Ich bin alt und das meine ich an diesem sonntag 29 märz 19.19 nicht weil heute urumstellung war und alle uren eine stunde nach vorne gestellt wurden manche ging natürlich automatisch doch wir haben hier im haus noch ein paar stück die wollen von hand bewegt werden und dann hatte ich natürlich heute morgen nach dem aufstehen direkt schon mein do it now moment das mache ich dann sehr gerne als erstes fokussiert alle uhren die noch nicht umgestellt sind einmal umstellen dann bin ich fertig bei einer musste ich noch ein bisschen warten weil der nagel der es in der wand hält dann auch ein bisschen locker war und das nach der neuen uhrzeit sogar kurz vor sechs war, habe ich gedacht, nee, so früh hämmer ich noch nicht, alle anderen schlafen noch, da warte ich noch einen Moment, habe ich die Uhr noch nicht umgestellt und später wurde ich auch noch daran erinnert, dass ich die Uhr in der Küche auch vergessen habe, ich habe gedacht, nee, habe ich doch gemacht, doch stimmte, ich habe die von der Mikrowelle und vom Herd umgestellt, aber die analoge noch, die an der Wand hängt, die nicht umgestellt.

Also das meinte ich nicht mit, ich bin alt, sondern das hat mir die Gartenarbeit heute wieder die Erkenntnis gebracht, dass ich alt bin und zwar ganz einfach in dem Szenario Laub, Schubkarre, Wegfahren.

Ich heute wieder ein Teil der Zeit ohne Ablenkung erstmal ohne Podcast, nachher habe ich es dann auch mal mit Podcast bisschen Laub zusammen gemacht und weggefahren und nachher dann wieder ohne Podcast, und mit dem Gedanken natürlich aus den letzten Tagen Podcast-Folge Kopf und Füße, ja, fand ich das ganz spannend wie das so ist und klar kann ich dem Podcast folgen war jetzt heute natürlich auch eher so ein Unterhaltungspodcast, den ich halt so nebenbei mitgehört habe, war okay. Und doch hat es sich ein bisschen komisch angefühlt. Aber das meinte ich auch nicht, dass ich alt bin, sondern als ich meine Schubkarre beladen habe.

Und die so voll gemacht habe, dass ich gedacht habe, okay, wenn ich bis zur Abladestelle fahre, ohne dass ich viel verliere.

Und dann habe ich so innerlich in mich hineingeschmunzelt, weil ich dachte, Mensch, der Michael von früher, der junge Michael, was hat der gemacht? Oder was hat der nicht, was hätte der gemacht? Doch, was hätte der jetzt heute gemacht und was hat der in der Vergangenheit gemacht? Na klar, die Schubkarre, so voll wie möglich. Da passt noch was rein und da passt noch was rein, fällt ein bisschen was runter. Ach komm, nicht so schlimm, da passt noch ein bisschen was. Ja, ein bisschen was geht auch noch oben drauf. Ich werde schon nichts verlieren. Ja, da war ich vielleicht noch mutig. und jetzt heute, wenn ich da jetzt so gerade das reflektiere, bin ich dann ängstlich oder nur erfahrener. Also, ja, ich bin alt, könnte man ja auch sagen, ich bin erfahren. Und das meine ich mit dem Beispiel der Schubkarre, weil was habe ich heute gemacht? Ja, auch vollgeladen, auch noch ein bisschen was, aber nicht so voll wie sonst. Und da kam der Gedanke in mir hoch, okay, trägt jetzt das Alter und die Erfahrung dazu bei, dass ich da jetzt nicht mehr so forsch bin und einfach alles drauf packe. und wenn ich zwischendurch ein bisschen was verliere, dann ist das nicht so schlimm. Sondern ich mir jetzt sage, okay, ich mache ein bisschen weniger.

Dann bleibt natürlich auch mehr drauf oder alles drauf. Ich will jetzt auch nicht mit einer halben vollen Schubkarre losfahren, das auch nicht. Nur ich muss es auch nicht bis ganz nach oben hin ausreizen, wo beim Aufladen schon Sachen rechts und links runterfallen, also in dem Fall heute Laub. Das ist ja klar, wenn ich dann fahre und noch ein bisschen Wind kommt, das dann natürlich noch mehr runter weht und wackelt.

