Der Hahn ist tot. Heute Morgen habe ich mich halbtot gefühlt und heute Abend habe ich festgestellt, dass der Hahn wirklich tot ist. Mit dem Inhalt habe ich für die heutige Podcast-Folge nicht gerechnet, am Sonntag, den 12. April, dass ich sagen werde, der Hahn ist tot. Doch heute Abend zum Abendabschluss, ich war eine kleine Runde mit dem Hund unterwegs, spazieren. Heute Morgen war ich schon eine größere Runde mit dem Hund unterwegs, laufen. Und davon kam ich halbtot wieder zurück. Und...
Und auch, naja, ich will jetzt nicht mehr sagen mit einem hochroten Kopf, das wäre die Fortsetzung von der Podcast-Folge von gestern, sondern er war wahrscheinlich noch rot und kurz davor so ins Blasse, ins Kreidebleiche umzuschwenken. Deshalb nur halbtot, ja. Und jetzt nach dem Spaziergang mit dem Hund habe ich gedacht, Mensch, heute Abend nochmal schnell die Hühner füttern und Eier einsammeln. Konnte ich acht Eier einsammeln und ich komme rein in den Hühnerstall. Ich denke, hä? Sieht irgendwie komisch aus. Mach Licht an. Liegt da der tote Hahn.
Im Hühnerstall. Und ich weiß jetzt natürlich absolut nicht, was passiert ist. Denn gestern war ich den ganzen Tag unterwegs morgens um 7 aus dem haus abends um 8 zurück da habe ich nicht nach den hühnern, geschaut zu fressen und zu trinken hatten sie noch weil da war heute auch noch was drin gestern war, an sich auch schönes wetter also ich kann es mir nicht erklären doch es ist tatsache und da sieht man immer wieder das leben hat seine eigenen gesetze damit habe ich jetzt gar nicht gerechnet Der hat in den letzten Tagen einen ganz normalen Eindruck gemacht. Tja, und manchmal kommt es halt dann doch anders, als man denkt. Also, der Hahn ist tot. Dann habe ich heute Abend gleich noch ein kleines Grab ausgehoben. Habe den Kindern nochmal Bescheid gesagt. Die waren zwar alle schon im Schlafanzug. Dass die auch nochmal mit rauskommen können und wir eine kleine Beerdigung machen. Meine Tochter ist dann immer ganz ruhig. die pflückt dann immer noch ein paar blümchen und schmeißt sie dann da drauf und ich mache dann zu.
Ja so wie es immer zwei seiten einer medaille gibt ist das da halt mit leben und tod genauso, Auf der einen Seite, vor, mal würde es schon vier Wochen sein, gab es neues Leben im Hühnerstall. Hat der Hahn noch für Nachwuchs gesorgt mit der Henne. Die hat ausgebrütet und ist jetzt ein Küken daraus entstanden. Keine Ahnung, ob das ein männliches oder ein weibliches ist. Das werden wir dann in der Zukunft sehen. Auf jeden Fall ist die Henne mit dem Küken, das jetzt natürlich schon so ein bisschen flauschig ist, heute draußen rumgelaufen. Und vielleicht, ja du siehst, habe ich die Gedanken halt immer wieder im Kopf, vielleicht hat der Hahn gedacht, oh mein Nachfolger ist da, kann ich abtreten. Das weiß ich nicht, das kann ich jetzt nicht nachprüfen. Vielleicht hat er gedacht, ein Hahn im Stall reicht und dann muss er dem jüngeren Platz machen. Könnte ja so sein und so sollte das natürlich im Unternehmensalltag nicht sein, dass man gleich so die nachfolge macht doch wenn man nicht aufpasst und dann keinen anderen lebensinhalt hat.
Sollte das natürlich nicht mit dem Tod enden, aber man fühlt sich vielleicht so ein bisschen halbtot. Und das ist so jetzt eine gute Überleitung zu meinem Lauferlebnis von heute Morgen. Gestern den ganzen Tag, wie gesagt, unterwegs gewesen. Habe ich auch gestern in der Podcast-Folge berichtet. Dementsprechend gestern Abend K.O. und pünktlich im Bett. Dementsprechend heute Morgen pünktlich wach gewesen. Und ich hatte mir schon vorgenommen, heute nochmal wieder einen Halbmarathon zu laufen. Weil heute gab es wohl so muss wohl ein besonderes datum sein der 12 april für verschiedene marathons weil ich habe mitgekriegt in hamburg war einer in hannover war einer und die wirtschaftsjunioren von uns die sind in tangermünde gelaufen und ein unternehmer mit dem ich zusammenarbeite der ist auch in tangermünde gelaufen dem habe ich gestern abend noch eine schöne motivierende sprachnachricht geschickt für heute. Er hat schon gesagt, oh ja, er ist an sich gut vorbereitet, das Wetter ist nicht ganz optimal, aber er gibt natürlich alles und ich habe ihm fitte Beine und einen klaren Kopf gewünscht und weil ich da jetzt heute nicht daran teilnehmen konnte, erstens weil gestern die Veranstaltung war und meine Frau heute im Einsatz, so dass ich mit den Kindern die.
