Den ganzen Tag keinen Rechner an, erst gerade eben angemacht und einmal meine E-Mails gecheckt. Heute fast nicht ins Handy geschaut, ins Firmenhandy sowieso nicht. Ins Private ab und zu mal, weil es das ein oder andere Mal mit Fußball oder mit Tennis zu klären gilt. Ja, habe ich das Gefühl, ein bisschen was zu verpassen? Ja, schon.
Schon, dass ich nicht up to date bin, was ja völliger Quatsch ist und doch hat es mich heute beschäftigt und ich glaube, das liegt auch an dem Thema Loslassen heute. Denn wir haben unsere Garage ausgeräumt und wir sind hier, wann habe ich die Immobilie hier gekauft? Ich weiß gar nicht genau, 2014 oder 2015, 2017 sind wir eingezogen. Also ich sage jetzt mal gute, 2016 renoviert. Gute zehn Jahre liegen jetzt hier schon Sachen in der Garage, die sich seitdem kein Millimeter bewegt haben. Es kam nur Staub oben drauf. Und das haben wir heute ausgeräumt, weil ich das nochmal wieder zur Deponie bringen will. Und doch so kurios, das Thema. Und hat natürlich wieder was mit Loslassen zu tun. Kann ich das jetzt zur Deponie bringen? Kann ich das irgendwo nochmal gebrauchen? Was hängen da für Erinnerungen dran, obwohl es zehn Jahre keinen Millimeter bewegt wurde?
Das fasziniert mich und das beschäftigt mich dann tatsächlich einfach auch, wo ich da drüber nachdenke was passiert da in meinem Kopf in meinen Gedanken und wieso kann ich das nicht einfach nehmen auf den Anhänger tun und gut ist, habe ich überlegt heute was kann ich machen ich stelle mir einfach vor ich räume in Anführungsstrichen nicht meine Bude aus, sondern von irgendjemand anderem. Ob das dann anders wäre? Wahrscheinlich schon, weil ich mir wahrscheinlich andere Gedanken machen würde. Ja, warum braucht er das nicht mehr? Was hat er damit für Erinnerungen, für Erfahrungen? Gibt es irgendjemanden, der das noch brauchen kann? Und weil das beschäftigt mich natürlich auch so grundsätzlich, hat jetzt nichts mit den Sachen heute zu tun, naja, diesen Schrott ist immer so gewagt gesagt, weil irgendjemand kann mit irgendwas vielleicht ja doch was anfangen und unabhängig davon, was ich dem für einen Wert gebe, kann ja andersrum genauso sein, jemand anderes gibt was nicht so viel wert und ich finde das schön und toll und ich gebe dem einen ganz anderen Wert.
Ja, oder gibt es irgendwie was, könnte ich das an irgendjemand weitergeben, damit es nicht wegfliegt, sondern kann ich damit jemand noch eine Freude machen? Das ist eigentlich so die Gedanken, die ich dann auch noch dazu habe, neben den eigenen im Kopf, was das Thema Loslassen anbetrifft. Und auch loslassen von der Fiktion bei mir immer funktionieren zu müssen, weil das war heute auch so, vielleicht hörst du es in meiner Stimme, ja, irgendwie kränkele ich doch ein bisschen rum, beziehungsweise jetzt bin ich schon wieder auf dem Weg der Gesundung, was ja gut ist und das habe ich heute auch gemerkt, schwere Männer schnupfen natürlich, nee, fühlt sich ein bisschen fiebrig an, Ich war heute Morgen laufen noch und da hat sich schon nicht, Wirklich gut angefühlt. Da habe ich schon gemerkt, irgendwas stimmt hier in mir gerade nicht. Ich glaube, Laufen ist gerade nicht so gut.
Dementsprechend dann natürlich auch da die Geschwindigkeit angepasst. Und da ging mir auch ein Gedanke durch den Kopf, nicht immer funktionieren zu müssen und auch mal Erfolge zu feiern. Weil was war gestern? Richtig die 90. Folge in diesem Jahr. Ja, jetzt habe ich schon 90 Folgen im Stück gemacht. Heute ist Mittwoch, der 1. April. Ich habe heute keinen April-Scherz für dich. Oder vielleicht ist die Folge hier und ich bin der April-Scherz, wer weiß. Aber es ist ja schön, ein Scherz. Das bedeutet ja auch, dass man was zu lachen hat. Und so soll es ja auch sein. Heute jetzt 19.35 Uhr, ein bisschen früher. Bin gut ausgeruht und wollte jetzt nachher nochmal ein bisschen an die frische Luft. Da habe ich gedacht, ich habe jetzt gerade schon das erste Kind ins Bett gebracht. Der war heute auch durch, weil der mir gestern und heute schon sehr gut geholfen hat auch den Anhänger jetzt voll zu machen der wächst über sich hinaus gib ihm eine Aufgabe und einen Sinn, und dann ist jeder Mensch motiviert und das sehe ich heute bei meinem Sohn auch ganz klar jedenfalls bei dem Kleinen bei dem Großen nicht, den kriege ich nicht aus dem Nest.
