Was habe ich mir nur dabei gedacht? Heute ein Tischtennisturnier für meine Mannschaft auszurichten. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Das hast du dir vielleicht auch schon mal gedacht, die Frage dir selbst gestellt. Wenn ich da hier gucke, hier liegen meine Ergebnisse, wie die heute gespielt haben und wie das so ablief. Hat alles ganz gut funktioniert. Da nehme ich dich gleich ein stück weit mit. Doch vorher heißt es erst mal wieder unsere Minute. Lass uns die gleich mal starten. Do it now.
Vielen Dank.
Ja, hier, Tischtennisturnier heute für 24 Spieler bzw. Nachher waren es 22, aber das hat dann schon geklappt. Für 24 Spieler, ein Tischtennisturnier zu organisieren. Ich dachte, Mensch, das könnte ja Spaß machen. Und dann war ich heute in der Vorbereitung, habe da zwei Stunden über eine Excel-Tabelle gesessen auf einer Webseite. Da konnte man auch so einen Turnierplan erstellen für 24 Mannschaften in vier Gruppen zu A6-Teams. Und das hat dann einen Spielplan ausgedruckt oder ausgeworfen. Das kann man zum Beispiel machen, wenn man ein Hallenturnier macht beim Fußball, wenn man nur eine Halle hat. Doch bei mir war heute das Besondere, ich hatte ja 24 Spieler in vier Gruppen aufgeteilt und wir hatten zwölf Tischtennisplatten zur Verfügung. Da musste ich natürlich ein Stück weit ein bisschen anders planen. Und dann hatte ich zum einen heute nicht so viel Zeit, weil wir haben nur Hallenzeit von 18.30 Uhr bis 20 Uhr. Das bedeutet, in den 90 Minuten müssen wir den Aufbau machen, müssen wir spielen und den Abbau wieder machen. Und dass danach die Volleyballer in die Halle können.
Das waren die Eckpunkte. Und dann habe ich von Tischtennis nicht so viel Ahnung. Ich hatte zum Glück Unterstützung von unserem Tischtennisabteilung aus dem Verein. Der hat mir da geholfen. Und wir hatten heute noch ein großes Glück. Und das hat wirklich dazu beigetragen. War es ein Zufall? Vielleicht. Dazu werde ich dir auch nochmal von meinem Buch berichten. Also kann es kein Zufall gewesen sein. Dass heute vor uns die Halle nicht genutzt wurde wie sonst bis 18.30 Uhr. Wir konnten schon 18 Uhr rein und den Aufbau machen. Und das hat mir heute im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch gerettet, sodass wir pünktlich anfangen konnten. Mein Zeitplan absolut funktioniert hatte. Wir waren nachher bloß vier Minuten nach der Zeit. Wir sollten 19.58 Uhr komplett fertig sein. Mit Abbau wieder alles fertig. war dann 20.02 Uhr. Vier Minuten. Das war jetzt für mich im Rahmen. Ich denke, die Volleyballer konnten es auch verschmerzen.
Und das hinzukriegen. Und eine ganz wichtige Komponente war erstmal die Vorbereitung, dass wir das gut machen konnten, dass wir dann auch mit den ersten Spielen 18.35 Uhr starten konnten, wie geplant, dass ich eine Zeitkomponente eingebaut habe. Das habe ich vom Hallenfußball übernommen. Da hat ein Spiel als Beispiel 10 Minuten oder auch mal 12 Minuten. Da habe ich gedacht, das muss ich jetzt beim Tischtennis auch machen, weil wir können nicht 2 Sätze bis 11 als Beispiel spielen, weil es kann sein, da spielt ein guter gegen einen schlechten. So, dann sind die nach fünf Minuten fertig und es gibt vielleicht eine ausgeglichenere Paarung. Dann brauchen die vielleicht 20 Minuten. Das funktioniert ja nicht. Also Zeitvorgabe, was ist realistisch, habe ich so für mich gedacht, damit ich alle Spiele gut durchkriege. Erst die Gruppenphase, in der jeder gegen jeden spielt aus der Gruppe und dann noch das Endturnier sozusagen mit Halbfinale und mit Finale. Also jedes Spiel sieben Minuten. Und das hat sehr gut funktioniert vom Ablauf her mit den Gruppen. Ich habe dann heute, ja hat mich fast zwei Stunden Zeit gekostet. Zum Glück hatte ich die heute und konnte ich mir die in Ruhe nehmen, um das als Excel-Tabelle vorzubereiten.
Weil mein verwegener Plan war ja, das heute nicht nur vorzustellen und zu organisieren, sondern auch selbst mitzuspielen, wenn es denn klappt. wenn nicht, dann spiele ich halt nicht mit. Es hat zum glück noch einer gefehlt, so dass ich mitspielen konnte zum einen und mein großer Sohn, der war so nett und ist mitgekommen, dann konnte der immer die Zeit nehmen und ich konnte dann mitspielen.
