Genre Geschehen wird präsentiert von Podriders.de, das Podcast-Netzwerk. Genre Geschehen Der Podcast über den unkonventionellen Film, Mit Daniel Schröckert, André Hecker und Tino Hahn.
Erste Wahl für Zombie-Mädchen und Eisenlungen. Und damit herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Genregeschehen, meine sehr verehrten Damen und Herren. Es ist Nummer 204 an der Zahl, aber wir sind nur zwei an der Zahl. Mein sehr geschätzter Kollege André Hecker ist mit am Start. Ich kann das nicht imitieren, deswegen kann ich den Tino Hahn machen für euch, aber dann klingt es ungefähr so. Hallo. Deswegen mache ich sowas nicht. Also moin. Ja, das ist dann wahrscheinlich Tinos polnische Großmutter gewesen, die wir nie kennengelernt haben, von der wir auch nicht wissen, ob sie wirklich existiert. Aber ja, wir wissen, dass Tino leider nicht hier heute in dieser Folge existiert, denn der gute Mann hat kurzfristig leider sich krankkeitsbedingt abhelden müssen. Gute Besserung an dieser Stelle, gehen raus. Er hat einen gelben eingereicht. Er hat gleich sich am neuen CDU-System ein Beispiel genommen. Und macht Arbeitszeitbetrug. Naja, also nein. Tino kann leider, oder musste leider kurzfristig ausfallen. Dementsprechend wünschen wir ihm alles Gute. Auf dass er das ein oder andere Rohhäppchen dann doch mal stehen lässt.
Und ja, reden heute dann nur. Finger weg vom kostenlosen Buffet. Genau, Augen auf, wenn man sich zum Freibiergesicht macht. So, was wollen wir machen? Ah ja, wir wollen heute trotzdem über drei Filme sprechen und die habt ihr vielleicht sogar schon gesehen, weil ihr auf dem Fantasy Filmfest wart. Vielleicht wart ihr aber auch in einer der, sag ich mal, doch relativ überschaubaren Vorführungen, die letztes Wochenende deutschlandweit stattgefunden haben. Aber einen Film, den habt ihr hoffentlich noch nicht gesehen, er lief trotzdem schon in einigen Sneaks, Und dementsprechend über alle drei wollen wir heute reden. Bevor wir starten, aber noch kurze, alles gut, kurz nur eine kleine Info. Ihr habt es vielleicht schon gesehen, manche von euch auch schon gehört. Nur kurze Info nochmal, dass unser neues Steady-Format gestartet ist an der Stelle fix. Nämlich ein Kurzfilm-Format, wo wir über Genre-Kurzfilme sprechen. Das ist brandneu letzte Woche gestartet.
Und Daniel hat sich einen wunderbaren Namen ausgedacht dafür. Angeleiert durch einen Film, den er mal wieder rewatcht hat. Nämlich das Genre mit seinen außergewöhnlichen Kleinen. Fanden wir sehr gut. Ist sehr lang, der Name, aber fanden wir sehr gut. Deswegen, das ist jetzt am Start bei Steady für alle, die uns im Monat ein bisschen unterstützen. Und wenn ihr Bock habt, da jetzt regelmäßig über Genre-Kurzfilme zu schwadronieren mit uns, dann geht gerne rein unter support.genre-geschehen.de und dann könnt ihr da auch dabei sein. Da gibt es dann eben Bonusformate wie dieses, dann gibt es den Audio-Flick Und ihr kriegt alle unsere Episoden natürlich auch werbefrei vor allem. Das alles gibt es bei Steady, wie ihr ja wisst. Also gerne da reinfolgen. Ich habe sogar beide Filme vorher gesehen. Ich habe Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen und Buddyhaut den Lukas gesehen. Ja.
Also ich hatte erst ein Video gemacht über Buddyhaut den Lukas, was aber halt eigentlich nicht stattfinden sollte, beziehungsweise... Ja, wo quasi eine Verwechslung stattgefunden hat, weil eigentlich sollten wir über der Große mit seinem außerirdischen Kleiden reden, aber weil halt gesagt worden ist, wir gucken Buddy How den Lukas oder wir reden über Buddy How den Lukas, hab ich halt nur Buddy How den Lukas geguckt und dann muss man nochmal das andere hinterher schieben. Und ja, ich hab meine langjährige Meinung ein bisschen geändert, muss ich sagen. Also ich finde jetzt schon den ersten doch ein bisschen ein Tick besser als den zweiten, so rein vom optischen und von der ganzen Erzählungen und so. Der zweite ist da schon ein bisschen einfacher. Aber nichtsdestotrotz hat er diese großartige Szene, wenn sie alle die Straße entlang laufen. Egal, so. Habe ich beide lange nicht mehr gesehen. Müsste ich auch nochmal Back-to-Back-Rock, um diesen Vergleich anzustellen. Aber ich war auf jeden Fall immer trotzdem ziemlicher Fan von beiden eigentlich. Ja, ich meine, die haben die innerhalb von was? Ich glaube 14 Monaten haben die die gedreht. Der erste war halt so ein Überraschungserfolg und dann haben sie den zweiten nach 14 Monaten direkt hinterher geschoben. Ja, ja. dafür, Ja, also ich mag den zweiten auch sehr gerne. Der zweite ist so ein bisschen mehr der Film meiner Kindheit gewesen als der erste.
Und dementsprechend, ich gucke den immer noch sehr gerne. Aber habe ich auch Iron Lung sehr gerne geguckt. Das wollen wir jetzt nun in den folgenden Minuten klären. Ich werde ankündigen, das wird die kürzeste Folge aller Zeiten. So, prove me wrong. Das ist kein Problem, ich schneide hinten wieder eine Stunde Leerlauf dran. Als ich das gelesen habe in Discord, musste ich auch schon schmunzeln.
Da hätten wir es fast hingekriegt. Und dann, nee. Aber jetzt habe ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Ja, ich habe auch den Fehler jetzt gefunden. Kann mir kurz mal transparent sein. Das ist ein guter Gag eigentlich. Beziehungsweise lustiger Fun-Fact. Ich habe irgendwann mal, scheinbar, ich habe irgendwann mal unser Outro einfach mal in mein, ich habe ja so ein Template für mein Audio-Tool, wo ich unsere Folgen schneide. Und ich dachte, irgendwann mal, ich bin voll smart. Und spar mir quasi jede Woche neu die Arbeit. Und klar, sowas wie Intro und so vorne ist halt da schon drin. Das heißt, ich muss jetzt nicht jedes Mal neu da reinbasteln, sondern es ist alles schon vorgefertigt. Ich muss nur unsere aktuellen Spuren der Wochen da reinziehen und bin fertig. Das gleiche dachte ich halt auch mal, ich bin smart, mach das auch beim Outro. Du bist ja komplett bescheuert, weil ich weiß ja natürlich nie, wie lange unsere Folgen gehen. Deswegen ist das Outro ja natürlich immer variabel an einem anderen Ort.
Ich habe das Outro aber eben auf mein Template da irgendwie mal reingezogen. Das heißt, das stand da ganz irgendwo hinten, wahrscheinlich bei einer sehr langen Folge, vielleicht auch in unserer Jubiläumsfolge oder so. Das heißt, irgendwie bei zwei Stunden noch was hing dieses Outro. Und dann habe ich natürlich eure 1 Stunde 10 Folge da vorne reingemacht, fertig geschnitten alles. Habe aber halt völlig übersehen, dass da ganz hinten irgendwo noch eine Stunde weiter noch ein Outro ist, was ich halt komplett verpennt wieder habe. Sondern habe natürlich ein neues reingesetzt, wie ich es immer gemacht habe. Naja, und dann hing da irgendwo nach einer Stunde nochmal ein Auto. Und das war dann wie so ein, sag ich mal, ja, wie im Kino, wenn nach den Credits doch was kommt. Und ich würde gerne mal wissen, wer von euch wirklich Stunde da gesessen hat und gewartet, bis noch was kommt. Ja, oder, stell dir vor, ich meine, ich kann es ja verstehen, also ich nenne das gar nicht böse, ich nenne das sogar eher als Kompliment, aber ich denke mal, Leute werden es ja auch vielleicht zum Einschlafen hören. Aufgrund der angenehmen Stimmlage des einen oder anderen von uns. Naja, wenn du dann halt eingepennt bist während der für den ganzen.
Und dann schallmeiht ihr noch mal das Outro entgegen. Hast du so eine Stunde Ruhe? Und dann kommt plötzlich, macht's gut! Hier bei Genregeschehen! Willkommen beim nächsten Mal! Es war ja nur die Musik, aber es reicht ja auch schon. Kein froh sein, dass ich nicht den Tino Hahn Hallo Gabba Remix-Sound hinten dran gepackt hab, den wir mal geschickt bekommen haben. Dass euch dann nachts um zwei einen Gabba-Track um die Uhr ballert noch. Also, falls das einem passiert ist oder einer, Ja, bitte gerne mal Bescheid sagen. Das würde mich mal interessieren, ob das so passiert ist. Gut. Aber ja, zurück zu Iron Lang. Gut, ja genau. Iron Lang. Ich lese mal kurz die offizielle Inhaltsangabe des Films Iron Lang vor. In einer postapakalyptischen Zukunft, in der ein Ereignis namens The Criat Rapture alle, bekannten Sterne und bewohnbaren Planeten im Universum verschwinden ließ, wird ein Sträfling ausgesandt, um ein Ozean aus Blut zu erforschen, der auf einem öden Mond entdeckt wurde. Dazu benutzt er ein kleines U-Boot mit dem Spitznamen Iron Lang. Ja, das Ganze ist eine Videospielverfilmung, oder beziehungsweise basiert auf einem Videospiel.
Des gleichen Namens, aus dem Jahr 2022, wie ich recherchiert hatte. Und wurde gemacht von einem Mann namens David Schimanski. Spricht man das so aus? Ich glaube, ja.
Und jetzt hat der YouTuber Mark Markiplier-Fischbach, ich hoffe, das ist der richtige, korrekte Name, hat das ganze Ding als Film geschrieben, inszeniert, produziert, finanziert. Also in fast Personalunion auf die Leinwand gebracht. Jetzt ist es ein bisschen kurios. Ich habe hier und da schon mal gelesen, dass der Film angeblich nur 95 Minuten sein soll. Aber das stimmt nicht. Wie wir uns jetzt am Wochenende davon überzeugen konnten. Also ich muss auch sagen, ich fand es ein bisschen kurios. Hätte André oder Tino uns da glaube ich drauf aufmerksam gemacht, oder? Dass der jetzt am Wochenende in den UCI-Kinos läuft. Also ich habe ihn als erstes bei uns in der Jahresvorschau reingeworfen. Das war mein Pick. Aber Tino hat uns noch mal explizit darauf hingewiesen, dass er jetzt läuft. Weil das habe ich irgendwie tatsächlich völlig verpennt. Weil er ja quasi einen limitierten Kinostaut bekommen hat. Ja, und das vielleicht haben wir ja in der Kinofassung, das ist jetzt ja vielleicht auch so ein Thema, vielleicht haben wir ja jetzt in der Kinofassung etwas mehr gesehen und dann online wird dann nur eine kürzere Fassung irgendwie zu sehen sein, um den Kinogang auch zu rechtfertigen. Das habe ich jetzt auch schon hier und da erlebt. In der Doku zum Beispiel von Sean.
