Heute ist so ein Abend, da habe ich nicht so richtig Lust, hier diese Podcast-Folge aufzunehmen. Warum? Wahrscheinlich, weil der Abend heute schon so entspannt war und mich dann jetzt noch mal aufzuroffen, habe ich gedacht, na komm, mache ich und wenn ich hier an den Laptop gehe, dann starte ich auf jeden Fall gleich die Aufnahme, ganz nach dem Motto Do It Now tatsächlich, denn sonst wird es schwierig für mich. Obwohl ich heute was richtig cooles gelesen habe, und.

Jetzt überlege ich gerade nochmal, ob ich jetzt heute die 50 Liegestütze mache in unserer gemeinsamen Minute oder nicht ich habe tatsächlich von gestern vom Training ein bisschen Muskelkater aber nur rechte Arschbacke ja weiß nicht ich war ja vorher schon laufen hatte ja dann abends nicht geplant noch mitzumachen hat natürlich dann Spaß gemacht auch wenn ich keine Klamotten mit hatte, bin ich halt verschwitzt dann ins kalte Auto und nach Hause gefahren, und heute ganz leicht musst du kater, meine Liegestütze habe ich schon fertig, vorhin eine Stunde spazieren war ich auch, ja komm lass uns die Minute nehmen und do it now, Motto ich mache 50 Liegestütze, ich stelle mich schon mal hin, dann kann ich noch ein paar Sekunden gewinnen bevor ich jetzt gleich starte also unsere Minute do it now Oh!

Vielen Dank. Vielen Dank.

Ja weh! Wenn ich es erledigt habe, dann freue ich mich doch wieder. Und ein Gedanke, der mir heute beim Spaziergang durch den Kopf ging, war tatsächlich, bringt die Minute was. Bringt diese Minute was? Bringt diese Minute was oder lässt man es einfach sein? Lass ich es einfach sein, weil bringt diese Minute was? Jetzt heute 23. Januar bedeutet 23 Minuten. Ja, komm. Also du merkst, heute war so ein Zweifeltag. Was soll das? Was soll der ganze Spaß? Und was bringt es denn? Ja, das habe ich heute überlegt so.

Und ich glaube, das ist auch ganz normal, auf dem Weg euphorisch anfangen. Dann kommt so ein Tal zwischendurch immer mal wieder. Und dann ist die Frage, die Frage darf man sich immer stellen, bringt es was? Also, weil es kann ja sein, dass es auch da mal wichtig ist, Sachen zu verändern und nicht nur beizubehalten, weil man es halt angefangen hat oder weil da eine Idee dahinter steckte und eine gewisse Absicht kann ja sein, dass sich da einfach was ändert.

Und klar, jetzt könnte ich auch nach vorne greifen, okay, was ist, wenn ich am 31. Dezember hier sitze, 2026, und habe die 365 Tage die Minute durchgezogen. Was ist dann? Und bringt die Minute irgendwas? Und was denken die anderen in dem Falle? Was denkst du, wenn du hier diesen Podcast hörst, von dem, was ich erzähle, das mit dieser Minute? Ja, habe ich mir dann halt auch die Frage gestellt, was bringt das? Was machen andere in dieser Minute? Was machst du in dieser Minute? Dann habe ich mir auch die Frage gestellt, will ich es überhaupt wissen? Oder ist es jetzt nur so eine Frage, die ich stelle, um abzulenken und nicht selbst drüber nachzudenken? Dass ich die Antwort im Außen suche und es doch darum geht, die im Inneren zu finden. Das ist die spannende Frage. und dazu habe ich auch was gelesen, ein E-Mail Newsletter, habe sogar extra die Seite noch aufgelassen, wo es auch um Veränderungen geht.

Und ich kann jetzt nicht den Ganzen vorlesen, das war, warum viele Neuanfänge keine sind. Oft war das Thema, dass die Veränderung, man meint, es ist eine andere Veränderung, man wechselt den Job, man wechselt den Wohnort und doch gibt es viele Sachen, die gleich bleiben, weil man sich an dann das Vertraute erinnert. Und dann, ach, so schlecht war es ja doch nicht und man sich vielleicht gar nicht auf das Neue dann einfach so richtig einlässt.

Und dann eben, und das ist hier der spannende Satz, also Vorsatz ist, echte Veränderung scheitert selten am Loslassen, sondern sie scheitert an der Phase danach und das passt natürlich mal wieder wie Faust aufs Auge, dass ich genau gestern darüber gesprochen habe und heute der Newsletter in mein Posteingang flattert, und passend ist zu der Podcast-Folge von gestern und.