Dann hat uns nur einer gefehlt, also wir waren dann insgesamt jetzt 23 Spieler anstatt 24, weil einer noch abgesagt hatte. Ja, dann war das so und es hat dann gut funktioniert in den vier Gruppen mit den Gruppenspielen. Das hatte ich ja alles so vorab schon gemacht, dass es klar war, pro Gruppe standen immer drei Tischtennisplatten zur Verfügung und dass die sechs aus der Gruppe dann zeitgleich alles spielen können. Also hatte dann jeder fünf Spiele direkt nacheinander, sieben Minuten spielen, knapp eine Minute, zwei Pause und dann ging es weiter mit dem nächsten Spiel. Die Spieler haben aufgeschrieben, wie sie gespielt haben und das konnte ich dann nachher noch zügig in die Exit-Tabelle eintippen und dann hat die automatisch ausgespuckt, wer hatte wie viele Punkte, wer hatte wie viele Siege und ich konnte dann entsprechend die Platzierung eintragen, weil dann haben nachher die Erstplatzierten gegeneinander gespielt, die Zweiplazierten und so weiter bis hin zu den Sechsplatzierten, so dass jeder nochmal neben seinen Fünf-Gruppenspielen noch zwei weitere Spiele hatte, und wir dann die Rangfolge festlegen konnten, sodass wir dann nachher auch einen Gesamtsieger hatten und jeder seinen entsprechenden Platz. Also das hat dann sehr gut funktioniert. War echt herausfordernd und anstrengend.
Deshalb die Frage, was habe ich mir dabei gedacht? Die Frage habe ich mir gestellt, als ich dann hier saß und so nach einer Stunde dachte, man, ich bin noch nicht fertig. Und klappt das alles so und kriegen wir das hin? und funktioniert das mit dem Zeitplan, sieben Minuten spielen, zwei Minuten Pause dazwischen, kriege ich das so.
Und vermittelt auch in der Zeit, dass man das hinkriegt, über die ganze Halle verteilt. Zwölf Tischtennisplatten, 24 Spieler. Hat noch der eine oder andere eine Frage? Dann kenne ich selbst noch nicht die Antwort, weil ich habe es ja auch noch nie gemacht. Und vielleicht zählt dann einfach das Pipi Langstrumpf Prinzip. Ich habe es noch nie gemacht, dann kann es ja nur gut werden. Und das war es dann auch heute. Also hat dann vom Ablauf her so gut funktioniert. Wie gesagt, wir haben so eine Punktlandung gemacht, die Spiele, alles in Ordnung gewesen, hat funktioniert. Es ging nur eine Tischtenniskelle, eine ausgeliehene vom Tischtennisverein kaputt. Muss ich mal gucken, wie ich da noch mich revanchieren kann, um die eine kaputte Tischtenniskelle zu ersetzen. Und auch das kann ja dann kein Zufall sein, das hat erstens mein Trainerkollege kaputt gemacht. und wir beide haben dann auch im Spiel um Platz 5 gegeneinander gespielt. Er ist Zweiter in seiner Gruppe geworden. Ich bin Zweiter in meiner Gruppe geworden. Und dann haben wir das Ausscheidungsspiel jeweils gewonnen, sodass wir als Sieger praktisch aufeinander getroffen sind im Spiel um Platz 5. Die anderen haben dann Spiel um Platz 7 gemacht.
Und erst war es ganz ausgeglichen. Dann habe ich mal geführt mit zwei Punkten. Und dann ist er auf einmal zum Schluss dann davongezogen. Hat er gewonnen, ist er Fünfter geworden und ich Gesamtsächster. Aber es war ein schönes Spiel, hat Spaß gemacht und hat ja wieder gepasst. Ich hätte ja gegen 22 andere spielen können. Nein, spiele ich genau das letzte Spiel, das Entscheidende gegen den Trainerkollegen. Also besser kann es ja nicht sein. Und dann eben die Frage, was habe ich mir dabei gedacht? Vielleicht nicht so viel und vielleicht ist das manchmal auch das ganz Gute dabei. Denn wir waren einmal beim Vorbereitungsspiel und haben uns in der Halle umgezogen. Da haben die gerade Tischtennis gespielt und da kam ich auf die Idee, Mensch, wir könnten nochmal ein Tischtennisturnier bei uns mit den Jungs machen vom Fußball. Mal Abwechslung einfach reinbringen, ja, was anderes. So, und was dann dahinter steckt und was es dann alles zu organisieren gilt, ja, hätte ich das vorher alles gewusst.