Da weiß ich hier The Untold Story of No Retreat, No Surrender. Da gibt es auch zwei Fassungen. Eine Kinofassung, die ist kürzer. Und die wird dann auch in den Stream kommen. Aber die DVD-Fassung oder Blu-ray-Fassung, die ist länger. Das ist der Extended Cut davon. Also vielleicht wird es bei dem ja auch irgendwie so sein, dass der irgendwann das online stellt oder dass das online gestellt wird. Vielleicht sogar kostenlos. und dann halt aber auch nur in einer 95-minütigen Versung. Das wäre schon irgendwie verrückt, würde ich aber, und dazu kommen wir dann gleich begrüßen, aus Gründen. Aber das habe ich noch nicht gelesen, aber wäre natürlich super spannend. Ja, weil unsere Version ging auf jeden Fall zwei Stunden zehn knapp. Ja, also nochmal, ich habe das gelesen. Ich bin nicht sicher, ob da vielleicht auch da, wo ich das gelesen habe, vielleicht falsche Informationen vorliegen oder so. Ich möchte kein Gewehr für diese Aussage übernehmen. Ich war nur ein bisschen stutzig, weil wir ja schon einen doch zweistündigen Film gesehen haben. Genau, 127 Minuten in unserer Version, ja. Oh, noch länger.
Ja, gut. Ja, und ich sag's mal so. Lass uns mal zuerst meckern. Die zwei Stunden braucht er meiner Ansicht nach nicht. Das ist so mit mein größter Kritikpunkt, den ich an diesem Film habe. Ich finde, er verschenkt einiges an Potenzial, an vielleicht auch Anspannung und ja, dann doch auch Charakterbildung oder beziehungsweise Charakterbindung, dadurch, dass der Film echt ein paar Dinge zu oft ausformuliert oder wiederholt in seiner Art und Weise, wie er die Dinge erklärt, und eben zu viele Szenen, Bilder und so weiter enthält, die meiner Ansicht nach nicht zwingend notwendig waren. So. Ja, da gehe ich auf jeden Fall erstmal schon mal mit. Ich fand, er hat atmosphärisch echt reingezogen. Damit hatte ich kein Problem, da einzusteigen oder abzutauchen. Aber ja, trotz allem, obwohl ich die Atmosphäre so stark fand.
Merkt man die Laufzeit eben sehr, weil das Ganze eben nun mal ein Kammerspiel ist. Wir befinden uns die ganze Zeit nur an Bord dieses besagten U-Boots, dieser Iron Lang. Und zwei Stunden zehn in einem Kammerspiel mit sehr begrenztem Raum und sehr begrenzten Handlungsmöglichkeiten ist wirklich leider ein bisschen viel. Man muss halt dazu sagen, das Spiel dauert eine Stunde. Das ist ein kleines Indie-Game. Das ist kürzer als der Film. Das Game ist quasi, es geht eine Stunde und arbeitet quasi so auf einen großen Moment, man kann fast schon sagen, einen Jumpscare hin. Und das ist so auch nur ein großer Horror in diesem Spiel. Und das ist halt ganz kompakt und klein. Und der Film macht daraus halt natürlich ein bisschen mehr, was ja per se okay ist.
Aber ich finde auch gleichzeitig, und da komme ich gleich auch zu meinem nächsten Kritikpunkt, er verkauft mir dann aber auch trotzdem diese Welt, in der wir da sind, nicht genug. Denn ich habe mich danach halt noch in dem, es gibt einen Iron Lang Wiki zu dem Spiel halt, das die gleiche Welt natürlich ja hat, Und da habe ich mich erst mal eingelesen, was da noch alles dranhängt. Und ja, wir haben es eben in der Inhaltsangabe gehört, wir sind Stern, es gab diese Quiet Rapture, so ein Happening, wie alles ist verschwunden. Ja, okay. Und wir erfahren ja auch im Film dann so ein paar Sachen, dass es da so zwei Fraktionen gibt, die sich irgendwie auch entgegengesetzte Interessen haben und so. Aber irgendwie trotzdem finde ich, schafft der Film es nicht, weil wir uns ja auch nicht, wie gesagt, nicht rausbewegen irgendwie mit der Kamera, schafft es trotzdem wir nicht komplett genau diese Welt greifbar zu machen. Und ich habe mich jetzt im Nachhinein erst noch mal eingelesen. Jetzt ist mir noch einiges so ein bisschen klarer und greifbarer geworden. Und wenn der Film schon zwei Stunden, über zwei Stunden geht, dann hätte ich mir gewünscht, dass er dann da wenigstens die Zeit für nutzt, um mir genau das aber besser zu vermitteln und auch mehr von dieser Welt irgendwie mitzugehen. Da gebe ich dir vollkommen recht. Da bin ich zu 100 Prozent bei dir. Dem kann ich eigentlich fast nichts mehr beipflichten. Und das ist halt ein bisschen schade, weil das, was verhandelt wird, ist meistens noch das Gleiche. Also wir kriegen ja schon relativ zu Beginn mit, dass es diese zwei Fraktionen gibt, Eden und ich glaube noch eine, also Eden heißt zumindest die eine, das habe ich noch in Erinnerung.
Genau, Eden ist die eine, ich wollte noch die andere. Und naja, trotzdem wird das einfach nicht mehr als wiederholt, anstatt irgendwie auch mal ein bisschen weiter zu erklären oder sowas, ja. Er ist ja schon in gewissen Zwiegesprächen, er führt ja Funkkontakt zu der Oberfläche oder zu seiner Zentrale und ich weiß nicht, der Film um.
Und da sind wir schon fast eingebogen in Richtung positiver Kritik. Der Film macht ja gute Sachen. Der hat ja eine gute Atmosphäre. Aber wenn ich jetzt mal zum Vergleich einen Film heranziehe, an den ich die ganze Zeit bei Iron Lang denken musste, nämlich Das letzte Land, dann muss ich sagen, da hat mir Das letzte Land echt ein bisschen besser verkauft, dass wir woanders sind, dass wir irgendwie im All sind, dass da irgendwie noch mehr ... Also, dass das ein hoffnungslos kleines Raumschiff in einem gigantischen, ja, in einem gigantischen, unendlichen Raum ist so, ja. Und das macht Iron Lang nicht so wirklich. Was ich ein bisschen schade finde, weil, und da sind wir jetzt bei den guten Sachen, der Mythos dahinter und all das, was sie da so erzählen und an Informationen, die sie halt preisgeben, das ist ja geil, also das ist ja cool. Und ich glaube, ich glaube wirklich, das ist eine der akkuratesten Videospielverfilmungen, die wir bislang so gesehen haben. Aber ja, ich hab mich schon gefragt, wie lang das Spiel ist, also wie lang es diesen Zustand, den wir dort in dem Film erleben, wie lang es das auch ausreizen kann, weil es ist meiner Ansicht nach schon ein Unterschied, wenn du genau wie hier der Hauptdarsteller an so einem Spiel sitzt, das Gefühl hast in einem U-Boot zu sitzen und musst halt permanent irgendwelche gewissen Dinge machen, darfst dich halt nicht irgendwie zu weit drehen, darfst halt irgendwie nicht irgendwie das zu viel machen und so weiter und so fort.
Und das ist natürlich dann, wenn du interaktiv daran beteiligt bist, deutlich fesselnder, als wenn du nur zuschaust, wie das jemand macht und du nicht ganz genau verstehst oder nicht wirklich nachvollziehen kannst, warum er das macht und wie er das macht, weil die Informationen einfach zu spärlich sind und dann immer auch noch gleich bleiben. Ja, absolut. Das ist halt das Ding. Und du merkst im Film ja auch ganz klar an, dass das eine Videospielmechanik ist. Du hast vorne irgendwie, du hast den Meter für Tiefe, ob man jetzt steigt oder sinkt. Du hast zwei Felder mit Koordinaten, X- und Y-Achsen. Du hast quasi einen Hebel für vor und zurück. Und hinten hast du halt diesen, er kann ja Fotos machen, das ist ja sein Auftrag, er soll ja Fotografien machen. Dann hast du diesen einen Knopf, um Fotos zu machen. Und das ist halt so super Videospiel-esk, das siehst du halt sofort. Und ich habe gerade mal nachgeguckt, genau, die andere Organisation heißt Consolidation of Iron. Und die Eden und Consolidation of Iron sind quasi im Clinch, genau, weil die verschiedene Interessen haben eben nach diesem Quiet Rapture, nach diesem großen Vorfall. Und genau, und das hast du ja eben erfahren halt dadurch, eben diese Limitierung, die du ansprichst, die ist halt einerseits die Sache und ja, und ich finde auch eben, dass der Film wir sind ja am Anfang, sind wir ja einmal oben an der Oberfläche quasi, wenn er dann draußen durchs Bullauge mit seinen Auftraggebern quasi, also das Auftraggeber ist ja ein Gefangener, also mit denen spricht.
Die ihn da runterschicken. Und das könnte auch in irgendeinem Hangar sein. Das ist alles irgendwie zu wenig. Ich fand das echt nicht greifbar, wo wir da irgendwie sind. Ich meine, klar, solche Infos dann zu bekommen, so langsam nach und nach, wo er da runtersinkt und was da draußen so ist.
Wie gesagt, dieses Mysterium, das fand ich auch gut, dass du nach und nach so Sachen mit ihm entdeckst. Dann diese Fotos, das ist ja auch wirklich creepy. Und was er dann da sieht und diese X-Ray-Aufnahmen und so, das ist alles dann echt cool. Das macht echt Spaß. Aber ja, ich hab mir vor allem, weil wir haben ja auch so ein paar Flashbacks im Film, die so ein bisschen was umreißen, warum er halt in Gefangenschaft ist und was er getan hat. Es geht ja um diese Raumstation oder diese Filament Station oder so, wo da was vorgefallen ist. Das lernen wir zwar ja alles, also es wird schon was erzählt, aber das große Ganze war mir immer nicht so klar. Und das ist echt mein Grundproblem mit der Geschichte und dem.
