Ich war heute morgen spazieren und da kam mir die Erkenntnis.

Mensch Michael, bist du dumm? Und du wirst dich jetzt wahrscheinlich fragen, ja, warum habe ich so lange gebraucht mit der Erkenntnis? Tja, manchmal brauchst halt ein bisschen länger, bis der Stein ins Rollen kommt.

Und warum, das will ich dir jetzt erzählen. Und wenn ich dir jetzt sage, Mensch, herzlich willkommen zu diesem Sonntagsschuss und dann ist es Mittwoch, der 3. Dezember, dann passt das natürlich auch gar nicht zusammen, Sonntag und Mittwoch, deshalb lasse ich es einfach weg, denn meine geplante Aufnahme vom Sonntag, der Sonntagsschuss Nummer 7 wäre es gewesen, hat nicht funktioniert. Warum? Na, weil ich dumm bin. Das ist die einfache, logische und klare Erklärung. Und deshalb mache ich es einfach heute, weil heute lässt es meine Stimme und ein Stück weit meine Nase auch wieder zu, dass ich mir zutraue, hier dir mal einen 15-Minuten-Kick für mehr Mut, Klarheit und Energie auch in deinem Leben zu geben. Herzlich Willkommen bei Firma Fußballfamilie. Ich bin Michael Metzger und war heute Morgen spazieren und habe mir dann die Frage gestellt oder kam mir der Gedanke, wieso bin ich am Wochenende krank geworden und jetzt auf dem Weg der Besserung. Naja, ganz einfach.

Weil ich es übertrieben habe. Weil ich ja meinte, ich kann übers Wasser laufen. Und mir passiert schon nichts. Nee, ich habe eine volle Woche jeden Tag immer von 7 bis 20 Uhr alles durchgeplant. Komm spät nach Hause, späteres Essen, der Schlaf ist nicht so gut. Und trotzdem muss ich natürlich voll durchziehen. Meine Liegestütze jeden Tag zu machen und nicht nur das, meine Liegestütze. Nein, geht natürlich auch noch mehr, weil wenn es jemand kann, dann ich. Dann mache ich auch immer noch Kniebeugen dazu. 20 Liegestütze, 10 Kniebeugen, 20 Liegestütze, 10 Kniebeugen. So, dass ich dann immer auf meine 300 Liegestütze pro Tag komme. An drei aufeinanderfolgenden Tagen. Und ach komm, laufen gehen, ja klar, muss ja auch noch mit sein. Und zwischendurch, abends, wenn ich dann nach Hause komme, ohne mich warm zu machen, und gleich noch ein paar Sprints zu machen in den normalen Business-Klamotten. Na klar, wenn das jemand kann, dann ich.

Das die ganze Woche vollgepackt mit Workshops, Veranstaltungen, Gespräche, alles. Und am Samstag, na klar, wie soll es anders sein, Fußball. Und weil das nicht reicht und wir gerade in der Phase waren, wo wir vier Niederlagen in Folge hatten, hatte ich natürlich noch die Idee meinem Trainerkollegen präsentiert, komm, Samstagmorgen vor dem Spiel, vor dem Nächsten, beim Tabellenführer, machen wir noch ein Frühstück für die Mannschaft. Klingt ja erstmal gut, dass ich dazu natürlich noch ein bisschen was vorbereiten muss erst einkaufen, nach Hause, Eier kochen, Gemüse schnippeln.

Dann zum Fußball fahren, das Frühstück vorbereiten mit der Mannschaft frühstücken, zum Auswärtsspiel fahren wo ich schon gemerkt habe, Mensch meine Stimme ist leicht angekratzt von der Woche, dann mit der fünften Niederlage wieder nach Hause fahren Wobei das eine Niederlage war, die sich gut angefühlt hat, weil wir knapp 1 zu 0 verloren haben und wirklich gut gespielt haben, aber halt nicht ganz ausreichend. Dabei auch noch die Kinder dabei hatte, weil meine Frau arbeiten war. So, das volle Programm für den Samstag. Nach der Woche, nach dem vollgepackten Michael kann natürlich auch noch Sport völlig durchziehen. Logisch, gar keine Frage. Alles auf einmal, wenn es jemand hinkriegt, dann ich. Und habe natürlich dann samstagabend schon gemerkt so gut ist das nicht.

