Ende mit Schrecken wird präsentiert von podriders.de Das Podcast-Netzwerk, Der Gaucho wollte nicht einmal das Geld anfassen. Reiten Sie nicht weit nach Süden, sagte er und blickte nicht zu mir, sondern auf den Fluss hinter dem Dorf. Nicht nachts, nicht allein und niemals in der Nähe des Wassers. Das waren seine Worte. Ich hielt das für Aberglauben. Patagonien ist voll davon. Doch dann zeigte er mir die Spuren. Im feuchten Schlamm am Ufer lagen Abdrücke, so groß wie Teller. Tief, eingedrückt, mit Krallen so lang wie meine Finger. Daneben Schleifspuren. Breite Rillen im Boden, als wäre etwas Schweres ins Wasser gezerrt worden. »Pferd«, sagte der Garscho leise, »gestern Nacht.« Ich lachte noch, bis ich sah, dass am anderen Ufer Blut im Schilf klebte.

In der dritten Nacht hörte ich es. Nicht ein Brüllen, kein Knurren, ein tiefes, nasses Atmen, als würde etwas riesiges Wasser und Luft gleichzeitig bewegen. Dazu ein schleifendes Geräusch, als zögen Krallen über Stein.

Mein Lager lag nahe eines Nebenarmes des Rio Chico. Das Wasser war schwarz wie Öl, bewegungslos. Ich schaltete die Taschenlampe ein und sah es. Etwas schwamm dort draußen. Zuerst hielt ich es für einen Baumstamm, doch dann bewegte sich der Stamm gegen die Strömung. Ein massiger Körper schob sich durch das Wasser, länger als ein Pferd, flach und geschmeidig wie ein Otter, aber viel zu groß. Sein Fell war nass, hellgrau bis weißlich, schuppig, an manchen Stellen wie verfilztes Moos. Der Kopf war breit mit einer stumpfen Schnauze, in der langen Schnurrhaare zitterten. Doch was mir den Atem nahm, waren die Vorderpfoten. Sie waren riesig. Breit und schwarze, gebogene Klauen ragten heraus wie Dolche. Das Wesen richtete sich halb auf dem Wasser auf. Sein Brustkorb hob sich schwer, als müsste er das Gewicht seines Körpers mühsam tragen. Tropfen fielen von ihm herab und ich sah Muskeln unter dem Fell spielen. Dicke, senige Stränge, gebaut zum Reißen, Ziehen und Zerquetschen.

Dann öffnete es das Maul. Seine Zähne waren keine Reißzähne wie bei einer Katze. Sie waren stumpfer, aber zahlreicher. Dichtgedrängt wie bei einem Krokodil, perfekt dafür gemacht festzuhalten, nicht loszulassen. Ich stand wie gelähmt. Der Imisch. Der Gautscher hatte ihn so genannt. Imisch, der Flussräuber, der Pferdefresser. Das Tier glitzte zurück ins Wasser, lautlos. Nur eine kreisförmige Welle blieb zurück, die langsam an mein Ufer rollte. Ich schlief in dieser Nacht nicht mehr.

Am nächsten Morgen fand ich Überreste. Ein totes Pferd lag halb am Fluss, halb im Schlamm, als hätte etwas versucht, es ganz ins Wasser zu ziehen, und es dann doch losgelassen. Der Bauch war aufgerissen, die Rippen freigelegt, als hätte man sie mit einer riesigen Kralle auseinandergebogen und der Kopf fehlte. Doch was mich am meisten beunruhigte, die Hufe zeigten tiefe Furchen im Boden, Spuren panischen Widerstands, das Tier hatte gelebt, während es gezogen wurde. Die Dorfbewohner sagt mir später, der Imisch jage nur nachts, dass er sich flussaufwärts bewege wie ein Schatten im Wasser, dass er Pferde und Rinder nicht tötete, sondern hole. Er zieht sie hinein, sagt eine alte Frau, und dann hören sie auf zu schreien.

In der fünften Nacht machte ich den Fehler, am Wasser entlang zu reiten. Der Mond spiegelte sich auf der Wasseroberfläche und mein Pferd schnaubte unruhig, die Ohren flach an den Kopf gelegt. Es wollte nicht weiter. Kein Zerren am Zügel brachte es vorwärts. Dann kräuselte sich das Wasser wieder. Nicht durch den Wind, nicht durch die Strömung, sondern von unten. Mein Pferd stieg auf die Hinterbeine und in diesem Moment explodierte der Flussförmlich. Ein weißgrauer Körper schoss aus dem Wasser wie eine lebende Lawine. Die Vorderpfoten trafen mein Pferd in der Brust. Ich hörte Knochen knacken, nicht brechen, sondern nachgeben, als würde etwas Schweres auf Holz drücken. Die Klauen bohrten sich ins Fleisch. Mein Pferd schrie, ein schriller, verzweifelter Laut, der mir bis heute im Kopf sitzt. Der Ibn schriss. Nicht mit einem Biss, nicht mit einem Schlag, sondern mit einem einzigen brutalen Zug rückwärts zurück ins Wasser. Das Pferd wurde regelrecht ungeklappt. Seine Beine strampelten in der Luft, während sein Körper bereits im Fluss verschwand. Wasser spritzte hoch, rot gefärbt im Mondlicht. Ich wurde abgeworfen und landete hart auf den Rücken. Vom Ufer sah ich, wie der ihmisch sein Opfer unter die Oberfläche zog. Keine wilden Bewegungen, kein hektisches Reißen, nur Ruhe, Kraft, gleichmäßig, unerfallsam. Mein Pferd verschwand und dann kehrte die Stille zurück.

Ich kroch weg vom Wasser, taumelnd halb wahnsinnig vor Panik. Hinter mir hörte ich dieses nasse Atmen wieder. Nicht laut, aber nah. Zu nah. Ich drehte mich um. Der Imi stand halb im Fluss, halb auf dem Ufer. Sein Körper war jetzt besser zu sehen. Über drei Meter lang, mit einem breiten muskulösen Schwanz, der träge im Wasser schlug. Sein Fell hing im Strähnen von ihm herab, stellenweise blutig, stellenweise mit Schlamm verkrustet. Er hatte mein Pferd nicht sofort getötet. Ich wusste das, weil Blutblasen an die Oberfläche stiegen. Sein Kopf hob sich langsam und seine Augen trafen meine. Sie waren klein für so ein großes Tier. Schwarz, leuchtlos, aber intelligent, wachsam und berechnend. Kein wildes Raubtier, sondern ein Jäger. Und er kam näher.

Ich stolperte rückwärts, bis ich auf einen Felsen traf. Kein Ausweg, nur Wasser, Dunkelheit und dieses Ding.

Der Image öffnete das Maul und ich sah jetzt, dass seine Zunge rau war wie Sandpapier. Seine Zähne klickten leise aufeinander. Dann machte er einen Satz. Nicht schnell, sondern schwer wie ein Erdrutsch aus Fleisch. Seine Klauen trafen den Boden direkt vor mir, rissen Furchen in den Fels. Sein Gewicht ließ den Boden beben. Ich roch ihn jetzt. Modriges Wasser. Blut. Sein Kopf senkte sich und ich sah den Atem aus seinen Nüstern dampfen. Dann hörte ich ein Geräusch hinter mir. Motoren. Scheinwerfer. Der Image zuppte zusammen, drehte den Kopf und in einer einzigen fließenden Bewegung blitt er zurück ins Wasser. Nicht springend, sondern sinkend, als würde er einfach in die Dunkelheit fallen.