Drumherum, wo wir uns befinden, in welchem Kosmos, das wurde mir rein durch den Film nicht klar und da hat er für mich dann eben das Potenzial der Laufzeit eben nicht ausgereizt. Ja, oder überreizt. Ja, überreizt, die Laufzeit überreizt, aber eben nicht ausgereizt, das auch zu füllen mit Informationen, die mir zuträglich gewesen wären, das Ganze noch besser zu verstehen. Ja, also zumindest ein paar mehr, es muss ja nicht alles erklärt werden, ich mag ja auch schon. Nee, alles nicht. Also ich muss ja wirklich sagen, den Cosmic Horror, den der aufbaut, der ist ja schon ganz geil. Ja, der ist ja wirklich cool. Und auch die Bilder und Perspektiven, die er findet. Ich verstehe ja, dass man auf so einem eingegrenzten Setting, dass man da irgendwie haushalten muss, beziehungsweise dass man da tricksen muss, um auch wirklich einen unterhaltsamen, gestalteten Film irgendwie hinzubekommen. Aber hier ist es halt auch wirklich so... Nimm mal, keine Ahnung, nimm mal 40% der Close-Ups raus und wir wären halt schon bei 20 Minuten weniger so.
Nimm jeden zweiten Shot raus, wo irgendwo Kondenswasser runterläuft. Der Film dauert nur 80 Minuten. Also, ja, das ist ein bisschen übertrieben, würde ich sagen, schon. Aber es ist schon sehr oft und am Anfang ist es okay, für den Spannungsaufbau zu verstehen, okay, da ist irgendwie ein Druck, da passiert was, okay. Aber dann irgendwann kommt das echt, jedes zweite Bild ist Kondenswasser oder so und du bist so, komm, ich hab's verstanden. Und dann aber trotzdem atmosphärisch und mit so ein, zwei Momenten, in denen halt nicht ganz klar ist, mit welcher Wahrnehmung wir es noch zu tun haben und wo halt, sag ich mal, Mythos, Realität, naja, und dann halt auch Druck und eben Blut miteinander verschwimmen, im wahrsten Sinne des Wortes, dann kriegt der Film auch wieder wirklich coole und tolle Momente hin, auch geile Bilder, sind auch ein paar echt schöne Effekte noch mit dabei, kann man nicht abstreiten, kann man wirklich nicht abstreiten dafür, dass es irgendwie, ja, ich weiß nicht, kann man jetzt sagen Regie-Debüt? Quasi schon, ja.
Oder Langfilm-Debüt von mir aus so, das ist schon alles echt ehrenwert, was da gemacht wird und ich wünsche dem jungen Mann oder dem Mann, dass er halt wirklich da, ja, dass sich das alles so gesehen doch finanziert oder rechtfertigt. Also ich find's eben schon echt eine Menge Zuschauer, weil ich find's toll, dass sowas jetzt halt noch mal im Kino zu sehen ist. So. Ich hätt's mir halt auch für das letzte Land gegönnt, ey. Das ist halt so der einzige Wunsch, den ich vielleicht habe, dass wenn Iron Lang gefällt, dass man dann halt wirklich auch das letzte Land noch mal, dass man dem auch noch mal eine Chance gibt. Ja, auf jeden Fall. Können wir noch mal auf jeden Fall Shoutout machen. Guckt euch den an. Nee, absolut. Also das, was eben, was ich eben sagte, die Atmosphäre, die ist wirklich gut. Das Sounddesign fand ich richtig krass. Ich bin schon mit ihm richtig Vielen Dank. Ja, und er selber spielt auch gut, fand ich auch. Ich fand ihn überzeugend. Ich hab irgendwann dann auch vergessen, dass er das ist, sondern ich hab wirklich dann den Simon, den Charakter auch wirklich angenommen. Das hat er gut gemacht. Und ich muss auch sagen, was er auf dem engen Raum dann irgendwie macht, mit Kamerawinkeln, mit dann doch mal vielleicht einem kleinen Jumpscare, mit Dingen, die wir noch entdecken, die wir erst gar nicht wahrgenommen haben, weil sie irgendwie im Schatten lagen und wir dann durch einen gewissen Winkel doch noch was erkennen und so weiter. Also er hat dann schon auch begriffen, wie er dieses U-Boot dann den begrenzten Raum zu nutzen weiß über viele Momente. Das fand ich auch stark. Ich fand ihn auch, wie gesagt, technisch auch echt ordentlich dafür.
Ich meine, der hat knapp unter drei Millionen gekostet, hat er gesagt. Das ist echt, echt auf jeden Fall ordentlich. Wie gesagt, diese ganze Nummer mit den Fotos fand ich geil, weil du ja auch ständig selber dann wartest. Ist gleich wieder irgendwas zu sehen. Was sehen wir da draußen? Weil seine Sicht mit Augen ja eben nicht stattfinden kann. Das Bullauge, ist einfach nur schwarz, man sieht nichts nach draußen. Diese Fotomechanik fand ich nice. Und ja, alles, was dann Cosmic Horror wird, wo es wirklich ungreifbar wird, wo du nicht mehr verstehst, auf welcher Ebene sind wir hier gerade, das fand ich auch auf jeden Fall stark. Also das fand ich super. Das hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Und ja, es ist wirklich dann nur dieser letzte Funke von ich will nicht begreifen, was da unbedingt vor sich geht, aber ich will begreifen den Scale drumherum. Die Größe des Ganzen, die bewandten es irgendwie und die hat sich bei mir irgendwie durch den ganzen Film nicht erschlossen, die habe ich mir dann quasi nochmal nachgelesen und das ist halt ein bisschen schade, dass ich das muss und das ist eigentlich zusammen mit der Laufzeit meine größte Kritik die gehen ja einher, weil er hatte die Zeit gehabt, so das meine ich aber alles andere sonst, also rein von der Inszenierung, von Cosmic Horror von den Effekten dann auch auch wenn dieser ganze sie hatten ja auch so einen kleinen Marketing Hype gemacht von wegen, Meisternutzung von Filmblut in einem Film jemals und so, Ja, wenn man den Film gesehen hat, weiß man, warum. Das ist aber wieder so ein bisschen überbehauptet. Da geht es vor allem einfach nur darum.
Irgendwelche Literweise in einen Raum zu pumpen. Das hat jetzt weniger mit irgendwelchen Effekten zu tun. Naja, und halt auch mit Gewalt, ne? Also ich meine, das ist ja das Ding, wenn man sowas sagt, geht man ja automatisch irgendwie ein, außer dass es irgendwie gewaltvoll wird. Und dem ist halt nicht so. Der taucht ab in ein Meer von Blut. Also da muss man jetzt nicht irgendwie Genau. Mehr muss man da eigentlich nicht sagen. Trotzdem gibt's im Finale natürlich auch noch mal ein paar Effektarbeiten, die auch alle so echt ordentlich waren. Das ist alles cool. Ich hab mir echt nur gewünscht, ja, vielleicht hat wirklich so der erfahrene Produzent gefehlt, der halt mit drauf guckt, der ihm sagt, ey, bisschen einkürzen vielleicht, bisschen straffen. Aber ey, dafür, dass es wirklich eine Eigenregie ... Klar, er hatte natürlich Hilfe, er hatte schon natürlich eine Crew, war keine Frage. Aber dafür, dass er es trotzdem alles so quasi als selber gemacht hat, muss man schon sagen, echt Hut ab. Ich hatte es noch mal gelesen, der hat jetzt schon 18 Millionen eingespielt. Sein Budget von unter drei hat er schon verdreifacht. Ja, das ist, sag ich mal, ein sehr lukrativer Erfolg. Das muss man ja auch erst mal schaffen, dass man sein Budget erst mal versechsfacht. Versechsfacht sogar, ja. Das ist schon krass.
Respekt. Ich meine, der Film sollte anfangs auch erst nur in 50 US-Kinos starten. Und durch den Hype und dadurch, dass seine Fans ... Ich meine, das ist natürlich das Ding, ne? Der Mann hat 38 Millionen YouTube-Follower, ist einer der größten YouTuber der Welt. Muss man auch mal sagen, wäre der Film jetzt von einem niemand, sag ich mal, einem No-Name gemacht worden, der hätte natürlich niemals die Aufmerksamkeit bekommen, das muss man auch dazu sagen, fairerweise. Aber dadurch, dass seine Fans halt so krass dann vorverkaufsmäßig zugeschlagen haben, wurde der Film ja jetzt in den USA dann auf 2500 Kinos ausgeweitet. Komplett breiter Kinostart wie ein Mainstream-Film, das ist halt der Wahnsinn. Und jetzt eben auch dann hier international, dass der, wie gesagt, zu uns so schnell kommt, hätte ich niemals erwartet. Aber der Hype ist da. Und ja, deswegen, wenn ihr ihn irgendwo mitnehmen könnt, weil er wird nicht breit laufen, wenn ihr ihn bei euch irgendwo habt, geht ihn gucken, weil das im Kino war trotzdem sehr, sehr cool. Der hat auch, sag ich mal, die Qualität dafür. Aber es ist auf jeden Fall ein Film, vor den ich beim Hut ziehe und ich hatte damit schon echt eine solide Zeit. Er hätte eben nur auch echt noch was besser sein können, auf jeden Fall. Ja. Das Potenzial war noch mehr da. Ist ein bisschen überlanges Let's Play, sagen wir es mal so.
Ich hatte irgendwie einen Top-Comment bei ihm auch gelesen, dass jemand meinte, bitte Directors Cut veröffentlichen, wo er selber dann oben links mit Facecam sitzt und seinen eigenen Filmen quasi nachspielt.
Ja. Aber ey, also ich wirklich, wenn das jetzt auch Modelle sind ... Also es ist ein cooles Projekt, also es ist einfach ein geiles Projekt, gibt's nix. Also das ist halt einfach sehr, sehr cool, dass sowas einfach entsteht halt. Genau, genau. Und jetzt kommen wir zu einem Film, den wollen wir euch auch ganz wärmstens ans Herz legen. Wir haben ihn jetzt gerade frisch, ein paar von euch haben ihn vielleicht schon etwas vorher gesehen, etwas weiter vorher gesehen. Wir haben ihn jetzt gerade frisch beim Fantasy-Filmfest, bei den White Nights, erlebt. Und sein Name ist, my daughter, ist a zombie. Boah, die Inhaltsangabe ist ganz schön lang. Ich versuch's mal. Vielleicht kannst du sie on the fly kürzen. Ähnlich wie Iron Lang. Ja, wir müssen ein bisschen auf Strecke kommen. So, das GAR-Virus gilt als besiegt. Südkorea scheint von Zombies befreit. Fast. Denn die 15-jährige Soa ist noch immer untot und damit offiziell ein Problem. Für ihren Vater ist sie doch weiterhin seine Tochter, an deren Rückkehr er fest glaubt. Während die Behörden lieber schießen als heilen, verteidigt er Su A. Gemeinsam mit der entschlossenen Großmutter gegen Säuberungskommandos, misstrauischen Nachbarn und Denunzianten. Gleichzeitig versuchen sie, die Umwelt vor Su A.s gelegentlichen Heißhungerattacken zu schützen.
