Der Lauf der Nachfolge. Wie würde dieser aussehen? Und habe ich heute Morgen ein Paradebeispiel dafür gefunden oder selbst miterlebt, wie so ein Nachfolgelauf stattfinden könnte? Oder ist es nur ein Hirngespinst in meinem Kopf, weil ich denke genau so läuft es meistens ab und nur weil das meine gedanken sind heißt das ja nicht dass das die realität ist ja dazu gleich mehr doch lass uns jetzt heute unsere minute nehmen. Das Handy ist hier. Meine Sticks habe ich auch aus Essstäbchen. Ich stelle den Timer. Eine Minute. Bist du bereit? Dann do it now.
Das war's. 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 7, 8, 9, 10. Bis zum nächsten Mal.
Ja, ich kann jetzt noch nicht ganz nach 3 Minuten aufhören. Ein bisschen mehr als eine Minute aber macht ja nichts pass auf, Lauf der Nachfolge und da will ich jetzt heute noch nicht vom Mesthofer Vollmond Ultra sprechen darauf bin ich, gestern ja, gestern sogar nochmal angesprochen worden morgen ist der 1. März ist morgen schon wieder Vollmond ja du merkst ich springe hier schon wieder hin und her aber nützt ja nichts alles was mir in meinem Kopf ist.
Ne, am Dienstag ist Vollmond Morgen 95% Also wenn ich mit dem Mestdorf-Vollmond-Ultra was mache und laufen dann muss das bis Ende März soweit stehen Da gucken wir mal, wie sich das entwickelt, Heute Morgen, Samstagmorgen, 28. Februar, letzter Februartag Das letzte Mal, dass wir uns hören werden.
Dass wir uns austauschen, dass du mich hören wirst, so ist richtig gesagt, das letzte Mal, dass du mich hören wirst, im Februar, denn ab morgen ist März, 21.03 Uhr, heute ein bisschen später, ja, wieder ein abwechslungsreicher Tag und heute hat sich das Thema für die Podcast-Folge schon heute Morgen in den ersten zwei Stunden des Tages ergeben. Ich war um sechs wach, ein bisschen in den Tag gekommen und habe gedacht, ich gehe laufen. Und kurz bevor ich los wollte, ist mein Sohn wach geworden. Schön, habe ich gedacht, komm, ich frage ihn mal, ob er mitkommt. Das ist dann immer so eine Konstellation, Hund, mein Sohn und ich. Hund und ich laufen, mein Sohn mit Fahrrad. Er hat gesagt, ja, macht er, kommt er mit. So, ich habe ja meine angestammte Runde, 6 Kilometer, er fragt mich, welche Runde will ich laufen, ich sage, die Driftwegrunde, oh, ich würde gern woanders lang laufen.
Und zwar erst da in den nächsten Ort, dann nicht den holprigen Feldweg, sondern weiter zum nächsten Ort und dann da zurück.
Ich dachte, warum? Lass mich doch einfach den Weg laufen, den ich laufen will und komm du einfach mit. Du musst dir doch jetzt nicht einen anderen Weg überlegen. Oder einen anderen Weg gerne laufen wollen. Ist jetzt nicht so, dass ich den nicht kenne. Bin natürlich auch schon öfter mal gelaufen. In letzter Zeit nicht mehr. Da habe ich ja meine angestammte Strecke. Da habe ich Erfahrung. Da kenne ich mich aus. So, da weiß ich alles. Wann ist ein Kilometer, wann sind zwei Kilometer. So, gut. Der Hund kennt sich aus. Ist keine Straße in der Nähe. Dem Sinne, weil es Plattenweg ist.
Passt. Nee, er wollte woanders lang. Ich, na komm. Wer weiß, wozu es gut ist, ich lasse mich drauf ein. Ich gehe mit.
