Nach dem kurz intermezzo gestern heute mal wieder eine etwas längere folge ich habe gerade versucht hier auf dem mikrofon zu trommeln ja du merkst hat ist die laune besser ich bin deutlich wacher ist es 21 uhr 12 heute am dienstag den dem 17 märz 20 26 ich Ich nehme die 76. Folge in diesem Jahr auf, sodass fast alles gut ist. Außer meine Zehen, die sind kalt. Doch ich bin gerade dabei, mir wieder einen Tee aufzubrauen. Den habe ich schon gemacht. Der ist dann nachher durchgezogen, wenn ich mit dieser Folge fertig bin. Heute ist nämlich Dienstag und ich bin gerade vom Training zurück. Und es war draußen doch kalt, 3 Grad. Und irgendwie hat sich das heute echt kalt angefühlt. Und meine Hände, die gehen tatsächlich noch. aber meine Zehen sind mal wieder kalt, wie sie schon länger nicht mehr kalt waren. Und ja, es gilt natürlich auch hier jetzt wieder die Mannschaft an den zwei Trainingstagen auf das Wochenende vorzubereiten, um da wieder das bestmögliche Ergebnis zu holen.

Und einen Gedanken habe ich noch vom letzten Wochenende, doch bevor ich dazu jetzt gleich komme, auch wenn mir hier Siri jetzt nicht eine Minute vorschlägt, doch das sollten wir mal wieder machen. Unbedingt oder? Schon lange nicht mehr gemacht. Ganz nach dem Motto, do it now. Lass uns jetzt loslegen.

Und dann geht's. Vielen Dank.

Esstäbchen wieder weg, Schlagzeug erledigt. Da geht es nächste Woche wieder weiter und ich habe mit meinem Sohn darüber gesprochen, der will jetzt auch Schlagzeug spielen. Naja, ich habe ja einen Gründer kennen gelernt, den spreche ich mal darauf an. Am Donnerstag ist nämlich Gründerstammtisch. Vielleicht kann ich ja da was arrangieren. Doch lassen wir jetzt noch mal zum vergangenen Wochenende zurückkommen und speziell zu dem Samstag, wo ich ja erst Tennis gespielt habe und dann zum Fußball gefahren bin. Und ich habe da nochmal drüber nachgedacht. Ich war ja dann am nächsten Morgen auch in meinem gesamten rechten Arm so ein bisschen verkrampft und mit der Leistung war ich nicht zufrieden, auch wenn ich gegen einen besseren Gegner gespielt habe. Und ja, ich habe reflektiert und ich kann dir sagen, ich hatte Druck.

Und Und der kam ja jetzt natürlich nicht von außen, sondern ganz klar von mir selbst. Habe ich da den Druck für mich selbst verspürt, obwohl es ja im Grunde gar keinen geben sollte? Und ich glaube, das ist vielleicht auch gerade so die Parallele zum Fußball, wo vielleicht jeder einzelne Spieler, wo die Mannschaft auch Druck spürt, jeder für sich, obwohl das in der Theorie gar nicht nötig wäre. Doch so ging es mir beim Tennis auch. Und das hat mich jetzt auch nochmal gerade heute beschäftigt. Gerade heute hat mich das nochmal beschäftigt.

Weil, klar, einer hat krankheitsbedingt erst nicht mitgemacht, für den bin ich eingesprungen. Und zum Zugucken war der da und hat natürlich auch ab und zu zugeguckt. Und dann habe ich für mich den Druck gehabt, in meinen eigenen Gedanken, in meinem eigenen Kopf. Naja, nicht, dass der nachher denkt, der hätte ich auch selbst spielen können. War so ein Gedanke, den ich hatte. Wo ich das auf das Außen projiziert habe. Wobei ich das ja gar nicht weiß und wenn ich jetzt auch so nüchtern drüber nachdenke, das gar nicht glaube. Weil der war froh, dass ich eingesprungen bin. Er war krank und ist nur fürs Doppel mitgekommen, weil ich ja gesagt habe, zeitlich schaffe ich das nicht. So, das war eine. Und dann die Entscheidung zu treffen, ich will beides machen. Erst Tennis spielen, das Einzel, dafür lasse ich das Doppel aus und fahre dann zum Fußball. War schön gedacht und nicht gut gemacht. Das sage ich übrigens auch über unsere Unternehmensnachfolge, die ich miterlebt habe. Da sage ich auch, wir haben sie gut gedacht und nicht gut gemacht.