Heute den Tag zu Hause verbracht habe, dann konnte ich natürlich jetzt heute da nicht so einen Halbmarathon laufen auswärts in Tangermünde. Das hätte mich ja drei, vier, fünf Stunden Zeit gekostet. Und dann, wo soll ich die ganze Zeit mit den Kindern hin? Bei der Oma waren sie gestern schon. Und da habe ich gedacht, nee, bin ich heute nicht dabei.
Und doch hat es mich dann gestern Abend so gereizt, dass ich gedacht habe, ach komm, ich laufe heute Morgen schon, nur für mich. Und wenn ich halb sieben loslaufe, maximal zwei Stunden, bin ich halb neun wieder zurück. Da sind die Kinder vielleicht gerade wach oder auch noch nicht. Dann sind die nicht so lange alleine. Ich war unterwegs und bin dann für den Tag zu Hause. Ja, so kam es dann auch heute Morgen. Ich weiß nicht mehr, 6.20 Uhr oder so muss es gewesen sein. Bin ich dann los, den Hund auch mitgenommen. Meine normale Runde hat 21 Kilometer, also genau die Halbmarathon-Distanz. Und das Wetter war wirklich regnerisch die ganze Zeit. Ab um 10, als es nachher der Marathon in Tangermünde losging, war das Wetter besser. Aber heute Morgen halb sieben, da war das Wetter noch nicht schön kalt und regnerisch.
Und ich habe immer gedacht, ich laufe in Etappen. Die ersten 5 Kilometer ein bisschen zügiger, 1 Kilometer ein bisschen langsamer, das passt auch ganz gut, weil da geht es den Berg hoch, dann 5 Kilometer wieder ein bisschen zügiger, 1 Kilometer wieder ein bisschen, nee, warte dann, 5 Kilometer ein bisschen zügiger, 1 langsamer, 5 zügiger, genau, dann bin ich bei 11. Und dann die nächsten.
Bis 21 wollte ich laufen. 11, genau. Und dann die nächsten 5 nochmal ein bisschen lockerer, sodass ich von den letzten 5, 3 nochmal zügiger laufe und die letzten 2 entspannt. Weil ich wollte entspannt ins Ziel kommen. Es ging heute nur darum, die Distanz nochmal zu laufen, weil, dass ich heute nicht in der besten Verfassung bin, um neue Bestzeiten zu machen, das war mir klar, weil ich ja wusste, was ich gestern gemacht habe und dann kam heute noch das Wetter dazu, sodass mir das klar war. So, die ersten fünf haben super funktioniert, Kilometer sechs auch, bisschen ruhiger und danach die weiteren fünf Kilometer auch nochmal, sodass es dann bis elf, bis halbzeit oder bis im März halbzeit ganz gut war. Und dann danach fünf langsam war auch in Ordnung. Ja, dann war ich bei 16 und dann habe ich gemerkt, heute fällt es mir schon schwer. Alles schon triefend nass gewesen. Ich hatte zwar eine Regenjacke, aber da kommt zwar von außen kein Regen durch, aber innen drin schwitze ich ja schon. Dann hat das alles geklebt und mir war kalt nach 16 Kilometern. Da habe ich gemerkt, okay, jetzt nochmal drei schnell und dann zwei langsamer. Das macht keinen Sinn heute. Heute geht es wirklich eher einfach nur, nur, einfach nur ums Durchhalten. Heute war nicht mehr. Nur durchhalten.
Und die nächsten drei von 16, die nächsten drei gelaufen. Entspannt bis 19 ging es, habe ich mich ganz schön durchgequält. Zwischendurch war ich auch immer kurz davor, zu sagen, na komm, also nicht anhalten, sondern dann gehe ich nur noch. Ich habe gedacht, nee, das mache ich nicht, komm, wenigstens langsam weiterlaufen. Bin dann immer ein bisschen langsamer geworden, aber dafür waren die ersten 11 Kilometer echt gut. Echt in Ordnung heute, vielleicht dann insgesamt jetzt in der Nachbetrachtung auch ein bisschen zu schnell, aber gut, das ist dann so. Und dann war ich bei Kilometer 19 und dann ist die Frage, nee, bei 18, Kilometer 18 kann ich einmal links abbiegen, dann sind es noch 3 Kilometer bis 21, also dass ich wirklich den Halbmarathon mache oder ich laufe die andere Strecke, dann sind es nur 20 Kilometer, dann ist es nicht ganz Halbmarathon, dann fehlt ein Kilometer. Heute habe ich mich dafür entschieden für die kürzere Strecke und habe es dann auch so gemacht, dass ich die letzten 2 Kilometer tatsächlich gegangen bin. Also heute keine 21 Kilometer, sondern nur 20 Kilometer und dabei tatsächlich die letzten 2 Kilometer auch nur noch gegangen.