Was mache ich dann? Gehe dann mal ein bisschen früher ins Bett wenigstens. K.O. war ich ja sowieso. Und da hat mein Körper gesagt, oh Michael, ich muss dir eine Lektion erteilen. So funktioniert das nicht. Weil Samstag war ja dann rum und am Sonntag wollte ich auch noch Tennis spielen. Und war natürlich toll motiviert, da habe ich mich auch noch drauf gefreut. Vollgepacktes Wochenende. meine Kinder, hätte ich zur Oma gebracht, hätten die auch alle was davon gehabt und ich zum Tennis. Doch, da hat dann jemand die Heizung bei mir innerlich angemacht und sagt, Mensch, komm, wir verbrennen da erstmal ein paar alte Glaubenssätze und Denkmuster bei dir, dass du nachts nicht ruhig schlafen kannst und, dich ein bisschen im Bett hin und her wälzt bei schönen Schweißperlen, wie das ja dann so ist, wenn man ein bisschen Fieber hat und du weißt ja vielleicht, wie das ist. Männer und Fieber und Männerschnupfen. Also ich habe überlebt bisher, bis an den 3. Dezember, an dem Mittwoch, scheint erstmal jetzt sehr gut zu sein, dass die Lektion gereicht hat und genau das kam mir heute Morgen beim Spazierengehen in den Sinn. Genau das. Ich denke, ja, Michael, wie blöd bist du eigentlich? Was hast du erwartet? Eine volle Woche und ich wusste es doch, dass die Woche voll wird. Die war ja so geplant.

Und dann noch.

Und dann noch sporttechnisch noch was draufpacken zu wollen, plus am Wochenende fußballtechnisch noch, plus am Sonntag tennistechnisch, also für mich persönlich noch. Klar, das kann ja nur funktionieren. Eine andere Option gibt es gar nicht. Und ja, zum Glück bin ich schon so weitsichtig und erfahren wenigstens für den Moment geworden dass ich dann doch morgens schweren Herzens Tennis abgesackt habe weil die Option mich mit irgendwelchen.

Medikamenten vollzustopfen, dass ich dann doch spielen kann das habe ich früher beim Fußball ab und zu mal gemacht da habe ich gesagt, das mache ich nicht mehr, entweder es funktioniert oder es funktioniert nicht und das hat dann ganz klar nicht funktioniert Ich war dann nur morgens im kleinen, entspannten Spaziergang mit Hund und meiner Tochter. Das war natürlich auch schön und schon ganz schön anstrengend. Das hat dann auch als Sportprogramm gereicht, an Tennis wäre gar nicht zu denken gewesen. Und der Gedanke ging mir heute Morgen so durch den Kopf, wo ich sagte, das macht schon Sinn, dir das zu erzählen, meine eigene Blödheit zu erzählen. Die mich da selbst erwischt hat, dir das mal zu erzählen. Vielleicht kannst du ja da auch Rückschlüsse daraus ziehen und kennst vielleicht jemand in deinem Umfeld, der jemand kennt, der jemand kennt, dem das vielleicht auch mal so geht und wo du dann schlaue Tipps hast. Und wenn es dann einen selbst betrifft, dann hat man die eigenen Tipps für sich. Zwar auch, aber setzt sie dann doch nicht um. Also das Wissen ist vorhanden, aber die Umsetzung nicht.

Ach, da muss ich dann mich selbst wieder freuen, wo ich denke, habe ich wieder so eine Erfahrung gemacht und wenn das nochmal wieder dafür nötig war, die nächste Wachstumsstufe zu erreichen. Und zwar nicht nur im Positiven, sondern hier auch das Positive daraus mitzunehmen, wie aus den fünf Niederlagen. Jetzt sind wir wieder gestern gut in die Trainingswoche gestartet und ich freue mich schon auf Samstag, um da zu sehen, Da kommt nicht der Gruppenerste, da kommt nicht der Tabellenführer, sondern der Tabellenletzte. Ob es dann besser funktioniert? Ja, mit der Leistung gegen den Tabellenführer wird es funktionieren, doch Umfeld und Veränderungen gegen den Tabellenletzten, andere Erwartungshaltung, andere Herangehensweise, andere Druck vielleicht dann tatsächlich auch nochmal, bin ich mal gespannt. Können wir die Leistung umsetzen, wird es ein Sieg, verändern sich die Parameter, kann es eben auch eine Nunentschienen oder eine Niederlage werden, wie es dann immer so ist. Und jetzt hatte ich es gerade mit Wachstumsprozess, ja, auch sich da immer mal wieder die Regeneration zu geben. Darüber habe ich schon viele Podcast-Folgen hier gemacht. Das wird dir nichts Neues sein, das ist mir nichts Neues und doch habe ich es da einfach ein Stück weit übertrieben.

