Gestern bin ich doch schon nach der aufnahme der podcast folge doch fast schon wieder in die falle getappt wo ich mich dabei erwischt habe dass ich mir gedacht habe michael du musst doch leisten leisten leisten komm das geht jetzt noch was ich damit genau meine das erzähle ich dir gleich nach unserer gemeinsamen minute die ich jetzt gleich starten werde es ist noch acht Minuten eingestellt, weil das heute die Spielzeit beim Fußball-Hallentraining war. Acht Minuten. So, jetzt nehmen wir uns eine Minute Zeit, 60 Sekunden. Do it now.

Vielen Dank.

Hat doch wieder nicht geklingelt, oder? habe ich gar nicht auf Start gedrückt, die Minute könnte doch jetzt vorbei sein ich wäre jetzt fast eingeschlafen, ist auch schon heute der 8. Januar, 21.31 Uhr, normalerweise Schlafenszeit gestern habe ich da schon längst geschlafen und das hat mir sehr gut getan heute ja, ein bisschen angeschlagen bin ich noch, was den Schnupfen angeht die Nase ein bisschen zu aber sonst fühle ich mich ganz okay, Ja, und was war jetzt gestern? Dann ging es mir tagsüber nicht so gut, so wie heute auch. Und ich habe nur meine 100 Liegestütze gemacht. Heute jetzt auch. Und davor die Tage habe ich ja mal in der Minute noch 50 weitere Liegestütze gemacht. Das habe ich gestern nicht gemacht. Und jetzt heute auch nicht.

Und dann hatte ich gestern die Podcast-Folge aufgenommen. Alles fertig, alles hochgeladen. Und dann kam mir doch der Gedanke, wirklich, das geht doch jetzt nicht, komm, die 50 machst du jetzt noch. Habe ich doch gleich wieder gemerkt, wie schwer es mir fällt, mir das zu erlauben, dass ich die 50 Liegestütze jetzt nicht mache, sondern dass das Motto ist, ja, immer leisten, leisten, leisten. Das ist die Priorität, das muss sein, weil wenn ich jetzt die 50 nicht mache, dann bin ich ja, was weiß ich, ein Schwächling, ein Versager, fand ich ganz spannend gestern den Gedanken.

Und habe ich dann auch für einen Moment darüber nachgedacht, habe natürlich nicht die 50 Liegestütze gemacht, sondern mir so gedacht, nee komm, das darf ich jetzt mal aushalten. Den Gedanken und das nicht zu machen. Und so mache ich es jetzt heute auch und heute habe ich überlegt als ich heute im Tagesverlauf meine 100 Liegestütze gemacht habe ja, wenn es mir jetzt schon schlechter geht und mein Minimum 100 Liegestütze sind, dann ist das ja schon mal top und die waren jetzt auch so, dass die noch gut gingen ich habe jetzt auch keine Lust da, mich dann so zu quälen weil ich denke, das geht gerade gesundheitlich gar nicht.

Also so von dem her ist es jetzt für heute auch okay. Und ja, ich kann es mir noch schon rechnen. Ich habe den einen Tag 250 gemacht, und 50 davon kann ich auf gestern verbuchen und 50 davon auf heute. Dann bin ich jetzt im Durchschnitt für den Januar immer noch bei 150. Doch darum geht es mir gar nicht, weil ich das auch überlegt habe. Na ja, muss ich jetzt unbedingt 150 schaffen und wenn ich das mal nicht schaffe, dann muss ich die irgendwann nachholen. Ja, warum denn? Ich mache es ja für mich. Ich mache ja meine eigenen Regeln. Und wenn es dann mal weniger sind, sind es dann mal weniger und wenn es mal mehr sind, sind es mal mehr, ist dann auch okay, doch es kommt ja auch immer, ein Stück weit auf das eine, auf das Tagesform an und ohne, dass ich da jetzt für mich selbst so einen Druck erzeugen will. Warum denn? Na klar, ich will was schaffen und ich merke ja auch die Veränderung, die Liegestutze, die ich jetzt schaffe und wie fit ich dann entsprechend bin, dass es natürlich was ausmacht und das ist schön und darüber freue ich mich auch Und da möchte ich auch gerne dranbleiben. Und auch was leisten, das ist gar keine Frage, aber nicht mit dem Druck und immer mit dem Leisten müssen, sondern dann auch zu den richtigen Zeitpunkten, wenn es gerade passt und gerade passt es eben nicht. Und dann ist das auch okay und darf dann für den Moment auch so sein. Da brauche ich mich dann nicht selbst verfluchen.

Und das war ein so ein Gedanke, der mir gestern nochmal kam, an dem ich dich gerne teilhaben lassen möchte, weil ich es selbst wieder so spannend fand, was dann da bei mir so im Kopf passiert. Und heute Abend fühle ich mich schon deutlich besser, war vorhin noch beim Fußballtraining, wir haben heute Hallentraining gemacht und die Männer wollen natürlich am liebsten gleich spielen, spielen, spielen. Ich habe gesagt, nee, komm, ein bisschen warm machen, tun wir uns und dann dürft ihr gerne spielen. Samstag steht ein großes Turnier an da bin ich gespannt da fahre ich dann auch mit, ob wir wieder ins Finale kommen bin gespannt jetzt mit zweimal, siegreich gewesen im Finale hat natürlich jeder entsprechende Ansprüche und das kann ja auch wieder zusätzlichen Druck erzeugen bin ich mal gespannt wie sie damit umgehen und was dann die Ergebnisse nachher sagen freue ich mich schon drauf das zu erleben und natürlich zu gucken, wie kann ich da entsprechend unterstützen und begleiten, dass wir natürlich bestmöglich den Weg gehen, was auch immer dann dabei rauskommt.

Bin ich gespannt. Wir werden darüber sprechen, da bin ich ganz sicher. Und heute ist es ein bisschen später geworden. Macht nichts, ich gehe jetzt wieder ins Bett. Erhole mich gut, dass ich dann noch gesünder werde, weil das war auch noch ein Gedanke, den möchte ich noch mit dir teilen, jetzt für den Moment. Die Krankheit, ja, jetzt bin ich krank, doch das ist ja schon der erste Weg der Besserung. Also jetzt hat mir der Körper gezeigt, so sehe ich das jedenfalls, dass irgendwas vorher nicht gestimmt hat. Also, dass ich da krank war und jetzt mit dem Schnupfen.

Da hat er ja schon den Weg zur Gesundheit wieder eingeschlagen und da dran zu bleiben. Und ja, da hat natürlich auch schon der Ingwer-Tee geholfen und heute Abend nochmal einen Ingwer-Shot. So, dass ich jetzt schön schlafen kann und mich da weiter erhole. Pause, Regeneration, ohne jetzt zu meinen, ich muss nochmal 50 Liegestütze machen. Sondern auch da das Leisten, Leisten, Leisten entsprechend einordnen. Liebe Grüße, bleib mutig, dein Michael.