Zwischen absurden Situationen, familiärem Zusammenhalt und gesellschaftlichem Druck entfaltet sich eine ungewöhnliche Geschichte, die Humor und Ernsthaftigkeit miteinander verbindet. Ja, das ist dann jetzt wieder so ein bisschen mehr Pressetext und an dieser Stelle können wir es auch beenden. Denn ihr habt alles Notwendige mitbekommen. Also in Südkorea gab es Zombiesäuche und der Vater von Soa ist der Einzige, der noch einen so gesehen, wie sagen sie, Infekti, bei sich zu Hause beherbergt. Ja, und.
Man kann eigentlich dem Pressetext fast nur zustimmen. Es ist ein bisschen hart. Denn dieser Film ist wirklich eine beeindruckende Berg- und Talfahrt zwischen lustigen Momenten und Momenten, die doch echt ans Herz gehen. Also ich musste mir nicht nur einmal die Tränen aus dem Gesicht wegwischen. Beziehungsweise mir ist nicht nur eine Träne die Wange runtergekullert. Das waren schon ein paar Stellen, die echt süß, herzlich, menschlich und vor allem für mich dann halt auch nochmal echt vertraut dann auch wirken. Also ich konnte den Vater sehr, sehr nachfühlen, vor allem anhand dann auch der Geschichte, die sich nur so nach und nach entspinnt und wo man eigentlich immer gedacht hat oder wo ich zumindest dachte, ja, das geht bestimmt jetzt in die Richtung oder das wird jetzt das und das passieren oder am Ende kommt es so und so. Und tatsächlich hat es der Film geschafft, eben doch was ganz anderes zu erzählen immer wieder oder nicht diese Abzweigung zu nehmen, die ich für ihn gedacht habe und ja.
Verdient sich meiner Ansicht nach ein etwas zu süßes Happy End beziehungsweise ein etwas zu süßes Ende, was trotzdem noch, sag ich mal, einen gewissen Beigeschmack hat und das finde ich nach gut, hätte der Film für mich früher geendet, hätte ich es noch, noch besser gefunden. Zum einen, weil er dann kürzer gewesen wäre, aber zum anderen, weil es halt einfach auch ein geilerer Ausstieg gewesen wäre. Aber nichtsdestotrotz, ich fand es wirklich, wirklich.
Ja, ich fand's schön. Ich fand's einfach, das war ein schöner Film, der mir gezeigt hat, wie wichtig es ist, mit seinen Kranken umzugehen oder wie man mit Kranken umgehen sollte, mit den Schutzdosen umgehen sollte und miteinander umgehen sollte. Und dass es auch so möglich ist und ja, dass es halt aber auch eben seinen Aufwand und seine Zeit braucht und die muss man natürlich halt, oder das muss man halt bereit sein zu leisten. Und das fand ich eine schöne Botschaft, neben, sag ich mal, sehr vielen lustigen Situationen, die allein das Thema Zombie-Epidemie und wir wollen nicht, dass die Hauptzombie stirbt, mit sich bringt. Ja, also zum Ersten gehe ich auf jeden Fall mit bei, ich hätte nicht erwartet, dass ich bei dem Film raus zum Wasser heule. Weil ich dachte halt, ich bin da reingegangen mit den Erwartungen, wir gucken jetzt eine Zombie-Komödie. Ich dachte, wir lachen jetzt und dann ist gut. Ja, ja. Das war meine Grunderwartung. Das wird einfach ein lustiger Zombiefilm halt.
Und dass der dann so facettenreich wird, und wie du sagst, so Berg- und Talfahrt macht und verschiedenste Stimmungen abgreift, aber eben auch deutlich tiefer und bedeutsamer wird, als ich jemals dachte. Also da war ich wirklich völlig baff. Und er fängt ja auch erst mal genauso an, wie ich es mir dachte. Der Auftakt, überhaupt erstmal der Ausbruch und alles, das ist so funny. Ich habe so gelacht. Ich habe wirklich in dem Film, also im Kino, also in den letzten Wochen, glaube ich, habe ich nirgendwo so laut gelacht, irgendwann mal im Kino, als wie bei dem Film irgendwie. Also ich habe wirklich echt laut lachen müssen auf den Gag dabei, gutes Gag-Timing. Ich fand die Darstellenden alle super. Ich fand den Vater super. Der hat ein geiles Comedy-Timing. Ich fand die Tochter cool. Aber auch die die Oma, also die Mutter, die Grandma, die war fantastisch. Die hatte für mich den Real-Life-Appeal von so einem Ghibli-Film. Die da mit ihrem Löffel und so, die hatte so eine richtige Ghibli-Art. Die war so cool. Löffel, ich weiß ja nicht, das war ja entweder ein Rückenkratzer oder ein Schuhlöffel. Ja genau, so war es halt. Schuhlöffel, Rückenkratzer. Aber wenn sie damit nur rumhantiert hat, das war so comichaft. Das war richtig geil. Die hat so geil gespielt.
Also Figuren sind mega geil, das Comedy-Timing ist super, der Film sieht gut aus, Production-Variance, so alles nice. Ja, und dann halt wirklich, wie du schon gesagt hast, wie der langsam dann anfängt, dann merkst du, okay, jetzt kommen hier langsam doch andere Töne rein, jetzt kommen hier Sachen rein, okay, die sind schwer, die sind dramatisch. Das verliert gerade diese Leichtigkeit erst mal zumindest. Und das hat mich erst mal überrumpelt, weil ich mit nicht gerechnet habe. Aber es hat trotzdem so funktioniert direkt. und da war ich schon so, okay, das ist irgendwie krass und das schafft der Film dann halt wirklich.
Kontinuierlich durch. Du hast dann wirklich immer noch mal einen neuen Plot, noch mal eine neue Figur. Wie du sagst, der ist auch sehr unerwartbar. Dann kommt da noch die Figur rein, die noch da noch ein Debakel mit sich bringt und da noch was, was irgendwie auf dem Spiel steht. Und da kommt wieder plötzlich was rein, was du komplett vergessen hast und so, oh fuck, stimmt. Da hab ich überhaupt nicht gedacht, dass das noch passieren könnte. Also ich muss echt sagen, dafür, dass das so eine, dass der eben so wirkt, wie so ein locker leichtes Ding am Anfang, ja, wird er immer facettenreicher und immer dramatischer und trotzdem dem verliert er aber nie diese, Grundhaltung, dass irgendwie alles doch gut werden kann. Und das fand ich halt sehr, sehr nice. Ich gebe dir recht, ich hätte das, ich glaube, das Einzige auch, wo ich richtig Kritik üben würde, ist auch das Finale, also das Ende Ende. War ich auch nicht so 100% zufrieden mit. Ja, es war natürlich schön, aber ich hätte mir vielleicht für den Film auch ein konsequenteres Ende gewünscht, weil es irgendwie auch gepasst hätte, trotz allem. Aber das ist wirklich auch Meckern auf sehr hohem Niveau. Also ich muss sagen.
Lang hat ein Film, was heißt lang, aber auf jeden Fall in letzter Zeit hat kein Film es geschafft, mich auf allen Emotionsebenen, die er so abarbeiten möchte, lustig, dramatisch, bisschen Horror ist ja auch drin. Also es gibt ja auch durchaus auch Blut, ist auch mit drin trotzdem. Ja, oder so ein bisschen so Fun-Brutalität. Ja, ja, aber es ist trotzdem auch drin. Es ist auch Spannung drin. Es ist trotzdem, wir stehen jetzt auf dem Spiel. Es ist alles da. und all das, und da muss ich wieder sagen, ey, Hut ab, wirklich vor dem koreanischen Kino. Die kriegen das mitunter hin wie sonst kaum jemand. Das alles in einen Guss zu bringen, in einen Film, dass es alles ineinander greift, sich nie fremd anfühlt, ein Teil davon. Ey, Hut ab, das hab ich nicht erwartet. Nö, ich auch nicht. Also das war jetzt schon mal, ja, ich mein, ich hab jetzt dieses Jahr echt schon einige gute Filme gesehen, aber das war jetzt hier auch so eine aus dem Nichts Überraschung so. Ich dachte auch, das wird so ein leichter Comedy-Spaß. Aber ich gebe dir mit allem Rechte, was du sagst. Also allein hier der Vater, als Jungen Havann oder wie er heißt.
Ich meine, das war so cool. Ich dachte die ganze Zeit so, ist das wirklich seine Tochter? Der wirkte halt nicht wie so ein typischer Dad. Aber dann auf der anderen Seite, wenn man halt erst mal so mitkriegt, wie fürsorglich der ist, dann denkst du halt, ja, also wirklich, das, was er macht, das, was er macht und wie der Film das halt erzählt, je weiter der Film voranschreitet, umso weniger habe ich, also umso mehr habe ich verstanden, ja man, das ist ihr Vater.
Und wie der für sie sorgt, warum er halt quasi, also er hat ja nicht lange Zeit, um.
Sag ich mal, also wir kriegen nicht so viel Zeit zu sehen, wie die beiden im normalen Alltag sind, sondern der Großteil des Films beschäftigt sich ja damit, dass wir sehen, wie Vater und eben Zombie-Tochter miteinander existieren. Und die Sachen, die er macht, das ist ja halt, wie gesagt, alles übertragbar eben auf, ja, sowohl.
Säuglingsverhalten als eben halt auch vielleicht beeinträchtigte Menschen, Menschen irgendwie mit die zu irgendeinem Spektrum gehören oder sonst irgendwas. Und das fand ich das Clevere an diesem Film oder beziehungsweise das Charmante an diesem Film, dass der es schafft, auf diese Themen irgendwie hinzudeuten, ohne wirklich mit der Faust draufzudrücken oder sonst irgendwie mit einer Figur daherzukommen, die sowas wieder erklären muss. Im Gegenteil, die einzige Erklärung, die man quasi so gesehen in diese Richtung bekommt, die benutzt er nur, um wiederum so eine Art, ja, Lüge oder Tarnung aufrecht zu erhalten, was sogar dann noch witzig ist. Also das fand ich halt schon wieder richtig cool. Und ja, also wirklich, ich hab in allem gerechnet, oder beziehungsweise mit leichter und kurzweiliger Unterhaltung, aber der, nee, so nicht. Und dieser Cho Jung-Syok, der hier den Vater spielt, den fand ich echt wirklich, der hat das super gemacht. Und ich muss auch sagen, wie hieß dein bester Kumpel? Achso, der Bruder, oder was ist der Bruder? Der Onkel?
Ihr Onkel?
