, also die Engländer, oder wenn man das auf Englisch dann liest, heißt es irgendwie, that's my uncle, eigentlich ist es sein Sohn, sein Schwiegersohn, und sie sagen halt die ganze Zeit, that's my uncle, und dann nennen sie die andere aber immer irgendwie die Schwiegermutter, glaube ich, obwohl die gar nicht mit denen verwandt ist, also das ist alles, wie gesagt, durch die Übersetzung auch manchmal ein bisschen krude. Entschuldigung, Tino, ich wollte dich nicht unterbrechen. Achso, ich hab da auch nicht so viel, weil ich mein, der Film hat so klare Fronten, die Moraldramaturgie ist auch sehr gut lesbar, man weiß halt hier, wer gut, wer böse ist, und ich finde, alles, was storymäßig passiert, ist halt schon so eher kleister zwischen den einzelnen Kampfsequenzen.
Aber nervt auch nicht, also man denken will natürlich schon, dass die nächste Actionsequenz kommt, aber man denkt nicht die ganze Zeit so, boah, das ist öde hier, sondern es geht zügig durch, es überstrapaziert halt auch nicht seine Existenz, geht glaube ich 83 Minuten oder so, also es ist knackig. Nicht mal, glaube ich, weil der hat ja noch original, ich glaube, fast 10 Minuten Abspann mit Outtakes. Abspann mit Outtakes, ja.
Also so 75, 70 Minuten und ich mag halt hier auch diese Close-Quarter- Kämpfe, also da bin ich eben großer Freund von, weil die gefühlt weniger geworden sind in den letzten Jahren und auch so Furious macht das wieder, dass viel auf engstem Raum gekämpft wird und du dir immer so denkst, wo soll denn die Kamera gerade eigentlich sein. Bloß wenige Schnitte. Also es wird lange dran geblieben und kein Schnitt, sondern die Kamera bewegt sich eher woanders hin. Was ich immer sehr beachtlich finde, gerade weil es halt eine hohe, Anforderung an die Choreografie und natürlich auch an die Personen, die da gerade kämpfen, die halt nicht wie Jason Statham und Vin Diesel dann alle zwei Schläge dann erstmal eine Pause machen können, bevor die Kamera umgestellt wird und wieder woanders weiter gedreht wird, wenn man es halt in vielen US-Action-Filmen hat. Also ich muss nur gerade an diese eine Kampfsequenz von einem Fast & Furious denken, wo man so denkt, wie lahmarschig kämpfen die denn jetzt gerade? Die legen ja eher so ihre Arme ein bisschen schneller auf den anderen drauf. Und da finde ich sowas immer sehr wohl, äh, sehr... Sehr positiv, also da bin ich immer sehr wohlwollend solchen Filmen gegenüber, gerade weil sie diese Geschwindigkeit von Kämpfen da mal zeigen und ich darf es im Zweifelsfall, also ich mag lieber schnelle Kämpfe mit ein bisschen Akrobatik drin, also wuchtige Kämpfe, wo man aber einmal alle drei bis vier Sekunden geschnitten werden muss, weil die Personen sonst nicht bei außer Atem kommen. Ja, geh ich mit.
Also der, ja. Nee, mach du. Nee, sag gern. Also allein dieser Kampf in dem Bus, da muss ich schon sagen, Alter, das ist, ich meine, das wirkt auch schon wie das Filetstück hier, ne, klar, aber ja, die Überlegung, den Endkampf in so einem kleinen, schäbbigen, ständig mit komplett verschmierten Scheiben Bus irgendwie zu absolvieren, das fand ich schon echt sehr cool, also wirklich diese Perspektiven da in den Bus einzunehmen, das hat was von den frühen Coen Brothers hier, Arizona Junior. Wurde da wirklich aus allen Ecken und Winkeln irgendwie nochmal eine Sequenz siehst, wie sie halt aufeinander einprügeln. Und auch, dass die es halt teilweise echt sehr schön lang stehen lassen, bevor sie dann wieder schneiden. Das ist halt im Grunde Nobody als eine Szene.
Nee, also man könnte schon in Bösezungen würden sagen, ja, das ist quasi alles davor ist ein Bild ab für diese Szene. Weil so, ich fand es so richtig spekulär, sonst wird es halt im Film schon nicht. Also es gibt zwar cooles Handgemenge und es gibt über coole Kämpfe. Selbst da, wo er in dem Arztzimmer mit dem Klemmbrett kämpft und so. Das ist auch cool, aber es ist halt diese super spektakulär. Und ich fand halt schon echt, deswegen habe ich am Anfang gesagt, Tatort Handkante. Ich finde, der Film wirkt wirklich wie so ein Tatort. Also der hat auch vom Produktionsniveau, das sieht schon eher aus wie so ein Fernsehfilm. Aber es ist gar nicht negativ gemeint. Der geht halt wirklich knackig rein. Der erzählt eine kompakte Story.
Der hat immer wieder kleine, aufbrausende, turbulente Szenen. Auch da, wo sie diese Feierlichkeit stürmen und dem Typ da erst mal so drei Flaschen auf den Kopf zerschlagen. Und dann hat er da zugucken müssen. Er hat schon ein paar fiese Szenen. Er hat dann diese drei Antagonisten-Brüder, die er dann halt nach und nach so abklappert und die halt zur Strecke bringt. So, es ist ein super klasse Formelfilm und das alles auf einem sehr, Daniel hat es schon gesagt, so kleinen Scale, es wirkt alles sehr kleinteilig, eben so eine kleine Polizeigeschichte. Geht jetzt hier nicht um die Stadt retten oder eine Welt retten, sondern es geht um so einen kleinen Zwist, der eben auch noch eine persönliche, Note hat für den Hauptcharakter, weil eben jetzt hier jemand mit drin hängt, der ihm nahe steht über seine Partnerin. Das fand ich alles total charmant erzählt, aber es ist eben wirklich ein kleiner und auch dann eher so, er fühlt sich sehr ruhig auch in seiner Gesamtheit irgendwie an.
