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Moin moin und hallo zu einer neuen Folge von Unheimlich Persönlich hier bei Ende mit Schrecken. Mein Name ist André und bei mir ist die liebe Franzi. Hallöchen! Und wir sind wieder hier, um auf eure Geschichten und persönlichen gruseligen Erlebnisse zu reagieren. Und ja, wir haben es ja jetzt etabliert mit der letzten Folge, dass wir ein neues Konzept haben, beziehungsweise wir haben ja jetzt ein bisschen umgestellt, nämlich, dass wir die Geschichten, die wir uns hier gegenseitig, beziehungsweise die von euch bekommen, dass wir die uns nicht vorher anschauen, sondern dass wir die uns entweder gegenseitig vortragen, aber der andere kennt eben noch nicht die Geschichte, oder aber wie im heutigen Fall, haben wir nämlich mal wieder Sprachnachrichten bekommen von euch. Und technisch mit Magie haben wir es scheinbar hoffentlich gleich hier hinbekommen, dass wir die Sprachnachrichten live hier bei uns hören können und wir können dann eben live darauf reagieren. Beziehungsweise, also wir lassen die halt durchlaufen, können uns unserem Kopf unsere Notizen quasi machen und danach werden wir eben darauf reagieren. Aber eben live, wir kennen sie nicht, wir haben sie noch nicht gehört. Das heißt, wenn jetzt gleich irgendwie fünf Minuten lang Beleidigungen kommen, dann haben wir Pech gehabt.

Vielleicht rantet da auch einfach nur jemand über uns. Wir wissen es nicht. Nein, wir machen das so. Wir werden gleich hier die Files von euch hören und sind schon sehr gespannt, was ihr uns zu berichten habt und werden darauf dann hier live reacten. Wie immer auch noch mal der Disclaimer natürlich, wir reagieren nur auf das, was ihr uns schickt. Wir urteilen nicht, wir schätzen ein, wir geben unsere Meinung natürlich ab zu dem, was wir eben hören, lesen, sehen. Aber wir werden natürlich nichts verurteilen. Und im Zweifel für den Angeklagten war es nicht der Wind, sondern ihr erzählt natürlich eure echten Erlebnisse und wir glauben euch. Deswegen das nur nochmal an der Stelle natürlich wie immer. Mit höchstem Respekt agieren wir. Aber kennt man, glaube ich, auch nicht anders von uns. Genau das. Aber bevor wir mit unseren HörerInnen-Geschichten weitermachen, André, gibt es bei dir mal wieder irgendwas Gruseliges oder wie ist so die Lage? Stimmt, das wollte ich mir noch erzählen.

Seit Ende letzten Jahres war ich noch mal kurz im Urlaub und zwar in Budapest. Und wir hatten eine Airbnb-Wohnung und die hatte so große Flügeltüren. Und dann so, es war so ein Altbau mit so 3,50 Meter hohen Decken. Das kennst du, Stück oben. Und halt so richtig große Flügeltüren bis zur Decke. Und genau, die waren immer offen. Und weil aber, du kennst es, mit offenen Türen schlafen geht gar nicht. Wollten wir die nachts halt zumachen, dann zwischen Schlafzimmer und dann so Wohn- und Essbereich. Und dann habe ich die halt irgendwie zugemacht und waren dann im Bett und waren auch irgendwie am Schnacken und am Handy am Spielen. Und wir kamen gerade auch passenderweise aus einem Horrorhaus.

Weil wir so eine Horror-House-Experience mitgemacht haben, wo wir mit Kettensägen verfolgt wurden und sowas. Das war sehr schön. Und waren eh noch so voll auf Puls 180 und auf, boah, war das krass, boah, war das krass irgendwie. Also auch gar nicht müde auch so richtig. Aber wir waren so, versuchen runterzukommen gerade. Und waren dann so am Schnacken. Und plötzlich höre ich halt so ein Geräusch und gucke so zu dieser Flügeltür. Und dann geht so ganz langsam die Türklinke runter.

Und meine Partnerin und ich, wir haben es beide halt wahrgenommen und, guckten da hin, beide, keiner sagt ein Wort und diese Türkelinge geht einfach runter, ganz langsam als ob sich jemand wirklich mit der Hand so runterdrückt, und es war halt einfach in der Wohnung und wir schon so, okay, das war's, jetzt kommt gleich der Typ mit dem Messer rein und wie gesagt, wir kamen gerade aus diesem Horrorhaus auch noch, das war super passend und dann Türkelinge geht runter und die Tür geht einfach so einen Spalt auf, unter einem leichten Quietschen, Und wirklich mindestens 30 Sekunden einfach nichts gesagt, dahingestarrt, ob vielleicht irgendwer reinkommt, so, nichts passiert. Und wir beide dann so gucken uns an, what the fuck, was ist das denn jetzt bitte? Komplett so leichenblass und dann so, okay, wer geht jetzt checken, wer geht jetzt checken, wer geht jetzt checken, wo der Mörder ist? Dann bin ich halt aufgestanden, bin da echt so hin, war echt, ich hatte richtig Schiss, ohne Scheiß. Es war so unheimlich. Daraus hatte ich alles dunkel, ja auch. und das Licht draußen im nächsten Raum konntest du nur anmachen in dem Raum. Also ich konnte auch nicht das Licht anmachen. Und hab dann einfach auch die andere Flügeltür erstmal noch aufgedrückt, damit so ein bisschen Licht von uns reinscheint, von unserer Seite rein. Dann will ich halt rein so, hab dann auch wie so in so scheiß dummen Horrorfilm so, hallo?

Und will da zum Lichtschalter irgendwie gehuscht, hab den angemacht halt. Ja, war natürlich nichts. Auf jeden Fall, das war so weird. Ich bin aber natürlich, Ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht direkt das Ganze so Mützbusters-mäßig enttarnen wollen würde. Ich habe mir dann natürlich genau diese scheiß Tür angeguckt und habe die nochmal wieder so zugezogen und so. Und mir ist dann schon aufgefallen, dass die so ganz leicht, wenn man die da zumacht, nach außen drückt. Automatisch. Und dann habe ich die wieder so zugemacht, wie sie vorher war. Und dann habe ich die so einfach, ohne die Klinke zu drücken, habe ich sie so ganz leicht aufgedrückt. Und dann ist quasi, weil die Tür, die scheinbar, die ging nicht ganz zu. Und durch dieses Aufdrücken ist dann quasi der Tür, ja halt hier der Snapper halt, der rein und raus geht im Schloss. Der ist dann natürlich, wenn man die Tür nach außen drückt, dann bewegt er sich ja auch, weil die Tür ja dann den Riegel weg macht. Und dadurch, der ist ja verbunden mit der Türklinke. Und wenn du die Tür dann aufgedrückt hast, ist die Türklinke runtergegangen, als ob du sie halt aufdrückst. Und das habe ich dann drei, vier Mal reproduziert, auch um meine Partnerin zu beruhigen.