So, ersten Kilometer gelaufen, zweiten Kilometer gelaufen. Dann habe ich einen Vorschlag gemacht. Bei Kilometer zwei kann man entweder einmal durch den nächsten Ort, ich sage es mal so, durchlaufen auf dem Fußweg oder man kann davor so einen kleinen Feldweg. Da geht es gar nicht ums abkürzen aber so am Dorf entlang laufen besser für einen Hund dann braucht er nicht durchs Dorf und ich kann ihn frei laufen lassen und mein Sohn sagt ja ok, ich habe erst gedacht vielleicht meckert er ein bisschen weil auf dem Gras fahren, ist ja nicht ganz so einfach wie auf einem normalen befestigten Weg naja hat funktioniert hat er gerne gemacht ging problemlos so dann weiter nächsten Ort, und er sagte dann, Papa, ich fahre jetzt mal ein bisschen vor und dann schau mal zu. Er fährt ein bisschen vor, ein bisschen schneller und macht dann mit der Hinterradbremse schon so eine schöne Vollbremsung, dass natürlich auf der Straße so ein bisschen Abrieb vom Reifen ist.
Da kam so voll der alte Schlaumeier-Gedanke in mir hoch. Mensch, das kannst du doch nicht machen, da gehen die Reifen kaputt. Aber habe ich nur gedacht, habe ich nichts gesagt. Da musste ich nur schmunzeln und da war dann der Moment, wo die Idee geboren wurde und wo es mir dann klar war, warum das gut war, dass es dann heute genauso war, dass mein Sohn mitkommt, dass er woanders lang wollte, dass er ein bisschen vorgefahren ist mit Fahrrad, weil dann hatte ich die Idee für meine Podcast-Folge für heute, der Lauf der Nachfolge, der Nachfolgelauf. Ich glaube das hat das so für mich und deshalb sage ich es ja in meinem, Kopf absolut Sinn gemacht, da gibt es einmal den alteingesessenen, Unternehmer, der das schon jahrelang macht in dem Fall habe ich mir heute die Rolle zugeschrieben und genau das, ich laufe schon immer mein Tempo ich war der Antrieb zu sagen komm, komm mit laufen. Für mich ist es die Gewohnheit, das Normale. So, mein Hund oder unser Hund auch mit dabei. So, mein eingespieltes Team.
Fast immer die gleiche Strecke, mal ein bisschen unterschiedliche Geschwindigkeiten, aber die Gewohnheit, ganz nach dem Motto, haben wir schon immer so gemacht.
Ja, und dann mein Sohn in der Rolle des Nachfolgers, heute mit dabei, lässt sich erstmal grundsätzlich darauf ein, ja, will daran teilnehmen. Hat aber andere Voraussetzungen, so Laufen. Zum einen ist er jetzt 8, da ist es natürlich noch ein bisschen anders mit dem Laufen, hat er noch nicht so viel Erfahrung, kann natürlich auf dem Weg auch noch nicht so schnell sein. Ja, stimmt, da bin ich ihm voraus. Doch wie ist es? Neue Gedanken, neue Ideen, neue Werkzeuge, Möglichkeiten, in dem Fall das Fahrrad.
Ja, mit dem Fahrrad unterwegs. Anders unterwegs. Schneller unterwegs als ich. Und ich will es jetzt nicht eins zu eins vergleichen. Ich hätte ja auch mit Fahrrad fahren können, aber darum geht es gar nicht. Sondern, ja, er ist anders unterwegs, hat andere Ideen, deshalb sind wir woanders lang. Und doch ging es um dasselbe. ich sage jetzt mal, ich weiß, es ist vielleicht ein bisschen weit hergeholt und trotzdem in meinem Kopf macht es Sinn, das Unternehmen fortzuführen. Und die Unternehmung in dem Sinne, war es dann heute, laufen zu gehen. Und das Unternehmen am Laufen zu halten, passt doch ganz gutes Wortspiel. Das Unternehmen am Laufen zu halten, nur halt auf einem anderen Weg und auf eine andere Art und Weise in Bewegung zu bleiben. Mit Fahrrad, ja, und zwischendurch, weil halt natürlich auch da, Die mehr Energie, die andere Energie, nicht mehr das Abgenutzte. Und ich sage das jetzt auch bewusst so, weil wenn man halt 20, 30 Jahre ein Unternehmen geführt hat, kann mir keiner erzählen, dass er noch die gleiche Energie hat wie am Anfang. Das hat sich einfach verändert und das ist auch okay und das ist auch gut so. Ja, und dann mit Fahrrad unterwegs zu sein und mal ein Stück weit vorzufahren, mal was anderes zu probieren. Und ja, wo ich selbst auch die Hände über dem Kopf zusammenschlage, gedanklich. wenn er dann eine Vollbremsung macht, nur so sammelt er ja die Erfahrung.