Wo war ich? achso heute Morgen beim Laufen habe ich gedacht gestern 90 Folgen, Und so richtig das annehmen und mich freuen darüber kann ich nicht, was war mein Gedanke, naja, so schlimm war es ja nicht, oder naja, schaffe ich jetzt die nächsten 90 Tage auch, wo ich halt beim Laufen so gedacht habe, was spielt das für eine Rolle, ob ich jetzt die nächsten 90 Tage schaffe, warum will ich mir da schon wieder so einen Druck machen und was ist, wenn ich es mal einen Tag aussetze, ja, wenn ich es mal einen Tag aussetze, dann setze ich es mal einen Tag aus und dann mache ich danach weiter. Und wieso muss ich jetzt die ersten 90 Tage kleinreden und gleichzeitig mir Druck für die nächsten 90 Tage machen? Was ja völliger Quatsch ist, lass mich doch einfach den nächsten Tag angehen und mich... In dem Hier und Jetzt erfreuen. Also der Gedanke ging heute Morgen schon los. Du merkst so mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, ob es beim Ausräumen heute war und die Sachen auf den Anhänger schmeißen, als beim Laufen heute Morgen schon und die Erfolge zu feiern, wie gestern 90 Tage in 2026.
Heute war ich Laufen, jetzt bin ich mir gerade gar nicht sicher, war das die 191. Woche am Stück oder die 192. Weiß ich gerade nicht auswendig, ich habe das Handy nicht hier. Ist ja auch nicht so entscheidend, weil da auch einfach dran zu bleiben und da habe ich mich heute Morgen auch erwischt. Da habe ich gedacht, ja, aber einmal, da bin ich ja auch bloß 100 Meter, habe ich da getrackt. Ja, klar, ich habe verdammt nur mal nur 100 Meter getrackt. Warum? Weil ich einen Kreuzbandriss hatte und den Tag danach, gut, da bin ich zum Strand, da war es ein bisschen weiter, aber auch sonst, es geht ja nicht darum, immer wieder neue Rekorde aufzustellen, und jetzt zu meinen, mit einem frischen Kreuzbandriss und mit einem Knie.
Das doppelt so dick war und natürlich voll bewegungseingeschränkt, da geht es ja gar nicht darum, jede Woche mehr Kilometer zu schaffen, aber dran zu bleiben, auch da mal, oder ob es dann 100 Meter waren oder 500 Meter, ja, und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie es dann auch war, dass ich ganz langsam wieder versucht habe, anzufangen zu laufen. Also nicht nur zu gehen, gehen war ja das eine, auch gleich in der Bewegung zu bleiben, sondern dann mal 100 Meter ganz locker wieder zu joggen, was das für Probleme waren. Und ich habe es letztens in einer Podcast-Folge erzählt, mit den unbewussten Erfolgserlebnissen war es, glaube ich. Habe ich heute Morgen auch wieder gemerkt, als ich die Schuhe an, die Laufschuhe an und die Laufschuhe dann danach auch wieder ausgezogen habe, wie schön es ist, einfach in die Kniebeuge gehen zu können. und ich kann die volle Bandbreite meines Knies nutzen von.
Voll zusammen auf die Wade, bis, was ist das, 180 Grad durchgestreckt, so, ja und das ist doch schön und da gehören zu 191 Wochen, halt auch mal Wochen, wo ich nicht 100 Kilometer die Woche gelaufen bin, 100 Kilometer kam es so selten vor, doch das geht ja gar nicht darum, heute Morgen auch, waren es dann insgesamt 7 Kilometer, ja, das ist das, was für mich wichtig ist, mir geht es hier nicht um neue Rekorde sondern um es dran zu bleiben und dann mache ich ja doch jede Woche einen neuen Wochenrekord, das schon und dasselbe hier jetzt mit der Podcast Folge auch 90 Folgen, schön, super, ich freue mich und das auch einfach mal zu genießen egal was dann danach kommt.
Das mal anzunehmen und vielleicht manche Gedanken auch mal loszulassen.
Und auch für mich zu sehen, und das kommt dann auch, immer performen zu müssen, weil jetzt habe ich mich heute gut ausgeruht, morgen wollen wir in den Zoo fahren. Jetzt habe ich mir schon überlegt, okay, was mache ich? Krank- oder Kinderausflug? Jetzt haben wir morgen einen Tag, wo wir uns das vorgenommen haben. So, was mache ich jetzt?