Manche Sachen würde ich halt im Nachgang anders machen und da will ich jetzt nicht ausschweifen. Das kommt sicherlich in einer anderen Folge mal nochmal, das Unternehmensnachfolgethema. Doch wie so oft oder immer im Leben kriegt man das dann erst im Nachhinein wie sagt man so schön das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden, ja also an dem Samstag jetzt nochmal dass ich gedacht habe, nee ich will beides machen und war das so glug war das so glug, Habe ich dem Tennis geholfen? Naja, vielleicht ein bisschen. Habe ich dem Fußball geholfen? Naja, vielleicht ein bisschen. Habe ich mir geholfen? Naja, vielleicht so ein bisschen.

Also du merkst, das war jetzt nicht dreimal ein klares Jahr und es war auch nicht einmal ein klares Jahr.

Denn ich denke, ein klares Ja hätte ich dann nur machen können, wenn ich mich für eins von beiden entschieden hätte. Entweder ich sage Tennis ab und bin dafür voll beim Fußball oder ich sage Fußball ab und bin dafür voll beim Tennis. Ob ich dann besser gespielt hätte, das weiß ich gar nicht. Ich gehe mal davon aus, dass ich die Wahrscheinlichkeit wäre groß gewesen, dass ich trotzdem verliere. Darum geht es gar nicht. Sondern um das Gesamte und dass ich mir da so Druck gemacht habe. Klar kann ja ein Stück weit auch nicht anders sein. Ich habe es nicht geschafft für mich, beides zu genießen und zu sagen, Mensch, guck mal, ich kriege alles unter ein Hut und ich bin auch glücklich dabei. Ich lasse keinen von beiden im Stich, könnte man auch sagen. Weder beim Tennis, weil ich da einspringe, noch beim Fußball, weil ich da zum Anpfiff dort war. Ob ich da jetzt einen großen Einfluss hatte? Nein.

Das ging mir heute durch den Kopf. Ich hatte Druck und er war völlig selbst auferlegt. Also kein bisschen von außen nichts. Ich hatte Druck und er ist in Anführungsstrichen auf meinem Mist gewachsen. Ich habe ihn gesät. So wie man das draußen im Garten macht. Siehst du das Beispiel wieder? Ich habe heute im Garten ein Teich ein bisschen sauber gemacht und dabei einen Podcast gehört. Und in dem Podcast ging es darum, dass man sich auf eins fokussieren sollte. Dass man nicht, Beispiel war bei denen, kochen und nebenher einen Podcast hören, sondern eins von beiden machen. Und wenn Kochen dran ist, ist Kochen dran und wenn Podcast hören dran ist, ist Podcast hören dran. Was habe ich dann gemacht?

Ich habe weiter den Teich sauber gemacht und habe den Podcast ausgemacht. Ich habe gedacht, das probiere ich gleich mal aus. Und nicht zu versuchen, ich versuche beides miteinander zu verbinden. Ja, ich schaffe ja beides, Teich sauber machen und Podcast hören. Und dabei mache ich beides in Anführungsstrichen nur mit dem halben Arsch. Und das ist gar nicht böse gemeint, sondern ich versuche ja dann das Beste, aber vielleicht kann das gar nicht das Beste sein, wenn ich dann parallel versuche, zwei Sachen gleichzeitig zu machen. Und das war heute bei dem Podcast und du kannst dir denken, Und genau dann ging natürlich auch Podcast ausgemacht und mich aufs Teichsaubermachen konzentriert. Und hatte meinen Kopf Kapazitäten frei, um über den letzten Samstag nachzudenken. So ist das heute entstanden. Und es war okay.