Die Oberfläche schloss sich über ihm, als wäre er nie da gewesen. Man fand mein Pferd nie. Die Ranger sagten später, sie hätten ähnliche Fälle entlang des Flusses gesehen. Verschwundene Tiere, zerfetzte Kadaver, Schleifspuren ins Wasser. Aber nichts, das man beweisen konnte. Nur Krallenabdrücke im Schlamm. Und manchmal, wenn der Mond tief steht, bereite Wellen auf ruhigem Wasser, als würde etwas Großes knapp unter der Oberfläche gleiten. Ich reise heute nicht mehr in die Nähe großer Flüsse. Denn ich weiß jetzt, der Imisch jagt nicht wie ein Tier. Er lauert. Und wenn er zuschlägt, zieht er dich nicht weg. Er zieht dich nach unten.

Hallihallo und herzlich willkommen bei Ende mit Schrecken, euren absoluten Lieblings-Podcast rund um urbane Legenden und Creepypasta. Ich bin die Franzi und wie immer bei mir der liebe André. Moin moin, liebe Hörerinnen und Hörer. Hallo Franzi und sagt man noch, frohes Neues im Februar? Kann man ja mal machen, kann man ja mal machen.

Ja, es ist ein bisschen her seit unserer letzten Folge, irgendwie war wie immer das Leben ein bisschen turbulent. Es war viel los. Und dementsprechend hat es ein bisschen gedauert. Ich hoffe, ihr habt nicht geglaubt, ich bin in Neuseeland verschollen oder sowas. Ich bin, wie man hört, wohlbehalten wieder angekommen. Von deiner großen Hobbit-Reise. Richtig. Ich wäre natürlich auch sehr gern ein bisschen länger geblieben, das gebe ich zu. Das glaube ich. Ja. Ich hatte auch ein bisschen Angst vor dem Rückflug und wollte eigentlich nicht einsteigen, weil der Hinflug ein kleines bisschen turbulent war. Aber ich bin wieder zurück und ich habe auch meinen regulären Flug angetreten. Sehr gut, sehr gut. Wie war es für dich zum ersten Mal so eine lange Reise, Flugreise zu machen, noch allein? Ach, es war aufregend. Witzigerweise, als ich dann am Flughafen war und dann eingecheckt bin und mich von meiner Partnerin verabschiedet habe, erst mal war das super surreal, so alleine am Flughafen zu sein und dann in dieses internationale Terminal nochmal rüber zu switchen. Und ich glaube, ich habe es erst realisiert, als ich das Flugzeug gesehen hatte und dachte, oh mein Gott, es ist eine Boeing.

Das wusste ich natürlich vorher schon. Und ich weiß auch, dass die 777 ein sehr gutes Flugzeug ist, aber es war trotzdem sehr aufregend und vor allen Dingen sehr anstrengend, weil ich kann in Flugzeugen einfach nicht schlafen. Nicht pennen, ja. Also auf dem Rückflug konnte ich es, weil ich einfach völlig zerledert war. Aber auf dem Hinflug war es echt sehr aufregend. Also ich habe die ganze Zeit eigentlich nur diese Anzeige im Bildschirm angeguckt, wo wir gerade sind und wie hoch wir sind und wie weit wir sind. Und habe die ganze Zeit gedacht, okay, wenn jetzt das und das passiert, dann kann ich noch schnell vorsprinten und den Pilot warnen. Und dann rette ich alle Leute. So was spielt sich dann in meinem Kopf ab. Nein, aber es war okay. Also es war leider auf dem Hinflug sehr, sehr turbulent. Bei dem Einflug, aber ja, irgendwann kommt der Punkt, wo man eigentlich eher genervt davon ist, als dass man Angst hat, weil irgendwann dachte ich, ja, okay, ich hab's verstanden.

Flugzeug, Turbulenzen, ihr seid ein bisschen special, aber jetzt reicht's auch mal. Ich hab keinen Bock mehr auf das Gewackel. Ja, ja, das kenn ich, genau. Irgendwann ist es einfach lästig. Wenn es einfach mal, ist halt, als du dauerhaft irgendwie in einem Auto sitzt und über so Schotter fährst, okay, und bist so, Alter, reicht jetzt mal. Richtig, richtig. Einfach das Gewackel. Ja, das war halt von den 13 Stunden Flug, waren zehn Stunden angeschnallt mit Turbulenzen. Das war echt, wo ich dachte, ja, natürlich, natürlich muss das jetzt passieren, aber dafür war der Rückflug Tatsache, das war ja, der eine Flug ginge knapp 17 Stunden. Ja, das war von Auckland nach Dubai. Und der war Gott sei Dank ein bisschen friedfertiger, muss ich sagen. Also da sind wir auch einmal in Riesengewitter umflogen. Das war ein bisschen, naja, nicht so schön, weil ich hab halt gedacht, der Pilot sagt halt an, ja, wir haben gleich Turbulenzen und ich dachte mir so, oh, das ist ja ganz was Neues, natürlich sind es auch Turbulenzen. Und dann habe ich so meine Klappe hochgemacht und dachte, ja, vielleicht sehe ich was, dann war kurz der Himmellila und voller Blitz und ich dachte, okay, ich mache die Klappe wieder runter. Und ignoriere das jetzt einfach mal, was ich da gesehen habe. Aber das ging, ich hatte auf dem Rückflug auch eine komplette Reihe für mich. Das war dann natürlich ein bisschen angenehmer. Da konnte ich mich noch ein bisschen lang machen. Da war man nicht so sardinenbüchsig.

Ja, und ich war gestern, Fun Fact, das Airbus-Werk angucken hier in Finkenwerder in Hamburg. Und der nette Führer, der da uns durch das Werk begleitet hat, meinte dann so zu mir, ja, beim nächsten Mal muss man einfach Business Class fliegen. und ich dachte so, ja klar, für so ein... Klar, einfach Business Class, kein Easy. Richtig, da dachte ich so, Mensch, wieso bin ich da nicht vorher drauf gekommen? Das ist ja, das ist ja... Und ich dachte mir so, naja, wenn du in der Business Class Turbulenzen hast, hast du halt trotzdem Turbulenzen. Ja, voll, also, what, es ist das gleiche Flugzeug, Bruder. Richtig, richtig. Und ich dachte mir so, ich weiß, Business Class ist bestimmt richtig cool, aber das könnte ich mir zum einen nicht leisten. Und selbst wenn ich das Geld hätte, weiß ich nicht, ob es mir das wert wäre, so viel Geld auszugeben. Das ist ein Quatschtipp. Ja. Zahlt ihr auch einfach das Vierfache, dann ist es viel besser. Ja, er war so, ja, das muss man mal gemacht haben im A380. Und ich dachte so, ja, ja. Wenn man sich das leisten kann. Hättest du ihn fragen sollen, woher ist er bezahlt? Und dann hätte ich es gemacht. Haben Sie da einen Gutschein? Ja, genau. Können Sie mir so ein bisschen Airbus-Boni geben? Dann bin ich da nicht abgeneigt. Nein, aber sonst war es tatsächlich eine krasse Erfahrung, mal alleine so weit weg zu sein.