Ohne, dass es mir jetzt gleich den Kopf kostet, das ist ja auch immer schon mal wichtig, auf einer kleinen Schiene daraus zu lernen. Bisschen angeschlagen bin ich noch, aber für einen Mittwoch und für einen Mann mit einer Männengrippe, finde ich, geht es schon wieder richtig gut, ohne dass ich es gleich übertreibe. Heute Morgen habe ich schon gedacht, Mensch, ich könnte wieder laufen gehen. Aber ich lasse es mal noch. Deshalb, Spaziergang war in Ordnung. Der Hund kommt raus, ich kam an eine frische Luft, habe mich ein bisschen bewegt und noch nicht gleich wieder voll durchgestartet. Denn die anderen Parameter, Firma, Familie sind ja auch da.

Und die wollen hier auch mit einfließen. Ich will ja nicht flach liegen und dann für alles ausfallen. Und das Thema Wachstum hatte ich heute Morgen auch mit einem Unternehmer in einem Telefonat. Auch wieder sehr spannend gewesen. Und gerade auch die Komponente wieder, die menschliche Komponente. Ich habe ihm dann so ein Stück weit auch von mir natürlich erzählt, mit meiner Geschichte. Und die darf ich jetzt glaube ich auch nochmal aufschreiben, die vielen verschiedenen Aspekte, wo ich sage, wann kann ich welche Geschichte mal nutzen, bei Veranstaltungen, bei Einstiegen, in Referate, beim Kennenlernen. Ganz verschiedene Themen, um dann natürlich auf das Nachfolgethema als Nachfolgetrainer dann auch hinzukommen und bei den drei Aspekten, der menschliche Faktor, die finanzielle Sicht und der rechtliche steuerliche Bereich, da einfach die menschliche Komponente hinzufügen.

Im Augenmerk zu haben. Und genau das soll dir auch diese Geschichte heute erzählen mit bin ich zu blöd. Ich weiß es doch. Und ich kenne es natürlich auch schon aus der Vergangenheit. Und doch habe ich mich wieder selbst dabei erwischt zu denken, bei mir funktioniert es schon. Und damals war das ja nicht so schlimm. Früher, ich weiß ja auch, dass ich vielleicht schon mal zu viel gemacht habe und dann mal krank geworden bin. Daran kann es ja jetzt auf keinen Fall gelegen haben. Weil wenn, meine Tochter war vorletzte Woche auch mal einen Tag krank, hatte Fieber, dann wird es daran gelegen haben. Die hat mir die Viren weitergegeben. Nur der Unterschied ist, sie ist einen Tag außer Gefecht mit den Viren, die führen bei mir fast zu einer Woche. So ist das, die Kinderviren.

Da haben wir es wieder, die menschliche Komponente. Die menschliche Komponente, egal beim Veränderungsprozess der Unternehmer. Heute Morgen, mit dem ich telefoniert habe, der hat das Unternehmen vor knapp 10 Jahren übernommen. Damals 9 Mitarbeiter, heute 20 und hat immer noch manche Herausforderungen, klar, weil er jetzt auch auf einem Veränderungsprozess ist, er will jetzt nochmal was umstellen im Unternehmen und, sind natürlich auch schon Mitarbeitende dabei, die hat er jetzt schon 10 Jahre, die waren auch vorher schon im Unternehmen da, ja und die auf dem Weg mitzunehmen, das ist das alles Entscheidende und das Wichtige, weil daran entscheidet sich nachher auch klappt eine Strategie, Ist das erfolgreich oder ist es nicht erfolgreich? Und das Wissen, so wie bei mir, ist vorhanden oft. Und dann ist die Frage, wie klappt es nachher mit der Umsetzung und die menschliche Komponente? Da fällt mir auch ein Beispiel jetzt gerade noch aus dem Fußball ein. Wir haben jetzt auch fürs letzte Wochenende unsere Taktik umgestellt. Und das funktioniert eben auch nur nicht, weil wir als Trainer uns das überlegen, als Führungskräfte, wenn ich jetzt mal als Geschäftsführer, wenn du das Beispiel jetzt so nehmen willst, als Chef.

