Los geht's, die 60 Sekunden laufen heute jetzt schon fast, Moment, das wollte ich hier gerade drauf drücken, ging gerade jetzt, 60 Sekunden, eine Minute, los geht's, do it now. Okay.
Vielen Dank. Da waren sie wieder, die 60 Sekunden. Ich habe meine Liegestütze gemacht, wieder Energie getankt. Energie für diese Podcast-Folge jetzt.
Wir hatten heute Spiel, erstes Vorbereitungsspiel nach unserer guten Hallensaison. Ging es heute wieder los, draußen, minus 3 Grad, Wind, Kunstrasenplatz, 90 Minuten draußen, plus die Warm-Up-Zeit, plus Halbzeit, plus danach noch kurz. Also alles in allem zusammengefasst, schweinekalt, eiskalte Zehen, Finger ging noch, aber einfach insgesamt kalt. Und als wir dann in der Kabine waren und ich mich hingesetzt habe, ich stand die ganze Zeit zwischendurch, auch ein paar Schritte gegangen, hat nicht so viel geholfen, mich hingesetzt habe ich gedacht, oh, fühle ich mich alt. Obwohl ich da in Anführungsstrichen nur rumstand, aber habe mir doch dann hinterher heute Nachmittagabend gedacht, ja, das braucht auch ganz schön Energie für den Körper, den warm zu halten, ja, und dafür zu sorgen, dass die Extremitäten, ob es bei mir die Zehen sind oder die Finger, nicht abfrieren, sondern noch einigermaßen durchbootet werden. Und auch dafür brauchst du Energie. Und Energie kann ja immer nur umgewandelt werden. Und so habe ich jetzt gerade mich aufgerafft.
Energie aufgewendet, Liegestütze gemacht, die mir jetzt wieder Energie geben für diese Podcast-Folge.
Und manchmal gilt es dann auch, sich zu erholen. Und das war heute Nachmittag bei mir so. Also vorhin habe ich mich echt richtig K.O. gefühlt. Und glücklich. Also so auch wieder echt positiv. Weil ich glaube, die zweieinhalb Stunden draußen an der frischen Luft, bei den Temperaturen, ja, die haben mich gefordert. Die haben den Körper gefordert. Und dann braucht er ja auch die entsprechende Pause. Die habe ich ihm jetzt gegeben. Und jetzt habe ich wieder Energie. Liegestütze runtergerockt. Und jetzt sitzen wir hier zusammen.
Ich erzähle du hörst zu wir beide machen uns Gedanken und auf dem Weg zum Fußball heute ich bin alleine gefahren habe ich aus einem Podcast heraus, mir eins aufgeschrieben und zwar die Aussage, nichts bleibt wie es ist nichts bleibt wie es ist das fand ich auch wieder gut und passend und, hatten wir natürlich heute beim Fußball auch ja, ob es die Hinrunde war, die nicht so gut war, nichts bleibt wie es ist so, das ist jetzt nicht so geblieben jetzt war mal eine gute Hallensaison auch die bleibt nicht so wie sie ist jetzt gehen wir wieder nach draußen, ja, und versuchen dann neu unser Glück, heute gleich mit einem Erfolgserlebnis, 3 zu 1 Sieg ja, gegen einen Gegner der sonst eine Liga unter uns spielt. Also jetzt nichts berauschendes, aber darum ging es auch gar nicht, sondern einfach wieder Stück für Stück reinzukommen.
Und natürlich tun da so einen Erfolg auch gut. Und es ist schön. Und dann können wir nächste Woche weitermachen. Gerade auch aufgrund dessen, dass diese Woche auch das Training einmal ausgefallen ist. Und mit so einem Erfolg im Rücken trainiert es sich halt schon leichter. Und das ist schön. Und auch das bleibt nicht so, wie es ist. Wir haben wieder das Thema Veränderung. Hatten wir gestern auch. Und klar musste ich, als ich das gehört habe, auch nochmal an Fußball denken. Denn egal wie es war, nichts bleibt wie es ist alleine die Tatsache mit jedem Spiel dass da neue Erfahrungen dazukommen, neue Erkenntnisse dazukommen neue Situationen auch mal, klar, viele gibt es schon.
90%, 95% habe ich sicherlich alle auch schon erlebt und doch gibt es immer mal noch so 5%, die vielleicht anders sind das ist auch nicht bei jedem Spiel so, aber immer mal wieder Und ich verändere mich ja auch. Durch meine 50 Liegestütze, die ich jetzt jeden Tag immer noch zusätzlich mache oder meistens mache, verändere ich mich auch. Mit jedem Tag. Es wird für dich keine Überraschung sein, dass du mit jedem Tag älter wirst und deinem nächsten Geburtstag näher kommst. So geht es mir natürlich auch. Und alleine das sorgt ja schon dafür, dass nichts bleibt, wie es ist. Und deshalb kann ja trotzdem alles gut sein. Das war heute die Erkenntnis für mich des Tages. Und deshalb habe ich mir gedacht, nichts bleibt wie es ist. Fange ich heute mal anders an. Gleich mal mit den 60 Sekunden zu starten. Einfach hier mal was anderes zu machen. Ja, das soll es für heute schon gewesen sein tatsächlich. Mehr ist für den Moment nicht. Ich kann damit jetzt gut leben. Sende ich dir noch ganz liebe Grüße. Bleib mutig. Dein Michael.