Witzigerweise, das, was mir am allerschwersten viel war, allein in ein Restaurant zu gehen. Alles andere war völlig okay, so allein durch den Wald, Ausflüge machen, Öffis fahren, das war alles überhaupt kein Problem. Aber sich allein in ein Restaurant zu setzen, und das war irgendwie mein größtes Angstthema. Ja. Ein totaler Quatsch, weil ich dachte mir auch so, was für ein Schmarrn reißt um die halbe Welt, im wahrsten Sinne des Wortes, und hast Schiss, dich in ein Lokal zu setzen, ist schon seltsam. Ja, da merkt man, wie das drin ist. Ich wette das ja vorhin im Vorgespräch auch so Thema, Konzerte, Kinos, wie man darauf gedrillt ist, dass das so Social-Sachen sind, die man nur zu zweit oder zu mehreren macht. Ja. Das ist so im Kopf drin einfach. Voll. Und dann habe ich mich so herangetastet, dass ich mal in den Café gegangen bin und dann habe ich einfach mein kleines Reisetagebuch geschrieben und habe gemerkt, es juckt einfach niemanden. Und dann habe ich auch gedacht, wenn ich in ein Restaurant gehe, da gucke ich ja auch nicht an die Nebentische und denke so, oho, da ist jemand alleine. Nö, überhaupt nicht. Welch Scham.

Schande. Ja, wirklich. Und dann habe ich gemerkt, dass das eigentlich echt schön ist, mal so alleine in einem Café oder in einem Restaurant zu sitzen. Das ist wie, als hätte man einfach ein kleines Date mit sich selbst. Ja, stimmt. Also ich hatte ein sehr langes Date mit mir selbst, so den ganzen Neuseeland-Urlaub über. Aber es war eine schöne Erfahrung, muss ich sagen. Es ist halt anders, wenn man halt so Erfahrungen oder Erlebnisse hat und dann feststellt, oh krass, das hast du jetzt erlebt und niemand, den du kennst, wird nachvollziehen können, wie dieser Moment war, weil ja niemand mit dir dort war. So, man kann natürlich beschreiben, oh mein Gott, das war so krass, als ich dann, ich war an meinem Geburtstag in Hoppeten, so, das war eins der absoluten Highlights und ich hab dann auch versucht, Leuten zu erzählen, so, auch meiner Partnerin oder Freunden, so, oh mein Gott, das war so krass und dann kommst du da hin und dann ist das, als wärst du in einer anderen Welt, aber ich weiß halt, niemand kann diesen Moment. Ja, weil niemand da war mit, ja. Richtig, aber irgendwie ist das auch cool, weil man sagt, das ist dann halt mein Moment. Ja, das stimmt. Das stimmt, ja. Das macht das echt zu was Besonderem. Aber es ist gut. Es hat mich auch gefreut. Ich habe einige Leute anscheinend ein bisschen inspiriert, dass sie auch sagen, vielleicht probiere ich das auch mal. Und ich weiß, es ist nicht für jeden was. Aber für mich war es tatsächlich eine sehr wichtige Erfahrung und auch eine sehr schöne Erfahrung.

Das freut uns doch, zu hören. Ja. Das glaube ich wirklich, ja. Und Neuseeland ist auch schön. Besonders, wenn man Herr der Ringe mag, obviously. Dann ist das auch. Obviously, ja. Ja. Ja, ist bei mir auch immer noch ganz oben auf der Reiseliste für irgendwann mal, ja. Ja, irgendwann will ich auch noch mal hin. Ich war ja nur auf der Nordinsel und mir wurde von ganz vielen Leuten gesagt, dass die Südinsel wirklich auch noch mal eine Schippe rauflegen soll. Und deswegen irgendwann, ja, noch mal 27 Stunden fliegen. Das wird schön. Die Frage ist ja auch eher, Franzi, wann kommt eigentlich endlich dein Flugzeug-Podcast? Das ist, ich glaube eher die meisten HörerInnen, die denken sich jetzt gerade so, bin ich hier gerade im Fliegen-Podcast? Ich dachte, ich höre Ende mit Schrecken. Aber das ist doch Franzi und André, was ist denn da los? Du bist doch mittlerweile so im Thema, du kannst doch ein ganzes Pamphlet über Flugzeuge halten. Oh wirklich, das mache ich auch sehr oft auf der Arbeit. Ich weiß nicht, ob das für manche gut oder schlecht ist, da so zu hören, oh ja, und das war übrigens der Absturz und da ist das passiert. Aber die Maschine ist sicher, da musst du eigentlich keine Angst haben. Aber ich weiß auch nicht, ob ich das mal erzählt hatte im Podcast. Ich habe ja angefangen, mich so doll mit Flugzeugen zu beschäftigen, weil ich Flugangst habe. Und mir dachte, wenn du dich auskennst und ein bisschen beschäftigst, dann nimmt das die Angst. Und es hilft Tatsache. Und es hilft Tatsache auch nicht, immer nur Media Alarm im Cockpit zu gucken. In Dauerschleife. Wobei es da wieder neue Folgen gab. Die habe ich mir natürlich reingelötet. Ja klar, als Profi muss man da ran.

Ja, wir können ja mal Sonderfolge machen. Vielleicht gibt es Flugzeugurbane Legenden, die man mal aufarbeiten kann. Ich meine, wir hatten ja die eine mit dem TikTok mit der Shapeshifterin. Ah, stimmt, stimmt. Die war ja sogar im Flugzeug. Die hat auch mal irgendwo, habe ich gesehen, ein Statement dazu abgegeben. Ah, okay. Tatsache, weil ich habe auf irgendeiner Plattform mal gesehen, dass jemand meinte, was ist eigentlich aus ihr geworden? Was ist denn da los? Und da kam eine Antwort drauf. Man weiß natürlich immer nicht, okay, ist das wirklich die Person? Oder macht da einfach jemand Quatsch? Aber ich hatte mal gesehen, dass die mal ein Statement gemacht hat. Aber aus Flugzeugen gibt es bestimmt noch die ein oder anderen spannenden Geschichten. Das glaube ich auch, ja. Aber heute soll es ja nicht um Flugzeuge gehen und auch nicht um Neuseeland. Heute geht es nach, ja, heute haben wir mal wieder ein Kryptid. Ihr habt das schon im Einspieler gehört und zwar den Imisch. Kurze Disclaimer an dieser Stelle. Wir begeben uns halt heute, wie gerade eben schon gesagt, nach Südamerika. Und es werden wieder Namen und Orte vorkommen, wo wir nicht hundertprozentig finden konnten, wie man es genau ausspricht. Also bitte seht es uns nach, wenn einige Sachen vielleicht nicht ganz korrekt ausgesprochen sind. Aber wir geben wie immer unser Bestes. Aber sowieso.

Alles wie immer. Aber dann kann ich ja direkt mal rein starten. Ihr habt es ja, wie gesagt, schon im Einspieler gehört. Und ich habe es auch gerade gesagt. Heute geht es um den I-Misch. Und da ist natürlich die Frage, was ist das denn für ein süßes Kryptidchen? Der Imisch ist ein Kryptid aus Patagonien. Patagonien ist ein historischer Teil Südamerikas, der sich über Argentinien und Chile erstreckt. Die Tejoelche, das größte Volk der indigenen Patagonia Argentiniens, nennen ihn auch den Wassertiger. Er wird als wildes und aggressives Wassertier beschrieben, das eine Mischung aus einem riesigen Otter und einem Jaguar sein soll. Er soll sich vor allem in den Bergen in der Nähe der Region Larque Colrua aufhalten, der sich in der patagonischen Zentralregion von Argentinien im Süden der Provinz.