Weil ohne das kann er es ja nicht.
Und dann an meiner Seite ist, und was ist das Schöne? Ne, das sage ich dann gleich. Und auch der Hund noch dabei. Auch für uns beide. Ja, sicherlich, wenn er dann nachher immer mit Fahrrad fährt und vielleicht noch schneller, dann könnte es für einen Hund zu schnell sein. So ein alter Wegbegleiter kann dann eben sein, dass der auch mit dem Übergeber, dann ausscheidet, sozusagen. Ja, weil das dann halt mit dem neuen Wind nicht mehr zusammenpasst. So, das gibt es dann halt auch, ob es dann im Unternehmen Mitarbeitende, sind, die dann sagen, Mensch, das war schön bis hier, aber jetzt den Weg will ich nicht mehr, kann ich nicht mehr weiter mitgehen, möchte ich nicht mehr mitgehen, aus welcher Seite auch immer, gehört das dann eben auch dazu. So, und was war jetzt das Schöne für uns alle? Wir haben uns alle bewegt und wir hatten alle Spaß miteinander und es war schön, das natürlich auch gemeinsam zu erleben, auch wenn es für alle ein bisschen anders war und es gar nicht darum ging, dass jeder sich 100% freut. Und auch nicht, dass man unbedingt Kompromisse eingehen muss. Ich hätte ihn ja auch einfach zu Hause lassen können.
Also heute bei dem Lauf so ein Stück weit, habe ich so für mich gedacht, das zuzulassen und das Loslassen zu trainieren. Das Loslassen von den eigenen Vorstellungen oder von den eigenen Erfahrungen. Das habe ich schon immer so gemacht. Das muss so bleiben oder das funktioniert bei uns jetzt nicht. Wir können da jetzt nicht auf dem Fahrradweg an der Straße entlanglaufen mit dem Hund. Doch hat alles funktioniert. Und jetzt war die Strecke ein bisschen weiter sogar, anstatt 6,5 oder 6,6 Kilometer. 6,5 glaube ich. Alles okay. Das ging gut. Und zwar zusammen.
Und da möchte ich das jetzt heute wirklich so behaupten. und sagen, mein Sohn, unser Hund und ich haben wir gemeinsam gewonnen für heute. Und deshalb war das der Nachfolgelauf.
Und wir haben gemeinsam gewonnen. Das kann ich heute vom Fußball nicht behaupten. Hallenturniere waren, Vorbereitungsspiele waren, lief alles. Heute wieder erstes Punktspiel und zack, gleich eine 2 zu 0 Auswärtsniederlage. Wenn es dann wieder um Punkte geht, dann klappt es noch nicht so gut. Und es bleibt natürlich auch da spannend, wie geht es da jetzt weiter. So ein bisschen Ratlosigkeit macht sich schon breit. und was willst du noch machen? Heute hilft dir auch nichts zu sagen, wir waren die bessere Mannschaft, aber wir treffen halt das Tor nicht. So, und dann kannst du auch nicht die bessere Mannschaft sein, wenn die andere Mannschaft zwei Tore schießt und wir null. Dann hilft es auch nicht, wenn wir bessere Chancen und mehr Spielanteile hatten. Die andere Mannschaft im Tore schießen, in dem was zählt, auf jeden Fall besser. Haben wir jetzt wieder neue Erkenntnisse gewonnen? Das will ich heute sogar tatsächlich auch mal in Frage stellen. Also wir gewinnen gemeinsam natürlich und wenn es dann Erkenntnisse sind, das ist im Moment, wenn es dann um die Wurst geht, da klappt es noch nicht so ganz. Aber auch da ist ja das Schöne, es geht weiter. Wir bleiben dran, nächste Woche Training, dann am Wochenende wieder Spiel und dann schauen wir weiter, wie es ist. Ja, das soweit zu heute. Firma Fußballfamilie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie.
Habe ich einiges davon Mut heute gezeigt, Klarheit gewonnen, Energie gewonnen, jedenfalls was den Familienfirmenpartnern betrifft. Beim Fußball arbeite ich jetzt gerade noch dran, aber wie auch immer. Auch da geht es weiter und freue ich mich auch drauf, wie sich das entwickelt, wie wir das machen und wie wir da den Schritt in die richtige Richtung gehen. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael. Vielen Dank.