Und habe es trotzdem geschafft mein ziel ist ja immer nicht länger als zwei stunden zu laufen das habe ich heute auch geschafft die die 20 kilometer unter zwei stunden ohne eine pause, nur die letzten zwei kilometer mit spazieren gehen und der hund hat natürlich dann auch schon keine lust mehr dem war es natürlich auch kalt und nass, Dann sind wir zu Hause angekommen. Die Kinder waren schon wach. Ich erst mal gleich unter die Dusche. Nee, erst den Hund abgetrocknet, so gut wie es ging. Dann unter die Dusche. Und die Kinder haben in der Zeit nochmal den Hund geföhnt. So, dass es dem auch wieder wärmer wurde, hat er ein schönes Wohlfühlprogramm noch bekommen. Und das Wohlfühlprogramm habe ich dann danach auch gemacht. Gestern war viel mit Firma. Ganz wenig mit Fußball und auch nur ein bisschen mit Familie. Heute war fast nichts mit Firma. Ein, zwei Mails.
Viel Familie und auch viel Fußball. Fußball in dem Sinne heute, also mit Sport erstmal. Fußball, Freizeit, ja für mich, laufen gewesen. Dann habe ich dir gerade schon gesagt dann war ich jetzt zum abschluss noch mal mit dem hund heute morgen eine laufrunde zu wir zusammen heute abend noch mal locker aus spazieren sozusagen war ich mit dem noch mal unterwegs und dann habe ich heute mit meinem sohn hier zu hause noch ein bisschen tennis gespielt.
Und mit beiden noch Tischtennis haben wir heute gespielt. Dann habe ich heute noch Tennis geschaut, Fußball geschaut, Handball geschaut. Ja, also da war heute wieder von allem was dabei. Ich habe nicht sonst in meine privaten E-Mails geguckt, nur auf mein Betriebstelefon praktisch kurz reingeguckt, nichts beantwortet, nur kurz mir einen Überblick verschafft. Genau, das habe ich alles nicht geschaut, habe kein Netflix geschaut.
Habe nur wenig Social Media geschaut, aber das war für mich heute in Ordnung, weil es natürlich dann auch galt, ein bisschen zu regenerieren. Nicht nur von gestern, sondern heute auch von dem Lauf. Und ich finde es jetzt ganz klar super. Erstens, dass ich es heute mal probiert habe, weil ich genau wusste, das wird halt kein Wohlfühllauf, sondern ich habe durchgehalten. Und ja, zum Schluss, die letzten zwei Kilometer war einfach der Akku auch leer. Und ich finde es völlig in Ordnung. Ich bin dafür heute so für mich an meine Grenzen gegangen. Ja, hätte ich mich noch ein bisschen quälen können. Hätte ich die letzten zwei Kilometer auch noch natürlich locker laufen können. Ja, wäre möglich gewesen. Aber warum? Wieso sollte ich das machen? Ich war so unterwegs. Das ist völlig... Also ich finde es sogar jetzt in dem Fall gut.
Dass ich es so gemacht habe, dass ich nur gegangen bin. die letzten zwei Kilometer, weil das ist natürlich auch eine Überwindung. Ich habe es dazwischen auch so gemacht, dass ich mein Handy, ich habe es zwar mit tracken lassen, aber auch lautlos. Also ich wusste auch nicht, wie schnell ich wann, wie, wo bin und ob ich es unter zwei Stunden schaffe oder nicht. Ich bin dann davon ausgegangen, dass ich es nicht unter zwei Stunden schaffe, weil ich ja die letzten zwei Kilometer spazieren gehe. Und dann braucht natürlich der Kilometer gleich mal fünf, sechs Minuten länger als sonst. Bei zwei Kilometern sind es zwölf Minuten. Ja, und trotzdem habe ich es geschafft, heute unter zwei Stunden.
Das trägt wahrscheinlich auch noch ein bisschen dazu bei, dass es sich dann einfach natürlich noch besser anfühlt, als wenn ich mich da jetzt noch mehr durchgequält hätte. Also, weil ich wollte das heute einfach machen als kleine Challenge, als kleine Herausforderung, ohne an meine Grenzen zu gehen. Und ich war kurz davor halbtot, zwischendurch habe ich mich schon auch gefühlt, also viel Sprit im Tank war nicht mehr oder der Akku war echt schon ganz schön leer. So halbtot und deshalb auch wieder hier, wie gesagt, der hochrote Kopf auf der einen Seite und auf der anderen Seite, irgendwann nach hochrot kommt ja dann Kreidebleich. Also ich glaube, ich war kurz davor und wäre ich durchgelaufen, wäre das wahrscheinlich passiert. Und von dem her freue ich mich, dass ich mich angestrengt habe und es nicht übertrieben habe. Und so, glaube ich, will ich auch meine neue Woche gestalten, mich anstrengend Gas geben, ohne es zu übertreiben. Das ist doch ein guter Start. Danke für die neue Woche. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.