Wie frei bist du wirklich? Diese Frage stelle ich dir und im Grunde habe ich sie mir vorhin gestellt. Als ich auf der Couch lag und an die Veranstaltung von gestern gedacht habe, ging mir die Frage durch den Kopf. Zuerst mal herzlich willkommen bei Firma Fußball Familie, deinem 15 Minuten Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie in deinem Leben. Ich bin Michael H. Mitzker, der Nachfolgetrainer und der, der gestern bei der IHK-Veranstaltung war.

Und dann ging es darum, gemeinsam, wie viele Leute waren da im Raum, 150 schätze ich, habe nicht gezählt, das Lied alle Jahre wieder zu singen. Alle Jahre wieder das gemeinsam zu singen. Und jetzt ist ja die Frage, wie frei bist du von Erwartungen, die du an dich selbst hast, von Erwartungen, die du denkst, die andere an dich haben. Bist du bereit, damit zu singen? Und auch wie in meinem Fall, wenn es nicht darum geht, gut zu singen und das zu können. Und doch versuche ich natürlich bestmöglich zu singen. Und ja, tatsächlich, damit hatte ich mal Probleme. Ich denke, Mensch, das kann doch nicht sein. Ich hätte gerne singen können, aber mein musikalisches Talent ist vielleicht nicht so ausgeprägt, wie ich nenne mal mein Bewegungstalent.

Ob ich ein Sprechtalent habe, weiß ich nicht das geht auf jeden Fall also ein Singtalent habe ich mit Sicherheit auf keinen Fall, auch wenn ich dann immer denke Lust hätte ich aber das reicht manchmal nicht, also wie frei bin ich da auch Danke Nein zu sagen oder wie frei zu sagen komm, ich versuche das Bestmögliche, ich brauche ja nicht so laut mitsingen. Und einen Textzettel gab es, das hilft ja schon mal. Und dann einfach versuchen, ein bisschen zu üben und das so gut wie möglich zu machen. Also frei zu sein heißt ja, das dann zu machen oder auch nicht zu machen. Ja, auch da geht ja die Freiheit in beide Richtungen. Und ich ging mir heute Morgen noch weiter durch den Kopf kurz nach 5 ich war wach, meine Tochter ist auch wach geworden, weil sie immer sagt Mensch, die Katze mauzt, die Katze mauzt und.

Die will zu Bingo, so heißt die andere Katze. In dem Fall der Kater. Und der Kater ist gestern kastriert worden. Und dann musste er natürlich gestern ein bisschen besondere Behandlung haben. Und meinem Sohn kam die tolle Idee, wo können wir ihn reinmachen. Er soll warm sein, er soll geschützt sein und nirgends hochklettern können, weil er ja nach der Narkose noch ein bisschen benommen war. Und er sagt, komm, wir machen ihn in die Dusche, Klasse Idee, wäre ich selbst mal wieder nicht drauf gekommen also haben wir ihn in die Dusche gemacht.

Und Bad und Schlafzimmer ist jetzt nicht so weit voneinander entfernt so dass meine Tochter dann auch wach wurde und sich das nicht mehr mit anhören konnte, ich sage, naja, jetzt ist es morgens jetzt können wir die Tür aufmachen, Die Narkose ist abgeschlossen, er kann wieder ganz normal laufen. Und dann haben sie sich natürlich erstmal angefaucht. Weil vielleicht riecht er durch den Tierarzt noch ein bisschen anders und das hat ihr nicht gleich so gefallen. Und dann war natürlich meine Tochter verdutzt auf der einen Seite ganz seit gemauzt, dass sie jetzt wieder zusammen sein wollten und dann jetzt gefaucht, wo sie zusammen sind. Ja, wenn es so einfach wäre. Nicht nur im Tierreich, sondern auch bei den Menschen hätten wir manche Sorgen nicht. Und dann wären wir sicherlich in manchen Bereichen gemeinsam, du und ich, auch freier.