Und meinte, ey, guck mal, das ist halt, weil die aufgegangen ist. Die ist halt quasi, die hält halt nicht. Weil die musst du eigentlich im Boden noch mit so einem Scharnier im Boden noch so nach unten drücken. Und das Scharnier war weg. Das war nicht da. Deswegen konntest du sie nicht komplett abschließen quasi. Und deswegen mein Missbusters-Moment war dann, okay, ich konnte das dreimal reproduzieren. Es war halt einfach Physik, weil diese Tür aufgegangen ist. Aber dieser Moment, als das passiert erst mal ist zum ersten Mal, als wir da einfach mal im Bett gechillt haben, Alter, wirklich, ich dachte mir, da rutscht alles in die Hose. Ja, das klappt. Ich wollte gerade schon sagen, so buh, langweilig, Logik, buh. Meintest du das nicht, Müsters-mäßig nachvollständig gesagt? André, hast du schon mal geguckt, ob das Fenster offen war und der Wind die Tür vielleicht aufgedrückt hat? Aber du hast ja leider die Frage... Ja, und da komme ich jetzt tatsächlich drauf. Wahrscheinlich war es wirklich der Wind. Denn diese ganzen Fenster waren zwar zu, aber die waren scheiße undicht. Du konntest die Hand davor halten und du hast quasi eine kalte Brise gespürt. So wirklich toll. Ich glaube, diese ganzen Fenster waren undicht. Da herrschte 100% ein Zug und das hat die Tür mal aufgedrückt. Aber trotzdem der Moment, da dachte ich, mein Leben ist vorbei. Oh, das kann ich mir aber vorstellen. Wenn die einfach aufgegangen wäre, so okay. Aber nach dieser Klinke, so ganz langsam auch. So ganz langsam. Wenn jemand gerade so runterdrückt. Das war wirklich, ich dachte, das war's. Das kann ich mir vorstellen. Ich dachte, du musst Ende mit Schrecken allein weitermachen. Das war's.

Verschwunden in Budapest, nach dem Horrorhaus besucht. That's it. Hat dann schon so Hostel-Gedanken, dass die uns vom Horrorhaus nach Hause verfolgt haben, dass so ein Organhändler gering ist, der uns dann gleich die Lebern rausschneidet oder so. Oh, das kann ich mir vorstellen. Also Respekt, dass du überhaupt da geguckt hast. Ich hätte einfach gesagt, okay, es ist ein Geist, es ist ein Geist. Ich muss gar nicht nachforschen, die Frage ist beantwortet. Du wärst mir voll überzeugt gewesen, du hättest schon den Exorzismus geplant. Ja, ey, definitiv. Das ist super, oh Gott. Und ich finde, das ist eh, wenn du irgendwo schläfst, so sei es Airbnb oder Hotel, du kennst so Geräusche nicht. Du von zu Hause kennst, das finde ich eh immer schon gruselig, wenn man sich so an Geräuschkulissen gewöhnen muss. Ja. Wenn man da ja auch mal voll zusammen sich verjagt, ey. Ja. Also war es der Wind. Das war der Wind und Physik, aber in dem einen Moment dachte ich halt, es wäre Satan persönlich. Ja, das kann ich mir vorstellen. Das kann ich mir vorstellen. Gerade wenn man aus so einem schönen Horrorhaus kommt, ey. Ja, so in Budapest, im Ostblock, im Airbnb. Jetzt kommen sie uns holen.

Oh Gott, ja, ich glaube, ich hätte nicht geschlafen. Oder ich hätte nicht schlafen. Nee, haben wir auch nicht. Zwei Stunden danach, glaube ich, erst mal wachgelegen. Das glaube ich. Ey, selbst wenn man eine logische Erklärung hat, das ist ja trotzdem aufgehend. Es war trotzdem, ja, der Moment war da. Und wie gesagt, eh noch ausgepusht wegen dem Vorabend. Und das war einfach schlimm, ja. Oh, damn, das glaube ich. Ach du Scheiße. Ja, das Fieber hat noch einen, das wollte ich noch erzählen, ja. Vielen Dank, vielen Dank für diesen Beitrag. Sehr gerne. Ja, das war auf jeden Fall die Story. Aber sonst ab davon ist nichts Gruseliges passiert. Du hast letztes Mal ja von deinem, von eurem schlimmen Wildunfall ja auch erzählt. Ach ja, ja. Aber ich hoffe, auch da ist sonst jetzt nichts weiter passiert euch. Nee, bei Wild zumindest nicht. Wir haben aktuell eine kleine flackernde Lampe, die immer schön bei Resident Evil Spielen mal ein bisschen vor sich hin kluckert. Aber gut, Und da bin ich dann doch so rational ausnahmsweise mal, also klar, es könnte Shushu unser Hausgeist sein, der sich mal wieder zeigen möchte und vielleicht sagt, hey, spielt mal weiter, ist grad spannend. Oder die Glühbirne ist einfach nicht richtig reingedreht, das kann ich nicht sagen. Aber es war Tatsache sehr, sehr gruselig, dass irgendwas bei Resi passiert und wirklich ganz passend dazu hat das Licht geflackert. Das war wieder so ein schöner Superzufall, wo wir dachten, okay, gruselig.

Das war der Hausgeist. Es war Schuchu, der uns ein bisschen Schrecken einjagen wollte. Aber sonst, es gab keine DAX-Hybriden auf den Strecken. Und neben dem Licht, der Einzige, der hier mal Krach macht, den man nicht ganz zuordnen kann, sind die Katzen. Wie immer. Wie immer. Richtig. Sehr gut. Na gut, dann, das war unser Part. Jetzt sind wir auf euch gespannt. Und ich würde sagen, wir starten mit einem lieben Hörer, dem Griesel. Grüße gehen raus. Auch ein Stammhörer von Devils and Demons und so. Man kennt sich. Schön, dass du uns was geschickt hast. Vielen Dank dafür. Nämlich eine Sprachnachricht. Und zwar hast du uns drei Storys geschickt. Die werden wir nicht heute alle machen. Sondern wir starten jetzt erstmal mit einer, die nennt sich Verfolgt. Und die anderen werden wir dann in der kommenden Folge behandeln. Zwei sind von ihm. Eine ist ein Erlebnis von seinem Opa. Wir hören jetzt aber erstmal eine von ihm auf jeden Fall. Und ja, würde sagen, wir starten da jetzt mal rein.