Ich bin jetzt wirklich auch mal sehr auf den zweiten gespannt, weil der ja, wie ihr ja schon auch schon irgendwie erzählt habt, ja doch eine ganze Schippe draufzulegen scheint. Ich finde den zweiten auch besser, auch inhaltlich. Ja, also das, glaube ich, die Allgemeinheit findet den zweiten generell besser. Aber ich glaube, es ist, glaube ich, relativ wichtig dafür, würde ich jetzt einfach mal behaupten, ohne den schon gesehen zu haben, es ist dann wichtig, irgendwie den ersten zu sehen, wo es herkommt. Und so fühlt sich das hier an halt so. Hier wurde ein Grundstein gelegt für etwas, was jetzt irgendwie dann durch so Herzblutfilme machen einen Hype entwickelt hat und das mag ich immer gerne. Ist wie Baby Assassin's. Ja, okay. Ja, da muss ich auch noch rein. Da war ich ja auch bei der Folge nicht dabei.
Aber das mag ich, das mach ich irgendwie ganz gerne. Das konnte man so ein bisschen spüren, wie hier irgendwie mit wenigen Mitteln was versucht wurde, was dann aber mit Herzblut ist und irgendwie funktioniert hat. Und das fand ich dann wieder cool. So als Film halt so fand ich den solide. Hat mich jetzt nicht umgehauen. Also muss ich sagen, fand ich Blood Brothers deutlich besser. Aber klar, es ist auch der opulentere Film irgendwie und der besser ausgestattete. Aber ich bin jetzt trotzdem sehr gespannt, wie das weitergeht und finde auch hier den Hauptcharakter, hier, also den Hauptdarsteller, den finde ich sehr, sehr cool. Das ist ja der aus Furious auch, ne? Genau.
Ximiao. Der macht das cool. Ich fand, der hat auch so in seinen manchen Momenten, wenn der so ein bisschen funny ist, so leicht ein Comic-O-Leave auch hat, dann am Anfang, wie er erstmal da im Karaoke singt und so. Der hat schon echt auch ein cooles Charisma irgendwo. Das fand ich sehr, sehr, sehr funny. Von daher, also, ey, auf YouTube einfach mal reingucken. Auch wie gesagt, auch wenn die Subtitles nicht so geil sind und manche Szenen leider auch geblurrt sind, weil sie immer wieder Blut so wegblurren, weil es dann teilweise die Gesichter so auch unkenntlich gemacht ist. Ein bisschen schade in der Version. Aber ey, trotzdem einfach mal angucken, die knapp 80 Minuten auf jeden Fall. Auf jeden Fall, wenn man auf Martial Arts steht, auf kleine Cop-Geschichten, das war ganz cool. Und, naja, das muss man wirklich auch mal zu sagen, er hat schon echt wirklich einen krassen Pro-Cop-Vibe. Also er ist schon sehr hat sehr viel Pathos. So auch nochmal am Ende, wie er dann nochmal seine Rede da schwingt. Die hätte nicht sein müssen, ey. Seinen Polizeieit da nochmal abschwört, abfeiert. Also es feiert halt Polizei schon sehr ab und stellt auch so ein bisschen so hin, es ist okay, wenn ein Polizist auch mal irgendwie auf der Straße einen austeilt, so für die Sache irgendwie. Da gibt's ja die Szene mit dem, wo er da mitfilmt und so, ne? Wo er gleich da dem Typ das Handy abzieht und das Video löscht, weil er ihm halt verstrasset, da mal eine verpasst hat. Das schwingt halt schon so krass, ein bisschen so pro Polizei in extremen Formen mit, aber das ist halt der gleiche, das ist halt wie beim indischen Film der Pathos fürs Land und hier ist es halt der Polizeipathos.
Das spürt man halt schon stark. Ich weiß nicht, ob das in anderen Teilen auch so ist, aber das ist das Einzige, was mir so ein bisschen aufgefallen ist. Wobei, da hab ich mich aber auch gefragt, du hast ja am Ende dieses echt pro Polizei, diese Propaganda, Polizeipropaganda, das war schon fast so am Ende. Und da habe ich mich aber trotzdem gefragt, ist das wirklich vielleicht so patriotisch gemeint, wie es auf den ersten Blick wirkt oder hat das noch irgendwie eine weitere Bedeutung, weil, also die Frage kam deswegen, weil ich finde, dass auch dieser Film ja eigentlich zwischen den Zeilen schon so ein bisschen soziale Ungleich.
Ungerechtigkeiten, Ungleichgewichte und auch Missstände aufzeigt. Gerade mit diesem Ding, dass Leute ihre Häuser verfänden, weil sie in irgendeiner Mayong-Hülle sitzen und da irgendwie, ja, entweder mit dem Tisch gezogen werden oder halt nicht aufhören können oder nicht loskommen von dem Glücksspiel. Also in dem Umfeld, in dem sich hier der Polizist und der gesamte Film bewegt, finde ich, kann man eigentlich auch ein bisschen Sozialkritik lesen. Gerade bei diesen, wenn es dann halt auch um dieses Scam-System geht am Ende. So, dass man ja quasi Sachen an der Polizei vorbeischleust und die Polizei ja eigentlich auch nur naja, durch Zufall eben auf diese ganzen Machenschaften kommt. Und ist da nicht vielleicht diese Ansprache am Ende mit der Faust am Kopf, Vielleicht sogar ein Appell an eben, ja, die Polizei, die richtigen Polizisten und ihre Aufgaben. Also, dass man den richtigen Polizisten oder der Bevölkerung nochmal vor Augen führt, was die Aufgaben eines Polizisten sind und was ein richtiger Polizist, ein guter Polizist, wirklich eigentlich tun sollte, weil sie halt eben vielleicht darauf hinweisen wollen, dass in gewissen Kreisen ja schon Korruption, Misswirtschaft oder sonst irgendwas entsteht. Oder beziehungsweise vorhanden ist.