Ja, hier, der Cho Kyung-Ho. Ja, den hab ich schon gesehen, oder ja, den kenn ich aus Okja, aus Sleep, aus Alienoid, da hat der auch mitgespielt, den fand ich auch cool. Der, und hier auch hier genau, aus Escape from Mogadischu, da hat der auch mitgespielt, und Battleship Island hat er auch mitgespielt, ah ja, deswegen kam der mir so vertraut vor. Der, der, also dieser, was ist das, der öffentliche Tierarzt? Nee, oder der örtliche Kinderarzt? Nee, Kinderarzt, genau. Kinderarzt, der örtliche Kinderarzt. Wirklich, den fand ich auch großartig. Den mochte ich auch sehr gern. Und hier die Großmutter. Wenn ich hier gerade ein Bild von ihr sehe, die ist gar nicht so alt. Die hat nur als Großmutter gespielt. Hammer. Ja, guck mal, die ist noch gar nicht so alt. Stimmt, das war viel Make-up. Die ist ein paar und 50, aber sie sollte ja eine deutlich ältere Frau spielen.
Ja, viel älter. Und das macht sie sehr gut. Ach, die hat in The Whaling mitgespielt. Die war in Whaling, wie war das? Ja, in Parasite auch, stimmt. Und in The Taxi Driver. Alter, ja, gute Frau. Gute Frau. Also, Lee Jung, die ist klasse in dem Film. Die ist wirklich klasse in diesem Film. Die war super. Und natürlich MVP Miau Miau, die Katze. Ja, also das ist krass. Wobei ich sie mir einen Ticken undigitaler gewünscht hätte. Also es war eine echte Katze, aber sie haben ihr Gesicht immer wieder in Szenen mit CGI so ein bisschen verzerrt oder sie was machen lassen, was sie sonst nicht so könnte. Aber trotzdem, die war auch super lustig. Aber, und das fand ich auch cool, Ja, sie haben schon relativ früh einmal gezeigt, was sie mit der Katze ungefähr machen, aber ich finde diese digitalen, wie sagt man dazu, Enhancements, also diese digitalen Erweiterungen….
Damit haben sie sich schon noch zurückgehalten. Also die haben schon relativ... Ja, es ging. Also sie haben relativ viele echte Reaktionen der Katze irgendwie benutzt, um sie in den Film einzubauen. Ja, naja, auf jeden Fall. Es war jetzt nur immer, wenn sie halt so speziell miauen sollte, hast du halt gesehen, dass der Mund halt digital bewegt wurde, aber geschenkt. Es war trotzdem super funny und die war echt auch so ein geiler Running Gag. Ja, also allein, allein...
Dieser Moment, Wenn die Großmutter aus dem einen Zimmer und die Katze aus dem anderen Zimmer gleichzeitig so ins Bild gucken.
In diesem Flur. Ja, das war geil. Das war ein geiles Timing. Auch am Anfang schon, als der Vater ins Wohnzimmer kommt, die Katze sitzt so breitbeinig auf dem Sofa und fragt sie auch so, warum musst du hier so rumspreaden? Und sie so, also es war sehr geil. Die Katze ist schon sehr funny. Du hast ja noch gesagt im Kino, Cord Stealing, wurde gleich hier als Katze des Jahres gekürt und dabei gibt's die hier noch. Naja, Cord Stealing war letztes Jahr, oder? Stimmt, ja. Also die Katze aus Cord Stealing hat jetzt, sag ich mal, schon recht schnell den, sag ich mal, Thron wieder abgeben müssen. Wobei, der Film ja hier auch aus 25 ist, aber klar, wir sehen ihn ja als erstes. Okay, ja. Na gut. Dann muss ich sagen, hätte ich den schon letztes Jahr gesehen, dann wüsste ich nicht, für wen meine, für mein Voting gehen sollte. Also wer hier die stärkere Performance abgeliefert hat. Das wäre knapp, ja. Ja, aber wahrscheinlich dann doch eher Cord Stealing, weil die kamen ganz ohne digitale Tricks aus. Das stimmt, das war krass, ja, das muss man auch sagen, ja. Ey, aber wirklich, My Dot is a Zombie wirklich ist ein Film, den hab ich einfach überhaupt nicht erwartet. Ich hatte den auf dem Schirm.
Dachte wirklich, wird nett, netter nebenbei-Film. Und dann hat er mich wirklich, muss ich echt sagen, hat mich wirklich umgehauen. Hat mich wirklich umgehauen. Und ich meine, du kannst das ja, das ist wieder die Thematik, du bist Vater, ich nicht. Und du kannst das sicher noch viel mehr nachvollziehen. Aber wie du es schon gesagt hast, die Hauptfigur, wie der als Vater sich da kümmert und was er für Bäume ausreißt und was er für ...
Hürden und Strapazen auf sich nimmt, um alles möglich zu machen seiner Tochter, dass ihr nichts passiert. Das ist halt so glaubhaft. Das ist so glaubhaft. Und wie du sagst, obwohl man eben nicht viel Zeit mit den beiden hat, während sie noch nicht infiziert ist, trotzdem reicht das schon. Allein der Anfang, wenn sie da Geburtstag feiern mit ihrem Tanz und so. Wie du schon sagst, es wirkt auch eher, als ob sie so Buddies sind. Das ist so close. Und das glaubst du sofort.
Und selbst wenn er dann nochmal irgendwie zurückfährt, nachdem sie dann eben bei der Oma sind, nochmal ins Apartment fährt, um nochmal irgendwie Klamotten für sie zu holen und hat dann nochmal so ein Flashback von ihr, wie sie sonst halt immer im Kinderzimmer bei ihr so getanzt hat und so. Allein das, das sind so Momente, die sind so echt in dem Film und der spielt die so gut. Ich hab dem das zu 120% eben abgekauft, diese absolute bedingungslose Liebe. Das war halt krass gut. Ja, vor allem, wenn dann halt auch klar wird, warum so. Also das ist schon... Naja, wenn dann nochmal die tieferen Ebenen reinkommen. Naja, eben, das kommt ja auch noch drauf. Also, ja. Hätte ich nicht erwartet, dass der so tiefgreifend wird. Ich verstehe gar nicht, warum der bei Letterboxd nur eine 3,3 hat. Also, weil ich sehe schon echt einige Herzen und viel Liebe, gerade aus deutschen Reviews. Ich meine, selbst Marco, der nur drei Sterne gegeben hat, gibt ein Herz. Also, schade. Ja, muss glaube ich noch ein bisschen breiter kommen. Ich hoffe, dass den echt noch ein paar Leute mitschneiden, dass der auch dann bei uns irgendwie mal dann ins Heimkino und so kommt, Streaming irgendwann. Dass den echt noch ein bisschen mehr Leute sehen können, auf jeden Fall. Weil er es verdient, auf jeden Fall. Ich hoffe auch.
Also, ey, ich meine, zumindest so was wie Tiberius, Busch oder Lighthouse, die könnten sich doch vielleicht so einen Film annehmen. Also das wäre schon, das würde mir ja schon reichen. Aber ich meine, ey, so was muss eigentlich über Cape Light oder so was kommen. Oder Koch, Play-On halt. Das wäre schon eigentlich cool. Ich hoffe sehr, dass ich irgendeiner, also ich meine, wir haben ja viele Good Labels, die auch gerne die Koreaner im Blick haben. Hoffe ich, dass einer da sich auf jeden Fall den schnappt. Das wäre auf jeden Fall schön, ja. Würde ich mir vor ins Regal stellen. Also das ist ein Film wirklich, den gucke ich sofort nochmal. Habe ich richtig jetzt schon Bock drauf, weil ich den wirklich krass gut fand. Den würde ich mir auch ins Regal stellen. Ach guck mal, die Katze hat sogar einen Letterbox-Eintrag. Geum Dong-I heißt sie.
Wie heißt denn die Lehrerin? Die kann ich auch noch von irgendwoher. Das ist diese, ich hatte sie eben schon gehabt. Ach ja, die war auch bei Parasite, natürlich. Natürlich Parasite, klar. muss ich doch, ich kenne das Gesicht. Die war auch gut und fies. Naja, ich fand aber auch schon wieder, das war auch wieder so bezeichnet, auch hier geht der Film andere Wege, als man es irgendwie anhand der, sag ich mal, Figur denken mag, wenn man zum ersten Mal erfährt, was so ihre Hintergrundgeschichte ist. Das fand ich auch wieder cool. Also, ja. Sehr ambivalent halt alles, nicht immer gleich so schwarz-weiß, ja, ja, stimmt. Also deswegen, ich bin Fan von My Daughter Is A Zombie. Ja, ich auch. Also ich hab jetzt schon echt ein paar Filme, wo ich sage, die landen am Ende des Jahres auf jeden Fall in der besten Liste. Übrigens, ich muss mal eine für die besten Liste für 2025 immer neu stellen.
Oh man, ich komm nicht hinterher, ey. Ich komm einfach nicht hinterher. So. Die Leute fragen ja auch immer schon panisch in allen Kommentarspalten, warum du keine Hatterbox mehr lockst. Ich lock doch, ich lock doch. Ich bin doch jetzt wieder dabei. Ich hab hier gerade frisch neue Sachen reingetackert. Ich hab, keine Ahnung. Ich wollt jetzt nur so die Altlasten für 2025. Ich hab eigentlich noch einen Film, den ich letztes Jahr gesehen hab, zu dem ich immer noch was schreiben wollte, aber da komm ich einfach. Ich komm einfach nicht hinterher und komm nicht hin dazu. Und ich muss noch jetzt echt ne Menge nachtragen, aber ich hab jetzt erstmal so die ganzen Rewatches, die habe ich jetzt alles schon mal abgeballert und jetzt kommt der Rest. Ich bin ja wieder dabei. Ich habe jetzt auch angefangen, endlich mal einfach Sachen zu loggen, auch wenn ich nicht sofort was dazu schreibe. Das habe ich mir immer selber schwer gemacht und ich habe es jetzt sein gelassen. Weil sonst schnauzt du dir immer so eine Liste an und dann schreibe ich sie mir alle immer nur in meine Notizdings im iPhone und dann fängst du irgendwann an nachzuarbeiten. Das fühlt sich immer an wie Arbeiten. Ich logge jetzt Sachen einfach sofort, gebe erstmal die Wertung und der Text kommt halt dann später. Das staut sich sonst immer zu sehr auf. Echt? bei mir die Gefahr zu groß, dass ich das vergesse, irgendwann noch mal was zu schreiben. Dann brauchst du erst wieder ein Rewatch. Aber ich glaub, man sollte das schon ein bisschen strenger trennen. Also wenn irgendwie sofort eine Eingebung vorhanden ist, dann okay. Aber wenn nicht sofort irgendwie was vorhanden ist, also wenn nicht sofort eine zündende Idee da ist, dann ja, vielleicht muss man warten.