Hallo, liebe Franzi und lieber André. Tja, meine erste Geschichte, da musste ich ein bisschen länger graben in der Vergangenheit, aber weil es ist schon ziemlich lang her, ich war da ein kleines Kind, ich kann mich nicht genau sagen, wie alt, aber ich war an der Grundschule. Und ja, das Gruselige an der Sache ist, dass das am helllichten Tag im Sommer in der Innenstadt passiert ist, in der Bahnhofstraße. Ja, und zwar hat es damit zu tun, dass ich regelmäßig als Kind nach München zum Arzt musste.

Etwas aufwendigere Untersuchungen und das immer so ein paar Mal im Jahr. Und wir sind da eben immer mit dem Zug nach München gefahren. Mit meiner Mama und meine Oma ist auch immer dabei gewesen. Und ja, da sind wir zuerst hier vom lokalen Bahnhof nach Augsburg gefahren und dann in Augsburg immer noch ein bisschen in der Stadt gebummelt und dann nach München gefahren. Ja, und wie gesagt, in dieser Wartezeit auf dem Zug nach München, wie gesagt, sind wir ein bisschen in der Augsburg-Innenstadt rumgelaufen, beziehungsweise in der Bahnhofstraße. Und wir haben ein Spielwarengeschäft angesteuert und es war Sommer und ich wollte damals unbedingt eine Wasserrutsche. Ja, ihr wisst schon, diese lustigen Plastikplanen, wo dann das Wasser runterplätschert und so weiter. Ja, und dann laufen wir vom Bahnhof Richtung dieses Spielbahngeschäftes und plötzlich merke ich, wie meine Mama mich fester an der Hand nimmt und sagt, lauf schneller, lauf schneller. Und dann ich und meine Oma, was ist denn los, was ist denn los, mir werden verfolgt, lauft schneller, lauft schneller.

Und ich so, hä, wieso wer mir verfolgt? Das kann doch nicht sein. Ja, und was war? Ich habe mich natürlich umgedreht. Und dann habe ich es wirklich gesehen. Ich habe das heute noch so im Kopf. Ja, da war ein Mann, war vielleicht, ja, das war vielleicht zehn Meter hinter uns. Und es war eindeutig, der hat so bewusst von uns weggeguckt. Aber du hast gemerkt, dass der uns fixiert. Und der hatte einen ganz, ja, ganz unangenehmen, kalten Blick. Also das war richtig, richtig unheimlich. Und man muss aber sagen, ja, das war halt am helllichten Tag und in der Augsburger Bahnhofstraße, das ist Fußgängerzone, da ist immer viel los. Aber der ist so richtig rausgestochen. Ja, Alter, kann ich schwierig schätzen. Man, ihr wisst ja, wenn man so um die neun oder zehn Jahre alt ist, dann ist jeder, der über 20 ist, wird uralt, aber es sah nicht sonderlich gepflegt aus, muss man auch sagen. Ja, und dann sind wir eben in dieses Spielwarengeschäft rein. Und was war? Ich sehe, wie die Tür aufgeht und der Typ hinter uns herkommt und auch in diesem Spielwagen-Geschäft drin ist. Meine Mutter ist dann ganz nervös und zittrig zur Verkäuferin und hat gefragt, ob die solche Wasserrutschen haben.

Und ich habe dann mehr oder weniger mit einem Blick zur Seite diesen Typ beobachtet. Und dann hat er angefangen irgendwie da plötzlich halt mit einer anderen Frau und der ihrem Kind zu reden und das Kind anzugrinsen und ihm die Hand zu geben und dann sagt die andere Mutter auch noch, guck mal ein Mann, also das war im Nachhinein für mich eindeutig so, dass der halt irgendwie so harmlos tun wollte, als wenn er ein ganz netter Typ wäre und.

Die Verkäuferin aber gesagt hat sorry, wir haben jetzt leider keine Wasserrutschen, meine Mutter packt mich und sagt zu meiner Oma, jetzt gehen wir, ganz schnell und wir gehen aus dem Laden raus und meine Mutter sagt bloß noch, lauft es ganz schnell, ganz schnell gehen wir jetzt zum Bahnhof. Ja. Und dann sind wir eben raus und los. Meine Oma, die hat überhaupt die Situation überhaupt nicht registriert, was eigentlich los ist. Wieso, was hast du denn? Da ist doch niemand. Und dann sind wir gelaufen wie nochmal was zum Bahnhof. Und das Gute war, der Typ hat uns aus den Augen verloren. Ich weiß nicht mehr, ob ich mich umgedreht habe. Auf jeden Fall war es so, wir haben die Straßenseite gewechselt zum Bahnhof und haben diesen Typ nicht mehr gesehen. Aber ich muss eines ganz ehrlich sagen, diesen Blick, diesen kalten Blick von diesem Typ, vergesse ich bis heute nicht. Und das ist jetzt schon wirklich ewig her. Aber ja, ich kann mich nur lebhaft daran erinnern. Das war wirklich creepy.

Ja, tausend Dank für diese Einsendung. Ja, vielen, vielen Dank. Und ja, wow.

Weiß ich gar nicht, was ich dazu sagen soll. Das ist ja mal wieder so eine Geschichte mitten aus dem Leben gegriffen. Ich meine, wir hatten ja hier wirklich schon vieles von absolut unerklärlichen Phänomenen und womöglichen Geistererscheinungen und Rufe aus dem Jenseits. Das ist natürlich jetzt hier wieder eine Nummer. Auch absolut passt hier rein, aber die ist ja einfach real. Wenn du wirklich so einen Creep hast, der dich da am helllichten Tag auch gefühlt verfolgt. Ich meine, du hattest ja noch das Glück, dass da Familie dabei war. Du warst ja nicht allein. Ich stelle mir gerade die Situation vor, wenn das einem allein passiert, als Kind gerade. Du hattest ja zumindest Mutter und Oma dabei. Was hätte der auf offener Straße da quasi? Man will es ja gar nicht beschreien. Aber man denkt sich ja so, da ist mir noch irgendwie sicher. Aber trotzdem ist es natürlich super creepy. Wow. Ja, absolut. Das ist das, was wir so oft in unseren unheimlich persönlichen Folgen sagen, dass das wahre Leben manchmal die gruseligsten Geschichten erzählt. Und ich finde auch, dieses Gefühl, verfolgt zu werden, ist einfach super, super eklig. Ja, voll. Und gerade, wenn man sich umdreht und dann, wie du ja beschreibst, dass er so diesen kalten Blick hatte, der sich ja anscheinend bis heute ins Gedächtnis gebrannt hat. Da kann man sich, glaube ich, nur gar nicht ansatzweise wurschen, wie das dann wirklich war. Aber auch gut, dass deine Mama da ja anscheinend so schnell geschalten hat. Und dann halt gesagt, okay, wir gehen jetzt schnell.