Also ist jetzt nur mal so eigentlich ... Kann man bestimmt schon drin sehen. Also finde ich jetzt nicht von der Hand zu weisen. Finde ich in Teil 2 kann man es eh nicht sehen. Da geht es ja auch um so Scamming-Zeug. Ja, und Prostitution und so, ne? Also kann man schon natürlich so ... Ist im Zweiten denn dieser Polizeipathos auch so drin? Eigentlich nicht. Ja, schon. Aber nicht mal mit so einer Ansprache am Ende, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Nee, das nicht. Also da ist schon ein bisschen toned down. Aber ja, also Polizei ist schon oft eher so dein Freund und Helfer nach wie vor. Was ja per se ja auch eine gute Message ist. Aber ich finde halt jetzt im Ersten hier ist es so ein bisschen drüber, weil auch eben gezeigt wird, dass so der Zweck die Mittel heiligt. Und das fand ich so dann zusammen eben auch mit dieser Endansprache. So ein bisschen so, die Polizei darf halt im Zweifelsfall alles, wenn es der Sache dient. Das finde ich immer so ein bisschen, kann man anprangern. Ja, das stimmt wohl. Ey, sehe ich eh nicht. Aber ich finde deine Sichtweise aber auch nicht falsch. Also im Gegenteil, definitiv. Also diese Ungleichheit ist ja auf jeden Fall dran. Die spielt ja definitiv ein Thema, ja.
Und ich kenn's ja nicht, ich weiß ja nicht, wie die, sag ich mal, vielleicht ist das halt so die einzige Möglichkeit, um sowas irgendwie anzubringen. Und dann muss man's halt den Leuten überlassen, ob die das so sehen oder nicht. Kann ja auch vollkommen falsch sein. Kann ja einfach wirklich sein, ey, wir wollen die Partei zufriedenstellen. Wir wollen hier keinen Stress haben. Vielleicht, wenn der Film Erfolg hat, Können wir das nächste Mal irgendwie ungefragt in der und der Straße drehen und so und kriegen keinen Ärger? Ich weiß es nicht, ne? Ja, halt Polizei schlecht dastehen lassen geht halt schon nahezu gar nicht. Also das kriegst du nicht hin. Entschuldigung.
Und generell kann ich allen empfehlen, auch euch beiden mal mehr in die Filmografie von diesem Quinn Peng Fai, der diese Fight Against Evil Trilogie gemacht hat, denn der ist irgendwie seit sechs oder sieben Jahren erst am Film machen, haut, aber ein Banger nach dem anderen raus. Da laufen alle auf, ich habe inzwischen auch rausgefunden, wie es heißt, ICE-Banker, I.C.E. I.C.E. Und der hat Blade of Fury gemacht. Das ist so eine Mischung aus Spaghetti-Western und Fantasy-Filmen, wo auch so ein Schwertkämpfer zufällig mitkriegt, wie so ein Baby geopfert werden soll, weil sie so eine Pille draus machen wollen, die ewiges Leben verspricht. Und dann läuft er den Rest des Lebens mit diesem Baby auf dem Arm rum und haut so andere Schwertkämpfer tot.
Auch mega gut. Dieser Bulletstorm, Blackstorm, auch toll. Also alles echt gute Actionfilme und alle aufwendiger als nötig, weil man irgendwie immer denkt, dass das wie so eine, ja, das ist ein bisschen despektierig, aber auch wie man so, wenn man jetzt in Deutschland mitkriegen würde, Joyland hat einen Actionfilm gemacht, würde man halt nicht denken, dass da was drin ist, wo man danach denkt, wow, das war ja krasser, als ich gedacht hätte. Und so ähnlich geht es ja mit nahezu unbekannten oder für uns unbekannten chinesischen Streaming-Plattformen auch. Aber Blackstorm super, Blade of Fury super, Diese Fight-against-Evil-Trilogie, echt toll. Dieser Curbing Violence auch ganz gut. Dieser The Bodyguard gut. Also es sind alles gute Actionfilme. Und alle sehr liebevoll. Und wie ich es verstehe, macht er auch immer die Choreografie in den Filmen. Also echt gute Actionpieces immer drin.
Schon? Also scheint so der erste Action-Auteur des Streaming-Films zu sein im chinesischen Bereich. Wobei der dritte Film soll jetzt von einem anderen sein, ne? Von Young. Was ist der von einem anderen? Der dritte Film mit anderem, ja, ja. Weil der ja auch diesen ganzen krassen Tone-Shift hat mit mehr Comedy und so. Ah, okay, das erklärt natürlich einiges. Inhaltlich wäre es mir jetzt nicht aufgefallen, von der Action her auch nicht, aber okay. Aber jetzt noch mal eine Sache, ne?
Okay, die englischen Untertitel mögen zum Teil verwirrend sein oder nicht ganz der chinesischen Bedeutung entsprechen. Kann man ja nicht alles eins zu eins übersetzen. Aber was ich mich gefragt habe, ist, wie verstehen Landsleute den Hauptdarsteller, der wirklich fast jede dritte Szene sich irgendwas in den Mund zu essen schiebt? Es gibt diese eine Szene, da sitzt der, glaube ich, mit dem einen Kollegen, mit dem örtlichen Kollegen sitzen sie im Auto und essen aus so einem Nubelsuppen-Pott. Ja. Und wirklich, die sprechen dabei die ganze Zeit und wir hatten ja noch diese zusätzlichen Untertitel, ich weiß nicht, welche Sprache es war, aber ich hab mich gefragt so, ey, versteht man das wirklich? Also verstehen die wirklich, was die jetzt gesagt haben? Weil das war halt für mich als jemand, der die Sprache nicht spricht, schon schwierig, aber dann noch halt mit über 80 Gramm Nudeln im Mund, wirkte das schon auch hart verständlich für, glaube ich, Landsleute, oder? Wirklich, ja. Aber ja, ich glaube, man kriegt das schon mit. Also man kriegt ja auch fressende Leute in Podcasts in Deutschland ganz gut mit. Also ich glaube, das kriegt man schon hin. Aber ja, wenn man da nicht Muttersprachler ist, ist das, glaube ich, echt hart. Ihr merkt ja auch gar nicht, dass Tino während jeder Joggeschehen voll eine ganze Pizza ist. Ja, eben.
