Heute habe ich mich jetzt hier gleich noch gar nicht hingesetzt. Ich stehe hier noch. Training ging wieder los. Naja, mehr oder weniger. Dazu gleich mehr. Ich habe jetzt richtig Lust einfach nochmal jetzt tatsächlich die 50 Liegestütze zu machen. Das heißt eine Minute Zeit. Do it now.

Zack, stopp, jawoll. Okay, da komme ich durch den Kasten. Die anderen 50 habe ich heute Morgen gemacht und die zweiten 50 vorhin beim Tennis-Training. Ja, das ging wieder los. Also für mich das erste Mal in diesem Jahr, dass ich beim Tennis-Training war. Hat Spaß gemacht. Und heute war auch Trainingsstart Fußball. Wintervorbereitung. Heute ging es wieder los. Oder um es noch präziser zu sagen, heute sollte es wieder losgehen. Und wir sind ja die Könige, haben ja vier Hallenturniere gewonnen. Und dann wird natürlich jeder gleich bequem. Und was war das Endresultat? Fußball. Haben wir eine Mannschaft, 20 Leute. Sechs Stück haben sich heute zum Training angemeldet. hat der Trainer das Training abgesagt. Ich hatte mich als Co-Trainer heute rausgenommen. Ich sage mittwochs gucke ich immer, dass ich zum Tennistraining gehe, dass ich da selbst noch ein bisschen was für mich mache.

Und ist ja okay, weil der Trainer ist ja da und morgen geht es weiter mit Training. Da bin ich dann auch mit da. Dann haben wir heute hin und her. Und dann gesagt, für sechs Leute macht das keinen Sinn. Da bestrafst du ja nur die, die dann da sind, denkt man. Und die anderen alle nicht. Klar, es kann immer mal was sein, dass mal jemand erkältet oder krank ist. Klar, keine Frage. Verletzte haben wir jetzt gerade nicht. Auch schön. Und dass halt auch welche mal arbeitstechnisch nicht zur Verfügung stehen. Ja, und dann trainierst du halt mal bloß mit zwölf, mit dreizehn, mit vierzehn. Aber mit sechs zum Trainingsauftakt heute. ja.

Darüber habe ich auch gerade noch mal nachgedacht, als ich jetzt gerade nach Hause gefahren bin.

Wenn der Kopf immer anfängt zu stinken, wenn der Fisch immer anfängt am Kopf zu stinken, so ist es. Dann dürfen wir uns als Trainer ja hinterfragen. Was haben wir nicht gut genug gemacht, dass jetzt, wenn das Training wieder losgeht, Auftakt für die Rückrunde, Trainingsvorbereitung und wir haben ein bisschen was vor. Natürlich, weil wir stehen jetzt auf dem Abstiegsplatz, da haben wir alle nicht so die Lust drauf, die Mannschaft natürlich auch nicht. Doch die Frage ist, wie geht man das an und wenn du hier den Podcast verfolgst, dann weißt du, wir im Trainerteam mit unserem sportlichen Leiter, wir saßen letzte Woche drei Stunden zusammen, haben natürlich geguckt, wie können wir was machen. Ja, und dann geht's jetzt wieder los. Wir haben vier Hallenturniere gewonnen. Jeder denkt vielleicht auch, das geht ein Stück weit von alleine. Und doch geht es weiter, Training zu machen, sich reinzuhauen, sich fit zu machen, ja, das gehört halt auch einfach dazu und vielleicht in der Vorbereitung auch noch ein bisschen mehr, so ein bisschen sich auch zu quälen im positiven Sinne, nicht weil man es muss, und auch nicht weil man es sollte, sondern weil man es will. Doch das scheint gerade nicht so ausgeprägt zu sein.

Und wenn man sagt absolute verantwortung übernehmen dann gilt es auch für uns diese verantwortung genau dafür zu übernehmen dass es jetzt gerade nicht funktioniert und natürlich die frage zu stellen okay was können wir da jetzt entsprechend tun.

Damit das anders wird. Jetzt machen wir morgen Training, da haben mehr zugesagt. Dann ist am Samstag das erste Vorbereitungsspiel. Ja, und auch da wäre ich jetzt nicht überrascht, wenn es auf einmal nicht so weitergeht wie in der Halle. Und dann gucken sie sich nachher möglicherweise groß an. Vielleicht ist es dann auch wieder gut und muss sein. Doch natürlich die Frage, was haben wir jetzt in unserer Hand, um das natürlich in die richtige Richtung zu bringen. Ich bin gespannt. Und also ging das Training heute los, aber beim Fußball nicht so wie gedacht. Da ging das Training mit einer Absage los.