Spritze ich mich gesund für den morgigen Tag, in Anführungsstrichen? Wo ich weiß, naja, keine Ahnung nehme ich irgendein Aspirin oder sowas dass ich sage, Mensch, der Tag geht schon in dem Bewusstsein, oder sage ich, nee ich bin krank und da muss auch mal die Familie zurückstecken da muss auch mal die Familie zurückstecken, weil die ja sonst nie so kurz kommen, oder muss ich zurückstecken ist ja auch Quatsch, soll ja gar keiner zurückschrecken, oder darf ich einfach auf die Situation reagieren und sagen, okay, komm, lass uns das morgen machen. Aber auch da die Geschwindigkeit und die Gedanken anzupassen, denn es gibt nicht immer nur die ideale Welt. Und vielleicht brauche ich auch nicht unterscheiden zwischen Krank- oder Kinderausflug. Das eine braucht ja das andere nicht ausschließen. Nicht, dass ich den Kopf unterm Arm trage, das will ich natürlich auch in Zukunft nicht. Geht ja nicht darum, hier irgendwas zu zu verschlimmbessern, oder wie sagt man immer so schön? Zu verschlimmbessern. Sondern die Situation auch anzunehmen. Krank- und Kinderausflug. Und das halt natürlich in einem besonderen Maße, wo ich dann...
Ich bedacht bin, was das anbetrifft. Und vielleicht ist es ein Wink mit dem Zaunpfahl, weil die Woche ist mein Trainer nicht da. Und jetzt hat er mir gerade vorhin geschrieben, dass er jetzt morgen doch da ist. Kommt schon früher von seinem Ausflug wieder zurück. Ich weiß nicht, ob die Fische nicht so gebissen haben, wie sie sich das vorgestellt haben, kann ich noch nicht sagen. Jetzt ist er morgen da zum Training und das wäre dann wieder die Herausforderung gewesen. Tagsüber Ausflug, Familie, und dann abends Training zu haben. Gerade in der Ferienwoche nicht optimal getaktet und doch ist es so. Und da habe ich natürlich auch zugesagt, ja ich bin da, hätte gestern schon wieder, oder hätte gestern, hätte für morgen schon wieder besondere Herausforderungen mit mir gebracht, weil ich mir natürlich Gedanken gemacht hätte den Tag über, Mensch, jetzt komm, so richtig genießen kann ich es nicht, muss dann los, damit ich noch pünktlich zum Training bin. Und jetzt kann ich das morgen entspannte angehen, kann ja trotzdem zum Training, aber ohne den Druck, Zeitdruck, der dann vielleicht tatsächlich da wäre, als natürlich auch den, den ich mir selbst mache.
Und vielleicht sollte es dann einfach auch funktionieren, Firma, Fußball, Familie, zusammen in dem Falle, wie gesagt, Schwerpunkt Familie und natürlich meine eigene Gesundheit, aber das zusammen, krank und Kinderausflug. Und krank ist ja schon wieder sowas, vielleicht ist ja genau das, was ich auch brauche, um meinem Körper die Ruhe zu geben, gut, wenn ich mit meinen Kindern unterwegs bin, ja, ja, das doch im Zoo geht.
Dass der Kinderausflug genau das ist, was zur Gesundung beiträgt, ja, und es gar nicht entweder oder gibt, sondern für mich, in meinem Fall, für morgen, dass beides zusammenpassen könnte. Jetzt bin ich mal gespannt das wird natürlich auch der morgige, morgen der morgige morgen bringen wie es dann, die Gegebenheiten sind. Und dann sehen wir weiter. Denn das heißt ja auch nicht umsonst, hatte ich schon mal länger nicht mehr, dein Unternehmen, dein Leben, deine Entscheidung. Also mein Unternehmen, mein Leben, meine Entscheidung. Zu gucken, okay, wie passe ich da, oder wie entscheide ich mich. Bin ich gespannt. Mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit wirst du es morgen Abend erfahren. Denn wie immer, das ist wie beim Fußball auch, nach dem Spiel sind wir schlauer. Und das ist hier natürlich auch so. Am Abend, nach dem Tag sozusagen, vor der Podcast-Folge, sind wir auch schlauer, wie es denn ist. Gucken wir mal. Krankheit oder Kinderausflug. Das ist auf jeden Fall der Post oder der Titel für heute. Und dann schaue ich mal nach Tag 91 heute, ob es auch Tag 92 gibt. Mal sehen. Im Moment freue ich mich auf jeden Fall drauf. Liebe Grüße, bleibt mutig, dein Michael.