Hier ist ein Satz und das passt so gut mit Fußball. Loslassen, ja, okay, ersten Moment ja. Und dann Tennis, wäre schön. Und es scheitert oft an der Phase danach und zwar an dem Stadium, in dem das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keinen Halt gibt. Ja, also das Alte trägt nicht mehr und das Neue gibt noch keinen Halt. Und das passt natürlich auch hervorragend zur Unternehmensnachfolge du weißt, irgendwann ist der Schritt zu tun und das Alte kann so nicht weitergehen, das trägt nicht mehr doch das Neue, was danach kommt, das gibt noch keinen Halt, da gibt es noch nicht die, Gewohnheiten die Abläufe, die Prozesse die Gefühle wie vorher und deshalb wird sich dann möglicherweise nur an das Positive von vorher erinnert und das Negative wird ausgeblendet. Und deshalb fand ich den Satz so gut. An dem Stadion, in dem das Alte nicht mehr trägt und das Neue noch keinen Halt gibt. Und ich glaube, das war auch eins, genau in der Phase, ich mich befundere, wo ich denke, ja, beim Fußball würde ich diesen alten Halt kriegen, obwohl ich weiß, dass es nicht mehr passt.

Und deshalb trägt es nicht mehr. Und das Neue, das Tennis, das hat mir noch keinen richtigen Halt gegeben. Bis vielleicht wirklich zu dem Tag am Mittwoch, wo Fußballtraining ausgefallen ist und ich beim Tennistraining war. Das war so ein Grund.

Und hier dann noch, geht noch ein bisschen weiter. Und das finde ich auch nochmal gut, will ich hier einfach auch gerne festhalten und dir weitergeben. Die eigentliche Zumutung von Veränderung liegt nicht im Abschied, also nicht in dem Ein-Auf-Hören, sondern sie liegt in dem Dazwischen, das was ich gerade schon sagte. In der Phase, in der nicht so richtig greift das Alte nicht mehr als das Neue auch nicht. In der man nicht so genau weiß, was oder wer man ist. In der man nicht so genau weiß, was oder wer man ist. Und auch da wieder, ich nehme immer das Beispiel vom Fußball, dass es für dich auch plakativ ist und für mich auch, als natürlich dasselbe auch beim Unternehmen, in dem man nicht so genau weiß, was oder wer man ist.

Und genau das, und das kommt hier der nächste Satz, ich lese den mal genauso vor, es ist ein nicht leicht auszuhaltender Schwebezustand zwischen dem Altvertrauten und noch Nichtvertrauten. Also ein nicht leicht auszuhaltender Schwebezustand zwischen dem Altvertrauten und noch Nichtvertrauten. Und hier Nebensatz dann. Viele Menschen halten diesen Zustand nicht lange aus. Und dabei steckt genau in dieser Phase eine große Chance. Wir können sie nutzen, die innere Arbeit zu machen, die mit dem Gehen verbunden ist. Das heißt, die Unsicherheit nicht zu überspringen, sondern als Erkenntnisraum zu nutzen. Und vielleicht ist deshalb die ehrlichere Frage, wie lange halte ich es aus, mich auszuprobieren? Mich im Neuen nicht auszukennen, ohne es vorschnell wieder vertraut zu machen.

Ja, also da haben wir es wieder. Wie lange halte ich es aus, mich im Neuen nicht auszukennen, ohne es vorschnell wieder vertraut zu machen? Und das habe ich im Unternehmen natürlich eins zu eins bei meinem Vater gespürt. Nicht nur wie schwer das Loslassen auf der einen Seite war, sondern den Zustand auszuhalten. Weil da kam was Neues und es war immer wieder einfacher. Und ja, hinterher als Fehler kann ich so sagen, einmal zwischendurch nach anderthalb Jahren habe ich nochmal wieder einen neuen Disponent gebraucht und erst nochmal für zwei Monate eingesprungen. Weil ich auch dachte, das wäre eine gute Idee gewesen. War es nicht. Und es war natürlich auch...

