Kennst du das, wenn man so Geschichten bauen soll, wo verschiedene Worte, Wörter drin vorkommen? Zum Beispiel Fluss, Schule, Jugend forscht, Mittagsschlaf, Tomatensoße, Zähneputzen, Pitch Night, Gute-Nacht-Lied, Sonnenuntergang, Maulwurfshügel, Bananen, Fahrrad, Joggen, Hund. Ja, das kannst du jetzt nochmal zurückspulen und schreibst dir alle Worte nochmal auf und dann guckst du mal, ob du die in der Geschichte, die ich dir gleich erzähle, ob du da alle wiederfindest. Doch bevor es soweit ist und die geschichte losgeht mit es war einmal lasst uns unsere minute nehmen und zwar jetzt do it now.
Und jetzt geht's.
Ja, spannend. Also es war einmal ein junger Herr, der ist morgens aufgestanden und hat erstmal ein Glas Wasser getrunken.
Anschließend hat er seine Kinder geweckt ist mit dem Hund und der Tochter, eine Runde spazieren gegangen bevor er den Kindern die Brotdose geschmiert hat sie sind da waren noch mehr Worte reingekommen und sich für die Schule vorbereitet hat, als er den ersten Part Familie erledigt hatte hat er sich dem Part Firma gewidmet, bisschen was gearbeitet, eine E-Mail an 760 Empfänger geschrieben, um sie auf die Termine der nächsten Tage, Wochen und Monate hinzuweisen und unter anderem natürlich nochmal einen Rückblick auf die Pitch Night zu werfen, zu der er heute auch mit einem Teilnehmer telefoniert hatte und von dem Feedback begeistert war. Weiter ging es, dann hat er später seine Kinder von der Schule abgeholt, hat denen was Leckeres zu essen gemacht und so was natürlich so ein Mann und Vater von Weltkrieg.
Schönes Zaubern kann, natürlich ein schönes 37-Gänge-Menü, was in dem Fall aus zwei Gängen bestand. Einmal Nudeln mit Tomatensauce und, wenn gewünscht, noch eine Götterspeise Waldmeister für die Dame, als auch ein Stück Kuchen für den Herren.
Und nach diesem fließenden Übergang von Firma zu Familie hat er sich für einen Moment um sich selbst gekümmert und gesehen, Mensch, nach den letzten Tagen, die doch etwas herausfordernder waren, ist es mal Zeit, einen kleinen Mittagsschlaf zu machen. Als er aus diesem wieder erwachte und feststellte bei dem Blick nach draußen, dass es noch gar nicht dunkel ist und es eine schöne Möglichkeit wäre, noch mal eine Runde joggen zu gehen, hat er gedacht, komm verdammt, schließ einfach wieder die Augen und schlaf noch mal schön ein und wach erst wieder auf, wenn es schon draußen dunkel ist. Doch so hatte das nicht ganz funktioniert. Er hat gedacht, ach komm, do it now, steh auf, nimm die Tochter, die ja mal was auf dem Tablet schauen durfte für einen Moment mit. Sie führt eine Runde Fahrrad, der Hund kriegt auch nochmal ein bisschen freigegangen und gehe einfach joggen.
Die Runde, die bekannt ist, es gibt so eine schöne 3-Kilometer-Runde oder eine 6-Kilometer-Runde. Und da bedeutet es, nach 3 Kilometern kommt ein großer Baum. Das ist ein schöner Meilenstein, an dem es sich umzudrehen lohnt, um dann die 3 Kilometer wieder zurückzulaufen und eine schöne 6-Kilometer-Runde zu haben. Doch heute kam alles anders. Warum? Die fahrradfahrende Tochter war dabei und sagte, Papa, ich würde gerne noch mal zum Fluss gehen, aber vielleicht könnten wir vorher nach Hause laufen und dann holen wir noch eine Picknickdecke und dann fahren wir wieder zum Fluss und schauen uns den Sonnenuntergang an.
Der Vater sagte dann, Mensch, liebste Tochter, das ist eine sehr schöne Idee von dir, die können wir doch anders mal machen. Heute nicht. Guck mal, es ist schon bald spät, dann geht es nachher ins Bett und das passt heute nicht. Tja, wir nähern uns der 3 Kilometer Marke und eben so ungefähr, naja, 500 Meter weiter vorher ist eben die Entscheidung, links abzubiegen zu dem Baum oder rechts zum Fluss. Bis zum Fluss sind es auch ungefähr noch 500 Meter also die Entfernung nimmt sich nichts nur das eine ist gepflasterter Betonweg und das andere ist eben Wiese, habe ich vorhin das Wort Wiese und Maulwurfshügel genannt? Weiß ich gar nicht das hätte ich gerne auch noch in der Geschichte untergebracht, Wiese habe ich ja jetzt schon untergebracht, Auf den freundlichen Hinweis der Tochter hat der Vater gesagt, komm, wir fahren zum Fluss und beobachten den Sonnenuntergang.
