Oh man oh man das leben hat schon seine eigenen wege und wie heißt es so schön wer nicht hören will muss fühlen und das tat heute richtig weh sogar beim zugucken als die skifahrerin bei olympia gestürzt ist ja heute habe ich mal wieder den fernseher angemacht weil olympische Winterspiele laufen in Italien. Und da gibt es eine Skifahrerin, ich weiß nicht, ob du die kennst, Lindsay One, eine Amerikanerin, die ist vor ein paar Jahren, Olympiasiegerin geworden. Dann hat sie ihren Rücktritt erklärt. Dann hat sie fünf Jahre Pause gemacht. Dann hat sie irgendwie ein Teil ein künstliches Knie gekriegt und wollte jetzt nochmal bei Olympia durchstarten. Vor neun Tagen hat sie sich beim Training einen Kreuzbandriss geholt. War nicht so schlimm. Sie konnte heute wieder in den Start gehen. Allerdings ging der dann bloß zwölf Sekunden weil sie an einem Tor hängen geblieben ist und sie dann voll abgeraucht ist und es tat wirklich beim Zugucken weh und das beschäftigt mich dann auch, wo ich denke Mensch, wieso macht man das?

Und Kreuzbandriss kurz vor Schluss und nicht aufhören können, das kenne ich ja so ein Stück weit vom Fußball und dann muss ein Sohn Ereignis dazu bringen und sie hat sich jetzt wohl neben dem Kreuzband auch noch, den Unterschenkel gebrochen, also jetzt muss er dann wohl zwangsläufig aufhören und da gilt dann wohl auch, wer nicht hören will, muss fühlen. Und ja, das ist wirklich auch ein Thema, was natürlich auch zur Nachfolge passt, im Unternehmen das nicht rechtzeitig vorzubereiten, weil gedacht wird, naja, das wird schon und ich kriege das hin.

Tja, vielleicht, vielleicht auch nicht. Und dazu passt, ich wollte dir auch nochmal von dem Buch erzählen. Das ich gerade lese und es kann ja auch da wieder kein Zufall sein, dass gerade das, was ich dann gestern Abend noch gelesen habe, so wie in der Podcast-Folge von gestern angekündigt, was ich da gestern Abend noch gelesen habe, dass es natürlich gerade so gut passt auf die jetzige Situation. Da steigen wir gleich ein. Doch jetzt will ich noch für uns beide den Timer für eine Minute starten. Eine Minute, heute auch am Sonntag, den 8. Februar. Lasst uns wieder die Minute nehmen jeder für sich, du für dich, ich für mich ganz nach dem Motto, lasst uns starten do it now.

Okay.

Wow, so schnell ist wieder eine Minute rum. Also das Buch, das ich lese, das passt ja ein Stück weit auch zu dem vorhandenen Potenziale nutzen, weil das Buch, keine Ahnung, ob ich das seit letztes Jahr schon auf dem iPad habe, ich glaube, wird nicht letztes Jahr gewesen sein, wird vorletztes Jahr schon gewesen sein. Und das nennt sich Erfolgsfaktor Zufall.

Erfolgsfaktor Zufall, wie wir Ungewissheit und unerwartete Ereignisse für uns nutzen können. Erfolgsfaktor Zufall, wie wir Ungewissheit und unerwartete Ereignisse für uns nutzen können. Von Christian Busch. Und das hatte ich schon mal zu 35% gelesen und seitdem nicht wieder. Und jetzt in dieser Woche brauchte ich eine Alternative. Zu Social Media und ein Buch hatte ich fertig gelesen und habe ich gedacht, okay, komm, ich suche mir irgendein neues Buch. Da habe ich gedacht, nee, mache ich nicht. Ich gucke mal, was ich noch so Bücher hier drauf habe. Ob ich eins noch mal lese zum Beispiel. Eins habe ich im Blick. Das würde ich gerne noch mal lesen. Das mache ich dann vielleicht als nächstes. Und dann ist mir hier Erfolgsfaktor Zufall ins Auge gestochen, wo ich gedacht habe, Mensch, 35%, kann mich an die ersten 35% auch gar nicht mehr erinnern, habe es aber nicht mehr von Anfang an angefangen, sondern bin dann dort einfach eingestiegen. Und bin jetzt hier irgendwo mittendrin bei 56%, Seite 237 von 425%.