Und ja, da lag ich da jetzt so auf der Couch. Wir waren natürlich noch früh, meine Tochter war dann doch noch ein bisschen müde. Und sie hat sich dann nochmal wieder hingelegt, wir haben ein bisschen gekuschelt. Sie ist jetzt eingeschlafen und habe gedacht, was mache ich jetzt mit der Zeit? Eigentlich wollte ich mit ihr eine Runde spazieren gehen und mit dem Hund. Und jetzt schläft sie wieder. Ich dachte, na komm, ich nehme die extra Zeit. Nehme mir die Freiheit. Und mache hier noch eine Podcast-Folge. Kann ja nicht schaden. Am Dienstagmorgen, 9. Dezember. Weihnachten rückt näher. Und ja, auch hier mir die Freiheit zu nehmen. Mache ich eine Podcast-Folge? Mache ich keine Podcast-Folge? Was ist die Freiheit? Was davon? Ja sagen, Nein sagen, das ist die Frage. Gestern Abend noch ein Stück frischen Schokokuchen gegessen. Ist es die Freiheit, Ja zu sagen?

Und besteht auch die Freiheit darin, da Nein zu sagen. Tja, wie auch immer, kann mal so sein und kann mal so sein. Und das kann für dich die Antwort so sein. Und für jemand anders kann die Antwort anders sein. Das ist ja die Frage, wie frei bist du wirklich? Wie frei bin ich wirklich? Und dann denke ich halt so an meinen Tag. Ja, es sind ein paar Termine. Dienstagabend normalerweise Fußballtraining also so Familie Frühstück machen, auf die Schule vorbereiten, mit dem Hund rausgehen die Katzen füttern das Katzenklo sauber machen, ich selbst ein bisschen Sport machen wie frei bin ich wirklich und ist das für mich Freiheit, dass ich entscheiden kann, ja, ich gehe jetzt laufen, ja, ich mache jetzt diese Podcast-Folge, ja, es gibt ein paar Sachen zu tun, Katzen zu füttern, zum Fußballtraining zu fahren. Ist das jetzt Freiheit oder habe ich mich halt mal dazu entschieden, Trainer zu sein? Und das gehört jetzt dazu, weil ich natürlich jetzt nicht jeden Tag neu frei entscheiden kann, okay, gehe ich jetzt heute zum Training?

Fütter ich heute die Katzen? Mache ich Sport? Beschäftige ich mich mit meinen Kindern? Ist es jetzt Freiheit? Ist es jetzt Zwang? Oder geht es eigentlich nur darum, wie ich das jetzt durch meine Brille sehe? Weil ich habe mich ja frei dazu entschieden, Trainer zu werden. Und weiß ja auch, was damit zusammenhängt. Dasselbe gilt, wenn du einen Hund hast, wenn du eine Katze hast, wenn du Kinder hast. Ja, und habe ich mir alles so vorgestellt? Nee. Und doch darf ich, ich glaube, das ist für mich, das kommt mir jetzt gerade so in den Sinn, die freie Entscheidung treffen, wie denke ich darüber und wie gehe ich es an?

Und dann glaube ich, komme ich auch zu dem Punkt zurück mit der IHK-Veranstaltung von gestern Abend und frei darüber zu entscheiden, singe ich da jetzt mit alle Jahre wieder oder singe ich nicht mit. Und beides kann Freiheit bedeuten. Ich nehme mir die Freiheit raus, auch wenn da vielleicht 149 andere, wenn es jetzt 150 inklusive mir waren, 149 singen, ob das jetzt alle machen oder nicht. Ich glaube nicht, habe jetzt gestern nicht bewusst darauf geachtet, weil da habe ich auch die Freiheit darauf zu achten oder auf was achte ich und auf was nicht. Also kann es auch für mich frei sein, wenn ich sage, okay, ich entscheide mich jetzt hier bewusst dafür, ich singe nicht mit und bin dabei entspannt. Wenn ich jetzt natürlich sage, Mensch, ich singe nicht mit, weil früher in der Schule, als wir Musik hatten und ich dann singen musste, dann haben immer alle gelacht, weil es sich halt nicht so gut angehört hat. Die Lehrerin hat auch gelacht.

Und ich bin jetzt in so einem schlechten Gefühl und aus Protest sozusagen oder aufgrund der schlechten Erfahrung singe ich jetzt nicht mit. Da war es dann nachher immer schon so, dass ich es geschafft habe, eine 4 zu kriegen. Warum? Weil den Text konnte ich ja immer und den durfte ich dann aufsagen. Und melodisch hat es halt nicht funktioniert. Also gab es dann immer eine 4 in Musik. Kannst dir ja vorstellen, dass es jetzt nicht so mein Lieblingsfach war. Da hat mir Sport schon viel mehr Spaß gemacht. So, also sage ich deshalb, ich sinne nicht mit, dann ist das nicht frei, weil da immer noch so alte Sachen mit drin hängen. Habe ich das mal bearbeitet, habe ich mal vor einer Gruppe hinterm Horizont gesungen.