Und da war die erste Erkenntnis, die der Vater wieder durch die Tochter gewonnen hat. Ja, wann ist schon die perfekte Zeit? Warum später machen, wenn es auch jetzt geht zwar ohne Picknickdecke aber das macht dem kleinen Geschöpf nichts, das setzt sich auch so, auf die Wiese oder das kann sich so gut in die Hocke setzen dass es für das Kind auch entspannt ist für den Vater, der alte Sack der tut sich da ein bisschen schwerer der alte steife Bock, wobei er da schon toll trainiert hat und auch schon gut in der Hocke mal für einen Moment aushalten kann, fast entspannt sogar schon und.
Für einen Moment konnte meine Tochter das dann genießen, obwohl sie sonst auch Hummeln im Hintern hat. Nicht lange, dann habe ich noch ein bisschen den Sonnenuntergang beobachtet und den Fluss fließen lassen sehen. Und das hat dann zu dem geführt, dass ich zwei Gedanken im Kopf hatte. Zum einen, ja, beides schöne Titel für die Podcast-Folge, habe ich gedacht. Einmal die perfekte Zeit. Ja, was ist die perfekte Zeit? Die war sicherlich in dem Moment. Für den Augenblick im Hier und Jetzt. Die perfekte Zeit ist das eine. Als auch Fluss des Lebens, habe ich irgendwo mal gehört. Und habe natürlich den Fluss vor mir leicht fließen sehen. Kein Eis mehr drauf und viel Wasser, weil natürlich in den letzten Tagen das Eis geschmolzen ist. Ja, du kannst nicht zweimal in den gleichen Fluss. Und es ist so, würde ich jetzt in den Fluss gehen und würde rausgehen und würde wieder reingehen, dann wäre der Fluss nicht mehr gleich, weil einfach schon wieder Wasser weiter geflossen ist. Und du wirst den Fluss nicht aufhalten. Und dann habe ich natürlich gedacht, Mensch, so ist es natürlich im Leben auch. Es fließt immer weiter. Und...
Es wird dir immer gewünscht, bleib wie du bist und doch weiß man, dass das gar nicht geht, weil morgen, wenn du aufwachst, bist du schon ein ganz anderer Mensch, als du es jetzt bist. Alleine dadurch, dass du jetzt diese Podcast-Folge hörst. Das gilt für dich, als natürlich auch für mich. Jetzt bin ich zwar ein bisschen von meinem Geschichtserzählungsmodus abgekommen, aber das macht nichts. Ja, also hat meine Tochter sich so ein bisschen beschäftigt, hat sich mit einem Baum angefreundet und hat gesagt, der heißt jetzt Banani. Warum? Weil die Blätter, die da noch dran waren, haben sie so ein bisschen an Bananen erinnert. Bananen, das Wort stand eben auch mit drauf.
Hat sie den Baum Banani genannt. Ich bin dann ein bisschen das Flussufer entlang gegangen, 100 Meter. Ich wollte einfach mal schauen, wie es da sonst noch so aussieht. Eine Wasserstelle gefunden, da waren ein paar Spuren, bestimmt von Rehen, die da trinken. Der Vorteil war, es war echt ruhig, nichts gehört, ab und zu mal ein paar Vögel, aber sonst kein Lärm, gar nichts. Kaum Wind gewesen, war richtig ruhig. Auf der einen Seite der kleine Fluss, der Sonnenuntergang und auf der anderen Seite in meinem Rücken die Wiese, über die wir ja mit Fahrrad mussten, beziehungsweise ich, laufen. Und da waren auch ganz viele verschiedene Maulwurfshügel, mal kleinere, mal größere, aber jede Menge. Und das hat mich schon wieder gefreut. Ein Fluss, ein Sonnenuntergang und Maulwurfshügel. Und ich war glücklich. Ja, das...