Wer ist denn so furchtlos und isst irgendwie vehement in Podcasts? Weißt du, das hält sich so hartnäckig, dass das ganz schlimm wäre, wenn Leute einen Podcast essen. Ja, Böhmermann hat das ja am Anfang immer gemacht, so als Running Gag, weil er hat gemerkt, dass Leute das aufregt. Also hat das halt konsequent immer gemacht.
Aber ja, klar, das ist ja das Fauxpas beim Podcasten überhaupt. Weil Leute natürlich hassen. Ich finde das aber immer ganz nett eigentlich. Aber wenn man so hört, okay, da frisst gerade jemand noch Chips oder setzt so das Trinken gerade ab, finde ich. Ja, das ist wirklich nicht schlimm, regt mich nicht. aber viele Leute können ja Essgeräusche auch nicht so gut ab. Genau. So Geschmatze geht halt nicht, aber halt so, wenn ich jetzt so ja genau sagen würde, das finde ich okay. Vielleicht wieder ein Stern weniger auf Spotify.
Ja, aber ich meine, also ich weiß nicht, wie ihr es so esst, aber ich esse eigentlich immer so, dass ich den Mund ziemlich voll habe. Und das ist dann, wenn ich mich mit Leuten unterhalten will, sehr hinderlich oder eben gar nicht erst möglich so. Aber den Mund voll nehmen machen wir ja auch so hier im Podcast. Ja, aber nicht unbedingt mit Essen. Ja, aber du weißt doch, wenn jetzt André oder ich reden und du willst irgendwas sagen, dann kannst du ja leer kauen und nicht so, scheiße, ich würde was sagen, aber ich will mir eigentlich auch wieder neues Essen ins Maul stoppen, was mache ich denn? Naja, noch einen Topf Rahmen geht schon. Jetzt hätte ich was sagen können, stattdessen habe ich die Gabel wieder reingesteckt, verdammt. Ja, das ist halt die Sache. Ich würde mir halt vorher überlegen, habe ich Hunger oder halte ich das noch durch? Ja, das eh, klar. Aber halt so dramaturgisch abzustimmen, wann die 30 Bissen vorbei sind, dann kann man was sagen, das kriegt man, glaube ich, hin. Also mit ein bisschen geht's ja, aber ich fand halt schon, dass hier Xiaomi ... Ja, ja, das ist schon krass, wie sie sich da reinschaufeln. Dass die teilweise halt echt schon den Mund richtig voll haben und dann immer noch irgendwelchen wichtigen Dialog von sich geben, wo ich mir gedacht habe, das versteht doch selbst in der Landessprache kein Mensch. Aber das ist nur mein Eindruck.
Übrigens, der Regisseur von dem dritten Teil, das ist Young Bing Jha, der hat auch noch so zwei Filme gemacht, die ich auch ganz spannend fand. Stimmt, da hab ich mich schon mal rausgesucht. Der hat Eye for an Eye 1 und 2 gemacht, so ein Blind Samurai-mäßigen Rache, zwei Rachesfüller. Die sollen auch ziemlich cool sein. Die haben sehr gute Bewertungen auch so, auch so 3,5, 3,3. Die sollen auch auf jeden Fall sehenswert sein. Könnte man sich auch mal Guck, ob man die irgendwo kriegt. Ja, mach ich nach. Fight Against Evil 3, falls er mir gefallen hat. Aber das ist das Schöne jetzt zumindest ... Ja, guck erst mal Blade of Fury. Ich glaub, das mit dem Kind, was er die ganze Zeit rumtragen guckt. Guck dir auf Letterboxd mal das Poster an. Du bist schon so old. Ich hab das Poster schon gesehen. Ja, ja, da ist ... Also das Poster sah auf jeden Fall schon so aus, dass ich den direkt auf die Watchliste habe. Ein Baby und ein Messer in der Hand und noch eins im Mund. Das Baby guckt auch sehr grimmig. Ja, ja, eben. Das Baby bringt auch die meisten Leute nicht Spoiler. Guck, der ist sogar schon auf meiner Watchlist. Der ist auf deiner Watchlist schon, ja. Ja. Zack. Ja, diesen Blackstorm habe ich aber auch schon mal, glaube ich, mit so einem halben Auge verfolgt. Ja, ey, Fight Against Evil, wie gesagt, für mich ist das schöne, knackige Cop-Action.
Wie gesagt, Story passt auf den Bierdeckel, alles klar aber dafür versucht die Choreografie einiges rauszuhauen und das Engagement von den ganzen Leuten und ja, ich finde halt, das Gesamtkonzept mit Northeast Police Story, geht dann halt für mich erst recht auf, wenn man dann sieht dass sie halt auch die Outtakes in den Abspann packen und wir dann halt ein paar Stunts eben in ihrer Entstehung sehen, also sowas freut mich das fand ich schon beim zweiten Teil cool und dementsprechend kann für mich das so weitergehen, genau wie Madung Siok mit seiner, wie heißen sie? Ja, Roundup-Reihe. Ja, es kann bis zum Sankt Nimmerleins-Tag weitergehen. Und die Baby Assassins, die können alle so weitermachen. Wenn sie alle das, was sie irgendwie richtig gut beherrschen, weiter irgendwie ausführen und immer versuchen, einen schönen Dreh dran zu setzen, dann kann das für mich genauso weitergehen. Eben. Ja. Der macht ja auch so, also, Quinn Pengfei, also der von 1 und 2 Regisseur, der macht doch grad einen neuen Film. Wings of Dread mit Iku Uweiß. Ui. Okay.