Oder dass sie das auch schon vorher bemerkt hat. Ich glaube, da kicken dann wahrscheinlich manchmal Instinkte. Weil ich habe immer das Gefühl, man merkt schon, wenn man verfolgt oder beobachtet wird, zumindest, dass man immer das Gefühl hat, irgendwas ist da los. Gerade so bei diesem Beobachtetwerden scheint ja der Körperunterbewusst doch irgendwie einen so kleine Warnsignale zu geben. Ja, ja, voll. So, was irgendwas im Nacken hat, ja. Absolut, absolut. Aber super groß. Ich bin gut, dass da nichts Schlimmeres passiert ist, muss man ja an dieser Stelle wirklich mal sagen. Weil immer wenn wir so, ich sag mal, nicht paranormale Geschichten bekommen, nenne ich es mal, denke ich mir am Ende des Tages immer, wo Gott sei Dank ist da nichts Schlimmeres passiert. Absolut. Und das ist alles gut ausgegangen. Ja, ich finde auch das Verhalten dann dieser Mutter in diesem Laden von diesem anderen Kind weird. Wer lässt denn irgendwie einen komplett random fremden Mann seinem Kind in die Hand geben und sagt, ach, hier ist ein Mann. Also.

Na gut, man weiß immer nicht, ne? Also, ich will da immer niemanden verurteilen oder so, ne? Aber ja, ich hab auch gedacht, so, okay, krass. Weil, ich glaub, ich weiß nicht, ich glaub, meine Eltern hätten das jetzt nicht unbedingt gemacht. Nee, glaub ich nämlich auch nicht. Finde ich auch ein bisschen weird, so, Typ im Spielzeugladen quatscht Kinder an, so, okay, alles klar. Ja, total, also auch super shady. Und echt klar, man weiß nicht, wie der aufgetreten ist, was der gesagt hat irgendwie. Aber also, geheuer wären wir das halt schon dreimal nicht. und gerade wenn du deinem Kind einfach fremd die Hand geben willst. Ja, ganz, ganz, ganz, ganz weirde Nummer. Ja, gut, dass ihr, also, selbst auch schon, wie gesagt, ihr wart am helllichten Tag in Begleitung und irgendwie und trotzdem hatte deine Mutter den Drang wirklich dann zu rennen. Das ist halt auch crazy. Wir rennen jetzt zum Bahnhof, dass sie uns bloß nicht mehr findet. An einem öffentlichen Tag irgendwie draußen war ja wahrscheinlich auch gut was los irgendwie. Das ist ja schon super, super bezeichnend. Also man hätte ja auch theoretisch wahrscheinlich einfach Leute anquatschen können. Ey, hören Sie mal, hier der Mann, da ist irgendwie ein Creepy oder so. Aber ja, in der Situation irgendwie macht man es wahrscheinlich dann doch nicht. Ja, das ist immer schwer zu sagen. So, wieso handelt man denn nicht so? Aber ich glaube, in so einer Situation ist man ja manchmal auch so panisch und denkt sich so, okay, bloß einfach weg. Weil man muss ja auch dann ganz salopp gesagt ja auch beweisen, stimmt das wirklich? Weil der könnte ja auch einfach sagen, hey, das stimmt doch gar nicht, ich laufe einfach den gleichen Weg. Was wollen sie denn von mir? Ja, ja, klar.

Man kommt ja dann immer so leider in diese Beweispflicht, das ist ja auch immer so ein bisschen schwierig. Das stimmt natürlich, ja. Aber krass. Ja, ey, wirklich super creepy Geschichte. Und gut, dass euch da nicht irgendwas passiert ist und dass ihr den dann abschütteln konntet. Aber ja, wenn sich sowas schon so einprägt, klar, dann merkt man, da war schon echt eine komische Situation dann damals. Und ich möchte mal ganz ab von dieser Geschichte sagen, dass mir, ich bin ja so eine, ich liebe ja Dialekte, möchte ich mal sagen. Und mir ist gerade beim Hören das Herz aufgegangen, dass ich dachte, ich höre einfach so gern andere Dialekte. Deswegen ein ganz großes Herz. Ich habe diese, auch wenn es groß nicht war, ich habe diese Nachricht sehr genossen, anzuhören. Ja, total. Das lang jetzt vielleicht auch auf eine gewisse Art und Weise creepy, aber das ist nicht creepy gemeint, möchte ich sagen. Keine Angst, Griesel. Franzi, läuft dir nicht hinterher und guckt komisch. Nein, auf gar keinen Fall.

Vielen, vielen Dank, Griesel, für die Einsendung. Ja, danke schön. Superspannend. Und ja, mehr von dir, mehr von ihm hört ihr auf jeden Fall beim nächsten Mal. Wir sind schon sehr gespannt. Richtig. Jetzt kommen wir zur zweiten Geschichte und da kannst du vielleicht noch was vorher abzusagen. Ja, die ist Tatsache, das ist auch eine Vertonung von einer Freundin von mir, von Justine, lieben Gruß an dieser Stelle. Und sie hat mir schon häufiger mal erzählt, dass es in ihrer alten Wohnung gibt. Gespukt haben soll oder dass da auf jeden Fall Sachen passiert sind, die nicht so ganz geheuer waren. Aber wir haben nie spezifisch darüber geredet und jetzt hat sie mir neulich oder vor einiger Zeit schon mal eine sehr lange Sprachnachricht geschickt und hat gesagt, hey, das ist dann für euren Podcast und ich schwöre hier hoch und heilig, ich habe sie mir nicht angehört, auch wenn der Trank groß war, weil ich mir dachte, okay, was ist in dieser Wohnung passiert, ich will das alles wissen. Weil ich hatte ja mal von meinen Wohnheimgeschichten erzählt und sie hat immer nur gesagt, ja, in der Wohnung, wo ich mal gewohnt habe, war auch viel gruseliger Shit. Und jetzt wird das Geheimnis endlich gelüftet. Ich bin ganz aufgeregt. Und das ist eine etwas längere Geschichte. Also eine etwas längere Sprachnachricht. Aber ich bin sehr, sehr, sehr gespannt darauf. Ich auch. Und deswegen gehen wir jetzt rein. Wir hören jetzt die Sprachnachricht an. Und dann hören wir uns gleich wieder. Yes.