Ich möchte auf jeden Fall nicht mehr in meinen Notiz-Apps gucken und dann sehe ich da so, ich hatte letztens wirklich, ab Anfang des Jahres habe ich glaube ich 33 Titel nachgetragen. Das hat sich angefühlt wie ein scheiß Arbeitstag, deswegen, da hatte ich keine Lust mehr drauf, das wollte ich nicht. Sollte ja immer noch Spaß machen, Alter. Ja, du. Aber gut. Ich komme auch auf die 30, die ich jetzt hier noch nachtragen muss. Siehst du. Also, nicht alle mit Review, aber auf jeden Fall habe ich hier 30 Titel, die ich noch irgendwie ins Tagebuch eintragen möchte. Über 30 Titel. Einen, den ich aber schon Gott sei Dank letztes Jahr gucken konnte, den muss ich nicht mal eintragen, der ist schon eingetragen für letztes Jahr, der startet jetzt endlich diese Woche im Kino.
Und das finde ich gut, denn er hat schon länger keinen Film mehr im Kino gehabt hier in Deutschland. Und ich bin schon der Meinung, es ist immer ein Grund wert, ins Kino zu gehen, wenn Park Chan-Wook einen neuen Film präsentiert. Und deswegen werde ich mir auch No Other Choice nochmal geben, diesmal in deutscher Synchro. Jetzt kenne ich ihn nur auf Koreanisch und ja, das möchte ich gerne einmal nochmal auf Deutsch erleben. Diese Geschichte, die da lautet, Man Su hat sich mit viel Fleiß und harter Arbeit ein perfektes Leben geschaffen. Haus mit Garten, harmonische Ehe, talentierte Kinder und genug Zeit für sein geliebtes Bonsai-Hobby. Doch als KI plötzlich seinen Job ersetzt, müssen er und seine Familie auf allerlei Annehmlichkeiten verzichten. Die Tennisstunden der Gattin, das Netflix-Abo der Kinder und selbst die zwei treuen Golden Retriever können sie sich nicht mehr leisten. Und je länger Manzu vergeblich Bewerbungen schreibt, desto näher rückt auch der Verlust des geliebten Hauses. Schließlich begreift er, nicht der Mangel an Jobs ist das Problem, sondern die Menge an Mitbewerbern. Manzu bleibt keine andere Wahl, als sich auf sehr kreative Art und Weise seiner Konkurrenten zu entledigen.
And that's it. Also es klingt wieder so simpel, aber natürlich dauert das alles, bis es auf den Weg kommt. Und ich finde, was man dem Film tatsächlich mit am stärksten ankreiden kann.
Ist, dass er schon doch einen Moment braucht, bis er zu den Höhen aufläuft, zu denen er imstande ist. Die er so hat, ja, das stimmt. Ich finde den Anfang, gerade die ganze Herleitung und Einführung, ist halt sehr geradlinig. Ich hatte bei Park Chan-wook, klar, nicht jeder Film muss immer um acht Ecken denken. Ich fand's für ihn fast schon seicht. Das hatte ich gar nicht erwartet. Was aber nicht schlimm ist, aber ja, es bleiben am Anfang erstmal so ein bisschen die Highlights aus. Das ist zwar alles irgendwie so schön, ein bisschen skurril und klar, du merkst das direkt, das soll alles so schön ein Bilderbuch sein und denen ihre heile Welt zerfältern. Das ist ja auch alles schön satirisch.
Und natürlich auch gleich schön überspitzt, ich meine, dass er natürlich irgendwie in einer der analogsten Branchen auch arbeitet, dass es da um diese Papierbranche geht, Papierherstellung. Das ist ja auch allein schon ein Gag in sich. Wir reden hier von KI und digital ersetzt den Menschen und sie arbeiten halt alle irgendwie in der Papierbranche. Das sind halt schon geile Sachen so, aber es ist halt erstmal sehr gleichförmig am Anfang. Aber nichtsdestotrotz ist das natürlich alles wieder auf absolut höchstem Niveau, technisch, schauspielerisch so, dass das Also bei ihm stellt sich die Frage gar nicht. Ja, also das ist halt auch so das Ding. Klar kann man jetzt monieren. Ich verstehe auch den Kritikpunkt. Man schaut reichen Menschen dabei zu, wie sie gewisse Privilegien abgeben müssen, oder etwas überprivilegierten Menschen dabei zu, wie sie nach und nach Privilegien verlieren. Warum sollte man da Mitgefühl empfinden? Das kann ich, wie gesagt.
Nachvollziehen. Allerdings war bei mir ein derartiges oder ein intensives Mitgefühl gar nicht erst vorhanden. Ich habe mir das alles angeguckt. Ich fand das alles schon von Beginn an, also auch so wie Manzu, beziehungsweise Byung, jetzt ey, Byung Jung-Hun, oder? So heißt er doch. Wie der schon halt, sag ich mal, so mit seinen Kollegen umgeht. Ja, genau. Also Yo Manzu heißt ja sein Charakter. Genau, Manzu heißt sein Charakter. Ich rede jetzt von dem Schauspieler. Lieb Jung-Hund.
Wie der so, sag ich mal, als Mann zu auftritt, wie er mit seinen Kollegen umgeht, wie er selbst sicher irgendwie glaubt, dass er ja gar nicht gefährdet ist und dann halt feststellen muss, dass der Aal, den er da bekommen hat, gar kein gutes Zeichen war. Und, ähm, dieser Aal. Und, und dann halt auch, das fand ich halt auch so geil, ähm, schon direkt zu Beginn, wie sie dann in irgendwelchen Selbsthilfegruppen sitzen, um damit fertig zu werden, dass sie entlassen worden sind, so. Er hat immer sich an die Schläfe tackern müssen, ne? Ja, ja. Wie im Roboter, Roboterwahn, so, ja, ja. Und, und, also, da steckt schon auch eine Menge drin, was eigentlich eher auf die Gesellschaft abzielt und nicht unbedingt auf diese Familie, der, oder besser statuierte Familie, so, ja. Also ich war gar nie in der Lage, zu viel Mitgefühl oder Mitleid eben mit denen zu haben. Für mich waren die halt von vornherein so eine Projektionsfläche von Menschen, denen man jetzt halt schon ein bisschen problemloser beim Strugglen zuschauen kann.
Es ist ja nicht so wie bei Parasite zum Beispiel, wo ich mich dafür freue, dass die untere Familie, sag ich mal, dass die da in so einem halben Apartment lebt oder so. Also das hast du hier nicht, diesen Gegenpol, den hast du hier nicht. Und da verstehe ich auch, dass man vielleicht dann nicht so ganz versteht, was Park Chan-wook da so lange auch erzählt.
Und da gebe ich dir halt auch recht, und dass es am Ende auch nicht viel mehr ist, meiner Ansicht nach. So, es ist halt dieses, so eine Gesellschaft, die eine, wie soll man sagen, Generation von Selbstoptimierern und Statussymbolabhängigen geschaffen hat, die wird hier quasi vorgeführt, indem man sich über ein Exemplar davon lustig machen darf. Ja, genau. Und gleichzeitig ging es auch für mich halt vor allem als Symbolik darum, es geht ja um diesen Verlust, wie schnell das passiert in der heutigen Gesellschaft, das reicht so ein Schnitt. Du kriegst deinen Aal und schon kannst du dir irgendwie, schon musst du die zwei Hunde abgeben. Wobei ich es auch sehr drastisch finde, gleich direkt die zwei Hunde abzuschieben. Vor allem, bevor du halt darüber nachdenkst, dir vielleicht eine andere Wohnung zu suchen.
Ja, ja, genau. Also ja, gut, dann ist es ja erklärt, er will das Haus nicht aufgeben, weil das ist ja ein Familienerbstück und so. Das ist das Haus seines Vaters oder sein Elternhaus. Da hängt ja was dran. Das verstehe ich noch. Aber ja, jedenfalls, ich glaube, das ist eher inszeniert, das auch um die Fallhöhe klar darstellen zu können. Es reicht einfach halt ein Jobverlust und schon innerhalb von ein paar Wochen musst du irgendwie dein halbes Leben wegwerfen. So schnell kann es dann auch gehen. Am Anfang siehst du noch so im Auftakt, wie sage ich ja, wie Bilderbuch-Style das alles ist. Sie haben Essen, sie haben das, sie haben Hunde, sie haben sich, alles ist toll, alle sehen aus wie aus irgendeiner Kinderregelwerbung. Und sobald der Job weg ist, zerfällt das alles, das Kartenhaus und du hast halt irgendwie nichts mehr. Also ich glaube, das ist auch schon dafür da, das so richtig überspitzt darzustellen, wie schnell ein Job voll ist heutzutage, sich halt ans Ende deiner Existenz bringen kann. Und dass du aber jetzt mit der Familie per se erstmal nicht Mitleid hast, weil die halt einfach sowieso komplett drüber sind und wie gesagt sehr gut betucht, das ist dann auch geschenkt irgendwie. Naja, also ich meine, das Ding ist, ich glaube, der Film, ich weiß gar nicht, ich meine, die kommen ja nie wirklich an eine ganz harte Grenze so.
Die stürzen ja nicht alle komplett ab, sondern es geht eher darum, glaube ich, auch zu zeigen ... Wie schwer es ist, sich an weniger zu gewöhnen, wenn man mal erst mal ein gewisses Level erreicht hat. Das ist ja so das Ding. Ja, auch, ja. Ich weiß jetzt nicht, wir kriegen nicht so, glaube ich, die genaue oder die komplette Hintergrundgeschichte, ob die schon immer, sage ich mal.
Gut Geld hatten und sich dahingehend eigentlich nie wirklich Sorgen machen mussten oder ob die, sage ich mal, sich hochgearbeitet haben und schon eigentlich wussten, wie es ist, wenig Geld zu besitzen. Ich meine, dass er doch einmal sagt, so von wegen, ich habe hart gekämpft hier, um dieses Haus wieder zu kriegen. Ich meine, das wird einmal gesagt, also das Haus war nicht ganz halt im Besitz von ihm, das ist halt von den Eltern, sie waren schon nicht immer da drin und ich meine, er sagt einmal sowas wie dass er sehr hart gekämpft hat, um hier zu sein genau deswegen will er es auch nicht einfach aufgeben. Also ich glaube, das klingt schon so, als wäre es nicht alles in den Schoß gefallen unbedingt, aber sie hatten bestimmt auch eine gute Grundvoraussetzung vielleicht dafür. Ja, also wie gesagt, man sieht jetzt halt wirklich nicht den größten Arschlöchern zu, aber sie sind auch jetzt nicht wirklich aufs härteste vom Schicksal gebeutelt. Also das ist alles noch in einer Art ich sag jetzt mal Wohlstandsbürgertum Bereich angesiedelt, der eigentlich glaube ich nicht mehr machen möchte als eben, zu amüsieren darüber, dass die Leute sich da irgendwie zu solchen.
Maßnahmen gezwungen sehen, was ja Quatsch ist. Also was ja wirklich einfach Quatsch ist. Nur weil du keinen Job in einer Branche findest, die halt eh systematisch dem Aussterben entgegenstrebt, musst du ja nicht gleich irgendwie Menschen umbringen, die auch in deiner Branche noch arbeiten wollen. Das ist ja wirklich...