Schubut befindet. Ja, da hatten wir schon einige Namen. Wie gesagt, keine Garantie auf Vollständigkeit, beziehungsweise Richtigkeit. Wir haben alles versucht nachzuschlagen. Seht es uns nach, wenn wir nicht komplett in Patagonisch bewandert sind heute. Ja, das ist erstmal zum Einführung. Was ist der Imisch? Und wir dachten auch erst, ich dachte vor allem erst bei der Recherche auch, das wäre ein L am Anfang. Ich dachte, der heißt Lemisch, aber nein, es ist ein großes I. Also es ist ein Wort, was man so eher nicht liest. Deswegen muss man sich ein bisschen dran gewöhnen. Jedenfalls, wir kommen ein bisschen mal so zum Aussehen und auch Verhalten dieses, Kryptid-Wesens, denn der Imisch soll größer sein als ein Puma, hat aber einen breiteren Kopf, kürzere Beine und einen langen, flachen Greifschwanz. Mit kurzen, steifen, rotbraunen oder auch braunen Haaren ist er bedeckt und sein Kopf soll kurz sein, mit großen Reißzähnen und keinen oder nur winzigen Ohren, die kaum zu sehen sind.

Er soll ein Plantigrat sein, das bedeutet, die Pfote wird beim Auftreten vollständig auf den Boden abgesetzt. Also er läuft nicht nur auf den Zehen oder rollt ab, sondern es ist immer, so beschreibt man Tiere oder Wesen, die immer ihre gesamte Pfote immer auf den Boden aufdrücken beim Gehen. Und ist besetzt mit drei Schwimmhäuten an den Vorderpfoten und vier an den Hinterpfoten und jedes mit einer mächtigen Klaue versehen. Er soll zudem nachtaktiv sein, im Wasser und am Land leben und er soll wirklich gefürchtet sein und so stark, dass er sogar Pferde mit seinen Klauen packen und ins Wasser ziehen kann, so sagen ist die Legenden. Und so haben wir es ja auch im Einspieler gehört. Und er soll auch in Höhlen und anderen geschützten Orten an den Ufern von Seen und Flüssen eben leben und sich dort versteckt halten. Ich möchte einwerfen, dass ich finde, dass der schon ein bisschen süß klingt. Ja, auf jeden Fall. Wir schicken auf jeden Fall auch Bilder in Social und auch in die Shownotes. Also angebliche Bilder, natürlich Zeichnungen, so dies, das. Aber wenn er so aussehen würde, Würde ich jetzt erst mal keine Angst haben, aber noch mehr erfahren heute, ob man sich von ihm fürchten müsste. Das Witzige ist, kurzer Einwurf, ich weiß nicht, ob ihr alle den Film K-Pop Demon Hunters kennt, weil bei dem Wassertiger musste ich ein bisschen an Derpy denken, diesen blauen Geistertiger, den es da gibt. So habe ich mir den beim ersten Mal hören vorgestellt. Und dann hört man die Beschreibung und denkt, ah, nicht ganz so Derpy.

Aber irgendwie war das so mein erstes Bild im Kopf. Und sowas muss man auch erst mal rausbekommen. Aber auch fantastischer Film. Ja, wirklich ein guter Film, muss ich auch sagen. Ja, aber kommen wir vom Dürpi, den süßen Tiger, wieder zu dem Imisch und zwar zur Entdeckung und zur Erforschung. Denn erstmals erwähnt wurde der Imisch von Florentino Amegrino im Jahr 1897. Amekrino war ein argentinischer Naturforscher, Paläntologe, Anthropologe und Zoologe, dabei spezialisiert auf Fossilienfunde in der argentinischen Pampa, vor allem in Patagonien. Zusammen mit seinen Brüdern Carlos und Juan war Florentino Amekrino einer der wichtigsten Gründer der südamerikanischen Paläntologie. Und eine vollständige Studie über das Wesen wurde 1955 im Buch »On the Track of Unknown Animals«, also übersetzt auf den Spuren unbekannter Tiere, vom belgisch-französischen Zoologen Bernard Uvelmans veröffentlicht. Bei weiteren Untersuchungen von Bernard Uvelman haben die Leute vor Ort das Imisch ebenfalls als eine Mischung aus einem Jakob und einem Otter beschrieben, obwohl es in einigen Berichten nach so groß wie ein Ochse war. Er soll sich an Land genauso schnell bewegen können wie im Wasser und soll einen markerschütternden Schrei besitzen. Jetzt stelle ich mir gerade schon wieder diesen süßen Tiger vor, wie er markerschütternd schreit. Ja, oi.

Den Bernhard Uvelmann, den hatten wir übrigens auch schon, spitzfindige Hörer, schon mal vielleicht den Namen gehört. Den hatten wir in anderen Kryptid-Folgen auch schon mal. Das ist so einer der Namen im Kryptozoologie-Game. Der hat wirklich zu jedem kryptozoologischen Wesen irgendwie auf der Welt schon mal was gesagt. Und genau, der hat auch eben über den Image berichtet. Genauso wie der deutsche Anthropologe Robert Lehmann-Nitsche, der in Argentinien arbeitete und dieser meinte, er hätte eine Probe von der Haut eines Imisch, die ihm ein Landwirt aus der Gegend mal gegeben hätte. Der meinte, dass kleine Knochenplatten in seiner Haut eingebettet waren, die das Tier vor Pfeilspitzen schützen zum Beispiel. Der Landwirt meinte, die Probe sei in der Nähe von menschlichen Überresten gefunden worden, was ihn glauben ließ, dass der Imisch wahrscheinlich gejagt worden war.

Lehmann Nietzsche und der schweizerisch-argentinische Paläontologe und Wissenschaftler Santiago Roth haben später noch mehr Geschichten über den Image veröffentlicht. Sie waren sich einig, dass der Image eine unbekannte Art von Otter sein muss. Nach einer Begutachtung durch Fachkollegen meinte der US-Paläontologe John Bell Hatcher, dass er zwar genauso viel Zeit mit den einheimischen Patagoniens verbracht habe, aber noch nie von so einem Tier gehört habe. Spätere Wissenschaftler haben auch die Forschung von Uwellmann angezweifelt und gesagt, dass das Wort Imisch in keiner Sprache in Patagonien eine Bedeutung habe. Also viel Skepsis da unter den Kollegen. Ja, die Paläntologen untereinander, ne?

Ja, ich glaube wirklich, dass du dann gerade in diesem Feld, wo ja alles so ein bisschen unbekannt ist und du dich ja auch viel auf Hörensagen verlässt, wahrscheinlich gönnt auch einer dem anderen das Brot nicht quasi und will natürlich dann irgendwie der Nächste sein, der dann doch die bessere Entdeckung macht und alles wieder richtig stellt. Ja, das kann ich mir auch gut vorstellen. Und um den Lehmann Nietzsche, den André gerade schon erwähnt hat, gibt es auch eine Kontroverse, denn Lehmann Nietzsche verbrachte 30 Jahre in Argentinien als Leiter der anthropologischen Abteilung des Museums La Planta und als Professor an der Universität von Buenos Aires. Er wurde so zu einer Autorität in Sachen indigene Völker in Argentinien. Nach seinem Tod wurde ihm aber Rassismus vorgeworfen und dass er Forschungsmethoden benutzte, die die Rechte der einheimischen Argentinier nicht respektierten. Er wurde dafür kritisiert, dass er Einheimische aus Argentinien interviewt hat, die in Zirkussen und anderen erniedrigenden Umgebungen unter Bedingungen gehalten wurden und auch ausgestellt wurden, die fast wie Sklaverei waren. Und dass er im Museum von La Planta, Schädel und andere Knochen von verstorbenen Einheimischen gezeigt hat.