Und Co-Regie mit Ashton Chen, der spielt auch die Hauptrolle, der auch bei Ip Man 2 zum Beispiel dabei war. Das klingt doch schon mal gut. Naja, also wirklich muss man im Auge behalten, ja. Ikuruwe scheint jetzt eh wieder so ein, zwei Titel zu haben, die so ein bisschen für ihn auch zurück zu den Wurzeln gehen. Ja, hoffentlich. Ja, und hoffentlich dann halt auch mal wirklich ein bisschen wieder, ja, auch schnörkelloses Martial-Arts-Kino sind. Das fände ich ganz cool, weil die letzten Sachen hat er nicht so das glücklichste Händchen bewiesen. Das stimmt wohl.
Aber wir beweisen jetzt noch mal ein glückliches Händchen. Nee, wie soll man sagen? Studiokanal, ne? Es ist doch Best of Summer, oder? Ja, Studiokanal hat mal wieder ein glückliches oder ein gutes Händchen bewiesen. Denn jetzt kommt noch mal Oldboy ins Kino. Ja, ich meine, es ist ein Film, zu dem wir eigentlich nicht so viel mehr erzählen müssen. Aber wir sind ja der Chronistenpflicht treu ergeben. Deswegen einmal hier die Inhaltsangabe für all diejenigen, die diesen Film noch nie gesehen haben. 15 Jahre eingesperrt, 5 Tage Zeit für Rache. Ohne erkennbaren Grund wird der Geschäftsmann Odessu entführt und in einem fensterlosen Raum gesperrt. Sein einziger Kontakt zur Außenwelt ist ein Fernseher, über den er eines Tages aus den Nachrichten erfährt, dass seine Frau ermordet worden ist und er dafür verantwortlich gemacht wird. Nach 15 langen Jahren in völliger Isolation wird Odissou plötzlich in die Freiheit entlassen. Auf der Suche nach Antworten schwört er Rache an seinen Peinigern, doch die Tortur ist für ihn noch nicht überstanden. Ja.
Inszeniert von Park Chan-wook kam dieser Film zu uns, als das koreanische Kino, wie soll man sagen, noch in ihren Anfangs, in seinem Anfangsstadium als Geheimtipp war. Inzwischen ist das koreanische Kino kein Geheimtipp mehr, so. Finde ich. Da gab es eigentlich nur zwei andere koreanische Filme, Shiri und Joint Security Area, würde ich sagen. Oder das waren so die einzigen beiden. Aber Sympathy for Mr. Vengeance war doch schon auch vorher schon was. Ja, aber ich glaub, der ist auch erst als Oldboy dann so bekannt wurde, dass das so ein anderer Film von dem Regisseur war. Ich weiß nicht, ob der in Deutschland im Kino liegt, ich weiß, dass Joint Security Area in Deutschland schon so ein bisschen bekannt war, aber da drückt mich vielleicht auch meine Erinnerung, weil das so ja noch diese Zeit war, wo man Sachen importiert hat. Ich weiß ja, dass Schiri so das erste war, wo man so mitbekommen hat, ah okay, da gibt's auch Actionfilme, die dann ich weiß aber nicht, von wem kam denn Schiri damals? Ja gut, nicht von Park Chan-Boo. Nee, nee, aber der auch irgendein damaliger DVD oder halt, Verleiher. Weil ich weiß noch, dass das Cover richtig kacke aussah von Shiri damals, aber das hat einen nicht abgehalten. Ach, EMS. EMS. EMS, ja. Ja, gutes Label.
Ja, also Shiri, ja, würde ich auch sagen, das war so das erste Ausrufezeichen aus Korea, zumindest für ein Videothekenkind meiner Generation. Joint Security Area, fand ich, war schon etwas anderes. Das war ja schon mehr Politkino, was ja auch von Feuilleton mal zur Notiz genommen wurde. Das weiß ich noch. Das habe ich noch damals in diversen Filmmagazinen oder in Filmsendungen, Kinosendungen, die es damals noch ein bisschen mehr gab. Da hat man den, oder auch, weiß ich nicht, am Ende in der Tagesschau wurde der auch mal vorgestellt. Vielleicht, weil der bei der Verdenade gelaufen ist.
Aber ja, von dem hatte man auch mitbekommen. Ich gebe dir recht, Tino, dass Oldboy schon deutlich... Einen breiteren Aufschlag in Deutschland hatte als ein Sympathy for Mr. Vengeance. Den hatte ich aber tatsächlich zuvor schon auf dem Fantasy-Filmfest gesehen. Hm, okay. Deswegen war mir Park Chang-wook ja schon irgendwie geläufig. Beziehungsweise hatte ich eine Idee, was man bei diesem Regisseur erwarten kann und wollte ja auch unbedingt dann diesen neuen Film von ihm sehen, nachdem ich halt gesehen hatte, wie zum Beispiel diese Achillessehne in dem See dadurch trennt wird. Das fand ich echt wirklich auch, diese Szene so, ja. Und deswegen war ich halt sehr gespannt auf Oldboy. Ja, und was soll man sagen, ne? Also, gibt es einen ultimativeren Rachefilm? Ich weiß nicht, welcher Rachefilm fällt euch ein, der, sag ich mal, in seiner Härte und Heftigkeit da mithält? Also, zumindest ist er in den Top 3 und wir würden jetzt die anderen beiden Platzierungen nicht ad hoc einfallen, weil sie ihn wahrscheinlich schon so auf die Eins packt. Oder, André? Also, ey, und jetzt mal, wir reden jetzt hier nicht so, ne, von irgendwie Rape-and-Revenge-Filmen so. Ich würd jetzt nicht I Spit on Your Grave oder sonst irgendwas mit was wie Oldboy vergleichen.