Ist doch ganz klar, hätte ich es nicht gemacht, weil dann hätte ich gesagt, komm, wir machen heute Fußballtraining, da fällt uns was ein, da wissen wir was, da kennen wir uns aus und vielleicht war das genau das Schöne und das Gute dabei, das eben nicht gemacht zu haben und zu sagen, ja, jetzt habe ich das organisiert, jetzt kann ich das in meinen Lebenslauf schreiben, habe ein Tischtennisturnier für 24 Spieler organisiert. Ganz ohne war das nicht und ich habe jetzt eine Vorlage also falls du das mal machen willst und hast bloß 90 Minuten Zeit brauchst du 12 Platten, und dann habe ich hier eine Vorlage die habe ich jetzt die Unterlagen die brauche ich jetzt nicht mehr ich habe erst überlegt was mache ich jetzt damit das ist auch immer so eine Frage die einzelnen Zettel die habe ich mir abgeschrieben, so was mache ich damit und jetzt kommt ein Do-It-Now-Moment siehste ach ich habe dann auch noch jede platte beschriftet ja noch schnell drauf gemacht was ist platte 1 bis 12 damit die bescheid wissen.
Alles wieder ordnungsgemäß eingesammelt hier, hat nur für 90 minuten gereicht und jetzt mache ich du it now ich entsorge es gleich nicht irgendwann später nicht morgen nein jetzt erledigt haken dran so abgelegt abgeheftet fertig, erfolgreich Tischtennisturnier durchgeführt, mal was anderes gemacht, hat Spaß gemacht und der vom Tischtennis, der hat dann auch geholfen nochmal abzubauen, bei dem habe ich mich dann natürlich nochmal auch bedankt und er sagte Mensch, hat doch super geklappt, und auf die Idee mit der Zeit wäre gar nicht gekommen.
Und das war natürlich super, weil genau das dafür gesorgt hat, dass es planbar war und dass wir dann auch just in time sozusagen waren. Da habe ich gedacht, ja siehst du, wieder eine schöne Kombination aus dem Fußballhallen, Fußball, das jetzt übertragen aufs Tischtennis. Und jeder hat sieben Spiele gemacht gegen sieben verschiedene Gegner. Also auch das war schön, haben wir das vorhandene Potenzial genutzt. Und da war es natürlich auch ganz spannend in den sieben Minuten, sich immer wieder auf den anderen Gegenspieler einzustellen, weil natürlich jeder mal anders gespielt hat. Einer hat mit mehr Schnitt gespielt, der andere hat eher defensiv gespielt, der andere hat wieder versucht auch mal aktiv zu sein. Ja, so ganz unterschiedlich. Heute abwechslungsreich, auch aus meiner Sicht für den Kopf ganz spannend gewesen. Und ja, was habe ich mir dabei gedacht? Nicht so viel, um da jetzt auch mir selbst die Antwort zu geben. Und es war anstrengend und es hat Spaß gemacht.
Und ich freue mich jetzt, dass es geschafft ist und es war ein schönes Ereignis. An das werde ich mich auf jeden Fall noch mal mehr erinnern, als an eine x-beliebige Trainingseinheit, wenn wir die heute gemacht hätten. Und ganz toll war auch, dass manche Spieler dann kamen, uns gar nicht glauben konnten, dass wir tatsächlich Tischtennis spielen. Der eine sagte, okay, jetzt glaube ich es erst. Als er kam und alle Tischtennisplatten waren schon aufgebaut, Und der hat halt vielleicht gedacht, ja, wer weiß, was das wieder für eine Aktion ist. Vielleicht müssen wir doch wieder richtig schwitzen und kommt ein ganz besonderer Kraftkreis. Nein, war es heute nicht. Es war tatsächlich ein Tischtennisturnier, was Spaß gemacht hat, wo ich mir am Anfang insofern was dabei gedacht habe, dass ich ja mal ein tolles Ereignis machen, was damit zusammenhängt. Das weiß ich jetzt ein Stück weit mehr. und umso schöner ist es dann jetzt auch mit dem Wissen, jetzt nachher meinen Tee trinken zu gehen den ich mir jetzt auch wieder gemacht habe und dann reicht es für heute und ich bin froh dass ich in dem Fall morgen nicht los brauche sondern den Tag auch nochmal.
Anders nutze mit der Familie, vielleicht ein bisschen was für die Firma aber jetzt keinen keinen so einen festen Zeitablauf habe da freue ich mich jetzt morgen drauf und dann freue ich mich auch wieder, wenn es dann die nächsten Tage wieder anders lang geht. Also, was habe ich mir dabei gedacht? Ein bisschen was, aber nicht alles durchdacht. Das ist okay, weil jetzt bin ich wieder um eine Erkenntnisreiche und kann jetzt auch sagen, okay, so ein Tischtennis-Tournier habe ich zum ersten Mal ausgerichtet. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.