Soweit dazu und irgendwann ist dann die Sonne untergegangen und meine Tochter mit dem, Baum gespielt, Namen gegeben, der hatte dann auch Geschwister und ich sage, guck mal es war wirklich dann auch spannend zu sehen wie dann jede Minute die Sonne weiter unterging und ich sage jetzt, du wolltest den Sonnenuntergang genießen, dann ist glaube ich der richtige Zeitpunkt jetzt da nochmal hinzugucken denn sonst ist nachher die Sonne weg. Und es war dann so, zwei, drei Minuten nochmal beobachtet und zack, war die Sonne weg. Sonnenuntergang. Ich sage, Mensch, es wäre doch jetzt eine schöne Zeit, um loszufahren. Dann sagt sie, ja, gleich, Papa.
Ich will dem Baum Banani noch eine gute Nacht, äh, ein Gute-Nacht-Lied singen. Nicht Gute-Nacht-Geschichte, ein Gute-Nacht-Lied singen. Ich sage, ja, super, mach das.
Und dann können wir wieder los. Ich habe in der Zeit noch 50 Liegestütze gemacht, hat auch ganz gut gepasst. Ich hatte davor auch schon mal 50 Liegestütze gemacht, so dass ich meine 100 Liegestütze pro Tag weg hatte. Es war irgendwie eine perfekte Zeit und ich war im Fluss des Lebens. Also du merkst, das waren die zwei Ideen, die ich hatte für diese Podcast-Folge heute. Und ich denke, es läuft darauf hinaus zu sagen, das ist die perfekte Zeit bis jetzt. Und das war heute so. Und auch beim Laufen gibt es keine perfekte Zeit. Und das habe ich beim Rückweg gemerkt. Zum einen war meine Tochter mit Fahrrad richtig schnell, obwohl sie schon so schnell sagte, sie kann nicht mehr. Aber dann auf einmal war sie weg und ich bin nicht mehr hinterhergekommen. Und ich habe dann auf der Rücktour gedacht, nee, ich laufe jetzt einfach so, wie ich Lust habe, ohne auf die Uhr zu gucken, ohne die perfekte Zeit und den Kilometer noch schneller oder hier, nein, einfach das zu genießen. Und das habe ich gemacht und dann galt es natürlich heute Abend jetzt noch auch die Kinder wieder ins Bett zu bringen und darauf natürlich mein letztes Wort und, auch das wichtig für die Kinder, für mich selbst, natürlich auch die Routine, gewisse Gewohnheiten zu haben und dazu gehört natürlich auch das Zähneputzen.
Und das Coole war heute hatten beide schon Zähne geputzt, bevor wir noch einen kleinen Film geschaut haben. Dann waren sie richtig überrascht, dass sie schon fertig sind und das jetzt gar nicht mehr machen müssen, bevor sie ins Bett gehen. So, dass sie dann auch noch ein Gute-Nacht-Lied bekommen haben. Und.
Ja, dann war das heute fast der Tag. Wenn du jetzt die Freizeit für mich nimmst, wo ich mich bewegt habe, gejoggt bin, nimm das als Fußball. Also hatten wir Firma, also hatten wir Fußball, also hatten wir Familie, heute alles mit drin. Und ein Wort steht hier noch.
Das habe ich, glaube ich, noch nicht genannt. Und das ist Jugendforscht. Wir haben Donnerstag eine Jugendforscht-Veranstaltung, wo 70 Kinder kommen, 39 Projekte vorstellen. Und dafür mache ich jetzt noch ein bisschen den Firmenanteil, ein paar Umschläge vorbereiten. Dann habe ich mir heute Abend vorgenommen, das entspannt zu machen. Dazu vielleicht auch tatsächlich heute mal noch ein bisschen was zu schauen, nicht zu lesen, nebenher einen Tee zu trinken und das jetzt zu machen und mich dann auf morgen freuen. Und freuen, dass ich heute mal wieder so tolle Erkenntnisse durch meine Tochter hatte, dass wir nicht links abgebogen sind zum Baum, sondern rechts abgebogen sind zum Fluss.
Und dass ich da für mich gefühlt heute die perfekte Zeit hatte, aktive Erholung, wieder Energie umgewandelt. Wirklich spannend, jetzt auch hier mit dieser Podcast-Folge und es so abwechslungsreich heute war. Firma Fußball Familie, dein 15-Minuten-Kick. Für mehr Mut, Klarheit und Energie in deinem Leben. Also das hatte ich jetzt heute auch. Und meine Tochter war mal wieder so ein Punkt. Und ich bin so dankbar, dass ich das für mich so annehmen kann und da immer was lernen. Und das auch mit dir teilen. Also auch danke dafür. Liebe Grüße. Bleib mutig. Dein Michael.