Ein Stück weit konnte ich dann entspannter mein Training angehen. Weiß ich nicht, hat heute Spaß gemacht. Und unser Trainer hat uns gesagt, wir dürfen uns manchmal nicht so verkrampft sehen, weil man halt berücksichtigen muss. Man sieht die Tennisspieler im Fernsehen, die sich da die Bälle um die Ohren hauen. Und wir trainieren da. Jede Woche 75 Minuten zu viert und denken dann einmal gehört, einmal gesehen, das funktioniert gleich. Und für mich ist es ja so, gerade beim Tennis, ich trainiere ja nicht mal wöchentlich 75 Minuten, wenn das jetzt mein erstes Training war. Die ersten zwei Trainings habe ich nicht mitgemacht, hatte ich andere Termine, nächste Woche kann ich auch nicht. Also habe ich jetzt einmal im Monat 75 Minuten zu viert trainiert. Also kannst du dir ja vorstellen, wie viel Beikontaktzeit ich dann überhaupt hatte, weil ja jeder dann mal dran ist, der Trainer mal zwischendurch unterbricht.

Sodass da natürlich wenig Trainingszeit zusammenkommt und hat der Trainer gesagt, das ist schön, dass ihr einen gewissen Leistungsanspruch habt, aber ich habe oft das Gefühl, sagt der Trainer, dass ihr euch mehr Druck macht, als absolut sinnvoll ist, weil das kann so gar nicht funktionieren. Und das fand ich auch eine wichtige Erkenntnis ja, dann mal im richtigen Moment zu bremsen, Und das ist natürlich eine ganz andere Konstellation, als es gerade beim Fußball ist, weil da brauchen wir jetzt nicht im richtigen Moment bremsen. Da müssen wir erstmal wieder gucken, wie kommen wir aus dem Leerlaufmodus raus, um mal wieder den ersten Gang einzulegen. Wir sprechen ja noch gar nicht davon, mal den dritten und den vierten Gang einzulegen, sondern wirklich jetzt mal vom Fleck zu kommen. Also das hat heute noch nicht funktioniert. Ganz spannend, wie das dann natürlich so die Unterschiede wieder sein können dann auch. Und was es da für Herausforderungen gibt. Und das Hallen-Erfolgs-Erlebnis, schön, dass es jeder mitgenommen hat. Und jetzt gibt es eine neue Party.

Und nicht, dass wir da nachher zu der nicht eingeladen sind, weil es halt in der Rückrunde nicht klappt. Dann sind auch da wir dafür verantwortlich. Niemand anderes. Nicht der Platz, nicht der Gegner, nicht der Schiedsrichter, sondern wir. Also das, Mensch, das bleibt spannend, das bleibt wirklich sehr spannend. Und ein Thema, was mir dann auch noch durch den Kopf ging, das will ich jetzt hier auch nochmal mit raushauen und einfließen lassen, war nochmal das Thema Personen, Prozesse und Profite. Habe ich gedacht, das passt natürlich für den Haushalt auch wir haben schon in der Firma drüber gesprochen es gibt es beim Fußball da auch ganz wichtig oder im Verein allgemein, hatte ich ja jetzt auch vom Tennis erzählt dasselbe gibt es natürlich im Fußball auch, als auch in der Familie.

Und das ist mir auch, also Prozess, wieder Person, wer ist für was zuständig, wer kann was, wer darf was, wer will was, wie ist das mit Prozessen, Standards, Transparenz, Verantwortlichkeit, als wie ist das auch mit dem Profitieren, Zeit, Geld, Energie. Das haben wir zum Beispiel, wenn es um die Tiere geht, haben wir eine transparente Dokumentation, eine Liste, wo drauf steht, was ist am Tag mit den Katzen und mit dem Hund passiert. Wurde der gefüttert? Wurde der nicht gefüttert? Da gibt es eine ganz klare Transparenz. Es gibt einen Standard, wie viel gefüttert wird. Einmal morgens, einmal abends und dann wie viel entsprechend. Und Verantwortlichkeiten festgelegt. In dem Sinne, dass es bei den Eltern liegt. Bei meiner Frau oder mir. Und klar, können wir es natürlich auch mal an die Kinder delegieren. Aber die Verantwortlichkeit liegt bei uns. Dasselbe mit dem Katzenklo. Oder auch, wenn ich jetzt nach Hause komme und ich war dann jetzt heute den ganzen Tag noch nicht zu Hause, weil nach Beratungsgesprächen heute Business-Einsatzfirma ging es dann gleich zum Tennis und dann kam erst noch der Familienpart. Der fällt heute schmal aus, weil die Kinder schon schlafen.

Konnte ich mich gleich ran machen hier an diese Podcast-Folge. Und habe doch auch gemerkt, was es hier für Standards gibt, wenn ich nach Hause komme. Meine Sporttasche, absoluter Standardablauf, wie das funktioniert. Verantwortlichkeit habe ich, Transparenz, Dokumentation. In dem Sinne gibt es dann auch, ich weiß genau, wo die Tasche hinkommt, wo meine nassen, verschwitzten Sachen hinkommen, wie das zu handhaben ist, wo mein Schläger aufbewahrt wird.