Und ich glaube, wenn man darüber hinwegsehen kann, das ist die größte Hürde bei dem Film. Wenn man damit nicht klarkommt, dann wird man damit keinen Spaß haben. Das ist halt dann die Gefahr. Beziehungsweise wird es dann halt schwer sein, sich vielleicht von den anderen Sachen doch noch irgendwie beeindrucken zu lassen. Denn da muss man halt einfach mal sagen, wenn der Film erstmal so auf Betriebstemperatur gekommen ist, dann kommen da halt eben auch wirklich glorios lustige oder absurde Momente, die ja entweder so oder halt wirklich einmal wieder ganz grandios inszenierte Momente. Also die Kameraarbeit in diesem Film ist mal wieder top notch meiner Ansicht nach. Ja, das definitiv. Also alles, sag ich dir, alles, was das Technische ist, schon wieder über alle zwei Fühler haben. Das ist absolut, steht nicht zur Debatte. Das sieht großartig aus, Kamera ist toll, wie gesagt, Ausstattung, das ist alles topnotch. Da gibt's gar nichts dran zu rütteln. Ja, und auch das Zusammenspiel mit der Musik, die Montagen so, ne, aus welchen, auf welche Ideen Park Jungle Book hier teilweise wieder kommt. Also ich weiß nicht, ob wir schon mal so eine Wodka-Bombe gesehen haben, wie sie quasi ins Maul wandert.
Das waren schon coole Sachen. Da waren schon wieder wirklich echt coole Sachen dabei. Auch diese Kamerafahrt, wenn er da in diesem Haus kauert und darauf wartet, dass der, beziehungsweise eigentlich verhindern möchte, dass der eine Mann da in das Haus reingeht, um zu entdecken, was da halt in diesem Haus drin ist. Und dann fährt die Kamera so weit zurück und zeigt halt, wie er hinter diesem Busch kauert. Das fand ich auch einen geilen Shot. Ja, ja, ja. Nee, auf jeden Fall. Da sind tolle Ideen dabei. Und der hat ja auch dann, sobald es dann losgeht und er sich diese Konkurrenten da eben vornimmt und so, ab da wird das ja auch so wahnwitzig. Und ab da geht es ja auch wirklich dann los. Und da wird es skurril, da wird es hart, da wird es grotesk. Da ist ja alles dabei wieder, was Sean Wook irgendwie sich ausdenken kann. Und allein die Szene mit diesem Typ da in seinem Musikzimmer, in dem Trailer ist. Ey, da hab ich so viel gelacht. Die ist so, wie die sich aufbaut, die hört auch nicht auf, aber ist auch nicht schlimm. Also die ist geil lang, weil die ist so geil langgezogen, aber jede Eskalationsstufe da drin und jede Absolutität, die noch einen draufsetzt, ey, da bin ich gestorben bei der Szene. Ich auch, ich auch. Da hab ich wirklich bellend gelacht.
Weil's halt einfach Spaß macht und weil's ja wirklich auch voller inszenatorischer Ideen steckt. Das ist schon wieder echt Peak-Time Park Jan-Wook. Auf jeden Fall. Ja, absolut. Und sobald du dann merkst, dass er natürlich auch nicht der einzige Spinner ist, der sich komische Ideen ausdenkt. Du merkst, was da noch alles dahinter steht, auf welche Leute er trifft. Er auch dann irgendwann begreift, dass das ganze Ding auch irgendwie größer ist als er. Und das ist halt wieder geil erzählt. Das ist nice, ja. Und ich glaube auch, dass die letzten Bilder des Films leider wieder ein bisschen weniger ...
Nachhallend gesehen oder gelesen oder gefühlt werden, als sie es sind. Weil ich muss auch sagen, man sieht das da, die letzten Bilder des Films so, und denkt sich ... Also ich muss auch zugestehen, ich hab mir auch so gedacht, ah, ja, okay. So what? Ja, okay, dann ist es jetzt so. Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, umso, sag ich mal, mehr konnte ich die Ironie, die in diesen letzten Bildern liegt, Konnte ich dann doch irgendwie genießen und wertschätzen. Also es war jetzt halt nicht die allerhöchste Kunst und nicht der allerbitterste Schwinge in die Magengrube. Aber alles in allem, muss ich sagen, kam dann doch noch so ein halteres Ende, noch so ein kleines Stück hinterher, was ich anfangs nicht gedacht hatte. Ja, ja, das ist, was du meinst. Würde ich mitgehen. Ich finde halt auch die, dann natürlich auch diese kleinen Side-Stories da drin, mit ihren Kindern zum Beispiel, weil die anfangen auch so langsam da Sachen zu checken und zu wittern und was ist hier eigentlich los, das ist super nice. Das mit der Tochter ist natürlich genial, weil es eigentlich die ganze Zeit da ist, aber natürlich bis zu einem gewissen Punkt, bis du es dann checkst.
Eltern, auch natürlich das Mahnmal, Eltern werden mit allem beschäftigt, nur nicht dem Kind zuzuhören. Auch natürlich Klassikerparabel, aber auch geiler Moment so. Also es steckt natürlich auch, ich mochte dann die ganzen Dinge im Subtext dann auch wirklich gerne, die erstmal augenscheinlich für das ganze große Ganze für den Plot keine große Bedeutung haben, aber dann eben im Kleinen so nach und nach wieder so rauskommen. Das fand ich halt auch schon wieder sehr, sehr geil erzählt. Ja, ich bin jetzt halt auch wirklich gespannt, wie der Film im Rewatch nochmal funktioniert und aufgeht, denn weil man ja jetzt schon so ein gewisses auf ein paar Sachen noch mehr achten kann auf die man vielleicht vorher nicht achten konnte, Und ja, da bin ich einfach gespannt, weil ich könnte mir vorstellen, dass der Film beim ersten Mal ein bisschen weniger umfangreich wirkt, als er vielleicht beim zweiten Mal wirken kann. Also da bin ich halt einfach gespannt, ob da jetzt einfach so eine gewisse.
Ja, dass es noch etwas reichhaltiger wird, weil man halt vielleicht eben Dinge entdeckt, die man vorher nicht so entdeckt, weil man zu sehr dem eigentlichen Plot oder den eigentlichen Figuren oder dem oberflächlichen Humor oder sonst irgendwas gefolgt ist. Ja, ja, ich weiß, was du meinst. Ja, das kann gut sein, dass man beim Rewatch zumindest noch mal so im Aufbau, in der Aufbauphase schon auf ein, zwei Sachen achtet, die vielleicht, ich weiß nicht, ob es wirklich dann auch schon so entsprechend inszeniert ist, damit du so ein bisschen Aha, so den Moment hast. Aber ich glaube schon, dass da einige Sachen drin sind, die man noch mal so ein bisschen mit Bedeutung belegen kann. Ja, das kann ich mir vorstellen. Ich will ihn auf jeden Fall auch noch mal sehen. Wie gesagt, ich fand ihn gut, er hat mich nicht komplett weggeblasen, ich war irgendwie noch auf ein bisschen mehr eingestellt. Ich fand ihn dann auch hinten raus so von der Laufzeit, ja, wie gesagt, es ist eher der Auftakt, da gebe ich dir recht. Hinten raus fahre ich so ein bisschen redundant vielleicht so, aber, Ich will ihn auch noch mal gucken. Ich möchte ihm noch mal eine zweite Chance geben. Aber es ist ein sehr, sehr guter Film. Das steht außer Frage. Der bietet wieder absolut genug. Ich finde die Message gut. Ich meine, die Message ist aktueller denn je sowieso. Dieses ganze Ich-werte-Ersetzt-Thema, Job-Thema. Es ist global ein Thema. Dass er das aufmacht, völlig fein, passt auch gut. Und es ist vielleicht, wie gesagt, für den einen oder anderen auch so ein bisschen zu ... Zu Blends, so zu.
Weiße Tapete mäßig, so nach dem Motto, ja, das weiß ich doch alles, das wird uns jeden Tag überall vorgekaut, so ja, aber trotzdem, wie er dann da mit dem Thema umgeht, was er noch reinbaut, wie er das auch umdenkt, das ist dann trotzdem spannend genug, wo ich sage, okay, du hast mal wieder aus der Sache, aus einer sehr simplen Sache, eigentlich trotzdem wieder natürlich was gemacht, wo man dann doch nochmal dreimal mehr umdenken kann am Ende. Und ich meine, sind wir uns hoffentlich alle einig, wir reden ja auch nicht von irgendwie irgendwem so. Wir reden ja schon von Park Chang-wook und da ist dann glaube ich auch der Anspruch schon ein bisschen.
Höhe. Oder beziehungsweise, da erwartet man schon mal hin und wieder umgeblasen zu werden. Bei meiner Otter ist das Zombie. Geh ich rein, bin so, okay, zeig mir irgendwas, I don't care, ich weiß nicht, was jetzt passiert. Aber geh ich halt in Now Other Choice, bin ich halt, also das kann ich auch nicht verhindern. Dafür hab ich dann der Vita halt einfach gesehen und weiß, was er kann. Da ist meine Messlatte automatisch und das ist vielleicht nicht immer ganz fair, aber die liegt halt schon mal ein Stück weit höher. Eben, die liegt einfach ein ganzes Stück weit höher. Das finde ich aber auch verständlich bei jemandem, der solche Bomben rausgehauen hat wie er. Klar, ich weiß nicht, bei der einen oder dem anderen ist vielleicht ein Thirst nicht so hoch im Kurs oder ein Stoker nicht so hoch im Kurs oder ein hier die Decision to Leave. Taschendieben? Nee. Achso, Decision to Leave. Decision to Leave oder eben, ja, Taschendieben so. Aber nichtsdestotrotz sind das ja alles Filme, die sag ich mal, in ihrer in ihrem Bereich und so weiter wirklich immer noch hervorstechen, selbst wenn Park Jambuk mal eben nicht so guten Tag hatte.
Ich hätte gerne öfter mal Tage, die bei Park Jambuk ein schlechter Tag sind. Da hätte ich gerne mal mehr. Ich kann auch verstehen, wenn man sich jetzt No Other Choice anguckt und sagt, ey, Parasite fand ich besser. Ey, gebe ich dir recht, ich fand Parasite auch besser. Aber dann reden wir halt trotzdem im Vergleich zwischen Gold und Platin. Ja, und ich muss auch sagen, ich verstehe, wo der Vergleich herkommt, aber auch nur als Anstrich. Weil im Kern geht's trotzdem nochmal um gänzlich andere Sachen irgendwie. Also ich finde, der Vergleich, ich versteh, warum ich den anstellen kann, aber so ein bisschen hinkt er auch. Und ich würde ja auch jemandem, der jetzt Neuersatzscheiß noch nicht gesehen hat, auch nicht unbedingt sagen, ja, der ist so ein bisschen wie Parasite. Auch das A schürt schon wieder nochmal andere Erwartungen. Und wie gesagt, ich find rein von der Grundthematik her, es hat kleine Parallelen, aber es ist im Grunde doch ein ganz anderer Film, weil er von der anderen Seite natürlich auch kommt. Ja, wobei ich sagen würde, doch ganz tief im Kern geht es ja trotzdem irgendwie um ... Naja, den Zustand des Menschens in einer Gesellschaft, die dir gewisse Zustände diktiert und vorweg gibt. Also ich finde, so ganz tief sind Parasite und Fussen, also sagen wir mal so, die Fussen auf dem gleichen Fundament, was halt die Gesellschaft aus den Menschen macht.