Und das war eine Erkenntnis für mich. Jetzt wieder die Frage, war das ein Fehler? Nein. Doch eben mit dem, ich hatte Druck und den mir selbst gemacht, einfach auch beim Tennis.

Und dann natürlich auf Krampf auch versucht, naja, jetzt bin ich ja da, jetzt versuche ich so viel Spaß wie möglich zu haben. Hat einfach an dem Tag nicht funktioniert. Heißt jetzt auch nicht, dass das grundsätzlich nicht funktioniert und dass ich dir davon abraten will. Darum geht es gar nicht. Ich will dir nur erzählen, wie das für mich jetzt in der Nachbetrachtung an dem Samstag, wie ich das jetzt einschätze. So ist das Richtige. Wie ich es zum jetzigen Zeitpunkt einschätze. Mit der Erfahrung, dass es jetzt drei Tage her ist. Wieder die Frage, hätte ich da gewonnen oder hätten wir beim Fußball gewonnen, wäre es anders? Können die Erkenntnisse andere sein?

Weil es auch andere Ereignisse waren. Wäre es viel anders? Ich glaube fast nicht. Das zeigt mir, zum einen kann ich natürlich in der Zukunft trotzdem gucken, okay, wenn ich das so möchte, dass ich das beides miteinander verbinde und dann gucke, okay, wie schaffe ich es, das mehr zu genießen und mir nicht selbst so einen Druck zu machen. Denn an dem Tag ist klar, da hatte ich Druck, den ich mir selbst auferlegt hatte, sowohl beim Tennis als dann nachher auch beim Fußball. Vielleicht auch mögliche unausgesprochene Erwartungen, die ich natürlich habe, wo ich gar nicht weiß, was erwarten die anderen oder wie sehen die das.

Das war heute was, was mich beschäftigt hat. Und jetzt könnte ich natürlich hier am Ende des Podcasts noch sagen, naja, vielleicht geht es dir auch so, da hast du manchmal auch Druck, dann denk mal drüber nach, ob es den Druck tatsächlich gibt oder ob du dir den nur machst und was du dann entsprechend tun kannst, um vielleicht weniger Druck zu haben. Und wenn es dafür ein Patentrezept gibt und du das kennst, dann sag es mir gerne, dann kann ich es auch auf meine Fußballmannschaft übertragen und nutzen. Hätte ich nichts dagegen. Oder ist es einfach das Leben, wo das so ist, wie es im Garten und im Leben Frühling, Sommer, Herbst und Winter gibt.

Und vielleicht ist es halt beim Fußball jetzt auch so, dass jetzt der Frühling erst wieder kommen darf und wir jetzt gerade durch die Winterphase durchgehen. Ja, und ich das jetzt eben auch nochmal hatte, wer weiß, auf jeden Fall hatte ich da Druck für mich empfunden. Und er war selbst gemacht. Und vielleicht kennst du das. Und ich weiß jetzt für mich, für heute, ich trinke jetzt einen schönen Tee, entspanne mich dabei nochmal, mache sonst nichts anderes, genieße einfach den Tee, Schluck für Schluck, merke da jetzt hoffentlich, dass es schon ein bisschen abgekühlt ist dass ich mir nicht gleich die Lippen an der heißen Tasse verbrenne, doch dass der Tee auf jeden Fall noch warm ist und dass dann über den Mund die Zunge, den Rachen so der warme Tee in den Magen kommt und ich das auch so ein bisschen noch, nachempfinden kann und dann entspannt heute ins Bett gehen war ja auch gestern lang genug, Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.