War natürlich vom Singen auch nicht viel besser, den Text konnte ich auch wieder eiwernfrei. Doch wann muss ich manchmal einsetzen und wann nicht? So ein Rhythmusgefühl ist halt nicht so da. Also habe ich hinterm Horizont einfach gesungen. Und das sehe ich jetzt auch für mich so. Und deshalb konnte ich gestern frei entscheiden, singe ich mit oder singe ich nicht mit. Denn ich kann auch mitsingen in dem Wissen, dass es sich nicht gut anhört und dass ich das eben nicht kann und doch die Freiheit für mich habe, es hält mich meine Vergangenheit und die Erfahrungen aus dem Musikunterricht, die schon 25 Jahre her sind, halten mich nicht davon ab. Und es ist, wie es ist und was andere daraus machen, Das bleibt denen überlassen. Ich für mich kann frei entscheiden, und zwar in beide Richtungen. Ich singe mit, das ist für mich okay. Und ich singe auch nicht mit, auch das ist für mich okay.

Und was ist dann die wirkliche Freiheit für sich selbst zu entscheiden und frei zu sein von Erwartungen anderer und nicht im Grunde, was die Erwartungen von den anderen sind, sondern was ich selbst denke, was die Erwartung der anderen ist. Das ist ja das Spannende dabei. Dann passiert es ja doch wieder in meinem Kopf. Und dann ist die Frage, wie frei bist du wirklich, Michael, in deinem eigenen Kopf? Von dem Denken, was du denkst, was andere denken. Und vielleicht sogar noch, was du denkst, was andere denken, was du denkst.

Ja, jetzt ist die Frage, was denkst du, was hast du erwartet für eine Podcast-Folge am Dienstagmorgen mit der Frage, wie frei bist du wirklich? Ja, und das auf die verschiedenen Bereiche bezogen und auch auf die Firma und ich könnte es jetzt noch wieder natürlich auch auf die Nachfolge spinnen. Doch, ich bin jetzt so frei und sage, darauf habe ich jetzt gerade im Moment keine Lust. Das schöne Beispiel ist für mich das mit dem Fußball. Ich sage, ja, das gehört dazu und deshalb habe ich da nicht immer Lust drauf und entscheide frei, wie gehe ich jetzt damit um. Und dann darf auch mal ein Training sein, wo ich keinen Bock drauf habe und das nicht so gut läuft und auch das gehört dann dazu und ich bin so frei, mich da nicht verrückt zu machen, und das gilt natürlich für viele andere Bereiche auch und gleichzeitig ist es mir natürlich wichtig deshalb bin ich da gar nicht, gleichgültig doch ich kann ja auch frei dazu sagen okay, was lerne ich jetzt daraus.

So zu entscheiden, wie eben auch mit so einer Podcast-Folge oder mit allem, was ich sage und tue und plane, zu gucken, wie frei bin ich wirklich. Und was bedeutet das für mich? Und was ist das für eine Verantwortung natürlich auch, eine gewisse Freiheit zu haben und Sachen für mich zu gestalten und wo es einen gewissen Rahmen gibt, zu sagen, okay, wie frei bin ich, wie kann ich damit entsprechend umgehen, selbst was gestalten oder natürlich für mich...

Das so geistig gestalten, ohne dass ich mir nur alles schön rede. Sondern zu schauen, okay, was bedeutet jetzt Freiheit? Und jetzt komme ich zum Schluss nochmal auf das Lied von gestern zurück. Ja, und du siehst, ob ich jetzt mitsinge oder nicht mitsinge. Das eine ist nicht frei und das andere ist dann unfrei. Je nachdem, wie so oft. Es kommt drauf an. Und vielleicht findest du ja jetzt auch heute für dich was. Vielleicht inspiriert dich die Frage wie frei bist du wirklich und was bedeutet das für dich wünsche ich dir, schöne, spannende, aufschlussreiche Gedanken dir einen schönen Tag, liebe Grüße bleib mutig, dein Michael.