Und eine Überschrift ist da, kein Oscar ohne harte Arbeit. Und das hatte ich ja letztens auch, ohne Fleiß kein Preis und kein Oscar ohne harte Arbeit. Das hat natürlich auch zu dem gestrigen Tag und zu unserem Fitnessstudio-Besuch vom Fußball gepasst. Ich habe übrigens heute in meinen beiden Arschbacken, Pobacken, ganz bisschen Muskelkater, ganz leicht. Sonst geht es mir gut, war heute Morgen auch schon laufen. Und mein Trainerkollege, mit dem habe ich mich heute kurz ausgetauscht, er hat gesagt, ihm tut alles weh. Ja, ohne Fleiß, dann doch kein Preis oder kein Oscar ohne harte Arbeit. Hat dann wieder gut gepasst. Und auch über das Thema mit Grenzen habe ich gestern drüber nachgedacht. Ja, und da jeder seine eigenen individuellen Grenzen. Und ich für mich, ich mag das auch mal an meine Grenzen zu gehen. Und auch heute, und deshalb kann es kein Zufall sein für mich, dass ich die Skiabfahrt geschaut habe mit Lindsay Wohne.

Und mit einem kaputten Kreuzband ist die mit Sicherheit heute nicht nur an ihre Grenze, sondern auch darüber hinaus. Und das ist der Preis dafür, dass vielleicht dein anderes Knie auch noch länger kaputt ist, du noch einen gebrochenen Unterschenkel hast und jetzt richtig außer Gefecht bist und dann noch 40 Jahre damit klarkommen musst. Ich dachte, nee, der Preis ist mir zu hoch. Und ich war ja die Woche auch Skifahren und habe mich bewusst zurückgehalten. Und ja, das ist nicht einfach.

Und gerade auch da wieder merke ich es bei mir, wenn ich was kann. Und ich bin jetzt natürlich kein Superskifahrer, aber für mich, ich kann das gut. Und natürlich auch ein bisschen springen oder auch mal eine schwarze Piste früher runterfahren. Und auch jetzt das nicht mehr zu machen und einfach das zu genießen jetzt, dass ich dann in zehn Jahren, wenn die Kinder mal ein bisschen größer sind, das ging mir dann auch heute so durch den Kopf, in zehn Jahren, dass ich dann mit denen auch noch Skifahren gehen kann. Und nicht, weil ich dachte, zehn Jahre früher, jetzt muss ich ja nochmal den großen Maxe für mich raushängen lassen, uns übertreiben und dann kann ich vielleicht gar keinen Ski mehr fahren. Da ist mir der Preis zu hoch. Und das hat es mir auch gezeigt mit den Grenzen. Für mich, ja, ich will das gerne mal probieren, doch ich bin nicht bereit, da irgendwie einen höheren Preis zu zahlen. Nur für was will ich jetzt wem beweisen nix am Arsch ich will gucken, dass es mir 40 Jahre, 50 Jahre noch gut geht.

Deshalb kann natürlich trotzdem mal irgendwas passieren. Ich bin auch schon mal im Garten beim Fangen mit den Kindern fast umgeknickt. Das ist damit nicht gemeint, aber doch manche Sachen bewusst zu schauen, ohne ängstlich zu sein. Also das waren nochmal Gedanken, die ich jetzt hatte und dann habe ich jetzt mir hier so ein paar Sachen markiert. Also hat eben gestern Abend gut gepasst nach der intensiven Trainingseinheit. Also Überschrift war kein Oscar ohne harte Arbeit. Und da habe ich mir so ein paar Stellen markiert, die lese ich dir einfach mal vor. Aber es mag offensichtlich erscheinen, dass Ausdauer wichtig ist. Aber obwohl wir oft sagen, dass harte Arbeit wichtiger ist als Talent, neigen wir dazu, das Gegenteil zu glauben. Ja, klar, Talent ist schön und gut. Und dann geht es doch wieder die harte Arbeit. Das kenne ich auch vom Fußball. Da gab es einige Talente, die sicherlich besser Fußball spielen konnten als ich. Nur da hat es mit der Ausdauer nicht geklappt. Und man wünscht sich immer das Talent und doch ist nachher die Ausdauer einfach auch mit das Entscheidende.

Dann kommt die nächste Überschrift. Genau. Unsere Einschätzung von Glück kann sich nämlich im Laufe der Zeit ändern. Wir können ein und dasselbe Ereignis je nach Kontext und verfügbaren Informationen sehr unterschiedlich interpretieren. Das ist auch so. Als ich das gelesen habe, habe ich so auch an meine eigene Nachfolge gedacht, die ja dann im Grunde auch gescheitert ist.

Damals richtig beschissen, jetzt heute schon besser. Ob es jetzt Glück war, weiß ich noch nicht, aber doch dasselbe Ereignis im unterschiedlichen Kontext anders gefärbt. Jetzt natürlich gerade auch ganz klar, dass andere davon profitieren können, weil ich die Erfahrung schon gemacht habe. Das sehe ich auf jeden Fall so.

Was gibt es hier noch? Wir versuchen oft, schlechte Gefühle zu verdrängen und sehen Emotionen als Fehler bei uns und anderen an. Doch anstatt sie zu vermeiden, können wir Wege entwickeln, um mit negativen Gefühlen umzugehen. Wir werden nie etwas Neues ausprobieren, wenn wir Angst vor den negativen Gefühlen haben, die mit einem Misserfolg einhergehen können.