Wenn wir sagen, Mensch, wir überlegen uns jetzt eine neue Taktik. Hier, friss und stirb, liebe Mannschaft, setzt es um. Wenn es nicht klappt, ist es eure Schuld. Und wenn es klappt, sind wir die Tollsten. Ja, das wäre schön, doch so funktioniert es nicht. Sondern wir haben es letzte Woche mit der Mannschaft gemeinsam besprochen. Mensch, wir wollen gerne was verändern. Das und das sind die Überlegungen. Was fällt euch dazu ein? Wo gibt es Stolpersteine? Auf was müssen wir achten? Und ganz klar gesagt, wenn es nicht funktioniert am Wochenende, dessen waren wir uns auch bewusst. Nehmen wir es auf unsere Kappe. Das machen wir genau so.

Das hat echt erstaunlich gut funktioniert. Also wir waren selbst tatsächlich positiv überrascht. Wir haben uns natürlich schon auch was davon versprochen. Ist ja klar, wir wollen ja gerne positive Ergebnisse gestalten. Gemeinsam. Im Fußball als natürlich auch im Unternehmen. Gar keine Frage, das ist ja die Grundidee. Und doch funktioniert es nicht immer so. Weil beim Unternehmen gibt es einen Markt, gibt es einen Wettbewerb. Und beim Fußball gibt es einen Gegner, gibt es einen Schiedsrichter, gibt es einen Platz, gibt es ein Wetter. Was auch immer. Nicht nur das eigene Team und die eigene Führung, sondern eben auch Rahmenbedingungen.

Und die zu gestalten und das zu machen, das ist ein Prozess. Und das ist beim Fußball so. Und jetzt gilt es natürlich fürs nächste Wochenende wieder neu zu schauen. Bleiben wir in der Formation? Was verändert sich mannschaftstechnisch? Einer ist ausgefallen, ist krank geworden. Gibt es da eine Veränderung? Hat jemand die fünfte gelbe Karte? Oder einer steht sogar schon knapp vor der zehnten gelben Karte. Müssen wir da irgendwas verändern? oder passen wir was dem Gegner an, wie machen wir das? Und so ist es natürlich im Unternehmen und in der Nachfolge auch. Und deshalb finde ich wirklich den mit Nachfolgetrainer und die Übergebenen Schritt für Schritt dahin zu führen, das mit denen zu trainieren, die Nachfolge, das Loslassen, das Übergeben, finde ich einen ganz, ganz wichtigen Part. Und dabei die menschliche Komponente zu berücksichtigen, weil für die Finanzielle gibt es einen Steuerberater als Beispiel, der damit unterstützen kann, für die rechtliche, steuerliche Themen kann natürlich auch der Steuerberater sein oder ein Rechtsanwalt, für das Finanzielle kann es noch eine Bank geben, die Hausbank, die da schon Partner sind, die da unterstützen und ich für mich den menschlichen Partner als ganz wichtigen Faktor sehe und den da gerne mit einbringe und da begleite.

Denn, dass es da nicht heißt, Mensch, wie blöd war ich denn, den Prozess so anzugehen und dann zu denken, ja, hinterher, Mensch, bin ich ja doch schlauer. So wie das bei mir heute ging und wie ich heute Morgen so schmunzeln musste, als ich spazieren war und da jetzt über die letzte Woche und das Wochenende und den jetzigen Stand nachgedacht habe. Und zu der Erkenntnis kam, ja, blöd natürlich in Anführungsstrichen, wie blöd bin ich oder einfach zu erkennen, Mensch, das wäre absehbar gewesen und da manchmal zu sagen, okay, ich ziehe manche Sachen durch, ich passe mich an die Situation an und muss dann aber jetzt nicht noch eins genau in der Woche oben drauflegen. Die letzte Woche hätte ich die jetzt gut überstanden und das Wochenende, hätte ich jetzt diese Woche schon wieder ganz anders Sport machen können. So habe ich es letzte Woche übertrieben. Mache ich jetzt wieder ein bisschen ruhiger. So, und dann geht es wieder entsprechend von Tag zu Tag weiter. So wie auch hier in diesem Podcast. Du siehst immer mal ein bisschen Veränderung. Da dürfen wir uns beide drauf einstellen. Und ich sage dir jetzt ganz liebe Grüße. Bis zum nächsten Mal. Bleib mutig. Dein Michael.