Aber, ähm, deswegen, aber so als wirklich komplexe Rache-Geschichte, so vom reinen Kopfding her, äh, find ich, ist Oldboy echt unübertroffen, weil's ja eigentlich auch ne Bagatelle ist, die zu dieser ganzen Geschichte führt, so. Und das ist ja das Entscheidende. Das ist ja wirklich das Allerentscheidende. Ja, ich weiß aber auch noch, wie ... Also, ich hab den eh unter denkbar guten oder schlechten Umständen. Ich weiß es gar nicht. Ich hab den halt beim Fantasy-Filmfest gesehen. Aber ich hab Oldboy gesehen, danach Machinist und dann Saw. Und das war halt ... Also, das war halt zu viel. Zu viel für einen Tag. Also, das war wirklich intens. Aber ich weiß auch noch, dass Oldboy mich schon am längsten von denen natürlich beschäftigt hat. Also, Saw war damals auch ... Das war ja irgendwie neun oder zehn Monate vor dem offiziellen Deutschlandstart, wo der auch wie in so einer Art Preview lief, wo noch Fragebögen rumgegeben wurden, ob man findet, dass der Film in Deutschland in die Kinos kommen sollte. Also was wirklich wie so ein Test-Screening für Saw war. Natürlich war es auch extrem beeindruckend. Man war halt so, wow, what the fuck, was passiert denn da am Ende? Weil sowas hatte man ja auch noch nie gesehen. Aber sowas wie Oldboy hat auch noch nicht. Gerade wegen diesem eigentlich banalen Grund, warum das alles so passiert ist. Also es war ein sehr, ja, von Inszenierung ungewöhnlich, die Musik ist halt seitdem ja einem auch nie wieder aus dem Ohr gegangen, also das war wirklich beeindruckend. Und inzwischen auch nicht.
Der Tintenfisch auch nicht, auch nicht aus der Nase gegangen und aus dem Augenblick ist der einem auch nicht mehr gegangen. Und wie man aus heutiger Sicht ja halt auch, weil es ist ja auch ein zeitloser Film geworden. Also Saw habe ich neulich nochmal geguckt und der funktioniert natürlich trotzdem noch, aber da sind halt zwei, drei Szenen drin, wo man aus heutiger Sicht denkt, das ist ja bescheuert as fuck. Unter anderem die Autoverfolgungsjagd in Saw, die aus heutiger Sicht halt wirklich richtig peinlich, lächerlich aussieht.
Also Oldboy guckt man ja irgendwie gefühlt alle zwei, drei Jahre mal und hat halt jetzt eine Gelegenheit, auch endlich mal die 4K-Restaurierung im Kino zu sehen. Deswegen, selbst wenn ihr den schon häufig gesehen haben solltet, in dieser 4K-Restaurierung ist es meines Wissens das erste Mal, dass man ihn im Kino sehen kann. Schon allein deswegen lohnt es sich, glaube ich, nochmal. Und er kommt halt auch sowohl auf Deutsch als auch auf Koreanisch mit deutschem und das ist glaube ich auch ganz nice, zumindest in Berlin. Ich weiß natürlich wieder nicht, wie es in anderen Städten aussieht. Wahrscheinlich kommt er eh nur in fünf Städten wieder.
Das kommt dazu, ja. Das kommt dazu, genau. Ich hoffe wirklich, dass er bei vielen von euch da draußen auch wirklich läuft und nicht zurückgehalten wird. Ja, was man wirklich sagen muss, ist halt, das Besondere ist wirklich halt diese Tragweite der Geschichte, obwohl die so auf was simplem Fuß. Und Rache-Geschichten haben wir, seit es das Kino gibt, und haben wir noch ein Löcher. Und wir haben ja quasi vorhin bei Blood Brothers auch eine Art verschachtelte, auch eine Art von Rache-Geschichte, die zwar auf was anderen mit des anderen beginnt, aber am Ende ist es trotzdem eine Rache-Geschichte. Steckt auch wieder mit drin. Rache-Geschichten, jeder zweite Film hat gefühlt eine, aber Oldboy ist irgendwie die, die halt so krass nachhalt, weil du sowohl, diese Emotionsbandbreite hast bei allen Figuren, die halt diese krasse Verzweiflung, die da drinsteckt, die Wut.
Die aufkeimende Freude manchmal im Film durch die Figuren, also John Book hat es ja geschafft, einfach nicht nur einen grimmigen Film zu machen, sondern einen Rachefilm, der trotzdem ja irgendwie alle Arten der Emotionen irgendwie abfrühstückt und, das ist halt so, dieser Facettenreichtum an der Rache, weil Rache hier halt nicht nur einfach nur als mit dem Hammer auf Leute einschlagen gedacht wird, das ist auch dabei, aber eben noch viel, viel mehr. Du hast halt dieses.
Gewaltspitzen, dann hast du aber auch ganz viel Zärtlichkeit da drin, sehr gefühlvoll, ganz viel Melancholie und er schafft es ja halt nun mal, wie auch kaum ein anderer, so Gefühle mit Musik und alles zu vermitteln. Und das dann in so einer Rachergeschichte, mit so einer Tragweite, mit so einem, Und natürlich, der Twist oder die kleinen Mini-Twists, die da drinstecken, die Erkenntnisse, die du kriegst, das ist halt beispiellos. Und du denkst halt immer schon, du hast jetzt schon alles gegriffen und dann kommt nochmal einer drauf und du bist so, Alter, wie verzettelt und verzahnt und noch tiefgreifender und noch mehr Fall sollen passieren. So reicht es nicht langsam, hat er nicht langsam alles durchgemacht und es hört ja einfach nicht auf und ich finde diese Spirale, die ihm immer wieder einen draufsetzen, du erkennst erst so wirklich bis zum Ende hin diese ganze Tragweite des Ganzen, die es eigentlich hat das ist halt das, was es besonders macht halt Rache auf so einem riesen Spektrum irgendwie das ist halt das Krasse. Ja und auch dieser geniale Bösewicht, der ja eigentlich auch kein Bösewicht ist, sondern auch so eine tragische Geschichte hat. Genau, ja, auch nur getretener Hund. Zudem habe ich auch noch eine ganz absurde Geschichte, das lade ich auch mal, auf Discord hoch, wenn ich dran denke, den habe ich mal völlig random in Berlin im Kino getroffen.