Im ersten Moment einfach, aber nicht das Richtige. Denn das hat es nachher natürlich für alle Seiten nicht einfacher gemacht. Also ich kenne das aus der Unternehmensnachfolge, aus eigenem Erleben, als natürlich auch das hier jetzt beim Tennis und das war im letzten Jahr so. Wie lange halte ich es aus, mich im Neuen nicht auszukennen? Und das hatte ich auf jeden Fall letztes Jahr im Tennis. Ohne es vorschnell wieder vertraut zu machen. Und das war tatsächlich so, ja, da war ich auch anfällig. Ich sage, Mensch, ich kenne mich im Tennis noch nicht richtig aus, macht zwar auf der einen Seite Spaß, aber das andere wäre deutlich einfacher, da ist es mir vertraut. Und wie schnell geht es dann wieder, dass ich sage, okay, ich spiele wieder Fußball. Und das lange aushalten. Und viele Menschen halten diesen Zustand nicht lange aus. Und dabei steckt genau in dieser Phase die größte Chance. Ja, das passt wieder so gut. Und deshalb...

Dann kommen hier nochmal die letzten drei Sätze, die ich dazu einfach so passend finde. Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob wir nur etwas ersetzen oder wirklich etwas verändern. Ja, und das war das andere auch mit dem Wohnort wechseln oder mit dem Job wechseln. Ja, willst du damit nur irgendwas ersetzen und das eine nicht mehr angucken und du nimmst dich selbst doch mit oder willst du wirklich etwas verändern? Und wer das Vertraute zu früh wiederherstellt, landet oft genau dort, wo er schon war. Auch das unter Unternehmensnachfolge wieder das Beispiel. Ja, was passiert? Du klingst dich dann wieder mit ein. Mein Vater klingt sich wieder mit ein. Ja, dann ist er genau wieder dort gelandet und wir auch im Unternehmen. Wir sind nicht vorwärts gekommen und er war wieder ein Stück weit in dem Hamsterrad drin. Hat sich erst mal vertraut angefühlt. Doch da waren wir schon und sind in dem Schritt keinen Schritt weiter gekommen, außer später die Erkenntnis zu haben, sondern eher wieder drei Schritte zurück.

Also, wer das Vertraute zu früh wiederherstellt, landet oft genau dort, wo er schon war. Und jetzt der letzte Satz. Wer das Ungewohnte aushält, gewinnt etwas anderes. Wer das Ungewohnte aushält, gewinnt etwas anderes. Und zwar die Freiheit, bewusst zu wählen, was bleiben soll und was endlich gehen darf. Wer das Ungewohnte aushält, gewinnt etwas anderes. Die Freiheit, bewusst zu wählen, was bleiben soll und was endlich gehen darf. Und der Satz packt mich und bestätigt mich in dem, was ich gestern sagte, in der Podcast-Folge passend zu dem Newsletter in meinem Posteingang jetzt habe ich mich konzentriert.

Dass ich jetzt bewusst gewählt habe, was bleiben soll und das ist der Fußball. Ich nicht mehr auf dem Platz, sondern in einer anderen Rolle, an der Seitenlinie. Und deshalb darf in dem Falle, ich sage jetzt einfach mal, meine Fußballkarriere gehen. Und jetzt habe ich die Freiheit, das anders für die Zukunft zu machen, eine wahre Veränderung zu machen. Und das auf dem Tennisplatz. Und dazu passt auch deshalb habe ich dir eingangs gesagt ich bin heute Freitagabend schon entspannt wir haben einen kleinen Filmabend zu Hause gemacht, wir wollten erst The Greatest Showman schauen weil meine Tochter das gerne guckt so Musical-Tanz, da hört sie auch gerne die Lieder wenn wir im Auto unterwegs sind.

Und als ich das gerade so rausgesucht habe, kamen Die Minions mit Ich einfach unverbesserlich Teil 4 und dann wollte sie das gerne schauen. Also haben wir uns das angeschaut. Auch sehr schön. Da hat er übrigens zwischendurch auch nicht Fußball gespielt, der Crew, sondern Tennis. Ach, habe ich wieder für mich gedacht. da freue ich mich ja dann immer, wenn ich da für mich selbst so eine Parallelen sehe also war der da heute kurz auf dem Tennisplatz unterwegs, habe ich gedacht, ja siehste, passt für mich auch, bin ich dann zukünftig auch mit dem Schläger in der Hand und nicht nur an der Seitenlinie, sehr schön, so sollte das sein, und jetzt freue ich mich umso mehr dass ich jetzt hier diese Podcast-Folge aufgenommen habe, fühlt sich jetzt richtig, richtig gut an.

Liebe Grüße, bleib mutig, Dein Michael. Und wenn es irgendwas gibt für Dich, wo Du sagst, Mensch, wie lange halte ich es aus, mich im Neuen nicht auszukennen, ohne es vorschnell wieder vertraut zu machen? Dann denk doch vielleicht einfach mal für einen Moment drüber nach. Do it now.