Hallo ihr Lieben. Erstmal freue ich mich riesig, dass es euren Podcast wieder gibt und auch damit gleichzeitig meine allerliebste Lieblingsreihe, nämlich die unheimlich persönlichen Geschichten. Wodurch ich mir endlich dachte, komm, ich setze mich jetzt auch mal hin und fange an, ein bisschen von mir zu erzählen. Es sind mir auch einige super gruselige Sachen passiert, die ich mir persönlich nicht erklären kann. Und einige davon vielleicht, andere eher weniger. Grundsätzlich muss ich sagen, bin ich schon immer empfänglich gewesen für Übernatürliches. Und ich war auch schon immer so ein kleiner Schisser. Das ging schon früh los, dass ich allerlei Horrorfilme gesehen habe. Ich glaube, mein erster Horrorfilm damals war Friedhof der Kuscheltiere, die alte Version. Und ich konnte nächtelang nicht schlafen. Das wurde nur getoppt von Insidious. Die rote Fratze, die hat mich im Teenager-Alter sehr geprägt und wirklich für zahlreiche schlaflose Nächte gesorgt. Ja, soviel dazu. Ich bin also sehr horroraffin, aber gleichzeitig bereue ich es auch immer die Nacht darauf, weil ich einfach nicht schlafen kann. Das ist teilweise auch immer noch so. Deswegen meide ich inzwischen Horrorfilme sehr gerne.

Ja, aber ein weiterer Grund, wieso ich dem Horror nicht mehr so ganz zugetan bin, ist der, dass ich auch einfach schon einige Sachen erlebt habe, die... Was ich wirklich gruselig fand, die spielten sich an einem besonderen Ort ab, nämlich in meiner ersten Wohnung in Hamburg. Und um die geht es dann heute auch. Also ich bin, da war ich Anfang 20, bin ich in diese Wohnung gezogen. Das war 2018.

Und sie war super gemütlich und die perfekte Einsteigerwohnung. Wirklich zentral in Hamburg, super günstige Miete, alles toll. Aber ich hatte immer so ein, wie soll ich sagen, so ein ungutes Gefühl, als ich dort war. Und ich habe mich immer bedrückt gefühlt. Ich glaube, das ist ein Wort, das es sehr gut beschreibt. Die allererste Begegnung mit etwas, was ich nicht erklären kann, die hatte ich auch schon relativ am Anfang, als ich dort eingezogen bin. Das war eines Nachts. Ich bin länger wach geblieben. Es muss so mitten in der Nacht vielleicht um zwei Uhr, drei Uhr morgens gewesen sein. Da habe ich so eine Art Wimmern gehört, konnte das aber auch gar nicht lokalisieren. Es war ein Wimmern, das immer lauter wurde und irgendwann hat man so ein Gebrabbel gehört, so ein Gemauschel, aber ich konnte es nicht richtig festmachen. Und dann irgendwann war es eine Frauenstimme, die um Hilfe gerufen hat. Ich konnte aber nicht sagen, woher das ist und am Anfang dachte ich auch, okay, vielleicht sind das hier irgendwelche Nachbarn. Ich habe das aber auch zeitgleich meiner besten Freundin geschrieben. Die war noch wach und hat mir Beistand geleistet und sie meinte, ruf die Polizei und.

Eigentlich natürlich ein sehr guter Einwand, aber ich wusste einfach nicht, woher dieses Hilfeschreien kam. Deswegen hätte ich auch gar nicht irgendwelche Anhaltspunkte geben können. Und dann hat es auch irgendwann aufgehört.

Ja, das war super gruselig. Kurz darauf war es, ich weiß, dass es ein Neujahr war. Da habe ich ungefähr zwei Monate in der Wohnung gewohnt. Und das war ein Tag, da war ich etwas erkältet, mir ging es nicht gut und dann bin ich von Schlafzimmer ins Wohnzimmer gegangen und habe plötzlich gemerkt, wie mich etwas an meiner Schulter berührt. Ich bin dann natürlich erschrocken, habe mich umgedreht, aber da war halt nichts und ich hatte in dem Moment keine richtigen Gedanken. Ich dachte so, okay, das ist gerade passiert, aber ich kann es irgendwie nicht wahrhaben. Es war total gruselig. Ja, dieses Gefühl des Unbehagens, das wurde leider immer doller und doller über die Jahre. Insgesamt habe ich, glaube ich, sieben Jahre in der Wohnung gewohnt. Es wird immer doller und irgendwann reiten sich zu diesem Unwohlsein auch wirklich die allerschlimmsten Albträume ein. Also ich habe die noch super präsent. Ich hatte Albträume. Da lag ich in meinem Bett und plötzlich hat mich irgendwas nach oben gezogen.

Und wieder losgelassen, sodass ich wieder in mein Bett gekracht bin. Und in dem Moment des Aufpralls bin ich wach geworden, so als wenn es mir wirklich im Schlaf passiert wäre. Ein anderer Traum war, dass ich gesehen habe, wie so eine Art Wind durchs Schlafzimmer ging. Also irgendeine Energie, die Sachen zum Bewegen gebracht hat. Und als diese Energie bei mir ankam, hat mein ganzer Körper gekribbelt. Von diesem Kribbeln bin ich dann auch wach geworden. Dann hatte ich allerlei Albträume, wo irgendwelche Gestalten in der Wohnung waren, irgendwelche Einbrecher.

Irgendwelche Gestalten in der Straße waren wirklich, ich hatte diese Träume fast jede Nacht hinzukam ein super, super merkwürdiges Phänomen, dass wenn ich meine Augen geschlossen habe, sei es, dass ich einschlafen wollte, dass ich Fratzen gesehen habe. Nicht dieses typische, man stellt es sich vor und dann denkt man an diese Gestalt, sondern meine Augen waren zu und ich habe es richtig gesehen. Die Augen sind zu, man sieht schwarz, aber innerhalb dieses Schwarzes, innerhalb dieser schwarzen Wand sozusagen, waren Gestalten und Fratzen, die ich gesehen habe. Wenn ich meine Augen bewegt habe, sind die gefolgt. Wenn ich meine Augen aufgemacht habe, waren sie noch für einen Bruchteil einer Sekunde da.

So was hatte ich, wenn ich morgens aufgewacht bin, dann, Klassiker, stand ein Mann mit Hut in meinem Schlafzimmer. Ich habe geblinzelt und er war immer noch da. Ich habe zum Spiegel geguckt. Dieser Mann mit Hut hat sich dort gespiegelt. Und erst nach mehrfachem Blinzeln ist diese Gestalt verschwunden. Ich hatte irgendwann so eine Angst in dieser Wohnung, dass ich es nicht ausgehalten habe, wenn es still war. Es musste immer irgendwo ein Fernseher laufen, die ganze Nacht über. Wenn ich nachts alleine war, musste ein Fernseher laufen. Wenn er ausgegangen ist, habe ich das gemerkt und dann musste wieder an sein, weil ich habe mich wirklich gefürchtet. Ich saß im Wohnzimmer auf dem Sofa, ich habe mich beobachtet gefühlt. Ich hatte das Gefühl, dass da irgendwelche Schatten in meinem Augenwinkel waren im Türrahmen. Es musste immer Licht an sein, weil ich habe es sonst nicht ausgehalten.

