Heute habe ich nichts besonderes erlebt. Heute war ein sehr fußballintensiver Tag. Von Firma gab es heute gar nichts und von Familie nur ein bisschen. Heute Morgen war ich erst als zweiter wach, kurz vor sechs. War tatsächlich, ist komisch. Am Wochenende, die Kinder können ausschlafen, dann sind sie früher wach, ist immer wieder verrückt und in der Schulzeit darf man sie wecken. Naja, ich war dann gleich mal mit dem Hund eine kleine Runde laufen, heute ganz entspannt.
Und dann ist doch was Spannendes passiert. Und zwar was? Genau, in meinem Kopf habe ich über die Aussage der letzten zwei Tage nachgedacht, dass der Kopf da sein soll, wo die Füße sind. Und gestern habe ich noch angekündigt, es gibt bestimmt auch mal die ein oder andere Ausnahme und ich glaube, heute beim Laufen habe ich sie gefunden. Und es hat auch was damit zu tun, wie ich laufe.
Denn gerade wenn ich so entspannt unterwegs bin, von der Zeit her, ganze Zeit Nasenatmung, dann ist zwar der Kopf mit meinen Füßen draußen am Laufen, aber mein Kopf, die Gedanken schweifen dann doch ab. Und ich finde, das ist eine Situation, da ist das absolut erlaubt. Da erlaube ich mir das. Wie das für dich aussieht, das darfst du für dich entscheiden. Doch für mich sage ich, okay, das ist der richtige Zeitpunkt für mich. Da kann Kopf und Füße auch mal nicht synchron sein, weil vielleicht auch genau das dann bei sowas gewollt ist. Weil da ist es völlig in Ordnung. Auf der einen Seite schaue ich ein bisschen rum, Sehen Hase, vielleicht das ein oder andere Reh, ja, zwischendurch achte ich nochmal darauf, wie ich atme, vielleicht auch wie sich gerade mein Körper anfühlt, nur das muss ich irgendwie nicht die ganze Zeit präsent haben, für mich.
Deshalb fand ich das heute in Ordnung, dass mein Kopf da gekreist ist und das war ja auch die Aufgabe, ich habe ja gestern in der Podcast-Folge noch gesagt, ja, vielleicht gibt es auch mal die ein oder andere Ausnahme in Anführungsstrichen und da hat sich natürlich mein Geist auf die Suche gemacht. Und das ist manchmal so, bei monotonen Arbeiten oder bei entspannenden Sachen, wo man nicht groß nachdenken muss, beim Duschen, beim Staubsaugen, beim Rasenmähen, beim Laufen, sind das Punkte für mich. Da hat mein Kopf Zeit, auch mal über solche Sachen nachzudenken und ich glaube, das ist auch wichtig. Mir tut es jedenfalls gut und so war das heute auch, weil da brauchte ich nicht die primäre Aufmerksamkeit da. Das ist was anderes, wenn ich Tennis spiele da ist auch mein Kopf ganz anders gefordert als ich auch Fußball gespielt habe war das auch so, das war auch immer das Schöne ich habe mich angestrengt, ja.
Und mein Kopf war auch dabei und so konnte ich dann auch in den Flow kommen. Oder jetzt beim Schlagzeug spielen ist es dasselbe. Da ist es für mich wichtig, dass Kopf und Füße an einem Punkt sind, weil sonst funktioniert das nicht. Das habe ich jetzt auch beim Schlagzeug gemerkt. Sobald ich da mit dem Kopf abschweife, funktioniert gleich das ganze Spiel nicht mehr. Und also war das heute doch spannend. Das war die Erkenntnis des Tages für mich heute Morgen beim Laufen und gerade das Thema, der Kopf soll da sein, wo die Füße sind. Genau das gilt wie beim Abendessen. Ist das so ein schönes Beispiel. Oder wenn ich beim Fußball bin, dann natürlich mich auch auf das Fußballspiel zu konzentrieren, ganz klar. Und dann gibt es auch mal andere Situationen, wo es wichtig ist.
Dann auch das mal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Das ist zum Beispiel heute bei mir beim lockeren Laufen. Also kommt auch immer auf die Intensität an. Bei der Intensität lasst es das Tennis oder das Fußball sein. Oder bei manchen anderen Tätigkeiten, da komme ich nur in den Flow, wenn Fuß und Kopf zusammen sind. Also ich glaube für mich jetzt nicht, das gilt es natürlich jetzt weiter für mich zu prüfen, wie heute beim Laufen. Ich kann beim Laufen in den Flow kommen, ja, nur dann muss ich auch beim Laufen sein. Wenn ich mit den Gedanken abschweife, ich glaube, dann komme ich nicht in den Flow. Das werde ich jetzt mal in den nächsten Tagen beobachten. Das ist mal so eine These von mir, die ich hier gerade für mich selbst aufgestellt habe, aus der Erkenntnis heute Morgen heraus. Und dem werde ich mal weiter nachgehen und gleichzeitig mich natürlich da trainieren und üben. wenn ich, als Beispiel wie jetzt heute Abend am Abendbrottisch sitze, dann auch da präsent zu sein.
Im Hier und Jetzt und in dem Moment. Denn ansonsten war da heute nicht viel anderes. Nach dem Frühstück ging es heute gleich los zum Fußball. Zwei Stunden Auswärtsfahrt, die ganze Zeit gefahren bei dem bescheidenen Wetter. Heute war es natürlich schon auch anstrengend mit dem Regen. Es ist doch auch nochmal anders. Und da merke ich dann auch, wenn ich sonst mal beim Fußball abschalten kann und da genau Kopf und Fuß vielleicht nicht immer zusammen sind, bei so einem Wetter wie heute ist es was anderes. So, dann beim Spiel. Natürlich auch da intensiv. Hat mal wieder auswärts für einen Punkt gereicht. Wieder mal 1 zu 1. Weil wir unsere ersten 5 guten Chancen nicht genutzt haben. Der Gegner eine Chance nutzt. liegen wir 1-0 zurück. Zum Glück haben wir noch den Ausgleich gemacht, aber viel mehr war dann auch nicht möglich. So ist das. Sind wir wieder mit dem Punkt nach Hause gefahren. Wieder zwei Stunden, wieder dasselbe Wetter. War ich dann heute echt froh, dass ich zu Hause war, weil das hat mich schon auch gefordert. Dann entspannt. Familie, hatte ich gerade schon gesagt. Jetzt nochmal Podcast. Nochmal kurz darüber sinnieren, wie das mit Kopf und Füße war heute und was ich da für eine Erkenntnis beim Laufen hatte. Und dann passt es auch für diesen Samstag heute. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.