Ja stimmt ich esse jetzt gerade ein Frust-Eis oder Stress-Eis oder ein Entspannungs-Eis.
Wie auch immer kommen gerade heute von dem Firmenpart zurück also von der Arbeit sozusagen heute an diesem Freitag, 27. März ist es jetzt 21.38 Uhr ich hatte mir heute vorgenommen keine Podcast-Folge aufzunehmen sondern morgen früh eine und morgen Abend eine, doch unsere Veranstaltung ging jetzt heute nicht ganz bis 22 Uhr sonst wäre ich eine Stunde später zu Hause Also Richtung 21 Uhr haben wir gesagt, okay, reicht für heute, passt. Können abschließen sozusagen und machen Feierabend für heute. Und bin jetzt nach Hause gekommen. Ich dachte, ach komm, ich nehme jetzt doch noch eine Podcast-Folge auf. Was soll's? Gehört ja dazu. Und so ein Eis hier, habe ich gedacht, wieso esse ich jetzt so ein Eis? Ja, ist das so ein Frustessen? Das Frust-Eis. Das ist auf jeden Fall ein guter Titel für die Podcast-Folge, oder?
Ab und zu esse ich das mal ganz gerne. Nur, vielleicht ist jetzt nicht der Zeitpunkt ganz passend. Jetzt so kurz vor mir ins Bett gehen, dessen bin ich mir natürlich bewusst. Und doch handele ich nicht so. Und das passt auch sehr gut zu der Folge von gestern. Wo ich selbst gehört habe dein Kopf soll da sein, wo deine Füße sind ich dachte, so cool ist das und habe mich natürlich gleich heute selbst dabei erwischt dass ich das nicht so praktiziert habe, dass ich zwar mit den Füßen im Büro war mit meinem Kopf aber zwischendurch nicht Bis zum nächsten Mal.
Und jetzt geht es gar nicht darum, mich dafür zu verurteilen, sondern zu beurteilen in dem Sinne, dass ich sage, Mensch, so mal gut, denn ich habe es wahrgenommen, dass es da eine Diskrepanz gibt zwischen meinem Kopf und meinen Füßen. Gut, wenn ich so ab und zu mal in den Spiegel gucke, vom Kopf bis zu den Füßen, da gibt es vielleicht mehrere Diskrepanzen. Aber es ist auch kein Wunder, wenn ich abends kurz vor 10 hier noch so ein Eis esse.
Doch die Diskrepanzen meine ich jetzt nicht. Sondern das Gedankliche. ja dass ich mit dem kopf nicht im hier und jetzt bin wo meine füße sind sondern manchmal abschweife zu anderen sachen wo ich denke ach das könnte ich ja dann noch erledigen und das könnte ich ja dann auch noch erledigen was hat das oft zur folge dass das worum es dann zu dem zeitpunkt geht wo meine füße gerade sind wo auch immer ob das firma ist ob das fußball ist oder das familie ist.
Dass ich zu dem Zeitpunkt mit dem Kopf da bin, wo meine Füße sind. Und nicht, als Beispiel, wenn ich mit den Füßen beim Fußball bin, dass ich dann mit dem Kopf bei der Firma bin. Oder wenn ich bei der Familie bin mit den Füßen, dass ich dann mit dem Kopf beim Fußball bin. Also du weißt, was ich meine. Und es wird sicherlich mal Situationen geben, das habe ich jetzt noch nicht so weit durchdacht. Ich kenne es ja jetzt auch erst seit gestern oder seit vorgestern. Gestern habe ich es erzählt ich glaube seit vorgestern ist jetzt auch nochmal für mich also das Beispiel, so neu der Sachverhalt natürlich nicht mit den abschweifenden Gedanken und zwar körperlich am Essenstisch zu sein aber gedanklich nicht das ist schon klar, das kenne ich ja aber ich finde das Beispiel mit Kopf und Füßen einfach so schön das gefällt mir sehr gut und deshalb erzähle ich da heute schon wieder drüber.