Dieser ganze Skandal hat das Museum von La Planta dazu gebracht, die Knochen von einheimischen Argentiniern an ihre Stämme zurückzugeben, damit sie ordentlich beerdigt werden konnten. Ja, von daher, seine Methoden da waren definitiv kritisch zu betrachten und damit wurden, glaube ich, auch seine Forschungen dann da ziemlich angekreidet. Und zu Recht. Nicht vervollgenommen, ja. Kein guter Mensch auf jeden Fall. Ja, wir kommen zu den Sichtungen. Auch hier zu diesem Kryptid gibt es wie so häufig diverse Augenzeugenberichte, obwohl es eben auch eben viel Zweifel an den Forschungen zum Imisch gab. Die allererste, die geht auf das Jahr 1848 zurück, lange her. Und da soll laut Carlos Amigino ein etwa halbes Jahrhundert vor der ersten modernen Entdeckung, dann 1897, von der wir gehört haben, da soll schon ein Imisch geschwommen sein in den Andenseen der Santa Cruz River. Und das soll so, wie gesagt, 1848 gewesen sein. Das ist aber alles eben auch so Hörensagen überliefert. und dort wurde er von den Tuchelche am nördlichen Ufer des Flusses in der Nähe der Isla Pavon gesehen.

Und aus Angst vor dem mächtigen Monster flohen dann die Tuchelche ins Landesinnere. Und bis 1898 hieß diese Gegend am Fluss angeblich immer noch Imisch-Icon, übersetzt Ort der Imisch. Und wir haben ja schon gehört, dass viele Forschende gesagt haben, die sich dort auch lange aufgehalten haben, dass dieses Wort Imisch eigentlich überhaupt nichts bedeutet. Also das steht auch wieder natürlich dagegen. Und es klingt hier, finde ich, schon mal so ein bisschen so, wir gehen später nochmal generell auf unsere persönlichen Meinungen ein, Aber das klingt hier so ein bisschen wie so eine typische Legendenbildung, wie denn dieser Stamm der indigenen Tuchelche, wie die ins Landesinnere gewandert sind. Und dann gab es halt so eine Legendenbildung, sie mussten den Fluss verlassen, weil da gab es ein Wesen und deswegen mussten sie ins Landesinnere fliehen. Also das klingt genau wie so eine typische Legendenbildung, finde ich. Und ja, weiter geht es dann 1900 rum. Der französische Paläontologe André Tönier meinte, während seiner zweiten Patagonien-Expedition vom September 1899 bis Juni 1900 ein sehr ähnliches Tier gesehen zu haben, das seinen Begleiter Hümsche nannte. Er hat dann zitiert.

Soweit ich in der Dämmerung sehen konnte, hatte sein runder Kopf dunkelbraunes Fell. Seine Augen waren von hellgelbem Haar umrandet, das sich in einer dünnen Linie bis zum Ohrloch erstreckte. Es gab kein äußeres Ohr. Ich beschrieb es dem Indio, der mir als Führer diente. Er erschien sehr erschrocken und versicherte mir, dass ich das geheimnisvolle Hymche gesehen hätte. Ja, hier also ein Augenzeugenbericht angeblich um 1900, der ja auch diverse Dinge identifiziert hat, die zu dem passen, was auch andere schon über das Image vom Äußeren beschrieben haben. Ich finde es ja wieder nur super. Er sieht etwas im Wasser und er schießt erst mal. Ja, da habe ich mir auch gedacht, so ja, natürlich erst mal drauf schießen. So Classic, so Abenteurer. Erst mal drauf schießen. Ja, anstelle man erst mal guckt und wartet, ob das Wesen was tut. Erst mal schroten. Ja, erst mal reinschroten. Erst schießen, dann fragen. Ja, genau. Der nächste Bericht stammt aus dem Jahr 1921 und zwar aus Puyen. Das ist in Argentinien. Die Familie des Amerikaners Martin Sheffield berichtet von seltsamen Beobachtungen.

Sheffields Tochter Juana und zwei Begleiter fanden im sumpfigen Gelände nahe eines kleinen Sees ungewöhnliche Spuren, die zunächst wirkten wie Wagenabdrücke. Umliegende Pflanzen waren niedergetrampelt und beschädigt. Sie vermuteten dann ein langgestrecktes Tier mit kurzen Beinen, das beim Vorbeigehen die Vegetation mit dem Körper zerdrückte. An einem anderen Tag verfolgten Juana und ihr Bruder Konde Pferdespuren bis zu einem schiffbewachsenen See. Und der Hund der Kinder reagiert plötzlich verängstigt. Hier ein Zitat.

Dann schaute ich runter und sah die Spur, die unter uns war. Und die in diesen Teich hineinführte und auf der anderen Seite wieder herauskam. Dort sah ich etwas, das halb rot war. Halbgelblich war, fast wie die Farbe einer Ledersohle. Das Fell des Tieres war wie Haare ohne Federn. Wir konnten weder seinen Schwanz noch seinen Kopf sehen. Wir sahen nur Teil eines Rumpfes. Es lag da und schlief in der Sonne. Ja, so viel hier die Eindrücke dieser Tochter, dieses amerikanischen Siedlers. Die beiden, Juana und Conde, flohen dann schnell von diesem Ort. Und Juana erinnerte sich später daran, dass die Spuren über eine tote Kuh hinweg führten, was darauf hindeutete, dass dieses Tier gar kein Fleischfresser war. Sonst hätte es wahrscheinlich das A sehr wahrscheinlich angeknabbert. Und einige Tage später hörte sie ein Brüllen oder auch Röhren, das dem eines zweijährigen Kalbes ähnelt, oder eines kleinen Kalbes jedenfalls, und aus einem Seitenarm des Flusses Epujen kam. Sie und eine andere Person gingen hin, um nachzuschauen, und sahen dann das Tier im Wasser.

Und Martin Sheffield hat dann den Zoologen Clément Onelli kontaktiert, der eine Expedition organisiert hat, um nach dem Tier dann zu suchen. Aber als sie die lokalen Gewässer abgesucht hatten, waren alle Spuren verschwunden, genau wie das angebliche Tier selbst. Hier könnte man natürlich wieder so ein bisschen sagen, vielleicht war es auch ein bisschen kindliche Fantasie, die da ein bisschen mitgespielt hat. Oh Gott, jetzt bin ich ja mal die Skeptikerin, merkst du das?

Man weiß ja immer nicht, was da auch schon für Geschichten gehört wurden. Über so ein Tier und Kinder können da ja doch eine sehr lebhafte Fantasie entwickeln. Absolut, genau. Oder sich dann halt so, ja. Oder dann halt sich einfach eine Geschichte, naja, in Anführungsstrichen ausdenken. Ausdenken, ja. Nee, voll. Ich meine, du hast ja einen Augenzeugebericht eben genau von jüngeren Kindern. Da kann wirklich viel reinfließen. Das würde ich auch behaupten, ja. Da muss es nicht mal der Wind sein. Das kann auch einfach ein ganz normales Tier gewesen sein. Ein großer Biber oder so, den sie dann da irgendwie im Schilf irgendwie falsch gedeutet haben. Ja, das weiß man nicht, ne? Aber schauen wir uns doch mal weitere Berichte an, nämlich jetzt aus den Jahren 1980 bis 1990. Dort meinte ein Fischer aus Samiento namens Iloy Hudnik, er hätte im Kolhue-Huapi-See ein komisches Tier gesehen und seine Beschreibung passte zu der eines späteren angeblichen Augenzeugen namens Elias Geres.