Den Darsteller, ja. Und er hat halt auch genauso, es gibt doch diese eine Szene, wo Odesso so ein Auto reinwirft, nochmal kurz mit so einer Cap dann so reinguckt und so sinngemäß sagt, wir sehen uns bald wieder. Und ich glaube, er hat genau diese Cap auch aufgehabt und wirkt halt wirklich so, dass er auf keinen Fall nicht erkannt werden will. Aber das war, keine Ahnung, heutzutage würde ich auch niemanden mehr ansprechen. Aber da dachte ich so, das ist doch weird, der sieht ja genauso aus wie in dem Film und sitzt jetzt hier in Berlin einfach im Kino und dann haben wir irgendwie ein Foto gemacht. Und er guckt auch ein bisschen gequält, als ob ihm das nicht so ganz sein schönster Moment im Leben wäre. Aber damals war ich noch ein bisschen, keine Ahnung, weiß ich auch nicht. Und nach dem Zusammentreffen hat man dich 15 Jahre lang nicht gesehen. Ja, hat man 15 Jahre nicht gesehen. Aber da dachte ich so, okay, das ist so ein absurder Zufall, weil ich würde sonst auch nie Leute ansprechen. Da dachte ich so, das ist ja wirklich, wie mehr Zufall kann es gehen? Das war auch ein Kino, wo ich ein einziges Mal in meinem Leben in Berlin drin war. Da sitzt wahrscheinlich jeden Abend drin. Ja, wahrscheinlich. Nee, poste ich mal. Ich weiß ja auch gar nicht mehr, welcher Film es war. Oddboy. Ja, die Premiere.
Völlig zufällig da. Das Original von dem Mirrors, das fand ich nämlich cool, als ich ihn da gesehen habe, dass der quasi der Hauptdarsteller aus diesem Mirrors, den ich nicht ganz so cool fand, Into the Mirror heißt ja, glaube ich, international, bei uns hieß der aber schon, glaube ich, in Deutschland hieß der Mirrors, Dass der noch mal da auftaucht. Aber hier in Oldboy fand ich ihn noch besser. Also da fand ich ihn noch besser. Ja. Mirror, im Spiegel lauert der Tod. So heißt der, so heißt das Original. Schade, das sollte eigentlich im nächsten Genre kurz abgefragt werden. Ja.
Du kannst mir überlegen, wo du den noch gesehen hast in einem Film. Attack the Gas Station hat er mitgemacht, zum Beispiel. Ja, und auch sein Haus der Checkbild. Ja, da hab ich ihn aber tatsächlich gar nicht mehr so in Erinnerung. Also, wenn er da großartig ist. Nee, da ist er Mann Nummer zwei. Wahrscheinlich ist er einfach so am Ende, als er diese vielen Leute eingespannt hat, einfach dabei. So kann halt eine Karriere auch laufen. Ja, gut. Ja. Nee, aber da hab ich nicht mehr in der Lohn. Also, er hat man auch, glaub ich, nicht erkannt. Hab ich jetzt auch nur in der Übersicht hier gesehen.
Desi Vesche, was kann man doch sagen? Ich mein, gucken ... Was an diesem Film ja, was an diesem Film ja, das habt ihr jetzt eben auch schon gesagt, so, aber das finde ich halt auch das Krasse, wo ich mir am Ende dachte, naja, immerhin, so, jetzt können sie ja, also, jetzt könnte ja vielleicht noch halbwegs, halbwegs gut enden. Ich weiß mal auf die 15 Jahre, Hauptsache, jetzt ist alles wieder cool. Und dann kommt der ja wirklich mit so einem Hammer um die Ecke, wo du denkst, ja, wie willst du danach noch weitermachen? Also, wie willst du danach noch weitermachen? Mit so einem Hammer. Mit so einem Hammer, ja.
Habt ihr das Remake mal gesehen? Klar. Und das findet ihr auch furchtbar, oder? Das ist schon ein ziemlicher Unfall, weil der überhaupt nicht verstanden hat, was Oldboy wirklich ausmacht. Also ich finde, positiv formuliert versucht er was anderes, er fliegt halt voll auf die Fresse. Also es funktioniert an so vielen Stellen nicht. Teilweise funktioniert es schon ein bisschen, weil Spike Lee ist halt schon, also ich glaube, den kriegt man nicht komplett kaputt mit irgendwas, weil selbst auch highest to lowest war irgendwie auch sehenswert und Katastrophe zugleich. Also ich finde, er schafft es dann schon immer, wenn er sich an irgendwas verhebt, dann auf eine richtig absurde, spektakuläre Weise sich zu verheben, dass man ganz oft beim Gucken sich so denkt, was passiert hier gerade, also was, wieso entwickelt sich das so, wieso denkst du, dass das so funktionieren könnte, obwohl du doch weißt, warum die Vorlage so beliebt ist. Also so auf Biegen und Brechen irgendwie was Neues machen wollen, was aber überhaupt nicht funktioniert. Ja, sehe ich auch so. Der hat wirklich einfach, also ein China-Wook-Remaken ist halt auch schon wirklich doll.