Zusätzlich zu diesem unbehaglichen Gefühl kamen dann auch noch irgendwann Situationen, in denen wirklich was passiert ist, im Sinne von, ich hatte Bewegungsmelder in der Küche und im Badezimmer. Wirklich, die waren da vier, fünf Jahre und es ist nie was passiert.

In einer Zeit, in der sich mein Unbehagen und die Albträume wirklich häuften, war es dann so, dass diese Bewegungsmelder nachts von alleine angegangen sind. Natürlich kann es ein technischer Fehler gewesen sein, aber es war wirklich in einem spezifischen Zeitraum. Nur in diesem Zeitraum, dass Küche und Badezimmer sich in den Nächten abgewechselt haben, welches sich nun anging. Ich hatte eine Alexa, die ist von alleine angegangen. Entweder hat sie Radio gespielt, was ja noch okay war. Oder es war abends, ich glaube gegen 22 Uhr. Und plötzlich sagt die Alexa zu mir Gute Nacht. Und alle Lichter gingen aus, ohne dass irgendwie ein Timer oder sonstige Wiss gestellt waren. Das spitzte sich dann irgendwann dahingehend zu, dass ich Pflanzen hatte in meinem Wohnzimmer, die sich plötzlich von alleine bewegt haben. Und nein, es war kein Fenster geöffnet, das schwöre ich. Es war alles dicht, weil wenn ein Fenster geöffnet gewesen wäre, dann hätte ich das ja als normal angesehen. Aber alle Fenster waren geschlossen.

Diese Pflanzen haben sich von alleine bewegt. Ich kenne den Ausdruck leider nicht. Es waren so Pflanzen, die hatten so Stiele an diesen Stielen am Blätter. Und das hat sich wirklich so ein bisschen hin und her gepeitscht. Und dann hatte ich auf meiner Fensterbank eine Jucca-Palme stehen in einem Topf. Und dieser Topf, der wackelte hin und her. Der wackelte so hin und her, dass er richtig den sozusagen Boden unter den Füßen verloren hat. Ohne Fremdeinwirkung, ohne Wind, ohne Wind. Was weiß ich. Ich habe das gesehen und dachte mir, Alter, okay, das ist nicht normal. Aber irgendwie hat es mir auch keine Angst in dem Sinne gemacht, sondern ich dachte mir nur so, ja, was soll's. Also das passt jetzt hier irgendwie natürlich zu meinem Unbehagen rein. Aber es war jetzt nichts, was, also es hat mich nicht mehr geschockt in dem Sinne. Am schlimmsten fand ich, glaube ich, die Bewegungsmelder, die alleine angegangen sind.

Ja, das waren so die prägnantesten Geschichten aus dieser Wohnung. Also einfach diese negative Energie, die dort dauerhaft präsent war. Ich glaube, das ist das, was mir am meisten Angst gemacht hat. Diese Hilfestreie, um darauf nochmal zurückzukommen, die wirklich regelmäßig im Abstand von ungefähr drei bis vier Monaten zu hören waren. Immer im selben Ton. Ich habe übrigens auch im Laufe der Zeit herausgefunden, dass niemand von meinem direkten Nachtmann diese Stimmenfarbe hat. Kann natürlich auch sein, dass es so etwas wie Nachtangst ist oder so. Gibt es ja, glaube ich. Und dass sich die Stimme dann vielleicht ein wenig verändert. Aber so grundsätzlich konnte ich es nie zuordnen. Inzwischen bin ich ausgezogen, schon seit knapp zwei Jahren. Wohne jetzt in einem sehr süßen Häuschen. Und ich muss sagen, dieses Gefühl der Bedrücktheit und diese präsente Angst, das habe ich hier nicht mehr. Ich kann hier nachts durchs Haus laufen, um auf Toilette meinetwegen zu gehen. Es muss nirgendwo ein Fernseher an sein, gar nichts. Diese Angst ist verflogen und ich habe das Gefühl, diese Angst ist in dieser Wohnung geblieben. Was noch passen würde, ich habe gar nicht erzählt, dass die Wohnung vorher meiner Tante gehört hat. Die hat dort auch, ich glaube, 15 Jahre drin gewohnt und ich habe meiner Tante nach meinem Auszug dann mal erzählt, was mir so passiert ist und.

Plötzlich wurde sie ein wenig ernster und hat mir erzählt, dass sie sehr ähnliche Sachen dort erlebt hat. Bei meiner Tante war es so, die ist nachts aufgewacht, war wach und sieht plötzlich Geister über sich schweben. Diese typischen Bettlakengeister sieht sie über sich schweben. Oder sie ist nachts aufgewacht und sieht, wie so eine Gollumfratze auf sie zugekrabbelt kommt und dann zu Staub zerfällt. Auch sie hatte dort die Episode ihres Lebens mit den allerschlimmsten und allermeisten Albträumen und sie sagte.

Sie hat regelmäßig dort den Duft ihrer toten Mutter wahrgenommen, eine Mischung aus ihrem Parfüm und ihres Hautgerufs. Ja, das ist meiner Tante dort passiert. Und seitdem ist für uns beide klar, okay, diese Wohnung muss irgendwie verflucht sein. Ob es jetzt wirklich direkt meine tote Oma ist oder wer auch immer, weiß ich nicht. Aber irgendwas ist da. Da bin ich mir sicher, dass meine Tante sich sicher nach ihrem Auszug hatte sie auch nie wieder so eine Episode mit so schlimmen Albträumen. Oder ich glaube, dass es Schlafparalysen bei ihr waren, hatte sie seitdem auch nicht mehr. Also was auch immer in dieser Wohnung vor sich ging, ich glaube, das war nicht normal. Es müssen keine Geister gewesen sein es kann irgendeine Energie gewesen sein aber ich glaube, die meint es nicht so gut mit einem sagt mir gerne, was ihr davon haltet oder, vielleicht gebe ich euch auch einen Anlass für eine Diskussion für eine Weiterspinnung von Ideen wie auch immer ich freue mich, dass ihr euch das hier angehört habt bis zum Schluss, auch wenn es ein bisschen länger wurde und bin gespannt was ihr zu erzählen habt.