Und auch Gerez' Sohn Nemesio meinte, er hätte um 1995 ein paar sehr große Tiere im See schwimmen sehen. Und weiter geht es dann im Jahr 2001, wo der Bauer Elias Gerez, der Arbeiter Albino Gerez, Cardenas und ein weiterer unbekannte Arbeiter behaupteten, am 14. Dezember 2001 vom Hof des Viehzüchters Octavio González aus ein großes Tier im See Kolhuehuapi gesehen zu haben. Die Sichtung passierte um 9 Uhr morgens bei Tageslicht, als die Männer so etwa 600 Meter vom See entfernt waren. Sie sahen etwas Großes und Seltsames, das sich im See bewegte, konnten es aber wegen der Entfernung nicht genau erkennen. Und mit einem Fernglas konnte Gerest dann einen besseren Blick auf das Tier werfen. Wieder ein Zitat. Dann habe ich was gesehen, das einem Pferd ähnlich sah, aber von hinten, weil ich seinen Kopf nicht sehen konnte, falls es überhaupt einen hatte. Klar, ich habe gemerkt, dass es einen echt großen und dicken Körper hatte wie ein Elefant. Der Rücken des Tieres war groß, dick, rund und plötzlich war es in einem schlammigen und flachen Teil des Sees aus dem Blickfeld verschwunden. Ja, und das Tier verschwand zwischen den Schilf und Grasbüscheln, aber nach etwa drei oder vier Minuten tauchte dieses Ding wieder in der Oberfläche auf, hieß es dann noch weiter.

Ja, und dann haben wir noch eine Sichtung aus 2013, 2014, also gar nicht mal so alt, Denn 2014 behauptete ein Korrespondent von Kryptozoologe Austin Whistle, kürzlich einen Image gesehen zu haben, als er nach Puerto Natales in Chile fuhr. Das Tier überquerte angeblich die Straße vor dem Mann und seiner Frau, sodass sie plötzlich bremsen mussten und ging dann weiter, als würde es sie gar nicht bemerken. Der Korrespondent meinte, das Tier habe fast genau ausgesehen wie Whistles Zeichnungen des Image, sei aber etwas kräftiger gewesen, als wäre es schwanger. Oh, kleine I-Mish-Babys.

Das finde ich sehr süß. Ja, vielleicht. Das wäre ganz niedlich. Ja, ich dachte gerade, das stimmt echt nicht so lange her. Und dann so, naja, zwölf Jahre. Ja, aber im Vergleich natürlich. Wir kommen von dem Mitte 19. Jahrhundert und 2014. Schon ein langer Schritt für die I-Mish. Ja, und auf jeden Fall sehr, sehr viele Sichtungen. Dafür, dass es wieder ein Wesen ist, von dem wir nicht wissen, ob es existiert. auf jeden Fall, ja. Und natürlich, wie immer, sei es urbane Legenden oder halt auch gerade Kryptide, gibt es natürlich auch verschiedene Theorien zu den Images. Und so gibt es Theorien von Florentino Amercrino und Clement Ornelli, die vermuten nämlich, der Image ähnelte dem von Amercrino beschriebenen Bodenfaultier Neomylodon Listei. Neomylodon soll ebenfalls ein Kryptid sein, nämlich ein übergroßes Faultier. Und Amerikrino leitete daraus ab, dass dieses angeblich grabende Faultier auch im Wasser lebte.

Seine Theorie wurde aber früh kritisiert, denn in einem Brief von 1901 an den Zoologen Hermann von Ehring verteidigte er sich und verwies auf Berichte über große Säugetiere im patagonischen Seen.

Und der Naturforscher Francisco Moreno sah im Imisch eher ein riesiges Nagetier, vergleichbar zum Beispiel mit einem Capybara. Und wiederum bewertete der US-amerikanische Paläontologe George Gaylord Simpson die Imisch-Berichte als Mythen ohne eine wirkliche reale Grundlage. Ja, er sagte an dem ganzen Quatsch ist nichts dran. Der Zoologe Bernhard Uvelmann, von dem haben wir auch schon gehört, der hielt Amäginus Bodenfaul-Tier-These zum I-Misch hingegen für grundlegend falsch. Also wir kommen jetzt so ein bisschen in diese Phase eben rein, wo die verschiedenen Theorien gegeneinander aufgespielt werden, was wir vorhin schon gesagt haben. Nämlich er sagt, die Kritikpunkte wären zum einen das aggressive Verhalten, was Amägino immer beschrieb, zum Beispiel die Tötung von Pferden, wie wir gehört haben, die passt nicht zu einem Pflanzenfresser, für den der Imisch immer gehalten wurde. Was auch die Belege zeigen, denn es wurde nie ein Opfer gefunden. Es gab nie irgendwelche Tiere, die zerfetzt waren oder sowas. Gab es nie als Pfund. Deswegen wird davon ausgegangen, sofern es den Imisch irgendwie gibt oder was auch immer er ist, er ist kein Fleischfresser. Und angeblich amphibische Lebensweisen widersprechen zudem einem rein terrestrischen Bodenfaultier, was er da ja beschreibt, dieses Faultierkryptid, was er da auch entdeckt haben will. Und vorhandene Eckzähne sind auch eher untypisch, da viele Bodenfaultiere keine ausgeprägten Eckzähne besitzen.

Der Vorwurf ist, Florentino Amagino habe später Details, zum Beispiel die Zehenanzahl auch des Imisch angepasst, um den Imisch besser einem Bodenfaultier anzugleichen und seine Thesen dazu unterstützen. Also er habe fleißig geschummelt bei seinen ganzen Untersuchungen und Schriften. Aber auch Uwemanns Forschungen selbst wurden später angezweifelt, wie wir auch eben schon gehört haben. Die Gegenargumente aus heutiger Sicht sind zudem, das Bodenfaultier Lestodon armatus könnte semi-aquatisch gewesen sein, also könnte sich auch an Land und Wasser bewegt haben und besaß auffällige, teils stoßzahnärtige Eckzähne. Das war wohl wirklich so, ist belegt. Und auch das ausgestorbene Mylodon, was auch zur Familie der Bodenfaultiere gehört, zeigte laut einer Studie von 2021, auch noch sehr aktuell.

Gelegentlich Fleischkonsum, Möglicherweise nämlich als Aasfresser eben doch. Also auch da könnten doch sich Dinge dann widersprochen haben. Und es könnte doch alles eher auf Richtung eines ausgestorbenen großen Faultiers tatsächlich hindeuten. Ja, und die wahrscheinlichere Deutung ist, dass es sich bei den Imich ja um Riesenotter handelt. Der Abenteurer und Großwildjäger Heskett Pritchard berichtete 1902 von einem sehr großen Otter im Senguair-Fluss und hielt den Imisch für einen solchen in Verbindung mit den patagonischen Wassertiger-Legenden. Bernard Hufelmann wies zudem darauf hin, dass viele indigene Bezeichnungen für den Imisch eigentlich normale Otter meinten. Und der argentinische Entdecker Ramon Lister vermutete hingegen eine ganz eigene Otterart im südlichen Patagonien, die wohl zu dem Zeitpunkt.