Und wie gesagt, Oldboy funktioniert nicht nur einfach nur wegen einem super Hauptdarsteller. Der funktioniert nicht nur, weil er eine tolle Geschichte erzählt. Der funktioniert nicht nur, weil er Tiefe hat. Der funktioniert nicht nur, weil er diese Emotionspalette hat, weil er melancholisches Gespür hat, weil er einen geilen Soundtrack hat. der funktioniert wegen allem. Der hat halt in allen Punkten, trifft der halt genau ins Schwarze. Und das ist so eine Gesamtklaviatur, die der halt abspielt. Da konnte das Remake nur scheitern, aber er hat auch wirklich, ich finde, das Remake hat im Ansatz nicht verstanden, wo das Gespür von diesem Film liegt. Und der ist halt einfach so ja, so platt und so, das ist halt nur diese Geschichte genommen und einfach nacherzählt. Oder halt natürlich mit so kleinen Eigenheiten, aber es funktioniert eben nicht. Ja, und dann halt aber auch ohne die Abgründigkeit. Das finde ich ja das Schlimmste. Das auch. Dass dieser Film sich so gar nicht traut, in die Tiefen hinabzusteigen, in die Oldboy hinabsteigt. Und das, dann denke ich mir doch halt ... Überhaupt ist alles halt nur. Ja, dann denke ich mir doch auch echt, warum macht ihr diesen Film? Nur damit die Hammer-Sequenz jetzt quasi auch ein Level nach unten wandert, so? Das fand ich irgendwie Quatsch. Ja, ich fand das auch. Also, glaubst, Oldboy-Remake und das Mateurs-Remake sind die beiden Remakes, wo es am wenigsten verstanden wurde, warum das Original funktioniert hat. Ja, oder was Leute am Original zu schätzen wissen. Ja, genau, was das Besondere war.
Naja. Und halt vor allem wirklich dieses The Last Walls, dieses Musikthema, das ist halt wirklich ey, das höre ich so oft einfach, weil das ist ein geiles Stück Musik einfach. Ich kriege jedes Mal, spiele das an und ich habe nach zwei Sekunden Gänsehaut, wirklich. Das ist so krass und ja, also ich habe ihn vor zwei Jahren im Kino gesehen und ich denke, ich werde jetzt auch wieder gehen. Ich habe tatsächlich auch echt sehr Lust, den nochmal zu sehen, vor allem ja, dann halt, wenn es dann auch wirklich die 4K-Version ist. Ich hab zwar eine hier, aber nichtsdestotrotz auf der Leinwand das nochmal zu erleben. Ich hab ihn auch jetzt, glaube ich, schon länger nicht mehr gesehen. Also das dürfte das letzte Mal dürfte jetzt auch schon wieder so sechs, sieben Jahre her sein, als ich ihn mal gesehen hab.
Das ist, glaube ich, eine gute Gelegenheit jetzt dafür. Ja, absolut. Gut! Ich glaube, viel mehr müssen wir jetzt auch nicht dazu sagen, oder? Nein, geht auf jeden Fall rein. Schreibt uns mal gerne überall auf unseren Kanälen, was euer Lieblingsfilm von Park Chan-Buk ist, was ihr von Oldboy haltet. Würde uns natürlich wieder brennen, interessieren. Lasst uns das gerne mal wissen und lasst es wissen, ob er bei euch in der Stadt läuft. Wir drücken euch die Daumen. Ja, und wenn er bei euch in der Stadt laufen sollte und ihr ihn noch nie gesehen haben solltet, dann bitte, auch das, das würde mich auch interessieren. Unbedingt. Also das ist eigentlich die beste Situation. Wenn ihr wirklich noch nie gesehen habt und dann jetzt direkt im Kino in 4K, ey, bitte. Ja, besser wird's nicht. Wirklich, schreibt uns, falls ihr diesen Film jetzt wirklich zum ersten Mal auf der Leinwand oder generell überhaupt sehen solltet, das wäre am allergeilsten. Was ist das für eine Erfahrung für euch war und was der Film mit euch gemacht hat. Vielleicht ist er ja auch echt öle für euch, das kann ja auch sein, das ist aber auch interessant zu wissen. Und ansonsten, glaube ich, schließen sich meine Kollegen hier an.
Würden wir uns freuen, wenn ihr weiterhin uns die Treue haltet auf all den Plattformen, auf denen das möglich ist, wenn ihr uns überall bewertet, wo das möglich ist, followt, liked, Gauben, da lasst, also keinen physischen, sondern einfach den virtuellen und ja, und so weiter und sofort. Natürlich stehen wir euch auch bei Discord jederzeit Rede und Antwort, falls ihr Probleme oder Vorschläge habt, dann sind wir immer für euch da. Wir haben auch letztens, was war das? Das eine Video? Ich glaube Shining, ne? Ach so, ja. Tino ist jetzt mittlerweile dann halt auch in Shining verewigt worden mit seinem Hallo. Das fanden wir auch wieder sehr lustig. Dementsprechend kommt gerne rum bei uns im Discord. Ist fun of fun. Und die Leute sind gut rum. Fun time, ja. Gut. Wir sehen uns im Discord. Hammer. Und ansonsten, wir haben noch neue Genre-Mäuse. Oh, haben wir? Bei unserem Steady da einmal ein Gruß an Carolin, Lia und Kevin. Vielen Dank für euren Support. Da kann man auch mal wieder auf euch klatschen. Okay, warte.
Vielen Dank für euer Reins-Subben, wenn ihr dabei sein wollt. Support.genre-geschehen.de Da ist jetzt gerade ein neuer Audio-Flick erschienen. Wir haben über Darkman gesprochen beziehungsweise Darkman begleitet. Aber alle, alle haben den Nana-Ohrwurm. Das fand ich gut. Ja, das war sehr gut. Leander Ovo im Jahr 2026, nur bei uns. Genau, wenn ihr mit uns Darkman gucken wollt, dann guckt rein. Und außerdem erscheint jetzt auch die Tage noch eine neue Besprechung von Kurzfilmen in dem super knackigen Format, mit dem knackigen Titel.
Das Genre mit seinen außergewöhnlichen Kleinen. Auch da gibt es was Neues. und ja, wenn ihr da uns ein bisschen unterstützen wollt und dafür noch ein bisschen mehr Content wollt und alle Episoden natürlich 100% werbefrei, dann guckt da gerne mal rein. Gut. Ansonsten geht ins Kino oder auf YouTube oder auf Netflix und guckt das, was wir euch vorgeschlagen haben. So sieht's aus. Dann habt eine schöne Woche und bis hoffentlich ganz bald mal wieder. Tschüss. Tschüss.