Ja, und das habe ich dann heute für mich gemerkt und auf der einen Seite denke ich dann, ja, aber dann kann ich das auch noch schnell erledigen, ja. Aber wenn meine Füße gerade hier sind, warum bearbeite ich dann nicht das Thema für mich, was dann diesbezüglich ist, also Beispiel heute Firma, ja, meine Füße sind in der Firma, dass mein Kopf auch in der Firma ist und nicht bei irgendwas von Tennis, zum Beispiel, ja, so. Also, weil in dem Moment ist ja mein Kopf nicht bei der Firma, also kann es sein, dass ich da Fehler mache, dass ich mich gestresst fühle, dass ich nicht so weiterkomme wie geplant war. Und dann abends da sitze und hier so ein Stress-Eis esse. Ja, das ist dann die Konsequenz daraus, weil ich vorher nicht konsequent war.
Und jetzt, wenn ich einfach drüber nachdenke, ist die Frage, bringt es mir was? Das ist halt tatsächlich das. Oder bin ich vielleicht, wieder nur Beispiele jetzt, ja. Bei der Arbeit brauche ich vielleicht für was nur eine Dreiviertelstunde anstatt eine Stunde oder vielleicht manchmal sogar nur eine halbe Stunde anstatt eine Stunde. Bin damit viel zufriedener und kann mich dann die andere halbe Stunde um was anderes kümmern. Nehmen wir das Beispiel jetzt mit Tennis. Und wenn ich das nicht so nebenbei mitmache, dann brauche ich dafür vielleicht auch nicht eine halbe Stunde, sondern nur 15 Minuten. Wie hier der 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie. Das heißt schon so, 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie. Und dann fehlt mir manchmal selbst diese Klarheit und dementsprechend natürlich auch die Energie. Und jetzt den Mut zu haben, deshalb steht das am Anfang, zu sagen, okay, ich gucke da mal genauer hin, wie kriege ich Kopf und Füße synchronisiert, und was hat das entsprechend für Vorteile und was sind potenzielle Nachteile, die ich da drin sehe, weil ich denke, ich muss das andere auch noch fertig kriegen, wie kann ich das anders strukturieren?
Und brauche ich dann nachher, anstatt anderthalb Stunden, vielleicht bloß eine Dreiviertelstunde, 45 Minuten? Und dann denke ich mir gleich, ja, aber, ja, aber das geht ja nicht. Ja, aber wie soll das gehen? Ich brauche ja sonst auch anderthalb Stunden und ich bin schon schnell. Ja, aber das kann ich doch nicht in 45 Minuten schaffen. Das würde ja bedeuten, dass ich ja sonst zu langsam bin. Und das sehe ich nicht, weil bei mir passiert auch in den anderthalb Stunden viel.
Und doch kann ich mir jetzt in der Theorie nur in meinem Kopf erstmal vorstellen, dass dann noch mehr passieren könnte in einer Dreiviertelstunde. Und jetzt pass auf, ohne dass ich mehr gestresst bin. Das wäre ja auch mit das Entscheidende. Und gleichzeitig auch dann in manchen Situationen präsenter bin, gerade wenn es um Interaktion auch mit Menschen geht. Manchmal, wenn ich was alleine mache, ist ja das eine. Doch, nehmen wir das Beispiel mit der Familie. Ja, da auch, wenn ich da präsenter bin, dann wird es ja auch eine viel bessere Stimmung.
Und dann brauche ich nicht, so wie jetzt, mir nochmal so ein Eis schmecken lassen. Sondern dann kann ich das vielleicht einfach auch mehr genießen. und guck mal so wie jetzt, fällt mir gerade ein jetzt habe ich hier ein Eis in der Hand und auf der anderen Seite ist das Podcast Mikrofon also ein schlechteres Beispiel als Kopf und Füße, synchronisieren dass das funktioniert gibt es ja nicht als das hier jetzt dass es überhaupt nicht klappt denn entweder ich könnte jetzt schön diese Podcast Folge aufnehmen, oder ich könnte entspannt mein Eis essen.
Und dann wäre es synchron meine Beine entweder beim Eis essen und mein Kopf entsprechend auch oder meine Beine sind beim Podcast und mein Kopf entsprechend auch, so jetzt habe ich beides zusammen Eis essen und Podcast, Mensch Michael da darf ich mir doch jetzt mal selbst auf die Schultern klopfen, dass ich das jetzt erkannt habe, und klar, jetzt stelle ich mir die Frage wie wäre das? ich setze mich ganz entspannt hin, und genieße 5 Minuten mein Eis auch wenn es jetzt abends 21.47 Uhr ist und das so ein Stresseis ist ist es dann noch ein Stresseis könnte es ja auch ein Genusseis sein wenn ich mich einfach hinsetze, und das jetzt ganz in Ruhe genüsslich mal reinschmecke und so mal abbeiße wie jetzt.