Entdeckt war. Denn die Beschreibung des Imisch, kurzer Kopf, keine sichtbaren Ohren, ein langer, flacher Schwanz und niedriger Körper, passt sehr gut zu der Beschreibung eines Otters. Robert Lehmann Nietzsche meinte außerdem, dass der Imisch wohl mit dem Pantera Onca verwechselt worden war. Dieser Jaguar hatte früher ein deutlich größeres Verbreitungsgebiet und reichte bis zur Magellanstraße. Die größere Unterart der Pantera Onca Mesembrina oder auch der Magellan Patagonien Jaguar lebte sogar bis in den Süden von Feuerland und wird teils mit ca. 9000 Jahre alten Höhlmannereien in Verbindung gebracht.

Und der schweizerisch-argentinische Paläontologe Santiano Roth vermutete, eine Großkatze aus der Cueva del Milodon könnte hinter dem Imisch-Mythos stecken. Ja, also das Tierregister wurde auf jeden Fall weit aufgemacht. Von Ottern über Jaguar bis Puma bis, hast du nicht gesehen, bis Faultier. So richtig einig wurden sie sich nicht, auch wenn Otter wohl bisher trotzdem immer noch der am nächsten kommt. Und ja, der britische Kryptozoologe Austin Whistle schlug dann als Alternative vor, der Imisch könnte mit einer Art langhalsiger Robbe oder Seelöwe zusammenhängen. Ein weiteres Tier wird in den Raum geworfen, die an beiden Küsten Patagonians auch berichtet wurden. Ein Exemplar wurde einmal als otterköpfig beschrieben. Die Unterschiede sind allerdings, langhalsige Robben hätten keinen langen Schwanz und keine krallenbesetzten Pfoten. Das passt eben wieder nicht. Gemeinsamkeiten hingegen wären Größe, fehlende Ohren und eben ein langer Hals. Die Hypothese ist, wie manche Kryptoziologen bei Seeschlangen und Seemonstern könnte die marine Art ins Süßwasser adaptiert und in patagonische Seen eben aufgestiegen sein. Also Tiere, die eigentlich nicht in das Habitat gehören, kommen eben von extern in das Habitat rein und sorgen dann eben vor allem bei Einheimischen für Verwunderung, weil sie die nicht kennen. Das ist so ein bisschen die Hypothese des Ganzen. Ja, aber abschließend kann man eben sagen, natürlich, wie es immer bei Kryptiden ist, belegt wurde nichts. Wir wissen nicht, was der Image ist. Die meisten Hinweise deuten tatsächlich auf den Riesenotter. Das passt einfach am besten zu allen Beschreibungen, zum Äußeren.

Otter sind ja auch Fleischfresser, aber dass es auch passt, dass die jetzt vielleicht nicht gerade ein Pferd ins Wasser ziehen. Das ist nämlich Unsinn. Der Otter ist wohl so mit das Wahrscheinlichste und wahrscheinlich vielleicht sogar eine ausgestorbene Art. Das könnte es sein, wirklich ein Riesenotter, den es heute so nicht mehr gibt. Das liegt wohl allem am nächsten, aber am Ende, wie bei jedem Kryptid, wie gesagt, wir wissen es nicht. Ja, das wäre der offizielle Teil heute zum I-Misch. Und Franzi, was sagst du denn zu unserem niedlichen Otter? Vielleicht niedlichen Otter. Still cute. Wood pet. Auf jeden Fall, auf jeden Fall. Ich würde nicht schießen, ich würde erst mal streicheln. Ja, wir streicheln erst mal und schießen dann. Richtig, richtig. Ist vielleicht auch nicht die beste Idee. Wenn er uns beißt. Richtig, man sollte nicht unbedingt vielleicht zu irgendwelchen Kryptiden und Tieren gehen und direkt, ja, pet pet machen, aber es klingt schon ein bisschen cute. Ja, Tatsache muss ich mich diesmal ein bisschen der Skeptiker-Seite anschließen. Tatsache mal.

Es gibt natürlich viele Berichte von Augenzeugen, Augenzeuginnen, die berichten, so ein Tier gesehen zu haben. Aber es war ja alles immer sehr vage gehalten, muss man sagen. Klar, ich denke mir, okay, der Unterschied zwischen einem Jaguar und einem Otter und einem Faultier ist natürlich so ein bisschen wild. Aber was ich sagen muss, man denkt ja mal bei Ottern zum Beispiel an so kleine süße Schnuffeltierchen, aber so Seeotter, die können ja wirklich sehr, sehr, sehr groß werden. Und auch ganz schön garstig. Richtig, richtig. Also ich hatte mal, kurzer Exkurs zum Krankenhaus, ich hatte mal eine Patientin, die... Weinotter. Die Weinotter, ich habe nämlich mal an einem Tierkrankenhaus gearbeitet. Nein, die wurde Tatsache von einem Otter angefallen. Stimmt.

Stimmt, die Story kenne ich noch. Ja, und die hatte richtig üble Verletzungen. Richtig übel. Also man glaubt gar nicht, wie groß die erstmal werden können und wie akkro die doch sind, weil sie, soweit ich weiß, sehr territoriale Tiere sind. Und wenn du da reingehst oder die sich bedroht fühlen, dann gehen die auch echt auf dich los. Die gehen auf Menschen.

Richtig, richtig. War es nicht so, dass hier bei uns in Hamburg im Tierpark, wurde da nicht mal eine Pflegerin von einem Otter das Gesicht angenagt? Ja. Oder war doch, glaube ich mal, ja. Ja, von dem Fall habe ich Tatsache auch schon gehört. Also die sind nicht ohne. Aber das würde natürlich wieder nicht zu dem Pflanzenfresserpunkt passen. Genau, ja. Also wie gesagt, es hieß ja dann, es könnte sein, dass es zumindest ein Aasfresser war, der Imisch. Aber die meisten beschrieben ihn ja zumindest, dass er keine anderen Tiere angefallen hat. Ja, es bleibt eben kryptisch. Genau. Und meistens hat man ja auch zu Kryptiden irgendwie, na, wobei bei Nessie hat man das ja auch nicht so, dass es da noch irgendeine Geschichte von so, ich sag mal, indigenen Völkern gibt. Manches ergibt sich ja dann wie zum Beispiel der Moffman. Das ist ja auch eher was moderneres, wo sich dann ja Geschichten draus ergeben haben. Aber hier hat man sowas ja so gut wie gar nicht eigentlich. Dass man sagt, der ist irgendwie ein Vorbote des Bösen. Der ist ja einfach, na gut, wie Nessie, einfach ein Kryptid, was da ist und, Leben möchte und manchmal über die Straße läuft. Ja. Aber ich kann mir vorstellen, vielleicht ist es wirklich eine ausgestorbene Tierart, weil gerade so in den Gebieten sind ja auch viele Tierarten ausgestorben. Traurigerweise kann ich mir auch vorstellen, dass es vielleicht wirklich irgendeine große Art von Tier ist, was einfach immer fehlinterpretiert oder was immer jeder anders gesehen hat, kommt ja auch immer auf die Tages- und Nachtzeit an.

Wann du so ein Tier siehst, dann sehen die ja doch ab und zu mal ein bisschen unterschiedlich aus. Ja, natürlich. Das kann man ja sagen. Wir dürfen ja nicht vergessen, dass wir hier vor allem die frühen Augenzeugen berichten, da um die 1850, 1900. Das sind alles eben Dinge, die vor allem erstmal mündlich überliefert wurden. Da gab es keine Smartphones, da hatte ich ja keine Kamera in der Tasche gehabt und konnte mal eben drauf filmen. Das waren alles Augenzeugenberichtigungen aus dem Kopf, überliefert, aufgeschrieben. Da vermischen sich halt Sachen ganz schnell. dann dichtet der einen noch ein bisschen was hinzu natürlich, um es halt ein bisschen spannender zu machen.