Und da finde ich, dahingehend kann ich den schon vergleichen, wenn man so den direkten Vergleich ansetzt, das bringt nix. Das bringt nix. Aber ich habe schon einen gewissen Parasite-Vibe bei diesem Film auch gehabt. Das will ich nicht abstreiten. Ja, okay. Ja, fair, fair. Aber das geht halt eben dann um die Darstellung von Dingen, um die Inszenierung von gewissen Sequenzen oder Momenten oder halt eben um die Dialoge, wie sie geführt werden und so weiter und so fort. Und eben dann um das im Kern so. Aber ich würde jetzt auch nie sagen, das ist ein direkter Eins-zu-eins-Vergleich zwischen den beiden Filmen. Es fühlt sich aber trotzdem schon irgendwo nach ... Danach an, als hätte Park-Chang-Wook mal so versucht, beziehungsweise gesagt, okay, ich versuche jetzt auch mal sowas wie Parasite. Ich versuche mich an der, an dieser gesellschaftlichen Thematik, ja, okay. Fair, fair, ja. Und auch ich möchte nicht sagen, dass das wirklich ein fairer Vergleich ist, oder dass man das wirklich mit diesen Erwartungen da rangehen sollte. Ich kann aber verstehen, dass man bei Park-Chang-Wook generell mit hohen Erwartungen rangeht. Also das, deswegen, das ist so ein bisschen die Krux, oder ich glaube, das ist die Krux, die No Other Choice mit sich rumträgt. Das hat er sich selber eingebrochen.
Sorry. Das hast du jetzt davon. Das hast du jetzt davon, dass du Oldboy gemacht hast. Und dann kann ich auch verstehen, wenn man bei einer gewissen Ernüchterung rausgeht von wegen, ja, das war jetzt alles so. Und naja, ich hoffe halt, dass Leute oder Menschen sich trotzdem von den wirklich virtuosen Inszenierungen da beeindrucken lassen können. Es braucht halt, also der Film verschleppt meiner Ansicht nach oder verschwendet sein Potenzial weniger so in der zweiten Hälfte als in der ersten. Mehr im ersten, ja. Ich glaube, die größere Hürde ist so der Auftakt, der meiner Ansicht nach etwas zu lang geht und dann ja eben braucht, um die Höhen zu erreichen. Ja, würde ich mitgehen. Und ich meine, einige Leute haben ihn auch schon gesehen. Ich meine, er lief ja auch schon sogar Ende letzten Jahres in einigen Sneaks und so weiter. Der wurde ja doch sehr breit schon in Sneaks gespielt. Aber ja, wenn er jetzt am fünften startet und ihr habt ihn noch nicht gesehen, guckt ihn euch auf jeden Fall an. Also, das ist definitiv ein Film, der ist wert, jetzt auch ins Kino zu gehen, gar keine Frage. Genau, also ich finde, das kann man auf jeden Fall im Kino, äh, dafür kann man auf jeden Fall ins Kino gehen und man muss ja auch mal, man muss ja auch mal in die Richtung denken, je mehr solche Filme.
Koreanische, chinesische, indische, japanische und was weiß ich, je mehr Leute in solche Filme reingehen, umso mehr sehen die Kinos, dass solche Filme halt gefragt sind, umso weniger sind sie vielleicht dann darauf angewiesen, was irgendwelche amerikanischen Großkonzerne an Ware ins Kino bringen, oder eben mit welchen, weiß ich nicht.
Negativen Begleiterscheinungen solche Filme dann daherkommen, um vielleicht auch dann wieder das Geld einzuspielen. Also ich finde, wenn man in sowas wie No Other Choice geht, dann signalisiert man auch damit, dass vielleicht eben nicht immer nur nach das Programm nicht immer nur vom Westen dominiert wird, sondern halt vielleicht auch mal mehr aus östlicher Richtung. Komplett, ja. Und ich meine, haben wir jetzt ja gesehen, bei den Oscars, nicht bedacht. Leider, leider, leider. Auf der anderen Seite muss man sagen, trotzdem auch ein paar schöne Entscheidungen dabei, beziehungsweise gerade bei dem Auslands-Oscar. Es war auch schwer beim Auslands-Oscar, weil da einfach wirklich auch starke Sachen am Start sind, muss man auch sagen. Ja, also wirklich, ich wüsste jetzt nicht unbedingt, welchen Film ich da rausschmeißen wollen würde. Ich hab, glaub ich, doch jetzt alle gesehen. Ja, ich auch. Nee, einen nicht. Welchen nicht? Hier den Voice. Ah ja. Und deswegen, also es ist eh ohnehin ein starkes Teilnehmerfeld, daher Ja, ist es auch, ja. Es ist halt schwierig, ne? Ich mein, ich hätte mich auch dafür gefreut, dass wenn in die Sonne schauen, einen Oscar bekommen hätte. Ja, ist natürlich auch schade. Aber was willst du machen? Es sind halt wirklich eine richtig gute Riege an ausländischen Filmen am Start. Und das meine ich halt.
Man muss ja nicht immer nur gleich nach Westen schauen, sondern kann ja auch mal eben das andere Angebot annehmen. Das machen wir ja eh oft genug. Genau. Und wir haben hier zwei, ich meine, der My Daughter's Zombie ist ja auch ein Koreaner, also wir haben hier zwei koreanische Filme, die belegen, es gibt Humor es gibt Spaß und es gibt Bösartigkeit. Und das können sie alle ganz gut.
Das können sie alle ganz gut. Also wie gesagt, muss man immer wieder sagen, wir haben ja schon viel Südkoreakino hier bei uns gehabt im Podcast und ey, das sind einfach gute Filmemacher. Also die haben einfach einiges auf dem Kasten und die schaffen es vor allem eben dieses, was wir doch wieder gesehen haben, diese Mischung aus Genres innerhalb eines Filmes, ohne dass da ein Part irgendwie sich falsch dran anfühlt. Das ist einfach eine fucking hohe Kunst. Das muss man einfach mal so sagen. Das finde ich immer wieder bemerkenswert, wenn ein Film das so rundhin bekommt. Ich finde es auch bemerkenswert, dass wir jetzt doch schon wieder... Dass wir trotzdem nicht die kürzeste Folge des Jahres gemacht haben. Dass wir trotzdem schon wieder über 70 Minuten gelandet sind, so glaube ich. So roundabout, glaube ich. Geht auch so. Ja.
Wir hoffen trotzdem, dass unser Geschwätz euch einigermaßen unterhalten hat oder amüsiert hat oder zumindest angeregt hat, den einen oder anderen Film, den wir heute besprochen haben, sich anzuschauen. Das würde uns sehr freuen und es würde uns auch sehr freuen, wenn ihr uns weiterhin die Treue haltet, auf all den Plattformen, auf denen es möglich ist, wenn ihr uns liked, abonniert, Kommentare dalasst, euren Freunden empfiehlt, vielleicht unserem Steady Supporter Club beitretet oder unserem Discord, da seid ihr auch gerne gesehen. Habe ich noch irgendwas vergessen? Muss ich noch irgendwas hinzufügen? Nee, perfekt, genau. Auch vor allem Discord, das ist alles for free. Da könnt ihr jederzeit rein und mit uns in unsere Community abhängen. Ihr seid ja schon echt viele da.
Da seid ihr am nächsten an uns dran. Da lesen wir alles halt sofort. Da könnt ihr chatten, da könnt ihr Feedback instant geben. Ansonsten aber auch natürlich bei Spotify nutzt die Kommentarfunktion, die es ja jetzt seit einiger Zeit schon gibt. Also wenn ihr es irgendwie erreichen wollt, schafft ihr das auf jeden Fall. Bei Steady gibt es jetzt auch bald, wir haben ja gewotet. Es gibt ja auch den Audio-Flick. Ein Audio-Flick, da können wir auch schon mal ankündigen, es ist Darkman geworden. Es ist Darkman geworden? Nein. Es ist Darkman geworden. Mit einem Vote-Vorsprung gucken wir als nächstes einen Audio-Flick Darkman, da hab ich auch schon Bock drauf. Den hab ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Ja, den hab ich auch schon lange nicht mehr gesehen. Ich glaube, es gibt eine etwas erweiterte Fassung. Der erste Cut hier in Deutschland ... Es gibt einen DC, einen Extended, ja. Ja, ich hoffe, ich krieg den. Ich hab nur die reguläre Fassung auf DVD, meine ich.
Da werde ich noch mal gucken, dass ich mir vielleicht den Extended Cut organisiere. Oder wollen wir die reguläre Fassung gucken? Ja, das ist halt wieder die Frage, aber nicht nochmal beratschlagen. Ich glaube, wir gucken die reguläre Fassung, oder? Die ist wahrscheinlich die geläufigere. Also ich habe auf jeden Fall, ich habe den auf Blu-Ray. Ich muss noch mal gucken, welche Version da drauf ist. Aber das beratschlagen wir nochmal. In jedem Fall gucken wir Darkman. Welche Version, das werdet ihr dann auch erfahren. Genau. Und wir antworten auch bei Discord. Also nicht verwundert sein, wenn euch mal eine Antwort von uns euch überrascht, oder beziehungsweise wenn wir halt mal auf welche Fragen, Themen oder sonst irgendwas eingehen. Das hatte ich letztens, da konnte jemand nicht ganz glauben, dass ich das bin, der da antwortet.
Nicht erschrecken. Ja, nicht erschrecken. Also wir sind es wirklich, wir gehen da auf euch ein. Wir haben auch nicht irgendwelche fadenschweinigen Agenturen angeheuert, die für uns irgendwelche Kommentare da beantworten. Genau. Wir reden mit euch. Es sind immer nur wir. Und dafür muss man nichts machen. Und wir sind auch nur ganz normale Dudes, die ein bisschen gerne über Filme quatschen. Genau, deswegen. Die Links findet ihr immer in den Shownotes. Einfach reinfolgen. Ja, in diesem Sinne, vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Und ja, ihr könnt natürlich auch beste Genesungswünsche für Tino da lassen. Das ist natürlich auch normal. Genau, auf allen Wegen gerne, damit er nächste Woche wieder am Start sein kann. Bis dahin. Tschüss. Ciao.