Ja, vielen, vielen Dank an dieser Stelle an Justine für diese ausführliche Erzählung. Ich gebe zu, ich bin ein bisschen froh, dass wir unsere Folge heute bei Tag aufnehmen, weil ich das schon zum Teil ganz schön gruselig fand, muss ich zugeben. Definitiv. Also das war krass. Das war eines der krassesten Sachen seit langem, die Variaten. Ja, ich liebe aber, dass mittlerweile jeder, der Wasser lebt, immer sagt, und es war nicht der Wind, André. Hat sie extra betont. Ja, ja, ja. Aber eine Sache kann ich mal ganz kurz einhaken. Da habe ich mich nämlich mal mit einer Person auf der Arbeit drüber unterhalten, also mit einer Kundin, die bei der Polizei arbeitet, weil wir das in unserer alten, also wo meine Partnerin und ich noch in unserer alten Wohnung gewohnt haben, haben wir auch manchmal Schreie und sowas gehört und konnten das auch nicht wirklich lokalisieren, wo das herkommt. Und die hat zu mir gesagt, wenn ihr sowas hört, ihr könnt jederzeit die Polizei rufen, auf jeden Fall, selbst wenn ihr nicht genau sagen könnt, wo kommt es her, dann kommen die trotzdem und versuchen das rauszufinden. Also das ist überhaupt kein Problem, da muss man sich auch nicht irgendwie schämen und denken, ich weiß nicht, ich weiß ja nicht, wo das herkommt. Das ist das, was mir gerade dazu einfällt, man soll immer anrufen, selbst wenn man nicht weiß, wo genau das herkommt oder was das ist. Ja, auf jeden Fall. Das kurz dazu mal eingehakt. Ja, ich habe mir auf jeden Fall aber auch fleißig Notizen gemacht beim Mithören jetzt, weil das war eine ganze Menge.

Also erstmal halt generell natürlich diese Wohnung, diese Hamburger Wohnung, das hatten wir ja auch schon mal, dass erstmal der Hinweis war, das ist auch davor schon mal jemandem passiert, nämlich ihrer Tante, wie sie sagt, die davor dann gewohnt hat, die exakt auch ähnliche Phänomene da erlebt hat. Das ist, finde ich, immer schon auch sehr, sehr creepy auf jeden Fall, wenn das auch eine andere Person auch so bestätigen und nachvollziehen kann. Und ich finde besonders, wenn man vorher nicht drüber gesprochen hat.

Also wenn man in so eine Wohnung zieht und dann nicht gesagt wird, ach übrigens, mir sind hier gruselige Sachen passiert. Genau, dann kann es ja sein, dass man dazu tendiert und sich da vielleicht auch selber dann so zu erwarten fast schon, sage ich mal. Aber wenn man davon unabhängig dann das berichtet, genau, das finde ich auch immer krass. Ja, absolut. Ich finde das auch, was ich halt sehr gut nachvollziehen kann, ist so dieses unbehagliche Gefühl, was man hat. Also ihr kennt ja nun alle zu hundertsten meine ganzen Wohnheimgeschichten. Und ich habe mir gedacht beim Hören, ja, das kenne ich. Wenn man einfach, also bei mir ist es auch dieses Erzählen, was sie halt erzählt hat, so irgendwann war das aber nicht mehr diese panische Angst, sondern so ein, ja, es passt ja einfach zu dem, was hier sowieso passiert. So ging es mir ja damals auch. Also anfangs hatte ich auch immer ein ungutes Gefühl, immer das Gefühl, beobachtet zu werden. Das habe ich ja alles schon mal erzählt, aber irgendwann hat man sich einfach ganz salopp gesagt daran gewöhnt und hat halt damit gelebt. Also das kann ich super gut nachvollziehen, dass man einfach irgendwann mit diesen gruseligen Sachen... Anfängt zu leben, auch wenn sie noch so gruselig sind, wo andere vielleicht sagen würden, um Gottes Willen, hier würde ich sofort ausziehen und das Weite suchen, aber ja, na gut, dazu kann man sagen, Hamburger Wohnungsmarkt, ha ha ha, da ziehst du nicht so schnell aus. Da nimmt man auch ein paar Dämonen und Geisteinkauf, ja. Ne, richtig, wird die Wohnung wahrscheinlich vom Vermieter noch 300 Euro teurer gemacht, weil sie aufregend ist oder so in den Großstädten. Abenteuer wohnen.

Richtig, richtig. Nein, aber ich fand das teilweise echt krass. Also das mit den Bewegungsmeldern fand ich übel. Ja, voll. Muss ich sagen. Und mit der Alexa. Also ich weiß, warum ich mir sowas nie zu, ja, anschaffen würde. Ich habe mal gehört, dass die Alexen, Alexas, keine Ahnung, wie die Mehrzahl ist, dass die manchmal so Störungen haben. Ja, ja, die sind super weird. Meine Freundin hat ja auch einen hinter dem Fernseher. Die geht halt super oft an, wenn im Fernseher irgendwas gesagt wird. Die spricht auch manchmal. Aber zum Beispiel, oder bei einem Kumpel von mir, da geht die einfach, die steht auf Deutsch, aber manchmal geht die random auf Niederländisch los. Und labert dich dann auf Niederländisch voll. Alexa macht ganz viel Schwachsinn, ja. Ja, okay, okay. Das habe ich nämlich auch schon häufiger mal mitbekommen, dass die echt gruselige Sachen machen. Da gibt es ja auch von YouTubern so richtige lange Folgen, wo es nur um Alexa-Geschichten geht. Ja, ja. Aber es ist natürlich nicht, dass sie immer, sie hat auch beschrieben, dass sie immer überall Licht anhaben musste oder Fernseher an sein musste, damit es bloß irgendwie immer nicht ruhig ist in der Wohnung, sondern immer was passiert und dass dann Alexa natürlich irgendwie alle Lichter ausmacht, halt auch super weird, ja. Ja, aber ich kann das auch verstehen, ich finde, wenn man eh schon so sich so gruselt, dann ist so eine Stille noch unaushaltbarer.

Ja, ja. Ehrlich gesagt, weil ich glaube, dann wäre es mir auch lieber einfach irgendwas zum Tütteln zu haben. Weil ich glaube, sonst ist man wahrscheinlich immer auf so einer Warnstellung, dass man denkt, okay, wenn ich es jetzt hier ruhig habe, dann werde ich ja was hören. Ja, ja, genau. Also das kann ich verstehen. Verbunden mit diesen Wimmern und auch diesen Schreien, die sie eben gehört hat, passen sie auch dazu, lieber irgendwie irgendwas laufen haben, damit man bloß nicht irgendwas wahrnimmt. Ja, auf jeden Fall. Kenne ich aber ein bisschen, ich habe auch immer irgendwas an. Nicht nur, weil ich Angst habe, aber irgendwie, ich mag das auch nicht, wenn es still ist. Ja, ich bin aber auch so. Ich habe immer irgendwas nebenbei getüddelt. Sei es ein Podcast oder ein YouTube-Video oder sowas. Ich muss auch mal ein bisschen nebenbei haben. Ja, da waren wir uns ja sehr ähnlich immer. Ja, richtig. Es musste immer irgendwas laufen und genau, das kenne ich. Aber ja, gerade wenn man dann noch so eine Situation hat, verstehe ich es noch mehr, dass man bloß nicht Ruhe haben will. Immer lieber ablenken und irgendwas laufen haben, ja.