Also so ein Zwischending, nicht halb leer und nicht übervoll, sondern gut gefüllt, dass nur minimal was runterfällt und zur Not fahre ich halt einmal öfter. Doch das nehme ich in Kauf, um dann auch ein gutes Gefühl zu haben. Und das hat mich dann heute zu dem Gedanken gebracht, dass ich alt bin. Ich glaube, du weißt, worauf ich hinaus will und ja, das ist natürlich spannend. Was bedeutet das jetzt? Fällt mir natürlich spontan, wie soll es anders sein, weil ja Nachfolge auch viel in meinem Kopf ist, natürlich auch da genau das Thema ein. Ich habe die Erfahrung schon gemacht und wenn ich jetzt an dem Punkt wäre, Unternehmen zu übergeben, dann habe ich genau die Erfahrung schon. Und dann kommt jemand, Junges, der hat das noch nicht und will es dann probieren und macht die Schubkarre komplett voll. Und schon gibt es unterschiedliche Ansichten, obwohl beide dasselbe Ziel haben. Und die wollen das Laub auf den Anhänger oder wo auch immer abladen. Das ist das Ziel, den Teil vom Garten vom Laub zu befreien. Ja, dass in dem Falle wie jetzt die Frühblüher schön Freiraum haben, dass die aufblühen können. Und gleichzeitig, dass wir das natürlich auch sehen, das Laub wegzubringen. Und natürlich das auch in einer entsprechenden Zeit mit einer guten Qualität. Haben beide dasselbe Ziel.

Und beide arbeiten daran.

Und beide haben einen ähnlichen Weg und doch nicht gleich. Und dann könntest du natürlich zu Reiber reinkommen, weil der eine dann sagt, in dem Fall könnte es ich sein, wenn ich da jetzt mit meinem Sohn gewesen wäre und der die Schubkarre komplett vollpackt. Sag, Mensch, du kannst doch die Schubkarre nicht so vollpacken. Mach doch mal weniger, du verlierst doch die Hälfte auf dem Weg. Wie sieht denn das aus? Das kannst du doch so nicht machen. Was wäre die Konsequenz? Der hätte da nicht lange Freude dran und würde sagen, leck mich am Arsch, ich bin weg. Mach doch deinen Scheiß alleine. Und andersrum, der Junge. Mensch, Vater, du musst doch da mehr draufladen. Du gehst doch dir sonst einen Wolf und da passt doch noch was drauf. Das wäre doch viel effektiver. Oder schaffst du nicht mehr so viel. Komm, dann mache ich das. Oder? Könnte sich doch genau in der Theorie so abspielen. Und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in der Praxis.

Und jetzt ist die Frage, was ist richtig oder was ist falsch? Tja, gibt es da die richtige Antwort? Das ist ja die spannende Frage, weil jeder sieht es aus seiner Perspektive. Und wenn man dann mal das schafft zu reflektieren und sich auf den anderen einzulassen, beide Seiten, ja, dann kann das ja ein gutes Ergebnis werden und auch wenn der Junge als Beispiel jetzt sagen würde, ich bleibe bei meinem Weg, dann mache ich halt hinterher noch mal ein bisschen sauber, ist ja auch okay. Und wenn der Alte dann sagt, mein Weg ist auch okay, ich laufe dann einmal mehr, auch in Ordnung. Und das kann ja auch jeder gegenseitig respektieren. Doch...

Das wäre ja zu einfach, wenn es genau so in der Praxis funktioniert und gerade wenn es nur die zwei Parteien an sich sind. In dem Beispiel nehme ich jetzt mal Vater und Sohn, weil ich das natürlich bei mir so kenne, aus meiner Unternehmensgeschichte mit Thema Nachfolge und natürlich das ein oder andere Mal hier bei uns zu Hause in der Gartenarbeit auch, dass wir unterschiedliche Ansichten haben. Und dann ist immer die Frage, wie geht man da mit um und schafft man das zu zweit alleine oder ist es halt manchmal sinnvoll, noch so einen Nachfolgetrainer mit an der Seite zu haben wie das beim Fußball, beim Tennis, egal bei welchem Sport ist dass es da immer nochmal einen an der Seitenlinie gibt der das ein bisschen anders betrachtet.

Das mit zu nutzen, so wie es die Sportler machen, das eben auch im Unternehmenskontext und da eben auch mal zu trainieren und eben genau bei solchen Aspekten auch wie jetzt im Garten, auch da, das war schon heute für mich eine Trainingseinheit, obwohl ich heute im Garten alleine war, weil meine Familie baden war mit anderen Kindern, so wo ich gesagt habe, okay, ich bleibe hier und mache meine Gartenarbeit und habe dabei so tolle Erkenntnisse. Wunderbar. Und ja, dann bin ich vielleicht ein bisschen alt, habe ich heute drüber geschmunzelt und vielleicht gibt es auch nochmal die eine oder andere Situation. Da kenne ich mich ja dann auch, wo ich sage, komm, jetzt packe ich die nochmal richtig voll. Und ein bisschen geht noch und da geht noch ein bisschen und ein bisschen geht auch noch. Und wenn ich dann fahre und es fällt was runter, dann schmunzle ich einfach nur und freue mich, dass ich es dann hinterher wieder wegmachen kann. So ist es. Richtig geil, wieder eine schöne Podcast-Folge hier. Ich freue mich einfach. Danke, dass du dabei bist. Liebe Grüße, bleib mutig. Dein Michael.