Und mal so reinschmecke und mich fünf Minuten darüber freue. Und dann danach mit diesem guten Gefühl zur Podcast-Folge übergehe. Theorie, wie ist die Praxis? Ich denke, ja, guck mal, Eis essen und Podcast aufnehmen kann ich doch parallel. Dass das jetzt nicht die Regel ist. Das ist schon klar. Und vielleicht auch nicht ganz so höflich beim Essen sprechen, wie man das immer so hat, ja. Doch heute gehört es einfach dazu. Da breche ich mal ein bisschen voll im Mund. Ich hoffe, du kannst mich verstehen. Ich hoffe, du kannst den Spaß verstehen.
Weil ich denke, ja, Eis und Podcast passen nicht zusammen. Doch jetzt kommt ja die Krux an der Sache. Würde ich mich in Ruhe fünf Minuten hinsetzen, dann wären meine Füße beim Eis und für den Moment auch mein Kopf beim Eis. Nur wie lange hält das mein Kopf durch? Bis er dann sagt, hä, du kannst jetzt hier nicht nur fünf Minuten Eis essen, guck mal, 30 Sekunden sind schon rum. Die Zeit, in der Zeit kannst du doch auch mal dein Handy rausholen und gucken, was in den sozialen Medien los ist. Dann kannst du das parallel machen, isst du schön entspannt dein Eis und gleichzeitig kannst du schön entspannt noch aufs Handy gucken und dich da ein bisschen informieren und weiterbilden und bespaßen lassen. Dann hast du doch nachher Zeit gespart, weil wäre ja Quatsch. Du isst jetzt fünf Minuten Eis und danach bleibst du sitzen und guckst dann nochmal mit deinem Kopf bewusst fünf Minuten ins Handy. Weil das wären ja dann zehn Minuten. Genau so, wird es dann mal im Kopf gehen weil ich glaube das wäre schwer für den auszuhalten und sagen ich setze mich jetzt hier hin und isse mal in Ruhe nur 5 Minuten mein Eis.
Das ist ja verschwendete Zeit, und ich glaube genau weil ich das nicht mache sitze ich jetzt hier und esse ein Frusteis und mache die Podcast Folge parallel, Also bedeutet für mich die Erkenntnis daraus, und vielleicht kannst du ja auch was damit anfangen, heißt ja immer so schön, den Gedanken hatte ich heute auch kurz im Kopf, Wissen ist Macht, und mir ist dann gleich eingefallen, Machen ist Macht. Machen ist Macht. Ja, es dann auch zu tun und zu machen und umzusetzen und zu trainieren. Schlagzeug hatten wir, Nachfolgetrainer hatten wir, Fußballtrainer hatten wir. Ja, das verdammte Trainieren. Wir wissen so viel und machen manchmal so wenig. Also Wissen war Macht, würde ich jetzt sagen, und Machen. Ist Macht oder Machen wird zur Macht, das vielleicht auch, das finde ich cool für heute. Vom Frusteis zum Machen wird zur Macht, also was für eine geile Podcast-Folge, oder? Und heute halt auch mal in der Kombination mit Eis.
So viel ist jetzt von dem Eis nicht mehr da, ich merke in den 15 Minuten jetzt, dass es doch auch wärmer geworden ist, die Schokokruste, die geht noch mit Mandelsplittern und das Vanilleeis da drin ist schon ein bisschen weicher geworden, so dass ich jetzt noch ganz entspannt mir eine Minute jetzt Zeit nehme, um das restliche Eis noch zu essen. Da binde ich jetzt nochmal die 60 Sekunden für heute, unsere gemeinsame Minute nochmal beim Eis essen. Ich darf Schlagzeug heute mal warten und danach lade ich diese Podcast-Folge hoch. 60 Sekunden mich mal nur mit dem Eis zu beschäftigen, Kopf und Füße synchron zum Eis, das kriege ich für heute Abend noch hin. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.