Aber ich finde es auch immer interessant dann so zu hören, dass sie ja jetzt umgezogen ist und dass das Gott sei Dank nicht mitgekommen ist. Richtig, richtig, dass es ja anscheinend wirklich an dieser Wohnung gelegen haben muss. Mhm. Total. Was mich halt auch super interessieren würde, ich würde jetzt gerne mal mit der Person sprechen, die ja aktuell in dieser Wohnung wohnt.

Und wirklich mal fragen, ob da auch irgendwas komisches ist. Das würde mich wirklich interessieren halt. Es muss ja irgendwie weiter dann, ja, also wenn es die Tante vorher hatte, dann auch da. Das würde mich wirklich interessieren. Also falls ihr in Hamburg in einer Wohnung lebt und bei euch wackeln die Pflanzen und die Bewegungsmeldung gehen an, wenn ihr welche habt. Nee, gar nicht, ne? Wie gesagt, nicht spaßig gemeint. Und meine ich wirklich ernst, meldet euch bitte. Das interessiert mich so brennend. Würde ich gerne mit der Person mal sprechen, die jetzt da wohnt. Das finde ich so krass. Ja, auf jeden Fall wirklich heavy. Ich meine, wir hatten ja auch ganz viel Sachen mit Albträumen. Da wären wir vielleicht wieder beim Thema Schlafparalyse. Da haben wir ja viel zu gehört. Da müsste ich auch dran denken. Gerade mit diesen Fratzen.

Das kann sein natürlich, dass es dann auch natürlich durch andere Dinge, die in der Wohnung eine Grundangst erzeugt haben, dann auch im Schlaf verstärkt wurden. Das könnte man damit erklären. rein mal auf einer fundierten Meinung. Das könnte man damit vielleicht erklären können. Aber dann wieder, wo ich hellhörig auch wurde, war dieses Mann mit Hut, der morgens irgendwie am Bett stand, wo sie geblinzelt hatten, der ging nicht weg. Das hat man auch schon mal hier im Podcast, dieses Phänomen, dass Leute einen Mann mit einem Hut und Stock irgendwie sehen. Das ist auch so ein Massen... Meine Mama hat davon als Kind geträumt. Genau, zum Beispiel. Das ist auch so ein Massenphänomen-Ding. Da wurde ich direkt wieder hellhörig. Das fand ich auch wieder sehr, sehr krass. Aber ja, rein diese ganze Traumgeschichte, Das könnte halt so schlafbarerlöseartig sein, dass es eben dadurch verstärkt wurde, möglich. Aber eben so Sachen wie Pflanzen wackeln, wie diese eine Jucca-Palme, die so stark gewackelt hat, dass sich was umgefallen ist. Und ja, Fenster war zu, hab's verstanden.

Ich werde den Wind heute draußen lassen. Nee, das ist halt schon total krass. Und dann, was sagst du? Also, was willst du denn da noch sagen? Also, wenn ich das erleben würde, wie gesagt, dann würde ich auch ausziehen, ja, safe. Also, das wäre absolut krass. Auf jeden Fall. Weil, ja, gerade wenn sich so Sachen immer so häufig, wenn man so ein was hat, das kann man sich immer schon, denke ich mal, irgendwie erklären. Mhm. Würde ich mal sagen, wenn jetzt halt, keine Ahnung, mal die Pflänzchen ein bisschen rumwackeln oder sowas, dass man sagt, ja, vielleicht ist deine Tür irgendwie undicht oder sowas, dass man sagt, ja, da fegt vielleicht ein bisschen Wind ein bisschen so unter den Türen durch. Mein Hamburger Buden- oder Großstadtwohnungen, die sind ja auch nicht oft die modernsten und saniertesten, sag ich mal. Und ich finde immer, wenn so eine Sache ist oder vielleicht noch zwei Sachen, dass man sagen kann, kann man irgendwie erklären. Aber ich finde, wenn sich das dann so häuft, finde ich das schon immer heftig. Ich kann mir halt auch vorstellen, klar, wenn man sich eh so unwohl fühlt und halt einfach so eine, ich sag mal, unterschwellige Grundangst empfindet, dass es dann halt mehr zu Albträumen führen könnte, weil das Gehirn damit ja auch arbeitet, sag ich mal, um das auch irgendwie zu verarbeiten.

Dass dann halt die Albträume daherkommen und dass es dann halt auch verschwindet, wenn dann diese Anspannung weg ist, weil man die Wohnung gewechselt hat. Total, ja. sage ich mal. Und ich bin sehr froh zu hören, dass in dieser Wohnung keine Weecher-Sessions gemacht wurden oder solche Sachen, weil ich mir immer denke, wir haben in diversen Filmen gelernt, sowas macht man nicht, weil sonst nimmt man es mit. Genau, gut, dass du dann nicht versucht, das gegenzusteuern und sonst irgendwelche Experimente gemacht hast. Richtig. Gute Wahl. Ja, auf jeden Fall. Aber ey, wirklich, wirklich krasse Nummer. Tausend Dank für die Sprachnachricht, für deine vieles einschicken. Das war wirklich krass spannend und ja, bin sehr froh, dass das alles heute weg ist und du wieder behutsam zu Hause in Ruhe leben kannst, ohne irgendwie Dauerangst und Panik und so. Das freut mich sehr und bin auch sehr froh, dass du das nicht irgendwie da, an dir Heften hast irgendwo. Definitiv, definitiv. Ey, wenn ihr so etwas erlebt habt, irgendwie in die Richtung, wie gesagt, wenn ihr zufällig in dieser Hamburger Wohnung wohnt, wirklich, meldet euch bitte, aber auch sonst, wenn ihr irgendwelche Dinge, die ähnlich sind wie von Griesel heute und wie von Justine, dann schickt sie uns an post.endemitschrecken.de da erreicht ihr uns oder natürlich auch bei Social Media. Dann lasst uns eure Geschichten zukommen, egal ob schriftlich oder eben auch hier als Sprachnachricht irgendwie, dann werden wir das super gerne mit in unsere Folgen aufnehmen.

Definitiv. Ja. Und Sprachnachrichten sind auch cool, weil da können wir beide komplett blind drauf reagieren. Genau. Das ist immer ganz nice. Das machen wir auf jeden Fall dann immer jetzt so, dass wir das gleiche live machen und dann sind wir beide überrascht und das funktioniert auch immer ganz gut. Beim nächsten Mal gibt es auf jeden Fall die beiden weiteren Geschichten von Griesel noch. Die persönliche und die von seinem Opa und dann, was immer er uns schickt. Wir sind offen. Haut's uns her und dann berichten wir gern darüber und sprechen darüber. Ganz genau. Bis dahin sagen wir erstmal wieder, lieber Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende und bis zur nächsten Folge. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.