Das war ja auch die Zeit eben, Entdecker, Abenteurer, die wollen dann irgendwie das nächste Ding entdecken und wollen vielleicht eine neue Art entdecken oder irgendwas Besonderes. Und ja, da wird dann schnell mal irgendwie hinzugedichtet, dass das Ding eine Kralle hatte von hier bis nach Mexiko und großen Kopf und Reißzähne und nachher stimmte das gar nicht so. Das ist ja genau dieses Problem an diesen frühen Überlieferungen ohne handfeste Beweise. Richtig, wobei es ja auch recht neuere Sichtungen gibt, aber manchmal, man weiß ja auch immer nicht, wer will sich da ein bisschen hervorspielen und dann einfach was brichten. Es wird ja wahrscheinlich so sein, dass in Patagonien trotzdem auch, sag ich mal, diese Legende oder dieser Image-Kryptid-Gedanke schon bekannter ist, sag ich mal. Auch wenn wir jetzt mehrfach gehört haben, dass es eben gerade dieser Begriff bei den Indigenen überhaupt keine Rolle spielt. Also auch da wahrscheinlich die Verbindung zu diesem indigenen Volk gibt es wahrscheinlich gar nicht. Die ist vielleicht auch hinzugedichtet, dass er da sagt, um da so eine Legende drüber zu bilden, sage ich halt, das ist irgendwie verbunden mit dem Naturvolk da und bla. Genau, aber trotzdem wird man das ja kennen, wenn jemand dann irgendwie sagt, so, ja, ich habe da irgendwas gesehen, das war bestimmt ein Image und schon hast du wieder eine neue Story. Aber ich glaube auch halt, also ich bin da auch ganz bei dir, ich glaube, das sind wir heute auf einem Nenner. Tatsache, wow. Ganz ohne Wind und Schabernack. Ich glaube auch, es war irgendein Tier, wahrscheinlich ausgestorben, irgendeine größere Tierart oder eine Subart, eben Otter, Puma, whatever, was immer es da war. Eine große Katze kann ja genauso schwimmen.

Ja, das stimmt. Aber wahrscheinlich irgendein Tier, eine Tierunterart, eine große Version von irgendwas, was wir eigentlich kennen, was aber in den Augen der Leute damals aussah, wie halt ein Monster, sage ich mal. Ja, es ist eine etwas traurige Geschichte, aber manchmal, auch wenn irgendwelche Tiere schnell vor dir auftauchen, manchmal kann man gar nicht richtig deuten, was man da gesehen hat. Ich kann da jetzt eine Geschichte erzählen, die ist ein bisschen traurig, denn meine Partnerin und ich hatten Anfang letzten Jahres einen Wildunfall an Silvester. Es hat geregnet und wir sind super langsam gefahren durch ein Waldgebiet und dann war auch plötzlich einfach ein Tier vor uns. Es war super schnell, wir haben es angefahren und es ist in den Wald verschwunden. Und ich war mir super sicher, dass es ein Dachs war. Weil das sah halt auch tiefgelegt aus, so ein bisschen schwarz-weiß gestreift, so in meiner ersten Erinnerung.

Aber das war halt groß. Und dann, als wir das Auto angeguckt haben, waren da halt ... Also es war übel, da waren halt riesen Bursten dran und jeder meinte zu uns, das war doch locker ein Wildschwein und ich dachte so, das war kein Wildschwein, so das war doch ein Tief, also so tiefgelegt mit so kurzen Beinträgen, ich hab gedacht, das war doch ein Dachs, so und dann sieht man aber einen Dachs und denkt so, ich bin mir jetzt auch nicht mehr so sicher, ne, also so ist das halt auch, das war halt so schnell, dass man in dem Moment ja auch total unter Schock stand und erschrocken war, dass man echt, also wir nennen es jetzt immer den Dachshybriden, wenn wir diese Strecke langfahren.

Die wir jetzt noch langsamer fahren, als vorher. Ja, das glaube ich. Aber das, ja, wir können es halt nicht sagen, wahrscheinlich war es wirklich ein Wildschirm, aber im ersten Moment habe ich gesagt, das war doch gerade ein DAX, Weil wir haben es aber nicht gesehen, weil es halt dann weggelaufen ist. Aber das war, also so glaube ich halt auch, wenn du so Sichtungen hast, dass du manchmal im ersten Schockmoment gar nicht greifen kannst. Oh Gott, was habe ich denn da eigentlich gerade gesehen? Und ich glaube halt auch, wenn du halt mal so im Wald unterwegs bist und dann hörst was rascheln, dann ist das ja manchmal auch so Urinstinkt. Oh, oh, es raschelt was. Das könnte Gefahr sein, dass man vielleicht dann so ein Tier, was man sieht, dann als was anderes deutet. Maybe. Ja, crazy. Kann ich mir vorstellen. Ja, aber krass. Das glaube ich gerne, dass es ein Schock auch für euch dann war. Ja, das war ein bisschen heftig. Ich hatte ja auch schon mal einen Wildunfall mit einem Reh. Das ist aber schon ewig her. Ist auch nicht viel passiert, also das konnte auch weiterlaufen. Aber allein dieser Schock, wenn das plötzlich vor deinem Auto auftaucht, das geht so schnell. Ja, und es war dann auch schlechtes Wetter, Regen und ein bisschen Nebel, also auch so richtig schön Horrorfilm-mäßig. Und bis heute sind wir uns nicht sicher, was das gewesen ist. Ja, crazy. So im Scheinwerflich, dann war es schnell weg und so. Und so, da kam ich gerade drauf wegen diesen Sichtungen, dass man, glaube ich, dann Sachen vielleicht auch einfach mal anders deutet als das, was man gesehen hat. Ihr könnt jetzt so eine Kryptiderzählung in die Welt setzen. Der Monster Dachs von Schleswig-Holstein.

Das wäre was. Oh nein. Das war richtig schlimm. Ich hab auch gedacht, oh Gott, was ist, wenn das eine Tierart war, die sich bisher versteckt gehalten hat. Wir haben eine angefahren, verdammt. Das war die letzte ihrer Art. Ja, das war richtig furchtbar. Ich drücke jedem, der das hört, die Daumen, dass ihr niemals einen Wildunfall habt, weil das ist Tatsache echt übel. Ja, das ist ganz, ganz fies. Damit würde ich auch sagen, kommen wir zum Ende für heute. Wir würden von euch natürlich wieder super gerne wissen, was haltet ihr vom Image? Was nehmt ihr mit? Was glaubt ihr? Was war der Image? Schreibt uns überall, wo ihr uns schreiben könnt, auf Spotify, in die Kommentare, bei Instagram, natürlich auf Blue Sky, bei uns im Discord. Folgt uns überall rein auf Facebook unserer Community-Gruppe und schreibt uns eure Meinungen. Interessiert uns brennend. Ja, schreibt uns, falls ihr den Monster Ducks von Schleswig-Holstein seht. All das möchten wir von euch natürlich immer gerne erfahren. Richtig, richtig. Und dann bedanken wir uns fürs Zuhören und sagen wie immer bis zum nächsten Mal lieber Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende und bis bald. Tschüss. Tschüss. Tschüss.