Auch da gibt es Transparenz, also könnte dann auch jeder andere den Schläger wegräumen, nur da liegt die Verantwortlichkeit klar bei mir, wieder bei der Person, ich kann das, ich will das, ich darf das, als natürlich profitieren auch in dem Falle alle davon. Geld, ja gut, Geld ist jetzt in dem Sinne, ja hat es einen Wert, würde ich jetzt mal sagen. Ja, hat einen Wert, weil sich dann niemand anderes drüber aufregt. Das hat dann auch schon wieder so eine Komponente mit Energie zu tun und mit Zeit auch. Für mich ist es eine Zeitersparnis. Ich erledige es gleich, räume es nicht dreimal hin und her. Jemand anderes stolpert nicht drüber und fürs nächste Mal profitiere ich auch davon, weil ich weiß, wo alles ist und brauche dann weniger Energie, weniger Zeit. Und wenn wir da haben, wieder das Thema Zeit und Geld, habe ich dann fünf Minuten mehr Zeit, Geld zu verdienen. Ja, auch wieder das. Also das ging mir nochmal so heute auch durch den Kopf, weil ich das ja in den letzten Tagen auch immer hier im Podcast hatte.

Personen, Prozesse, Profite, wie sich das einfach auch bei mir durch alles durchzieht. Und die Beispiele hatte ich schon genannt. Für die Firma passt das, habe ich dir das Unternehmensbeispiel genannt, wo wir gerade dran sind, zu gucken, wie machen wir das transparent, wie bauen wir das auf, gerade wenn dann jetzt auch jemand das Unternehmen verlässt und da jemand Neues dazu kommt. Eine super Grundlage, um das zu machen. Im Verein beim Tennis jetzt, wo es darum geht, die Nachfolge anzustreben, im Vorstand neue Mitglieder zu gewinnen, sehe ich genauso gleich eine Herausforderung wie beim Unternehmen. Dasselbe passt jetzt auch beim Fußball in der Konstellation, in der Rolle, der ich da jetzt bin, was die Trainertätigkeit anbetrifft, als auch in der Familie, wo wir hier Personen haben, wo wir Prozesse haben und wo wir davon profitieren wollen und, profitieren und auch in Zukunft profitieren werden. Ja. Verschiedene Bereiche und doch alles ähnlich gleich. Freue ich mich irgendwie. Das finde ich irgendwie schön. Sowas begeistert mich. Ja.

Das ist soweit. Und dann habe ich jetzt gerade am Abend, ich stand noch einmal an den Bahnschienen. Das auch nochmal kurz, fand ich wieder schön, weil das wieder so ein Do-it-now-Moment war, den ich gestern verpasst habe. Weil am Montagabend war ja Geburtstagsfeier und ich habe mich ums Catering gekümmert, habe das extern dazugeholt. Auch da gibt es ja die Möglichkeit.

Will ich schon wieder gar keine Werbung machen, aber es passt gerade so gut, ja auch im Unternehmen mal jemand externes dazuzuholen. Ich zeige jetzt hier gerade so auf mich. Ja, könnte ja zum Beispiel ich sein, für dich, für dein Unternehmen. So habe ich mir das Catering dazugeholt, damit wir das nicht selbst abdecken müssen. Habe gedacht Mensch oder ich habe dann am Montag gleich noch ein schönes Bild davon das kann ich, dem Anbieter schicken und mich nochmal dafür bedanken dass es einfach alles lecker war dass es gereicht hat dass es sogar so viel war, dass ich auch noch was davon abbekommen habe super war lecker, die Gäste waren begeistert also rundum gelungen habe ich gedacht das darf ich doch gerne nochmal als Rückmeldung, weitergeben, denn gestern habe ich ja auch zu dir gesagt, Mensch, mach doch gerne eine Podcast-Bewertung und dann will ich natürlich auch mit gutem Beispiel vorangehen und das hatte ich gestern schon im Kopf, habe es nicht gemacht und jetzt stand ich gerade an den Bahnschienen und dann kam natürlich wieder für einen kurzen Moment die Überlegung, naja, kann ich das jetzt machen oder mache ich es nicht morgen? Nee, do it now war die Ansage.

Und trotzdem der Gedanke, ja, abends um neun, kann ich das noch machen? Ja, was ist denn, wenn ich es morgen nicht mache, bevor ich es vergesse? Und wenn jemand anderes das liest, und das ist doch auch noch was Schönes. Also, da kann doch auch jemand anderes davon profitieren. Wenn ich jetzt sage, Mensch, vielen lieben Dank, ich schicke das Bild nochmal mit. Danke, hat super geklappt. Alle waren begeistert, war lecker. Ich habe auch noch was abbekommen. ist doch eine tolle Nachricht. Und damit ich das nicht vergesse, do it now. Ja, habe ich gemacht. Do it now. So, und jetzt mache ich do it now hier auf den Button, auf den roten. Und dann bist du mich los für heute. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.