Das finde ich auch ganz wichtig, dass man sich nicht nur von den Gefühlen leiten lässt, ich will die vermeiden, sondern dass es auch darum geht, eine gewisse Resilienz zu entwickeln. Und ein weiterer Satz, oft stellt man rückblickend fest, dass man bisher ungenutzte Fähigkeiten hat, die einem helfen, besser damit umzugehen als damals. Also auch da wieder so Erkenntnisse, die daraus entstehen, um damit die Resilienz aufzubauen. Und jetzt, und das passt sehr gut eben auch zu dieser Woche und deshalb kann es natürlich auch kein Zufall sein, dass ich das gerade jetzt lese und dass das gestern wie die Faust aufs Auge passt aus dem Buch Erfolgsfaktor Zufall. Ausdauer ist wichtig, aber in einem Zeitalter der Ablenkung ist sie eine Herausforderung. Und das hat mir gedacht, das trifft so passend zu einfach auf meine jetzige Situation in der Woche jetzt. Es gibt so viele Ablenkungen und das ist eine Herausforderung auch für mich gewesen, so ausdauernd dran zu bleiben, eben da nicht online zu gehen.

Und dann haben sie auch so Experimente gemacht und das zeigt sich, dass diejenigen, die Belohnungen hinauszögern und Selbstkontrolle beherrschen, später im Leben in Bezug auf Geld, Bildung, Gesundheit und Glück besser abschneiden. Und das ist was ganz Wichtiges, darüber habe ich zum Beispiel tatsächlich auch in meinem Buch geschrieben, Mut schlägt Krise. Beim Aufbau von Selbstkontrolle geht es um die Entwicklung der Fähigkeit, Belohnungen aufzuschieben.

Beim Aufbau von Selbstkontrolle geht es um die Entwicklung der Fähigkeit, Belohnungen aufzuschieben. Das war der letzte Satz, den ich hier hatte. Und dann kommt die nächste Überschrift, ziehen Sie es durch, so weit bin ich noch nicht. Aber das fand ich nochmal ganz wichtig. Beim Aufbau von Selbstkontrolle geht es um die Entwicklung der Fähigkeit, Belohnungen aufzuschieben. Und das sehe ich für mich also in ganz vielen können wir hier diesen Podcast nehmen, die Belohnung, die kommt später die erste kleine, nachdem ich die Folge aufgenommen und hochgeladen habe und dann in der Zukunft wenn ich dann irgendwann mal sagen kann, Mensch ich habe so und so viele Folgen aufgenommen und das hat das bewirkt das passt zu meinen Liegestützen, die Selbstkontrolle zu haben und die Belohnung aufzuschieben zu meinem Sport, heute Morgen laufen, die Belohnung zu haben, dass ich in 10 Jahren mit meinen Kindern noch Ski fahren kann.

Ich habe jetzt was davon, mir geht es jetzt schon gut, ohne dass ich es übertreibe und nicht über meine Grenzen hinausgehe und dann habe ich in 10 Jahren auch noch was davon. Und das so die Belohnung aufzuschieben, trifft ja auch aufs Sparen zu, als Beispiel und auf so viele Sachen und gerade glaube ich auch für mich, was den Social Media Konsum anbetrifft. Da immer den schnellen Dopamin-Kick zu haben und ich mich da wieder reguliere und sage, okay, komm, ich will die Belohnung, ich kriege die Belohnung später, wenn ich das jetzt nicht mache, sondern die Aufgabe, auf die ich gerade keine Lust habe, dann folgt später die Belohnung.

Also, Erfolgsfaktor Zufall, das Buch, für mich jetzt zufälligerweise wieder zum richtigen Zeitpunkt und da sind natürlich ganz viele Geschichten drin, die da jetzt passen und wahrscheinlich muss das dann auch genauso gewesen sein. Guck, dass ich das jetzt das gleiche Ereignis anders bewerte. Vor zwei Jahren, als ich das Buch angefangen habe, konnte ich noch nicht so richtig was damit anfangen. Deshalb habe ich nach 35% dann aufgehört und nicht weitergemacht. Und dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, ein anderer Kontext und ich bewerte das anders und freue mich jetzt darauf, da jetzt auch nachher wieder weiterzulesen. Mein Tee ist gebraut. Die Podcast-Folge ist gleich im Kasten. Du warst wieder am Start. Ich war wieder am Start. Mit dem können wir doch wunderbar, in den neuen Tag, in die neue Woche starten. Ich freue mich drauf. Wird wieder spannend. Bin selbst gespannt, was es noch für zufällige Ereignisse gibt. Das eine oder andere werde ich dann sicherlich hier mit dir teilen. Bis dahin ganz liebe Grüße. Bleib mutig. Freu dich drauf. Dein Michael.